Die 20 Regionen Italiens

Italien - 20 Regionen
Italien ist in 20 Regionen aufgeteilt, Bild: Oleksandr Drypsiak / shutterstock

Italien ist spätestens seit den 1950er Jahren DER absolute Anziehungspunkt in Sachen Urlaub für die Touristen. Vor allem die Deutschen lieben ihr Urlaubsland ganz besonders – lässt es sich doch so schön direkt mit dem Auto aus ansteuern. Italien hat herrliche Badestrände und ist in den Sommermonaten dicht bevölkert von Sonnenhungrigen und Wassersportbegeisterten. Im Winter kann man in Italien Ski fahren und erkundet auf den schneebedeckten Pisten die herrlichen Skigebiete des Landes.

Italien ist aber vor allem berühmt für seine einzigartigen Städte und Touristen aus aller Welt suchen bekannte Metropolen wie die Hauptstadt Rom, die Wasserstadt Venedig oder Florenz, die Heimatstadt der Medici, auf. Kaum ein anderes Land hat so eine Dichte an interessanten Städten zu bieten, die voll von wunderschönen Bauwerken und gespickt mit großer Historie sind. Man ist schier überwältigt, wenn man sich in Rom auf den Spuren längst vergangener Zeiten der Römer begibt oder in Florenz die historischen Sehenswürdigkeiten erkundet.

Auch die Küche Italiens sollte ausgiebig probiert werden, denn die italienischen Gerichte sind voller lukullischer Köstlichkeiten. Die unzähligen Weinanbaugebiete Italiens vervollkommnen das Angebot dabei absolut perfekt.

Nun ist Italien aber nicht gleich Italien, denn das wie ein Stiefel geformte Land im Süden Europas hat sage und schreibe 20 Regionen zu bieten, die man tatsächlich alle einmal besucht haben sollte, denn sie sind so reizvoll wie unterschiedlich und habe allesamt enorm viel zu bieten.

Die Abruzzen (ital. Abruzzo) – Gebirge trifft auf Adriaküste

Die Region ist mit gerade einmal 1,3 Millionen Einwohnern eher dünn besiedelt. Die Abruzzen liegen im Osten des Landes direkt an der Adriaküste und verfügen über lange Strände. Darüber hinaus ist hier der – nicht zu den Alpen gehörende – höchste Berg Italiens beheimatet. Der Corno Grande ist knapp 3.000 m hoch und erhebt sich mitten im Gebirgsmassiv Gran Sasso d’Italia im Gebirgszug Apennin. Die Abruzzen haben die größte Dichte an Naturschutzgebieten – steht doch ein Drittel der Region unter Naturschutz. Touristen besuchen vor allem die zahlreichen Schlösser und Burgen. L’Aquila ist die Hauptstadt der Abruzzen und hat verschiedene historische Gebäude aus Barock und Renaissance zu bieten. In den Bergen lässt es sich im Sommer gut wandern, im Winter abwechslungsreich Skifahren. Die Abruzzen gelten bisher bei Touristen eher als Geheimtipp.

Aostatal (ital. Valle d‘Aosta) – Heimat des Mont Blanc

Bei Aostatal handelt es sich um die kleinste Region in ganz Italien. Sie liegt im Nordwesten des Landes und gehört zu den Alpen. Hier befindet sich auch der Mont Blanc, mit 4.810 m der höchste Berg in den Alpen. Die Region grenzt im Dreiländereck direkt an die Schweiz sowie an Frankreich. Amtssprache ist daher neben Italienisch auch Französisch. In Aostatal findet man mehrere Skigebiete, der bekannteste ist der Ort Courmayeur. Hier beginnt auch der berühmte Mont-Blanc-Tunnel. Vor allem Fans von alpinen Freuden wie Wandern, Mountainbike fahren und natürlich Ski- und Snowboard finden sich hier regelmäßig ein.

Apulien (ital. Puglia) – am Absatz des Stiefels

Apulien, Polignano a Mare
Polignano a Mare in Apulien, Bild: Stefano_Valeri / shutterstock

Apulien liegt ganz im Süden des Landes und bildet mit der Halbinsel Salento sozusagen den Absatz von Lo Stivale, der Stiefelform Italiens. Die Region hat etwas über vier Millionen Einwohner. Die Hauptstadt ist Bari, eine bekannte Universitäts- und Hafenstadt. Apulien liegt sowohl am Adriatischen als auch am Ionischen Meer und hat lange Strände zu bieten. Neben Bari ist auch die Stadt Brindisi bekannt und wird oft und gerne von den Touristen besucht. In Apulien befindet sich das berühmte Schloss Castel del Monte, das 1250 errichtet wurde. Apulien ist aber vor allem für seine guten Rotweine wie dem Primitivo bekannt.

Basilikata (ital. Basilicata) – wild und unberührt

Die dünn besiedelte Region liegt im Süden des Landes auf der Apenninhalbinsel. Basilikata hat knapp 600.000 Einwohner und die Hauptstadt ist Potenza. Die Region liegt direkt am Tyrrhenischen und Ionischen Meer. Vor allem die Sandstrände bei Metapont und Policora laden zum Sonnenbaden ein. Die Stadt Matera gehört mit ihren Höhlensiedlungen Sassi zum Weltkulturerbe der UNESCO. Sehenswert sind die römisch-katholische Abtei Santissima Trinità di Venosa sowie die Kathedrale von Acerenza aus dem 11. Jahrhundert. Die Landschaft der Basilikata ist wild und unberührt und kann in den Nationalparks Pollino und Murgia Materana erkundet werden.

Emilia-Romagna – große Metropolen in Hülle und Fülle

Tiberiusbrücke Rimini
Die Tiberiusbrücke von Rimini, Bild: ALEX_UGALEK / shutterstock

Die Region Emilia-Romagna hat etwa 4,3 Millionen Einwohner und liegt in Norditalien. In Emilia-Romagna findet man eine Vielzahl an bekannten italienischen Metropolen. Dazu gehören Parma, Modena, Ravenna, der bekannte Badeort Rimini, Forlì sowie die Hauptstadt der Region Bologna. Bologna ist die älteste Universitätsstadt Italiens und hat viele Sehenswürdigkeiten wie die Piazza Maggiora und die Basilika San Petronio. In Bologna können Fans des Motorsports die Werke von Ferrari, Maserati und Lamborghini besichtigen. In der Emilia-Romagna befindet sich die populäre Rennstrecke Imola. Aus dieser Region stammen berühmte Köstlichkeiten wie die allseits beliebten Spaghetti Bolognese sowie die leckere Mortadella.

Friaul-Julisch Venetien (ital. Friuli-Venezia Giulia) – Norditaliens Perlen geben sich die Ehre

Triest, Italien
Das malerische Triest, Bild: leoks / shutterstock

Diese Region liegt am äußersten Zipfel im Nordosten Italiens und ist mit ca. 1,2 Millionen Einwohnern eher klein. Friaul-Julisch Venetien grenzt an Österreich sowie an Slowenien, Hauptstadt ist die bekannte Hafenstadt Triest. In der berühmten Universitäts- und Hafenstadt findet man unzählige wunderschöne Bauwerke wie beispielsweise das Schloss Castello di Miramare. Weitere bekannte Städte der Region sind Udine mit seinem berühmten Dom Santa Maria Annunziata sowie Pordenone mit malerischen Palästen der Patrizier. In Friaul-Julisch Venetien liegt der Monte Coglians, mit 2.780 m der höchste Berg der Region.

Kalabrien (ital. Calabria) – die Spitze des Stiefels

Die Region ist eher dünn besiedelt. Kalabrien wird dominiert von einer bergigen Landschaft und ist fast durchweg von Gebirgszügen durchzogen. Als höchster Berg mit 2.260 m präsentiert sich der Serra Dolcedorme. Die Region liegt sowohl am Ionischen als auch am Tyrrhenischen Meeres und verfügt über eine 700 Kilometer lange Küste. Neben der Hauptstadt Catanzaro mit der Cattedrale Metropolitana di Santa Maria Assunta findet man weitere sehenswerte Bauwerke in Reggio Calabria, in Stilo sowie in Rossano. Die Ausgrabungsstätten aus der Antike in Sybaris und in Lokroi laden zum Besichtigen ein. Kalabrien ist auch für eine der mächtigsten Mafiaorganisationen berühmt-berüchtigt, denn hier sind die ’Ndrangheta beheimatet.

Kampanien (ital. Campania) – Vesuv und Pompeji laden zum Erkunden ein

Kampanien, Amalfi-Küste
Die Amalfi Küste in Italiens Region Kampanien, Bild: IgorZh / shutterstock

Kampanien liegt an der Westküste Italiens und ist mit etwa 5,8 Millionen Einwohnern die am dichtesten besiedelte italienische Region. Vor allem die bekannte Hauptstadt Neapel ist jedes Jahr Anziehungspunkt für die Touristen. Neben den neapolitanischen Sehenswürdigkeiten ist vor allem der unweit von Neapel gelegene Vulkan Vesuv und die berühmte Ausgrabungsstätte Pompeji ein absolutes Muss für jeden Besucher dieser Region. Die zauberhafte Amalfiküste und die hübschen Inseln Ischia und Capri mit der Blauen Grotte laden zum Verweilen ein. Touristen bevorzugen außer dem erholsamen Badeurlaub auch ausgedehnte Wanderungen in den Bergen sowie Erkundungstouren durch die Naturparks. Neben Spaghetti Napoli ist die Region auch für ihre Pizza berühmt – angeblich wurde hier die erste Pizza überhaupt gebacken.

Latium (ital. Lazio) – mit der Ewigen Stadt Rom

Sehenswürdigkeiten Rom
Bild: Neirfy / shutterstock

Das Latium ist sozusagen der Nabel Italiens, denn hier liegt die Stadt Rom, ihres Zeichens Hauptstadt, Weltmetropole und Ort jeder Menge Historie der Alten Römer. Mittendrin befindet sich Vatikanstadt, Sitz der Katholischen Kirche mit ihrem Oberhaupt, dem Papst. Jedes Jahr kommen unzählige Touristen nach Rom, um die vielen Sehenswürdigkeiten wie Petersdom, Spanische Treppe, Colosseum & Co. zu bestaunen. Die Region Latium ist an der Westküste Italiens angesiedelt und liegt am Tyrrhenischen Meer. Civitavecchia ist die Hafenstadt unweit Roms, in der jedes Jahr zahlreiche Kreuzfahrtschiffe anlegen, um die Stadt Rom besuchen zu können. Neben der Stadt Rom besticht das Latium durch seine wunderschöne Landschaft, gespickt mit Weinbergen und Vulkanseen. Verschiedene Berge wie der knapp 2.500 m hohe Monte Gorzano laden zum Bergwandern und Mountainbiking ein. Eindrucksvolle historische Bauwerke wie das Schloss der Farnese in Caprarola und das Castel Gandolfo bieten einen perfekten Einblick in längst vergangene Zeiten.

Ligurien (ital. Liguria) – auf den Spuren der Genuesischen Seemacht

Die Region Ligurien liegt direkt am Ligurischen Meer sowie am Mittelmeer. Besonders die berühmte Hauptstadt Genua ist jedes Jahr Anziehungspunkt für die Touristen aus aller Welt. Hier bewundert man vor allem den wunderschönen Hafen und die unzähligen Sehenswürdigkeiten wie den Palazzo Ducale und die Basilika Santa Maria Assunta. Darüber hinaus ist Ligurien für seine Städte Alassio, Savona, Sanremo, La Spazia und seinen Nobelort Portofino bekannt. Ligurien liegt im Nordwesten Italiens und grenzt an Frankreich an. Die langen Badestrände erfreuen sich während der Sommermonate großer Beliebtheit. Die Region beheimatet mehrere Regionalparks, Naturreservate sowie den Nationalpark Cinque Terre, die allesamt unter Naturschutz stehen.

Lombardei (ital. Lombardia) – Mode mit Weltklasse in Mailand

Mailand, Kathedrale
Die Kathedrale von Mailand, Bild: Viacheslav Lopatin / shutterstock

Die Region liegt in Norditalien und grenzt an die Schweiz an. Sie ist mit rund 10 Millionen Einwohnern die bevölkerungsreichste Region Italiens und man findet hier traumhafte Metropolen wie Mailand, Bergamo, Mantua, Pavia und Brescia. Auch der beliebte Comer See sowie Teile des Lago Maggiore und des Gardasees gehören zur Lombardei. Landschaftlich präsentiert sich die Region sehr facettenreich. So gehört der knapp 4.000 m hoher Berg Piz Zupò ebenso zur Lombardei wie Teile der Alpen und der Poebene. Die unzähligen Touristen pilgern jedes Jahr vor allem an die beliebten großen Seen mit all ihren Möglichkeiten wie Baden, Wandern und Radfahren. Nicht weniger beliebt sind Städtetouren nach Mailand, wobei man dort vor allem den Mailänder Dom aufsucht oder die Modehäuser mit Weltklasseruhm erkundet.

Marken (ital. Marche) – zwischen Wassersport und Wallfahrt

Die Region liegt zwischen Adria und dem Apennin. Sie ist an der Ostküste beheimatet und die Hauptstadt ist Ancona. Touristen schätzen diese Region maßgeblich für ihre schönen Badeorte wie Portonovo oder Sirolo. Vor allem Wassersportler kommen hier auf ihre Kosten. Aber auch die Hügellandschaft und die angrenzenden Berge des Apennins bereiten eine breite Vielfalt an Unternehmungen. Neben der Hauptstadt Ancona bieten die Orte Pesaro, Fano sowie Urbino sich zum Erkunden an. Und nicht zuletzt ist der Wallfahrtsort Loreto eine bedeutungsvolle Stätte der Katholiken und zieht alljährlich unzählige Pilger an.

Molise – unberührte Landschaft mit eindrucksvollen Ortschaften

Molise ist nach Aostatal die zweikleinste Region Italiens und hat gerade einmal etwas über 300.000 Einwohner. Sie liegt direkt an der Adria im Osten des Landes und ihre Hauptstadt ist Campobasso. Molise teilt sich in Basso Molise mit malerischer Hügellandschaft sowie in Alto Molise mit hohen Bergen und kleinen Dörfern auf. Die Natur ist oftmals noch praktisch unberührt und hat damit ihren ganz besonderen Charme. Man kann in der vom Massentourismus bisher noch verschonten Region hübsche Orte, Weinberge und landschaftlich beeindruckende Gegenden erkunden. In der Hauptstadt Campobasso besichtigt man die Burg Castello Manforte, in Termoli den romanischen Dom und in Sepino eine Ausgrabungsstätte der Alten Römer.

Piemont (ital. Piemonte) – Turin, Trüffel & Barolo

Turin
Blick auf Turin, Bild: ZM_Photo / shutterstock

Flächenmäßig handelt es sich bei dieser Region um die zweitgrößte von ganz Italien. Sie liegt in Norden des Landes und grenzt an die Schweiz sowie an Frankreich. Die Hauptstadt des Piemont ist die bekannte Stadt Turin, weitere bekannte Städte sind Asti, Novara und Alessandria. Turin besticht vor allem durch den Palazzo Reale, der Residenz der Königsfamilie Savoyen, der auch Teil des Weltkulturerbes der UNESCO ist, sowie durch den Turiner Dom und das Castello del Valentino. Piemont gilt als Geheimtipp für Touristen, denn hier sucht man Massentourismus noch vergeblich. Im Piemont kann man herrlich in den Bergen wandern und im Winter Ski fahren. Berühmte Wintersportorte sind Sestriere, Alagna Valsesia sowie Bardonecchia. Der höchste Berg des Piemonts ist das ca. 4.600 m hohe Monte Rosa-Massiv. Touristen schätzen die Region auch für ihre lukullischen Genüsse wie Barolo Rotwein und leckere Trüffelgerichte.

Sardinien (ital. Sardegna) – Urlaubsinsel par excellence

Sardinien
Cala Domestica auf Sardinien, Bild: gevision / shutterstock

Die Insel Sardinien stellt eine eigene Region Italiens dar. Sie liegt im Mittelmeer und ist die zweitgrößte Insel nach Sizilien. Es wohnen etwa 1,6 Millionen Einwohner auf Sardinien, die Hauptstadt ist Cagliari. Bei den Touristen ist die Insel äußerst beliebt, denn sie hat viel zu bieten und präsentiert sich sehr abwechslungsreich. Hübsche Orte wie Porto Cervo, Palau, Alghero oder Cannigione laden zu Verweilen ein. Es wird viel Wassersport wie Tauchen, Windsurfing und Segeln betrieben und die schönen Strände ziehen unzählige Besucher an. Antike Dörfer wie Castelsardo und Bosa zeugen von früheren Zeiten der Insel und sollten unbedingt erkundet werden.

Sizilien (ital. Sicilia) – Vulkan Ätna in seiner ganzen Pracht

Isola Bella, Sizilien
Die Isola Bella vor Taormina in Sizilien, Bild: IgorZh / shutterstock

Sizilien ist die größte Insel des Mittelmeeres und hat etwas über 5 Millionen Einwohner. Der noch aktive Vulkan Ätna ist rund 3.300 m hoch, der Vulkan Stromboli gilt als der aktivste Vulkan weltweit. Sizilien besticht vor allem durch seine wilde, ursprüngliche Landschaft. Die Insel lässt sich am besten durch Trekkingtouren durch die Berge oder durch eine schöne Bootstour entlang der Küste erkunden. Kilometerlange Sandstrände laden zum Sonnenbaden und Schwimmen ein. Wer lieber Sightseeing betreiben möchte, findet auf Sizilien antike griechische Tempel, die Ausgrabungsstätte mit dorischen Tempeln von Agrigent, die zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört, sowie die beeindruckende Scala di Turchi. Vor allem die Hauptstadt Palermo, aber auch Messina, Syrakus, Catania und Taormina sind ebenfalls einen Besuch wert.

Toskana (ital. Toscana) – einfach traumhaft schön

Ponte Vecchio Florenz, Toskana
Die berühmte und älteste Brücke in Florenz: Ponte Vecchio, Bild: muratart / shutterstock

Wer einmal in der Toskana gewesen ist, kann sich sicherlich nicht entscheiden, was schöner ist – die zauberhafte Landschaft oder die unzähligen wunderschönen Städte dieser Region. Die historische Landschaft präsentiert sich mit anmutigen Hügeln bestückt mit herrlichen Pinien, Säulenzypressen und Olivenbäumen. Die Weinberge bringen jede Menge köstlichster Weine hervor. Florenz als Hauptstadt der Toskana ist an historischen Bauwerken kaum zu übertreffen, schließlich hat hier die berühmte Dynastie der Medici ihre Spuren hinterlassen. Weitere Städte sind Lucca, Pisa mit seinem bekannten schiefen Turm, Siena und Livorno. Die Insel Elba gehört ebenfalls zur Toskana.

Trentino-Südtirol (ital. Trentino-Alto Adige) – Paradies für Skifahrer

Die Region liegt ganz im Norden Italiens im Dreiländereck mit Österreich und der Schweiz. Landschaftlich ist Trentino-Südtirol dominiert von den Alpen und dem Gebirgszug der italienischen Dolomiten. Viele Wintersportler kommen jedes Jahr nach Südtirol, um hier ausgiebig Ski oder Snowboard zu fahren. Der höchste Berg der Region ist der Ortler mit etwas mehr als 3.900 m. Im Sommer erfreuen sich begeisterte Wanderer an der eindrucksvollen Berglandschaft und der guten Bergluft. Trient ist die Hauptstadt. Orte wie Meran, Brixen und Bozen laden mit ihren historischen Bauten zum Besichtigen ein. Das Schloss Trauttmansdorff von Kaiserin Sissi ist ebenso einen Besuch wert wie die mittelalterlichen Gassen in Sterzing, der Stadt der Fugger.

Umbrien (ital. Umbria) – auf den Spuren von Franz von Assisi

Umbrien
Porta di Venere in Umbrien, Bild: Ragemax / shutterstock

Durch seine schmale stiefelähnliche Form hat eigentlich fast jede Region Italiens einen Küstenabschnitt. Umbrien stellt da die einzige Ausnahme dar. Die Region liegt im Zentrum von Italien und hat knapp 900.000 Einwohner. Die Hauptstadt ist Perugia, andere schöne Orte sind Città di Castello, Assisi sowie Orvieto. In Perugia kann man die mittelalterliche Altstadt besichtigen. Der Ort Assisi gehört gleich komplett zum Weltkulturerbe der UNESCO. Urlauber schätzen Umbrien vor allem für ihre abwechslungsreiche Landschaft mit vielen Möglichkeiten für Trekking, Mountainbiking und Wandern. Der Naturpark Valneria beeindruckt vor allem mit seinen vielen Wasserfällen. Adrenalinjunkies erfreuen sich an Kajakfahren und Rafting auf dem Fluss Nera. Umbrien hat viele lukullische Köstlichkeiten zu bieten. Dazu gehören leckere Weine und Käsespezialitäten.

Venetien (ital. Veneto) – Venedig als Krönung Italiens inklusive

Blick auf Venedig
Blick auf Venedig, Bild: Mariia Golovianko / shutterstock

Das Beste kommt bekanntlich zum Schluss. Und das ist für viele Italien-Fans unbestritten die Wasserstadt Venedig – ist sie doch auf der ganzen Welt absolut einzigartig mit ihren besonderen Wasserstraßen gänzlich ohne Zugang für Autos. Die historische Stadt muss man einfach gesehen haben mit ihren berühmten Bauwerken der alten Seemacht wie dem Dogenpalast, dem eindrucksvollen Markusdom sowie der Rialtobrücke. Zur Region Veneto gehören auch die wunderschönen Städte Verona mit seiner berühmten Arena, Padua sowie Vicenza und Treviso. Die Region Veneto hat neben seinen bekannten Städten aber noch viel mehr zu bieten. So erstreckt sich die Region von den Dolomiten bis hin zur Poebene, Teile des Gardasees gehören ebenso zum Veneto wie die Lagunen an der Adriaküste.