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Budva in Montenegro
Budva in Montenegro, Bild: Iurii Dzivinskyi / shutterstock

Budva in Montenegro

Nicht erst seit einigen Jahren ist die Region rund um den montenegrinischen Badeort Budva ein beliebtes Urlaubsziel. Die kleine Stadt an der Adriaküste ist eine der ältesten Montenegros und wurde der Sage nach vom griechischen-phönizischen Königssohn Kadmos vor rund zweieinhalb Tausend Jahren gegründet. Ursprünglich wurde der Ort auf einer Insel erbaut, ist heute allerdings durch eine Sandbank mit dem Festland verbunden. Budva zählt rund 13 500 Einwohner. Jedes Jahr kommen zahlreiche Touristen in den Badeort, der neben dem milden Klima auch für sein blaues Wasser und die vielen weißen Sandstrände bekannt ist.

Sehenswertes und Aktivitäten

Sveti Nikola, Montenegro
Sveti Nikola, mit gerade einmal 36 Hektar die größte Insel Montenegros, Bild: Maciej Sordyl / shutterstock

Wer sich für einen Urlaub in Budva entscheidet, kann sich abgesehen von Badeurlaub auch auf einige kulturelle Highlights freuen. Die Altstadt wird von einer Stadtmauer aus dem Mittelalter umgeben, die heute unter Denkmalschutz steht. Zwar hat ein Erdbeben im Jahr 1979 große Teile der historischen Altstadt stark beschädigt bzw. ganz zerstört, doch mithilfe von Aufzeichnungen und in Archiven gelagerten Dokumentationen konnten die alten Bauten im venezianischen Stil wieder rekonstruiert und aufgebaut werden. Weitere historische Gebäude, die besichtigt werden können, sind die Zitadelle, der Glockenturm „Sahat Kular“ von 1867 die drei hübschen Kirchen der Stadt. Im Stadtmuseum finden sich unter anderem Reliquien der Römer und Illyrer.

Die mit gerade einmal 36 Hektar größte Insel Montenegros „Sveti Nikola“ liegt direkt in der Bucht von Budva und kann beispielsweise für einen Tagesausflug per Boot erreicht werden. In der weiteren Region rund um die Stadt finden sich zahlreiche Klöster und Festungen von hoher kulturhistorischer Bedeutung. Darunter auch die südlichste Festung des ehemaligen Habsburgerreiches.

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Unterkünfte und touristische Infrastruktur

In den letzten Jahren und Jahrzehnten wurde viel in die touristische Infrastruktur investiert. So entwickelt sich die Stadt zu dem Hotspot des Sommertourismus an der Adriaküste Montenegros. Neben diversen Hotels und Ferienwohnungen aller Preis- und Luxusklassen mangelt es nicht an Restaurants, Bars oder Cafés in der Stadt. Des Weiteren kommen auch Liebhaber des Nacht- und Partylebens sicherlich in den vielen Discotheken, Strandbars und Clubs auf ihre Kosten.

Allerdings dürfte das zentrale Augenmerk der Touristen primär natürlich auf dem Mittelmeer und den vielen Sandstränden liegen. Der bekannteste von ihnen, Slovenska Plaza, ist rund 2 Kilometer lang und beginnt direkt an der Altstadt von Budva. Aber auch in der näheren Umgebung der Stadt finden sich zahlreiche weitere Möglichkeiten, die Vorzüge des Meeres und ein Bad zu genießen, wie etwa in Jaz, Mogren oder Becici.

Anreise und Transport

Altstadt von Budva
Altstadt von Budva, Bild: Sergii Figurnyi / shutterstock

Der nächstgelegene Flughafen befindet sich in Tivat und ist rund 20 Kilometer entfernt. In der Hochsaison während der Sommermonate gibt es ab vielen deutschen Städten Direktflüge dorthin. Wer alternativ in die montenegrinische Hauptstadt Podgorica fliegt, der wird beispielsweise weniger direkte Verbindungen von Deutschland aus finden.

Vom Flughafen zur Unterkunft nimmt man sich am besten ein Taxi, da bisher keine Verbindung durch öffentliche Verkehrsmittel besteht.

Der Busbahnhof in Budva ist knapp 20 Fußminuten außerhalb der Altstadt und aus nahezu allen weiteren Städten Montenegros zu erreichen. Außerdem ist die Stadt auch durch internationalen Bus- und Schienenverkehr mit Sarajevo (Bosnien), Dubrovnik (Kroatien), Skopje (Nordmazedonien) usw. verbunden.

Für mehr Flexibilität bietet sich auch ein Mietwagen an. Wer dabei Geld sparen möchte, sollte das Fahrzeug am besten dort wieder abgeben, wo er es in Empfang genommen hat; beispielsweise am Flughafen.

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Die beste Reisezeit für Budva

Durch das milde Klima der Mittelmeerregion in Budva werden in den Sommermonaten von Juni bis September gerne mal 30 Grad erreicht. Auch die Wassertemperatur ist in diesem Teil des Jahres natürlich am angenehmsten. Allerdings sollte auch berücksichtigt werden, dass primär in den Monaten Juli, August und September die meisten Menschen die Region besuchen werden. Für all diejenigen, die nicht auf Schulferien angewiesen sind oder etwas ruhiger mögen, biete sich daher eher eine Reise im späten Frühling oder Frühherbst an. Von Oktober bis April können die Temperaturen schonmal auf zum Teil unter 10 Grad sinken und es muss auch mit zunehmendem Regen und stürmischen Wind gerechnet werden.

Destination der Reichen und Schönen

Die Schönheit Budvas hat sich vor allem unter der High Society aus aller Welt herumgesprochen. Die benachbarte Hotelinsel Sveti Stefan wurde unter anderem bereits von Hollywood-Größen wie Sophia Loren, Sylvester Stallone oder Claudia Schiffer besucht. Das Flair und die Häuser mit beigen Fassaden und rot-braunen Ziegeldächern vor dem hellblauen Wasser erinnert stark an Griechenland und versprüht dennoch seinen ganz eigenen Charme.