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Sonntag, März 8, 2026
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Urlaub in Belek in der Türkei

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Goldene Strände, historische Stätten und Golfplätze von Weltklasse… Urlaub in Belek ist ein echter Publikumsmagnet. Dieser gehobene Ferienort mag zwar noch recht neu sein, aber das hat ihn nicht davon abgehalten, sich an der Türkischen Riviera einen Namen zu machen. Berühmt für seine 5-Sterne-Hotels und seinen 10 Meilen langen Sandstrand, ist Belek der König der Fliegen und Flop-Urlaube – denken Sie an lange Nachmittage, an denen Sie die Sonne genießen und fruchtige Cocktails schlürfen. Lust auf ein bisschen Abenteuer? Kein Problem! Es gibt eine Menge adrenalingeladener Aktivitäten, in die Sie sich stürzen können.

Besteigen Sie den Berg der Götter!

Golfen in Belek
Belek ist ein perfektes Ziel zum Golfspielen (Hier: Sueno Hotel Golf Belek), Bild: sdf_qwe / shutterstock

Schnüren Sie Ihre Wanderschuhe und cremen Sie sich mit Sonnencreme ein, um den Berg Olympos zu besteigen – die Aussicht von hier oben ist der Wahnsinn! Oder machen Sie sich auf den Weg zum Köprülü Canyon für ein unvergessliches Wildwasser-Rafting-Erlebnis. Oh, und hat jemand Achterbahn gesagt? Der Land of Legends Theme Park ist der ultimative Ort für Nervenkitzel – vergessen Sie nur nicht Ihre Badehose, es könnte ein oder zwei Spritzer geben!

Belek – ein Paradies für die Golfliebhaber

Aber es sind nicht nur die Fahrgeschäfte und Stromschnellen, die einen Urlaub in Belek so aufregend machen. Für die Golfliebhaber da draußen ist dieser Ferienort ein kleines Stück vom Himmel. Mit 11 Clubs – und sechs Meisterschaftsplätzen – gibt es reichlich Gelegenheit, Ihren Schwung zu üben. Und wenn Sie eher auf Sightseeing aus sind, gibt es in Belek auch einiges zu erkunden. Spielen Sie Archäologe, während Sie durch antike Ruinen wandern, oder kanalisieren Sie Ihren inneren Fotografen mit einem knipsfreudigen Ausflug zum spektakulären Kurşunlu-Wasserfall.

Themenpark – Land der Legenden

In der Nähe von Belek, etwas abseits der Küste, befindet sich ein riesiges Unterhaltungszentrum namens Land der Legenden. Beim Betreten des Komplexes fühlt man sich in die Welt der Märchen versetzt, und dieses Konzept wird auf der gesamten Anlage fortgesetzt. Nicht umsonst wird die Anlage als das Disneyland von Antalya bezeichnet. Der riesige Wasserpark bietet insgesamt 55 Wasserrutschen und eine Abenteuerpark-Attraktion mit allen erdenklichen Fahrgeschäften, darunter Gondelfahrten auf dem Kanal, Popcorn- und Donutstände und Märchenfiguren, wohin man schaut.
Dies ist ein wahres Paradies für Kinder. Besonders bemerkenswert sind die allabendlichen Laser- und Lichtshows und das beeindruckende Einkaufszentrum mit mehr als 100 Geschäften. Diese Aktivitäten ziehen jährlich Millionen von Touristen an und sind seit der Eröffnung die beliebteste Aktivität der Touristen.

Aufenthalt in einem Strandresort

Die Türkische Riviera bietet mehr als 630 Kilometer Küstenlinie. Bei so viel Auswahl fällt es oft schwer, sich für einen Strand zu entscheiden. Der Konyaaltı-Strand liegt vor der Kulisse des imposanten Taurusgebirges, der Mermerli-Strand – ein felsiger Sandstrand – befindet sich direkt am Hafen und ist über die Treppen eines Restaurants zu erreichen, und der Marmara-Strand ist nur mit dem Aufzug erreichbar. Familien werden den Kleopatra-Strand in der Nähe von Alanya schätzen, während der 18 km lange Patara-Strand bei Kaş für seinen weißen Sand bekannt ist.

Lara Beach besticht durch seine unmittelbare Nähe zu den Düden-Wasserfällen, die unmittelbar ins Meer fallen, während Olympos Beach durch seine Nähe zu Natur und Tierwelt überzeugt. Hier können Sie die Nacht in einem Baumhaus verbringen und Meeresschildkröten beobachten. Die Kleinstadt Kalkan ist von hohen Felsen umringt und hat das reizvolle Aussehen eines Fischerdorfes.

Antikes Aspendos-Theater

Ungefähr 40 km ostwärts von Antalya liegt Aspendos, berühmt für sein römisches Theater aus dem 2. Jahrhundert n. Chr. Es wird als eines der am besten bewahrten Theater der Welt angesehen und wird in den Sommermonaten immer noch als Veranstaltungsort genutzt. Jedes Jahr im Juni finden hier die Internationalen Opern- und Ballettfestspiele statt. Außerdem wird im Theater von Aspendos die berühmte Show “Feuer von Anatolien” aufgeführt. Der Besuch einer Aufführung im alten Theater ist sicherlich ein unvergessliches Erlebnis. Auf jeden Fall ein sehr beliebter Ort, den man in Belek unbedingt besuchen sollte.

Tagesausflug nach Antalya

Hadrianstor in Antalya
Hadrianstor in Antalya, Bild: IgorKR / shutterstock

Ein Tagesbesuch in Antalya, das nur 32 Kilometer von Belek entfernt liegt, bietet eine gute Möglichkeit, dem Alltag im Strandhotel zu entfliehen. Erkunden Sie die Stadt ausgehend von der Altstadt von Kaleiçi, dem historischen Zentrum. Das Hadrianstor in Antalya, der Hıdırlık-Turm, die Yivli-Minare-Moschee, das Kesik-Minarett und Kaleiçi mit seinen schmalen Gässchen, historischen Häusern und dem alten Yachthafen erstrecken sich über einen Bereich von etwa 1 km Durchmesser. Es ist ganz einfach, alles zu Fuß zu erkunden.

Verpassen Sie nicht die Düden-Wasserfälle (Unterer Düden-Wasserfall und Oberer Düden-Wasserfall), und wenn Sie Zeit und Lust haben, besuchen Sie anschließend das Aquarium von Antalya. Hier können Sie in insgesamt 64 Becken und 40 Themenaquarien rund 5.000 Fische und Unterwasserlebewesen sehen. Besonders eindrucksvoll ist das weltgrößte Tunnelaquarium – ein 131 m langer und 3 m breiter Tunnel, der unter den Becken entlangführt und das Gefühl erweckt, mit Haien zu schwimmen…

Besuchen Sie den Manavgat-Basar

Jeden Tag findet in Manavgat ein Markt statt. Der Freiluftmarkt in der kleinen Regionalstadt, 75 km östlich von Antalya, ist einer der größten in der ganzen Region. Der überdachte Basar im Stadtzentrum wird täglich veranstaltet. Hier finden Sie Schmuck, Leder, Souvenirs, handgewebte Teppiche, Kleidung, Gewürze und vieles mehr. Ein zusätzlicher Markt findet jeden Montag und Donnerstag in den Seitenstraßen statt, der in zwei Bereiche unterteilt ist. In dem einen werden vorwiegend Textilien und Kleidung verkauft.

Hier findet man viele bekannte Markenimitate, die nicht nach Deutschland eingeführt werden dürfen. Im anderen Teil verkaufen die Landwirte ihre heimischen Produkte – hier geht es vor allem um Obst und Gemüse.

Ein Urlaub in Belek hat viel zu bieten. Wenn Sie also zwischen einem luxuriösen Strandurlaub und einer actionreichen Flucht hin- und hergerissen sind, müssen Sie sich nicht entscheiden! Sonnenbaden, Bergsteigen und Achterbahnfahren sind hier an einem Tag zu schaffen.

Entdecken Sie Braga in Portugal

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Es kommt durchaus vor, dass Portugal mit seinen vielen Schönheiten ein wenig im Schatten des großen Bruders Spanien versinkt. Das wiederum hat schon viele Jahrhunderte Tradition, schließlich ist die Geschichte der beiden Länder nicht alleine durch das Schicksal der iberischen Halbinsel eng miteinander verknüpft. Dabei denken die meisten Menschen bei einem Besuch im westlichsten Teil des europäischen Festlandes vermutlich am ehesten an Lissabon, Porto oder eine der portugiesischen Inseln im Atlantik. Braga hingegen bietet nicht nur ein breite Historie und eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten, sondern vor allem ein interessantes Reiseziel für jene, die eher im Norden von Portugal auf der Suche nach einem interessanten Urlaub sind.

Braga – religiöses Zentrum Portugals voller Geschichte

Bom Jesus do Monte
Bom Jesus do Monte, Bild: LucVi / shutterstock

Natürlich gehen auch die Anfänge Bragas auf die Römer zurück, die mehr oder weniger erfolgreich versuchten, die iberische Halbinsel zu erobern und zu befrieden. So richtig gelungen ist es ihnen niemals aber auch danach haben weder Spanien noch Portugal wirklich zur Ruhe gefunden. Erst im Mittelalter entwickelten sich hier unabhängig voneinander zwei der beeindruckendsten Reiche der Welt, die besonders durch die Kolonialisierung Südamerikas zu Reichtum und Einfluss gekommen sind. Spuren davon lassen sich heute auch noch in Braga finden, wo besonders der Katholizismus bis zuletzt seine Spuren hinterlassen hat.

Bereits im Jahr 1089 wurde in Braga die erste Kathedrale errichtet und auch heute spielen die Kirche in der Architektur der Stadt noch eine entscheidende Rolle. Im Laufe der Zeit entwickelten sich rund um diese Kirchen die verschiedensten Plätze, Märkte, Straßen und Siedlungen, die das Bild der Stadt bis heute prägen. Braga konnte sich diesen Charme erhalten und ist daher schon aufgrund der Altstadt mit den vielen Zeugnissen aus der Geschichte ein Anziehungsort für all jene, die auf der Suche nach besonderen Sehenswürdigkeiten aus Portugals Geschichte sind.

Es ist aber nicht nur die Stadt selbst, die Einwohner mit Monumentalbauten und beeindruckenden Zeugnissen der Geschichte unterhält. Das Umland ist geprägt von alten Kloster- und Verteidigungsanlagen, die die Jahrhunderte überdauert haben und sich schnell zu Sehenswürdigkeiten entwickelten. Es kann sich also durchaus lohnen, eine der vielen Touren in der Umgebung zu nutzen, um das eher hügelige Umland zu erkunden und dabei auf den einen oder anderen Schatz zu treffen.

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Braga und Umgebung

Santa Barbara Gärten in Braga
Santa Barbara Gärten in Braga, Bild: Alena Zharava / shutterstock

Die bereits erwähnten Kirchen und Klöster zieren das Stadtbild und sind ein wichtiger Teil der Identität der Menschen in der Stadt. Es ist schwierig, eine Kirche auszuwählen, die sich über alle anderen erhebt – daher sollte man eine gute Auswahl gesehen haben. Da wäre etwa die Sé de Braga, die älteste Kathedrale und Kirche der Stadt, die ihre Wurzeln wohl schon im 3. oder 4. Jahrhundert nach Christus verzeichnen darf. Die Kirche im gotischen Stil ist bis heute das Wahrzeichen der Stadt und es gibt unfassbar viele Geschichten, die sich um sie ranken.

Natürlich sollte man auch die Bom Jesus do Monte gesehen haben, die Wallfahrtskirche, die ein bisschen außerhalb der Stadt liegt und die vielleicht berühmtesten Treppenstufen von ganz Portugal zu bieten hat. Nach dem Aufstieg hat man hier einen unglaublichen Ausblick auf die Stadt und kann die Kirche erkunden, sobald man ausreichend Fotos von der Skyline gemacht hat.

Natürlich gibt es in Braga nicht nur alte Kirchen und Klöster zu sehen, auch wenn man ganze Tage damit verbringen könnte, sie alle zu erkunden. Im Laufe der Jahre haben sich diverse Einkaufsstraßen und Marktplätze entwickelt, der Platz der Republik ist bis heute ein pulsierendes Zentrum des Lebens in der Stadt und an jeder Ecke findet man neue Dinge, dieser atemberaubenden Kultur, die man einfach erleben möchte. Enge Straßen und Gassen, die durch die Stadt führen und ein bisschen vom historischen Eindruck von Braga vermitteln, laden einfach zu seinem ausladenden Spaziergang ein.

Darüber hinaus kann man nicht nur Touren zu den Klöstern, den Wasserfällen, Bergen und Hügeln in der Nähe buchen, sondern sich beispielsweise auf den Weg nach Porto machen. Die Stadt ist mit dem Auto gerade einmal eine Stunde entfernt und bietet mit dem lebendigen Hafen und der eher modernen Atmosphäre eine absoluten Kontrast zu dem Leben in Braga, wo es eher etwas gediegener und historischer zugeht.

Braga auf kulturelle Weise erkunden

Die Stadt Braga hat kein ausuferndes Nacht- und Partyleben – dafür wäre tatsächlich eher der Ausflug nach Porto zu empfehlen – sondern lebt von einer sehr einfachen Kultur. Es gibt viele Restaurants und gute Bars, in denen man den Abend nach einem langen Fußmarsch ausklingen lassen kann. Die historische portugiesische Küche, mit den vielen herzhaften Gerichten, spielt hier eine besondere Rolle. Wer einmal Kaninchen im Rotwein nach mehreren Stunden aus dem Ofen genießen oder eines der guten Biere der Portugiesen probieren wollte, wird hier genau die richtige Erfahrung machen. Gleichzeitig gibt es viele außergewöhnlich gute Hotels, die den Aufenthalt besonders interessant und komfortabel machen und genau die Ruhe bieten, die man nach einem langen Spaziergang durch die Altstadt gebrauchen kann.

Santanyi, kleine Stadt mit Charme

Insgesamt ist Mallorca nicht größer ist als der norddeutsche Landkreis Vorpommern Greifswald und doch erscheint die Insel so vielfältig wie die ganze Welt. Zwischen dem Cap de Formentor, nach Ansicht der Mallorquiner der “Treffpunkt der Winde” und dem Hauch von Südsee an den Traumstränden der Cala Mondragò und der Cala Llombards kann es sowohl idyllisch und einsam als auch laut und überlaufen, exklusiv, billig und wunderschön sein. Keine vier Kilometer hinter den weißen Stränden am Mittelmeer liegt die kleine Stadt Santanyi im Süden der Insel, wo es den ursprünglichen Charme Mallorcas nach wie vor gibt.

Magischer Ort auf einer Lieblingsinsel

Die kleine Stadt erscheint wie aus einem Guss und ihr Bild wird geprägt vom goldgelben Sandstein mittelalterlicher als auch moderner Gebäude. Santanyis Sandstein kommt ausschließlich aus Steinbrüchen aus dem Umland und er sorgt für Santanyis unverwechselbare Attitüde. Dazu erscheinen besonders stimmungsvolle Kontraste durch die saftig grünen Palmen, deren ausladende Blätter sich vor den Sandsteinhäusern an der Plaça Major und dem blauen Himmel im sanften Wind wiegen.

Dieser Ort hat Ursprünge in der Antike und der Zeit der Römer. Im 13. Jahrhundert war aus dem Dörfchen eine Stadt geworden, vor der plündernde Piraten keinesfalls Halt machten. Den Freibeutern setzten die Bürger Santanyis zunächst eine Stadtmauer und das Stadttor Porta Murdada und später eine wehrhafte Festung bei Cala Llonga entgegen.

Arm waren die fünfeinhalb tausend Menschen der Stadt wohl bis in die 1960-er Jahre hinein, bis der aufkommende Tourismus für ein wirtschaftliches Aufblühen sorgte. Viele reiche Spanier erbauten im Umfeld ihre Sommerresidenzen, aber auch erste Europäer siedelten nun hier im Süden der sonnigen Baleareninsel.

Santanyi erleben

Markt in Santanyi
Der beliebte Markt in Santanyi, Bild: panoglobe / shutterstock

Bis heute umgeben Reste der alten Stadtmauer Santanyis historischen Ortskern. Das alte Stadttor Porta Murada hat einen Turm aus dem 16. Jahrhundert und gilt als beliebter Treffpunkt für Einheimische und Touristen auf dem Weg zur Plaça Major. Schöne dreistöckige Sandsteinhäuser rahmen den zentralen Platz ein. In den unteren Etagen laden Restaurants und Cafés zu Besuchen ein, dabei pulsiert das Leben in der warmen Jahreszeit unter den großen Sonnenschirmen auf der Plaça, während die großen grünen Fensterläden Innenräume vor großer Hitze schützen.

Das im Jahr 1902 erbaute Rathaus und die Kirche Santa Andreu gehören zu den Sightseeing-Highlights. Das Gotteshaus aus dem 18. Jahrhundert ist mit einer wertvollen Barockorgel ausgestattet und in der direkten Nachbarschaft ist das kunstvoll ausgearbeiteten Kreuzrippengewölbe der alten Rosenkranzkapelle Capella del Roser besonders sehenswert.

Überall in der Stadt treffen Besucherinnen und Besucher auf Kunstateliers und Boutiquen, die renommierte Galeria Sailer in einem schmucken barocken Stadthaus offeriert besondere Glaskunst, Teppiche, Skulpturen und Gemälde und in der Casa de Arte werden regelmäßige Grafik-Workshops angeboten.

Von Designerjeans bis zum aromatischen Meersalz: Rings um die Plaça Major schlagen nicht nur die die Herzen der Kunstfreunde, sondern auch die der Fashion Victims höher – und nach Shopping total steht Erholung auf dem Programm: Santanyis Restaurants laden spätestens dann zum Genuss mallorquinischer Gastlichkeit ein. Es gibt wunderbare romantische Candlelight Dinners am Abend und tagsüber laden die Bistros ein zu Tapas und Wein. Während die Eltern relaxen, toben die Kinder über den autofreien Platz.

Sonne, Wind und Meer – unterwegs auf schönen Inselpfaden

Vom Zentrum Santanyis lediglich fünf Kilometer entfernt liegt das artenreiche Naturschutzareal des Parc natural de Mondragó mit seltenen Tieren sowie kostbaren Orchideen und der Cap de ses Salines gilt als südlichster Punkt Mallorcas: Auf dieser Landspitze befindet sich ein alter Leuchtturm. Ein Weingut lädt an Ort und Stelle zur Weinprobe in die zugehörige Bodega ein.

Apropos Wein: Einige Kilometer nördlich von Santanyi liegt auch ein ökologisch betriebenes Weinbaugebiet bei Felantix, wo alte Rebstöcke beste Weine entstehen lassen, die an Ort und Stelle probiert und gekauft werden können.

In einiger Entfernung führen Wege ins Tramantuna-Gebirge mit einer besonders intakten Natur. Wer hier von einem Plateau im Schatten von Mallorcas höchsten Berg Puig Major die seltenen, majestätischen Mönchsgeier beobachten konnte, wird diesen Magic Moment sicher niemals vergessen.

Schöne Momente en masse bieten natürlich auch Sonne, Wind und Mittelmeer beim Besuch des kleinen Hafens Cala Figuera mit der anschließenden Badebucht. Als regelrechtes Badeparadies für Familien gilt die Cala Santanyi und der naheliegende Golfplatz Vall d’Or gilt als Nonplusultra für Golfer.

Last, but not least ist auch ein Abstecher zur kleinen Insel Cabrera im Süden Mallorcas empfehlenswert. 75 Minuten dauer die Fährüberfahrt zu diesem Naturparadies mit einer Festung und der leuchtenden blauen Grotte. Zuletzt sitzen alle in der Hafenbar auf Holzbänken, trinken kalten Wein aus Wassergläsern und wundern sich sehr, dass der Wirt kein Holzbein hat. Denn hier auf dem kleinen Eiland ist alles wie in Robert Louis Stevensons Abenteuerroman “Die Schatzinsel”.

So stellen sich die Mallorca-Ferien allemal als Urlaubs-Schatz heraus – und die kleine Stadt Santanyi als besonderes Schmuckstück für alle, die den mallorquinischen Lebensstil schätzen und ihre Urlaubszeit abseits des Massentourismus im unverfälschten Ambiente genießen wollen.

Die Inselwelt Kroatiens – Perlen im Adriatischen Meer

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Kroatien besteht nicht nur aus dem Festland und etwa 6000 Kilometern Küstenausdehnung, sondern auch aus über 1200 wunderschönen Inseln. Jede Insel hat ihr eigenes Gesicht, sodass die kroatischen Inseln den Geschmack eines jeden Reisenden treffen. Am Besten lernen Sie diese Inseln kennen wenn Sie sich eine Segelyacht in Kroatien mieten. Wir haben Ihnen die schönsten Inseln Kroatiens zusammengestellt

Insel Brac

Die Insel ist auf zwei Wegen erreichbar: Mit dem Auto oder mittels einer Kombination aus einem Flug bis Split, der Weiterreise mit dem Bus und schließlich der Fahrt mit der Fähre oder einem Katamaran bis nach Supetar oder Bol.

Die Insel Brac charakterisiert sich vor allem durch helle Sandstrände sowie das bekannte “Goldene Horn” – eine Sandzunge, die in das Adriatische Meer hineinragt und zu beiden Seiten zum Baden und Entspannen einlädt. Doch nicht nur das “Goldene Horn”, sondern auch die anderen Strände sind ideal zum Baden, Sonnen und Erholen. Ihre Gesamtlänge auf der Insel Brac umfasst etwa 170 Kilometer, sodass selbst bei Ausflügen immer ein kleiner Badestopp in das Tagesprogramm integriert werden kann.

Kleine Dörfer und Kirchen, enge Gassen und die kulturell wertvollen Orte Bol und Supetar laden zum Bummeln und Entdecken ein. Brac verfügt zudem über hohe Kalksteinvorkommen, weswegen die Insel viele Souvenirs des Materials als Andenken an den Besuch bereithält.

Brac eignet sich für Liebhaber von gutem Essen und Wein. Einheimische Oliven, Käse vom Bauern, frische kroatische Wurst kombiniert mit einem guten Wein runden den Urlaub auf der Insel Brac perfekt ab.

Insel Krk

Krk, Kvarner Bucht
Krk an der Kvarner Bucht in Kroatien, Bild: Andrew Mayovskyy / shutterstock

Die Insel Krk ist mit dem Auto oder Wohnmobil von Deutschland aus über eine Brücke vom kroatischen Festland erreichbar. Eine lange Anreise entfällt, da die größte Insel des Landes sehr weit nördlich liegt.

Krk hat einige schöne Strände zu bieten, die vor allem aufgrund ihres glasklaren Wassers sehr beliebt sind. Die Strandabschnitte in Baska und der Vela Plaza sind feine Kiesstrände, welche flach abfallend und dadurch bestens für Familien mit kleineren Kindern geeignet sind.

Sehenswert sind die Tropfsteinhöhle in Biserujka sowie die griechischen Kirchen und Festungsanlagen auf der Insel. Malinska ist perfekt für all jene, die gerne entlang eines Hafens schlendern und die Atmosphäre eines ehemaligen Fischerdorfes genießen.
Krk ist auch für Spaziergänge und kleine Wanderungen geeignet, da es eine abwechslungsreiche Landschaft mit üppiger Vegetation hat.

Ein Geheimtipp auf der Insel Krk ist der Ort Vrbnik, der einen Tagesausflug lohnt. Er befindet sich hoch auf einer Klippe gelegen und ist von üppigen Weinreben umgeben – eine Weinverkostung ist hier ein absolutes Muss.

Insel Rab

Rab, Kroatien
Blick auf Rab, Bild: Antun Cerovecki / shutterstock

Die Insel Rab liegt südlich der Insel Krk und ist mit der Fähre erreichbar. In den Monaten der Hauptsaison ist sie vor allem bei den Deutschen sehr begehrt. Dies mag an der Vielfalt liegen: Während die Städte sehr lebendig sind, findet sich in den kleineren Orten im Inselinneren eine angenehme Ruhe sowie wunderschöne Landschaft in der Umgebung.
Zudem kann die Insel 30 Sandstrände verzeichnen, von denen der San Marino-Strand im Norden der Insel besonders beliebt ist. Er ist flach abfallend und kristallklar – perfekt für Familien sowie Urlauber, die nicht so gut zu Fuß sind. Wer FKK bevorzugt, findet auf Rab einige Strandabschnitte, an denen das freizügige Baden erlaubt ist.
In der gleichnamigen Hauptstadt gibt es kulturell interessante Bauwerke und einige Möglichkeiten für Einkäufe. Sehr sehenswert sind auch die zahlreichen Glockentürme.

Insel Korcula

Die Insel Korcula ist eine der südlicheren Inseln Kroatiens und bekannt für ihre üppig grüne Vegetation. Die Fähren zur Insel fahren von Drvenik und Split, nachdem die Strecke im Landesinneren relativ zügig über die Autobahnen zurückgelegt werden kann.
Korcula ist geprägt durch den Seefahrer Marco Polo, der überall seine Spuren hinterlassen hat. Zahlreiche Denkmäler, Skulpturen und Schriftstücke ziehen sich wie ein roter Faden über die gesamte Insel.

Die größten und zugleich auch schönsten Städte sind Korcula-Stadt und Vela Luka. Beide haben belebte Stadtzentren mit vielen kleinen Cafés, Restaurants, Geschäften und Eisdielen. Malerisch am Hafen gelegen, ist Vela Luka ein schöner Ort für Entspannung, abendliche Spaziergänge und genussvolle Reisende, die gerne gut mit einem tollen Ausblick essen.

Insel Pag

Die Insel Pag ist gemeinhin nicht sehr bekannt, jedoch beliebt bei jungen Leuten und Partypeople. Während die gleichnamige Inselhauptstadt mit einem Museum für Spitze und einem Benediktinerkloster eher ruhig ist, ist der Ort Novalja voller Leben und hat einen schönen Sandstrand.

Erreichbar ist Pag auf zwei verschiedene Arten: Per Fähre ab Prizna oder über die Brücke, die die Insel mit dem kroatischen Festland verbindet.

Kroatiens Nachtleben blüht hier auf – die Insel Pag ist ideal für alle, die gerne im Urlaub feiern wollen, ein reges Nachtleben mögen und keinerlei Probleme mit lauter Musik bis in die frühen Morgenstunden haben. Pag ist lebhaft und erlebt seine Blütezeit im Frühjahr, wenn der kroatische Spring Break abgehalten wird. Zu dieser Zeit pilgern tausende junge Menschen aus aller Welt auf die Insel, um tagelang ausgelassen Party zu machen und das Leben in vollen Zügen zu genießen.

Mehr als nur Corona: Wichtige Impfungen auf Europa-Reisen

Impfpass-Check gehört zu jeder guten Urlaubsplanung

Eine Urlaubsreise sollte, vor allem in der Pandemie, sorgfältig geplant sein. Dabei ist es neben den Corona-Schutzmaßnahmen wichtig, auch an den Schutz vor weiteren Krankheiten zu denken. Eine rechtzeitige Überprüfung des Impfschutzes sollte Bestandteil jeder Reisevorbereitung sein. Denn bereits im europäischen Ausland, vor allem am Mittelmeer und in Osteuropa, besteht ein Risiko, sich beispielsweise mit Viren, wie dem Hepatitis-A-Virus, anzustecken.

Mangelnde Hygiene auch in Europa häufiger Grund für Infektion

Viele wünschen sich momentan nur eines: Im Sommerurlaub die Freizeit genießen und entspannen. Damit das auch funktioniert und man vor allem nach dem Urlaub keine böse Überraschung erlebt, ist ein Schutz vor Hepatitis wichtig. In Deutschland sind ein großer Teil der neu diagnostizierten Hepatitis-A-Infektionen ein ungewolltes Reisesouvenir. Die hochansteckende Hepatitis A wird daher auch als „Reisehepatitis“ bezeichnet. In beliebten europäischen Ländern, etwa am Mittelmeer oder in Osteuropa, ist das Risiko besonders erhöht. Bei niedrigen hygienischen Standards steigt die Infektionsgefahr etwa durch verunreinigtes Wasser. Die Übertragung von Hepatitis A erfolgt durch Kontakt- oder Schmierinfektion hauptsächlich über kontaminierte Lebensmittel. Dazu zählt der Verzehr von rohem Fisch und Meeresfrüchten (z. B. Muscheln, Schalentiere, Austern), aber auch Obst und Gemüse oder Eiswürfel in Getränken können für eine Ansteckung sorgen.[1]

Hepatitis-A-Ausbrüche im Mittelmeerraum zeigen, wie wichtig der Schutz ist

Die Gefahr ist für Reisende nicht immer sichtbar. Häufig liegen zwischen Ansteckung und den ersten Symptomen mehrere Wochen, sodass der mögliche Infektionsweg nicht mehr rekonstruiert werden kann. Bricht die Krankheit aus, kann sie zu unspezifischen Magen-Darm-Symptomen sowie allgemeinem Krankheitsgefühl führen. Aktuelle Hepatitis-A-Ausbrüche unterstreichen die Wichtigkeit der Impfung. Im Jahr 2018 infizierten sich 39 Reiserückkehrer in Marokko mit Hepatitis A, die Übertragungsquelle waren kontaminierte Datteln.[2] Personen, die in entsprechende Risikogebiete reisen, sollten daher einen ausreichenden Impfschutz aufweisen.[3] Gegen Hepatitis A und auch B gibt es seit Jahrzehnten gut verträgliche und wirksame Impfungen. Für Kurzentschlossene kann die Impfung gegen Hepatitis A noch kurz vor der Reise verabreicht werden. Neben einem umfassenden Impfschutz sind außerdem einige Ernährungshinweise hilfreich. Grundsätzlich sollte auf Eiswürfel in Getränken verzichtet, Leitungswasser nur abgekocht verwendet sowie bei Getränken auf industriell verschlossene Behälter geachtet werden. Roher Fisch und nicht durchgebratenes Fleisch sollte ebenfalls nicht auf dem Speiseplan stehen. Es gilt also: Lebensmittel schälen, kochen, oder komplett darauf verzichten.[4]

Zur Vorbereitung: Impfpasscheck bei Hausärzt*innen

Um ausreichend geschützt zu sein, sollten reisende Personen ihren Impfstatus frühzeitig (4-8 Wochen vor der Reise) überprüfen lassen, um gegebenenfalls die Standardimpfungen Covid-Booster, Tetanus, Diphtherie, Pertussis, Influenza und auch Hepatitis auffrischen zu lassen. Den Impfpasscheck bieten alle Hausärzt*innen an. Nützliche Infos für die gesundheitliche Urlaubsplanung und zu allen wichtigen Reiseimpfungen bietet die Internetseite www.bereit-zu-reisen.de. 

Über GSK

Wir sind ein weltweit tätiges forschendes Gesundheitsunternehmen mit dem Anspruch, Menschen dabei zu helfen, ein aktiveres, längeres und gesünderes Leben zu führen. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte www.de.gsk.com.

Weitere Informationen zur Reisegesundheit auf www.bereit-zu-reisen.de.

[1] RKI „Ratgeber Hepatitis A“. Verfügbar unter: https://bit.ly/3bXlF8G. Februar 2022.

[2] RKI Epidemiologisches Bulletin 06/2019. Verfügbar unter https://bit.ly/3oFLWhg. Februar 2022.

[3] RKI FAQ Impfschutz Hepatitis A Verfügbar unter: https://bit.ly/3L3O500. Februar 2022.

[4] RKI „Ratgeber Hepatitis A“. Verfügbar unter: https://bit.ly/3bXlF8G. Februar 2022.

Die schönsten Strände Frankreichs

Frankreich ist berühmt für den Eiffelturm und seine renommierten Museen. Die köstliche französische Küche des Landes erfüllt obendrein die Urlaubsträume der Besucher. Des Weiteren säumt eine 3.427 Kilometer lange Küste mit zahlreichen Sandstränden das glitzernde Mittelmeer, den Ärmelkanal und den Atlantik. Daher ist die Wahl des nächsten Urlaubsziels auch gar nicht so einfach. Touristen weltweit haben gewiss schon von der französischen Riviera gehört. Sie steht für Glanz, Glamour und unglaubliche Schönheit.

Urlauber, die abseits der bekannten Touristenpfade unterwegs sind, finden versteckte Buchten, verschlafene Fischerdörfer und einsame Sandstrände, in denen sie sich in Ruhe entspannen können. Denn in Frankreich finden Touristen wirklich alles, was sie brauchen, um einen unvergesslichen Urlaub in Frankreich zu verbringen. In unserem Leitfaden stellen wir vier der schönsten Urlaubsziele vor, damit Sie die perfekte, sonnenverwöhnte Glückseligkeit finden.

1. Der Traumstrand von Biarritz:

Nouvelle Aquitaine
Biarritz ist ein beliebter Urlaubsort in der Region Nouvelle-Aquitaine, Bild: Mike_O/shutterstock

Biarritz ist ein eleganter Badeort, der seit der Belle Epoque (1871 bis 1914) Gäste aus der High Society anzieht. Der wunderschöne, breite Strand “La Grande Plage” ist nahe dem Zentrum von Biarritz gelegen. Er ist zirka 500 Meter lang und erstreckt sich zwischen dem berühmten Hôtel du Palais und dem Casino Barrière. Der Strand lädt zum Sonnenanbeten und Schwimmen ein. Das Meer in Biarritz wird dank seiner Wellen auch zum Surfen genutzt. Des Weiteren bietet sich die Promenade Quai de la Plage für gemütliche Spaziergänge an. Dort finden die Besucher auch Restaurants, Cafés und Bars, es gibt zudem Strandzelte und Sonnenschirme zu mieten.

Der Plage du Miramar, mit der wunderschönen Naturkulisse, ist direkt neben dem Grand Place gelegen. Seine bunt gestreiften Strandzelte verleihen ihm einen anmutigen Look. Bekannte Surfstrände in Biarritz sind die Côte des Basques, dort finden zum Beispiel Surfwettbewerbe statt sowie der Plage de Marbella, dabei handelt es sich um einen zerklüfteter Strand mit tosenden Wellen.

2. Das gehobene Reiseziel Saint-Tropez

Saint-Tropez, an der französischen Riviera gelegen, ist ein Synonym für Glamour am Meer und einer wunderschönen mediterranen Landschaft. Der Strand Plage de Pampelonne ist 4 Kilometer lang und liegt 6 Kilometer südlich von Sain-Tropez. Er erstreckt sich zwischen dem Cap du Pinet und der Pointe de la Bonne Terrasse und ist in Abschnitte unterteilt.

Ursprünglich war Saint-Tropez ein unprätentiöses Fischerdorf. Das historische Zentrum der kleinen Stadt hat den Besuchern immer noch traditionelle, provenzalische Märkte unter freiem Himmel und Straßencafés zu bieten, die auch von den Einheimischen frequentiert werden.

Der Strand Plage de Pampelonne bietet den Urlaubern den Luxus, den sie von einem Resort an der Côte d’Azur erwarten dürfen. Neben den öffentlichen Bereichen gibt es natürlich auch private Strandclubs, die Annehmlichkeiten wie Liegestühle, Sonnenschirme, Cabanas und gepflegte Toiletten zu bieten haben.

3. Cap d’Antibes

Cap d'Antibes
Cap d’Antibes, Bild: AerialDronePics / shutterstock

In Antibes können sich Urlauber über ein wunderbares Klima, wunderschöne Sandstrände und eine spektakuläre Küste freuen. Des Weiteren gibt es in dieser Stadt an der Côte d’Azur auch viele unterhaltsame Aktivitäten, wie etwa den Künstlerwanderweg. Er führt an mehreren Bildern von Gemälden vorbei.

Obendrein ist Cap d’Antibes für seine Sandstrände wie den malerischen Plage de la Garoupe und den Stränden Plage Keller, La Petite Plage und Plage Joseph bekannt. Während der Hochsaison nehmen private Strandclubs den größten Teil der Immobilien am Plage de la Garoupe ein. In der Nebensaison ist jedoch der gesamte Küstenabschnitt für die Öffentlichkeit zugänglich.

Entlang des Wanderweges “Sentier de Tirepoil” können Urlauber die schöne Aussicht auf das Meer und die herrlichen Villen entlang des Weges bewundern. Touristen haben zudem die Möglichkeit, Museen wie das “Musée d’Archéologie Terrestre et Sous-Marine” und das “Château Grimaldi” zu besuchen. Die Altstadt von Antibes beeindruckt mit seinen schönen Stadtmauern, den engen Gassen und den gemütlichen Plätzen. Außerdem liegen die Städte Nizza und Cannes gleich um die Ecke.

4. Der Strand von Étretat

Der Strand von Étretat
Der Strand von Étretat, Bild: Francesco Meroni / shutterstock

Diesen Strand besuchen Touristen während ihres Urlaubs in Étretat. Er erstreckt sich beinahe über einen Kilometer zwischen den Klippen von Aval und Amont. Der Strand ist beinahe komplett mit Kieselsteinen bedeckt und durch einen Deich (“le perrey”) von der Stadt getrennt. Dieser Deich besteht aus den vier Terrassen Courbet (Gustave), Monet (Claude), Leblanc (Maurice) und Boudin (Eugene). Vom Strand aus haben Besucher einen schönen Blick auf den Ärmelkanal.

Da der Strand von Etretat im Sommer überwacht wird, ist in diesem Zeitraum auch das Schwimmen erlaubt. Es steht auch ein Floß als Sprungbrett zur Verfügung. Der Strand von Etretat, wurde zudem mit der “Blauen Flagge” ausgezeichnet, einem Symbol für vorbildliche Umweltqualität. Urlauber können dort in Ruhe baden. Von den Friends of Etretat wird jedes Jahr eine Abfallsammlung organisiert, die überdies noch von den Ocean Initiatives und Surfrider Foundation Europe unterstützt wird.

Der in der Normandie gelegene Strand von Etretat ist zudem ein sehr guter Ort für Surfer. In der Nähe der Claude-Monet-Terrasse befindet sich ein Hafen an dem sich Fischer und Wassersportler treffen. Es werden auch Kurse zum Windsurfen angeboten.

Dank der malerischen Felsformationen kommen am Strand von Étreat sowohl Hobbyfotografen als auch Künstler auf ihre Kosten. “Jardins d’Etretat” beispielsweise ist ein über den Klippen gelegenes landschaftliches Wunderwerk in dem sich Kunstwerke mit terrassenförmig angelegten Gärten verbinden und zum Fotografieren einladen. Eine schöne Promenade führt entlang des smaragdgrünen Wassers und bietet nach dem Schwimmen eine reizvolle Abwechslung.

Frankreich hat wirklich jedem Urlauber etwas zu bieten. Sonnige Tage im warmen Wasser, stilvolle Restaurants und wunderschöne Stranddestinationen. Zudem gibt es die Möglichkeit bekannte Museen zu besuchen.

Entspannter Urlaub auf der Insel Filicudi

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Die traumhaft schöne Insel Filicudi liegt im Tyrrhenischen Meer vor der Nordküste Siziliens. Sie stieg vor Jahrhunderten aus dem Meer hervor und besticht durch ihre einzigartige Landschaft. Die Insel ist einer der sieben Liparischen Inseln von Sizilien. Märchenhafte Grotten, ein türkisblaues Meer und lange Wanderwege ziehen die Touristen auf die Insel. Auch Menschen, die die Ruhe suchen, sind hier absolut richtig.

Die magische Aura der Insel lässt die Menschen herunterkommen und die Gedanken an den alltäglichen Stress verschwinden. Auf der Insel bleibt man von dem Massentourismus verschont. Das glasklare Meer lädt zum Schwimmen und zum Tauchen ein. Die Insel ist Teil des Unesco-Weltkulturguts. Hier kann Urlaub alleine oder mit der ganzen Familie gemacht werden. Sportler suchen die Insel auf, um Wassersport zu betreiben. Vor allem auch für Naturliebhaber ist diese Insel ein absoluter Traumort. Auch Menschen, die nach einem ruhigen Ort suchen, wo sie sich entspannen und erholen können, sind auf der Insel Filicudi richtig. Ebenso Geschichtsliebhaber können sich auf dieser Insel austoben und inspirieren lassen.

Der Mittelpunkt der Insel

Wer einkaufen gehen möchte, geht zum Filicudi Porto. Das Filicudi Porto ist ein nettes, kleines Fischerdorf. Läden für den täglichen Gebrauch können hier besucht werden. Auch einen Kleidungsladen gibt es in diesem Dorf. Natürlich können hier auch Restaurants besucht werden. Eine Apotheke gibt es ebenfalls.

Ferien auf Filicudi

Die kunterbunte Unterwasserwelt lädt zu einem Tauchausflug ein. Auch ein Ausflug auf den Monte Fossa delle Felci kann unternommen werden. Der Monte Fossa delle Felci ist ein inaktiver Vulkan, der 774 m hoch ist. Diesen kann man über Wanderwege erreichen und besichtigen. Das Capo Graziano ist ein Kap auf der Insel. Es handelt sich hierbei um ein prähistorisches Dorf. Überreste der Bronzezeit können hier bewundert werden. Auf der Landseite des Capo Graziano findet man eine Siedlung, die Reste von über 20 historischen Hütten beinhaltet. Es wird vermutet, dass diese Siedlung um die 2.200–1.700 v. Chr entstand. Allgemein konnten auf der Insel viele Funde aus frühere Zeit geborgen werden. Eine Insel voller Geschichte, Kultur und atemberaubender Natur.

Das Dorf mit der ruhigen Atmosphäre

Filicudi auf den Liparischen Inseln
Traumhafte Natur, Bild: Giuma / shutterstock

Das Pecorini a Mare ist ein kleines Fischerdorf, welches von einer atemberaubenden und ruhigen Atmosphäre umgeben ist. Es liegt in einer kleinen Bucht der Insel. Umgeben ist das Fischerdorf von steilen Hängen und felsiger Landschaft. Die traditionell gestalteten Häuser sind bestens geschützt gegen die Sonne, die hier hauptsächlich strahlt. Die meisten Häuser besitzen mit Strohdächern bedachte Terrassen. Besonders die Gärten der Häuser stechen einem ins Auge. Sie sind befüllt mit Kakteen und anderen ausdrucksstarken Pflanzen. Von den Häusern hat man einen hervorragenden Blick auf das Meer. Es gibt die tolle Möglichkeit, in einem nachhaltigen und ökologischen Haus den Urlaub zu verbringen.

Freizeitaktivitäten

Wer die mediterrane Küche liebt, ist hier absolut richtig. Ein Restaurantbesuch ist hier ein Muss. Das Restaurant La Sirena bietet nicht nur kulinarische Köstlichkeiten, sondern auch eine wundervolle Aussicht auf das Meer. Auch Bootstouren können hier unternommen werden. Bootstouren sind nicht nur tagsüber möglich. Es werden auch Bootstouren in der Nacht angeboten. Ein ganz besonderes Erlebnis ist es, im Dunkeln mit dem Boot rauszufahren. Die Grotta del Bue Marino ist ein absoluter Anziehungsort von Touristen. In dem Höhlensystem lebte zur früheren Zeit eine Mönchsgruppe. Nun kann die Grotta del Bue Marino von Touristen besichtigt werden. Die Höhle besteht aus zwei Teilen, die beide besichtigt werden können. Die Wasserhöhle weist mehrere kleine Süßwasserseen auf. In der Höhle können Stalaktiten und Stalagmiten begutachtet werden. Auch Zeichnungen aus früheren Zeiten wurden in der Höhle gefunden. Wer sich für die Geschichte interessiert, kann auch das Museo di Filicudi besuchen gehen. Das Museum besitzt fünf Ausstellungshallen. Hier findet man Informationen zur Entwicklung der Insel.

Zeit am Meer

Die meisten Touristen kommen wegen der Natur und dem Strand auf die Insel. Besonders beliebt ist der Strand Le Punte. Dieser liegt im Süden der Insel und bietet ein unglaubliches Badeerlebnis. Hier hat man seine Ruhe und kann seiner Seele freien Lauf lassen. Der Strand ist optimal zum Tauchen geeignet. Den Sonnenuntergang sollte man sich hier definitiv nicht entgehen lassen. Der Kieselstrand erstreckt sich mehrere Meter von der Mole bis hin zum Capo Graziano.

Lust auf Urlaub geweckt?

Vor allem für Leute, die mal eine Auszeit benötigen, ist dieser Urlaubsort optimal. Kein großer Trubel oder Massentourismus. Auf dieser Insel kann der Urlaub ungestört genossen werden.

Balearische Inseln – das Paradies auf Erden

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Die Balearischen Inseln faszinieren und verzaubern. Kilometerlange Sandstrände und zauberhaftes Mittelmeerwasser ziehen Touristen aus aller Welt an. Es gibt fünf Baleareninseln – Mallorca, Ibiza, Menorca, Formentera und Cabrera. Jede der Inseln ist wie ein kleines Juwel mit ihrer eigenen Größe, Pracht und Schönheit.

Unser Tipp: Nutzen Sie die Möglichkeit zwischen den Balearen-Inseln mit der Fähre überzusetzen und so verschiedene Inseln kennen zu lernen.

Mallorca – die größte der Baleareninseln

Spanien, Mallorca
Mallorca hat neben den bekannten Touristenorten auch viele malerische Buchten zu bieten, Bild: vulcano / shutterstock

Zunehmend attraktiv für Aktivurlaub, sowohl auf dem Wasser als auch in der Natur. Die Hauptstadt Mallorcas ist Palma de Mallorca, die größte Stadt und der größte Hafen der Insel. Die Stadt ist voller Romantik, schöner Landschaften und zahlreicher Baudenkmäler. La Cían, die Kathedrale von Palma am Meer, wo die moderne Kapelle von Magel Barcelo die Pracht der gotischen Architektur ergänzt, und die ehemaligen arabischen und jüdischen Viertel, die durch ihre eleganten Jugendstilbauten beeindrucken, versetzen uns in eine andere Zeit.

In Valdemossa ist ein Besuch des Kartäuserklosters ein Muss. Von dort aus kann man die beeindruckende Küstenstraße nach Deia nehmen, wo Robert Graves sein halbes Leben verbrachte. Der Besuch im Haus des großen Dichters und Schriftstellers ist ein magisches und intimes Erlebnis.

Cala Llombards Strände an der Südostküste bei Santani, idyllische Strände wie Cala Torta im Osten sind mit ihrem flachen Wasser ideal für Kinder und bestehen aus einem hellen Sandstrand mit Bootsunterständen auf den Felsen. Im Schutz der Pinien auf dem Victoria-Hügel im Nordosten der Insel liegt das kleine S’Illot, eine felsige Bucht, in der Sie in einem Restaurant mit Blick auf den Strand die beliebte Paella probieren können. An der Südküste, am Rande des Feuchtgebiets Ses Salines, befindet sich der berühmte Strand Es Trenc, der sich über 2 km mit weißem Sand erstreckt und dessen abgelegenere Abschnitte bei FKK-Anhängern beliebt sind.

Ibiza – eine Party ohne Ende

Die nächst größere, aber nicht weniger schöne Insel ist Ibiza. Hier gibt es zwar nicht so viele historische Stätten zu besichtigen, aber es gibt jede Menge Lokale für Leute, die Unterhaltung und ein lebhaftes Nachtleben mögen. In Ibiza-Stadt können Sie die Geschichte der Insel in den Straßen des alten Viertels Dalt Vila erkunden – das gesamte Viertel gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Das Museum für Moderne Kunst, bekannt unter der Abkürzung MACE, ist eine der bekanntesten und beliebtesten kulturellen Attraktionen Ibizas. Der goldene Sand, die Auswahl an Restaurants und der Blick auf die zauberhafte Insel Es Vedra sind den Spaziergang hinunter zur Cala d’Horta wert. Weiter entlang der Küste von Cala Conta gelangen Sie zur Cala Codolar, die von Klippen geschützt ist, in denen das kobaltblaue Meer so glatt ist wie ein Swimmingpool. Auf der anderen Seite der Insel, in Aguas Blancas, ist das Tragen eines Badeanzugs freiwillig.

Außerhalb der Clubsaison, die in der Regel von Mai bis Oktober dauert, ist es auf der Insel sehr ruhig, und das Wetter eignet sich eher für aktive, nach Kiefern duftende Entspannung. Jeden Abend können Sie den Sonnenuntergang im westlichen Teil der Insel beobachten.

Die grüne Oase der Balearischen Inseln – Menorca

Menorca, Cala Mitjaneta
Cala Mitjaneta auf Menorca, Bild: Pawel Kazmierczak / shutterstock

Die nördlichste Insel ist seit fast drei Jahrzehnten ein UNESCO-Biosphärenreservat. Umweltschutz und nachhaltiger Tourismus waren für Menorca schon immer wichtig. Obwohl die Insel klein ist, verfügt sie über mehr als 200 km Küste mit Dutzenden von unberührten Stränden, die vom Wanderweg Cami de Cavales umgeben sind. Die Hauptstadt Mao liegt am Ende einer 5 km schmalen Meeresbucht und ist einer der sichersten Häfen im Mittelmeer. Ein Spaziergang auf dem 700 Jahre alten Wanderweg Cami de Cavalls ist eine großartige Möglichkeit, die natürliche Schönheit Menorcas zu erleben, sei es beim Beobachten von Vögeln, Schmetterlingen oder Wildblumen, zu Fuß, mit dem Fahrrad oder zu Pferd.

Die Küstengewässer sind ideal zum Tauchen und die Strände laden zum Entspannen ein. Die herrlichen Buchten Macarella und Macarelletta an der Südküste sind besonders schön. In Calo Blanc kann man von den Klippen ins klare Wasser springen, und an der Nordküste bei Pregondà kann man sich an rötlich-goldenem Sand und rosa Felsen erfreuen.

Die 17 km lange Baleareninsel Formentera

Cala Saona, Formentera
Der Strand Cala Saona auf Formentera, Bild: Sergio TB / shutterstock

Die kleinste der Baleareninseln hat eine fast 70 km lange Küste. Um eine nachhaltige Umwelt zu erhalten, ist es ratsam, auf einer der 32 grünen Routen zwischen Mandel-, Wacholder- und Pinienbäumen zu radeln.

Aus Deutschland kommend landet man auf Ibiza uns nimmt anschließend die Fähre nach Formentera.

Es ist ideal für einen Familienurlaub. Sie liegt südlich der anderen drei Inseln und ist trotz ihrer geringen Größe ein beliebter Ort für Segler, Taucher und Liebhaber der Einsamkeit.

Ihre glitzernden Sande sind weich und weiß. Einige haben Hütten, andere gute Restaurants, die meisten haben überhaupt keine Restaurants. Der Strand von Illetas liegt in der Nähe des Fährhafens und ist wirklich schön. Auf der anderen Seite der Insel erstreckt sich das Migjorn über fast 5 km bis zur kleinen Bucht Caló des Mort. Familien lieben Cala Saona, wo das Meer besonders ruhig ist.

Washington – Amerikanische Westküste zwischen Olympic Mountains und Seattle

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George Washingtons Antlitz wurde nicht nur im Mount Rushmore und sein Name nicht allein in der US-Hauptstadt verewigt: Ganz im Nordwesten der USA wartet mit dem gleichnamigen Bundesstaat eine der faszinierendsten Naturregionen der Vereinigten Staaten. Mount Rainier und Mount St. Helens sind bloß zwei Hinweise auf die atemberaubenden Naturgewalten der Region, denen vor Ort eigene Monuments und Parks gewidmet sind. Puget Sound, Olympic National Park sowie der North Cascades National Park komplettieren das natürliche Panorama von Washington. Doch der Staat im Nordwesten der USA besteht nicht nur aus Natur – hier haben über sieben Millionen Menschen ein Zuhause. Etwa die Hälfte davon in der Metropolregion von Seattle: Die Emerald City bildet ein urbanes Highlight Washingtons, das sich vor dem Antlitz des Mount Rainier entfaltet.

Seattle und co. – Das urbane und regionale Washington

Zählt man die bloße Einwohnerzahl der US-Metropolen, gehört Seattle (730.000) nicht einmal zu den fünfzehn größten Städten. Doch die geschäftige Metropolregion von über 3 Millionen sowie eine exponierte Lage auf der Route zwischen Kanada, Oregon und Kalifornien machen Seattle zu einem absoluten Hotspot der amerikanischen Westküste. Dabei hebt sich die Stadt auch als touristisches Tor zu den natürlichen Sehenswürdigkeiten der Region hervor – unweit warten der Mount Rainier, der Puget Sound sowie der Olympic National Park. Weltberühmtes Wahrzeichen ist die Space Needle, der über 180 Meter hohe Aussichtsturm im Herzen der Skyline von Seattle – einst für die Weltausstellung 1962 errichtet. Als Heimat des Grunge-Sounds von Nirvana über Pearl Jam bis zu Soundgarden bildet die Stadt schon lange eine einflussreiche Quelle der Kreativität. Heute erinnern Einrichtungen wie das Seattle Art Museum mit bedeutenden nordamerikanischen und internationalen Kunstwerken oder das überaus faszinierende Museum of Pop Culture inklusive Science Fiction Museum and Hall of Fame an die Bedeutung Seattles als modernes Kulturzentrum. Touristisch thront die Stadt zwischen Puget Sound und Lake Washington ganz oben auf der Liste der besuchenswerten Sights in Washington.

Doch der Bundesstaat im Nordwesten der USA hat aus der urbanen Perspektive deutlich mehr zu bieten als nur Seattle. Etwa 50 km südlich der Metropole entfaltet sich das städtische Tacoma. Hier warten kulturelle Highlights wie das Tacoma Art Museum und das Museum of Glass. Downtown Tacoma ist bekannt für seinen Museumsdistrikt, der Kultureinrichtungen von nationalem und internationalem Rang vorzuweisen hat. Als zweitgrößte Stadt Washingtons, noch vor Tacoma, gilt das im Osten des Bundesstaates gelegene Spokane. Hier lassen sich die Spokane Falls sowie das Northwest Museum of Arts and Culture entdecken. Auch ist Spokane bekannt für regionale Brauereien und gut-besuchte Golfplätze der Region. Und vor den Toren des Olympic National Parks wartet die Stadt Port Angeles, die einen bedeutenden Ausgangspunkt zur Naturregion von Washington bildet. Unweit der Stadt entfaltet sich das natürliche Panorama des Hurricane Ridge, das für seine bombastischen Bergszenerien bekannt ist.

Olympic Mountains und Mount Rainier – Natur und Nationalparks von Washington

Olympic Nationalpark, Washington
Olympic Nationalpark, Bild: kan_khampanya / shutterstock

Das städtische Washington, insbesondere in Seattle, hat so einige Highlights für Fans hochwertigen Sightseeings zu bieten. Doch die Natur Washingtons bringt einen unvergleichlichen touristischen Glanz in die Region. State Parks, National Monuments und Nationalparks prägen die natürlichen Formationen Washingtons. Von den drei Nationalparks gehört der Olympic-Nationalpark zu den meist besuchten, seit 1981 gilt er als UNESCO-Weltnaturerbe. An der Küste von Washington liegt die namensgebende Olympic-Halbinsel, die vor allen von den Olympic Mountains, Gletschern und Regenwald geprägt ist. Hier ragt der 2432 Meter hohe Mount Olympus in die Höhe, der größte Berg der Region. Etwa 4.000 km² umspannt die in großen Teilen unberührte Naturwelt der Olympic Mountains – in denen sich verschiedenste Tierarten heimisch fühlen, vom seltenen Fleckenkauz über Steinadler bis zu Grauwalen, die sich in der entsprechenden Jahreszeit an der Küste des Parks präsentieren. Nicht nur die Berge, szenische Wanderrouten und eine atemberaubende Küstenlinie prägen den Park, der zu den Highlights von Washington zählt.

Mitten im gleichnamigen Nationalpark erhebt sich der Mount Rainier, der mit seinen 4.392 Metern als höchster Vulkan Washingtons gilt. Bis in das Jahr 1899 reicht die Geschichte des Nationalparks zurück, der wie der Olympic-Nationalpark von seiner ungezähmten Wildnis lebt. Prägend sind neben dem Vulkan die vielen Wasserfälle, darunter die bekannten Myrtle Falls vor dem Panorama des Mount Rainier. In der Region entfaltet sich auch der North-Cascades-Nationalpark, der von der gleichen Kaskadenkette geprägt wird, in der auch Mount Rainier liegt. Alleine die drei Nationalparks von Washington beweisen, welch natürlicher Reichtum in dem nordwestlichen US-Bundesstaat ruht. Zugleich liegen hier natürliche Formationen wie das Mount St. Helens National Volcanic Monument. Dabei zeigen Wasserfälle wie die Snoqalmie Falls, dass man in Washington für derlei natürliche Sehenswürdigkeiten nicht tief bis in einen Nationalpark reisen muss. Die Snoqualmie Falls wurden einst in der berühmten TV-Serie Twin Peaks verewigt. Und wer sich das szenische und natürliche Washington fernab von Bergen, Vulkanen und Wasserfällen anschauen möchte, kann hier auch die San Juan Islands entdecken, die in der richtigen Jahreszeit ein Paradies fürs Whale Watching darstellen. Ob Seattle oder die Nationalparks am Mount Rainier und an den Olympic Mountains – Washington ist der beste Beweis, dass zwischen Kalifornien und Kanada an der amerikanischen Westküste ein ganz eigenes touristisches Abenteuer wartet.

Die schönsten Nationalparks der Welt entdecken

Nationalparks sind ein ganz besonderes Reiseziel, denn sie bieten einzigartige Einblicke in das Leben und in die Natur. Eine richtige Auswahl zu treffen ist alles andere als einfach, denn allein in den USA und in Kanada gibt es beeindruckende Nationalparks, die mehrere Reisewochen am Stück wert sind. Die folgenden Orte lohnen sich für alle, die schon immer einmal im Einklang mit der Natur einen bezaubernden Urlaub verbringen und sich in fremde Sphären entführen lassen wollten.

Der Kakadu-Nationalpark in Australien

Der Kakadu Nationalpark ist ein Ort in Australien, der für Tierbeobachter und Angler zu einem echten Paradies wird. Die Billabongs in der australischen Landschaft werden von Vögeln bevölkert und gelten außerdem als das größte Habitat für Salzwasserkrokodile in Northern Territory. Mystische Landschaften und eine einzigartige Tierwelt faszinieren im Kakadu Nationalpark.

Das Northern Territory selbst ist bereits eine Reise wert, denn hier gibt es unglaubliche und atemberaubende Erlebnismöglichkeiten. Ultimative Kontraste bieten das Rote Zentrum und der tropische Norden im Northern Territory. Mit dem Litchfield National Park lädt außerdem noch ein weiterer Naturpark zum Besuch ein. Hier sind es vor allem Termitenhügel, die für Aufmerksamkeit sorgen.

Der Great Gobi National Park in Asien

Entlang der südlichen Mongolei befindet sich der größte Nationalpark Asiens, der eine Größe von 27.000 m² zu bieten hat. In diesem Park befindet sich ein Teil der Wüste Gobi, ein großer Anteil an Berg- und Steppenlandschaften sowie ein großes Eisgebiet. Kaum eine andere Region der Welt bietet an einem Ort so viel atemberaubende Schönheit.

Die Anfahrt ist über die beschauliche Stadt Dalanzadgad möglich, die außerdem zu ein paar Tagen Aufenthalt einlädt. Im Park selbst warten nicht nur beeindruckende Landschaften, sondern auch völlig fremde Tierarten wie Lammergeier, Schneeleoparden und Riesenwildschafe. Gleichzeitig wird ein atemberaubendes Panorama mit einer unvergesslichen Blickweite geboten.

Der Doi Inthanon Nationalpark in Thailand

Doi Inthanon Nationalpark
Doi Inthanon Nationalpark, Bild: ploypemuk / shutterstock

Im Norden Thailands gelegen befindet sich der höchste Berg des Landes, der Doi Inthanon. Er hat eine Gesamthöhe von 2.565 Meter und gilt als höchster Punkt Thailands. Auf dessen Höhe befindet sich der beliebteste thailändische Nationalpark, der bereits im Jahr 1954 eröffnet wurde. Als Ausflugsziel bietet ein einen beeindruckenden Blick in die natürliche Entfaltung des Lebens.

Hier gibt es bezaubernde Wasserfälle, Gibbon Affen und Tiger und ein ansprechende Fauna zu bewundern. Das sonst recht trockene Thailand blüht an diesem Ort förmlich auf. Anstatt klassischen Regenwald zu sehen, stoßen Besucher hier auf Torfmoose, Orchideen, Eichen, Kiefern und sogar Farne. Ein Ausflugsziel für begeisterte Bergsteiger und alle, die in der Natur zur Ruhe kommen möchten.

Faszination Nationalpark – warum es hier so aufregend ist

Ein Besuch in einem Nationalpark ist mehr als ein Urlaub, denn hier gibt es eine Vielfalt zu entdecken, die sonst verborgen bleibt. Nicht jede natürliche Region hat die Chance, zu einem herausragenden Habitat und Nationalpark erklärt zu werden. Parks gibt es auf der ganzen Welt, doch Amerika, Australien und Asien bietet die schönste und größte Abwechslung für Reisegäste aus der ganzen Welt. Für einen Trip in einen der Nationalparks dieser Welt sollte eine Reisezeit von mindestens 14 Tagen eingeplant werden.