Samstag, September 19, 2020
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Musthaves für Ihr nächstes Reiseziel

Must Haves Reisekoffer
Die Must Haves im Reisekoffer, Bild: Leszek Czerwonka / shutterstock

In diesem Jahr gestaltet sich das Reisen für uns alle etwas anders. Dennoch wollen wir uns eine schöne Auszeit vom Alltag gönnen und hier auf die Must-Haves eingehen, die 2020 in keinem Koffer fehlen sollten:

Allrounder- Tasche

Die Tasche ist nicht nur ein wichtiger Begleiter im Alltag, sondern auch auf Reisen. Am besten sollte es deshalb ein Modell sein, welches sich für den Aufenthalt am Strand und für die Reise mit dem Flugzeug eignet, da das Reisegepäck natürlich immer sehr begrenzt ist. Auf Reisen eignen sich dann vor allem Tote Bags oder Shopper sehr gut, um alle wichtigen Utensilien, wie die Reiseunterlagen, ein Buch oder das Strandtuch zu verstauen. Ein tolles It-Piece auf Reisen sind zum Beispiel diese praktischen Michael Kors Taschen, welche zugleich mit verschiedenen Outfits kombiniert werden können und im Urlaub wie auch am Strand der perfekte Begleiter wird!

Das Kleid

Das Kleid ist, wie jeden Sommer, das It-Piece schlechthin. Die Sommerkleider des Jahres 2020 sind aus leichten Stoffen und am liebsten zum Wickeln – ob Midi oder Minilänge, es gibt sie in nahezu jeder Farbe und sie versprühen Sommerfeeling pur! Achten sollte man auf das richtige Material, dann sind sie nicht nur angenehm zu tragen, sondern sie passen auch gut in den Koffer und können je nach Look am Strand, zum Stadtbummel oder zum Ausgehen getragen werden. Besonders trendy in diesem Jahr: vor allem leichte Pastelltöne und verspielte Blumenmuster sind sehr angesagt.

Die Sneaker

Ein paar Sneaker gehören ebenfalls in jedes Reisegepäck – oder noch besser: zum Flug/ zur Fahrt tragen. Wichtig ist natürlich vor allem, dass sie bequem sind – für etwaige Wanderungen, lange Fußmärsche oder auch verregnete Tage – ein Paar Sneaker muss mit. Außerdem kann man sie jetzt auch toll updressen indem man sie zu einem schönen Kleid eher eleganter kombiniert!

Die Stoff-Maske

In diesem Jahr darf die Maske auf keinen Fall in unserem Reisegepäck fehlen, da in nahezu jedem Land, insbesondere in den Geschäften, noch die Maskenpflicht besteht. Warum also nicht die Maske passend zu den Outfits abstimmen und sie gezielt als Accessoire einsetzen. Vor allem selbstgenähte Masken aus Stoff sind sehr praktisch, da sie passend zum Outfit gewählt werden können. Zudem sind die Masken nachhaltiger und können nach dem Tragen ganz einfach gewaschen werden.

Der Hut

Der Hut ist vor allem am Strand ein trendiger Sonnenschutz, der zugleich das Outfit aufwertet. Sowohl als Kopf- als auch Sonnenschutz natürlich wichtig, doch er kann auch richtig elegant wirken – Karibikfeeling inklusive ist dieses Jahr deshalb vor allem der Hut in der Farbe weiß eine super Alternative zum langweiligen Strohhut. Aufpeppen kann man ihn dann noch mit den passenden übergroßen Sonnenbrillen sowie einem Tuch, dass lässig drumgebunden wird – passend zum Bikini natürlich – ein echter Divalook für den Strand!

Alcudia – Urlaub im Norden Mallorcas

Alcudia, Römische Ruinen
Römische Ruinen in Alcudia, Bild: trabantos / shutterstock

Die mittelalterliche Stadt Alcudia ist die größte Touristenhochburg im Norden der Insel 
Mallorca und liegt auf einer Halbinsel, die die Buchten von Pollenca und Alcudia trennt.
Sie zieht mit ihrem wunderschönen mittelalterlichen Stadtzentrum ganzjährig viele
Touristen an. Alcudia ist eine perfekt erhaltene Stadt, die an der Stelle einer römischen
Siedlung, von der alte Bauten und ein Theater erhalten sind, liegt. Das Labyrinth aus
kleinen Gassen mit altertümlichen Häuser auf beiden Seiten verströmt eine einmalige
Atmosphäre und wurde als Teil des neuen Touristen-Image der Insel Mallorca liebevoll
restauriert. Alcudia befindet sich etwa fünf Autominuten von der Küste entfernt und
sollte nicht mit dem Strandressort Port d‘Alcudia verwechselt werden.

Viele der ältesten mallorquinischen Siedlungen wurden mehrere Kilometer landeinwärts gebaut, um sie vor vagabundierenden Piraten zu schützen. Häfen und Küstengebiete wurden erst später erschlossen, als der Tourismus zu einer der Haupteinnahmequellen der Insel wurde.

Geschichte von Alcudia

Altstadt Alcudia
Die Altstadt von Alcudia, Bild: Mariasokphoto / shutterstock

Die ersten Siedlungen in Alcudia gehen auf das Jahr 2000-1300 vor Christus zurück.
Reste sind bis heute in La Cova de S‘Hort del Rectora und unter dem römischen Theater
erhalten geblieben. Nachdem sich Phönizier und Griechen ansiedelten, erlebte die Stadt
ihre Hochzeit im 2. Jahrhundert, als die Römer ins Land einfielen und sie zu ihrer Haupt-
stadt erklärten. Die Römer sorgten für eine Ende der Piraterie und bauten Straßen und
Abwasserkanäle.

Kirche Sant Jaume in der Altstadt von Alcudia
Kirche Sant Jaume in der Altstadt von Alcudia, Bild: vulcano / shutterstock

Nach dem Zerfall des Römischen Reiches im 5. Jahrhundert wurde Alcudia durch Vandalen im 6. Jahrhundert zerstört. Die Stadt fand unter der Kontrolle der Mauren, die Al Qudya bauten, zu alter Größe zurück. Die schmalen Straßen der Altstadt, besonders Carrer d‘en Serra, zeugen von der arabischen Vergangenheit. Die Mauern, die Alcudia heute umgeben, wurden im frühen 14. Jahrhundert nach der Eroberung durch die Spanier unter der Herrschaft von König Jaume II. erbaut, um die Bewohner vor weiteren Angriffen zu schützen. Das Portal de Moll mit seinen beiden eckigen Türmen und zwei großen Palmen wurde zum Symbol von Alcudia. Ein weiteres Bauwerk aus dieser Zeit ist die Ca‘n Torro Bücherei, die in der Carrer d‘en Serra liegt und 1990 für Konzerte und Ausstellungen eröffnete. Alcudia ist im 20. Jahrhundert für den Tourismus erschlossen worden.

Sehenswürdigkeiten

Die altertümliche Geschichte von Alcudia hat der Stadt ein reiches Erbe an Sehenswürdig-
keiten beschert. Die Überreste der römischen Bauten gehören zu den berühmtesten Attrak-
tionen. Außerdem beherbergt die Stadt das kleinste spanische Theater des Landes, in dessen Inneren die Überbleibsel der ersten Siedlungen bestaunt werden können. Archäologische Ausgrabungsstätten bieten Interessierten die Möglichkeit tiefer in die Geschichte der Region einzutauchen. Kostenlos geführte Touren werden in Alcudia mittwochs zwischen 10-12 Uhr angeboten und beginnen an der Kirche.

Das Stadtzentrum mit seinen historischen Mauern kann auch auf eigene Faust erkundet werden und erlaubt Einblicke in die Höfe der prunkvollen Bauten dieser Epoche wie auch der neogotischen Kirche von Sant Jaume aus dem 19. Jahrhundert. Freunde zeitgenössischer Kunst sollten das Sa Bassa Blanca Museum besuchen, in dem Malereien aus dem 16. bis 19. Jahrhundert und Skulpturen aus dem 20. Jahrhundert ausstellt sind. Naturverbundene Besucher finden in den beiden Naturparks S‘Albufera und S‘Albufereta, die in der Nähe von Alcudia gelegen sind, Rückzugsorte von den Touristenhochburgen. Diese Feuchtgebiete eignen sich hervorragend für die Vogelbeobachtung seltener Arten.

Strände in Alcudia

Strände Port d`Alcudia
Die Strände von Port d`Alcudia sind nicht weit entfernt, Bild: lunamarina / shutterstock

Mit seiner Küstennähe liegen die meisten Strände nur ein paar Kilometer von Alcudia ent-
fernt. Eine Busverbindung verbindet die Stadt mit Port d‘Alcudia und verläuft entlang der
Playa de Muro bis zum kleineren Touristenressort Can Picafort. Die Strände bestehen alle
aus feinem Sand, bieten himmelblaues Wasser und sind flach genug, damit Familien mit
kleinen Kindern ein Bad genießen können. Sonnenschirme und Sonnenanbeter dominieren
das Bild der nördlichen Küstenlinie, je weiter südwärts es geht, desto ruhiger und schöner
wird die Umgebung. Die Insel bietet selbstverständlich auch ein vielfältiges Wassersportan-
gebot.

Veranstaltungen in Alcudia

In Alcudia finden jeden Dienstag und Sonntag zwischen 8:30 und 13:30 Uhr belebte Märkte
innerhalb der historischen Stadtmauern statt. Neben Souveniren werden allerlei lokale Stoff- und Lederwaren angeboten. Zahlreiche kleine Cafés laden mit ihren Terrassen zum Verweilen ein, um die lokale Atmosphäre aufzusaugen und sich vom Trubel des Marktes zu entspannen.

Über das ganze Jahr verteilt finden in Alcudia viele traditionsreiche Festivals und Jahrmärkte statt. Die Berühmtesten sind die Landwirtschaftsmesse im Frühling und das Erntedankfest Anfang Oktober. Sie bieten unter anderem Essen, Musik und Unterhaltung. Eine weitere beliebte Feierlichkeit stellt das Seefahrerfest im April dar, zu dessen Anlass die Restaurants der Stadt kulinarische Köstlichkeiten zaubern und auch eine Bootsausstellung stattfindet. Die Küstenlinie der Region ist mit dem Mallorca 312 Radrennen und dem Ironman ein Hotspot für Sportveranstaltungen.

Spezialitäten

Die Restaurants von Alcudia spezialisieren sich auf traditionelles mallorquinisches Essen. Im Ca‘n Costa, dem ältesten Restaurant des Ortes, werden herzhafte Eintöpfe, Reis und Fischtöpfe serviert. Es gibt aber auch reichlich Einrichtungen, die typische spanische Tapas anbieten. Im S‘Arc gibt man der regionalen Küche einen modernen Einschlag und kombiniert mediterrane Speisen mit lokalen Gewürzen. Freunde der italienischen Küche finden mit der Osteria el Patio ein wunderbares kleines Lokal mit authentischer italienischer Kost und erstklassigem Service.

Die Krönung stellt das mit einem Michelin-Stern ausgezeichnete Jardin dar, das kulinarische
Köstlichkeiten der mallorquinischen und mediterranen Küche auftischt.

St. Vincent – ein karibisches Urlaubsparadies

St. Vincent, Karibik
Traumhafte Bucht auf St. Vincent, Bild: mbrand85 / shutterstock

Eine beliebte Destination für Kreuzfahrten durch die Karibik, und trotzdem etwas abseits der überlaufenen Touristenpfade – die Insel St. Vincent, Hauptinsel des Inselreichs St. Vincent und die Grenadinen, lockt mit ihrem Kontrast aus idyllischen Stränden und menschenleeren Buchten sowie wildem Urwald, bergiger Wildnis und Vulkanlandschaften. St. Vincent mit seiner Hauptstadt Kingstown, einer Fläche von 346 Quadratkilometern und etwa 25.000 Einwohnern ist Teil des Commonwealth of Nations und sein Name geht auf das Jahr 1498 zurück, als Christopher Kolumbus am Sankt-Vinzenz-Tag dort an Land ging. Die atemberaubende karibische Landschaft zieht nicht nur Urlauber und Naturliebhaber, sondern auch Filmteams an, sodass mehrere Orte der Insel zu Kulissen der berühmten „Fluch der Karibik“-Filme wurden.

St. Vincent – ein Naturparadies

Bequia, St. Vincent und die Grenadinen
St. Vincent und die Grenadinen punkten natürlich auch mit traumhaften Ständen – hier Bequia, Bild: NAPA / shutterstock

Die farbenreiche Flora und Fauna der Insel, die tropischen Wälder und Blumenfelder, verlassene Riffs, Felsen und Lagunen und der noch aktive 1.234 Meter hohe Vulkan La Soufrière im Norden machen die üppig-grüne Vulkaninsel mit ihren steilen Bergen, die sich mit tiefen Tälern abwechseln, zum Naturparadies schlechthin. Während zerklüftete Klippen und felsige Strände die Ostküste schmücken, schlängeln sich schwarze und goldfarbene Sandstrände an der Westküste.

Die Temperatur liegt das ganze Jahr über gleichmäßig bei circa 30° C (mit Tiefsttemperaturen zwischen 22 und 25 ° C), und die Passatwinde machen die Insel etwas kühler als die übrigen Karibikinseln. Die Regenzeit dauert von Juni bis September, mit rund 23 Regentagen im Juli und teils sogar Orkanen. Die Hochsaison für Reisen auf St. Vincent liegt zwischen Dezember und April, mit hohen Temperaturen und Sonnenschein, auch wenn bei Touren ins Landesinnere und auf den Vulkan stets mit Regengüssen gerechnet werden muss. Die Monate Mai, Juni und November bieten jedoch fast genauso warmes und sonniges Wetter bei oft günstigeren Preisen. Zwischen Juli und Oktober findet man kaum Touristen auf der Insel, da die Luftfeuchtigkeit, die Niederschlagsmenge und auch das Orkanrisiko höher sind. St. Vincent wird den kleinen Antillen zugeordnet.

St. Vincent – ein Paradies für Wassersportler

Die karibische See um St. Vincent wird von Wassersportlern begeistert zum Schwimmen, Tauchen, Schnorcheln, Segeln und auch Hochseeangeln genutzt. Um die Insel herum liegen 35 ausgewiesene Tauchgebiete und nicht umsonst wird St. Vincent oft als „Critter Capital of the Carribean“ genannt: die atemberaubende Flora und Fauna der Unterwasserwelt mit Korallenriffen, Muscheln und Schalentieren, Anemonen, Froschfischen, Seepferden und Vielem mehr machen Langeweile beim Tauchen schier unmöglich. Und sollte diese doch einmal aufkommen, wurden extra für Taucher zwei Schiffe auf Grund gesetzt, sodass Anfänger sich im Wracktauchen üben können. Das Bat Cave im Buccament Bay bietet eine besondere Attraktion: hier kann man Fledermäuse in ihrer natürlichen Umgebung bei professionell geführten Tauchgängen in Fledermaushöhlen beobachten.

Stadtbummel durch die Hauptstadt Kingstown

Kingstown, St. Vincent
Unterwegs in Kingstown, Bild: Chris Allan / shutterstock

Eine weitere schöne Unternehmung auf St. Vincent ist ein Stadtbummel durch den lebendigen Hafen und über das Kopfsteinpflaster der Hauptstadt Kingstown. Am Schönsten ist es hier, wenn gerade kein großes Kreuzfahrtschiff am Hafen angelegt hat, und die Straßen leerer sind. Die Markstadt Kingstown beherbergt zahlreiche Geschäfte und Märkte, in denen man verschiedenste Gewürze und Früchte erwerben kann. Lohnend ist ohne Zweifel ein Spaziergang durch den Fischmarkt, das Marktgebäude und die geschäftige Long Lane Upper sowie vorbei an historischen Gebäuden wie dem Court House und der St.-Mary-Kathedrale. Auch die Bucht am Fuße des 736 Meter hohen St. Andrew und des angrenzenden Dorsetshire Hill ist sehenswert und von Fort Charlotte, dem auf einem 180 Meter hohen Berghang gelegenen Frauengefängnis der Insel, hat man einen wunderschönen Ausblick auf Kingstown, St. Vincent und die grenadischen Inseln.

Die Juwelen der Westküste St. Vincents

Vor allem Naturliebhaber kommen auf St. Vincent auf ihre Kosten. An der Westküste findet man den ältesten Botanischen Garten des amerikanischen Kontinents, der 1765 angelegt wurde und neben außergewöhnlichen tropischen Pflanzen auch den seltenen und vom Aussterben bedrohten Nationalpapagei, die Königsamazone, beherbergt. Außerdem kann man im Layou Petroglyph Park Felzeichnungen der karibischen Indianer mit bis heute unbekannter Bedeutung bestaunen und sich in einem natürlichen Pool erfrischen. Der Vermont Nature Trail, ein drei Kilometer langer, über Brücken hinweg- und an Aussichtspunkten vorbeiführender Pfad durch den Regenwald, wird Hiker und Vogelbeobachter gleichermaßen in seinen Bann ziehen.

Wallilabou Bay, St Vincent
Wallilabou Bay, Bild: chromoprisme / shutterstock

Ein „Must-See“ ist zudem Wallilabou Bay, eine Bucht, die als Drehort für den Film „Fluch der Karibik“ genutzt wurde, und an der noch viele der originalen Filmkulissen zu sehen sind. Weiter nördlich bieten die im Regenwald gelegenen Wasserfälle Dark View Falls und Trinity Falls eine angenehme Erfrischung. Ganz im Norden von St. Vincent gelangt man zu den Soufrière Mountains, ein bis auf 4048 Meter emporragendes Gebirge, in dem der La Soufrière Volcano Trail, ein Wanderweg um und in den Krater des Vulkans, zu finden ist. Schließlich liegen entlang der Westküste einige malerische Fischerdörfer mit entzückenden, farbenfrohen Häuschen und schwarzen Sandstränden.

Sehenswert an der Ostküste St. Vincents

Auch an der Ostküste gibt es Vieles zu sehen, beginnend im fruchtbaren Marriaqua Tal mit den Montreal Gardens, einer Anthurien-Farm, die am Fluss Teviot River liegt. Hier findet man allerlei tropische Pflanzen, es werden Bananen, Muskatnüsse, Kakao, Brotfrüchte und Kokosnüsse angebaut und zahlreiche Bäche und Flüsse schlängeln sich hinein in die felsige Schlucht Yambou. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist der Black Point Tunnel, der 1815 von englischen Kolonialherren mithilfe von Sklavenarbeit erbaut wurde, zum Transport des Zuckerrohrs diente und ein weiterer Drehort der „Fluch der Karibik“ Filme wurde. Zuletzt darf man sich Owia Salt Pond nicht entgehen lassen: ein wunderschönes Meerwasser-Badebecken nahe der Ortschaft Owia, das von vulkanischen Felsformationen umgeben ist. Owia selbst sowie das nahegelegene Fancy sind zwei sehenswerte kleine Städtchen im Norden der Insel, die auf indianische Gründung zurückgehen.

Entdeckungsreisen ins grenadische Inselreich

Auch wenn die Insel selbst bereits eine Menge an Ausflugszielen und Unternehmungen bereithält, bietet es sich beim Urlaub auf St. Vincent an, weitere Inseln der Grenadinen zu erkunden. Die Insel Bequia beispielsweise, die mit der Fähre innerhalb von circa einer Stunde zu erreichen ist, lockt mit ihrem entspannten Flair, den offenen Inselbewohnern im karibischen Hafendorf Port Elizabeth, dem schneeweißen Sandstrand Princess Margaret Beach und den schönen Ausblicken vom Rainbow Castle oder dem Ortsteil Friendship aus. Ebenso die per Flugzeug erreichbare Insel Canouan ist einen Tagesausflug wert, besonders wenn man bei einer privaten Inseltour die Ausblicke aufs Karibische Meer, die unberührten Strände und die mit Palmen bewachsenen, paradiesischen Buchten bewundern möchte.

Die schönsten Bootsrouten entlang des kroatischen Inselparadieses

Segeln in Kroatien
Kroatiens Inselwelt mit dem Boot erkunden - ein Urlaub, der für immer in schöner Erinnerung bleibt. Bild: xbrchx / shutterstock

Kroatien wurde als Urlaubsland lange Zeit vernachlässigt und war höchstens als Geheimtipp bekannt. Das hat sich zuletzt deutlich geändert und längst begrüßt Kroatien Jahr für Jahr zahlreiche Touristen. So waren es um Jahr 2018 beispielsweise rund 19,7 Millionen Touristen. Dabei bietet Kroatien vor allem auch viele Inseln, die einen Besuch wert sein können. Viele davon sind beinahe unberührt und können im Rahmen einer Bootstour entdeckt werden. Wo man das passende Boot finden kann, wie die Buchung abläuft und mehr, wird im Folgenden näher beschrieben.

Mit dem richtigen Boot auf Tour

Geht es um die Auswahl des richtigen Bootes für die Bootstour zu den kroatischen Inseln, haben Touristen die freie Wahl. Dabei spielt es eine Rolle, welcher Komfort gewünscht ist oder ob man als Paar oder auch als Gruppe in Kroatien auf Entdeckungstour gehen möchte. Bei Zizoo, der weltgrößten Buchungsplattform für Bootsurlaube, findet sich eine entsprechend große Auswahl an verschiedenen Bootstypen:

  • Segelboote
  • Leistungsfähige Motorboote
  • Pfeilschnelle Katamarane
  • Hausboote

Unter dem Strich bleiben keinerlei Wünsche offen. Jede Reisegruppe findet dort den fahrbaren Untersatz für die eigene Bootstour in Kroatien. Ein kleiner Nachtrag: Am günstigsten sind Charterboote in Kroatien bei einer Buchung von Samstag bis Samstag.

 

Schöne Bootsrouten in Kroatien

1. Krk mit dem Boot besuchen

Eine Möglichkeit, in Kroatien die Schönheit der Inseln mit dem Boot zu erleben, bietet eine Bootstour von Split in Richtung Krk. Die Insel ist bei Touristen bereits sehr beliebt, bietet aber dennoch vielerlei schöne und einsame Ecken. Ideal also, um dem Alltag zu entfliehen und die Natur zu genießen.

2. Brac, Hvar und Co. entdecken

Brac, Zlatni Rat, Goldenes Horn
Der Strand Zlatni Rat / Goldenes Horn auf #Brac, Bild: artem evdokimov / shutterstock

Aber auch die Insel Brac lädt in Kroatien zu einem Besuch mit dem Boot ein. Von Sukosan aus kann man die Insel zum Beispiel erreichen. Brac ist die drittgrößte kroatische Insel und ganze 40 Kilometer lang. Auch hier hat man somit genügend Freiraum, um unberührte Ecken zu finden und sich in aller Zweisamkeit den Geheimnissen der Insel zu widmen.

Ganz allgemein bietet Kroatien allerdings noch eine ganze Reihe weiterer Inseln, die mit einem gecharterten Boot angesteuert werden können. Von den größeren Städten aus ist dies in aller Regel kein Problem und somit gehören oftmals auch Rab, Hvar oder auch Susak zu beliebten Zielen für Urlauber.

Fazit: Die kroatischen Inseln entdeckt man mit dem Boot ganz einfach

Bootstouren gehören zu den Highlights, die Kroatien für seine Besucher zu bieten hat. Hierbei kann man die Inselvielfalt des mitteleuropäischen Staates wunderbar kennenlernen und sich in so manchen Flecken verlieben. Doch auch individuelle Bootsausflüge sind in Kroatien ganz ohne Probleme möglich und bieten dabei so manche paradiesische Stelle. Wer also einmal einen etwas anderen Urlaub mit besonderem Ausblick genießen möchte, liegt hier genau richtig.

 

Urlaub in Baden-Württemberg ist immer ein Erlebnis

Schwäbische Alb, Baden-Württemberg
Die Schwäbische Alb in Baden-Württemberg, Bild: Simon Dannhauer / shutterstock

Baden-Württemberg liegt im Südwesten der Bundesrepublik und grenzt an Frankreich und die Schweiz. Baden-Württemberg zählt zu den beliebtesten Reisezielen in Deutschland. So übernachten jedes Jahr durchschnittlich 49 Millionen Menschen in dem charmanten Bundesland. Dabei punktet es mit seinen vielfältigen Kulturlandschaften und lebhaften Städten. Begehrte Urlaubsziele sind vor allem der Schwarzwald, der Bodensee, der Odenwald, die Schwäbische Alb, die Kurpfalz sowie die Region Stuttgart.

Die Schönheit Baden-Württembergs im Schwarzwald genießen

Münctertal, Schwarzwald, Baden-Württemberg
Blick auf Münstertal im Schwarzwald, Bild: Funny Solution Studio / shutterstock

Eines der bedeutendsten Erholungsgebiete Baden-Württembergs ist zweifellos der Schwarzwald. Er zählt zu den meistbesuchten deutschen Mittelgebirgen. Bekannt ist er auch als Heimat der Kuckucksuhr. Der Schwarzwald bringt es auf eine Länge von 200 Kilometern sowie eine Breite von 60 Kilometern. Dabei grenzt er u .a. an den Bodensee, die Schwäbische Alb und den Kraichgau.

Der nördliche Schwarzwald umfasst die Region zwischen Karlsruhe, Pforzheim und Baden-Baden. Vor allem Wanderer kommen in dem Gebiet auf ihre Kosten. So finden sie dort Wanderwege mit einem Gesamtumfang von 2000 Kilometern vor. Außerdem stehen für Freunde des Wintersports 600 Kilometer an präparierten Skiwanderwegen bereit.

Sowohl in den Sommer- als auch in den Wintermonaten beliebt ist die Schwarzwald-Hochstraße, die zwischen Baden-Baden und Freudenstadt liegt. Sie verzaubert durch ihre wunderbare Aussicht, die bis zur Ebene des Oberrheins und in die Vogesen reicht.

Aber auch der mittlere und südliche Schwarzwald sind einen Besuch wert. Der Mittelschwarzwald mit den Gebieten Villingen-Schwenningen, Rottweil, Lahr und Offenburg präsentiert eine Vielfalt an sehenswerten Landschaften. Der Südschwarzwald erstreckt sich auf das Dreiländereck Deutschland, Frankreich und Schweiz. Dort laden die Orte Freiburg, Titisee-Neustadt, Lörrach und Breisach zu einem Ausflug ein. Mit Feldberg, Blauen, Kandel, Belchen und Schauinsland findet der Besucher außerdem die höchsten Erhebungen des Schwarzwalds vor. Zum Skifahren sind Hotzenwald und Hochschwarzwald geeignet.

Der Bodensee

Bodensee, Mainau
Die Blumeninsel Mainau, Bild: LENS-68 / shutterstock

Ein weiteres beliebtes Erholungszentrum in Baden-Württemberg ist der Bodensee. Er befindet sich zwischen Alpen und Jura und erreicht eine Fläche von 538 Quadratkilometern. 236 Bäche und Flüsse liefern dem Bodensee Wasser. Darüber hinaus ist das Binnengewässer reich an Fischen.

Zu den beliebtesten Ausflugszielen rund um den Bodensee gehören die Städte Meersburg und Konstanz sowie die Blumeninsel Mainau an der Oberschwäbischen Barockstraße. Auf Mainau lassen sich die unterschiedlichsten Blumenarten bewundern. Außerdem gibt es regelmäßig Ausstellungen und Konzerte.

Zahlreiche Orte am Bodensee verfügen über Schiffsverbindungen. In vielen Gemeinden lassen sich Bauten aus dem Mittelalter besichtigen. Aber auch die einzigartige Landschaft der Region ist einen Blick wert. Sie bietet außerdem unzählige Möglichkeiten für Wassersport, Radfahren und Wandern.

Die Schwäbische Alb

Vom Hochrhein bis zur Landesgrenze zwischen Baden-Württemberg und Bayern liegen die Schwäbische Alb und ihr Vorland. Zu den typischen Merkmalen der Alb gehören die Schlösser und Burgen, die einen interessanten Streifzug durch die Geschichte bieten.

Aber auch einige Museen wie das Limesmuseum in Aalen sind einen Abstecher wert. So können in dem Museum bedeutende Fundstücke aus der römischen Epoche bewundert werden. Außerdem finden jedes Jahr in Aalen überaus sehenswerte Ritterspiele statt.

Weitere empfehlenswerte Ziele in der Schwäbischen Alb sind die Orte Heidenheim mit Schloss Hellenstein, Braubeuren mit seiner berühmten Klosteranlage, die alte Reichsstadt Ulm mit dem weltweit höchsten Kirchturm sowie Schwäbisch Gmünd mit seinen Baudenkmälern aus den Zeiten der Romanik, Gotik sowie des Barock.

Darüber hinaus ist die Schwäbische Alb ein Paradies zum Wandern. So stehen 13.000 Kilometer an Wanderwegen zur Verfügung. Des Weiteren werden Möglichkeiten zum Radfahren, Reiten, Kajakfahren, Drachenfliegen und Golf spielen angeboten. Im Winter lässt sich u. a. Skilanglauf betreiben.

Ein Besuch in Baden-Württembergs Hauptstadt Stuttgart

Stuttgart, Porsche-Museum
Das Porsche-Museum bei Nacht, Bild: Markus Mainka / shutterstock

Stuttgart ist die Landeshauptstadt von Baden-Württemberg. Mit etwa 2,8 Millionen Einwohnern bildet sie die sechstgrößte Stadt Deutschlands. Die Region Stuttgart gehört zu den größten Ballungsräumen der Bundesrepublik und ist immer einen Besuch wert.

Geprägt wird das Bild der Stadt durch zahlreiche Anhöhen, Täler wie das Neckartal oder den Stuttgarter Talkessel, den Schlossgarten, den Rosensteinpark und viele Grünanlagen. Eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt ist der Fernsehturm. Schließlich gibt es mehrere Schlösser und Paläste zu bewundern.

In der Region Stuttgart lässt sich eine Vielzahl an historischen Burgen und Befestigungsanlagen besichtigen. Das Gebiet punktet mit seiner reizvollen Landschaft und seinen malerischen Seen. Im Remstal und Stromberggebiet kommen Weinliebhaber und Feinschmecker auf ihre Kosten. So laden dort zahlreiche Gasthäuser zu einem Besuch ein.

Der Odenwald

Ein beliebtes Mittelgebirge in Baden-Württemberg stellt der Odenwald dar, der sich bis nach Hessen und Bayern erstreckt. Er bildet eines der bedeutendsten Naherholungsgebiete der Rhein-Main-Region. Die Orte des Odenwaldes strahlen keinerlei Hektik aus und gelten als ideal für eine Erholungsreise. Bekannt ist der Odenwald zudem für seinen Weinanbau, der schon von den alten Römern betrieben wurde. In Bensheim, Groß-Umstadt und Heppenheim finden jährlich Winzerfeste statt. Natürlich gibt es dort auch viele Weinlokale, die zur Einkehr einladen.

Als typisch für die Odenwalder Gemeinden gelten ihre idyllischen Fachwerkhäuser und mittelalterlichen Gassen. Eine besonders gute Gelegenheit zum Bewundern der phantastischen Landschaft bieten Schiffsfahrten auf dem Neckar. Sie führen vorbei an wunderschönen Städtchen, Schlössern und Burgen.

Die Kurpfalz

Mit der Kurpfalz ist die badische Region des Rhein-Neckar-Gebietes gemeint, die sich in Baden-Württembergs Nordwesten befindet. Zum Teil gehört die Kurpfalz auch zu Rheinland-Pfalz und Hessen. Zu den bekanntesten Städten der Region zählen Mannheim und Heidelberg. Weitere sehenswerte Orte sind Hockenheim, Weinheim, Schwetzingen, Eppelheim und Reilingen.

Das Gebiet der Kurpfalz wurde schon von den alten Römern geschätzt und besiedelt, die dort die ersten Weinreben anpflanzten. Das milde Klima ermöglicht den Anbau von verschiedenen Gemüse- und Obstsorten.

Die Grenze zum Odenwald wird durch die Bergstraße gebildet, die von ihren vielen Hügeln und Dörfern geprägt ist. Zahlreiche Burgen und Burgruinen gehören zu den Sehenswürdigkeiten des Gebietes. Einer der größten Besucherattraktionen bildet das Heidelberger Schloss, die einstige Residenz der Pfalzgrafen.

Nicht minder sehenswert ist das Mannheimer Schloss, das als Nachfolgeresidenz der Pfalzgrafen diente. Das Schwetzinger Schloss wurde dagegen von den Kurfürsten als Sommerresidenz genutzt. Eine weitere Attraktion in Mannheim bildet der Luisenpark als Botanischer Garten, Tierpark und Freizeitanlage zugleich.

Städtereisen in Baden-Württemberg

Schlossplatz Stuttgart
Der Schloßplatz in Stuttgart, Bild: Sina Ettmer Photography / shutterstock

Neben der Landeshauptstadt Stuttgart gibt es noch mehrere Städte in Baden-Württemberg, die zu einem Besuch einladen. Dazu zählt vor allem die Kur- und Bäderstadt Baden-Baden im Westteil des Bundeslandes. Bekanntheit erlangte Baden-Baden zudem als Kunststadt und internationale Festspielstadt. Eine weitere Attraktion stellt die berühmte Spielbank der Stadt dar.

Freiburg im Breisgau punktet mit seinem Münster, dem bedeutendsten Wahrzeichen der Stadt, sowie dem Freiburger Bächle, dem Schlossberg am Altstadtrand, dem Hausberg Schauinsland und dem Tiergehege Mundenhof.

Die Universitätsstadt Tübingen verzaubert mit ihrer historischen Altstadt. Ebenso ist ein Besuch im Schloss Hohentübingen zu empfehlen. Von dort aus lässt sich ein eindrucksvoller Überblick auf die Tübinger Altstadt verschaffen.

Ebenfalls eine Reise wert sind die baden-württembergischen Städte Karlsruhe, Heilbronn, Ravensburg, Hohenheim, Reutlingen und Esslingen am Neckar.

Europa-Park in Rust

Europa-Park, Rust
Der Europa-Park in Rust, Bild: Eva Bocek / shutterstock

Natürlich hat Baden-Württemberg seinen Besuchern auch einige Freizeitparks zu bieten. Der bekannteste davon ist der Europa-Park in Rust. Kein Freizeitpark in Deutschland wird so häufig besucht wie der Europa-Park, der zwischen Freiburg und Karlsruhe zu finden ist.

Er wird in 17 unterschiedliche Themenbereiche eingeteilt. 13 davon sind europäischen Ländern wie zum Beispiel Frankreich, Spanien, Griechenland oder Russland gewidmet.
Ferner gibt es Themenbereiche wie die Welt der Kinder, das Königreich der Minimoys, das Abenteuerland oder Grimms Märchenwald. Zu den vielen Attraktionen zählen u. a. der Silver Star, die zweithöchste Achterbahn von Europa, der Matterhorn Blitz, Euro Mir, die Hexenschaukel „Fluch der Kassandra“ oder die Wasserachterbahn Poseidon.

Es gibt aber noch mehr Freizeitparks in Baden-Württemberg wie den Freizeitpark Traumland auf der Schwäbischen Alb, den Erlebnispark Tripsdrill bei Cleebronn sowie das Ravensburger Spieleland am Bodensee.

Römö – vielfältige Nordeseeinsel

Sttrand Havneby, Römö
Am Strand von Havneby auf Römö, Bild: 5149mich / shutterstock

Von dem nördlichsten Zipfel Sylts sieht man sie: die dänische Insel Römö (Rømø). Sie ist eines der beliebtesten Urlaubsziele der Deutschen. Zu Recht, denn: Römö bietet moderne Erholungsmöglichkeiten und spannende Attraktionen – und hat seinen typisch dänischen Charme dabei behalten können.

Der breiteste Strand Europas

Strand, Römö
Unterweg am breitesten Strand Europas, Bild: Angela Rohde / shutterstock

Römö ist sehr überschaubar: die Wattenmeerinsel hat gerade mal etwa 560 Einwohner. Die meisten von ihnen leben in traditionellen Reetdachhäusern und sind Bauern. Doch seit vor allem deutsche Touristen das idyllische Römö als Urlaubsziel entdeckt haben, hat sich einiges geändert: in Lakolk, dem wichtigsten (und wohl einzigen) Touristenort der Insel, sind in den letzten Jahren zahlreiche Restaurants, Cafés und Geschäfte, ja eine ganze Einkaufsstraße entstanden. Lakolk ist nämlich das Tor zu dem größten Strand Nordeuropas, und dem breitesten in ganz Europa!

Die Westküste Römös ist ein einziger, bis zu vier Kilometer breiter Strand. Große Teile können mit dem Auto oder Wohnmobil befahren werden, andere sind autofrei und deshalb für Familien mit Kinder besonders gut geeignet. Die südlichen Abschnitte können zum Strandsegeln und Buggykiting benutzt werden – kostenlos. Da die Atlantikküste Römös sehr windig ist, lassen sich – vor allem während des jährlichen Drachenfestivals – hunderte Drachen beobachten, die im Himmel flattern.

Sehenswürdigkeiten und Touristenaktivitäten

Bauernhaus Römö
Altes Bauernhaus auf Römö, Bild: Frank Bach / shutterstock

Römö bietet trotz seiner überschaubaren Größe mehrere Möglichkeiten zum Zeitvertreib: die Insel verfügt über einen Minigolfplatz, außerdem über einen echten, 18-Loch-Golfplatz. Gleich neben dem Römö Golfklub befindet sich übrigens das Enjoy Resort – das größtes Wellness-Resort Dänemarks! Es bietet 200 luxuriöse Ferienwohnungen, einen Wellnessbereich, Friseur und Restaurant.

Die Toftum Skole ist Dänemarks älteste – und kleinste – Schule. Das kleine Reetdachhaus verfügt über nur ein einziges Klassenzimmer, in dem früher bis zu 40 Schüler lernten. Heute gehört das über 200 Jahre alte Gebäude zum dänischen Nationalmuseum und kann kostenlos besichtigt werden.

Am Hafen von Römö befindet sich der sogenannte Kanonen-Hügel. Die 400 Jahre alten Kanonen, die auf das Meer gerichtet sind, entstammen einem schwedischen Schiff, das vor der Küste kenterte. Römö spielte eine wichtige Rolle während des dreißigjährigen Krieges: nach einer blutigen Schlacht fiel die Insel schließlich dem römisch-deutschen Kaiser zu.
Aus jüngerer Geschichte stammen die Bunker von Römö. Die rund 50 Befestigungsanlagen wurden als Teil des Atlantikwalls während des zweiten Weltkrieges errichtet. Bis zu 1400 deutsche Soldaten besetzten 1942 die Insel. Wer die geschichtsträchtigen Bunker besichtigen möchte, kann dies auf der Bunker-Tour machen.

Die kaum befahrenen Schotterwege der Insel bieten außerdem hervorragende Möglichkeiten zum Fahrradfahren, Reiten und Wandern. Gut möglich, dass man dabei Rehe, Hasen oder Füchse entdeckt.

Authentisches Havneby

Hafen Havneby
Der Hafen von Hafneby, Bild: Hans wrang / shutterstock

Havneby bedeutet übersetzt Hafenstadt. Eigentlich handelt es sich bei dem kleinen Ort mit 270 Einwohnern aber mehr um ein Hafendorf. Um den Hafen der Insel reihen sich mehrere traditionell dänische Häuser. Seit einigen Jahren sind in Havneby auch ein Supermarkt, mehrere Geschäfte und Restaurants zu finden, ebenso wie einige Ferienhäuser. Doch der Hafen hat dadurch seine Identität nicht verloren: die Fischerboote, der Geruch nach frischem Fisch und der raue Nordseewind verleihen dem beschaulichen Havneby seinen ganz eigenen Charme.

Übernachtungsmöglichkeiten auf Römö

Neben dem bereits erwähnten Wellness-Resort bietet Römö viele weitere Übernachtungsmöglichkeiten. Es gibt drei Campingplätze: einer befindet sich im Norden der Insel, ein anderer am Südzipfel. Der First Camp Lakolk ist mit über 1000 Stellplätzen der größte Römös. Wichtig: Wildes Campen ist auf der gesamten Insel verboten.

Es gibt außerdem viele neuere Ferienhäuser, z. B. in Havneby. Wer es lieber etwas traditioneller hat, kann sich für eine der zahlreichen Unterkünfte entscheiden, die auf Ferienhaus-Vermittlungsplattformen angeboten werden.

Tagesausflüge

Wer sich nach etwas Abwechslung sehnt, dem bieten sich mehrere Möglichkeiten zu spannenden Tagesausflügen. Das Übersetzten mit der Fähre nach Sylt dauert nur 40 Minuten. Unterwegs bietet sich ein schöner Ausblick auf die Küsten Römös und das Wattenmeer. An Bord gibt es außerdem einen Duty-free-Shop, ein Bordrestaurant und eine Bar. Das Auto kann man ebenfalls mitnehmen.

Gegenüber der Ostküste von Römö gelegen ist Skærbæk. Der Damm, der auf die Insel führt, beginnt hier. Skærbæk ist ein beliebte Ziel für Tagesausflüge, vor allem bei Familien mit Kindern. Die dänische Kleinstadt Skærbæk – im deutschen Scherrbeck genannt – lockt mit dem „freundlichsten Feriencenter Dänemarks”. Dort gibt es eine Bowlinganlage, ein Schwimmbad, mehrere Turnhallen und Fußballplätze.

Etwas weiter nördlich liegt Ribe. Sie ist die älteste noch bewohnte Stadt Dänemarks. Zu ihren Sehenswürdigkeiten gehören der Dom zu Ribe, der vor rund 1200 Jahren gegründet wurde. Das Stadtbild zeichnet sich durch mittelalterliche Gebäude und dem idyllischen Hafen aus. Es gibt mehrere gute Restaurants und Eisdielen. Unweit von Ribe entfernt verspricht das Ribe VikingeCenter eine Reise in vergangene Zeiten. Das Freilichtmuseum gewährt Einblicke in das Leben eines typischen Wikingerdorfes. Dabei ist es wirklichkeitstreu und detailverliebt, und deshalb gerade bei Kindern sehr beliebt.

Doch zurück auf die Insel: Ob man nun im Wohnwagen auf dem Campingplatz steht oder in einem traditionellen Reetdachhaus übernachtet, ob man mit den Kindern Drachen steigen lässt oder in hoher Geschwindigkeit strandsegelt – Römö bietet für alle Urlauber Erholung, Spaß und Abenteuer!

Die wichtigsten Fragen zu Römö

Wie kommt man nach Römö?

Die Insel Römö ist mit einem knapp zehn Kilometer langen damm mit dem dänischen Festland verbunden. Dieser ist ohne Gebühren nutzbar. Alternativ kann man mit der Fähre aus Sylt nach Römö übersetzen. Der 9 Kilometer lange Seeweg beginnt am Hafen von List auf Sylt und endet in Havneby. Die Fähre verkehrt bis zu 30x am Tag.

Was kostet die Fähre von Sylt nach Römö?

Eine einfache Fahrt gibt es ab knapp 52 Euro für PKWs inkl. Personen. Bucht man direkt die Hin und Rückfahrt kostet es an unterschiedlichen Tagen 85 Euro / Auto (Stand: 2020). Für Campingfahrzeuge gelten abweichende Preis. Möchte man ohne Auto die Fähre nutzen zahlen Erwachsene für die Einzelfahrt 8,90 (Hin- und zurück 12,90) und Kinder von 4-14 Jahren 5,70 Euro (Hin- und zurück 8,50).

Achtung: Es gibt besondere Angebote für Familien / Senioren.

Eignet sich Römö für einen Urlaub mit Hund?

In den meisten Ferienhäusern auf Römö sind Haustiere erlaubt. Durch die Breite des Strandes stehen viele Auslaufflächen zur Verfügung.

Wie groß ist Römö?

Römö hat eine Gesamtfläche von 129 km². Sie ist 16,8 Kilometer lang und 5,7 Kilometer breit.

Kasachstan sieht seine Zukunft im Tourismus

Astana, Kasachstan
Blick auf Astana in Kasachstan, Bild: evgenykz / shutterstock

Als 2006 die US-amerikanische Mockumentary „Borat – Kulturelle Lernung von Amerika, um Benefiz für glorreiche Nation von Kasachstan zu machen“ des britischen Komikers und Schauspielers Sacha Noam Baron Cohen internationale Kinoerfolge feierte, drohte das kasachische Außenministerium zunächst mit einer Klage wegen der offensichtlichen, wenn auch klar erkennbar satirisch zugespitzten Herabwürdigung des mit über 2,7 Millionen km² Fläche weltweiten größten Binnenstaats.

Schnell erkannte die Regierung des mit nur 18,3 Millionen Einwohnern dünn besiedelten zentralasiatischen Landes jedoch das immense Werbepotenzial der Filmfigur für den eigenen Fremdenverkehr und nachdem sich die Zahl der von ausländischen Gästen beantragten Touristen-Visa nach dem Kinostart von „Borat“ in kürzester Zeit verzehnfacht hatte, bedankte man sich sogar bei dessen Darsteller für die unerwartete Hilfestellung.

Staatliche Zuwendungen sollen den Fremdenverkehr in Zukunft deutlich ausbauen

Scharyn-Nationalpark, Kasachstan
Der Scharyn-Nationalpark, Bild: Andrey Bocharov / shutterstock

In der Tat hat sich der Tourismus in den letzten beiden Jahrzehnten von einer Nische zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor in Kasachstan entwickelt. Kamen etwa im Jahr 2000 nicht einmal 1,5 Millionen Besucher in das Land, waren es 2012 bereits über 4,8 Millionen, 2016 zählte man schon gut 6,5 Millionen Gäste. 2014 wurde vom kasachischen Kabinett der sog. „Tourism Industry Development Plan 2020“ mit einem Investitionsvolumen von 4 Milliarden US-Dollar für den umfangreichen Ausbau der touristischen Infrastruktur und der Schaffung von ca. 300.000 neuen Arbeitsplätzen in der Branche verabschiedet. Im Zuge dessen wurden im selben Jahr auch die Visabestimmungen für die Einreise deutlich vereinfacht, so brauchen EU-Bürger und deutsche Staatsangehörige heute lediglich einen Reisepass, jedoch kein Visum mehr für ihren bis zu 30-tägigen Aufenthalt in Kasachstan.

Ein englischer Prinz hat einem alten sowjetischen Skiort zu neuem Ruhm verholfen

Shymbulak, Kasachstan
Der Wintersportort Shymbulak, Bild: remizovka / shutterstock

Experten und Kenner begrüßten diese Initiative der kasachischen Regierung einhellig als schon länger überfälligen Schritt in die richtige Richtung, um das sowohl landschaftlich als auch kulturell so interessante, vielseitige und reizvolle Land dem internationalen Publikum endlich ein wenig näher zu bringen. Eine gewisse Bekanntheit erlangte Kasachstan auch durch den Skiurlaub, den der Angehörige des englischen Königshauses Prince Harry dort im Winter 2014 mit seiner inzwischen ehemaligen Freundin Cressida Bonas verbrachte. Der traditionsreiche Wintersportort Shymbulak gut 25 Kilometer südlich der Stadt Almaty im äußersten Südosten des Landes war schon zu Zeiten der Zugehörigkeit zur UdSSR Austragungsort diverser Skiwettbewerbe und Trainingslager der Olympiamannschaft. Im Rahmen des oben erwähnten Tourismusplans soll Shymbulak in Zukunft verstärkt als Ziel für wohlhabende Winterurlauber aus Ländern wie China und Indien beworben werden.

Almaty – Die historische Stadt an der Seidenstraße

Dieses Vorhaben erscheint alleine schon aufgrund der Nähe zur altehrwürdigen, mit über 1,8 Millionen größten und ehemaligen kasachischen Hauptstadt Almaty recht sinnvoll. Das heutige, knapp 700 km² große Stadtgebiet war archäologischen Funden zufolge schon vor über 2.000 Jahren dauerhaft besiedelt. Almaty war durch seine geografische Lage an der legendären Seidenstraße bis zum 16. Jahrhundert auch in Europa bekannt, in der seit 1993 neu benannten „Stadt der Äpfel bzw. Apfelbäume“ befinden sich noch heute viele sehenswerte Bauwerke und Museen sowie Sakralbauten und Theater. Zu diesen gehören der 1983 erbaute 371 Meter hohe Fernsehturm auf dem 1.130 Meter hohen Hausberg Kök-Töbe, die Christi-Himmelfahrt-Kathedrale von 1907 und die Nikolaus-Kathedrale von 1908. Gerne von Gästen der Stadt besucht werden auch das „Zentrale Staatliche Museum der Republik Kasachstan“ mit über 300.000 Exponaten, das 1979 gegründete „Staatliche Museum der Künste“ mit 22.000 Kunstgegenständen und das 2013 wieder eröffnete „Museum für Volksmusikinstrumente“ mit aktuell über 1.200 Instrumenten aus Kasachstan und rund 40 weiteren Ländern.

Für rasante Fahrten auf dem langen Fluss ist die riesige Felsschlucht wie gemacht

In der umliegenden, 224.000 km² großen Provinz Almaty gibt es für an Natur und Kultur interessierte Besucher Kasachstans ebenfalls viel zu sehen und entdecken. Im amtlichen Verwaltungssitz Taldyqorghan leben aktuell gut 145.000 Einwohner, hier werden vor allem das Heimatkundemuseum und das benachbarte Schansugurow-Museum häufig besichtigt. Die bis zu über 4.500 Jahre alten Felszeichnungen in Tamgaly gehören seit 2004 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Der kleine Grenzort Dostyk kann für Reisen nach China genutzt werden. Die bis zu über 3.000 Meter hohen Gebirge rund um die Stadt Talghar sind unter Wanderern populär. Architektonisch eher stark chinesisch als russisch oder kasachisch beeinflusst zeigt sich die von 1887 bis 1892 erbaute Moschee in der Stadt Scharkent. Als berühmtestes Naturdenkmal der Region Almaty gilt der knapp 90 Kilometer lange „Charyn Canyon“, der wegen seines Erscheinungsbilds häufig mit dem US-amerikanischen „Grand Canyon“ verglichen und in den letzten Jahren auch verstärkt für Wildwasserfahrten mit Schlauchbooten genutzt wird.

Wo sich der sagenumwobene Kriegsfürst Dschingis Khan sein Essen kochen ließ

Die in der Sonne rot leuchtende, raue und schroffe Felsenschlucht ist auch Teil des nach ihr benannten, gut 127.000 Hektar großen Nationalparks. Insgesamt gibt es in Kaschastan aktuell 13 Nationalparks, von denen sich die Gebiete Altyn-Emel, Dschongghar-Alatau, Ile-Alatau, Kolsai-Seen sowie Sairam-Ugam und Tarbaghatai gleichermaßen im Südwesten des Landes befinden. Im Norden liegen hingegen die Nationalparks Bajanaul, Bujratau und Burabai sowie Kökschetau und Qarqaraly, ganz im Osten der mit fast 644.000 Hektar Fläche landesweit größte Nationalpark Katon-Karagai. Bekannte Attraktionen im Altyn-Emel-Nationalpark sind die sog. roten und weißen Berge Aktau und Katutau sowie eine historische Kochstelle des mythisch verklären einstigen Mongolenführers Dschingis Khan. Im Nationalpark Bajanaul liegen drei in den Sommermonaten viel besuchte Seen, nördlich des Nationalparks Dschongghar-Alatau der als Vogelschutzgebiet ausgewiesene, 2.650 km² große Alakölsee. Im gut 112.000 Hektar großen Qarqaraly-Nationalpark im Zentrum Kasachstans sind die beiden Seen Baceen und Shaitankol bei den Einheimischen beliebte Ausflugsziele.

Die beliebtesten Urlaubsorte in Tunesien

Djerba, Tunesien
Kamel am Strand auf Djerba, Bild: Greg Raynal / shutterstock

Tunesien ist ein ausgezeichnetes Reiseziel und beliefert alle Geschmäcker. Von Wellness-, über Sport- bis hin zu Abenteuerurlauben gibt es alles. Es locken die Sandstrände des Mittelmeers, bewaldete Bergregionen und heiße Wüstengebiete.

Schon die Römer waren von dem Land angetan und ließen sich teilweise dort nieder. So ist das Land auch reich an Geschichte und Kultur.

Tunis – Kultureller Mittelpunkt Tunesiens

Tunis, Tunesien
Blick vom Hügel Byrsa mit alten Überresten von Karthago und Landschaft, Bild: Romas_Photo

Als Hauptstadt ist ein Urlaub in Tunis natürlich besonders gefragt. Die Stadt liegt im Norden des Landes beinahe direkt am Meer. Die historische Altstadt von Tunis zählt zu einer der am besten erhaltenen Städte des Mittelalters in der islamischen Welt. Um die Altstadt herum gruppieren sich die modernen Viertel mit ihren zahlreichen Luxushotels und Restaurants.

Außer der Medina ist auch das Archäologiemuseum Bardo Wahrzeichen der Stadt. Dort findet man Zeugnisse der römischen Kultur, wie aufwändige Mosaike, aber auch Exponate anderer kultureller Epochen, wie punische Statuen.

Nicht weit von der Stadt entfernt, befinden sich außerdem die Ausgrabungen des historischen Karthago.

Tunis ist mit seiner Vielfältigkeit eine Schnittstelle der Kulturen und macht neben erholsamen Wellnesserlebnissen auch eine authentische Begegnung mit der tunesischen Kultur möglich.

Sousse – Geschichte und Gegenwart

Sousse, Tunesien
Der Hafen und die Moschee von Sousse, Bild: Romas_Photo / shutterstock

Der ursprünglich phönizische Handelsstützpunkt Sousse ist heute die drittgrößte Stadt Tunesiens. Ihren heutigen Namen erhielt sie allerdings erst um 800.

Auch die Altstadt stammt aus dem 9. Jahrhundert und steht seit Ende der 80er-Jahre als Weltkulturerbe unter dem Schutz der UNESCO. So mancher Baustein stammt dort aus den Ruinen Karthagos. Besonders sehenswert ist auch die Stadtmauer der Altstadt.
In der ganzen Stadt verteilt gibt es verschiedene Basare, die nach Themen aufgeteilt sind.
Zu welcher Jahreszeit man auch immer nach Sousse reist, es lohnt sich auf jeden Fall. Im Sommer locken die Strände, doch den kulturellen Reichtum oder das moderne Nachtleben kann man immer genießen.

Hammamet – Moderner Badeort

Hammamet, Tunesien
Der Strand von Hammamet, Bild: Dereje / shutterstock

Die Stadt Hammamet im Norden Tunesiens ist ein Badeort wie aus dem Bilderbuch. Kilometerlange Strände begrenzen die Stadt zum Wasser hin. Daher gilt der Ort auch als meistbesuchte Region Tunesiens.

Dabei war Hammamet zu Beginn des 20. Jahrhunderts noch nahezu unbekannt. Um das Jahr 1900 entdeckten allerdings Künstler, wie Paul Klee, August Macke und Oscar Wilde das Fischerdorf und in Folge wurde es ein beliebtes Reiseziel.

Wer allerdings die Ruhe sucht, wird in Hammamet heute eher nicht fündig. Dicht an dicht reihen sich die Hotels, um in der Hauptsaison die zahllosen Touristen aufzufangen.
Das neue Yasmine-Viertel ist völlig auf den Tourismus ausgerichtet. Strände, Hotels, Cafés, Restaurants, Shoppingmeilen, Exkursionen aufs Mittelmeer und sogar eine Schlittschuhbahn bietet diese Anlage ihren Besuchern an.

Dennoch hat auch Hammamet noch anderes zu bieten. Die Große Moschee und die Festung in der Medina sind kulturell besonders interessant.

Der Vergnügungspark Carthageland macht die Geschichte Tunesiens lebendig. Zumindest wandelt man zwischen Figuren der Elefanten Hannibals umher und kann Wildwasserfahrten in nachgebauten Kathargerschiffen unternehmen.

Djerba – Tunesische Insel im Mittelmeer

Basar Djerba
Typischer Basar auf Djerba, Bild: BTWImages / shuterstock

Mit ihren warmen Stränden liegt die Insel malerisch vor der Küste Tunesiens. Besonders beliebt ist der Ort für Familienurlaube.

Die heutzutage größtenteils modern geprägte Insel ist auch das ideale Urlaubsziel für einen ersten Abstecher in die arabische Welt, da sie sich gut für ein sanftes Kennenlernen der Kultur eignet. Spürbar sind unter anderem auch römische und jüdische Einflüsse.
Auch architektonisch hat die Insel einiges zu bieten. Moscheen, Synagogen, archäologische Stätten und die Ruinenfestung Bordj-el-Kebir bieten genügend Ausflugsziele für kulturell und geschichtlich interessierte Reisende.

Sidi Bou Saïd – Märchenhafter Küstenort

Wie einem Gemälde entsprungen, schmiegt sich das Künstlerdorf an die Küste des Mittelmeers.

Die maurische Architektur begrüßt einen förmlich mit offenen Armen. Deren Ursprung findet sich im 16. Jahrhundert, als sich im gesamten nördlichen Tunesien Mauren niederließen. Der Ort selber ist allerdings schon einige Jahrhunderte älter und wurde nach dem Mystiker und Heiligen Abou Said ibn Khalef ibn Yahia Ettamini el Beji benannt.
Seit dem Jahr 1915 steht das Dorf unter Denkmalschutz und widmete sich stark der Kunst. Unter anderem hatten auch August Macke und Paul Klee kurze Zeit in Sidi Bou Saïd gewohnt.

Vor allem die Architektur und malerische Atmosphäre zieht heute viele Touristen an. Entspannt kann man durch den Basar schlendern oder im Café des Nattes die traditionelle Küche genießen.

Matmata – Wie ein fremder Planet

Der kleine Berberort Matmata ist gekennzeichnet durch zahlreiche Höhlenwohnungen, die auch heutzutage noch bewohnt sind.

Wirklich bekannt wurde Matmata allerdings durch Star Wars. 1976 diente es in „Star Wars Episode IV: Eine neue Hoffnung“ als Kulisse für den Wüstenplaneten Tatooine und auch 2002 wurde noch einmal dort gedreht. Sogar Treffen von hartgesottenen Star-Wars-Fans im Kostüm finden in und um Matmata manchmal statt. Die 40 °C scheinen dabei nicht zu stören.

Den Ort selber kann man nur innerhalb einer Führung betrachten, da manchen Einwohnern die Ruhestörung nicht geheuer ist und manche Heime in früherer Zeit von Besuchern ohne Erlaubnis betreten wurden. Der Großteil hat sich allerdings auf den Tourismus eingestellt und so manch privates Haus wird gerne hergezeigt.

Marie-Galante – Insel der 100 Windmühlen

Marie Galante Windmühle
Marie Galante ist bekannt für seine Windmühlen, Bild: vouvraysan / shutterstock

Marie-Galante ist eine karibische Insel, die zu den Kleinen Antillen zählt. Sie ist Teil des französischen Überseedepartements Guadeloupe. Die kleine Insel präsentiert sich beinahe rund wie ein Kreis und erreicht einen Durchmesser von 15 Kilometern.

Zu den Besonderheiten der Insel gehören ihre vielen Windmühlen. In früheren Zeiten wurden sie zum Auspressen von Zuckerrohr verwendet. Damals befanden sich etwa 100 Windmühlen auf der Insel, wodurch das Eiland die Bezeichnung „Insel der 100 Windmühlen“ erhielt. In der Gegenwart sind es noch rund 70 Windmühlen.

Geographische Lage von Marie-Galante

Marie-Galante ist 26 Kilometer in südlicher Richtung von Sainte-Anne auf Guadeloupe angesiedelt. Ebenso wie Guadeloupe zählt Marie-Galante zu den Inseln über dem Winde. Da Marie-Galante und Guadeloupe Teil von Frankreich sind, gehören sie auch zur Europäischen Union. Die Insel hat eine Küstenlänge von 84 Kilometern.

Weil Marie-Galante eine kleine Insel ist, dauert es nicht lange, sie zu entdecken. Es sind auch nur drei größere Gemeinden auf der Insel vorhanden. Dabei handelt es sich um Saint-Louis, Capesterre sowie den Hauptort Grand-Bourg. Das wichtigste Erzeugnis auf der Karibikinsel ist der Rhum agricole.

Geschichte der Insel

Strand auf Marie-Galante
Natürlich gibt es auch auf Marie-Galante traumhafte Karibik-Strände, Bild: Jakob Fischer / shutterstock

Entdeckt wurde Marie-Galante im Jahr 1493 von dem Seefahrer Christoph Kolumbus während seiner zweiten Reise. Er gab dem Eiland den Namen seiner Karavelle „Maria Galanda“.

Bis sich die Franzosen auf der Insel niederließen, dauerte es jedoch noch bis 1648. Die französischen Siedler bauten Zuckerrohr an. Im Laufe der Jahrhunderte wuchs die Einwohnerzahl auf ca. 30.000 Menschen an. Als der Anbau von Zucker jedoch seinen Niedergang erlebte, wanderten große Teile der Bevölkerung aus. In der Gegenwart leben noch etwa 13500 Menschen auf Marie-Galante.

Als Urlaubsort erfreut sich Marie-Galante mittlerweile großer Beliebtheit. Dabei gilt die Insel noch als eine Art Geheimtipp, weil sie sich wunderbar für einen Entspannungsurlaub jenseits der Touristenmassen eignet. Die phantastischen Strände laden zum baden ein. Das kulturelle Angebot fällt allerdings ein wenig begrenzter aus. Dafür punktet die Insel mit ihrem idyllischen ländlichen Charme. Mancherorts scheint es, als würde die Zeit nicht mehr voranschreiten. Im Landesinneren gibt es wunderbare Möglichkeiten zu wandern und die vielen alten Windmühlen zu entdecken.

Beste Reisezeit nach Marie-Galante

Weil das Wetter beständig gut verläuft, lässt sich Marie-Galante das ganze Jahr über bereisen. Den meisten Regen gibt es zwischen Juli und September. Die maximale durchschnittliche Höchsttemperatur liegt bei 31 Grad Celsius, das Minimum bewegt sich bei 21 Grad Celsius.

Anreise nach Marie-Galante

Von Deutschland aus lässt sich die Insel Marie-Galante mit einem Flugzeug der Air France erreichen. Zunächst von einem Flughafen in Deutschland über Paris nach Guadeloupe. Von Pointe-a-Pitre geht es vom Airport per Taxi zum Hafen. Dort verkehren regelmäßig Expressboote in Richtung Marie-Galante. Die Fahrt auf die Insel nimmt rund 50 Minuten in Anspruch. Alternativ kann die Windmühleninsel aber auch mit einem Kleinflugzeug von Guadeloupe aus angeflogen werden, was nur ungefähr 15 Minuten dauert.

Auf der Insel macht es Sinn, sich einen Mietwagen zu nehmen, der sich schon in Deutschland bei internationalen Anbietern buchen lässt. Außerdem steht eine Busverbindung zwischen St. Louis, Capesterre und Grand-Bourg zur Verfügung.

Freizeitaktivitäten auf der Insel der 100 Windmühlen

Besonders gefragt auf Marie-Galante ist Wassersport in allen denkbaren Variationen. Zu den begehrtesten Sportarten zählen Surfen, Kitesurfen, Wasserski, Jetski, Segeln, Hochseefischen und Angeln. An den Korallenriffen kann außerdem getaucht werden. Es sind mehrere kleinere Tauchbasen vorhanden. Zu einem Besuch laden zudem verschiedene internationale Regatten ein.

Darüber hinaus lassen sich auf der Insel aber auch klassische Sportarten wie Tennis oder Reiten betreiben. In Deshaies sind einige Reitställe vorhanden. Natürlich gibt es auch Möglichkeiten zum Radfahren oder Mountainbiken. Wer ganz hoch hinaus will, kann einen Fallschirmsprung über eine der Lagunen absolvieren.

Strandurlaub auf Marie-Galante

Freunden des Strandurlaubs bietet Marie-Galante weiße Traumstrände, die zu den schönsten der gesamten Karibik zählen. Als besonders schön gilt der Sandstrand von La Feulliere mit seinen Kokospalmen und dem türkisblauen Meer. Zu den besten Zielen für Familien mit Kindern gehört der Strand Anse-Canot. Er ist zwischen zwei Hügeln in einer kleinen Bucht angesiedelt.

Überall auf Marie-Galante präsentiert sich das Wasser an den Stränden warm und auch Schnorcheln ist möglich.

Die Sehenswürdigkeiten von Marie-Galante

Chateau Murat, Marie Galante
Das Chateau Murat, Bild: vouvraysan / shutterstock

Auch abseits vom Treiben des Sonnens, Badens und Wassersportes gibt es auf der Karibikinsel einiges zu entdecken wie beispielsweise das Chateau Murat in Grand-Bourg. Das frühere Herrenhaus wurde 1832 errichtet und beherbergt Marie-Galantes Umweltmuseum. Mehrere Ausstellungen geben Auskunft über die Traditionen und Lebensweise der ehemaligen Inselbewohner. Dazu gehören u. a. Kultur und Fischerei.

Besonders bekannt ist Marie-Galante wie bereits erwähnt für ihre Windmühlen. Zu den Mühlen, die noch besonders gut erhalten sind, zählt die Mühle von Bezard, die sich von Grand-Bourg oder Capesterre problemlos erreichen lässt. Dort gibt es einiges Wissenswertes über die Historie des Zuckerrohrs. Le Moulin de Bezard ist die einzige restaurierte Windmühle auf der Insel.

Eine weitere interessante Sehenswürdigkeit bietet die Burg von Capesterre. Nachdem sie 1928 erheblichen Beschädigungen ausgesetzt war, konnte die historische Burg später wieder restauriert werden.

Essen auf Marie-Galante

Die Windmühleninsel bietet kulinarische Vielfalt an. So finden sich auch außerhalb der Hotels mehrere lokale Restaurants und Bars, die französische und kreolische Küche anbieten, welche sich mit lokalen Erzeugnissen kombinieren lässt. Als besonders empfehlenswert gilt das Restaurant Le Touloulou in Capesterre, das sich unmittelbar in Strandnähe befindet.

Urlaub in Franken – Zwischen Kultur, Natur und Frankenwein

Altstädter Rathaus in Bamberg, Franken
Altstädter Rathaus in Bamberg, Franken, Bild: Sina Ettmer Photography / shutterstock

Der berühmte Frankenwein, herrliche Wandermöglichkeiten, historische Städte und Natur pur machen Franken zu einem facettenreichen Urlaubsziel in Deutschland. Städte wie Nürnberg oder Bamberg laden zum Städtetrip ein und die unterschiedlichen fränkischen Gebiete halten für jeden Geschmack die richtige Reiselandschaft bereit.

Franken für Städteliebhaber

Nürnberg

Nürnberg Altstadt
Die Nürnberger Altstadt, Bild: mitchFOTO / shutterstock

Für einen Städtetrip müssen es nicht immer die Riesenmetropolen sein! Urlauber, die viel Wert auf kulturelle, architektonische und kulinarische Angebote legen, sind in den fränkischen Städten gut aufgehoben. Nürnberg kommt einem beim Gedanken an Städte in Franken wohl als Erstes in den Sinn. Besonders die mittelalterliche Architektur der Altstadt mit der prächtigen Kaiserburg prägen das Stadtbild.

Die Stadt hat einen hervorragenden Ruf als Messestadt und ist durch ihren berühmten Nürnberger Christkindlmarkt sowie den schmackhaften Bratwürsten auch außerhalb Deutschlands in aller Munde. Letztere ließ sich schon Albrecht Dürer schmecken. Neben dem Besuch der vielen Museen lohnt sich auch ein Spaziergang durch den Tiergarten. In idyllischer Umgebung erleben die Besucher Seelöwen und Delfine in der Delfinlagune oder genießen die tropische Atmosphäre im Manatihaus.

Würzburg

In Würzburg wartet mit der Residenz ein UNESCO-Weltkulturerbe. Aber nicht nur das. Sie zählt zudem zu den bedeutendsten Schlössern in Europa. Eine Mischung aus Kultur, Architektur und Barock verleiht der alten Stadt am Main einen besonderen Zauber und Lebensfreude pur. Würzburger „Stein“ oder die Weinberge schaffen ein malerisches Bild, welches nicht nur Weinliebhaber anlockt.

Bamberg

Romantiker zieht es nach Bamberg. Hier schlendern Urlauber durch verwinkelte Gässchen vorbei an barocken und mittelalterlichen Fassaden oder bummeln durch kleine Fach- und Antiquitätengeschäfte in der Altstadt. Die berühmten Bamberger Symphoniker prägen die Kultur ebenso, wie eine Vielzahl an Kleinkunstbühnen oder das Schattentheater. In der traditionsreichen Bierstadt darf natürlich ein frisch gezapftes Bier nicht fehlen.

Eine weitere fränkische Stadt, die Städteliebhaber besuchen sollten, ist Bayreuth. Das Festspielhaus auf dem grünen Hügel gehört genauso zur internationalen Kulturstadt wie das Richard Wagner Museum oder das Markgräfliche Opernhaus.

Beliebte Gebiete für einen Urlaub in Franken

Viele unterschiedliche Gebiete schaffen eine abwechslungsreiche Reiselandschaft für den Frankenurlaub. Weit oben auf der Beliebtheitsskala rangierst dabei die Fränkische Schweiz. Reiseschriftsteller aus dem 19. Jahrhundert verliehen dem Gebiet den heutigen Namen, da sie sich durch die Felsen, Täler und Berge an die Schweiz erinnert fühlten. Die Fränkische Schweiz ist eine der ältesten Urlaubsregionen in Deutschland und liegt zwischen Bayreuth, Bamberg und Nürnberg. Mehr als 30 Schlösser und mittelalterliche Burgen können hier entdeckt werden. Zudem warten ein großer Naturpark und mehr als 1000 Höhlen. Auch das Freizeitangebot ist hier vielseitig und umfasst unter anderem Ausflüge in Kletterparks, Themenwanderungen oder Kanutouren.

Sanfter Tourismus, Wald, sympathische Dörfer oder auch dunkel Moore zeichnen die Rhön aus. Das vulkanische Mittelgebirge der Rhön ist von einem weitläufigen Wandernetz durchzogen. So führen die Wege des „Dreiländereck“ (Thüringen, Hessen, Franken) hinauf auf den Kreuzberg oder ins „Schwarze Moor“. Einen fantastischen Ausblick haben Besucher von der Wasserkuppe aus. Hierbei handelt es sich um den höchsten Berg der Rhön.

Wasserkuppe
Die Wasserkuppe am frühen Morgen, Bild: Lapping Pictures / shutterstock

Das Fichtelgebirge ist das perfekte Urlaubsgebiet für Sportler. Es liegt im Nordosten Bayerns und erhebt sich auf bis zu 1000 Meter. In Deutschland zählt das Fichtelgebirge zu den schneereichsten Landschaften. Zur entsprechenden Jahreszeit herrschen beste Bedingungen für Langlauf, Schneeschuhwandern oder Skifahren. Aber auch außerhalb der Wintersaison gibt es zahlreiche Möglichkeiten für sportliche Betätigung. Eine Seilwindenstrecke führt im Zipline-Park am Südhang des Ochsenkopfes rasant ins Tal. Auf herrlichen Rad- und Wanderwegen lässt sich die Natur erkunden. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Gesundheit und Wellness. In Bad Berneck beispielsweise steht das Thema Kneipp im Vordergrund und in Bad Alexandersbad können es sich Gäste im kleinsten bayrischen Heilbad gut gehen lassen.

Urlaubsgäste mit Vorliebe für Wasser sollten das Fränkische Seenland für einen Aufenthalt ins Auge fassen. Seine insgesamt sieben Seen machen es zum Mittelpunkt des fränkischen Wassersports und zu einem perfekten Urlaubsort für Familien. Hier wird gesegelt, gebadet, getaucht oder die Angel ausgeworfen. Am Großen Brombachsee sowie am Altmühlsee fahren zudem Ausflugsschiffe, mit denen die Landschaft vom Wasser aus genossen werden kann. Abseits des Wassers gibt es natürlich auch Wander- und Spaziermöglichkeiten.

Franken kulinarisch

Weinanbau in Franken
Der Weinanbau spielt eine wichtige Rolle in Franken, Bild: Gerhard Roethlinger / shutterstock

Nürnberger Bratwürste und Frankenwein sind nur zwei von vielen fränkischen Spezialitäten. Wer Gaumengenuss liebt, wird bei einem Urlaub in Franken nicht enttäuscht werden.
Für die berühmten Bratwürste gibt es bereits seit dem Mittelalter eine Verordnung, die für gleichbleibende Qualität sorgt. Die über Buchenholzscheiten gegrillten Rostbratwürste wurden 2003 in das Register der von der EU geschützten kulinarischen Spezialitäten aufgenommen.

Da Fleischgerichte in der fränkischen Küche einen großen Stellenwert haben, sind nicht nur die Würstchen eine Spezialität. Sehr bekannt ist zum Beispiel auch das Schäufele (Schulterblatt vom Schwein). Es wird im Ganzen mit Fettschwarte und Knochen im Ofen zubereitet. Serviert mit Kartoffelklößen, Bratensoße und Blaukraut ist es ein absoluter Gaumenschmaus.

Mindestens so beliebt wie die Nürnberger Rostbratwurst ist der fränkische Sauerbraten. Der über mehrere Tage marinierte und dann geschmorte Braten wird ebenfalls mit Klößen und Blaukraut angerichtet.

Franken ist bekannt für die Zucht von Saiblingen, Forellen und Karpfen. Diese fehlen ebenfalls auf keiner guten Speisekarte und kommen gebacken auf den Tisch.

Gegen eine deftige Brotzeit hat der Franke ebenfalls nichts einzuwenden. Zu so einer Mahlzeit gehören selbst gemachte Wurstspezialitäten, geräucherter Schinken, Brot sowie Gerupfter. Gerupfter ist dabei vergleichbar mit bayrischem Obazda.

Neben den deftigen Genüssen gibt es natürlich auch fränkische Süßspeisen zu genießen. Der Kissinger ist ein Hörnchen aus Butterplunderteig, welches mit gekochtem Zuckerguss überzogen wird und innen aus einer Marmeladen- oder Haselnussfüllung besteht. Das süße Teilchen stammt übrigens aus dem Landkreis Bad Kissingen.

Auch Obstsorten von Streuobstwiesen finden Verwendung in der süßen Küche. Aus ihnen entstehen Leckereien wie Apfelsenf oder Apfelbratwurst.

Beim bekannten Frankenwein handelt es sich zu etwa 80 % um Weißweine. Fränkische Weine weisen einen hohen Mineralstoffgehalt auf und schmecken besonders würzig. Als typischer Frankenwein gilt unter anderem der Silvaner.

Am Ende bleibt festzuhalten: Ein Urlaub in Franken ist sowohl landschaftlich und kulturell als auch kulinarisch eine gute Wahl.