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Portland Head Light in Maine
Portland Head Light, Bild: Sean Pavone /is shutterstock

Maine: ein aufregendes amerikanisches Reiseziel mit vielfältigen Sehenswürdigkeiten

Wer von einem Urlaub in den Vereinigten Staaten träumt, wird zwangsläufig über Maine bei seiner Recherche stolpern. Schließlich bringt dieser Bundesstaat nicht nur durch seine abwechslungsreiche Landschaft einen echten Nährwert für jeden Urlauber mit; auch abseits von Flora und Fauna kann Maine mit verschiedenen kulturellen Bereicherungen aufwarten.

Lage und Landschaft

Maine Karte
Grafik: Karin Kantso / shutterstock

Der Bundesstaat Maine ist der östlichste Staat der sogenannten Continental States und liegt am Atlantischen Ozean. Während die Landschaft rund um die Küste des Meeres mit Felsklippen und Stränden gesäumt ist, befindet sich im Landesinneren ein großes Waldareal; das größte der USA. Dieser riesige Waldbestand, welcher meist aus Kiefern besteht, verleiht dem Bundesstaat seinen inländischen Spitznamen: „Pine Tree State“ (zu Deutsch: Kiefernstaat). Klimatisch ist Maine durch seine Nähe zur Küste eher gemäßigt, kann allerdings auch mit wärmeren Sommern dienen.

Der Umstand, dass die Landschaft so stark bewaldet ist, spielt Urlaubern, die entweder wandernd oder per Fahrrad den Bundesstaat erkunden wollen, besonders in die Karten. Es existieren diverse ausgewiesene Wanderwege, selbstverständlich sind abseits davon auch etliche Trails angelegt.

Wer es etwas ruhiger und abgeschiedener mag, der wird sich im „Acadia-Nationalpark“, dem Nationalpark des Bundesstaats, wohlfühlen. Der Park liegt an der Küste und kann mit einer einzigartigen Felslandschaft aufwarten. Zudem finden auch geführte Touren innerhalb des Areals statt, die dem Besucher die Möglichkeit geben, sowohl Landschaft als auch Geschichte des Parks besser kennenzulernen.

Wer mehr das Wasser als den Wald liebt, der ist auch in Maine nicht verkehrt. Zwar bietet der Atlantik nicht immer bade freundliche Temperaturen, aber die unzähligen Seen können dafür uneingeschränkten Ersatz bieten. Wer nicht baden, sondern angeln möchte, kann sich über entsprechende Shops in und um eines jeden Sees freuen. Allerdings sind hierfür die regionalen Unterschiede bei den Angelvorschriften, ähnlich wie in Deutschland, zu beachten.

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Kultur und Freizeit

Wer jetzt denkt, dass es in diesem Naturparadies kein weiteres kulturelles Vergnügen gibt, wird überrascht sein. Maine war und ist seit jeher eine Inspiration für verschiedene Maler und Schriftsteller. Damit einhergehend finden sich überall im gesamten Bundesstaat etliche kleinere und größere Galerien, die stets einen Besuch wert sind. Wer die Zeit hat oder sie sich nimmt, und über die kleineren Dörfer und Städte fährt, sollte kurz rasten und auf einem der Bauernmärkte anhalten. Neben kulinarischen Genüssen gibt es unterschiedliche Handwerkskünste zu bestaunen. Nicht umsonst ist „Made in Maine“ ein überregionales Gütemerkmal.

Portland USA
Portland in den Abendstunden, Bild: TayHamPhotography / shutterstock

Aber auch abseits von Galerien und Bauernmärkten kann Maine kulturell punkten. Über die gesamte Fläche sind viele Museen und Ausstellungen verteilt. Hierbei finden sich neben den „typischen“ Museen auch Exoten wie das „The Cole Land Transportation Museum“. In diesem Museum werden die Herzen von Liebhabern höherschlagen. Von alten Oldtimern, Lokomotiven, bis hin zu Armeefahrzeugen sind sämtliche erdenklichen Fortbewegungsmittel  vertreten.

Liebhaber der Belletristik kommen allerdings auch nicht zu kurz. In Bangor, einer Stadt des Bundesstaats, steht das Haus von Stephen King. Es handelt sich um ein imposantes Bauwerk aus dem 19. Jahrhundert, welches selbstverständlich nicht besichtigt werden kann, aber Fans des Schriftstellers ein Foto wert sein könnte.

Wer sich diese schönen Gebäude des viktorianischen Stils aber nicht nur von außen, sondern auch von innen anschauen möchte, der ist in „Old Port“, der Hauptstadt von Portland gut aufgehoben. Das historische Viertel enthält gut erhaltene und aufwendig restaurierte Gebäude der viktorianischen Epoche, welche zum Teil als Museum ausgebaut sind und somit begehbar sind. In vielen anderen Gebäuden ist man jedoch auch als Kunde herzlich willkommen, schließlich reihen sich in den Backsteinbauten unzählige Bars, Restaurants und Boutiquen aneinander.

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Spätestens wenn man schon in „Old Port“ ist, sollte man es sich nicht nehmen lassen, einen Hafen in Maine zu besuchen. Die idyllischen Häfen erinnern an eine vergangene Zeit und laden zu ausgedehnten Spaziergängen ein. Nebenbei werden auch Bootstouren angeboten.

Gastronomie

Nach all den entweder sportlichen oder geistlichen Aktivitäten kann man schonmal ein gewisses Hungergefühl bekommen. Welch Glück, dass dies eine weitere Spezialität des Staats ist. Neben seiner Pionierstellung in der „Craft-Beer“-Produktion, haben die Einheimischen auch die „Craft-Spirituosen“ für sich entdeckt. Neben Alkoholika mit eher ungewöhnlichen Zutaten zählt beispielsweise ein Wodka aus regionalen Kartoffeln zu einer der Spitzenspirituosen seiner Zunft. Wer sich dieses Spektakel selbst mal anschauen möchte oder an einer hauseigenen Verkostung teilnehmen möchte, der wird in der „Allagash Brewery“ fündig werden.

Neben alkoholischen Genüssen kann Maine natürlich mit seinen berühmten „Sea-Foods“ aufwarten. Durch die vielen ansässigen Fischer kann man sich der Fangfrische sicher sein. Ob Hummer, „Lobster rolls“ oder regionale Fischspezialitäten, in Maine dreht sich viel um die Bewohner des Atlantiks.  Zum Sitzen und Verzehr laden dafür diverse Bars, Dinners und Restaurants in der Nähe der jeweiligen Küste ein.

Fazit

Wer einen abwechslungsreichen Urlaub in der Natur sucht und dabei nicht auf Kultur verzichten möchte, der trifft mit dem Bundesstaat Maine die richtige Entscheidung. Ob Museumsbesuch oder Mountainbike Tour, Maine bietet mannigfaltige Möglichkeiten.