Samstag, Mai 30, 2020
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Lampedusa auf den Pelagischen Inseln

Karte Lampedusa
Karte: Cristian Storto / shutterstock

Viel Sonne, Wassersport und Taucherlebnisse und wilde Natur erwarten den Besucher auf Lampedusa und ihren Schwestern, den Pelagischen Inseln von Lampione und Linosa. Die Pelagischen Inseln in Italien sind der südlichste Punkt der Europäischen Union. Diese winzigen Punkte im Mittelmeer sind Naturparadiese. Sie überwiegend Touristen an, die im Sommer schöne Buchten und herrliche Sandstrände suchen.

Kristallklares Wasser, Strände und Steilküsten

Glasklares, türkisfarbenes Wasser mit Blick auf den flachen Grund umspült die Küsten. Wild brechen sich die Wellen an den Steilküsten im Norden und Osten des Eilands. Ganz anders schaut es im Süden aus. Schneeweiße Sandstrände erfreuen den Sonnenbadenden, Taucher und Schwimmer. Strände wie die in einer Bucht gelegenen Cala Madonna und Porto N’Tone sind ausgezeichnet für Familien mit Kindern geeignet. Beim Strand Mare Morto erlaubt eine große Höhle faszinierende Einblicke in die Tiefen der Erde. Weitere geheimnisvolle Grotten ziehen den Besucher bei Cala Pulcino in ihren Bann. Der mondäne Guitgia Strand wird regelmäßig vom öffentlichen Verkehr angefahren. An manchen Stränden wird nächtelang unter dem Sternenhimmel bei gerillten Fischgerichten und Musik gefeiert.

Wassersport auf Lampedusa

Mehrere Tauchschulen bieten Kurse an, deren Höhepunkte gemeinsame Tauchgänge im klaren Meer und das anrührende Erlebnis der Pflanzenwelt und Tierwelt unter Wasser ist. Die Madonna Mare mit Kind steht in 14 Metern Tiefe auf dem Meeresgrund. Dort bilden grüne Seegraswiesen mit Neptungrasen bedeutende Ökosysteme. Bei Taccio Vecchio warten Papageienfischer auf ihre tauchenden Besucher in der dortigen Unterwassergrotte. Hinter der Isola dei Conigli sind Unterwasserschätze wie Sternkorallen, bunte Schwämme, rote Krebse, Barsche und Muränen zu bei den Tauchgängen zu finden.

Farbige Natur

Wenige Wälder in den südlichen Tälern bringen Abkühlung und Abwechslung in die Landschaft. Die Insel Lampedusa wirkt sonst über weite Strecken wie ein Felsplateau. Eine große Vielfalt an bunten Blüten der exotischen Art erfreuen in den Tälern den Wanderer. Dort kann er Blumen wie die Mariendistel, die Zistrose mit kleinen Blüten, den Seidenfleck und andere Exoten treffen. Manche wie die kleine wilde Karotte oder Zwiebelpfanze sowie einige entzückende Orchideen wachsen nur hier auf Lampedusa.

Kleine Boote und Schiffe liegen in den Häfen und bringen den Reisenden gerne auf das Meer. Es dauert rund drei bis vier Stunden, bis die Insel einmal umrundet ist. Währenddessen serviert der Bootsführer ein Fischmahl. In den Strandbars werden kühlende Cocktails gereicht. Ruhe und Genuss, Sonne und die herrliche Natur regieren die Inseln. In den Buchten können gelegentlich Meeresschildkröten angetroffen werden.

Im Monat April werden an der Nordküste Pottwale beobachtet. Besonders viele dieser schönen Tiere legen ihre Eier an der weniger Meter vor der Küste vorgelagerten Isola dei Conigli ab, wohin ein Spaziergang über den dort sehr flachen Meeresboden den Besucher bringen. Boote sind dort verboten. Am Abend wird in den zahllosen Restaurants und Trattorien einfache italienische Küche, hier und dort afrikanischen Einflüssen wie dem Cous-Cous angereichert, genossen. Es werden zumeist Waren serviert, die auf der Insel geerntet oder gefischt wurden. Meeresfrüchte sind am häufigsten auf den beladenen Tellern zu finden.

Lampedusa, der Ort

Hafen Lampedusa
Der Hafen von Lampedusa, Bild: bepsy / shutterstock

In Lampedusa an der Ostküste ist die ursprüngliche, historische Bebauung weitgehend erhalten und nicht von Bettenburger zerstört. Das Leben konzentriert sich am quirligen Hafen, wo entlang der Cala Palma die Fischer morgens ihren Fang an Land bringen. Um den Hafen gruppieren sich viele Restaurants auf Lampedusa. Besonders gelobt wird von Besuchern ds Sciuri e Fava in der Via Giovanni Verga. Nach dem Essen oder am Nachmittag sind die Bars rund um den Hafen gut frequentiert. Auf Lampedusa können Hotels aller Preisklassen gebucht werden. Die Insel wird per Flugzeug oder über die Fähre aus Sizilien erreicht.

Die Schwesterinseln

Lampione, 17 Kilometer nordwestlich von Lampedusa gelegen, ist unbewohnt. 500 Einwohner gibt es dagegen auf Linosa, deren Gestalt durch drei erloschene Vulkane geprägt ist. Dieses Kleinod ist reich an Vegetation. Weite Teile der Insel stehen unter Naturschutz, um die vom Aussterben bedrohten Karettschildkröten zu schützen. Die Einwohner leben vom Fischfang und von der Landwirtschaft sowie neuerdings auch vom Tourismus, seitdem einige Hotels auf der Linosa eröffnet haben. Linosal kann von Lampedusa aus über Tragflügelboote erreicht werden. Dort werden Störche, Turmfalken, Reihe, Flamingos und Gazellen in der freien Natur angetroffen.


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