USA, Chicago
Blick auf Chicagos Skyline, Bild: Rudy Balasko / shutterstock

Amerika – ein Subkontinent mit vielen Gesichtern

Eigentlich besteht Amerika aus zwei Kontinenten. Aus dem Norden mit den Vereinigten Staaten und Kanada sowie den Ländern Zentralamerikas. Und aus dem Süden, der vom Norden durch eine Art Landbrücke getrennt ist. Wer vom eisigen Kap Morris Jesup zum stürmischen Kap Hoorn reisen möchte, der muss sich auf die legendäre „Traumstraße der Welt“, der Panamericana, begeben und sollte sich für diese Tour sehr viel Zeit nehmen. Den Namen verdankt Amerika nicht etwa seinem „Entdecker“ Christoph Kolumbus sondern einem Italiener namens Amerigo Vespucci. Der bereiste als erster Europäer das Mündungsdelta des Amazonas und widerlegte so ganz nebenbei besagten Kolumbus und dessen These vom Amerika als Teil Indiens. Der amerikanische Subkontinent gestaltet sich von Nord nach Süd komplett unterschiedlich. Da sind die Regionen der Goldgräber in Kanada, die Urgewalt der Niagarafälle, die Naturwunder der Nationalparks in den Vereinigten Staaten, die quirligen Weltmetropolen New York, Chicago und Los Angeles und in Mexiko die Hinterlassenschaften erloschener Hochkulturen. Die Länder Südamerikas durchlitten fast ausnahmslos eine koloniale Epoche, was auch zum Untergang des Reichs der Inka führte. So manchen Urlauber zieht es nach einer Rundreise zu den Gestaden der Karibik und damit zu wunderbaren Stränden, die ausnahmslos geeignet sind, die Seele baumeln zu lassen.