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Montag, Januar 12, 2026
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Elsass – Heimatverbunden und doch weltoffen

Das gut 8.000 km² große Elsass in der französischen Region „Grand Est“ am Rhein und an der Grenze zum Nachbarland Deutschland kann auf eine Jahrtausende alte Geschichte mit vielen unterschiedlichen Herrschern zurückblicken.

Das fruchtbare und strategisch so günstig in der Oberrheinebene zwischen Pfälzer- und Schwarzwald, Vogesen und Jura gelegene Gebiet war schon vor 2.000 Jahren eine von zahlreichen europäischen Mächten begehrte und zeitweise auch erbittert umkämpfte Gegend. Ende des 8. Jahrhunderts unter dem Namen „pago alsacense“ erstmals urkundlich erwähnt, bestimmten u.a. Kelten, Germanen, Römer, Hunnen, Alemannen und Franken sowie vom 17. bis 20. Jahrhundert insbesondere Deutsche und Franzosen über die Geschicke und das Schicksal des Elsass. Das Ergebnis dieser ereignisreichen und facettenreichen Historie können Besucher heute in Form von weltweit berühmten Bauwerken sowie einer besonderen, auch kulinarisch und sprachlich speziellen sowie eigenständigen Regionalkultur erkunden und bewundern.

Hohe Berge, dichte Wälder und fruchtbare Böden bestimmen das zauberhafte Bild des Elsass

Radfahren Elsass
Das Elsass mit seinen unzähligen Weinbergen bietet hervorragende Möglichkeiten zum Radfahren, Bild: Pawel Kazmierczak / shutterstock

Landschaftlich ist das Elsass von den vorrangig für Ackerbau und Viehzucht genutzten flachen sowie vielerorts leicht hügeligen Ebenen in seinem Zentrum, dem Fluss Rhein im Osten und dem bis zu gut 1.400 Meter hohen Mittelgebirge Vogesen im Westen geprägt. Außerhalb der größten Städte und Ballungsgebiete wie Straßburg und Mulhouse sowie Colmar, Thann und Wissembourg zeigt sich das Elsass bis heute stark ländlich und nur recht dünn besiedelt. Speziell durch die Vogesen und die beiden dortigen Naturparks „Ballons des Vosges“ (2.700 km²) sowie „Vosges du Nord“ (1.276 km²) rund um deren höchsten Berg Großer Belchen/Grand Ballon (1.424 Meter) verlaufen zahlreiche reizvolle Wanderwege.

Bekannte sowie viel genutzte Wanderstrecken führen gleichermaßen durch den 21.000 Hektar großen Heiligen/Hagenauer Forst (Forêt Sainte/Forêt de Haguenau) zwischen Pfaffenhoffen, Bischwiller und Seltz im Département Bas-Rhin im Unterelsass. Imposant und beeindruckend, aber auch relativ anspruchsvoll ist der drei Kilometer lange Felspfad „Sentier des Roches“ zwischen dem 1.139 Meter hohen Pass Col de la Schlucht und dem mit 1.363 Metern Höhe dritthöchsten Berg der Vogesen, dem Hohneck im Kanton Munster.

Die Spuren der Vergangenheit sind im Elsass an zahlreichen Orten allgegenwärtig

Die bewegte und ereignisreiche Geschichte des Elsass hat ihr teils trauriges Erbe auch in der malerischen Landschaft hinterlassen. So befindet sich auf dem Gipfel des im Winter auch als Skigebiet populären Großen Belchen ein Denkmal für das im Ersten Weltkrieg kämpfende Gebirgsjägerbataillon „Diables bleus“ (Blaue Teufel). Die Kriegsgräberstätte Silberloch auf dem 957 Meter hohen Hartmannswillerkopf/Vieil Armand bei Mulhouse und Cernay ist mit ca. 2.000 Gräbern für gefallene französische und unbekannte Soldaten und 250.000 Besuchern pro Jahr sogar eines der meistbesuchten Tourismusziele im Elsass.

Ebenso den beidseitigen Schrecken des Ersten Weltkriegs in der Region gewidmet sind die Kriegsgräberstätten Guebwiller sowie Cernay bei Colmar im Département Haut-Rhin. Noch älteren Datums sind die Überreste des zwischen 1698 und 1702 erbauten Canal de Vauban/Rouffach bei der ehemaligen, fast originalgetreu erhaltenen Festungsstadt Neuf-Brisach, die Ruinen der Burgen Haneck (Soultzbach-les-Bains) und Landskron (Leymen) sowie die jüdischen Friedhöfe in Hégenheim, Herrlisheim-près-Colmar und Thann.

Prächtige historische Kirchen und Klöster ziehen an Kultur interessierte Urlauber an

Straßburg, Kathedrale
Die Kathedrale von Straßburg, Bild: LaMiaFotografia / shutterstock

Das jedoch mit Abstand berühmteste und meistbesuchte Kulturdenkmal der Region ist das vom 12. bis 15. Jahrhundert erbaute Liebfrauenmünster zu Straßburg, welches inmitten des fast 200 Hektar großen UNESCO-Welterbes „Grande-Île und Neustadt“ im Zentrum der elsässischen Hauptstadt liegt. Das aus rosa Sandstein im Stil der Gotik und Romanik erbaute römisch-katholische Gotteshaus wurde im Laufe der Zeit durch Kriege oftmals schwer beschädigt, aber immer wieder von Neuem aufgebaut.

Besonders sehenswert sind das Hauptportal an der Westfassade, die bunten Bleiglasfenster und die „Dreikönigsuhr“ von 1353 im südlichen Querschiff. Fantastische Fernsicht über die Stadt, den Rhein sowie Schwarzwald, das Jura und die Vogesen bietet bei klarem Wetter die in 66 Meter Höhe gelegene Turmplattform am Nordturm des Sakralbaus. Weitere sehenswerte historische Kirchen im Elsass sind zum Beispiel die Pfarrkirche Sainte-Foy aus dem 12. Jahrhundert in Sélestat, das Kloster von Marmoutier aus dem 9. Jahrhundert und das „Martinsmünster“ (Collégiale Saint-Martin) aus dem 15. Jahrhundert in Colmar. Im Museum Unterlinden in der Hauptstadt des Départements Haut-Rhin befindet sich auch der legendäre Isenheimer Altar aus dem frühen 16. Jahrhundert.

Am besten lässt sich das Elsass mit Rundfahrten auf Ferienstraßen entdecken

Eine reichhaltige Auswahl an über 100 bedeutsamen Baudenkmälern im Elsass können Reisende bei Ausflügen auf der 1999 eröffneten Ferienstraße „Route Romane d’Alsace“ (Romanische Straße) von Altenstadt (Wissembourg) über 19 Stationen bis nach Feldbach bei Altkirch im Sundgau nahe der Schweizer Grenze kennenlernen. Ähnlich informativ sind auch Fahrten über die bereits 1953 eingerichtete und heute 170 Kilometer lange „Route des Vins d’Alsace“ (Elsässer Weinstraße) von Marlenheim im nördlichen Département Bas-Rhin durch zahlreiche renommierte Grand-Cru-Lagen bis nach Thann im südlichen Département Haut-Rhin.

Entlang der Strecke, die auch in gut in ausgewählten Abschnitten absolviert werden kann, liegen nicht nur zahlreiche traditionsreiche Weingüter, in welchen man berühmte Weine der Gegend wie den Weißwein „Edelzwicker“ und den Schaumwein „Crémant d’Alsace“ probieren kann. Das große Dokumentationszentrum samt Dauerausstellung und Weinbauschule „Maison des Vins d’Alsace“ in Colmar ist an edlen Tropfen interessierten Besuchern ebenfalls zu empfehlen. In den rund 120 Städten und Gemeinden finden sich natürlich auch viele altehrwürdige Gaststätten, Restaurants und Wirtshäuser, in denen typisch elsässische Spezialitäten wie etwa „Flammekuech“ (Flammkuchen), „Köjelhopf“ (Gugelhupf) und das sehr deftige Elsässer „Nationalgericht“ „Sürkrüt/Choucroute“ (Schlachteplatte mit Sauerkraut) serviert werden

Brauneck, Lenggries: Wintermärchen in Oberbayern

Das Skigebiet Brauneck in Oberbayern gehört zu den Bayerischen Voralpen und bietet ein herrliches Wintersportvergnügen mit einer Höhe von 1555 Metern und einer Talhöhe von 740 Metern. Es ist ein überregional beliebtes Ski- und Wandergebiet und auch bei den Einheimischen sehr gefragt, da es mit 60 Kilometern nicht weit entfernt von der Landeshauptstadt München liegt und hervorragende Anbindung bietet.

Eingebettet in den südlichen Ausläufern der bayerischen Alpen liegt Brauneck inmitten eines wunderschönen alpinen Landschaftsbildes und ermöglicht so facettenreichen Wintersport vor dem herrlichen Panorama der Osterfelder Bergkette.

Insgesamt bietet das Skigebiet für Anfänger, Fortgeschrittene und Profis ein einmaliges Wintersportvergnügen. Die Anlage ist mit 17 modernisierten Liftanlagen und 25 Pistenkilometern, die alle Schwierigkeitsgrade abdecken, bestens ausgestattet. Darüber hinaus gibt es auch ein breites Spektrum an Winteraktivitäten wie Schneeschuhwandern, Rodeln, Pferdekutschenfahrten und Eisstockschießen.

Ein äußerst vielseitiges Wintersportvergnügen

Das Brauneckgebiet ist voll erschlossen und bietet Wintersportlern eine gute Infrastruktur mit einer Kabinenbahn auf den Gipfel, Skiliften und der Brauneck-Bergbahn. Für Gleitschirm- und Drachenflieger gibt es auf dem Berg mehrere Startplätze und am Parkplatz der Brauneck-Bergbahn einen separaten Landeplatz für Drachenflieger. Dieser Ort zieht nicht nur Flugbegeisterte magisch an. Auch Kinder sind von dem Spektakel der landenden Flieger begeistert.

Die Skipisten in Brauneck bieten eine Vielzahl von Abfahrten und Erlebnissen.
Der berühmteste aller Skipisten ist sicherlich die Weltcupabfahrt. Sie ist eine der steilsten Abfahrten der Region und ist absolut empfehlenswert für erfahrene Skifahrer, die ein besonderes Abenteuer suchen.

Für Anfänger und Familien gibt es eine Vielzahl von leichteren und flachen Abfahrten. Die Garlandabfahrt und die Familienabfahrt bis Kotalm sind beide sehr leichte Abfahrten und eignen sich daher perfekt für Anfänger und Familien. Ebenfalls leicht sind die Ahornabfahrt und die Waxensteinabfahrt. Für Familien, die eine längere Tour planen, bietet sich die vier Kilometer messende Familienabfahrt an.

Noch nicht so erfahrene Skifahrer können sich auch an den leichteren Hängen, wie dem Streidlhang, dem gut einen Kilometer lange Jaudenhang und dem Draxlhang versuchen. Mit seinem umfangreichen Angebot an Hütten und gemütlichen Wirtschaften hat man entlang der Abfahrten jede Menge Gelegenheit, sich kulinarisch verwöhnen zu lassen.

Für geübte Skifahrer bietet der Brauneckberg eine Reihe von Abfahrten, die einige Herausforderungen bieten. Der idyllische Lenggrieserhang, der Kothang, der Florihang, der Buckelweg, der Zirkushang, der Schneebarhang, der Idealhang und der Weltcuphang sind alle sehr anspruchsvolle Abfahrten, die einige Herausforderungen bieten.

Die Finstermünzabfahrt ist eine der längsten Abfahrten der Region, die sich über mehrere Kilometer erstreckt. Auch der Kapellenhangabfahrt ist eine sehr lange und anspruchsvolle Abfahrt.

Insgesamt bietet der Brauneckberg eine große Vielfalt an Skipisten, die für Anfänger und erfahrene Skifahrer gleichermaßen geeignet sind. Es gibt Abfahrten aller Schwierigkeitsgrade und auch ausgedehnte Abfahrten, die sich über mehrere Kilometer erstrecken.

Kulinarische Höhepunkte

Brauneck im Sommer
Blick auf die Zugspitze, Bild: SusaZoom / shutterstock

Das Brauneck ist nicht nur ein herrliches Urlaubsziel für Wintersportler, sondern bietet auch jede Menge kulinarische Angebote.

Die Gemeinde Lenggries, in der das Skigebiet liegt, ist Mitglied der Kräuter-Erlebnis-Region Tölzer Land. Besucher können hier den Kräutergarten auf der Stie-Alm am Brauneck erleben. In diesem Kräutergarten findet man viele heimische Kräuter und Gewürze, die eine wahre Freude für den Gaumen sind.

Auch der Jaudenstadl ist ein kulinarisches Highlight in der Region. Hier kann man sich auf Schweins- oder Kalbshaxen aus dem Reindl, Brotzeiten im Biergarten oder viele andere liebevoll zubereitete Speisen freuen. Der Stadl ist ein einmaliges Erlebnis und eine willkommene Abwechslung bei einem Tag am Brauneck.

Das Brauneck bietet aber auch viele lokale Produkte, wie Ziegenkäse, Bergkäse oder Kräuterlikör. Diese lokalen Köstlichkeiten sind ein echter Geheimtipp und ein Muss für alle, die die Region besuchen.

Bequeme Unterbringungsmöglichkeiten

Sylvensteinsee in den Alpen bei Lenggries
Sylvensteinsee in den Alpen bei Lenggries, Bild: Frank Lambert / shutterstock

Die Übernachtungsmöglichkeiten im Skigebiet Brauneck sind vielfältig. Mit der Reiseralm bietet das Skigebiet eine private Hütte zur Übernachtung. Weitere bewirtschaftete Hütten sind das Brauneck-Gipfelhaus, welches von der Sektion Alpiner Ski-Club des Deutschen Alpenvereins betrieben wird, sowie die Tölzer Hütte, welche im Besitz des Skiclubs Bad Tölz ist. Andere Optionen sind die Quengeralm, die Stie-Alm, die Bayernhütte, die Florianshütte und die Kotalm.

Für Skifahrer gibt es noch zwei weitere interessante Möglichkeiten: das Milchhäusl und die Finstermünz-Alm. Beide sind jedoch nur im Winter geöffnet. Alle Übernachtungsangebote im Skigebiet Brauneck sind mit traditioneller bayerischer Gastfreundschaft geführt, sodass man sich ganz auf ein authentisches Alpen-Erlebnis einlassen kann.

Für diejenigen, die keine Hütte buchen möchten, liegen einige Pensionen, Hotels, Appartements und Gasthöfe in der Nähe, in denen man hervorragend übernachten kann. Außerdem gibt es gut ausgestattete Campingplätze, auf dem man sich auch im Winter mit seinem Wohnmobil einrichten kann.

Für diejenigen, die einen luxuriöseren Aufenthalt wünschen, werden verschiedene Chalets und Ferienhäuser angeboten, die man direkt vom Eigentümer oder Agenturen mieten kann. Diese bieten allen Komfort und zusätzliche Annehmlichkeiten, wie einen Swimmingpool, eine Sauna, ein Fitnessstudio und vieles mehr.

Die Gemeinde Lenggries hat für Touristen und Skifahrer ein Online-Portal eingerichtet, auf denen man unkompliziert die perfekte Unterkunft finden kann und mit Informationen rund um den Aufenthalt im Skigebiet Brauneck versorgt wird.

Egal, welches Übernachtungsangebot man wählt, eines ist sicher: Brauneck ist ein wunderbarer Ort für Skifahrer und Outdoor-Enthusiasten, egal ob sie nur ein Wochenende oder länger bleiben möchten. Bei der großen Auswahl an verschiedenen Übernachtungsmöglichkeiten wird jeder seinen Traumurlaub erleben.

Das Sonoma County – Kalifornische Lässigkeit trifft auf mediterranes Flair

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Sonoma County in Kalifornien hat sich zu einem der beliebtesten Touristenorte in den USA entwickelt. Mit seinem milden Klima, der atemberaubenden Landschaft und einer großen Auswahl an Attraktionen ist es keine Überraschung, dass Menschen aus dem ganzen Land und besonders aus dem europäischen Ausland für ihren Urlaub ins bekannt Sonoma County strömen.

Das County hat in den vergangenen Jahren aufgrund seiner boomenden Tourismusbranche ein enormes Wachstum erlebt. Hotels, Restaurants und andere Geschäfte sind entstanden, um den Zustrom von Besuchern zu bewältigen. Die Wahrzeichen der Gegend, wie die Weinberge und Strände, wurden ebenfalls so angepasst, dass diese den Besuchern ein unvergessliches Erlebnis während ihres Aufenthalts ermöglichen.

Mit seinem mediterranen Klima und seiner atemberaubenden Landschaft ist das Sonoma County zu einer wahrhaftigen Top-Region für Reisende geworden, die die natürliche Schönheit und die reiche Kultur der Region erkunden möchten. Im Folgenden wird im Detail vorgestellt, warum Reisende, die es nach Kalifornien zieht, auf keinen Fall das Sonoma County verpassen sollten.

Die Besonderheiten des Sonoma County

Das Sonoma County in Kalifornien ist ein einzigartiges Reiseziel mit seinen eigenen Besonderheiten, die sich besonders aus dem Klima und der Lage ergeben. Die Region ist bekannt für den Weinbau und seine Spitzengastronomie sowie für erstklassige landwirtschaftliche Produkte, die Woche für Woche auf den beliebten Märkten angeboten werden. Das Sonoma County liegt in der Nähe von San Francisco, in circa einer Stunde lässt es sich mit dem Auto von San Francisco aus erreichen. Mehr als 400 Weingüter laden zu einem Besuch ein, die meisten bieten sogar Führungen an. Wer mit der hohen Kunst des Weinbaus weniger anfangen zu weiß, der freut sich über die alten Waldbestände, in denen sich die weltberühmten Mammutbäume finden.

Die Natur von Sonoma County ist ziemlich einzigartig, mit Flüssen, Bergen und Wäldern, die es zu einem idealen Ort für sämtliche Outdoor-Aktivitäten machen. Es gibt außerdem etliche kulturelle Attraktionen in der Gegend. Museen, Galerien und historische Stätten laden zu Erkundungstouren ein, die einen Einblick in die Geschichte dieser Region bieten.

Die beliebtesten Ausflugsziele im Sonoma County

Armstrong Redwood State Reserve
Armstrong Redwood State Reserve, Bild: Photos by Michi / shutterstock

Von seinen majestätischen Redwood-Wäldern hin zu seiner atemberaubenden Küste hält das Sonoma County für jede Art von Reisenden das Passende parat. In diesem Sinne sind hier einige der besten Orte in Sonoma County, die Urlauber unbedingt besuchen sollten. Das Armstrong Redwood State Reserve ist ein Muss für alle, die sich für die Schönheit der kalifornischen Mammutbäume interessieren. Hier kann der Besucher gemütlich durch den Wald schlendern und die uralten Bäume bestaunen, die über einem majestätisch aufragen. Ein weiterer großartiger Ort ist der Sonoma Coast State Beach, der einen atemberaubenden Blick auf den Pazifischen Ozean und viele Möglichkeiten zum Schwimmen, Sonnenbaden und Surfen anbietet. Für diejenigen, die ein urbaneres Erlebnis suchen, ist Sonoma Plaza mit seinen vielen Geschäften, Museen und Restaurants ein ausgezeichneter Ort zum Erkunden. Das Sonoma Valley muss zuletzt natürlich auch genannt werden, wo der kulinarisch interessierte Reisende einige der besten Weine Kaliforniens probieren kann, während der Blick über die sanften Hügel und die satten Weinberge schweift.

Die Besonderheiten des Sonoma County

Das County im Norden Kaliforniens ist bekannt für sein mediterranes Klima, seine beeindruckende Flora und Fauna und seine Lage am Meer. Das Wetter in Sonoma County ist normalerweise stabil, was es zu einem idealen Rückzugsort für diejenigen macht, die der Hektik des Stadtlebens entfliehen möchten.

Natürlich trägt das europäische Flair von Sonoma County zu seinem Charme bei und macht es zu einem angesagten und trendigen Reiseziel für diejenigen, die etwas Edles und Elegantes suchen. Die Gegend wurde als würdevoll und dennoch entspannt beschrieben, was den Besuchern ein Gefühl von Raffinesse vermittelt und ihnen dennoch ermöglicht, sich zu entspannen und die Landschaft zu genießen. Hier fühlt man sich hip und es entstehen die neuesten Trends. Noblesse und elegante Entspannung sind in einem Paket vereint – damit ist das Sonoma County ist auf jeden Fall einen Besuch wert!

Beliebte Sehenswürdigkeiten im Sonoma County

Mit seiner reichen Geschichte, wunderschönen Landschaften und erstaunlichen Attraktionen ist es leicht zu verstehen, warum so viele Menschen Jahr für Jahr hierherkommen. Vom Howarth Park über Safari West hin zum Charles M. Schulz Research Center ist in Sonoma County für jeden etwas Spannendes dabei, das genau den eigenen Geschmack trifft
Wer nach einem entspannteren Erlebnis sucht, kann sich einige der Weingüter mit Hotels und Jacuzzi ansehen, die sich in der Umgebung befinden. Schließlich ist der Spring Lake Park ein Muss für jeden Naturliebhaber, der Sonoma County besucht – er bietet einen atemberaubenden Blick auf den See und zahlreiche Aktivitäten für alle Altersgruppen.

Praktische Tipps für das Sonoma County

Da das Sonoma Country mit so vielen Sehenswürdigkeiten aufwartet, schadet es nicht, frühzeitig zu planen und zu buchen. Als beste Reisezeit bieten sich die Monate Mai bis Oktober an, im Winter regnet es oftmals mehrere Tage lang. Die Anreise in die Region gelingt am besten mit einem Mietwagen, dieser bringt zudem die nötige Flexibilität mit, die es braucht, wenn möglichst viele Weingüter oder Naturparks angefahren werden sollten.

Weiterhin lohnt sich das frühe Buchen, da es besonders zur Weinlese oder wenn die neuen Jahrgänge vorgestellt werden, mit den freien Betten knapp werden kann. Doch je früher gebucht wird, desto länger darf sich schließlich auf den Urlaub gefreut werden

Lost Place nach Reaktorunfall: Tschernobyl

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Am 26. April 1986 erschütterte die Nuklearkatastrophe im Kernkraftwerk Tschernobyl in der Ukraine die Welt. Durch den Gau wurde eine Sperrzone mit einem Radius von 30 Kilometern rund um das Kernkraftwerk Tschernobyl eingerichtet. In dieser Sperrzone befinden sich heute viele unterschiedliche, verlassene Orte. Auch die Geisterstadt Prypjat ist ein Teil der eher postapokalyptisch anmutenden Kulisse, die heutzutage von Touristen wiederentdeckt wird indem Sie eine Tschernobyl Reise buchen.

Der Reaktorunfall

Um 01:23 Uhr wurde im Reaktor-Block 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl ein vollständiger Stromausfall simuliert. Bei dem Test sollte überprüft werden, ob der Reaktor über ausreichend Energie verfügt, um die benötigten Kühlsysteme bis zum Anlaufen der Dieselgeneratoren versorgen zu können. Dabei kam es zu einem unkontrollierten Leistungsanstieg im Kernreaktor. Infolgedessen überhitzte der Reaktor-Block und explodierte. Durch die Kernschmelze wurden große Mengen des radioaktiven Materials freigesetzt.

Die Region um das Kernkraftwerk selbst wurde in den ersten zehn Tagen nach dem Gau am stärksten mit radioaktiver Strahlung verseucht. Auch weite Teile Europas sowie die gesamte Nordhalbkugel war von der Strahlung betroffen. Der radioaktive Fallout erreichte neben Skandinavien, Polen, Tschechien, Österreich, Süddeutschland und Norditalien auch den Balkan, Griechenland und die Türkei. Noch heute sind einige Gebiete außerhalb der Ukraine durch die Nuklearkatastrophe kontaminiert.

Der Reaktor wurde nach dem Unglück in einen Sarkophag aus Stahl und Beton eingeschlossen. So soll das weitere Austreten von Strahlung reduziert werden. Auch die Sperrzone wurde bestmöglich »gereinigt«.

Tagestouren in das Gebiet der Nuklearkatastrophe

Besonders für Geschichtsinteressierte, Fotografen oder Abenteurer ist die Gegend um das Kernkraftwerk Tschernobyl interessant. Unzählige Lost Places wurden von der Natur zurückerobert und ergeben so eine faszinierende und grauenerregende Kulisse. Verrostete Betten in Krankenhäusern, umgefallen Stühle in Kindergärten sowie Schulen und ein Riesenrad, dessen Metallstreben im Wind knarren – ein Ort, der mehr an eine Dystopie erinnert, als an ein Urlaubsziel.

Heute ist eine Reise in die Sperrzone weiterhin verboten, wenn kein speziell ausgebildeter Guide eine offizielle Besichtigung ermöglicht. Seit 2011 hat die Regierung erlaubt, dass diese Guides Touren anbieten und somit die geschichtsträchtige Gegend wieder zugänglich wird.

Eine Tour führt zumeist durch Prypjat und in die Nähe des Sarkophags. Viele Guides bieten Treffen mit Zeitzeugen an, die einen exklusiven und individuellen Einblick in die vergangenen Geschehnisse bieten. Es sind sogar mehrtägige Touren möglich.

Für einen derartigen Ausflug sollten eigene Getränke und Snacks mitgebracht werden, da es im Sperrgebiet keine Geschäfte oder Cafés gibt. Das Wasser und Pflanzen sind weiterhin kontaminiert und damit gesundheitsschädlich. Auch ein eigener Geiger-Zähler kann nützlich sein. Viele Guides bieten an, derartige Geräte auszuleihen.

Ist eine Reise in die Sperrzone sicher?

Tschernobyl
Reaktor-Block 4, Tschernobyl, Bild: Olga Vladimirova / shutterstock

Das Sperrgebiet rund um den Reaktor ist weiterhin radioaktiv verseucht. Deshalb sind die Guides verpflichtet, ständig das Strahlungslevel mit einem Geiger-Müller-Zähler zu messen. Zudem gibt es weitere Sicherheitschecks beim Ein- und Ausfahren aus dem Gebiet.

Bei einer Tagesreise in die Sperrzone liegt die aufgenommene Strahlendosis bei ungefähr 0,97 Mikrosievert pro Stunde. Die natürliche Strahlendosis in Deutschland beträgt dagegen circa 0,23 Mikrosievert pro Stunde. In der direkten Nähe zum Reaktor ist die Strahlung höher. Bei einem Langstreckenflug oder beim Röntgen soll die Strahlenbelastung sogar stärker sein als bei einer Tagestour nach Prypjat. Deshalb ist es mittlerweile erlaubt, mithilfe der geführten Touren die Sperrzone zu erkunden.

Schutzkleidung wird keine benötigt, aber zur eigenen Sicherheit, sollten weder Pflanzen, Tiere noch Gegenstände angefasst werden. Es ist sogar strengstens verboten, Beeren und Pilze zu sammeln. Auch die Wände der Gebäude dürfen nicht berührt werden, da hier die Gefahr einer Verstrahlung droht.

Aus diesem Grund sind derartige Touren für Schwangere nicht empfehlenswert. Auch Kinder beziehungsweise Jugendliche unter 18 Jahren dürfen das Sperrgebiet nicht betreten.

Können die Gebäude und der Reaktor besichtigt werden?

Zum Teil ist eine Besichtigung der Gebäude möglich. Allerdings gilt dies nur für ausgewählte Orte, die die Guides kennen. Seit 2012 dürfen in Prypjat selbst die meisten Häuser nicht mehr betreten werden, da sie einsturzgefährdet sind.

Der Reaktor selbst kann nur aus der Ferne besichtigt werden. Das Gebiet um das Kernkraftwerk ist weiterhin am stärksten radioaktiv verseucht, weshalb ein Sicherheitsabstand von 200 bis 300 Metern nötig bleibt. In dieser Entfernung wurde ein Mahnmal aufgestellt, das zudem als Abgrenzung dient. Näher herangehen ist verboten und sollte in Hinsicht auf die eigene Gesundheit unterlassen werden.

Wie sieht das Leben heute in der Sperrzone aus?
Trotz entsprechender Warnungen leben heutzutage rund 700 Menschen in der Region rund um das Kernkraftwerk Tschernobyl. Ursprünglich lebten in der Gegend etwa 14.000 Personen, die in den Tagen nach dem Gau evakuiert wurden.

Die Strahlung ist nicht nur für Menschen schädlich. Auch Tiere, Pflanzen und Pilze mussten sich an die veränderten Umgebungsbedingungen anpassen. Erstaunlicherweise ist den meisten Arten die Gewöhnung an die Radioaktivität recht gut gelungen. Seit vielen Jahren erforschen deshalb Wissenschaftler die Entwicklung der Flora und Fauna rund um Tschernobyl.

Wie sich die Region weiterentwickelt, bleibt abzuwarten.

Lohnt sich ein Besuch?
Eine typische Urlaubsreise ist eine Tour nach Tschernobyl nicht. Auch wird es kein entspannter Urlaub mit Cocktail am Pool. Dafür ist ein derartiger Ausflug nicht nur außergewöhnlich, sondern beeindruckend. Viele Orte erinnern an einen Horrorfilm und mahnen, welche Folgen derartige Unfälle für Menschen und Natur haben können. Gleichzeitig sind Pflanzen und Tiere, die sich die Region zurückerobert haben, ein Hoffnungsbild, dass die Natur kreative Wege findet, zu überleben.

Charleston in South Carolina – Südstaatenromantik pur

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Die schöne Stadt Charleston kann auf eine bewegte Geschichte zurückblicken und beeindruckt bis heute durch ihren gut erhaltenen historischen Stadtkern. Einst galt Charleston als die Metropole der Südstaaten und war sowohl wirtschaftlich als auch gesellschaftlich von großer Bedeutung für die Region. Charleston wurde bereits 1670 gegründet und ist dadurch für amerikanische Verhältnisse relativ alt. Dies spiegelt sich auch in den vielen prachtvollen Gebäuden wieder, die von längst vergangenen Zeiten zeugen und einem das Gefühl geben, sich in einer anderen Epoche zu befinden. Aufgrund der Fülle an Sehenswürdigkeiten in und um Charleston lohnt sich ein mehrtägiger Aufenthalt.

Fort Sumter – ein faszinierender Ort für Geschichtsinteressierte

Eine der interessanten und bekanntesten Sehenswürdigkeiten Charlestons ist zweifellos das auf einer künstlichen Insel vor der Stadt gelegene Fort Sumter. Seine geschichtliche Bedeutung ist darauf zurückzuführen, dass es Schauplatz der ersten kriegerischen Handlungen im amerikanischen Bürgerkrieg war. Bereits seit 1861 besteht dieses für Charleston enorm wichtige Fort und steht heutzutage interessierten Gästen der Stadt offen. Auf dem Gelände des Forts befindet sich neben einem Besucherzentrum auch ein sehr ansprechend gestaltetes Museum, in dem die Geschichte des Forts sehr anschaulich vermittelt wird. Ein Besuch des Forts ist ausschließlich mit dem Boot ab Charleston möglich und aus diesem Grund ein schöner Ausflug, bei dem sich Geschichte und Sightseeing sehr gut miteinander kombinieren lassen. Ein weiteres Fort in der Umgebung von Charleston ist das nicht minder sehenswerte Fort Moultrie, welches über ein auch für das Fort Sumter zuständiges Besucherzentrum auf dem Festland bequem besucht werden kann.

Fort Moultrie besticht vor allem durch eine dort ausgestellte Sammlung von 17 historischen Kanonen, die in dieser Form einzigartig ist. Des Weiteren widmet sich das im Besucherzentrum beheimatete Museum der Anlage auch der Bedeutung, die Fort Moultrie zu Zeiten des Sklavenhandels hatte. Über dieses Fort kamen nämlich circa 40 Prozent aller von Afrika nach Amerika verschleppten Sklaven an.

Faszinierende Bauwerke, wohin man blickt – Downtown Charleston

Charleston, South Carolina
Das französische Viertel in Charleston, Bild: Sean Pavone / shutterstock

Das gesamte Stadtgebiet von Charleston wird durch historische Gebäude geprägt. Insbesondere der Bereich rund um die King Street bis hin zur belebten Church Street und der Meeting Street beeindruckt durch architektonische Highlights und verschafft Besuchern einen Eindruck davon, wie malerisch und prunkvoll Charleston einst gewesen sein muss. Aber auch heute ist noch viel von dem Glanz vergangener Tage zu sehen, weswegen ausgedehnte Spaziergänge durch Charleston sehr empfehlenswert sind. Einige der historischen Häuser Charleston können sogar besichtigt werden. Sehr interessant und spannend ist zum Beispiel das Nathaniel Russell House. aber auch im Aiken-Rhett House und dem Denmark Vesey House gibt es so einiges zu entdecken.

Bei einem Bummel durch Charleston sollte auch ein Abstecher in den schönen Waterfront Park direkt am Wasser nicht fehlen. Denn in diesem schönen Park kann man nach einem Spaziergang durch Charleston wieder Kraft tanken und sich in einer angenehmen Atmosphäre erholen.

Die Geschichte Charlestons ist untrennbar mit den Sklaven der nahen Plantagen verbunden

Ein unrühmliches Kapitel der amerikanischen Geschichte, die Sklavenhaltung, hat in Charleston seine Spuren hinterlassen. Rund um Charleston gibt es nämlich einige ehemalige Plantagen, die besichtigt werden können. Neben Einblicken in die Geschichte des Baumwollanbaus ermöglicht ein Ausflug zu einer der Plantagen auch sich mit der Geschichte der Sklaverei in Nordamerika zu beschäftigen. So gibt es einige Anwesen, wie das McLeod Plantation Historic Site, auf deren Gelände auch die sehr einfachen und oft menschenunwürdigen Behausungen der Sklaven noch erhalten sind. Sehr sehenswert ist auch die Plantagen Drayton Hall, die bereits 1738 gegründet wurde und Middleton Place, die durch ihre sehr schön gestalteten Gärten etwas Besonderes ist.

Das älteste Museum Nordamerikas steht in Charleston

Blick auf Charleston, Downtown
Blick auf Charleston, Downtown, Bild: Kevin Ruck / shutterstock

Aufgrund seiner weit zurückreichenden Historie ist es nicht verwunderlich, dass Charleston in South Carolina die Heimat des ältesten Museums in den USA ist. Obwohl das Charleston Museum schon 1773 gegründet wurde, ist es erst seit 1824 für die Öffentlichkeit zugänglich. In zwei historischen Gebäuden, dem Heyward-Washington House aus dem späten 18. Jahrhundert und dem Joseph Manigault House aus dem frühen 19. Jahrhundert empfängt das beliebte Museum seine Gäste. Vor allem das Joseph Manigault House präsentiert sich als typisches Südstaatengebäude und bietet eine umfangreiche Sammlung englischer, amerikanischer und französischer Möbel, von denen die meisten um 1900 herum entstanden.

Im South Carolina Aquarium ist die Natur der Region greifbar

Zusätzlich zu den vielen historischen Sehenswürdigkeiten der Stadt findet man in Charleston auch das renommierte South Carolina Aquarium, in dem viele Einheimische Fische und andere Tiere leben. Dieses sehr interessant gestaltete Aquarium ist insbesondere dann ein guter Tipp, wenn man mit Kindern unterwegs ist.

Dank der Nähe zum Atlantik gibt es in unmittelbarer Nähe von Charleston einige Strände, deren Besuch sich lohnt. Einer diese Strände ist Folly Beach, der sich durch seine Weitläufigkeit auszeichnet und und perfekt dazu eignet, dort zu schwimmen und einfach einen schönen Tag am Strand zu haben. Aufgrund seiner Beschaffenheit ist dieser Strand auch ein beliebter Treffpunkt für Surfer.

In Charleston etwas zu erleben ist nicht schwer. Denn in der quirligen Südstaatenmetropole ist immer sehr viel los. Um zu verstehen, wie die Stadt tickt,
ist ein Spaziergang über den samstags und sonntags stattfindenden Battery Park Market sehr empfehlenswert. Neben lokalem Kunsthandwerk sind vor Ort vor allen Foodtrucks vertreten, die herausragende Südstaaten Spezialitäten anbieten.

Urlaub im Skigebiet Fellhorn / Kanzelwand

Das Skigebiet Fellhorn/Kanzelwand befindet sich in der Nähe von Oberstdorf im Bundesland Bayern, Deutschland. Es gehört zu den Allgäuer Alpen und ist eines der beliebtesten Destinationen für Skifahrer im Allgäu. In den frühen 1960er Jahren wurde das Fellhorn erstmalig für den Skitourismus erschlossen und hat sich seitdem konstant weiterentwickelt und vergrößert.

Das Skigebiet Fellhorn/Kanzelwand verfügt über insgesamt 42 Pistenkilometer, davon

  • 5 km leicht (blaue Pisten)
  • 24 km mittel (rote Pisten)
  • 3 km schwer (schwarze Pisten)

Es gibt also eine ausgewogene Mischung von Pisten für Skifahrer unterschiedlichen Könnens, egal ob Anfänger, Fortgeschrittener oder Profi. Für den Ski-Nachwuchs steht außerdem ein extra Kinderbereich zur Verfügung, mit eigener Seilbahn und breiten Pisten, die besonders gut für Kinder geeignet sind.

Schnee- und Wetterbedingungen

Die Schnee- und Wetterbedingungen im Allgäu sind in der Regel konstant und berechenbar, mit ausreichend Schnee in der Wintersaison.

Die Skisaison beginnt normalerweise im Dezember und endet im April, je nach Witterungsbedingungen. Der Schnee kann aufgrund der Höhenlage des Skigebiets oft gut erhalten bleiben, selbst wenn es in tieferen Lagen schon mildere Temperaturen hat.
Sollte dies einmal nicht der Fall sein, stehen einige hochmoderne Skikanonen zur Verfügung, um den Besuchern ihren Pistenspaß zu garantieren. Während der Saison ist die durchschnittliche Tagestemperatur in der Regel zwischen -5 und -10 Grad Celsius, bei Sonnenschein kann es aber auch leicht wärmer werden.

Auch für Tiefschneefans bietet das Skigebiet Fellhorn/Kanzelwand einige interessante Möglichkeiten. Es gibt beispielsweise eine Freeride-Piste, die man nach einer Sicherheitsprüfung und einer Ausrüstungskontrolle nutzen kann.

Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass Tiefschneefahren immer mit einem höheren Risiko verbunden ist und dass es erforderlich ist, sich entsprechend vorzubereiten und die Sicherheitsregeln zu befolgen. Daher ist es ratsam, sich vor dem Fahren im Tiefschnee über die Bedingungen im Skigebiet und die Sicherheitsmaßnahmen im Klaren zu sein und nur mit erfahrenen Skifahrern oder einem qualifizierten Guides zu fahren.

Infrastruktur und Preise

Oberstdorf im Winter
Oberstdorf im Winter, Bild: ellfoto / shutterstock

Das Skigebiet Fellhorn/Kanzelwand verfügt über eine moderne Seilbahn-Infrastruktur, die aus 18 Liften und Seilbahnen besteht. Diese hat eine Kapazität von ca. 48.000 Personen pro Stunde, was bedeutet, dass die Wartezeiten in der Regel gering sind. Darüber hinaus gibt es auch einen 8-er-Sessellift und eine 6-er-Sesselbahn, sowie eine 4-er-Sesselbahn und eine 3-er-Sesselbahn.

Die Preise für einen Tagespass können je nach Saison variieren, aber im Durchschnitt liegen sie zwischen 35-45 EUR für Erwachsene und 25-35 EUR für Kinder. Es gibt auch Mehrtagestickets und Saisonkarten, die günstiger sind sowie spezielle Angebote und Ermäßigungen für Familien und Gruppen.

Hotels und Restaurants

Skigebiet Fellhorn
Skigebiet Fellhorn, Bild: Eva Bocek / shutterstock

Bedingt durch die wunderschöne Landschaft und die Nähe zu Oberstdorf, ist die Region Fellhorn/Kanzelwand ist traditionell ein beliebtes Reiseziel mit einem reichen Angebot von Hotels und Pensionen in verschiedenen Preiskategorien. Es sind sowohl luxuriöse Hotels als auch günstigere Unterkünfte vorhanden. Für diejenigen, die lieber unabhängig wohnen möchten, stehen jetzt auch immer mehr Ferienwohnungen und Chalets zur Verfügung, deren Buchung aber bereits einige Monate im Voraus eingeplant werden sollte.

In Oberstdorf und Umgebung gibt es auch viele ansprechende Restaurants, sowohl in den Hotels als auch in der Stadt selbst. Angeboten wird zumeist typische bayerische Küche aber auch internationale Gerichte. Dazu kommen kleinere Skihütten in denen man aber auch hervorragend essen und trinken kann sowie eine große Auswahl liebevoll geführter Cafés in der Stadt Oberstdorf, die zum Verweilen und genießen einladen.

Sonstige Aktivitäten

Neben Skifahren bietet das Skigebiet Fellhorn/Kanzelwandauch auch jede Menge weiterer Freizeitaktivitäten an, wie z.B.

  • Winterwandern
  • Schlittschuhlaufen
  • Rodeln
  • Schneeschuhwandern
  • Pferdeschlittenfahrten
  • etc.

Ein besonders beliebtes Ausflugsziel ist die Therme Oberstdorf wo man sich nach einem anstrengenden Tag im Schnee in den beheizten Becken wieder aufwärmen und hinterher bei einer schönen Aroma-Massage entspannen kann.

Fazit

Das Skigebiet Fellhorn/Kanzelwand ist vielseitig und stellt durch seine zuverlässigen Schneeverhältnisse, die moderne Infrastruktur und die vielseitigen weiteren Freizeitangebote eine echte Alternative dar. Wer für seinen Skiurlaub vielleicht einmal nicht nach Österreich oder in die Schweiz fahren möchte, macht mit dem Fellhorn sicherlich nichts falsch.

Ein besonderer Pluspunkt ist die die Kinderfreundlichkeit. Sei es bei den Pisten, den Hotels oder bei den Freizeitmöglichkeiten, das das Skigebiet Fellhorn/Kanzelwand ist ein ideales Ziel für einen erholsamen (oder actionreichen) Familienurlaub und eine durchaus geeignete Location für einen ersten Skikurs. Dabei sorgt die schöne Landschaft des Allgäus, die nicht nur für Naturliebhaber sehenswert ist, für eine stimmige Hintergrundkulisse.

Winterberg – Budgetfreundlicher Skiurlaub in idyllischer Atmosphäre

Wer Fotos vom Skifahren sieht, träumt sich gerne weit nach Süddeutschland oder in unsere Nachbarländer. Doch das Besondere an Winterberg ist, dass das Sauerland herrlich zentral in Deutschland liegt und man dennoch auf nichts verzichten muss! Somit ist Winterberg von der kurzen Anfahrtsstrecke ideal für alle Norddeutschen oder auch für die ortsansässigen Sauerländer:innen.

Ein weiterer Vorteil: Winterberg ist weitaus weniger bekannt als die Hotspots in den Alpen. Somit ist das Skifahren hier um einiges erschwinglicher und weniger überlaufen – ohne dass man auf die typischen Elemente wie Pisten mit unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen, komfortable Skilifts oder auch das beliebte Après-Ski verzichten müsste. Im idyllischen Winterberg herrscht eine herrlich dörfliche Atmosphäre. Hier fühlt man sich nicht wie in einer Massenabfertigung und kann seinen Urlaub wirklich genießen.

Skipisten in Winterberg

Zunächst ist wichtig, die Unterteilung der Skipisten in drei Farben zu differenzieren:

BLAUE PISTEN sind die Anfängerpisten. Diese sind typischerweise nicht sehr steil, die Abfahrtsstrecke ist angenehm breit und meist gut einsehbar. Sie eignen sich besonders gut, um sich aufzuwärmen, seine Fähigkeiten aufzufrischen und zu verbessern und werden empfohlen für Anfänger:innen, Wiedereinsteiger:innen Kinder oder Senioren, die keine waghalsigen Abenteuer auf den Pisten suchen. Die Blauen Pisten befinden sich meist direkt am Lift.

ROTE PISTEN sind die goldene Mitte zwischen Anfänger und Profi-Pisten. Sie enthalten bereits herausfordernde Elemente wie schmalere Breite, stärkere Gefälle oder scharfe Kurven und eignen sich somit am besten für Skifahrer:innen mit fortgeschrittenen Niveau. Um eine rote Piste zu befahren, sollten die Abfahrten auf den blauen Pisten bereits sicher gelingen.

SCHWARZE PISTEN entsprechen der schwersten Stufe. Hier kommen die Profi-Skifahrer:innen auf ihre Kosten! Durch schwierige Elemente und Gegebenheiten sind Adrenalinausschüttungen vorprogrammiert! Mehr als in den zuvorigen Stufen erforderlich sollten Skifahrer:innen im sicheren Fallen erprobt sein um Verletzungen vorzubeugen. Die schwarzen Pisten sind zudem die wenigsten Abfahrten in Winterberg.

In insgesamt acht Skigebieten warten 81 Abfahrten auf ihre Urlauber:innen. Die Gesamtlänge dieser Strecken beträgt beachtliche 58km. Praktischerweise verfügen ein Großteil der Lifte über ein gemeinsames Ticketsystem, welches das Skifahren unkompliziert und effizient macht. Beschneiungsanlagen helfen bei mangelndem Schneefall aus, damit in der Saison zwischen Mitte Dezember bis Mitte März die Skifahrer:innen auf ihre Kosten kommen. Wer dem Trubel am Tage etwas ausweichen möchte, kann abends in Flutlichtbeleuchtung noch drei Stunden lang frisch präparierte Pisten genießen.

Die Skigebiete heißen

  • Skiliftkarussell Winterberg
  • Skiliftkarussell Altastenberg
  • Skidorf Neuasten-Postwiese
  • Mein Homberg
  • Familienskigebiet Sahnehang
  • Skigebiet Eschenberglifte-Niedersfeld

Je nach individuellen Wünschen eignet sich das eine oder andere Skigebiet besser. So sind Familien am besten im Familienskigebiet aufgehoben, da dies die passenderen Angebote bereithält.

Weitere Tipps für einen erholsamen Urlaub in Winterberg

Luftbild der Schlittelbahn im Winterberg Sauerland im Winter

Luftbild der Schlittelbahn im Winterberg Sauerland im Winter, Bild: FotoStuss / shutterstock

Eine gute Vorbereitung ist alles! Für einen Skiurlaub mit der richtigen Mischung an Entspannung und positiver Anspannung lohnt es sich, vor dem Urlaub ein paar Dinge zu checken:

Benötige ich einen Skikurs?

Dass das Skifahren immer wieder in den Medien auftaucht, weil sich ein Skifahrender in Gefahr gebracht hat, zeigt deutlich, dass neben dem körperlichen Können auch gewisse Regeln zu erlernen sind. Dies erlernt man in einem Skikurs. Hier gibt es für Jede:n das richtige Angebot. Es lohnt sich, sich frühzeitig zu informieren und anzumelden. Winterberg bietet in jedem Skigebiet auch Skikurse an.

Wie steht es um meine Ausrüstung?

Was kann ich von zuhause mitnehmen und was muss ich vor Ort ausleihen? Da es sich für Einsteiger:innen und Wenigfahrer:innen oft nicht lohnt, sich eine eigene Skiausrüstung zu kaufen, bietet Winterberg auch zahlreiche Verleihe für Skier, Skischuhe, Snowboards, Helme und Skibrillen. Doch manchmal lässt sich ordentlich Geld sparen, wenn diese Ausrüstung von einem Verleih in der Heimatstadt mitgebracht wird. Gerade für Jugendgruppenreisen lässt sich hier viel bares Geld sparen. Einige Skifahrende entscheiden sich auch dafür, Helme und Brillen selbst anzuschaffen und so nur noch auf den Verleih von passenden Schuhen und Brettern angewiesen zu sein. Ist hingegen eine eigene Vollausstattung vorhanden, sollten diese Gegenstände vor dem Urlaub noch einmal gründlich durchgecheckt und gepflegt werden. Viele Verleihe bietet auch das Wachsen und Schleifen von Skiern und Snowboards an. Auf der Website von Winterberg findet sich eine stets aktuelle Übersicht der Skiverleihs mit den dazugehörigen Leistungen und Adressen.

Welche Kleidungsstücke besorge ich mir noch im Vorfeld um nicht frieren zu müssen?
Unbedingt ratsam sind ausreichend warme Socken, Thermounterwäsche, eine wasserabweisende und gut sitzende Skihose, sowie eine wärmende Skijacke und wasserdichte Handschuhe. Unter dem Skihelm wird keine Mütze benötigt, dennoch gehört sie in jeden Koffer, wenn es in den Winterurlaub geht.

Wo komme ich unter?

Typisch für eine Ferienregion bietet Winterberg für jeden die passende Unterkunft. Ob es ein gemietetes Ferienhaus sein soll oder das Luxushotel mit Vollpension – hier findet sich für jedes Budget und jede:n Reisende:n das passende Angebot. Jedoch sollte auf die Distanz zur Piste geachtet werden: Je günstiger die Unterkunft, desto weiter gegebenenfalls der tägliche Fahrweg.

Wie füllen wir unsere Zeit, wenn wir nicht auf der Piste stehen?

Auch wenn der Trip unter dem Titel “Skiurlaub” verbucht wird, ist eines klar: Selbst der sportlichste Mensch der Welt vermag nicht 24/7 auf den Brettern zu verbringen. Winterberg bietet zum Glück einiges an willkommener Ablenkung! Das bekannteste Angebot vorneweg: Auch wer noch nicht in den Genuss eines professionellen Skikurses gekommen ist, mag einem Phänomen des Skifahrens nicht zu entkommen: Das legendäre Après-Ski gehört einfach zu jedem Skiurlaub dazu.

Für Familien und Jedermann bietet Winterberg zahlreiche Rodelbahnen an. Auch ein Besuch im Schwimmbad oder eine geführte Winterwanderung mit oder ohne Schneeschuhe kann eine willkommene Abwechslung darstellen.

Typisch für eine Ferienregion bietet Winterberg für jeden die passende Unterkunft. Ob es ein gemietetes Ferienhaus sein soll oder das Luxushotel mit Vollpension – hier findet sich für jedes Budget und jede:n Reisende:n das passende Angebot. Jedoch sollte auf die Distanz zur Piste geachtet werden: Je günstiger die Unterkunft, desto weiter gegebenenfalls der tägliche Fahrweg.

Bratislava – Stadt von historischer Bedeutung

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Ähnlich wie Wien ist auch Bratislava für seine Kaffeehauskultur bekannt. Außerdem beeindruckt die Stadt mit ihren vielen romantischen Ecken, Straßenkünstlern und dem historischen Zentrum.

Die Hauptstadt der Slowakei wurde im Laufe der Zeit von vielen Kulturen geprägt. Zuerst die Kelten, Römer und Germanen, später die Deutschen, Ungarn und natürlich die Slowaken. Zur Regierungszeit Maria Theresias war, erhielt die Stadt ihre größte Bedeutung.

Während der sozialistischen Ära war auch Bratislava von kommunistischen Bauten geprägt. Diese wurden nach der Wende farbig angestrichen, um der Stadt ein freundlicheres Aussehen zu verpassen. Eine weitere Initiative, die Stadt belebter und interessanter wirken zu lassen, sind die vielen Statuen, die man überall in der Altstadt antreffen kann. Im Gemenge versteckt, warten sie nur darauf neue Bewunderer zu finden.

Sehenswürdigkeiten in Bratislava und Umgebung

Burg Bratislava

Burg Bratislava
Die Burg Bratislava, Bild: Rastislav Sedlak SK / shutterstock

Dieses historische Gebäude ist das Wahrzeichen Bratislavas. Schon in der Steinzeit war der Berg besiedelt und im 13. Jahrhundert wurden die Grundmauern für die heutige Anlage gelegt. Das Burggebäude selbst stammt zum Großteil aus dem 15. Jahrhundert. 1811 brannte die Anlage aus und erst gute hundert Jahre später kam es zu einer Sanierung.

Heute strahlt die Burg allerdings weiß wie zu alten Zeiten über der Stadt. In ihrem Inneren befinden sich die Kronjuwelen der ungarischen Könige, denen diese Burg eine Residenz war. Auch die Schatzkammer ist für Besucher geöffnet.

Im Sommer finden auf dem Burgareal zahlreiche kulturelle Veranstaltungen statt. So ist man zu Theater, Handwerksmärkten und Konzerten geladen.

Fernsehturm Bratislava

Dieser Turm aus dem Jahre 1975, erbaut auf einer Höhe von 433 Metern, ist selber 194 Meter hoch und hält damit in der Slowakei den Rekord.

Durch die hohe Sendeleistung, können die slowakischen Radiosender noch in dem 80 km entfernten Wien ohne Probleme empfangen werden.

Auf einer Höhe von 68 Metern beherbergt er außerdem ein Restaurant, von welchem man eine wundervolle Panoramaaussicht über Bratislava, bis hin nach Österreich und Ungarn genießen kann. Das Hauptrestaurant bietet außerdem eine komfortable 360°-Aussicht, da sich die Tische auf einer Drehscheibe befinden.

Der Martinsdom

Martinsdom
Der Martinsdom in Bratislava, Bild: Milan Gonda / shutterstock

Diese Kathedrale -auch „Kathedrale des Heiligen Martin” genannt- wurde dem heiligen Martin von Tours geweiht. Dieser gilt als Begründer des abendländischen Mönchtums und ist der nationale Schutzpatron der Slowakei.

Mit dem Bau des Doms begann man schon im 13. Jahrhundert. Allerdings fand die Kirchenweihe erst am 10. März 1452 statt. Hauptgrund für die Verzögerung waren sowohl Mängel in der Finanzierung, als auch der schwierige Bau des zentralen Kirchenschiffes. In den Jahren nach der Fertigstellung wurde der Chorraum weiter vergrößert und der Dom um die St. Anna-Kapelle und die Kapelle der Königin Sophia ergänzt.

Maximilian II. wurde 1563 als erster ungarischer König im Martinsdom gekrönt. Auf ihn folgten in den folgenden Jahren bis 1830 elf weitere Könige und acht Königinnen.

Das Barock war in all der Zeit nicht spurlos an der Kathedrale vorübergegangen, doch Mitte des 19. Jahrhunderts fanden Bemühungen statt, das Gebäude wieder in seinen original-gotischen Zustand zurückzuversetzen. So ist der Dom auch heute noch in seinem vermuteten Ursprungsaussehen zu betrachten.

St. Elisabeth-Kirche

Die Sankt-Elisabeth-Kirche ist eine schöne Farbabwechslung. Passenderweise wird sie auch als Blaue Kirche bezeichnet. Ihre Farbe rührt von einem blauen Mayolikamosaik her.

Der ungarische Architekt Ödön Lechner gestaltete die Kirche in Formen des ungarischen Jugendstils und wer genau hinsieht, kann erkennen, dass sowohl die Pfarrei, als auch das dahinterliegende Gymnasium derselben Feder entstammt.

Auch im Kircheninneren dominiert die blaue Farbe weiterhin und Bilder verzieren die Wände. Über dem Altar thront ein Bild der heiligen Elisabeth von Ungarn, der die Kirche geweiht ist.

Burg Theben

Theben, Devin
Burg Theben, Bild: AlexelA / shutterstock

Im Stadtteil Devín von Bratislava steht die Burg Theben (oder Devín). Heute ist sie nur noch eine Ruine, doch für die Slowaken ist diese ein wichtiger Bestandteil ihrer kulturellen Historie.

Während die Lage der Burg bereits vor unserer Zeitrechnung von den Römern als strategisch günstige Position genutzt worden war, wird die Burg erst im Jahr 864 n. Chr. schriftlich erwähnt.

Seit 1961 steht die Ruine unter Denkmalschutz und ist heute ein Freilichtmuseum, das den Besucher nicht nur zum Eintauchen in die slawische Vergangenheit einlädt, sondern auch mit einem Panoramablick über Donau und March aufwarten kann.

Čumil

Eine der oben erwähnten Statuen ist der Čumil, -der Gaffer. Spaziert man gerade an den Schaufenstern des Zentrums vorüber, sollte man doch lieber auf den Boden achten. Denn dort sieht der Čumil aus einem Kanaldeckel heraus.

Zu der bronzenen Figur gibt es verschiedene Erklärungen: Entweder ist es ein Kanalarbeiter, der sich von der Arbeit ausruht, oder ein Arbeiter, der die Gelegenheit nutzt, um den Frauen unter die Röcke zu spähen.

Wo auch immer die Wahrheit liegen mag, der Čumil ist ohne Zweifel eines der beliebtesten Fotomotive in Bratislava.

Museen in Bratislava

In Bratislava, der Hauptstadt der Slowakei, gibt es eine Vielzahl von Museen, die Besucherinnen und Besuchern Einblicke in verschiedene Aspekte der Geschichte, Kunst und Kultur der Stadt und des Landes bieten. Hier sind einige Museen in Bratislava:

  1. Das Slowakische Nationalmuseum: Das Slowakische Nationalmuseum ist das älteste und größte Museum in der Slowakei. Es besteht aus mehreren Abteilungen und Ausstellungsorten in der ganzen Stadt, darunter das Historische Museum, das Archäologische Museum, das Museum für Naturwissenschaften und das Musikmuseum.
  2. Das Bratislava City Museum: Das Bratislava City Museum ist dem kulturellen Erbe der Stadt gewidmet. Es bietet Ausstellungen zur Geschichte von Bratislava, darunter archäologische Funde, historische Artefakte und Informationen über die Entwicklung der Stadt.
  3. Das Museum für moderne Kunst (Danubiana Meulensteen Art Museum): Das Museum für moderne Kunst befindet sich auf einer Halbinsel an der Donau, etwas außerhalb von Bratislava. Es beherbergt eine beeindruckende Sammlung zeitgenössischer Kunstwerke slowakischer und internationaler Künstler.
  4. Das Museum der Stadt Bratislava: Das Museum der Stadt Bratislava befindet sich im Alten Rathaus im historischen Zentrum der Stadt. Es präsentiert Ausstellungen zur Geschichte von Bratislava und zeigt Artefakte, Gemälde und Modelle, die die Entwicklung der Stadt im Laufe der Jahrhunderte veranschaulichen.
  5. Das Devin Castle Museum: Das Devin Castle Museum befindet sich in der Ruine der Burg Devin, die hoch über der Donau thront, etwa 10 Kilometer außerhalb von Bratislava. Das Museum bietet Einblicke in die Geschichte der Burg und der Region sowie in archäologische Funde aus der Umgebung.

Fakten zu Bratislava

  1. Geographische Lage: Bratislava liegt im äußersten Südwesten der Slowakei, an der Grenze zu Österreich und Ungarn. Sie ist die einzige Hauptstadt der Welt, die an mehr als ein Nachbarland grenzt.
  2. Donau: Die Stadt liegt an der Donau, einem der längsten Flüsse Europas. Die Donau verbindet viele Länder und Kulturen und ist ein wichtiger Teil des kulturellen und wirtschaftlichen Lebens von Bratislava.
  3. Bevölkerung: Die Stadt hat etwa 440.000 Einwohner (Stand 2021).
  4. Historische Bedeutung: Bratislava hat eine reiche Geschichte. Sie war einst die Krönungsstadt des Königreichs Ungarn, und viele Könige und Königinnen wurden in der St.-Martin-Kathedrale gekrönt.
  5. Architektur: Die Stadt hat eine Mischung aus mittelalterlicher und moderner Architektur. Zu den bemerkenswertesten Gebäuden gehören die Burg Bratislava, das Alte Rathaus und das Primatialpalais.
  6. Sprachen: Die Amtssprache ist Slowakisch, aber viele Bewohner sprechen auch Englisch, Deutsch und Ungarisch.
  7. Wirtschaft: Bratislava ist das wirtschaftliche Herz der Slowakei. Viele multinationale Unternehmen haben ihren Sitz in der Stadt, insbesondere in den Bereichen Informationstechnologie, Pharmazie und Automobilherstellung.
  8. Bildung: In Bratislava befinden sich mehrere Universitäten und Hochschulen, darunter die Comenius-Universität, die älteste noch existierende Universität in der Slowakei.
  9. Tourismus: Bratislava ist ein beliebtes Touristenziel. Zu den beliebtesten Attraktionen gehören die Altstadt, die Burg Bratislava, das Devin-Schloss und die Blaue Kirche.
  10. Kultur: Bratislava ist ein Zentrum der Kultur mit vielen Theatern, Museen, Galerien und Musikfestivals. Die Stadt ist auch Gastgeber der Bratislava Musikfestspiele, einer der ältesten Musikveranstaltungen in Europa.

Dresden mit Kindern erleben: 10 Tipps für Unternehmungen

Wer einen Städtetrip mit Kindern plant, ist in Dresden genau richtig. Die Landeshauptstadt Sachsens hat nämlich nicht nur für kulturinteressierte Erwachsene viel zu bieten, sondern auch eine Menge für die Kleinsten in unserer Gesellschaft. Ob Spiel, Spaß oder Bewegung an der frischen Luft: hier kommen alle auf ihre Kosten. Für einen Urlaub in Sachsen mit Kindern ist Dresden also genau die richtige Destination. Doch was sollte man als Familie in Dresden unbedingt gemeinsam entdecken und erleben?

#1 Echt tierisch – Der Zoo in Dresden

Der Dresdner Zoo ist der viertälteste Zoo in Deutschland und zeigt seinen Besuchern mehr als 260 verschiedene Tierarten. Hier können die Kleinen imposante Elefanten, langhalsige Giraffen, lustige Erdmännchen und noch viele Tiere mehr entdecken. Ein Streichelgehege mit Meerschweinchen & Co. fehlt natürlich ebenfalls nicht. Für Bewegung zwischendurch ist auch gesorgt, die Kinder können sich auf einem der insgesamt sieben Spielplätze des Zoos ordentlich austoben.

#2 Kinderstadtrundfahrt durch Dresden

Stadtrundfahrt ist langweilig für Kinder und nur für Erwachsene geeignet? Weit gefehlt, denn eine spezielle Kinderstadtrundfahrt durch Dresden ist ein echtes Highlight für die Kleinen. Das lustige Stadtkänguru Sydney geht mit ihnen auf Drachenjagd durch die Stadt und erklärt die Sehenswürdigkeiten von Dresden absolut unterhaltsam und kindgerecht. Man kann sogar eine Sydney´s Kids-Club-Tüte mit Kinderstadtführer, Wimmelstadtplan und vielem mehr dazu kaufen. Altersempfehlung für diese Tour sind 3-12 Jahre.

#3 Sandsteinlabyrinth in der Sächsischen Schweiz

Nicht nur Dresden, auch die Umgebung hat eine Menge zu bieten. In der nahegelegenen Sächsischen Schweiz kann man beispielsweise wunderbar Wandern. Ein tolles Naturerlebnis ist dabei das Sandsteinlabyrinth in Langenhennersdorf. Es liegt etwa 5km von der Festung Königsstein entfernt und bietet jede Menge Gassen, Höhlen und Pfade zum Verstecken und Kraxeln. Wer mit sehr kleinen Kindern unterwegs ist, sollte allerdings für den Fall der Fälle eine spezielle Kraxe zum Wandern mitnehmen, denn die Kräfte der Kleinen können schnell einmal nachlassen. Damit man die Tour nicht abbrechen muss, setzt man die Kinder einfach zwischendurch immer mal wieder in die Trage.

#4 Picknick an der Elbe

Elbe Dresden
Eine Schifffahrt über die Elbe bringt Spaß für Groß und Klein, Bild: mapman / shutterstock

Im Herzen von Dresden fließt die Elbe, die Uferbereiche sind mit riesigen Wiesenflächen und kleinen Cafés liebevoll gestaltet. Der Elbradweg und die zugehörigen Wiesen eignen sich wunderbar für einen ausgedehnten Spaziergang oder eine Radtour bei schönem Wetter. Stärken kann man sich zwischendurch bei einem Picknick. Dafür einfach einen Korb mit leckerem Obst und Säften zusammenpacken, Decke mitnehmen und sich am traumhaften Ufer auf der Neustadtseite niederlassen.

#5 Verkehrsmuseum in Dresden

Auch Museen sind nicht nur für Erwachsene geeignet, das zeigt das Verkehrsmuseum in Dresden. Schon die Kleinsten lieben dieses Museum, denn mit vielen interaktiven Elementen begibt man sich hier auf eine Zeitreise in die Welt von Autos, Eisenbahnen, Luftverkehr und Schifffahrt. In der oberen Etage des Verkehrsmuseums befindet sich zudem ein kleiner Verkehrsgarten. Hier warten Bobbycars und spannende Rätsel auf die Kinder.

#6 Wheel of Vision auf dem Postplatz

Das große Riesenrad „Wheel of Vision“ wird auch in diesem Jahr vom 8. Juli bis zum 21. August wieder ein echtes Highlight in der Innenstadt sein. In dieser Zeit erstrahlt es in Blau und bietet spektakuläre Blicke über die gesamte Altstadt. Aus 55m Höhe ist das wirklich atemberaubend, denn Sehenswürdigkeiten wie Frauenkirche, Zwinger und das Residenzschloss haben aus der Vogelperspektive eine ganz besondere Wirkung. Schwitzen muss in den Gondeln im Sommer übrigens niemand, diese sind bestens klimatisiert.

#7 Abheben mit der Schwebebahn

Schwebebahn in Dresden
Dresdner Schwebebahn, Bild: Gabor Tinz / shutterstock

Wer die Höhe mag, wird die Dresdner Schwebebahn lieben. Diese verbindet die Stadtteile Loschwitz und Oberloschwitz miteinander und ist ein wahres Highlight. Die Fahrt dauert nur etwa fünf Minuten, aber die Blicke auf Dresden und das Elbtal sind sehr schön. Wer mit der Bahn oben angekommen ist, kann außerdem das Blaue Wunder bestaunen, eine der bekanntesten Brücken in Dresden. Die Station der Schwebebahn ist übrigens auch ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen und Spaziergänge über die malerischen Elbhänge.

#8 Schwimmen im Nordbad

Wer mit kleinen Wasserratten unterwegs ist, der sollte einen Abstecher ins Nordbad machen. Das Nordbad in der Äußeren Neustadt ist wirklich toll, zudem ist es das älteste Bad in Dresden. Mehrere Schwimmbecken und Planschbecken sorgen für Abkühlung. Wer ein Spaßbad mit Rutschen erwartet, ist hier jedoch fehl am Platz. Das Schwimmbad ist daher vor allem für Familien mit kleinen Kindern geeignet, denn große Spaßbäder können auf die Kleinen extrem schnell überfordernd wirken. Wissenswert: Immer Montag ist sogenannter „Warmbadetag“. Dann ist das Wasser in den Becken angenehme 32 Grad warm.

#9 Mit dem Lößnitzdackel auf Entdeckertour

Wer nicht nur Dresden, sondern gleichzeitig die Umgebung etwas erkunden möchte, der kann das ganz spektakulär mit dem Lößnitzdackel tun. Der Lößnitzdackel (auch Lößnitzgrundbahn genannt) ist eine historische Bimmelbahn, welche von Radeburg über Radebeul durch die malerischen Weinberge bis nach Weinböhla fährt. Ein wahres Erlebnis, denn die meisten Kinder lieben Eisenbahnen. Die Bahn hält übrigens auch in Moritzburg, wo sich ein Abstecher zum bekannten Aschenbrödel Schloss lohnt. Zu verschiedenen Feiertagen, zum Beispiel an Ostern, werden zudem spezielle Themenfahrten angeboten. Der „Osterhasenexpress“ inklusive Ostereiersuche sorgt garantiert für bleibende Eindrücke bei den Kindern.

#10 Eine Schifffahrt auf der Elbe

Wenn man schon einmal in einer Stadt mit einem so schönen Fluss ist, dann sollte man die Stadt auch vom Wasser aus erkunden. Eine Schaufelraddampfer Schifffahrt auf der Elbe ist mit Kindern daher sehr zu empfehlen. Dabei können verschieden lange Touren gebucht werden, je nachdem wie lange man unterwegs sein möchte. Man fährt vorbei an den zahlreichen Schlössern und den Weinhängen. Sogar Fahrten bis nach Meißen und Diesbar-Seußlitz sind buchbar. Interessant für die Eltern: Die Schifffahrten können auch inklusive Weinprobe und leckerem Essen gebucht werden.

 

Die faszinierende Welt der Kakteen hautnah erleben – im Kaktus Garten auf Lanzarote

Der faszinierende botanische Garten, Jardin de Cactus auf Lanzarote, kurz: CACT, ist ein Paradies für alle, die sich für die unglaubliche Vielfalt und Schönheit von Kakteen und anderen spannenden Sukkulenten-Gewächsen begeistern.

Einleitung: Der Kaktus Garten auf Lanzarote und seine Entstehungsgeschichte
Der Kaktus Garten auf Lanzarote ist nicht nur ein zauberhafter Ort, um die Welt der Kakteen zu erkunden, sondern auch ein beeindruckendes Beispiel für das Engagement und die Leidenschaft seines Schöpfers, César Manrique. Der berühmte Künstler und Umweltschützer entwarf den Garten in den 1970er Jahren und verwandelte eine ehemalige Steinbruchlandschaft in einen atemberaubenden Ort voller Leben und Farben. Manrique wollte damit die Schönheit der Kakteen hervorheben und ihre Bedeutung für die Kanarischen Inseln und ihre Geschichte würdigen. So sind im Jardin de Cactus, wie er den Kaktus Garten taufte, nicht nur über 7.000 verschiedene Arten von Kakteen zu finden, sondern auch traditionelle kanarische Architektur und Kunstwerke. Ein Besuch des Gartens ist daher nicht nur eine Chance, um diese faszinierenden Pflanzen hautnah zu erleben, sondern auch um mehr über die Geschichte und Kultur der Inseln zu erfahren.

Kakteen und andere besondere Sukkulenten

Jardin de Cactus, Lanzarote
Eingangsschild Jardin de Cactus, Bild: Reisemagazin Online

Ein besonderes Highlight ist der Rundgang durch den botanischen Garten, bei dem man auf verschiedenen Ebenen die beeindruckende Sammlung unterschiedlicher Pflanzen bewundern kann. Auch die Architektur des Gartens ist einzigartig: Der Designer César Manrique hat hier eine eindrucksvolle Landschaft geschaffen, in der sich die Kakteen perfekt integrieren.

Einer davon ist der Euphorbia Ingens, auch als Kandelaber-Euphorbie bekannt. Mit seinen zahlreichen Ästen und kleinen Blättern ähnelt er einem Baum und kann bis zu 15 Meter hoch werden. Auch der Opuntia Ficus-Indica, besser bekannt als Feigenkaktus, ist im Jardin de Cactus zu finden. Dieser beeindruckende Kaktus kann bis zu sechs Meter hoch werden und hat flache, ovale Blätter mit Dornen besetzt.

Seine Früchte sind nicht nur lecker, sondern werden auch in der Naturheilkunde eingesetzt. Und wer es besonders exotisch mag, sollte unbedingt einen Blick auf den Astrophytum Asterias werfen – auch als Seestern-Kaktus bekannt. Seine sternförmigen Rippen und weißen Blüten machen ihn zu einem wahren Hingucker. Der Kaktus Garten bzw. Jardin de Cactus bietet somit nicht nur eine beeindruckende Sammlung an Kakteen, sondern auch eine Vielfalt an besonderen Arten, die man so nicht überall findet.

Souvenirshop im Kaktusgarten Lanzarote
Souvenirshop im Kaktusgarten, Bild: Reisemagazin Online

Die Bedeutung von Kakteen in der Kultur und Geschichte der Kanarischen Inseln
Kakteen sind ein faszinierendes Gewächs, das auf den Kanarischen Inseln seit Jahrhunderten eine wichtige Rolle spielt. Die Ureinwohner der Inseln, die Guanchen, nutzten die Pflanzen nicht nur als Nahrungsmittel und Wasserquelle, sondern auch als Heilmittel gegen verschiedene Krankheiten. Später wurden Kakteen von den Spaniern eingeführt und spielten eine wichtige Rolle im Handel mit Amerika. Heute sind sie ein unverzichtbarer Bestandteil der kanarischen Kultur und werden in vielen Bereichen eingesetzt, wie zum Beispiel bei der Herstellung von Likören und Medikamenten. Der Jardin de Cactus auf Lanzarote ist ein wunderbarer Ort, um die Bedeutung von Kakteen in der Geschichte und Kultur der Kanarischen Inseln hautnah zu erleben. Zudem bietet der Garten auch Platz für kreative Aktivitäten wie Malen oder Fotografieren. Wer für den Spaziergang durch den Garten eine Führung bucht, wird mit wertvollem Wissen über die verschiedenen Pflanzenarten sowie die Inselgeschichte und -kultur bereichert. Zudem erfährt man mehr über den richtigen Umgang mit heimischen Pflanzen und deren Rolle im insularen Ökosystem.

Fazit

Mit seiner beeindruckenden Vielfalt an Arten und Formen, bietet der Kaktus Garten eine einzigartige Gelegenheit, um in die faszinierende Welt dieser Pflanzen einzutauchen. Die harmonische Gestaltung sorgt für eine entspannte Atmosphäre, in der man stundenlang die Schönheit der Kakteen bewundern kann. Auch für diejenigen, die nicht unbedingt Fans von Kakteen sind, ist dieser Ort definitiv einen Besuch wert. Es gibt so viel zu entdecken!