Ein Paradies – die 5 beliebtesten Inseln in der Karibik

Karibik
Ein Paradies, die Karibik (hier Mexiko), Bild: Patryk Kosmider / shutterstock

Traumhafte Strände, kristallklares Wasser, ganzjähriges Sommerklima und pure Lebensfreude. Die Karibik ist ein einzigartiges Paradies für Urlauber. Jedes Jahr locken die unzähligen Inselgruppen im tropischen Teil des Atlantiks eine riesige Schar von Touristen an. Im Herzen des mittelamerikanischen Subkontinents lässt es sich nicht nur bestens entspannen, sondern auch Kultur und Geschichte erfahren. Doch bei der Fülle an zauberhaften Inseln fällt die Auswahl manchmal schwer: Kuba, Curacao, Barbados, Jamaika, die Bahamas oder Mexiko. Welche sind die beliebtesten Karibik-Inseln?

Flamingos auf Aruba

Aruba Karibik
Aruba, Bild: Steve Photography / shutterstock

Die holländische Insel Aruba gehört gemeinsam mit Bonaire und Curacao zu den sogenannten ABC Inseln und liegt im Süden der Karibik. Liebevoll wird die Insel nicht nur von ihren Insulanern „One Happy Island“ genannt. Der Name ist Programm, denn Aruba verzaubert alle Reisenden nicht nur mit endlosen weißen Stränden, sondern auch mit einer entspannten Stimmung. Hat man einen Fuß auf den Inselboden gesetzt, kann man die Gemütlichkeit förmlich spüren. Etwa 25 km vor der Küste Venezuelas treffen kühle Passatwinde auf glänzendes Sonnenwetter. Da die Insel sich außerhalb der Orkanzone befindet, wird hier ganzjährig Urlaub gemacht. Zwischen Kakteen, Aloe Pflanzen und den typischen Divi-Divi Bäumen lässt es sich herrlich entspannen. Im Süden der Insel kann man im Nationalpark Arikok sogar auf eine Abenteuerreise gehen und in die Vegetation des Ortes eintauchen. Besonderes Highlight für alle Besucher bietet der Flamingo Beach. Nirgendwo anders kann man den wunderschönen, pinken Tieren so nahe kommen. Ein Bad mit Flamingos? Auf nach Aruba!

Die schwimmenden Schweine auf den Bahamas

Bahamas
Vogelperspektive von Munjack Cay mit Bucht und Strand in Abaco, Bahamas. Grüne Schildkröten und Stachelrochen bewohnen das Gebiet., Bild: pics721/shutterstock

Auch auf den Bahamas kann man sich mit einem exotischen Tier im warmen Wasser wälzen. Hier sind es jedoch keine farbenfrohen Flamingos, sondern Schweine. Auf der nichtbewohnten Insel Big Mayor sind die 20 schwimmenden Schweine zu einer echten Touristenattraktion geworden. Kein Wunder. Denn die süßen Kreaturen sind weder schüchtern noch verweigern sie ein perfektes Urlaubs-Selfie. Wie die Schweine auf die Insel gekommen sind, ist immer noch ein Rätsel. Möglicherweise wurden sie absichtlich in dieses Paradies ausgesetzt, um als Nahrungsquelle zu dienen.

Doch die Bahamas bieten mehr als dieses tierische Vergnügen. Von den insgesamt 700 Inseln des Staates sind nur 30 bewohnt. So kann man abseits der touristischen Pfade über endlose, menschenleere Strände wandern und seine Einsamkeit genießen. Die Bahamas laden aber nicht nur zum Seele baumeln ein, sondern bieten auch aufregende Erlebnisse. Beim Schnorcheln oder Tauchen trifft man in den Gewässern auf eine vielfältige Fischwelt und bei einem Tagesausflug kann man die Drehorte von Fluch der Karibik oder den Pink Sand Beach mit glänzendem rosa bestaunen.

Der Flair Kubas

Kuba
Auf Kubas Straßen ist immer etwas los, Bild EvijaF / shutterstock

Kuba ist wohl das vielseitigste Land der Karibik. Der große Inselstaat überzeugt nicht nur durch seine natürlichen Begebenheiten, sondern hat auch viele kulturelle und historische Schauplätze zu bieten. Neben endlosen Sandstränden finden Taucher in den vielen Nationalparks eine Unterwasserwelt zwischen Korallen, alten Schiffwracks und bunten Fischen. Zur richtigen Zeit kann man auf Kuba auch Tausende von Zugvögeln erspähen, die das karibische Paradies als Rastplatz nutzen.

Neben der Natur findet sich insbesondere in der 2 Millionen Metropole Havanna, der Hauptstadt Kubas, eine Verschmelzung von Kultur und Geschichte. Viele Museen und Schauplätze lassen die Besucher in die Geschichte von Christoph Columbus bis Che Guevara und Fidel Castro eintauchen. Zwischen spanischer Besatzung und Revolution bietet die Stadt jedoch auch kulturelle Leckerbissen. Alte Häuser, amerikanische Oldtimer, Rum, Zigarren und Samba. Der besondere Flair Kubas lässt Reisende in eine Welt der guten Laune eintauchen. Ob bei einem romantischen Dinner in nostalgischer Atmosphäre oder einer rhythmischen Rumba in einem der zahlreichen Klubs. Kuba bewegt Herz und Körper.

Geheimtipp Providenciales

Providenciales
Providenciales, Bild: jpbarcelos / shutterstock

Im Gegensatz zu Kuba steht die kleine Insel Providenciales noch am Beginn ihres Touristenbooms und ist damit ein echter Geheimtipp. Sie gehört zu den Turks- und Caicosinseln, die südlich von den Bahamas im Atlantik liegen und ein Britisches Überseegebiet darstellen. Mit einer Länge von 23 km und einer Breite von 3-15 km formt sich die Insel wie ein Bumerang und ist mit langen Stränden und unzähligen Korallenriffen umrandet. Momentan besuchen Providenciales noch hauptsächlich Luxustouristen, doch da die Entwicklung des Hotelangebots und der Infrastruktur rasant voran schreitet, wird die Insel auch für Ottonormal-Reisende immer beliebter.

Besonders die Ruhe und Gelassenheit lockt viele Besucher an, die sich zwischen Strandentspannung, Reiten, Schnorcheln und Tauchen entscheiden müssen. Wer die Pflanzen- und Tierwelt im Wasser näher kennen lernen möchte, findet zum einen im Chalk Sound Nationalpark ein großes Vogelschutzgebiet und in der Caicos Conch Farm und dem Island Sea Center interessante Anlaufstellen zum Weiterbilden. Mit 350 Sonnentagen im Jahr wird Providenciales schnell zu einer der beliebtesten Karibik-Inseln reifen.

Abwechslung in der Dominikanischen Republik

Strände Dominikanische Republik
Die Dominikanische Republik bietet traumhafte Strände, Bild: yotily/shutterstock

Zusammen mit Haiti teilt sich die Dominikanische Republik die Insel Hispaniola, die viele Jahre unter Spanischer und später Französischer Kolonie stand. Für Sonnenanbeter bietet die Insel rund 1200 km Strand. Besonders im Osten des Inselstaates findet man unendliche weiße Strände, die mit Palmen verziert nur dazu einladen ins türkis-blaue Wasser zu hüpfen. Begibt man sich an die Nordspitze der Insel kann man mit ein wenig Glück sogar Wale beobachten.

Der Reiz der Dominikanischen Republik liegt jedoch in ihrer Vielseitigkeit. Kultur und Geschichte findet sich in der Hauptstadt Santo Domingo de Guzmán, die 1498 gegründet wurde und damit heute als die älteste von Europäern erbaute Stadt in Süd- und Nordamerika gilt. Die Stadt gehört zum UNESCO Weltkulturerbe und bietet unzählige spannende Sehenswürdigkeiten wie die älteste Kathedrale Amerikas. Doch auch alle Abenteurer kommen in der Republik auf ihre Kosten, denn die Insel ist ein reines Paradies für Wandertouren. Mit dem Pico Duarte und dem Loma La Pelona kann der Staat die höchsten Gipfel der Karibik aufweisen. Sie liegen knapp über 3000 Metern und sind eine tolle Anlaufstelle für Wanderer und Naturliebhaber. Die Vielfalt zwischen gemütlichem Badeurlaub, kulturellem Städtetrip und Wandertouren macht die Dominikanische Republik so zu einer der beliebtesten Inseln in der Karibik.

Die Inseln der Karibik

Anguilla

Anguilla, Karibik
Naturbelassene Bucht auf Anguilla, Bild: Nikolay Tranov / shutterstock

Anguilla gehört zu der Inselgruppe der Kleinen Antillen in der Karibik und ist britisches Überseegebiet. Sie ist die Hauptinsel des Archipels, zu dem noch weitere unbewohnte Koralleninseln zählen und besteht selbst aus Korallen und Kalkstein. Anguilla ist circa 25 Kilometer lang, maximal fünf Kilometer breit und hat eine Gesamtfläche von 91 Quadratkilometern. Crocus Hill ist ihr höchster Punkt, der sich lediglich 65 Meter über dem Meeresspiegel befindet.

Antigua und Barbuda

Strand Antigua und Barbuda
Idyllischer tropischer Darkwood-Strand in Antigua-Insel in Karibischen Meeren mit weißem Sand, Türkisozeanwasser und blauem Himmel, Bild: BlueOrange Studio / shutterstock

Der Wahl- und Werbeslogan des Inselstaates Antigua und Barbuda könnte auch als Programm für einen gelungenen Urlaub dienen: „Erlebe es, um es zu glauben“. Zweifellos ist es ein besonderes Erlebnis, einen der faszinierenden Sonnenuntergänge auf diesen sogenannten „Inseln über dem Winde“ zu erleben. Rosarot schimmern dort einige der insgesamt 365 Strände zwischen der Karibik und dem Atlantischen Ozean.

Aruba

Aruba gilt als erste der sogenannten ABC Inseln (Aruba, Bonaire und Curacao). Bewohnt wurde die Insel bereits vor mehr als 3000 Jahren. Die als Arawak bekannte Bevölkerungsgruppe sind, so wird angenommen über die vorgelagerten und benachbarten Inseln Bonaire und Curacao jedoch auch von Venezuela her eingewandert.

Bahamas

Die Bahamas sind so etwas wie ein Zauberwort für Urlauber, die sich dem Fernweh nicht entziehen können. Das Meer glitzert türkis, an den Stränden wiegen sich die Palmen in einem warmen Wind und der weiße Sand lädt ein zu langen Wanderungen. Für Kenner dieser Inselgruppe ist dies alles eine betörende Mischung aus Luxus und einem heiteren Charme.

Barbados

Barbados verfügt im Vergleich zu den meisten anderen Inseln der Region über eine recht flache Topografie, da sie nicht vulkanischen Ursprungs ist und ist somit nicht nur zum Sonne tanken, sondern auch für Aktivitäten wie Fahrrad- oder Wandertouren geeignet. Barbados ist berühmt für seine weißen Sandstrände, das türkisfarbene und klare Wasser, leckere Kokosnüsse sowie einen unschlagbaren Rumpunch. Trotz all dieser verlockenden Eigenschaften ist Barbados eine vom Tourismus vergleichsweise unberührte Insel, die meisten Besucher kommen aus Großbritannien.

Britische Jungferninseln

Norman Island, Britische Jungferninseln
Norman Island, Bild: Andy Deitsch / shutterstock

Die Britischen Jungferninseln sind zweifellos der Inbegriff aller Klischees, die sich Urlauber von einem exotischen Traumziel machen. Bis zu den Gipfeln der Berge ziehen sich grüne Regenwälder hinauf, und an den Stränden biegen sich die Palmen in einem zumeist milden Wind. Und wenn man sich nicht gerade die Hurrikan-Saison als Termin für seinen Trip gen Westen ausgesucht hat, darf man auf unbeschwerte Tage ohne nennenswerte Niederschläge und auf Temperaturen zwischen 26 und 32 Grad Celsius hoffen.

Bonaire

Bonaire, welche zu den sogenannten ABC-Inseln (früher Niederländische Antillen) gehört (Aruba, Bonaire und Curacao) kann auf eine lang zurückliegende, wenn auch nicht ruhmreiche Geschichte verweisen. Als Ureinwohner zählen die Arawak, welche auch heute noch einen Großteil der Bevölkerung stellen. Daraus ergibt sich auch, das die in der Hauptsache verwendete Sprache das »Papiamentu« ist. Verständigungsschwierigkeiten sind deswegen aber nicht gegeben. Denn neben dem Niederländisch wird auch noch hinreichend Englisch gesprochen. Angenommen wird, das sich die Arawak, von anderen Inseln aus auf Bonaire angesiedelt haben.

Cayman-Inseln

Schneeweiße, endlos wirkende Sandstrände, im Hintergrund lässt sich das Rauschen der Wellen vernehmen, die nur wenige Meter vor den eigenen Füßen am Strand ausrollen. Die Sonne scheint vom wolkenlosen blauen Himmel herab und es duftet sachte nach süßlich tropischen Früchten. An den Palmen nebenan hängen große Kokosnüsse. Mitten im karibischen Meer zwischen Kuba und Mexiko liegen die Cayman Islands, die malerisch schöner kaum sein könnten. Wer das Paradies auf Erden sucht, der findet es auf der dreiteiligen Inselgruppe.

Curaçao

Niederländische Antillen, Curacao
Türkisblaues Wasser in Curacao, Bild: Simon Dannhauer / shutterstock

Curacao stellt unter den ABC-Inseln, neben Aruba und Bonaire, ein besonderes Juwel dar. Bereits 4.000 vor Christus wurde die Insel von den Vorfahren der Arawak-Indianer besiedelt. Bemerkenswertes Zeugnis geben noch heute die Höhlenmalereien in der Hatohöhle ab, welche auch besichtigt werden können. Nach und nach erging es der Insel dann genauso wie ihren benachbarten Inseln. Sie wurde zuerst von Spaniern, danach von den Niederländern, Engländern und Amerikanern in besitzenden Anspruch genommen. Wobei es allen gemein war, das sie vornehmlich an der Ausschlachtung der naturgegebenen Ressourcen interessiert waren.

Dominica

Wavine Cyrique Wasserfall Dominica
Wavine Cyrique Wasserfall am schwarzen Strand auf Dominica, Bild: david blais / shutterstock

Zwischen den bekannten Karibikinseln Martinique und Guadeloupe liegt die eher unbekannte Insel Dominica. Das Inselparadies bietet noch ursprüngliche Karibikatmosphäre abseits des Massentourismus. Urlauber, die nach Dominica kommen, erleben Abenteuer pur: Spektakuläre Landschaft, aufregende Wanderungen und eine mystische Kulisse, die aus Hollywoodfilmen bekannt ist, machen die Insel zu einer wahren Perle der Karibik. Ein wichtiger Faktor für diese prächtige Natur ist sicher auch der Naturschutz. Dieser wird auf Dominica sehr ernst genommen. So gibt es etwa einen „Cleaning Day“ und bereits in der Grundschule wird den Kindern der Respekt vor Tieren gelehrt.

Dominikanische Republik

Die Dominikanische Republik ist in der Welt des Tourismus eine Großmacht. Sehr viel früher als die karibischen Nachbarn verstand es das Land, sich für Urlauber zu öffnen. Mit einer guten Infrastruktur, einem akzeptablen Wegenetz, modernen Hotelanlagen und einer überwältigenden Natur. Im Gegensatz zu Haiti, mit dem man sich die Perle der Antillen teilt, ist die Republik grün, und wer durch das Land reist, der begegnet riesigen Plantagen mit Zuckerrohr, Kaffee und Bananen.

Grenada

Saint George's, Grenada, kleinen Antillen
Saint George’s, die Hauptstadt von Grenada, Bild: Claudio306 / shutterstock

Die Karibikinsel Grenada ist die südlichste der Inseln über dem Wind. La Grenade nannten die Franzosen zur Kolonialzeit die Insel: das Juwel. Und ein Juwel ist sie in der Tat. Sie ist vulkanischen Ursprungs, nur 18 Kilometer breit und etwa 34 Kilometer lang, doch bis zu 840 Meter ragen die erloschenen Vulkane aus dem Meer.

Die Insel ist fast vollständig mit Regenwald bedeckt. Traumhafte Strände laden zum Verweilen ein, im Landesinneren locken unberührte Natur, Kraterseen, Wasserfälle und heiße Quellen. Und bei alledem gilt Grenada noch als Geheimtipp und ist nicht von Touristenmassen überschwemmt.

Guadeloupe

Über ein Dutzend vulkanische Inseln gehören Guadeloupe an, von diesen sind sechs bewohnt – Basse-Terre, Grande-Terre, Marie-Galante, La Désirade und die Îles des Saintes. Von einsamen Sandstränden bis hin zu bewaldeten Bergen erstreckt sich die landschaftliche Vielfalt des Archipels. Die beiden Hauptinseln Basse-Terre und Grande-Terre formen zusammen die Flügel eines Schmetterlings. Sie trennt ein Mangrovensumpf, der von einigen wenigen Brücken überspannt wird.

Haiti

Jamaika

Strand Montego Bay
Am Strand von Montego Bay, Bild: Sheri Swailes / shutterstock

Auf der paradiesischen Insel Jamaika gibt es so etwas wie ein „magisches Dreieck“: Reggae, Rastafari und Rum! Doch es sind nicht nur die heißen Rhythmen, die ungewöhnlichen Frisuren und die alkoholischen Getränke, die Gäste aus allen Teil der Welt in diese tropische Region locken. Vielmehr sind es die wunderbaren Strände, das zu allen Jahreszeiten warme Meer und die die faszinierende Unterwasserwelt an den Korallenriffen vor der Haustür Jamaikas. Aber der Sound des Reggae wird bei vielen Urlaubern im Gedächtnis bleiben, wenn sie längst wieder vom Alltag eingeholt worden sind.

Kuba

Kubas Sehenswürdigkeiten sind zum einen die Städte mit ihren prunkvollen, teils verfallenen Kolonialbauten. Andererseits kann man auf Kuba eine traumhafte Natur mit endlosen, weißen Stränden und exotischen Nationalparks erleben und genießen.
Die Mentalität der Kubaner, die zugleich durch Lebensfreude und Schwermut geprägt ist, ist überall spürbar, sogar in der traditionellen Musik des Landes, dem Son Cubano.

Martinique

Martinique
Martinique bietet echtes Karibik-Feeling, Bild: Marco Gazzato / shutterstock

Martinique ist eine der vielen Trauminseln der Karibik. Überzeugen kann nicht nur ihre politische Zugehörigkeit zur Europäischen Union, sondern auch die Freundlichkeit der Menschen und die einzigartige Kultur. Die Insel gehört zu Frankreich, weshalb auch Französisch gesprochen wird. Martinique liegt zwischen dem Atlantischen Ozean und dem Karibischen Meer. Entfernt ist die Insel rund 6.000 Kilometer von Frankreich. Die Insel zählt zu den teureren Karibikinseln. Der Vorteil von Martinique: Hier kann man in Euro bezahlen! Für die Einreise wird zudem nur ein Personalausweis benötigt, was ebenfalls von Vorteil ist.

Montserrat

Montserrat
Ein typisches Bild auf Montserrat: Steinebedeckte Strände, Bild: t.m. urban / shutterstock

Aus der Luft beeindruckt Montserrat durch seine üppig grüne, tropische Vegetation und die drei vulkanischen Massive. Man unterscheidet die Silver Hills im Norden, die Centre Hills im Inneren der Insel und die Soufrière Hills im Süden. Der Soufrière ist einer der aktivsten Vulkane der Karibik und bekannt für eine Serie von desaströsen Ausbrüchen in den Jahren 1995 und 1997. Damals wurde die Hauptstadt Plymouth von einem verheerenden Aschestrom fast komplett verschüttet und wird darum auch oft als ein modernes Pompeji bezeichnet. Etwa zwei Drittel der damals rund 12.000 Einwohner mussten Montserrat aus Sicherheitsgründen verlassen – der gesamte Südteil der Insel wurde zur Sperrzone erklärt.

Puerto Rico

Puerto Rico ist die östlichste und kleinste Insel der Großen Antillen, zu denen auch Kuba, Jamaika und Hispaniola gehören. Das, unter US-amerikanischer Verwaltung stehende Land, ist ein Reiseziel, das bei Europäern noch relativ unbekannt ist, obwohl es alle Klischees der Karibik erfüllt. Der Hafen von San Juan, der Hauptstadt, wird allerdings täglich von zahlreichen Kreuzfahrtschiffen angelaufen, deren Passagiere Puerto Rico dann an einem Tag entdecken möchten und für ein paar Stunden in Gruppen durch die malerische Altstadt geführt werden.

Saba

Saba, The Bottom
The Bottom auf Saba, Bild: Wandering Lexicon / shutterstock

Saba, stellt mit ihren Nachbarn Green Island ein tropisches Paradies dar. Desgleichen trifft auch auf die etwas weiter entfernten Inseln, wie Bonaire und Curacao zu. Das dies so bleibt, darum kümmert sich die von der niederländischen Krone eingesetzten Räte der jeweiligen Inseln. Tatsächlich gilt die Isel als ganzheitliches Naturschutzgebiet auf denen rigorose Regeln zum Schutz der Fauna und Flora, über und unter Wasser, herrschen. Nichtsdestotrotz finden viele Taucher und Segler, vereinzelt Jachten den Weg nach Saba.

Saint-Barthélemy

Die auch unter dem Namen St. Barts bekannte Insel ist als Teil des Überseedépartements ein wenig Frankreich inmitten der Kleinen Antillen. Die Insel vulkanischen Ursprungs gilt als Geheimtipp für erholsamen Urlaub abseits großer Menschenmengen. Sie nimmt nur eine Fläche von etwa 21 Quadratkilometern ein und ist die kleinste Insel der französischen Antillen, besticht dafür aber mit einer großen Vielfalt an Landschaften. St. Barts besitzt endlose feine, weiße Sandstrände, türkisfarbenes Meer, schillernde Korallenriffe, verschlungene Wanderwege im Landesinneren, eine exotische Blumenwelt sowie pittoreske Städte.

Saint Lucia

St. Lucia ist der Himmel auf Erden. Hier darf man sich auf einen unglaublichen Mix aus Natur und fantastischen Stränden freuen. Wer einmal in St. Lucia war, wird die Karibikinsel mit Sicherheit noch einmal besuchen. Geprägt ist St. Lucia von malerischen Landschaften, die mit ihrer satten, grünen Farbe und der bezaubernden Natur überzeugen können. Traumhafte Strände und ein tropisches Klima das ganze Jahr über überzeugen außerdem.

Saint-Martin & Sint Maarten

Eine der Besonderheiten der Karibik ist es, dass die Entfernung zwischen zwei Inseln nur eine Stunde betragen kann und man sich trotzdem in einer komplett neuen Welt befinden kann. Dieser Kontrast wird besonders deutlich, wenn man sich von einem Ziel zur Insel Sint Maarten begibt. Die Ruhe und Beschaulichkeit, die auf vielen der kleineren Inseln gefunden werden kann, wird hier ausgetauscht gegen Weltoffenheit und ein dauerhaft aktives Nachtleben. St. Maarten hat sich zum Puls der Karibik entwickelt und ist inzwischen bei Urlaubern aus der gesamten Welt ein begehrtes Ziel. Die Insel selbst kann dabei mit einigen interessanten Besonderheiten auftrumpfen.

Sint Eustatius

St. Eustatius, SSS-Inseln
Blick auf St. Eustatius, Bild: EQRoy / shutterstock

Bei einer Aufzählung der karibischen Insel würde mit Sicherheit ein großer Teil der Deutschen St. Eustatius völlig vergessen. Sofern sie denn überhaupt einmal vom Namen der Insel gehört haben welche früher zu den Niederländischen Antillen zählte. Anders könnte es da schon in den Niederlanden aussehen. Immerhin ist die kleine Insel in der Karibik bis heute eine besondere Gemeinde der Niederlande und hat eine lange Geschichte in der Kolonialisierung hinter sich. Die kleine Insel ist zu einem Mekka für jene Touristen geworden, die karibischen Flair ganz ohne Massentourismus erleben wollen. Es zieht vor allem die Liebhaber der Natur auf das kleine Inselparadies.

St. Kitts und Nevis

Der Inselstaat St. Kitts und Nevis gehört zu den zwölf kleinsten Staaten der Welt und beherbergt gerade einmal 55.000 ständige Einwohner. Dabei werden sich hier bei jedem Besuch deutlich mehr Menschen finden lassen. Die Inseln in der Karibik gehören nämlich zu den Geheimfavoriten von Urlaubern, die es nicht auf die touristisch stark erschlossenen Inseln wie die Dominikanische Republik zieht. St. Kitts und Nevis haben einen ganz eigenen Flair und sind, ganz im Gegensatz zu den Vorurteilen, nicht nur ein Ziel für Menschen mit einer dicken Brieftasche. Auch Urlauber mit dem Anspruch an eine besondere Kultur und tolle Sehenswürdigkeiten werden hier einen tollen Urlaub verbringen können.

St. Vincent und die Grenadinen

Eine beliebte Destination für Kreuzfahrten durch die Karibik, und trotzdem etwas abseits der überlaufenen Touristenpfade – die Insel St. Vincent, Hauptinsel des Inselreichs St. Vincent und die Grenadinen, lockt mit ihrem Kontrast aus idyllischen Stränden und menschenleeren Buchten sowie wildem Urwald, bergiger Wildnis und Vulkanlandschaften. St. Vincent mit seiner Hauptstadt Kingstown, einer Fläche von 346 Quadratkilometern und etwa 25.000 Einwohnern ist Teil des Commonwealth of Nations und sein Name geht auf das Jahr 1498 zurück, als Christopher Kolumbus am Sankt-Vinzenz-Tag dort an Land ging. Die atemberaubende karibische Landschaft zieht nicht nur Urlauber und Naturliebhaber, sondern auch Filmteams an, sodass mehrere Orte der Insel zu Kulissen der berühmten „Fluch der Karibik“-Filme wurden.

Trinidad und Tobago

Strand Trinidad & Tobago
Traumhafter Strand von Trinidad & Tobago, Bild: Claudio306 / shutterstock

Direkt vor der Küste von Venezuela befindet sich der oft genannte aber selten besuchte Inselstaat Trinidad & Tobago. Die beiden südlichsten Inseln der Antillen haben eine lange und kuriose Geschichte und gelten bis heute aufgrund ihres exotischen Namens als eine Kuriosität im Alltag und in den verschiedenen Foren und Berichten für Reisen. Dabei lässt sich der Charme der Karibik hier auf eine ganz besondere Weise erleben. Es sind nicht zuletzt die Menschen selbst, die diesen Ort zu einem besonderen Ziel für Reisende und Urlauber aus der gesamten Welt machen. Darüber hinaus gibt es auf den beiden Inseln eine Menge Dinge zu entdecken.

Turks And Caicos Islands

Unbekannte, traumhafte Schönheiten wie die Turks- und Caicosinseln besitzen gerade wegen ihrer Unbekanntheit so viel Charme und Reiz. Noch ist die Idylle ein weniger bekanntes Urlaubsziel und eigentlich möchte man über solch einen Ort gar nicht so viel berichten, das Geheimnis lieber bewahren. Andererseits aber soll jeder Mensch die Möglichkeit bekommen, einmal ins Paradies und wieder zurück zu können.

Virgin Islands / Amerikanische Jungferninseln

Der Archipel der Amerikanischen Jungferninseln gehört zu den Kleinen Antillen. Die US Virgin Islands, wie sie offiziell heißen, bestehen aus ca 68 Inseln. Nur die 3 größten unter ihnen, St. Thomas, St. John und St. Croix, sind ständig bewohnt. Die Inselgruppe ist ungefähr 70 km von Puerto Rico entfernt. Auch bis zur Dominikanischen Republik ist es nicht so weit.

Sechs offizielle Sprachen und spannende Religionen

Neben vielen inoffiziellen Sprachen der einheimischen Bevölkerung gibt es in der Karibik gleich sechs offizielle Sprachen. Spanisch ist dabei die am meisten gesprochene Sprache und die offizielle Landessprache von Puerto Rico, Kuba und der Dominikanischen Republik. Die weiteren Sprachen sind Englisch, Französisch, Niederländisch, Haitianisch sowie Papiamento. Papiamento bezeichnet eine Kreolsprache, die auf den ABC-Inseln gesprochen wird. Bei den Religionen finden sich ebenfalls ganz unterschiedliche Glaubensrichtungen unter den über 40 Millionen Karibik-Einwohnern.

Der Großteil dabei entfällt auf das Christentum. Und auch andere bekannte Religionen wie Hinduismus, Buddhismus oder Judentum sind vertreten. Doch richtig spannend sind die eher ungewöhnlichen und teils spirituellen Glaubensrichtungen. Voodoo ist eine der Bekanntesten. Die synkretistische Religion besteht oft parallel zum Christentum beziehungsweise wird zusätzlich praktiziert. Neben viel Hexerei und Zauberei steht Voodoo auch für die heilende Kraft der Pflanzen. Vor allem in Kuba leben zahlreiche Menschen den Glauben der Santería aus. Dabei handelt es sich um einen von afrikanischen Sklaven importierten Glauben, der mit katholischer Heiligenverehrung vermischt ist. Dieser eher unbekannten Religion steht die bekannte Religion der Rastafari-Bewegung entgegen. Entstanden ist sie in den 1930er-Jahren im Zuge der Black-Power-Bewegung im jamaikanischen Kingston. Ihre Bekanntheit verdankt sie dem berühmten Vertreter Bob Marley, der gegen Rassismus und Sklaverei sang. Charakteristisches äußeres Merkmal sind die Dreadlocks. Sie dienen als Symbol von Stolz auf die Heimat Afrika.

Exotische Pflanzen und seltene Tiere

Die Landschaft und die Unterwasserwelt der Karibik sind genauso vielfältig wie die Bewohner. Wer hier Urlaub macht und zwischendurch Abwechslung vom weißen Sandstrand und Palmen sucht, der findet allerhand Alternativen. Wunderschöne Regenwälder locken mit sattem Grün. Beeindruckende Wasserfälle, faszinierende Berglandschaften und erloschene Vulkane stillen die Abenteuerlust. In den Bergwäldern Kubas sind viele verschiedene Orchideenarten beheimatet. Saftreiche Pflanzen wie Frangipanibäume, Mangroven und Kugelkakteen bereichern das Naturbild der Kleinen Antillen und auf den ABC-Inseln wachsen die bizarren Divi-Divi-Bäume teilweise direkt am Strand. Kulinarische Highlights liefern beispielsweise der Guajavabaum, der Mangobaum, der Olivenbaum oder der Avocadobaum.

In zahlreichen botanischen Gärten zeigt sich ein buntes Blumenbild aus Heliconias, Bromelien, Flamboyant und vielen weiteren Blumenarten. Bei über 14000 Pflanzen verwundert diese Vielfalt der karibischen Flora aber auch nicht. In der karibischen Tierwelt sind Vögel mit mehr als 700 Arten stark vertreten. Die Papageienarten Blaukopf- und Kaiseramazone gibt es nur auf Dominica. Letztere hat sogar den Status des Nationalvogels und ist vom Aussterben bedroht. Keilschwanz-Regenpfeifer sind besonders auf St. Martin zu finden und Aruba bringt man mit dem Flamingo in Verbindung. Doch nicht nur besondere Vogelarten faszinieren die Tierfreunde. Karibik-Manatis zählen zu den seltensten Tierarten auf der Welt. Die karibischen Seekühe stehen unter Naturschutz. Auch eine Begegnung mit Leguanen, Krokodilen, Fledermäusen, den berühmten Bahamas-Schweinen oder Meeresschildkröten ist möglich.

Die Geschichte und die bunte Kultur der Karibik

Eine erste Besiedlung der Karibik fand 3500 vor Christus statt. Es handelte sich dabei um Indios aus Venezuela. Als zweites Volk kamen die freundlichen Arawak-Indianer hinzu. Anschließend folgten die kriegerischen Indianer vom Stamm der Cariben, die letztendlich der beliebten Urlaubsregion ihren Namen gaben. Kolumbus entdeckte zwischen 1492 und 1504 einige karibische Inseln. Die weitere Besiedlung erfolgte durch Unterdrückung und Sklaverei. Im 16. Jahrhundert begann die Kolonialzeit mit der Ankunft der Engländer. Franzosen und Niederländer eroberten kurze Zeit später einige der Kolonien und mit der Ankunft der Afrikaner wurde 1794 die Sklaverei verboten. Allerdings führte Napoleon sie 1802 wieder ein, bevor Victor Schoelcher sie 1848 erneut untersagte und damit die ersten Unabhängigkeitsbewegungen begannen. Für die Arbeit auf den Zuckerrohr- und Tabakplantagen wurden nun Arbeiter aus China und Indien eingestellt.

Ihre Kolonialvergangenheit zeigt sich in der heutigen Karibik noch immer stark. Die Geschichte ist besonders durch die Sklaverei natürlich weniger schön. Dennoch hat diese schwere Zeit auch dazu beigetragen, dass heute die vielseitige und auch fröhliche Kultur die Region so einzigartig macht. Dabei hat jeder Karibikinsel ihren ganz eigenen Kulturmix. Ein sehr wichtiger Bestandteil der karibischen Kultur ist die Musik. Während der afro-karibische Musikstil Calypso vorwiegend auf Barbados und in Trinidad und Tobago zu finden ist, ist Jamaika die Wiege des Reggae. Ein bedeutendes kulturelles Ereignis stellt der Karneval von Limón dar. Die ganze limónensische Gemeinde nimmt an diesem Fest aus Musik, Tanz und Maskeraden der unterschiedlichsten Richtungen teil. Auch viele Touristen lassen sich dieses jährliche Spektakel in der Woche um den 12 Oktober nicht entgehen. In der typisch karibischen Küche spiegelt sich ebenfalls die multikulturelle Vielfalt wider. Durch die Kolonialzeit vermischte sich die indianische Küche mit den europäischen Einflüssen. Später kamen indische Komponenten dazu und auch typische Lebensmittel der afrikanischen Küche wie Kochbananen, Maniok oder Süßkartoffeln finden ihre Verwendung.

Wissenswertes für die Karibik-Reise

Die beste Reisezeit für einen Karibik-Urlaub ist von Mitte November bis April. Dann herrscht Trockenzeit. Von Juni bis Anfang November besteht Hurrikangefahr. Jedoch liegen nicht alle Karibikinseln im Hurrikangürtel. Die Karibik ist ein wahres Paradies für Taucher. Ein besonders schöner Tauchspot ist der Marine Park auf Bonaire, der zu einem Naturschutzgebiet gehört. Als Zahlungsmittel wird fast überall der US-Dollar anerkannt. Teilweise ist auch das Zahlen in Euro möglich. Die Kreditkarte kann selbstverständlich ebenfalls als Zahlungsmittel eingesetzt werden. In der Regel fliegen alle großen Airlines in die Karibik. Je nach Ziel sind möglicherweise mehrere Zwischenstopps nötig, bevor dann aber ein echter Traumurlaub wartet.