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Donnerstag, April 3, 2025
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Ferien auf der Blumeninsel: die schönsten Orte Madeiras

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Madeira ist eine wahre Perle, die ganzjährig mit mildem Klima und viel Sonnenschein besticht. Das Eiland im Atlantischen Ozean gehört zu Portugal, und damit zur EU. Allerdings liegt die Insel geographisch gesehen näher an Marokko. 737 Kilometer trennen die europäische Insel vom afrikanischen Festland. Neben einer abwechslungsreichen und aufregenden Flora und Fauna kann Madeira auch mit geschichtsträchtigen Städten und Dörfern mit ursprünglichem Charme aufwarten, die zum Sightseeing und zum Entspannen einladen.

Die Inselhauptstadt Funchal

Botanischer Garten Funchal, Madeira
Der botanische Garten von Funchal, Bild: Cristian Mircea Balate / shutterstock

Wer auf die Insel Madeira kommt, landet in der Regel in Funchal – egal, ob mit dem Flugzeug oder mit dem Kreuzfahrtschiff. Das südlich gelegene Funchal ist mit rund 115.000 Einwohnern mit Abstand die größte Stadt der Insel, und der Touristenmagnet schlechthin. Die Altstadt Funchals liegt malerisch direkt an der Küste. In den engen Gässchen der Altstadt lässt es sich wunderbar an kleinen traditionellen Geschäften und urigen Restaurants und Bars vorbeispazieren. Wenn man das echte Leben der Inselbewohner erleben möchte, sollte man unbedingt den Mercado dos Lavradores besuchen. Hier decken sich Einheimische wie Touristen mit frischen Früchten, wie den hier sehr beliebten Maracujas, Mangos, Guaven und auf Madeira angebauten Bananen, ein. Auch Blumenzwiebeln können hier erworben werden.

Madeira gilt als die Blumeninsel Europas schlechthin – wer einmal den Botanischen Garten von Funchal besucht hat wird wissen warum. Dort hin fährt man aus der Innenstadt am besten mit der Seilbahn. Schon unterwegs erstreckt sich ein atemberaubender Blick über die Stadt. Daneben locken eine ganze Reihe sehenswerter Kirchen wie die Kathedrale Sé. Paläste, die im kolonialen Stil erreichtet wurden, beinhalten vielfach Museen und können von innen und außen besichtigt werden können. Zu sehen gibt es dort zum Beispiel Alltagsgegenstände, antike Möbel, Gemälde und Azulejo, die typisch portugiesischen Kacheln. Fußballfans steuern das Cristiano-Ronaldo-Museum an, in dem es zahlreiche Erinnerungsstücke des Fußballers wie Pokale, Trikots und Fanbriefe zu besichtigen gibt. Der Ballkünstler ist der berühmteste Sohn der Insel.

Die Piscina Naturais von Porto Moniz

Porto Moniz, Piscinas Naturais Velhas, Madeira
Piscina Naturais von Porto Moniz, Bild: Sina Ettmer Photography / shutterstock

Sehr viel kleiner als Funchal ist der Küstenort Porto Moniz. In der ein wenig verschlafen wirkenden Kleinstadt, ganz am nordwestlichsten Zipfel der Insel, wohnen nur rund 1.700 Einwohner. Dennoch ist der Ort, in dem zu früheren Zeiten Walfänger zu Hause waren, absolut sehenswert. Direkt vor der Uferpromenade finden sich mehrere Piscina Naturais, natürliche Swimming-Pools, die sich aus Vulkangestein gebildet haben. Hier lässt es sich herrlich im stark aufgewärmten Atlantikwasser entspannen und dem Meeresrauschen lauschen. Neben dem Tourismus ist die Fischerei heute der Haupterwerbszweig der Einwohner von Porto Moniz. Unbedingt sollte man deshalb hier, in einem der direkt am Hafen gelegenen Fischrestaurants, frisch gefangenen Schwertfisch mit Madeira-Bananen und Maracuja-Soße kosten. Anschließend kommt man den Meeresbewohnern im Centro Ciência Viva, einem Schau-Aquarium, auf die Spur.

Die strohbedeckten Bauernhäuschen von Santana

Die strohbedeckten Bauernhäuschen von Santana, Madeira
Die strohbedeckten Bauernhäuschen von Santana, Bild: MisterStock / shutterstock

Santana liegt an der Nordküste Madeiras und ist weithin bekannt für seine kleinen strohbedeckten Häuser, die von außen wie gemauerte, bunt angemalte Indianer-Tipis wirken. Ihre eigentümliche Architekturform machten die Häuschen zu einem der Wahrzeichen der Insel. Die Strohdächer müssen etwa alle vier bis fünf Jahre erneuert werden: wer Glück hat kommt zur passenden Zeit, um bei dieser altertümlichen Verrichtung Zeuge zu werden. Früher lebten die Bauern des Ortes in den traditionellen Häusern, heute sind viele von ihnen nicht mehr bewohnt, können aber besichtigt werden. Die Häuser sind Teil des Madeira-Themenparks, der über die Geschichte und die Kultur der gesamten Insel informiert. Rund um Santana erstreckt sich zudem eine waldreiche Berglandschaft, die seit 2011 den Titel UNESCO Biosphärenreservat trägt. Wer schon einmal hier ist sollte eine Wanderung in die zauberhafte Umgebung unternehmen.

Der romantische Fischerort Camara de Lobos

Camara de Lobos, Madeira
Camara de Lobos, Bild: Cristian Mircea Balate / shutterstock

Nur einige Kilometer von Funchal entfernt liegt Camara de Lobos. Der Ort gilt als einer der ursprünglichsten auf ganz Madeira. Wer gut zu Fuß ist nähert sich Camara de Lobos von Funchal aus über einen Küstenwanderweg, der herrliche Ausblicke auf den Atlantischen Ozean erlaubt. Schon von weitem sieht man eine ganze Reihe an hölzernen Fischerbooten, die hier nach wie vor ihren Dienst tun. Der Ort selbst wurde auf Steinklippen erbaut. Bei einem Spaziergang durch die Kleinstadt geht es also kräftig auf und ab. Oberhalb des Fischerortes liegt das wichtigste Anbaugebiet des Madeiraweins. In den kleinen Bars der Altstadt lässt sich ein Glas davon in romantischer Umgebung genießen.

Machico: ein Besuch in der ältesten Stadt Madeiras

Bucht von Machico, einer der berühmten Strände der Insel Madeira
Bucht von Machico, einer der berühmten Strände der Insel Madeira, Bild: Cristian Mircea Balate / shutterstock

Im Juli 1419 landeten portugiesische Entdecker zum ersten Mal auf der Insel Madeira, und starteten von hier die Besiedelung des Eilands. Damit begann die Geschichte der Insel als Teil Portugals. Machico entwickelte sich schnell zum Zentrum des Zuckerrohranbaus. Die Kirche Capela dos Milagres, die im 15. Jahrhundert erbaut wurde, ist nicht nur einen Besuch wert, sondern auch die älteste Kirche der Insel. Genau wie in der Kapelle von São Roque können dort die berühmten portugiesischen Kachelbilder bewundert werden. Das Solar do Ribeirinho, ein ehemaliges Herrenhaus, das im Kolonialstil errichtet wurde, beherbergt ein Museum zur Ortsgeschichte. In der Nähe des Kais von Machico erhebt sich das im 18. Jahrhundert erbaute Fort São João Baptista über die Stadt. Touristen werden zudem von einem karibisch wirkenden Sandstrand angelockt, der mitten im Innenstadtbereich künstlich angelegt wurde. Dieser Sandstrand ist auf Madeira, wo es ansonsten nur Steinstrände gibt, eine absolute Besonderheit.

Drei starke Betriebsausflüge 2021 – endlich wieder gemeinsam rauskommen

Wir leben seit mehr als einem Jahr in einer sehr ungewöhnlichen Situation – ein Lockdown jagte den nächsten und dabei zu kurz gekommen ist vor allem der persönliche Kontakt zu unseren Mitmenschen, Arbeitskollegen und Freunden. Grund genug also, um jetzt wieder richtig durchatmen zu können. Der Sommer ist da und mit ihm freuen wir uns nun alle wieder, raus zu dürfen: ob in die Natur, in die Stadt oder an den See ist dabei erst einmal egal – Hauptsache wir sind wieder zusammen.

Was für jeden einzelnen von uns privat wichtig ist, ist für den Job umso wichtiger. Die Kollegen haben wir jetzt genug vor der Kamera im Homeoffice gesehen. Jetzt ist es an der Zeit, wieder rauszugehen und den Sommer gemeinsam zu genießen – zum Beispiel bei spannenden Betriebsausflug Ideen, die gerade im Sommer 2021 zu einem echten Hit werden. Wir schauen uns drei der besten Betriebsausflüge und berichten Euch von unserer Erfahrung:

1. Offroad durch das Gelände der Eifel

Die Eifel liegt eingebettet in Westdeutschland und teilt sich in die Nordeifel und Vulkaneifel auf und erstreckt sich von Nord nach Süd auf einer Linie von Euskirchen in NRW bis fast nach Trier. Viele sprechen auch von Südeifel, wenn es um den geografischen Bereich in Bitburg in Rheinland-Pfalz geht. Wir haben uns bei einer Offroad Challenge auf Polaris Fahrzeuge gewagt und sind querfeldein durch die Natur gerast. Das Teamevent sorgt für Adrenalin und viel Spaß, wobei man nicht unbedingt sehr sportlich sein muss, um mitzumachen.

Die Fahrzeuge steuerten wir selbst und bahnten uns so einen Weg durch unwegsames Gelände tief in der Eifel. Zwischendurch machten wir Halt und konnten Stockbrot am Lagerfeuer am Rande einer Höhle genießen. Wer möchte, kann sich von einer Klippe abseilen, die ca. 20 Meter in die Tiefe geht – das ist ein regelrechter Adrenalin Kick. Zum Schluss haben wir an einem See ein Picknick genossen und dabei gelernt, wie man ein Floß baut. Bei bestem Wetter haben wir es dann mit unseren Wasserfahrzeugen auf den See gewagt, was für manche von uns ein nasses Abenteuer bedeutet hat. Durch das perfekte Wetter konnten wir schnell trocknen und das Barbecue am Abend hat alle noch einmal begeistert.

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2. Schnitzeljagd mit App durch die City

Vorab gesagt: wenn jemand denkt, dass eine Schnitzeljagd nur etwas für Kinder ist, hat weit gefehlt. Wir sind absolut begeistert von diesem Betriebsausflug, der, am Rande bemerkt, nahezu überall stattfinden kann. Wir haben die Schnitzeljagd in Köln gebucht und konnten uns diverse Hot Spots aus der Nähe anschauen. Gestartet sind wir am Dom in Köln – bei den ersten Aufgaben haben wir bereits gemerkt, dass echtes Kölsches Wissen nicht wirklich vorhanden ist – aber wir haben uns dennoch wacker geschlagen. Die Schnitzeljagd wird mit einer innovativen App durchgeführt und beinhaltet sowohl Quiz Fragen, die teils sehr witzig gestellt sind über Musik Rate Games, Video Challenges bis hin zu Portraitaufnahmen. Wir haben in zwei Teams gespielt, um den Challenge Charakter zu stärken.

Die Schnitzeljagd führte uns am Rhein entlang in Richtung Kölner Altstadt. Zum Glück durften die örtlichen Gastronomen zumindest im Außenbereich wieder öffnen, weshalb wir ein paar „Zwischengetränke“ genießen konnten. Spannende Aufgaben waren zudem teils physische Rätsel, bei denen wir gewisse Karikaturen zeichnen und so Zusammenhänge herstellen mussten.

Die App ist sehr einfach zu verstehen und hat uns begeistert. Man kann die App auf für private Anlässe nutzen. Das Beste: sie ist kostenfrei für Privatnutzer, sodass Ihr jederzeit auch spontan den Kindergeburtstag innovativ gestalten könnt.

Erfahre mehr zur Schnitzeljagd mit App

Beach Party oder Bauernhof Event als Betriebsausflug

Die Kombination klingt etwas verrückt, dabei haben beide Themen für Betriebsausflüge doch so vieles gemeinsam. Denn bei beidem Teamevents geht es darum, zu gewinnen. Bei der Strandolympiade bzw. Bauernhof-Olympiade zeigte sich bei uns, wer körperlich und wer geistig weiter vorn ist als die anderen. Bei der Bauern-Olympiade kommen Schubkarren Rennen, Gummistiefel Weitwurf und, als Königsdisziplin, Kuh-Wettmelken an einer edlen Holz Kuh namens „b-etty“ nicht zu kurz. Anders hingegen bei der Beach Olympiade, bei der es im Sand beim Tauziehen darum geht, das gegnerische Team umzuwerfen oder bei Beachvolleyball Games gemeinsam und gegeneinander anzutreten.

Beide Betriebsausflüge haben es auch kulinarisch in sich: auf alle Gäste wartet ein Barbecue zum Schluss, kühle Getränke den Ganzen Tag über und Musik sorgt für beste Stimmung. Für uns ein Grund, beide Events noch einmal zu planen, da sie – wie die anderen Tipps auch, einen ganzen Tag lang dauern und wirklich für Zerstreuung sorgen.

Erfahre mehr zur Strandolympiade zum Betriebsausflug oder zum Teamevent auf dem Bauernhof

Fazit:

Gefühlt hatten wir die Pandemie zumindest für einige Stunden überstanden. Trotz Abstand bieten diese Betriebsausflüge nicht nur Spaß und Kurzweil, sondern sorgen sie auch für mehr Motivation im Team. Jeder wird mitgerissen von dem Gruppengedanken – das hat bei uns vor allem den Schalter umgelegt und uns gezeigt, dass es draußen gemeinsam doch am schönsten ist.

Pollenca, die Perle des Nordens von Mallorca

Mallorcas Nordosten ist nicht frei von Überraschungen… Das im nördlichsten Teil der Serra de Tramuntana gelegene Städtchen Pollenca gehört zu den stimmungsvollsten der Insel.
Dort, wo der Gebirgszug und das Meer zusammentreffen, an einer weit geschwungenen Mittelmeerbucht, lädt das Städtchen mit seinen verwinkelten Gassen, malerischen Natursteinhäusern und bedeutenden Kunstschätzen zum Bummel ein.

Und doch gibt sich das Landstädtchen recht eigenwillig. Mit einem Dutzend Kunstgalerien und dem alljährlich internationalen Musikfestival hebt sich Pollenca stark vom Rest der Provinzorte ab. Zudem pflegen die zumeist wohlhabenden Pollenciner einen eigenen Dialekt und traditionelles Handwerk.

Man merkt es dem Städtchen mit seinem Hafen-Ableger Port de Pollenca an, dass es ein besonderer Ort ist. Ein Ort für Liebhaber des Schönen, ein Ort für Mallorca-Kenner.

Der Blick ins Geschichtsbuch verrät: Etliche Megalithbauten belegen, dass in der Umgebung schon in der Bronzezeit gesiedelt wurde. Aus römischer Zeit stammt die noch gut
erhaltene Brücke über den Torrent de Sant Jordi am Nordrand von Pollenca. Die Nähe der römischen Stadt Pollentia (beim heutigen Alcudia) brachte Wohlstand, der jedoch durch die Vandalenstürme des 5. Jahrhunderts schon bald versiegte. Die wirklich große Zeit brach mit den Mauren an, die mit ihrer Wasserfördertechnik das Tal in einen üppigen Garten verwandelten. Nach der christlichen Rückeroberung entstanden Kirchen und Klöster.

Ankommen & Umschauen

Hier, wo die Klippen 200 Meter tief in das Mittelmeer fallen und eine kühn in den Fels geschlagene Straße sich über 18 Kilometer von Port de Pollenca bis zum 1892 gebauten Leuchtturm von Mallorcas nordöstlicher Spitze windet, verteilt der Ort Pollenca sein ganz eigenes Flair: Seine Lage und Atmosphäre machen ihn zu etwas besonderem – Pollenca ist ein mallorquinisches Gesamtkunstwerk.

Zwischen himmlischen Gefilden und irdischen Genüssen

Zweihundertfünfundsechzig Stufen führen im Schatten dunkler Zypressen zum Kalvarienberg. In engen Serpentinen müht sich die Straße nach oben – zwölf große Steinkreuze künden von der Bedeutung dieses Hügels. Über den Kreuzweg gelangt man schließlich zu der kleinen Wallfahrtskirche mit dem großen Blick. Dieser Blick auf das Städtchen, den gegenüberliegenden Puig de Maria bis hin zu den beiden Buchten von Pollenca und Alcudia ist genauso umwerfend wie der auf dem Treppenberg des „calvari“ – so ockerfarben und zypressengesäumt wie die Häuser der Stadt.

Must see! Aktiv und kreativ im hübschen Künstlerstädtchen Pollenca….

Ein Besuch lohnt im Casa Museum Dionis Bennassár auf der Roca 14. Im Wohnhaus des Künstlers Dionis Bennássar (1904-1967) sind 240 seiner Werke ausgestellt. Der Künstler gehörte der Gruppe um den Jugendstilmaler Hermenegildo Anglada Camaraca an.

Andere verschlägt es zum Puig de Maria, dem Hausberg der Stadt, gekrönt von dem ehemaligen Nonnenkloster Mare de Déu del Puig. Gleich hinter den letzten Häusern der Klosteranlage führt der Weg auf einen alten Pilgerpfad. Von dort bietet sich ein umwerfender Ausblick.

Tipp: die Einkehr im Klosterstübchen entschädigt für einen doch eher beschwerlichen Aufstieg.

Festivalfans aufgepasst! Das beliebte internationale Musikfestival findet jedes Jahr im August in dem vom Kreuzgang eingerahmten Innenhof des Dominikanerklosters statt. Im Winter wird hier an Sonntagen mallorquinische Folklore geboten. Zudem beherbergt das Kloster neben einem Altenheim auch das örtliche Heimatmuseum.

Wasserratten, Sonnenanbeter und Wassersportler kommen ebenfalls auf ihre Kosten: Diese tummeln sich allesamt an der nordöstlich von Pollenca gelegenen Cala de Sant Vicenc. Das Strandareal wird von einer 300 Meter hohen Felswand im Osten gerahmt.

Bucht von Port de Pollenca
Bucht von Port de Pollenca, Bild: vulcano / shutterstock

Und schließlich erreicht man Port de Pollenca, ein „Fischerdorf, wo man lebt, wie das Leben sein soll, einfach und zufrieden“ …., so der Journalist Gordon West im Jahre 1929 auf seiner Mallorca-Reise!

Hier spaziert man unter uralten Pinien entlang, vorbei an schönen Villen und Hotels der Gründerzeit. Gleich drei Ortsbereiche laden zum Verweilen ein:

  • Ein breit aufgespülter Sandstrand, der sich vom südlichen Ortseingang mehrere Hundert Meter bis zu den ausgedehnten Anlagen des Jacht- und Fischerhafen erstreckt.
  • Gefolgt vom alten Ortskern mit der baumbestandenen Plaza Miguel Capllonch,
  • Und zu guter Letzt das Glanzlicht…., der Passeig Vora Mar mit der Verlängerung Carrer Colon. Dieser herrliche Fuß- und Radweg führt über fast 2 Kilometer an kleinen schattigen Strandabschnitten entlang, vorbei an alten Villen. Fast am Ende steht mit dem Illa d’Or das wunderschön gelegene (und teuerste) Hotel des Ortes mit einem der besten Restaurant-Terrassen Mallorcas.

Dem nicht genug! Das alte Fischerdorf ist der Hotspot für Wassersportfreunde: Für Surfer, Segler, Kajakfahrer und Jachtbesitzer offenbart sich ein Dorado. Am Strand beim Hafen gibt es weißen Sand, viel Platz und einen umfangreichen Service.

Pollenca ist ein lebhafter Touristenort mit einem reichen Angebot an Sport und Unterhaltung. Das charmante Städtchen am Fuße hoher Berge ist zweifellos eines der sehenswertesten Städte der ganzen Insel. Die weiße Bucht ist ideal zum Windsurfen. In den Gassen des ehemaligen Fischerdorfes spürt man noch die Atmosphäre, die schon in den 1930er-Jahren wohlhabende Briten anzog. Noch immer begeistern die feinen Sandstrände rund um den Ort und die schöne Promenade.

Das sollten Sie sich nicht entgehen lassen! Genuss an den schönsten Plätzen – Tipps zur gemütlichen Einkehr

In Hafennähe und am Kai von Port de Pollenca gibt es eine Reihe guter Lokale. Besonders empfehlen kann man das typisch mallorquinische Restaurant Bona Cepa in der Nähe des Hafens und den Besuch der Bar „Sail & Surf „ für ein kühles Bier.

Nicht weniger begeistert das „Argos“ , auffällig durch seine schlichte Dekoration. Hier lenkt nichts von der kreativen mediterranen Küche ab – außer vielleicht der Meerblick.

Grüner wird’s nicht mehr: Das Restaurant der Pension Bellavista bietet den perfekten Rahmen für die kreativen vegetarischen Rezepte – himmlische Genüsse in einem zauberhaften Ambiente.

Durbuy – die kleinste Stadt Belgiens

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Die Stadt Durbuy ist mit ihrer Größe das ideale Ziel für einen Wochenendausflug. Sie befindet sich in der belgischen Provinz Luxemburg und in den Ardennen. Ihre Lage macht sie zu einem attraktiven Startpunkt, um die Region mit ihrer reichhaltigen Geschichte und reizvollen Landschaft zu erkunden. Die Ortschaft Durbuy hat zwar seit dem 14. Jahrhundert das Stadtrecht, doch reicht in ihren Ausmaßen nicht an eine Stadt heran. Das macht ihren Charme aus. Sie ist übersichtlich und bietet zugleich zahlreiche Sehenswürdigkeiten. Zu diesen zählt neben der historischen Altstadt die Ourthe, an deren Ufern sich Durbuy befindet. In der Nähe der Stadt liegen reizvolle Ausflugsziele wie Wéris oder Barvaux.

Altstadt und Gartenkunst in Durbuy

Altstadt von Durbuy
Altstadt von Durbuy, Bild: NAPA / shutterstock

Das Highlight in Durbuy ist die historische Altstadt. Die schmalen, gepflasterten Straßen führen an gepflegten Fachwerkhäusern und Resten der alten Stadtmauer vorbei. Kleine Geschäfte und Cafés sorgen für einen längeren Spaziergang als die Größe der Altstadt erwarten ließe. Sehenswert ist die Halle aux blés aus dem 16. Jahrhundert, die zu dem außergewöhnlichen Erbe der Wallonie zählt. Ursprünglich war sie eine Getreidehalle, dann ein Verwaltungsgebäude. Heutzutage beherbergt das Haus auf drei Etagen ein Museum für belgische Kunst. Die Rue Daufresne de la Chevalerie gilt als älteste Straße der Stadt und ist vollständig mit Kieseln aus der Ourthe gepflastert. Über der Altstadt liegt das Chateau d‘ Ursel, das Schloss von Durbuy. Das Schloss schafft ein pittoreskes Panorama, ist aber nicht zu besichtigen.

Sehenswert ist der Parc des Topiaires. Er liegt am Ufer der Ourthe und zeigt Formschnittfiguren. Die über 200 Figuren aus Buchsbäumen ziehen vor allem Familien an. Neben vielen Tierfiguren zeigen die Formbäume auch Menschen und Szenen und regen die Fantasie an. Der Besuch des Parks eignet sich für Freunde der Gartenkultur mit seinen Alleen, Beeten und Bäumen. Eine weitere Attraktion der Stadt ist der Homalius-Felsen oder auch Roche à la Falize. Zum einen ist er der höchste Punkt Durbuys. Zum anderen ist seine besondere Form ein beliebtes Fotomotiv. Wer sich nicht von dem malerischen See und den Wasserspielen ablenken lässt, entdeckt die unterschiedlichen Gesteinsschichten der Felsformation. Von der Altstadt aus führt eine Promenade zum Felsen.

Der historische Ortskern ist klein und die Wege zu den anderen Attraktionen der Stadt sind kurz. Dennoch lohnt sich für Besucher die Fahrt mit dem Touristenzug, dem Petit Train Touristique, da er für ausgezeichnete Ausblicke sorgt.

Durbuy kulinarisch oder auf dem Fluss entdecken

Schloss Durbuy
Schloss Durbuy, Bild: Sergey Dzyuba / shutterstock

Neben dem romantischen, mittelalterlichen Ambiente punktet Durbuy mit kulinarischen Spezialitäten. Dazu zählen beispielsweise die Flusskrebse, denen im Sommer ein eigenes Fest gewidmet ist. Es lohnt sich, vor dem Besuch der Stadt den Kalender zu prüfen. Im September stellt das Bier-, Brot- und Käsefest die lokalen Hersteller in den Mittelpunkt. Neben zahlreichen Ständen mit den örtlichen Spezialitäten umfasst das Fest Musik und andere Programmpunkte. Im Oktober findet regelmäßig ein Klassik-Festival statt und im Winter ein Weihnachtsmarkt.

Wer die Spezialitäten der Stadt probieren möchte, ist bei der Marckloff-Brasserie und der Manufaktur Saint-Amour richtig. In der Manufaktur entstehen Konfitüren, Sirupe und Gelees aus heimischen Früchten. In der Brasserie gibt es eine Mikro-Brauerei für das hier hergestellte Marckloff-Bier. Neben Einblicken in die Herstellung gibt es bei beiden Unternehmen die Möglichkeit, die Produkte zu probieren und zu kaufen.

Für mehr Bewegung und Aktivität sorgt der nahe gelegene Abenteuerpark Adventure Valley. Der Abenteuerpark profitiert von der umliegenden Natur und bietet Touren per Kajak und Mountainbike an. Ein Hochseilgarten und Entdeckertouren zählen zu den dort möglichen Aktivitäten. Auch abseits des Abenteuerparks lassen sich in Durbuy Kajaks ausleihen, um die Ourthe zu erkunden. Die Region bietet sich für ausgiebige Wander- und Fahrradtouren an.

Megalithe und Labyrinthe als Ausflugsziele bei Durbuy

Nur wenige Fahrminuten entfernt bietet die Umgebung von Durbuy romantische Natur mit zahlreichen Wanderwegen und sehenswerte menschengemachte Ausflugsziele. Nicht nur für Familien mit Kindern ist das Labyrinth in Barvaux unterhaltsam. Das Labyrinth aus Pflanzen ist so aufgebaut, dass sich zwischendurch ausruhen lässt. Zusätzlich gibt es neben dem großen Labyrinth andere kleinere Anlagen und Aktivitäten wie einen Barfußpfad.

Das Dorf Wéris und dessen Umgebung beeindrucken mit Megalithen und Hünengräbern. Bekannt ist Wéris vor allem für die gut erhaltenen und als Kulturerbe geltenden Dolmen und Menhire. Wer sich für diese steinzeitlichen Steinsetzungen interessiert, findet weitere Informationen im dort ansässigen Musée des Mégalithes. Auch der Dorfkern mit der typischen wallonischen Architektur ist einen Spaziergang wert.

Für kulinarisch Interessierte lohnt sich der Ausflug auf die Ziegenfarm Chèvrerie d’Ozo. Hier gilt es umweltbewussten und authentischen belgischen Käse und ihre Produzenten zu entdecken. Neben dem hofeigenen Käseverkauf lässt sich der Bauernhof mit den Ziegen erkunden. Zusätzlich werden Führungen durch die Molkerei angeboten.

Wer nicht nur ein Wochenende für Durbuy Zeit hat, findet in der Umgebung zahlreiche weitere historische Ausflugsziele der Ardennen und geologische Attraktionen wie Höhlen und Felsformationen. Die mehr als zehn Dörfer im Umkreis von Durbuy bieten Entschleunigung und typisch wallonische Architektur.

TOP 5 Outdoor-Aktivitäten in München

Die bayerische Landeshauptstadt München bietet viele Möglichkeiten für Aktivitäten im Freien. Sie verfügt über zahlreiche Parks und Freizeitanlagen, die zu Aktivitäten mit der Familie oder mit Freunden einladen. Wer gern nach Feierabend entspannen möchte, kann das auch allein bei seinem Lieblingssport.

Interaktive Karte mit den besten Outdoor-Aktivitäten

In München ist wirklich für jeden etwas dabei, wenn es um Outdoor-Aktivitäten geht. Diejenigen, die eine Herausforderung suchen und gerne sportlich aktiv sind, kommen ebenso auf ihre Kosten wie alle, die es lieber entspannt angehen lassen möchten.

Die interaktive Karte von Planet Sports zeigt die verschiedenen Möglichkeiten in München und Umgebung. Sie ist so gestaltet, dass die verschiedenen Outdoor-Hotspots mit der Münchner S- oder U-Bahn erreichbar sind. Zu jedem Hotspot ist eine ausführliche Beschreibung abrufbar.

Das sind die Top 5 Möglichkeiten:

Surfen an der Eisbach-Welle

Eisbachwelle München
Surfen auf der Eisbachwelle, Bild: RudiErnst / shutterstock

Wer gerne surfen möchte, kann das an der Eisbach-Welle an der Prinzregentenstraße. Mit der U-Bahn Lehel oder der U-Bahn Prinzregentenplatz ist sie erreichbar. Öffnungszeiten und Eintritt gibt es nicht, denn für jeden ist die Eisbachwelle zugänglich. Die Eisbachwelle gilt als konstanteste und beste Flusswelle der Welt und ist ungefähr einen halben Meter hoch. Für Anfänger ist sie nicht geeignet. Nur geübte Surfer und Profis sollten an der Eisbachwelle surfen, da für Anfänger eine größere Gefahr besteht. Auch internationale Surfer-Größen wissen die Eisbachwelle für ihre Aktivitäten zu schätzen.

Isartrail – ein Muss für Mountainbiker

Mountainbiker werden vom Isartrail begeistert sein. Mit der U-Bahn Thalkirchen ist er erreichbar. Er startet am Schlichtweg und ist acht Kilometer lang. Auch hier ist die Aktivität kostenlos und jederzeit möglich, da es keine Öffnungszeiten gibt. Von der Stadt aus führen die Isartrails immer entlang der Isar in Richtung Süden. Der Radweg führt durch eine schöne Landschaft. Das Gute daran ist, dass er nicht nur erfahrenen Mountainbikern vorbehalten ist. Auch diejenigen, die nur selten mit dem Mountainbike fahren oder sich zum ersten Mal auf’s Rad wagen, werden nicht enttäuscht sein. Anfänger brauchen etwa 50 Minuten, um die Strecke zu bewältigen.

Flying Fox im Olympiastadion

Wer München von oben erleben will, sollte sich Flying Fox im Olympiastadion nicht entgehen lassen. Geklettert wird auf das Dach des Olympiastadions auf 35 Meter Höhe in Begleitung eines Tourguides. Mit der U-Bahn Olympiastadion ist das Olympiastadion am Spiridon-Louis-Ring 21 bequem erreichbar. Es ist von Montag bis Sonntag von 12:00 Uhr bis 18:00 Uhr geöffnet. Eine Tour ist kostenpflichtig. Der rasante Rausch auf Europas längstem Flying Fox dauert 90 bis 120 Minuten. Ein Flug bietet einen atemberaubenden Ausblick über München.

Skatepark Theresienwiese

Ein Muss für alle, die gerne auf dem Skateboard ihr Können zeigen, ist der Skatepark Theresienwiese (T-Wiese). Er befindet sich am Bavaria Ring, in der Nähe der Hans-Fischer-Straße, und ist mit der U-Bahn Poccistraße erreichbar. Er ist unbegrenzt geöffnet, nur nicht in der Zeit des Oktoberfestes. Der Skatepark verfügt über drei große lange Boxen, mehrere Banks, Hip, mehrere Manual Pads und großzügige Teerflächen. Er ist teilweise beleuchtet und eignet sich auch für Inliner.

Beachanlage Robertobeach

Münchens größte Indoor- und Outdoorbeachanlage ist Robertobeach, Am Eventpark, in Aschheim. Die Anlage ist mit der S-Bahn Feldkirchen erreichbar. Im Sommer ist sie von Montag bis Freitag von 10.00 Uhr bis 23:00 Uhr sowie am Samstag, Sonntag und an Feiertagen von 10:00 Uhr bis 24:00 Uhr geöffnet. Im Winter öffnet die Anlage von Montag bis Freitag von 10:00 Uhr bis 24:00 Uhr und an Samstagen, Sonntagen sowie Feiertagen von 10:00 Uhr bis 22:30 Uhr. Garantiert kommt hier Urlaubsstimmung auf.

 

Die malerischen Inseln Murano und Burano in der venezianischen Lagune

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Wer in den Ferien Venedig besucht sollte sich auf keinen Fall nur auf die Altstadt beschränken. Nach einer idyllischen Bootsfahrt, die nur eine Dreiviertelstunde lang dauert, erreicht man von Venedig aus die, mit farbenfroh angemalten Häusern dicht bestandene, Insel Burano. Ein Spaziergang durch die schmalen Gassen der Insel lässt einen die Augen vor blinkenden Farben nur so übergehen. Auf halber Strecke zwischen Venedig und Burano liegt die Glasbläserinsel Murano, die man – ist man schon einmal unterwegs – am besten gleich mit besichtigt. In ihrer Struktur ähneln beide Inseln der venezianischen Hauptinsel. Burano und Murano sind jeweils autofrei und dicht mit schmal aufragenden Häusern bebaut. Statt Straßen gibt es hier wie dort Kanäle, durch die der Vaporetto genannte Wasserbus fährt. Als Fußgänger bestaunt man die Kanäle und Lagunen am besten von einer der vielen Brücken aus, die die Wasserarme überspannen, und zu den vielen Sehenswürdigkeiten der beiden Inseln führen.

Auf der kunterbunten Insel Burano

Burano bei Venedig
Blick auf Venedig, Bild: Aliaksandr Antanovich / shutterstock

Burano ist heute eine der am dichtesten besiedelten Inseln der Lagune von Venedig. Das Eiland setzt sich aus vier Einzelinseln zusammen, die durch Brücken miteinander verbunden sind. Bei einem Spaziergang durch Buranos Gassen wird man schnell vom Charme der leuchtend bunt angemalten Häuser verzaubert. Burano ist seit ehedem eine Fischerinsel. Da es den Fischern, nach dem Fischfang, in der nebligen Lagune früher oftmals schwer fiel, durch die dicken Nebelschwaden hindurch die passende Anlegestelle vor dem eigenen Fischerhäuschen zu finden, malten sie ihre Häuser in schreiend bunten Farben unterschiedlich an. Dies diente früher ausschließlich der besseren Orientierung. Heute lockt diese erhalten geblieben Eigenheit zahlreiche Touristen an. Die bunten Häuser Buranos sind bei allen Besuchern ein beliebtes Fotomotiv. Die Frauen der Fischer übrigens, steuerten mit dem Klöppeln von Spitzen etwas zum kargen Fischerlohn ihrer Männer bei. Im Museo del Merletto, dem Spitzenmuseum, werden Kunstwerke aus hochwertiger Spitze ausgestellt. Das Gebäude, in dem das Museum untergebracht ist, der Palazzo del Podestá, stammt aus dem 13. Jahrhundert, und ist ein Kunstwerk für sich. Aus Burano-Spitze gefertigte Tücher, Tischdecken oder Kleidungsstücke gibt es in vielen kleinen Läden rund um das Museum zu erwerben.

Zwischen barocker Kirche und dem schiefen Turm von Burano

Unbedingt sehenswert ist die Kirche Chiesa di San Martino Burano. Ihr Kirchturm fällt bereits ins Auge, wenn man sich Burano mit dem Vaporetto nähert. Denn wie sein großer Bruder in Pisa verharrt auch dieser Turm in einer deutlichen Schieflage. Die Kirche enthält außerdem eine beeindruckende Kreuzigungsszene von Giovanni Battista Tiepolo. Der war einer der bedeutendsten venezianischen Barockmaler. Nach dem Besichtigungsprogramm locken die Restaurants und Bars auf der Piazza Galuppi. Kenner meinen man bekäme nirgendwo sonst in Italien so hervorragendes Risotto wie hier. Sogar international bekannt ist Burano für sein Fritto Misto, frittierte Meeresfrüchte, die direkt aus dem Fischerboot auf den Teller kommen.

Seit 1924 Teil Venedigs: die Glasbläser-Insel Murano

Glaskunst Murano
Murano ist bekannt als Glasbläserinsel, Bild: Neirfy / shutterstock

Die rund einen Quadratkilometer große Insel Murano war lange Zeit eigenständig, weshalb sich auf Murano eine ganz eigene Tradition und Kultur entwickeln konnten. Erst 1924 wurde die Insel dem venezianischen Stadtgebiet zugeschlagen. Glas wird auf Murano bereits seit dem zehnten Jahrhundert hergestellt. Noch heute reiht sich hier eine Glasbläserwerkstatt an die nächste. Die 5.000 Einwohner Muranos beherrschen dieses diffizile Handwerk nach wie vor. Mundgeblasenes Glas aus Murano verfügt weltweit über einen mehr als ansehnlichen Ruf, und wird heute in alle Himmelrichtungen exportiert. Besucher der Insel dürfen den Handwerken bei der Ausübung ihres Berufs in vielen Werkstätten über die Schulter schauen. Neben kleinen Handwerksbetrieben gibt es auch einige Glas-Fabriken, die besichtigt werden können. Im Museo del Vetro wird die Geschichte der Glasbläserei erzählt. Das wertvollste Ausstellungsstück ist der Coppa Barovier, ein aus dem 15. Jahrhundert stammender blauer Glaskelch. In den örtlichen Glasbläsereien lassen sich hübsche Souvenirs erwerben. Von Glasperlen über Schmuckstücke und Deko-Gegenstände wie Vasen ist hier alles dabei.

Kirchen und Skulpturen

Mit der Kirche Chiesa dei Santi Maria e Donato ist auf Murano eine der ältesten Kirchen der ganzen Region zu finden. Ihre Ursprungskirche wurde bereits im siebten Jahrhundert erbaut. In den folgenden Jahrhunderten wurde das Kirchengebäude mehrfach zerstört und neu aufgebaut. Die Kirche verfügt über einen freistehenden Glockenturm und ein angebliches Drachen-Skelett. Der Boden der Kirche besteht aus bunten Mosaiksteinen. Weitere überaus sehenswerte Kirchen der Insel sind die Kirchen San Pietro Martire und die Santa Maria degli Angeli. Mit dem Cometa di Vetro wurde vor der Kirche San Pietro Martire eine moderne Glasskulptur errichtet. Von einer der ehemals schönsten Kirchen der Insel, der Santa Chiara Murano, sind nur noch Ruinen zu sehen, die jedoch mehr als nur einen Blick wert sind. Der Palazzo da Mula aus dem 15. Jahrhundert begeistert vor allem Architekturinteressierte. Das Gebäude besteht aus roten Ziegelsteinen und weist spätgotische Züge auf. Hier residierten früher reiche Edelleute aus Venedig, die den Palazzo als Sommerresidenz nutzten. Wer auf einem Stadtspaziergang durch die Gassen Muranos schlendert wird zudem viel aufsaugen können vom mediterranen Flair und der leicht morbiden Stimmung des Eilands.

Die Wallonie in Belgien

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Die Wallonie im französischsprachigen Süden Belgiens ist die größte Region des Königreichs und stellt eine facettenreiche Urlaubsdestination dar. Touristen können interessante historische Städte kennenlernen, romantische Dörfer und die geschichtsträchtigen Schlösser und Burgen des Maastales besuchen.

Zu den Highlights zählen die einstigen Kohlebergwerke in Hennegau ebenso wie die vielen Naturparks. Naturliebhaber und Sportler zieht es in die ausgedehnten Wälder der Antennen, zur wunderschönen See- und Flusslandschaft und zum Hohen Venn, dem Hochplateau mit den vielen Mooren.

Wer hier Urlaub macht, kann Kultur, Tradition, Natur, Sport, Städtetrips und Ausflüge ins Grüne kombinieren! Die Wallonie lädt zu einer unvergesslichen Entdeckungsreise von sehenswerten UNESCO-Stätten ein.

Provinz Lüttich

Thuin, Wallonien
Sonnenaufgang in Thuin, Bild: Khaled Louis Fazely / shutterstock

Das kulturelle Zentrum der wallonischen Region wartet mit dem Kunstmuseum Grand Curtius und dem Archéforum auf. Neben weiteren interessanten Kunstmuseen zählt die Schatzkammer der Kathedrale zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Die Provinz Lüttich begeistert nicht nur mit Europas größtem Hafen, sondern auch mit den ausgedehnten mittelgebirgigen Regionen. Naturliebhaber und Sportler finden hier ein vielfältiges Freizeitangebot inmitten der Natur vor, das von der Hohen Venn, also der bekannten Hochebene mit der eindrucksvollen Moorlandschaft, abgerundet wird.

Gedenktourismus

Geschichtlich Interessierte kommen in dieser Schlüsselregion für den Gedenktourismus voll auf ihre Kosten. Zu den Spuren der Ardennenschlacht, des Ersten und Zweiten Weltkriegs zählen Gedenkstätten, Museen und Friedhöhe in La Roche, Bastogne, Arlon und Sankt-Vith. Weitere interessante Städte sind Stavelot, Huy und Malmedy.

Ein Muss stellt der Besuch der Stadt Waterloo dar, in welcher die Schlacht von Waterloo die europäische Geschichte veränderte.

Highlights für Städtereisende

Die wallonischen Städte haben für Kulturinteressierte viel zu bieten.
Die Stadt Namur begeistert mit der berühmten Zitadelle, während Dinant die Wiege des Saxofons ist. Einen Besuch wert ist die Stadt Mons mit ihrem im Zentrum befindlichen Grand-Palace.

Geschichtsträchtige Städte

Fans des Mittelalters und der Renaissance sollten den Städten Rochefort, Marche-en-Famenne, Bouillo und La Roche-en-Ardenne einen Besuch abstatten. Saint-Hubert, Europas Jagd- und Naturhauptstadt, lockt mit seinem reichhaltigen historischen Erbe, dem eindrucksvollen Abteipalast und der schönen Basilika Touristen aus aller Welt an.

Schlösser und Burgen

Inmitten der wundervollen Naturlandschaft der Ardennen laden wunderschöne Burgen, Schlösser und Gärten zu einem Besuch ein. Zu den schönsten Schlössern zähle Jehay, Beloeil, Modave, Freur und Seneffe, während die lohnenswertesten Burgen Franchimont und Reinhardstein sind. Urlauber sollten sich keinesfalls die vor mehr als 250 Jahren angelegten Wassergärten von Annevoie entgehen lassen.

Ardennen

Durbuy, Wallonien
Durbuy, die kleinste Stadt in Belgien, Bild: NAPA / shutterstock

Die von der Natur und Geschichte geprägten Antennen im Süden der Wallonie sind die gründe Lunge des Landes. Romantische Dörfer, Wälder, Hochebenen und wundervolle Flusstäler garantieren einen entspannten Urlaub.

Das Tal der Ourthe ist mit dem Fluss, der sich vor bei an alten Abteien und Schlössern seinen Weg bahnt, ein wahrer Augenschmaus. Das kontrastreiche Tal der Semois stellt mit seinen abrupt aufsteigenden Felsen und wunderschönen bewaldeten Hängen ein Paradies für Naturliebhaber dar. Die Ardennen bieten zahlreiche Wanderwege durch urwüchsige Wälder und einsame Täler.

Hohe Venn

Diese Hochfläche wartet mit zahlreichen ausgewiesenen Wanderrouten auf festem Untergrund oder Holzstegen auf. Viele Wanderer zieht es zum ostbelgischen Fernwanderweg GR 56, welcher teilweise durch das Hohe Venn führt. Zu den beliebtesten Ausgangspunkten für Wanderungen zählen Botrange, Mont Rigi und Narague Michel.

Outdoor-Aktivitäten

Dank der ausgedehnten Wälder und Hügeln, der Seen, Flüsse und Höhlen ist die Wallonie ein Paradies für Outdoor-Fans. Wandern, Biken, Klettern, Kajak fahren, Segeln, Schwimmen und Golf spielen sind nur einige Aktivitäten, welche die Wallonie derart attraktiv für Sportbegeisterte machen.

Weltoffenheit

Die Wallonie ist weltoffen und multikulturell. Die Universitätsstadt Ottignies-Louvain-la-Neuve ist ein international bedeutendes Zentrum für Wissenschaft und Kultur mit studentischem Flair.

Karneval und Stadtfeste

Die lange Geschichte spiegelt sich nicht nur in den Städten, sondern der ganzen Wallonie wider. Viele Orte haben sich mit ihren farbenprächtigen Karnevals einen Namen gemacht. Der bekannteste ist der Karneval von Binche mit seinen Gille-Figuren, also Männern im Schellenkostüm. Urlauber sollten sich dieses kulturelle Event keinesfalls entgehen lassen, da der Karneval im Jahre 2003 von der UNESCO ausgezeichnet wurde.

In der südbelgischen Region werden unterschiedlichste traditionelle Stadtfeste gefeiert, bei welchen Festumzüge keine Seltenheit darstellen. Absolute Highlights sind die Umzüge in Mons und Ath mit den Drachen und Riesen.

Kochkunst und Gastronomie

Die Wallonie hat sich bis weit über ihre Grenzen hinaus mit ihrer einzigartigen Kochkunst und Gastronomiekunst einen Namen gemacht. Urlauber können sich auf Abteikäse-Spezialitäten und Klosterbiere freuen. Von den weltweit neun Trappistenbieren werden drei davon in dieser belgischen Region gebraut.

Klima und ideale Reisezeit

Die ideale Reisezeit ist zwischen Juni und August, da im Sommer angenehme Temperaturen vorherrschen und nur wenig Niederschlag fällt. Die maximale Durchschnittstemperatur beträgt im Juli 22 Grad Celsius, während die Temperatur im Januar bei durchschnittlich vier Grad Celsius liegt.

Wallonien liegt in der gemäßigten Klimazone. Das ozeanische Klima ist mild und feucht.

Anreise

In Wallonien befinden sich drei Flughäfen. Urlauber können entweder den Airport in Lüttich, Namur oder Charleroi auswählen.

Marseillan Plage am Étang de Thau

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Malerische Süßwasserlagune umgeben von unberührter Natur

Die Namen der Städte klingen sehr ähnlich, beide Destinationen liegen zudem im Süden Frankreichs an der Mittelmeerküste. Dennoch darf das kleine Marseillan Plage nicht mit der französischen Metropole Marseille verwechselt werden. Marseillan Plage liegt 210 Kilometer westlich von Marseille, etwa 50 Kilometer von Montpellier entfernt, und nahe der spanischen Grenze. Der mit weniger als 8.000 Einwohnern recht kleine Fischerort liegt malerisch an der Lagune Étang de Thau. Seit 1947 trägt der Ort den offiziellen Titel “Seebad”. Neben Strandurlaubern und Wasserratten kommen hier auch alle Naturfreunde auf ihre Kosten. In der Umgebung der Stadt liegen zahlreiche Naturparks, wie der Naturpark Haut-Languedoc oder der Naturpark Camargue, die zu Ausflügen einladen.

Entspannung, Meeresfrüchte und Bootstouren am Étang de Thau

Strand Marseillan Plage
Blick auf den Strand von Marseillan Plage, Bild: Fts-Drone / shutterstock

Die Lagune Étang de Thau hat einen Umfang von stolzen 55 Kilometern. Marseillan Plage liegt, ebenso wie die Städte Mèze, Sète, Bouzigues und Balaruc-les-Bains, direkt an dieser Süßwasserlagune, die durch eine Sandbank vom Meer abgetrennt wird. Mit Süßwasser gespeist wird die Lagune aus den Pyrenäen. Rund um die Strände der Étang de Thau finden Touristen eine Vielzahl an Wassersportmöglichkeiten. In allen Städten gibt es zum Beispiel Segel-, Surf-, und Tauchschulen. Unbedingt probieren sollte man in einer der idyllischen Strandbars, die in der Region gezüchteten Austern. Die Einheimischen leben hier, neben dem Tourismus, von der Fischerei, was sich auch sonst auf den Speisekarten des Étang de Thau niederschlägt. Köstlich sind etwa auch die Tielles, köstliche Teigtaschen, die mit Tintenfisch in Tomatensoße gefüllt sind, oder die geschmorten Tintenfische namens Rouille. Wer sich die Lagune gerne vom Wasser aus ansehen möchte macht eine Bootstour, die unter anderem zu den Austernbänken des Étang de Thau führen.

Ausflug nach Sète, in das Venedig des Languedoc

Sète ist mit knapp 45.000 Einwohnern der mit Abstand größte Ort am Étang de Thau. Die Stadt wird auch Venedig des Languedoc genannt, und das kommt nicht ungefähr. Im Zentrum von Sète liegt der Canal Royal, der mediterran mit italienischen Einflüssen wirkt. Hier spaziert man vorbei an Bars, Restaurants und kleinen Geschäften, überquert auf einem Spaziergang durch die Stadt insgesamt zwölf Brücken, und bestaunt schachtelartige Wohnhäuser mit bunten Fassaden. Besonders sehenswert ist der Fischereihafen. Hier lohnt es auch sehr in einem der kleinen Restaurants Halt zu machen, und die frisch gefangenen Meeresfrüchte zu verkosten. Der Mont Saint-Clair gilt mit seinen 183 Metern Höhe als höchster Punkt der Stadt. Von hier aus hat man einen herrlichen Blick über die Stadt und hinaus auf das Mittelmeer. Im Espace Georges Brassens wird dem Chansonier Georges Brassens, der in Frankreich Kult-Status besitzt, gedacht. Das Musée Paul Valéry ist von innen und außen gleichermaßen interessant. Das in den 1960er Jahren entstandene Museum gehört zu den Corbusier-Bauten. Zu sehen gibt es neben einer Ausstellung zur Stadtgeschichte eine Hommage an einen der berühmtesten Söhne der Stadt: Paul Valéry, ein bekannter Dichter und Philosoph. Daneben gibt es ein maritimes Museum und mehrere Galerien zu besichtigen. Malerischen wirken die vielen Leuchttürme, wie der Pointe des Onglous, die sich entlang des Kanals rund um Sète aufreihen.

Rosa Flamingos und weiße Pferde im Naturpark Camargue

Flamingos Étang de Thau
Flamingos am Étang de Thau, Bild: PAUL ATKINSON / shutterstock

Der Naturpark Camargue liegt etwa 40 Kilometer östlich von Marseillan Plage, im Mündungsdelta der Rhône. Die Gegend um den Naturpark Camargue ist nur sehr schwach besiedelt, weshalb Besucher hier auf Natur pur treffen. Die Feuchtzone besteht aus Meersalinen, Reisfeldern, Schilfen, Sümpfen und Teichen. Hier ist eine große Population an rosa Flamingos anzutreffen. Auch eine Reihe weiterer Wasservögel siedeln hier. Ein wenig weiter im Landesinneren dominiert eine Heidelandschaft, auf der Stiere und die bekannten weißen Camargue-Pferde anzutreffen sind.

Aktiv quer durch den Naturpark Haut-Languedoc

Mit dem Auto nur etwa 20 Minuten von Marseillan Plage entfernt lockt der Naturpark Haut-Languedoc alle Naturfreunde, die neben hohen Gipfeln und Seen die spannende Flora und Fauna des französischen Südens entdecken möchten. Die Region ist klimatisch mediterran geprägt, Regen fällt selten. Mehr als 2.500 Pflanzenarten, wie Sonnentau und Schwarzkümmel, Flaumeichen und Douglasien sind hier zu finden. Auch seltene Tierarten wie der Bonelli-Adler, Otter, das Mufflon und die Ginsterkatze sind hier anzutreffen. Wanderer erklimmen das Massif de l’Espinouse, von wo aus man eine atemberaubende Aussicht auf die umliegenden Berggipfel hat. Es gibt zahlreiche bestens ausgewiesener Wander- und Mountainbike-Routen, die durch das 260.000 Hektar weite Gebiet führen. Vorbei geht es immer an türkisen Seen, tiefen Schluchten, weiten Tälern, zahlreichen Gipfeln und malerischen Dörfern, in denen die Zeit still zu stehen scheint. Daneben wechseln sich Waldlandschaften mit Mooren und Wiesen ab. Der Pic de Nore ist mit 1.211 Metern Höhe der höchste Gipfel im Naturpark Haut-Languedoc. Auch Kletterrouten sind ausgewiesen und erprobt. In den Gebirgsseen Raviège und Avène lässt es sich an heißen Sommertagen herrlich schwimmen.

Das Reserve Naturelle Nationale du Bagnas

Fußläufig von Marseillan Plage ist das Reserve Naturelle Nationale du Bagnas, eines der bedeutendsten Vogelschutzgebiete Frankreichs, erreichbar. Hier tummeln sich 250 verschiedene Vogelarten, wie der Zwergtaucher, der Löffler, verschiedene Schwalbenarten, Sing-, Greif-, und Watvogelarten. Durch das Schutzgebiet werden Führungen in unterschiedlichen Sprachen angeboten. Zu Fuß, und mit dem Fahrrad, darf man sich jedoch auch auf eigene Faust auf den Weg machen. Vorbei geht es an Salzwiesen, künstlich angelegten Teichen und Sümpfen, durch Wälder, Wiesen und Weinberge.

Nordjylland – Jede Menge Abwechslung

Atemberaubende Natur, Erholung abseits der großen Touristenströme und jede Menge Abwechslung: das alles bietet die Region Nordjylland im Norden Dänemarks. Die Nordspitze Dänemarks, die von der Nord- und der Ostsee eingerahmt wird, hält tatsächlich für jeden Urlauber etwas Passendes bereit. Die Hauptstadt der Region ist Aalborg, die viertgrößte Stadt des Landes. Von hier aus kann man die abwechslungsreiche Region sehr gut erkunden.

Aalborg: Das Zentrum von Nordjylland

Aalborg Nordjylland
Blick auf Aalborg, Bild: Anders Riishede / shutterstock

Und auch Aalborg selbst hat einiges zu bieten. So kommt man in der 120.000-Einwohner-Stadt unter anderem nicht am Fachwerkschloss „Schloss Aalborhus“ vorbei. Das Schloss aus dem 16 Jahrhundert zieht jährlich tausende Besucher aus ganz Europa an. Auch das Heiliggeistkloster aus dem 15 Jahrhundert ist äußerst sehenswert. Anhänger moderner Kunst des 20. Jahrhunderts kommen im KUNSTEN Museum of Modern Art Aalborg voll auf ihre Kosten. Auch der große Zoo, der bekannte Hafen und die zahlreichen Kulturangebote sind gute Gründe, Aalborg zu besuchen. Die Stadt verfügt auch über einen internationalen Flughafen, der von vielen internationalen Fluggesellschaften angeflogen wird.

Weitere Sehenswürdigkeiten in Nordjylland

Wer im Norden Dänemarks unterwegs ist, sollte auf jeden Fall einen Abstecher nach Hirtshals machen. In der Hafenstadt befindet sich das größte Aquarium Nordeuropas. Erwachsene und Kinder können hier in verschiedenen Innen- und Außenbecken gleichermaßen spannende Abenteuer auf und unter dem Wasser mit unzähligen Wasserbewohnern erleben. So ist hier neben kleinen und großen Fischen unter anderem auch Kegelrobben und die Seehunde live zu erleben. Kunstfreunde sind in der Hafenstadt Skagen richtig gut aufgehoben. In der Stadt der Maler und des Lichts befindet sich das weit über die dänischen Landesgrenzen hinaus bekannte Kunstmuseum „Skagens Museum“. Nicht weit entfernt befindet sich das Naturzentrum Skagen Odde Naturcenter. Eine beliebte Anlaufstelle für Familien mit Kindern ist der Vergnügungspark Farup Sommerland. Mit mehr als 60 Attraktionen ist der Park eines der beliebtesten Touristenziele in ganz Dänemark. Sowohl Kinder als auch Erwachsene finden hier ganz sicher etwas passendes, um einen abwechslungsreichen Urlaubstag zu verleben – sei es auf einer der vielen Achterbahnen, auf den Trampolinen oder bei einer geführten Tour durch den Wald.

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Mehr Informationen

Wunderschöne Strände und atemberaubende Natur

Nordjylland ist vor allem in den Sommermonaten ein beliebtes Urlaubsziel. Vor allem an den zahlreichen Nordsee– und Ostsee-Stränden tummeln sich zahlreiche Badeurlauber aus ganz Europa. Und auch wenn viele Touristen diese Region in den vergangenen Jahren für sich entdeckt haben, gehören diese im Vergleich zu den berühmten und sehr überlaufenen Mittelmeer-Stränden noch zu den Geheimtipps. Außerdem sind die Temperaturen deutlich angenehmer als in den Mittelmeerregionen. Die Region zeichnet sich vor allem durch seine atemberaubende Flora und Fauna sowie unzählige Natur-Besonderheiten aus. So gibt es an den Küsten zwei riesige Wanderdünen. Die Düne Rubjerg Knude, die sich südlich von Lønstrup an der Nordseeküste befindet, ist 1900 Meter lang und 400 Meter breit. Zwischen Nissum Fjord und Nordsee befindet sich acht Kilometer lange und schmale Bøvling-Düne. Der in der Region unterwegs ist, kommt auch am Nationalpark Thy nicht vorbei. In dem ältesten Nationalpark Dänemarks, der sich auf der Insel Vendsyssel befindet, haben sich zahlreiche Tiere und Pflanzen angesiedelt. So sind in den mehr als 200 kleinen und großen Seen innerhalb des Nationalparks unter anderem die Wasser-Lobelie und der gewöhnliche Pillenfarn zu finden. Im Wildreservat Hanstholm haben etwa 30 verschiedene Vogelarten – darunter der Bruchwasserläufer, der Kranisch oder die Sumpfohreule ein Zuhause gefunden.

Ein Paradies für Wassersportler

Gerade die Küstenregionen sind ein Paradies für Wassersportler aus der ganzen Welt. Das kleine 1000-Einwohner-Städtchen hat sich dank der besonderen Winde und Wellen in den vergangenen Jahren zu einem der angesagtesten Surfer-Hot-Spots in Europa gemausert, in dem bereits mehrfach die Weltmeisterschaft stattgefunden hat. Die optimalen Surf-Bedingungen haben dem ehemaligen Fischerdorf den Beinamen „Cold Hawaii“ eingebracht. Doch nicht nur Surfprofis fühlen sich hier pudelwohl, auch Anfänger finden hier perfekte Bedingungen, um das Surfen zu erlernen. Die ansässigen Wassersportschulen bieten neben dem Surfen unter anderem auch Stand-Up-Paddling, Kitesurfen oder Windsurfen an. Entspannte Touren mit dem Kanu bieten sich an den Küsten von Nordjylland ebenso an, wie Segeltörns.

Nordjylland mit dem Fahrrad erkunden

Wer im Urlaub mit dem Fahrrad unterwegs sein möchte, ist in Nordjylland ebenfalls genau richtig. Schließlich bietet die Region mehr als 10.000 Kilometer an beschilderten Fahrradrouten für jeden Geschmack. Wer die Region entspannt auf dem Drahtesel erkunden möchte, findet hier unter anderem entlang des Limfjordes schöne Strecken. Wer mit dem Mountainbike unterwegs ist und es eher anspruchsvoll und sportlich mag, findet verschiedene Mountainbike-Strecken mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden – unter anderem in Rebild oder in der Nähe von Slettestrand. Und wer kein eigenes Fahrrad dabei hat, kann sich auch eines an den zahlreichen Leihstationen ausleihen.

Nordjylland im Winter

Der Norden Dänemarks ist nicht nur in den wärmeren Jahreszeiten ein beliebtes Urlaubsziel. Auch im Winter gibt es hier einiges zu erleben. Neben einem entspannten Strandspaziergang kann man hier in entspannter Atmosphäre inmitten der Natur auch eine gemütliche Runde mit den Langlaufskiern drehen. Außerdem kann man sich und seinen Körper in den Bädern und Saunen der Region so richtig verwöhnen lassen und dabei ein Wellness-Programm genießen.

Unterwegs mit Wohnwagen und Wohnmobil: was unbedingt mit muss

Wer mit dem Wohnwagen oder dem Wohnmobil in die große weite Welt zieht hat immer sein kleines Haus dabei. Die Betonung liegt dabei allerdings auf klein. Denn einerseits ist man bei der Reise mit Wohnwagen oder Wohnmobil deutlich flexibler, als wenn man mit Koffer oder Rucksack unterwegs ist und in Hotels absteigt. Anderseits möchte man auch nicht beschwerliche und unnütze Dinge mitführen, die man am Ende doch nicht benutzt. Viele Dinge kann man zudem auch unterwegs beschaffen, sollte man sie zu Hause vergessen haben. Andere vergessene Dinge zwingen einen unweigerlich zur Rückfahrt nach Hause, bevor das Abenteuer überhaupt begonnen hat. Was bei einem Urlaub mit dem Wohnwagen oder Wohnmobil wirklich wichtig ist, und in der Packliste auf keinen Fall fehlen sollte, ist hier zu erfahren.

Gemietet oder “Eigenheim”?

Campingurlaub
Damit der Campingurlaub perfekt wird sollte man schon vorab an einige Utensilien denken, Bild: Andrey Armyagov / shutterstock

Zunächst ist es wichtig zu überlegen, ob es sich beim Wohnwagen oder Wohnmobil um ein Leihfahrzeug oder den eigenen Camper handelt. Wer ein Fahrzeug mietet, sollte sich vorab auf jeden Fall erkundigen wie das Wohnmobil ausgestattet ist, und zwar im Detail. Besondere Relevanz haben dabei die Gasflaschen, ohne die es weder heißes Wasser noch eine Heizung gibt. Man sollte vorab unbedingt erfragen, ob zur Grundausstattung eine gefüllte Gasflasche gehört, oder ob man sich als Mieter selbst um die Befüllung kümmern muss. In jedem Fall wird empfohlen immer eine zusätzliche gefüllte Ersatzgasflasche dabei zu haben, auch, wenn der Miet-Wohnwagen generell nur eine Gasflasche beinhaltet. Sind bereits zwei gefüllt Gasflaschen vorhanden, sollte man auf eine weitere verzichten, um nicht unnötig das Gewicht des Wohnmobils zu erhöhen. Denn durch ein höheres Gewicht erhöht sich der Benzinverbrauch. Weiterhin sollte man bei einem Mietwagen vorab erfragen welche Küchenutensilien vorhanden sind. Am besten erkundigt man sich auch nach der Stückzahl von Tellern, Töpfen und Besteck. Besonders, wenn man mit der ganzen Familie verreisen möchte.

Was man auf keinen Fall vergessen sollte

Was auf keinen Fall fehlen darf richtet sich zum einen nach den persönlichen Urlaubsplänen, und zum anderen auch nach dem Reiseland. Wer ins Ausland reist darf Ausweispapiere, Reisepass, eventuell benötigte Reisevisa und einen international gültigen Führerschein nicht vergessen. Da man, sofern man im eigenen Wohnmobil unterwegs ist, direkt von zu Hause aus los fährt, und nicht wie oftmals sonst zunächst den Flughafen ansteuert, um in den Urlaub zu starten, ist das Vergessen dieser Unterlagen leider ein Klassiker. Spätestens an der ersten Grenze muss man zurück fahren, und die Dokumente zu Hause abholen. Es empfiehlt sich übrigens immer alle Dokumente zu kopieren und eine Tasche mit den Kopien separat, eventuell versteckt, aufzubewahren. Natürlich wünscht man sich dies nicht, doch Wohnmobile werden gelegentlich aufgebrochen. Gut, wenn die Diebe dann nicht alle Unterlagen stehlen. Außerdem sollte man an Kredit- und Geldkarten, Bargeld und eine Auslandskrankenversicherungskarte denken. Wer zum Beispiel Wandertouren plant, sollte die entsprechenden Wanderkarten, Wanderführer, Wanderschuhe und weitere Ausrüstungsgegenstände einpacken. Wer sein Wohnmobil oder den Wohnwagen erst im Reiseland bezieht, sollte vorab sparsam packen. Man beschränkt sich dann auch Kleidung und Dokumente. Dinge des täglichen Bedarfs sollten hier vor Ort eingekauft werden.

Die Grundausstattung

Neben den erwähnten Gasflaschen benötigt man für einen Wohnwagen ein Deichselschloss, um den Wagen abschließen zu können. Wohnmobile werden mit Schlüssel verschlossen. Eine Kabeltrommel und zwei Adapterkabel sichern die Stromversorgung. Für das richtige Parken braucht man je vier Auffahrkeile oder Holzbrettchen. Für die Wasserversorgung braucht man einige Wasserkanister mit einem Fassungsvermögen von zehn bis 20 Litern, einen Wasserschlauch und Hahnverbindungen in unterschiedlichen Größen. Das Camping-WC benötigt WC-Flüssigkeit und Tabs. Außerdem benötigt man Küchen- und Grillutensilien, Campingtisch und Campingstühle, Außenbeleuchtung, Spülschüssel und Spülmittel, Wäscheleine und Waschpulver sowie einen kleinen Werkzeugkasten für Reparaturen, Bettdecken und Kissen, Freizeit- und Badekleidung sowie Handtücher.

Unser Tipp: Auch im Camping-Urlaub ist es möglich Getränke kultiviert zu konsumieren. Die Firma silwy mit Sitz im Bayerischen Wald hat Kristallgläser mit eingebautem Magnet im Glasboden entwickelt, welche speziell für Reisen im Wohnmobil, Wohnwagen und für Bootsreisen entwickelt wurden. Gläser gibt es für alle möglichen Getränkesorten – Vom Weinglas bis hin zum eleganten Whiskeyglas.

Doch wie funktioniert es dass die Gläser beim Transport keinen Schaden nehmen? silwy Magnetgläser finden ihren perfekt abgestimmten Gegenpol in flexiblen, metallischen NANO-PADS. Dank der speziellen Nano-Beschichtung haften diese auf nahezu jeder Oberfläche. Somit kann man die Gläser platzsparend (z.B. auf dem Kopf) im Stauraum verstauen. Diese Nanopads lassen sich leicht mit Wasser reinigen so dass auch hygienisch alles einwandfrei ist.

Des Weiteren bieten silwy clevere, leicht lösbare Magnethaken an. Leicht lösbar und ideal geeignet um nützliche Haken für Küchenutensilien wie Handtücher oder Küchenhelfer anzubringen.

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Mehr Informationen

Natürlich dürfen persönliche Gegenstände nicht fehlen: zum Beispiel das Smartphone mit Ladekabel, Bücher oder e-Reader, Spiele und Sportgeräte wie Fahrräder, Federballspiele oder ein Schlauchboot. Auf keinen Fall dürfen Warndreieck und Verbandskasten vergessen werden. Dazu empfiehlt sich eine Hausapotheke mir Schmerzmitteln, Tabletten gegen Durchfall, Sonnen- und Mückenschutz.

Die Lebensmittel

Am Thema Lebensmittel scheiden sich die Geister. Einige Urlauber kaufen gerne zu Hause ein und starten mit ihren gewohnten Wurst- und Käsesorten in den Urlaub. Andere statten sich lieber unterwegs aus. Dies ist auch ein wenig abhängig davon wohin die Reise führt. Fährt man zum Beispiel in skandinavische Länder, ist der Lebensmitteleinkauf vor Ort sehr kostenintensiv. Dann empfiehlt es sich zumindest eine Grundausstattung an Lebensmitteln wie Kaffee, Tee, Milch und vakuumverpacktes Fleisch, Wurst und Käse mitzunehmen. Auch Alkohol ist dort sehr teuer und kann bis zu einer gewissen Menge eingeführt werden. Frische Lebensmittel kauft man am besten vor Ort. Wer in den Süden reist findet dort meist günstigere Lebensmittel und kauft besser im Urlaubsland ein. Dann genügt es Lebensmittel für die Fahrt mitzunehmen. Was jedoch bereits zu Hause gut eingekauft werden kann sind Gewürze, Salz, Öl, Essig, Ketchup oder Senf.

Gewicht sparen

Je mehr Gewicht man mit sich herum fährt, desto mehr Sprit wird benötigt. Deshalb sollte man nicht unbedingt das Tafelsilber in den Wohnmobil-Urlaub mitnehmen. Profis empfehlen Camping-Geschirr aus Kunststoff oder Emaille und Plastikbecher statt Gläser und Tassen. Auch Schüsseln sollten aus Plastik sein. Kleidung kann unterwegs gewaschen werden statt frischer Sachen für vier Wochen einzupacken.