Ein Paradies – die 5 beliebtesten Inseln in der Karibik

Karibik

Traumhafte Strände, kristallklares Wasser, ganzjähriges Sommerklima und pure Lebensfreude. Die Karibik ist ein einzigartiges Paradies für Urlauber. Jedes Jahr locken die unzähligen Inselgruppen im tropischen Teil des Atlantiks eine riesige Schar von Touristen an. Im Herzen des mittelamerikanischen Subkontinents lässt es sich nicht nur bestens entspannen, sondern auch Kultur und Geschichte erfahren. Doch bei der Fülle an zauberhaften Inseln fällt die Auswahl manchmal schwer: Kuba, Curacao, Barbados, Jamaika, die Bahamas oder Mexiko. Welche sind die beliebtesten Karibik-Inseln?

Flamingos auf Aruba

Niederländische Antillen, Aruba
Ein Flamingo am Strand von Aruba, Bild: Matt Grimaldi / shutterstock

Die holländische Insel Aruba gehört gemeinsam mit Bonair und Curacao zu den sogenannten ABC Inseln und liegt im Süden der Karibik. Liebevoll wird die Insel nicht nur von ihren Insulanern „One Happy Island“ genannt. Der Name ist Programm, denn Aruba verzaubert alle Reisenden nicht nur mit endlosen weißen Stränden, sondern auch mit einer entspannten Stimmung. Hat man einen Fuß auf den Inselboden gesetzt, kann man die Gemütlichkeit förmlich spüren. Etwa 25 km vor der Küste Venezuelas treffen kühle Passatwinde auf glänzendes Sonnenwetter. Da die Insel sich außerhalb der Orkanzone befindet, wird hier ganzjährig Urlaub gemacht. Zwischen Kakteen, Aloe Pflanzen und den typischen Divi-Divi Bäumen lässt es sich herrlich entspannen. Im Süden der Insel kann man im Nationalpark Arikok sogar auf eine Abenteuerreise gehen und in die Vegetation des Ortes eintauchen. Besonderes Highlight für alle Besucher bietet der Flamingo Beach. Nirgendwo anders kann man den wunderschönen, pinken Tieren so nahe kommen. Ein Bad mit Flamingos? Auf nach Aruba!

Die schwimmenden Schweine auf den Bahamas

Bahamas
Vogelperspektive von Munjack Cay mit Bucht und Strand in Abaco, Bahamas. Grüne Schildkröten und Stachelrochen bewohnen das Gebiet., Bild: pics721/shutterstock

Auch auf den Bahamas kann man sich mit einem exotischen Tier im warmen Wasser wälzen. Hier sind es jedoch keine farbenfrohen Flamingos, sondern Schweine. Auf der nichtbewohnten Insel Big Mayor sind die 20 schwimmenden Schweine zu einer echten Touristenattraktion geworden. Kein Wunder. Denn die süßen Kreaturen sind weder schüchtern noch verweigern sie ein perfektes Urlaubs-Selfie. Wie die Schweine auf die Insel gekommen sind, ist immer noch ein Rätsel. Möglicherweise wurden sie absichtlich in dieses Paradies ausgesetzt, um als Nahrungsquelle zu dienen. Doch die Bahamas bieten mehr als dieses tierische Vergnügen. Von den insgesamt 700 Inseln des Staates sind nur 30 bewohnt. So kann man abseits der touristischen Pfade über endlose, menschenleere Strände wandern und seine Einsamkeit genießen. Die Bahamas laden aber nicht nur zum Seele baumeln ein, sondern bieten auch aufregende Erlebnisse. Beim Schnorcheln oder Tauchen trifft man in den Gewässern auf eine vielfältige Fischwelt und bei einem Tagesausflug kann man die Drehorte von Fluch der Karibik oder den Pink Sand Beach mit glänzendem rosa bestaunen.

Der Flair Kubas

Kuba
Auf Kubas Straßen ist immer etwas los, Bild EvijaF / shutterstock

Kuba ist wohl das vielseitigste Land der Karibik. Der große Inselstaat überzeugt nicht nur durch seine natürlichen Begebenheiten, sondern hat auch viele kulturelle und historische Schauplätze zu bieten. Neben endlosen Sandstränden finden Taucher in den vielen Nationalparks eine Unterwasserwelt zwischen Korallen, alten Schiffwracks und bunten Fischen. Zur richtigen Zeit kann man auf Kuba auch Tausende von Zugvögeln erspähen, die das karibische Paradies als Rastplatz nutzen. Neben der Natur findet sich insbesondere in der 2 Millionen Metropole Havanna, der Hauptstadt Kubas, eine Verschmelzung von Kultur und Geschichte. Viele Museen und Schauplätze lassen die Besucher in die Geschichte von Christoph Columbus bis Che Guevara und Fidel Castro eintauchen. Zwischen spanischer Besatzung und Revolution bietet die Stadt jedoch auch kulturelle Leckerbissen. Alte Häuser, amerikanische Oldtimer, Rum, Zigarren und Samba. Der besondere Flair Kubas lässt Reisende in eine Welt der guten Laune eintauchen. Ob bei einem romantischen Dinner in nostalgischer Atmosphäre oder einer rhythmischen Rumba in einem der zahlreichen Klubs. Kuba bewegt Herz und Körper.

Geheimtipp Providenciales

Providenciales
Providenciales, Bild: jpbarcelos / shutterstock

Im Gegensatz zu Kuba steht die kleine Insel Providenciales noch am Beginn ihres Touristenbooms und ist damit ein echter Geheimtipp. Sie gehört zu den Turks- und Caicosinseln, die südlich von den Bahamas im Atlantik liegen und ein Britisches Überseegebiet darstellen. Mit einer Länge von 23 km und einer Breite von 3-15 km formt sich die Insel wie ein Bumerang und ist mit langen Stränden und unzähligen Korallenriffen umrandet. Momentan besuchen Providenciales noch hauptsächlich Luxustouristen, doch da die Entwicklung des Hotelangebots und der Infrastruktur rasant voran schreitet, wird die Insel auch für Ottonormal-Reisende immer beliebter. Besonders die Ruhe und Gelassenheit lockt viele Besucher an, die sich zwischen Strandentspannung, Reiten, Schnorcheln und Tauchen entscheiden müssen. Wer die Pflanzen- und Tierwelt im Wasser näher kennen lernen möchte, findet zum einen im Chalk Sound Nationalpark ein großes Vogelschutzgebiet und in der Caicos Conch Farm und dem Island Sea Center interessante Anlaufstellen zum Weiterbilden. Mit 350 Sonnentagen im Jahr wird Providenciales schnell zu einer der beliebtesten Karibik-Inseln reifen.

Abwechslung in der Dominikanischen Republik´

Strände Dominikanische Republik
Die Dominikanische Republik bietet traumhafte Strände, Bild: yotily/shutterstock

Zusammen mit Haiti teilt sich die Dominikanische Republik die Insel Hispaniola, die viele Jahre unter Spanischer und später Französischer Kolonie stand. Für Sonnenanbeter bietet die Insel rund 1200 km Strand. Besonders im Osten des Inselstaates findet man unendliche weiße Strände, die mit Palmen verziert nur dazu einladen ins türkis-blaue Wasser zu hüpfen. Begibt man sich an die Nordspitze der Insel kann man mit ein wenig Glück sogar Wale beobachten. Der Reiz der Dominikanischen Republik liegt jedoch in ihrer Vielseitigkeit. Kultur und Geschichte findet sich in der Hauptstadt Santo Domingo de Guzmán, die 1498 gegründet wurde und damit heute als die älteste von Europäern erbaute Stadt in Süd- und Nordamerika gilt. Die Stadt gehört zum UNESCO Weltkulturerbe und bietet unzählige spannende Sehenswürdigkeiten wie die älteste Kathedrale Amerikas. Doch auch alle Abenteurer kommen in der Republik auf ihre Kosten, denn die Insel ist ein reines Paradies für Wandertouren. Mit dem Pico Duarte und dem Loma La Pelona kann der Staat die höchsten Gipfel der Karibik aufweisen. Sie liegen knapp über 3000 Metern und sind eine tolle Anlaufstelle für Wanderer und Naturliebhaber. Die Vielfalt zwischen gemütlichem Badeurlaub, kulturellem Städtetrip und Wandertouren macht die Dominikanische Republik so zu einer der beliebtesten Inseln in der Karibik.

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