Traumstrände der Seychellen

Traumstrände der Seychellen
Die Seychellen überzeugen mit ihren traumhaften Stränden, Bild: Jan Bures / shutterstock

Die Seychellen – alleine schon der Name dieser Inselgruppe im Indischen Ozean lässt vor unserem geistigen Auge traumhafte Bilder entstehen: Von tropischen Palmen beschattete Strände, an deren puderfeinen Sand sanfte Wellen von glasklarem, in kräftigem Türkis leuchtendem Wasser schwappen, umrahmt von malerischen Felsen. Und tatsächlich sind die Seychellen eines der Top-Strandziele der Welt! Die schönsten und für Touristen leicht erreichbaren Strände befinden sich auf den drei Inseln Mahé, La Digue und Praslin.

Mahé

Anse Intendance, Seychellen
Anse Intendance auf Mahé, Seychellen, Bild: haveseen / shutterstock

Mahé ist zwar die Hauptinsel der Seychellen und mit 154 Quadratkilometern größer als alle anderen Inseln zusammen, bei den Stränden ist sie jedoch nicht die Nummer eins.

Allerdings – ein „nicht ganz so toller“ Strand auf den Seychellen wäre fast überall anderswo immer noch eine Sensation. So wie etwa Anse Intendance, ein rund 1000 Meter langer feinsandiger Strand, der von schönen Felsen gerahmt wird. Dieser Strand wird von einer außergewöhnlich schönen und dichten tropischen Vegetation umrahmt, die ihm eine wildromantische Atmosphäre gibt. Das Meer ist hier allerdings oft etwas rau, das Baden wird daher nur guten Schwimmern empfohlen. Dafür ist Anse Intendance zum Surfen und Kiten bestens geeignet.

Der bekannteste Strand von Mahé ist der Strand von Beau Vallon im Nordwesten der Insel. Er ist mit rund 1,7 Kilometern einer der längsten der Inselgruppe und gehört zu den meist besuchten Stränden der Seychellen, weil er von einer großen Feriensiedlung umgeben ist und die Inselhauptstand nicht weit entfernt liegt. Alleine wird man hier daher niemals sein; wer eine etwas lebhaftere Atmosphäre mit einigen Strandbars und einem nicht ausschließlich aus Touristen bestehenden Publikum bevorzugt, wird an diesem Strand aber sicherlich glücklich werden.

Aber es gibt auch einige Geheimtipps auf Mahé. So wie etwa die Anse Marie Louise im Südosten der Insel. Sie ist bei Touristen nicht ganz so bekannt, dafür gehen hier an den Wochenenden gerne die Einheimischen baden.

La Digue

Anse Source d’Argent, La Dihue
Anse Source d’Argent auf La Digue, Bild: Simon Dannhauer / shutterstock

Die schönsten Strände der Seychellen befinden sich nicht auf der Hauptinsel Mahé, sondern auf den kleineren Nachbarinseln La Digue und Praslin, die von Mahé aus mit dem Schnellboot erreichbar sind.

Insbesondere La Digue, mit rund zehn Quadratkilometern viertgrößte Insel der Seychellen, gilt als das Top-Strandziel des Landes. Denn hier befindet sich DER absolute Superstrand: Anse Source d’Argent ist so kitschig schön, dass er von vielen erfahrenen Travellern als einer der schönsten Strände der Erde angesehen wird und als Location für zahlreiche Film- und Werbedrehs diente.

So wurden hier etwa Werbespots von Bacardi oder der Pralinenmarke Raffaelo gedreht. Kein Wunder: Hier trifft der für die Seychellen typische puderfeine helle Sand auf malerische hellgraue Granitfelsen, die einen traumhaften Hintergrund ergeben. Im Ranking der schönsten Strände der Seychellen wird Anse Source d’Argent regelmäßig als Nummer eins genannt. Da der Strand rund 1000 Meter lang und durch ein vorgelagertes Riff vor der Brandung des Indischen Ozeans geschützt ist, eignet er sich hervorragend zum Baden und Schnorcheln.

So viel Perfektion und so viel Ruhm hat natürlich auch seine Schattenseiten: Der Strand wird intensiv besucht, obwohl er – als einziger Strand auf den Seychellen – nicht ganz kostenlos zugänglich ist. Die Eintrittsgebühr ist allerdings so gering, dass sie im Urlaubsbudget keine große Rolle spielt. Besucht haben sollte man Anse Source d’Argent in jedem Fall, denn ohne diesen Strand ist eine Seychellen-Reise einfach nicht vollständig!

Aber La Digue hat noch mehr Strände zu bieten: Auf der gegenüberliegenden Ostseite der Insel reihen sich kleinere Strandbuchten aneinander, die über Fußpfade erreichbar sind. Da ist zunächst die Grande Anse, die „große Bucht“, gefolgt von der Petite Anse, der „kleinen Bucht“, und schließlich der Anse Coco, der „Kokosbucht“, an der man noch die Ruinen einer längst verlassenen Siedlung sehen kann. Welche die schönste der drei Buchten ist, lässt sich schwer entscheiden – am besten besucht man alle drei, sie sind nur jeweils wenige Schritte voneinander entfernt und durch Fußpfade verbunden.

Für viele Besucher ist die Grande Anse mit ihrer wilden Schönheit das schönste Strandziel von La Digue. Das Meer ist hier allerdings etwas rauer als an den anderen Stränden: Durch die starken Strömungen und die oft recht kräftige Brandung kann das Schwimmen gefährlich sein.

Fast noch ein Geheimtipp ist die winzige Anse Marron am südlichsten Ende von La Digue, die nur über Pfade durch den Urwald zu erreichen ist. Hier bilden die für die Seychellen typischen Granitfelsen natürliche Pools, die vor der zuweilen recht kräftigen Brandung schützen. Die Anse Marron ist so abgelegen, dass für den Besuch ein einheimischer Guide empfohlen wird.

Die Anse Severe im Nordwesten von La Digue ist vor allem bei Schnorchelfans beliebt: Ein vorgelagertes Korallenriff sorgt hier meist für ruhiges Wasser, und man kann regelmäßig Meeresschildkröten sowie zahllose bunte Korallenfische beobachten. Am Strand sorgen einige kleine Bars für Erfrischungen.

Die Anse La Reunion befindet sich direkt vor der einzigen Siedlung der Insel La Digue, daher fehlt hier die traumhafte Kulisse aus üppigem Dschungel, die die meisten anderen Strände so reizvoll macht. Dafür ist der Blick in die andere Richtung, wo die nicht weit entfernte Nachbarinsel Praslin einen schönen Hintergrund bildet, ein Traum: Die Anse La Reunion gilt als der beste Spot, um den Sonnenuntergang zu beobachten – ein kleines Ritual, für das sich viele der Besucher und auch einige der Einheimischen hier an jedem Abend versammeln.

Praslin

Praslin, Anse Lazio
Der wundervolle Strand Anse Lazio auf Praslin, Bild: Micha Rosenwirth / shutterstock

Die nicht weit entfernte Nachbarinsel Praslin ist mit 38 Quadratkilometern zwar fast doppelt so groß wie La Digue, hat allerdings nicht ganz so viele Strände. Einen „Superstar“ gibt es aber auch hier: An der Anse Lazio im äußersten Norden der Insel trifft puderweicher Sand auf türkisblaues Wasser und eindrucksvolle Granitfelsen. Ähnlich wie Anse Source d’Argent auf La Digue gilt Anse Lazio als einer der Top-Strände der Welt.

Auch hier ist es die Kombination aus hellem Pudersand, leuchtend türkisblauem Wasser, hellgrauen Felsen und malerischen Palmen, die die besondere Atmosphäre ausmacht.
Kaum weniger schön ist die Anse Georgette auf Praslin. Allerdings befindet sich dieser Strand im Privatbesitz des Luxusresorts Constance Lémuria und ist daher für alle, die nicht das Glück haben, dort zu logieren, nur nach Anmeldung zugänglich – dieses kleine Hindernis sorgt andererseits aber dafür, dass es hier nicht so voll wird wie an vielen der anderen Strände.

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