Washington D.C. – das charmante Zentrum der Macht

Washington D.C.

Nahe der Ostküste der USA liegt mit Washington D.C. die Hauptstadt der Vereinigten Staaten. Die Stadt ist Regierungssitz und somit Machtzentrum des Landes. Zwar blickt Washington D.C. nicht auf eine lange Geschichte zurück, aber dennoch bietet die Stadt unzählige Sehenswürdigkeiten und es ist deutlich spürbar, dass an diesem Ort Geschichte geschrieben wird.

Eine Planstadt zieht die Blicke der Welt auf sich

Washington Monument
Das Washington Monument, Bild: Sean Pavone / shutterstock

Während Städte wie New York oder Los Angeles auf natürliche Weise gewachsen sind und sich als durch eine hektisch geschäftliche Atmosphäre auszeichnen, präsentiert sich die Planstadt Washington D.C. schon fast idyllisch und auf den ersten Blick wirkt die Hauptstadt der Vereinigten Staaten fast wie eine idyllische Provinzstadt. Nachdem New York City von 1788 bis 1790 die erste Hauptstadt der USA war, wurde 1790 Philadelphia für zehn Jahre zur Übergangshauptstadt erklärt. In dieser Zeit sollte ein neuer und dauerhafter Sitz der Regierung gewählt werden und letztlich wählte Präsident Washington unbebautes Wiesen- und Sumpfland, um hier eine gut geplante Hauptstadt erbauten zu lassen. Deutlich spürbar ist dies bei einem Blick auf das Straßennetz, denn letztlich gehen die Straßen der Stadt alle vom Kapitol und vom Union Station aus. Dank der durchdachten Planung fehlt es in Washington D.C. auch nicht an Grün- und Erholungsflächen und auch die strengen Bauvorschriften sorgen dafür, dass das fast schon idyllische Stadtbild der Hauptstadt nicht beeinträchtigt wird.

Washington D.C. – Eine Stadt die Gänsehautmomente beschert

Washington D.C., Kapitol
Das Kapitol in Washington, Bild: AevanStock / shutterstock

Washington D.C. versprüht einen einzigartigen Charme, der jeden in seinen Bann zieht. Zahlreiche sehr gepflegte Grünflächen, saubere Straßen, beeindruckende Gebäude, Orte an denen über das SChicksal der Nation und der WElt entschieden wurde und wird und dies alles in einem geflecht von rechtwinklig angelegten Straßenzügen, die die Stadt trotz ihrer Größe übersichtlich erscheinen lassen. Einer der Orientierungspunkte der Stadt ist die Union Station. Der „Hauptbahnhof“ beeindruckt mit einer prunkvollen Eingangshalle, die mit weißem Marmor, detailreichen Wandgemälden und wertvollen Statuen beeindruckt. Ein weiterer Orientierungspunkt der Stadt ist das United States Capitol. Mit seiner ca. 30 Meter hohen weißen Kuppel ist es ein Wahrzeichen der amerikanischen Politik. Das Gebäude ist Sitz des US-Kongresses und somit einer der wichtigsten Orte des Landes. Wen das Kongressgebäude noch keinen Schauer über den Rücken laufen lässt, der wird spätestens beim Besuch im Weißen House seinen ganz persönlichen Gänsehautmoment erleben. „The White House“ ist letztlich nicht nur der Wohnsitz des amtierenden Präsidenten, der mächtigsten Person des Landes und der Welt, sondern hier wurde und wird täglich über die Geschicke der USA entschieden. Der Blick hinter die Kulissen des Weißen Hauses ist in jedem Fall Pflicht bei einem Besuch in Washington D.C. und hinterlässt ohne Zweifel bleibende Eindrücke.

Beeindruckende Gedenkstätten halten die Geschichte der USA lebendig

Washington, Weißes Haus
Das Weiße Haus, Bild: turtix / shutterstock

Ein Bummel durch Washington D.C. führt letztlich immer an einer der zahlreichen Gedenkstätten vorbei. Nicht zu übersehen ist natürlich das Lincoln Memorial. Eine gigantische Säule ragt gen Himmel und auf ihr findet sich eine aus weißem Marmor gefertigte Statue. Doch dieser Ort erinnert auch noch an eine andere Person, denn auf den Stufen zu Lincolns Gedenkstätte stand 1963 Martin Luther King jr. und hielt seine bedeutungsvolle Rede, die um die Welt ging. Wer hier seinen Blick Richtung Boden wandern lässt, kann die Worte „I have a dream“ entdecken, die am oberen Ende der Treppe eingeprägt wurden. Eine weitere Gedenkstätte ist das Vietnam Veteran Memorial. Sicherlich ist diese auf den ersten Blick nicht so beeindruckend wie die Lincoln Gedenkstätte, aber auf den zweiten Blick entdeckt man in schwarzen Granit eingraviert gut 60.000 Namen von Menschen, die im Vietnamkrieg ihr Leben für ihr

Washington, Jefferson Memorial
Das Jefferson-Memorial, Bild: Steve Heap / shutterstock

Land opferten. Auch Präsident Jefferson wurde ein eigenes Monument gewidmet. Das Jefferson Memorial gleicht dem römischen Pantheon. Vor den Toren der Stadt findet sich einer der beeindruckendsten Friedhöfe der Welt. Auf dem Arlington national Cemetry fanden nicht nur mehr als 300.000 Soldaten ihre letzte Ruhestätte sondern auch unzählige bekannte Persönlichkeiten. Unter anderem wurde Präsident John F. Kennedy auf dem Arlington national Cemetry beigesetzt. Bei einem Spaziergang über das Areal finden sich nicht nur bekannte Namen, sondern es bietet sich auch ein unvergesslicher Ausblick auf Washington D.C. Eine der jüngeren Gedenkstätten ist das Pentagon Memorial. Diese Gedenkstätte präsentiert sich als beeindruckender Park, der mit 184 Steinbänken zum Verweilen einlädt und auf eine besonders schöne Weise an die Opfer des 11. Septembers 2001 erinnert.

Washingtons unterschätzte Sehenswürdigkeiten

Washinton, Library of Congress
Library of Congress, Bild: Oomka / shutterstock

Wer Washington besucht, sollte nicht nur die Gedenkstätten und die Orte der großen Politik auf dem Plan haben, sondern sich auch Zeit für die schönsten Plätze der Stadt nehmen, die leider häufig bei Besichtigungstouren außen vor bleiben. Sehr beeindruckend ist zum Beispiel ein Besuch in der Libarary of Congress. In diesen ehrwürdigen Hallen finden sich 100 Millionen Bücher, Fotografien, Landkarten, Noten und auch Manuskripte. Schon beim Eintritt in das Thomas Jefferson Building wird man durch detailreiche Wandmalereien, Marmorsäulen und einem einzigartigen Mosaikboden in Erstaunen versetzt. Sehr imposant präsentiert sich auch der Hauptleseraum, der mit einer 50 Meter hohen Kuppel ausgestattet ist und der weltweit größten Bibliothek einen ganz besonderen Charme verleiht. Ebenso sollten sich Besucher der US-Hauptstadt zeit für die Museen der Stadt nehmen. Neben dem national Museum of natural History finden sich einige weitere beeindruckende Museen in der Stadt, die dank der in D.C. ansässigen Smithsonian Stiftung zum größten Teil kostenfrei besucht werden können. Auch das Smithsonian Institution Building ist übrigens einen Besuch wert, denn hier findet sich neben der Verwaltung auch ein Informationszentrum und auch das Gebäude selbst ist absolut sehenswert. Empfehlenswert ist auch ein Besuch im Botanic Garden, der im Jahr 1820 angelegt wurde und der eine beeindruckende Anzahl an exotischen Pflanzen aus aller Welt beherbergt.

Washington D.C. – Der Regierungssitz als Hauptstadt der kulinarischen Köstlichkeiten

Besucher von Washington D.C. sollten nicht nur von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit gehen, sondern sich unbedingt auch Zeit für Genuss einplanen. In den letzten Jahrzehnten hat sich kulinarisch in Washington einiges getan und schon so ist auch die Gastronomieszene der Stadt schon längst eine Reise wert. In Washingtons Küchen stehen schon längst weltweit berühmte Spitzenküche, die zu einer kulinarischen Weltreise einladen. Von der einfachen amerikanischen Küche mit Steaks und Burgern ist in Washington nicht mehr viel zu sehen, sondern viel mehr finden sich hier französischen Lokale, asiatische Spitzenküche, edle Latinokost und insgesamt eine kulinarische Vielfalt auf Spitzenniveau, die es so kaum in einer anderen Stadt gibt. Allerdings haben die Hochgenüsse in den edlen Lokalen auch ihren Preis und so sind die Preise deutlich über den Preisen, die in den USA üblich sind angesiedelt. Selbst einfachere Lokale haben ihre Preise deutlich angezogen. Wichtig ist es, nicht nur die Preise der Karte zu sehen, sondern sich auch klar zu sein, dass es sich hier um netto Preise handelt und zusätzlich auch noch tip für die Bedienung zu zahlen ist. Dennoch ist es zu empfehlen einen Hauptstadtbesuch mit einem guten Essen zu krönen, denn egal welche kulinarischen Präferenzen vorhanden sind, in Washington D.C. findet sich in jedem Fall das passende Lokal.

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