Kenia – das wilde Herz Afrikas

Kenia, Kilimandscharo

Denkt man an Urlaub in Afrika, dann ist Kenia bei den Reiseländern meistens auf den vorderen Plätzen mit dabei. Das Land zwischen Bergen, Savanne und Ozean ist vielseitig, abenteuerlich und hält für seine Besucher eine Vielzahl an Erlebnissen und Eindrücken bereit. Die Natur ist hier so vielfältig wie an sonst kaum einem anderen Ort der Welt und die Bewohner sind offen, herzlich und gastfreundlich. Seit 1963 ist Kenia ein von Großbritannien unabhängiges Land und heute Heimat von circa 47 Millionen Menschen. Der Flughafen, über den die meisten Touristen das Land erreichen, liegt in der Hauptstadt Nairobi. Gelegentlich gibt es auch Direktflüge von Deutschland nach Mombasa am Indischen Ozean.

Der Masai Mara Nationalpark – von Wilderern verschontes Paradies

Der im Süden Kenias liegende Maisai Mara Nationalpark verkörpert all das, was man sich unter Afrika vorstellt. Auf 1500 Quadratkilometern findet man hier eine der tierreichsten und landschaftlich reizvollsten Gegenden des Landes. Der Masai Mara Nationalpark besteht zum größten Teil aus Savanne, welche von sogenannten Inselbergen durchzogen wird. In diesem Nationalpark können Besucher einheimische Tierarten wie Leoparden, Nashörner, Löwen, Büffel und Elefanten aus nächster Nähe beobachten. Am besten plant man seinen Besuch im Masai Mara Nationalpark dafür zwischen Juli und September, da sich die Tiere dann auf ihre Reise vom Norden des Parks in den Süden machen und hervorragend an den Wasserlöchern auf dem Weg beobachtet werden können.

Nairobi – die pulsierende Hauptstadt des Landes Kenia

Zebras Masai Mara
Zebras im Masai-Mara-Nationalpark, Bild: travelview / shutterstock

Auch wenn Kenia größtenteils für seine atemberaubende Tierwelt und Landschaft bekannt ist, lohnt sich der Besuch der Hauptstadt Nairobi. Hier landen die meisten Touristen sowieso und auf einer Tour durch die Stadt gibt es viele spannende Orte zu entdecken und Wissenswertes über das Land und die Menschen zu erfahren. Nairobi ist eine pulsierende Großstadt mit über 3 Millionen Einwohnern und zeigt sich auch ihren Besuchern entsprechend abwechslungsreich.

Besonders lohnend ist ein Besuch im kenianischen Nationalmuseum. Hier werden eine beeindruckende Vielfalt von kulturellen und naturhistorischen Ausstellungsstücken sowie kenianischer Kunst gezeigt.
Eine weitere besondere Sehenswürdigkeit der Stadt ist ohne Frage der Nairobi Nationalpark. Dieser, gerade einmal 7 Kilometer vom Zentrum der Stadt entfernte liegende, Nationalpark ist durch einen Zaun von Nairobi getrennt und stellt die Heimat für Löwen, Strauße und Flusspferde dar. Der Park hat sich besonders auf gefährdete Tierarten spezialisiert und ist einer der letzten Rückzugsräume für das stark gefährdete Spitzmaulnashorn.

Amboseli Nationalpark – Zuflucht für Elefanten

Kenia, Masai Mara
Masai Mara Nationalpark, Bild: Andre Marais / shutterstock

Der älteste Nationalpark Kenias, der Amboseli Nationalpark ist mit einer Ausdehnung von 390 Quadratkilometern auch eines der größten Schutzgebiete des Landes. Seine atemberaubende Landschaft wird überragt von der Kulisse des Kilimandjaro-Massivs und dank der unermüdlichen Konservierungsbemühungen der örtlichen Masai wurde dieser Nationalpark von Wilderern bisher weitestgehend verschont. Deswegen finden Besucher im Amboseli Nationalpark eine einzigartige Artenvielfalt vor. Einer der Höhepunkte des Parks ist eine beeindruckende Elefantenpopulation von über 800 Individuen, die den Park in kleinen Gruppen durchstreifen.

Lake Nakuru Nationalpark – atemberaubende Seenlandschaft

Lake Bogoria Kenia
Flamingos im Lake Bogoria Nationalpark, Bild: pornpoj / shutterstock

Der Lake Nakuru Nationalpark erstreckt sich auf einer Fläche von 188 Quadratkilometern rund um die Ufer des Nakuru Sees und ist nach dem Masai Mara einer der meistbesuchten Nationalparks von Kenia. Das Zentrum des Parks bildet der Nakuru See selbst, welcher nur an wenigen Stellen tiefer als 4 Meter ist und damit zu den flachsten Gewässern seiner Größe zählt. Eine weitere Besonderheit des Parks liegt in den schier unendlich Flamingoschwärmen, die die Uferbereiche des Sees besiedeln. Über 4 Millionen der farbenfrohen Vögel leben hier und sind das Wahrzeichen des Parks. Neben den Flamingos bildet der Lake Nakuru Nationalpark außerdem einen der letzten Zufluchtsorte für die vom Aussterben bedrohten Spitzmaulnashörner. Sie leben hier unter den wachsamen Augen der Ranger, die sie vor Wilderern beschützen.

Badeurlaub in Kenia – die schönsten Strände

Strände Kenia
Bild: BlueOrange Studio / shutterstock

Auch wenn die meisten Besucher für die Safaris in den Nationalparks nach Kenia kommen hat das Land noch einiges mehr zu bieten. An der langen Küste des Indischen Ozeans verstecken sich einige der schönsten Strände der Welt, die zum Entspannen, Sonnenbaden und Abschalten wie gemacht sind. Dabei ist es jedoch wichtig zu wissen, dass es an der kenianischen Küste starke Erscheinungen von Ebbe und Flut gibt.

Bei einem Aufenthalt in einem Strandhotel wird man darüber gut informiert, wenn man auf eigene Faust einen Strand besucht, verständigt man sich am besten mit den Einheimischen über die aktuelle Situation. Einer der schönsten Strände Kenias und berühmtesten der Welt ist der Diani Beach. Er liegt 25 Kilometer südlich der Hafenstadt Mombasa und empfängt seine Besucher mit einem 12 Kilometern langen, weißen und feinsandigen Strand. Die Infrastruktur hier ist sehr gut ausgebaut und es gibt eine Vielzahl an Hotels. Besonders im Süden Kenias gibt es noch unzählige weitere Traumstrände, denn dort wird die Küste von einem Korallenriff vor der Brandung geschützt. Die Strände an der Nordküste Kenias sind dagegen eher wild.

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