Sonntag, Juli 5, 2020
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Die bulgarische Schwarzmeerküste – Badespaß für Groß und Klein

Die Schwarzmeerküste Bulgariens ist das touristische Zentrum des Landes. Jährlich strömen Millionen von Besuchern aus allen Teilen Europas hierher, um die Sonne, die Strände und die bulgarische Gastfreundlichkeit zu erleben. Das Schwarze Meer eignet sich hervorragend zum Baden und gilt als eines der saubersten Meere der Welt. Zudem ist der Salzgehalt des Wassers vergleichsweise niedrig. Dies, in Verbindung mit dem mediterranem Klima und einer Vielzahl an feinsandigen Stränden, entwickelten Urlaubszentren und verträumten Badebuchten, macht die bulgarische Schwarzmeerküste zu einem beliebten Reiseziel für Groß und Klein.

Von Deutschland aus ist die häufigste Art der Anreise per Flugzeug zu einem der beiden Flughäfen an der Schwarzmeerküste, Burgas oder Varna. Direktflüge gibt es von den meisten deutschen Verkehrsflughäfen und die Flugzeit beträgt in der Regel etwa zwei bis zweieinhalb Stunden. Die Amtssprache ist Bulgarisch, doch fast überall wird sehr gut Englisch und häufig sogar Deutsch gesprochen.

Die Highlights der bulgarischen Schwarzmeerküste

Goldstrand – die Partymetropole des Schwarzen Meeres

Goldtrand, Schwarzmeerküste
Der Goldstrand an der bulgarischen Schwarzmeerküste, Bild: Alina G / shutterstock

Die Partyhochburg Goldstrand ist einer der bekanntesten Urlaubsorte an der bulgarischen Schwarzmeerküste und wird häufig auch als „Ballermann des Ostens“ beschrieben. Der Goldstrand verfügt über eine Fläche von über 1800 Hektar und ist damit der größte Badeort an der nördlichen bulgarischen Schwarzmeerküste. Der Strand selbst hat eine Länge von über 3 Kilometern und erreicht stellenweise eine Breite von über 100 Metern. Der Goldstrand erlangte jedoch nicht nur wegen seines traumhaften Strandes seinen Ruf, sondern vor allem wegen dem reichhaltigen Angebot an Bars, Clubs und Diskotheken, die Besucher hier vorfinden. Das Nachtleben ist intensiv und erstreckt sich fast jede Nacht bis in die frühen Morgenstunden. Auch jede erdenkliche Art von Wassersport sowie unzählige Freizeitaktivitäten werden hier angeboten. Dennoch verfügt der Goldstrand auch noch über einige ruhig und teilweise unentdeckte Ecken und Buchten. Die Wassertemperatur erreicht im Sommer hier bis zu 26 Grad und fällt ganzjährig selten unter 20 Grad.

Konstantin und Elena (Sweti Konstantin) – heilende Erholung am Meer

Nur etwa 10 Kilometer nordöstlich von Varna entfernt befindet sich mit Konstantin und Elena das älteste Seebad Bulgariens. Die ersten Anlagen für Besucher entstanden hier bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Es ist kein Zufall, dass gerade dieser Ort so früh zum Magnet für Besucher wurde, denn Konstantin und Elena empfängt seine Gäste mit einer magischen Kombination aus sonnigen Sandstränden, tiefblauen Meereswellen, heilenden Mineralquellen und erholender Gebirgsluft. Unweit der Hotelanlagen kann zudem das Kloster besucht werden, dass diesem Ort seinen Namen gab. In Konstantin und Elena gibt es zahlreiche Hotels, Bars und Restaurants sowie eine Vielzahl von Freizeitaktivitäten wie Schifffahrten und Jeepsafaris.

Nessebar – der liebste Erholungsort der Bulgaren

Blick auf Nessebar, Schwarzmeerküste
Blick auf Nessebar, Bild: Michael Dechev / shutterstock

Der denkmalgeschützte Ort Nessebar gilt als Liebling der Einheimischen an der bulgarischen Schwarzmeerküste und auch ausländische Besucher verlieben sich immer mehr in dieses malerische Städtchen. Nessebar ist der Küste vorgelagert und nur über eine schmale Landzunge mit dem Festland verbunden. Die Stadt empfängt ihre Besucher mit einer Vielzahl von schmalen und verwinkelten Gassen, in denen es unzählige Geschäfte, Cafés, Bars und Restaurants zu entdecken gibt. Die Gassen sind mit altem Kopfstein gepflastert und die alten Fischerhäuschen aus Kalkstein und Holz verleihen dem Ort seinen ganz besonderen Charme. Der Strand von Nessebar verfügt über feinsten Sand und ist deswegen bei Badeurlaubern besonders beliebt, er gilt als einer der schönsten Strände der gesamten bulgarischen Schwarzmeerküste.

Albena – attraktiver Badeort für Familien

Albena, bulgarische Schwarzmeerküste
Weitläufiger Strand in Albena, Bild: Michael Dechev / shutterstock

Das Seebad Albena gehört zu den jüngeren Badeorten an der bulgarischen Schwarzmeerküste. Erst ab den 1960er Jahren hielten hier die ersten Hotels Einzug, doch seitdem hat sich der Ort vor allem für Besucher auf der Suche nach Ruhe und Erholung sowie für Familien mit Kindern zu einem Liebling avanciert. Heute ist Albena einer der größten Urlaubsorte an der bulgarischen Schwarzmeerküste. Der Strand von Albena ist etwa fünf Kilometer lang und fällt an den meisten Stellen sehr flach ins Meer ab, sodass auch Kinder hier sicher und komfortabel baden, spielen und schwimmen können. Albena liegt am Fluss Baltova, dessen Ufer von reichen Wäldern geziert sind und einen großartigen Ort für schattige Spaziergänge bieten. Natürlich kommt auch in Albena die touristische Infrastruktur nicht zu kurz und so gibt es auch hier zahllose Geschäfte, Bars und Restaurants, die sowohl lokale als auch intentionale Küche servieren.

Sonnenstrand – der berühmte Badeort

Ein weiterer international bekannter Badeort an der bulgarischen Schwarzmeerküste ist der Sonnenstrand. Hier ist der Name Programm und der Ort empfängt seine Besucher mit einer weitläufigen Bucht, die von einem feinen und gepflegten Sandstrand umschlossen wird. Der Strand hat eine Länge von fast 7 Kilometern und bietet von vielen Stellen aus einen wundervollen Blick auf die denkmalgeschützte Stadt Nessebar. Im Süden des Sonnenstrandes befinden sich die berühmten Sanddünen, die Teil des UNESCO Welterbes sind. Sonnenstrand gehört zu den ältesten bulgarischen Badeorten, durfte sich aber in den vergangenen Jahren einer großen Welle von Modernisierungen und Verbesserungen unterziehen, sodass er heute ein attraktiver und freundlicher Ort zum Erholen, Baden und Entdecken ist.

Sozopol – vom Fischerdorf zum Besuchermagnet

Sozopol, Schwarzmeerküste Bulgarien
Sozopol, Bild: Marynka Mandarinka / shutterstock

Ähnlich wie die denkmalgeschützte Stadt Nessebar liegt auch der Ort Sozopol der Küste vorgelagert auf einer felsigen Halbinsel. Die idyllische Lage zusammen mit den fotogenen Fischerhäuschen haben Sozopol zu einem zunehmend beliebteren Ausflugsort gemacht, der vor allem Künstler, Fotografen und Besucher auf der Suche nach Kultur und Authentizität, anzieht. Sozopol hat es trotz den steigenden Besucherzahlen geschafft, sein ursprüngliches Flair beizubehalten und gibt seinen Gästen so die Chance, ein Stück bulgarischen Lebensgefühl mitzunehmen. In Sozopol gibt es darüber hinaus zwei Strände, die sehr flach ins Meer abfallen und hervorragend zum Baden geeignet sind.

Varna – Großstadt an der Küste

Varna ist das Zentrum der nördlichen bulgarischen Schwarzmeerküste und Heimat von knapp 500.000 Menschen. Zugleich gilt Varna als die teuerste Stadt Bulgariens. Ursprünglich war Varna eine Hafen- und Fischerstadt, heute ist sie jedoch zu einem vibrierenden Zentrum von Kunst, Kultur und Bildung geworden. Für Besucher sind vor allem der bildschöne Meeresgarten, die prächtige Altstadt und das Delfinarium interessant. Auch der Strand gilt als Geheimtipp – hier finden sich vor allem die Einheimischen ein, während die Touristen üblicherweise die Strände der etwas weiter abseits gelegenen Badeorte aufsuchen.

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