Maupiti – das zauberhafte Atoll in Französisch-Polynesien

Maupiti, Ozeanien
Blick auf Maupiti, Bild: DronaVision / shutterstock

Maupiti zählt zu den noch unbekannten Urlaubsregionen und ist perfekt für einen traumhaften Aufenthalt abseits der üblichen Touristenmassen. Bereits die geografische Lage des Atolls klingt magisch. Maupiti zählt zu den Gesellschaftsinseln und befindet sich im Zentrum der Inseln unter dem Winde. Auch die liebevollen Kosenamen beschreiben dieses zauberhafte Eiland vortrefflich. Maupiti wird auch die Bewahrte, die Natürliche, oder die Unberührte genannt.

Ebenfalls voller Magie steckt die Legende über die Entstehungsgeschichte der Insel. Die benachbarten Inseln Raiatea und Tahaa sollten einst von enormer Eifersucht auf die Schönheit Maupitis gewesen sein. So haben die Schwesterninsel das kleine Eiland verscheucht, um nicht mehr von deren Schönheit geblendet zu werden.

Die Anreise auf die Insel Maupiti

Maupiti lässt sich bequem per Flugzeug von Bora Bora, Papeete oder Raiatea erreichen. Die Insel liegt circa 280 Kilometer nordwestlich von Tahiti. Der Flughafen Maupitis befindet sich auf dem Motu Tuanai. Auch kann Maupiti Island via Express Fähre mehrmals pro Woche mittels Express Fähre erreicht werden.

Auf der Insel selbst spielt die Infrastruktur nur eine untergeordnete Rolle. Die Insel im Pazifischen Ozean weist lediglich eine Fläche von 11 km² auf. Die Insel besitzt daher auch nur eine Straße und Autos werden kaum gestartet. Per Moped, Fahrrad und auch zu Fuß lassen sich auf Maupiti sämtliche Wege erledigen. Machen Sie es wie die Einheimischen und erkundigen Sie das Inselchen auf die entspannte Art und Weise.

Maupiti ist von 5 Motus umgeben. Motu werden einzig und alleine in Polynesien die sogenannten Riffinseln genannt, die einem Atoll vorgelagert sind. Diese Motus können Sie komfortabel mittels Boot besuchen.

Leben und urlauben auf Maupiti

Auch wenn Maupiti optisch der Insel Bora Bora gleicht, so ist sie touristisch absolut nicht mit dieser Insel zu vergleichen. Maupiti ist nahezu unberührt und ursprünglich. Sie ist keine Glamourinsel, sondern bietet Ruhe, Gelassenheit und Privatsphäre pur. Hier erleben Sie die Fauna und Flora Französisch-Polynesiens hautnah und lernen auch Land und Leute kulturell und gesellschaftlich intensiv kennen.

Wenn Sie sich nach Südsee-Feeling, einer Robinson Crusoe Insel und Urlaub für Körper, Geist und Seele sehnen, dann sind Sie auf Maupiti genau richtig. Hier wird die Langsamkeit des Seins zelebriert und dieser entschleunigende Flair wird Sie im Nu umfangen.

Die Insel selbst ist die Sehenswürdigkeit für sich. Hier müssen Sie sich auf keinen Sightseeing Marathon vorbereiten, sondern können in aller Ruhe die Naturschönheit der Insel erforschen.

Die Highlights auf der Insel Maupiti

Berge Maupiti
Traumhafte Natur inmitten des Ozeans, Bild: Tibor Scholz / shutterstock

Natürlich ist Maupiti ein Höhepunkt für Naturliebhaber. Vor allem Taucher, Schnorchler, Wassernixen und Sonnenanbeter kommen hier auf ihre Kosten. Das Korallenriff mit den fünf Moti, die sich um die Insel schmiegen, punktet mit einer atemberaubenden Unterwasserwelt. Auch andere Wassersportarten wie Kayakfahren oder Kanufahren sind hier sehr beliebt. Gerne werden auch Ausflüge zum Fischen unternommen.

Doch auch Abenteurer kommen auf Maupiti nicht zu kurz. Die höchste Erhebung der Insel ist der Mont Teʻurafaʻatiu mit seiner Höhe von 380 Metern. In Vaiea können Sie starten und den höchsten Berg der Insel erwandern. Etwa alle 100 Meter Seehöhe erwartet Sie ein sagenhafter Aussichtspunkt. Freuen Sie sich auf einen spektakulären Ausblick auf die Insel und den Ozean. Vom Gipfel aus können Sie die Lagune und die Moti bewundern und bei guter Sicht sogar Bora Bora und Raiatea am Horizont erkennen.

Für Kletterer empfiehlt sich ein Ausflug zum Hotu Paraoa Steilfelsen. Dieser thront majestätisch über Vaiea und ist beachtliche 165 Meter hoch. Eine üppige Flora säumt den Weg und Sie werden von blühendem Hibiskus und Kastanien begleitet. Auch hier können Sie vom höchsten Punkt aus die vorgelagerten Moti überblicken. Die Klettertour sollten Sie jedoch mit einem ortsansässigen Guide unternehmen.

Mit dem Fahrrad können Sie auch die historischen Stätten der Insel besuchen. Zum Tal von Haranai folgen Sie einem magischen Pfad. Von der Mormonen-Kirche nördlich von Vaiea müssen Sie nur dem Verlauf des Flusses folgen. Steine mit Schnitzereien und Tikis gibt es zu betrachten und auch die Piroge des Gottes Hiro ist sehenswert.

Der Marea Vaiahu ist ebenfalls eine kulturelle Stätte der Insel. Dieser abgetrennte Platz wurde einst für wichtige Zeremonien und kulturelle Versammlungen genutzt. Der Marae Vaiahu liegt im Süden Maupitis und ist mit seinem Tempel den vier Göttern der Fischer gewidmet.

Die schönsten Strände Maupitis

Strand Maupiti
Natürlich bietet Maupiti auch traumhafte Strände, Bild: Piotr Gatlik / shutterstock

Als schönster Strand der Insel gilt der Terei’a Beach. Er verführt mit seinem pudrig weißen Sand und lädt zum genüsslichen Sonnenbaden ein. Von der Lagune aus können Sie durch das seichte Wasser bis zum vorgelagerten Motu laufen. Atemberaubend sind hier ebenfalls die romantischen Sonnenuntergänge.

Doch sobald Sie sich am Meer befinden, haben Sie bereits einen wahren Traumstrand erreicht. Maupiti ist ein einziger Traumstrand und wo Sie Ihr Badetuch in den Sand legen, können Sie die Sonne der Südsee genießen.

Lassen Sie sich auch die fünf vorgelagerten Motus nicht entgehen, die wie ein Ring um Maupiti angelegt sind. Vom Boot aus können Sie die bunte Fischvielfalt in der glasklaren, türkisen Lagune bewundern. Hier entdecken Sie kleine Leopardenrochen und Mantas und die farbenfrohen Fische des Riffs.

Die Motus selbst können Sie praktisch zu Fuß erkunden. Auf Pitihahe zum Beispiel finden Sie die Mondgöttin, eine endemische Blume namens Tiare Hina, die ausschließlich hier anzutreffen ist. Der Motu Paeao ist die kleinste der Inseln und beherbergt neben einem Traumstrand auch die vielleicht älteste Kulturstätte Französisch-Polynesien.

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