Insel-Paradies in der Südsee – Französisch Polynesien

Bora Bora, Französisch Polynesien

Französisch Polynesien – Das zu Frankreich gehörende Überseegebiet im südlichen Pazifik gilt schon seit jeher als beliebtes Ziel für Reisen, die Träume wahr werden lassen. Das vielfältige Gebiet ist nicht nur optimal dafür, die tropischen Regionen dieser Erde zu erforschen, sondern die zahlreiche Atolle und insgesamt 118 Inseln bieten innerhalb von Französisch Polynesien auch eine unbeschreibliche Abwechslung. Touristen werden an jeder Ecke kulturelle Schätze, atemberaubende Landschaften in unberührter Natur und eine exotische Fauna entdecken können.

Tahiti – Anlaufstelle für Touristen

Französisch Polynesien
Strand auf Bora Bora, Bild: gg-foto / shutterstock

Französisch Polynesien unterteilt sich in insgesamt fünf Inselgruppen, wobei ein Großteil der Bevölkerung auf den sogenannten Gesellschaftsinseln wohnt. Besonders populär bei Reisenden sind Tahiti, Bora Bora sowie Moorea. Diese Vulkaninseln zeichnen sich unter anderem durch ihr tropisches Klima, was zu ganzjährigen Temperaturen knapp unter 30 Grad führt, und ihre beeindruckenden Regenwälder aus. Nicht nur die Vegetation aus seltenen, exotischen Pflanzen lässt die Herzen von Touristen höher schlagen, auch die Tierwelt lädt zum Erforschen ein. So können neben Korallen, Schmetterlingen und Clownfischen auch Mantarochen, Delfine, Haie und Schildkröten bestaunt werden.

Papeete, Tahiti
Papeete, die Hauptstadt auf Tahiti, Bild: NAPA / shutterstock

Als bevölkerungsreichste Insel von Französisch Polynesien gilt Tahiti, auf welcher auch die Hauptstadt Papeete zu finden ist. Für Souvenir-Jäger empfiehlt sich der Marktplatz am Boulevard Pomaré. Dort können Touristen einen Einblick in einheimische Essgewohnheiten erhalten und einen Teil der Kultur und des sozialen Zusammenlebens hautnah miterleben, da die Einwohner Tahitis dort ihren täglichen Lebensmittelbedarf decken. Kunsthandwerkliche Artikel und zahlreiche Mitbringsel sind dort ebenfalls zu finden.

Das Perlenmuseum von Papeete befindet sich ganz in der Nähe und ist für jeden Touristen ebenfalls einen Blick wert. Als Besucher erhält man einen detaillierten Einblick in die Aufzucht und Verarbeitung von Perlen und lernt vieles über die Geschichte dieses traditionellen Handwerks. Der Eintritt in das Museum ist frei, so kann jeder Reisende einen Blick riskieren, und für Liebhaber von Perlenschmuck ist außerdem ein Shop für jene Accessoires vorhanden. Tahiti ist berühmt für seine schwarzen Perlen, welche als beliebtes Souvenir gelten. Für besonders kunstaffine Touristen ist des Weiteren ein Blick in die Galerie „Manua Exquisite Art“ zu empfehlen. Dort können Reisende die Werke der berühmtesten Künstler Französisch Polynesiens bestaunen.

Moorea, Polynesien
Bild: Inspired By Maps / shutterstock

Verlässt man die Hauptstadt, lassen sich die Highlights einer Tahiti-Reise finden: Die Insel bietet einen botanischen Garten, der allerlei exotische Pflanzenarten beherbergt. Wagt man sich in den Dschungel hinein, offenbaren sich die wahren Schätze der Insel. Der Fautaua Wasserfall ist gut zu erreichen und bietet ein Naturschauspiel der besonderen Art.

Inmitten des dichten Regenwalds ergießt er sich schroffe Felswände hinab in ein Becken, das zum Baden einlädt, während man die atemberaubende Aussicht genießt. Ein Vorteil Tahitis im Kontrast zu anderen tropischen Regionen ist die Tatsache, dass Reisende nahezu keine gefährlichen Tiere bei ihren Touren befürchten müssen. Insbesondere Schlangen sind auf dem Inselparadies nicht beheimatet, lediglich das Mücken-Spray sollte stets griffbereit sein.

Neben der beeindruckenden, unberührten und exotischen Natur bietet Tahiti außerdem das Entdecken eines besonderen Stücks Geschichte. Am „Point Venus“ gibt es nicht nur einen Leuchtturm aus dem Jahre 1867 zu bestaunen, sondern der Ort gilt auch als Stelle, an welcher der berühmte Seefahrer James Cook an Land gegangen war. Es befinden sich drei Denkmäler an besagtem Ort, eines für James Cook, ein weiteres für das Schiff „Bounty“, auf welchem die Südsee erkundet wurde und die letzte Stätte gilt den Missionaren, welche in Französisch Polynesien tätig waren.

Kultur und Natur auf Bora Bora und Moorea

Moorea, Französisch Polynesien
Der Strand auf Moorea, Bild: Martin Valigursky / shutterstock

Verlässt man Tahiti, finden sich auch auf den umliegenden Inseln zahlreiche Sehenswürdigkeiten. Großer Beliebtheit erfreut sich das Schildkröten-Center auf Bora Bora und wer eine traditionelle Tanzshow bestaunen möchte, sollte einen Trip nach Moorea wagen. Dort vermitteln authentische Auftritte der Einwohner im „Tiki Village Cultural Center“ das gewisse Südsee Flair.

Wem die Ausflüge in die Natur auf Tahiti nicht reichen, sollte einige Wanderungen auf Moorea einplanen, nicht zuletzt weil diese Insel als eine der Schönsten von Französisch Polynesien gilt. Ein Trip zum Belvedere Aussichtspunkt ermöglicht einen traumhaften Überblick über das anliegende Tal sowie die Buchten der Insel. Der sogenannte „Magic Mountain“ bietet ebenfalls ein atemberaubendes Panorama und der Weg dorthin wird gesäumt von wunderschönen Plantagen, auf welchen die tropischen Früchte angebaut werden, die später auf dem Teller landen.

Kulinarisches Abenteuer – Essen in Französisch Polynesien

Papenu Valley, Tahiti
Papenu Valley auf Tahiti, Bild: Josip Pastor / shutterstock

Freunde von Meeresfrüchten kommen voll und ganz auf ihre Kosten, da inbesondere Fisch in zahlreichen Variationen weit oben auf der Speisekarte steht. Neben Thunfisch, Makrelen oder Lachs bietet die traditionelle Küche auch sehr exotische Gerichte aus beispielsweise Schwertfisch oder Papageifisch an.

Doch auch zahlreiche Obst- sowie Gemüsesorten werden zu feinen Gerichten verarbeitet. Nicht nur Süßkartoffeln und Kokosnüsse erfreuen sich dabei besonderer Beliebtheit, auch Früchte wie Uru finden Verwendung in der Küche. Diese wächst am Brotfruchtbaum, wird gegrillt, frittiert oder als Salat gereicht und erinnert geschmacklich an frisch gebackenes Brot.

Abgesehen von den Speisen sorgen auch manche Zubereitungsarten für eine Überraschung: Zu besonderen Anlässen wird Gebrauch eines Erdofens gemacht. Man bedeckt Vulkansteine, die von einer unterirdischen Feuerquelle erhitzt werden, mit in Bananenblätter eingewickelten Speisen, welche wiederum unter Sand und Steinen begraben werden, um sie zu garen.

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