Sonntag, Juli 5, 2020
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Bregenz – eine Stadt am See

Die Stadt Bregenz im Westen Österreichs bietet den Einheimischen und den Besuchern ein Zusammenspiel der Gegensätze. Einerseits liegt die 28.000 Einwohner – Stadt am traumhaft schönen Bodensee, andererseits ist sie umgeben von Bergen. Zum Einen herrscht ein entspannter Rhythmus, wie man ihn in einer Kleinstadt wiederfindet. Zum Anderen wird die Vorarlberger Landeshauptstadt vom internationalen Kulturangebot geprägt. All das verleiht Bregenz einen ganz besonderen Flair.

Die Bregenzer Oberstadt

Die historischen Gassen, die einem Labyrinth ähneln, nennen sich Oberstadt – und das kommt nicht von Ungefähr. Die Oberstadt liegt nämlich auf einer leichten Anhöhe. Es empfiehlt sich, durch diesen schönen Stadtteil von Bregenz, einen ausgiebigen Spaziergang zu machen. In der Oberstadt ist das Treiben der Touristen am Seeufer weit genug entfernt, es herrscht also eine entspannte Atmosphäre. Es gibt hier zwar nur wenige Lokale, dafür aber sehr viele hübsche, kopfsteingepflasterte Gassen und historische Fachwerkhäuser.

Der Martinsturm

Die Oberstadt ist im Grunde genommen schon eine Sehenswürdigkeit an sich, es gibt jedoch auch noch ein paar Orte und Bauwerke, die ganz besonders sind. Der Ausblick vom Martinsturm bietet hier nämlich einen tollen Ausblick. Er ist das Bregenzer Wahrzeichen und beherbergt zusätzlich noch ein Museum. Er ist vor allem dafür bekannt, dass man von der obersten Etage aus einen wundervollen Blick über Bregenz und den Bodensee genießen kann.

Der Hafen und das Seeufer

Als Tourist in Bregenz kommt man natürlich nicht um die berühmte Uferpromenade herum. Die beeindruckende Seebühne ist ein wahrer Besuchermagnet und darf in keiner Fotosammlung aus Bregenz fehlen. Ebenso ein beliebtes Fotomotiv ist der sogenannte Fischersteg. Bei sonnigem und warmem Wetter kann man in der Bar im weißen Pavillon etwas Erfrischendes konsumieren und dabei den wundervollen Sonnenuntergang betrachten. Ein beliebtes Fotomotiv ist auch der sogenannte Fischersteg. Im weißen Pavillon ist eigentlich eine Bar untergebracht. Bei schönem Wetter kannst du hier also ein Gläschen Prosecco genießen und dabei den Sonnenuntergang beobachten.

Festspielhaus Bregenz

Carmen, Festspielhaus Bregenz
Die Bühne des Festspielhauses im Jahr 2017 für die Inszenierung von Carmen, Bild: RukiMedia / shutterstock

Jährlich zählt das Festspielhaus in etwa 400.000 begeisterte Besucher. Es hat sich also durchaus weit über die Region hinaus einen Namen als attraktiver Gastgeber gemacht. Neben gesellschaftlichen und kulturell bedingten Anlässen sowie Events von bestimmten Firmen konnte das Festspielhaus vor allem in den letzten Jahren seine Kompetenz als Organisator von internationalen Kongressen und Tagungen sichtlich unter Beweis stellen. Es wurde sogar in den Jahren 2004 und 2010 vom internationalen Verband der Kongresszentren als eines der drei besten Kongresszentren der Welt gekürt. 2011 wurde es dann noch zusätzlich vom Europäischen Verband auf Platz 1 der besten Veranstaltungszentren in seiner Kategorie auf Europa-Ebene gewählt. In den Sommermonaten werden neben dem Spiel auf der Seebühne auch Aufführungen der Bregenzer Festspiele in den Räumen des Kongresszentrums gezeigt.

Das Kunsthaus Bregenz

Kein Aufenthalt in der schönen Stadt sollte ohne Kunsthaus-Besuch enden. Beim Besuch in Bregenz, egal wie kurz dieser auch sein mag, darf das imposante Kunsthaus schlicht und einfach nicht fehlen. Hier wird internationale und zeitgenössische Kunst ausgestellt. Die Ausstellungen wechseln natürlich regelmäßig, es geht also gar nicht so sehr um den jeweiligen Inhalt. Die Atmosphäre an sich ist schon überwältigend genug, da kann man sich von der Ausstellung einfach nur noch zusätzlich überraschen lassen.

Der Pfänder

Bregenz Bodensee
Entspannen am Bodensee, Bild: Yolo Art / shutterstock

Der Bregenzer Hausberg (Pfänder), erhebt sich am östlichen Ufer des Bodensees über der Stadt. Oben angekommen hat man einen faszinierenden Ausblick auf Bregenz und den Bodensee. Man kann den Pfänder zu Fuß erklimmen oder auch gemütlich die Fahrt nach oben mit der Pfänderbahn genießen. Es dauert gerade mal sechs Minuten von der Altstadt bis zur Bergstation, die sich auf etwa 1000 Metern Seehöhe befindet. Von da aus kann man sich immer noch für eine Wanderung entscheiden oder sich aber auch einfach nur ein bisschen stärken und dabei die Aussicht genießen.

Das Vorarlberg Museum

Auch wenn man sich selbst nicht zwingend als einen Museums-Liebhaber zählt, ist ein Besuch im Vorarlberger Museum dennoch einen Besuch wert. Allein schon wegen der tollen Architektur ist dieses besondere Museum ein echter Hingucker. Im Jahr 2013 wurde ein Neubau des Museums eröffnet, welcher wirklich eindrucksvoll gestaltet wurde. Im Vorarlberg Museum wird die Geschichte (bis in die Gegenwart) vom Bundesland Vorarlberg sehr umfangreich und weitläufig dargestellt. Ein Besuch im Museum eignet sich also genau dann perfekt, wenn es mal regnen sollte oder man Abkühlung an einem heißen Sommertag sucht. Kleiner Tipp am Rande – in der 4. Etage kann man durch ein Panorama-Fenster ein tolles Foto vom Bodensee schießen oder einfach nur den Ausblick genießen.

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