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Wohnmobil fährt durch Frankreich
Frankreich zählt zu den beliebtesten Zielen für Campingfreunde, Bild: Voyagerix / shutterstock

Camping in Frankreich: Reisehighlights in Bretagne, Normandie, Provence und Co.

Frankreich beherbergt außergewöhnliche Naturlandschaften: ein Urlaubsparadies für Camper. Die natürlichen Facetten der über 632.000 km² Landfläche reichen von den Kalksteinfelsen der Normandie bis zu den Lavendelfeldern der Provence, von den Dünen und Salzgärten in Nouvelle-Acquitaine bis zu den Wäldern und den rosa Granitküsten der Bretagne. Zeit, für eine wunderschöne Campingtour durch das südwestliche Nachbarland. Zur Vorbereitung lohnt ein Blick auf die schönsten Campingregionen Frankreichs.

1. Campingtipps für Frankreich: Reisezeit und Regularien

Von der optimalen Reisezeit bis zu den örtlichen Regularien – vor der Reise macht es Sinn, diese wichtigen Punkte abzuklären. Die beste Zeit für camping in frankreich beginnt, wenn der Frühling im April seinem Höhepunkt entgegengeht und endet in den frühen Herbstmonaten des Septembers. Am schönsten ist es in den Sommermonaten, wenn sich die Natur an der Küste oder im Herzen des Landes von ihrer sonnigsten Seite zeigt.

Wie in vielen anderen südeuropäischen Ländern ist das Wildcamping in Frankreich grundsätzlich verboten. In der Nähe populärer Sehenswürdigkeiten oder frequentierter Strände wird darauf besonders geachtet. Stattdessen eignen sich die etwa 11.000 Campingplätze des Landes zur Einkehr, für eine limitierte Zeit (meist für ca. eine Woche) ist zudem der Halt auf ausgewiesenen Parkplätzen und bei Raststätten möglich. Von diesen Park- und Raststätten gibt es mehr als 3.000 in Frankreich. Bei der Reisevorbereitung nicht zu vergessen sind die Mautgebühren, die auf den französischen Autobahnen anfallen. Wer diese Punkte auf seinem Campingtrip beherzigt, kann die Qualität seiner Campingreise ins Nachbarland deutlich erhöhen.

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2. Bretagne, Korsika, Provence und Co. – Die schönsten Campingregionen des Landes

a) Die Bretagne: Granitküsten und Atlantik

Auf dem westlichen Festland Frankreichs liegt die größte Halbinsel des Landes: die Bretagne. Idyllische Küstenstreifen mit malerischen Felslandschaften – und im Sommer angenehme Badetemperaturen von meist zwischen 15 und 17 Grad – locken Camper aus aller Welt in die Bretagne. Dazu tragen zudem Sehenswürdigkeiten wie die traumhafte Côte de Granit Rose mit ihren Leuchttürmen und die Menhire von Carnac bei. Viele der besten Campingplätze der Bretagne befinden sich direkt am Meer – wie das beliebte Village L’Océan Breton an einem Meeresarm oder der Port L’Épine. Die zahlreichen Campingplätze am Meer umranden die gesamte Bretagne, weshalb sich eine Tour entlang der gesamten bretonischen Küstenregion lohnen kann.

b) Die Normandie: Traumhafte Region am Ärmelkanal

In direkter Nachbarschaft zur Bretagne liegt die Normandie, zu deren berühmten touristischen Wahrzeichen das monumentale Küstenbauwerk des Mont-Saint-Michel zählt. Fotogene Landschaften warten darauf, von naturgbegeisterten Campern erkundet zu werden. Neben dem düsteren Kapiteln des Zweiten Weltkriegs, der an den Landungsstränden seine Spuren hinterlassen hat, ruhen hier naturbelassene Strände, die epischen Felsen von Étetrat sowie die Heimat des französischen Impressionismus in Giverny – wo das alte Haus von Claude Monet mit seinem Seerosenteich liegt. Zu den beliebten Campingplätzen vor Ort zählen das Camping Léry-Poses an der Seine, das nahe Rouen gelegene Camping de la Forêt sowie das Camping de la plage mit direkter Meerlage.

c) Campen auf der Insel Korsika

Ein französischer Geheimtipp für Camper sind die Insellandschaften Korsikas. Die Insel bietet auf ihrer Fläche von 8.759 km² außergewöhnliche Natur zwischen Naturschutzgebiet La Scandola und der bombastischen Felslandschaft der Calanche, heute UNESCO-Weltnaturerbe. Dazu kommen sehenswerte Landmarken wie die verbreiteten Genuesertürme und die Inselhauptstadt Ajaccio. Bekannte Campingplätze sind das Camping Village l`Ostriconi am gleichnamigen Tal sowie das Camping Le Bodri an einem der schönsten Strände Korsikas.

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d) Die abwechslungsreiche Landschaft der Provence

Farbenprächtig wird es in der Provence, wo sich im Sommer zwischen Juni und August die prachtvollen Lavendelfelder entfalten: Ein traumhafter Anblick für vorbeifahrende Camper mit Wohnmobil oder Wohnwagen. Die Provence ist ein Hotspot für Feinschmecker – bekannt für Spezialitäten wie Bouillabaisse, Ratatouille, Tapenade, Weißer Nougat und französische Spitzenweine. Die Sehenswürdigkeiten reichen vom malerischen Rhônetal mit historischen Weingärten über die Ockerfelsen des Luberon bis zu historischen Altstädten wie Marseille und Avignon. Namhafte Camping-Locations sind das moderne Camping Verdon Parc sowie das Camping Les Verguettes am Fuß des prominenten Mont Ventoux, der in den Berglandschaften der Provence 1.909 Meter in die Höhe ragt.

e) Nouvelle-Acquitaine ist ein Paradies für Freunde der Natur und der Biodiversität

Zum Schluss seien die Landschaften von Nouvelle-Acquitaine für Camper empfohlen. Die Heimatregion von Bordeaux gilt als größte der französischen Landabschnitte und hat insbesondere Campern Highlights zu bieten. 2016 ist Neu-Aquitanien frisch aus Aquitanien, Limousin und Poituou-Charentes entstanden. Die Region bietet sich als Kontrastprogramm zu den Küstentouren in der Bretagne und der Normandie an – auch wenn Neu-Aquitanien selbst einige schöne Strände zu bieten hat. Allerdings glänzt Nouvelle-Acquitaine auch mit Landschaftshöhepunkten wie der Dune du Pilat, den Salzgärten der Île de Ré, alten Pinienwäldern sowie den Weinbergen von Bordeaux. Zum Campen eignen sich Campingplätze wie das Camping Le Paradis mit Aquapark oder der beschauliche Camping Aux Couleurs Du Ferret. Ob Bretagne, Provence oder Nouvelle-Aquitaine – die atemberaubenden Landschaften Frankreichs laden zum naturnahen Campen ein.