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Angelokastro, Korfu
Angelokastro, die Festung ist eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten auf Korfu, Bild: CCat82 / shutterstock

Die 5 schönsten Sehenswürdigkeiten auf Korfu

Die ionische Insel Korfu, ein Juwel Griechenlands, verzaubert ihre Besucher mit einer Symphonie aus sattgrünen Landschaften, azurblauem Meer und historischen Wundern, die Geschichten aus vergangenen Zeiten erzählen. Sie ist eine Oase der Schönheit und des kulturellen Reichtums, die in den Herzen derjenigen, die sie besuchen, unvergessliche Eindrücke hinterlässt. Von den verschlungenen Gassen der Altstadt von Kerkyra, die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt, über die majestätischen Festungen, die stolz ihre Geschichte bewachen, bis hin zu den idyllischen Buchten und Stränden, die zum Verweilen einladen – Korfu ist eine Insel, die jeden mit offenen Armen empfängt.

In diesem Artikel nehmen wir Sie mit auf eine Reise zu den schönsten Sehenswürdigkeiten Korfus, wo das Echo der Antike auf die Lebendigkeit der Gegenwart trifft und eine unvergleichliche Schönheit entsteht, die seinesgleichen sucht. Tauchen Sie mit uns ein in die faszinierende Welt Korfus, wo jeder Winkel und jede Straße eine neue Geschichte zu erzählen hat.

Achilleion

Achilleion-Palast, Korfu
Der Achilleion-Palast, Bild: Dan Breckwoldt / shutterstock

Dieser Palast ist nur sieben Kilometer von der Hauptstadt Korfu entfernt. Im Jahre 1890 wurde er von der österreichischen Kaiserin Elisabeth erbaut. Nach diversen Wechseln der Besitzer durch Kriege und Verpachtungen gehört es seit 1994 wieder dem griechischen Staat.

Es gilt als Hauptsehenswürdigkeit auf Korfu. Der Bekanntheitsgrad wurde zudem im Jahre 1994 noch einmal stark erhöht, da dort der EU-Gipfel ausgetragen wurde.

Wer meint, dieses Gebäude aus einem James Bond Film zu kennen, liegt vollkommen richtig. 1980 wurden im Casino und der Terrasse des Gebäudes Szenen des Filmes gedreht.

Heutzutage kann man das Gebäude nicht nur in Filmen sehen, man kann auch selber eine Begehung starten. So hat man im Rahmen einer Führung die Möglichkeit, in jedes einzelne Zimmer zu blicken. Hierbei erfährt man vieles aus den Zeiten von Sissi. Mit ca. 10 Euro Eintritt bekommt man so einiges geboten. Denn nach der Führung hat man noch die Möglichkeit, den Garten für einen kleinen Spaziergang zu nutzen und sich einen Moment lang in die Rolle der Sissi oder Wilhelm II zu versetzen.

Aktuelle Information: Seit dem 1. Oktober 2022 ist das Achilleion wegen umfassender Renovierungsarbeiten bis auf Weitereswahrscheinlich 2026 komplett geschlossen.

Festung Angelokastro

Alte Ruinen der Festung Angelokastro
Alte Ruinen der Festung Angelokastro, Bild: CCat82 / shutterstock

Diese Festung im Nordwesten der Insel diente vor vielen Jahren als wichtige Verteidigungsanlage der Insel. Es wird vermutet, dass dieses Gebäude schon zwischen dem 5. und 7. Jahrhundert errichtet wurde.

Im 19. Jahrhundert wurde die Festung dann endgültig verlassen. Sie zerfall, doch viele Mauern sind noch zu bestaunen. So kann man den Rundturm gut erkennen. Auch die Zitadelle und die Wandmalereien in der Kapelle sind größtenteils gut erhalten.

Heute kann man eine schöne Wanderung zu dieser Festung machen. Die hohe Lage des Angelokastro bringt auch eine einmalige Sicht über das Meer mit der Bucht von Paleokastritsa mit sich. Bei gutem Wetter kann man ebenfalls weit über das schöne Land der Insel blicken.

Wer nicht zu Fuß begauf gehen möchte, kann das Auto auf dem Parkplatz der Ruine abstellen. Von hier aus benötigt man ca. 10 Gehminuten ins Innere der Festung. Ratsam ist es, vor 17 Uhr die Begehung zu planen, da die Ruine danach geschlossen wird. Hier fallen für die Besichtigung nur geringe Kosten von ca. 2€ an.

Kap Drastis

Kap Drastis auf Korfu, Ionische Inseln
Kap Drastis auf Korfu, Bild: Oleg Voronische / shutterstock

Am nordwestlichsten Punkt der Insel Korfu befindet sich eine absolute Natursehenswürdigkeit. Das Kap Drastis ist ein Gebiet mit gigantisch hohen Klippen aus weißem Kalkstein. Hier sollte der Fotoapparat nicht vergessen werden.

Auf dem oberen Aussichtspunkt lassen sich postkartenähnliche Fotos knipsen. Diese Ebene kann man einfach mit dem Auto bereisen. Ein Parkplatz ist vorhanden und er Weg dorthin ist gut ausgeschildert.

Wer sich im nassen Kühl erfrischen mag, sollte die ca. 15-minütige Tour zu Fuß bis hinunter zur Bucht wagen. Dort wartet auch schon das kristallklare Wasser und lädt zum Schwimmen ein. Auch sehr empfehlenswert sind die Bootstouren, die von dieser Bucht aus starten. Hier kann man für relativ kleines Geld, 10 bis 15 € für ca. 45 Minuten, eine Sicht vom Wasser auf die Klippen bekommen.

Kloster Vlacherna und Mäuseinsel

Vlacherna Kloster, Korfu
Vlacherna-Kloster auf Korfu, Bild: emperorcosar / shutterstock

Das an die Halbinsel Analipis angrenzende Kloster ist ein Besuch wert. Dieses wurde um das 17. Jahrhundert errichtet. Mit roten Ziegelsteinen bedeckt ist es ein echter Blickfang

Um vom Festland auf die Halbinsel zu gelangen, nimmt man am Besten das Auto. Denn auf diesem Weg sind keine Gehwege vorhanden. Dort angekommen kann man dann den schmalen Steg raus zum Kloster schlendern. Die Besichtigung des Klosters ist kostenfrei.

Schon vor dem Kloster hat man eine tolle Aussicht auf die Bucht und die dazugehörige kleine Mäuseinsel. Möchte man diese ebenfalls erkunden, so kann man vom Kloster aus eine kleine Bootstour machen. Der Trip kostet ca. 3€. Die Insel ist sehr klein. Man läuft in entspannten 10 Minuten herum.

Zurück auf der Halbinsel Analips angekommen kann eines der schönen Cafés aufgesucht werden. Schon Sissi saß hier damals gerne. Heute hat man von dort einen einmaligen Blick auf den Flughafen und kann den gewaltigen Maschinen beim Start und bei der Landung zusehen.

Paléo Períthia

Paléo Períthia Korfu
Paléo Períthia, Bild: Anke Licht / shutterstock

Dies ist ein wahres Museumsdorf aus dem 14. Jahrhundert. Der Ort im Nordosten der Insel war einst sehr belebt. Er diente der Landwirtschaft. Doch als die Fischerei mehr Geld einbrachte, haben die Einheimischen die Häuser verlassen.

Nun hat man hier 130 Häuser, die ausgekundschaftet werden möchten. Dieses kann man auf eigene Faust machen oder eine Führung buchen.

Die Häuser sind fein anzusehen. Sie sind alle im venezianischen Stiel errichtet und lassen darauf vermuten, dass einst wohlhabende Menschen hier gelebt haben.

Mittlerweile kommt wieder etwas Leben in das Dorf. So wird fleißig restauriert und eine klassische griechische Taverne lockt mit tollen Speisen.

Der Weg dort hin kann mit dem Auto bezwungen werden. Wer aber Freude am Wandern in herrlicher Natur hat, kann die Strecke auch so bewältigen. Dies lohnt sich besonders, da auf dem Trip selber noch wunderschöne Spots mit einmaliger Aussicht sind. Es ist ratsam, feste Schuhe zu tragen, da die Wege und Straßen nicht sehr gut ausgebaut sind.