Weißblau ist der Himmel, schneebedeckt präsentieren sich die Gipfel, bunt bemalt sind die Hausfassaden in den schmucken Dörfern. Keine Frage: Es gibt viele Gründe für einen Urlaub in Bayern, denn in diesem südlichsten aller Bundesländer gibt es neben leiblichen auch etliche seelische Genüsse. In den zahlreichen Klöstern und Abteien als Rückzugsorte der Besinnung oder in Oberammergau, wo einst die Kelten ein Flusstal besiedelten, wo sich Römer heimisch fühlten und der legendäre Kaiser Ludwig die Einwohner mit einigen Privilegien ausstattete. Seit dem 19. Jahrhundert ist Oberammergau, die Werkstatt der Lüftlmaler, nicht mehr ein weißer Fleck auf der touristischen Landkarte. Hier sind die berühmten Herrgottschnitzer zu Hause und hier bemühen sich Laien und Profis alle zehn Jahre, das Leiden des Christus in einem Passionsspiel nachzuzeichnen.
Das Jahr 1633 hielt mit tiefschwarzen Lettern Einzug in die Geschichtsbücher von Oberammergau, denn die Pest ließ die Einwohnerzahl schrumpfen. Der “Schwarze Tod” zerstörte auch am Fuße der Ammergauer Alpen alles. Die sozialen Bindungen der Menschen und letztlich auch alle moralischen Werte. Für so manchen war das Leben kurz, und nicht wenige glaubten, dass die Pest nichts anderes sei, als der Zorn des Herrgotts, der auf die Erde gekommen sei. Auch in Oberammergau begannen die Gläubigen, sich selbst zu geißeln, die Heiligen zu verehren und zu Wallfahrten aufzubrechen. Achtzig Einwohner des bayrischen Ortes kamen 1633 historischen Dokumenten zufolge durch die Pest ums Leben, und wen die Seuche verschonte, gelobte feierlich, fortan ein Passionsspiel aufzuführen.
Die Pest kam am Tag des Kirchweihfestes
Es waren nicht wenige Menschen in Oberammergau, die ein Zeichen des Herrn darin erblickten, dass ausgerechnet zum Kirchweihfest des Jahres 1632 die Pest in ihrem beschaulichen Ort Einzug hielt. In der Nachbarschaft des Klosters Ettal, das einst von Kaiser Ludwig dem Bayern ebenfalls nach einem Gelöbnis gegründet wurde, entwickelten die Einwohner von Oberammergau schon in den ersten Jahren ihres Passionsspiels eine hektische Betriebsamkeit. Sie verstanden die Nachstellung der Leidensgeschichte des Christus als Akt ihrer ganz persönlichen religiösen Erbauung. Für die Ursprungstexte des Passionsspiels sorgten vermutlich der Augsburger Meistersinger Sebastian Wild und ein unbekannter Mönch des Klosters Ettal.
Ein Schauspielhaus für 5.200 Besucher
Alle zehn Jahre verwandelt sich nunmehr das bayrische Dorf zu einem Bienenhaus, denn zu Zeiten des Passionsspiels kommen Gäste aus aller Welt. Und auch die Einwohner Oberammergaus verwandeln sich in dieser Zeit. Aus Holzschnitzern werden dann römische Legionäre, aus Bauern Laienschauspieler. Für jeden dritten Einwohner dieses Ortes ist es eine Selbstverständlichkeit, an der Passion mitzuwirken. Die meisten begnügen sich allerdings mit der Rolle eines Statisten, und wer erwählt ist, in die Hauptrolle des Jesus von Nazareth zu schlüpfen, haucht während der Saison um die hundertmal: “Es ist vollbracht…” Das Schauspielhaus, das in seiner heutigen Form im Jahr 1930 entstand, fasst etwa 5.200 Besucher. Im Laufe der Zeit wurden die Technik der Freilichtbühne modernisiert, die Fassade verschönert und der Brandschutz verbessert.
Die Visite des Schauspielhauses und damit der traditionellen Stätte der Passion gehört bei Ausflügen in Oberammergau zu allen Zeiten zum Pflichtprogramm der Besucher. Aber auch den Holzschnitzern kann man im sogenannten “Pilatushaus” zwischen Mitte Mai und Mitte Oktober über die Schultern schauen. Die Sehenswürdigkeiten von Oberammergau können die Gäste im übrigen zu Fuß erwandern, denn der Ort ist überschaubar. Ein Schmuckstück ist zweifellos die Pfarrkirche St. Peter und Paul. Sie ist ein bedeutendes Beispiel für den Barock süddeutscher Prägung und entstand bis Mitte des 18. Jahrhunderts. Im Innern des Gotteshauses fallen die reichen Stuckarbeiten sowie die Fresken an den Decken und Wänden ins Auge. Der Hochaltar zeigt die Mutter Gottes als himmlische Helferin. Die Orgel der Kirche wurde im Jahr 1893 installiert.
Die längste Ganz-Jahres-Rodelbahn der Welt in Oberammergau
Die Ammer, Bild: Alexander Schmitz / shutterstock
Bei einem Bummel durch Oberammergau fällt auf, dass die Fassaden fast aller Häuser über Schmuckelemente und Darstellungen verfügen. Grundlagen dieser Technik lieferte ein Einheimischer – der Oberammergauer Maler Franz Seraph Zwink im 18. Jahrhundert. Der Künstler prägte mit seinem Stil das Bild des Schauspielortes. Am Kolbensattel entstand im Jahr 2013 eine Ganz-Jahres-Rodelbahn. Wer sich auf einen schienengesteuerten Schlitten setzt, rast mit einer Geschwindigkeit von maximal vierzig Kilometer pro Stunde ins Tal. Dies ist mit einer Distanz von 2,5 Kilometern und einem Höhenunterschied von vierhundert Metern die längste wetterfeste Rodelbahn der Welt.
An der schönen Dorfstraße hat sich das Oberammergauer Museum etabliert. Zu den Schmuckstücken des Museums zählen die historische Kirchenkrippe sowie etliche Exponate der heimischen Schnitzkunst. Im Dachgeschoss finden von Zeit zu Zeit Sonderausstellungen statt. Im Rahmen einer Führung durch das sogenannte “Eisenhower-Museum” erfährt der Besucher Interessantes aus dem Leben des 34. Präsidenten der Vereinigten Staaten.
Namibia – Wenn das Kreuz des Südens den nächtlichen Himmel beherrscht und sich in den frühen Stunden des Tages ein Dunstschleier über die karge Landschaft legt, dann darf man getrost davon ausgehen, dass man sich in einer der faszinierendsten Regionen Afrikas befindet.
Namibia ist das Land der unendlichen Weite und Stille. Ein Land, dessen Farben intensiv sind und wo sich die Einflüsse zumeist deutscher Einwanderer vermischen mit der Kultur der San, der Herero und der Himba. Die Wüste Namib, die nachweislich älteste der Welt, hat Namibia den Namen gegeben, und wo sich die Einöde jenseits der Dünen im Namib-Naukluft-Nationalpark verliert, da verschwimmt das Rot des Wüstensandes im Wasserbad des kalten Atlantiks. Namibia ist voller Wunder und so etwas wie das Eldorado für Urlauber, die die ausgetretenen Touristik-Pfade verlassen und sich für eine Auszeit begeistern, die Unerwartetes und Abenteuerliches verspricht.
Antilopen in Sossusvlei, Bild: Radek Borovka / shutterstock
Kaum ein anderes Land auf unserem Globus erfreut sich einer so großen Zahl an Dünen wie Namibia. Für die Menschen der Namib sind sie die eigentlichen Symbole des Landes und eine Spielwiese der permanenten Winde, die vom Benguelastrom herüberwehen. Die niedrigen Temperaturen des Wassers sind die bedeutendsten Faktoren des ariden Klimas und dem Ausbleiben von Niederschlägen. Die sandigen Berge bei Sossusvlei zählen zu den herausragenden Zielen der Urlauber.
Sie sind eine Laune der Natur – mal in stetiger Bewegung und dann wieder über viele Jahre auf einen Fleck verharrend. Die Menschen der San, die diese Region schon vor etlichen Jahrhunderten als Sammler und Jäger besiedelten, sprechen von den “Singenden Dünen”. Sie beflügelten an den Lagerfeuern ihre Phantasien und ermunterten sie, die Legenden ihrer Ahnen von Generation zu Generation weiter zu tragen. Im Laufe der Zeit haben die San ihre Scheu vor fremden Einflüssen abgelegt und geben den Gästen aus einer anderen Welt intensive Einblicke in ihren Alltag. In den sogenannten “Lebenden Museen” bessern die San ihr karges Auskommen und das ihrer Dorfgemeinschaft auf.
Der größte Schiffs-Friedhof der Welt
Die Skelettküste in Namibia, Bild: Radek Borovka / shutterstock
Auf einer Länge von mehr als 1.500 Kilometern zieht sich der namibische Dünengürtel entlang des Atlantiks. Von der Grenze zu Südafrika und dem Diamanten-Sperrgebiet bei Lüderitz bis zur Skelettküste, die für manche Besucher wildromantische Akzente setzt und die andere eher als rau und unwirtlich bezeichnen. Eines ist diese einsame Region allemal: Der größte Schiffs-Friedhof der Welt. Dort, wo sich neblige Bänke über dem Meer ausbreiten, verloren die Kapitäne häufig die Orientierung. Für die Schiffsbrüchigen gab es dann die schaurige Alternative zwischen Ertrinken und Verdursten. Wer sich viel Zeit lässt und sich den Sinn für die kleinen Dinge des Lebens bewahrt hat, trifft an der Skelettküste wundersame Wesen, die unter der Sonne des Südens ausschauen, als kämen sie aus einer fernen Zeit.
Das Chamäleon ist ein Meister, wenn es darum geht, sich erfolgreich zu tarnen. Flora und Fauna halten viele Überraschungen bereit. So die Welwitschia, die ihren ungewöhnlichen Namen dem österreichischen Entdeckter Friedrich Welwitsch verdankt und so etwas wie ein lebendes Fossil mit Blättern ist, die eine Länge von bis zu zwei Metern erreichen können. Sie ist nicht sonderlich fotogen aber uralt – einige Exemplare haben in der Wüste der Namib bis zu zweitausend Jahre überlebt.
Namibia – Die üppige Tierwelt am “See der Tränen”
Hat man als Urlauber im Mietwagen oder im Reisebus auf den staubigen Straßen Namibias die Monster-Wüsten hinter sich gelassen, bilden allein die Windräder auf den riesigen Farmen die Fixpunkte. Es sei denn, eine Herde graziöser Oryx-Antilopen grast neben der Fahrbahn oder kreuzt den Weg. Mit ihren langen und spitzen Hörnern spießen sie in höchster Not auch schon mal einen streunenden Löwen auf. Auch denen begegnet man, mit ein wenig Glück, in freier Wildbahn.
Besonders groß sind die Chancen, die sogenannten “Big Five” zu erleben, im Etosha Nationalpark. Namibia ist stolz darauf, einen der größten Wildparks der Welt präsentieren zu können. Manche nennen diese riesige Salzpfanne “See der Tränen” oder “Land des trockenen Wassers”. In der Ovambo-Sprache ist das Wort Etosha vielmehr mit “Großer weißer Platz” zu übersetzen. Am Rande des Salzsees, der vor Jahrmillionen austrocknete, leben nicht weniger als 110 Arten von Säugetieren sowie eine gigantische Vogelwelt.
Unberührte Natur und Zeichnungen im Fels
Die Christuskirche in Windhoek, Bild: Vadim Nefedoff / shutterstock
Keine Frage: Namibia ist ein Paradies für Outdoor-Sympathisanten und für Tierliebhaber. Es ist ein Land, in dem noch immer “die Wüste lebt” und in dem es eine Vielzahl von Wander- und Trekkingpfaden in einer weitgehend unberührten Natur gibt. Unweit der faszinierenden Felsbilder von Twyfelfontein mit dem berühmten tanzenden Kudu ist in der Tsisab-Schlucht am Brandberg die sogenannte “Weiße Dame” zu besichtigen.
Die in die Felsen geritzten Zeugnisse der San sind Botschaften aus einer Zeit, die Jahrhunderte zurück liegt. Dass die Bilder so gut erhalten blieben, verdanken sie den klimatischen Gegebenheiten in Namibia mit einer extrem trockenen Luft. Sie animieren aber auch dazu, Fragen nach dem Sinn des Lebens zu stellen und geben Aufschluss über das soziale Miteinander der Urvölker in Namibia. Die Felsenkunst in Nordwesten ist zweifellos ein einzigartiger Schatz des Landes und inzwischen auch ein Teil des Weltkulturerbes der UNESCO.
In Swakopmund weht stets eine kühle Brise
Die Ureinwohner von Namibia sprechen vom “Ort der Leere”, wenn sie die Wüste Namib meinen. Doch in dieser “Leere” gibt es einige sehenswerte Oasen. Manche von ihnen entwickelten sich im Lauf der Zeit zu Städten. So auch Swakopmund, das vor allem in den Monaten des Sommers zum Ziel der Einheimischen wird, wenn die Sonne ohne Erbarmen vom Himmel brennt. In “Swakop” am Atlantik weht stets eine kühle Brise. Es ist ein Ort, in dem deutsch die Muttersprache vieler Menschen ist, die hier schon immer gewohnt haben. Es sind die Urenkel jener Pioniere, die zu Kaisers Zeiten nach Namibia kamen. An der Küste gibt es einen Leuchtturm, der auch einer Insel in der Nordsee zur Ehre gereichen würde. In Lüderitz ist der Jugendstil nie aus der Mode gekommen. Von hier aus ist es nicht weit bis nach Kolmanskop, der vom Sand verschluckten einstigen Metropole der Diamantenfunde. Und dann ist da noch Windhoek, die charmante namibische Hauptstadt, wo das “Tafel Lager”-Bier nach den deutschen Reinheitsgeboten gebraut wird. Auch dort befindet sich ein Wahrzeichen, das an die deutsche Kolonialisierung des afrikanischen Südwestens erinnert: Die graziöse Christus-Kirche. Namibia hat viele Gesichter. Das Land ist farbig und voller Kontraste.
Sehenswürdigkeiten von Namibia auf einen Blick
Etosha Nationalpark
Elefanten im Etosha-Nationalpark, Bild: Efimova Anna / shutterstock
Der Etosha Nationalpark gehört mit zu den schönsten und wichtigsten Orten Namibias. Als Nationalpark beherbergt er 114 Säugetierarten (u.a. Giraffen, Löwen, Geparden, Nashörner, Elefanten und viele Weitere), über 400 Vogelarten, 100 verschiedene Arten von Reptilien und 16 Arten von Amphibien sowie eine Fischart. Damit leistet der Park einen wichtigen Beitrag zum Wildtier- und Naturschutz. Ein Beispiel hierfür ist der Erfolg des Etosha Nationalparks bei dem Schutz von Spitzmaulnashörnern.
Touristen können mit dem eigenem Fahrzeug oder mit einem fachkundigen Guide den Park befahren. Dabei ist zu beachten, dass das Fahrzeug, abgesehen von eingezäunten, extra ausgewiesenen Gebieten, nicht verlassen darf. Die Öffnungszeiten des Parks sind von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Es gibt auch die Möglichkeit, im Etosha Nationalpark zu übernachten. Von den Unterkünften aus können, mit etwas Glück, ebenfalls Tiere beobachtet werden. Bei einer Übernachtung bietet sich auch ein nächtlicher Gamedrive mit einem erfahrenden Guide an.
Bwabwata-Nationalpark
Der Bwabwata-Nationalpark befindet sich am Zipfel der Sambesi Region und beherbergt vier (Löwe, Leopard, Elefant und Büffel) von fünf Arten der sogenannten „Big Five“. Der Park ist bekannt für seine zahlreichen Elefantenherden und Wildhunde, welche die letzten ihrer Art in Namibia sind. Zudem lassen sich Flusspferde und Krokodile, weiteres Großwild sowie ungefähr 400 verschiedene Vogelarten beobachten.
Düne 45
Die Düne 45 hat ihren Namen aufgrund ihrer Position (Düne Nummer 45 vom Atlantik aus gesehen) erhalten. Sie befindet sich in der Namib, der ältesten Wüste der Welt. Der Sand der Düne ist fünf Millionen Jahre alt. Zahlreiche Touristen besteigen die Düne, um einen der schönsten Ausblicke für den abendlichen Sundowner zu erleben.
Ein weiteres Highlight der Namib ist ihr direkter Übergang zum Atlantik. Sie gehört zum UNESCO Weltkulturerbe. Das Land Namibia verdankt der Wüste Namib seinen Namen.
Fish River Canyon
550 Meter tief, 160 Kilometer lang, 27 Kilometer breit – das ist der Fish River Canyon, der zweitgrößte Canyon der Welt (der größte Canyon der Welt ist der Grand Canyon). Ein beeindruckendes Naturerlebnis! Für Touristen werden geführte Wanderungen durch den Canyon angeboten. Ein selbstständiger Abstieg ohne Guide ist lebensgefährlich und verboten. Der Canyon befindet sich in dem länderübergreifenden Nationalpark ǀAi-ǀAis Richtersveld Transfrontier Park und wird auf ein Alter von 500 Millionen Jahre geschätzt. Er gilt als nationales Erbe Namibias.
Regionen in Namibia
Bild: moloko_vector / shutterstock
Namibia ist in dreizehn verschiedene, eigene Regionen eingeteilt. Jede Region ist sehenswert und hat eigene Höhepunkte und Besonderheiten. Die verschiedenen Regionen lauten:
Ohangwena
Omaheke
Omusati
Oshikoto
Otjozondjupa
Oshana
Khomas
Hardap
Kavango-Ost
Kunene
Kavango-West
Erongo
Sambesi
Bekannteste Städte in Namibia
Windhoek
Die Christuskirche in Windhoek, Bild: Vadim Nefedoff / shutterstock
Windhoek ist die Hauptstadt Namibias, in welcher 20 Prozent der gesamten Bevölkerung des Landes lebt. In Windhoek kommen alle wichtigen Institutionen und Verkehrsknotenpunkte zusammen, so ist die Stadt gut in den internationalen Flugverkehr eingebettet. Da das Land vom Kolonialismus geprägt ist, finden sich auch in Windhoek afrikanische und europäische Einflüsse. Beispiele für europäische Einflüsse sind sind das Feiern von Karneval und Oktoberfest.
Swakopmund
Swakopmund in Namibia, Bild: Ado van de Filmchens / shutterstock
Swakopmund, von vielen liebevoll Swakop abgekürzt, befindet sich direkt am Atlantik und in der Namib-Wüste. Die Stadt ist die Hauptstadt der Region Erongo. Swakopmund hat aufgrund seiner Lage ein maritimes Klima. Bei einem Rundgang erinnert die Stadt eher an eine Stadt an der deutschen Nordsee, so tragen viele Cafés, Restaurants und Geschäfte deutsche Namen. Highlights der Stadt sind die zahlreichen Aktivitäten, die in Swakopmund unternommen werden können: Surfen in den Dünen oder auf dem Wasser, Quad fahren in der Wüste, Kanu fahren mit Delfinen, Ausflüge in die Mondlandschaft und viele Weitere.
Viele Touristen fokussieren sich auf die „Big Five“, dabei werden in Swakopmund auch Ausflüge zum Entdecken der „Little Five“ angeboten. Hierbei handelt es sich um kleine Wüstenbewohner (Rüsselspringer, Nashornkäfer, Büffelweber, Ameisenlöwe und Pantherschildkröte).
Otjiwarongo
Otjiwarongo als Hauptstadt der Region Otjozondjupa liegt im Land relativ zentral gelegen. Zum einen liegt sie an einer der Hauptverkehrsstraßen (der B1) des Landes, zum anderen nur ungefähr 250 Kilometer von Windhoek entfernt. Hinter Otjiwarongo befinden sich viele Farmen, die Umgebung ist eher landwirtschaftlich geprägt. Je nach den eigenen Interessen und Wünschen ist ein Besuch der verschiedenen Farmen in Namibia ebenfalls empfehlenswert.
Highlights in Otjiwarongo sind der ungefähr 50 Kilometer entfernte Waterberg, eine Krokodilfarm, die zu den Ältesten ihrer Art gehört, sowie der AfriCat-Stiftung und die Cheetah Conservation Fund. Diese Stiftungen haben das Ziel, afrikanische Großkatzen zu schützen. Alle diese Ziele sind definitiv einen Besuch wert!
Kolmannskuppe
Kolmannskuppe ist eher eine Geisterstadt. Früher wurden in dieser Stadt Diamanten abgebaut, was überhaupt den Ursprung der Siedlung erklärt. Diese befindet sich nämlich in der Wüste im Tsau-ǁKhaeb-(Sperrgebiet)-Nationalpark in der Nähe der Hafenstadt Lüderitz. Das bedeutet wiederum, dass vor Ort keine natürlichen, lebensbejahenden Ressourcen wie Wasser, Erde oder Strom vorhanden waren. Trotzdem lebten bis zu 400 Personen in der Vergangenheit in der Stadt und bauten sich eine komplette Infrastruktur auf, von Turnhalle bis Schule über Eisfabrik. Diese Infrastruktur wurde komplett in ihrem Ursprung zurückgelassen und kann genau so auch heute noch besichtigt werden. Ein gespenstischer und faszinierender Anblick zugleich!
Aufgrund der Verlegung des Diamantenabbaus haben die meisten ehemaligen Bewohner Kolmannskuppe in den 1930er Jahren verlassen, der letzte Mensch lebte bis zum Jahr 1960 in dieser Stadt. Heute weht die Wüste in die Gebäude.
Weitere Informationen zu Namibia
Trotz seiner Größe von über 800.000 km² ist Namibia das Land mit der zweitwenigsten Bevölkerungsdichte weltweit. Nur die Mongolei ist noch dünner besiedelt. So leben in Namibia ungefähr 2,3 Millionen Bewohner, das entspricht 2,83 Einwohnern pro km². Gefühlt (und wahrscheinlich auch tatsächlich) leben in Namibia mehr Giraffen, als Menschen.
Das Wetter in Namibia ist in der Regel trocken und heiß mit regionalen Unterschieden.
Die wunderschöne Insel Sao Miguel liegt westlich vom europäischen Festland im Atlantischen Ozean. Sie gehört zur Inselgruppe der Azoren und ist von diesen 9 Inseln mit etwa 750 Quadratkilometern die größte.
Sao Miguel gehört wie alle Azoren-Inseln zum portugiesischen Staatsgebiet ist aber Teil der autonomen Region der Azoren. Unterteilt ist Sao Miguel in sechs Kreisgebiete: Lagoa, Nordeste, Vila Franca do Campo, Ribeira Grande, Povoacao sowie Ponta Delgada. Letzterer Kreis ist auch der Name der Hauptstadt Sao Miguels.
Nachdem diese paradiesische Insel zwischen 1427 und 1431 entdeckt wurde, wurde sie um etwa 1440 von Gonçalo Velho Cabral erschlossen. Die ersten Siedler stammten alle aus Portugal, es folgten aber jüdische Siedler, sowie Franzosen und Engländer. In den folgenden Jahren wuchsen Wirtschaft und Bevölkerung Sao Miguels.
Heutzutage leben viele Azorer vor allen Dingen vom Tourismus.
Geologische Besonderheiten
Blick auf Sao Miguel, Bild: Homo Cosmicos / shutterstock
Noch heute gibt es aktiven Vulkanismus auf Sao Miguel, dies äußert sich beispielsweise im Furnastal in Form von schwefel- und eisenhaltigen Thermalquellen. Vor etwa 10.000 Jahren hat der Vulkanismus die einst 2 geteilte Insel zusammengefügt. Der Westteil besteht hauptsächlich aus dem Einsturzkrater Sete Cidades, der Ostteil aus dem Gebirgsmassiv Serra Agua de Pau. Diese wunderbare Geologie lässt sich auf diversen Wanderwegen im Hinterland erkunden.
Besonderheiten auf Sao Miguel
Kultur, Speisen und Erlebnisse, Sao Miguel ist reich an all diesem, also, was darf man nicht verpassen?
Die Kulinarik ist vor allem durch Fischgerichte geprägt, den besonderen Touch verleihen die Azorer ihren Fischgerichten durch spezielle Zubereitung und exotische Gewürze. Ein weiteres Highlight ist die Ananas, sie ist ein Exportschlager Sao Miguels und somit eigentlich immer frisch.
Des Weiteren sind die Azoren der optimale Ort für “Whale Watching”, so nah Wale zu beobachten ist wohl kaum an einem anderen Ort möglich. Auch für Wassersportler ist die Azoren Insel ein wahres Paradies, dank warmen Wassertemperaturen und tollen Wellen!
Sehenswürdigkeiten und tolle Orte auf Sao Miguel
Kap Ponte do Arnel, Sao Miguel, Bild: Ana del Castillo / shutterstock
Lagoa Azul und Lagoa Verde: die blaue und die grüne Lagune bei Sete Cidades sind vor allem von oben eine wahre Augenweide! Selbst wer etwas bequem ist, kann den tollen Ausblick am Viewpoint Vista do Rei genießen, dieser liegt nämlich direkt an der Straße. Zwischen den beiden Lagunen gibt es auch eine Brücke, über die man wandern kann. Der tolle Blick lohnt sich auf jeden Fall!
Kap Ponta do Arnel: südlich von Nordeste, an einem kleinen Fischerhafen ist das wunderschöne Kap Ponta do Arnel mit einem Leuchtturm. Von dort aus fließt der blaue Himmel in das stahlblaue Meer über – es ist atemberaubend schön. Auch das niedliche, kleine Fischerdorf lädt zum Träumen ein.
Altstadt von Nordeste: die Kleinstadt Nordeste liegt im Nordosten der Insel Sao Miguel. Vor allem besticht sie aber durch ihre hübsche kleine Altstadt, aber auch durch die Brücke Ponte de Sete Arcos. Wie der Name bereits verrät besteht sie aus sieben Bögen und läuft direkt auf den zentralen Platz der Stadt zu.
Schwarzer Strand: der wohl nicht nur schönste sondern auch längste Strand der ganzen Insel ist die Praia de Santa Bárbara. Der schwarze Strand überzeugt nicht nur optisch, denn auch die tosenden Wellen locken Surfer an. Nicht umsonst finden hier internationale Surfwettkämpfe statt. Abgerundet wird der tolle Strand durch eine Strandbar.
Ponta Delgada: die Hauptstadt Sao Miguels ist wirklich ein wunderhübsches Städtchen! Spaziergänge an der Hafenpromenade oder durch die Altstadt oder eine Besichtigung der Burg Forte de São Brás – Ponta Delgada bietet viele Möglichkeiten. Die Altstadt wartet mit diversen Sehenswürdigkeiten wie Kirchen, Klöstern, Plätzen, Toren und dem Rathaus auf!
Möchten Sie bei einem Spaziergang durch einen Park ein wenig entspannen, dann empfehlen wir die Gentlemen Gärten, das sind diverse Garten- und Parkanlagen.
Dort sind Pflanzen aus den unterschiedlichsten Regionen und Ländern zu finden, aber auch Teiche, Grotten und Brücken.
Piscina da Boca da Ribeira: im Flusstal Ribeira da Guilherme im Norden Sao Miguels liegt das Meerwasser Schwimmbad Piscina da Boca da Ribeira. Das angenehme Wasser des Atlantiks lädt sie hier zum Verweilen und Enspannen ein!
Abseits des Touristentrubels gilt die kleine Insel Gozo im Mittelmeer noch als echter Geheimtipp. Die kleine Schwester der Insel Malta nimmt eine Fläche von 67 Quadratkilometern ein und liegt zwischen Sizilien und Nordafrika. Die bezaubernde Insel ist nur circa 14 Kilometer lang und bis zu etwa sieben Kilometer breit. Das zum maltesischen Archipel gehörende Eiland imponiert vor allem mit beschaulichen Ortschaften im süditalienischen Stil. Gozo ist das perfekte Reiseziel für alle, die einen ruhigen und dennoch erlebnisreichen Urlaub in herrlicher Landschaft bevorzugen.
Für einen eigenen Flughafen ist die Insel Gozo zu klein. Die Anreise ist trotzdem kein Problem. Von Deutschland aus geht es mit dem Flugzeug in etwa 2,5 Stunden auf die Insel Malta. Die Fähre nach Gozo legt in Cirkewwa an Maltas Nordküste ab. Vom Airport aus fahren Busse und Taxis zum Hafen. Wer möchte, kann sich bereits auf Malta einen Mietwagen nehmen und damit nach Mgarr auf Gozo übersetzen. Die Überfahrt dauert nur circa 30 Minuten.
Gozo, eine idyllische Insel für Naturliebhaber
Als zweitgrößte Insel des maltesischen Archipels imponiert Gozo mit beschaulichen Orten, geheimen Buchten, türkisblauem Wasser sowie mit bizarren Felsformationen. Die Insel zählt 14 Ortschaften mit insgesamt circa 31.400 Einwohnern. Die meisten Insulaner setzen täglich mit der Fähre nach Malta über, um dort zu arbeiten. Auf Gozo scheinen die Uhren langsamer zu ticken. Anders als auf Malta geht es hier noch ursprünglich und gemütlich zu. Fernab der „großen weiten Welt“ hat die kleine Mittelmeerinsel Gozo trotzdem viel zu bieten. Besonders flexibel und unabhängig lässt sich Gozo mit dem Mietwagen erkunden.
Hafenromantik in Mgarr
Mgarr, Bild: Ksenija Toyechkina / shutterstock
Das Hafenstädtchen Mgarr ist die erste Ortschaft, die Besucher auf Gozo sehen, wenn sie mit der Fähre ankommen. Die Fähre fährt an der winzigen Insel Comino vorbei und schon bald gerät Gozo ins Blickfeld. Hier eröffnet sich ein wunderschönes Panorama auf die Landschaft und die Insel. Es lohnt sich, nach der Ankunft noch etwas Zeit am idyllischen Fischereihafen zu verbringen. Hier wird der fangfrische Fisch am Morgen ausgeladen und in die Restaurants gebracht. Frischer kann Fisch nicht auf den Tisch kommen. Diesen Gaumenschmaus sollten sich Besucher nicht entgehen lassen. Gut gestärkt lässt sich danach die Inselhauptstadt erkunden.
Gozos Hauptstadt Victoria mit der Zitadelle und pittoresken Gassen
Basilika von Gozo, Bild: Vladimir Zhoga / shutterstock
Die Inselhauptstadt Victoria thront im Herzen der Insel Gozo. Die Stadt zählt rund 6500 Einwohner und präsentiert sich als wirtschaftliches und kulturelles Zentrum der Insel. Bis heute konnte sich Victoria jedoch ihre Beschaulichkeit bewahren. Die Inselhauptstadt ist auch unter dem Namen Rabat bekannt, denn diesen Namen trug sie lange Zeit. Viele Insulaner nennen sie auch heute noch so. Im Jahr 1887 wurde aus Rabat die Hauptstadt Victoria. Da die maltesische Inselwelt damals unter englischer Macht stand, wurde die Stadt nach der englischen Königin Victoria benannt.
Das bedeutendste Bauwerk der Hauptstadt ist zugleich auch das Wahrzeichen. Die von mächtigen Mauern umgebene Zitadelle mit der Kathedrale Santa Marija ist schon von Weitem zu sehen. Sie wurde im Jahr 1697 vom Barockmeister Lorenzo Gafa im Stil des römischen Frühbarock entworfen und aufgrund von knappen Mitteln erst 20 Jahre später fertiggestellt. Im Jahr 1864 wurde die Kirche schließlich zur Kathedrale ernannt. Besonders sehenswert ist unter anderem das geschlossene Taufbecken, der aus kostbarem Marmor gestaltete Hauptaltar sowie die Grabplatten im Fußboden. Eine prächtige Kuppel gibt es nicht zu bewundern, denn darauf wurde komplett verzichtet. Eine Besichtigung des „Cathedral Museums“ und des „Museums of Archaeology“ lohnt sich aber auf jeden Fall. Wer noch Zeit hat, kann vom Hauptmarktplatz „It-Tokk“ aus durch die malerischen Gassen zur prunkvollen Basilika St. George flanieren, in den Souvenirläden und Geschäften stöbern oder in einem der gemütlichen Straßencafés eine Rast einlegen.
Bewundernswerter Tempel „Ggantija“ in Xaghra
Im traditionellen Landstädtchen Xaghra befindet sich auf einem ausgedehnten Hochplateau eine der bedeutendsten Attraktionen der Insel. Bei der Megalith-Tempelanlage von Ggantija handelt es sich um die größte maltesische Monumentalanlage. Sie wurde in der Zeit von 3600 bis 3200 vor Christus erbaut. Im Jahr 1980 erklärte sie die UNESCO zum Weltkulturerbe.
Beliebte Urlaubsorte und Strände auf Gozo
Geschichts- und Kulturliebhaber kommen auf Gozo auf ihre Kosten, aber auch die attraktiven Urlaubsorte und Strände locken Touristen auf die Insel. Der größte und dennoch nicht überlaufene Ferienort heißt Marsalforn. Er befindet sich an der Nordküste von Gozo. Rund um die Bucht verläuft die hübsche Promenade direkt am Meer entlang, an der sich viele Bars und Restaurants befinden. In den Sommermonaten pulsiert hier das Leben. Motor- und Segelboote schaukeln am Hafen in der Sonne und wer Lust hat, kann bei einer Bootsfahrt die Insel vom Wasser aus bewundern.
Auf der Suche nach den schönsten Stränden kommen Badefans an den roten Sandstränden von San Blas Bay und Ramla Bay im Nordosten Gozos nicht vorbei. Ein Tag am Meer ist gut für Körper und Seele. In der Sonne liegen, schwimmen, schnorcheln und tauchen gehören zu einem Traumurlaub auf Gozo dazu!
Teneriffa, die Insel des ewigen Frühlings: Mit Durchmesser von 50 und einer Länge von 80 Kilometern zählt Teneriffa als ein Minikontinent mit vielen Klima- und Vegetationszonen. Von 0 – 1550 Meter ü.d.M. wachsen ca. 2100 verschiedene Pflanzenarten. Der höchste Punkt, gleichzeitig höchster Berg Spaniens ist der Pico del Teide mit stattlicher Höhe von 3718 Metern. Der gleichnamige Nationalpark zählt zum UNESCO Weltkulturerbe. 1402 wurde die Insel als letztes kanarisches Eiland erobert. Dies zog sich bis 1496. Die letzte Stadt, die erobert wurde, war La Laguna, ebenfalls Hauptstadt von 1496 bis 1723, danach durch Santa Cruz abgelöst.
Weiter anzumerken ist, dass Teneriffa die Verwaltung von La Palma, La Gomera und El Hierro übernimmt. Zur Provinz Gran Canaria gehören Lanzarote, Fuerteventura und 3 weitere kleine Inseln. Als drittgrünste der Kanaren nach La Palma und La Gomera hat sie sich einen Namen gemacht. Ihr größter Exportartikel ist die Banane. Einzig die Isla Bonita (La Palma) hat mehr Plantagen aufzuweisen, als Teneriffa, das Ausmaß ist nahezu endlos, vor allem an der Riviera de Teneriffa, der Nordwestküste. Bananen werden in Monokulturen angepflanzt, also ganzjährig geerntet. Sie brauchen bis zu 25 Liter Wasser pro Tag. Im Süden sind Tomatenfelder sehr verbreitet. Dies ist das zweitgrößte Exportgut. Dann kommt die Strelizie, die nach den Grafen von Strelitz benannt wurde.
Flora und Fauna für Ausflüge
Die Insel hat mehrere Kameltaxistationen. Kamelritte sind sehr beliebt auf den Kanaren, genau, wie die Baumheiden in den Gebirgen der Insel. In ihrer Blütezeit von Jan. bis März werden sie von rosa und weißen Knospen geschmückt. Größe: 8- 10 m hoch. Bei einer Fahrt durch das Tenogebirge, sieht man weite Kartoffelfelder, deren Früchte aus dem fernen Peru importiert worden und hier in zwei Arten nachgezüchtet werden: Pasanegras und Pasabenitas .Das Gänseliesel ist eine Unterart des Löwenzahns und das Wahrzeichen des Tenogebirges. Die Blätter sind spitzer, als beim Löwenzahn.
Urlaubsorte auf Teneriffa
Costa Adeje, Bild: Cristian Balate
Die schönsten Urlaubsorte der Insel sind Puerto de la Cruz im Norden mit seinen schönen Stränden, dem Loro Parque und dem Casino. Auch der Hafen und die zahlreichen Hotelanlagen und Bungslows laden für einen erholsamen Urlaub ein. Besonders reizvoll sind die Berge im Hinterland, die man bei einer Wanderung erklimmen kann. Gut ausgebaute Wanderwege gibt es im Norden der Insel reichlich.
Playa de Las Americas liegt im Süden der Insel und nahe des Flughafens. Man kann hier wunderbar feiern gehen und der Ort mit den zahlreichen Hotelanlagen und dem goldenen Sandstrand wird häufig “Ballermann der Kanaren” genannt. Neben den Feierwütigen kann man hier auch als Familie mit Kindern sehr gut seinen Urlaub verbringen. Besonders an den Stränden ist im Sommer sehr viel los. Sonnenschirme und Liegestühle werden vermietet. Das Wasser ist ganzjährig warm und angenehm. Neben zahlreiche Partys, die hier in den Clubs und Bars steigen, kann man natürlich auch zahlreiche Restaurants und verschiedene Speisen testen. Neben landestypischer Küche gibt es hier auch asiatische oder afrikanische Speisen.
Santa Cruz – Die schöne Hauptstadt
Die Inselhauptstadt Santa Cruz, Bild: RossHelen / shutterstock
Wer shoppen gehen möchte und sich mal so richtig amüsieren will, der ist in Santa Cruz gut aufegehoben. Hier gibt es zahlreiche Hotels und viele kleine Boutiquen, in denen man Dinge bekommt, die sonst auf der Insel eher selten sind. Wunderschön ist der Ausblick auf den Hafen, in dem auch Kreuzfahrtschiffe ankern. Die Hauptstadt ist für einen City Trip sehr bliebt, oder auch einen Kurzurlaub. Von hier aus kann man zu zahlreichen Stränden fahren. Wer den Urlaub auf Teneriffa verbringt, der ist eh mit einem Mietwagen am besten dran.
Urlaub mitten in der Natur
Der Esperanza-Wald ist der bekannteste Wald auf der Insel und liegt mitten in einem Naturreservat, wo man natürlich auch übernachten kann. Auf besondere Art und Weise lernt man so die Flora und Fauna der Insel besser kennen. Der Wald zieht sich entlang der Curmbre Dorsal, dem Gebirgskamm, der sich nordöstlich an den Riesenkrater Las Canadas anschließt und im Norden zur Oberfläche von La Laguna abbricht. Mächtige Kanarische Kiefern und Eukalyptusbäume wachsen im Wald. Dieser liegt in der Passatnebelzone der Insel, die den dichten Baumbestand überhaupt ermöglicht. An den langen Kiefernnadeln und den anderen Pflanzen kondensiert das Niederschlafswasser, versickert im porösen Vulkangestein und sammelt sich schließlich in den Hohlräumen mit undurchlässigen Bodenmaterialen an. Sowas kann man auf einer der zahlreiche Ranchs erleben, die man hier mieten kann. Denn von da aus ist der Weg in den Wald und den Nationalpark nicht weit.
Der Westen der Insel
Wer in Los Gigantes seinen Urlaub verbringt, der sieht einen modernen und großen Küstenort und kann sich gar nicht vorstellen, dass vor einigen Jahren hier noch ein kleines Fischerdorf existiert hat. Heute säumen moderne Hotelanlagen den Ort, der nicht weit von den gleichnamigen Klippen der Insel entfernt ist. Diese sind übrigens ein sehr beliebtes Reiseziel für die Gäste der Insel. Besonders schön ist aber der Strand, der sich Playa de los Guios nennt und nach einem Vulkanausbruch entstanden ist. Er hat schwarzen Sand. Der Rest der Region ist Steilküste mit bis zu 450 Metern Tiefe. Vom Ort aus, kann man Wal- und Delfintouren buchen. Über die Klippen hinweg hat man einen tollen Blick auf den Leuchtturm, der den westlichsten Punkt der Insel markiert. Von hier aus gibt es viele Möglichkeiten für Wanderungen.
Man spricht vom “Land der tausend Hügel”. Niemand hat sie bisher gezählt – und es mögen auch ein paar mehr als tausend sein. Tatsache ist: Ruanda ist eine hügelige Region in der afrikanischen Zone des Äquators. Und manche dieser “Hügel” erheben sich immerhin bis in Höhen von 4.500 Metern. Sie sind die Geburtsorte zweier gigantischer Ströme. Hier gibt es die Quellen des Nils und des Kongos, denn auf dem Staatsgebiet Ruandas verläuft die Hauptwasserscheide des Kontinents. Zu Füßen der Virunga-Vulkane hat sich in dem feucht-heißen Klima eine üppige Vegetation entwickelt, und die tropische Landschaft allein wäre mit ihren artenreichen Regenwäldern schon ein Besuch wert. Doch da gibt es auch noch die Berggorillas, von denen nicht nur die Forscherin Dian Fossey meinte, deren Augen seien “wie Honig”. Eine Ruanda-Rundreise zu den “Silberrücken” im Regenwald zählt zu den touristischen Highlights dieser Tage.
Stammesfürsten waren über Jahrhunderte die Herrscher dieses Landes, das zu den wenigen afrikanischen Staaten gehört, die über keinerlei Zugang zum Meer verfügen. Ruanda ist also ein Binnenstaat und in etwa so groß wie das deutsche Bundesland Brandenburg. Zwischen 1884 und 1916 war diese Region ein Teil von “Deutsch-Südwest-Afrika”. Nach den Deutschen kamen die Belgier als koloniale Herren, ehe das kleine afrikanische Land nach dem Zweiten Weltkrieg den Status eines UN-Treuhandgebiets erhielt und 1962 unabhängig wurde. Doch die Volksgruppen der Tutsi und der Hutu lieferten sich in den neunziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts einen grausamen Bürgerkrieg, der in einem Völkermord mündete, der die Welt erschütterte. Inzwischen ist das Land befriedet und die Menschen Ruandas empfangen ihre Gäste mit offenen Armen.
Besucher benötigen ein “Gorilla-Permit”
Gorilla im Regenwald in Ruanda, Bild: Onyx9 / shutterstock
Aber die Behörden Ruandas lassen sich die Visite der Urlauber fürstlich entlohnen. Wohl wissend, dass die Profite aus dem Tourismus einem der ärmsten Länder der Welt helfen werden. So kostet ein “Gorilla-Permit” rund 1.500 US-Dollar. Darin enthalten sind neben der Besuchsgenehmigung die Begleitung von Kleingruppen durch einen Führer und durch einen Spurensucher. Wer bereit ist, dieses Permit zu zahlen, darf sich auf eines der eindrucksvollsten Tier-Erlebnisse freuen, die der internationale Tourismus bereit hält. Denn die Berggorillas sind quasi die Hauptdarsteller einer Safari in Ruanda, das aber auch mit einer Fülle exotischer Landschaften und malerischer Dörfer überzeugt. Dies ist ein afrikanisches Land mit einer beeindruckenden Kultur und einer wechselvollen Historie.
Mit Guides zu den “Königen des Waldes”
Wer die Berggorillas in ihrem ureigenen Refugium erleben möchte, sollte sich auf zweierlei einstellen. Der Wecker wird am Tag der Safari sehr früh klingeln und die Pfade durch den Regenwald sind alles andere als problemlos passierbar. Dies ist keineswegs ein Spaziergang. Durch sattgrüne Täler werden die Besucher mit einem Geländewagen zum Nationalpark chauffiert. Dort, zu Füßen der acht Vulkane der Virunga-Kette, war der Spurensucher schon viel früher unterwegs. Er war die Vorhut der Guides, sichtete die Fährten der Berggorillas und informiert dann die Guides per Funk. Nur so kommen die Teilnehmer dieser ungewöhnlichen Safari in den Genuss, die “Könige des Waldes” aus nächster Nähe erleben zu können.
Auf den Spuren der Zoologin Dian Fossey
Blick auf die Hauptstadt Kigali, Bild: Dario Verdugo / shutterstock
Dian Fossey, die amerikanische Zoologin und Verhaltensforscherin, hat der Welt die Augen über die bedrohten Spezis im Regenwald geöffnet. 18 Jahre lang lebte sie im Grenzgebiet zwischen der heutigen Demokratischen Republik Kongo und Ruanda – zuletzt im 3.300 Meter hohen und von der National Geographic Society finanzierten Forschungscamp Karisoko. Sie hatte ihr Leben den Berggorillas gewidmet und weitgehend deren Vertrauen gefunden. Sie war eine erbitterte Gegnerin der Wilderer, denen sie eines Nachts in ihrer Hütte als Opfer eines Mordes zum Opfer fiel. Dian Fossey wurde dort begraben, wo sie über einen so langen Zeitraum die Hüterin dieser bedrohten Lebewesen war. Von ihrer ersten Hütte im Regenwald sind aber nur noch die Fundamente erkennbar. Gewildert wird heute, im Gegensatz zur kongolesischen Nachbarschaft, in Ruanda nicht mehr. Vielmehr empfängt das Land die Besucher bei deren Gorilla-Safari mit erkennbarem Stolz.
Auge in Auge mit den “Silberrücken”
Es wabern zuweilen noch die Vorhänge aus einem grauen Nebel über die sattgrünen Hänge der Virunga-Vulkane, wenn sich die Teilnehmer dieser Safari ihrem Ziel nähern. Fast immer öffnen sich über dem Karisimbi oder dem Gahinga die Nebelfetzen, wenn der Guide im letzten Camp zum Aufbruch drängt, weil der Spurensucher eine Gruppe der Berggorillas gesichtet hat. Über Wiesen geht es in den Bambuswald und schließlich über Pfade, auf denen sich die Besucher nur mühsam vorwärts bewegen. Plötzlich drückt der Führer den Zeigefinger auf die Lippen und deutet auf eine Lichtung. Der Anführer der Berggorillas, ein mächtiger Silberrücken mit einem Gewicht von rund zweihundert Kilogramm, hat die Besucher längst entdeckt. Er grunzt, um den Ankömmlingen zu bedeuten: Ich habe Euch gesehen. Die Tiere sind wild, aber nicht scheu, und sie dulden die Nähe der Menschen. Auge in Auge mit den Berggorillas – das ist ein Schauspiel der ungewöhnlichen Art.
Ruanda – Der Zauber im afrikanischen Regenwald
Wissenschaftler haben in ihren Studien ermittelt, dass rund 98 Prozent der Gene zwischen Mensch und Gorilla übereinstimmen. Sehr nahe dürfen die Besucher den Berggorillas nicht kommen, um der Gefahr zu begegnen, dass sich die gefährdeten Kreaturen im Regenwald erkälten könnten. Wenn der Guide knurrt und zischende Laute von sich gibt, dann scheinen die Gorillas dies zu kennen und zu beruhigen. In Ruanda gibt es noch rund 300 dieser Exemplare, weltweit sind es knapp achthundert. Die Begegnung mit den Gorillas ist einzigartig und erhebend – ein Zauber im afrikanischen Regenwald.
Aber Ruanda hat mehr zu bieten als allein ein Trekking zu den bedrohten Tieren.
Die Savannen des Akagera Nationalparks sind bekannt wegen ihres großen Wildreichtums und der Vielzahl unterschiedlicher Formen der Vegetation. Der Nyungwe Nationalpark im Südwesten erfreut das Auge der Gäste mit seinen Teeplantagen und ist der Lebensraum zahlreicher endemischer Vögel. In den Bäumen kreischen dort die Schimpansen. Ruandas Metropole Kigali gilt als eine der saubersten Städte des Kontinents. Sie ist so etwas wie das Portal zum Gorilla-Trekking und verfügt nicht nur über erstklassige Hotels sondern auch über zahlreiche Restaurants. Bei einer Rundreise durch die Savannen werden die Besucher an Schweizer Almwiesen erinnert. Das Land hat sich den Ruf erworben, das sicherste in Afrika zu sein.
Griechenland-Fans werden Sie lieben: die kleine Insel Karpathos – eine Perle in der südlichen Ägäis, die sich ihre Ursprünglichkeit bewahren konnte. Denn hier locken noch traditionelle Bergdörfer, die sich trotz der steigenden Besucherzahlen ihren Charme bewahren konnten.
Eingebettet zwischen den bekannten griechischen Inseln Rhodos und Kreta liegt Karpathos. Sie ist die zweitgrößte Insel des Dodekanes und lockt mit menschenleeren Stränden, malerischen Buchten und ursprünglichen Dörfern. Karpathos punktet mit ihrer Abgeschiedenheit und gilt als wahrer Geheimtipp für Erholungssuchende. Insbesondere der nördliche Teil der Insel ist völlig naturbelassen und unbesiedelt. Dementsprechend eignet sich diese Gegend für ausgiebige Wandertouren. Gerade im Frühjahr lohnt sich ein Besuch zum Wandern auf Karpathos – dann wenn noch nicht die große Sommerhitze eingesetzt hat, glänzt die Landschaft mit einer wahren Blütenpracht. Besonders empfehlenswert ist ein Aufstieg auf den Berg Kali Limni, der mit 1.215 Metern die höchste Erhebung der recht gebirgigen Insel ist.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Naturbelassene malerische Buchten, die mit schneeweißem Sand und kristallklarem Wasser aufwarten, machen die Insel Karpathos so liebenswert. Absolute Einsamkeit finden Ruhesuchende fast an allen Stränden der Insel. Vor allem an der Ostküste sind menschenleere Sandstrände quasi garantiert. Als einer der idyllischsten Strände gilt der Kyra Panagia Beach, der von bizarren Felsen umgeben ist und eine ganz besondere Atmosphäre ausstrahlt. Auch der Traumstrand Apella Beach steht seinem Vorgänger in nichts nach. Zu Recht gilt er als einer der schönsten Strände Griechenlands, denn die naturbelassene Bucht mit seinem flach abfallenden Sand ist perfekt für ein gefahrloses Baden kleinerer Familienmitglieder und ein wildromantischer Kiefernwald im Hintergrund verleiht dem Strand ein außergewöhnliches Fair.
Natürlich wartet Karpathos mit zahlreichen weiteren Stränden auf. Für Familien geeignete Badebuchten befinden sich in den Ferienorten Amopi und Arkasa im Südosten der Insel und auch im Fischerdorf Lefkos im äußersten Inselwesten. Dieser Badeort wartet mit gleich mehreren tollen Sandstränden auf und bietet garantiert auch in der Hochsaison ein ruhiges Plätzchen für Badefans. Beliebt ist in Lefkos der Gialoú Sandstrand, der an den idyllischen Fischerhafen grenzt. Und wer Karibikfeeling spüren möchte, sollte unbedingt den Strand Diakoftis im Süden aufsuchen. Der puderzuckerweiße Sand und das seichte türkisblaue Wasser bieten Romantik pur.
Das Windwunder für Surfreisende
Wer hätte gedacht, dass Karpathos als absoluter Geheimtipp für Surfreisende gilt? Dem Meltemi, dem Schönwetterwind, ist es zu verdanken, dass die Spots im Süden der Insel zu den windigsten der Welt zählen. Nur wenige Minuten vom Flugplatz entfernt erstrecken sich die bei den Surfern beliebten Buchten Gun Bay und Chicken Bay. Letztere ist eine ideale Bucht für Einsteiger des Surfsports aufgrund ihres flachen Wassers. Zudem eignet sie sich perfekt zum Freestyle und Manövertraining.
Pigadia – bezaubernde Hauptstadt mit heiterer Gelassenheit
In einer runden malerischen Hafenbucht erstreckt sich die Inselhauptstadt Pigadia, auch Karpathos-Stadt genannt. Ihr Zentrum wartet mit zahlreichen Souvenirläden, traditionellen griechischen Tavernen, gemütlichen Cafés, trendigen Bars und Diskotheken auf, die sich in gelassener Atmosphäre präsentieren. An den lauen Sommerabenden spielt sich das Leben auch gerne entlang der Uferpromenade ab. Gerade in der Hochsaison präsentiert sich Pigadia gerne als Treffpunkt zum Start ins Nachtleben.
Jahrhundertealte Traditionen
Traditionelles Brot zu Ostern, Bild: Hector Christiaen / shutterstock
Karpathos ist zudem ein tolles Ziel für Urlauber die lebendige Kulturen entdecken möchten. Denn die Insel wurde im Laufe der Geschichte von vielen Völkern, wie unter anderem den Römern oder den Osmanen, besetzt. Später galt sie aufgrund ihrer Abgeschiedenheit als Fluchtort vor Piraten und man zog sich in die Bergdörfer zurück. Dies führte in der Vergangenheit zu innigsten Familienbindungen und Traditionen, die bis heute noch gelebt werden. Ein gutes Beispiel hierfür ist das zwischen zwei schroffen Bergen gelegene Dorf Olympos im Norden. Vor einigen Jahrzehnten war dieser Ort sehr isoliert und nur über den Seeweg zu erreichen. Heute können die Besucher über eine Schotterpiste die steilen Felshänge mit dem Auto hinauffahren. Doch die Strapazen lohnen sich, denn die freundlichen Dorfbewohner erwarten ihre Gäste noch heute in traditionellen Trachten und bieten handgemachte Waren und Lebensmittel zum Kauf an. Das enge Gassenlabyrinth, das rechts und links von kleinen griechischen aus Sandstein gebauten Häuschen gesäumt ist, versetzt den Urlauber scheinbar in eine andere Zeit.
Blick auf das Dorf Olypos, Bild: SimonaKoz / shutterstock
Wer mehr über das Leben der Inselbewohner erfahren möchte, sollte unbedingt das Folklore Museum im Zentrum der Ortschaft Othos besuchen. Das im insel-typischen Stil errichtete Gebäude zeigt das Leben der Bewohner von Karpathos in den vergangenen Jahrzehnten. Zudem sind zahlreiche handgemachte Gegenstände, Musikinstrumente und vor allem üppig verzierte Trachten zu sehen. Wachsfiguren stellen das einfache Leben der Inselbewohner nach.
Als flächengrößter Kanton liegt Graubünden in der Großregion Ostschweiz. Geprägt durch eine atemberaubend schöne Berglandschaft ist Großbünden ein beliebtes Urlaubsziel. Dünnbesiedelt und mit einem beeindruckenden Wildreichtum ist die Urlaubsregion ganzjährig ein touristischer Anziehungspunkt. Naturliebhaber, Kulturinteressierte und Bergsportler wissen die Vorzüge des Kantons zu schätzen. Mit 150 Tälern, 937 Berggipfeln und 615 Seen verzaubert die Alpenregion Besucher aus aller Welt.
Die Urlaubsregion zeichnet sich durch ihre alpenländische Flora und Fauna aus. So lassen sich bei Wanderungen und Bergtouren Hirsche, Steinböcke, Gämsen und Murmeltiere ebenso aus nächster Nähe beobachten, wie gut 300 Vogelarten. Ein reizvolles Wanderziel ist auch das Rhein- und Innquellgebiet in den Bündner Alpen.
Das UNESCO-Welterbe Tektonikarena Sardona im Kantonsgrenzgebiet begeistert durch die Sichtbarkeit der einzelnen Gesteinsschichten. Aus geologischer Sicht ist das Gebiet interessant. Reizvoll ist der Sardona-Welterbe-Weg, der auf sechs Etappen durch die Tektonikarena führt. Doch auch kürzere Touren durch das Gebiet sind lohnenswert. Besonders die Glaner Hauptüberschiebung und das Martinsloch zählen zu den Hauptanziehungspunkten der Alpenregion.
Bei Touren durch die traumhafte Berglandschaft finden sich herrlich authentische Dörfer. Im Winter locken die Pisten der Region. Wer nicht unbedingt auf Skiern die Region erkunden möchte, kann sich bei einer rasanten Schlittenfahrt vergnügen, eine romantische Pferdekutschenfahrt oder einen Spaziergang durch die winterliche Bergidylle genießen.
Chur – der sehenswerte Hauptort in Graubünden
Blick auf Chur, Bild: Avatar_023 / shutterstock
Als Hauptort der Region ist Chur der Anziehungspunkt schlechthin. Die Stadt liegt am rechten Ufer des Alpenrheins und blickt auf eine lange und bewegte Geschichte zurück, denn bereits in der Jungsteinzeit war das heutige Stadtgebiet besiedelt. Chur ist landesweit für seine hohe Dichte an Bars und Restaurants bekannt, bietet gute Einkaufsmöglichkeiten und ein abwechslungsreiches Kulturprogramm sorgt dafür, dass sich ein Blick auf den Veranstaltungskalender in jedem Fall als lohnenswert erweist.
Auch die Liste an Kulturgütern in Chur ist lang, sodass sich bei einer Tour durch das Stadtgebiet einiges entdecken lässt. Sehr malerisch ist die Altstadt von Chur, denn hier lockt der bischöfliche Hof mit seinem barocken Schloss. Geprägt ist die Altstadt zudem von zahlreichen Bürgerhäusern aus der Zeit des 16. bis 18. Jahrhunderts. Die älteste Bausubstanz findet sich im sogenannten Bärenloch und besteht aus zwei eng miteinander verbauten mittelalterlichen Höfen. Zahlreiche historische Kirchen, Türme, Torgebäude und Brunnen lassen sich im Stadtgebiet entdecken. Ebenso locken das Bündner Kunstmuseum, das Bündner Naturmuseum und das Weinbaumuseum von Chur.
Die Sehenswürdigkeiten der Urlaubsregion Graubünden
Unterwegs mit der Rhätischen Bahn, Bild: CHEN MIN CHUN / shutterstock
Unbedingt empfehlenswert ist eine Fahrt mit der Rhätischen Bahn. Die Bahnstrecke führt über insgesamt 612 Brücken, darunter auch das Landwasserviadukt bei Filisur, welches als Prunkstück der UNESCO-Welterbe-Strecke gilt. Eine Fahrt auf der bekannten Bahnstrecke lässt sich perfekt mit einem Besuch der UNESCO-Welterbestätte Kloster St. Johann in Müstair verbinden. Das Benediktinerinnenkloster ist ein einzigartiger Ort der Besinnung, Kultur und Geschichte. Bereits im Jahr 775 gegründet, veränderte sich das Kloster immer wieder und so finden sich unter anderem Wandmalereien aus der romanischen Zeit aber auch aus der karolingischen Zeit. Highlights der Anlage sind neben den 1200 Jahre alten Fresken auch die Monumentalstatue Karl des Großen und der älteste Wehrturm Europas.
Ein wunderschöner Ort zum Durchatmen und Entspannen ist das Dorf Guarda. Das Dorf zählt zu den schönsten Orten des Landes. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass sich hier die typische Engadiner Architektur findet und die Hausfassaden mit Sgraffito geschmückt wurden. Unter anderem wurde der Maler Alois Carigiet von dem malerischen Örtchen inspiriert und so findet sich die Dorfkulisse im Kinderbuch „Schellen-Ursli“ wieder.
Eine der berühmtesten und der wohl legendärste Ort der Region ist St. Moritz. Doch nicht nur als exklusiver Wintersportort brilliert St. Moritz, sondern auch das Segantini Museum zieht Besucher aus der ganzen Welt an. Der italienische Künstler verbrachte die letzten Jahre seines Lebens in der Alpenregion und heute können viele seiner wichtigen Werke in St. Moritz bewundert werden.
Kunstliebhaber sollten zudem Davos besuchen, denn hier lockt das Kirchner Museum. Der 1880 geborene Ernst Ludwig Kirchner kam 1917 in die Region und arbeitete hier bis zu seinem Tod als Künstler. Das Kirchner Museum präsentiert die weltweit größte Sammlung seiner Werke, die Skulpturen, Radierungen, Gemälde und Zeichnungen umfassen.
Auch in dem bekannten Ort Flims gibt es einiges zu entdecken. Hier zieht das „Gelbe Haus“ Besucher magisch an. Das besondere Gebäude sticht durch seine weiße Farbe hervor und durch seine besondere Architektur. Das sehr untypische Raumkonstrukt des Gebäudes sorgte dafür, dass das Gebäude mehrfach ausgezeichnet wurde. Heute wird es für die verschiedensten Ausstellungen genutzt und kann im Rahmen dieser auch besichtigt werden
Die Halbinsel Peloponnes schließt sich südlich an das griechische Festland an. Ihr Name entstammt der griechischen Mythologie. Ihr Namensgeber ist Pelops, Sohn des sagenumwobenen König Tantalos. Es ist aber bei weitem nicht nur der Name, der die Peloponnes zu einem Ort macht, der voller Geschichte(n) steckt. Eine Vielzahl historischer Stätten und Ruinen verleihen der Halbinsel ihr besonderes, geschichtsträchtiges Flair. Darüber hinaus lockt sie mit einer wunderschönen Landschaft, traumhaften Stränden und malerischen Orten.
Die antike Stadt Olympia, Bild: elgreko / shutterstock
In den hübschen Dörfern und Städten der Peloponnes lässt sich wunderbar die entspannte griechische Lebensart erkunden. Hier kann man durch beschauliche Gassen schlendern, in kleinen Tavernen die gute griechische Küche kosten und beim Besichtigen alter Gebäude und Museen die Vergangenheit erkunden. Insbesondere die vielen historischen Sehenswürdigkeiten der Peloponnes lassen sich kaum in Kürze Aufzählen. Interessierte Inselbesucher sollten also entweder ausreichend Zeit mitbringen oder sich auf die Qual der Wahl einstellen. Unter anderem sind folgende Orte der Halbinsel Highlights und definitiv einen Besuch wert:
Nafplion
Für viele gilt diese Stadt als die schönste Griechenlands. Wer das malerischen Stadtbildes des Küstenortes einmal bewundert hat, wird diese Zuschreibung durchaus verständlich finden.
Korinth
Sowohl die Überreste des antiken Korinth, als auch die heutige moderne Hafenstadt sind einen Besuch wert.
Mykene
Sie ist eine der berühmtesten antiken Stätten Griechenlands und zählt seit 1999 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Hier gibt es unter anderem das berühmte Löwentor und die Zyklopenmauern zu bestaunen.
Tiryns
Tiryns gilt als ähnlich bedeutsam und eindrucksvoll wie Mykene, ist allerdings kleiner, weniger bekannt und nicht so stark besucht. Ein Geheimtipp also!
Olympia
Den Geburtsort der Olympischen Spiele sollten sich Peloponnes-Besucher natürlich nicht entgehen lassen. Die Ruinen der antiken Stadt mit den ehemaligen Wettkampfstätten lassen die alte Pracht noch gut erahnen.
Epidauros
In der Antike war dieser Ort Kurort und Kultstätte. Heute zählt er zu den wichtigsten archäologischen Besonderheiten Griechenlands. Insbesondere das Theater ist atemberaubend.
Mystras
Diese in einen Berghang eingebettete, byzantinische Ruinenstadt ist von besonderer Schönheit und gehört bereits seit 1989 zum Weltkulturerbe der Unesco.
Zerstreuung und Entspannung zwischen Bergen und Meer
So einmalig und beeindruckend die historischen Stätten der Peloponnes auch sind, braucht es dennoch hin und wieder Zerstreuung und Entspannung. Und auch das lässt sich hier finden.
Das mediterrane Erscheinungsbild der Halbinsel lässt sich als kontrastreich und geradezu widersprüchlich beschreiben. Eindrucksvolle, karge Gebirgslandschaften und fruchtbare, grüne Täler kennzeichnen die Landschaft und bieten Aktivurlaubern die Möglichkeit zu verschiedensten Aktivitäten. Bei Kletter-, Wander- oder Radtouren lässt sich die Umgebung wunderbar erkunden und erleben.
Besonders empfehlenswert ist dabei Nemea, ein bedeutendes griechisches Weinbaugebiet. Etwa 45 Weingüter sind hier angesiedelt und die endlosen, sanften, mit Rebstöcken bepflanzen Hügel der traumhaften Landschaft laden zu Spaziergängen oder Wanderungen ein – und zum Genuss eines guten Tropfens am Abend.
Blick auf Argolis, Bild: Aerial-motion / shutterstock
Natürlich dürfen auch die wunderbaren Strände und malerischen Buchten nicht unerwähnt bleiben, die die Peloponnes in den Sommermonaten zum Badeparadies machen. Unter anderem findet sich hier einer der berühmtesten Strände Griechenlands: die sogenannte „Ochsenbauchbucht“ ist fast kreisrund und lockt mit feinem Sand und klarem, blauem Wasser. Auch der „Simos Beach“, der aus einer faszinierenden Doppelbucht besteht ist eins der Highlights für Strandliebhaber.
Eine Reise auf die Peloponnes…
Die Peloponnes ist von jeher – und völlig zu Recht – ein beliebtes Reiseziel, ohne jedoch überlaufen zu sein. Sie verfügt über eine entsprechend ausgebaute Infrastruktur. Erreichbar ist die Halbinsel direkt mit dem Flugzeug oder vom griechischen Festland aus. Vom Festland anreisende Besucher bekommen schon bei der Anreise ein besonderes Highlight zu Gesicht, wenn sie – über die Brücke oder per Fähre – den berühmten Kanal von Korinth überqueren.
Die Auswahl an Unterkünften ist reichhaltig, sodass für jeden Geschmack etwas zu finden sein sollte. Vom klassischen kleinen Hotel mit typisch griechischem Flair, bis hin zum modern ausgestatteten Ferienbungalow ist alles möglich. Übrigens: Auch Campingfreunde finden hier vielerorts exzellente Bedingungen vor!
Ein Besuch lohnt sich fast das ganze Jahr über. Begeisterte Badeurlauber finden in den Sommermonaten ideale Bedingungen mit heißem, trockenem Wetter und angenehmen Badetemperaturen im Mittelmeer vor. Für Aktivurlauber, die viel unternehmen und besichtigen möchten, sind Frühjahr und Herbst empfehlenswert, wenn es zwar angenehm warm, aber nicht zu heiß ist. Außerhalb der Hauptsaison geht es zudem ruhiger zu und die Sehenswürdigkeiten lassen sich in Ruhe und ohne Gedränge erkunden. Einzig ganz früh im Jahr, in den Monaten Januar und Februar, ist das Reisewetter eher ungemütlich.
Sie würden gerne mal wieder verreisen, aber niemand aus dem Freundeskreis hat Zeit oder Lust, mitzukommen? Nicht jeder kann sich damit anfreunden, ganz allein fremde Ziele zu erkunden. Auf klassischen Gruppenreisen sind oft Paare und Familien anzutreffen. Da fühlen sich Alleinreisende schnell wie das fünfte Rad am Wagen. Wenn es Ihnen genauso geht, dann ist eine Singlereise genau das Richtige!
Singlereisen können alle buchen, denen ein Reisepartner fehlt. Niemand wird überprüfen, ob Sie tatsächlich alleinstehend sind. Das spielt auch keine Rolle, schliesslich geht es nicht darum, Sie zu verkuppeln. Vielmehr stehen gemeinsame Erlebnisse, Gedankenaustausch und Spass im Vordergrund. Die Vielfalt an angebotenen Singlereisen macht es möglich, garantiert Gleichgesinnte zu finden. Die meisten Reiseveranstalter achten ausserdem darauf, dass alle Teilnehmer der gleichen Altersgruppe angehören.
Auf Singlereisen die schönsten Destinationen kennenlernen
Singlereisen werden immer beliebter und die Reiseveranstalter reagieren: Sowohl die Arten von Singlereisen als auch die Ziele sind so vielfältig, dass wirklich jeder das Passende finden kann. Wir zeigen Ihnen nachfolgend an einigen Beispielen, wie vielfältig Singlereisen sein können.
Singlereisen für Frauen
Wenn Frauen keinen Partner haben, verreisen sie eben allein. Es gibt typische Ziele, an denen Frauen sich sicher fühlen und einen tollen Urlaub erleben können. Hier ist es leicht, neue Freunde zu finden und unbehelligt den Aufenthalt zu geniessen. Zu den beliebtesten, und vor allem sicheren, Zielen für alleinreisende Frauen gehören zum Beispiel Malta, Österreich, die Schweiz, Australien, Neuseeland, Skandinavien oder die Karibik. Wenn Sie jedoch die Gesellschaft von Gleichgesinnten schätzen, ohne angeflirtet zu werden, dann ist eine Singlereise für Frauen eine gute Wahl. Geführte Reisen führen auch in Länder und Regionen, die weibliche Reisende nicht unbedingt allein besuchen sollten. Dieses Angebot wird sowohl von verheirateten als auch von alleinstehenden Damen genutzt. Ob Städtetrip oder Abenteuertour: Die Angebote sind vielfältig und auf die Bedürfnisse der Teilnehmerinnen zugeschnitten.
Singlereisen für Alleinerziehende
Immer mehr Alleinerziehende wünschen sich Urlaub mit anderen Eltern in der gleichen Situation. Veranstalter von Singlereisen nehmen deshalb Angebote für genau diese Zielgruppe in ihr Programm auf. Während Papa oder Mama mit anderen Erwachsenen Zeit verbringen, toben, spielen und basteln die Kleinen mit professionellen Kinderanimateuren. Jugendliche treiben Sport, treffen sich in der Disco und chillen gemeinsam mit neuen Freunden. Natürlich gibt es auch zahlreiche Möglichkeiten für Aktivitäten, welche die Eltern mit ihren Kindern erleben können.
Singlereisen für Senioren
Gerade ältere Menschen fühlen sich oft einsam. Auch wenn sie im Alltag gut in Familie und Nachbarschaft integriert sind, so gleicht meist ein Tag dem anderen. Wie gut, dass die Welt offensteht und auf Reisen neue Eindrücke und Erlebnisse gesammelt werden können. Senioren haben Zeit für Reisen, oft aber keinen Reisepartner. Vor allem wer verwitwet ist, tut sich schwer mit dem Alleinsein. Für Senioren werden Singlereisen in grosser Auswahl angeboten. Diese reicht von einem Kurzurlaub, Golfferien, Kreuzfahrten, bis hin zu Fernreisen und Wanderreisen. Manche Rundfahrten oder Kreuzfahrten werden von einem Arzt begleitet. Interessieren Sie sich für sich selbst oder für Ihre Mutter oder Vater für eine Singlereise für Senioren, informieren Sie sich am besten bei mehreren Reiseveranstaltern, um das ideale Angebot zu finden.
Singlereisen für Sportliche
Außergewöhnliche Erlebnisse auf Singlereisen, Bild: Sorn340 Images / shutterstock
Haben Sie schon einmal davon geträumt, im Sattel eines Bikes Afrika kennenzulernen, durch das Mittelmeer zu segeln oder einen Golfurlaub in Andalusien zu erleben? Vielleicht mögen Sie es auch ganz entspannt und würden gerne in Griechenland oder Indien Yogaurlaub machen. Oder auf einer Trekkingtour Südamerika erforschen. All das macht mit der richtigen Reisebegleitung doch viel mehr Spass! Veranstalter von Singlereisen haben ganz verschiedene Sportreisen im Angebot. Dabei wird Wert daraufgelegt, dass alle Teilnehmer in der Gruppe etwa auf dem gleichen Level sind, sodass sich niemand über- oder unterfordert fühlen muss. Natürlich kommen neben gemütlichen Beisammensein auch Kulturelles und Kulinarisches der Reiseregion nicht zu kurz.
Rundreisen für Singles
Rundreisen werden von Singles besonders gern gebucht. Sie bieten die Möglichkeit nahe und ferne Ziele ganz bequem kennenzulernen, viel zu sehen und zu erleben. Der Reiseveranstalter kümmert sich um alles. Sie müssen also nur Platz nehmen und geniessen. Informieren Sie sich vor der Buchung, ob Wanderungen, Radtouren oder Bootsausflüge zum Programm gehören und ob sie eventuell einzelne Programmpunkte auslassen können. Normalerweise gibt es auch reichlich Zeit zur freien Verfügung. Diese können Sie mit neuen Freunden für Erkundungen, ein Wellnessprogramm oder eine Shoppingtour auf eigene Faust nutzen.
Kann ich auf Singlereisen einen Partner oder eine Partnerin finden?
Wie bereits erwähnt, ist es nicht das eigentliche Ziel einer Singlereise, Männer und Frauen zusammenzubringen. Vielmehr geht es darum, gemeinsam mit Gleichgesinnten eine organisierte Gruppenreise zu unternehmen. In kameradschaftlicher, lockerer Atmosphäre findet jeder schnell Anschluss und oft entstehen Freundschaften, die über die Reise hinaus anhalten. Natürlich kommt es vor, dass Reiseteilnehmer mehr füreinander empfinden als nur Freundschaft. Es liegt dann an Ihnen, rechtzeitig die Kontaktdaten auszutauschen und sich für ein Date nach dem Urlaub zu verabreden. Der Reiseveranstalter darf keine Adressen oder Telefonnummern ohne Einverständnis der betreffenden Person bekanntgeben und wird sich nicht als Vermittler zur Verfügung stellen.
Neben vielen Reiseveranstaltern organisieren auch einige Partnervermittlungen und Datingplattformen Singlereisen. Diese haben das Ziel, die Mitglieder der Singleseite miteinander bekanntzumachen und schauen darauf, dass die Gruppe entsprechend gemischt ist. Hier wird nicht nur auf die Altersgruppe, sondern auch auf eine ähnliche Männer- und Frauenquote wert gelegt. Auch das Programm ist so gestaltet, dass ausreichend Zeit und Möglichkeiten zum Kennenlernen und zum Verlieben vorhanden sind. Eine Garantie, einen Partner zu finden, haben sie selbstverständlich bei keinem Single Urlaub.
Warum kosten Singlereisen oft mehr als herkömmliche Reisen?
Reiseveranstalter achten darauf, möglichst gute Konditionen für ihre Gäste auszuhandeln. Reisen Sie in der Hauptsaison, fällt jedoch meistens ein Einzelzimmerzuschlag an. Zwar wird oft angeboten, sich das Zimmer mit einer anderen Person zu teilen, aber wer teilt schon gerne sein Nachtlager mit einer oder einem Fremden? Dazu kommen organisierte Ausflüge, Sport, Reiseleitung und auf vielen Reisen Halb- oder Vollpension. Wie alle Reisen, so sind auch Singlereisen in der Nebensaison günstiger. Manche Hotels stellen dann Doppelzimmer ohne Aufpreis zur Verfügung.
Es lohnt sich, mehrere Angebote zu vergleichen und in Reiseforen nach Erfahrungen anderer Singles zu schauen. Viele Veranstalter können auf ihren Singlereisen Stammgäste begrüssen. Das ist natürlich die schönste Referenz.