Rundreise Südafrika – Urlaub am schönsten Ende der Welt

Kapstadt, Tafelberg

Der auch als Regenbogennation bekannte Staat Südafrika an der Südspitze Afrikas, ist ein Land der kulturellen Gegensätze. Geprägt durch zahlreiche Kulturen, die im Laufe der Geschichte ihre Spuren hinterlassen haben, sind je nach Region noch heute afrikanische, holländische, britische, französische, deutsche oder indische Einflüsse zu entdecken.

Südafrikas einzigartige Tier- und Pflanzenwelt, die unterschiedlichen Landschaftsformen und insbesondere seine kulturelle Vielfalt haben das Land zu einem der beliebtesten Urlaubsziele auf dem afrikanischen Kontinent gemacht. Doch Südafrika ist trotz seiner wunderschönen Traumstrände kein Land für Badeurlauber.

Rundreise Südafrika
Auf einer Safari können Sie mit etwas Glück die „Big Five“ in freier Natur erleben, Bild: Carcharadon / shutterstock

Die wahren Schätze Südafrikas lernt man nicht kennen, indem man am Strand in der Sonne badet. Wer sich für die wunderschöne Natur und die faszinierende Kultur des Landes interessiert, dem ist eine Rundreise Südafrika zu empfehlen. Rundreisen lassen sich am besten als geführte Gruppentouren (Overland-Touren) oder als Individualreisen (Selbstfahrer) durchführen. Die erste Variante ist eher für Urlauber geeignet, die selbst nicht gerne organisieren. Der Reiseführer (Tourguide) fährt die schönsten Sehenswürdigkeiten an und kümmert sich auch sonst um fast alles. Die zweite Variante ist für Urlauber geeignet, die ein Land lieber auf eigene Faust erkunden wollen und auch ein bisschen Abenteuer nicht scheuen.

Welche Reisezeit ist für eine Rundreise Südafrika am besten geeignet?

Die Jahreszeiten Südafrikas sind entgegengesetzt zu denen Deutschlands. Wenn bei uns Winter ist, ist auf der südlichen Halbkugel der Erde Sommer. Die beste Reisezeit für Rundreisen in Südafrika sind die Monate Oktober bis April.

Die Witterung kann aber je nach Region zwischen Sonne und Regen, mit teilweise auch hohen Temperaturen bis zu 40 Grad und hoher Luftfeuchtigkeit wechseln. Die meisten Straßen in Südafrika sind zwar gut ausgebaut, dennoch sollten Selbstfahrer die eigentliche Regenzeit von Januar bis März vermeiden, da manche Straßen dann trotzdem schwer befahrbar werden können.

Da eine Rundreise in Südafrika durch verschiedene Klimazonen mit sehr unterschiedlichen Temperaturen gehen kann, sind neben leichter, durchlässiger Kleidung auch ein Pullover, eine warme Jacke und ein Regenschutz im Gepäck nicht zu verachten. Gegen die teils starke Sonneneinstrahlung schützen Sonnencreme und Sonnenhut.

Empfehlenswerte Touren durch Südafrika

Johannesburg-Kapstadt !

Skyline Johannesburg
Blick auf die Skyline von Johannesburg, Bild: Nataly Reinch / shutterstock

Die Tour wird von verschiedenen Veranstaltern angeboten, ist aber auch für Selbstfahrer unbedingt zu empfehlen. Auf der Strecke kann man die meisten Sehenswürdigkeiten des Landes anfahren und sieht einige tolle Städte. Zum Beispiel Durban, die Stadt mit dem größten Hafen Südafrikas bietet eine Menge Sehenswürdigkeiten.

Zum Beispiel das beeindruckende Universitätsgebäude, das Rathaus, das Kings-Park-Stadion und das Bat-Centre am Hafen. Im dortigen Restaurant können hungrige Gast Speisen aus ganz Afrika genießen. Am Beginn der Rundreise in Johannesburg, der größten Stadt Südafrikas, gibt es ebenfalls viele Sehenswürdigkeiten und Attraktionen.

Das Museum Africa zeigt einen Querschnitt über die Entwicklung der Menschen in Südafrika von der Frühzeit bis hin zur Moderne. Auch der Botanical Gardens mit großem Rosengarten ist einen Besuch wert. Dieser wunderschöne Rosengarten besteht aus sieben schrägen Terrassen mit etwa 10.000 Rosen. Weitere Sehenswürdigkeiten in Johannesburg sind:

  • Stock Exchange: größte Börse Afrikas
  • Carlton Centre: höchster Wolkenkratzer Afrikas
  • Market Theatre Complex: mehrere Theater, Galerien, Restaurants, Bars und ein Jazzklub
  • African Herbalist Shop: Verkauf von afrikanischen Zauber- und Naturheilmitteln

Für die Tour Johannesburg – Kapstadt sollten mindestens 2 eher 3 Wochen eingeplant werden, denn es gibt viel zu sehen, zum Beispiel:

  1. Krüger Nationalpark: größtes Wildschutzgebiet in Afrika mit Löwen, Leoparden, Nashörnern, Elefanten, Büffeln, Gazellen, Zebras, Antilopen und vielen anderen Tieren.
  2. Blyde River Canyon: spektakulärer bis zu 800 Meter tiefer aus rotem Sandstein bestehender Canyon.
  3. Drakensberge: bis zu 3482 Meter hohes Gebirge mit sensationellen Schluchten, Bergkämmen, Höhlen, Überhängen, Wasserfällen und Bergzinnen.
  4. Addo Elephant Nationalpark: großes Schutzgebiet für Elefanten, Büffel und verschiedenen Antilopenarten.
  5. Wilderness: interessante Küstenstadt mit kilometerlangen Sandstränden, Lagunen und eigenem Nationalpark.
  6. Tsitsikamma-Nationalpark: Eine besondere Attraktion ist die 77 Meter lange Hängebrücke über den Fluss Storms River Mouth.
  7. Oudtshoorn: der Ort ist als Straußenhochburg bekannt. Neben den Straußenfarmen bietet die Region aber mit einem der schönsten Bergpässe Südafrikas, dem „Swartberg Pass“ und einem der schönsten Höhlensysteme der Welt, den „Cango Caves“ noch weitere einzigartige Urlaubserlebnisse.

 

Südafrika, Kapstadt
Blick auf Kapstadt, Bild: michaeljung / shutterstock

Die Tour endet in Kapstadt. Die berühmte Hafenstadt am Tafelberg erhielt ihren Namen vom Kap der Guten Hoffnung, das in ca. 45 Kilometer Entfernung an der Südspitze Afrikas liegt. Am Kap treffen sich indischer und atlantischer Ozean. Ein Abstecher zum Kap ist ein absolutes Muss. Der Blick auf das stürmische Meer ist atemberaubend.

Mit etwas Glück kann man am Kap auch einer Herde wilder Paviane begegnen. Besuchermagnete in Kapstadt sind das Einkaufszentrum im Hafenviertel „Victoria & Alfred Waterfront“ und das „Two Oceans Aquarium“. Kapstadt hat auch an Museen und historischen Gebäuden einiges zu bieten. Das „Castle of Good Hope“, der muslimische Stadtteil „Bo-Kaap“ und die „Iziko Slave Lodge“ (ehemalige Sklavenunterkunft) sind nur einige davon. Einen Besuch wert ist auch das Museum für Naturkunde „Iziko South African“, mit über 1,5 Millionen Exponaten und einem eigenen Observatorium.

Garden Route !

Diese Tour ist besonders geeignet für Urlauber mit wenig Zeit, denn man kann sie in ca. einer Woche absolvieren. Die Tour startet man am besten entweder in Kapstadt oder Port Elisabeth. Vom Campanile, einem 53 m hoher Aussichtsturm hat man einen schönen Rundblick über The Friendly City“ (Die freundliche Stadt) wie Port Elisabeth auch genannt wird.

Urlauber, die in Port Elisabeth die Reise beginnen, sollten vorher unbedingt noch das Ozeanarium und Reptilienhaus besuchen. Dann kann die Tour an einem der schönsten Küstenabschnitte der Welt beginnen. Folgende Höhepunkte erwarten sie:

  1. Robberg Nature Reserve: Naturdenkmal mit prähistorischen Felsen und steinzeitlichen Artefakten.
  2. Garden Route National Park: großes Tier- und Pflanzenschutzreservat, vergleichbar mit dem Krüger Nationalpark.
  3. Swartvlei: größter salzhaltiger Binnensee Südafrikas, mit artenreicher Vogelwelt.
  4. Goukamma Nature Reserve: einzigartige Fynbos-Vegetation und bizarre Felsformationen.
  5. Eastern Cape Game Reserves: kleine Xhosa-Dörfer (Bantuvolk), inmitten unzähliger grüner Hügel und imposanter Flüsse.
  6. De Hoop Nature Reserve: absoluter Geheimtipp: das Herzstück des Parks sind schneeweiße, kilometerlange Sanddünen.
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