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Mittwoch, Januar 21, 2026
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Namibia – ein Land voller Wunder

Namibia – Wenn das Kreuz des Südens den nächtlichen Himmel beherrscht und sich in den frühen Stunden des Tages ein Dunstschleier über die karge Landschaft legt, dann darf man getrost davon ausgehen, dass man sich in einer der faszinierendsten Regionen Afrikas befindet.

Namibia ist das Land der unendlichen Weite und Stille. Ein Land, dessen Farben intensiv sind und wo sich die Einflüsse zumeist deutscher Einwanderer vermischen mit der Kultur der San, der Herero und der Himba. Die Wüste Namib, die nachweislich älteste der Welt, hat Namibia den Namen gegeben, und wo sich die Einöde jenseits der Dünen im Namib-Naukluft-Nationalpark verliert, da verschwimmt das Rot des Wüstensandes im Wasserbad des kalten Atlantiks. Namibia ist voller Wunder und so etwas wie das Eldorado für Urlauber, die die ausgetretenen Touristik-Pfade verlassen und sich für eine Auszeit begeistern, die Unerwartetes und Abenteuerliches verspricht.

Die “Singenden Dünen” von Sossusvlei

Antilopen in Sossusvlei
Antilopen in Sossusvlei, Bild: Radek Borovka / shutterstock

Kaum ein anderes Land auf unserem Globus erfreut sich einer so großen Zahl an Dünen wie Namibia. Für die Menschen der Namib sind sie die eigentlichen Symbole des Landes und eine Spielwiese der permanenten Winde, die vom Benguelastrom herüberwehen. Die niedrigen Temperaturen des Wassers sind die bedeutendsten Faktoren des ariden Klimas und dem Ausbleiben von Niederschlägen. Die sandigen Berge bei Sossusvlei zählen zu den herausragenden Zielen der Urlauber.

Sie sind eine Laune der Natur – mal in stetiger Bewegung und dann wieder über viele Jahre auf einen Fleck verharrend. Die Menschen der San, die diese Region schon vor etlichen Jahrhunderten als Sammler und Jäger besiedelten, sprechen von den “Singenden Dünen”. Sie beflügelten an den Lagerfeuern ihre Phantasien und ermunterten sie, die Legenden ihrer Ahnen von Generation zu Generation weiter zu tragen. Im Laufe der Zeit haben die San ihre Scheu vor fremden Einflüssen abgelegt und geben den Gästen aus einer anderen Welt intensive Einblicke in ihren Alltag. In den sogenannten “Lebenden Museen” bessern die San ihr karges Auskommen und das ihrer Dorfgemeinschaft auf.

Der größte Schiffs-Friedhof der Welt

Skelettküste Namibia
Die Skelettküste in Namibia, Bild: Radek Borovka / shutterstock

Auf einer Länge von mehr als 1.500 Kilometern zieht sich der namibische Dünengürtel entlang des Atlantiks. Von der Grenze zu Südafrika und dem Diamanten-Sperrgebiet bei Lüderitz bis zur Skelettküste, die für manche Besucher wildromantische Akzente setzt und die andere eher als rau und unwirtlich bezeichnen. Eines ist diese einsame Region allemal: Der größte Schiffs-Friedhof der Welt. Dort, wo sich neblige Bänke über dem Meer ausbreiten, verloren die Kapitäne häufig die Orientierung. Für die Schiffsbrüchigen gab es dann die schaurige Alternative zwischen Ertrinken und Verdursten. Wer sich viel Zeit lässt und sich den Sinn für die kleinen Dinge des Lebens bewahrt hat, trifft an der Skelettküste wundersame Wesen, die unter der Sonne des Südens ausschauen, als kämen sie aus einer fernen Zeit.

Das Chamäleon ist ein Meister, wenn es darum geht, sich erfolgreich zu tarnen. Flora und Fauna halten viele Überraschungen bereit. So die Welwitschia, die ihren ungewöhnlichen Namen dem österreichischen Entdeckter Friedrich Welwitsch verdankt und so etwas wie ein lebendes Fossil mit Blättern ist, die eine Länge von bis zu zwei Metern erreichen können. Sie ist nicht sonderlich fotogen aber uralt – einige Exemplare haben in der Wüste der Namib bis zu zweitausend Jahre überlebt.

Namibia – Die üppige Tierwelt am “See der Tränen”

Hat man als Urlauber im Mietwagen oder im Reisebus auf den staubigen Straßen Namibias die Monster-Wüsten hinter sich gelassen, bilden allein die Windräder auf den riesigen Farmen die Fixpunkte. Es sei denn, eine Herde graziöser Oryx-Antilopen grast neben der Fahrbahn oder kreuzt den Weg. Mit ihren langen und spitzen Hörnern spießen sie in höchster Not auch schon mal einen streunenden Löwen auf. Auch denen begegnet man, mit ein wenig Glück, in freier Wildbahn.

Besonders groß sind die Chancen, die sogenannten “Big Five” zu erleben, im Etosha Nationalpark. Namibia ist stolz darauf, einen der größten Wildparks der Welt präsentieren zu können. Manche nennen diese riesige Salzpfanne “See der Tränen” oder “Land des trockenen Wassers”. In der Ovambo-Sprache ist das Wort Etosha vielmehr mit “Großer weißer Platz” zu übersetzen. Am Rande des Salzsees, der vor Jahrmillionen austrocknete, leben nicht weniger als 110 Arten von Säugetieren sowie eine gigantische Vogelwelt.

Unberührte Natur und Zeichnungen im Fels

Namibia, Windhoek, Christuskirche
Die Christuskirche in Windhoek, Bild: Vadim Nefedoff / shutterstock

Keine Frage: Namibia ist ein Paradies für Outdoor-Sympathisanten und für Tierliebhaber. Es ist ein Land, in dem noch immer “die Wüste lebt” und in dem es eine Vielzahl von Wander- und Trekkingpfaden in einer weitgehend unberührten Natur gibt. Unweit der faszinierenden Felsbilder von Twyfelfontein mit dem berühmten tanzenden Kudu ist in der Tsisab-Schlucht am Brandberg die sogenannte “Weiße Dame” zu besichtigen.

Die in die Felsen geritzten Zeugnisse der San sind Botschaften aus einer Zeit, die Jahrhunderte zurück liegt. Dass die Bilder so gut erhalten blieben, verdanken sie den klimatischen Gegebenheiten in Namibia mit einer extrem trockenen Luft. Sie animieren aber auch dazu, Fragen nach dem Sinn des Lebens zu stellen und geben Aufschluss über das soziale Miteinander der Urvölker in Namibia. Die Felsenkunst in Nordwesten ist zweifellos ein einzigartiger Schatz des Landes und inzwischen auch ein Teil des Weltkulturerbes der UNESCO.

In Swakopmund weht stets eine kühle Brise

Die Ureinwohner von Namibia sprechen vom “Ort der Leere”, wenn sie die Wüste Namib meinen. Doch in dieser “Leere” gibt es einige sehenswerte Oasen. Manche von ihnen entwickelten sich im Lauf der Zeit zu Städten. So auch Swakopmund, das vor allem in den Monaten des Sommers zum Ziel der Einheimischen wird, wenn die Sonne ohne Erbarmen vom Himmel brennt. In “Swakop” am Atlantik weht stets eine kühle Brise. Es ist ein Ort, in dem deutsch die Muttersprache vieler Menschen ist, die hier schon immer gewohnt haben. Es sind die Urenkel jener Pioniere, die zu Kaisers Zeiten nach Namibia kamen. An der Küste gibt es einen Leuchtturm, der auch einer Insel in der Nordsee zur Ehre gereichen würde. In Lüderitz ist der Jugendstil nie aus der Mode gekommen. Von hier aus ist es nicht weit bis nach Kolmanskop, der vom Sand verschluckten einstigen Metropole der Diamantenfunde. Und dann ist da noch Windhoek, die charmante namibische Hauptstadt, wo das “Tafel Lager”-Bier nach den deutschen Reinheitsgeboten gebraut wird. Auch dort befindet sich ein Wahrzeichen, das an die deutsche Kolonialisierung des afrikanischen Südwestens erinnert: Die graziöse Christus-Kirche. Namibia hat viele Gesichter. Das Land ist farbig und voller Kontraste.

Sehenswürdigkeiten von Namibia auf einen Blick

Etosha Nationalpark

Namibia, Etosha Nationalpark
Elefanten im Etosha-Nationalpark, Bild: Efimova Anna / shutterstock

Der Etosha Nationalpark gehört mit zu den schönsten und wichtigsten Orten Namibias. Als Nationalpark beherbergt er 114 Säugetierarten (u.a. Giraffen, Löwen, Geparden, Nashörner, Elefanten und viele Weitere), über 400 Vogelarten, 100 verschiedene Arten von Reptilien und 16 Arten von Amphibien sowie eine Fischart. Damit leistet der Park einen wichtigen Beitrag zum Wildtier- und Naturschutz. Ein Beispiel hierfür ist der Erfolg des Etosha Nationalparks bei dem Schutz von Spitzmaulnashörnern.
Touristen können mit dem eigenem Fahrzeug oder mit einem fachkundigen Guide den Park befahren. Dabei ist zu beachten, dass das Fahrzeug, abgesehen von eingezäunten, extra ausgewiesenen Gebieten, nicht verlassen darf. Die Öffnungszeiten des Parks sind von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Es gibt auch die Möglichkeit, im Etosha Nationalpark zu übernachten. Von den Unterkünften aus können, mit etwas Glück, ebenfalls Tiere beobachtet werden. Bei einer Übernachtung bietet sich auch ein nächtlicher Gamedrive mit einem erfahrenden Guide an.

Bwabwata-Nationalpark

Der Bwabwata-Nationalpark befindet sich am Zipfel der Sambesi Region und beherbergt vier (Löwe, Leopard, Elefant und Büffel) von fünf Arten der sogenannten „Big Five“. Der Park ist bekannt für seine zahlreichen Elefantenherden und Wildhunde, welche die letzten ihrer Art in Namibia sind. Zudem lassen sich Flusspferde und Krokodile, weiteres Großwild sowie ungefähr 400 verschiedene Vogelarten beobachten.

Düne 45

Die Düne 45 hat ihren Namen aufgrund ihrer Position (Düne Nummer 45 vom Atlantik aus gesehen) erhalten. Sie befindet sich in der Namib, der ältesten Wüste der Welt. Der Sand der Düne ist fünf Millionen Jahre alt. Zahlreiche Touristen besteigen die Düne, um einen der schönsten Ausblicke für den abendlichen Sundowner zu erleben.
Ein weiteres Highlight der Namib ist ihr direkter Übergang zum Atlantik. Sie gehört zum UNESCO Weltkulturerbe. Das Land Namibia verdankt der Wüste Namib seinen Namen.

Fish River Canyon

550 Meter tief, 160 Kilometer lang, 27 Kilometer breit – das ist der Fish River Canyon, der zweitgrößte Canyon der Welt (der größte Canyon der Welt ist der Grand Canyon). Ein beeindruckendes Naturerlebnis! Für Touristen werden geführte Wanderungen durch den Canyon angeboten. Ein selbstständiger Abstieg ohne Guide ist lebensgefährlich und verboten. Der Canyon befindet sich in dem länderübergreifenden Nationalpark ǀAi-ǀAis Richtersveld Transfrontier Park und wird auf ein Alter von 500 Millionen Jahre geschätzt. Er gilt als nationales Erbe Namibias.

Regionen in Namibia

Regionen Namibia
Bild: moloko_vector / shutterstock

Namibia ist in dreizehn verschiedene, eigene Regionen eingeteilt. Jede Region ist sehenswert und hat eigene Höhepunkte und Besonderheiten. Die verschiedenen Regionen lauten:

  • Ohangwena
  • Omaheke
  • Omusati
  • Oshikoto
  • Otjozondjupa
  • Oshana
  • Khomas
  • Hardap
  • Kavango-Ost
  • Kunene
  • Kavango-West
  • Erongo
  • Sambesi

Bekannteste Städte in Namibia

Windhoek

Namibia, Windhoek, Christuskirche
Die Christuskirche in Windhoek, Bild: Vadim Nefedoff / shutterstock

Windhoek ist die Hauptstadt Namibias, in welcher 20 Prozent der gesamten Bevölkerung des Landes lebt. In Windhoek kommen alle wichtigen Institutionen und Verkehrsknotenpunkte zusammen, so ist die Stadt gut in den internationalen Flugverkehr eingebettet. Da das Land vom Kolonialismus geprägt ist, finden sich auch in Windhoek afrikanische und europäische Einflüsse. Beispiele für europäische Einflüsse sind sind das Feiern von Karneval und Oktoberfest.

Swakopmund

Swakopmund in Namibia
Swakopmund in Namibia, Bild: Ado van de Filmchens / shutterstock

Swakopmund, von vielen liebevoll Swakop abgekürzt, befindet sich direkt am Atlantik und in der Namib-Wüste. Die Stadt ist die Hauptstadt der Region Erongo. Swakopmund hat aufgrund seiner Lage ein maritimes Klima. Bei einem Rundgang erinnert die Stadt eher an eine Stadt an der deutschen Nordsee, so tragen viele Cafés, Restaurants und Geschäfte deutsche Namen. Highlights der Stadt sind die zahlreichen Aktivitäten, die in Swakopmund unternommen werden können: Surfen in den Dünen oder auf dem Wasser, Quad fahren in der Wüste, Kanu fahren mit Delfinen, Ausflüge in die Mondlandschaft und viele Weitere.

Viele Touristen fokussieren sich auf die „Big Five“, dabei werden in Swakopmund auch Ausflüge zum Entdecken der „Little Five“ angeboten. Hierbei handelt es sich um kleine Wüstenbewohner (Rüsselspringer, Nashornkäfer, Büffelweber, Ameisenlöwe und Pantherschildkröte).

Otjiwarongo

Otjiwarongo als Hauptstadt der Region Otjozondjupa liegt im Land relativ zentral gelegen. Zum einen liegt sie an einer der Hauptverkehrsstraßen (der B1) des Landes, zum anderen nur ungefähr 250 Kilometer von Windhoek entfernt. Hinter Otjiwarongo befinden sich viele Farmen, die Umgebung ist eher landwirtschaftlich geprägt. Je nach den eigenen Interessen und Wünschen ist ein Besuch der verschiedenen Farmen in Namibia ebenfalls empfehlenswert.

Highlights in Otjiwarongo sind der ungefähr 50 Kilometer entfernte Waterberg, eine Krokodilfarm, die zu den Ältesten ihrer Art gehört, sowie der AfriCat-Stiftung und die Cheetah Conservation Fund. Diese Stiftungen haben das Ziel, afrikanische Großkatzen zu schützen. Alle diese Ziele sind definitiv einen Besuch wert!

Kolmannskuppe

Kolmannskuppe ist eher eine Geisterstadt. Früher wurden in dieser Stadt Diamanten abgebaut, was überhaupt den Ursprung der Siedlung erklärt. Diese befindet sich nämlich in der Wüste im Tsau-ǁKhaeb-(Sperrgebiet)-Nationalpark in der Nähe der Hafenstadt Lüderitz. Das bedeutet wiederum, dass vor Ort keine natürlichen, lebensbejahenden Ressourcen wie Wasser, Erde oder Strom vorhanden waren. Trotzdem lebten bis zu 400 Personen in der Vergangenheit in der Stadt und bauten sich eine komplette Infrastruktur auf, von Turnhalle bis Schule über Eisfabrik. Diese Infrastruktur wurde komplett in ihrem Ursprung zurückgelassen und kann genau so auch heute noch besichtigt werden. Ein gespenstischer und faszinierender Anblick zugleich!

Aufgrund der Verlegung des Diamantenabbaus haben die meisten ehemaligen Bewohner Kolmannskuppe in den 1930er Jahren verlassen, der letzte Mensch lebte bis zum Jahr 1960 in dieser Stadt. Heute weht die Wüste in die Gebäude.

Weitere Informationen zu Namibia

Trotz seiner Größe von über 800.000 km² ist Namibia das Land mit der zweitwenigsten Bevölkerungsdichte weltweit. Nur die Mongolei ist noch dünner besiedelt. So leben in Namibia ungefähr 2,3 Millionen Bewohner, das entspricht 2,83 Einwohnern pro km². Gefühlt (und wahrscheinlich auch tatsächlich) leben in Namibia mehr Giraffen, als Menschen.

Das Wetter in Namibia ist in der Regel trocken und heiß mit regionalen Unterschieden.

Teneriffa – Insel aus Feuer und Wasser

Teneriffa, die Insel des ewigen Frühlings: Mit Durchmesser von 50 und einer Länge von 80 Kilometern zählt Teneriffa als ein Minikontinent mit vielen Klima- und Vegetationszonen. Von 0 – 1550 Meter ü.d.M. wachsen ca. 2100 verschiedene Pflanzenarten. Der höchste Punkt, gleichzeitig höchster Berg Spaniens ist der Pico del Teide mit stattlicher Höhe von 3718 Metern. Der gleichnamige Nationalpark zählt zum UNESCO Weltkulturerbe. 1402 wurde die Insel als letztes kanarisches Eiland erobert. Dies zog sich bis 1496. Die letzte Stadt, die erobert wurde, war La Laguna, ebenfalls Hauptstadt von 1496 bis 1723, danach durch Santa Cruz abgelöst.

Wunderschöne Insel mit traumhafter Landschaft

Weiter anzumerken ist, dass Teneriffa die Verwaltung von La Palma, La Gomera und El Hierro übernimmt. Zur Provinz Gran Canaria gehören Lanzarote, Fuerteventura und 3 weitere kleine Inseln. Als drittgrünste der Kanaren nach La Palma und La Gomera hat sie sich einen Namen gemacht. Ihr größter Exportartikel ist die Banane. Einzig die Isla Bonita (La Palma) hat mehr Plantagen aufzuweisen, als Teneriffa, das Ausmaß ist nahezu endlos, vor allem an der Riviera de Teneriffa, der Nordwestküste. Bananen werden in Monokulturen angepflanzt, also ganzjährig geerntet. Sie brauchen bis zu 25 Liter Wasser pro Tag. Im Süden sind Tomatenfelder sehr verbreitet. Dies ist das zweitgrößte Exportgut. Dann kommt die Strelizie, die nach den Grafen von Strelitz benannt wurde.

Flora und Fauna für Ausflüge

Die Insel hat mehrere Kameltaxistationen. Kamelritte sind sehr beliebt auf den Kanaren, genau, wie die Baumheiden in den Gebirgen der Insel. In ihrer Blütezeit von Jan. bis März werden sie von rosa und weißen Knospen geschmückt. Größe: 8- 10 m hoch. Bei einer Fahrt durch das Tenogebirge, sieht man weite Kartoffelfelder, deren Früchte aus dem fernen Peru importiert worden und hier in zwei Arten nachgezüchtet werden: Pasanegras und Pasabenitas .Das Gänseliesel ist eine Unterart des Löwenzahns und das Wahrzeichen des Tenogebirges. Die Blätter sind spitzer, als beim Löwenzahn.

Urlaubsorte auf Teneriffa

Costa Adeje, Teneriffa
Costa Adeje, Bild: Cristian Balate

Die schönsten Urlaubsorte der Insel sind Puerto de la Cruz im Norden mit seinen schönen Stränden, dem Loro Parque und dem Casino. Auch der Hafen und die zahlreichen Hotelanlagen und Bungslows laden für einen erholsamen Urlaub ein. Besonders reizvoll sind die Berge im Hinterland, die man bei einer Wanderung erklimmen kann. Gut ausgebaute Wanderwege gibt es im Norden der Insel reichlich.

Playa de Las Americas liegt im Süden der Insel und nahe des Flughafens. Man kann hier wunderbar feiern gehen und der Ort mit den zahlreichen Hotelanlagen und dem goldenen Sandstrand wird häufig “Ballermann der Kanaren” genannt. Neben den Feierwütigen kann man hier auch als Familie mit Kindern sehr gut seinen Urlaub verbringen. Besonders an den Stränden ist im Sommer sehr viel los. Sonnenschirme und Liegestühle werden vermietet. Das Wasser ist ganzjährig warm und angenehm. Neben zahlreiche Partys, die hier in den Clubs und Bars steigen, kann man natürlich auch zahlreiche Restaurants und verschiedene Speisen testen. Neben landestypischer Küche gibt es hier auch asiatische oder afrikanische Speisen.

Santa Cruz – Die schöne Hauptstadt

Santa Cruz, Teneriffa
Die Inselhauptstadt Santa Cruz, Bild: RossHelen / shutterstock

Wer shoppen gehen möchte und sich mal so richtig amüsieren will, der ist in Santa Cruz gut aufegehoben. Hier gibt es zahlreiche Hotels und viele kleine Boutiquen, in denen man Dinge bekommt, die sonst auf der Insel eher selten sind. Wunderschön ist der Ausblick auf den Hafen, in dem auch Kreuzfahrtschiffe ankern. Die Hauptstadt ist für einen City Trip sehr bliebt, oder auch einen Kurzurlaub. Von hier aus kann man zu zahlreichen Stränden fahren. Wer den Urlaub auf Teneriffa verbringt, der ist eh mit einem Mietwagen am besten dran.

Urlaub mitten in der Natur

Der Esperanza-Wald ist der bekannteste Wald auf der Insel und liegt mitten in einem Naturreservat, wo man natürlich auch übernachten kann. Auf besondere Art und Weise lernt man so die Flora und Fauna der Insel besser kennen. Der Wald zieht sich entlang der Curmbre Dorsal, dem Gebirgskamm, der sich nordöstlich an den Riesenkrater Las Canadas anschließt und im Norden zur Oberfläche von La Laguna abbricht. Mächtige Kanarische Kiefern und Eukalyptusbäume wachsen im Wald. Dieser liegt in der Passatnebelzone der Insel, die den dichten Baumbestand überhaupt ermöglicht. An den langen Kiefernnadeln und den anderen Pflanzen kondensiert das Niederschlafswasser, versickert im porösen Vulkangestein und sammelt sich schließlich in den Hohlräumen mit undurchlässigen Bodenmaterialen an. Sowas kann man auf einer der zahlreiche Ranchs erleben, die man hier mieten kann. Denn von da aus ist der Weg in den Wald und den Nationalpark nicht weit.

Der Westen der Insel

Wer in Los Gigantes seinen Urlaub verbringt, der sieht einen modernen und großen Küstenort und kann sich gar nicht vorstellen, dass vor einigen Jahren hier noch ein kleines Fischerdorf existiert hat. Heute säumen moderne Hotelanlagen den Ort, der nicht weit von den gleichnamigen Klippen der Insel entfernt ist. Diese sind übrigens ein sehr beliebtes Reiseziel für die Gäste der Insel. Besonders schön ist aber der Strand, der sich Playa de los Guios nennt und nach einem Vulkanausbruch entstanden ist. Er hat schwarzen Sand. Der Rest der Region ist Steilküste mit bis zu 450 Metern Tiefe. Vom Ort aus, kann man Wal- und Delfintouren buchen. Über die Klippen hinweg hat man einen tollen Blick auf den Leuchtturm, der den westlichsten Punkt der Insel markiert. Von hier aus gibt es viele Möglichkeiten für Wanderungen.

Ruanda – grün, sicher und die Heimat der Berggorillas

Man spricht vom “Land der tausend Hügel”. Niemand hat sie bisher gezählt – und es mögen auch ein paar mehr als tausend sein. Tatsache ist: Ruanda ist eine hügelige Region in der afrikanischen Zone des Äquators. Und manche dieser “Hügel” erheben sich immerhin bis in Höhen von 4.500 Metern. Sie sind die Geburtsorte zweier gigantischer Ströme. Hier gibt es die Quellen des Nils und des Kongos, denn auf dem Staatsgebiet Ruandas verläuft die Hauptwasserscheide des Kontinents. Zu Füßen der Virunga-Vulkane hat sich in dem feucht-heißen Klima eine üppige Vegetation entwickelt, und die tropische Landschaft allein wäre mit ihren artenreichen Regenwäldern schon ein Besuch wert. Doch da gibt es auch noch die Berggorillas, von denen nicht nur die Forscherin Dian Fossey meinte, deren Augen seien “wie Honig”. Eine Ruanda-Rundreise zu den “Silberrücken” im Regenwald zählt zu den touristischen Highlights dieser Tage.

Ruanda – Ein kleines Land ohne Zugang zum Meer

Stammesfürsten waren über Jahrhunderte die Herrscher dieses Landes, das zu den wenigen afrikanischen Staaten gehört, die über keinerlei Zugang zum Meer verfügen. Ruanda ist also ein Binnenstaat und in etwa so groß wie das deutsche Bundesland Brandenburg. Zwischen 1884 und 1916 war diese Region ein Teil von “Deutsch-Südwest-Afrika”. Nach den Deutschen kamen die Belgier als koloniale Herren, ehe das kleine afrikanische Land nach dem Zweiten Weltkrieg den Status eines UN-Treuhandgebiets erhielt und 1962 unabhängig wurde. Doch die Volksgruppen der Tutsi und der Hutu lieferten sich in den neunziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts einen grausamen Bürgerkrieg, der in einem Völkermord mündete, der die Welt erschütterte. Inzwischen ist das Land befriedet und die Menschen Ruandas empfangen ihre Gäste mit offenen Armen.

Besucher benötigen ein “Gorilla-Permit”

Gorilla, Ruanda
Gorilla im Regenwald in Ruanda, Bild: Onyx9 / shutterstock

Aber die Behörden Ruandas lassen sich die Visite der Urlauber fürstlich entlohnen. Wohl wissend, dass die Profite aus dem Tourismus einem der ärmsten Länder der Welt helfen werden. So kostet ein “Gorilla-Permit” rund 1.500 US-Dollar. Darin enthalten sind neben der Besuchsgenehmigung die Begleitung von Kleingruppen durch einen Führer und durch einen Spurensucher. Wer bereit ist, dieses Permit zu zahlen, darf sich auf eines der eindrucksvollsten Tier-Erlebnisse freuen, die der internationale Tourismus bereit hält. Denn die Berggorillas sind quasi die Hauptdarsteller einer Safari in Ruanda, das aber auch mit einer Fülle exotischer Landschaften und malerischer Dörfer überzeugt. Dies ist ein afrikanisches Land mit einer beeindruckenden Kultur und einer wechselvollen Historie.

Mit Guides zu den “Königen des Waldes”

Wer die Berggorillas in ihrem ureigenen Refugium erleben möchte, sollte sich auf zweierlei einstellen. Der Wecker wird am Tag der Safari sehr früh klingeln und die Pfade durch den Regenwald sind alles andere als problemlos passierbar. Dies ist keineswegs ein Spaziergang. Durch sattgrüne Täler werden die Besucher mit einem Geländewagen zum Nationalpark chauffiert. Dort, zu Füßen der acht Vulkane der Virunga-Kette, war der Spurensucher schon viel früher unterwegs. Er war die Vorhut der Guides, sichtete die Fährten der Berggorillas und informiert dann die Guides per Funk. Nur so kommen die Teilnehmer dieser ungewöhnlichen Safari in den Genuss, die “Könige des Waldes” aus nächster Nähe erleben zu können.

Auf den Spuren der Zoologin Dian Fossey

Kigali, Ruanda
Blick auf die Hauptstadt Kigali, Bild: Dario Verdugo / shutterstock

Dian Fossey, die amerikanische Zoologin und Verhaltensforscherin, hat der Welt die Augen über die bedrohten Spezis im Regenwald geöffnet. 18 Jahre lang lebte sie im Grenzgebiet zwischen der heutigen Demokratischen Republik Kongo und Ruanda – zuletzt im 3.300 Meter hohen und von der National Geographic Society finanzierten Forschungscamp Karisoko. Sie hatte ihr Leben den Berggorillas gewidmet und weitgehend deren Vertrauen gefunden. Sie war eine erbitterte Gegnerin der Wilderer, denen sie eines Nachts in ihrer Hütte als Opfer eines Mordes zum Opfer fiel. Dian Fossey wurde dort begraben, wo sie über einen so langen Zeitraum die Hüterin dieser bedrohten Lebewesen war. Von ihrer ersten Hütte im Regenwald sind aber nur noch die Fundamente erkennbar. Gewildert wird heute, im Gegensatz zur kongolesischen Nachbarschaft, in Ruanda nicht mehr. Vielmehr empfängt das Land die Besucher bei deren Gorilla-Safari mit erkennbarem Stolz.

Auge in Auge mit den “Silberrücken”

Es wabern zuweilen noch die Vorhänge aus einem grauen Nebel über die sattgrünen Hänge der Virunga-Vulkane, wenn sich die Teilnehmer dieser Safari ihrem Ziel nähern. Fast immer öffnen sich über dem Karisimbi oder dem Gahinga die Nebelfetzen, wenn der Guide im letzten Camp zum Aufbruch drängt, weil der Spurensucher eine Gruppe der Berggorillas gesichtet hat. Über Wiesen geht es in den Bambuswald und schließlich über Pfade, auf denen sich die Besucher nur mühsam vorwärts bewegen. Plötzlich drückt der Führer den Zeigefinger auf die Lippen und deutet auf eine Lichtung. Der Anführer der Berggorillas, ein mächtiger Silberrücken mit einem Gewicht von rund zweihundert Kilogramm, hat die Besucher längst entdeckt. Er grunzt, um den Ankömmlingen zu bedeuten: Ich habe Euch gesehen. Die Tiere sind wild, aber nicht scheu, und sie dulden die Nähe der Menschen. Auge in Auge mit den Berggorillas – das ist ein Schauspiel der ungewöhnlichen Art.

Ruanda – Der Zauber im afrikanischen Regenwald

Wissenschaftler haben in ihren Studien ermittelt, dass rund 98 Prozent der Gene zwischen Mensch und Gorilla übereinstimmen. Sehr nahe dürfen die Besucher den Berggorillas nicht kommen, um der Gefahr zu begegnen, dass sich die gefährdeten Kreaturen im Regenwald erkälten könnten. Wenn der Guide knurrt und zischende Laute von sich gibt, dann scheinen die Gorillas dies zu kennen und zu beruhigen. In Ruanda gibt es noch rund 300 dieser Exemplare, weltweit sind es knapp achthundert. Die Begegnung mit den Gorillas ist einzigartig und erhebend – ein Zauber im afrikanischen Regenwald.
Aber Ruanda hat mehr zu bieten als allein ein Trekking zu den bedrohten Tieren.

Die Savannen des Akagera Nationalparks sind bekannt wegen ihres großen Wildreichtums und der Vielzahl unterschiedlicher Formen der Vegetation. Der Nyungwe Nationalpark im Südwesten erfreut das Auge der Gäste mit seinen Teeplantagen und ist der Lebensraum zahlreicher endemischer Vögel. In den Bäumen kreischen dort die Schimpansen. Ruandas Metropole Kigali gilt als eine der saubersten Städte des Kontinents. Sie ist so etwas wie das Portal zum Gorilla-Trekking und verfügt nicht nur über erstklassige Hotels sondern auch über zahlreiche Restaurants. Bei einer Rundreise durch die Savannen werden die Besucher an Schweizer Almwiesen erinnert. Das Land hat sich den Ruf erworben, das sicherste in Afrika zu sein.

Graubünden – atemberaubende Natur und kulturelles Erbe

Als flächengrößter Kanton liegt Graubünden in der Großregion Ostschweiz. Geprägt durch eine atemberaubend schöne Berglandschaft ist Großbünden ein beliebtes Urlaubsziel. Dünnbesiedelt und mit einem beeindruckenden Wildreichtum ist die Urlaubsregion ganzjährig ein touristischer Anziehungspunkt. Naturliebhaber, Kulturinteressierte und Bergsportler wissen die Vorzüge des Kantons zu schätzen. Mit 150 Tälern, 937 Berggipfeln und 615 Seen verzaubert die Alpenregion Besucher aus aller Welt.

Graubündens traumhafte Naturkulisse

Die Urlaubsregion zeichnet sich durch ihre alpenländische Flora und Fauna aus. So lassen sich bei Wanderungen und Bergtouren Hirsche, Steinböcke, Gämsen und Murmeltiere ebenso aus nächster Nähe beobachten, wie gut 300 Vogelarten. Ein reizvolles Wanderziel ist auch das Rhein- und Innquellgebiet in den Bündner Alpen.

Das UNESCO-Welterbe Tektonikarena Sardona im Kantonsgrenzgebiet begeistert durch die Sichtbarkeit der einzelnen Gesteinsschichten. Aus geologischer Sicht ist das Gebiet interessant. Reizvoll ist der Sardona-Welterbe-Weg, der auf sechs Etappen durch die Tektonikarena führt. Doch auch kürzere Touren durch das Gebiet sind lohnenswert. Besonders die Glaner Hauptüberschiebung und das Martinsloch zählen zu den Hauptanziehungspunkten der Alpenregion.

Bei Touren durch die traumhafte Berglandschaft finden sich herrlich authentische Dörfer. Im Winter locken die Pisten der Region. Wer nicht unbedingt auf Skiern die Region erkunden möchte, kann sich bei einer rasanten Schlittenfahrt vergnügen, eine romantische Pferdekutschenfahrt oder einen Spaziergang durch die winterliche Bergidylle genießen.

Chur – der sehenswerte Hauptort in Graubünden

Chur, Graubünden
Blick auf Chur, Bild: Avatar_023 / shutterstock

Als Hauptort der Region ist Chur der Anziehungspunkt schlechthin. Die Stadt liegt am rechten Ufer des Alpenrheins und blickt auf eine lange und bewegte Geschichte zurück, denn bereits in der Jungsteinzeit war das heutige Stadtgebiet besiedelt. Chur ist landesweit für seine hohe Dichte an Bars und Restaurants bekannt, bietet gute Einkaufsmöglichkeiten und ein abwechslungsreiches Kulturprogramm sorgt dafür, dass sich ein Blick auf den Veranstaltungskalender in jedem Fall als lohnenswert erweist.

Auch die Liste an Kulturgütern in Chur ist lang, sodass sich bei einer Tour durch das Stadtgebiet einiges entdecken lässt. Sehr malerisch ist die Altstadt von Chur, denn hier lockt der bischöfliche Hof mit seinem barocken Schloss. Geprägt ist die Altstadt zudem von zahlreichen Bürgerhäusern aus der Zeit des 16. bis 18. Jahrhunderts. Die älteste Bausubstanz findet sich im sogenannten Bärenloch und besteht aus zwei eng miteinander verbauten mittelalterlichen Höfen. Zahlreiche historische Kirchen, Türme, Torgebäude und Brunnen lassen sich im Stadtgebiet entdecken. Ebenso locken das Bündner Kunstmuseum, das Bündner Naturmuseum und das Weinbaumuseum von Chur.

Die Sehenswürdigkeiten der Urlaubsregion Graubünden

Rhätische Bahn
Unterwegs mit der Rhätischen Bahn, Bild: CHEN MIN CHUN / shutterstock

Unbedingt empfehlenswert ist eine Fahrt mit der Rhätischen Bahn. Die Bahnstrecke führt über insgesamt 612 Brücken, darunter auch das Landwasserviadukt bei Filisur, welches als Prunkstück der UNESCO-Welterbe-Strecke gilt. Eine Fahrt auf der bekannten Bahnstrecke lässt sich perfekt mit einem Besuch der UNESCO-Welterbestätte Kloster St. Johann in Müstair verbinden. Das Benediktinerinnenkloster ist ein einzigartiger Ort der Besinnung, Kultur und Geschichte. Bereits im Jahr 775 gegründet, veränderte sich das Kloster immer wieder und so finden sich unter anderem Wandmalereien aus der romanischen Zeit aber auch aus der karolingischen Zeit. Highlights der Anlage sind neben den 1200 Jahre alten Fresken auch die Monumentalstatue Karl des Großen und der älteste Wehrturm Europas.

Ein wunderschöner Ort zum Durchatmen und Entspannen ist das Dorf Guarda. Das Dorf zählt zu den schönsten Orten des Landes. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass sich hier die typische Engadiner Architektur findet und die Hausfassaden mit Sgraffito geschmückt wurden. Unter anderem wurde der Maler Alois Carigiet von dem malerischen Örtchen inspiriert und so findet sich die Dorfkulisse im Kinderbuch „Schellen-Ursli“ wieder.

Eine der berühmtesten und der wohl legendärste Ort der Region ist St. Moritz. Doch nicht nur als exklusiver Wintersportort brilliert St. Moritz, sondern auch das Segantini Museum zieht Besucher aus der ganzen Welt an. Der italienische Künstler verbrachte die letzten Jahre seines Lebens in der Alpenregion und heute können viele seiner wichtigen Werke in St. Moritz bewundert werden.

Kunstliebhaber sollten zudem Davos besuchen, denn hier lockt das Kirchner Museum. Der 1880 geborene Ernst Ludwig Kirchner kam 1917 in die Region und arbeitete hier bis zu seinem Tod als Künstler. Das Kirchner Museum präsentiert die weltweit größte Sammlung seiner Werke, die Skulpturen, Radierungen, Gemälde und Zeichnungen umfassen.

Auch in dem bekannten Ort Flims gibt es einiges zu entdecken. Hier zieht das „Gelbe Haus“ Besucher magisch an. Das besondere Gebäude sticht durch seine weiße Farbe hervor und durch seine besondere Architektur. Das sehr untypische Raumkonstrukt des Gebäudes sorgte dafür, dass das Gebäude mehrfach ausgezeichnet wurde. Heute wird es für die verschiedensten Ausstellungen genutzt und kann im Rahmen dieser auch besichtigt werden

Die Peloponnes: göttliche Halbinsel mit Geschichte und Mee(h)r

Die Halbinsel Peloponnes schließt sich südlich an das griechische Festland an. Ihr Name entstammt der griechischen Mythologie. Ihr Namensgeber ist Pelops, Sohn des sagenumwobenen König Tantalos. Es ist aber bei weitem nicht nur der Name, der die Peloponnes zu einem Ort macht, der voller Geschichte(n) steckt. Eine Vielzahl historischer Stätten und Ruinen verleihen der Halbinsel ihr besonderes, geschichtsträchtiges Flair. Darüber hinaus lockt sie mit einer wunderschönen Landschaft, traumhaften Stränden und malerischen Orten.

Städte und Sehenswürdigkeiten der Peloponnes

Olympia, Peloponnes
Die antike Stadt Olympia, Bild: elgreko / shutterstock

In den hübschen Dörfern und Städten der Peloponnes lässt sich wunderbar die entspannte griechische Lebensart erkunden. Hier kann man durch beschauliche Gassen schlendern, in kleinen Tavernen die gute griechische Küche kosten und beim Besichtigen alter Gebäude und Museen die Vergangenheit erkunden. Insbesondere die vielen historischen Sehenswürdigkeiten der Peloponnes lassen sich kaum in Kürze Aufzählen. Interessierte Inselbesucher sollten also entweder ausreichend Zeit mitbringen oder sich auf die Qual der Wahl einstellen. Unter anderem sind folgende Orte der Halbinsel Highlights und definitiv einen Besuch wert:

Nafplion

Für viele gilt diese Stadt als die schönste Griechenlands. Wer das malerischen Stadtbildes des Küstenortes einmal bewundert hat, wird diese Zuschreibung durchaus verständlich finden.

Korinth

Sowohl die Überreste des antiken Korinth, als auch die heutige moderne Hafenstadt sind einen Besuch wert.

Mykene

Sie ist eine der berühmtesten antiken Stätten Griechenlands und zählt seit 1999 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Hier gibt es unter anderem das berühmte Löwentor und die Zyklopenmauern zu bestaunen.

Tiryns

Tiryns gilt als ähnlich bedeutsam und eindrucksvoll wie Mykene, ist allerdings kleiner, weniger bekannt und nicht so stark besucht. Ein Geheimtipp also!

Olympia

Den Geburtsort der Olympischen Spiele sollten sich Peloponnes-Besucher natürlich nicht entgehen lassen. Die Ruinen der antiken Stadt mit den ehemaligen Wettkampfstätten lassen die alte Pracht noch gut erahnen.

Epidauros

In der Antike war dieser Ort Kurort und Kultstätte. Heute zählt er zu den wichtigsten archäologischen Besonderheiten Griechenlands. Insbesondere das Theater ist atemberaubend.

Mystras

Diese in einen Berghang eingebettete, byzantinische Ruinenstadt ist von besonderer Schönheit und gehört bereits seit 1989 zum Weltkulturerbe der Unesco.

Zerstreuung und Entspannung zwischen Bergen und Meer

So einmalig und beeindruckend die historischen Stätten der Peloponnes auch sind, braucht es dennoch hin und wieder Zerstreuung und Entspannung. Und auch das lässt sich hier finden.
Das mediterrane Erscheinungsbild der Halbinsel lässt sich als kontrastreich und geradezu widersprüchlich beschreiben. Eindrucksvolle, karge Gebirgslandschaften und fruchtbare, grüne Täler kennzeichnen die Landschaft und bieten Aktivurlaubern die Möglichkeit zu verschiedensten Aktivitäten. Bei Kletter-, Wander- oder Radtouren lässt sich die Umgebung wunderbar erkunden und erleben.
Besonders empfehlenswert ist dabei Nemea, ein bedeutendes griechisches Weinbaugebiet. Etwa 45 Weingüter sind hier angesiedelt und die endlosen, sanften, mit Rebstöcken bepflanzen Hügel der traumhaften Landschaft laden zu Spaziergängen oder Wanderungen ein – und zum Genuss eines guten Tropfens am Abend.

Argolis, Peloponnes
Blick auf Argolis, Bild: Aerial-motion / shutterstock

Natürlich dürfen auch die wunderbaren Strände und malerischen Buchten nicht unerwähnt bleiben, die die Peloponnes in den Sommermonaten zum Badeparadies machen. Unter anderem findet sich hier einer der berühmtesten Strände Griechenlands: die sogenannte „Ochsenbauchbucht“ ist fast kreisrund und lockt mit feinem Sand und klarem, blauem Wasser. Auch der „Simos Beach“, der aus einer faszinierenden Doppelbucht besteht ist eins der Highlights für Strandliebhaber.

Eine Reise auf die Peloponnes…

Die Peloponnes ist von jeher – und völlig zu Recht – ein beliebtes Reiseziel, ohne jedoch überlaufen zu sein. Sie verfügt über eine entsprechend ausgebaute Infrastruktur. Erreichbar ist die Halbinsel direkt mit dem Flugzeug oder vom griechischen Festland aus. Vom Festland anreisende Besucher bekommen schon bei der Anreise ein besonderes Highlight zu Gesicht, wenn sie – über die Brücke oder per Fähre – den berühmten Kanal von Korinth überqueren.

Die Auswahl an Unterkünften ist reichhaltig, sodass für jeden Geschmack etwas zu finden sein sollte. Vom klassischen kleinen Hotel mit typisch griechischem Flair, bis hin zum modern ausgestatteten Ferienbungalow ist alles möglich. Übrigens: Auch Campingfreunde finden hier vielerorts exzellente Bedingungen vor!

Ein Besuch lohnt sich fast das ganze Jahr über. Begeisterte Badeurlauber finden in den Sommermonaten ideale Bedingungen mit heißem, trockenem Wetter und angenehmen Badetemperaturen im Mittelmeer vor. Für Aktivurlauber, die viel unternehmen und besichtigen möchten, sind Frühjahr und Herbst empfehlenswert, wenn es zwar angenehm warm, aber nicht zu heiß ist. Außerhalb der Hauptsaison geht es zudem ruhiger zu und die Sehenswürdigkeiten lassen sich in Ruhe und ohne Gedränge erkunden. Einzig ganz früh im Jahr, in den Monaten Januar und Februar, ist das Reisewetter eher ungemütlich.

Also, auf zur “Insel des Pelops”!

Singlereisen: Urlaub mit neuen Freunden

Sie würden gerne mal wieder verreisen, aber niemand aus dem Freundeskreis hat Zeit oder Lust, mitzukommen? Nicht jeder kann sich damit anfreunden, ganz allein fremde Ziele zu erkunden. Auf klassischen Gruppenreisen sind oft Paare und Familien anzutreffen. Da fühlen sich Alleinreisende schnell wie das fünfte Rad am Wagen. Wenn es Ihnen genauso geht, dann ist eine Singlereise genau das Richtige!

Eine Singlereise ist keine Partnervermittlung

Singlereisen können alle buchen, denen ein Reisepartner fehlt. Niemand wird überprüfen, ob Sie tatsächlich alleinstehend sind. Das spielt auch keine Rolle, schliesslich geht es nicht darum, Sie zu verkuppeln. Vielmehr stehen gemeinsame Erlebnisse, Gedankenaustausch und Spass im Vordergrund. Die Vielfalt an angebotenen Singlereisen macht es möglich, garantiert Gleichgesinnte zu finden. Die meisten Reiseveranstalter achten ausserdem darauf, dass alle Teilnehmer der gleichen Altersgruppe angehören.

Auf Singlereisen die schönsten Destinationen kennenlernen

Singlereisen werden immer beliebter und die Reiseveranstalter reagieren: Sowohl die Arten von Singlereisen als auch die Ziele sind so vielfältig, dass wirklich jeder das Passende finden kann. Wir zeigen Ihnen nachfolgend an einigen Beispielen, wie vielfältig Singlereisen sein können.

Singlereisen für Frauen

Wenn Frauen keinen Partner haben, verreisen sie eben allein. Es gibt typische Ziele, an denen Frauen sich sicher fühlen und einen tollen Urlaub erleben können. Hier ist es leicht, neue Freunde zu finden und unbehelligt den Aufenthalt zu geniessen. Zu den beliebtesten, und vor allem sicheren, Zielen für alleinreisende Frauen gehören zum Beispiel Malta, Österreich, die Schweiz, Australien, Neuseeland, Skandinavien oder die Karibik. Wenn Sie jedoch die Gesellschaft von Gleichgesinnten schätzen, ohne angeflirtet zu werden, dann ist eine Singlereise für Frauen eine gute Wahl. Geführte Reisen führen auch in Länder und Regionen, die weibliche Reisende nicht unbedingt allein besuchen sollten. Dieses Angebot wird sowohl von verheirateten als auch von alleinstehenden Damen genutzt. Ob Städtetrip oder Abenteuertour: Die Angebote sind vielfältig und auf die Bedürfnisse der Teilnehmerinnen zugeschnitten.

Singlereisen für Alleinerziehende

Immer mehr Alleinerziehende wünschen sich Urlaub mit anderen Eltern in der gleichen Situation. Veranstalter von Singlereisen nehmen deshalb Angebote für genau diese Zielgruppe in ihr Programm auf. Während Papa oder Mama mit anderen Erwachsenen Zeit verbringen, toben, spielen und basteln die Kleinen mit professionellen Kinderanimateuren. Jugendliche treiben Sport, treffen sich in der Disco und chillen gemeinsam mit neuen Freunden. Natürlich gibt es auch zahlreiche Möglichkeiten für Aktivitäten, welche die Eltern mit ihren Kindern erleben können.

Singlereisen für Senioren

Gerade ältere Menschen fühlen sich oft einsam. Auch wenn sie im Alltag gut in Familie und Nachbarschaft integriert sind, so gleicht meist ein Tag dem anderen. Wie gut, dass die Welt offensteht und auf Reisen neue Eindrücke und Erlebnisse gesammelt werden können. Senioren haben Zeit für Reisen, oft aber keinen Reisepartner. Vor allem wer verwitwet ist, tut sich schwer mit dem Alleinsein. Für Senioren werden Singlereisen in grosser Auswahl angeboten. Diese reicht von einem Kurzurlaub, Golfferien, Kreuzfahrten, bis hin zu Fernreisen und Wanderreisen. Manche Rundfahrten oder Kreuzfahrten werden von einem Arzt begleitet. Interessieren Sie sich für sich selbst oder für Ihre Mutter oder Vater für eine Singlereise für Senioren, informieren Sie sich am besten bei mehreren Reiseveranstaltern, um das ideale Angebot zu finden.

Singlereisen für Sportliche

Singlereisen, Frauen
Außergewöhnliche Erlebnisse auf Singlereisen, Bild: Sorn340 Images / shutterstock

Haben Sie schon einmal davon geträumt, im Sattel eines Bikes Afrika kennenzulernen, durch das Mittelmeer zu segeln oder einen Golfurlaub in Andalusien zu erleben? Vielleicht mögen Sie es auch ganz entspannt und würden gerne in Griechenland oder Indien Yogaurlaub machen. Oder auf einer Trekkingtour Südamerika erforschen. All das macht mit der richtigen Reisebegleitung doch viel mehr Spass! Veranstalter von Singlereisen haben ganz verschiedene Sportreisen im Angebot. Dabei wird Wert daraufgelegt, dass alle Teilnehmer in der Gruppe etwa auf dem gleichen Level sind, sodass sich niemand über- oder unterfordert fühlen muss. Natürlich kommen neben gemütlichen Beisammensein auch Kulturelles und Kulinarisches der Reiseregion nicht zu kurz.

Rundreisen für Singles

Rundreisen werden von Singles besonders gern gebucht. Sie bieten die Möglichkeit nahe und ferne Ziele ganz bequem kennenzulernen, viel zu sehen und zu erleben. Der Reiseveranstalter kümmert sich um alles. Sie müssen also nur Platz nehmen und geniessen. Informieren Sie sich vor der Buchung, ob Wanderungen, Radtouren oder Bootsausflüge zum Programm gehören und ob sie eventuell einzelne Programmpunkte auslassen können. Normalerweise gibt es auch reichlich Zeit zur freien Verfügung. Diese können Sie mit neuen Freunden für Erkundungen, ein Wellnessprogramm oder eine Shoppingtour auf eigene Faust nutzen.

Kann ich auf Singlereisen einen Partner oder eine Partnerin finden?

Wie bereits erwähnt, ist es nicht das eigentliche Ziel einer Singlereise, Männer und Frauen zusammenzubringen. Vielmehr geht es darum, gemeinsam mit Gleichgesinnten eine organisierte Gruppenreise zu unternehmen. In kameradschaftlicher, lockerer Atmosphäre findet jeder schnell Anschluss und oft entstehen Freundschaften, die über die Reise hinaus anhalten. Natürlich kommt es vor, dass Reiseteilnehmer mehr füreinander empfinden als nur Freundschaft. Es liegt dann an Ihnen, rechtzeitig die Kontaktdaten auszutauschen und sich für ein Date nach dem Urlaub zu verabreden. Der Reiseveranstalter darf keine Adressen oder Telefonnummern ohne Einverständnis der betreffenden Person bekanntgeben und wird sich nicht als Vermittler zur Verfügung stellen.

Neben vielen Reiseveranstaltern organisieren auch einige Partnervermittlungen und Datingplattformen Singlereisen. Diese haben das Ziel, die Mitglieder der Singleseite miteinander bekanntzumachen und schauen darauf, dass die Gruppe entsprechend gemischt ist. Hier wird nicht nur auf die Altersgruppe, sondern auch auf eine ähnliche Männer- und Frauenquote wert gelegt. Auch das Programm ist so gestaltet, dass ausreichend Zeit und Möglichkeiten zum Kennenlernen und zum Verlieben vorhanden sind. Eine Garantie, einen Partner zu finden, haben sie selbstverständlich bei keinem Single Urlaub.

Warum kosten Singlereisen oft mehr als herkömmliche Reisen?

Reiseveranstalter achten darauf, möglichst gute Konditionen für ihre Gäste auszuhandeln. Reisen Sie in der Hauptsaison, fällt jedoch meistens ein Einzelzimmerzuschlag an. Zwar wird oft angeboten, sich das Zimmer mit einer anderen Person zu teilen, aber wer teilt schon gerne sein Nachtlager mit einer oder einem Fremden? Dazu kommen organisierte Ausflüge, Sport, Reiseleitung und auf vielen Reisen Halb- oder Vollpension. Wie alle Reisen, so sind auch Singlereisen in der Nebensaison günstiger. Manche Hotels stellen dann Doppelzimmer ohne Aufpreis zur Verfügung.

Es lohnt sich, mehrere Angebote zu vergleichen und in Reiseforen nach Erfahrungen anderer Singles zu schauen. Viele Veranstalter können auf ihren Singlereisen Stammgäste begrüssen. Das ist natürlich die schönste Referenz.

Singapur – Sehenswürdigkeiten und Tipps für Erstbesucher

Die Republik Singapur ist der kleinste Inselstaat in Südostasien und liegt etwa ein Grad nördlich des Äquators an der Südspitze der malaiischen Halbinsel. Die asiatische Metropole ist eines der reichsten Länder der Welt. Neben Singapurs Wichtigkeit im Bereich Finanzen und Wirtschaft kennt man den Staat vor allem für die durch multiethnische Gruppen geprägte Kultur und Kulinarik. Chinesen, Inder und Malaien bilden dabei die größten Bevölkerungsteile und laden Besucher aus aller Welt dazu ein, die Kulturen und Küchen des Landes kennenzulernen.

Während Sie in Chinatown authentisches Bok Choi, Dumplings oder diverse chinesische Suppen und Gerichte verköstigen können, scheint man in Little India in ein ganz anderes Land einzutauchen. Und man tut es in gewisser Weise auch: Menschenmassen drängen sich durch enge Gassen, auf Straßenmärkten werden frische Gewürze gehandelt, deren Duft in der tropisch-feuchten Luft noch kilometerweit zu riechen ist. Es gibt einfaches Streetfood und gehobene Restaurants, Unmengen an Juwelieren mit Echtgoldauslagen, Bekleidungsgeschäfte, indische Supermärkte und außerdem ein riesiges Einkaufszentrum, das rund um die Uhr geöffnet hat. Alles eingebunden in eine geräuschvolle, absolut authentische Kulisse.

Nur eine Bushaltestelle oder zehn Minuten Fußweg weiter, und Sie befinden sich im Central Business Distrikt, wo von dem hektischen Treiben kaum etwas übriggeblieben ist. Willkommen in Singapur!

Sehenswürdigkeiten in Singapur: Tipps für Erstbesucher

Skyline Singapur
Die Skyline von Singapur, Bild: Sean Pavone / shutterstock

Man sagt ja, der erste Eindruck zählt und ist maßgeblich dafür verantwortlich, ob Sie eine Stadt mögen oder – in Singapur gibt es ganz viele erste Eindrücke und damit ganz viele Chancen, sich in die schöne Metropole zu verlieben. Unterschiedliche Distrikte, die einzigartige Kombination aus Stadt und Natur, der bunte Mix aus Tradition und Moderne geben Ihnen immer wieder neue Eindrücke in ein Land voller Möglichkeiten. Sehenswürdigkeiten und Tipps für Ihren ersten Besuch in Singapur.

Amerika statt Asien? Besuchen Sie die Westküste der USA mit ihren Nationalparks. Ein Guide für den Westen Amerikas, inklusive Routen und Tipps.

Marina Bay mit Marina Bay Sands, Merlion und Gardens by the Bay

Ein Klischee: Wenn man die Gegend um das Marina Bay Sands gesehen hat, dann ist man quasi Experte. Das stimmt so nicht, und doch gehört das ikonische Hotel als inoffizielles Wahrzeichen des Landes irgendwie dazu. Außerdem im Areal anzutreffen ist das offizielle Wahrzeichen, ein Löwenkopf auf dem Körper einer Meerjungfrau: Der Merlion. Von der wasserspeienden Statue aus haben Sie einen unglaublichen Blick über die Marina Bucht, inklusive Aussichten auf das Marina Bay Sands und die dahinterliegenden Gardens by the Bay. Letztere können Sie im Rahmen abendlicher Licht- und Musik-Shows in voller Pracht erleben. Das etwa 100 Hektar große Parkgelände war von der singapurianischen Regierung ursprünglich dahingehend geplant, die Stadt mit Grünzügen zu versehen und damit die Lebensqualität der Einwohner zu verbessern. Heute zieht die Anlage mit den Supertrees und den größten Gewächshäusern der Welt nicht nur die Stadtbevölkerung, sondern auch Millionen von Besucher in ihren Bann.

Chinatown und Little India

Singapurs Viertel geben dem Land seinen authentischen Charme. Kein Wunder, dass Singapur oft auch als Food-Capital der Welt bezeichnet wird – diese einzigartige Koexistenz diverser Kulturen und Küchen werden Sie so nirgendwo finden. Chinatown beherbergt besonders authentische Erlebnisse. Die einstige Enklave für chinesische Immigranten ist heute eines der beliebtesten Distrikte bei Touristen aus aller Welt. Tradition und Moderne, Alt und Neu wechseln sich hier harmonisch ab, chinesische Musik und Kult-Tänze sorgen für Stimmung und die einzigartige Kulisse vor den himmelhohen Wolkenkratzern des Central Business Distrikt garantieren unvergessliche Erlebnisse.

Hier finden Sie auch eine der bedeutendsten und ältesten religiösen Stätten des Landes, den Buddha Tooth Relic Tempel. Besonders das Innere des Tempels ist faszinierend: Architektonisch in Form eines Mandalas gehalten, bildet er ein wichtiges Konzept des Buddhismus und Hinduismus, nämlich die universelle Verbindung, ab. Ein kurzer Spaziergang über die South Bridge Road bringt Sie von dieser Stätte zum nächsten Highlight, dem indischen Sri Mariamman Tempel und ältestem Hindu-Tempel der Stadt. Richtig gelesen – auch dieser Tempel befindet sich in Chinatown und ist ein wichtiges Zeugnis für das harmonische kulturelle Miteinander, das in Singapur herrscht. Eine wichtige Zutat für ein gesundes, gemeinsames Miteinander: Respekt und Wertschätzung, die man in Singapur wunderschön vorgelebt bekommt.

Auch Little India selbst ist ein Ort, der vor Authentizität nur so sprießt. Genießen Sie köstliche Curries, Teh Tarik und frische Brotgerichte in einem (oder mehreren!) der unzähligen Straßenständen und lassen Sie sich einfach mit der Masse treiben. Vor allen an den Wochenenden ist richtig viel los und mit etwas Glück wohnen Sie sogar einem der vielen traditionellen Riten bei, die hier zelebriert werden.

Essen im Hawker-Center

Hawker Center Singapur
Das Hawker Center auf der Smith Street in Singapur, Bild: DerekTeo / shutterstock

Hawker-Center nennt man die halboffenen, überdachten Gebäude, in denen Sie an verschiedenen Ständen diverse Köstlichkeiten zu günstigen Preisen erwerben können. Die Hawkers befinden sich vor allem in der Nähe von öffentlichen Wohnsiedlungen oder im Zentrum von Distrikten oder Stadtteilen und bieten alle möglichen Arten von Speisen an: Ob chinesische Suppen, indische Spezialitäten oder malaiische Gerichte, hier koexistieren verschiedene Kulturen harmonisch nebeneinander.

Die Hawker-Center werden von lokalen Behörden geführt und dienten in erster Linie der Durchsetzung von Hygiene-Standards. Mit der Umsiedlung von Straßenverkäufern in Hawker Center fehlte es nun nicht mehr an fließend Wasser und Platz. Besucher sitzen typischerweise auf Plastikstühlen und -Tischen, Verkäufer haben ihre eigenen Stände oder „Stalls“, wo sie ihre Zutaten sicher verwahren und frisch halten können. Mittlerweile werden viele der Zentren durch sogenannte Food-Courts ersetzt, also in klimatisierte Einkaufszentren eingebunden. Außerdem benmüht man sich zunehmend um das Erscheinungsbild sowie abwechslungsreiche und kreative Menüs, um auch die jüngeren Singapurianer und Besucher zu erreichen. Immer öfter findet man auf den Speisekarten nun auch Speisen, die üblicherweise in Restaurants angeboten werden.

Orchard Road und Emerald Hill

Die Orchard Road ist die bekannteste Einkaufsmeile der Stadt. Hier finden Sie sowohl günstige Discountgeschäfte und beliebte internationale Ketten, aber auch Luxus-Marken sowie große Kaufhäuser und basar-ähnliche Strukturen, die sich über viele Stockwerke verteilen. Individuelle Boutiquen und Luxushotels vervollständigen die Kulisse, außerdem gibt es ein vielfältiges kulinarisches Angebot in den Einkaufshäusern, an Essensbuden oder im bekannten Newtown Food Court.

Man sagt, letzterer sei vor allem bei Dessert-Liebhabern beliebt. Die Einkaufsstraße erstreckt sich über 2,2 Kilometer. Wenn Sie die Orchard Road entlang flanieren, gelangen Sie automatisch zur Emerald Hill Road. Inmitten der Konsumtempel und Kaufhäuser fühlt sich ein Bummel durch diese Straße wie ein Spaziergang durch eine (historische) Oase an: Hinter den farbenfrohen Fassaden hübsch restaurierter, alter Häuschen verbergen sich angesagte Szene-Bars und -Lokale, exklusive Boutiquen und Restaurants, die in den Abendstunden zum Verweilen einladen.

Botanische Gärten Singapur

Als Zufluchtsort vor dem Großstadt- und Einkaufsdschungel dienen die Botanischen Gärten in Singapur. Sie befinden sich nur wenige Fahrt- oder Gehminuten vom nördlichen Ende der Orchard Road entfernt und bieten Besuchern und Einheimischen ein Plätzchen zum Entspannen im Grünen. Mit mehr als vier Millionen Besuchern pro Jahr ist der Botanische Garten in Singapur der meistbesuchte der Welt. Im Jahr 2015 erhielt der Garten sogar den Status als UNESCO-Weltkulturerbe und wurde Singapurs erste Stätte mit diesem Titel. Die großflächige Anlage erstreckt sich auf über 74 Hektar Land und ist neben Erholungsort, Jogging-Route und Grünfläche auch ein bedeutendes Forschungszentrum im Bereich Botanik und Gartenbau.

Der Eintritt ist kostenfrei, lediglich für die Nationalen Orchideen-Gärten zahlt man einen kleinen Beitrag. Und der lohnt sich: Über 60.000 Pflanzen und Orchideen wurden wunderschön drapiert und zusammengestellt, was die Orchideensammlung zur größten Ausstellung der Welt macht. Eine grüne Sehenswürdigkeit in Singapur, die Sie beeindrucken wird!

 

 

Zu den Autoren

Manja und Marcel, beide 26 haben den dunklen Uni-Keller für ein knappes Jahr gegen eine Weltreise eingetauscht. Manja liebt das Schreiben, Marcel das kreieren von Webseiten, und so beschlossen sie, ihren eigenen Reiseblog www.faube.com zu gründen. Dort finden sich nicht nur umfassende Tipps rund um die Planung, Kosten und Organisation einer Weltreise oder Reise, sondern auch wissenswertes und Berichte zu den schönsten Ländern und Städten auf dieser Welt. Schauen Sie doch mal vorbei!

 

Costa de la Luz – In der Sonne Südandalusiens

Der Lage an der Atlantikküste im äußersten Südwesten Andalusiens an der Grenze zum Nachbarland Portugal verdankt die 200 Kilometer lange Costa de la Luz ihre malerischen Sonnenuntergänge, welche die Region allabendlich in warmen Goldtönen leuchten lassen. Zwischen der lebendigen Hafenstadt Huelva und der berühmtem Surferhochburg Tarifa finden Urlauber unzählige feinsandige Strände, majestätische Dünen und würzig duftende Pinienwälder sowie authentische Ferienorte mit einer großen Auswahl an Unterkünften.

Obwohl die Costa de la Luz vielerorts stark touristisch geprägt ist, verfügt sie doch auch über ausgesprochen ruhige und nahezu menschenleere Gebiete, in denen sich Fauna und Flora ungestört entwickeln können. Hierzu zählt in erster Linie der knapp 550 km² große Nationalpark „Coto de Doñana“ im Mündungsbereich des Flusses Guadalquivir, dessen periodisch überschwemmtes Feuchtgebiet Tausenden Vogelarten als Lebensraum dient. Bei Wanderungen ab Palacio del Acebron, El Rocío und Matalascañas oder Schiffstouren auf dem Guadalquivir ab Sanlucar de Barrameda bekommt man mit etwas Glück vielleicht sogar den seltenen Pardelluchs zu Gesicht.

In den regionalen Naturschutzgebieten gibt es viele breite und lange Sandstrände

Playa de la Hierbabuena
Playa de la Hierbabuena, Bild: Luis Jimenez Benito / shutterstock

Ein weiteres sehenswertes Schutzgebiet, welches mit der gut einen Kilometer langen „Playa de la Hierbabuena“ auch einen populären Badestrand vorweist, ist der gut 5.000 Hektar große Nationalpark „La Breña y Marismas del Barbate“ auf dem Gebiet der beiden Gemeinden Barbate und Vejer de la Frontera in der Provinz Cádiz. Das Feuchtgebiet ist aufgrund seiner Nähe zur Straße von Gibraltar ein unter Zugvögeln bevorzugter Rastplatz, hier finden diese als Nahrung auch genug Fisch sowie kleine Amphibien und Reptilien. Mit dem historischen Taubenschlag „Palomar de La Breña“ aus dem 18. Jahrhundert in San Ambrosio (Barbate) verfügt dieser Nationalpark auch den größten seiner Art weltweit. Mit aktuell über 10.000 Hektar Fläche deutlich größer ist der Naturpark „Bahía de Cádiz“ in der Bucht der gleichnamigen Provinzhauptstadt. Die vielen Radwege machen den Park unter sportlichen Aktivurlaubern attraktiv. Zum Baden beliebt ist die erst seit den 1980er Jahren vollständig für die Öffentlichkeit zugängliche, bis dahin als Manövergelände vom spanischen Militär genutzte „Playa de Camposoto“ bei San Fernando (Cádiz).

Der stetige Seewind macht die Costa de la Luz zum global berühmten Surfparadies

Mindestens ebenso bekannt und beliebt wie für ihre Naturdenkmäler ist die Costa de la Luz aber auch als Bade- und Wassersportparadies. Die zuverlässig fast das ganze Jahr über kräftig wehenden Winde sorgen nahezu überall für ideale Bedingungen speziell für den Surfsport. Neben dem weiter oben bereits erwähnten, unter Surfern aus aller Welt gerühmten Tarifa besitzen vor allem die Strände von Caños de Meca (Barbate) und La Fontanilla (Conil) einen ausgezeichneten Ruf unter Kite- und Windsurfern. Gleiches gilt für die Playa de los Bateles (Conil), Playa de la Cortadura (Cádiz) und Playa Yerbabuena (Barbate) sowie die Playa del Carmen (Barbate), Playa de Punta Umbría (Huelva) und Playa de Mazagón (Huelva). Traditionsreiche Badeorte mit entsprechender Infrastruktur in Form von vielen Unterkünften und Ausleihstationen für Ausrüstung sind zum Beispiel Novo Sancti Petri (Chiclana) sowie El Palmar (Vejer de la Frontera) und Zahara de los Atunes (Barbate).

Mildes Klima und fischreiches Meer machten die Gegend als Lebensraum attraktiv

Costa de la luz, Römer
Römische Ruine in Bolonia, Bild: elRoce / shutterstock

An sehenswerten historischen Kulturdenkmälern in teils Jahrtausende alten Städten und Gemeinden herrscht an der Costa de la Luz ebenfalls keinerlei Mangel. Schon die Römer schätzten die schöne Landschaft und gründeten seinerzeit bis heute als Ruinen erhalten gebliebene Siedlungen wie etwa „Baelo Claudia“ bei Bolonia nordöstlich von Tarifa in der Provinz Cádiz. Häufig besucht und fotografiert werden auch der einstige römische Hafen „Barbesula“ bei Sotogrande-San Roque (Cádiz), die bronzezeitliche Totenstadt „Necrópolis de los Algarbes“ bei Tarifa (Cádiz) und das Kap Trafalgar (Cabo Trafalgar), wo im Oktober 1805 die legendäre Schlacht von Trafalgar stattfand, in der Admiral Nelson die spanisch-französische Flotte vernichtend schlug, aber auch seinen Tod fand. Besonders zahlreich vertreten sind in der Region in der Steinzeit als Wohnraum genutzte Höhlen, die mit noch immer sichtbaren sowie beeindruckenden prähistorischen Felsmalereien geschmückt sind. Exemplarisch an dieser Stelle genannt seien die „Cueva de la Laja Alta“ bei Jimena de la Frontera (Cádiz), die „Cueva de Bacinete“ bei Los Barrios (Cádiz) und die „Cueva de las Bailadoras“ bei Los Barrios (Cádiz).

Frischeren Fisch als an der Costa de la Luz wird man in Spanien kaum finden

Die Costa de la Luz präsentiert sich also als landschaftlich ungemein reizvolle und auch sehr vielseitige Feriengegend mit zahlreichen Ausflugs- und Freizeitmöglichkeiten. Einen Abstecher lohnen auch die vielen historischen Kirchen, Klöster und Paläste in Ayamonte an der Mündung des Guadiana in den Atlantik an der Grenze zu Portugal in der Provinz Huelva. Nicht weit entfernt liegt auch die Stadt Isla Cristina mit der populären Flaniermeile „Paseo de las Palmeras“ sowie dem Badeort „Playa de Islantilla“ und dem Wandergebiet „Marismas de Isla Cristina“. Punta Umbría hält das UNESCO-Biosphärenreservat im Naturpark „Marismas del Odiel“ sowie die Badestrände La Bota, Los Enebrales, El Portil und Matanegra parat, die „Playa de Matalascañas“ ist für ihre Golfanlagen bekannt. In Sanlúcar de Barrameda begann Christoph Kolumbus 1498 seine dritte Amerikafahrt, in El Puerto de Santa María empfangen viele gemütliche Sherry-Bodegas sowie Restaurants für Fisch und Meeresfrüchte.

Urlaub in Griechenland – ein paar Tipps für die Touristen

Wegen des warmen Klimas, der schönen Strände und der Geschichte wählen die Touristen sehr gerne billige Flüge nach Griechenland. Denn das ist gerade dieser Ort, der die Wiege unserer Zivilisation ist. Wunderbare Architektur, aus der man in den nächsten Epochen geschöpft hat, die Geburt der Philosophie, der Anfang der Olympischen Spiele oder die Entstehung der Grundlagen der Wissenschaft sind nur einige der Leistungen, die wir den alten Griechen zu verdanken haben. Wenn wir noch die wunderbaren Naturumstände erwähnen, bekommen wir einen fertigen Grund, um so schnell wie möglich, billige Flüge nach Griechenland zu buchen und dort den Urlaub zu planen.

Warum sind die Flüge nach Griechenland so populär

Wenn man eine Reise nach Griechenland plant, sollte man den Charakter des Aufenthaltes im voraus festlegen. Es ist gut zu entscheiden, ob man sich während der Reise eher auf die Geschichte des Landes oder auf die sorglose Erholung unter Meereswellen konzentrieren will. Man empfiehlt den Reisenden, dass sie am Anfang die Hauptstadt besichtigen. Für die Liebhaber des mediterranen Klimas schlägt man einen Ausflug zu einem griechischen Insel, wie z.B. Kreta, Zakynthos oder Samos vor.

Wir fangen an, Griechenland zu besichtigen – die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Athen

Die Bucht von Balos auf Kreta, Bild: leoks / shutterstock

Die Geschichte der Stadt Athen reicht etwa 7000 Jahre zurück. Die wichtigste Sehenswürdigkeit und zugleich ein Pflichtpunkt jedes Reiseprogramms ist die Akropolis – der Hügel, der sich über die Stadt ausbreitet. Am Anfang sollte die Akropolis eine Schutzfunktion erfüllen, aber im Laufe der Zeit wurde sie zum Kulturzentrum der Antike. Das ist eine der am besten aufbewahrten Tempelkomplexe. Der wichtigste Tempel auf dem Hügel ist der Parthenon. Symmetrische Gestalt und von Phidias geschaffene wunderbare Baudekorationen geben dem Gebäude Leichtigkeit und Harmonie. Auf der Akropolis befinden sich auch Dionysostheater, Niketempel und Odeon des Herodes Atticus –  ein griechisches Theater aus Stein, aufbewahrt in einem guten Zustand. Zu besichtigen sind auch Tempel des Hephaistos, eine wiederaufgebaute klassische Stoa und ein Park.

Athen bedeutet nicht nur die Akropolis. Der zweite Ort, der am liebsten von den Reisenden besucht wird, ist die Agora. In der Vergangenheit war das ein Versammlungsplatz – ein Äquivalent des heutigen Markts. Hier fand das Alltagsleben, Volksversammlungen sowie Handel statt. Der Platz ist wegen Platons Dialoge berühmt geworden, der die Agora zum Ort machte, wo Sokrates seine philosophischen Fragen stellte.

Bevor man nach Griechenland kommt, sollte man im Reiseprogramm auch andere Sehenswürdigkeiten berücksichtigen. Das können z. B.  Hadriansbibliothek, Hadriansbogen, Olympieion oder der ältesten Stadtteil Plaka mit den klassischen Gebäuden und zahlreichen Restaurants sein. Gut zu wissen ist, dass der Eintritt in die Museen in Athen an manchen Tagen kostenlos ist. Man sollte das beachten, wenn man billige Flüge nach Griechenland bucht.

Griechische Strände und andere Touristenattraktionen

Athen Parthenon
Der Parthenon-Tempel, Bild: anyaivanova / shutterstock

Die griechischen Inseln sind zauberhaft. Für die schönste Insel gilt Zakynthos. Sie ist ein Teil der Ionischen Inseln. Sie ist bekannt für azurblaues Wasser, goldenen Sand, Grotten und wuchernde Flora. Das ist eine gute Richtung für die Wassersportanhänger und die Straßenfeste- Liebhaber. Eine große Aufmerksamkeit sollte man der Insel Samos schenken. Sie liegt in der Ägäis und ist eine der schönsten Inseln in diesem Bezirk. Paradies-Buchten, Kliffe und blaues Meer geben der Insel einen immanenten Zauber. Außerdem blühen hier im Frühling die Wiesen mit Orchideen, was einen magischen Charakter verleiht. Wenn das Ziel der Reise nach dem Balkan die Natur ist, sollte man eine der oben erwähnten Inseln besuchen.

Die beste Zeit für billige Flüge nach Griechenland

Das mediterrane Klima ist bedeutend wärmer als das Klima in der Mehrheit der europäischen Länder. Die beste Zeit für die Reise nach Griechenland ist der frühe Frühling, d.h. zwischen April und Juni oder der Herbst, zwischen September und Oktober. Dann ist das Wetter meistens warm und es regnet nicht, was eine große Bedeutung für die Besichtigung hat. Zusätzlich sind die Flugtickets billiger, weil weniger Touristen den Urlaub in diesem Zeitraum planen. Die Flugtickets nach Griechenland sind im Sommer erheblich höher, wenn viele Menschen die griechischen Inseln für den unvergesslichen und erholsamen Urlaub wählen.

Quelle: eSkyTravel.ch.

 

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Oberbayrische Seen – Touristische Kleinode im Alpenraum

Die weitgehend mit dem gleichnamigen, 17.500 qkm großen Regierungsbezirk Oberbayern deckungsgleiche Region Oberbayern gehört zu den wichtigsten touristischen Zielen Deutschlands. Zu dieser Attraktivität haben neben der Landesmetropole München und weiteren oberbayerischen Städten wie Freising und Ingolstadt vor allem die Naturschönheiten der Region beigetragen. Dabei kommt den zahlreichen, in alpine und voralpine Landschaften eingebetteten Oberbayrische Seen der Region herausragende Bedeutung zu.

Mehr als 250 Seen verteilen sich über Oberbayern. Neben sehr großen Seen wie dem Chiemsee (80 qkm), dem Starnberger See (56 qkm) und dem Ammersee (47 qkm) gibt es einer Vielzahl kleiner und kleinster Seen wie z. B. den fünf Hektar großen Weitsee bei Traunstein, den wärmsten See Oberbayerns in Waging oder der Ampersee (8 ha) bei Olching.

Chiemsee – Das Bayrische Meer

Der zwölf Kilometer lange und acht Kilometer breite Chiemsee ist der größte See Bayerns. Er ist Zentrum der zu den Landkreisen Rosenheim und Traunstein gehörenden Urlaubsregion Chiemgau. Umgeben ist der See von den beeindruckenden Felsmassiven der Chiemgauer Alpen mit Gipfeln wie dem Hochfelln (1674 m). Kur- und Badeorte an der über 60 km langen Uferlinie sind u. a. die „Fair-Trade-Stadt“ Prien am Chiemsee, der mit einem Römermuseum aufwartende Yachthafenort Seebruck sowie Bernau am Chiemsee mit seinem Torfbahnhof. Der Chiemsee hat einen ausgezeichneten Ruf als Revier für Wassersportarten wie Segeln, Tauchen oder Surfen.

Touristisch prominent sind auch zwei Seeinseln, die von den über den See fahrenden Dampfern angelaufen werden. Die mit 285 ha mit Abstand größte dieser beiden Eilande ist die autofreie Herreninsel mit dem in den 1870er und 1880er Jahren erbauten Schloss Herrenchiemsee, dem „Märchenschloss“ von König Ludwig II., als Hauptattraktion. Die benachbarte, ebenfalls autofreie Fraueninsel (15 ha) hat 300 Einwohner und ist mit seinem Kloster Frauenchiemsee ein wichtiger Wallfahrtsort.

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Fünfseenland – Kultur- und Naturlandschaft bei München

Das bei Münchnern und Augsburgern als Naherholungsgebiet sehr beliebte Fünfseenland erstreckt sich etwa 30 km südwestlich der Landeshauptstadt innerhalb des Bereichs des Münchner S-Bahn-Netzes. Zu dieser Seenlandschaft gehören außer den fünf namensgebenden Hauptgewässern Starnberger See, Ammersee, Wörthsee, Pilsensee und Weßlinger See zahlreiche kleine Seen. Der landschaftliche Reiz des hügeligen bis teilweise gebirgigen Fünfseenlands mit Wald- und Wiesenzonen wird durch kulturelle Sehenswürdigkeiten und etliche touristische Angebote ergänzt. Die bekanntesten am Ufer des Starnberger Sees (früherer Name: Würmsee) liegenden Gemeinden sind die Kreisstadt Starnberg mit ihrer Seepromenade, die Fremdenverkehrsgemeinde Tutzing und Feldafing. Knapp vor Feldafing kann die zwei Hektar große einzige See-Insel, die Roseninsel, besucht werden. Hier kann auf den Spuren von Kaiserin Sisi, die in der Nähe in Possenhofen zuhause gewesen war und die Insel regelmäßig als Sommerfrische aufgesucht hat, gewandelt werden. An einem anderen Monarchen, nämlich Ludwig II., erinnern im Seeort Berg das Schloss Berg sowie eine Gedenktafel an der Uferstelle, wo der Bayern-König 1886 umgekommen ist. Fünf Kilometer westlich vom Starnberger See lädt der 16 Kilometer lange und bis zu 80 Meter tiefe Ammersee zum Baden, Surfen, Angeln und Segeln, Radwandern, Laufen und, Biergartenspaß ein.

Für Schiffs-Fans ist eine Fahrt mit der 1906 vom Stapel gelaufenen Schaufelrad-Veteranin DIESSEN ein Muss. Für Sakralbau-Fans ist dagegen am Ammersee der Besuch des Marienmünsters im Seeort Dießen ein Muss. Am vier Quadratkilometer großen, im privaten Adelsbesitz stehenden Wörthsee ist nur ein kleiner Uferstreifen öffentlich zugänglich. Der Weßlinger See (17 Hektar) befindet sich dagegen in Kommunalbesitz und gilt als wärmster Badesee im Fünfseenland. Zur Schloss-Gemeinde Seefeld zählt der im Uferbereich teils als Naturschutzgebiet geschützter, zum Teil dem Badebetrieb geöffnete, zwei Quadratkilometer große Pilsensee.

Tegernsee – Bayern pur

Tegernsee
Der Tegernsee, Bild: Rishiken / shutterstock

Die Tourismus-Fachleute der 50 km südlich von München gelegenen Region beim Städtchen Tegernsee werben mit der Behauptung, dass Bayern nirgendwo bayerischer sei als im Tegernsee-Gebiete Tatsächlich haben der am gleichnamigen See liegende Heilklima-Kurort Tegernsee mit seinem Klosterschloss und dem Rathaus, das einen eigenen Bootsanleger hat, seiner bodenständigen Gastronomie und seiner reichen Brauchtumspflege viel Lokalkolorit. Der Tegernsee, an dem auch die Kurorte Bad Wiessee und Kreuth ihren Standort haben, ist bekannt für seine ausgezeichnete Wassersauberkeit. Der See ist nicht nur bei Touristen und Gesundheitssuchenden beliebt, sondern auch ein Hotspot für Kongresse und Seminare.

Königssee und Walchensee – tiefe Alpenseen

Wie der Tegernsee weist der von Gebirgshängen flankierte, smaragdgrüne Königssee (5 qkm) im Nationalpark Berchtesgadener Land ebenfalls ausgezeichnete Wasserqualitäten auf. Er eignet sich somit hervorragend für einen Urlaub im Berchtesgadener Land. Mit stellenweise 190 Meter Tiefe gehört der Königssee wie der um zwei Meter tiefere Walchensee (16 qkm, Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen) zu den drei tiefsten Seen Deutschlands. Die auf der zur Gemeinde Schönau gehörenden Halbinsel Hirschau im Königssee im Schatten des Watzmann-Massivs erbaute, zweitürmige Wallfahrtskapelle St. Bartholomä ist das architektonische Wahrzeichen des Königssees. Hirschau, zu der auch ein heute als Gaststätte genutztes Jagdschloss gehört, ist nur über gebirgige Pfade oder per elektroangetriebener Seedampfer zu erreichen.

Empfehlenswert bei einem Königssee-Besuch ist unbedingt ein Abstecher zum Obersee-Abschnitt, um dort den 400 m hohen Röthbach-Wasserfall zu erleben. Wie im Königssee liegen auch im Walchensee einige Wracks von Kraftfahrzeugen und Flugzeugen, die in den sauerstoffarmen Tiefzonen nicht verrostet sind und im klaren Wasser gut erkennbar sind. Wegen seiner windgünstigen Lage in den Bayerischen Voralpen ist der Walchensee ein bei Seglern und Surfern hochgeschätztes Revier.