Donnerstag, Juni 4, 2020
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Cozumel – Unterwasser- und Inselparadies von Mexiko

Malerische Strände und abendteuerliche Unterwasserlandschaften heben die Insel Cozumel als ein vielfältigen Urlaubshiglight mit unendlichen Möglichkeiten hervor.

Direkt vor der Yucatan-Halbinsel gelegen und 15,8 km vom mexikanischen Festland entfernt, liegt die drittgrößte Insel Mexikos im karibischen Meer. Cozumel ist bekannt für seine traumhaften Sandstrände, seine tropische Natur, unberührte Lagunen und atemberaubende Unterwasserlandschaften, welche die Insel gleichzeitig zu einem geschätzten touristischen Ziel machen.

Rund um Cozumel erstreckt sich das weltweit zweitgröße Riff der Welt. Das Belize Barrier Reef beherbergt besonders gute Tauchmöglichkeiten und verspricht unvergessliche Tauch- und Schnorchelerlebnisse.

Außerdem ziehen interessante Übermittlungen der Maya und einige deren überbliebener Bauwerke nicht nur Besucher mit archäologischem Interesse in ihren Bann.

Eine Anreise nach Cozumel ist mit dem Flugzeug, der Fähre und dem Kreuzfahrtschiff möglich. Ein großer Teil des Tourismus auf der Insel entsteht durch den Kreuzfahrttourismus aus den USA.
Nicht nur Urlauber zieht es nach Cozumel. Auch Sportler kommen hier jährlich bei der im November ausgerichteten Thriatlon-Veranstaltung Ironman Mexico auf ihre Kosten.

Die Insel verfügt nur über ein teilweise ausgeprägtes Straßennetz, wodurch beispielsweise der Norden nur für Boote oder Geländewagen zugänglich ist. Cozumel verfügt über große Ebenen, wodurch sich Radfahren gut anbietet. Dies ist auch eine Möglichkeit an unwegsame Orte zu gelangen. Noch entspannter bewegt man sich mit E-Bikes oder Roller über die Insel.

Der Hauptteil der Menschen, die auf Cozumel beheimatet sind, leben in der Inselhauptstadt deren Name San Miguel de Cozumel ist.

Die Amtssprache ist Spanisch, allerdings sprechen noch ca. 20.000 der Einwohner Maya-Yucateco, die Sprache der Ureinwohner. Neben ca. 10.000 eingewanderten Amerikanern sprechen auch viele Eingeborene Englisch, da zahlreiche Einwohner von Cozumel in der Tourismusbranche tätig und damit auf die Sprache angewiesen sind.

San Miguel de Cozumel

San Migue, Cozumel
Der Uhrturm von San Muguel, Bild: Sven Hansche / shutterstock

San Miguel de Cozumel ist die einzige Stadt und damit die Hauptstadt der Insel, welche 100.000 Einwohner zählt.

Der Stadtkern ist am Meer unweit der Fähre gelegen, welche die Verbindung zum mexikanischen Festland herstellt und Fähren aus Playa del Carmen sowie weltweite riesige Kreuzfahrtschiffe empfängt.
San Miguel ist ebenso ein touristischer Ort mit zahlreichen Restaurants, Cafe’s und Shops. Auch entlang der langen Uferpromenade reihen sich zahlreiche Geschäfte, Restaurants und Tourenanbieter sowie Läden zum Fahrzeugverleih.

Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zählen der Benito Juarez Park und der Uhrturm auf dem Platz de Benito Juarez.

Im Kontrast zu den alten Bauwerken und Plätzen stehen zahlreiche tolle Streetart-Kunstwerke, welche sich wie ein roter Faden durch die Stadt ziehen und an unterschiedlichen Orten zu finden ist.

Die paradiesische Natur Cozumels

Außerhalb von San Miguel de Cozumel ist das Bild ausschließlich von wildem Urwald und große Farmen und Haciendas geprägt. Die Insel besitzt eine artenreiche und tropische Flora und Fauna und birgt besonders für Naturliebhaber beeindruckende Bilder.

Punta Sur

Ein Naturparadies und das größte ökologische Reservat ist Punta Sur im Süden der Insel. Es hat einen der schönsten Strände und die Mangrovenlandschaft Laguna Colombia lädt zu Bootstouren ein, auf der man exotische Vögel, Waschbären, Nasenbären und mit viel Glück auch Krokodile entdecken kann. Der Faro Celarain ist ein Leuchtturm, der eine sensationelle Aussicht über Küste und Lagune verspricht. In der Nähe des Leuchtturms kann man das Schifffahrtmuseum und die Aufzuchtstation für Meeresschildkröten besuchen.

Chankanaab

Chankanaab entstammt der Sprache der Maya, was „kleines Meer“ heißt und ist ein touristisch angelegter Wasser- und Ökopark.

Der Mittelpunkt des Parkes ist die Lagune Acuario, in welcher Unterwasserhöhlen liegen und Delfine, Seekühe und Meeresschildkröten betrachtet werden können. Des Weiteren gehören zu dem Park Nachbildungen von historischen Maya Bauwerken, ein botanischer Garten, ein Tauchmuseum, Restaurants und Shops.

Das Belize Barrier Reef und die Strände von Cozumel

Chen Rio Beach, Cozumel
Chen Rio Beach, Bild: lunamarina / shutterstock

Das mesoamerikanische Riffsystem erstreckt sich in der Unterwasserwelt auf zweiundzwanzig Kilometer unweit der Strände von Cozumel. Das ist ideal um zu Schnorcheln und zu Tauchen und dabei Meeresschildkröten, Rochen, Delfine und auch Haie in ihrer freien Wildbahn zu begegnen.
Das Palancar-Riff im Südwesten der Insel kommt mit seinen zahlreichen Höhlen und Löchern einem Unterwassergebirge gleich.

Rund um die Insel gibt es Strände unterschiedlichster Beschaffenheit, jedoch Zahlreiche mit Traumstrandcharakter. Während im Westen eher feiner Sandstrände mit kristallklarem Wasser zu finden sind, bietet sich im Osten der raue und wilde Ozean mit starken Strömungen zum Surfen an. Die felsigen Buchten entlang der Strände sind außergewöhnlich und bieten tolle Fotokulissen.

Der Playa el Cielo ist bekannt für sein türkisblaues Wasser und gilt damit als einer der schönsten Orte in der Karibik. Dort gibt es ein besonders hohes Vorkommen an Seesternen, teilweise zu Hunderten. El Cielo ist nur mit dem Boot erreichbar.

Die Geschichte der Maya

Cozumel galt für die Maya als heilige Insel und besitzt archäologische Sehenswürdigkeiten wie San Gervasio und El Cedral. Der bedeutendste Bau ist San Gervasio, liegt inmitten der Insel und diente zur Gottesverehrung. Der Bau ist nicht besonders imposant und auch nicht vergleichbar mit anderen mexikanischen Bauten der Maya.

El Cedral liegt im Süden der Insel und ist der älteste Maya-Bau auf Cozumel und bereits eine Ruine. Dieser besteht aus einem kleinem Haus und einer kleinen Kirche, welche auch heute noch eine große religiöse Bedeutung für die Bewohner hat.

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