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Samstag, August 29, 2026
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Sehenswürdigkeiten in Wien

Wien ist die Hauptstadt und zugleich bevölkerungsreichste Stadt Österreichs. Die Donaustadt überzeugt noch heute durch eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten, die eine bewegte Geschichte und ruhmreiche Vergangenheit widerspiegeln. Nachstehend finden Sie eine Aufstellung der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Wiens.

Stephansdom

Österreich, Staatsoper Wien
Die Wiener Staatsoper, Bild: Guniva / shutterstock

Der Stephansdom befindet sich am Wiener Stephansplatz und gilt als das berühmteste Wahrzeichen der Stadt. Sein Name geht auf den Heiligen Stephan zurück, der als erster christlicher Märtyrer gilt. Der Hauptturm des Gebäudes, der Südturm, ist 136,44 Meter hoch. Der Dom besitzt insgesamt vier Türme und 13 Glocken. Die bekannteste Glocke, die Pummerin ist die zweitgrößte freischwingende geläutete Glocke Europas. Auf dem Dach sind in bunten Ziegeln der österreichische Doppeladler, das Wiener Stadtwappen und das Wappen Österreichs, dargestellt. Das Innere des Doms wurde im Laufe vieler Jahrhunderte ständig verändert.

Prater und Riesenrad

Bekannt ist der Wiener Prater durch sein an der Nordwestspitze befindliche Riesenrad. Allerdings besteht der Prater selbst aus einer weitläufige Parkanlage. Das Wiener Riesenrad wurde zwischen 1896 und 1897 anlässlich des 60. Thronjubiläums von Kaiser Franz Josef I. erbaut. Es blieb seitdem erhalten.

Schloss Belvedere

Das Barockschloss Belvedere wurde für den Prinzen Eugen von Savoyen erbaut. Es gliedert sich in das Obere und Untere Belvedere und bildet zusammen mit den dazugehörenden Barockgärten ein großartiges Gesamtbild. Das Schloss beherbergt heute die Sammlung der österreichischen Galerie Belvedere und in verschiedenen Räumen wechselnde Kunstausstellungen.

Hofburg

Hofburg in Wien
Die Hofburg in Wien, Bild: LaMiaFotografia / shutterstock

Die Wiener Hofburg war vom 13. Jahrhundert bis zum Jahr 1918 die Wiener Residenz der Habsburger. Sie ist seit 1945 Amtssitz des österreichischen Bundespräsidenten. Hier befinden sich der größte Teil der österreichischen Nationalbibliothek, Museen wie die Albertina, die Hofburgkapelle, die Augustinerkirche und das Bundesdenkmalamt. Einen Höhepunkt bildet das Sisi-Museum, welches die wahre Persönlichkeit der berühmten Kaiserin darstellt. Weiteres Highlight sind die Kaiserappartements von Kaiser Franz Joseph und Kaiserin Elisabeth.

Albertina

Die Albertina befindet sich im Albrechtspalais, direkt neben der Hofburg. Sie zählt zu den bedeutendsten Museen der Welt. Neben Dauerausstellungen beherbergt das Albertina auch Werke wechselnder Ausstellungen verschiedener Künstler. Wenn Sie also Dogecoin in Österreich kaufen und damit erfolgreich sind könnten Sie vielleicht eines der schönen Werke erwerben.

Schloss Schönbrunn und die Wagenburg

Das Schloss Schönbrunn wurde zwischen 1638 und 1643 als Residenz für die Kaiserin Eleonora Gonzaga erbaut. Es ist für Gäste das ganze Jahr über geöffnet und kann besichtigt werden. Auf seinem Areal befindet sich die kaiserliche Wagenburg, ein Museum, in der Kutschen aus dem Fuhrpark der österreichischen Kaiser und anderer Adelshäuser zu sehen sind.

Tiergarten Schönbrunn

Der Tiergarten Schönbrunn wurde schon 1752 gegründet und ist der älteste heute existierende Zoo der Welt. Der Zoo wurde durch Franz Stephan von Lothringen geschaffen. Dieser beauftragten einen ebenfalls aus Lothringen stammenden Architekten, eine Menagerie (damalige Bezeichnung eines Zoos) im Park der Residenz Schönbrunn zu erstellen. Die Eröffnung des Parks erfolgte 1852. Hier leben heute auf 17 Hektar Fläche 8.775 Tiere.

Kunsthistorisches Museum

Das Kunsthistorische Museum beinhaltet eine riesige Sammlung an Gemälden, Antiquitäten, Münzen, Waffen, Büchern und Musikinstrumenten. Zum Kunsthistorischen Museum gehören noch weitere Museen, wie die Schatzkammer der Hofburg oder die Wagenburg von Schönbrunn.

Haus des Meeres

Beim Haus des Meeres handelt es sich um einen auf Meerestiere spezialisierten Zoo. Hier befinden sich verschiedene Aquarien und Terrarien, wo Haie, Rochen, Schildkröten sowie tropische und heimische Fische und andere Meerestiere leben. Neben den Tieren bietet das „Café ocean`sky“ einen Blick über die Stadt Wien.

Haus der Musik

Das Wiener Haus der Musik befindet sich inmitten der Wiener Altstadt im Palais des Erzherzogs Carl. Besucher erhalten dort einen intensiven Einblick in die gesamte Welt der Musik, beginnend bei der Klangerzeugung bis zur Musik der Gegenwart.

Wiener Rathaus

Eines der Wahrzeichen Wiens und gleichzeitig ein Meisterwerk der Neugotik ist das Wiener Rathaus. Bemerkenswert sind seine fünf Türme einschließlich des in der Mitte befindlichen 98 Meter hohen Hauptturms. Hier befinden sich noch heute die Amtsräume des Bürgermeisters, des Landeshauptmanns, des Gemeinderates und des Landtages.

Donauturm

Der Aussichtsturm wurde zwischen 1962 und 1964 anlässlich der damals stattfindenden Internationalen Wiener Gartenschau erbaut.

Museumsquartier

Der 1725 als kaiserliche Hofstallungen erbaute Gebäudekomplex wurde 1922 zum Messepalast umfunktioniert. 1998 begann ein erneuter Umbau zum Museumsquartier. Hier sind angesiedelt:

  • das Museum Moderne Kunst Stiftung Ludwig,
  • das Leopold Museum,
  • die Kunsthalle Wien,
  • das Tanzquartier Wien,
  • das Architekturzentrum,
  • der Dschungel Wien,
  • das ZOOM Kindermuseum,
  • das wienXtra-Kinderinfo und
  • die Halle E+G für Musik sowie darstellende Kunst.

Wellnessurlaub – eine ganz andere Erholung

Wellness ist schon seit einigen Jahren ein Begriff, der immer dann angewendet wird, wenn es darum geht, sich, seinem Körper und seiner Seele etwas Gutes zu tun. Und das bedeutet Urlaub fernab von störenden Einflüssen. Wellnessurlaub in der Ruhe der Natur. Der Begriff Wellness ist aber keine Erfindung der Moderne. Das Wort tauchte bereits 1654 als „wealnesse“ im Oxford Wörterbuch auf und wurde mit „gute Gesundheit“ übersetzt. Daraus entwickelte Halbert Dunn, ein amerikanischer Sozialmediziner, in den 1950er Jahren das Wort Wellness, eine Wortschöpfung aus den beiden englischen Begriffen wellbeing und fitness. Er richtete sein Augenmerk auf eine positive Gesundheit und distanzierte sich von dem, was man bis heute unter Gesundheit versteht, nämlich nicht krank zu sein.

Ernährungsbewusstsein und Fitness

Sein Wellnessgedanke fand zunächst jedoch wenig Anklang. Zu abwegig schien der Gedanke, dass Krankheiten nicht für sich alleine stehen, sondern in einem Kontext gesehen werden müssen. Dunn wusste, dass Lebensstil, Umwelt, Arbeitsbedingungen und soziale Beziehungen einen großen Einfluss auf die Entstehung von Krankheiten und deren Ursachen haben. Erst in den 1970er Jahren erhielt Dunn Unterstützung zweier amerikanischer Kollegen: Dr. John W. Travis und Donald B. Ardell. Sie definierten den Begriff Wellness genauer. Wellness ist ihren Aussagen zufolge ein Lebensgefühl, das aus Zufriedenheit und Wohlbefinden besteht. Um diesen Zustand zu erreichen, bedarf es mehrerer Faktoren: Ernährungsbewusstsein, Fitness, Stressmanagement und Selbstverantwortung. Dieser ganzheitliche Ansatz, wie man ihn auch in der alternativen Medizin findet, soll zum Einklang von Seele, Geist und Körper führen. Halbert Dunn ist der Vater der Wellnessbewegung, aber Travis und Ardell verschafften ihr den richtigen Schwung zu weltweiter Popularität. Wenngleich es noch bis in die 1980er Jahre dauerte, bis das Konzept den Weg nach Europa fand.

Eigene Bedürfnisse stehen im Mittelpunkt

Heute liegt Wellnessurlaub in Deutschland absolut im Trend. Wer sich diese Form von Urlaub gönnt, möchte mehr als Strand und Sonne, sondern stellt vielmehr sich und seine Bedürfnisse in den Mittelpunkt. Die Angebote von Wellnesshotels sind umfangreich: Ernährung, Fitness, Entspannung, Massagen, Sauna, Spas und vieles mehr sind in diesem Rundumwohlfühlpaket enthalten. Wer kann, gönnt sich nicht nur ein Wochenende in einer Wellnessoase, sondern verabschiedet sich gleich für eine oder gar zwei Wochen.

Natur und Ruhe

Wellnessurlaub
Von der Massage bis zur Kosmetikbehandlung – Die Möglichkeiten sind vielfältig, Bild: UfaBizPhoto / shutterstock

Das wichtigste für einen entspannenden Wellnessurlaub ist zweifellos die Umgebung. Auch wenn noch so viele Massagen, Saunagänge oder Yogaübungen angeboten werden. Sie bringen nichts, wenn das in einem Hotel an einer viel befahrenen Straße stattfindet. Daher ist es oberstes Gebot: Auf die Lage der Wellnessoase achten. Ob an einem See, im Gebirge, im Park oder im Wald. Hauptsache Ruhe und viel Natur. Nur so schafft man sich die Freiräume und kann auch außerhalb der Anwendungen seinen Geist in gesunder Luft einmal durchzupusten. Sei es beim Joggen, Radeln oder einfach nur Spazierengehen.

Vitalküche als Wellnessprinzip

Gute Wellnesshotels sind übrigens unter anderem daran zu erkennen, dass sie eine sogenannte Vitalküche nach dem Wellnessprinzip führen. Das heißt, auf der Speisekarten müssen vollwertige Gerichte ebenso vorkommen wie vegetarische oder vegane. Obst und Gemüse müssen frisch und aus biologischem Anbau sein, Fleisch muss aus artgerechter Tierhaltung stammen. Und natürlich nimmt der Koch Rücksicht auf die Wünsche und Vorlieben seiner Gäste.

Kein Zwang zu gar nichts

Die Angebotspalette eines Wellnesshotels ist in der Regel sehr umfangreich. Das fängt bei Massagen an und hört bei der Sauna noch lange nicht auf. Wer sich für diese Art von Auszeit entscheidet, sollte aber von Anfang an darauf achten, dass er sich nicht für jedes Sport- und Yogaprogramm einträgt, von einer Massageliege zur anderen hüpft und täglich drei Saunagänge absolviert. Stress hat im Wellnessparadies keinen Zutritt. Zudem ist Wellness eine ganz individuelle Angelegenheit. Jeder hat andere Vorstellungen von so einer Auszeit und kann sich sein eigenes Wunschprogramm zusammenstellen. Wer mittags schwimmen möchte, gut. Wer einen Tag lang einfach nur im Liegestuhl im Park verbringen will, auch gut. Und wer sich frühmorgens die Joggingschuhe anzieht und den Abend bei einem Glas Wein beenden möchte. Bestens. Niemand sollte sich zu irgendetwas gezwungen fühlen. Egal, was angeboten wird. Wer keine Lust auf Fitnessgeräte hat oder auf die Massage mit den heißen Steinen, lässt es eben. Bei einem Wellnessurlaub geht es um ganz individuelle Bedürfnisse. Und denen sollte Rechnung getragen werden.

Wellnessgedanken im Alltag

Jeder Urlaub geht einmal zu Ende. Aber den Wellnessgedanken, wie Halbert Dunn ihn formuliert hatte, sollte man unbedingt mitnehmen in den stressigen Alltag. So ein Aufenthalt gibt Denkanstöße für die Zeit danach. Er lehrt die Kunst einer ausgeglichenen Lebensführung, vermittelt ein stimmiges Verhältnis zwischen Aktiv und Passiv, bietet Anreize zur gesunden Ernährung und zeigt den Weg zu körperlicher Fitness. Und wenn einen die Arbeit zwischenzeitlich wieder zu verschlingen droht, bucht man kurzerhand den nächsten Wellnessurlaub zum Auftanken.

Bibione – Italiens vielfältiges Urlaubsparadies

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Am rechten Ufer des Flusses Tagliamento gelegen ist die Stadt San Michele Al Tagliamento eher unbekannt, doch der Stadtteil Bibione ist weltweit bekannt und gilt als wahres Urlaubsparadies für alle Altersgruppen und Urlaubstypen. Bereits seit den 1950er-Jahren zieht der Badeort Sonnenanbeter und Erholungshungrige magisch an und begeistert mit seinem herrlichen Sandstrand, einer guten touristischen Infrastruktur und exzellenten Ausflugsmöglichkeiten.

Ferien zwischen Strand und Pinienwäldern

Leuchtturm von Bibione
Leuchtturm von Bibione, Bild: AerialVision_it / shutterstock

Der beliebte Ferienort Bibione erwacht in der Feriensaison zum Leben. Mit nur 3.000 Einwohnern und über 100.000 Übernachtungsmöglichkeiten für Urlaubsgäste ist Bibione außerhalb der Saison sehr ruhig. Doch in den Sommermonaten begeistert der Ferienort mit seinem weitläufigen Sandstrand, Pinienwäldern, vielfältigen Hotels, Ferienanlagen, Campingplätzen, Restaurants und Bars und Diskotheken. Je nach persönlichen Vorlieben lassen sich in Bibione die Urlaubstage sehr individuell gestalten, denn der lebhafte Urlaubsort bietet für jeden Urlaubstyp passende Möglichkeiten.

Bibione – Strandvergnügen pur

Bibiones 11 Kilometer langer Sandstrand bietet ausreichend Platz zum Sonnen und entspannen und zugleich bietet sich hier viel Raum für sportliche Aktivitäten und für Kinder, die beim Spielen und Toben den Aufenthalt am familienfreundlichen Strand genießen möchten. Je nach Strandabschnitt werden auch Animationsprogramme für Kinder und Erwachsene angeboten, sodass unter Garantie keine Langeweile aufkommt. Während der Strand bei Bibione Spiaggia ideal für Familien ist und eine sehr gute Infrastruktur und viele Sport- und Freizeitangebote bietet, ist der Strand bei Lido del Sole wesentlich ruhiger und lädt zum Entspannen ein.

Strand in Bibione
Der weitläufige Strand von Bibione, Bild: Climber 1959 / shutterstock

Besonders idyllisch ist der Strandabschnitt von Lido die Pini und Bibione Pineda, denn hier ist der Strand von schattenspendenden Pinien umgeben. Verteilt über die gesamte Strandlänge finden sich 6 Erste Hilfe Stationen und der Strand wird von Rettungsschwimmern überwacht. Hinzu kommen 6 Serviceinseln mit Umkleidekabinen, Toiletten, Duschen und vielem mehr. Wassersportler können sich beim Surfen, Segeln, Kajakfahren, Tauchen und vielen weiteren Aktivitäten auspowern. Zudem finden sich am Strand bei Bibione Spiaggia Spielfelder für Boccia, Tennies, Fußball, Beach Volleyball und weiteren Sportarten. Am Strand finden sich zudem einige Spielplätze für Kinder, die so schnell in Kontakt zu gleichaltrigen kommen können.

Thermalbad Bibione

Malerisch von Pinien umgeben lockt das staatlich anerkannte Thermalbad Bibione mit seinem vielfältigen Angebot an Kur-, Wellness und Schönheitsbehandlungen. Die Anlage mit ihren Hallenthermalbädern und einem großen Außenbereich mit Thermalbecken bietet einen herrlichen Blick aufs Meer. Das 52 ° C warme, mineralhaltige Thermalwasser sorgte zusätzlich dafür, dass der Bekanntheitsgrad von Bibione über die Grenzen Italiens hinaus deutlich gesteigert wurde. Heute punktet die Therme zudem mit Saunen, einem hypersalinem Bad, einem türkischen Bad, einem Polarium, Erlebnisduschen und einer Salzgrotte.

Sehenswürdigkeiten und Attraktionen in und um Bibione

Als touristisch geprägter Ort bietet Bibione selbst nur wenige Sehenswürdigkeiten. Bei einer Erkundungstour durch den Ort lohnt jedoch ein Stopp bei der Chiesa Santa Maria Assunta. Sehenswert ist zudem der historische Leuchtturm von Bibione, der direkt an der Mündung des Tagliamento zu finden ist und umgeben von einem Naturschutzgebiet ein schönes Ziel für eine kleine Wanderung ist. Eine sehr schöne Möglichkeit, Bibione und die nähere Umgebung zu erkunden, ist eine Radtour, denn der innerstädtische Radweg führt zu den schönsten Plätzen Bibiones und führt von Osten nach Westen entlang der Strandpromenade. Bei dieser Gelegenheit lohnt, es sich die historischen Fischerhütten zu besuchen.

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Mehr Informationen

Ein Anziehungspunkt für Familien ist unter anderem der Luna Park in Bibione. Der Freizeitpark mit seinen nostalgischen Fahrgeschäften begeistert seine Besucher ebenso wie der Parco Zoo Punta Verde, der mit seiner großen gepflegten Anlage Tierarten aus der ganzen Welt präsentiert. Spaß für die ganze Familie garantiert auch ein Besuch des Unicef Adventure Parks in Lignano Sabbiadoro. Hier lockt auch der Parco Junior mit Spielmöglichkeiten auch für kleine Kinder.

Ausflugsmöglichkeiten von Bibione

Ein Urlaub in Bibione lässt sich hervorragend mit einem Ausflug in die Lagunenstadt Venedig krönen. Hier locken einzigartige Sehenswürdigkeiten wie die Basilika San Marco und der Dogenpalast. Doch auch ein Ausflug nach Triest mit seinen traumhaften historischen Sehenswürdigkeiten ist nicht nur für Kunstliebhaber äußerst lohnenswert. Doch auch die nahe bei Bibione gelegene Städtchen Concordia Sagittaria und Aquileia locken mit einzigartigen Sehenswürdigkeiten und ermöglichen es, auf den Spuren der italienischen Geschichte zu wandeln. So lassen sich rund um Bibione ein antikes Forum, ein römischer Binnenhafen, Basiliken und viele weitere historische Perlen bestaunen, wie die Abtei Santa Maria in Sesto Al Reghena oder die Klosteranlage Palazzi Signorili in Cordovado. Hinzu kommen zahlreiche Museen die locken, so bietet unter anderem das Museo Paleontologico einen Blick in die Geschichte.

Tipps für ein entspanntes Reisen mit Tier

Umfrage zeigt: Die meisten Tierhalter*innen nehmen 2021 ihr Tier mit in den Urlaub

Nach dem Haustierboom in Corona-Zeiten stellen sich mehr Tierhalter*innen denn je Fragen wie: Was gibt es bei der Wahl des Reiseziels zu beachten? Und was muss ich tun, damit die Reise auch für mein Tier zu einem positiven Erlebnis wird? Die Welttierschutzgesellschaft (WTG) gibt Tipps und verrät, welche Reiseziele für Urlauber*innen mit Tier in diesem Jahr besonders beliebt sind.

Eine Umfrage der Welttierschutzgesellschaft (WTG) unter mehr als 1.000 Tierhalter*innen hat ergeben, dass in diesem Jahr knapp 60 Prozent der Befragten eine Reise mit Tier planen. Wenn Tiere ihre Halter*innen in den Urlaub begleiten, handelt es sich ganz überwiegend um Hunde (94 Prozent). Alle anderen Tiere sind weitaus seltener auf Reisen dabei. Am häufigsten ist darunter noch die Katze (4 Prozent), gefolgt von Pferd und Meerschweinchen (jeweils unter 1 Prozent).

Fast die Hälfte der Befragten betonte, dass der Urlaub ohne Tier nicht vorstellbar sei. Bei dem Tier handele es sich um ein Familienmitglied, das auch im Urlaub dazugehöre. „Gemeinsame Erlebnisse und die Freude des Tiers zu erleben, eine neue Gegend zu erkunden, ist einfach schön“ hinterließ ein*e Teilnehmer*in in den Kommentaren.

Balkendiagramm auf Deutsch zu Reisezielen mit Haustieren: Deutschland (265), Frankreich (40), Österreich (28), Kroatien (19), Schweden (13), Europa (11), Schweiz (9), Europa (25), Amerika (7) und „unbestimmt“ (26).

Bei der Wahl des Urlaubslandes zieht es 2021 knapp die Hälfte der Reisenden an deutsche Urlaubsorte. Die weiteren Top-Ziele lauten Italien, Frankreich, die Niederlande und Österreich. Lange Wegstrecken zum Reiseziel werden von den Tierhalter*innen also eher vermieden, was auch mit der Pandemie zu begründen sein könnte. Denn bis auf einzelne Ausnahmen verzichten die Teilnehmer*innen bei ihrer Planung auf Fernreisen – insbesondere mit Tier. Dies spiegelt sich auch in der Wahl des Verkehrsmittels wider: 84 Prozent der mit Tier verreisenden Personen nutzen das Auto. Auf dem zweiten Rang folgt das Reisen mit Wohnmobil oder Campingbus (7 Prozent), wiederum ein individuelles Reisemittel. Bahn (4 Prozent) und Flugzeug (3 Prozent) spielen beim Reisen mit Tier in diesem Jahr offenbar nur eine geringe Rolle.

Die Umfrage zeigt auch: Ein Drittel der Tierhalter*innen hatte in der Vergangenheit bereits Schwierigkeiten oder Probleme, wenn sie mit Tier auf Reisen waren. Das mit Abstand am häufigsten genannte Problem war das Finden einer tierfreundlichen Unterkunft. Ebenfalls verbreitet waren Probleme bei der Reise mit öffentlichen Verkehrsmitteln und das Verbot, Hunde bei Aktivitäten im Urlaub (z.B. am Strand oder in Geschäften) dabei zu haben.

Balkendiagramm auf Deutsch, das häufige Schwierigkeiten beim Reisen mit Haustieren veranschaulicht. Das häufigste Problem ist die Suche nach einer haustierfreundlichen Unterkunft, gefolgt von Problemen im öffentlichen Nahverkehr und dem Verbot, Haustiere in Restaurants mitzubringen.

Doch mit guter Planung und Reisevorbereitung lassen sich unangenehme Überraschungen meist vermeiden.

Häufige Schwierigkeiten bei der Auswahl einer tiergerechten Unterkunft lassen sich von Vornherein verhindern. Es gilt dabei z.B. zu erfragen, ob das Mitbringen von Haustieren erlaubt ist. Für das Reisebudget ist zudem zu berücksichtigen, dass Tagespauschalen für Tiere berechnet werden und in Ferienhäusern bzw. -wohnungen eine angepasste Endreinigung zu zahlen ist. „Es ist wichtig, dass sich das Tier auch in der Ferienunterkunft möglichst wohl fühlt und ungestört sein kann. Deshalb sollten Dritte auch keinen Zugang zur Unterkunft haben, insbesondere wenn das Tier allein ist“, so WTG-Geschäftsführerin Katharina Kohn.

„Eine Reise mit Tier sollte unbedingt eine positive Erfahrung für alle Reisenden darstellen – auch für die Vierbeiner“, erklärt Katharina Kohn, Geschäftsführerin der WTG grundsätzlich. „Ausreichend Vorlauf bei der Reiseplanung ist einer der wichtigsten Faktoren, damit dies gelingen kann.“ Zu den Reisevorbereitungen sollte zählen, das Tier vorab tiermedizinisch checken zu lassen und die Kontaktdaten einer tiermedizinischen Praxis am Reiseort zu recherchieren. Wichtig ist außerdem, sich mit dem Zielland bzw. -ort hinsichtlich der lokalen Regeln für Tiere auseinanderzusetzen. Eine Tasche mit den wichtigsten Notfall-Utensilien, z.B. Wundspray und Verbandsmaterial, sollte zudem immer bereitgehalten werden.

Tierhalter*innen sollten sich auch mit ihrem Weg zum Reiseziel vorab intensiv beschäftigen und zum Beispiel geeignete Rastplätze für Hunde abseits der Autobahn suchen.

Letztlich ist es entscheidend, dass die Bedürfnisse des Tieres beim Reisen ausreichend berücksichtigt werden. „Dann stehen die Chancen gut, dass der Urlaub Mensch wie Tier viele positive gemeinsame Erlebnisse bringt und zugleich die Bindung zwischen Tier und Halter*in stärkt“, sagt Katharina Kohn.

Auch wenn für die meisten das Reisen ohne Tier unvorstellbar ist, sollte trotzdem gelten: Wenn vorab schon klar ist, dass das Wohl des Tieres im Urlaub nicht ausreichend berücksichtigt werden kann oder auch der Reiseweg für das Tier mit viel Stress verbunden wäre, sollte eine Betreuung durch Dritte in Betracht gezogen werden: „Ein Tier, dessen Bedürfnisse im Urlaub nicht befriedigt werden können, bleibt besser in guten Händen zu Hause, in einer Pension, bei Freunden, Familie oder Nachbarn“, so Katharina Kohn.

Zahlreiche weitere Ratschläge zum Reisen mit Tier finden Interessierte unter: https://welttierschutz.org/reisen-mit-tieren/

Drei starke Betriebsausflüge 2021 – endlich wieder gemeinsam rauskommen

Wir leben seit mehr als einem Jahr in einer sehr ungewöhnlichen Situation – ein Lockdown jagte den nächsten und dabei zu kurz gekommen ist vor allem der persönliche Kontakt zu unseren Mitmenschen, Arbeitskollegen und Freunden. Grund genug also, um jetzt wieder richtig durchatmen zu können. Der Sommer ist da und mit ihm freuen wir uns nun alle wieder, raus zu dürfen: ob in die Natur, in die Stadt oder an den See ist dabei erst einmal egal – Hauptsache wir sind wieder zusammen.

Was für jeden einzelnen von uns privat wichtig ist, ist für den Job umso wichtiger. Die Kollegen haben wir jetzt genug vor der Kamera im Homeoffice gesehen. Jetzt ist es an der Zeit, wieder rauszugehen und den Sommer gemeinsam zu genießen – zum Beispiel bei spannenden Betriebsausflug Ideen, die gerade im Sommer 2021 zu einem echten Hit werden. Wir schauen uns drei der besten Betriebsausflüge und berichten Euch von unserer Erfahrung:

1. Offroad durch das Gelände der Eifel

Die Eifel liegt eingebettet in Westdeutschland und teilt sich in die Nordeifel und Vulkaneifel auf und erstreckt sich von Nord nach Süd auf einer Linie von Euskirchen in NRW bis fast nach Trier. Viele sprechen auch von Südeifel, wenn es um den geografischen Bereich in Bitburg in Rheinland-Pfalz geht. Wir haben uns bei einer Offroad Challenge auf Polaris Fahrzeuge gewagt und sind querfeldein durch die Natur gerast. Das Teamevent sorgt für Adrenalin und viel Spaß, wobei man nicht unbedingt sehr sportlich sein muss, um mitzumachen.

Zwei Personen mit Helmen fahren mit einem Polaris-Geländefahrzeug durch einen seichten Bach, der von üppiger grüner Vegetation umgeben ist. Auf dem Bild steht: „Offroad-Action in der Eifel“.

Die Fahrzeuge steuerten wir selbst und bahnten uns so einen Weg durch unwegsames Gelände tief in der Eifel. Zwischendurch machten wir Halt und konnten Stockbrot am Lagerfeuer am Rande einer Höhle genießen. Wer möchte, kann sich von einer Klippe abseilen, die ca. 20 Meter in die Tiefe geht – das ist ein regelrechter Adrenalin Kick. Zum Schluss haben wir an einem See ein Picknick genossen und dabei gelernt, wie man ein Floß baut. Bei bestem Wetter haben wir es dann mit unseren Wasserfahrzeugen auf den See gewagt, was für manche von uns ein nasses Abenteuer bedeutet hat. Durch das perfekte Wetter konnten wir schnell trocknen und das Barbecue am Abend hat alle noch einmal begeistert.

Erfahre mehr zur Offroad Rallye durch die Eifel

2. Schnitzeljagd mit App durch die City

Vorab gesagt: wenn jemand denkt, dass eine Schnitzeljagd nur etwas für Kinder ist, hat weit gefehlt. Wir sind absolut begeistert von diesem Betriebsausflug, der, am Rande bemerkt, nahezu überall stattfinden kann. Wir haben die Schnitzeljagd in Köln gebucht und konnten uns diverse Hot Spots aus der Nähe anschauen. Gestartet sind wir am Dom in Köln – bei den ersten Aufgaben haben wir bereits gemerkt, dass echtes Kölsches Wissen nicht wirklich vorhanden ist – aber wir haben uns dennoch wacker geschlagen. Die Schnitzeljagd wird mit einer innovativen App durchgeführt und beinhaltet sowohl Quiz Fragen, die teils sehr witzig gestellt sind über Musik Rate Games, Video Challenges bis hin zu Portraitaufnahmen. Wir haben in zwei Teams gespielt, um den Challenge Charakter zu stärken.

Die Schnitzeljagd führte uns am Rhein entlang in Richtung Kölner Altstadt. Zum Glück durften die örtlichen Gastronomen zumindest im Außenbereich wieder öffnen, weshalb wir ein paar „Zwischengetränke“ genießen konnten. Spannende Aufgaben waren zudem teils physische Rätsel, bei denen wir gewisse Karikaturen zeichnen und so Zusammenhänge herstellen mussten.

Die App ist sehr einfach zu verstehen und hat uns begeistert. Man kann die App auf für private Anlässe nutzen. Das Beste: sie ist kostenfrei für Privatnutzer, sodass Ihr jederzeit auch spontan den Kindergeburtstag innovativ gestalten könnt.

Erfahre mehr zur Schnitzeljagd mit App

Eine Gruppe junger Leute macht an einem sonnigen Strand ein Selfie, während ein anderes Paar lacht, als einer von ihnen in einer Schubkarre sitzt, die der andere über das Gras schiebt. Der Text unten lautet: Strand- und Bauernhof-Olympiade im Team.

Beach Party oder Bauernhof Event als Betriebsausflug

Die Kombination klingt etwas verrückt, dabei haben beide Themen für Betriebsausflüge doch so vieles gemeinsam. Denn bei beidem Teamevents geht es darum, zu gewinnen. Bei der Strandolympiade bzw. Bauernhof-Olympiade zeigte sich bei uns, wer körperlich und wer geistig weiter vorn ist als die anderen. Bei der Bauern-Olympiade kommen Schubkarren Rennen, Gummistiefel Weitwurf und, als Königsdisziplin, Kuh-Wettmelken an einer edlen Holz Kuh namens „b-etty“ nicht zu kurz. Anders hingegen bei der Beach Olympiade, bei der es im Sand beim Tauziehen darum geht, das gegnerische Team umzuwerfen oder bei Beachvolleyball Games gemeinsam und gegeneinander anzutreten.

Beide Betriebsausflüge haben es auch kulinarisch in sich: auf alle Gäste wartet ein Barbecue zum Schluss, kühle Getränke den Ganzen Tag über und Musik sorgt für beste Stimmung. Für uns ein Grund, beide Events noch einmal zu planen, da sie – wie die anderen Tipps auch, einen ganzen Tag lang dauern und wirklich für Zerstreuung sorgen.

Erfahre mehr zur Strandolympiade zum Betriebsausflug oder zum Teamevent auf dem Bauernhof

Fazit:

Gefühlt hatten wir die Pandemie zumindest für einige Stunden überstanden. Trotz Abstand bieten diese Betriebsausflüge nicht nur Spaß und Kurzweil, sondern sorgen sie auch für mehr Motivation im Team. Jeder wird mitgerissen von dem Gruppengedanken – das hat bei uns vor allem den Schalter umgelegt und uns gezeigt, dass es draußen gemeinsam doch am schönsten ist.

Pollenca, die Perle des Nordens von Mallorca

Mallorcas Nordosten ist nicht frei von Überraschungen… Das im nördlichsten Teil der Serra de Tramuntana gelegene Städtchen Pollenca gehört zu den stimmungsvollsten der Insel.
Dort, wo der Gebirgszug und das Meer zusammentreffen, an einer weit geschwungenen Mittelmeerbucht, lädt das Städtchen mit seinen verwinkelten Gassen, malerischen Natursteinhäusern und bedeutenden Kunstschätzen zum Bummel ein.

Und doch gibt sich das Landstädtchen recht eigenwillig. Mit einem Dutzend Kunstgalerien und dem alljährlich internationalen Musikfestival hebt sich Pollenca stark vom Rest der Provinzorte ab. Zudem pflegen die zumeist wohlhabenden Pollenciner einen eigenen Dialekt und traditionelles Handwerk.

Man merkt es dem Städtchen mit seinem Hafen-Ableger Port de Pollenca an, dass es ein besonderer Ort ist. Ein Ort für Liebhaber des Schönen, ein Ort für Mallorca-Kenner.

Der Blick ins Geschichtsbuch verrät: Etliche Megalithbauten belegen, dass in der Umgebung schon in der Bronzezeit gesiedelt wurde. Aus römischer Zeit stammt die noch gut
erhaltene Brücke über den Torrent de Sant Jordi am Nordrand von Pollenca. Die Nähe der römischen Stadt Pollentia (beim heutigen Alcudia) brachte Wohlstand, der jedoch durch die Vandalenstürme des 5. Jahrhunderts schon bald versiegte. Die wirklich große Zeit brach mit den Mauren an, die mit ihrer Wasserfördertechnik das Tal in einen üppigen Garten verwandelten. Nach der christlichen Rückeroberung entstanden Kirchen und Klöster.

Ankommen & Umschauen

Hier, wo die Klippen 200 Meter tief in das Mittelmeer fallen und eine kühn in den Fels geschlagene Straße sich über 18 Kilometer von Port de Pollenca bis zum 1892 gebauten Leuchtturm von Mallorcas nordöstlicher Spitze windet, verteilt der Ort Pollenca sein ganz eigenes Flair: Seine Lage und Atmosphäre machen ihn zu etwas besonderem – Pollenca ist ein mallorquinisches Gesamtkunstwerk.

Zwischen himmlischen Gefilden und irdischen Genüssen

Zweihundertfünfundsechzig Stufen führen im Schatten dunkler Zypressen zum Kalvarienberg. In engen Serpentinen müht sich die Straße nach oben – zwölf große Steinkreuze künden von der Bedeutung dieses Hügels. Über den Kreuzweg gelangt man schließlich zu der kleinen Wallfahrtskirche mit dem großen Blick. Dieser Blick auf das Städtchen, den gegenüberliegenden Puig de Maria bis hin zu den beiden Buchten von Pollenca und Alcudia ist genauso umwerfend wie der auf dem Treppenberg des „calvari“ – so ockerfarben und zypressengesäumt wie die Häuser der Stadt.

Must see! Aktiv und kreativ im hübschen Künstlerstädtchen Pollenca….

Ein Besuch lohnt im Casa Museum Dionis Bennassár auf der Roca 14. Im Wohnhaus des Künstlers Dionis Bennássar (1904-1967) sind 240 seiner Werke ausgestellt. Der Künstler gehörte der Gruppe um den Jugendstilmaler Hermenegildo Anglada Camaraca an.

Andere verschlägt es zum Puig de Maria, dem Hausberg der Stadt, gekrönt von dem ehemaligen Nonnenkloster Mare de Déu del Puig. Gleich hinter den letzten Häusern der Klosteranlage führt der Weg auf einen alten Pilgerpfad. Von dort bietet sich ein umwerfender Ausblick.

Tipp: die Einkehr im Klosterstübchen entschädigt für einen doch eher beschwerlichen Aufstieg.

Festivalfans aufgepasst! Das beliebte internationale Musikfestival findet jedes Jahr im August in dem vom Kreuzgang eingerahmten Innenhof des Dominikanerklosters statt. Im Winter wird hier an Sonntagen mallorquinische Folklore geboten. Zudem beherbergt das Kloster neben einem Altenheim auch das örtliche Heimatmuseum.

Wasserratten, Sonnenanbeter und Wassersportler kommen ebenfalls auf ihre Kosten: Diese tummeln sich allesamt an der nordöstlich von Pollenca gelegenen Cala de Sant Vicenc. Das Strandareal wird von einer 300 Meter hohen Felswand im Osten gerahmt.

Bucht von Port de Pollenca
Bucht von Port de Pollenca, Bild: vulcano / shutterstock

Und schließlich erreicht man Port de Pollenca, ein „Fischerdorf, wo man lebt, wie das Leben sein soll, einfach und zufrieden“ …., so der Journalist Gordon West im Jahre 1929 auf seiner Mallorca-Reise!

Hier spaziert man unter uralten Pinien entlang, vorbei an schönen Villen und Hotels der Gründerzeit. Gleich drei Ortsbereiche laden zum Verweilen ein:

  • Ein breit aufgespülter Sandstrand, der sich vom südlichen Ortseingang mehrere Hundert Meter bis zu den ausgedehnten Anlagen des Jacht- und Fischerhafen erstreckt.
  • Gefolgt vom alten Ortskern mit der baumbestandenen Plaza Miguel Capllonch,
  • Und zu guter Letzt das Glanzlicht…., der Passeig Vora Mar mit der Verlängerung Carrer Colon. Dieser herrliche Fuß- und Radweg führt über fast 2 Kilometer an kleinen schattigen Strandabschnitten entlang, vorbei an alten Villen. Fast am Ende steht mit dem Illa d’Or das wunderschön gelegene (und teuerste) Hotel des Ortes mit einem der besten Restaurant-Terrassen Mallorcas.

Dem nicht genug! Das alte Fischerdorf ist der Hotspot für Wassersportfreunde: Für Surfer, Segler, Kajakfahrer und Jachtbesitzer offenbart sich ein Dorado. Am Strand beim Hafen gibt es weißen Sand, viel Platz und einen umfangreichen Service.

Pollenca ist ein lebhafter Touristenort mit einem reichen Angebot an Sport und Unterhaltung. Das charmante Städtchen am Fuße hoher Berge ist zweifellos eines der sehenswertesten Städte der ganzen Insel. Die weiße Bucht ist ideal zum Windsurfen. In den Gassen des ehemaligen Fischerdorfes spürt man noch die Atmosphäre, die schon in den 1930er-Jahren wohlhabende Briten anzog. Noch immer begeistern die feinen Sandstrände rund um den Ort und die schöne Promenade.

Das sollten Sie sich nicht entgehen lassen! Genuss an den schönsten Plätzen – Tipps zur gemütlichen Einkehr

In Hafennähe und am Kai von Port de Pollenca gibt es eine Reihe guter Lokale. Besonders empfehlen kann man das typisch mallorquinische Restaurant Bona Cepa in der Nähe des Hafens und den Besuch der Bar „Sail & Surf „ für ein kühles Bier.

Nicht weniger begeistert das „Argos“ , auffällig durch seine schlichte Dekoration. Hier lenkt nichts von der kreativen mediterranen Küche ab – außer vielleicht der Meerblick.

Grüner wird’s nicht mehr: Das Restaurant der Pension Bellavista bietet den perfekten Rahmen für die kreativen vegetarischen Rezepte – himmlische Genüsse in einem zauberhaften Ambiente.

Durbuy – die kleinste Stadt Belgiens

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Die Stadt Durbuy ist mit ihrer Größe das ideale Ziel für einen Wochenendausflug. Sie befindet sich in der belgischen Provinz Luxemburg und in den Ardennen. Ihre Lage macht sie zu einem attraktiven Startpunkt, um die Region mit ihrer reichhaltigen Geschichte und reizvollen Landschaft zu erkunden. Die Ortschaft Durbuy hat zwar seit dem 14. Jahrhundert das Stadtrecht, doch reicht in ihren Ausmaßen nicht an eine Stadt heran. Das macht ihren Charme aus. Sie ist übersichtlich und bietet zugleich zahlreiche Sehenswürdigkeiten. Zu diesen zählt neben der historischen Altstadt die Ourthe, an deren Ufern sich Durbuy befindet. In der Nähe der Stadt liegen reizvolle Ausflugsziele wie Wéris oder Barvaux.

Altstadt und Gartenkunst in Durbuy

Altstadt von Durbuy
Altstadt von Durbuy, Bild: NAPA / shutterstock

Das Highlight in Durbuy ist die historische Altstadt. Die schmalen, gepflasterten Straßen führen an gepflegten Fachwerkhäusern und Resten der alten Stadtmauer vorbei. Kleine Geschäfte und Cafés sorgen für einen längeren Spaziergang als die Größe der Altstadt erwarten ließe. Sehenswert ist die Halle aux blés aus dem 16. Jahrhundert, die zu dem außergewöhnlichen Erbe der Wallonie zählt. Ursprünglich war sie eine Getreidehalle, dann ein Verwaltungsgebäude. Heutzutage beherbergt das Haus auf drei Etagen ein Museum für belgische Kunst. Die Rue Daufresne de la Chevalerie gilt als älteste Straße der Stadt und ist vollständig mit Kieseln aus der Ourthe gepflastert. Über der Altstadt liegt das Chateau d‘ Ursel, das Schloss von Durbuy. Das Schloss schafft ein pittoreskes Panorama, ist aber nicht zu besichtigen.

Sehenswert ist der Parc des Topiaires. Er liegt am Ufer der Ourthe und zeigt Formschnittfiguren. Die über 200 Figuren aus Buchsbäumen ziehen vor allem Familien an. Neben vielen Tierfiguren zeigen die Formbäume auch Menschen und Szenen und regen die Fantasie an. Der Besuch des Parks eignet sich für Freunde der Gartenkultur mit seinen Alleen, Beeten und Bäumen. Eine weitere Attraktion der Stadt ist der Homalius-Felsen oder auch Roche à la Falize. Zum einen ist er der höchste Punkt Durbuys. Zum anderen ist seine besondere Form ein beliebtes Fotomotiv. Wer sich nicht von dem malerischen See und den Wasserspielen ablenken lässt, entdeckt die unterschiedlichen Gesteinsschichten der Felsformation. Von der Altstadt aus führt eine Promenade zum Felsen.

Der historische Ortskern ist klein und die Wege zu den anderen Attraktionen der Stadt sind kurz. Dennoch lohnt sich für Besucher die Fahrt mit dem Touristenzug, dem Petit Train Touristique, da er für ausgezeichnete Ausblicke sorgt.

Durbuy kulinarisch oder auf dem Fluss entdecken

Schloss Durbuy
Schloss Durbuy, Bild: Sergey Dzyuba / shutterstock

Neben dem romantischen, mittelalterlichen Ambiente punktet Durbuy mit kulinarischen Spezialitäten. Dazu zählen beispielsweise die Flusskrebse, denen im Sommer ein eigenes Fest gewidmet ist. Es lohnt sich, vor dem Besuch der Stadt den Kalender zu prüfen. Im September stellt das Bier-, Brot- und Käsefest die lokalen Hersteller in den Mittelpunkt. Neben zahlreichen Ständen mit den örtlichen Spezialitäten umfasst das Fest Musik und andere Programmpunkte. Im Oktober findet regelmäßig ein Klassik-Festival statt und im Winter ein Weihnachtsmarkt.

Wer die Spezialitäten der Stadt probieren möchte, ist bei der Marckloff-Brasserie und der Manufaktur Saint-Amour richtig. In der Manufaktur entstehen Konfitüren, Sirupe und Gelees aus heimischen Früchten. In der Brasserie gibt es eine Mikro-Brauerei für das hier hergestellte Marckloff-Bier. Neben Einblicken in die Herstellung gibt es bei beiden Unternehmen die Möglichkeit, die Produkte zu probieren und zu kaufen.

Für mehr Bewegung und Aktivität sorgt der nahe gelegene Abenteuerpark Adventure Valley. Der Abenteuerpark profitiert von der umliegenden Natur und bietet Touren per Kajak und Mountainbike an. Ein Hochseilgarten und Entdeckertouren zählen zu den dort möglichen Aktivitäten. Auch abseits des Abenteuerparks lassen sich in Durbuy Kajaks ausleihen, um die Ourthe zu erkunden. Die Region bietet sich für ausgiebige Wander- und Fahrradtouren an.

Megalithe und Labyrinthe als Ausflugsziele bei Durbuy

Nur wenige Fahrminuten entfernt bietet die Umgebung von Durbuy romantische Natur mit zahlreichen Wanderwegen und sehenswerte menschengemachte Ausflugsziele. Nicht nur für Familien mit Kindern ist das Labyrinth in Barvaux unterhaltsam. Das Labyrinth aus Pflanzen ist so aufgebaut, dass sich zwischendurch ausruhen lässt. Zusätzlich gibt es neben dem großen Labyrinth andere kleinere Anlagen und Aktivitäten wie einen Barfußpfad.

Das Dorf Wéris und dessen Umgebung beeindrucken mit Megalithen und Hünengräbern. Bekannt ist Wéris vor allem für die gut erhaltenen und als Kulturerbe geltenden Dolmen und Menhire. Wer sich für diese steinzeitlichen Steinsetzungen interessiert, findet weitere Informationen im dort ansässigen Musée des Mégalithes. Auch der Dorfkern mit der typischen wallonischen Architektur ist einen Spaziergang wert.

Für kulinarisch Interessierte lohnt sich der Ausflug auf die Ziegenfarm Chèvrerie d’Ozo. Hier gilt es umweltbewussten und authentischen belgischen Käse und ihre Produzenten zu entdecken. Neben dem hofeigenen Käseverkauf lässt sich der Bauernhof mit den Ziegen erkunden. Zusätzlich werden Führungen durch die Molkerei angeboten.

Wer nicht nur ein Wochenende für Durbuy Zeit hat, findet in der Umgebung zahlreiche weitere historische Ausflugsziele der Ardennen und geologische Attraktionen wie Höhlen und Felsformationen. Die mehr als zehn Dörfer im Umkreis von Durbuy bieten Entschleunigung und typisch wallonische Architektur.

TOP 5 Outdoor-Aktivitäten in München

Die bayerische Landeshauptstadt München bietet viele Möglichkeiten für Aktivitäten im Freien. Sie verfügt über zahlreiche Parks und Freizeitanlagen, die zu Aktivitäten mit der Familie oder mit Freunden einladen. Wer gern nach Feierabend entspannen möchte, kann das auch allein bei seinem Lieblingssport.

Interaktive Karte mit den besten Outdoor-Aktivitäten

In München ist wirklich für jeden etwas dabei, wenn es um Outdoor-Aktivitäten geht. Diejenigen, die eine Herausforderung suchen und gerne sportlich aktiv sind, kommen ebenso auf ihre Kosten wie alle, die es lieber entspannt angehen lassen möchten.

Die interaktive Karte von Planet Sports zeigt die verschiedenen Möglichkeiten in München und Umgebung. Sie ist so gestaltet, dass die verschiedenen Outdoor-Hotspots mit der Münchner S- oder U-Bahn erreichbar sind. Zu jedem Hotspot ist eine ausführliche Beschreibung abrufbar.

Das sind die Top 5 Möglichkeiten:

Surfen an der Eisbach-Welle

Eisbachwelle München
Surfen auf der Eisbachwelle, Bild: RudiErnst / shutterstock

Wer gerne surfen möchte, kann das an der Eisbach-Welle an der Prinzregentenstraße. Mit der U-Bahn Lehel oder der U-Bahn Prinzregentenplatz ist sie erreichbar. Öffnungszeiten und Eintritt gibt es nicht, denn für jeden ist die Eisbachwelle zugänglich. Die Eisbachwelle gilt als konstanteste und beste Flusswelle der Welt und ist ungefähr einen halben Meter hoch. Für Anfänger ist sie nicht geeignet. Nur geübte Surfer und Profis sollten an der Eisbachwelle surfen, da für Anfänger eine größere Gefahr besteht. Auch internationale Surfer-Größen wissen die Eisbachwelle für ihre Aktivitäten zu schätzen.

Isartrail – ein Muss für Mountainbiker

Mountainbiker werden vom Isartrail begeistert sein. Mit der U-Bahn Thalkirchen ist er erreichbar. Er startet am Schlichtweg und ist acht Kilometer lang. Auch hier ist die Aktivität kostenlos und jederzeit möglich, da es keine Öffnungszeiten gibt. Von der Stadt aus führen die Isartrails immer entlang der Isar in Richtung Süden. Der Radweg führt durch eine schöne Landschaft. Das Gute daran ist, dass er nicht nur erfahrenen Mountainbikern vorbehalten ist. Auch diejenigen, die nur selten mit dem Mountainbike fahren oder sich zum ersten Mal auf’s Rad wagen, werden nicht enttäuscht sein. Anfänger brauchen etwa 50 Minuten, um die Strecke zu bewältigen.

Flying Fox im Olympiastadion

Wer München von oben erleben will, sollte sich Flying Fox im Olympiastadion nicht entgehen lassen. Geklettert wird auf das Dach des Olympiastadions auf 35 Meter Höhe in Begleitung eines Tourguides. Mit der U-Bahn Olympiastadion ist das Olympiastadion am Spiridon-Louis-Ring 21 bequem erreichbar. Es ist von Montag bis Sonntag von 12:00 Uhr bis 18:00 Uhr geöffnet. Eine Tour ist kostenpflichtig. Der rasante Rausch auf Europas längstem Flying Fox dauert 90 bis 120 Minuten. Ein Flug bietet einen atemberaubenden Ausblick über München.

Skatepark Theresienwiese

Ein Muss für alle, die gerne auf dem Skateboard ihr Können zeigen, ist der Skatepark Theresienwiese (T-Wiese). Er befindet sich am Bavaria Ring, in der Nähe der Hans-Fischer-Straße, und ist mit der U-Bahn Poccistraße erreichbar. Er ist unbegrenzt geöffnet, nur nicht in der Zeit des Oktoberfestes. Der Skatepark verfügt über drei große lange Boxen, mehrere Banks, Hip, mehrere Manual Pads und großzügige Teerflächen. Er ist teilweise beleuchtet und eignet sich auch für Inliner.

Beachanlage Robertobeach

Münchens größte Indoor- und Outdoorbeachanlage ist Robertobeach, Am Eventpark, in Aschheim. Die Anlage ist mit der S-Bahn Feldkirchen erreichbar. Im Sommer ist sie von Montag bis Freitag von 10.00 Uhr bis 23:00 Uhr sowie am Samstag, Sonntag und an Feiertagen von 10:00 Uhr bis 24:00 Uhr geöffnet. Im Winter öffnet die Anlage von Montag bis Freitag von 10:00 Uhr bis 24:00 Uhr und an Samstagen, Sonntagen sowie Feiertagen von 10:00 Uhr bis 22:30 Uhr. Garantiert kommt hier Urlaubsstimmung auf.

 

Die Wallonie in Belgien

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Die Wallonie im französischsprachigen Süden Belgiens ist die größte Region des Königreichs und stellt eine facettenreiche Urlaubsdestination dar. Touristen können interessante historische Städte kennenlernen, romantische Dörfer und die geschichtsträchtigen Schlösser und Burgen des Maastales besuchen.

Zu den Highlights zählen die einstigen Kohlebergwerke in Hennegau ebenso wie die vielen Naturparks. Naturliebhaber und Sportler zieht es in die ausgedehnten Wälder der Antennen, zur wunderschönen See- und Flusslandschaft und zum Hohen Venn, dem Hochplateau mit den vielen Mooren.

Wer hier Urlaub macht, kann Kultur, Tradition, Natur, Sport, Städtetrips und Ausflüge ins Grüne kombinieren! Die Wallonie lädt zu einer unvergesslichen Entdeckungsreise von sehenswerten UNESCO-Stätten ein.

Provinz Lüttich

Thuin, Wallonien
Sonnenaufgang in Thuin, Bild: Khaled Louis Fazely / shutterstock

Das kulturelle Zentrum der wallonischen Region wartet mit dem Kunstmuseum Grand Curtius und dem Archéforum auf. Neben weiteren interessanten Kunstmuseen zählt die Schatzkammer der Kathedrale zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Die Provinz Lüttich begeistert nicht nur mit Europas größtem Hafen, sondern auch mit den ausgedehnten mittelgebirgigen Regionen. Naturliebhaber und Sportler finden hier ein vielfältiges Freizeitangebot inmitten der Natur vor, das von der Hohen Venn, also der bekannten Hochebene mit der eindrucksvollen Moorlandschaft, abgerundet wird.

Gedenktourismus

Geschichtlich Interessierte kommen in dieser Schlüsselregion für den Gedenktourismus voll auf ihre Kosten. Zu den Spuren der Ardennenschlacht, des Ersten und Zweiten Weltkriegs zählen Gedenkstätten, Museen und Friedhöhe in La Roche, Bastogne, Arlon und Sankt-Vith. Weitere interessante Städte sind Stavelot, Huy und Malmedy.

Ein Muss stellt der Besuch der Stadt Waterloo dar, in welcher die Schlacht von Waterloo die europäische Geschichte veränderte.

Highlights für Städtereisende

Die wallonischen Städte haben für Kulturinteressierte viel zu bieten.
Die Stadt Namur begeistert mit der berühmten Zitadelle, während Dinant die Wiege des Saxofons ist. Einen Besuch wert ist die Stadt Mons mit ihrem im Zentrum befindlichen Grand-Palace.

Geschichtsträchtige Städte

Fans des Mittelalters und der Renaissance sollten den Städten Rochefort, Marche-en-Famenne, Bouillo und La Roche-en-Ardenne einen Besuch abstatten. Saint-Hubert, Europas Jagd- und Naturhauptstadt, lockt mit seinem reichhaltigen historischen Erbe, dem eindrucksvollen Abteipalast und der schönen Basilika Touristen aus aller Welt an.

Schlösser und Burgen

Inmitten der wundervollen Naturlandschaft der Ardennen laden wunderschöne Burgen, Schlösser und Gärten zu einem Besuch ein. Zu den schönsten Schlössern zähle Jehay, Beloeil, Modave, Freur und Seneffe, während die lohnenswertesten Burgen Franchimont und Reinhardstein sind. Urlauber sollten sich keinesfalls die vor mehr als 250 Jahren angelegten Wassergärten von Annevoie entgehen lassen.

Ardennen

Durbuy, Wallonien
Durbuy, die kleinste Stadt in Belgien, Bild: NAPA / shutterstock

Die von der Natur und Geschichte geprägten Antennen im Süden der Wallonie sind die gründe Lunge des Landes. Romantische Dörfer, Wälder, Hochebenen und wundervolle Flusstäler garantieren einen entspannten Urlaub.

Das Tal der Ourthe ist mit dem Fluss, der sich vor bei an alten Abteien und Schlössern seinen Weg bahnt, ein wahrer Augenschmaus. Das kontrastreiche Tal der Semois stellt mit seinen abrupt aufsteigenden Felsen und wunderschönen bewaldeten Hängen ein Paradies für Naturliebhaber dar. Die Ardennen bieten zahlreiche Wanderwege durch urwüchsige Wälder und einsame Täler.

Hohe Venn

Diese Hochfläche wartet mit zahlreichen ausgewiesenen Wanderrouten auf festem Untergrund oder Holzstegen auf. Viele Wanderer zieht es zum ostbelgischen Fernwanderweg GR 56, welcher teilweise durch das Hohe Venn führt. Zu den beliebtesten Ausgangspunkten für Wanderungen zählen Botrange, Mont Rigi und Narague Michel.

Outdoor-Aktivitäten

Dank der ausgedehnten Wälder und Hügeln, der Seen, Flüsse und Höhlen ist die Wallonie ein Paradies für Outdoor-Fans. Wandern, Biken, Klettern, Kajak fahren, Segeln, Schwimmen und Golf spielen sind nur einige Aktivitäten, welche die Wallonie derart attraktiv für Sportbegeisterte machen.

Weltoffenheit

Die Wallonie ist weltoffen und multikulturell. Die Universitätsstadt Ottignies-Louvain-la-Neuve ist ein international bedeutendes Zentrum für Wissenschaft und Kultur mit studentischem Flair.

Karneval und Stadtfeste

Die lange Geschichte spiegelt sich nicht nur in den Städten, sondern der ganzen Wallonie wider. Viele Orte haben sich mit ihren farbenprächtigen Karnevals einen Namen gemacht. Der bekannteste ist der Karneval von Binche mit seinen Gille-Figuren, also Männern im Schellenkostüm. Urlauber sollten sich dieses kulturelle Event keinesfalls entgehen lassen, da der Karneval im Jahre 2003 von der UNESCO ausgezeichnet wurde.

In der südbelgischen Region werden unterschiedlichste traditionelle Stadtfeste gefeiert, bei welchen Festumzüge keine Seltenheit darstellen. Absolute Highlights sind die Umzüge in Mons und Ath mit den Drachen und Riesen.

Kochkunst und Gastronomie

Die Wallonie hat sich bis weit über ihre Grenzen hinaus mit ihrer einzigartigen Kochkunst und Gastronomiekunst einen Namen gemacht. Urlauber können sich auf Abteikäse-Spezialitäten und Klosterbiere freuen. Von den weltweit neun Trappistenbieren werden drei davon in dieser belgischen Region gebraut.

Klima und ideale Reisezeit

Die ideale Reisezeit ist zwischen Juni und August, da im Sommer angenehme Temperaturen vorherrschen und nur wenig Niederschlag fällt. Die maximale Durchschnittstemperatur beträgt im Juli 22 Grad Celsius, während die Temperatur im Januar bei durchschnittlich vier Grad Celsius liegt.

Wallonien liegt in der gemäßigten Klimazone. Das ozeanische Klima ist mild und feucht.

Anreise

In Wallonien befinden sich drei Flughäfen. Urlauber können entweder den Airport in Lüttich, Namur oder Charleroi auswählen.

Marseillan Plage am Étang de Thau

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Malerische Süßwasserlagune umgeben von unberührter Natur

Die Namen der Städte klingen sehr ähnlich, beide Destinationen liegen zudem im Süden Frankreichs an der Mittelmeerküste. Dennoch darf das kleine Marseillan Plage nicht mit der französischen Metropole Marseille verwechselt werden. Marseillan Plage liegt 210 Kilometer westlich von Marseille, etwa 50 Kilometer von Montpellier entfernt, und nahe der spanischen Grenze. Der mit weniger als 8.000 Einwohnern recht kleine Fischerort liegt malerisch an der Lagune Étang de Thau. Seit 1947 trägt der Ort den offiziellen Titel “Seebad”. Neben Strandurlaubern und Wasserratten kommen hier auch alle Naturfreunde auf ihre Kosten. In der Umgebung der Stadt liegen zahlreiche Naturparks, wie der Naturpark Haut-Languedoc oder der Naturpark Camargue, die zu Ausflügen einladen.

Entspannung, Meeresfrüchte und Bootstouren am Étang de Thau

Strand Marseillan Plage
Blick auf den Strand von Marseillan Plage, Bild: Fts-Drone / shutterstock

Die Lagune Étang de Thau hat einen Umfang von stolzen 55 Kilometern. Marseillan Plage liegt, ebenso wie die Städte Mèze, Sète, Bouzigues und Balaruc-les-Bains, direkt an dieser Süßwasserlagune, die durch eine Sandbank vom Meer abgetrennt wird. Mit Süßwasser gespeist wird die Lagune aus den Pyrenäen. Rund um die Strände der Étang de Thau finden Touristen eine Vielzahl an Wassersportmöglichkeiten. In allen Städten gibt es zum Beispiel Segel-, Surf-, und Tauchschulen. Unbedingt probieren sollte man in einer der idyllischen Strandbars, die in der Region gezüchteten Austern. Die Einheimischen leben hier, neben dem Tourismus, von der Fischerei, was sich auch sonst auf den Speisekarten des Étang de Thau niederschlägt. Köstlich sind etwa auch die Tielles, köstliche Teigtaschen, die mit Tintenfisch in Tomatensoße gefüllt sind, oder die geschmorten Tintenfische namens Rouille. Wer sich die Lagune gerne vom Wasser aus ansehen möchte macht eine Bootstour, die unter anderem zu den Austernbänken des Étang de Thau führen.

Ausflug nach Sète, in das Venedig des Languedoc

Sète ist mit knapp 45.000 Einwohnern der mit Abstand größte Ort am Étang de Thau. Die Stadt wird auch Venedig des Languedoc genannt, und das kommt nicht ungefähr. Im Zentrum von Sète liegt der Canal Royal, der mediterran mit italienischen Einflüssen wirkt. Hier spaziert man vorbei an Bars, Restaurants und kleinen Geschäften, überquert auf einem Spaziergang durch die Stadt insgesamt zwölf Brücken, und bestaunt schachtelartige Wohnhäuser mit bunten Fassaden. Besonders sehenswert ist der Fischereihafen. Hier lohnt es auch sehr in einem der kleinen Restaurants Halt zu machen, und die frisch gefangenen Meeresfrüchte zu verkosten. Der Mont Saint-Clair gilt mit seinen 183 Metern Höhe als höchster Punkt der Stadt. Von hier aus hat man einen herrlichen Blick über die Stadt und hinaus auf das Mittelmeer. Im Espace Georges Brassens wird dem Chansonier Georges Brassens, der in Frankreich Kult-Status besitzt, gedacht. Das Musée Paul Valéry ist von innen und außen gleichermaßen interessant. Das in den 1960er Jahren entstandene Museum gehört zu den Corbusier-Bauten. Zu sehen gibt es neben einer Ausstellung zur Stadtgeschichte eine Hommage an einen der berühmtesten Söhne der Stadt: Paul Valéry, ein bekannter Dichter und Philosoph. Daneben gibt es ein maritimes Museum und mehrere Galerien zu besichtigen. Malerischen wirken die vielen Leuchttürme, wie der Pointe des Onglous, die sich entlang des Kanals rund um Sète aufreihen.

Rosa Flamingos und weiße Pferde im Naturpark Camargue

Flamingos Étang de Thau
Flamingos am Étang de Thau, Bild: PAUL ATKINSON / shutterstock

Der Naturpark Camargue liegt etwa 40 Kilometer östlich von Marseillan Plage, im Mündungsdelta der Rhône. Die Gegend um den Naturpark Camargue ist nur sehr schwach besiedelt, weshalb Besucher hier auf Natur pur treffen. Die Feuchtzone besteht aus Meersalinen, Reisfeldern, Schilfen, Sümpfen und Teichen. Hier ist eine große Population an rosa Flamingos anzutreffen. Auch eine Reihe weiterer Wasservögel siedeln hier. Ein wenig weiter im Landesinneren dominiert eine Heidelandschaft, auf der Stiere und die bekannten weißen Camargue-Pferde anzutreffen sind.

Aktiv quer durch den Naturpark Haut-Languedoc

Mit dem Auto nur etwa 20 Minuten von Marseillan Plage entfernt lockt der Naturpark Haut-Languedoc alle Naturfreunde, die neben hohen Gipfeln und Seen die spannende Flora und Fauna des französischen Südens entdecken möchten. Die Region ist klimatisch mediterran geprägt, Regen fällt selten. Mehr als 2.500 Pflanzenarten, wie Sonnentau und Schwarzkümmel, Flaumeichen und Douglasien sind hier zu finden. Auch seltene Tierarten wie der Bonelli-Adler, Otter, das Mufflon und die Ginsterkatze sind hier anzutreffen. Wanderer erklimmen das Massif de l’Espinouse, von wo aus man eine atemberaubende Aussicht auf die umliegenden Berggipfel hat. Es gibt zahlreiche bestens ausgewiesener Wander- und Mountainbike-Routen, die durch das 260.000 Hektar weite Gebiet führen. Vorbei geht es immer an türkisen Seen, tiefen Schluchten, weiten Tälern, zahlreichen Gipfeln und malerischen Dörfern, in denen die Zeit still zu stehen scheint. Daneben wechseln sich Waldlandschaften mit Mooren und Wiesen ab. Der Pic de Nore ist mit 1.211 Metern Höhe der höchste Gipfel im Naturpark Haut-Languedoc. Auch Kletterrouten sind ausgewiesen und erprobt. In den Gebirgsseen Raviège und Avène lässt es sich an heißen Sommertagen herrlich schwimmen.

Das Reserve Naturelle Nationale du Bagnas

Fußläufig von Marseillan Plage ist das Reserve Naturelle Nationale du Bagnas, eines der bedeutendsten Vogelschutzgebiete Frankreichs, erreichbar. Hier tummeln sich 250 verschiedene Vogelarten, wie der Zwergtaucher, der Löffler, verschiedene Schwalbenarten, Sing-, Greif-, und Watvogelarten. Durch das Schutzgebiet werden Führungen in unterschiedlichen Sprachen angeboten. Zu Fuß, und mit dem Fahrrad, darf man sich jedoch auch auf eigene Faust auf den Weg machen. Vorbei geht es an Salzwiesen, künstlich angelegten Teichen und Sümpfen, durch Wälder, Wiesen und Weinberge.