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Passeiertal in Südtirol
Passeiertal in Südtirol, Bild: Edith Czech / shutterstock

Aktivurlaub zum Entspannen im Passeiertal: Diese Sportarten eignen sich für Ihren nächsten Urlaub

Viele von uns kennen doch bestimmt das berühmte Sprichwort: „Sport ist Mord“. Heute wissen wir, dass wohl eher das Gegenteil zutrifft. Sport baut Stress ab und hilft uns dabei zu entspannen, wenn wir uns richtig ausgepowert haben. Natürlich gibt es noch weitere Sportarten, die diese entspannende Wirkung unterstützen und sogar darauf setzen. Vielleicht willst du deinen nächsten Urlaub auch etwas aktiver verbringen. Dann haben wir genau die richtigen Tipps für dich. Das Passeiertal in Südtirol bietet dir ein ganzes Spektrum an möglichen Aktivitäten für deinen nächsten Urlaub. Wir zeigen dir, welche Sportarten sich für deine Reise bestens zur Entspannung eignen.

Das Passeiertal in Südtirol

Es ist eines der wohl vielfältigsten Tälern in ganz Südtirol. Es liegt nördlich von Meran und erstreckt sich entlang eines alten Fernhandelsweges, bis es schließlich das Timmelsjoch einen Grenzpass zwischen Österreich und Italien, erreicht.

Während Italien sich im Süden des Passeiertals fast schon von seiner mediterranen Seite zeigt, dominiert im Norden eine alpine Berglandschaft, die sowohl Sportler als auch Menschen, die auf der Suche nach Erholung sind, zu begeistern weiß.

Das beschauliche Tal in Südtirol ist als das perfekte Ausflugsziel für Aktivurlauber, die sich gleichzeitig entspannen wollen.

Golf spielen im Passeiertal

Ein Golfhotel im Passeiertal bietet die perfekte Unterkunft, um diese Aktivität auszuüben. Golf gilt zwar als ein eher gemütlicher Sport, allerdings bedeutet das nicht, dass er nicht auch anstrengend sein kann. Es wird nämlich eine entsprechende Ausdauer benötigt. Immerhin dauert ein Spiel von 18 Löchern etwa vier Stunden, bei denen mehr als acht Kilometer zurückgelegt werden müssen.

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Das Spielen auf dem Golfplatz sorgt allerdings nicht nur für Entspannung und Ruhe, sondern stärkt bestimmte Muskelgruppen, bringt die Psyche ins Gleichgewicht und trainiert das Immunsystem.

Klettern bei St. Leonhard

Klettern im Passeiertal
Klettern im Passeiertal, Bild: nullplus / shutterstock

Im Passeiertal warten vier Klettergärten mit insgesamt 164 Routen auf dich. Selbst dann, wenn du noch ganz am Anfang deiner Kletterkarriere stehst, kannst du dich hier auspowern. Möglich machen es verschiedene Schwierigkeitsgrade.

Dabei bist du nicht einmal auf gutes Wetter angewiesen. Wenn es dir zu kalt oder zu nass draußen ist, kannst du auf die Kletterhalle in St. Leonhard ausweichen. Auf einer Fläche von 400 Quadratmetern kannst du deine Skills an Kletterwänden trainieren. Bist ein Fan vom Bouldern stehen die rund 130 Quadratmeter Fläche zur Verfügung.

Das Klettern trainiert nicht nur deine Ausdauer, sondern stärkt zudem sämtliche Muskeln in deinem Körper. Viel Konzentration wird ebenfalls von dir verlangt. Du trainierst also deinen Kopf gleich mit.

Adrenalin und Natur beim Canyoning

Die Passer ist der Fluss, der dem Passeiertal seinen Namen gibt. Die Landschaft ist durch den Fluss und seine Schluchten geprägt, die es für dich beim sogenannten Canyoning zu erforschen gilt. Dabei seilst du dich ab, rutschst über nasse Felsen, schwimmst und tauchst – das alles natürlich unter professioneller Anleitung. Auf diese Weise erkundest du die tiefen Schluchten der Passer.

Eine weitere Adresse zum Canyoning im Passeiertal ist das Kalmtal bei St. Martin. Es bietet durch seinen naturbelassenen Zustand beste Bedingungen.

Auch bei dieser Aktivität wird dein gesamter Körper beansprucht. Zudem wirst du wohl die meiste Zeit aufgrund deines Adrenalin-Kicks unter Strom stehen.

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Fliegenfischen und Angeln im Passeiertal

Etwas gemächlicher geht es beim Fliegenfischen zu. Es ist eine Sportart, die dir dort jeden zweiten Sonntag ermöglicht wird. Die Saison läuft von Februar bis Ende September. Anfänger können sich die Ausrüstung bei verschiedenen Anbietern vor Ort ausleihen. Allerdings solltest du dabei wissen, dass hier vor allem Geduld gefragt ist.

Auf reißenden Flüssen unterwegs: Kajak und Rafting

Neben dem Fliegenfischen lassen sich die Gewässer des Passeiertals aber auch im Kajak oder im Schlauchboot erkunden. Von Timmelsjoch bis nach Meran lässt sich die Passer auf einer Länge von 46 Kilometern befahren, mal rauschend und aufregend, mal etwas gemächlicher.

Beim Rudern werden vor allem der Rücken und die Arme trainiert. Bist du beim Rafting in einem Schlauchboot unterwegs, musst du dich mit den anderen Menschen im Boot immer gut abstimmen, was das Paddeln angeht. Auf jeden Fall wird es für dich eine aufregende Erfahrung.

Bergwelt in der Luft erkunden beim Paragleiten

Paragleiten in Südtirol
Paragleiten in Südtirol, Bild: Michael Thaler / shutterstock

Vom Wasser aus geht es ab in die Luft. Beim Paragliding kannst du die Landschaft von oben erkunden. Rund um den Hirzer werden regelmäßig Paragleit-Rundflüge angeboten. Allerdings solltest du dazu auf jeden Fall schwindelfrei sein und keine Höhenangst haben. Ein Adrenalin-Kick ist hier ebenfalls garantiert.

Klassiker: Wandern

Sollte dir der Rundflug doch etwas zu aufregend sein, hast du die Möglichkeit das Passeiertal zu bewandern. Die Wanderwege vor Ort sind gut ausgeschildert und bieten abwechslungsreiche Strecken für alle möglichen Gelegenheiten. Willst du nur einen Spaziergang oder hast du Lust auf eine ausgedehnte Hüttenwanderung – hier wirst du auf jeden Fall fündig und hast dir die Entspannung nach einem anstrengenden Tag in den Wanderschuhen auf jeden Fall verdient.

Fazit

Du siehst, das Passeiertal bietet Aktiv-Urlaubern ein abwechslungsreiches Programm, dem es an manchen Stellen auch nicht an Adrenalin fehlt. Wir wünschen dir jetzt schon einen entspannten und dennoch aktiven Urlaub.