Sommerurlaub mit Gasti: So viel Familienspaß steckt in Gastein

Gasteinertal
Gasteiner Bergbahnen
Bild: Gasteiner Bergbahnen AG

40 km lang, bis über 3.000 Höhenmeter hoch und mit drei Themenwegen sowie den Erlebnisbergen wie geschaffen für den Familienurlaub im Sommer: Das ist Gastein im Pongau im Bundesland Salzburg – nahe an der Grenze zu Deutschland und mitten in den Alpen. Zugegeben, die Wanderung auf den höchsten Grasberg Europas, den Gamskarkogel auf 2.467 Metern Höhe, ist nur für sportliche Wanderer geeignet. Dafür ist der Weg zum Stubnerkogel mit seinen krallenförmigen Aussichtsplattformen auf 2.200 Metern Höhe und der 140 Meter langen Hängebrücke kinderleicht – dank Seilbahn. Eine der Plattformen trägt übrigens den Namen Glocknerblick, weil man an schönen Tagen bis zum höchsten Berg Österreichs, den Großglockner auf 3.798 Metern, sehen kann.

Wandern war gestern – Erleben ist heute

Abenteuerspielplatz, Bild: © Gasteinertal Tourismus GmbH / shutterstock

Kinder im Sommerurlaub zum Wandern zu animieren ist nicht immer leicht. Deshalb geht man in Gastein nicht einfach nur auf den Berg, sondern erforscht die Natur, sucht Fährten von Bären oder taucht in die sagenumwobene Welt der Hohen Tauern ein. Am Sagenweg gibt es Geschichten vom Teufel im Mühlgraben oder vom frechen Schuhflicker zu erleben. Der Schuhflicker ist heute ein Felsgebilde beim Arltörl – früher soll es aber ein selbstgefälliger Hirte gewesen sein, der zur Strafe samt seiner prächtigen Alm in die heutige Bergspitze verwandelt wurde. Diese kann man natürlich vom Sagenweg aus sehen!

Auf dem Bärenweg begleiten tierische Freunde, Bärenhöhlen und lustige Wasser-Spiele die Wanderung zur Amoseralm. Beim Naturerlebnisweg werden alle neugierigen Fragen der kleinen Forscher beantwortet. Holz, Himmelsrichtungen, Insekten und Klimawandel sind auf Tafeln kindgerecht erklärt. Und Platz zum Picknicken gibt es natürlich auch. Auf den drei Themenwegen ist man nicht länger als eineinhalb Stunden unterwegs – also auch ideal für kurze Beine. Das ist doch allemal spannender als jeden Tag Sandburg bauen.

Thermen für Familien: Wellness für Eltern – Family World für kleine Piraten

Alpentherme Gastein
Bild: Alpentherme Gastein

Okay, Schönwetter-Programm gibt es genug. Was aber, wenn schlechtes Wetter angesagt ist? Jetzt kommt Gasteins Maskottchen „Gasti“ ins Spiel. Der quirlige Wassertropfen kennt sich bestens mit Regen aus – liegt ja schließlich in seiner Natur. Es geht also vom kalten Nass in die warmen Thermen. Eltern entspannen in der Alpentherme Bad Hofgastein im Saunadorf, auf Luftsprudelliegen mit Massagedüsen. Kinder peilen sofort die Family World an. Speed-Rutsche mit Zeitmessung, Strömungskanal und Multimedia-Erlebnisdom – quasi ein Kino im Thermalwasser: Das alles und noch mehr gilt es zu entdecken. Wer übrigens eine Stufe weitergehen will, nimmt statt Wellness eine Kur-Behandlung in Anspruch. Dafür ist Gastein unter anderem weltweit bekannt – Dunstbad, Radonbad oder der Gasteiner Heilstollen stehen zur Wahl.

Familienspaß bei Regen: Erlebnisspielhalle oder Reiten

Bild: Claudia Ziegler

Gasti hat aber noch mehr auf Lager. Unter anderem eine 1.600 m² große Erlebnisspielhalle in Bad Gastein. Hier gibt es genug Platz zum Trampolinspringen, Tret-Gokart-Fahren, Inline-Skaten und zwischendurch Erholung beim Kinderfilm im Märchenschloss. Wer einfach nicht genug von der Natur bekommt, geht Reiten. Ponys, Islandpferde oder der klassische Haflinger traben auch gerne in der Reithalle eine Runde. Man würde nicht meinen, wie anstrengend so eine Stunde auf einem Pferd sein kann.

Das war noch längst nicht alles …

Goldwaschen Angertal
Goldwaschen im Angertal, Bild: Gasteinertal Tourismus GmbH

Scheint die Sonne dann wieder, geht’s mit dem Gasti Club zur Kletterwand oder zum Goldwaschen ins Angertal – schließlich hat Gastein eine glanzvolle Geschichte im Bergbau. Oder man springt in einen Thermalwasser-Badesee. Schon die fabelhaften Felsenwesen in den Bergformationen auf der Schlossalm entdeckt? Und wie wär’s denn mit dem ersten Gipfelsieg in den Alpen? Davon reden die Kids sicher noch Wochen nach dem Sommerurlaub. Gastein ist so leicht zu erreichen, da geht sich auch mal ein Kurzurlaub aus. Mit dieser ganzen Vielfalt an Aktivitäten inmitten der Natur und mit einer kinderfreundlichen Unterkunft in den Bergen kann ein Bettenbunker in der Ferne nicht mithalten.

 

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