Dienstag, Mai 26, 2020
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Taghazout – Ein Paradies für Surfer

Taghazout liegt nördlich von Agadir an der Atlantikküste in Marokko. Die Bewohner des Dorfes leben noch heute hauptsächlich vom Fischfang. Eine weitere wichtige Einkommensquelle ist für sie der Tourismus.

Früher lebte in Taghazout ausschließlich der Berberstamm der Ida Oufella. In den 1960er Jahren erlangte das Dorf einen gewissen Bekanntheitsgrad über die Hippiebewegung. Die jungen Leute von damals kamen an einen Strand südlich des Dorfes, um dort ihr Basislager für die Erkundung Marokkos aufzuschlagen. Später wurden an dieser Stelle Hotels für Touristen erbaut. Seitdem ist es insbesondere bei Surfern überaus beliebt, hat jedoch entgegen dem ersten Anschein auch sonst einiges für Sportbegeisterte zu bieten.

Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten in und rund um Taghazout

Surfen in Taghazout

Surfen Taghazout
Surfen ist in Taghazout weit verbreitet, Bild: Youness Fakoiallah / shutterstock

Um den Ort herum gibt es viele Stellen, die sich für das Wellenreiten eignen. Sowohl für Anfänger, als auch für Fortgeschrittene. Dazu kommt ein großes Angebot an Unterrichtsstunden. Der ganze Ort hat sein Angebot rund um das Surfen angelegt.

Surf-Spots, wie der Devil’s Rock, Panorama und der Banana-Beach eignen sich besonders für leichte Übungen von Anfängern und für Fortgeschrittenen bietet beispielsweise sich der Killer, der Anchor Point oder der Hash Point an.

Taghazout Skatepark

Etwas höher gelegen befindet sich der Skatepark des Orts. Der schöne Ausblick auf das Meer macht einen Besuch selbst für Reisende, die nicht skaten, auf jeden Fall lohnenswert.
Der Skatepark wurde von freiwilligen Helfern konstruiert und erbaut. Auch das kreative Design ist ein richtiger Hingucker und lädt augenscheinlich viele Einheimische und auch Touristen zum Skating ein.
Auch hier werden -jedoch nur an bestimmten Tagen- Unterrichtsstunden angeboten.

Die Berge von Taghazout

Hinter der Ortschaft erstreckt sich eine Bergkette, die zum Wandern weitab des Lärms der Touristenstadt einlädt. Wunderschöne Wanderwege ziehen sich durch die Landschaft.
Auch geführte Wanderungen inklusive Essensstop und Führung zu den Höhlen der Umgebung werden angeboten.

Asif Tamrhakht – Das Paradiestal

Asif Tamrahakht
Asif Tamrahakht, Bild: Youness Fakoiallah / shutterstock

Etwa 35 km von Taghazout entfernt liegt ein verwunschenes Tal. So wirkt es zumindest. Von der Ferne unscheinbar, offenbart sich entlang des Flusses Tamrhakht eine grüne Oase. Palmen, Wasserfälle und natürliche Wasserbecken zum Schwimmen. Das Tal gilt als eines der schönsten im Süden Marokkos.
Der Ort ist für Naturliebhaber, Erholungssuchende und Draufgänger gleichermaßen geeignet. Ob man sich in einem der vielen Pools in der Natur entspannen, Cliff Jumping in den „Tümpel der Waghalsigen“ betreiben oder auf einsamen Pfaden durch atemberaubende Landschaften wandern will, für all dies bietet sich eine Möglichkeit.

Spezialitäten von Taghazout

In dem Ort gibt es eine Reihe von guten Restaurants, die auf traditionell marokkanische Küche spezialisiert sind. Aber auch bekannte Gerichte, wie Pizza werden hier an die Gäste serviert.
An den Küstenorten Marokkos erfreuen sich außerdem Fischgerichte mit Sardinen besonderer Beliebtheit. Ob als Filet oder in gegrillter Form, irgendwo stolpert man garantiert auch in Taghazout über diese Leckerbissen.

Tajine

Ein klassisches marokkanisches Gericht ist die Tajine. Und die darf natürlich auch in Taghazout nicht fehlen. Tajine wird in dem gleichnamigen Topf aus Lehm zubereitet und ist ein Schmorgericht. Von Gemüse bis Fleisch kann in dem Gefäß alles zubereitet werden. So kommt es auch, dass es in ganz Marokko nicht ein einziges Tajine Rezept gibt, sondern gleich mehrere, die sich hauptsächlich von Region zu Region unterscheiden.

Couscous

Couscous ist das traditionelle Freitagsessen Marokkos und wird von den Einheimischen mit der rechten Hand gegessen. Dazu wird meist Gemüse und Lamm- oder Hühnerfleisch serviert, aber auch hier gibt es mehrere Variationen -und unter anderem auch ein süßes Rezept.

Beghrir

Beghrir sind kleine süße Pfannkuchen aus Grieß, die mit Butter und Honig verzehrt werden. Dank vielen kleinen Löcher in ihrer Struktur, zieht der Honig besonders gut ein. Gereicht werden die Beghrir zum Frühstück oder als Dessert.
Sie haben für Veganer außerdem den Vorteil, dass sie -vernachlässigt man die Beilagen- ganz ohne tierische Produkte hergestellt werden.

Thé à la menthe

Grünen Tee mit Pfefferminzblättern findet man fast überall in Marokkos Städten. Er ist sozusagen das nationale Getränk des Landes. Oft wird er Besuchern als Begrüßungsgetränk angeboten. Hier zeigt sich dann abermals die Freundlichkeit der Marokkaner. Selbst in Geschäften wird man oft ohne Weiteres auf einen Minztee eingeladen.


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