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Städte am Nil
Unterwegs auf dem Nil, Bild: givaga / shutterstock

Städte am Nil – Kultur und Geschichte zum Anfassen

Der Nil bahnt sich seinen Weg durch Ägypten auf einer Länge von 1.550 Kilometern. Als längster und bedeutendster Fluss Afrikas ist der Nil eine berühmte Sehenswürdigkeit für Touristen aus aller Welt. Der Nil gilt als Ursprung ägyptischer Geschichte und Kultur. Bei einem Besuch der Städte am Nil und der umliegenden Ausflugsziele wird die außergewöhnliche Architektur und Kultur dieses Landstriches deutlich.

Kairo – lebendige Metropole

Kairo, Ägypten
Blick auf Kairo, Bild: givaga / shutterstock

Kairo ist als Hauptstadt Ägyptens eine der größten Sehenswürdigkeiten des Landes. Die Stadt ist voller Leben und strahlt eine ungemeine Faszination aus. Daher nutzen viele Touristen Kairo als Ausgangspunkt für die Erkundung der Nil-Region.

Kairo blickt auf 4.000 Jahre lebendige Geschichte zurück. Einen ersten Anlaufpunkt für Touristen, die sich mit der Region vertraut machen möchten, stellt das Ägyptische Museum dar. Hier können zahlreiche Kunstschätze bestaunt werden und Besucher werden mit Hintergrundinformationen zum kulturellen Erbe des Landes der Pharaonen versorgt.

Pyramiden und Moscheen zählen ebenso zu den Ausflugszielen wie die hängende Kirche oder die Basare, welche von geschäftigem Treiben erfüllt sind. Auf der größten Nilinsel Gezira hat sich ein bekanntes Szeneviertel etablieren können. In den Bars und Restaurants können Urlauber die landestypischen Gerichte kennenlernen und mit den Einheimischen ins Gespräch kommen.

Den Trubel der Metropole lassen Touristen bei einer Bootstour auf dem Nil hinter sich. Romantische Stimmung kommt bei einem nächtlichen Bootsausflug auf, wenn die Metropole in warmes Licht getaucht erscheint.

Luxor – Perle am Nil

Nil, Luxor
Der Nil teilt Luxor in zwei Teile, Bild: Marcelo Alex / shutterstock

Luxor gilt als schönste Stadt am Nil. Das Stadtgebiet ist von einer blühenden Landschaft umgeben. Beim Anblick der Skyline fühlen sich Besucher in die Geschichten aus 1001 Nacht versetzt.

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Im Herzen der Stadt, unmittelbar am Nilufer, erhebt sich der Luxor-Tempel, welcher einst für Gott Amun erbaut wurde. Besonders am Abend bietet der eindrucksvoll beleuchtete Tempelbau einen faszinierenden Anblick.

Der Karnak-Tempel gilt als größte Tempelanlage Luxors. Das Bauwerk wurde häufig erweitert und umgebaut und zählt zusammen mit dem Luxor-Tempel und der thebanischen Nekropole zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Zwischen Karnak- und Luxor Tempel öffnet das Luxor-Museum seine Pforten. Die sehenswerte Ausstellung präsentiert historische Fundstücke aus der Königsmetropole Theben.

Neben einer Bootstour auf dem Nil, zählt auch eine Fahrt mit dem Heißluftballon zu den unvergesslichen Erlebnissen eines Besuchs in Luxor.

Unser Filmtipp für alle Nil-Fans:

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Assuan – Historie trifft auf Moderne

Assuan präsentiert sich modern und weltoffen. Dabei blickt die Stadt am östlichen Nilufer auf eine 5.500-jährige Geschichte zurück. Das Stadtzentrum und die Uferpromenade wurden zeitgemäß ausgebaut und laden zum Verweilen ein.

Nur noch einige wenige Bauten lassen in der Altstadt den Blick in die Vergangenheit zu. Auf der Nilinsel Elephantine befinden sich die Ruinen der gleichnamigen Stadt. Das architektonische Ensemble zählt seit dem Jahre 1979 zum Weltkulturerbe der UNESCO.

An der Nilpromenade öffnen Restaurants mit landestypischen Gerichten ihre Pforten. Am Hafen liegen die Felukken vor Anker. Die zweimastigen Segelschiffe können von ambitionierten Freizeitkapitänen gemietet werden.

Sohag – Beschauliches Westufer

Vom Tourismus kaum berührt zeigt sich die Stadt Sohag am westlichen Nilufer. Die Stadt ist geprägt von mehreren Kirchenbauten, darunter das Weiße Kloster, welches seinen Namen vom weißen Kalkstein als Baumaterial erhielt. Für das Rote Kloster wurden dagegen rot gebrannte Ziegel verwendet.

Im Sohag-Museum werden tausende Artefakten aus der langen Geschichte des Gouvernements Sohag der Öffentlichkeit gezeigt.

Asyut – lebendiger Verkehrsknotenpunkt

Asyut dient Touristen häufig als Ausgangspunkt für Fahrten in das Neue Tal oder die Wüste. Die Stadt am westlichen Nilufer besaß bereits in der Antike eine strategisch günstige Lage. Heute ist Asyut ein Zentrum von Landwirtschaft und Handwerk. Touristen können hier frische Datteln und Quitten erwerben. Die örtlichen Handwerker bieten Töpferwaren oder Silberschmuck an.

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Die Stadt besitzt mehrere sehenswerte Moscheen und ein malerisches Basarviertel. In der Salam-Oberschule ist eine Ausstellung von Exponaten aus Indien, Ägypten und dem Sudan zu sehen.

Ausflugsziele am Nil

Die Städte am Nil sind ein beliebter Ausgangspunkt für den Besuch der zahlreichen Ausflugsziele im Nildelta. Zu den größten Sehenswürdigkeiten Ägyptens zählen die berühmten Tempelanlagen am Nilufer.

Luxor und das Tal der Könige

Karnak Tempel, Luxor
Der Karnak-Tempel in Luxor, Bild: Zbigniew Guzowski / shutterstock

Luxor ist ein beliebter Ausgangspunkt, um das Tal der Könige zu besuchen. Die Weltkulturerbestätte beherbergt über 60 historische Grabstätten der Pharaonen. Der Eingang zum Tal der Könige wird von den beiden Memnon-Kolossen gesäumt. Die riesigen Gesteinsfiguren waren einst Teil des Tempels Amenhoteps III und wurden von den Menschen der Antike als Weltwunder betrachtet.

Im Tal der Königinnen kann das Grab der Nefertari besichtigt werden. Die Lieblingsfrau von Pharao Ramses II. wurde in einer reich verzierten Grabstätte mit ausdrucksvollen Wandmalereien beigesetzt.

Nicht übersehen werden kann der Tempel der Hatschepsut. Die imposante Tempelanlage wurde terrassenartig angelegt und direkt in den Felsen geschlagen. Das Bauwerk ist erstaunlich gut erhalten. Der Blick von den Treppenstufen der Tempelanlage reicht weit über das Niltal.

Pyramiden von Gizeh

Frontansicht der Sphinx, Gizeh
Frontansicht der Sphinx, Bild: AlexAnton / shutterstock

Die Attraktion jeder Städtereise nach Ägypten sind die Pyramiden von Gizeh. Die drei mächtigen Bauwerke scheinen von der geheimnisvollen Sphinx bewacht zu werden. Das Alter der Pyramiden wird auf etwa 4.500 Jahre geschätzt. Die Bauwerke gelten als einziges bis heute erhaltenes Weltwunder der Antike.

Die Cheops Pyramide besitzt mit einer Seitenlänge von 230 Metern und einer Höhe von knapp 140 Metern gigantische Ausmaße. Um die Errichtung der Pyramiden ranken sich viele Mythen und Sagen. Es wird vermutet, dass etwa 10.000 Arbeiter oder Sklaven an der Erbauung beteiligt waren.