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Camping in Norwegen
Mit dem Camper nach Norwegen, Bild: Andrey Armyagov / shutterstock

Von Hamburg mit dem Camper Richtung Norden

Nördlich von Hamburg erstrecken sich die schönsten Camper-Reiseziele in Europa. Schleswig-Holstein lockt mit traumhaften Stränden und malerischen Fischerdörfern. Dahinter erstreckt sich das Königreich Dänemark mit den vorgelagerten Inseln und mit über 7000 Kilometern Küstenlänge. Überquert man den Øresund, dann taucht man ein in die Welt von Pippi Langstrumpf, einer bunten Holzhäuserkulisse und den märchenhaften Schären. Nördlich davon zeigt sich Skandinavien von seiner schönsten Seite mit sagenumwobenen Fjorden und unberührter Natur. Worauf warten Sie: Camper mieten in Hamburg und ab in den Urlaub.

Das Land zwischen den Meeren mit dem Camper entdecken

Leuchtturm Sylt, Schleswig Holstein
Sonnenaufgang auf Sylt, Bild: Jenny Sturm / shutterstock

Schleswig-Holstein gehört zu den beliebtesten deutschen Reisezielen. Die einen zieht es an die ruhigen Strände der Ostsee und die anderen bevorzugen das raue Klima der Nordsee. Das Angebot an Campingplätzen ist entlang der Küste nahezu unerschöpflich. Hier findet man Campingplätze mit einem direkten Zugang zum Strand oder inmitten des fruchtbaren Marschlandes. Auch viele Inseln sind bequem mit dem Camper erreichbar. Ganz oben Sylt mit einer großen Auswahl an idyllisch gelegenen Campingplätze.

Der Campingplatz von Rantum überzeugt durch seine einzigartige Lage direkt am gleichnamigen Becken und der Platz in Wennigstedt erstreckt sich direkt hinter den Dünen. Im Süden von Schleswig-Holstein liegen blühende Städte und kleine Fischerdörfer. Das Land des Kohls wird vom Nord-Ostsee-Kanal durchzogen und ab Eiderstedt kann man Nordseeurlaub der Extraklasse erleben. Die Halbinsel ist ein idealer Ausgangspunkt für Wattwanderungen und die Schwefelquellen von St. Peter-Ording sind eine Wohltat für Körper und Geist. Schon Theodor Storm war von dieser einzigartigen Landschaft inspiriert. Echte Kenner fahren im Frühjahr oder im Herbst nach Schleswig-Holstein. Zu Ostern steht alles in voller Blüte und im Herbst zeigt sich die Nordsee von ihrer rauen Seite. Nach einem anregenden Strandspaziergang zieht man sich in den Camper zurück und genießt traumhafte Sonnenuntergänge.

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Das kleine Königreich ganz groß

Sttrand Havneby, Römö
Am Strand von Havneby auf Römö, Bild: 5149mich / shutterstock

Dänemark ist ein Paradies für Camper. An jeder Ecke findet man einladende Plätze, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Wer die Ruhe sucht, der zieht sich auf den familiär geführten Campingplätzen abseits der Touristengebiete zurück. Die Campingplätze an der Westküste sind Feriencenter und bieten von Badelandschaften über Wellness bis hin zu täglicher Animation alles, was zu einem aufregenden Urlaub dazugehört. Gleich hinter der Grenze bis hoch nach Skagen erstreckt sich Jütland, der feste Landesteil Dänemarks. Die tosende Nordseeküste ist bekannt für ihre kilometerlangen Sandstrände. Die Ostseeküste ist dagegen ruhiger und die Strände abfallend.

Die Insel Rømø bietet Campingplätze in unmittelbarer Strandnähe und hier herrscht im Sommer ein reges Treiben. Fanø und Møn sind dagegen eher ein Ziel für Individualisten. Je nördlicher man fährt, desto paradiesischer wird die Landschaft. Der Limfjord punktet mit einsamen Stränden und malerischen Häfen. Hier kann man die Krabben direkt vom Kutter kaufen oder durch märchenhafte Dörfer spazieren. Die Küste von Thy lockt Surfer aus aller Welt an und in Skagen findet man die schönste Dünenlandschaft Europas. Weiter geht es über den Kleinen Belt nach Fünen. In Odense können Besucher auf den Spuren des Märchendichters Hans Christian Andersen wandern oder bei einer Safari Wale beobachten. Unterhalb des Großen Belts zieht es die Camper auf die paradiesischen Inseln Langeland, Lolland und Falster. Kopenhagens Hauptstadt ist bekannt für ihre Gemütlichkeit.

Willkommen in der Heimat von Pippi Langstrumpf

Nach der Fahrt über den Øresund erreicht man Malmö. Auch hier dominiert das maritime Flair. Setzt man die Fahrt fort, dann taucht man ein in die Schauplätze, die Henning Mankell inspiriert haben. Mystische Dörfer, abgelegene Küstenstreifen und steinige Schären zeigen Kommissar Walanders Kulisse. Doch Schweden ist gegensätzlich. Mancherorts wirken die bunten Holzhäuser wie ein Schlaraffenland und man versteht, warum Pippi Langstrumpf nur in Schweden entstanden sein konnte. Es geht überall ruhig zu und die Zeit scheint manchmal stehengeblieben zu sein. Selbst die großen Städte Stockholm und Göteborg fehlt jede Form von Hektik. Urlaub in Schweden heißt Entschleunigung. Wer hier mit seinem Camper anreist, der hat die Qual der Wahl. Es gibt Campingplätze direkt am Strand oder entlang der Schären. Wer will campt direkt am Wasserfall oder im abgelegenen Hinterland. Im Sommer werden überall Feste gefeiert und man gibt sich der hellen Zeit hin. Aber auch die dunklen Winter haben Flair. Im schwedischen Lappland kann man in traumhaft verschneiten Landschaften campieren und dabei das märchenhafte Farbenspiel der Polarlichter beobachten.

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Geheimnisvolle Fjorde und niedliche Trolle

Norwegen ist einzigartig und voller Impressionen. Wer das Land einmal mit einem Camper bereist hat, der kommt nie wieder davon los. Es ist das Zusammenspiel der Natur, die faszinierende Landschaft, die Herzlichkeit der Menschen und die sagenhaften Geschichten, die Norwegen so anders erscheinen lassen. Gerade steht man noch auf einen meterhohen Felsvorsprung und ergötzt sich geradezu an der traumhaften Aussicht auf den türkisblauen Fjord und im nächsten Moment beißt der kalte und raue Wind des Nordmeeres und Eismassen der Gletscher drohen auf einen herabzustürzen. Selbst die Städte sind in Norwegen unnatürlich. Oslo ist für eine Hauptstadt viel zu gemütlich. Bergen ist vollgepackt mit Postkartenmotiven. Hier kann man auch im Winter Weihnachtsdekoration kaufen, mit der Fløibanen ein Panorama der Superlative genießen oder sich einfach nur dem maritimen Treiben hingeben. Die Fjorde sind unbeschreiblich und wechseln ständig ihr Aussehen. Bizarr ragen die Felsen hinauf in den Himmel, die Wassermassen stürzen an den steinigen Flächen entlang und die Boote auf dem Wasser sehen aus wie eine Miniaturlandschaft. Viele Urlauber fahren mit dem Camper bis zum Nordkap und begegnen Elchen und lernen die Traditionen der Samen kennen.