Gasteinertal – dem Himmel so nah

Gasteinertal

Vorhang auf, für eine tolle Kulisse: Am Horizont die Dreitausenderspitzen der Hohen Tauern, am Talboden die tosende Ache und dazwischen Hänge, die zum Wandern im Sommer und zum Schneesport im Winter einladen. Mit Blick ins Land offerieren sich einzigartige Landschaft, Kurhäuser und Hotels – nicht verwunderlich, dass im Gasteinertal bereits Stefan Zweig, Thomas Mann und William Somerset Maugham ihre freien Tage verbracht haben.

Das Tal der weiß schäumenden Gasteiner Ache wurzelt im vergletscherten Hauptkamm der Hohen Tauern. Über 40 Kilometer erstreckt sich das Gasteiner Tal in zwei Stufen durch die wildromantische Gasteiner Klamm vom Salzachtal in Richtung Süden zu den Hohen Tauern.

Der Ort Bad Gastein ist auf einem Felsriegel gelegen – dort stehen dicht gedrängt, in einzigartiger Bauweise direkt am Felsen erbaut, die Häuser und Hotels der traditionellen Wellnessdestination.

Neben dem weltberühmten Heilbad Bad Gastein liegen im Gasteinertal auch das moderne Bad Hofgastein – genau der richtige Ort, wenn man auf der Suche nach Erholung ist – sowie das rustikal-gemütliche Dorfgastein: Der Ort beeindruckt Bergfreunde und Familien gleichermaßen mit seinen schönen Wanderwegen. Am Talende locken das bezaubernde Dörfchen Böckstein mit dem weltbekannten Gasteiner Heilstollen sowie Sportgastein mit dem Nationalpark Hohe Tauern.

Sie sehen: Jeder Ort hat seine eigene Identität und begeistert die Touristen mit seinen ganz eigenen Vorzügen. Vom Wintersport in den kalten Monaten bis hin zum Waldbaden im Sommer: Das Gasteinertal bietet in seiner Gesamtheit viel Abwechslung für den Urlaub zu zweit, mit Freunden oder mit der gesamten Familie.

Dorfgastein – das hübsche Dorf am Beginn des Tales

Dorfgastein
Dorfgastein, Bild: © Gasteinertal Tourismus GmbH

Willkommen in jenem Ort, der für ruhige Sommerfrische wie auch zum Wintersport gern besucht wird. Dorfgastein hat sich seinen ruhigen, romantischen Charakter bewahrt und punktet durch seine ideale Lage: Bergbahnen, Hotels und zahlreiche Wanderwege sind in unmittelbarer Nähe gelegen. Sehenswert ist auch die Pfarrkirche aus dem 14. Jahrhundert, welche später teilweise barock umgestaltet wurde. Beliebt ist auch ein Besuch im Solarbad, dem Dorfgasteiner Schwimmbad, welches im sonnigsten Teil des Tales erbaut wurde. Von April bis September kann zudem die größte Höhle der Salzburger Alpen (2.500 Meter lang) während einer 50-minütigen Führung besichtigt werden.

Bad Hofgastein – der Ort an breitester Talstelle

Bad Hofgastein
Bild: © TVB Bad Hofgastein

Ankunft Bad Hofgastein: Im 16. Jahrhundert war der Ort, bedingt durch den Goldbergbau, nach Salzburg der reichste Ort des Landes.

Heute ist Bad Hofgastein ein lebendiger, moderner Urlaubsort, der sich seinen besonderen Charme über all die Jahre bewahrt hat. Das große Abenteuer lockt in das Gasteiner Badeparadies. Auf weitläufigen 32.000 Quadratmetern befinden sich in Bad Hofgastein in der Alpentherme eine Sauna World, eine Relaxworld, eine Ladies World und eine große Family World sowie unzählige Möglichkeiten, das Wasser der weltberühmten Gasteiner Thermalquellen zu genießen. Zudem ist das traditionsreiche Heilbad ein beliebtes Ziel vieler gesundheitsbewusster Reisender.

Für aktive Urlaubstage bietet sich eine Auffahrt mit der Bergbahn „Schlossalmbahn“ an: Die Talstation befindet sich direkt im Ort und bringt Wanderer und Berg-Entdecker in wenigen Minuten auf über 2.000 Meter. Im Winter Teil des Skigebiets Schlossalm-Angertal-Stubnerkogel und im Sommer einer von 4 Erlebnisbergen zum Klettern, Wandern und Felsenwesen entdecken!

Auch hier, in der größten Ortschaft des Gasteiner Tals, lockt der typische nostalgische Gasteiner Charme: Kaffee wird noch im Kännchen serviert; es gibt Schwarzbrot mit hausgemachten Brotaufstrichen – olivgrüne Wände und dunkles Holz untermalen das Kaminzimmer. Lassen auch Sie sich davon verzaubern…

Bad Gastein – vom Wildbad zum Weltbad

Gastein
Bild: © Gasteinertal Tourismus GmbH

Stubnerkogel (2.246 Meter) und Graukogel (2.492 Meter) sind die beiden Gipfel, welche den berühmten Kurort einrahmen. So manchem Besucher wird auffallen, dass Bad Gastein an einer Stelle erbaut wurde, die für einen Ort untypisch ist. So gruppieren sich die Häuser um und auf einem Felsriegel an der engsten Stelle des Tals. Die Begründung dafür ist einfach: Zur Zeit der Wiederentdeckung der Quellen war es nicht möglich, das heiße Wasser über eine längere Strecke zu transportieren. Wohl oder übel errichtete man die Kurhäuser dort, wo das Wasser direkt aus dem Felsen sprudelte.

Zwar konnte die weltbekannte Physikerin Marie Curie erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts Radon im Wasser nachweisen, doch bereits im Mittelalter verbreitete sich die Kunde von der Heilkraft der 18 radonhaltigen Thermalquellen von Bad Gastein. Der Kurort kann daher mit Stolz auf eine lange Tradition bei Gesundheitsreisen zurückblicken.

Den Durchbruch zum Weltbad brachte jedoch erst der Besuch des Wiener Hofes, allen voran Kaiser Franz Josef und Kaiserin Elisabeth (Sissi). Hotelnamen wie „Elisabethpark“ und „Kaiserhof“ erinnern noch an diese Zeit, in der Bad Gastein ein beliebter Treffpunkt der künstlerischen und politischen Prominenz war. Mehr als 20 Sommer lang reiste der deutsche Kaiser Wilhelm I. über 8000 Kilometer, um in den Wannenbädern von Bad Gastein zu kuren. Nahezu sein gesamter Hofstaat folgte ihm – auch Reichskanzler Bismarck verfiel dem Gasteiner Charme – wie auch Franz Schubert, Thomas Mann, Arthur Schopenhauer und nicht zuletzt Gustav Klimt. Bad Gastein charakterisiert ein großartiges Hochgebirgspanorama und ein einzigartiges Heilklima. Die Radonbehandlungen werden in Bade- und Trinkkuren gegen Nervenleiden, Gicht, Rheuma, Alterserscheinungen und Kreislaufstörungen angewandt. Zu den zahlreichen Kureinrichtungen zählt auch das auf einzigartige Weise ins Gestein gesprengte Thermal-Felsenbad.

Tipp: Abwechslung zum imperialen Flair bietet „Flying Waters“ – eine Zipline, die über den berühmten Gasteiner Wasserfall führt. Beliebt ist auch im Kraftwerkcafé einzukehren und sich direkt am Wasserfall eine Pause zu gönnen. Oder wie wäre es mit einem Besuch im Gasteiner Museum?

Böckstein – am Ende des Gasteiner Tals

Gasteiner Heilstollen
Der Gasteiner Heilstollen, Bild: © Gasteiner Heilstollen

Das uralte Dorf namens Böckstein bildet einen wunderschönen Talabschluss. Auf der obersten Stufe des Tals gelegen, verdient die Wallfahrtskirche „Maria vom guten Rat“ besondere Beachtung. Unweit erhebt sich der Radhausberg, wo seit alters her Goldbergbau betrieben wurde. Im Jahre 1940 wurde der Unterbaustollen in einen Heilstollen ausgebaut – für Liegekuren in feuchtwarmer und radonhaltiger Luft.

Wussten Sie, dass der berühmte Gasteiner Heilstollen das weltweit größte Therapiezentrum für Morbus Bechterew ist?

Kunstverliebt – Kultur liegt in der Luft

Bad Gastein
Bad Gastein im Sommer, Bild: © Gasteinertal Tourismus GmbH

Kreativworkshops, Jazz-Events, offene Ateliers und mehr – man spürt es in allen Ecken – auch die Kunst ist im Gasteinertal zu Hause. Zwischen altehrwürdigen Belle-Époque-Bauten schnuppert man nicht nur frische Bergluft, hier genießt man Bad Gastein auch von seiner urbanen und modernen Seite.

Nach all diesen Eindrücken: In den Wintermonaten empfehlen wir Ihnen ein Gipfelfrühstück. Auf dem Kreuzkogel treiben die Gasteiner den guten Geschmack auf die Spitze. Genuss pur verspricht dieses Gourmetfrühstück mit Aussicht. Im Sommer lockt ein Frühstück auf der Amoseralm alle Frühaufsteher mit traditionellen Köstlichkeiten.

Sehnsucht?
Im österreichischen Gasteinertal findet Wellness am Berg, in der Natur und im Thermalwasser statt – für Ihren Urlaub mit Gesundheitsvorteil im Salzburger Land.

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