Mit großem Entsetzen sehen wir die traurigen Bilder aus der Ukraine. Wir haben uns dazu entschlossen den nachfolgenden Artikel aus dem Jahr 2019 vorerst unverändert bestehen zu lassen um die Schönheit der Stadt Kiew vor Ausbruch des Krieges darzustellen. Unsere Gedanken sind bei den Familien vor Ort.
Kiew ist Hauptstadt und zugleich größte Stadt im nördlichen Teil des Landes Ukraine. Geteilt durch den breiten Fluss Dnepr zählt sie knapp 3 Millionen Einwohner. Kiew hat mehrere Spitznamen, einer davon ist “Stadt der Bäume”. Ein Sprichwort besagt, dass man in den Sommermonaten von einem Ende Kiews bis zum anderen gehen kann, ohne ein einziges Mal den Schatten der Bäume verlassen zu müssen.
Eine weitere Bezeichnung “Stadt der goldenen Kuppeln” spiegelt die architektonische Pracht von Kiews Kirchen wider.
Welches Klima herrscht in Kiew?
Unabhängigkeitsdenkmal der Ukraine, Bild: MaxxjaNe / shutterstock
In Kiew gilt gemäßigtes Kontinentalklima, die Durchschnittstemperaturen liegen im Sommer bei 19 bis 26 °C, im Winter bei −5 bis −1 °C.
Welche Sehenswürdigkeiten sind interessant?
Kiew beeindruckt durch ein reichhaltiges Angebot an Sehenswürdigkeiten. Bitte beachten Sie beim Besuch von Kirchen und Klöstern, dass Gläubige in der Ukraine sehr streng bei der Kleidung in den Gotteshäusern sind, Arme und Beine müssen immer bedeckt sein.
Sehenswert ist “Das Goldene Tor”, ein historisches Stadttor. Es wurde in den Jahren 1017 bis 1024 nach dem Muster des Goldenen Tors von Konstantinopel erbaut. Heute beherbergt das nach Beschädigungen rekonstruierte Tor ein Museum.
Die Sophien-Kathedrale mit ihren riesigen, goldenen Kuppeln gilt als eines der berühmtesten Bauwerke europäisch-christlicher Kultur. Seit 1990 gehört sie zum Weltkulturerbe der UNESCO.
Ebenfalls zum Weltkulturerbe der UNESCO zählt das Höhlenkloster Lavra, ein riesiger Klosterkomplex.
Der Andreassteig ist eine der bekanntesten Straßen in Kiew. Beginnend bei der wunderschönen “Andreas Kirche”, bietet sie auf 750 Metern zahlreiche Galerien und Werkstätten. Es ist der Treffpunkt der Künstlerszene und wird auch “Montmartre von Kiew” genannt.
Die “Vladimirskiy Kathedrale”, der “St. Michaels-Platz”, das “St. Michaels-Kloster” mit der himmelblauen Farbe und den goldenen Kuppeln, der “Bessarabskiy Markt” sowie die “Alexander-Kirche” oder der “Mariinskiy Park” mit dem Palast sind ebenfalls beliebte Ausflugsziele.
Das “Pyrohiw-Museum” für Volksarchitektur und Brauchtum ist eines der größten Freilichtmuseen Europas. Hier findet man über 300 Beispiele von traditioneller Volksarchitektur und mehr als 40.000 Haushaltsgegenstände und kulturelle Objekte.
Welchen sportlichen Aktivitäten kann ich in Kiew nachgehen?
Kiew bietet neben Angeboten zu einem Fallschirmsprung oder einer Ballonfahrt unzählige weitere Möglichkeiten zur sportlichen Betätigung. Liebhaber des Golfs treffen sich im Sportzentrum “Golfstream”, Freunde des Minigolfs im Sportkomplex “Cosmo Golf” .
Das “City Entertainment” oder “Gulliver” beherbergt ein Bowling-Zentrum, Billard wird im “Promenada Club” gespielt.
Für Kletterfreunde gibt es das “Ninja House” oder eine große Anzahl an Kletterparks.
Im “Need for Speed” Kart Center kann man schnelle Runden drehen, im “Falcon Paintball Club” zwischen Laser Tag oder Paintball wählen und im “Ibis Shooting Club” seine Treffsicherheit trainieren.
Sehr gern besucht wird das Sportzentrum “Olmeca Plage”, das zur Sommerzeit einen wunderschönen Strand und einige große Schwimmbecken bietet oder der Aquapark “Terminal” mit einem großen Schwimmbad und einem Spa-Zentrum.
Im Sommer lockt der “Hydropark” mit Sandstränden, Wassersportangeboten und Bars. Hier besteht die Möglichkeit Beachvolleyball und Handball zu spielen oder Katamaran und Boot zu fahren.
Auch Schlittschuhlaufen oder Skating ist in Kiew kein Problem. Die Eisarena im Einkaufszentrum “Bolschewik”, die Eisbahn “Extreme Zone” im Einkaufszentrum “Aladdin” oder der “Katok Skating Rin” bieten hierzu Möglichkeiten. Snowboarden kann man im Winter im “Protasov Yar Sports Center”.
Welche Tierparks und Zoos gibt es in Kiew?
Highlights sind das Delphinarium im Aquapark “Terminal” mit einer täglichen Show oder das Ozeanarium “Morskaya Skazka” (Sea Fairy Tale) mit drei Themenhallen.
Pferdefreunde besuchen “Butenko Stable” oder den “Favorit Equestrian Club”, der neben der Möglichkeit zum Ponyreiten auch einen Mini-Zoo beherbergt. Ein weiterer Mini- und Streichelzoo befindet sich im “Strana Enotia” (Waschbärland).
Der “Kiewer Zoo” ist ein Muss für junge Touristen und das “Vierbeiner Cafe” mit seinen Katzen ein Cafe-Erlebnis der besonderen Art.
Kunst und Kultur in Kiew
Klassische Musik wird in der “Nationalen Konzerthalle der Orgel- und Kammermusik” in der St.-Nikolaus-Kathedrale gespielt.
Ballettaufführungen werden vom weltbekannten ukrainischen Nationalballett im “Taras-Schewtschenko-Opernhaus” dargeboten.
Nachtleben in Kiew
In Kiew herrscht ein reges Nachtleben, interessant sind unter anderem der Hipster-Club “Closer”, der “Klub D*Lu” oder der “Caribbean Club”.
Zum Chillen geht man in den Afterwork-Club “Pink Freud Kyiv”.
Das “Paradise Cabaret” ist ein bekannter Ort für tänzerische Shows, die Disco “Ultramarin” unterhält ihre Gäste mit einem ausgezeichneten musikalischen Programm.
Das “City Entertainment” ist ein Zentrum mit sehr guten Restaurants und Nachtklubs sowie einer Shisha-Bar mit Aussicht auf den Dnepr.
Eine gemütliche Bierstube gibt es im “Docker Pub”.
Interessante Konzerte in einem intimen Rahmen erlebt man im „Dom Master Class“.
Der “VR HUB Club” bietet eine große Auswahl an Spielen, von Brett- und Playstation-Spielen bis zu einer Virtual-Reality-Station.
Im Club “Three After Midnight” können Sie in fünf interaktiven Räumen in völliger Dunkelheit Ihre Sinne neu entdecken, Escape-Rooms gibt es im “Vzperti (Locked)” und “Pod Zamkom (Under the Lock)”.
Ferien sind für viele Deutsche die schönste Zeit des Jahres. Und die meisten Deutschen planen sie bereits zu Beginn des Jahres sorgfältig und nutzen die Möglichkeit zum Reisevergleich. Das beliebteste Urlaubsziel der Deutschen? Es ist Deutschland. Viele Deutsche werden von der Nord- und Ostsee, den Alpen und dem -vorland angezogen. Aber so schön wie Deutschland auch ist, die Deutschen reisen auch gerne in andere Länder und gelten als eine der reiselustigsten Nationen der Welt. Dabei buchen sie gerne eine Pauschalreise oder planen auf eigene Faust und reisen individuell.
Sonne, Strand und Meer
Im Urlaub wollen die meisten Deutschen sich entspannen und ihren Urlaub ausgeruht und bequem verbringen. Dazu gehören viel Sonne und gutes Essen. Kein Wunder also, dass der Strandurlaub in einem Hotel die beliebteste Art von Urlaub in Deutschland ist.
Das häufigste Ziel der Deutschen ist das Mittelmeer. Spanien, insbesondere die Baleareninsel Mallorca, ist seit vielen Jahren das Lieblingsland vieler deutscher Urlauber. Urlaubsziele in Italien und der Türkei liegen auf den Plätzen zwei und drei. In den letzten Jahren lagen auch Griechenland, Kroatien und Marokko für deutsche Urlauber im Trend. Familien und Wanderfreunde verbringen ihren Urlaub gerne im benachbarten Österreich.
Kreuzfahrten in Mode
Ein Kreuzfahrtschiff vor Santorini, Bild: Georgios Tsichlis / shutterstock
Die Deutschen sind begeisterte Seereisende. Immer mehr Urlauber schätzen den Komfort der schwimmenden Hotels mit ihren abwechslungsreichen Landausflügen und vielfältigen Unterhaltungsprogramm. Jedes Jahr steigen die Buchungszahlen zu neuen Rekorden auf.
Man kann deutschen Touristen begegnen, die in jedem Winkel der Erde Entdeckungen machen wollen, aber das bei weitem beliebteste Reiseziel außerhalb Europas sind die Vereinigten Staaten, unmittelbar danach folgt Kanada. In Fernost ist das beliebteste Urlaubsland der Deutschen Thailand.
Städte entdecken
Da die Mitarbeiter in Deutschland im Vergleich zu anderen Nationen viel Urlaub haben, gehen viele mehrmals im Jahr in Urlaub. Viele nutzen einen Kurzurlaub, um eine Städtereise zu unternehmen. In Deutschland sind Hamburg, Berlin und München die attraktivsten Ziele, im übrigen Europa Rom, London, Paris, Wien und Prag.
Schnee oder Sonne?
Im Winterurlaub teilen sich die deutschen Reisenden in zwei Arten: Wintersportler werden auf die österreichischen Skipisten gelockt, während andere Urlauber der kalten Jahreszeit für einige Wochen auf den spanischen Kanarischen Inseln trotzen.
Reiseziel Spanien
Die Skyline von Barcelona bei Sonnenuntergang, Bild: Mapics / shutterstock
Von dem Atlantik zum Mittelmeer und von dort zu den Pyrenäen ist Spanien ein vielfältiges Reiseziel. Paella, Sangria und Stierkampf mögen typisch Spanisch sein, aber keines von ihnen definiert dieses von den Deutschen so geschätzte Reiseziel. Sie werden ein breites Spektrum an Kultur in Spanien erleben – mehr als die Reisekataloge versprechen.
Entdecken Sie in Barcelona die Kultur Katalaniens und bestaunen Sie die architektonischen Meisterleistungen von Antoni Gaud. Probieren Sie im Nordwesten des Landes die baskische Tapas-Variante “pintxos” und folgen Sie in Andalusien im Süden den Spuren der maurischen Architektur.
Es gibt noch eine ganze Menge mehr. Nicht zu vergessen die Strände der berühmten Costas. Ebenfalls faszinierend sind die römischen Ruinen, die im ganzen Land zu finden sind. Hier ist inbesondere Segovia mit seinem Aquädukt einen Ausflug wert. Auf Sie warten viel Sonne, Geschichte und gutes Essen.
Reiseziel Italien
Im Norden von den Alpen begrenzt, ist Italien weltweit bekannt für seine atemberaubende Landschaft, die aus malerischer Landschaft, schöner Küste und den idyllischen Inseln Sardinien und Sizilien besteht. Während in der Mitte der Halbinsel einige Berge liegen, wird ihre lange und malerische Küste vom Adriatischen, Ionischen und Tyrrhenischen Meer begrenzt.
Versteckt inmitten seiner vielfältigen Landschaften finden Sie eine Vielzahl von weltberühmten Städten wie Florenz, Rom und Venedig, während die italienische Seenplatte im Norden und die italienische Riviera im Westen auch endlose charmante Dörfer aufweisen.
Die Strände Italiens bieten alles: abgelegene und zerklüftete Buchten bis hin zu weiten offenen Sandstränden. Die Entdeckungen an der Küste dieses Landes sind genauso abwechslungsreich wie das Essen des Landes. Erleben Sie die See vor der Amalfiküste, flankiert von aufsteigenden Klippen und malerischen Städten, entdecken Sie das sagenhafte türkisblaue Wasser vor den Küsten Sardiniens. Entspannen Sie sich in den Gewässern vor der Küste Siziliens. Die majestätischen und vielfältigen Strände Italiens erwarten Sie.
Reiseziel Türkei
Während 97 Prozent der großen Landmasse der Türkei in Asien liegen, liegen drei Prozent davon auf der Balkanhalbinsel in Südosteuropa und sind vom Rest des Landes durch den Bosporus, das Marmarameer und die Dardanellen getrennt.
Die Türkei grenzt an das Ägäische Meer, das Schwarze Meer und das Mittelmeer und hat eine lange und schöne Küstenlinie. Im Landesinneren liegen viele Berge und Hochebenen, durch die auch die Flüsse Euphrat, Tigris und Aras fließen.
Da hier so viele Zivilisationen und Reiche herrschten, ist das Land voll von beeindruckenden historischen und kulturellen Sehenswürdigkeiten mit vielen atemberaubenden archäologischen Stätten und Ruinen.
Die Ortaköy-Moschee, Bild: muratart / shutterstock
Die Türkei ist geschichtsträchtig mit einer Landschaft, die Strände und aufstrebende Berge umfasst, und fungiert seit Jahrtausenden als Tor zwischen Europa und Asien. Die Tatsache, dass die Türkei ein Ort des Handels und des kulturellen Austausches ist, hat sie zu einem reichhaltigen und vielfältigen Land gemacht. Der Ort, an dem sich Ost und West begegnen, der Reichtum an Kultur und Einflüssen hat seine Spuren hinterlassen und zeigt sich in der sagenhaften Küche des Landes ebenso wie in den unzähligen religiösen Denkmälern und archäologischen Stätten.
Istanbul, einst die Hauptstadt des Byzantinischen und Osmanischen Reiches, ist in den meisten Reiseplänen prominent vertreten. Es gibt aber noch viele weitere großartige Reiseziele in diesem Land. Neben Pauschalreisen können Sie hier Ihre Zeit in einzigartigen Boutique-Hotels in Höhlen und in Heißluftballons über der jenseitigen Landschaft Kappadokiens verbringen, inmitten der griechisch-römischen Welt in Ephesus wandern oder einfach nur die Sonne in den luxuriösen Badeorten entlang der Ägäis genießen.
Reiseziel Griechenland
Olivenbäume, charmante Gebäude im typisch griechischen Stil, alte Geschichte, schöne Küstenlinien, kristallklares Wasser, köstliches Essen nicht ohne Grund zählt Griechenland zu einem der liebsten Reiseziele der Deutschen. Das Land bietet viele Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten, was es interessant für Geschichtsliebhaber und attraktiv für Sonnenanbeter gleichermaßen macht. In Griechenland ist wirklich für jeden Geschmack etwas dabei.
Im Sommer herrscht ein warmes Klima, das Urlauber und Sonnenhungrige an seine traumhaften Strände lockt. Die griechischen Inseln waren die ersten Ziele, die von Pauschalreisenden aus Deutschland und aller Welt besucht wurden. Sie ziehen nach wie vor jedes Jahr Gäste aus aller Welt an.
Je beliebter das Reiseziel im Land, desto mehr verschiedene Arten von Unterkünften werden angeboten. Die An- und Abreise ist günstig und komfortabel, da es viele Angebote gibt und Billigfluggesellschaften tägliche Flüge zu vielen Zielen im Flugplan haben. Lohnenswert für einen Urlaub in Griechenland ist auf jeden Fall ein Reisevergleich der verschiedenen Anbieter.
Reiseziel USA
Die Niagara-Fälle, Bild: TRphotos / shutterstock
Mit der Freiheitsstatue als nationale Ikone sind die Vereinigten Staaten weithin bekannt als das Land der Freiheit. In den letzten Jahrhunderten kamen Menschen aus der ganzen Welt auf der Suche nach einem besseren Leben in die USA, angezogen vom Wohlstand und der Demokratie der Nation. Infolgedessen ist diese riesige Nation auch ein Land der Vielfalt von ihren Landschaften über ihre Kultur, Küche, Politik und Religion.
Die Vereinigten Staaten, die von Kanada im Norden und Mexiko im Süden begrenzt werden, sind ein großes Land mit 50 Staaten. Als eines der größten und vielfältigsten Länder der Welt bieten die Vereinigten Staaten eine erstaunliche Anzahl von Reisezielen, die von den Wolkenkratzern von New York und Chicago, den Naturwundern von Yellowstone und Alaska bis zu den sonnigen Stränden von Kalifornien, Florida und Hawaii reichen.
Washington D.C. ist die Hauptstadt des Landes und die Heimat des US-Präsidenten und des Kongresses mit vielen wichtigen Regierungsgebäuden und Denkmälern. Die größte Stadt des Landes ist New York mit vielen Wolkenkratzern, Museen und Theatern. Weitere wichtige Städte sind Boston mit seiner historischen Bedeutung und Las Vegas, die Hauptstadt der Unterhaltungsindustrie. Miami ist bekannt für sein Nachtleben und seine lateinamerikanische Kultur, während New Orleans vom Charme der Südstaaten gezeichnet ist. Los Angeles ist berühmt für Prominente und die Filmindustrie.
Die Attraktionen in den USA reichen von berühmten Freizeitparks wie Walt Disney World bis hin zu Naturwundern wie dem Grand Canyon. Mit seinen vielen Nationalparks sind die USA die Heimat vieler Outdoor-Abenteuer. Auf keinen Fall fehlen sollte der Besuch eines der großen Sportereignisse wie Football, Basketball, Baseball und Hockey.
Reiseziel Kanada
Kanada ist ein Land, das seinen Besuchern viel zu bieten hat, von zahlreichen Inseln bis hin zu malerischen Bergwasserfällen. Diese ehemalige französische und britische Kolonie, die sich vom Atlantik bis zur Pazifikküste erstreckt, hat ein reiches Erbe von den Nordküstenindianern Britisch-Kolumbiens bis hin zu den französischen Entdeckern von Quebec. Da sowohl Französisch als auch Englisch die Landessprachen sind, ist ein Besuch in Kanada wie ein Besuch in zwei Ländern. In der Tat bietet Kanada zahlreiche Faszinationen für Reisende, die sich für Natur und kosmopolitische Städte interessieren.
Kanada ist nach der Landfläche das zweitgrößte Land der Welt – nach Russland das zweitgrößte. Es umfasst weite Teile ununterbrochener Landschaften mit Tundra im Norden und grasbewachsenen Prärien im Süden. Kanada hat auch mehr Seen als jedes andere Land der Welt. Hier finden sich die Großen Seen ebenso wie ein Teil der Rocky Mountains.
Die Städte des Landes spiegeln ein Erbe von Einwanderungswellen von Europa nach Asien wieder. Auf keinen Fall fehlen dürfen Montreal und Toronto an der Ostküste sowie Vancouver am Pazifik. Dabei beträgt die Bevölkerung nur ein Zehntel der Vereinigten Staaten. Die Wildnis ist hier mit Sicherheit der König.
Reiseziel Thailand
Das traumhaft türkise Meer in Thailand, Bild: saiko3p / shutterstock
Thailand ist auf der ganzen Welt für seine sagenhafte Kultur, unglaubliche Landschaften und pulsierenden Städte bekannt. Es gibt nicht viel, was man in diesem tropischen Land nicht sehen oder unternehmen könnte. Dieses warme, lustige und freundliche Reiseziel hat sich von einem Stop-over der bescheidenen Backpacker auf der Reiseroute in Südostasien zu einem beliebten Urlaubsziel für Deutsche und Menschen aus aller Welt entwickelt.
Thailand zieht Touristen mit unvorstellbar schönen Stränden und türkisblauem Wasser an. Dann bezaubert es seine Besucher mit Offenheit, Lebendigkeit und natürlich mit der berühmten Küche, die von einfachen Garständen an der Straße bis hin zu Luxusrestaurants reicht. Viele prächtige Tempel schimmern golden in Städten und Landschaften und bieten interessante Orte für Touren abseits der Strände.
Mit dem Anstieg der Touristenströme nach Thailand ist es heute einfach und unkompliziert, die verschiedenen Ziele im Land mit dem Flugzeug zu erreichen. Viele Städte sind durch das zuverlässige Zugnetz miteinander verbunden.
Neben den Städten Chiang Mai und Chiang Rai im Norden, der Metropole Bangkok haben vor allem die Strände im Süden des Landes eine besondere Anziehung für viele Urlauber.
Bequeme Vorbereitungen auf die Reise
Wohin Ihre Reise auch gehen mag, nie war es einfacher, sich von zu Hause aus darauf vorzubereiten. Anstatt Nachmittage in der Bibliothek mit Reiseführern und Karten aufzuhalten bietet heute das Internet alle notwendigen Informationen über die Reiseziele. Neben diesen allgemeinen Informationen sind zudem Reiseberichte und Bewertungen anderer Urlauber verfügbar und helfen bei der Reiseplanung und -buchung.
Bei einer 1.800 Kilometer langen Küstenlinie steht eines bereits vor Anreise fest: Portugal hat unzählige Traumstrände! Entdecken Sie beim Badeurlaub in Portugal nicht nur die schönsten Strände des Landes, sondern lernen Sie das Land, alte Traditionen und die portugiesische Küche kennen. Ein unvergessliches Reiseabenteuer liegt vor Ihnen – worauf warten Sie noch?
Rundreise Portugal
Praia da Marinha, Bild: Luis_Mendes / shutterstock
Am westlichen Ende der Iberischen Halbinsel liegt Portugal. Das im 12. Jahrhundert gegründete Königreich liegt am Atlantischen Ozean. Im 15. Jahrhundert war Portugal eines der mächtigsten Kolonialreiche der Welt. Bis in die Mitte des 17. Jahrhunderts gehörten zum Königreich Portugal Besitzungen in Südamerika, Asien und Afrika. Im frühen 20. Jahrhundert kam es schließlich zum Fall des Königreichs: Nach einem Militärputsch wurde Portugal zur Republik. Das Land rutschte jedoch in eine autoritäre Diktatur ab. 1974 eröffnete die Nelkenrevolution den Weg in die Demokratie. 1986 trat Portugal der Europäischen Gemeinschaft bei. Heute ist der Tourismus einer der wichtigsten Einnahmequellen des Landes. Jährlich besuchen 17 Millionen Menschen das westeuropäische Land. Damit gehört Portugal zu den meist bereisten Ländern der Welt!
Badeurlaub an der Algarve
Praia dos Tres Castelos, Bild: DaLiu / shutterstock
Die Algarve ist die beliebteste Urlaubsregion Portugals. Das liegt nicht nur an den vielen Traumstränden, die die Region Besuchern bietet, sondern auch an vielen landestypischen Unterkünften und der Gastfreundschaft der Portugiesen die ein Badeurlaub in Portugal zu einem unvergesslichen Erlebnis machen. Entspannen Sie abseits der Massen, an unbekannten Stränden wie in Costa Vicentina, oder stürzen Sie sich in das Getümmel, an den Stränden rund um Faro.
Hier wird Urlaubern immer etwas Neues geboten: Egal ob Wassersport, Beach-Volleyball, Ausflüge mit dem Boot oder ein Nickerchen im warmen Sand. Zudem bieten sich Tagestouren ins Hinterland an. Besuchen Sie Ria Formosa – eines der sieben Naturwunder Portugals – oder gehen Sie wandern. Entlang zerklüfteter Steilhänge führen Wanderwege vorbei an kleinen Küstendörfern, netten Lokalen und einsamen Stränden. In verschiedenen Tagesetappen können Sie die Algarve zu Fuß erkunden. Am Nachmittag erwartet Sie immer wieder ein neuer Strandabschnitt und am Abend stärken Sie sich mit portugiesischen Köstlichkeiten.
Die Küstenlinie, die sich von Portugals Hauptstadt Lissabon hinauf nach Porto zieht, heißt Silberküste. Hier befinden sich die bekanntesten Surf-Spots Europas. Surfer aus aller Welt lieben die Strände, und vor alle die traumhaften Wellen, von Nazaré, Peniche und Furadouro. Aber auch kulturell hat die Silberküste einiges zu bieten: In der Kleinstadt Sintra können Sie Palácio Nacional da Pena und Quinta da Regaleira besichtigen – die prächtigen Schlossanlagen zählen zu den schönsten des Landes, erzählen eine interessante Geschichte und besitzen gepflegte Parkanlagen. Das Castelo dos Mouros ist eine maurische Festung mit einem traumhaften Ausblick über die Silberküste. Fátima hingegen ist ein bekannter Wallfahrtsort der katholischen Kirche. In der Stadt gibt es eine prächtige Kathedrale: Die Basilika zur Heiligsten Dreifaltigkeit ist die viertgrößte Kirche der Welt und steht auf dem größten Kirchenvorplatz der Welt. Im Inneren der Basilika befinden sich 9.000 Sitzplätze.
Badeurlaub an der Alentejoküste
Bucht in der Nähe von Lagos, Bild: Kite_rin / shutterstock
Zwischen der Mündung des Fluss Sado und Zambujeira do Mar liegt die Küste von Alentejo. Die Region ist ruhiger, naturbelassener und sehr romantisch. Hier gibt es malerische Badeorte. Tauchen Sie ab in das traditionelle Leben der Portugiesen und genießen Sie den Anblick der weißen Sandstrände. Ein besonderes Naturschauspiel bietet die Steilküste von Sines. Besuchen Sie die Pfahlbauten von Carrasqueira und die Ruinen de Troia. Am Abend genießen Sie den Anblick der untergehenden Sonne im Meer und mit etwas Glück, können Sie Delfine am Horizont erblicken – ein ganz besonderes Urlaubserlebnis, das mit keinem Geld der Welt zu bezahlen ist.
Portugals Hauptstadt
Ponta da Piedade, Bild: artem evdokimov / shutterstock
Ein reiner Badeurlaub ist Ihnen zu langweilig? Dann verbringen Sie die ersten Tage Ihres Portugal-Urlaubs in der Hauptstadt Lissabon. Anschließend genießen Sie entspannte Tage an der Algarve. Lissabon ist die größte Stadt in Portugal. Sie liegt an der Flussmündung des Tejo, unweit der Atlantikküste. Anfang des 16. Jahrhunderts war Lissabon eine der glanzvollsten Handels- und Hafenstädte der Welt. Bei einem Stadtrundgang erfahren Sie spannende Details über die Entwicklung Lissabons zum Beispiel wie ein Erdbeben 1755 weite Teile der Stadt zerstörte. Im 19. Jahrhundert begann schließlich der Wiederaufstieg.
Neue Wirtschaftszweige siedelten sich an und die ersten Urlauber interessierten sich für Lissabon und ihre Geschichte. Schlendern Sie durch Lissabons Zentrum, genannt Baixa. Es entstand im 18. Jahrhundert. Charakteristisch für die Altstadt sind die kleinen Gassen und Fliesenfassaden, an mittelalterlichen Häusern. Besichtigen Sie das bekannteste Wahrzeichen der Stadt: Torre de Belém ist ein Kloster, das zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Wandern Sie hinauf zum Castelo de Sao Jorge und besichtigen Sie die beeindruckende Festungsanlage der ehemaligen Königsburg. Zudem haben Sie von der Burganlage einen gigantischen Blick auf die Dächer der Stadt. Nach aufregenden Tagen in Lissabon können Sie nun in aller Ruhe Ihren Badeurlaub in Portugal an der Algarve genießen. Gehen Sie schwimmen und genießen Sie sonnenreiche Stunden am Strand. Am Abend laden kleine Tavernen zum Essen ein.
Während sich der Sommer in Deutschland dem Ende nähert beginnt bereits die Suche nach dem perfekten Urlaubsziel im Herbst und in den Herbstferien. Wir haben ein paar Tipps zusammengestellt – ob für Badeurlaub oder zum Wandern. Für jeden Urlaubsgeschmack ist etwas dabei.
Badeurlaub im Herbst
Der Klassiker: Die Kanarischen Inseln
Wenn man sich im Bekanntenkreis umhört und sich nach einem beliebten Reiseziel im Herbst erkundigt, so werden immer wieder die Kanarischen Inseln genannt. Ob Lanzarote, Fuerteventura, Gran Canaria oder Teneriffa. Die spanische Inselgruppe punktet mit ihren gerade im Herbst angenehm warmen Temperaturen und durchnittlich gerade einmal zwei Regentagen im Oktober.
Santorin – Perle im Ägäischen Meer
Die berühmten weißen Häuser mit blauen Dächern in Santorini, Bild: Anastasios71/shutterstock
Wer kennt die Postkartenmotive mit den blauen Kuppeln der weißen Häuser vor strahlend blauem Meer nicht? Wenn der Ansturm im Hochsommer vorüber ist erstrahlt die Insel, 120 Kilometer von Kreta entfernt, in ihrem vollen Glanz. Bei angenehmen Temperaturen von knapp 25 Grad im Schatten lässt es sich in Santorin wunderbar aushalten. Wandern Sie am Kraterrand von Thira nach Oia. Die Schönheit der Insel begeistert jung und alt, ist also auch durchaus für einen Familienurlaub in den Herbstferien zu empfehlen.
Malta – Ein Paradies im Mittelmeer
Vielfältiges Essen, Geschichte zum greifen und atemberaubende Natur. Malta ist eines der beliebtesten Reiseziele im Herbst. Alleine die Hauptstadt Valletta (Weltkulturerbe) bietet Stoff für einige Tage Städtetrip im Warmen. Die Strände zeichnen sich durch eine hervorragende Wasserqualität aus und laden zum Baden ein. Durch die Nähe zu Afrika profitieren Urlauber von einem angenehmen Klima im Herbst (und auch im Winter).
Städtetrips im Herbst
Warum nicht mal nach Tiflis
Georgien ist ein echtes Trendland. Das Land hat extrem viel zu bieten, ist touristisch nicht überlaufen und dabei noch kostengünstig zu bereisen. Stellvertretend für ein ganzes Land steht die Hauptstadt Tiflis. Genießen die die berühmten Schwefelbäder und besuchen sie die Feigenbaum-Schlucht Legvtakhevi. Freunde eines guten Weines kommen in Georgien ebenfalls voll auf ihre Kosten. Bei einem Tagesausflug erkunden sie die Weinregionen in der Umgebung der Hauptstadt. Kloster und Ruinenstädte runden ihren Georgien-Besuch ab.
Die farbenfrohe Stadt inmitten von Marokko ist ein Fest für alle Freunde von Moscheen, beeindruckenden Märkten und dem Geruch frischer Gewürze. Marrakesch ist ein Traumziel im Herbst! Das angenehme Klima macht die Stadt gerade im Herbst (und auch im Winter) für einen Besuch besonders attraktiv.
Porto – die heimliche Hauptstadt Portugals
Porto punktet mit Lebenslust, gutem Essen, fabelhaften Wein und ganz vielen tollen Eindrücken. Auffällig ist die besondere Gastfreundlichkeit die einem in der Küstenstadt begegenet. Laufen sie durch das historische Zentrum von Porto, buchen Sie eine Flusskreuzfahrt Douro oder entspannen sie sich in den zahlreichen Weingütern und Anwesen. Beim Stadtbummel treffen sie auf Torre de Clérigos, den höchsten Kirchturm Portugals. Für kulinarische Liebhaber ist ein Besuch des Mercado do Bolhao Pflicht.
Wenn es etwas weiter weg sein darf
Wer auch im Herbst eine etwas weitere Flugreise antreten möchte dem empfehlen wir als Reiseziel Südafrika. Gerade im Oktober (Frühlingszeit in Südafrika) sind die Temperaturen mild, nachts nicht mehr zu kalt und es fällt nur wenig Niederschlag. Auf den Safaris lassen sich viele Tiere an den Wasserstellen beobachten. Also auf in den Krüger Nationalpark, Kapstadt und / oder Johannesburg!
Die Insel Vulcano im Tyrrhenischen Meer vor der Küste Siziliens bildet mit 21,2 km² die drittgrößte und südlichste der Liparischen Inseln. Namensgebend für das Wort Vulkan hält Vulcano bis heute was es verspricht und ist damit nichts für schwache Nerven. Geschichtliche Überlieferungen berichten von immer wiederkehrenden, heftigen Vulkanausbrüchen bis in die jüngste Vergangenheit, die das Leben auf der Insel zu einem Spiel mit dem Feuer machten.
Trotz der letzten Eruption vor über 100 Jahren bleibt die Vulkaninsel weiterhin aktiv und bildet gerade deshalb eine Attraktion für Touristen aus aller Welt.
Dabei muss man die Insel nicht zwangsläufig mit einer Feuerzange anfassen, denn es befinden sich an mehreren Stellen Überwachungsstationen, die jederzeit einen Ausbruch voraussehen können und somit die Sicherheit der Touristen und der wenigen Einheimischen garantieren.
Die Schmiede der Götter
Bild: Martin Podzorny / shutterstock
Wie der Name Vulcano bereits verspricht, wird die Insel von Vulkanstrukturen dominiert.
Nicht ohne Grund nahm die Insel bereist in der römischen Mythologie einen besonderen Stellenwert als die Schmiede des Vulcanus – dem Gott des Feuers – ein.
Der südliche Teil der Insel, auch Alt-Vulcano genannt, wird von einem großen Schichtvulkan dominiert, der die Hochflächen Piano Caldera sowie die Monte Aria mit ca. 500 Höhenmetern und damit höchstem Punkt der Insel einlagert.
Im Nordwesten der Insel erhebt sich der Latia Komplex, welcher den aktiven Vulkan Fossa mit 391 Höhenmetern beinhaltet und ebenfalls aus zusammengewachsenen Schichtvulkanen entstanden ist.
Bild: easy camera / shutterstock
Im Norden der Insel befindet sich schließlich das Lava Plateau des Vulcanello, das die jüngste Entstehungsgeschichte aller Inselmerkmale vorweisen kann und gleichzeitig die am dichtesten besiedelte Region der Insel bildet. Ein Großteil der touristischen Infrastruktur, sowie die Städte Porto Ponte und Porto Levante können hier vorgefunden werden. Dies ist auch der Ausgangspunkt für Fähren nach Milazzo, Neapel oder zu anderen Nachbarinseln.
Sehenswürdigkeiten auf Vulcano
Schlammbad auf Vulcano, Bild: zjtmath / shutterstock
Die Hochplateaus der Insel bieten Wanderfreunden, Spaziergängern und Fotografen ein breites Spielfeld und bereichern den Besuch, sofern man den Aufstieg nicht scheut, mit herrlichen Aussichten. Wer es etwas gemütlicher mag, kann die schwarzen Lavastrände um Porto Ponte genießen und sich fernab jeglicher Strapazen erholen.
Aufgrund seiner vulkanischen Aktivität hat die Insel natürlich allerhand Besonderheiten und touristischer Attraktionen zu bieten.
Nicht ohne Grund zieht die Vasea di Fanghi einen Großteil der Touristen an. Hierbei handelt es sich um ein schwefelhaltiges Schlammbad, verursacht durch aufsteigende Gase aus dem Inneren der Erdkruste. Dem warmen Schwefelschlamm wird seid jeher eine heilende Wirkung nachgesagt und bereits die Römer genossen ihren heilversprechenden Effekt auf Körper und Geist. So heißt es zum Beispiel, dass ein Bad im Schlamm Hauterkrankungen, Arthrose und Gelenkerkrankungen zu lindern vermag.
Jedoch bergen die aufsteigenden Schwefeldämpfe ihre Tücken und sollten mit Vorsicht genossen werden. Neben einem üblen Geruch können diese Dämpfe bei nicht ausreichender Frischluftzufuhr auch gesundheitsschädlich wirken.
Bild: Marco Crupi / shutterstock
Ein weiteres Naturspektakel bietet der Gran Crate, ein durch immer wiederkehrende Ausbrüche geformter Vulkankegel, dessen umliegendes Lavagestein durch stetig austretende Schwefeldämpfe gelb gefärbt ist und so atemberaubende Kristallstrukturen hervorbringt.
Nicht weniger aufregend dürfte auch das Valle die Mostri, das Tal der Monster, auf der Halbinsel Vulcanello sein. Schwarzes Vulkangestein bildet hier bizarre Skulpturen, die je nach Betrachtungsweise unterschiedliche Tiersilhouetten formen können.
Die Insel bietet damit nicht nur Erholungssuchenden und Badegästen ein breites Spektrum an Betätigungs- und Abwechslungsmöglichkeiten, sondern kann auch Abenteurer begeistern. Ob man nun einen Strandurlaub sucht, auf geologische Entdeckungstour gehen möchte oder die heilenden Quellen genießen will. Vulcano hat genügend Abwechslung zu bieten, um jedermann zu begeistern und mit etwas Glück kann man hinterher vielleicht sogar behaupten, einem Vulkanausbruch gerade noch davon gekommen zu sein.
Kambodscha ist ein ganz besonderes Land in Südostasien. Tauchen Sie in die jahrtausendealte Kultur der alten Khmer, erleben Sie die Millionenstadt Phnom Penh, erleben Sie französisches Flair in den Kleinstädten oder entspannen Sie an den Stränden von Sihanoukville.
Besonderheiten in Kambodscha
Kambodscha wurde in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts stark gebeutelt und hat unter der Diktatur des grausamen Herrschers Pol Pot gelitten. Auch wenn sich das Land inzwischen erholt hat, ein Besuch Kambodschas ohne eine Beschäftigung mit der Geschichte des Landes wäre nicht komplett. Trotz ihrer Vergangenheit sind die Kambodschaner heute ein sehr gastfreundliches Volk und heißen Besucher aus der ganzen Welt herzlich willkommen. Kambodschda hält eine unbeschreibliche Vielfalt an paradiesischem Dschungel, ehrwürdiger Kultur, schneeweißen Stränden und pulsierendem Leben bereit.
Die meisten Menschen kommen nach Kambodscha, um die verlassene Stadt Angkor zu besuchen. Dafür sollten Sie mindestens drei Tage einplanen. Denn die versunkene Stadt und die inzwischen wieder ausgegrabenen Tempel sind einzigartig in der Welt. Tauchen Sie bei Ihrem Besuch ein in eine längst vergangene Zeit. Wandeln Sie zwischen überlebensgroßen Statuten, haushohen Baumwurzeln und filigraner Handarbeit umher. Zu den Highlights in Angkor gehören sicherlich die Tempelanlage Angkor Wat, der „Tomb-Raider-Tempel“ Ta Prohm oder der Bayon-Tempel mit seinen riesigen Gesichtern. Einen besonderen Zauber verströmen die Tempelanlagen in der Morgen- und der Abenddämmerung. Ausgangspunkt für einen Besuch ist das Städtchen Siem Reap, das eine ausgezeichnete Infrastruktur bereithält. Restaurants, Märkte, Shops und Veranstaltungen warten nur darauf, von Besuchern erkundet zu werden.
Lebendiges Phnom Penh
Der Royal Palace in Phnom Penh, Bild: RPBaiao / shutterstock
Einen Kontrast zum verträumten Siem Reap ist Phnom Penh. Die Hauptstadt des Landes ist Heimat für etwa 1,5 Millionen Menschen und gefühlt fahren dort ebenso viele Motorräder und Tuk-Tuks durch die Straßen. Es kann ein echtes Abenteuer sein, die Straße in Phnom Penh zu überqueren. Selbst in Phnom Penh Auto zu fahren, trauen sich wahrscheinlich die wenigsten Menschen zu. Günstige Taxis und Tuk-Tuks bringen die Urlauber allerdings bequem zu den Sehenswürdigkeiten. Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten gehören der Royal Palace und der historische buddhistische Tempel Wat Phnom. Ein Besuch in Phnom Penh ist allerdings ohne Auseinandersetzung mit dem Pol-Pot-Regime nicht komplett. Deswegen gehört ein Besuch auf den Killing Fields und Tuol-Sleng-Gefängnis ebenso zu einem Besuch der Hauptstadt.
Weiße Strände von Sihanoukville
Wem nach einem Besuch von Phnom Penh nach etwas Entspannung zumute ist, sollte in den Süden des Landes fahren. Die weißen Strände von Sihanoukville laden zum Erholen ein. Der bekannteste der Strände ist der Otres Beach. Da er schon lange kein Geheimtipp mehr ist, ist hier jede Menge los. Dafür lädt die ganze Gegend dazu ein, die Seele baumeln zu lassen und zu relaxen.
Delfine in Krati beobachten
Tierfreunde sollten die Stadt Krati auf ihre Liste aufnehmen. Denn von dort lassen sich Bootstouren zu den Irawadi-Delfinen organisieren. Eine Sichtung der Meeressäuger ist ein echtes Highlight in jedem Urlaub und bleibt mit Sicherheit lange in Erinnerung.
Kleinstädte mit französischem Flair: Battambang und Kampot
Wer es etwas ruhiger haben möchte, sollte den Städten Battambang oder Kampot einen Besuch abstatten. Die Stadt Kampot mit ihren vielen Cafés ist ein herrlicher Ausgangspunkt für Erkundungen in die Natur der näheren Umgebung. Von Battambang aus kann man tolle Bootsfahrten in die Natur unternehmen.
Spezialitäten des Landes Kambodscha
Strand in Sihanoukville, Bild: Aleksandar Todorovic / shutterstock
Die kambodschanische Küche ist vielfältig, bunt und scharf. Auf vielen Speisekarten finden sich die klassischen asiatischen Currygerichte. Ein beliebtes Currygericht ist Amok, das mit Rind, Huhn oder Garnelen serviert wird. Im ganzen Land verbreitet ist Lok Lak. Das ist ein gewürztes Rindfleischgericht mit Spiegelei. Dazu genießen Sie ein landestypisches eisgekühltes Angkor Beer. In Kambodscha gibt es allerdings auch allerhand Kurioses, das man probieren kann. Auf den Straßenmärkten in Phnom Penh werden frittierte Spinnen , Maden und allerhand andere Insekten angeboten. Und auch Schlangenfleisch oder Froschschenkel findet sich auf so mancher Speisekarte. Zum Nachtisch lockt Cha Houy Teuk. Das Streetfood-Gericht ist eine Mischung aus Gelee, Kokoscreme, Sago und Mungobohnen.
Reisezeit und Wetter
Die beste Reisezeit für Kambodscha ist dann, wenn es in Deutschland Winter ist und zwar von November bis Februar. Die Temperaturen sind dann nicht brütend heiß und vor allem ist es trocken. Wer Kambodscha zu einer anderen Jahreszeit besucht, muss mit Regen und anhaltend hoher Luftfeuchtigkeit rechnen. Ein Vorteil hat ein Besuch Kambodschas aber außerhalb der Hauptreisezeit: Gerade in Angkor ist es dann nicht so überfüllt und außerdem ist die Vegetation im Sommer in voller Pracht und der Regenwald zeigt sich in seiner vollen Blüte.
Viel Sonne, Wassersport und Taucherlebnisse und wilde Natur erwarten den Besucher auf Lampedusa und ihren Schwestern, den Pelagischen Inseln von Lampione und Linosa. Die Pelagischen Inseln in Italien sind der südlichste Punkt der Europäischen Union. Diese winzigen Punkte im Mittelmeer sind Naturparadiese. Sie überwiegend Touristen an, die im Sommer schöne Buchten und herrliche Sandstrände suchen.
Kristallklares Wasser, Strände und Steilküsten
Glasklares, türkisfarbenes Wasser mit Blick auf den flachen Grund umspült die Küsten. Wild brechen sich die Wellen an den Steilküsten im Norden und Osten des Eilands. Ganz anders schaut es im Süden aus. Schneeweiße Sandstrände erfreuen den Sonnenbadenden, Taucher und Schwimmer. Strände wie die in einer Bucht gelegenen Cala Madonna und Porto N’Tone sind ausgezeichnet für Familien mit Kindern geeignet. Beim Strand Mare Morto erlaubt eine große Höhle faszinierende Einblicke in die Tiefen der Erde. Weitere geheimnisvolle Grotten ziehen den Besucher bei Cala Pulcino in ihren Bann. Der mondäne Guitgia Strand wird regelmäßig vom öffentlichen Verkehr angefahren. An manchen Stränden wird nächtelang unter dem Sternenhimmel bei gerillten Fischgerichten und Musik gefeiert.
Wassersport auf Lampedusa
Mehrere Tauchschulen bieten Kurse an, deren Höhepunkte gemeinsame Tauchgänge im klaren Meer und das anrührende Erlebnis der Pflanzenwelt und Tierwelt unter Wasser ist. Die Madonna Mare mit Kind steht in 14 Metern Tiefe auf dem Meeresgrund. Dort bilden grüne Seegraswiesen mit Neptungrasen bedeutende Ökosysteme. Bei Taccio Vecchio warten Papageienfischer auf ihre tauchenden Besucher in der dortigen Unterwassergrotte. Hinter der Isola dei Conigli sind Unterwasserschätze wie Sternkorallen, bunte Schwämme, rote Krebse, Barsche und Muränen zu bei den Tauchgängen zu finden.
Farbige Natur
Wenige Wälder in den südlichen Tälern bringen Abkühlung und Abwechslung in die Landschaft. Die Insel Lampedusa wirkt sonst über weite Strecken wie ein Felsplateau. Eine große Vielfalt an bunten Blüten der exotischen Art erfreuen in den Tälern den Wanderer. Dort kann er Blumen wie die Mariendistel, die Zistrose mit kleinen Blüten, den Seidenfleck und andere Exoten treffen. Manche wie die kleine wilde Karotte oder Zwiebelpfanze sowie einige entzückende Orchideen wachsen nur hier auf Lampedusa.
Kleine Boote und Schiffe liegen in den Häfen und bringen den Reisenden gerne auf das Meer. Es dauert rund drei bis vier Stunden, bis die Insel einmal umrundet ist. Währenddessen serviert der Bootsführer ein Fischmahl. In den Strandbars werden kühlende Cocktails gereicht. Ruhe und Genuss, Sonne und die herrliche Natur regieren die Inseln. In den Buchten können gelegentlich Meeresschildkröten angetroffen werden.
Im Monat April werden an der Nordküste Pottwale beobachtet. Besonders viele dieser schönen Tiere legen ihre Eier an der weniger Meter vor der Küste vorgelagerten Isola dei Conigli ab, wohin ein Spaziergang über den dort sehr flachen Meeresboden den Besucher bringen. Boote sind dort verboten. Am Abend wird in den zahllosen Restaurants und Trattorien einfache italienische Küche, hier und dort afrikanischen Einflüssen wie dem Cous-Cous angereichert, genossen. Es werden zumeist Waren serviert, die auf der Insel geerntet oder gefischt wurden. Meeresfrüchte sind am häufigsten auf den beladenen Tellern zu finden.
Lampedusa, der Ort
Der Hafen von Lampedusa, Bild: bepsy / shutterstock
In Lampedusa an der Ostküste ist die ursprüngliche, historische Bebauung weitgehend erhalten und nicht von Bettenburger zerstört. Das Leben konzentriert sich am quirligen Hafen, wo entlang der Cala Palma die Fischer morgens ihren Fang an Land bringen. Um den Hafen gruppieren sich viele Restaurants auf Lampedusa. Besonders gelobt wird von Besuchern ds Sciuri e Fava in der Via Giovanni Verga. Nach dem Essen oder am Nachmittag sind die Bars rund um den Hafen gut frequentiert. Auf Lampedusa können Hotels aller Preisklassen gebucht werden. Die Insel wird per Flugzeug oder über die Fähre aus Sizilien erreicht.
Die Schwesterinseln
Lampione, 17 Kilometer nordwestlich von Lampedusa gelegen, ist unbewohnt. 500 Einwohner gibt es dagegen auf Linosa, deren Gestalt durch drei erloschene Vulkane geprägt ist. Dieses Kleinod ist reich an Vegetation. Weite Teile der Insel stehen unter Naturschutz, um die vom Aussterben bedrohten Karettschildkröten zu schützen. Die Einwohner leben vom Fischfang und von der Landwirtschaft sowie neuerdings auch vom Tourismus, seitdem einige Hotels auf der Linosa eröffnet haben. Linosal kann von Lampedusa aus über Tragflügelboote erreicht werden. Dort werden Störche, Turmfalken, Reihe, Flamingos und Gazellen in der freien Natur angetroffen.
Der Golf von Thailand ist berühmt für seine malerischen Landschaften. Traumhafte Strände, tosende Wasserfälle, unberührter Dschungel gepaart mit der ansteckenden Unbekümmertheit und Lebensfreude der Einheimischen sorgen dafür, dass die Gegend im Süden des Landes seit Jahren zu einem der beliebtesten Urlaubszielen zählt. Allen voran das Samui-Archipel, dessen zweitgrößte Insel Koh Phangan einst als Geheimtipp und wahres Backpacker-Paradies galt.
Bekannt für die legendären Fullmoon-Partys stand das Eiland lange Zeit im touristischen Schatten des größeren Nachbarn Koh Samui. Als Reiseziel ist es jedoch nicht minder attraktiv. Im Gegenteil, hier ist der Massentourismus noch nicht angekommen und alles wirkt noch ein wenig ursprünglicher.
Koh Phangan – Facettenreiche Landschaften
Romantische Stimmung in Koh Phangan, Bild: Anna Ewa Bieniek / shutterstock
Koh Phangan liegt etwa 60 Kilometer nordöstlich des Festlandes. Auf rund 125 Quadratkilometern erstrecken sich lange Sandstrände, malerische Buchten und nahezu unberührter Urwald. Das Inselinnere ist größtenteils hügelig und überrascht mit so manchem Naturschauspiel wie den zahlreichen Wasserfällen inmitten des Regenwaldes.
Der berühmteste von ihnen, der Than Sadet im gleichnamigen Nationalpark, hat bereits mehrere Könige Thailands in ihren Bann gezogen. Das Wegenetz ist relativ gut ausgebaut und bietet Möglichkeiten, die Natur in all ihren Facetten per Mountain-Bike oder mit dem Motorroller zu erkunden. Doch Obacht – aufgrund der mitunter schwer einsehbaren Kurven und der oftmals riskanten Fahrweise der Einheimischen ist hier äußerste Vorsicht geboten.
Der Khao Ra ist mit 627 Metern der höchste Berg der Insel und bietet sich für eine Trekking-Tour auch Ungeübten an. Die Wege zum Gipfel sind gut ausgeschildert und dort angekommen hat man einen traumhaften Ausblick auf die Bucht von Koh Ma und Chaloklum.
Traumstrände soweit das Auge reicht
Koh Phangan ist vor allem für seine Strände bekannt. Mehr als 30 gibt es – vom menschenleeren Traumstrand bis zum belebten Partybeach. Der bekannteste ist wohl zweifelsohne der Haad Rin Nok, an den regelmäßig Tausende Feierwillige zur Full-Moon-Party pilgern. An diesen Tagen ist hier an ungestörtem Müßiggang sicherlich nicht zu denken, abseits von Full-Moon ist der Haad Rin aber durchaus ein reizvolles Fleckchen Sand, das zum Entspannen einlädt.
Weniger turbulent geht es derweil weiter nördlich am Bottle Beach zu, den man am besten mit einem der traditonellen Longtailboote, die auf der Insel als Wassertaxis dienen, erreicht. Auch der Haad Salad Beach mit seinen unzähligen Kokospalmen oder der feinsandige Haad Yao Beach locken in den Norden der Insel. Die meisten Strände findet man jedoch auf der Westseite, von denen der Haad Mae Haad mit der vorgelagerten Insel Insel Koh Ma und der Haad Chao Pao zu den Pflichtzielen eines Koh Phangan-Urlaubs gehören.
Im Nordosten ist das kleine Örtchen Thong Nai Pan mit seinen beiden malerischen Buchten Thong Nai Pan Yai und Thong Nai Pan Noi einen Abstecher wert. Die meisten Strände Koh Phangans zeichnen sich durch weißen Pulversand und flach abfallendes, türkisblaues Wasser aus, was sie auch für Familien mit Kindern attraktiv macht. Darüber hinaus befindet sich vor der Westküste der Insel ein wahres Paradies für Schnorchler und Taucher. Zwischen dem Srithanu Beach und der Insel Koh Ma erstreckt sich ein etwa zehn Kilometer langes Korallenriff mit einem großen Artenreichtum unter Wasser. Zahlreiche Tauchschulen bieten zudem Kurse oder einmalige Tauch-Ausflüge an.
Koh Phangan – Vom Geheimtipp zur beliebten Urlaubsdestination
Bild: SenSeHi / shutterstock
Koh Phangan hat sich im Laufe der Jahre vom einstigen Geheimtipp für Backpacker und Hippies zu einer beliebten Urlaubsinsel entwickelt. Die touristische Infrastruktur ist mittlerweile gut ausgebaut, obgleich sich die Insel weitestgehend ihren ursprünglichen Charakter bewahren konnte. Im Gegensatz zur “größeren Schwester” Koh Samui besitzt Koh Phangan keinen Flughafen und ist nur mit der Fähre zu erreichen. Diese verkehren jedoch regelmäßig ab der Provinzhauptstadt Surat Thani vom Festland aus oder von Bo Phut auf Koh Samui. Darüber hinaus bestehen feste Fährverbindungen zur nördlichen Nachbarinsel Koh Tao. Der Hauptort der Insel heißt Thong Sala, wo gut die Hälfte der einheimischen Bevölkerung lebt. Durch seinen Hafen ist Thong Sala An- und Abreisedestination für die Touristen. Es gibt einige Reisebüros, Restaurants und Hotels.
Die meisten Unterkünfte verteilen sich allerdings auf die zahlreichen Strände der Insel. Dort ist praktisch für jedes Budget das Passende zu finden. Von zweckmäßig eingerichteten Bambushütten ohne Strom und fließendes Wasser bis hin zu luxuriösen Resorts gelingt auf Koh Phangan der Spagat zwischen spartanischem Rucksacktourismus und höchsten Ansprüchen an Komfort.
Legendäre Partynächte
Dennoch ist die Insel noch so gut wie vom Massentourismus verschont geblieben und erfreut sich nach wie vor bei Backpackern aus aller Herren Länder großer Beliebtheit. Das liegt natürlich nicht zuletzt an den berühmt-berüchtigten Full-Moon-Partys, die in jeder Vollmondnacht – je nach Saison – bis zu 30.000 Techno- und Trancefans sowie Feierwütige aus der ganzen Welt an den Haad Rin Beach locken. Durch den Erfolg der Veranstaltung hat sich in und um Haad Rin ein echter Partytourismus entwickelt, so dass mittlerweile auch Half-Moon- und Black-Moon-Partys abgehalten werden. Doch ganz gleich ob hyperaktiver Technojünger, Rucksacktourist mit schmalem Geldbeutel oder Familie mit gehobenen Ansprüchen – Koh Phangan hat für jeden Besucher den perfekten Traumstrand parat.
In den Monaten zwischen März und Oktober ist die beste Zeit, um Koh Phangan zu besuchen. April und Mai sind in der Regel die heißesten Monate, Monsunzeit herrscht von November bis Januar.
Pattaya, in der Provinz Chon Buri, liegt an der Küste des Golfs von Thailand, 160 km von der Hauptstadt Bangkok entfernt. Die Stadt ist als Partyhochburg verschrien. Nirgends sonst reihen sich so viele angesagte Clubs, Bars und Restaurants aneinander wie hier, an der Ostküste Zentralthailands. Doch die Region hält viele Überraschungen bereit. Ein Urlaub in Pattaya verspricht Abwechslung, Spaß und kulturelle Vielfalt.
Pattaya – Vom Fischerdorf zur Partymeile
Bevor der Tourismus in Pattaya Einzug hielt, war die Stadt ein verschlafenes Fischerdorf mit nur wenigen Einwohnern. Damals wohnten die Einheimischen noch in kleinen Holzhütten, die auf Stelzen standen. Die Menschen sicherten sich ihren Lebensunterhalt mit dem Verkauf von Fisch und anderen Meerstieren. Andere arbeiteten auf nahegelegenen Salzfeldern.
Der Aufschwung begann erst in den 60er Jahren. Während des Vietnamkrieges baute die US-Marine im nahegelegenen Sattahip einen großen Marinestützpunkt mit Flughafen. US-Marines besuchten in ihrer Freizeit die umliegenden Orte und kamen immer öfters an den Strand von Pattaya. Bald darauf wurde die Bucht von Pattaya ganz offiziell zur R&R-Area ernannt.
Das Nipa Lodge Hotel wurde gebaut. Hier erholten sich die US-Marines von ihren Einsätzen in Vietnam. Nach überstandenem Krieg wurde die US-Basis abgebaut, die Soldaten zogen ab. Doch waren längst erste Touristengruppen auf die wundervollen Sandstrände von Pattaya aufmerksam geworden. Pattaya entwickelte sich in den darauffolgenden Jahren rasant. Heute zählt Pattaya zu den Tourismus-Hochburgen Asiens.
Das Klima in Pattaya
Bild: chuyuss / shutterstock
Das tropische Klima im Osten Thailands unterteilt das Jahr in drei Jahreszeiten: November bis Februar herrschen angenehm, warme Temperaturen von 20 bis 30 Grad. Die Luftfeuchtigkeit ist mit 50 % für Europäer auszuhalten. Ende Februar bis Ende Mai wird es sehr heiß in der Stadt. Die Temperaturen steigen auf bis zu 40 Grad, die Luftfeuchte erreicht 75%. Danach folgt die heiße Regenzeit. Sie dauert von Juni bis Oktober. Nun steigt die Luftfeuchtigkeit auf 90% an, bei Temperaturen zwischen 25-35 Grad. Die beliebteste Reisezeit für Europäer ist daher von Dezember bis Januar.
Umgebung und Sehenswürdigkeiten
Partyliebhaber fühlen sich an der quirligen Uferpromenade von Pattaya pudelwohl. Auf der einen Seite lockt das Meer zum Baden, Ausruhen und Wassersport und auf der anderen Straßenseite geht es rund um die Uhr heiß her. Gut besuchte Clubs, ein stimmungsvolles Nachtleben und leckere Drinks locken die Besucher Tag ein Tag aus hinaus auf die Straßen der Stadt. Natürlich gibt es in Pattaya auch genügend Möglichkeiten für ausgiebige Shopping-Trips. Die Shopping-Malls der Stadt ähneln der riesigen Einkaufs-Mall in Thailands Hauptstadt Bangkok, der Mahboonkrong. Hier gibt es unzählige kleine Shops zum Einkaufen, Bummeln und Verweilen.
Wer dem Trubel für ein paar Stunden entfliehen möchte, kann sich zu Ausflügen ins Inland begeben. Benachbarte Regionen sind unter anderem Si Racha, Ban Chang oder Nikhom Patthana. Im Hinterland wird die Landschaft hügeliger und es gibt tropische Wälder zu entdecken. Wer die Erholung an ruhigen Stränden sucht, sollte Tagesausflüge auf die nahegelegenen Inseln Koh Chang oder Koh Samet machen. Hier gibt es traumhaft, schöne Sandstrände – ein echtes Postkartenpanorama. Die kleinen Inseln liegen in Sichtweite von Pattaya. Ausflugsboote legen täglich von Pattaya City Beach ab. Eine weitere Ausflugsinsel ist Koh Lan – hier ist das Wasser kristallklar. Daher ist die Insel ein beliebter Spot für Taucher. Bunte Korallenriffe und weiße Sandstrände machen die Urlaubsreise nach Pattaya zu einem unvergesslichen Abenteuer für Aktivurlauber.
Beliebte Ausflugsziele in Pattaya
Sanctuary of Truth, Bild: coffeehuman / shutterstock
Na Kluea liegt im Norden Pattayas. Der Ort erzählt die Geschichte über die alten Salz-Felder, auf denen die Menschen früher Meersalz in reiner Handarbeit abbauten. Die Gewinnung von Salz war neben der Fischerei die Haupterwerbsquelle der Bewohner in dieser Gegend von Thailand. Noch heute kann man die Salz-Felder und kleinen Holzhütten besichtigen, in denen sich mit den Jahren Handwerksbetriebe und traditionelle Nudelrestaurants angesiedelt haben.
Outdoorfans sollten auf den Gipfel des Phra-Tamnak-Berg wandern. Von der Anhöhe hat man einen fantastischen Ausblick auf die Stadt und den Golf von Thailand. Ein weiteres Highlight ist der Besuch des Holztempels „Sanctuary of Truth“. Das Heiligtum der Wahrheit, wie der Tempel übersetzt heißt, steht in der Provinz Chonburi. Er beeindruckt mit seinen aufwändig, handgeschnitzten Holzarbeiten an der Außenfassade. Die Tempelanlage erinnert an den jahrhundertealten Kunststil Rattanakosin und wurde von dem Ehepaar Lek und Prapai Wiriyaphan gestiftet. Im angrenzenden Museum finden Führungen zur Geschichte der beeindruckenden Tempelanlage statt.
Pattaya ist zudem bekannt für seine vielfältigen Golfplätze. Die Auswahl ist groß und die Aussicht fantastisch. Zudem gibt es rund um Pattaya unzählige Freizeitparks wie die Underwater World. Hier laufen Besucher durch einen 100 Meter langen, unterirdischen Gang. Über ihnen das Meer und 4.500 Meeresbewohner. Im Tigerzoo in Si Racha leben hingegen Tiger und andere Alligatoren. Durchaus sehenswert ist auch der Nong Nooch Tropical Garden. 15 Kilometer entfernt von dem Trubel der Stadt erwartet Besucher ein botanischer Garten mit einer bezaubernden Orchideenfarm und einem großen Schmetterlings-Garten.
Urlauber, die die Küche des Landes kennenlernen möchten, sind in Pattaya genau richtig. Hier gibt es an jeder Straßenecke Thai-Restaurants, die nach traditionellen Rezepten kochen. Hier geht es gutbürgerlich zu. Wer hingegen die gehobene Küche Thailands erleben möchte, sollte eines der Fünf-Sterne-Restaurants besuchen. Hier zaubern internationale Köche wahre Kunstwerke auf die Teller und korrespondierende Weine runden das kulinarische Erlebnis gekonnt ab. Eine Reise nach Pattaya ist ein unvergessliches Erlebnis und ermöglicht Einblicke in eine fremde Kultur.
Korfu ist die zweitgrößte der Ionischen Inseln und erstreckt sich über eine Länge von etwa 60 Kilometer vor der griechischen und albanischen Westküste. Auch, wenn es auf Korfu vergleichsweise mehr Regentage gibt, als auf anderen griechischen Inseln, so muss man in der Hauptsaison (Mai-September) kaum Regen fürchten. Dichte Olivenbaumwälder, prächtige Ölbäume und schön Strände laden daher besonders zu dieser Jahreszeit zum Urlauben ein.
Korfu – Kurvige Insel mit abwechslungsreichem Panorama
Wer Korfu bereist, erlebt fast so etwas wie eine Seefahrt an Land. Auf und ab wie bei rauer See schlängeln sich die Straßen über die außerordentlich kurvenreiche Insel. Dabei halten sie die unterschiedlichsten malerischen Panoramen bereit. Hinter einem Hügelkamm verbirgt sich mal ein Blick auf griechisches oder albanisches Festland und dann wiederum blickt man auf andere Teile Korfus. Kleine Sträßchen, führen ins Dunkle der beeindruckenden Olivenbaumwälder und zu schönen Aussichtspunkten. Neben Oliven-und Ölbäumen gedeihen auch Kumquatbäume hervorragend. Aus ihren Zitrusfrüchten wird ein besonderer Likör hergestellt, der ausschließlich auf Korfu vertrieben werden darf.
Abwechslungsreiche Sightseeing-Möglichkeiten und ein Highlight für Sissi-Fans
Entspanntes Ausruhen an einem schönen Strand ist auf Korfu ebenso möglich, wie beispielsweise das Erkunden geschichtsträchtiger Orte, das Ausüben diverser Wassersportarten oder das Zusehen bei der Herstellung von Cremes und Ölen.
Bild: Oleg Voronische / shutterstock
Eine besondere Sehenswürdigkeit wartet auf Fans der Kaiserin Elisabeth. Zwischen 1890 und 1892 ließ Sissi das Schloss Achilleion erbauen. Der Name ist auf Achilles zurückzuführen, für den die Kaiserin große Bewunderung aufbrachte. Im gesamten Schlossgebäude wurde der griechische Held verewigt. Heute befindet sich im Schloss ein Museum und auch der prächtige Schlossgarten ist einen Besuch wert. Mystisch veranlagte Urlauber zieht es in das Geisterdorf Paléo Períthia.
Hinter dichten Bäumen und bewachsen von Ranken verstecken sich hier Häuser im venezianischen Stil. Das verlassene Dorf kann auf eigene Faust oder mittels einer Führung erkundet werden. Von Paléo Períthia aus lohnt sich eine Wanderung auf den Pantokrator. Der Berg ist die höchste Erhebung Korfus und bietet besonders zum Sonnenuntergang ein fantastisches Panorama. Etwas außerhalb des Zentrums von Korfu-Stadt wartet eines der Wahrzeichen der Insel auf einen Besuch: der Aussichtspunkt Kanoni. Von hier aus haben Urlauber den perfekten Blick auf die Mäuseinsel. Sie ist das zweite Wahrzeichen Korfus. Ihren Namen erhielt sie aufgrund der Form, die von oben an eine Maus erinnert.
Kerkyra, Bild: Oleg Voronische / shutterstock
Die Bucht Agios Georgios Pagi ist ein Paradies für Taucher und Badegäste. Kristallklares Wasser umgeben von zwei Höhenzügen und ein toller Blick auf das Meer schaffen beste Bedingungen für einen Bade- oder Tauchtag. Zudem finden sich einige Angebote für Wassersportler. Hier lässt sich Entspannung mit Action perfekt verbinden. Ein Wassererlebnis mit absoluter Ruhe wartet am Korissions-See. Der Süßwassersee ist circa fünf Kilometer lang und als Naturschutzgebiet gekennzeichnet. Ein Ort, der deshalb kaum von Touristen besucht wird und Erholung pur verspricht. Mit etwas Glück entdeckt man in dem Naturschutzgebiet Schildkröten oder Flamingos.
Geschichte lässt sich in Korfus Altstadt erleben. Eine Erkundung der Überreste von Kerkyra ist nicht nur für geschichtlich interessierte Besucher lohnenswert, denn die Festung ermöglicht einen herrlichen Blick über die Stadt und den Hafen. Interessant ist auch ein Abstecher in die Patounis‘ Soap Factory. Die Oliven der Insel werden hier direkt zu Cremes und Ölen verarbeitet. Jeder einzelne Arbeitsschritte zur traditionellen Herstellung kann dabei mitverfolgt werden. Nicht zuletzt sollte auch der Bummel durch eines der vielen schönen Dörfer wie Pelekas oder Lakones nicht fehlen. In diesen Orten wird Handwerkskunst, Erzeugnisse wie Öl, Honig oder typischen Souvenirs angeboten. All das eignet sich natürlich bestens als Mitbringsel für die Lieben.
Bourdetto ist die Antwort von Korfu auf Marseiller Bouillabaisse
Mit Bourdetto hat Korfu einen speziellen Fischeintopf auf den Speisekarten, der der französischen Bouillabaisse in nichts nachsteht. Der Fisch für diese Spezialität stammt aus den umliegenden Gewässern. Fleischliebhaber sollten Sofrito kosten. Hierbei handelt es sich um einen Rinderschmorbraten, der in Weißweinsoße serviert wird. Eine Limonade ganz ohne Zusatzstoffe wird im Mai hergestellt: Aus Wasser, Ingwer, frischem Zitronensaft und etwas Zucker entsteht Tzizimbirra.
Das erfrischende Getränk ist nur drei Monate haltbar und wurde einst von den Briten eingeführt. Sie bezeichneten es als alkoholfreies Ginger Beer. Aber auch richtiges Bier gehört zu den Spezialitäten Korfus. In einer Brauerei in Arillas braut man “Royal Ionian”. Das Inselbier ist in fünf Varianten erhältlich. Die Kumquatfrucht liefert neben dem bereits angesprochenen Likör noch weitere Leckereien. So lieben sie die Inselbewohner als Geleefrucht, Marmelade oder direkt als Frucht vom Baum. Auch kulinarisch hält Korfu somit einige Highlights bereit, was für einen gelungenen Urlaub nicht ganz unwesentlich ist.