Samstag, September 19, 2020
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Lindos auf Rhodos – Inseltraum in der Ägäis

Lindos, Rhodos
Blick auf Lindos, Bild: leoks / shutterstock

Glasklares türkisblaues Wasser, eine karge, felsgraue Küstenlandschaft und das leuchtend weiße Antlitz eines Traumstädtchens, dass sich im Osten von Rhodos wie eine Fata Morgana erhebt. Lindos ist ein griechisches Bilderbuchdorf an der herrlichen Paulus-Bucht. Weiß getünchte Häuser ziehen sich im Schatten einer Festung am Burgberg entlang – das antike Städtchen liegt da wie gemalt. Auf einem 116 Meter hohen Felsen versprüht das malerische Städtchen seinen Charme, umtriebig und typisch griechisch. Willkommen an der zauberhaften Ostküste Griechenlands, willkommen in Lindos auf Rhodos!

Stopp! Anreisende sollten kurz innehalten und auf das Aussichtsplateau achten: Der Blick auf die stolze Johanniterburg aus dem Mittelalter ist atemberaubend. Antike Säulen auf einem mächtigen Berg, am Hang darunter offeriert sich das Traumstädtchen, umgeben von Olivenhainen und gesäumt von weißen Kubenhäuschchen – in der Ferne ruht die Bucht. An der Südspitze tummeln sich Surfer, die wie Farbkleckse auf den blauen Wellen tanzen. Nach jeder Kurve gewinnt die traumhafte Schönheit des Dorfes an Intensität. Strandkapelle, Fischerboot, Oleanderblüten – Lindos ist das Griechenland-Klischee schlechthin.

Lindos – die Perle von Rhodos

Akropolis von Lindos
Die Akropolis von Lindos, Bild: frantic00 / shutterstock

Einst verliebte sich der Sonnengott in die Nymphe Rhodos. Bald warf er sein Licht über sie und hüllte sie in Sonnenstrahlen – darauf verwandelte sich die Nymphe in eine wunderschöne Insel. Seit dieser Zeit scheint in Lindos auf Rhodos die Sonne 300 Tage im Jahr. Eine schöne Legende. Zugleich ist Lindos ein Brennspiegel der rhodischen Geschichte. Die Besiedlung Lindos ist bis ins 3. Jahrtausend v. Chr. nachweisbar. Neben Kameiros und Ilysos war Lindos die dritte Stadt auf der Insel, die bereits im 11. Jahrhundert v. Chr. gegründet wurde.

Die Akropolis von Lindos ist das Postkartenmotiv der Insel mit prächtigen Ausblicken auf das weite Meer. Überragt von der mächtigen Akropolis, zeichnet sich Lindos durch eine hinreißende Lage, durch ein geschlossenes malerisches Ortsbild und durch seine niedrigen weißen Häuser aus. Am Abend bietet der Ort einen betörenden Anblick.

Lindos – eine archäologische Schatztruhe

Strand Lindos
Der malerische Strand von Lindos, Bild: Lubos K / shutterstock

Der Burgberg war eines der wichtigsten Heiligtümer Griechenlands. In langer Reihe steigen die Besucher hinauf zum Portal der einstigen Johanniterfestung, die um 1500 erbaut wurde. Dahinter liegen die antiken Tempelanlagen der Schutzgöttin der Stadt. Deren Ruinen sind Relikte, die dem Kult der Athena Lindia geweiht war. Die ansehnlichen Reste des Tempels stammen aus dem 3./2. Jahrhundert v. Chr. Sie wurden von den Johannitern 1476-1505 mit einer mächtigen Festungsmauer umgeben. Von dem Felsen bietet sich eine faszinierende Aussicht auf die Agios-Pavlos-Bucht und die Agios-Pallas-Bucht.

Anschließend lohnt ein Abstecher zum Antiken Theater am südlichen Ortsrand. Das Theater bot einst 1800 Besuchern Platz – eindrucksvoll ist es am Fuß der Akropolis in Fels gehauen.

Wer wagt den Blick aufs Jüngste Gericht? Die Muttergotteskirche Panagia, geschmückt mit Fresken und Ikonen aus dem 18. Jahrhundert, zieht viele Besucher in ihren Bann. An der Eingangswand überzeugt das Jüngste Gericht durch zahlreiche gruselige Details. Die Kirche steht an der Hauptgasse, im Zentrum von Lindos. Fern des Rummels in den Dorfgassen, gewährt der Innenhof des Gotteshauses mit seinen Zitronenbäumen eine Oase der Ruhe.

Indes tummeln sich viele Besucher in den stimmungsvollen Gassen, gesäumt von Lokalen und Souvenirläden. Spoilerwarnung: Alles ist irgendwie hübsch oder süß und auch schick. Für Spontankäufer ist Lindos in jedem Fall ein „gefährliches“ Pflaster.
Prachtvolle Kapitänshäuser ziehen immer wieder die Blicke auf sich. Das älteste dieser Häuser stammt aus dem Jahr 1599. Darüber hinaus prägen viele historische Privathäuser das Stadtbild. Die privaten Häuser sind nicht nur schön anzusehen, sie beherbergen Restaurants und Bars. Eine Besichtigung ist somit garantiert!

Zwischen Strandzauber und Wandertraum

Gut zu wissen: Lindos ist für jeglichen Autoverkehr gesperrt. Nur die Straße zum Strand ist für den Individualverkehr freigegeben. Zwei schöne Strände laden zum fröhlichen Badespaß sein. Lindos Beach ist der Hauptstrand, wunderbar sandig und zugleich ein kinderfreundlicher „Meerespool“. Die Auswahl der Tavernen ist nahezu unüberschaubar. Pallas Beach ist die ehemalige Ankerbucht der Fischer. Die schöne Bucht erstreckt sich unterhalb des Ortes. Hier ist es ruhiger als am Hauptstrand. Gegenüber liegt die zauberhafte Agios-Pavlos-Bucht mit einem winzigen Sandstrand. Zur Erinnerung an Apostel Paulus wurde in der Bucht eine Kapelle errichtet.

Eine Wanderung lohnt zum Grab des Kleoboulos. Besucher finden es nördlich der Pallas-Bucht auf einem Kap in einer fantastischen Lage. Der Rundbau hat jedoch weniger mit dem Tyrannen Kleobulus zu tun – er stammt aus hellenistischer Zeit. Durch einen Eingang aus Steinlagen gelangt man zur Grabkammer. Hin und zurück sollte man für den Weg etwa 90 Minuten einplanen.

Eine kulinarische Reise im Zauber der Landschaft

Eine abgeschiedene Idylle ist Lindos längst nicht mehr. Davon zeugen die unzähligen Tavernen, Bars, Souvenirläden und Cafés. Die hübschen Gassen scheinen längst zu eng geworden. Spätestens im Sommer, wenn die Menschenmassen Richtung Akropolis strömen, platzt das kleine Städtchen aus allen Nähten. Dennoch sind die vielen Tavernen einen Besuch wert. Auf dem Weg zur Akropolis liegt die Taverna Timi’s Place. Hier genießen die Gäste von der Dachterrasse zyprische Spezialitäten und eine tolle Aussicht.

Wem ein Drink genügt, der legt in der Rainbird Bar einen Stop ein. Hier sitzt man auf bunten Kissen in einem wunderschönen Garten und schlürft selbstgerührte Limonade.

Die Captain’s House Bar zählt zu den schönsten Kapitänshäusern und bietet ein tolles Flair. Gleich nebenan lockt die Socrates Bar zur gemütlichen Einkehr. In den frühen 70er Jahren war es die Stammkneipe der Jungs von Pink Floyd.

Wenn die Nacht beginnt, zieht es die Gäste über die Gasse beim Eselsplatz auf eine herrliche Freiterrasse. Von der obersten Etage genießen sie bei Lindos by Night einen atemberaubenden Blick über die effektvoll angestrahlten Felsgräber hinüber zur illuminierten Akropolis. Der Besuch ist ein fantastischer Abschluss jeder Lindos-Reise.

Frigiliana – Das schönste Dorf Andalusiens

Frigiliana, Andalusien
Blick auf Frigiliana bei Sonnenuntergang, Bild: AMJ Fotografia / shutterstock

Das malerische weiße Bergdorf Frigiliana an den Rändern des Naturparks Sierras de Tejeda in Andalusien besticht mit seinen weißen Häusern, die einem schon aus der Ferne entgegenleuchten.

Mit seinen engen Gassen, deren Rand Blumen und Verzierungen schmücken, ist Frigiliana noch ganz typisch im maurischen Stil gehalten.

Ende August wird in Frigiliana jedes Jahr das Festival de las Tres Culturas – das Fest der Drei Kulturen – abgehalten. Es zelebriert das Zusammenleben und Zusammenfließen der christlichen, muslimischen und jüdischen Traditionen in der Region. Teil der Feierlichkeiten sind zahlreiche Live-Auftritte und Straßenkünstler. Musik und auch Gastronomie stehen bei diesem Anlass im Zeichen dieser Kulturen. Auch Ausstellungen finden im Zuge des Festes statt.

Sehenswürdigkeiten in Frigiliana

Castillo de Lizar

Einst thronte über Frigiliana das Castillo de Lizar. Heute allerdings ist von der Festung kaum noch das Fundament geblieben. 1569 wurde die arabische Burg von einer christlichen Armee zerstört und nie mehr aufgebaut.

Das Castillo wurde zwischen dem 9. und 11. Jahrhundert auf dem Gipfel des Cerro de la Sabina erbaut und nahm eine Gesamtfläche von 4000 Quadratmetern ein.

, die vor der Unterdrückung ihrer Kultur und Religion durch den König dorthin geflohen waren. Auch diese mussten sich jedoch den Truppen ergeben und die Festung wurde zerstört.

Wenn auch von der Festung selbst nur noch wenige Überreste zu sehen sind, hat man von dem Gipfel aus bei schönem Wetter eine wundervolle Aussicht auf das Dorf und dessen Umgebung bis hin zum Mittelmeer.

Die Kirche des San Antonio de Padua

Diese typisch andalusische Kirche wurde im 17. Jahrhundert auf dem ehemaligen Platz einer Moschee erbaut.

Großteils wurde sie im Renaissance-Stil gehalten. Sie ist sehr schlicht und die Decke innen besteht aus Holz. Einige der originalen Fresken sind noch vollständig zu sehen.
Die Statuen sind, wie in Spanien üblich, mit echter Kleidung angezogen.

Eine besondere Sehenswürdigkeit sind auch die österlichen Traditionen und Prozessionen, die von dieser Kirche aus stattfinden.

Palast der Grafen von Frigiliana

Straßen in Frigiliana
Unterwegs durch Frigiliana, Bild: Jan_S / shutterstock

Das alte Herrenhaus wurde im 16. Jahrhundert im Stil der Renaissance erbaut und nimmt eine Fläche von über 2000 Quadratmetern ein. Damit war es einst das größte Gebäude des Dorfes.

Zu Teilen besteht das Haus aus dem Material der alten arabischen Festung.
Noch immer sind Teile des Gebäudes im Originalzustand von vor über 400 Jahren vorhanden. Dazu gehören beispielsweise die Kapelle, die Hallen, Ställe und Treppen.
An der Fassade können beispielsweise das schöne Sgraffito und eine Sonnenuhr bestaunt werden.

Heute befindet sich in dem Gemäuer die einzige Zuckerfabrik Europas, die Melasse herstellt.

Museo Arqueológico

Das archäologische Museum im Casa del Apero hat es sich zum Ziel gemacht die Verbreitung des kulturellen und historischen Erbes der Gemeinde zu bewahren und auch weiterzugeben.

Das Museum ermöglicht eine kurze Reise durch die Geschichte Frigilianas und sollte damit ein obligatorischer Teil bei einem Besuch des Ortes sein.

Auf einer Fläche von 400 Quadratmetern beherbergt das Museum über hundert Fundstücke. Eines der ältesten Ausstellungsstücke wird auf etwa 4500 v. Chr. datiert.
Das Casa del Apero, in dem sich das Museum befindet, stammt aus dem 17. Jahrhundert und beherbergt seit seiner Restaurierung in den 90er-Jahren außerdem ein Tourismusbüro und eine Bibliothek.

Auch temporäre Ausstellungen – darunter auch Exhibitionen von Gemälden – werden dort abgehalten.

Fuente Vieja

Der Steinbrunnen stammt aus dem 17. Jahrhundert und wurde dem Dorf vom fünften Graf Frigilianas Don Inigo Manrique de Lara als Trinkwasserbrunnen und Tränke für Tiere gespendet.

War er doch ursprünglich als „Der neue Brunnen“ bekannt, lautet sein Name heute „Der alte Brunnen“.

Blokhus – Dänemarks schönstes Seebad

Sanddünen Blokhus, Dänemark
Sanddünen in Blockhus, Bild: Oliver Foerstner / shutterstock

Dänemark ist eng verbunden mit seinen beiden Meeren, der Ost- und Nordsee. Mehr als 7.400 Kilometer Küste erstrecken sich rund um Dänemark. Einzigartige Sandstrände, wilde Dünen und tosendes Wasser tragen zu einem ruhigen und ausgeglichenen Urlaub bei – Urlaub mitten in der Natur und weitab von großen Städten. Und so ist es auch in Blokhus, dem wohl schönsten Seebad Dänemarks mit einem der besten Strände der gesamten Nordsee.

Blokhus, was auf deutsch nichts weiter als Blockhaus heißt, hat seinen Namen von kleinen Holzhütten am Strand. Die Altstadt mit seinen Boutiquen, Geschäften und winzigen Läden ist überschaubar. Um Blokhus herum finden sich zahlreiche Ferienhausgebiete, in denen viele deutsche und auch einheimische Gäste ihren Urlaub verbringen. Die meisten Ferienhäuser sind geräumig, haben mehrere Schlafzimmer und sind mit der ganzen Familie bezugsfähig.

Blokhus und seine Attraktionen

Nicht nur im Sommer ist Blokhus ein Ort, an dem man sich wohlfühlen kann. Auch zu anderen Jahreszeiten lohnt sich ein Besuch. Im knackigen Winter, wenn man den Kamin anheizen muss, damit das Ferienhaus angenehm warm wird, der raue Wind über die Strände fegt und man auf einem Strandspaziergang dicke Jacken und Handschuhe tragen muss. An der Küste weht immer ein sehr rauer Wind.

Auch im Herbst, wenn die einsetzenden Stürme so manche Wattwanderung erschweren, ist eine besondere Reisezeit. Doch Vorsicht: Denken sie an die passende Regenkleidung.

Im Frühling beginnt die Welt zu blühen – . Wenn Sie dann ihren Urlaub in Blokhus verbringen, genießen sie wie der Strand aus seiner Winterstarre erwacht.

Vor allem mit Kindern und Hunden ist ein Urlaub an der Küste Dänemarks sehr zu empfehlen. Neben dem Strand und dem Wetter hat der kleine Küstenort Blokhus noch reichlich mehr zu bieten. Eine Attraktion ist der Skulpturenpark in der Nähe des Stadtzentrums, in dem Groß und Klein ihr Vergnügen haben. Eine riesige Sammlung von Holzskulpturen, Beton-, Metall-, Eisen- und Steinfiguren zieren den Park.

Jährlich findet im Sommer die Sandskulpturenausstellung statt. Wer sich an Weihnachten nach Blokhus verirrt, kann einen imposanten Weihnachtsmarkt besuchen. Der Platz verwandelt sich in ein Lichtermeer und zahlreiche Weihnachtsstände stehen im Mittelpunkt. Natürlich findet man auch die bekannten Nisse Wichtel, kleine weihnachtliche Figuren, deren Mützen über die Augen gerutscht sind. In der warmen Ferienzeit ist auch das Farup Sommerland eröffnet. Dieses zählt als bester Freizeitpark im Norden Dänemarks. Gerade mit Kindern ist dieser sehr empfehlenswert.

Ausflüge rund um Blokhus

Løkken

Bunker Lokken
Bunker in Løkken, Bild: Germaine87 / shutterstock

Ganz in der Nähe von Blokhus liegt die schöne Stadt Løkken, ebenfalls ein Highlight mit den zahlreichen Bunkern am Strand, die noch aus dem zweiten Weltkrieg stammen. Bei einem Spaziergang findet man rund um die Bunker weitere Highlights:

  • beispielsweise die Beach Hütte, eine Holzkonstruktion mit Städteschildern und Entfernungen, sowie einer Holzhütte, die schon lange verlassen scheint.
  • Das schönste Haus Dänemarks befindet ebenfalls hier. Hoch oben auf einem Hügel, mit wunderschönem Blick über die Nordsee. Ein Traum vieler Besucher diesen Anblick ganzjährlich genießen zu können.

Rudbjerg Kunde

Wer nördlich von Løkken unterwegs ist, der sollte den Rudbjerg Knude nicht verpassen. Der alte Leuchtturm gilt als Lost Place, denn er wurde bereits in den 90er Jahren stillgelegt und im letzten Jahr verschoben, da die Wanderdüne drohte, ihn ins Meer zu reißen.

Er erstrahlt in seinem ganz eigenen Glanz, wunderschön und alt, steht er mitten in den Dünen und wird von Sand umgeben. In den 90er Jahren fand man hier noch ein Museum, welches jedoch leider ebenfalls dem Sand zum Opfer gefallen ist.

Hirthals

Wer weiter nördlich reist, der kommt nach Hirtshals, eine große Hafenstadt mit einem wunderschönen Meeresaquarium und dem Hirtshals Fyr, einem der schönsten Leuchttürme der Nordsee. Nach einem Aufstieg sieht man die Landschaft rund um Hirtshals sowie den großen Hafen, .

Der nördlichste Punkt

Skagen, nördlichster Ort
Skagen, Bild: rphstock / shutterstock

Wer von Blokhus aus einen Ausflug macht, sollte auch die 40 Kilometer nach Skagen noch zurücklegen. Hier erwartet einen eine besondere Stadt. Skagen mit seinem alten Hafen, dem alten Ort direkt am Meer und Grenen, wo Ost- und Nordsee zusammenfließen. All das ist einen Besuch wert. Beobachten Sie am Strand das besondere Erlebnis, wenn das grünliche Wasser mit dem blauen zusammenfließet.

Etwas südlich der sehenswerten Altstadt (beachten Sie das Teddybärenmuseum) gibt es die Sanded Kirke, eine alte Kirche, von welcher nur noch der Turm stehen geblieben ist. Der Rest ist, wie bei Rudbjerg Knude ebenfalls vom Sand zerstört worden.

Der Unterschied ist, dass Sanded Kirke im Landesinneren liegt und dadurch nicht gefährdet ist, ins Meer zu stürzen. Eine dritte Kirche, die es leider nicht mehr gibt, ist Farup, südlich von Lökken. Früher gab es hier ein Gotteshaus, heute nur noch den Friedhof, der ebenfalls ziemlich nah an den Klippen steht.

Besonders reizvoll ist der Weg nach Grenen, mit seinen beiden schönen Leuchttürmen, ein viereckiger Weißer und ein runder Brauner. Leider kann man diese beiden nicht, wie Rudbjerg Knude und Hirtshals Fyr besteigen. Sie lotsen die Schiffe vom Skagerak ins Kategat, .

Isla Margarita – Perle der Karibik vor der Küste Venezuelas

Strand Isla Margarita
Strand auf der Isla Margarita, Bild: Piotr G / shutterstock

Isla Margarita gehört zu den kleinen Antillen in der Karibik und befindet sich ungefähr 40 Kilometer vor der Küste von Venezuela. Die Bewohner der Insel nennen das Urlaubsparadies voller Stolz „Perle der Karibik“. So befinden sich auf ihrem Gebiet zahlreiche Luxushotelanlagen und private Villen. Ebenso reichlich sind Restaurants, Freizeitangebote und Möglichkeiten zum Einkaufen auf dem Eiland vorhanden, welches auch als Kurzentrum bekannt ist.

Geografische Lage von Isla Margarita

. Mit einem Umfang von 956,8 Quadratkilometern stellt sie die größte Insel von Venezuela dar. Ferner wird von ihr der größte Teil des Bundesstaates Nueva Esparta gebildet. Die größte Stadt der Insel ist Porlamar mit dem internationalen Flughafen, als Hauptstadt fungiert jedoch La Asuncion.

Wann ist die günstigste Reisezeit für Isla Margarita?

Playa Pedro Gonzalez, Isla Margarita
Playa Pedro Gonzalez, Bild: amnat30 / shutterstock

. So bewegt sich die Durchschnittsjahrestemperatur bei 27 Grad Celsius. Das Wasser wird bis zu 28 Grad Celsius warm.

Da die Temperaturen beständig verlaufen, lässt sich die Karibikinsel das ganze Jahr über bereisen. Allerdings herrscht in den Monaten November bis März die Regenzeit, in der den ganzen Tag über mit Niederschlägen gerechnet werden muss. , ist gut beraten, dies von Dezember bis April zu tun, weil in dieser Zeit der geringste Regen fällt.

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Anreise nach Isla Margarita

. Der Flughafen „Santiago Marino“ befindet sich ca. 12 Kilometer westlich von Porlamar. Vom Festland in Venezuela aus gibt es auch Schiffsverbindungen von den Häfen Puerto La Cruz und Cumana, was etwa 4,5 Stunden Reisezeit in Anspruch nimmt.
Empfehlenswerte Verkehrsmittel auf der Insel sind Taxis oder Busse. Bei größeren Fahrten kann auch ein Mietwagen sinnvoll sein, der sich bereits von Zuhause aus buchen lässt.

Geschichte der Isla Margarita

, der die Insel im August 1498 bei einer seiner Entdeckungsreisen fand. Wegen des großen Perlenvorkommens erhielt das Eiland von ihm die Bezeichnung Margarita, was auf Spanisch „Perle“ bedeutet. Noch heute sind zahlreiche Spuren aus über 300-jähriger spanischer Kolonialzeit zu finden.

Viele Touristen stammen aus Deutschland sowie den Niederlanden. Als wirtschaftliches Zentrum gilt die Stadt Porlamar im Südosten der Insel. In den engen Gassen Porlamars findet der Besucher eine Vielzahl an kleinen Geschäften, eleganten Läden und Einkaufszentren.

Sehenswürdigkeiten in La Asuncion, der Hauptstadt der Isla Margarita

. Sie liegt in einem Tal, nur ein paar Kilometer in Richtung Meer entfernt. Die 1565 gegründete Stadt beherbergt einige Sehenswürdigkeiten wie die Catedral de Nuestra Senora de la Asuncion, die zwischen 1570 bis 1615 errichtet wurde, die parkähnliche Plaza Bolivar im Stadtzentrum mit einem Denkmal von Simon Bolivar, sowie das Castillo de Santa Rosa auf einem Hügel über der Stadt. Einen Besuch wert ist zudem das Museum Nueva Cadiz. Weiterhin lassen sich einige prächtige Häuser aus der Kolonialzeit bewundern.

Ein Besuch in der Stadt Pampatar

Isla Margarita, Castillo Santa Rosa
Castillo Santa Rosa, Bild: Anton_Ivanov / shutterstock

. In der indianischen Sprache bedeutet Pampatar „Haus des Salzes“. Im Ortskern des ehemaligen Fischerdorfes lassen sich einige Bauwerke bewundern, die der Kolonialzeit entstammen. Dazu gehört in erster Linie die Festungsanlage Castillo de San Carlos Borromeo. Die Festung stammt aus dem 17. Jahrhundert und wurde 1968 einer gründlichen Renovierung unterzogen. In einem Museum innerhalb des Kastells können Ausstellungstücke wie Gemälde und Waffen besichtigt werden.

Nicht weit entfernt vom Kastell ist die kleine Kirche Iglesia de Santisimo Cristo del Buen Viaje. Deren Kreuz dient als Pilgerstätte für die Einheimischen, die vor einer längeren Reise um eine sichere Rückkehr beten. Einen Besuch wert ist außerdem die Casa la Aduana mit ihrem Stadtmuseum in einem früheren Zollhaus.

Strandurlaub auf der Isla Margarita

. Besonderer Beliebtheit erfreut sich die Playa el Agua. Der Strand ist an der Nordostspitze der Insel angesiedelt. Er lockt die Besucher mit seinem weißen Sand, dem türkisfarbenen Meer, seinen Kokospalmen und einer leichten Brise an. Auch Restaurants und Bars sind vorhanden.

Surfen in El Yaque

Ein Paradies für Surfer ist der Strand El Yaque, der es auf eine Länge von rund drei Kilometern bringt. Er liegt in der Nähe des Flughafens von Porlamar. Die meist jungen Surfer kommen vorwiegend wegen der idealen Windverhältnisse und der ausgezeichneten Wellen dorthin.

Tauchen an der Playa el Agua

An der Playa el Agua kommen Freunde des Tauchsports auf ihre Kosten. Die mit Preisen prämierte Tauchbasis bürgt für hohe Qualität bei Service und Schulung. .

Kulinarische Spezialitäten auf der Isla Margarita

Freunden erlesener Speisen sei das Fischrestaurant Marlin empfohlen. Zu seinen Spezialitäten zählen delikate Hummermenüs. Das Restaurant an der Playa el Agua punktet außerdem mit seiner Strandlage und seinem wundervollen Ausblick.

Die Playa el Agua gilt auch als ideal für Nachtschwärmer. So findet der Besucher dort eine Vielzahl an exquisiten Bars vor.

Das alte und neue Limassol auf Zypern

Limassol, Zypern
Blick auf Limassol, Bild: kirill_makarov / shutterstock

Limassol ist eine Hafenstadt an der Südküste Zyperns und die zweitgrößte Stadt nach der Hauptstadt Nikosia. Limassol ist in der Bucht von Akrotiri gelegen und ist ein wichtiges touristisches und wirtschaftliches Zentrum. Diese Stellung nahm die Stadt vor allem nach der türkischen Invasion 1974 ein. Durch die Zweiteilung ging der Republik die touristisch bedeutenden Städte Famagusta sowie das Handelszentrum Kyrenia verloren. Viele griechischstämmige Zyprioten zogen damals nach Limassol und wurden im Norden der Stadt ansässig. Dadurch verdoppelte sich die Einwohnerzahl und sie gewann ihre heute bedeutende Stellung.

Neues touristisches Zentrum

Molos Promenade Limassol
Molos Promenade in Limassol, Bild: Ksenija Toyechkina / shutterstock

Limassol war nicht immer ein touristisches Zentrum. Wer heute Limassol besucht, dem kommt es vielleicht vor, als befände er sich in zwei unterschiedlichen Städten. Auf der einen Seite gibt es das für Touristen neu aufgezogene Strandviertel mit auf Hochglanz polierten Hotels, Clubs und seiner Strandpromenade. Neben den Luxushotels befinden sich hier viele Cafés, Restaurants und die ausgedehnte Promenade mit den zwei modernen Häfen. Es sollte einem nicht verwundern, dass sich hier die meisten Touristen tummeln.

Das alte Limassol und seine Kulturen

Wer das touristische Zentrum verlässt, der findet sich schnell in der Altstadt wieder. Hier sind manche der Gebäude über 800 Jahre alt, historische Gassen und typisch mediterrane Flachbauten laden einen zum Spazieren ein. Abseits des touristischen Hotspots präsentiert sich Limassol glaubhaft zypriotisch und echt. Die wechselvolle Geschichte der Insel prägt die Stadt. Neben der griechisch-stämmigen Bevölkerung haben sich auch viele Türken, Libanesen, Armenier und Russen niedergelassen und bringen ihre eigenen kulturellen Gepflogenheiten mit. Dazu gehört das Türkische Viertel, eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten von Limassol. Viele der türkischstämmigen Zyprioten verließen die Stadt nach der Teilung. Ihr Viertel mit den orientalischen Bauten wurde von den Griechen allerdings nicht zerstört oder verschandelt. Stattdessen pflegen die Menschen die Bauten weiter. Teestuben und orientalische Architekturdetails machen diesen Teil der Stadt aus.

Die Strände von Limassol

Limassol verfügt über mehrere Strände. Die für Touristen modernisierte und aufgehübschte Strandpromenade beginnt beim Yachthafen im Südwesten von Limassol. Der Akti Olympion Beach ist mehrere Kilometer lang und besteht aus zwei Teilen: dem A Beach und dem B Beach. Im A Beach sind Hunde erlaubt. Bei beiden handelt es sich um saubere und familientaugliche Strände für Stadtbesucher. Abgesehen davon gibt es mehrere Naturstrände in der Umgebung von Limassol. Etwa 8 Kilometer von der Stadt entfernt und über mehrere Wanderwege erreichbar befindet sich der Lady‘s Mile Beach. In Limassol herrschen fast ganzjährig ideale Wetterbedingungen zum Baden und für Wassersport.

Tipp: Beachten Sie auch unseren Artikel über die schönsten Urlaubsorte auf Zypern!

Kulturelle Bauten

Historisches Limassol
Historische Ruinen vor Limassol, Bild: kirill_makarov / shutterstock

Wer vor allem an alten Gebäuden und Architektur interessiert ist, kann in Limassol viel entdecken. Zum kulturellen Programm der Stadt gehört unter anderem die um 1210 von fränkischen Rittern erbaute Hochburg Kolossi, ein paar Kilometer außerhalb der Stadt gelegen. Als Burgkapelle diente die benachbarte Kirche Agios Eusthathios. Besucher können sich im Archäologischen Museum von Lamissol über die Geschichte der Stadt erkundigen. Die Ausstellung reicht von der Frühgeschichte der Jungsteinzeit bis zum Ende des oströmischen Reiches. . Das Mittelalterliche Museum befindet sich im Kastell, eine im 13. Jahrhundert auf den Überresten einer älteren Festung erbaute Wehranlage. Im Jahre 1191 heiratete Richard Löwenherz hier Berengaria von Navarra. Das Weinmuseum veranschaulicht die 5500 Jahre alte Geschichte des Weinanbaus in der Umgebung. Weitere Sehenswürdigkeiten umfassen die Kathedrale Agia Napa und die Klosterkirche Panagia Karmiotissa. Limassol ist auch eine Studentenstadt und bietet damit eine lebhafte Kneipen- und Kulturszene.

Umgebung von Limassol

Außerhalb der Stadt erhebt sich der Troodos, Hier gibt es Pinienwälder, Wasserfälle, alte Brücken und kleine Dörfer zu besichtigen. Die Umgebung ist auch berühmt für ihre vielen Weinberge. Die Weine dieser Region sind unter Kennern beliebt und gelten als qualitativ hochwertig. Die Wanderungen im Troodos-Gebirge lassen sich mit Weinverkostungen kombinieren. Die edlen Weine haben allerdings ihren Preis. Auf einem Hügel am Meer befindet sich die archäologische Stätte Kourion mit seinen antiken Bauten: ein Forum, eine Badeanstalt, zwei Basiliken und viele Häuser. In dem dazugehörigen Museum werden die Fundstücke präsentiert.

Die schönsten Sehenswürdigkeiten auf Ibiza

Ibiza, Cala d`Hort
Cala d'Hort, Bild: Alex Tihonovs / shutterstock

Fällt der Name Ibiza, denken viele sofort an ihren Ruf als Partyinsel. Dabei hat das im Mittelmeer gelegene Eiland viel mehr zu bieten und ist nicht nur ein Reiseziel für Hippster in Feierlaune. Ibiza verfügt über eine spannende Geschichte und eine vielfältige Kultur vor dem Hintergrund der spanischen Gelassenheit. Abseits der Bars und Discotheken gibt es viele Sehenswürdigkeiten zu entdecken, deren Bandbreite von imposanten Bauwerken über
eine archäologische Ausgrabungsstätten bis zu einem Naturschutzgebiet reicht. Ibiza erfreut sich seit Jahren bei Touristen größter Beliebtheit und zieht jedes Jahr ein internationales Publikum aus aller Welt an.

Ibiza-Stadt

Ibiza Altstadt
Die Altstadt von Ibiza Stadt, Bild: Mariusz Stanosz / shutterstock

Ibiza-Stadt belegt als die Hauptstadt der Balearen-Insel bei Sehenswürdigkeiten einen der obersten Plätze, da sie als größter Ort des Eilands etwas für jeden bietet. Eivissa, wie die Stadt auf Katalanisch heißt, verströmt ein mediterranes Flair, verfügt über einen verträumten Hafen und eine malerische Altstadt, die Dalt Villa genannt wird. Zur Altstadt gehört auch eine riesige Festungsanlage, die den ersten Platz unter den Sehenswürdigkeiten von Ibiza-Stadt einnimmt, zu der auch die Kathedrale Santa Maria gehört. Seit ihrem Bau im 14. Jahrhundert thront sie erhaben über den Dächern der Inselhauptstadt und bietet einen wunderbaren Ausblick auf die Stadt, die den mitunter strapaziösen Aufstieg schnell vergessen macht. Die zahlreichen schmalen Gassen und Plätze von Ibiza-Stadt werden von vielen Restaurants gesäumt, die zu ihrem Charme beitragen. Kulturinteressierte finden im Museu d‘Art Contemporani zeitgenössische Kunst und können an der alten Grabstätte Puig des Molins sowie dem dazugehörigen Museum Museu Puig des Molins etwas über den phönizisch-punischen Einfluss erfahren.

Naturschutzgebiet Ses Salines

Ses Salines, Ibiza
Naturschutzgebiet Ses Salines, Bild: lunamarina / shutterstock

Im Süden der Insel befindet sich mit dem Naturschutzgebiet Ses Salines eins der schönsten Areale von Ibiza, das seit 2001 unter Naturschutz steht. Die Gesamtfläche des Naturschutzgebiets beträgt 16.000 Hektar, von denen 3.000 Hektar auf die Land- und 13000 Hektar auf die Meeresfläche entfallen. Viele verschiedene Arten von Zugvögeln legen in dem Gebiet eine Pause auf ihren langen Reisen ein und bieten insbesondere für Vogelkundler ideale Bedingungen, um ihrem Hobby nachzugehen. Im Bereich der Fauna wurde das örtliche Neptungras im Jahr 1999 von der UNESCO auf die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Mit dem im 16. Jahrhundert erbauten Wehrtums Torre de Sal Rossa erwartet Besucher ein geschichtsträchtiger Bau in dem Naturschutzgebiet.
Er wurde auf einem Hügel errichtet, um vor Piratenangriffen zu schützen und bietet einen wunderbaren Blick auf den Strand. Ses Salines hat seinen Ursprung als Salzabbaugebiet, wovon die vielen Salzbecken neben den teils unbefestigten Wanderwegen zeugen. Der Naturpark Ses Salines vereint auf seinem Areal neben Sumpf- und Felslandschaften auch Strände und Wälder, die zum Entdecken einladen.

Ausgrabungsstätte Se Caleta

Ein Besuch von Sa Caleta auf Ibiza ist vor allem für Freunde der Archäologie interessant, um etwas über die Geschichte der Insel zu erfahren. Die alte phönizische Siedlung Sa Caleta wurde in den 1980er Jahren gefunden und 1999 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Auf dem vier Hektar großen Areal finden sich Ruinen, die auf das 7. Jahrhundert vor Christus datiert wurden. An den ausgegrabenen Mauerresten lassen sich sehr schön
die Umrisse der Häuser erkennen und erlauben einen Einblick in den Alltag der damaligen Menschen.

Wachturm Torre des Savinar

Torre des Savinar, Ibiza
Torre des Savinar, Bild: Aleksandr Stezhkin / shutterstock

Majestätisch ragt der Wachrturm Torre des Savinar an der Küste von Ibiza empor und befindet sich direkt beim magischen Felsen von Es Vedra. Durch seine exponierte Position in Flughafennähe ist der Turm bereits beim Landeanflug zu erkennen und ein beliebtes Touristenziel während des Aufenthalts auf der Insel, da er einen exzellenten Ausblick auf Es Vedra, . Seinen Beinamen
Torre del Pirata (Piratenturm) verdankt er seiner Schutzfunktion vor Piratenangriffen im 18. Jahrhundert. Um den Turm zu erreichen, muss ein Fußmarsch vom Parkplatz entlang der Klippen zum Wachturm eingeplant werden.

Felseninsel Es Vedra

Es Vedra, Ibiza
Es Vedra bei Sonnenuntergang, Bild: mRGB / shutterstock

Um die Felseninsel Es Vedra, die direkt vor dem Torre des Savinar 382 Meter aus dem Wasser ragt, ranken sich viele Mythen und Legenden. Manche glauben, die Felsformation sei der letzte sichtbare Teil des untergegangenen Atlantis oder sie beheimate die Sirenen aus der Sage des Odysseus. Einer weiteren Theorie nach soll sie mit ihrer Topografie Ufos bei der Navigation helfen, die bereits gesichtet sein sollen. Ein Priester berichtete von
vom Licht umgebenen Wesen, denen er begegnet sein will. Touristen, die etwas für das mythische und extraterrestrische übrig haben, sollten einen Besuch der Insel in Erwägung ziehen.

Tropfsteinhöhle Can Marca

Urlaubern, die kurz der spanischen Sonne und dem Trubel der Touristenhochburgen entfliehen möchten, bietet die Tropfsteinhöhle Can Marca einen Rückzugsort, um die Ruhe in der unterirdischen Höhle zu genießen. Die ausgeleuchteten Stalaktiten und Stalagmiten entführen Besucher auf ihrem Rundgang durch die Tropfsteinhöhle in eine andere Welt. Sie befindet sich in der Bucht von Puerto de San Miguel und diente früher als Schmugglerhöhle für verbotene Waren wie Tabak oder Alkohol. Noch heute sind die Markierungen der Schmuggler an den Wänden zu erkennen, die ihnen zur Orientierung bei Dunkelheit dienten.

Sant Rafel de Sa Creu

Souvenirjäger sollten einen Besuch in Sant Rafel de Sa Creu einplanen. Dieser beschauliche kleine Ort mitten im Zentrum von Ibiza hat durch seine Töpferkunst Berühmtheit erlangt. In den Werkstätten wird bis zum gegenwärtigen Tag mit den Methoden alter Töpfertradition gearbeitet, um die qualitativ hochwertigsten tönernen Kunstgegenstände herzustellen. Urlauber, die am Kunsthandwerk interessiert sind, haben die Möglichkeit an einer Tour
durch die Werkstätten teilzunehmen und das ein oder andere Souvenir zu erstehen.

Hippiemarkt Las Dalias

Informationen zum Hippiemarkt:

Adresse:

Carretera de San Carlos, s/n, 07850 San Carlos, Islas Baleares, Illes Balears, Spanien

Öffnungszeiten:

Samstag: 09:00–21:00

Telefon:

+34 669 44 92 24


In den 1960er und 1970er Jahren hielt die Hippie-Kultur auf Ibiza Einzug, da sie ihre Lebensweise auf der Balearen-Insel frei ausleben konnten. In den folgenden Jahren siedelten sie sich auf Ibiza an und prägten einerseits die Offenheit aber auch die Ausschweifungen andererseits, für die das Eiland Bekanntheit erlangte. Der Hippiemarkt Las Dalias in San Carlos ist ein Relikt dieser Zeit und versetzt Besucher zurück in das Jahr 1968. Auf dem Markt herrscht eine ausgelassene Stimmung, die perfekt von Live-Musik untermalt wird. Angeboten wird vor allem handgefertigter Schmuck und Handtaschen. Ibiza verfügt dank der Hippies über die besten Campingplätze von Spanien.

Esbjerg – Was tun in 24 Stunden?

Mensch am Meer, Esbjerg
Die Skulpturen Mensch am Meer, Bild: Vojtech Jirka / shutterstock

Mit rund 120 Kilometer Entfernung liegt die dänische Stadt Esbjerg nicht weit von der deutschen Stadt Flensburg entfernt. Die fünftgrößte Stadt Dänemarks erreichst Du mit dem Auto also auch von Hamburg oder Köln ziemlich schnell. Wenn Du Lust auf Shopping und Spaziergänge in der Stadt hast, bist Du in Esbjerg genau richtig. Denn hier befindet sich die längste Fußgängerzone Dänemarks. In rund 200 Geschäften und Boutiquen findest Du bestimmt etwas, das Deinem Geschmack entspricht.

Die Dänen genießen das Leben natürlich genauso gern wie wir. Deshalb mangelt es in der Fußgängerzone Kongensgade nicht an Cafés und Restaurants. Die Einkaufsstraße endet auf einem belebten Marktplatz mit der unerwarteten Option zu Aktivitäten. So kannst Du im Winter hier mitten in der Stadt Schlittschuh laufen. Ein weiterer Vorteil für die Anreise mit dem Auto ist das kostenlose Parken. Während Du Dir die Sehenswürdigkeiten von Esbjerg anschaust, stellst Du die Parkscheibe ein und lässt das Auto an Ort und Stelle. Denn schließlich gibt es noch mehr als die Shoppingmeile der Stadt zu sehen.

Sehenswertes in Esbjerg

So ist das Fischerei- und Seefahrtsmuseum ein interessanter Stop, um die Geschichte der Stadt kennenzulernen. Hier befindet sich auch das Robbarium, das insbesondere für Kinder ein Highlight im Dänemark Urlaub ist. Die erst 150-jährige Stadt entstand mit dem Hafen und erlebte eine große Blütezeit. Nicht weniger als 600 Schiffe legten hier in Esbjerg an. Auch die Gas- und Ölvorkommen in der Nordsee spielten bei der Stadtentwicklung eine wichtige Rolle. Diese Passage von Hafen und Museum solltest Du Dir auf Deinem 24-Stundentrip nicht entgehen lassen.

In der Gegenwart haben die Stadtplaner ganze Arbeit geleistet. Denn die angesprochene Shoppingmeile wurde mit einem Landgang und der Hafenpromenade verbunden. Das Wahrzeichen der Stadt ist eine überdimensionale Skulptur, die den Namen „Der Mensch am Meer“ bekam. Von hier aus geht es mit der Fähre auf die Urlaubsinsel Fanø, was sicherlich eine Überlegung wert ist, denn die Überfahrt auf die Insel dauert nur 12 Minuten. Solltest Du im Sommer nach Esbjerg kommen, bist Du auch in direkter Nähe zu einem der schönsten Badestrände, die das Land zu bieten hat. Das hier befindliche Wattenmeer gehört zum Nationalpark und wurde gleichzeitig zum Welterbe der UNESCO ernannt.

24 Stunden in Esbjerg

An der Riesenskulptur „Mensch am Meer“ beginnt Dein 24 Stunden-Trip. Hier ist das Tor zum westlichen Teil der Welt. Es wurde so aufgestellt, dass Besucher der Stadt direkt hier willkommen werden. Nutze die Chance für ein atemberaubendes Foto, denn so schnell wirst Du solch riesige Figuren nicht zu sehen bekommen. Anschließend erreichst Du schon bald die Fußgängermeile und verbringst hier den Vormittag. Dabei kannst Du entscheiden, ob Du hier in eines der Restaurants zum Mittagessen gehst oder den Fischereihafen wählst.

Kunst wird in Esbjerg groß geschrieben!

Kongensgade, Esbjerg
Die Fußgängerzone Kongensgade in Esbjerg, Bild: Eryk Stawinski / shutterstock

Esbjerg ist nicht zuletzt auch eine Stadt voller Kultur. Das Wahrzeichen hast Du bereits kennengelernt. Weitere Skulpturen findest Du am kleinen Park Heerups Have des Künstlers Henry Heerup. Aufgestellt wurden hier 20 Skulpturen aus Granit, die sich ebenfalls wunderbar als Fotomotiv eignen.

Nun wäre das Musikkonservatorium eine gute Gelegenheit. Hier befindet sich ein weiteres Kunstwerk: Die Uhr von Thorbjørn Laustens, der Ton und Bild miteinander vereint. Auch ein Kunstmuseum gehört zur Stadt Esbjerg mit einer weiteren Skulptur aus Eisen. Besonders faszinierend ist das 140 Quadratmeter große Wandgemälde am Universitäts-Center. Religion und Glaube spielt für die Dänen eine Rolle. So hat der dänische Bildhauer Robert Jacobsen die Kirchen-Altarwand mit Figuren aus Alteisen verziert.

Frische Meeresluft

Ein oder zwei Stunden Zeit solltest Du Dir auf jeden Fall nehmen, um am Vorort Hjerting an den Strand zu gehen. Das ansässige Badehotel vermietet Fahrräder. Du kannst Dir also aussuchen, ob Du am Strand entspannst oder statt dessen den Küstenstreifen per Fahrrad erkundest. Vielleicht suchst Du Dir ja ein Ferienhaus für den nächsten Urlaub in Dänemark aus. Denn davon findest Du hier viele. Umso besser ist der ganze Bezirk organisiert: Urlauber fühlen sich hier sehr wohl mit all dem Komfort und gepflegten Stränden inklusive Spielplatz, Toiletten und gastronomischen Einrichtungen.

Wandern an der Küste und der Bucht

Hafen Esbjerg
Blick auf den Hafen von Esbjerg, Bild: Andie_Alpion / shutterstock

Sicherlich liebst Du das Meer und die Küste. Dann verpasse auf Deinem 24-Stunden-Trip nicht, die Ho-Bucht zu sehen. Hier kannst Du auf gut ausgebauten Wegen wandern. Die Bucht liegt bereits im Nationalpark Wattenmeer und beherbergt außerdem die Naturerlebnis-Station Myrthuegård. Du erreichst die Bucht gut mit dem Auto und lässt Dein Fahrzeug auf dem vorgesehenen Parkplatz stehen, um zu Fuß den Teil der Stadt kennenzulernen. Den Esbjerg Golfclub wirst Du jedoch auf einen späteren Urlaub verschieben müssen, denn in 24 Stunden reicht die Zeit nicht aus, um hier eine Runde Golf zu spielen.

Fischauktion in Esbjerg

In den Sommermonaten finden in Esbjerg jede Menge Veranstaltungen statt. Vom beliebten Flohmarkt über den Sommerspaß für Kinder oder die beeindruckende Fischauktion. Im Juli und August findet die Fischauktion jeden Mittwoch zwischen 11 und 11.30 Uhr Auktionsgade in Esbjerg statt. In nur einer halben Stunde werden hier hunderte Kilo von Fisch versteigert. Ein beeindruckendes Erlebnis, das Du in Esbjerg nicht verpassen solltest!

Nach einem Tagesausflug nach Esbjerg wirst Du voll beeindruckender Erlebnisse wieder zurückkehren. Die dänische Küstenstadt ist eine gelungene Abwechslung für einen Städtetrip nach Dänemark. Hier findest Du eine perfekte Mischung aus modernem Großstadtleben und dänischer Lebensqualität.

Sóller – Tal des Goldes

Port de Soller
Der Hafen im Ortsteil Port de Soller, Bild: osmera.com / shutterstock

Im „Tal des Goldes“ liegt die Kleinstadt Sóller im Nordwesten auf der Insel Mallorca. Mit seinen rund 13.000 Einwohnern auf einer Fläche von ca. 43km² ist dieser Ort sicherlich nicht einer der größten, jedoch an Schönheit nur schwer zu übertreffen.

Weitreichende Orangenplantagen runden den natürlichen Look von Sóller ab und stellen eine bunte Abwechslung zum üppigen grün der Kleinstadt. Man könnte meinen, dass der Name „Tal des Goldes“ den Orangen zu verdanken ist, doch nach kurzer Recherche war klar, dass damals flüssiges Gold aus den Olivenhainen gewonnen wurde, welche heute nur noch vereinzelt zu sehen sind.

Nach diesem kurzen geschichtlichen Exkurs, widmen wir unsere volle Aufmerksamkeit aber wieder auf die Sehenswürdigkeiten der Kleinstadtidylle.

Sehenswürdigkeiten in Sóller

Sóller liegt zwar 3 Kilometer landeinwärts der Küste, doch mit dem Ortsteil Port de Sóller bietet es einen direkten Zugang zum Mittelmeer. Der kleine Hafenort bietet eine wunderschöne Aussicht auf das Wasser und erstrahlt gerade bei Dämmerung in vollem Glanze. Die zahlreichen Restaurants und Bars laden zu einem gemütlichen Abendessen unter Freunden ein und bieten einen traumhaften Ausblick auf die untergehende Sonne vor Mallorcas Küsten.

Straßenbahn, Sóller
Alte Straßenbahn in Sóller, Bild: Karol Kozlowski / shutterstock

In Stadtkern von Sóller kommen Kultur-Fans voll auf Ihre Kosten. Die Kirche Sant Bartomeu liegt im Herzen der Stadt, auf dem Plaza Constitutión, auf dem sich auch das Leben abspielt. Schon von außen beeindruckt Sant Bartomeu durch außergewöhnliche Architektur und imposante Details. Aber auch das Innere der Kirche birgt viel Detailverliebtheit und ist einen Rundgang auf jeden Fall wert. Auch auf dem Plaza Constitutión befindet sich eine schöne Dauerausstellung in der nicht nur einheimische Künstler ausgestellt werden, sondern auch Schwergewichte wie Kandinsky oder Picasso. Zudem kann man noch das balearische Museum der Naturwissenschaften besichtigen oder sich an Flora und Fauna des Jordí Botànic, ein Garten mit vielen Pflanzenarten nur wenige Gehminuten von Stadtkern Richtung Hafen, erfreuen.

Einkaufen & Essen in Sóller

Kirche Sant Bortomeu, Soller
Die Kirche Sant Bortomeu, Bild: schoppino / shutterstock

Wenn man aber lieber zum Shoppen oder gemütlichen Essen mit Freunden nach Sóller kommt, wird man nicht enttäuscht. Rund um den Plaza Constitutión befinden sich lauter Bars und Restaurants. Niedliche Cafés laden bei gemütlicher Atmosphäre zum entspannen ein. Natürlich ist das Spektrum an Designer-Läden hier nicht so groß wie beispielsweise auf Palma, jedoch sollte man seinen Tagesausflug auf einen Samstag legen. Samstag ist Markttag in Sóller. Der Platz wimmelt nur so von kaufinteressierten Einheimischen und Touristen. Händler bieten allerlei Ware an, wie zum Beispiel begehrte Designer-Mode. Handbemalte Möbel oder selbstgeschneiderte Textilwaren findet man hier zu genüge. Ein perfektes Mitbringsel und Erinnerungsstück für die Heimat also.

Auch Sportler oder Hobby-Wanderer können sich hier austoben. Der Fernwanderweg GR221 oder auch Trockensteinroute führt durch die Stadt und den Hafen und bietet somit für Anfänger und auch geübte Wanderer oder Mountainbiker eine perfekte Alternative zu Kultur und dem Saus und Braus in Sóller. Auch geführte Wanderungen können für kleines Geld gebucht werden.

Hotels findet man in der schönen Kleinstadt nicht viele aber doch ausreichend. Dort ist die Auswahl jedoch überraschend groß. Sowohl kleine Ferienwohnungen im Landhausstil, als auch moderne, stylische Appartements zählen zum Repertoire von Sóller.

Als Geheimtipp sollten Sie unbedingt das Eisspeiselokal Sa Fábrica de Gelats besuchen. Dort erwarten Sie köstliche Eiscreme mit vielen verschiedenen, außergewöhnlichen Aromen. Allgemein können Sie sich auf die regionalen Produkte hier verlassen. Durch die vielen Orangenplantagen liegt es nahe, dass es hier auch hervorragenden Orangensaft gibt und allerlei Produkte der leckeren Frucht. So unterstützen Sie doch die regionalen Unternehmer und nehmen sich ein Glas Marmelade mit in die Heimat.

Abschließend kann man Sóller nur ans Herz legen. Ob für längere Dauer oder für einen Tagestrip auf Ihrem nächsten Mallorca Urlaub. Diese kleine aber feine Stadt bietet alles was das Reise Herz begehrt und wird Sie nicht enttäuschen.

Montserrat – der leuchtende Smaragd der Karibik

Montserrat
Ein typisches Bild auf Montserrat: Steinebedeckte Strände, Bild: t.m. urban / shutterstock

Der Beiname dieser noch relativ unbekannten Karibikinsel sagt schon viel über das kleine Eiland, das zwischen Antigua und Guadeloupe liegt und zu den Kleinen Antillen gehört, aus. Montserrat ist ein Überseegebiet des Vereinigten Königreiches, gehört zum Commonwealth und ist Teil der Leeward Inseln.

Das vulkanische Montserrat

Soufrière, Montserrat
Soufrière, Bild: IndustryAndTravel / shutterstock

Aus der Luft beeindruckt Montserrat durch seine üppig grüne, tropische Vegetation und die drei vulkanischen Massive. Man unterscheidet die Silver Hills im Norden, die Centre Hills im Inneren der Insel und die Soufrière Hills im Süden. Der Soufrière ist einer der aktivsten Vulkane der Karibik und bekannt für eine Serie von desaströsen Ausbrüchen in den Jahren 1995 und 1997. Damals wurde die Hauptstadt Plymouth von einem verheerenden Aschestrom fast komplett verschüttet und wird darum auch oft als ein modernes Pompeji bezeichnet. Etwa zwei Drittel der damals rund 12.000 Einwohner mussten Montserrat aus Sicherheitsgründen verlassen – der gesamte Südteil der Insel wurde zur Sperrzone erklärt.

Heute ist der Soufrière die Hauptattraktion des Landes. Auch wenn Montserrat immer noch zu den unbekannteren Reisezielen zählt, kommen inzwischen zahlreiche Abenteurer und Ökotouristen zum Wandern und zur Vogelbeobachtung hierher. Das Land hat sich somit zu einer Alternativ-Destination für Naturfreunde in der Karibik entwickelt und ist ein Gegenstück zu den vielen anderen Inseln mit ihren luxuriösen All Inclusive Hotelanlagen.

Die fantastische Landschaft von Montserrat

Die kleine Karibikinsel Montserrat ist lediglich 16,5 km lang und maximal 10 km breit und hat durch die verheerenden Vulkanausbrüche in den 1990er Jahren eine immense Veränderung durchmachen müssen. Da in Plymouth kaum noch Häuser bewohnbar waren, wurde an der Nordwest Küste eine neue de facto Hauptstadt, nämlich Brades, geschaffen. Montserrat besitzt sowohl tropische Regenwälder als auch Trockenwälder. Kreuz und quer über die Insel verlaufen kleine Pfade, die bereits seit Jahrhunderten von den Einheimischen begangen werden und heute beliebte Wege für Trekking-Touristen sind. Besonders im Gebiet der Centre Hills wandert man vorbei an exotischen Pflanzen, sieht am Wegesrand Bananenstauden, Mangos und Papayas und ist vom eindrucksvollen Konzert der Vögel umgeben.

Aktivitäten

Die meisten Touristen, die sich für einen Urlaub auf Montserrat entscheiden, sind Naturfreunde, die sich für die außergewöhnliche Vulkanlandschaft und die einmalige Tier- und Pflanzenwelt begeistern. Momentan darf zwar die Umgebung des immer noch aktiven Vulkans Soufrière nicht betreten werden aber von der Aussichtsplattform des Observatoriums aus können Besucher einen spektakulären Blick auf den Berg mit dem Krater werfen. Außerdem haben sie die Möglichkeit, während einer Video-Show Bilder und Geräusche des Ausbruches hautnah zu erleben. Es werden vor Ort auch geführte Touren durch das verschüttete Plymouth angeboten, die als einzige Hauptstadt ohne Bewohner weltweit gilt. Das Gefühl beim Durchstreifen der aschebedeckten Straßen ist für die meisten Gäste spannend aber etwas gespenstisch, da die Katastrophe, die über die Gegend hereinbrach, zeitlich noch nicht lange zurück liegt und daher intensiv spürbar ist.
In den tropischen Wäldern von Montserrat leben unzählige Vogel-, Reptilien- und Amphibienarten. Es empfiehlt sich, an einer Tour teilzunehmen, um durch die fachkundigen Naturführer unterwegs möglichst viele der exotischen Tiere und Pflanzen sehen zu können. Mit etwas Glück kann man vielleicht sogar den Nationalvogel der Insel, den Oriole, der sich in den feuchten Regenwäldern versteckt, beobachten.

Die Strände auf Montserrat

Rendezvous Bay, Montserrat
Der Rendezvous Bay auf Montserrat, Bild: Alistair Homer / shutterstock

Die Strände auf Montserrat sind, mit einer Ausnahme, mit schwarzem Lava Sand bedeckt. Nur an der sogenannten Rendezvous Bay gibt es hellen Korallensand. Auch wenn viele Urlauber ihn für den schönsten Küstenabschnitt auf der Insel halten, ist er nie überfüllt und es gibt stets Platz genug. Das Wasser ist hier im Allgemeinen sehr ruhig und klar, so dass es zum Schnorcheln wunderbar geeignet ist. Allgemein ist zu sagen, dass die Unterwasserwelt mit farbenprächtigen Riffen und exotischen Fischen punktet und Montserrat darum auch für Taucher ein tolles Reiseziel darstellt. Die kleine Bucht von Little Bay ist bei Seglern besonders beliebt und so haben sich hier diverse Geschäfte, Bars und Restaurants angesiedelt. Entlang der Westküste befinden sich mehrere herrlich einsame dunkle Sandstrände, zu denen beispielsweise auch der Woodlands Beach und die Carr`s Bay gehören.

Allgemeine Reiseinformationen

Auf der Insel herrscht tropisches Klima, so dass während des ganzen Jahres mit Niederschlägen gerechnet werden muss. Zwischen Juli und November herrscht Regenzeit, während die Monate von Februar bis April als trockene Periode bezeichnet werden. Die Temperaturen sind relativ beständig und schwanken lediglich zwischen 23° und 30° C – Montserrat kann im Prinzip jederzeit bereist werden, wer aber gerne wandern möchte, wählt am besten die Zeit zwischen Januar und Mai, da dann die Wege wesentlich besser begehbar sind.

Die Anreise nach Montserrat erfolgt in der Regel über Antigua, das von mehreren europäischen Flughäfen aus direkt angeflogen wird. Anschließend geht es entweder per Fähre oder mit einem zwanzig Minuten dauernden Weiterflug nach Montserrat.
Wer seine Ferien auf Montserrat verbringt, sollte unbedingt das Nationalgericht Goat Water probieren. Der deftige Eintopf mit Ziegenfleisch wurde vermutlich von den Iren, die als erste Siedler dieses britischen Territoriums gelten, aus ihrer Heimat mitgebracht.

Wer sich für spektakuläre Landschaften sowie eine spannende Flora und Fauna interessiert und etwas Abenteuerlust mitbringt, wird in dem winzigen Karibikstaat sicherlich einen unvergesslichen Traumurlaub verbringen.

Der Plattensee / Balaton – Erholung pur

Plattensee, Balaton
Der Plattensee in Ungarn, Bild: Daniel Pahmeier / shutterstock

Eingebettet in die westungarische Landschaft gilt der Balaton (Plattensee) als das zweitpopulärste Reiseziel Ungarns. Das angenehme Klima, eine naturschöne Landschaft, heiße Quellen und zahlreiche Sehenswürdigkeiten lassen jeden Urlaub am Balaton zum unvergesslichen Erlebnis werden. Während sich am südlichen Ufer des Sees Strandresorts und Hotels in großer Zahl entstanden, präsentiert sich die Nordseite des Sees mit reizvollen Städten und sehenswerten, historisch gewachsenen Dörfern.

Naturparadies Balaton

Naturschön präsentiert sich die abwechslungsreiche Landschaft rund um den Plattensee. Während rund um den Plattensee Sumpfzonen und Schilfregionen ein einzigartiger Lebensraum für seltenen Pflanzen-, Reptilien- und Vogelarten ist, präsentiert sich die vulkanische Berglandschaft rund um den See mit weitläufigen Wäldern und geologischen Besonderheiten.

Der Nationalpark Balaton-Oberland ist eines der faszinierendsten Naturschutzgebiete Europas. Sowohl das nördliche Areal der Halbinsel Tihany als auch das Moor des Kis-Balaton sind Teil des Nationalparkareals. Das Sumpfgebiet des Kis Balaton ist ein bekanntes Büffel- und Vogelreservat. Die Büffel und Graurinderherden in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten, zählt zu den beeindruckenden Erfahrungen, die Naturliebhaber im Nationalpark am Balaton machen können.

Wer die Natur rund um den Plattensee erkunden möchte, profitiert von einem weitverzweigten Netz an Wanderwegen und Naturpfaden. Besonders im Nationalparkbereich finden sich zahlreiche ausgeschilderte Routen, die zu den schönsten naturbelassenen Arealen der Region führen.

Ferienparadies Plattensee

Balaton, Plattensee in Ungarn
Schiffsrundfahrt auf dem Balaton, Bild: grafxart/ shutterstock

Mit einer Fläche von 600 km² und einer Wassertiefe von durchschnittlich 3 m ist der Plattensee ein beliebtes Ziel für Familien. Der Plattensee zeichnet sich durch sein seichtes Wasser in Ufernähe aus, sodass auch Kinder hier unbeschwert das kühle Nass genießen können. Doch der Balaton bietet auch ideale Bedingungen für Wassersportler, hier kann gesurft, gesegelt, getaucht und geangelt werden. Die schöne Badewiesen und Sandstränden rund um den See laden zum Sonnen und Entspannen ein und Rund um den Plattensee profitieren Touristen auch von einer sehr guten Infrastruktur. Gerade kulinarisch hat die Region einiges zu bieten und so lohnt es sich die Restaurants am Balaton zu besuchen. Hier locken typische Gerichte wie Gulaschsuppe, Paprikás Csirke, Lángos, Bableves und vieles mehr. Aber auch traumhafte Wurstspezialitäten wie Debrecziner und Kolbász und süße Versuchungen wie Dobostorte, Esterházy-Torte und Palatschinken gehören zur typisch ungarischen Küche.

Kuren am Balaton

Ungarn und gerade die Region rund um den Balaton ist aber auch ein ideales Reiseziel, um Kur- und Wellnessanwendungen zu genießen. Über 1.000 heiße Quellen finden sich auf ungarischem Gebiet und bereits die Römer wussten um die Heilkräfte der heißen Quellen Ungarns.

Nur wenige Kilometer westlich des Plattensees begeistert der traditionelle Kurort Héviz mit dem Hévizer See, der als größter natürlicher Thermalsee der Welt ein ganz besonderer Anziehungspunkt ist. Idyllisch von Wald umgeben zählen die Kuranlagen von Héviz zu den bekanntesten Ungarns. Doch auch entlang der Uferlinie des Balaton finden sich zahlreiche Kurorte, die für ihr breites Kur- und Wellnessangebot bekannt sind. Besonders idyllisch ist hier das Kurbad Tihany, aber auch die Kurbäder Gyenesdias, Balatonfüred, Siofok, Balatonakali und viele weitere Kurorte begeistern mit ihrer direkten Uferlage und ihren Kur- und Wellnesseinrichtungen.

Die schönsten Städte und Orte des Balaton

Ein besonderes Highlight sind die zauberhaften Städte, die sich rund um den Balaton finden. Viele der Städte zeichnen sich durch ihren sehenswerten Stadtkern, eine traumhafte Uferlage, historischen Sehenswürdigkeiten und einem breit gefächerten kulturellen Angebot aus. Besonders am Nordufer des Plattensees findet sich so manches sehenswerte und charmante Städtchen, sodass sich Erkundungstouren als äußerst lohnenswert erweisen.

Balatonfüred – die romantische Kurstadt

Als eine der romantischsten Städte Mittel-Europas ist Balatonfüred bekannt. Der Kurort brilliert mit einem Stadtkern, der durch Gebäude aus dem 18. und 19. Jahrhundert geprägt ist. Ein Schiffsanleger verleiht der Stadt zudem maritimes Flair. Zudem zeichnet sich der Bade- und Kurort durch sein attraktives Kulturleben aus, sodass sich hier immer ein Blick auf den aktuellen Veranstaltungskalender lohnt.

Tihany – der einzigartige Ort auf der Balatonhalbinsel

Tihany, Plattensee
Tihany, Bild: ZGPhotography / shutterstock

Das Städtchen Tihany bietet einen traumhaften Ausblick auf den See und brilliert zudem mit zahlreichen denkmalgeschützten Objekten. Die nahe gelegene barocke Kloster Abtei Tihany ist wohl das bekannteste Bauwerk der Stadt, denn es gilt als eines der bedeutendsten historischen Baudenkmäler Ungarns. Zudem lohnt auch ein Besuch der Kirchruine Újlak. Doch letztlich ist es die besonders gemütliche Atmosphäre des Ortes, die Besucher begeistert.

Keszethely – die Hauptstadt des Balaton

Eine ganz besondere Stellung unter den Orten rund um den Plattensee nimmt seit jeher die Stadt Keszethely ein. Es ist nicht nur die größte Stadt am Ufer des Sees, sondern auch historisch gesehen die interessanteste. Hier finden sich Sehenswürdigkeiten wie die zauberhafte Schlossanlage Feštetićs. Die Liste der denkmalgeschützten Wohngebäude in der Altstadt ist lang und entsprechend sehenswert ist das Stadtbild. Keszethely ist aber auch ideal für einen ausgiebigen Einkaufsbummel, denn die belebte Fußgängerzone der Kur- und Badestadt hat einiges zu bieten. Doch letztlich ist es das einzigartige mediterrane Flair der Stadt, welches die Besucher verzaubert und zum Verweilen in den zahlreichen Cafés und Restaurants einlädt.

Siofók – die Perle am Südufer

Das Städtchen Siofók ist einer der bekanntesten und beliebtesten Badeorte am Balaton. Zwar wird die Stadt auch gerne als „Ballermann am Balaton bezeichnet“, doch Siofók blickt auf eine lange Geschichte zurück und ist als einstige königliche Freistadt durchaus sehr sehenswert. Wer aufmerksam durch die Stadt geht, findet zahlreiche sehenswerte Skulpturen, traumhafte alte Villen, schöne Parkanlagen und natürlich den berühmten Wasserturm der Stadt.

 

Die wichtigsten Fragen zum Plattensee

Wie tief ist der Plattensee?

Die maximale Tiefe des Plattensees ist 12,5 Meter. Die durchschnittlichen Tiefe beträgt 3,3 Meter.

Wie groß ist der Plattensee?

Der Plattensee ist 77 Kilometer lang und hat eine Gesamtfläche von 592 km²

In welchem Land liegt der Plattensee / Balaton?

Der Plattensee liegt in Ungarn, ca. 100 Kilometer von Budapest entfernt.

Wieso nennt man den Balaton Plattensee?

Der Name ist wahrscheinlich auf den niedrigen Wasserstand zurückzuführen. Schon die Römer nannten den See „Lacus Pelso„, das seichte Wasser.