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Donnerstag, April 3, 2025
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Die schönsten Plätze in Deutschland

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Zwar ist die Sommerferien Zeit mittlerweile wieder vorbei und es geht immer weiter auf den Herbst zu. Doch das bedeutet nicht, dass man sich jetzt zuhause verkriechen und auf den Frühling warten muss. Nein. Ganz im Gegenteil: Auch in den Herbst- und Wintermonaten gibt es in ganz Deutschland tolle Orte zu entdecken. Und wer doch noch lieber warten will, bis es wieder warm wird, der kann sich die hier vorgestellten Orte im Hinterkopf behalten, denn sie sind Sommers wie Winters wunderschön anzusehen.

Die Bodenseeregion

Bregenz Bodensee
Entspannen am Bodensee, Bild: Yolo Art / shutterstock

Die erste Region, die wir jedem empfehlen einmal besucht zu haben ist die Bodenseeregion im Süden Deutschlands. Hier treffen die Landesgrenzen der Schweiz, Deutschlands und Österreichs am Bodensee aufeinander. Das Ergebnis ist eine tolle Mischung aus Schneebedeckten Bergspitzen in der Schweiz und Österreich auf der einen Seite, sowie tolle Strandbäder auf deutscher Seite und vor allem auch das Meersburger Schloss auf der anderen Seite. Hier gibt es bei wirklich jedem Wetter etwas zu entdecken und zu erleben.

Berlin

Vom Süden, geht es in den Nordosten des Landes. Hier liegt die Hauptstadt der Bundesrepublik: Berlin. Mittlerweile ist Berlin jedoch viel mehr als nur die Hauptstadt Deutschlands. Sie ist ein Schmelztiegel der Kulturen, in dem die unterschiedlichsten Menschen und Lebensweisen aufeinandertreffen und eine einzigartige kulturelle Mischung erzeugen. Von der bekannten Shoppingmeile am Kudamm bis hin zum Alexanderplatz finden sich viele Attraktionen und Sehenswürdigkeiten aus der bewegten Geschichte Deutschlands. Auch die bereits 1975 gegründete Spielbank Berlin ist einen Besuch wert, obwohl man heute dank Online Casinos wie dem NetBet Casino Echtgeld auch direkt am eigenen PC oder Handy verspielen kann. Die Quoten sind in den Online Casinos meist sogar noch besser als in den klassischen Spielhallen. Zudem ist ein Besuch an den Fragmenten der Berliner Mauer sowie an der Siegessäule und dem Brandenburger Tor absolut und wirklich zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert.

Der Harz

Aus dem Trubel der Stadt bewegen wir uns wieder in die Natur. Genauer gesagt nach Norddeutschland, wo der Harz als höchstes Gebirge Norddeutschlands sich durch die Bundesländer Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zieht. Der höchste Punkt der zur Gipfelgruppe des Mittelgebirges gehörenden Erhebung ist der allseits bekannte Brocken. Doch auch über den Brocken hinaus hält der Harz für jeden etwas bereit. Besonders die Teufelsmauer etwas nördlich des Harzes, die sich auf 20 Kilometern Länge erstreckt ist einen Besuch wert. Die Erhebung wirkt wie von unnatürlichen Mächten geschaffen und demonstriert anschaulich das Werk der tektonischen Plattenverschiebungen auch in Deutschland.

Mecklenburg-Vorpommern

Ostseeinsel Rügen
Rügen ist einer von zahlreichen Urlaubshighlights in Mecklenburg-Vorpommern, Bild: Sina Ettmer Photography / shutterstock

Wir bleiben im Norden der Bundesrepublik und bewegen uns bis an den äußersten Zipfel und das nördlichste Bundesland Deutschlands: Mecklenburg-Vorpommern. Hier hat das Land im Hinblick auf Natur und Urlaubsfaktor eine Menge zu bieten. Nicht nur befindet sich hier die Mecklenburgische Seenplatte. Nein. Auch der Weg nach Rügen zum Königsstuhl ist nicht weit. Der majestätische Kontrast von weißen Felsen und blauem Meer können den Beobachter in Sekundenbruchteilen verzaubern und allen Stress vergessen lassen. Nach der Überlieferung hat der 118 Meter hohe Kreidefelsen seinen Namen daher, dass der schwedische König Karl XII von hier aus eine Seeschlacht gegen die Dänen geleitet hat.

Saalfelder Feengrotten

Nun geht es noch einmal zurück in den Osten der Bundesrepublik, genauer gesagt nach Thüringen. Hier erwartet Besucher ein ganz besonderes Naturschauspiel und eine außergewöhnliche Sehenswürdigkeit. Die Saalfelder Feengrotten wirken wie aus der Zeit gefallen. Die Tropfsteinhöhle hat sich im Laufe der Zeit entwickelt und erzählt zahlreiche Geschichten. Doch der Ursprung sind nicht, wie man vermuten mag übernatürliche Wesen, sondern Bergbauarbeiten im Thüringer Schiefergebirge. Heute kannst du zu Fuß und per Boot die Höhlen erkunden und dich an den zahlreichen farbenfrohen Kammern erfreuen. Hier ist auch garantiert für jeden Besucher das passende dabei.

Texas – atemberaubende Landschaften und eine vielseitige Kultur

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Der Bundesstaat Texas ist sowohl flächenmäßig als auch von der Bevölkerungsanzahl der zweitgrößte Bundesstaat in den Vereinigten Staaten von Amerika. Die über 29 Millionen Einwohner des Bundesstaates leben in einer abwechslungsreichen Landschaft, welche Gebirge, Wüsten und Küstengebiete beheimatet. An der Südseite von Texas grenzt westlich der Staat Mexiko und östlich die Meeresbucht Golf von Mexiko. Zudem blickt Texas auf eine bewegte Geschichte zurück, in welcher der Bundesstaat unter dem Einfluss von verschiedenen Staaten stand.

Geschichte und Kultur des Bundesstaates Texas

Die Bevölkerung von Texas ist aufgrund der Geschichte des Bundesstaates vielseitig: Während fast die Hälfte der Einwohner zur weißen Bevölkerung zugeordnet werden können, haben ungefähr 40 % einen hispanischen Hintergrund. Bei der weißen Bevölkerung handelt es sich um Nachfahren ehemaliger europäischer Einwanderer. Der größte Anteil ist dabei deutscher Abstammung, gefolgt von irischer und englischer Abstammung. Bei der hispanischen Bevölkerung handelt es sich in der Regel um Nachfahren der spanischen Besatzer. Nachdem sich Texas im Jahr 1821 von den spanischen Besatzern lösen konnte, traten sie dem Staat Mexiko bei. Im Jahr 1936 gelang dem heutigen Bundesstaat jedoch der Weg zur unabhängigen Republik. Wiederum 9 Jahre danach wurde Texas in den US-amerikanischen Staatenbund aufgenommen, dessen Zustand bis heute anhält.

Wirtschaftlich bereichert sich Texas insbesondere an den Erdöl- und Erdgasvorkommen im Bundesstaat. Von allen Bundesstaaten der USA kann Texas die größte Förderquote beim Erdöl vorweisen. Zusätzlich ist die Land- und Viehwirtschaft stark ausgeprägt. In der Folge entstand auch eine große Nahrungsmittelindustrie, welche sich der Land- und Viehwirtschaft örtlich angesiedelt hat. Insgesamt hat Texas einen Anteil von über 8 % am Gesamt-BIP der Vereinigten Staaten.

Die texanische Küche ist direkt von der Geschichte des Bundesstaates geprägt: Die Gerichte zeichnen sich u.a. durch den großzügigen Einsatz von Chili aus, was einen mexikanischen Ursprung hat. Zudem spielt das Barbecue eine relevante Rolle im Alltag der Texaner, was eine besondere Garmethode darstellt. Aufgrund der Relevanz findet jährlich das “International Barbeque Cookoff” statt, wo den weltweiten Besuchern diverse Barbecue-Speisen angeboten werden.

Aber auch der Sport hat einen großen Stellenwert im südlichen Bundesstaat der USA. Texas kann im Basketball, im American Football, im Baseball, im Eishockey und seit kurzem auch im Fußball mindestens ein Team in der jeweiligen höchsten nationalen Liga aufweisen. Bei dem Basketballverein Dallas Mavericks war bis 2019 der deutsche Starspieler Dirk Nowitzki aktiv.

Großstädte in Texas

Alamo, San Antonio
Das Alamo in San Antonio, Bild: Dean Fikar / shutterstock

Während in Texas insgesamt 41 Städte über Hunderttausend Einwohner beherbergen, weisen lediglich drei Städte über eine Million Einwohner auf: Houston, San Antonio und Dallas.

Mit über 2,3 Millionen Einwohnern bildet Houston die größte Stadt von Texas. Die Stadt ist direkt am Golf von Mexiko angesiedelt und ist dank des regen Schiffsverkehrs in der Größe gewachsen. Noch heute werden große Mengen an Ölprodukten über den Hafen von Houston verschifft. Diverse Großunternehmen haben sich aufgrund der infrastrukturellen Lage angesiedelt.

Bei der Stadt San Antonio handelt es sich um die älteste texanische Stadt, welche im Jahr 1735 vom spanischen Kolonialreich gegründet wurde. Aufgrund der südlichen Lage ist San Antonio bis heute stark von spanischen, mexikanischen, deutschen und angloamerikanischen Einflüssen geprägt. Die Stadt gilt als Aushängeschild der kulturellen Vielfalt, welche in Texas vorhanden ist.

Mit über 1,3 Millionen Einwohner ist Dallas die drittgrößte Stadt in Texas. Eine Vielzahl von Eisenbahnlinien macht die Stadt zum texanischen Zentrum beim Transport von Öl und Baumwolle. Allerdings ist auch die Computer- und Finanzdienstleistungsbranche in Dallas stark vertreten.

Die Hauptstadt des Bundesstaates Austin ist lediglich die viertgrößte Stadt in Texas. Besonders geprägt ist die Stadt von der hohen Anzahl der Studenten. Zusätzlich beheimatet die Stadt viele Musikclubs und ist der Austragungsort von Konzerten und Livemusik.

Sehenswürdigkeiten im texanischen Bundesstaat

Dallas Downtown
Dallas, Bild: digidreamgrafix / shutterstock

Texas ist die Heimat einer atemberaubenden Natur, welche sich unter anderem in den Nationalparks widerspiegelt. Insbesondere der Big-Bend-Nationalpark und der Guadalupe-Mountains-Nationalpark beeindrucken mit einzigartigen Gesteinsformationen, reißenden Flussläufen und Canyons, welche zum Wandern und Besichtigen einladen. Zudem lässt sich der zweitgrößte Canyon in den Vereinigten Staaten antreffen – den Palo Duro Canyon. Mit einer Länge von 193 Kilometern und eine durchschnittliche Breite von 10 Kilometern handelt es sich um eins der größten Exemplare der Welt.

Die Historie und Kultur des Landes findet sich vor allem in den Museen Alamo in San Antonio und dem Museum of Fine Arts in Houston. Während es sich beim Erstgenannten um ein ehemaliges Fort handelt, welches sich mit der jüngeren texanischen Vergangenheit auseinandersetzt, umfasst das Zweitgenannte eine Sammlung von über 60.000 Objekten, die aus aller Welt stammen und zum Teil bis zur Antike zurückreichen.

Zur Vergnügung bietet sich beispielsweise der River Walk in San Antonio an. Am Fluss befinden sich eine Vielzahl von Geschäften, Restaurants und Hotels, welche aufgrund der Lage und Gestaltung eine gemütliche Atmosphäre ausstrahlen. In Houston befindet sich ein weltbekannter Zoo, welcher die Heimat von diversen Wildtieren wie zum Beispiel Affen, Giraffen und Löwen ist. Das Motto des Zoos ist das nähere Zusammenleben von Mensch und Tier. Außerdem ist Texas die Heimat des Freizeitparks Six Flags Over Texas, welcher sich auf Achterbahnen mit verschiedenen Gestaltungsthemen spezialisiert hat.

Es lässt sich festhalten, dass Texas sowohl aus kultureller und geschichtlicher Sicht als auch in Bezug auf die Freizeitgestaltung einen spannenden Urlaubsort darstellt, welcher sich aus touristischer Sicht unter dem Radar befindet.

San Antonio – die älteste und kulturell vielfältige Metropole in Texas

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San Antonio, die zweitgrößte Stadt des Bundesstaats Texas verfügt nicht nur über eine enorme wirtschaftliche Bedeutung, sondern zeichnet sich besonders durch ihre kulturelle Vielfalt aus. Die einstige Grenzsiedlung des Wilden Westens präsentiert sich heute als moderne Metropole und dennoch hat die historische Stadt des Alamos auch ihren Charme nicht verloren. Malerisch am gleichnamigen Fluss gelegen hat die Großstadt neben Wolkenkratzern auch idyllische Natur, hervorragende Shopping-Möglichkeiten und zahlreiche Sehenswürdigkeiten zu bieten.

1718 gegründet ist San Antonio die älteste Stadt des Bundesstaates. Zu Gründungszeiten war die Stadt Teil des spanischen Kolonialreichs und so hat sowohl die spanische, mexikanische als angloamerikanische Kultur unverkennbare Spuren hinterlassen. Doch auch die deutschen Einwanderer zog es vermehrt nach San Antonio und so spiegelt sich auch die deutsche Kultur vielerorts in der Stadt wider.

Sehenswürdigkeiten – das spanische Erbe von San Antonio

Riverwalk San Antonio
Der Riverwalk, Stadtpark in San Antonio, Bild: Sean Pavone / shutterstock

Mit seiner einzigartigen kulturellen Mischung, die spanische, deutsche und amerikanische Elemente miteinander verbindet, ist San Antonio ein ganz besonderes Reiseziel. Gegründet unter spanischer Herrschaft hält San Antonio einige Sehenswürdigkeiten aus der Entstehungszeit bereit. Doch auch die spanische und mexikanische Kultur ist ebenfalls bis heute prägend für die Stadt.

Ein absolutes Highlight findet sich mit dem Alamos im Herzen der Stadt. Die Missionsstation, mit der die Stadtgeschichte begann, ist heute auch auf der UNESCO Weltkulturerbeliste zu finden. Insgesamt finden sich fünf spanische Missionen in San Antonio, deren Besuch sich schon alleine aufgrund der architektonischen Besonderheiten als äußert lohnenswert erweist.

Wer das ursprüngliche San Antonio kennenlernen möchte, sollte sich unbedingt Zeit nehmen „La Villita“ zu besuchen. Hier entstand in den Gründungstagen der eine der ersten Siedlungen und das historische Mexican Village blickt auf eine über 200 Jahre andauernde Geschichte zurück und wurde aufwendig rekonstruiert. Heute kann in dem National Historic Distrikt im Herzen der Stadt viel Zeit verbracht werden, denn zahlreiche Shops und Kunsthandwerkswerkstätten laden zum Stöbern ein.

Nicht weniger sehenswert ist der King William Historic District am südlichen Flussufer. Hier finden sich traumhafte Villen aus der viktorianischen Zeit, die einst von deutschen Händlern bewohnt wurden. Vor der Entstehung der Siedlung diente das Gebiet der Mission Alamos als Ackerland. 1793 wurde das Land an im Rahmen einer Versteigerung an die Bevölkerung übergeben und ab 1860 entstand der heutige Stadtteil. Aufgrund der zahlreichen Deutschen, die sich hier niederließen, trug der Bezirk auch den Namen Sauerkrautschleife.

Nicht nur an historischen Gebäuden und Siedlungen lässt sich das spanische und mexikanische Erbe der Stadt erkennen, sondern auch an Einrichtungen wie dem El Mercado, dem größten mexikanischen Markt außerhalb Mexikos. Wer hier einen Einkaufsbummel unternimmt, vergisst zwischen Kleidung, Schmuck, Lederwaren, Kunstgalerien und Piñatas sehr schnell, dass er sich in einer der größten Städte Texas befindet.

Die deutscheste Stadt der USA

Skyline San Antonio
San Antonio, Bild: f11photo / shutterstock

In vielen Städten der USA finden sich Spuren deutscher Siedler, doch San Antonio nimmt eine Sonderrolle ein. Keine andere Stadt in den USA verfügt über ein so reiches kulturelles deutsches Erbe wie San Antonio. So locken Restaurants mit bayrischer Gemütlichkeit und typisch bayrische Biergärten sind ein beliebter Treffpunkt. Es wundert auch nicht, dass vielerorts noch Deutsch oder zumindest eine Mischung aus Deutsch und Amerikanisch gesprochen wird und so ist es kein Problem in San Antonio beim deutschen Bäcker oder deutschen Metzger einzukaufen. Zahlreiche Brauereien der Stadt brauen nach deutscher Braukunst, in den Schulen lernen Kinder deutsche Volkslieder und auch Frauen in Dirndl und Männer in Lederhosen sind in San Antonio kein seltener Anblick. Wo einst deutsche Händler in viktorianischen Villen sich auf ein Abenteuer in der „Neuen Welt“ einließen, pflegen deren Nachkommen heute in fast allen Bezirken San Antonios deutsche Traditionen und bereichern die Stadt mit deutscher Handwerkskunst.

San Antonios kleine Oasen

San Antonio ist eine lebendige Stadt, die viel zu bieten hat. Wem der Sinn nach Erholung steht, der kann nicht nur die zahlreichen Freizeitparks vor den Toren der Stadt besuchen, sondern findet auch in der Stadt ruhige Plätze, die sich hervorragend für eine kleine Auszeit eignen. Ruhe und Entspannung bietet unter anderem der Riverwalk, der heute zu den wichtigsten Bereichen der Stadt zählt. Hier findet sich nicht nur eine Flaniermeile mit Shops, Galerien und gemütlichen Cafés, sondern auf dem Fluss lässt sich auch eine Bootstour oder ein Spaziergang entlang des begründen Ufers genießen.

Zu den beliebtesten Parks der Stadt zählt auch der HemisFair Park in Downtown. 1968 fand auf dem Gelände die Weltausstellung statt und heute bietet die Grünanlage herrliche Ruheplätze, Spielmöglichkeiten für Kinder und der Tower of the Americans bietet mit seiner Aussichtsplattform einen fantastischen Blick über die Stadt.

Eine absolute Empfehlung ist auch der Woodlawn Lake Park. Der See im Stadtgebiet lädt zum Kanufahren und Angeln ein und im Park finden sich zahlreiche Sportmöglichkeiten, Picknicktische und vieles mehr. Besonders den Sonnenuntergang am See zu genießen ist ein absolutes Highlight.

San Antonio wartet aber auch mit einem herrlichen Botanischen Garten auf, dessen Besuch sich lohnt. Wer jedoch in eine andere Welt eintauchen möchte, sollte einen Besuch im Japanischen Teegarten einplanen, der mit schattigen Gehwegen, einem Wasserfall, Teichen voller Kois und einer besonders beruhigenden Atmosphäre eine absolute Wohlfühloase ist.

Welche Inseln gehören zu den Balearen?

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Die Balearen setzen sich aus mehreren Inselgruppen zusammen, insgesamt sind es circa 150 einzelne Inseln. Diese sind in verschiedenen Archipelen eingeordnet.

So gehören Formentera und Ibiza zu den Pityusen. Während Cabrera-Archipel, Menorca und dem deutschen liebsten Urlaubsort Mallorca zu den Gymnesischen Inseln gehören.

Die Sprache auf den spanischen Mittelmeerinseln ist zwischen dem Spanisch, wie es in Madrid gesprochen wird und dem Katalanisch aus Barcelona unterteilt. Katalanischen Ursprung hat übrigens auch der Name der Balearen.

Vor langer Zeit wurden die Baleareninseln vor Angreifern mit einer Steinschleuder verteidigt, welche den Namen „Els Foners Balears“ besaß.

Mittlerweile gehören die Inseln zu den angesagtesten Reisezielen im westlichen Mittelmeer, was nicht verwunderlich ist. Wundervolle Sonnenuntergänge, traumhafte Buchten und Natur soweit das Auge reicht, können Sie als Urlauber hier erwarten.

Die Aktivitäten auf den Mittelmeerinseln sind vielseitig und erstrecken sich über das Bummeln durch die Geschäfte bis zum Entdecken zahlreicher Landschaften. Für die Wasserratten ist außerdem mit ausreichend Möglichkeiten an Wassersportarten gesorgt.

Menorca und Formentera gehören zu den kleineren Inseln, wohingegen Ibiza und Mallorca zu den zwei größten gehören.

Ibiza wurde für seine Kultur von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Aber auch Mallorca weiß zu überzeugen, denn die Hauptstadt Palma verfügt unter anderem über eine wunderschöne Kathedrale und vieles mehr.

Wie gelangen Sie auf die Balearischen Inseln?

Palma de Mallorca, La Seu
La Seu, die beeindruckende Kathedrale von Palma de Mallorca, Bild: Boris Stroujko / shutterstock

Um auf die Balearen zu gelangen, stehen ihnen zwei Möglichkeiten offen.

Zum einen sind diese von nahezu jeden Flughafen auf der Welt ausgezeichnet mit dem Flugzeug zu erreichen.

Denn auf den Inseln zählen die Flughäfen in Menorca, Ibiza und Palma de Mallorca zu den wichtigsten. Beachten Sie, dass Formentera sowie La Cabrera über keinen Flughafen verfügen und nur über den Seeweg zu erreichen sind.

Zum anderen haben Sie die Möglichkeit, mit der Fähre auf die Balearen zu gelangen. Außerdem werden Inlandstouren zwischen den Mittelmeerinseln angeboten.

Wenn Sie sich für den Seeweg von Frankreich aus auf die Balearen entscheiden, können Sie von Toulon mit der Fähre den Weg auf sich nehmen.

Eine weitere Abfahrtmöglichkeit bietet Spanien. Von folgenden Häfen fährt eine Fähre:

  • Barcelona
  • Denia
  • Valencia

Outdoor-Fun in den Alpen: Hier herrschen Top-Bedingungen

Eine Auswertung zeigt, wo Bergsportfreunde beim Wandern, Wintersport, Skifahren, Klettern, Bergsteigen und Mountainbiken besonders auf ihre Kosten kommen

Raus aus der Stadt, rein in die Natur: In den Alpen warten idyllische Ruhe, frische Bergluft, glasklare Seen und ein einzigartiges Panorama. Die Vielfalt der Landschaft garantiert ein Naturerlebnis, egal ob man lieber wandert, klettert, Ski fährt oder mit dem Mountainbike unterwegs ist. Mit einer Auswertung von Daten hat sich der Sportausrüster Keller Sport in den fünf großen Alpenländern umgesehen, um herauszufinden, wo Outdoor-Begeisterte und Bergsportfreunde besonders gute Bedingungen für Outdoor-Fun in den Alpen finden. Die Analyse hat dafür das touristische Angebot betrachtet, die Attraktivität der Landschaft anhand der höchsten Gipfel und Nationalparks bewertet und zeigt, wo besonders gute Konditionen für verschiedene Bergsportarten zu finden sind.

Wintersport und Skifahren

Alpen Wintersport
Die Alpen laden zum Wintersport ein, Bild: Richard Williamson / shutterstock

Mit Spannung wird die kommende Skisaison erwartet. Nach dem die Saison 2020/21 fast vollständig ausfiel, hoffen viele begeisterte Wintersportler und auch die Tourismusbranche auf einen frühen Start, eine extra dicke Schneedecke und möglichst keine Zwischenfälle in Verbindung mit dem Coronavirus. Sicher ist, die neue Saison wird geprägt sein von Hygieneregeln, 3G und Maskenpflicht. Insbesondere Österreich ist touristisch breit aufgestellt mit rund 16.000 Übernachtungsangeboten und 997 Berghütten. Heiß auf Wintersport seien vor allem die Deutschen, zeigt die Studie.

Klettern und Bergsteigen

Die furchtlosesten Alpen-Sportler sind wohl mit Abstand die Kletterer und Bergsteiger. Kaum ein Hang ist zu steil, kaum ein Wetter zu schlecht, wenn es darum geht die Gipfel von Europas größtem Hochgebirge hinauf zu kraxeln. Das wahrscheinlich berühmteste Alpenpanorama der Schweizer Alpen zählt 191 Gipfel über 3.000 Meter und 48 Gipfel über 4.000 Meter (bei 300 Meter Prominenz). Zahlenmäßig wird die Schweiz überraschenderweise aber noch von den italienischen Alpen getoppt. Die verfügen nämlich über 217 Gipfel über 3.000 Meter und 38 Gipfel über 4.000 Meter. Einer der wohl bekanntesten Gebirgszüge der italienischen Alpen sind die Dolomiten.

Wandern

Wanderurlaub Jung und alt
Wandern begeistert Jung & Alt, Bild: Dudarev Mikhail / shutterstock

Zu den beliebtesten Outdoor-Aktivitäten in den Alpen gehört das Wandern. Die Auswahl an einzigartigen Wanderrouten ist riesig. Das längste Wanderwegenetz findet sich in den italienischen Alpen mit insgesamt 60.000 Kilometern, gefolgt von Österreich mit 50.000 Kilometern und Frankreich mit 46.000 Kilometern. Trenddaten, die in der Auswertung ebenfalls analysiert wurden, zeigen dagegen, dass die Schweiz das beliebteste Alpenland unter Wanderern ist. Gelegenheiten zur Rast bieten insgesamt 287 Berghütten entlang der Schweizer Routen, die sich auf einer Länge von 22.000 Kilometern durch die Schweizer Alpen ziehen.

Mountainbiking

Mit wachsender Verbreitung von Rädern mit Elektromotor werden auch Ausflüge entlang anspruchsvollerer Routen und Trails immer beliebter. Die Alpenländer warten hierfür mit einer großen Vielfalt verschiedenster Strecken auf, von abenteuerlichen und steinigen Trails mit Sprüngen bis zu langen Panoramarouten mit ausreichend Rastgelegenheiten. Als Austragungsort der Tour de France würde man meinen, die französischen Alpen böten besonders gute Konditionen für Mountainbiker. Die Auswertung bestätigen diese Annahme zumindest in Teilen. Bei einer mehrtägigen Tour durch die französischen Alpen warten unter anderem 718 Campingplätze, mehr als 17.000 andere Übernachtungsmöglichkeiten und 159 Berghütten zum Einkehren und Verweilen.

Fazit

Die malerischen Bergwelten der Alpen bieten Outdoorfans eine so facettenreiche Auswahl an Möglichkeiten, wie kaum eine andere Region in Europa. Ob in Deutschland, Österreich, Italien, Frankreich oder der Schweiz, alle Länder bieten in irgendeiner Form tagsüber Action und abends etwas zum Entspannen. In der Gesamtauswertung der Studie kürt der Sportausstatter übrigens Italien als “ultimatives Alpenland”. Die italienischen Alpenregionen böten die besten Voraussetzungen für einen Aktivurlaub in den Bergen, heißt es in der Erläuterung.

Unterwegs mit dem Hausboot – Urlaub auf dem Wasser

Sie sehnen sich nach der perfekten Kombination aus Erholung und Abenteuer? Dann ist ein Urlaub auf dem Hausboot das Richtige für Sie: Genießen Sie die Sonne an Deck, während Sie durch idyllische Fluss- und Seenlandschaften schippern. Dabei sind Sie in der Gestaltung Ihrer Reise völlig frei: Ob Sie in der Sonne entspannen, in einer einsamen Bucht baden gehen, Wassersport treiben, angeln, oder lieber Städte besichtigen möchten, bleibt voll und ganz Ihnen überlassen. Während Sie die Flüsse, Seen und Kanäle auf Ihrer Route erkunden, müssen Sie auf den Komfort Ihres Zuhauses nicht verzichten. Ein Hausboot mieten ist nicht nur unglaublich vielfältig, sondern auch einfacher als Sie vielleicht denken. Sorgen Sie für unvergessliche Erinnerungen!

Kein Führerschein? Kein Problem!

Die meisten Hausboote können inzwischen bedenkenlos ohne Vorkenntnisse oder Vorerfahrungen gemietet werden. Die Regelungen variieren je nach Gebiet und Region, viele der schönsten Hausbootreviere können jedoch bereits mit einem Charterschein befahren werden. Für den Schein bedarf es lediglich einer etwa dreistündigen Einweisung über die Steuerung des Bootes und er ist für die gesamte Mietdauer gültig. Diese Einweisung wird für gewöhnlich direkt vom Bootsbesitzer gegen einen kleinen Aufpreis durchgeführt. Sie durchlaufen zusammen die Theorie und Praxis – und schon kann es losgehen! Erkundigen Sie sich bei dieser Gelegenheit gleich bei Ihrem Vermieter über die Schleusen und Schleusenöffnungszeiten in Ihrem Urlaubsgebiet.

Es gibt viele gute Gründe, ein Hausboot zu mieten

Hausboot in Amsterdam
Hausboot in Amsterdam, Bild: Kite_rin / shutterstock

Ein Hausboot mieten wird immer beliebter, und das nicht ohne Grund: Neben der Nähe zum Wasser, haben Sie auf einem Hausboot den Luxus, mit Ihrem Fortbewegungsmittel auch gleich eine komfortable Unterkunft zu haben! Entdecken Sie die schönsten Plätze und genießen Sie dabei die Annehmlichkeiten Ihres schwimmenden Apartments. Dabei müssen Sie nicht zurückstecken: Die meisten Hausboote sind heutzutage modern eingerichtet und mit allem ausgestattet, was man sich wünscht. Sie verfügen in der Regel über Küche, Badezimmer, Wohnzimmer und Schlafbereich und sind mit einer Kapazität von bis zu 12 Schlafplätzen groß genug für Familien oder Freundesgruppen.

Unabhängigkeit und Flexibilität sind ein großer Bonus des Hausbootes. Als Ihr eigener Kapitän genießen Sie die Freiheit, Ihren Urlaub nach Ihren Vorstellungen zu gestalten. Ob Sie dabei in einsamen Buchten oder an belebten Häfen ankern, bleibt ganz Ihnen überlassen. Nutzen Sie die Möglichkeit, baden zu gehen, wann immer Sie Lust haben und danach auf dem Deck in der Sonne zu trocknen. Badespaß für Groß und Klein ist garantiert!

Beim Urlaub auf einem Hausboot wohnen Sie zwar auf dem Wasser, können aber wann immer Sie möchten für Spaziergänge an Land gehen und die Orte auf dem Weg erkunden. Entdecken Sie bei Ihrem Hausbootabenteuer nicht nur malerische Seen und Flusslandschaften, sondern auch Kultur, Geschichte und Kulinarik an Land!

Wo darf es hingehen? Die beliebtesten Hausboot-Destinationen

Es gibt viele traumhafte Reiseziele, die wie dafür gemacht sind, um sie mit dem Hausboot zu erkunden. Die beliebtesten Hausbootreviere befinden sich sogar ganz in der Nähe!

Nicht erst seit der Corona-Pandemie werden Ferien in der Heimat immer beliebter. Mit über 1000 Seen und zahlreichen Wasserstraßen ist Deutschland das perfekte Reiseziel für einen Bootsurlaub. Die bekanntesten Hausboot-Regionen liegen dabei im Nordosten, wo eine schier unendliche Fluss- und Seenlandschaft auf Sie wartet. Zu einer der beliebtesten Destinationen zählt sicher die Mecklenburgische Seenplatte. Das gesamte Gebiet darf ohne Führerschein befahren werden und ist aufgrund weniger Schleusen ausgesprochen anfängerfreundlich. Die Müritz, ein Binnensee im Herzen der Großseenplatte wird von Freizeitkapitänen besonders geschätzt. Auch die Berliner und Brandenburger Gewässer können mit dem Hausboot befahren werden. Für eine Bootstour durch die Berliner Innenstadt entlang der geschichtsträchtigen Orte wie dem Reichstag und der Museumsinsel wird allerdings ein Bootsführerschein benötigt. Die zahlreichen Nebenarme der Havel bieten dafür auch für Anfänger eine unendliche Auswahl an Routen und Ankermöglichkeiten. Der Fluss ist vernetzt mit zahlreichen Badeseen und die Städte an seinem Ufer sorgen für ein wunderschönes Panorama entlang der Strecke.

Mit ihren zahlreichen Wasserwegen, Flüssen, Kanälen und dem Meer, sind auch die Niederlande eines der schönsten Reiseziele für einen Hausbootcharter. Gerade die holländische Metropole Amsterdam ist vom Wasser aus besonders schön. Wie könnte man das „Venedig des Nordens“ auch besser erkunden als bei einer Fahrt durch die typischen Grachten. Sie erstrecken sich durch die ganze Stadt und führen Sie an wichtigen Sehenswürdigkeiten vorbei. Das Friesland im Norden des Landes ist ebenfalls bekannt für seine bezaubernden Wasserlandschaften. Für Familienausflüge mit dem Boot ist es besonders gut geeignet. In Südholland schippern Sie vorbei an typischen Windmühlen und blühenden Tulpenfeldern – eine Fahrt durch ein Bilderbuchpanorama!

Frankreich gilt als das Land des Wassertourismus schlechthin: Unzählige Wasserstraßen ziehen sich durch das ganze Land und vernetzen die verschiedenen Gewässer der Regionen miteinander. Eines der beliebtesten Gebiete für frischgebackene Hausbootkapitäne ist der Canal du Midi im Süden des Landes. Vorbei an der pittoresken südfranzösischen Stadt Toulouse reicht er bis ins Mittelmeer. Eine Tour auf dem Nantes-Brest-Kanal führt Sie quer durch die Bretagne im nordwestlichen Frankreich. Erleben Sie atemberaubende Naturlandschaften und entdecken Sie die traditionsreiche Geschichte und Kultur der „Grande Nation“ vom Wasser aus!

Cincinnati – Kultur, Sport und Unterhaltung im „Paris Amerikas“

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Cincinnati ist die drittgrößte Stadt in Ohio und bietet mit seiner historischen Architektur, den vielfältigen kulturellen Angeboten und seiner Sportszene zahlreiche Sehenswürdigkeiten. Was kann man von dieser Stadt, die auch „Paris von Amerika“, „Athen des Westens“ oder „Queen City“ genannt wird, erwarten? Hier stellen wir einige Highlights vor, die eine Reise nach Cincinnati unvergesslich machen können.

Museen in Cincinnati

Das Contemporary Arts Center ist ein Kunstmuseum in Cincinnati. Das Gebäude, in dem sich dieses Museum seit 2003 befindet, wurde von der Architektin und Pritzker-Preisträgerin Zaha Hadid entworfen. Das Museum besitzt keine Dauerausstellung, sondern konzentriert sich mit wechselnden Ausstellungen auf neue Entwicklungen in Malerei, Bildhauerei, Fotografie, Architektur und Performance-Kunst. Dieses Prinzip führte dazu, dass dieses Museum in der Vergangenheit viele Frühwerke von Künstlern ausstellte, die später berühmt wurden, beispielsweise Andy Warhol.

Ein weiteres sehr lohnendes Ziel für Kunstfreunde ist das Cincinnati Art Museum. Dieses verfügt über eine mehr als 67.000 Werke umfassende Kollektion. Darunter befinden sich Gemälde von so bekannten Künstlern wie Peter Paul Rubens, Frans Hals, Lucas Cranach dem Älteren und Andrea Mantegna.

Sportstätten

Sportfans können in Cincinnati mehrere Stadien und Arenen besuchen, in denen Baseball, American Football, Basketball, Eishockey und Fußball gespielt wird. Das Baseball-Team der Cincinnati Reds – fünfmaliger Gewinner der „World Series“ – trägt seine Heimspiele im Great American Ball Park aus, wo mehr als 40.000 Zuschauer Platz haben. Noch größer ist das Paul Brown Stadium mit 65.000 Plätzen. Dieses Stadion ist die Heimstätte des American-Football-Teams der Cincinnati Bengals. Eishockeyfans können im Heritage Bank Center die Spiele der Cincinnati Cyclones besuchen. Seit 2015 kommen auch Fußballfans auf ihre Kosten: In diesem Jahr wurde der FC Cincinnati gegründet, der im 26.000 Plätze umfassenden TQL Stadium spielt.

Seit 1999 findet jedes Jahr am ersten Sonntag im Mai der „Flying Pig Marathon“ statt. Dabei nehmen an den Lauf-Events des Wochenendes insgesamt mehr als 30.000 Sportler teil.

Parks in Cincinnati

Piatt Park, CIncinnati
Unterwegs im Piat Park, Bild: Jeffrey Dean Tyler / shutterstock

Wer sich einfach nur bei einem Spaziergang im Grünen entspannen möchte, kann in Cincinnati durch den Piatt Park schlendern, den ältesten Park der Stadt. Hier kann man im Schatten der Bäume spazieren oder die Statuen der beiden US-Präsidenten aus Ohio – James A. Garfield und William Henry Harrison – besichtigen.

Deutlich weitläufiger ist der Eden Park. Von hier aus kann man den Ohio River überblicken und am gegenüberliegenden Ufer den Nachbarstaat Kentucky erspähen. In diesem Park befindet sich das Krohn Conservatory, ein bekanntes Gewächshaus mit Palmengarten, Bonsai-Sammlung, Orchideen-Ausstellung und Tropenhaus.

Kulinarik

Cincinnati hat viele kulinarische Optionen zu bieten, von Gourmet-Restaurants bis zu Bars („Arnold’s Bar and Grill“), Eiscafés („The Creamy Whip“) und Burgerläden („Zip’s Cafe“). Eine besondere regionale Spezialität ist Cincinnati Chili, eine würzige Fleischsoße, die zu Nudeln und Hot Dogs verwendet wird. Das „Taste of Cincinnati“-Festival lockt jedes Jahr über 500.000 Besucher an. Es findet stets im Mai am Memorial Day statt. Mehr als 40 Restaurants beteiligen sich jedes Mal mit ihren Kreationen am Festival und kämpfen dabei um zahlreiche Preise.

Sehenswürdigkeiten in Cincinnati

Die Music Hall

Wer klassische Musik mag, sollte unbedingt die Cincinnati Music Hall besuchen. Dabei handelt es sich um ein prächtiges, im Stil der Venezianischen Gotik gestaltetes Gebäude, das 1878 fertiggestellt wurde und seit 1975 unter Denkmalschutz steht. Im großen Hauptsaal, dem Springer-Auditorium, finden mehr als 2200 Zuhörer Platz. Die Decke des Saals ist mit prächtigen Gemälden verziert und seit den 1970ern außerdem mit dem inzwischen berühmten Music-Hall-Kronenleuchter ausgestattet, auf dem sich 96 einzelne Glühbirnen befinden. In dieser grandiosen Atmosphäre kann man Aufführungen des Cincinnati Symphony Orchestra, des Cincinnati Ballet oder auch des Cincinnati Pops Orchestra genießen.

Tyler Davidson Fountain

Tyler Davidson Fountain
Tyler Davidson Fountain, Bild: Kenneth Sponsler / shutterstock

Der Tyler Davidson Fountain, auch „Genius des Wassers“ genannt, gehört zu den Wahrzeichen von Cincinnati und ist eines der bekanntesten Werke des deutschen Bildhauers August von Kreling. Der 1871 errichtete Springbrunnen gehört zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten der Region. Er befindet sich im Zentrum des Fountain Square und ist von Hotels, Restaurants, Geschäften und Bürogebäuden umgeben. Die beeindruckende Bronzeskulptur in der Mitte des Brunnens ist 13 Meter hoch.

Das Aronoff Center

Das Aronoff Center wurde 1995 eröffnet. Hier kann der geneigte Kulturfreund Musicals, Theaterstücke, Konzerte und Stand-Up-Comedyshows besuchen. Das Gebäude wurde von Star-Architekt César Pelli gestaltet.

Oktoberfest Zinzinnati

Das Oktoberfest Zinzinnati basiert auf dem deutschen Oktoberfest und gilt als größte Veranstaltung dieser Art in den USA. Hier kann man aus über 100 verschiedenen Biersorten auswählen und zahlreiche lustige Aktivitäten bestaunen: das Dackelrennen „Running of the Wieners“, den angeblich „weltgrößten Ententanz“, die „Gemütlichkeit Games“ und Bratwurst-Wettessen.

Indianapolis – eine Stadt mit vielen Gesichtern

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Indianapolis ist eine Großstadt im Mittleren Westen der Vereinigten Staaten von Amerika und zählt knapp 800.000 Einwohner. Weiterhin ist Indianapolis die Hauptstadt von Indiana. Der Bundesstaat grenzt im Norden an Michigan und im Osten an Ohio.

Die Landschaft Indianas prägen zwei geografische Regionen der Vereinigten Staaten: das Central Lowland und das Interior Low Plateau.

Vor allem Rennsportfreunde kennen Indianapolis wegen seiner Autorennen, die seit mehr als einem Jahrhundert begeistern. Das erste 500-Meilen-Rennen fand 1911 in Indianapolis statt. Daneben gibt es ein naturverbundenes, entspanntes Indianapolis, das es zu entdecken gilt. In der Stadt befinden sich botanische Gärten, Naturschutzgebiete und Parkanlagen wie das „Schmetterlingsparadies“.

Indianapolis gilt als Wirtschaftsmetropole, Stadt des Sports und kulturelles Zentrum. Obwohl Indianapolis nicht in erster Linie an Kultur erinnert, hat die Stadt eine Menge Kultur zu bieten. Indianapolis gilt als Austragungsort von Messen, Ausstellungen, Festivals, die die Stadt selber organisiert und anderen Ereignissen auf nationaler Ebene.

Das heißt, in Indianapolis kommt zu keiner Zeit Langeweile auf. Zu den Highlights der Architektur in der Stadt zählen das Kapitol, moderne Gebäude und Bauwerke aus vergangenen Jahrhunderten.

Indianapolis 500 – Eines der bekanntesten Autorennen der Welt

Vor allem erlangte die Stadt Bekanntheit wegen des dort stattfindenden ältesten Autorennens der Welt (Indianapolis 500). Als eine weitere Besonderheit gilt das Monument Circle, das den Spitznamen „Circle City“ der Stadt Indianapolis verantwortet.

Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele in Indianapolis

Skyline von Indianapolis
Skyline von Indianapolis, Bild: f11photo / shutterstock

Als eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt gilt die Anfang des 20. Jahrhunderts eröffnete Rennstrecke Indianapolis Motorspeedway. Hier findet das weltweit größte eintägige Sportereignis (Indy 500) statt, das Besucher aus der ganzen Welt anzieht.

The Children’s Museum

Dieses Kindermuseum gilt weltweit als das größte Museum dieser Art. Vor allem die Darstellung der Wissensgebiete nach dem Motto: „Anfassen und Mitmachen“ bietet Kindern einen spannenden Einblick in viele Themen. Weiterhin bietet das Museum Klettermöglichkeiten, ein Planetarium sowie einen Vergnügungspark. Für Familien geht kein Weg am Kindermuseum vorbei.

Aber Indianapolis bietet neben Spaß für Kinder Gastronomie und Nachtleben vom Feinsten. Wenn die Kinder nach einem Besuch des Kindermuseums müde sind – kein Problem. Genießen Sie das Nachtleben und die kulinarischen Freuden der Stadt.

Der Zoo von Indianapolis und Fort Harrison Park

Als ein Muss für Kinder gilt der Zoo in der Stadt, der sich durch seine Lage von jedem Hotel in der Stadt aus erreichen lässt. Hier finden Kinder wilde Tiere wie Elefanten, Giraffen und Delfine vor.

Für ausreichend Bewegung der Kinder sorgt der Fort Harrison Park. Durch das Gelände führt ein weitläufiges Netz von Radwegen. Weiterhin gibt es Spielplätze und Spielzonen in großer Anzahl, die über eine kindgerechte Ausstattung verfügen. Mit seinen Picknickplätzen erlaubt es der Park, den Geldbeutel nicht auszulasten. Familienväter kommen auf ihre Kosten, wenn sie den Truppenübungsplatz, der einen Teil des Geländes ausmacht, besichtigen, wozu die Erlaubnis besteht.

Tropischer Park oder “Schmetterlingsparadies”

Hierbei handelt es sich um den Höhepunkt, wenn es um Aktivitäten an der frischen Luft geht. Viele verschiedene Schmetterlingsarten und Vögel beherbergt das Schmetterlingsparadies, darunter Arten, die nahezu niemand kennt. Hinzu kommen eine große Anzahl Vogelarten. Auf dem weitläufigen Gelände des Parks gibt es Picknickplätze. Aus diesem Grund ist es ratsam, seinen Picknickkorb mit Speisen und Getränken aufzufüllen, bevor es in den Park geht.

The Eiteljorg Museum of American Indians and Western Art

Indianapolis Motor Speedway
Indianapolis Motor Speedway, Bild: Jeremy Christensen / shutterstock

Weiterhin bietet Indianas Innenstadt das Museum zur Indianerkultur und Westernkunst. Dieses Haus zählt im Osten der USA zu den besten Museen dieser Art. Besucher bietet sich hier ein Einblick sowohl in die indianische Kultur als die Western Art und zeitgenössische Kunst der Indianer.

The Indianapolis Museum of Art

Von Wäldern und Skulpturengärten umgeben sieht sich das Kunstmuseum, das Ende des 19. Jahrhunderts entstand. Es bietet eine Vielzahl von Werken europäischer, amerikanischer und afrikanischer Kunst aus dem Zeitraum 600 v. Christus bis heute.

The Conner Prairie Living History Museum

Hier handelt es sich um ein Geschichtsmuseum zehn Kilometer nördlich von Indianapolis. Dieses Museum stellt kulturelle, wirtschaftliche Änderungen und Änderungen der Umwelt lebendig mittels kostümierter Schauspieler dar. Die Veränderungen beziehen sich auf die Zeit der Besiedlung des Gebietes durch die Europäer. Lassen Sie sich in diesem Geschichtsmuseum in eine andere Zeit zurückversetzen (Mitte des 19. Jahrhunderts) mit Dörfern des mittleren Westens wie Prairietown.

The Indiana State Museum and The Soldiers’ and Sailors’ Monument

Dieses Museum verbindet die Geschichte des Staates, angefangen von der Urbevölkerung bis hin zur Gegenwart. Das heißt, es stellt seine Entwicklung unterhaltsam und lehrreich dar.

Um ein Kriegerdenkmal handelt es sich beim Soldiers’ and Sailors’ Monument. Das Denkmal ehrt die gefallenen Söhne Indianas im Zeitraum von der Unabhängigkeitserklärung im Jahr 1776 bis zum Ende des amerikanischen Bürgerkriegs.

Das Kunstzentrum

Kunst und Sport schließen sich nicht aus. Das beweisen Autorennen und Kulturzentrum in Indianapolis. Unter dem Dach des Kunstzentrums finden sich Ateliers und Ausstellungshallen. Des Weiteren Konzertsäle sowie eine Bibliothek.

Vor allem für Kurzentschlossene eignet sich ein Besuch im Kunstzentrum, das nahezu zu jeder Zeit eine Überraschung bietet. Allen anderen bietet das Touristenzentrum ausreichend Informationen zum Programm im Kunstzentrum.

Das Kapitol des Bundesstaates Indiana

Das Kapitol ist ein imposantes Gebäude und ein Meisterstück der Architektur. Vor Jahren erfolgte eine Renovierung des Gebäudes, sodass es jetzt, teilweise im Gewand der Renaissance, eine besondere Würde ausstrahlt. Der Eintritt zum Kapitol kostet nichts. Das Gleiche gilt für die Mehrzahl der Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Die Cala Ratjada und ihre schönsten Strände

Die Cala Ratjada im Nordosten von Mallorca lockt mit ihren bezaubernden Stränden. Auch in der näheren Umgebung gibt es wunderbare Ziele für einen Strandurlaub. Die Cala Ratjada bildet einen Ortsteil von Capdepara, einem gut besuchten Tourismusort. Im Sommer wird dort ausgiebig und stimmungsvoll gefeiert. In den Wintermonaten sind vor allem Senioren unterwegs und verbringen die kühlere Jahreszeit dort. In der Nebensaison ist die malerische Bucht ein beliebtes Ziel für Familien mit Kindern.

Vom Flughafen aus lässt sich die Cala Ratjada ungefähr in etwa 60 Minuten erreichen. Eigentlich bildet die Cala Ratjada zwei Buchten und nicht nur eine. So befindet sich die Cala Agulla auf der Nordseite, während die Font de Sa Cala im südlichen Teil liegt. Beide Buchten haben miteinander gemeinsam, dass sich dort zahlreiche Hotels befinden, die gut besucht sind. Besonders zahlreich vertreten an der Cala Ratjada sind deutsche Touristen.

Die schönsten Strände der Cala Ratjada

Die Cala Ratjada und ihre Umgebung punkten mit einer Vielzahl an schönen Stränden, die zu einem Abstecher einladen. Dabei haben die Besucher durchaus die Qual der Wahl.

Die Cala Agulla

Cala Agulla
Cala Agulla, Bild: pixelshop / shutterstock

Nicht nur einer der schönsten Strände der Cala Ratjada, sondern der gesamten Baleareninsel Mallorca ist die Cala Agulla, die im Ostteil der Bucht liegt. Der feinsandige, idyllische Strand bringt es auf eine Länge von 520 Metern. Damit fällt er größer aus als viele andere Strände. Die Stranddünen eignen sich wunderbar als behagliche Stelle zum Zurückziehen.

Nicht weit von der Cala Agulla entfernt ist ein großer Nadelwald zu finden. Auf der Nordseite wird der Strand von beeindruckenden Felsen begrenzt. Der westliche Strandbereich liegt eingerahmt in dem Kiefernwald. Aus diesem Grund gilt die Cala Agulla als „Naturgebiet von besonderem Wert“. Daher besteht auch ein spezieller Schutz.

Einen weiteren Pluspunkt bilden die drei Strandbars in Containern, die zu einer Erfrischung für Zwischendurch einladen. Darüber hinaus sind während der Hauptsaison Sonnenschirme und Liegen erhältlich, die sich ausleihen lassen. Wer gerne Essen gehen möchte, kann dies im Restaurant tun. Des Weiteren können Tretboote ausgeliehen werden. Ebenso ist eine Teilnahme an Bananenfahrten möglich.

Wer mit dem Auto zur Cala Agulla kommt, hat die Möglichkeit, seinen Wagen auf einem gebührenpflichtigen Parkplatz abzustellen, der bewacht wird. Vom Parkplatz aus lässt sich die Bucht durch den bezaubernden Wald über mehrere Wege erreichen.

Der Platja de Son Moll

Strand Son Moll
Son Moll, Bild: vulcano / shutterstock

Inmitten der Cala Ratjada ist der Platja de Son Moll zu finden. Vor allem in der Hauptsaison ist er stark frequentiert, was aber nicht weiter verwunderlich ist. So ist der Strand nicht weit vom Zentrum entfernt und gilt als familienfreundlich. Mit seinem feinen, weißen Sand sowie seinem azurblauen Mittelmeerwasser stellt er ein ausgezeichnetes Ziel für einen Badeausflug dar. Der Platja de Son Moll erfreut sich also nicht umsonst so großer Beliebtheit. Die vielen Hotels in der Umgebung trüben den positiven Eindruck nicht.

Der Platja de Son Moll ist 150 Meter lang und 50 Meter breit. Badegäste aller Altersklassen besuchen ihn regelmäßig. Auch für Kinder eignet er sich gut zum Plantschen, weil die ersten Meter des Strandes flach abfallen. Für Snacks und Drinks steht eine kleine Strandbar, die direkt am Strand liegt, zur Verfügung. Nicht weit entfernt ist die Strandpromenade zu finden. Sie stellt eine Verbindung zwischen dem Ortskern und dem Strand her. Dort gibt es Straßencafés, Restaurants und Boutiquen.

Um einen Sonnenschirm oder eine Liege zu ergattern, ist es ratsam, den Strand nicht zu spät aufzusuchen. Eine Anfahrt per Auto ist kein Problem. So gibt es rings um den Platja de Son Moll zahlreiche kostenfreie Parkplätze.

Die Cala Gat

Cala Gat
Cala Gat, Bild: Simon Dannhauer / shutterstock

Als ideal zum Baden präsentiert sich die Cala Gat, was übersetzt „Katzenbucht“ bedeutet. So streiften dort früher viele streunende Katzen durch das Gelände, die sich von den Lebensmitteln der Strandbesucher ernährten. Inzwischen leben dort aber nur noch wenige Katzen, weil ihre Ausbreitung von den Behörden deutlich verringert wurde.

Erhalten geblieben ist jedoch die traumhafte Kulisse der Bucht, die eine Länge von 80 Metern und eine Breite von 7 Metern erreicht. Umgeben wird die naturbelassene Bucht von Klippen, während sich der Küstenbereich feinsandig präsentiert.

Die Cala Torta

Auch in der näheren Umgebung der Cala Ratjada laden einige Strände zu einem Besuch ein. Dazu gehört vor allem die Cala Torta, die von einer naturbelassenen Hügellandschaft und Felsen umgeben wird. Die malerische Bucht gilt als angenehme Ruhezone, weil es dort weder eine Strandpromenade noch Hotels gibt.

Der Strand der Cala Torta, der von Felsenklippen eingerahmt wird, erreicht eine Länge von rund 130 Metern. Der Sand ist fein und weiß. Der Gang der Wellen geht meist nur leicht und mäßig. Durch den Nordostwind zeigt er sich mitunter aber auch wesentlich lebhafter. Schnorcheln und Schwimmen lassen sich dann nur eingeschränkt vornehmen.
Eine Pause vom Strandleben kann in der Strandbar eingelegt werden.

Cala Molto

Rund drei Kilometer von der Cala Ratjada entfernt liegt die Cala Molto. Sie wird von Pinienhainen umgeben und gilt als Naturgebiet von besonderem Interesse. Sie stellt gewissermaßen die Verlängerung der Cala Agulla dar und besitzt mehr Naturbelassenheit.

Baltimore – Charm City an der amerikanischen Ostküste

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Im Herzen des US-Bundestaates Maryland, an der amerikanischen Ostküste, liegt Baltimore – eine der 30 größten Städte der USA. Baltimore präsentiert sich als facettenreiche Stadt, deren Geschichte bis in das 18. Jahrhundert zurückreicht. Edgar Allan Poe, Frank Zappa, Tom Clancy, Babe Ruth: Die mit der Großstadt verbundenen Namen erinnern an eine bunte Historie, die Baltimore zu einem empfehlenswerten Ausflugsziel an der Ostküste macht. Dabei kann die Stadt auch mit einer Küstenlage inklusive namhaften Hafen punkten. In den Fokus eines internationalen Publikums geriet die Stadt auch wegen des berühmten Serienmeilensteins The Wire.

Hintergründe und Besonderheiten Baltimores

Skyline von Baltimore
Die Skyline von Baltimore, Bild: Sean Pavone / shutterstock

Über 580.000 Einwohner nennen Baltimore ihr Zuhause. Die lebhafte Siedlung verfügt über eine prominente Skyline, die sich über das Stadtbild erhebt. Als größtes Gebäude der Metropole gilt der Transamerica Tower mit 161 Metern Höhe, der zugleich das größte Gebäude Marylands darstellt. Baltimore ist eine Stadt mit einer wechselhaften Geschichte, kann sich allerdings auf den liebevollen Spitznamen „Charm City“ berufen. Baltimore ist eine Stadt voller Charme. Sie ist fraglos das kulturelle Zentrum Marylands – und gehört zu den prominenten Ansiedlungen der US-amerikanischen Ostküste. Dabei erstreckt sie sich auf knapp 210 km² Landfläche sowie eine Wasserfläche von etwa 29 km². Ein Teil dieser Wasserfläche wird vom berühmten Hafen vereinnahmt, als dessen historischer Teil der Inner Harbor gilt. Der Hafen war lange ein zentraler Ankunftsort für Immigranten auf ihrem Weg in die USA. Auch gilt die Stadt als Geburtsort eines berühmten Kulturguts: Die US-amerikanische Nationalhymne „The Star-Sprangled Banner“ war inspiriert vom Britisch-Amerikanischen Krieg, während dem die Briten bei Baltimore nachhaltig zurückgeschlagen wurden.

Im Kontrast zu den vielen Hochhäusern kann Baltimore nennenswerte grüne Parks vorweisen: Knapp 2.000 Hektar des Stadtgebiets gelten als Parklandschaft. Dazu gehören beispielsweise der Patterson Park sowie der Federal Hill Park. Baltimore gilt als ein kulinarischer Hotspot der Ostküste. Überregional bekannt sind Speisekarten mit Meeresfrüchten und Krabben wie der regional beliebten Marylander Blue Crab. Neben seinen kulinarischen Facetten bietet Baltimore auch eine lebendige Kunstszene, die sich in Vierteln wie im Station North Arts & Entertainment District und im Bromo Tower Arts and Entertainment District ausbreitet.

Die Sehenswürdigkeiten der Charm City

Siven Foot Knoll Leuchtturm in Baltimore
Siven Foot Knoll Leuchtturm, Bild: Albert Pego / shutterstock

Die zentrale Stadt in Maryland weiß natürlich mit zahlreichen kulturellen Einrichtungen und Museen zu punkten. Überregional bekannt ist das Walters Art Museum im Distrikt Mount Vernon-Belvedere, dessen Geschichte bis in das Jahr 1934 zurückreicht. Das Kunstmuseum gehört zu den wichtigsten Museen dieser Art in Maryland und besitzt eine dauerhafte Ausstellung, die sich antiker und historischer Kunst widmet. Neben ägyptischen, sumerischen und etruskischen Ausstellungsstücken lassen sich hier auch Werke berühmter Maler entdecken – darunter das Werk Frühling von Claude Monet. Etwa 90.000 Ausstellungsstücke warten hingegen im Baltimore Museum of Art, dessen Geschichte bis 1914 zurückreicht. Auf einer Ausstellungsfläche von etwa 20.000 m² warten hier Werke legendärer Maler wie Picasso, Matisse, Césanne, Gauguin, Renoir und van Gogh. Fans historischer Kunstwerke bekommen in Baltimore damit eine facettenreiche Auswahl geboten.

Doch die faszinierenden Museen der Stadt behandeln nicht nur zeitlose Kunst. Als beliebte Sehenswürdigkeit gilt das Baltimore Maritime Museum im Hafenviertel. Das bekannteste Ausstellungsstück vor Ort ist die U.S.S. Constellation, ein historisches Kriegsschiff aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Sie gehört zu den ältesten Schiffen dieser Art und kam im Amerikanischen Bürgerkrieg zum Einsatz. Im Hafen lässt sich außerdem die Taney entdecken, ein Kriegsschiff, das den Angriff auf Pearl Harbor im Jahr 1941 überstand. Im Hafenviertel lässt sich außerdem das Museum Port Discovery entdecken, das sich speziell an Familien mit Kindern richtet. Mehrere hunderttausend Besucher kommen jährlich hierher – und werden Zeuge der teils interaktiven Ausstellungen. Als ein absolutes Highlight der Hafenregion gilt nicht zuletzt das National Aquarium, das wie das Port Discovery im Inner Harbor Baltimores wartet. Das Aquarium zieht jährlich über eine Millionen Besucher an und gehört damit zu den beliebtesten Attraktionen Marylands. Das Aquarium präsentiert eine Artenvielfalt von etwa 750 Spezies, die hier begutachtet werden können. Dabei umgreift das Aquarium verschiedene Themenwelten – von exotischen Riffen bis zu tropischen Wasserwelten.

Zu den berühmtesten Persönlichkeiten der Stadt gehört der einflussreiche Dichter Edgar Allan Poe. Gestorben in Baltimore, lässt sich hier das Edgar Allan Poe House and Museum bestaunen. Wer sich für die Lebensgeschichte und Werke des Dichters interessiert, der einen nachhaltigen Einfluss auf Charles Baudelaire, Jules Verne, Arthur Conan Doyle und H.P. Lovecraft ausübte, sollte sich das Museum nicht entgehen lassen. Doch es gibt auch ein Baltimore fernab der Museen. Als ein wichtiges Wahrzeichen der Stadt gilt das Washington Monument in Mount Vernon-Belvedere, das im frühen 19. Jahrhundert errichtet wurde und seitdem an George Washington erinnert.

Besondere Ausflugsziele um Baltimore

Um Baltimore gruppieren sich einige der schönsten Naturszenerien der amerikanischen Ostküste – darunter der Sandy Point State Park, der Great Falls Park aber auch die schönen Strände des einen Tagestrip entfernten Cape May. Schlüsselorte der US-amerikanischen Geschichte – wie Gettysburg und der weltberühmte Mount Vernon – sind in ein- bis zweistündigen Fahrten zu erreichen. Etwa 40 km von Baltimore entfernt liegt die eigentliche Hauptstadt Marylands: Annapolis. Wer sich für geschichtsträchtige Architektur und die Kultur des Staates Maryland interessiert, kann hier vorbeischauen. Das Baltimore nur etwa 50 km von Washington D.C. entfernt liegt, gehört zu den geographischen Vorteilen, die eine Tour in die US-amerikanische Hauptstadt unausweichlich macht.