Shwedagon Pagode Myanmar
Shwedagon Pagode in Myanmar, Bild: ESB Professional/shutterstock

Myanmar: tropisches Juwel mit unvergleichlichen Kulturschätzen

Schon der britische Schriftsteller Rudyard Kipling schrieb 1890 sehnsuchtsvoll über Myanmar, den Ort, wo die fliegenden Fische in der Bucht spielen, Palmen sich im Wind wiegen und die Tempelglocken den fernwehkranken Engländer zurück in die tropische Idylle rufen.

Der Ngapali-Strand in Myanmar
Der Ngapali-Strand in Myanmar ist einer der beliebtesten Strände, Bild: Ben Jeayes/shutterstock

Das südostasiatische Land öffnet sich seit Jahren auch für westliche Besucher und bietet einzigartige Schätze abseits des Massentourismus: Egal ob kunstvolle Tempel, atemberaubende Naturwunder oder idyllische Strände – in Myanmar gibt es für Urlauber viel zu entdecken und zu bestaunen.

Yangon, die ehemalige Hauptstadt, ist mit ihrer touristischen Infrastruktur und den vielen Hotels die perfekte Ausgangsbasis für Reisen in den Rest des Landes, bietet aber auch selbst einige Sehenswürdigkeiten: Neben der kolonialen Altstadt und dem Nationalmuseum für Kunst und Archäologie ist vor allem die fast 100 Meter hohe Shwedagon-Pagode ein wichtiges Wahrzeichen Myanmars, das tief im Buddhismus verankert ist.

Buddhistische Pagoden und Tempel am Eingang zu Pindaya Caves, Myanmar, Bild: Martin M303/shutterstock

Eine wahre Fülle an buddhistischen Stätten können Besucher auch in der alten Hauptstadt Mandalay besichtigen, darunter die Kuthodaw-Pagode mit ihren 729 Tempeln aus weißem Marmor. Auch der U Min Thonze Temple mit seinen goldenen Buddhastatuen ist sehenswert. Im Königlichen Palast können Besucher die ehemalige Pracht des Königreichs Myanmar bestaunen. Wer außerdem eine bedeutende archäologische Stätte mit Überresten der mächtigen Arakan-Kultur sehen möchte, sollte nach Mrauk U reisen.

Neben uralten Kulturgütern bietet Myanmar auch Naturschönheiten, die ihresgleichen suchen: Rund um den Inle-See bekommen Besucher eine idyllische Wasserlandschaft mit üppiger Vegetation und kleinen Reisfeldern zu Gesicht. Hier kann man den schwimmenden Markt in Ywama besuchen und die Kunstfertigkeit der Einwohner beim Weben, Holzschnitzen und Silberschmieden bestaunen. Wer die malerische Landschaft und die alten Pagoden Myanmars aus der Vogelperspektive bewundern will, bekommt bei einer Ballonfahrt über der Stadt Bagan ein unvergleichliches Erlebnis geboten.

Beeindruckende Höhlen und Hügel mit einer fantastischen Aussicht findet man in Hpa-an, und bei einer Wanderung durch den dichten Dschungel von Bago Yoma kann man Elefanten dabei zusehen, wie sie sich im Wasser abkühlen. Strandurlauber kommen am palmengesäumten Ngapali Beach auf ihre Kosten, der bei vielen als schönster Strand Südostasiens gilt. Hier ist auch der perfekte Ort, um Mohinga, eine Suppe aus Fisch und Reisnudeln, zu probieren. Daneben findet man Gerichte wie würzige Currys und Reisbällchen mit Fleisch oder Fisch sowie frische Mangos und Bananen.

Wer ein exotisches Reiseziel mit herzlichen Menschen, einer schier endlosen Zahl an prächtigen Tempeln und unberührter Natur abseits vom Massentourismus sucht, könnte wie Rudyard Kipling in Myanmar sein persönliches Paradies finden.

Aktuelles / Reiseberichte

Reiseinformationen Myanmar

Hauptstadt Naypyidaw
Staatsform Republik, parlamentarische Demokratie
Währung Kyat (MMK)
Fläche ca. 675.000 km²
Bevölkerung ca. 53.370.609 (Stand 2017)
Sprachen Birmanisch
Stromnetz 120 Volt und 60Hz
Telefonvorwahl +95
Zeitzone UTC+6:30

Flughafen: Rangun International Airport

Es finden keine Direktflüge von Deutschland nach Palau statt. Anreise beispielsweise über Bangkok mit Air Asia oder Bangkok Airways, mit Malaysia Airlines über Kuala Lumpur oder über Doha mit Qatar Airways.

Regenzeit von Ende Mai bis Mitte Oktober
kühle Jahreszeit von Ende November bis Ende Februar
heiße Jahreszeit in den Monaten März bis Mai

In Teilen von Myanmar finden bewaffnete Konflikte zwischen Rebellen und dem myanmarischen Militär statt. Beachten Sie deshalb die Reisehinweise des Auswärtigen Amtes