Inzwischen ist es fast drei Jahre her, dass ich im Süden von Europa mein zweites Zuhause gefunden habe. Madrid ist mir innerhalb kürzester Zeit so fest ans Herz gewachsen, dass ich es heute kaum ein halbes Jahr ohne einen Besuch in Spaniens Hauptstadt aushalte. Aber von vorne: Wie begann das Abenteuer Madrid? Und was hat es damit auf sich?
Die Gran Via, Einkaufstraße in Madrid, Bild: Matej Kastelic / shutterstock
Im Sommer 2017 packten mein Freund Felix und ich unsere sieben Sachen in Kisten, räumten unsere Wohnung in Deutschland leer und stopften alles, was wir glaubten zu benötigen, in unser kleines Auto. Dank des ERASMUS+ Austauschprogramms unserer Universität hatte sich für uns die Chance ergeben ein Jahr in Spanien zu leben. Wer kann zu sowas schon nein sagen? Wir verabschiedeten uns von Freunden und Familie und wenig später waren wir auf dem Weg in die Ferne! Unser Kleinwagen schnaufte unter dem Gewicht, während wir uns auf ein Jahr Sommer, Sonne, Reiselust freuten!
Um ganz ehrlich zu sprechen: Madrid war für mich tatsächlich nicht mein Traumziel Nummer eins! Mich hätte es eher in eine Stadt direkt am Meer gezogen, aber nur Madrid bot beiden von uns einen Austauschplatz an. So besiegte der Wunsch das Jahr zusammen zu verbringen meine Sehnsucht nach dem Meer. Und diese Entscheidung habe ich keine Sekunde bereut. Mit dem ersten Fuß, den ich in diese einzigartige Stadt gesetzt habe, war es um mich geschehen. Ich habe mich sofort und unwiderruflich in Spaniens unterschätzte Hauptstadt verliebt.
Straße im Wohnviertel Salamanca, Bild: JJFarq / shutterstock
Was macht Madrid so besonders? Nun, wo soll ich da bloß anfangen! Die Stadt ist voller Lebensflair, toller Menschen und unvergesslicher Sehenswürdigkeiten. Gewohnt haben wir im Viertel Salamanca. Dort zieren prächtige, alte Gebäude und protzige Geschäfte das Straßenbild. Es ist immer etwas los und kaum trittst du vor die Haustür, flitzen Unmengen hupender Autos vor deinen Augen umher. Auch wenn der Autolärm mitunter etwas stressen kann, habe ich den Trubel immer geliebt. Außerdem mochte ich es, dass ich in unter dreihundert Metern Fußweg den nächsten Supermarkt erreichen konnte. Zwei Straßen von unserer Wohnung entfernt gab es sogar einen Laden, der die komplette Nacht geöffnet hatte. Zu jeder Uhrzeit einkaufen zu können – auch um zwei Uhr nachts – ist ein Luxus, den ich zuvor noch niemals genießen durfte.
Der El Ritiro Park, Bild: Isa Fernandez Fernandez / shutterstock
Ebenfalls nur wenige Straßen von unserer Wohnung entfernt befand sich der berühmte Park El Retiro. Madrid ist eine überraschend grüne Großstadt, nicht zuletzt wegen der zahlreichen Parks, die das Stadtbild prägen. Der Retiro ist fast 1,5 km² groß und bietet den Stadtbewohnern jede Menge Natur und Erholung. Auf einem angelegten See in der Mitte des Parks gibt es sogar die Möglichkeit mit einem gemieteten Bötchen über das Wasser zu schippern. Außerdem steht eines der schönsten Gebäude der Stadt im El Retiro: der Glaspalast! Fast die komplette Fassade besteht aus Glas und so kannst du auch von außen hineinsehen.
Vom Retiro aus gelangst du nach einem kurzen Spaziergang ins Zentrum Madrids. Und da ist so einiges geboten. Wer auf Trubel und Shopping steht, der ist auf der Gran Via – der Einkaufsmeile von Madrid – bestens aufgehoben. Pittoreske Hochhäuser, Geschäfte für jeden Geldbeutel und dazwischen wirbelnde Menschenmassen. Ich musste mich zunächst an die vielen Menschen, die alle an einem Fleck zusammenkommen, gewöhnen, aber nach einer gewissen Aufwärmphase habe ich das bunte Durcheinander, die vielen lauten Stimmen und all die Hektik lieben gelernt. Wenn du mit Menschenmassen nicht so gut klarkommst, empfehle ich dir die Gran Via nicht vor zehn Uhr abends zu besuchen. Erst ab zehn haben die meisten Geschäfte geschlossen und überall kehrt Ruhe ein.
Auch Museenfans und Geschichtsfreunde kommen in Madrid garantiert auf ihre Kosten. Mit dem Prado beherbergt die Stadt eines der wichtigsten Kunstmuseen weltweit.
Geschichtsträchtig und absolut sehenswert sind die klassizistischen Torbögen: Puerta de Alcalá, Puerta de San Vicente, Puerta de Toledo und Puerta de Hierro. Die Puerta de Alcalá zählt außerdem zu den wichtigsten Wahrzeichen Madrids.
Der Plaza Mayor, Bild: Farbregas Hareluya / shutterstock
Was gibt es noch? Ein Besuch in Madrid ohne einen Abstecher auf den Plaza Mayor ist ein schwerer Fehler – sage jedenfalls ich. Der Name Plaza Mayor steht für Rathausplatz. Rund um den Platz wurden einst bunte Häuser errichtet und unter den schattige Arkaden warten stilvolle Restaurants auf Genusssuchende. Das umliegende Altstadtviertel ist ebenso bildschön und meiner Meinung nach die Perle der Stadt. Vor allem in den Abendstunden herrscht dort ein Ambiente, das einen einfach mitreist. Bist du hungrig und auf der Suche nach einem heiteren Lokal, wirst du garantiert auf einem der kleineren Plätze fündig.
Kulinarisch ist Madrid sowieso der Knaller! Ich gebe zu, dass ich nicht unbedingt ein riesiger Fan der spanischen Küche bin. Zumindest brauche ich nicht jeden Tag Tapas und Paella. Madrid bietet jedoch nicht nur spanische Restaurants, sondern einfach alles, was das Herz begehrt. In unserem Madrid-Jahr haben wir Inder, Chinesen, Mexikaner und viele weitere leckere Lokale getestet. Und immer hat es wunderbar geschmeckt! Unser absolutes kulinarisches Highlight ist und bleibt aber konkurrenzlos die Chocolateria San Ginés. In einem dicht gedrängten Lokal serviert man dir die besten Churros der Stadt, inklusive traumhafter heißer Schokolade. Ein Gedicht und ein Muss für deinen Madridbesuch!
Nordrhein-Westfalen ist das bevölkerungsreichste Bundesland Deutschlands und begeistert seine Besucher nicht zuletzt deshalb mit Urlaubserlebnissen in Hülle und Fülle. Das Bundesland bietet die perfekte Mischung aus pulsierenden Großstädten und verträumter Natur, die eine gute Basis für einen erholsamen und gleichermaßen erlebnisreichen Urlaub darstellen.
Sie wünschen sich einen abwechslungsreichen Aufenthalt, bei dem es viel zu entdecken gibt? Dann sind Sie in Nordrhein-Westfalen genau richtig. Tauchen Sie ein in rheinische Lebensfreude und genießen Sie die kulinarischen Spezialitäten, die Ihnen von fröhlichen Gastwirten serviert werden.
Das Bundesland der Städte – Abenteuer Großstadt
Blick über den Rhein auf den Kölner Dom, Bild: ESB Professional / shutterstock
In NRW warten tolle Großstädte auf Sie – Köln, Düsseldorf, Dortmund, Essen, Bonn, Duisburg und Oberhausen sind in jedem Fall einen Besuch wert. Wer Shopping liebt, wird in den Einkaufsstraßen der Citys und im Einkaufszentrum Centro Oberhausen sein Mekka finden. Wer es elegant mag, kann die Düsseldorfer Königsallee aufsuchen – von den Düsseldorfern liebevoll “Kö” genannt – und dort allerlei Luxusautos und reiche Menschen beim Einkaufsbummel beobachten. Kulturell gesehen hat der Ruhrpott viel zu bieten, da ab Duisburg die meisten Zechengelände als Museum, Ausstellungs- oder Veranstaltungsort umgestaltet worden sind und einen tollen Einblick in die industrielle Vergangenheit des Bergbaus gewähren.
Sie freuen sich auf leckere Speisen und kultige Getränke? Dann sollten Sie vor allem Köln und Düsseldorf besuchen und sich in urigen Brauereien einen rheinischen Sauerbraten zusammen mit einem leckeren Altbier oder Kölsch gönnen. Für Nachtschwärmer warten in Düsseldorf die “längste Theke der Welt”, die Düsseldorfer Altstadt mit der legendären Bolker Straße, und in Köln die Kölner Ringe – ein lebendiges Kneipen- und Szeneviertel mitten in der Innenstadt.
Auch Bochum begeistert seine Besucher mit dem “Bermuda-Dreieck”, einer Ansammlung von Restaurants, Cafés und Bars, welche auch die angeblich beste Currywurst-Bude des Ruhrpotts beheimatet.
Falls Ihr Hotel in einer der pulsierenden Städte gelegen ist und Sie spätabends noch Hunger oder Durst haben sollten, kommen Sie in das Vergnügen der “Büdchen” oder “Trinkhallen” – das sind Kioske, die auch bis Mitternacht noch alle Arten von Snacks und Getränken anbieten (in Nordrhein-Westfalen ist der Kauf alkoholischer Getränke auch nach 22.00 Uhr erlaubt).
Blick auf das Rheinufer in Düsseldorf, Bild: Romas_Photo / shutterstock
Wenn Sie sich abseits des Trubels in den Innenstädten etwas erholen möchten, können Sie das in Bonn, Köln, Düsseldorf und Duisburg direkt am Rheinufer tun, da sich der Rhein durch diese Städte schlängelt und regelrecht malerische Möglichkeiten bietet, am Wasser die Seele baumeln zu lassen. Es gibt viele Strände und Rheinpromenaden sowie Cafés direkt am Rheinufer (z. B. die Düsseldorfer Kasematten). Fragen Sie einfach Einheimische nach Tipps – die fröhlichen Rheinländer sind generell sehr aufgeschlossen und helfen Besuchern gerne weiter.
Atemberaubende Natur – lohnenswertes Hinterland
Auch landschaftlich gesehen ist ein Urlaub in Nordrhein-Westfalen äußerst reizvoll. Abgesehen von den traumhaften Rheinufern finden Urlauber in den ländlichen Gegenden des Bundeslands eine perfekte Urlaubsumgebung. Da wäre beispielsweise die Region des Niederrheins, nördlich von Düsseldorf, die mit ihren verträumten Ortschaften sowie flachen Wiesen und Feldern zu ausgedehnten Wander- und Fahrradtouren einlädt. Sonnengelbe Rapsfelder, historisch interessante Örtchen (z. B. die Sigfried-Stadt Xanten) und gesunde, frische Luft werden Sie dabei begleiten. Die Nähe zu Holland macht sich dadurch bemerkbar, dass die meisten Wege flach sind und die Ortsnamen leicht holländisch anmuten – in dem einen oder anderen Café werden Sie sogar Poffertjes (holländische Mini-Pfannkuchen) serviert bekommen.
Winterberg im Winter, Bild: jedamus / shutterstock
Erholung inmitten der Natur können Sie auch im Sauerland finden, welches im östlichen Westfalen gelegen ist und seine Besucher mit Schwarzwald-Feeling begeistert. Hier kann nach Lust und Laune gewandert und in gemütlichen Naturhotels entspannt werden. Im Winter warten Ski- und Rodelgebiete rund um den Ort Winterberg auf Schnee-Liebhaber.
Zu guter Letzt gibt es noch das Bergische Land – Sie kennen sicherlich die Krombacher Werbung mit der atemberaubenden Natur rund um eine kleine Insel im Wasser eines Sees?
Diese können Sie, nur wenige Kilometer von Köln entfernt, an der Wiehltalsperre im Bergischen Land bestaunen. Das weitläufige Natur-Areal bietet neben dem Aussichtspunkt auf die Krombacher Insel auch traumhafte Picknick-Plätze, zahlreiche Wandermöglichkeiten und eine besondere Artenvielfalt, denn hier hausen über 160 Vogelarten. Mit etwas Glück können Sie so Kanadagänse, Kormorane, Silberreiher und weitere gefährdete Arten erspähen und beobachten.
Events & Spaß – es gibt immer etwas zu erleben
Wer in seinem Urlaub Spaß haben und einiges erleben möchte, wird in Nordrhein-Westfalen ebenfalls einen tollen Aufenthalt erleben. Denn nirgendwo ist die Dichte an Events und Veranstaltungen so hoch wie hier. Es warten die unterschiedlichsten Open Air Veranstaltungen auf Sie, wie beispielsweise das Parookaville Festival in Weeze am Niederrhein, das Bochumer Musikfestival “Bochum Total” am Bermuda Dreieck und das Juicy Beats Festival im Westfalen Park in Dortmund. Im gleichen Park findet im Sommer auch das Lichterfest statt, bei dem sich die Besucher auf atemberaubende Shows, viele Lichter, Musik und ein Höhenfeuerwerk freuen dürfen. Auch ist Dortmund für die legendäre Mayday bekannt, die jedes Jahr traditionell auf dem Messegelände der Stadt stattfindet und Musikfans aus ganz Europa anlockt.
In Köln warten die Kölner Lichter (ebenfalls ein Lichterfest mit Schiffen auf dem Rhein) und bekannte Musicals auf Sie.
Typisch für Nordrhein-Westfalen sind außerdem die lokalen Kirmessen, bei denen sowohl Kinder als auch Erwachsene auf ihre Kosten kommen. Mit zahlreichen Fahrgeschäften und Festzelten sind beispielsweise die Düsseldorfer Rheinkirmes und die Cranger Kirmes in Herne die größten landesweit. Wem die Kirmessen und Schützenfeste der Regionen nicht genug sind, der darf sich auf weitere Attraktionen wie z. B. die Skihalle in Neuss oder das Aqualand in Köln freuen. Hier kann sich ganzjährig im Schnee bzw. Wasser ausgetobt werden.
Unterkünfte und Infrastruktur
Hotels und Zimmer finden Sie sowohl in den großen Städten als auch auf dem Land. Zu Messezeiten können Unterkünfte in den Städten jedoch ausgebucht sein. Das betrifft vor allem die Messestädte Köln, Düsseldorf und Essen. Hier ist rechtzeitige Planung angesagt. Im Sauerland und am Niederrhein warten familiär betriebene, authentische Hotels und Pensionen – Sie können sogar auf Bauerhöfen übernachten. Auf privaten Anbietern wie AirBnB finden Sie Appartements und einzelne Zimmer in Flughafennähe. Die beste Anbindung zur Stadt hat der Flughafen in Düsseldorf, da Sie hier nur eine Viertelstunde bis zur Stadtmitte brauchen.
Das Autobahnnetz in NRW ist gut ausgebaut und verbindet alle wichtigen Städte mit den ländlich gelegenen Regionen.
Schloss Sanssouci, der Filmpark Babelsberg, der Freizeitpark Tropical Islands oder der idyllische Spreewald: Brandenburg ist immer eine Reise wert und setzt dabei auf Touristenmagneten ebenso wie auf echte Geheimtipps.
Dabei wird in den 12 verschiedenen Reiseregionen Brandenburgs die Vielfalt ganz groß geschrieben. Neben vielfältigen Landschaften und attraktiven Groß- und Kleinstädten sind in Brandenburg auch Freizeitparks sowie Burgen und Schlösser zu finden. Auch kleine und große Wasserratten sind in Brandenburg richtig gut aufgehoben. Schließlich gibt es im gesamten Bundesland mehr als 3.000 Seen. Der Tourismus hat in dem fünftgrößten Bundesland Deutschlands ein große Bedeutung – und die Beliebtheit steigt immer weiter. Immer mehr Menschen entdecken hier vor allem ihre Liebe zur Natur.
Landeshauptstadt Potsdam als Touristenhochburg
Das historische Zentrum von Potsdam, Bild: immodium / shutterstock
Eines der beliebtesten Ziele in Brandenburg ist die Landeshauptstadt Potsdam. In der bevölkerungsreichsten Stadt des Bundeslandes kommt man unter anderem nicht am weltberühmten Schloss und den dazugehörigen Parkanlagen Sanssouci vorbei. Diese gehören ebenso zum UNESCO-Welterbe wie das Schloss Lindstedt und die Lindenallee sowie der benachbarte Kaiserbahnhof. Auch der Filmpark Babelsberg zieht jährlich hunderttausende Touristen aus der ganzen Welt in seinen Bann. In dem Freizeitpark, der sich direkt neben dem berühmten Filmstudio befindet, gibt es an jeder Ecke etwas zu sehen und zu erleben. Im Filmpark kann man in die “Geheimnisse des Filmemachens” eintauchen und hinter die Kulissen der unterschiedlichsten Film- und Serienproduktionen schauen. Schließlich gehört Babelsberg zu den größten und modernsten Zentren der Film- und Fernsehproduktion in Europa.
Karibik-Flair im “Tropical Island”
Für einen echten Traumurlaub in der Karibik muss man nicht tausende Kilometer mit dem Flugzeug zurücklegen. Im beeindruckenden Tropical Island auf dem ehemaligen Flughafen Brand, etwa 50 Kilometer südlich von Berlin, kann man mitten in Brandenburg karibisches Flair genießen. Der ganzjährig geöffnete Freizeitpark, der sich in der größten freitragenden Halle der Welt befindet, besteht aus vielen verschiedenen Themenbereichen.
So kann sich man zum Beispiel in der “Südsee” an einem zehn Meter breiten Sandstrand entspannen und das 31 Grad warme Wasser genießen. In der faszinierenden Bali-Lagune warten unter anderem zwei Wasserfälle, mehrere Whirlpools und zwei Wasserrutschen auf die badelustigen Gäste. Auch eine große Saunalandschaft und verschiedene Sportangebote wie Beachvolley- und Fußballfelder erfreuen sich richtig großer Beliebtheit. Im originalgetreuen Tropendorf gibt es zudem mehr als 50.000 seltene Tropenpflanzen und mehr als 600 verschiedene Tierarten wie Flamingos oder Schildkröten, die man sonst nur in den Tropen in freier Wildbahn erleben kann. In der ganzen Halle sind mehr als 300 Übernachtungsmöglichkeiten verteilt – darunter unterschiedlich große Zelte, Zimmer und Lodges.
“Idylle pur” im Spreewald
Wer es so richtig idyllisch mag, ist im Südosten Brandenburgs, im Spreewald, genau richtig. Das geschützte UNESCO Biosphärenreservat und Naturschutzgebiet ist eines der beliebtesten Reiseziele in Brandenburg. Auf den verschiedenen Flussarmen der Spree und den unterschiedlichsten kleinen Kanälen ist vor allem in den Frühlings- und Sommermonaten jede Menge los. Den Spreewald, der auch als historische Kulturlandschaft bekannt ist, kann man auf eigene Faust mit einem Paddelboot oder auch mit einem großen Kahn erleben. Mit diesem kann man sich durch den Spreewald “chauffieren” lassen und bekommt dabei das Gefühl, als sei man mittendrin in Venedig. Rund um das weit verzweigte Netz aus Fließen und Kanälen befinden sich unzählige Rad- und Wanderwege die zum Radfahren und Wandern einladen. In den kleinen und großen Zeltplätzen sowie den vielen Pensionen kann man es sich so richtig gut gehen lassen.
Ein echter Geheimtipp: Das “Europäische Storchendorf” Rühstädt
“Natur pur” lautet auch das Motto in der Prignitz im Nordwesten Brandenburgs. Hier, in der dörflichen Idylle kann man sich tatsächlich in die Einfachheit des Landlebens verlieben. Die Region zwischen Berlin und Hamburg ist ein echtes Paradies für Radfahrer und Reiter. Und nicht nur das: Auch Störche fühlen sich hier, inmitten der Elbtalaue, richtig wohl. Wer hier unterwegs ist, sollte unbedingt auch einen Abstecher zum “Europäischen Storchendorf” Rühstädt machen. Das ist – abseits der großen Touristenströme – ein echter Geheimtipp für Urlauber und Naturliebhaber.
Lausitzer Seenland: Erholung pur am Strand
Sonnenaufgang am Berzdorfer See, Bild: Karin Jaehne / shutterstock
Ganz im Süden, an der Grenze zum Freistaat Sachsen, kommen vor allem Erholungssuchende voll auf ihre Kosten – im Lausitzer Seenland. Denn dort, wo früher Braunkohle abgebaut wurde, ist in den vergangenen Jahren Europas größte künstliche Wasserlandschaft und Deutschlands viertgrößtes Seengebiet entstanden. Und die Flutung der stillgelegten Braunkohletagebaue ist noch lange nicht abgeschlossen. An den bislang bereits künstlich angelegten Seen – unter anderem der Senftenberger See, der Altdöberner See oder der Lichtenauer See bei Lübbenau – sind große Naherholungsgebiete mit Stränden, Zeltplätzen und zahlreiche Aktivangeboten entstanden.
Erholung und sportliche Aktivität am Wasser, abseits großer Touristenströme, werden im Havelland im Westen Brandenburgs ganz groß geschrieben. Schließlich gibt es auch hier viele wunderschöne kleine Seen und Kanäle und “Natur pur”. An den Wochenenden nutzen vor allem viele Berliner die Vorzüge des beliebten Naherholungsgebietes, das sich nur wenige Kilometer von der deutschen Hauptstadt entfernt befindet. Ebenfalls im Süden Brandenburgs ist der fast 500 Quadratkilometer große Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft zu finden. Die Landschaft hat in den vergangenen Jahrzehnten spezielle Lebensräume für verschiedene Tier- und Pflanzenarten hervorgebracht.
Beeindruckende historische Technik
Für die zahlreichen Freunde historischer und besonderer Technik ist das Schiffshebewerk Niederfinow ein echtes Muss. Das älteste noch arbeitende Schiffshebewerk Deutschlands befindet sich am östlichen Ende des Oder-Havel-Kanals in der Kleinstadt Niederfinow im Osten Brandenburgs. Auch die riesige Förderbrücke F60 im südbrandenburgischen Lichterfeld sollten sich die Anhänger alter Technik nicht entgehen lassen. Die 500 Meter lange, 200 Meter breite und 80 Meter hohe ehemalige Abraumförderbrücke zieht seit einigen Jahren als Besucherbergwerk tausende große und kleine Besucher an. Die imposanten Ausmaße und das beeindruckende Gewicht von etwa 11.000 Tonnen haben der F60 auch den beliebten Beinamen “liegender Eiffelturm” eingebracht
Kein Land besuchen wir so oft wie Österreich. Genauer gesagt das Bundesland Tirol. Jedes Mal, wenn wir die Landesgrenze von Deutschland nach Österreich überschreiten fühlt es sich an, als wenn wir nach Hause kommen würden. Nicht nur die Berge und die Natur, sondern auch die Menschen und die Aktivitäten dort fesseln uns jedes Mal auf ein Neues.
Wir sind Jenny (27) und Olli (29) aus Rietberg in Ostwestfalen. Seit 2013 entdecken wir zusammen die Welt und lassen euch seit Oktober 2019 neben unseren eigentlichen Jobs als Physiotherapeutin und Marktleiter auch virtuell auf https://far-from-home.de an unseren Reisen teilhaben. Neben vielen Zielen in Europa wie Madeira, Mallorca, Kroatien, Niederlande und Österreich haben wir uns Ende 2019 mit einer Thailand-Rundreise einen kleinen Traum erfüllt. Trotz vieler neuer Länder, die noch auf uns warten, zieht es uns immer wieder nach Tirol in Österreich.
Südtirol ist im Sommer als auch im Winter ein lohnendes Reiseziel, Bild: Jenny Sturm / shutterstock
Tirol ist ein Gebiet in den Alpen im Westen Österreichs und Norden Italiens. mit einer Fläche von knapp 26.000km² und 1,3 Mio. Einwohnern ist Tirol das Urlaubsziel Nummer 1 im Land. Was für uns 2015 mit einem recht spontan geplanten Urlaub und einer noch spontaneren Zugspitzbesteigung (2962m) begonnen hat, ist für uns inzwischen zu einer Art festen Tradition geworden. Finde in diesem Bericht selbst heraus, ob Tirol auch was für dich ist.
Das Ötztal – genau das Richtige für Action- und Sportliebhaber
Ötztaler Alpen, Bild: Helena Krenkova / shutterstock
Das Ötztal ist ein Seitental in Tirol. Hier findest du alles, was Adrenalin bringt und Spaß macht. Im Sommer hast du die Auswahl zwischen Mountainbiking, Bergsteigen, Kanu fahren oder einen Tag voller Action im Outdoor-Freizeit Area 47. Hier werden Adrenalinjunkies fündig. 250 „Dreitausender“ warten mit mehr als 1.600km Wanderwegen drauf, von dir erobert zu werden. Im Winter bietet dir das Tal die volle Bandbreite des Wintersports. Aber auch der Apre-Ski kommt hier durch die verschiedenen Almhütten oder Clubs im Ort nicht zu kurz. Das Angebot wird perfekt abgerundet durch die „Ötztal-Card„, mit der du im gesamten Tal verschiedenste Vergünstigungen bekommst.
Wir haben damals unser Zelt auf einem Campingplatz direkt in Sölden aufgeschlagen. Für uns war das der perfekte Ausgangsort für die Besteigung der Kreuzspitze (3.455m). Von Sölden aus erreichst du viele Sehenswürdigkeiten aus schnell mit dem Auto. Ca. 40 Minuten zur Area 47, ca. 30 Minuten zum Stuibenfall oder du nimmst direkt im Ort die Seilbahn und fährst zum ice Q, einem der Drehorte vom James Bond Film „Spectre“. Wo tagsüber gegessen, geshoppt oder gewandert wird, entstehen abends viele Möglichkeiten um Auszugehen. Von kleineren Clubs, über Kneipen bis hin zu Biergärten reicht hier die Auswahl.
Tirol kann aber auch ganz anders. Auf der anderen Seite des Brennerpasses findest du etwa 40km östlich von Innsbruck das Zillertal. Im Gegensatz zu den anderen Tälern steigt dieses nur leicht an. Fern ab von Action und Tumult kannst du hier die Seele baumeln lassen. Zwar findest du hier auch 1.400km Wanderwege oder 1.200km Bike Routen, aber hier gilt ein anderes Tempo. Hierhin kommt man, um zu genießen. Den höchsten Punkt findest du hier mit 3.509m auf dem Hochfeiler. Ob wandern, biken, klettern oder golfen – die herrliche Naturkulisse des Zillertals lässt niemanden lange auf der faulen Haut liegen. Und auch hier bekommst du als Extra zur Übernachtung die Zillertal Activecard.
Mayrhofen im Zillertal, Bild: Roman Babakin / shutterstock
Besonders zu empfehlen ist die Stadt Mayrhofen. Sie liegt in der westlichen Hälfte des Tals, bietet aber genau wie Sölden durch die Talstraße eine gute Erreichbarkeit zu vielen anderen Sehenswürdigkeiten. Die Stadt Fügen ist nur 20 Autominuten entfernt, das Murmelland knapp 40 Minuten und der Ahorn mit seinen 2.000m ist sogar direkt von Mayrhofen per Seilbahn zu erreichen. Von hier hast du einen tollen Blick über einen großen Teil des Zillertals.
Schlemmereien soweit das Auge reicht
Nach einem langen Tag (oder auch schon währenddessen) darf eine Stärkung natürlich nicht fehlen. Und genau das wird anscheinend jedem Tiroler mit in die Kinderwiege gelegt. Vor allem die traditionellen Tiroler Gerichte haben es uns angetan. Unser Favorit ist eine Portion Gröstl am Abend nach einer langen Tour, dazu ein Zillertaler Weizenbier, Kaiserschmarrn als Dessert und einen Zirbenschnaps als Krönung danach – so muss ein Abendessen aussehen. Oder darf es lieber eine Brettljause zur nachmittäglichen Zwischenmahlzeit sein? Dann darfst du dich auf Käse, Speck, Kaminwurzen, Schmalz und frischem Bauernbrot freuen.
Auf unseren Reisen interessieren wir uns immer besonders für regional gebraute Biersorten. Besonders angetan haben es hier die Sorten der Brauerei Zillertal. Wenn Olli sich abends gerne ein Weizen gönnt, trinkt Jenny gerne ein Radler. Aber auch weitere Spezialbiere wie z.B. das Zillertaler Tyroler oder das Zillertal Gauder Bock hat diese Brauerei im Sortiment.
Unser Fazit
Auch, wenn wir jedes Mal wieder erklären muss, warum wir nicht nach „Malle“ oder zu anderen „Zielen für junge Leute fliegen“, ist und bleibt Tirol unsere zweite Heimat. Hier lebt es sich einen Schritt langsamer und das ist genau das Richtige in dieser Zeit. Da wir gerne auf den Bergen unterwegs sind, ist Tirol mit seinen vielfältigen Tälern wie für uns gemacht. Hier passt einfach alles. Berge, Landschaft, leckeres Essen und unheimlich gastfreundliche Einwohner machen jeden Aufenthalt zu einem einmaligen Erlebnis – und süchtig nach der nächsten Österreich-Reise
Das abwechslungsreiche Bundesland Schleswig-Holstein ganz im Norden Deutschlands, zeichnet sich durch einen rauen Charme aus und bietet viele faszinierende Landschaften. Da Schleswig-Holstein im Westen an die Nordsee grenzt und im Osten von der Ostsee flankiert wird, ist es nicht verwunderlich, dass dieses schöne Stück Land maßgeblich vom Meer geprägt wird. Der sehr maritime Charakter der Region ist allgegenwärtig und verleiht Schleswig-Holstein eine entspannte Atmosphäre, in der sich viele Urlauber sehr wohlfühlen. Schleswig-Holstein wird aber nicht nur wegen seines Flairs von vielen Besuchen geschätzt, sondern überzeugt vor allem durch spektakuläre Naturmonumente.
Die Nordsee – Weite die begeistert
Der Westen von Schleswig-Holstein beeindruckt durch eine gewisse Ursprünglichkeit und wird vom Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer dominiert, der die gesamte Nordseeküste der Region umfasst. Die einzigartige Landschaft des Wattenmeeres kann an verschiedenen Orten der Gegend, im Rahmen von Wattführungen erkundet werden und bietet einen spannenden Einblick in einen unvergleichlichen Lebensraum.
Die eher dünn besiedelten Regionen Dithmarschen und Nordfriesland, die an den Ufern der Nordsee liegen, zeichnen sich durch eine herbe Schönheit aus und bieten viele ansprechende Orte, in denen man sich dank des gesunden Seeklimas gut entspannen kann. In Dithmarschen sind vor allem die Gemeinden Friedrichskoog und Büsum sehr beliebt, da man sich dort sehr gut erholen kann. Durch seine imposanten Deiche, auf denen viele Schafe weiden, ist insbesondere Büsum typisch für die Region und lädt dazu ein die berühmten Büsumer Krabben zu probieren, die dort angelandet werden.
Weiter nördlich auf der Halbinsel Eiderstedt befindet sich mit St. Peter-Ording das beliebteste Seebad Schleswig-Holsteins, welches durch seine weitläufigen und mit dem Auto befahrbaren Strände sehr reizvoll ist. Ebenfalls sehr beliebt sind die nordfriesischen Inseln, Amrum, Föhr und Sylt, von denen insbesondere die letztgenannte durch traumhafte Strände und eine einzigartige Dünenlandschaft für viele ein Sehnsuchtsort an der Nordsee ist, welcher alles vereint, was diese Region ausmacht.
Die Ostsee – sanfte Landschaften und eine entspannte Atmosphäre
Sonnenaufgang auf Sylt, Bild: Jenny Sturm / shutterstock
Das Einzugsgebiet der Ostsee ist landschaftlich vielfältiger als der Westen Schleswig-Holsteins und wird von hügeligen Gebieten wie den Hüttener Bergen im Norden und der Holsteinischen Schweiz im Süden geprägt. Feinsandige Strände und imposante Steilküsten sind für die vielen weitläufigen Buchten der Region charakteristisch und machen die Ostseeküste Schleswig-Holsteins zu einem nachgefragten Urlaubsgebiet. Die Region Angeln im Bereich der nördlichen Ostseeküste Schleswig-Holsteins, ist aufgrund seiner schönen Natur ein Gebiet, um die Seele baumeln zu lassen und bietet einmalige Landschaften. Sehr reizvoll ist zum Beispiel die Schlei, ein 42 Kilometer langer Meeresarm, an dessen Ufern es sehr malerisch zu geht und man viel Ruhe und Entspannung findet. Viele einladende Badeorte entlang der gesamten Ostseeküste Schleswig-Holsteins bieten ihren Besuchern neben schönen Stränden und einer guten Infrastruktur vor allem auch eine Atmosphäre in der Ferien Spaß machen.
Ein sehr familienfreundlicher Ort ist das idyllische Eckenförde etwas südlich der Schlei, in dem durch vielfältige Angebote vor allem Familien viel Spaß haben werden.
Weiter südlich an der Lübecker Bucht liegen so mondäne wie bekannte Gemeinden wie Grömitz, Scharbeutz und Timmendorfer Strand, die ihren Gästen viel zu bieten haben und für ihre imposanten Seebrücken bekannt sind.
Wasser wohin man schaut – Schleswig-Holsteins Seenlandschaften
Büsum ist ein attraktives Urlaubsziel für Groß und Klein, Foto: TMS Büsum GmbH
Aber nicht nur die Küsten Schleswig-Holsteins überzeugen durch eine herrliche Natur und viele schöne Orte, an denen man sich gerne aufhält, auch das Landesinnere des Bundeslandes hat so einiges zu bieten. Neben dem bemerkenswerten Nord-Ostsee-Kanal, der durch ganz Schleswig-Holstein fließt und die Nordsee mit der Ostsee verbindet, sind vor allem verschiedene Seengebiete sehr interessant. Die Region rund um den Plöner See in der Holsteinischen Schweiz, welcher als größter See Schleswig-Holsteins gilt, besticht zum Beispiel durch eine idyllische Atmosphäre und viele Freizeitmöglichkeiten. Der weiter südlich gelegene Ratzeburger See ist ebenfalls ein sehr beliebtes Ausflugsziel mit Charme.
Die Städte Schleswig-Holsteins – maritimes Lebensgefühl pur
Viele der größten und interessantesten Städte Schleswig-Holsteins liegen im Bereich der Ostseeküste des Bundeslandes direkt am Meer. So ist Kiel die Landeshauptstadt Schleswig-Holsteins für seinen bedeutenden Fährhafen bekannt, der mitten in der Stadt liegt und von dem aus es, Verbindungen nach Skandinavien und in das Baltikum gibt. Des Weiteren ist Kiel jedes Jahr Schauplatz der international bekannten Segelveranstaltung Kieler Woche, während der zahlreiche Regatten auf der Ostsee stattfinden. Die zweitgrößte Stadt Schleswig-Holsteins Lübeck, beeindruckt durch seine vielen historischen Bauten, durch die seine Geschichte als sehr wichtige Handelsstadt, die vor allem zu Zeiten der Hanse eine wichtige Rolle spielte, deutlich wird. An diese Zeit erinnert auch das in der Stadt beheimatete Europäische Hansemuseum, welches viele interessante Exponate bietet. Das wohl bekannteste Bauwerk Lübecks ist das imposante Holstentor im heutigen Stadtzentrum, welches ein absoluter Blickfang ist. Ganz im Norden von Schleswig-Holstein, an der Grenze zu Dänemark empfängt die schöne Stadt Flensburg ihre Gäste und bietet durch seine malerische Lage an der Ostsee eine schöne Kulisse für ausgedehnte Spaziergänge.
Die größte Stadt im Bereich der Nordseeküste Schleswig-Holsteins ist Husum, welches vor allem für seinen idyllischen Hafen und ein liebevoll gestaltetes Schifffahrtsmuseum bekannt ist.
Sehenswürdigkeiten, die begeistern – Schleswig-Holstein hat viel zu bieten
Aufgrund seiner abwechslungsreichen Landschaften und einer bewegten Geschichte, ist das schöne Bundesland Schleswig-Holstein reich an Attraktionen und Sehenswürdigkeiten, die man in allen Gebieten der Region findet.
Im schönen Dithmarschen im Südwesten des Landes können interessierte Besucher zum Beispiel die Seehundstation Friedrichskoog besuchen, in der verlassene Seehunde auf ihre Auswilderung vorbereitet werden. Weiter nördlich in der Nähe der Schlei kann man hingegen mit der ehemaligen Wikingersiedlung Haithabu eine Sehenswürdigkeit besuchen, die interessante kulturgeschichtliche Hintergründe sehr anschaulich aufbereitet.
Mehrere Naturmonumente von besonderer Schönheit bietet die Nordseeinsel Sylt, auf der neben den legendären Roten Kliff auch die unter dem Namen Ellenbogen bekannte Halbinsel, welchen den nördlichsten Punkt Deutschlands markiert, ein sehenswertes Ausflugsziel ist. Einen ganz besonderen Kulturgenuss an verschiedenen Orten Schleswig-Holsteins bietet das renommierte Schleswig-Holstein Musik Festival, in dessen Rahmen jedes Jahr im Sommer etliche Klassikkonzerte an verschiedenen Orten im ganzen Land gespielt werden. Genauso vielfältig wie das kulturelle Angebot Schleswig-Holsteins, gestaltet sich auch das kulinarische Angebot der Region, welches viele herrliche Leckereien bietet. Durch die Lage Schleswig-Holsteins ist Fisch in allen Varianten sehr beliebt, was zum Beispiel durch die beliebte Räucherfischspezialität Kieler Sprotte, die eigentlich aus Eckernförde stammt, deutlich wird. Weltberühmt ist auch schmackhaftes Marzipan aus Lübeck.
Die Hauptstadt des Bundesstaates Hawaii, Honolulu, und die Touristenhochburg Maui sind eindeutig die bekanntesten Reiseziele der Pazifikinseln Hawaiis. Doch der Archipel hat noch so viel mehr zu bieten und verbirgt noch so manchen beinahe unentdeckten Schatz. Einer davon ist die zweitkleinste Insel Hawaiis, Kauai. Aufgrund ihrer immergrünen Landschaften und unberührten Natur wird sie auch die Garteninsel genannt.
Kauai ist die geologisch zweitälteste der Inseln und bietet auf einer Fläche von knapp 1500 Quadratkilometern etwa 75.000 Menschen eine Heimat. Die Insel wird in der Regel mit einem kurzen Inlandsflug vom Flughafen Honolulu aus erreicht. Kauais dramatische Landschaften, unberührte Flora und authentischer Charakter ziehen immer mehr Besucher auf die Insel, ohne dabei zur Touristenhochburg zu verkommen.
Die beste Reisezeit für Kauai
Das Wetter auf Kauai kann ganzjährig als angenehm beschrieben werden. Im Sommer von Mai bis Oktober ist es etwas wärmer als im Rest des Jahres, am meisten Niederschlag fällt im Dezember. Die beste Reisezeit für die Insel ist von Mai bis Juli. Wie bei vielen amerikanischen Urlaubszielen wird es auch auf Kauai rund um die amerikanischen Feiertage etwas voller, sodass man diese Zeiträume, wenn möglich, umgehen sollte.
Die Highlights auf Kauai
Weimea Canyon State Park
Der Weimea Canyon State Park umfasst den größten Canyon im gesamten Pazifik und zieht jeden seiner Besucher sofort in seinen Bann. Die dramatische Landschaft des Canyons, der sich über 18 Kilometer lang durch die Insel schneidet und dabei bis zu einem Kilometer tief ist, hat schon abertausende Besucher begeistert und ist ein Must-See beim Besuch Kauais. Er befindet sich auf der Westseite der Insel und verfügt über 60 Kilometer an gut ausgeschilderten und traumhaft schönen Wanderwegen. Immer wieder offenbaren sich atemberaubende Ausblicke über die Insel und den anschließenden Ozean. Der Weimea Canyon wird vom Kokee State Park eingeschlossen, in dem Besucher eine Vielzahl endemischer Pflanzen und Tiere beobachten können.
Wailua Falls
Wailua Falls, Kauai, Bild: Mohamed Selim / shutterstock
Der über 40 Meter hohe Wasserfall Wailua Falls ist auf vielen Postkarten, Fotobüchern und Bildbändern über Hawaii zu sehen und wurde sogar im Vorspann der Serie „Fantasy Island“ aus den 1970er Jahren gezeigt. Die Wailua Falls befinden sich direkt an der Maalo Road und sind einfach zu finden. Die Fotostelle kann ohne Wanderung direkt vom Parkplatz erreicht werden. Die Wassermenge des Wasserfalls ist stark vom Niederschlag abhängig, weshalb sich ein Besuch ganz besonders nach Regenfällen lohnt. Bei Rundflügen über die Insel werden die Wailua Falls in der Regel auch gezeigt.
Spouting Horn Beach Park
Vom Spouting Horn Beach Park kann ein sogenanntes „Blow Hole“ beobachtet werden. Es handelt sich dabei um Tunnel im Sediment, durch die Meerwasser bei der Brandung gedrückt wird. Das Wasser schießt am Ende des Blow Holes nach oben und bietet einen großartigen Anblick. Je nach Wellengang reicht die Fontäne im Spouting Horn Beach Park bis zu 15 Meter hoch. Rings um das Bow Hole gibt es kleinere Wanderwege und Aussichtspunkte. Es wird dringend empfohlen, die Absperrungen zu respektieren.
Na Pali Küste
Die Na Pali Küste erstreck sich entlang der Nordwestküste der Insel zwischen dem Ke’e Beach im Haena State Park und dem Polihale State Park in Mana. Dieser dramatische Küstenstreifen bietet eine riesige Auswahl an Panoramen und Aussichtspunkten. Die Klippen des Küstenstreifens stehen bis zu 1200 Meter über der Brandung des Pazifiks. Der Na Pali Coast State Park kann von Wanderern über den Kalalau Trail erreicht werden. Er beginnt am Ke’e Beach und führt entlang der Küste. Der beliebteste Abschnitt des Weges, der einige der tollsten Aussichtspunkte hat, sind die ersten 3 Kilometer vom Beginn des Weges bi zum Hanakapiai Valley. Der insgesamt über 20 Kilometer lange Weg gehört zu den schönsten Wanderwegen der Welt. Vor einer längeren Wanderung müssen jedoch entsprechende Genehmigungen eingeholt werden. An der Na Pali Küste befindet sich mit dem Kalalau Beach zudem einer der schönsten Strände ganz Hawaiis.
Tree Tunnel
Der sogenannte Tree Tunnel ist eine wunderschöne Allee von Eukalyptus-Bäumen entlang der Maliuhi Road zwischen der größten Stadt der Insel, Lihue, und der Südküste. Die originalen ersten 500 Bäume der Allee wurden von Ananas-Mogul Baron Walter McBryde gepflanzt. Heute ist die Allee ein schönes Ziel bei einem Road Trip zur Südküste der Insel. Der Duft der Eukalyptus Bäume erfüllt die Luft auf der schattigen Fahrt durch den Tree Tunnel.
Die Maniniholo, Waikanaloa & Waikapalae Wet Caves befinden sich direkt an der Hauptstraße des Haena State Park und sind einfach zu erreichen. Die Maniniholo Dry Cave liegt auf der gegenüberliegenden Seite des Haena Beach Park. Diese große, offene trockene Höhle ist einfach zu erreichen und kann auf eigene Faust erforscht werden. Es bietet sich an, eine Taschenlampe zur Höhle mitzubringen. Die Maniniholo Dry Cave ist ein schönes Ausflugziel für die ganze Familie und auch für Kinder geeignet. In den anderen Höhlen befindet sich Wasser, in dem jedoch nicht geschwommen werden darf. Am besten kommt am frühen Abend, dann kommen die Blautöne des Wassers in den Höhlen besonders eindrucksvoll zur Geltung. In der Waikapalae Höhle wurden sogar Szenen für den Film „Fluch der Karibik“ gedreht.
Breiter Strand mit allerfeinstem Sand und ein großer Kreuzfahrthafen, an dem die berühmten Kussmundschiffe einen Hauch von Fernweh verbreiten. Nein, hier ist nicht die Rede von irgend einer Mittelmeermetropole oder gar einem Ort in der Karibik. Es handelt sich um die Universitäts- und Hansestadt Rostock. Diese und viele weitere Aspekte machen die Ostseestadt zu einem perfekten Urlaubsort in Mecklenburg-Vorpommern.
Stadtteil Warnemünde ist deutsche Kreuzfahrthochburg
Im Jahr 1323 kaufte die Stadt Rostock das Fischerdorf Warnemünde. Seitdem gehört es zur Stadt und ist einer der schönsten Stadtteile. Berühmtheit weit über die Landesgrenzen hinaus bescherte ihm der Kreuzfahrthafen, der als größter Hafen für Kreuzfahrtschiffe in Deutschland gilt. Jährlich finden etwa 180 Kreuzfahrtschiff-Anläufe statt. Zahlreiche Ostseekreuzfahrten starten und enden in Warnemünde. Darunter natürlich auch viele Reisen mit den berühmten Kussmundschiffen von AIDA-Cruises, deren Hauptsitz sich in Rostock befindet. Wer nicht selber in See stechen will, kann hier die riesigen Schiffe beim Auslaufen aus nächster Nähe betrachten.
Aber nicht nur für Kreuzfahrtfans ist dieser Stadtteil einen Besuch bei einem Aufenthalt in Rostock wert. Hier lässt sich beispielsweise ein herrlicher Strandtag verleben. Der über zwei Kilometer lange Strand von Warnemünde zeichnet sich durch weißen feinkörnigen Sand aus. Neben vielen Sportmöglichkeiten kommt natürlich auch kulinarischer Genuss nicht zu kurz. Bei einem Bummel über die Strandpromenade begegnet man dem alten Leuchtturm und erlebt Hafenflair pur. Ost- sowie Westmole bieten ein tolles Naturerlebnis und vermitteln die Ostsee hautnah. Im „Seebad“ können Besucher das ganze Jahr über in Meerwasser schwimmen und auch für Sauna- und Wellnessbegeisterte hat das Schwimmbad einiges zu bieten.
Von Kultur über Sport bis zur Kunst – Rostocks Sehenswürdigkeiten für jedermann
Abseits der maritimen Freizeitgestaltung warten in Rostock viele weitere abwechslungsreiche Sehenswürdigkeiten und Ausflugsmöglichkeiten auf Urlauber. Zu ihnen zählt natürlich das Erkunden der wunderschönen Altstadt. Ein Spaziergang durch den Rosengarten lohnt besonders von Juni an bis in den Herbst hinein. Dann erstrahlen die Rosen in ihrer vollen Blütenpracht. Schöne Bänke und Grünflächen laden zudem zum Verweilen und Entspannen ein. Nicht weit entfernt vom Rosengarten wartet die nächste Sehenswürdigkeit: Das Michaeliskloster. In dem Gebäude, welches früher eine Kombination aus Kloster, Wohn- und Arbeitsstätte war, sind heute unter anderem Sondersammlungen aus der Universitätsbibliothek untergebracht. Wer den Stil der Neugotik liebt, macht einen Abstecher in die Wallstraße.
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Dort steht das Ständehaus. Das beeindruckende Backsteingebäude ist Sitz des Oberlandesgerichts Rostock. Mit der Kunsthalle Rostock entstand damals nicht nur der erste, sondern auch der einzige Neubau eines Kunstmuseums in der DDR. Gäste bekommen hier grafische Blätter, Gemälde und Skulpturen zu sehen, die schwerpunktmäßig von regionalen Künstlern stammen. Bei einer Führung durch das Ostseestadion geht es hingegen um Ballkünstler. Hier wird die Fußballgeschichte von Hansa Rostock lebendig. Es gibt Fakten, aber auch lustige Anekdoten, während die Stadionbesucher VIP- und Pressebereich oder auch den Spielertunnel besichtigen können.
Aktive Erholung in der Natur ermöglicht die Rostocker Heide. Als eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete, welches entlang der deutschen Ostseeküste führt, lädt sie zum Radfahren, Wandern oder Reiten ein.
Rostock mit Kindern
Der Strand von Warnemünde, Bild: Tsuguliev / shutterstock
Während die bisher genannten Sehenswürdigkeiten eher erwachsene Urlauber begeistern, hält Rostock auch für kleine Gäste tolle Ausflugsziele bereit. Ein Highlight ist dabei sicher der Zoo. Mehrfach zum besten Zoo Europas gewählt, leben hier mehr als 4000 Tiere. Darunter Pinguine, Eisbären und Orang-Utans. Erfahrungsstationen, Spielplätze und zahlreiche Veranstaltungen runden einen Tag im Rostocker Zoo ab. Ein weiteres tierisches Erlebnis gibt es in der Robbenforschungsstation Hohe Düne. Neben einem spannenden Einblick in die Arbeit der Wissenschaftler haben Kinder ab 12 Jahre die Gelegenheit mit den Robben zu schwimmen. Der Stadtteil Hohe Düne verfügt zudem über einen spannenden Kletterpark. Auf sechs Parcours gilt es schwankende Bohlen und Netzbrücken zu überwinden. Auspowern können sich große und kleine Besucher auch im Flip Out Rostock. Auf über 3000 Quadratmetern stehen Trampolinlandschaften und viele Attraktionen zum Klettern und Hüpfen. Extra Bereiche für Kinder ermöglichen altersgerechten Spaß.
Das kulinarische Rostock
Natürlich wird die Rostocker Küche vom Fisch des Fischmarkts Warnemünde in allen Variationen dominiert. Ein besonderer Tipp ist hier das Restaurant „Zur Kogge“. Eine originelle Einrichtung, schmackhafte Fischsuppe und ein besonderes Rezept von gekochtem Fisch machen es zum Anlaufpunkt für Fischfeinschmecker.
Sehr verbreitet sind auch Sanddornprodukte. Aus der „Zitrone des Nordens“ lassen sich köstliche Liköre, Aufstriche, Marmeladen oder auch Senf herstellen. In Rostock gibt es zahlreiche schöne Restaurants, Lokale und Cafés, die inhabergeführt sind. Einen guten Einblick in die lokale Gastronomieszene bietet dabei eine kulinarische Stadtführung. Hierbei kehren die Teilnehmer in interessante Lokalitäten Rostocks ein und genießen dabei bis zu sieben leckere Kostproben. Und wo es einem besonders gut schmeckt, kehrt man einfach während seines Rostockaufenthalts zu einem ausgiebigen Essen ein.
Das im Südwesten von Deutschland gelegene Saarland ist nicht nur für seine wundervolle Naturlandschaft und charmanten Städte, sondern auch für ein breit gefächertes Angebot an Kultur, Freizeitaktivitäten, Meilensteine der Industriekultur und Thermen bekannt.
Wer seinen Urlaub hier verbringt, kann Sehenswürdigkeiten besuchen, die zum UNESCO-Kulturerbe ernannt wurden, Wanderwege erkunden, die zu den schönsten Deutschlands zählen und dank der vielzähligen Themenparks, Zoos und Schwimmbäder kommt auch bei Kindern keine Langeweile auf!
Das Saarland ist das kleinste Flächenbundesland Deutschlands und wartet jedoch mit gigantischen Highlights für Groß und Klein auf. Hier ist der Massentourismus noch nicht vorgedrungen und somit haben Urlauber und Individualisten Raum für ihren Entdeckungsdrang.
Herrliche Naturlandschaften
Naturfreunde können im Saarland die frei zugänglichen National- und Naturparks besuchen. Besonders empfehlenswert ist ein Spaziergang durch den Hausrück-Hochwald, den Naturpark Saar-Hunsrück und das UNESCO-Biosphärenreservat.
Ein unvergessliches Erlebnis stellt der Baumwipfelpfad der Saarschleife dar, von welchem aus sich ein atemberaubender Ausblick über die herrliche Naturlandschaft bietet.
Eine Wanderung durch den Urwald begeistert Naturliebhaber ebenso wie der Besuch des deutsch-französischen Gartens.
Im Sommer können Urlauber am Bostalsee entspannen oder den Stausee Losheim besuchen.
Der Baumwipfelpfad an der Saarschleife, Bild: Patrick Herzberg / shutterstock
Das absolute Highlight des Saarlandes stellt die Saarschleife dar, die ein wahres Naturwunder ist. Sowohl vom Baumwipfelpfad als auch vom Aussichtspunkt Cloef hat man den besten Blick auf dieses Naturwunder.
Sehenswert ist auch der Landschaftsgarten Paradies, in welchem eine außergewöhnliche Pflanzenwelt auf Urban Art trifft.
Interessante Industriekultur
Die Völklinger Hütte wurde zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt und lockt Urlauber mit modernen Ausstellungen, der Wissenschaft rund um das Eisen und Konzerten an.
Keine Langeweile kommt in ScienceCenter Ferrodrom auf, in welchem mehr als 100 Stationen zum Experimentieren einladen.
Thermen und Bäder im Saarland zum Entspannen
Wellness ist in einer der zahlreichen Thermen angesagt. Die Saarland Therme wartet mit mehreren Thermalbecken auf, die von der örtlichen Solequelle gespeist werden. Zudem können Urlauber im SPA-Bereich oder in der Saunalandschaft zur Ruhe kommen.
Vergnügen und Entspannen ist in den zahlreichen Erlebnisbädern angesagt. Während sich das junge Publikum auf Rutschen austoben kann, können Erwachsene im Whirlpool, auf großzügigen Liegeflächen oder Massageliegen entspannen.
Saarland – Breit gefächertes kulturelles Angebot
Geschichtlich Interessierte kommen im Saarland ebenso auf ihre Kosten wie Kunstliebhaber. Neben dem historischen Museum Saar lädt auch das Saarlandmuseum mit der modernen Galerie Kulturbegeisterte zu einem Besuch ein. Zu den kulturellen Highlights zählen nicht nur das saarländische Staatstheater, sondern auch die römische Villa Borg. Bei einem Aufenthalt im Saarland bietet sich auch ein Besuch des europäischen Kulturparks Bliesbruck-Reinheim und des Museums für Vor- und Frühgeschichte an. Kulturinteressierte können sich die Zeit im Museum Schloss Fellenberg, im deutschen Zeitungsmuseum oder im Römermuseum Schwarzenacker vertreiben.
Charmante Städte im Saarland
Die Ludwigskirche in Saarbrücken, Bild: Sergey Dzyuba / shutterstock
Das Saarland wartet mit charmanten Städten aus, die historischen Flair mit einer modernen Atmosphäre kombinieren.
Die vom Krieg gezeichnete Landeshauptstadt Saarbrücken weist viele Gesichter auf und begeistert mit traditionellen Bauwerken der 50er und 60er Jahre, Herz, Charakter und spröder Schönheit.
Saarlois ist die heimliche Landeshauptstadt, die einen Besuch Wert ist.
Zu den interessantesten Städten des Saarlandes zählt Merzing und auch das Städtchen St. Wendel bietet sich für einen Ausflug an.
Weitere lohnenswerte Städte sind Neunkirchen an der Saar, das idyllische Mettlach ebenso wie das wissenschaftliche und wirtschaftlichen Zentrum Homburg, welches einen hohen Freizeitwert aufweist. Wer eine Stadt im Grünen mit kulturellen Highlights sucht, sollte nach St. Ingbert fahren und auch Ottweiler kombiniert mit deinen geschichtsträchtigen Bauwerken und blühenden Gärten Kultur und Natur.
Einen Touristenmagnet stellt die charmante barocke Residenzstadt Blieskastel dar.
Vielfältiges Freizeit- und Sportangebot:
Wer die wundervolle Naturlandschaft des Saarlandes beim Wandern kennenlernen möchte, sollte dem Schwarzwälder Hochwald einen Besuch abstatten. Diese Region wartet mit einem breit gefächerten Freizeitangebot auf.
Der Saar-Hunsrück-Steig wurde 2009 als schönster deutscher Wanderweg ausgezeichnet. Sportbegeisterte können entweder den ganzen Wanderweg oder Teilstücke davon erkunden, an wundervollen Bachtälern entlangwandern und atemberaubende Ausblicke auf die herrliche Naturlandschaft genießen.
Wer das Saarland lieber auf dem Drahtesel erkundet, kann zwischen Touren unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade auswählen. Zu den beliebtesten Radstrecken zählen der Saar-Radweg, die Bostalsee-Runde, die Sieben-Weiher-Tour, der Niedtal-Radweg und die Adebar-Runde.
Historische Bauwerke:
Bei einem Aufenthalt im Saarland können steinerne Zeugnisse entweder im ursprünglichen oder restaurierten Zustand fast jeder Epoche bewundert werden.
Die bekanntesten geschichtsträchtigen Bauwerke sind die Burg Montclair, die Orangerie ebenso wie das Saarbrücker Schloss. Zu den sehenswertesten Bauwerken gehören auch das keltische Ringwall Otzenhausen und die Saarbrücker Kasematten.
Im ganzen Saarland verstreut befinden sich sakrale Prachtbauten, besinnliche Kapellen und sehenswerte Abteien.
Wildparks und Zoos:
Tierfreund kommen in den zahlreichen Wildparks und Zoos voll auf ihre Kosten. Diese familienfreundlichen Ausflugsziele begeistern mit einheimischen und exotischen Tieren.
Kinder und Tierliebhaber können eine unvergessliche Zeit im Naturwildpark Freisen, im Neunkircher Zoo und im Wild- und Wanderparkt Weiskirchen verbringen.
Weitere Highlights stellen der Wildpark Differten, der Wolfspark Werner Freund ebenso wie der Zoo Saarbrücken dar.
Freizeitspaß und Parks:
Wer einen Familienurlaub unternimmt, kann gleich zwischen mehreren Freizeitparks auswählen. Das Saarland bietet neben dem Abenteuerpark Saar auch eine Fun Forest Abenteuerpark an. Kinderaugen werden beim Besuch des Freizeitzentrums Finkenrech oder Peterberg strahlen und auch Erwachsene kommen hier voll auf ihre Kosten.
Spaß für die ganze Familie ist bei Fußballgolf am Bostalsee und in Beckingen angesagt.
Für Abwechslung sorgt die Indoor Kartbahn Bous und wer hoch hinaus möchte, kann im Kletterhafen Merzig oder Weiskirchen schwindelerregende Höhen erklimmen.
Herzen von Groß und Klein hüpfen im Funpark Trampolini höher.
Kulinarische Spezialitäten:
Die regionale Küche ist eine Kombination aus kulinarischer Raffinesse und herzhafter Hausmannskost. Genießer der gehobenen Gastronomie kommen im Saarland voll auf ihre Kosten, da Sternerestaurants wie das Barrique Hämmerle Restaurant in Blieskastel, Victor`s FINE DINING in Perl-Nenning und das in St. Wendel gelegene Restaurant Kunz kulinarisch auf höchstem Niveau verwöhnen. Gaumenfreuden sind in Saarbrücken auch in den Sternerestaurants Jens Jakob und Gäste-Haus Klaus Erfort angesagt.
Zu den typischen Gerichten des Saarlandes zählt das im gusseisernen Topf zubereitete Kartoffelgericht Dibbelabbes. Touristen sollten sich keinesfalls das traditionelle Gericht Gefillde oder Geheirade mit der herzhaften Speck-Sahne-Sauce entgehen lassen.
Weitere kulinarische Schmankerln sind Schwenkbraten, Hoorische und natürlich der hiesige Apfelwein Merzinger Viezsuppchen.
Wer ein Picknick unternimmt, sollte den traditionell saarländischen Rindfleischsalat einpacken und sich zum Nachtisch einen Zwetschgenkuchen gönnen.
Sie suchen nach einem passenden Urlaubsziel in Deutschland. Wie wäre es mit einem erlebnisreichen Urlaub zwischen der Ostsee und der Mecklenburgischen Seenplatte? Mecklenburg-Vorpommern grenzt im Norden an die Ostsee und im Süden an die Mecklenburgische Seenplatte, ein 600 Kilometer langes Netz von Flüssen, Kanälen und mehr als 2.000 Seen. Mecklenburg-Vorpommern kann mit 3 Nationalparks, 8 Naturparks, mehr als 100 verschiedenen Naturschutzgebieten und zahlreichen Altstädten, Schlössern, Burgen und vielen weiteren Baudenkmälern aufwarten. Im Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern findet der Urlauber Erholung, viel Natur und auch kulturelles kommt nicht zu kurz.
Sehenswürdigkeiten in Mecklenburg-Vorpommern
Unter den zahlreichen Sehenswürdigkeiten im Land gibt es einige die man unbedingt gesehen haben sollte. Zu den bekanntesten Ausflugszielen zählen neben Städten wie Rostock, Wismar und Greifswald, insbesondere auch die Ostseeinsel Rügen.
Universitätsstadt Rostock
Hansestadt Rostock, Bild: Oleksiy Mark / shutterstock
Die Universitätsstadt Rostock an der Ostsee bietet ihren Besuchern zahlreiche Baudenkmäler und Sehenswürdigkeiten. Die das Stadtbild prägende Marienkirche aus dem Jahr 1230 ist Rostocks schönstes Kirchenbauwerk. Von außen sind die dreischiffige Basilika mit Querhaus und dem Westbau mit seinem mächtigem Turmunterbau zu bewundern. Der 86,32 Meter hohe Turm ist bereits von weitem zu sehen. Ein besondere Sehenswürdigkeit im Innern der Kirche ist die große 11 Meter hohe astronomische Uhr mit Apostelumgang. Das auch heute noch präzise laufende Uhrwerk aus dem Jahr 1472 ist ein einzigartiges technisches Meisterstück der mittelalterlichen Uhrmacherkunst. Weitere sehenswerte Kunstwerke im Innern sind die bronzene Tauffünte, der spätgotische Rochus Altar, die Kanzel, der Hauptaltar die Barockorgel und nicht zuletzt einzigartige, bunte Fenster mit bleigefassten Mosaiken und Glasmalereien. Eine andere, lohnenswerte Sehenswürdigkeit ist der Alte Strom in Rostock-Warnemünde.
Die bei den Einheimischen beliebte Flaniermeile mit vielen Souvenir-Shops, Boutiquen, Restaurants, Bars und Cafés, ist auf jeden Fall einen Abstecher wert. Hier können die Gäste Rostocks Gastronomie genießen und dabei Fischkutter, Fahrgastschiffe, Yachten und Segelboote beim Ein-und Auslaufen beobachten. Weitere Sehenswürdigkeiten in Rostock sind der Seehafen, der Universitätsplatz, das Rathaus, die Alte Münze und die Sozietät Rostock maritim e.V. In Letzterer erwarten den Besucher faszinierende Ausstellungen mit vielen Schiffsmodellen aus der Schifffahrtsgeschichte Rostocks. Für Familien mit Kindern eignet sich ein Besuch im Zoo Rostocks. Auf dem 56 Hektar großen Gelände leben rund 4.200 Wildtiere. Es gibt etwas 430 verschiedenen Arten u.a. Geparden, Gorillas, Orang-Utans, Faultiere und Eisbären. Die öffentlichen Schaufütterungen die hier vorgeführt werden, begeistern besonders die Kinder.
Wismar
Wismar, Bild: Oleksiy Mark / shutterstock
Die Hansestadt Wismar an der Ostsee bietet neben einer Vielzahl an kulturhistorisch wichtigen Bauwerken und Sehenswürdigkeiten auch eine erstklassige Gastronomie. Besonders Fischliebhaber kommen hier auf ihre Kosten. In zahlreichen Fischrestaurants, wie z.B. der Fischräucherei Seeperle oder dem Tradition-Gasthaus To’n Zägenkrog, werden hungrige Gäste mit leckeren Fischgerichten verwöhnt. Zu empfehlen sind auch die jährlich stattfindenden Wismarer Heringstage. An 2 Wochen im Jahr werden in den einschlägigen Lokalitäten schmackhafte Heringsgerichte angeboten. Als besonderes Highlight findet auf dem Marktplatz inmitten der Altsstadt von Wismar ein großes Heringsbraten statt. Der historische Marktplatz beeindruckt nicht nur mit seiner Größe von einem Hektar (10.000 qm), sondern auch mit vielen sehenswerten Bauwerken.
Neben den rings um den Platz stehenden prachtvollen Bürgerhäusern, sind insbesondere das Rathaus, der Alte Schwede (ältestes Bürgerhaus der Stadt Wismar), die ehemalige Stadtwache, das Reuterhaus und vor allem die berühmte Wismarer Wasserkunst mehr als einen Blick wert. Besucher der Stadt Wismar sollten des Weiteren auch die im spätgotischen Stil erbaute St. Nikolai Kirche aus dem Jahr 1381 besuchen. Das Langschiff der Kirche, mit einer Höhe von 37 Meter, wird in Deutschland nur vom Kölner Dom getopt. Eine weitere Attraktion der Stadt Wismar ist der alte Hafen mit seinem maritimen Flair. Viele umliegende Restaurants und urige Kneipen laden hier zum Verweilen ein. Frischen Fisch oder leckere Fischbrötchen gibt es direkt an einem der an der Mole liegenden Kutter zu kaufen. Ein besonderer touristischer Anziehungspunkt im Hafen ist ein Nachbau der Poeler Kogge “Wissemara”. Ein Wrackfund aus dem 14. Jahrhundert stand hierfür Pate. Während des jährlich im Juni stattfindenden Wismarer Hafenfestes ist mit der Poeler Kogge auch eine Ausfahrt in die Wismarbucht möglich. Daneben werden auch Hafenrundfahrten mit einem Fahrgastschiff angeboten.
Greifswald
Die Universitäts- und Hansestadt Greifswald wurde im 13. Jahrhundert von dem Kloster Eldena gegründet. Sie liegt im Osten von Mecklenburg-Vorpommern am Greifswalder Bodden. Dieser 514 km² große Nationalpark liegt zwischen dem Festland und der Insel Rügen. Er besteht aus flachen Gewässern und einsamen Inseln und gilt als wahres Vogelparadies. Jedes Jahr rasten hier tausende von Zugvögel auf ihrem Weg in die Sommerquartiere. Die einzigartige, von flachen Buchten und schmalen Sandstreifen geprägte Küstenlandschaft, wird jeden Naturfreund begeistern. Von der ehemaligen Zisterzienserabtei im Greifswalder Ortsteil Eldena, sind noch Teile des Kirchenschiffes und der Konventsgebäude als Ruinen erhalten geblieben. Sie vermitteln noch heute einen Eindruck von der einst mächtigen Klosteranlage.
Das Wahrzeichen von Greifswald, der Dom Sankt Nikolai, ist ein Muss für jeden Besucher der Hansestadt. Das imposante Kirchengebäude hat die Form einer Basilika. Der Hauptbaukörper besteht aus 3 Schiffen, wobei das mittlere die beiden äußeren überragt. Das kupfergedeckte Mittelschiff hat im Inneren eine Länge von ca. 80 Meter und eine Breite von ca. 30 Meter. Der 99,97 Meter hohe Westturm der Kirche kann über 264 Treppenstufen bestiegen werden. In 60 Meter Höhe erreicht man schließlich eine Aussichtsplattform, von der aus ein herrlicher Blick über die Stadt möglich ist. Empfehlenswert ist auch der Besuch des Pommerschen Landesmuseum Greifswald. Im Museum hängt der einzigartige Croÿ-Teppich, eine fast 7 Meter lange und über 4 Meter hohe Bildwirkerei. Das Museum zeigt auch viele Exponate zur Erdgeschichte und historische Kulturgüter, sowie zahlreiche Gemälde unter anderem auch Werke des dem berühmten deutschen Malers Caspar David Friedrich.
Rügen
Wunderschöne Strände gibt es auch in Deutschland. Hier in Binz auf der Insel Rügen
Das Schlusswort gilt der Insel Rügen. Auf der größten Insel Deutschlands ist ein beliebtes Ausflugsziel der sagenumwobene Königsstuhl. Diese faszinierende Kreidefelsenformation im Nationalpark Jasmund ist seit vielen Jahren ein Touristenmagnet. Aus einer Höhe von 118 m ü. NN. bietet sich dem Besucher ein weitläufiger Blick auf die Ostsee und die Kreidefelsen in der Umgebung. Weitere Sehenswürdigkeiten sind das Flächendenkmal Kap Arkona, die Tempelfestung Jaromarsburg, die Seebrücke Sellin (längste Brücke der Insel), das Jagdschloss Granitz, die dampfbetriebene Schmalspurbahn rasender Roland, der 1.250 Meter lange und 4-17 Meter hohe Baumwipfelpfad und die Prora, auch bekannt als Koloss von Rügen.
Ilha Grande, Die 193 km² große, vor der brasilianischen Küste und ca. 108 km Luftlinie westlich der Stadt Rio de Janeiro liegende Insel, hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Die Insel war in ihrer dunklen Vergangenheit Zufluchtsort von Piraten, Umschlagplatz für Sklaven, Kolonie für Leprakranke und wurde später auch als Gefängnisinsel genutzt. Heute ist sie Naturschutzreservat, UNESCO-Welterbe und das ganze Jahr über ein attraktives Reiseziel für Urlauber aus der ganzen Welt. Ilha Grande ist gesegnet mit traumhaften Stränden und einzigartiger teils noch unberührter Natur. Ob Strandurlauber, Naturliebhaber, Aktivurlauber oder Familien, hier findet jeder sein ganz persönliches Urlaubserlebnis.
Sehenswürdigkeiten auf Ilha Grande
Auf Ilha Grande gibt es 86 Strände, doch die Lopes Mendes Beach gehört ohne Zweifel zu den schönsten Stränden. Fast 2,5 km lang, unendlich breit und strahlend weiß. Hier finden sich neben Badegästen auch viele Surfer. Da der Strand zur Ozeanseite hin liegt, ist die vom Atlantik kommende kräftige Brandung für Surfer eine echte Herausforderung. Der Strand ist über einen Wanderweg, der vom Hauptort der Insel Vila do Abraão, erst längere Zeit durch einen Wald und dann über 2 andere Strände (Praia Palmas und Praia Pouso) führt, gut zu erreichen. Für die gesamte Wanderung sollten ca. 2 Stunden eingeplant werden. Das ist in der tropischen Hitze nicht jedermanns Sache. Wer es bequemer liebt, kann den Strand Lopes Mendes auch mit dem Boot erreichen. Die Ausflugsboote fahren regelmäßig von Vila do Abraão (ruhiger Seegang vorausgesetzt) ab.
Aventureiro Beach
Aventureiro Strand auf Ilha Grande, Bild: wtondossantos / shutterstock
Ein weiterer wunderschöner Strand ist der Aventureiro Beach. An diesem paradiesischen 500 Meter langen Sandstrand, liegt ein kleines rustikales Fischerdorf, das sich noch einen Großteil der traditionellen lokalen Kultur bewahrt hat. In Aventureiro gibt es weder Hotels und Gasthäuser noch Geschäfte. Übernachtungen sind nur in gemieteten Zimmern der Dorfbewohner oder auf Campingplätzen möglich. Dort findet man auch einige Restaurants. Der Zugang zum Strand ist aus Umweltschutzgründen aber reglementiert. Besucher sollten sich rechtzeitig beim Tourismusverband anmelden. In der Hochsaison sind maximal 560 Besucher gleichzeitig zugelassen. Zu erreichen ist der Strand per Schiff über das Meer oder über einen Fußweg vom Dorf Provetá aus.
Praia da Parnaioca
Auch dem Strand Praia da Parnaioca seien ein paar Worte gewidmet. Der etwa 1.000 m lange Strand ist so gut wie menschenleer. In einem kleinen Dorf leben nur eine Handvoll einheimischer. Am westlichen Ende der Praia da Parnaioca fließt der gleichnamige Fluss Parnaioca, der eine kleine Lagune am Strand bildet. Ausser einigen Ruinen alter Gebäude, die von den ehemaligen Sklaven erbaut wurden und der kleinen Kirche des Heiligen Herzens Jesu, gibt es nicht viel zu sehen. Wer jedoch die Einsamkeit inmitten unberührter Natur liebt, ist hier bestens aufgehoben.
Abraru auf Ilha Grande
Wer auf Ilha Grande Urlaub macht, sollte auch einen Besuch des Städtchens Abraru nicht versäumen. Hier finden rund ums Jahr zahlreiche bunte Musikfestivals statt, was allein schon einen Besuch lohnt. Besonders zu erwähnen und eine Sehenswürdigkeit ist der von prächtigen Bäumen umgebene schneeweiße Leuchtturm Farol de Castelhanos. Er ist einer der ältesten in Brasilien. Der Strand von Abraru ist bei Familien mit Kinder außerdem sehr beliebt, da er nur wenig Wellengang und keine Unterströmung hat.
Die Lagune Lagoa Azul
Lagua Azul, Bild: vitormarigo / shutterstock
Zu den größten Attraktionen von Ilha Grande gehört aber erwiesenermaßen die zwischen den 3 Inseln, Ilha dos Macacos, Ilha Redonda und der eigentlichen Ilha Grande liegende Lagune Lagoa Azul (blaue Lagune). Herrlich ist es hier im kristallklaren, türkisblauen Wasser der Lagune zu schwimmen oder beim Schnorcheln und Tauchen die Unterwasserwelt der Lagune mit ihren farbenfrohen Fischen, Seesternen, Korallen und den vielen anderen Meeresbewohnern zu beobachten. Das ist Entspannung pur. Eine besondere Attraktion in der Lagune sind die vielen schwarz-gelb-gestreiften Sargentinhos-Fische, auf der Insel auch als Brotesser bekannt. Die Fische sind es gewöhnt von den Touristen mit Brotkrumen gefüttert zu werden. Die Lagoa Azul ist von Vila do Abraão aus mit dem Schiff in ca. 45 Minuten erreichbar. In der Hochsaison legen in der Lagune auch sogenannte Barschiffe an, die Getränke und Snacks anbieten.
Gruta do Acaiá
Die Gruta do Acaiá ist eine Höhle in die Meerwasser eindringt und die, wenn Sonnenlicht einfällt ein einzigartiges Farbspiel offenbart. Ungefähr 8 m unterhalb vom Meeresspiegel ist ein Loch im Küstenfelsen, durch welches Meerwasser in eine unterirdische Höhle eindringen kann. Die ca. 30 Meter breite und durchschnittlich 1 Meter hohe Höhle ist durch einen engen Zugang vom Land aus begehbar. Im Inneren der Höhle bietet sich dem Besucher ein einzigartiges Fluoreszenz-Phänomen. Durch das Zusammenspiel von Sonnenlicht und Meerwasser entsteht ein Farbenzauber aus türkisgrünem Nebel durchsetzt mit vielen blitzenden und glänzenden Punkten Diamanten gleich. Man fühlt sich wie in einer Märchenwelt. Die Höhle ist von Araçatiba aus in einem fünfstündigen Fußmarsch zu erreichen. Schneller und bequemer geht es mit einer Bootsfahrt von Araçatiba oder auch Vila do Abraão aus.
Pico do Papagaio
Blick vom Pico do Papagaio, Bild: vitormarigo / shutterstock
Der Pico do Papagaio (Papageienspitze) ist ein 982 m hoher Berg im Inneren von Ilha Grande. Den bezeichnenden Namen erhielt er, weil er aus der Ferne wie ein Papageienkopf aussieht. Unter Aktivurlaubern ist der Pico do Papagaio als Wanderziel sehr beliebt. Die Wanderung von Vila do Abraão aus, durch dichten atlantischen Regenwald bis zum Gipfel hinauf, ist anspruchsvoll und dauert etwa 3 Stunden. Wer es jedoch geschafft hat, wird mit einem sensationellen Ausblick über große Teile der Baía da Ilha Grande belohnt (gutes Wetter vorausgesetzt).