Schweiz, Berge und Seen
Die Schweiz ist das ganze Jahr eine Reise wert, Bild: Boris-B / shutterstock

Schweiz – Grenzenlose Freiheit und der Gipfel der Harmonie

Wer die grenzenlose Freiheit spüren und mit all‘ seinen Gefühlen erleben möchte, der sollte die Schweiz bereisen. Bei den Eidgenossen muss man nicht unbedingt ein Gipfelstürmer sein, um dem Allmächtigen näher zu kommen, denn auch in den grünen Tälern dieses einzigartigen Landes erfährt der Besucher den Gipfel der Harmonie. Die Landschaften der Alpenrepublik sind zweifellos Balsam für die Seele und die Menschen, die hier leben, sind ebenso selbstbewusst wie gastfreundlich. Wer an einem lauen Frühlingstag auf einer blühenden Almwiese am Riffelsee steht und das Panorama des nahen Matterhorns betrachtet, der bekommt einen Eindruck davon, in welchem Maße die Schweizer Natur alle Sinne betört.

Die Schweizer Nationalhymne beginnt mit den Worten „Rufst du, mein Vaterland…“ Dieses „Vaterland“ hat viele Gesichter und kennt vier Sprachgruppen: Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch. Die Mehrzahl der Bewohner des Landes beherrschen die deutsche Sprache, und die Sprachgrenze zu Frankreich nennen sie scherzhaft „Röstigraben“. Urlauber können sich in der Schweiz also sehr gut verständigen, denn der etwas schwierigeren rätoromanischen Mundart begegnet einem eigentlich nur noch in wenigen Orten des Kantons Graubünden.

So unterschiedlich die Dialekte und Sprachen so unterschiedlich ist auch das landschaftliche Erscheinungsbild der Schweiz. Aus den lieblichen Tälern des Heidi-Landes erheben sich die Gipfel bis in Höhen von genau 4634 Metern. Es ist die Dufourspitze in den Walliser Alpen, die ihren Namen nach einem Schweizer General und Kartografen erhielt. Die Eidgenossen legen Wert auf die Feststellung, dass sich der Gipfel auf ihrem Territorium befindet und nicht etwa auf dem des benachbarten Italien, das ganze 160 Meter entfernt ist.

Schweiz, Luzern
Luzern, Bild: Mariia Golovianko / shutterstock

Das Schweizer Sinnbild von den glücklichen Kühen auf saftigen Almen hat in der jüngeren Vergangenheit ein paar Blessuren erhalten, denn die Landwirtschaft spielt in diesem Land eine untergeordnete Rolle. Eher ist die Schweiz ein Inbegriff für die Qualität ihres präzisen Uhrwerks und für den Reichtum ihrer Erfindungen. In diesem Land wird gut verdient, und der für Ausländer wenig erfreuliche Wechselkurs macht einen Urlaub zwischen Basel und Zermatt zu einem eher teuren Vergnügen.

Doch die vielen Facetten eines abwechslungs- und genussreichen Aufenthalts in der Schweiz entschädigt für das vermeintliche Loch im Geldbeutel. Die Hotels in diesem Land zählen zu den besten der Welt und deren Service ist geradezu sprichwörtlich. In den Grandhotels von Davos ebenso wie in den schmucken Resorts im Berner Oberland oder am Zürcher See. In Saas Fee ist der Gletscher ganz nah‘, und das eisige Band des Aletsch gibt es noch immer.

Blick auf Zürich, Bild: canadastock / shutterstock

Erlesene Weine wachsen auf den sonnenüberfluteten Hängen im Tessin, und die Köche im Land des Wilhelm Tell genießen Weltruf. Wer im Kanton Uri ein „Häfelichabis“ probiert hat, der wird von diesem Eintopf aus Schaffleisch und geschnittenem Kabis noch lange träumen. Und von der heimeligen Atmosphäre der Hütte am Berg.

Für Urlauber, die sich auf den Pässen auf vier Rädern bewegen, ist die Schweiz ein einzigartiges Territorium. Die einstigen Saumpfade sind längst erstklassige Alpenstraßen, und fast überall ist ein überwältigendes Panorama garantiert. Und wer nach Wegen zur Kultur sucht, der findet sie zum Beispiel am Goetheanum in Dornach oder in den Museen des Kantons Tessin, das sich als Wiege der Kunst versteht.

Aktuelles / Reiseberichte

Reiseinformationen Schweiz

Hauptstadt Bern
Staatsform föderale Republik
Direktorialsystem
Währung Schweizer Franken (CHF)
Fläche 41.285 km²
Bevölkerung ca. 8.482.150 (2017)
Sprachen Deutsch, Französisch, Italienisch, Rätoromanisch
Stromnetz 230 Volt, 50 Hz
Telefonvorwahl +41
Zeitzone UTC+1 MEZ
UTC+2 MESZ (März bis Oktober)

Gemäßigtes, mitteleuropäisches Klima