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Koh Libong
Koh Libong, Bild: Petr Malyshev / shutterstock

Koh Libong: ein thailändische Inselparadies für alle Freunde der Ruhe und Abgeschiedenheit

Thailand verfügt über eine große Anzahl an Inseln, und eine davon ist schöner als die andere. Die Insel Koh Libong, die etwa 50 Kilometer vom thailändischen Festland entfernt liegt, ist besonders bei Reisenden, die die Ruhe und Abgeschiedenheit lieben beliebt. Denn obwohl Koh Libong die größte Insel der insgesamt 46 Trang-Inseln ist, geht es auf dem Eiland sehr gemächlich zu. Nur ungefähr 6.000 ständige Bewohner siedeln auf der 35 Quadratkilometer großen Insel. Touristisch ist Koh Libong noch nicht wirklich erschlossen, was eine Reise hierhin zu einem ganz speziellen Erlebnis macht. Denn neben Stille und einer richtigen Atempause vom Alltag, ermöglicht Koh Libong Touristen einen Einblick in das ursprüngliche Leben der Inselbewohner.

Die Anreise auf die Insel und nützliche Tipps

Koh Libong ist vom Festland aus mit der Fähre oder einem privaten Taxiboot zu erreichen. In der Hauptsaison zwischen Dezember und März verkehren die Fähren alle zwei Stunden, in der Nebensaison seltener. Auch von den Nachbarinseln Ko Muk und Ko Kradan aus kann Koh Libong mit dem Boot angesteuert werden. Natürlich funktioniert all das auch in die Gegenrichtung, weshalb die Insel ein idealer erster Anlaufpunkt für eine kleine Inselrundreise nahe dem Festland ist. Wer nach Koh Libong übersetzt, sollte sich auf dem Festland noch mit genügend Bargeld ausstatten. Denn die Insel hat keine Bank, keine offizielle Wechselstube und keinen eigenen Geldautomaten und Kartenzahlung ist nicht überall möglich. Geld kann zwar in einem der Hotels und sicher auch bei Einheimischen getauscht werden, allerdings zu sehr schlechtem Kurs. Da der Großteil der Inselbewohner muslimischen Glaubens ist, sollten Gäste sich weder am Strand noch in Lokalen oder im Straßenbild zu offenherzig zeigen.

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Das sollte man auf Koh Libong auf keinen Fall auslassen

Steinbrücke in Koh Libong
Steinbrücke in Koh Libong, Bild: Andreas Prott / shutterstock

Sehenswürdigkeiten im klassischen Sinne, wie zum Beispiel Museen, architektonisch besonders interessante Gebäude oder Denkmäler bekannter Persönlichkeiten, gibt es auf Koh Libong nicht. Dafür hat die zauberhafte Natur der Insel einiges an Sehenswertem anzubieten. Man sollte unbedingt einen der auf der Insel angebotenen Bootsausflüge zu den Siedlungsgebieten der rund um Koh Libong heimischen Dugongs buchen. Bei Dugongs handelt es sich um eine spezielle Art von Seekühen, die weltweit nur sehr selten vorkommt.

Malerischer Strand in Koh Libong
Malerischer Strand in Koh Libong, Bild: Phuketian.S / shutterstock

Rund um Koh Libong siedeln heute in etwa 130 Vertreter dieser Art von Seekühen. Sie sind vor allem im Osten der Insel zwischen Mangroven und Seegras zu finden. Auch ein Ausflug in den östlichen Teil von Koh Libong ist für Touristen sehr empfehlenswert. Hier sind die Böden weniger feucht, als im Westen. Trockenere Savannenlandschaften beherbergen hier vor allem in unseren Breiten seltene Gräser und Cashewbäume. Das Innere der Insel Koh Libong lädt Besucher zu Wanderungen ein. Dort finden sich auf sanften Hügeln ausladende Urwälder, die dicht mit exotisch wirkenden Pflanzen bewachsen sind. Es gibt mehrere ausgewiesene Wanderwege, die durch das Dschungelgebiet führen. Dabei kann einem allenfalls die Hitze zu schaffen machen, denn die höchste Ergebung beschränkt sich hier auf 300 Meter. Unterwegs gibt es auch eine Tropfsteinhöhle zu besichtigen, die mit interessanten Formationen an Stalaktiten und Stalagmiten aufwarten kann.

Zu Besuch im Dorf Batu Bute

Übernachten lässt es sich auf Koh Libong am besten in dem kleinen Dorf Batu Bute. Denn hier kann den Einheimischen prima bei ihren alltäglichen Verrichtungen sowie ihrem Broterwerb über die Schulter geschaut werden. Viele der Inselbewohner bestreiten ihr tägliches Auskommen mit Fischerei oder dem Anbau von Kautschuk. Vor der Bucht von Batu Bute gibt es einen langen Holzsteg von dem aus sich die Fischer des Ortes bestens bei ihrem Tagwerk beobachten lassen. Übernachten können Gäste in einer der klassischen Holzhütten, die hier auf Stelzen gebaut Schutz vor dem bei Monsun ansteigenden Meereswasser suchen. Ein fest gepflasterter Weg führt durch Batu Bute zu einem Aussichtsturm, der auch von Touristen erklommen werden darf. Von dort aus erstreckt sich ein atemberaubender Blick hinaus auf das Meer. Mit etwas Glück kann man vom Aussichtsturm aus einige Seekühe beobachten.

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Die Strände der Insel Koh Libong

Der beliebteste Strand der Insel ist der an der Westküste gelegene Haad Lang Kao. Er grenzt an das einzige richtige Urlaubsresort der Insel an und ist geprägt von tiefgelbem Sand vor einem türkisblauen Meer. Touristen können in einem der vier Hotels des Urlaubsresorts absteigen, aber auch Gäste, die anderswo übernachten sind hier willkommen. Am Haad Lang Kao werden Hängematten zur Miete angeboten. Hier kann man, in der bequemen Hängematte liegend, wundervoll dem Meeresrauschen lauschen und so richtig die Seele baumeln lassen. Einige Einheimische verdienen sich ein Zubrot indem Sie Gäste per traditionellem Longtail-Boot zu verwunschen wirkenden abgelegenen Stränden bringen, die nur von der Wasserseite aus zu erreichen sind.