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Wasserfall Nervión in Spanien
Der Wasserfall Nervión - der größte Wasserfall Spaniens, Bild: Alberto Loyo / shutterstock

Highlights in Spanien: Diese Naturspektakel sind besonders sehenswert

Spanien gehört zu den beliebtesten EU-Reisezielen. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten und spannende Destinationen erwarten Urlauber neben Tausenden Küstenkilometern. Von Entspannungsreisen bis hin zu Aktivurlauben ermöglichen die spanischen Inseln und das Festland die unterschiedlichsten Urlaubsarten. Genauso vielseitig wie das Urlaubsangebot ist die Landschaft. Für Naturliebhaber bietet sich eine Rundreise zu den Naturwundern des Landes an.

Landschaftsvielfalt: Welche Highlights Naturliebhaber in Spanien erwarten

Im Süden Spaniens liegen Wüstenlandschaften, im Norden Wälder und Bergmassive. An den Küsten der Kanarischen Inseln sind Vulkanwelten angesiedelt und auch sonst bietet das Land vielfältige Naturschauspiele. So vor allem in 16 Nationalparks mit artenreicher Fauna und Flora, wo sich Spanien von seiner schönsten Seite zeigt. Um die spanische Naturvielfalt kennenzulernen, bieten sich Rundreisen zu den wichtigsten Naturhighlights an. Es muss nicht immer per Mietauto sein. Auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln kommt man ans Ziel. Schnelle Bahnverbindungen zu den wichtigsten spanischen Städten gibt es in Vielzahl. In abgelegene Gegenden gelangt man teilweise per Bus oder sucht sich bei der Reiseplanung über Mitfahrangebote Mitfahrgelegenheiten. Im Folgenden ein Überblick über die sehenswertesten Naturdestinationen.

1. Asturien: Picos de Europa und Nationalpark Somiedo

Die Ortschaften des Picos de Europa verdeutlichen die Verschmelzung des Landlebens mit der Natur. Umgeben sind sie von dichten Waldgebieten, klaren Seen und grünen Wiesen. Besonders beeindruckend sind die imposanten Berggipfel, unter denen der Naranjo de Bulnes mit seinen 2.518 Metern den höchsten Punkt markiert. Sehenswert ist in Asturien auch der Natural de Somiedo, der sich über fünf Täler im Kantabrischen Gebirge erstreckt und als ältester Naturpark Spaniens gilt. Neben Braunbären sind hier Pyrenäen-Gämsen, Wildkatzen und Wölfe beheimatet. Beeindruckende See- und Bergpanoramen prägen das Landschaftsbild.

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2. Andalusien: Nationalparks El Torcal und Cabo de Gata

Formationen aus Karstgestein, tiefe Schluchten und magische Höhlen – diese Landschaft hat die Erosion im andalusischen Nationalpark El Torcal geschaffen. Die natürlichen Skulpturen umfassen Gesteinsformationen wie das Naturdenkmal El Tornillo. Genauso sehenswert ist der andalusische Nationalpark Cabo de Gata in der Provinz Almería. Hier liegt die vielleicht schönste Vulkanlandschaft des Landes. Einst wurde sie durch Lavaströme geformt, die bis heute erkennbar sind. Täler und Schluchten prägen das Hinterland, wobei der lange erloschene Pico de los Frailes mit seinen 493 Metern als Highlight des Nationalparks gilt.

3. Kastilien-La Mancha: Riópar-Wasserfälle und Lagunas de Ruidera

In der Nähe von Riópar präsentieren sich zwei spanische Wasserfälle, hinter denen sich die Höhlenlandschaft Sierra del Segura verbirgt. Das noch immer so gut wie unerforschte System beheimatet die unterirdischen Quellen, aus denen die Wasserfälle entspringen. Ein ähnlich bemerkenswertes Naturspektakel bietet sich in der Lagunas de Ruidera. Der heutige Nationalpark liegt in der Ebene La Manchas und begeistert mit seinen Flussverläufen, dichten Wäldern und Lagunen. Über Dämme stürzen hier zwischen Seen Wasserfälle hinab, die fast genauso beeindrucken wie die von Riópar.

4. Baskenland: Salto de Nervión und Gaztelugatxe

Der Wasserfall Nervión gilt als eines der gewaltigsten Naturschauspiele Spaniens. Landesweit ist er der höchste seiner Art. Im Nationalpark Monte de Santiago stürzen seine Wassermassen aus 270 Metern und werden zum Fluss Nervión, auf den man von der Délicia-Schlucht aus, einen atemberaubenden Ausblick genießt. Ein ebenso bekanntes Naturwunder im Baskenland ist die Insel Gaztelugatxe, die einem 80 Meter hohen Felsen entspricht. Eine 200 Meter lange Brücke aus Stein führt Besucher zu der Kapelle auf der Spitze.

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5. Galizien: Playa de las Catedrales

An der Küste Galiziens liegen bis zu 32 Meter hohe Gewölbe, die durch jahrhundertelange Erosion entstanden sind. Die berühmtesten Formationen des sogenannten Playa de las Catedrales erinnern an Kirchen und haben dem Strandabschnitt den Ruf des beeindruckendsten spanischen Strandes beschert. In voller Pracht zeigen sich die Felsbögen nur bei Ebbe, sodass Besucher bei der Planung Rücksicht auf die Gezeiten nehmen sollten.

6. La Gomera: Nationalpark Garajonay

Schon 1986 wurde der Garajonay-Nationalpark zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Auf 4.000 Hektar beheimatet das Hochplateau auf der kanarischen Insel vielfältige Flora wie Farne, Heidekraut und Lorbeerwaldabschnitte. Als Naturspektakel gelten auch die freigelegten Vulkanschlote des Parks, die so nur ein einziges Mal in Spanien existieren.

7. Lanzarote: Feuerberge von Timanfaya

Timanfaya Nationalpark
Der Timanfaya Nationalpark auf Lanzarote, Bild: Reisemagazin Online

Mit dem Nationalpark von Timanfaya liegt eine beeindruckende vulkanische Landschaft an der Küste Lanzarotes. Bei einem Besuch fühlt man sich wegen der kargen Weiten fast wie auf dem Mond. Als Highlights des Naturspektakels gelten die Vulkane La Montana Rajada, Caldera del Corazoncillo und Manto de la Virgen, deren Eruption den giftgrünen See Charco de los Clicos nahe des Fischerortes El Golfo entstehen ließ.

8. Navarra: Bardenas Reales

Die Halbwüste Bardenas Reales ist eines der einzigartigsten Naturwunder Spaniens. Eigenwillige Felsformationen aus Gips, Sandstein und Ton haben sich hier durch Wettereinflüsse gebildet, wobei die Skulpturen Pisquerra und Castildetierra zu den bekanntesten zählen. Auf einem 15 Kilometer langen Weg können Besucher die Gebilde erkunden.

9. Mallorca: Cuevas del Drach

Drachenhöhle Porto Cristo
Die Drachenhöhle in Porto Cristo, Bild: Balate Dorin / shutterstock

Als Tropfsteinhöhle liegt die Cuevas del Drach an der Küste Mallorcas nahe Porto Cristo und gleicht einem Labyrinth aus mehreren Einzelhöhlen. Ihre Stalaktiten und Stalagmiten sind im Laufe der Jahre teilweise miteinander verschmolzen und haben ein einzigartiges Naturkunstwerk geschaffen.

10. Katalonien: Ebro-Delta

Bei Tarragona in Katalonien hat Spaniens größter Fluss das Ebro-Delta kreiert, das 320 Quadratkilometer misst und eines der bedeutendsten Feuchtbiotope in ganz Europa ist. Die artenreichen Lagunen und Strände eignen sich perfekt zur Vogelbeobachtung. Vor allem Flamingos lassen sich hier live bei der Futtersuche erleben.