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Caffe Florian in Venedig
Das Caffè Florian in Venedig, Bild: Amanda Mohler / shutterstock

Italien – die perfekte Destination für Kaffeetouristen

Täglich werden rund 2,6 Milliarden Tassen weltweit Kaffee getrunken. Zum ersten Kontakt der Europäer mit der Kaffee-Pflanze ist es durch einen italienischen Arzt gekommen. Er lernte die Pflanze auf einer Reise in Afrika kennen und 1624 kam die erste Schiffsladung von Kaffee in Venedig, Italien an. Deshalb gilt Italien als Ursprung des Kaffeekonsums in Europa.

Und es kommt daher nicht von ungefähr, dass man Italien mit der Kaffeekunst verbindet. Aus demselben Grund haben die Kaffeemaschinen aus Italien einen besonders guten Ruf. Unternehmen wie beispielsweise De’Longhi stellen stilvolle italienische Kaffeemaschinen her, dank denen man leckeren Kaffee gemütlich zuhause trinken und ebenso viele interessante Rezepte ausprobieren kann.

Das Besondere an Italien ist, dass jeder Kaffee anders schmeckt, nicht zuletzt, weil es große regionale Unterschiede gibt. Folgende Destinationen sind für alle Kaffeetouristen eine Reise wert.

1) Venedig – der Ursprung des Kaffees

In Venedig gibt es das berühmteste und älteste Kaffeehaus in Italien: Das Caffè Florian. Wenn man sich dort einen Kaffee bestellt, fühlt man sich als wäre man in einem riesigen Kunstmuseum. Durch die vielen außergewöhnlichen Verzierungen sollte man aber nicht den einzigartigen Kaffeegeschmack vergessen.

2) Mailand – Die Touristenstadt mit schönen Cafés

Mailand, Kathedrale
Die Kathedrale von Mailand, Bild: Viacheslav Lopatin / shutterstock

Wenn es um Touristenandrang geht, ist Mailand ganz weit oben. Doch auch bei Cafés kann die italienische Stadt mithalten. Dabei lohnt es sich direkt neben dem gotischen Dom im weltweit bekannten Zucca Galleria den Kaffee seiner Wahl zu genießen, während man dem Trubel der Menschen von weiten sieht. Es ist eines der schönsten Kaffeehäuser Europas.

Siehe auch  Italien: mehr als das Land des dolce vita

3) Neapel – Vesuv und Espresso

Die Kaffeemaschine wird auch in Neapel, der drittgrößten Stadt Italiens, tagtäglich benutzt. Der Espresso, der hier Oro nero (schwarzer Gold) genannt wird, ist in Neapel besonders beliebt. Er wird teilweise schon gezuckert serviert, wie z.B. in der Bar Mexico. Zu den berühmtesten Kaffeehäusern der Stadt gehört jedenfalls auch der Gran Caffè Gambrinus.

4) Rom – Kaffeebars in der Hauptstadt

Kaffeebars und Kaffeeröstereien sind in Rom an jeder Ecke zu finden. Besonders im Antico Café Greco haben schon frühere Promis Kaffee getrunken, wie z.B. Johann Wolfgang von Goethe. Das Besondere in Rom ist, dass der Kaffee meist selbst geröstet wird, was den Kaffee zu einem unvergesslichen Erlebnis macht.

5) Sizilien – die Insel und der starke Espresso

Isola Bella, Sizilien
Die Isola Bella vor Taormina in Sizilien, Bild: IgorZh / shutterstock

Auch auf der italienischen Insel gibt es unzählige Röstereien und Cafés. Auf Sizilien wird der Espresso mit einer sehr starken Note reserviert, was den robusten Kaffeebohnen geschuldet ist. Den wohl besten Genuss auf der Insel erlangen Sie im Caffè Sicilia in der Stadt namens Noto.

Die Italiener wissen das einzigartige Geschmackserlebnis eines guten Kaffes so richtig schätzen. Probieren Sie die lokalen Spezialitäten in den besonderen Cafés auf jeden Fall aus.