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Samstag, April 5, 2025
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Litauen – das südlichste Land des Baltikums

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Ein echter Geheimtipp für Urlauber aus der ganzen Welt ist Litauen. Doch wer das südlichste Land des Baltikums einmal besucht, wird unzählige unvergessliche Eindrücke mit nach Hause nehmen. Schließlich hat das Land unheimlich viel zu bieten – von wunderschönen Altstädten über atemberaubende Natur bis hin zu den längsten Sandstränden Europas.

Vilnius und Kaunas: Wunderschöne historische Altstädte und zahlreiche Sehenswürdigkeiten

Wer in Litauen Urlaub macht, kommt an der Hauptstadt Vilnius nicht vorbei. Die 550.000-Einwohner-Stadt im Südosten des Landes wird auch liebevoll als die „Perle des Baltikums“ bezeichnet – und das völlig zu Recht. Um Vilnius zu erkunden, sollte man sich viel Zeit nehmen. Schon ein gemütlicher Bummel durch die engen Gassen der historischen Altstadt offenbart jede Menge spannende Einblicke in die mehr als 600-jährige Historie der Stadt. Wer sich einen Überblick über die Vielseitigkeit von Vilnius verschaffen möchte, hat vom 140 Meter hohen Burgberg in der Nähe des Flusses Neris einen phantastischen Überblick über die gesamte Stadt. Hier kann man sich auch gleich die Überreste der Gediminas-Burg anschauen. Noch höher hinaus geht es auf dem fast 330 Meter hohen Fernsehturm, in dem man sich auf einer Höhe von etwa 160 Metern in einem gemütlichen Café die atemberaubende Aussicht genießen kann.

Blick auf Vilnius, Litauen
Blick auf Vilnius, Bild: Grisha Bruev / shutterstock

Vilnius ist auf der ganzen Welt außerdem berühmt für seine vielen historischen Gebäude und Kirchen. Die beeindruckende Kathedrale St. Stanislaus ist die bekannteste Kirche des Landes. Auch dem Litauischen Nationalmuseum, dem historischen Rathaus der Stadt und dem sehenswerten Bernsteinmuseum sollte man in Vilnius einen Besuch abstatten. Wer im Zentrum Litauens unterwegs ist, findet auch in Kaunas jede Menge Möglichkeiten, sich die Zeit angenehm zu vertreiben. Die zweitgrößte Stadt des Landes beeindruckt vor mit einer wunderschönen historischen Altstadt. Zu den größten Anziehungspunkten gehören hier das große Kunstmuseum, das Teufelsmuseum, die Burg Kauno Pilis sowie der größte Stausee Litauens, das Kaunasser Meer.

Ostseeregion mit Klaipeda und wunderschönen Stränden

Ostseestrand bei Klaipeda in Litauen
Ostseestrand bei Klaipeda, Bild: bravikvl / shutterstock

Wer im Westen Litauens unterwegs ist, sollte unbedingt einen Abstecher nach Klaipeda machen. In der beliebten Hafenstadt, gleichzeitig die drittgrößte des Landes, lohnt sich ebenfalls ein ausgiebiger Bummel durch die Altstadt. Äußerst sehenswert sind unter anderem der Skulpturenpark und das Museum Memelburg. Direkt im Hafen liegt das berühmte historische Segelschiff „Meridianas“ vor Anker. Das Wahrzeichen der Stadt gehört zu den bekanntesten und beliebtesten Fotomotiven des Landes. Auch die etwa 150 Kilometer langen litauische Ostseeküste ist immer eine Reise wert. Hier sind zahlreiche breite Sandstrände zu finden, die zu den längsten und schönsten Stränden Europas gehören. 20 Kilometer von Klaipeda entfernt befindet sich mit dem Seebad Palanga mit der beeindruckenden 470 Meter langen Seebrücke das bekannteste Touristenzentrum Litauens. Der zehn Kilometer lange Strand ist gleichzeitig der längste Strand des Landes. Auf der Halbinsel Kurische Nehrung an der litauisch-russischen Grenze befindet sich der kleine Badeort Nida, der jährlich ebenfalls tausende Badeurlauber anzieht. Ganz in der Nähe am Strand von Smiltyne wird man auf der Suche nach sommerlichem Strandvergnügen ebenfalls fündig. Auffällig ist, dass an den litauischen Ostseestränden vor allem Sauberkeit ganz groß geschrieben wird. Auch die bis zu 60 Meter hohen Wanderdünen auf der Halbinsel sollte man sich nicht entgehen lassen.

Atemberaubende Naturparks mit viel Grün und jeder Menge Wildnis

Auch die Natur Litauens hat einiges zu bieten. Etwa ein Drittel des Landes sind mit Wald bedeckt. Litauen verfügt über fünf Nationalparks. Der größte ist der Nationalpark Dzūkija im Süden des Landes, der sich in verschiedene Naturschutzgebiete teilt. Deutlich bekannter ist allerdings der Nationalpark Kurische Nehrung, der neben beliebten Stränden auch viele Tiere und Pflanzen bereithält. Mit etwas Glück kann man hier sogar Elche in ihrem natürlichen Lebensraum sehen. Auch der Historische Nationalpark Trakai in der Nähe von Vilnius ist immer einen Besuch wert. Das absolute Highlight ist hier die gleichnamige historische Wasserburg aus dem 14. Jahrhundert, die auf einer Insel inmitten des Galve Sees steht. Radfahrer und Wanderer kommen in ganz Litauen voll auf ihre Kosten. Ein besonderer Tipp dafür ist auch der Nationalpark Aukstaitija mit seinen dichten Wäldern und sanften Hügeln.

Beste Reisezeit für Litauen: Für Wanderer im Mai und Juni, für Badeurlauber im Juli und August

In Litauen herrscht ganzjährig ein gemäßigtes Klima. Die beste Zeit für eine Reise in das baltische Land richtet sich immer nach den Vorhaben der Urlauber. Wer vor allem die Natur des Landes entdecken möchte, sollte im Mai oder im Juni fahren. In dieser Zeit herrschen angenehme Temperaturen von etwa 20 Grad Celsius. Wer dagegen einen Badeurlaub anstrebt ist in den nahezu niederschlagsfreien Sommermonaten Juli und August mit sommerlichen Temperaturen von etwa 30 Grad Celsius genau richtig.

Manacor – eine schimmernde Perle sorgt für Aufschwung

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Wer von Westen kommt und Manacor erreicht, sieht an der Straße viel Beton: große Supermärkte, Tankstellen, Perlen- und Möbelfabriken. Dagegen hat das Zentrum der drittgrößten Stadt Mallorcas viel Charme und ist voller Kunstschätze. Besucher lieben Manacor erst auf den zweiten Blick. Das moderne Stadtwappen zeigt eine Hand, die ein Herz umschließt. „Man a cor“ heißt übersetzt „Hand aufs Herz“. Historiker pochen aber darauf, dass der Stadtname sich viel weniger poetisch von einem Berberstamm namens „Mancur“ ableitet.

Für Mallorca überraschend untouristisch

Neben der Stadt Manacor im Osten Mallorcas gehören noch elf weitere Orte zur Gemeinde. Die Stadt selbst ist überraschend untouristisch. Kenner behaupten, dass sie sich bis heute ihre mallorquinischen Eigenarten bewahren konnte. Hektik gehört nicht dazu. Die entspannte Lebensart der Manacori sei bekannt, heißt es, die nachmittägliche Siesta dauere trotz des sonst urbanen Lebens länger als anderswo auf der Insel. Touristisch wird es erst dort, wo Strände auf die Urlauber warten: in S’Illot, Porto Christo, Cales de Mallorca oder Cala Murada. Das sind nur einige der östlichen Gemeindeteile Manacors. In Son Macia verstecken sich wunderschöne Villen und Fincas mit Meerblick in Hügeln und an üppig-grünen Berghängen.

Die kleine Schwester von Palma kann sich sehen lassen

Die Innenstadt von Manacor überrascht die Urlauber mit uralten Wehrtürmen, prächtigen Gründerzeitbauten, großzügigen Fußgängerzonen, verschwiegenen Winkeln und hübschen Cafés, Bars und Bistros mit Tischen und Stühlen unter Zitronenbäumen. Hier lässt man sich das „Pa amb Oli“ – das typisch mallorquinische Brot mit Knoblauchmayonnaise gern schmecken. Rund um die Plätze Sa Bassa und Plaça Constitució lohnt sich ein Spaziergang. Jeden Vormittag findet auf dem Konstitutionsplatz ein Gemüsemarkt statt. Auf der Plaça Ramon Llull ist jeden Montag ein Wochenmarkt, auf dem man Mitbringsel kaufen kann. Vielleicht ein Salatbesteck aus Olivenholz?

Manacor ist für seine Oliv-Art bekannt. Die Atmosphäre in der Innenstadt mag ein wenig rustikaler sein als in der Inselhauptstadt Palma, doch Manacor braucht sich nicht zu verstecken. Wer auf Shopping aus ist, ist hier richtig, denn Boutiquen gibt es zuhauf. Über dem Trubel thront in der Mitte der Altstadt die mächtige, neogotische Kirche „Parròquia de la Mare de Déu dels Dolors“ mit wunderschönen bunten Fenstern, Heiligenfiguren und einem Kreuzgang. Sie ist wie die anderen Kirchen von Manacor sehenswert. Die Stadt bietet eine Vielzahl von Unterkünften – von einfachen Pensionen bis zu einem Luxus-Hotel mit fünf Sternen. Wer Originelles sucht, findet Luxus-Apartments, die in alten Schafställen untergebracht sind.

Von der Steinzeitsiedlung bis zu Wehrtürmen aus dem Mittelalter

Schon 2000 v. Chr. siedelten Menschen in Manacor. Reste steinzeitlicher Behausungen sind noch da. Die Siedlung S’Hospitalet Vell, die Archäologen auf 1500-1800 v. Chr. schätzen, überrascht mit der Ruine eines quadratischen Turms, einer Säule und einer riesigen Steinplatte als Decke. Auch in späteren Jahrhunderten spielten Türme eine Rolle. Im Mittelalter mussten die Herrenhäuser der adeligen Familien gegen Angreifer geschützt werden: Im zweistöckigen Torre dels Enagistes („Turm der Jesuiten“) aus dem 14. Jahrhundert, einer wahren Trutzburg, hat heute das „Museo de Historia de Manacor“ für Archäologie und Völkerkunde seinen Sitz. Zu sehen sind Exponate aus den vergangenen Jahrtausenden: Keramiken, Skulpturen, Mosaiken, Graffiti aus vielen Epochen und das Skelett einer mallorqinischen Höhlenziege, die leider ausgestorben ist.

Aufschwung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts

Noch bis ins 19. Jahrhundert lebten die Bewohner Manacors von Ackerbau und Viehzucht, Windmühlen dominierten die Landschaft. Doch in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts kam der industrielle Aufschwung. Während weiterhin Töpferei, Wein- und Likörproduktion eine Rolle spielten, wurde nun die Möbelherstellung und Perlenproduktion zu einem Wirtschaftszweig, der noch heute von großer Bedeutung ist. Manacor wurde eine reiche Stadt. Schuld daran ist vor allem ein Perlen-Imitat, das natürlichen Perlen oder Zuchtperlen ähnelt. Entwickelt hat es ein Deutscher. Der Fabrikantensohn Eduard Heusch aus Aachen (1865-1937) eröffnete 1902 die erste Perlenfabrik von Manacor und nannte sein Produkt „Perlas Majórika“. Das Besondere: Die Mallorca-Perle besteht aus organischem Material aus dem Meer und hat einen Glas-oder Steinkern. Ihre Perlmuttschichten sind nicht aus Perlmutt, sondern aus Fischschuppen und Muschelkalk – die speziell zu einer Art Perlmuttbrei aufbereitet werden. Dieser wird in vielen Schichten auf den Kern aufgetragen und mehrfach gehärtet. Der farbige Schimmer stammt von farbigen Mineralien. Schmuckexperten schätzen Mallorca-Perlen, weil sie robuster sind als Originale, sich aber kaum von den echten unterscheiden lassen.

Die Drachenhöhle mit klassischer Musik und Illumination

Rafael Nadal Tenniszentum in Manacor
Rafael Nadal Tenniszentum in Manacor, Bild: neme_jimenez / shutterstock

Wenn man Manacor hinter sich lässt und weiter gen Osten fährt, durquert man eine landschaftlich schöne Ebene. Hier hat der Tennisspieler Rafael Nadal – der aus Manacor stammt, Tennisplätze, Trainingscenter und eine Schule für den Tennis-Nachwuchs gebaut. Der Name Nadal begegnet einem hier überall, denn die Stadt ist stolz auf ihn. Weiter geht es in Richtung Porto Christo. Das Hafenstädtchen erinnert Besucher an den Bauboom der 60er-Jahre, als so manche Prachtbauten noch Parkplätzen weichen mussten. Doch auf keinen Fall verpassen sollten Besucher dort die Tropfsteinhöhle Coves del Drac. Erst 1896 ließ Mallorca-Forscher Ludwig Salvator sie durch eine Expedition erforschen und vermessen. Sie hat nicht nur Jahrmillionen alte, bizarr geformte Stalaktiten und Stalagmiten, sondern auch einen 180 Meter langen und 40 Meter breiten unterirdischen See, den Lago Martel. Die Drachenhöhle ist eine große Touristenattraktion. Die Wunderwelt der tropfenden Steine wird eindrucksvoll beleuchtet. Auf dem See lässt man ein Boot malerisch am Publikum vorbeiziehen. Darin sitzt ein Quartett, das stimmungsvoll klassische Musik spielt.

Darum ist die thailändische Massage so beliebt

Die thailändische Massage gibt es schon seit Jahrhunderten und aufgrund ihrer heilenden Eigenschaften gewinnt sie auch heute noch an Popularität. Eine traditionelle Thai Massage kann verwendet werden, um viele verschiedene Beschwerden und Zustände zu behandeln, einschließlich chronischer Schmerzen und Stress. Die Massage ist auch so beliebt, weil sie von der UNESCO als immaterielles Kulturerbe der Menschheit anerkannt wurde und für viele Menschen sehr erschwinglich ist, da sie weniger kostet als andere Massagen.

Vorteile einer Thai Massage

Eine thailändische Massage ist eine traditionelle Massage, welche tiefe Dehnung mit Druck kombiniert, um Ihnen zu helfen, sich zu entspannen. Die Massage ist eine Art Körperarbeit, die lange, fließende Striche und sanfte, kreisende Bewegungen verwendet, um die Auswirkungen von Stress und Angst zu reduzieren, die Durchblutung zu verbessern und die Flexibilität Ihrer Muskeln zu erhöhen. Die Massagetechnik kann auch helfen, Schmerzen bei chronischen Erkrankungen wie Arthritis oder Fibromyalgie zu lindern.

Thai-Massagen sind auch wegen ihrer therapeutischen Vorteile sowie ihrer entspannenden und beruhigenden Wirkung auf Geist und Körper beliebt. Sie sind eine großartige Möglichkeit, Spannungen nach einem langen Tag bei der Arbeit oder in der Uni abzubauen.

So läuft eine Thai Massage ab

Die Thai-Massage beginnt meistens mit einem Fußbad in warmem Wasser, das hilft, die Muskeln zu entspannen, bevor die Masseurin mit der Arbeit am Kunden beginnt. Als nächstes kommt eine leichte Ölmassage auf Rücken und Nacken, bevor sie sich wichtigeren Bereichen wie Armen und Beinen widmen. Danach gibt es ein ausgiebiges Kneten der Muskeln mit beiden Händen, was hilft, Spannungen in den Muskeln zu lösen, bevor mehr Druck mit Fingern, Handflächen und Daumenballen ausgeübt wird. Der Kunde ist bei der Massage vollständig bekleidet.

So erkennen Sie ein gutes Thai Massage Studio

Wenn Sie nach einem guten traditionellen Thai-Massagestudio suchen, finden Sie hier einige hilfreiche Tipps, die Ihnen helfen können. Stellen Sie sicher, dass es viele gute Bewertungen von seinen früheren Kunden auf verschiedenen Websites wie Yelp und Google hat. Diese Bewertungen können Ihnen eine Vorstellung davon geben, wie gut das Massagestudio abschneidet und ob es vertrauenswürdig ist oder nicht.

Bei der Suche nach einer guten Thai Massage in der Nähe können Sie weitere Faktoren berücksichtigen. Hier sind einige der wichtigsten Faktoren:

  1. Ort – Sie sollten ein Studio finden, das leicht zugänglich und in der Nähe Ihres Hauses oder Büros ist.
  2. Massagequalität – Die Qualität der Massage ist wichtig, also stellen Sie sicher, dass Sie wissen, was Sie wollen, bevor Sie in ein Studio gehen, das zahlreiche Dienstleistungen anbietet.
  3. Preis – Schauen Sie sich verschiedene Studios in Ihrer Nähe an und finden Sie heraus, welches das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet.
  4. Öffnungszeiten – Stellen Sie sicher, dass Sie wissen, zu welchen Zeiten das Massagestudio geöffnet ist, damit Sie bei Bedarf entsprechend vorausplanen können.

Wie oft sollte man zur Thai Massage gehen?

Thai-Massage
Bild: Kittibowornphatnon / shutterstock

Es gibt keine festgelegten Richtlinien, wie oft Sie zu einer Thai-Massage gehen sollten. Die Häufigkeit hängt von Ihrem Gesundheitszustand ab und davon, wie viel Zeit Sie für den Heilungsprozess aufwenden müssen. Wenn Sie Ihre Gesundheit verbessern und die Vorteile der Thai-Massage optimal nutzen möchten, dann planen Sie am besten alle zwei Wochen eine ein.

Eine Thai-Massage ist allerdings nicht geeignet für diejenigen, die starke Muskelverspannungen haben, da sie die Verspannungen verstärken und Schmerzen verursachen können. Es ist auch nicht geeignet für Menschen mit Herzproblemen, Bluthochdruck oder Diabetes.

Was kostet eine Thai Massage durchschnittlich in Deutschland

Die Kosten für eine Thai-Massage können je nach Anzahl und Dauer der Sitzungen pro Tag und dem Ort, an dem sie gegeben werden, variieren und liegen in Deutschland bei etwa 55 € für 60 Minuten traditionelle Thai Massage. 

Fazit:

Es wird angenommen, dass Thai-Massagen einige gesundheitliche Vorteile haben, wie z. B. die Linderung von Schmerzen bei Arthritis, die Linderung von Muskelverspannungen, die Verbesserung der Durchblutung, die Verringerung von Müdigkeit und die Verbesserung der Schlafqualität.

Bordeaux – Kultur und Kulinarik in Westfrankreich

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Inmitten der französischen Region Nouvelle-Aquitaine liegt das historische Bordeaux, Heimat von etwa 260.000 Einwohnern. Nimmt man die Metropolregion zusammen, durchbricht Bordeaux gar die Mauer von über 1,2 Millionen Einwohnern – eine der größten Ansiedlungen Westfrankreichs. Historische Sehenswürdigkeiten wie der Place de la Bourse, die Pont de pierre und die Cathédrale Saint-André beweisen, das Bordeaux in der obersten Reihe der französischen Kulturstädte steht. Dabei ist Bordeaux für Feinschmecker und Weinkenner mehr als nur irgendein Name: Dank des berühmten Bordeauxweins, der herzhaften Austern und der süßen Canelés bildet die Stadt für Besucher eine außergewöhnliche kulinarische Einkehr.

Altstadt und Place de la Bourse – Das historische Herzstück von Bordeaux

Aussicht auf den berühmten Platz La Bourse in Bordeaux
Aussicht auf den berühmten Platz La Bourse, Bild: RossHelen / shutterstock

Den hoch angesehenen Titel des UNESCO-Welterbes trägt seit 2007 die Altstadt von Bordeaux. Dabei bezieht sich die Auszeichnung insbesondere auf jenen historischen Kern, der sich innerhalb der alten Stadtmauern entfaltet. An die natürlichen Windungen des Flusses Garonne schmiegt sich die historische Architektur der Stadt, die von markanten Straßenzügen und alten Gemäuern definiert wird. Architektonisch interessant sind insbesondere die alten Stadttore Grosse Cloche und Porte Cailhau. Seinen Namen verdankt das Grosse Cloche der gigantischen acht Tonnen schweren Glocke, der einstige historische Rathausturm ragt heute von Weitem sichtbar über das Stadtbild.

Im späten 15. Jahrhundert wurde die Porte Cailhau errichtet, die heute zu den berühmten Wahrzeichen und Denkmälern von Bordeaux gehört. Wenn es um die großen Wahrzeichen der Stadt geht, fällt immer wieder der Name Place de la Bourse. Direkt am Fluss Garonne wurde der große Platz im 18. Jahrhundert errichtet. Einst existierte hier die historische Hafenbörse, heute gilt der Platz mit seinem großen Brunnen als Ausweis der besonderen klassizistischen Architektur des 18. Jahrhunderts. Unter Napoleon entstand an der Garonne zugleich zwischen 1819 und 1821 die Pont de pierre, die geschichtsträchtige Steinbrücke, die heute nur für Fußgänger und Radfahrer offensteht und zum Flanieren am Ufer des Flusses einlädt. Klar ist: Die Altstadt von Bordeaux hat eindrucksvolle Facetten für Fans von historischem Sightseeing zu bieten. Da wäre zum Beispiel auch die Cathédrale Saint-André, deren Bau sich von dem 12. bis in das 15. Jahrhundert erstreckte. Die romanisch-gotische Fassade gehört heute zu den wichtigsten Denkmälern von Bordeaux – und ist fraglos der größte und einer der faszinierendsten sakralen Bauten der Stadt.

Das moderne Bordeaux und seine Strände, Museen und Ausflugsziele

Altstadt von Bordeaux
Unterwegs in der Altstadt von Bordeaux, Bild: LucVi / shutterstock

Bordeaux besteht allerdings nicht nur aus Altstadt. Genau das macht die wandlungsfähige Stadt touristisch so attraktiv. Innerhalb von Bordeaux lassen sich prominente Bauten moderner Architektur entdecken. Dazu gehören unter anderem Museen wie das Cité du Vin, das Weinmuseum der Stadt – zu dessen Angeboten auch Weinverkostungen der regionalen Sorten gehört. Wenn es um die Museen von Bordeaux geht, sollte man vor allem das Musée des Beaux-Arts nennen, das Werke von Rubens, Renoir, Matisse und Picasso beherbergt.

Vor allen Dingen um den Wein drehen sich die unmittelbaren Ausflugziele um Bordeaux, doch mit Saint-Émilion liegt auch eine faszinierende Kultursiedlung im Umkreis von Bordeaux. Etwa eine dreiviertel Stunde Fahrt entfernt wartet der Ort, dessen Weinbaugebiet und Siedlung heute zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören. Hier warten eine historische Felsenkirche und die Fassaden eines historischen Ortes, der bereits unter den Römern für seinen Weinbau bekannt war. Bordeaux selbst punktet mit einer exponierten Küstenlage, tatsächlich ist die Stadt nicht weit von schönen Atlantikstränden entfernt. Strandurlaub lässt sich an schönen Tagen an der noch nicht einmal einen Kilometer entfernten Archachon-Bucht erleben, eine beliebte Destination für Meeresurlauber. Doch nicht nur touristisch, sondern auch kulinarisch ist das Meer an der Bucht von Archachon – und die darin enthaltenen Austern – für die Region prägend.

Wein und Spezialitäten – Das kulinarische Bordeaux

In den Weinbergen des Médoc entstehen die prachtvollen Weine der Region Bordeaux. Direkt am Atlantischen Ozean gelegen, entfalten sich hier an behutsam kultivierten Weinreben die Aromen der französischen Bordeauxweine von Rebsorten wie Carbernet-Sauvignon bis zu Merlot. Die Tradition dieser westfranzösischen Weine lässt sich bis in die Römerzeit zurückverfolgen. Fraglos: Für Weinfans ist der Besuch der Region ein absolutes Muss. Überhaupt ist die Region kulinarisch äußerst facettenreich, Bordeaux ist ein Paradies für Feinschmecker. Bei einem typischen Bordeauxwein werden zuweilen Spezialitäten präsentiert wie die Austern der Bucht von Archachon. Frische Meeresspeisen gehören typischerweise zu den Karten der regionalen Restaurants. Gerne gereicht zum regionalen Wein wird auch das Boeuf de Bazas, das aus der Region kommende Rindfleisch, das als sehr zart gilt. Zu den populären Nachspeisen zählen die Karamellkuchen Cannelé und die Nussschokolade der Noisettine de Médoc. All das – von der UNESCO-ausgezeichneten Altstadt über die Küstenlage bis zum kulinarischen Facettenreichtum – sind gute Gründe, Bordeaux zu besuchen

Die schönsten Reiseziele & Sehenswürdigkeiten in Sri Lanka

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Paradiesische Strände, beeindruckende Nationalparks und atemberaubende Tempelanlagen: Sri Lanka ist reich an Sehenswürdigkeiten, Attraktionen und Ausflugszielen. Hier ist garantiert für jeden Urlaub etwas Passendes dabei. Schließlich wird Vielfalt ganz groß geschrieben. Davon überzeugen sich in jedem Jahr viele Millionen Besucher aus der ganzen Welt, die den Inselstaat inmitten des Indischen Ozeans besuchen. Sri Lanka wird auch als die Perle des Indischen Ozeans bezeichnet – und das völlig zurecht. Schließlich kann man hier unglaublich viele Eindrücke sammeln, die man wohl nie vergessen wird.

Zahlreiche Traumstrände auf 1.000 Küstenkilometern und Tauchparadiese

Korallenriff Sri Lanka
Ein Korallenriff in Sri Lanka, Bild: Dudarev Mikhail / shutterstock

Die Küstenregionen von Sri Lanka sind dank der etwa 1.000 Küstenkilometern natürlich überwiegend geprägt von traumhaften Stränden und idyllischen Buchten. Dank des tropischen Klimas herrschen hier das ganze Jahr lang angenehm warme Temperaturen an der Luft und im Wasser. Damit ist auch das ganze Jahr lang Badesaison. Einige der beliebtesten Orte für einen Strand- und Wassersporturlaub befinden sich im Südwesten der Insel. Zu diesen gehören unter anderem Mirissa und Beruwala. Neben jeder Menge Platz zum Entspannen auf den breiten Sandstränden und zum Badespaß in dem herrlich blauen Wasser gibt es hier auch jede Menge Wassersport-Möglichkeiten. Zu den schönsten Stränden auf Sri Lanka gehört auch der Strand von Nilaveli im Nordwesten des Landes. Hikkaduwa gilt auf der Insel vor allem als Mekka für Taucher und Surfer. Die Tauchstation befindet sich etwa 100 Kilometer südlich der Hauptstadt Columbo inmitten des Hikkaduwa Marine National Parks. Hier leben mehr als 170 verschiedene Fischarten und unzählige andere Meeresbewohner.

Hauptstadt Colombo: Basar-Flair, spannende Museums-Einblicke und Tempel

Für die meisten Urlauber beginnt eine Reise nach Sri Lanka in der Hauptstadt Colombo. Schließlich gibt es hier den einzigen internationalen Flughafen des Landes. Zum Erkunden des kulturellen und wirtschaftlichen Zentrums des Inselstaates sollte man sich auf jeden Fall Zeit nehmen. Schließlich gibt es hier einiges zu entdecken. Wer mitten in der Stadt aufregendes Markt-Treiben genießen möchte, ist im Basarviertel Pettah genau richtig. Hier gibt es wirklich alles, was das Herz begehrt.

Auch die zahlreichen Museen wie das große Unabhängigkeitsmuseum oder das Colombo National Museum sind immer einen Besuch wert. In letzterem gibt es unheimlich spannende Einblicke in die wechselvolle Historie Sri Lankas. Auch das prächtige Old Parliament Building und die St. Anthony’s Church gehören zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Wer Entspannung vom Stadtbummel sucht, ist im Viharamahadevi Park genau richtig. Im größten Park der Stadt befinden sich unter anderem ein kleiner Tierpark und eine große Buddha-Statue. In und um Colombo befinden sich außerdem zahlreiche beeindruckende Tempelanlagen.

Eine der bedeutendsten buddhistischen Anlagen des Landes findet man etwa 12 Kilometer von Colombo am Ufer des Kelaniya River: den Kelaniya Tempel. Auch außerhalb Colombos gibt es in Sri Lanka natürlich zahlreiche Sehenswürdigkeiten. Wer zum Beispiel im Zentrum des Inselstaates unterwegs ist, sollte sich die Stadt Kandy ebenfalls nicht entgehen lassen. Hier befindet sich unter anderem der Sri Dalada Maligawa, der sogenannte Zahntempel. Nicht weit entfernt, findet man die gut erhaltenen Überreste des ehemaligen Königspalastes. Die Ausgrabungsstätte, die zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört, gehört zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten des Landes. Wer Sri Lanka von oben genießen möchte, kann vom Felsentempel Dambulla aus einen wunderschönen Ausblick über einen großen Teil des Landes genießen. Sowohl der Zahntempel als auch der Felsentempel sind wichtige Teile des sogenannten Kulturdreiecks mit unzähligen Kulturschätzen. Das Kulturdreieck kann im Rahmen geführte Touren oder auf eigene Faust erkundet werden. Ebenfalls nicht entgehen lassen sollte man sich den 200 Meter hohen Sigiriya-Felsen. Der sogenannte Löwenfelsen mit der historischen Felsenfestung ist eines der wichtigsten Wahrzeichen von Sri Lanka.

Atemberaubende Natur: Elefanten, Lippenbären und farbenfrohe Schmetterlinge

Yala Nationalpark in Sri Lanka
Yala Nationalpark in Sri Lanka, Bild: GinaKoch / shutterstock

Sri Lanka ist ebenfalls berühmt und beliebt für seine atemberaubende Natur. Der größte Teil der Insel ist von Dschungel geprägt. Hier hat sich in den vergangenen Jahrhunderten eine faszinierende Flora und Fauna angesiedelt. Wer in diese Natur eintauchen möchte, sollte unbedingt den einen oder anderen Nationalpark des Landes besuchen. Davon gibt es im ganzen Land einige. Als einer der schönsten gilt der Yala-Nationalpark an der Südostküste. In dem 1.300 Quadratkilometer großen Nationalpark sind unter anderem Leoparden, Lippenbären und Elefanten zu finden. An der Küste kann man zudem Wale in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten.

Auch Vogel-Beobachter kommen in Sri Lanka voll auf ihre Kosten. Ein echter Geheimtipp für Urlauber und Einheimische, abseits der großen Touristenzentren, ist der Gal-Oya-Nationalpark. Inmitten des Parks befindet sich mit dem Senanayake Samudra der größte See Sri Lankas. Wer Zeit hat, sollte sich hier eine traditionelle Bootssafari mit Einheimischen gönnen und kann dabei auch noch einen Blick in die traditionelle Lebensweise der Insel-Ureinwohner werfen. Die wohl größte Flora-und-Fauna-Vielfalt gibt es im Sinharaja Forest Reserve im Südwesten des Landes. Das Reservat, das seit 1988 zum UNESCO-Weltnaturerbe gehört, beinhaltet unter anderem das größte zusammenhängende Regenwald-Gebiet des Landes. Auf der Suche nach einheimischen Tier- und Pflanzenarten wird man hier auf jeden Fall fündig. Unter anderem gibt es hier mehr als 60 verschiedene Schmetterlingsarten in den schillerndsten Farben

Diese Städte sollte jeder Reisefreund im Leben besucht haben

New York, Paris, London und Sydney sind nur einige Beispiele für Reisedestinationen, die sich unter Städteurlaubern einer großen Beliebtheit erfreuen. Wer auf der Suche nach dem Besonderen ist, sollte sich außerhalb dieser Metropolen umschauen und den Fokus auf Städte mit einem ganz eigenen Charme legen. Wir haben uns in der Welt umgeschaut und eine Auflistung der beeindruckendsten Städtetrips erstellt, die für geschichtlich und kulturell interessierte Urlauber genau richtig sind.

Brügge

 

Brügge-Belgien
Das wunderschöne Brügge, Bild: TTstudio/shutterstock

Die Hauptstadt Westflanderns in Belgien trägt das UNESCO-Label “Weltkulturerbestadt”, denn sie zeichnet sich durch eine gut erhaltene Backsteingotik aus und die Bauwerke bilden eine architektonische Einheit. Charakteristisch für das Stadtzentrum sind die mittelalterlichen Gebäude, die als authentische Zeitzeugen die Kulisse prägen. Brügge gilt als die Geburtsstadt einer Künstlergruppe der Altniederländischen Malerei. Kunstwerke der “Brügge” sind heute im Groeningemuseum ausgestellt.

Das Wahrzeichen der Hauptstadt Westflanderns ist der Belfried auf dem Marktplatz. Eine Treppe mit 366 Stufen führt auf die Aussichtsplattform des 83 Meter hohen Turms, der im 13. und 14. Jahrhundert der Brandwache diente. Gleichzeitig sollte das Bauwerk Macht und Reichtum des Bürgertums symbolisieren und durfte von keinem anderen Gebäude überragt werden. Der Aufstieg lohnt sich nicht nur wegen der atemberaubenden Aussicht. Im Turm verstecken sich eine alte Schatzkammer und das Uhrwerk mit Glockenspiel.

Seit Jahrhunderten stellen die Brügger Grachten, die im Flämischen als Reien bezeichnet werden, wichtige Verbindungswege dar. Die Kanäle erinnern an Venedigs Stadtkulisse. Bootsfahrten ermöglichen den Besuchern eine Reise auf den Wasserwegen, die unter romantischen Bogenbrücken hindurch und an verwunschene Gärten vorbei führt. Auf der 30-minütigen Fahrt, die von fünf Anlegestellen gestartet wird, erfahren Touristen das Wichtigste über die bekannten Sehenswürdigkeiten.

Tipp: Ein Besuch in der Chocolaterie “Chocolate Line” lohnt sich, denn der Inhaber Dominique Persoone begeistert mit ausgefallenen Schokoladenkreationen wie essbare Schokoladenfarbe, Schokoladen-Lippenstift oder Chocolate Shooter.

Sukhotai

Die heutige thailändische Stadt liegt etwa 13 Kilometer von der ursprünglichen Hauptstadt des gleichnamigen Königreichs entfernt. Dieses war im 13. und 14. Jahrhundert eines der größeren Königreiche der Thai. Sukhotai, was übersetzt so viel bedeutet wie “Dämmerung des Glücks”, war geprägt durch zahlreiche buddhistische Tempelanlagen und Klöster. Sie sind bis heute als Ruinen erhalten und wurden zur Weltkulturerbestätte erklärt. Von den knapp 30 Anlagen gibt es einige besonders wertvolle Überreste, die einen Besuch Wert sind. Wat Chetuphon ist eine von Mauern umgebene Anlage, in dessen Mitte ein würfelförmiger Pavillon steht. Seine Seitenwände wurden mit Stuckfiguren von Buddha in unterschiedlichen Haltungen verziert.

Der Wat Mahathat war der “Tempel der großen Reliquie” und stellte als wichtigster Tempel den zentralen Punkt dar. Noch heute beherbergen die ruinösen Bauwerke originale Buddha-Statuen aus der alten Zeit. Als das Königreich in voller Blüte stand, umfasste das Zentralheiligtum eine Fläche von 40.000 Quadratmetern. Darauf stehen neben kleineren Gebäuden etwa 200 Türme, die sogenannten Chedi. Der Wat Ton Chan ist das “Kloster am Sandelholz-Baum” und zeichnet sich durch teilweise eingestürzte Cheditürme aus. Diese Klosteranlage erlangte Berühmtheit wegen den archäologisch wertvollen Amulettfunden aus Terrakotta.

Wenn in Thailand das traditionelle Lichterfest Loi Krathong gefeiert wird, lohnt sich eine Reise besonders. Die Vollmondnacht des zwölften Monats innerhalb des thailändischen Kalenders fällt meist in den November. In dieser Nacht setzen die Thailänder schwimmende Blumenboote mit Lichtern und Kerzen auf Seen und Teiche, sodass sie sich in der Dunkelheit in ein Lichtermeer verwandeln. Diese Zeremonie findet zu Ehren der Wassergöttin Mae Kongha statt.

Carcassonne

Wer diese südfranzösische Festungsstadt besucht, begibt sich auf eine Reise in die mittelalterliche Vergangenheit. Die Cité de Carcassonne ist eine im Mittelalter erbaute Festung, welche heute die Altstadt darstellt. Ihre Ursprünge liegen allerdings in der gallorömischen Zeit. Eine doppelte Mauer mit einer Länge von drei Kilometern und 52 Wehrtürmen umschließt die Anlage und ist vollständig begehbar. Dieser zweifache Ring aus Verteidigungsmauern sollte die Siedlung uneinnehmbar machen. Heute verlockt der Innenbereich des Mauerrings mit seinen engen Gässchen zu entspannten Erkundungstouren. Restaurants und Cafés verwöhnen die Gäste mit typisch französischen Köstlichkeiten und Kunsthandwerker präsentieren ihr Können in kleinen Ateliers.

Am linken Aude-Ufer entstand im 13. Jahrhundert die Bastide Saint Loius während der Herrschaft des gleichnamigen Königs. Die Straßen wurden ausgehend vom heutigen Platz Carnot in einem Schachbrettmuster angelegt. Bis heute leben in dieser Unterstadt mehr Einwohner als in der altertümlichen Oberstadt. Sie zeichnet sich durch ihre architektonische Vielfalt aus und versprüht mit religiösen Gebäuden und den Hôtels Particuliers einen prunkvollen Charme. Die Hotelanlagen bestechen mit ihren aufwendig gestalteten Fassaden, beeindruckenden Toren und luxuriösen Innenhöfen. Diese Strukturen zeugen von der Blütezeit der Textilindustrie im 18. Jahrhundert.

Las Vegas

Las Vegas
Die Stadt die niemals schläft inmitten der Wüste von Nevada: Las Vegas wartet mit glitzerndem Nachtleben und glamourösen Casinos auf spiellustige Besucher, Bild: somchaij / shutterstock

Um die Metropole des Glücksspiels ragen sich zahlreiche Mythen. Sie ist bekannt für ihre bunten Werbeanzeigen, das schrille Nachtleben und die rund 70 Casinos, in denen Unmengen von Besuchern ihr Glück herausfordern. Etwa vier Kilometer westlich des Stadtzentrums befindet sich ein Naturschutzpark, welcher um die ursprünglich wichtigste Wasserquelle der Stadt errichtet wurde: die Las Vegas Springs. Vier Themenpfade führen durch das Spring Preserve und enden an einer Oase, die als “cienega” bezeichnet wird. Hier erkundet der Besucher die Geschichte des Wüstenlebens, erfährt Einblicke in die Geologie und taucht ein in die floristische und faunistische Artenvielfalt der Region.

Dass die Stadt der perfekte Ausgangspunkt ist, um einige der spannendsten Naturwunder der USA zu bestaunen, wissen die wenigsten Besucher. Eines davon ist das 80 Kilometer entfernte Valley of Fire, in dem im April die Temperaturen auf über 40 Grad Celsius ansteigen. Rote Sandsteinformationen prägen das Landschaftsbild. Am Atlatl Rock zeugen Felszeichnungen von einer Vergangenheit, als Anasazi-Indianer das Land besiedelten. Die Naturgewalten haben im State Park interessante Formationen erschaffen: Die Beehives befinden sich direkt an der Durchfahrtsstraße und erinnern an überdimensionale Bienenkörbe, während der Elephant Rock nahe dem Osteingang einem Elefanten ähnelt.

Edinburgh

Schottland, Edinburgh
Blick auf Edinburgh und Edingburgh Castle, Bild: f11photo / shutterstock

Nicht ohne Grund wird die schottische Stadt als “Athen des Nordens” bezeichnet. Aushängeschild der historischen Hauptstadt ist das Castle, welches auf einem ehemaligen Vulkankegel errichtet wurde. Archäologische Funde deuten auf eine Besiedlung der Felsformation hin, die in das Mittelalter datiert wird. Wann genau die Burg gebaut wurde, ist nicht zweifelsfrei überliefert. Das heutige Schloss beherbergt den legendären “Stone of Scone”. Dieser diente seit der mittelalterlichen Epoche dazu, schottische und englische Könige zu krönen.

Gleichermaßen geschichtsträchtig ist die “One O’Clock Gun” (deutsch: 13-Uhr-Kanone). Zu Zeiten der blühenden Seefahrt wurde die Kanone täglich um Punkt 13 Uhr abgefeuert, um den Seefahrern im Firth of Forth eine exakte Zeitangabe zu geben. Noch heute ist der Kanonenschuss jeden Tag außer sonntags zur selben Uhrzeit hörbar. Im August verwandelt sich der Vorplatz in die Bühne für das Military Tattoo, einem Aufmarsch von militärischen Musikkapellen und Tänzern.

Die klassizistisch geprägte Neustadt steht mit ihren Prachtstraßen des 18. Jahrhunderts im Kontrast zur Altstadt und dem Schloss. In der New Town sind die Straßen im rechten Winkel angeordnet. Unter dem Vorort Gilmerton erhält der Besucher einen Einblick in die Siedlungsgeschichte. Eine unauffällige Hütte markiert den Eingang in einen mystischen Komplex aus sieben unterirdischen Kammern, die durch Gänge und Treppen miteinander verbunden sind. Wozu Gilmerton Cove diente, ist nicht geklärt. Die Siedlung selbst wurde von Bergleuten und Steinbrechern bewohnt.

Ystad

Die südschwedische Stadt gilt als Kulisse des Kommissars Kurt Wallander. Der Autor Henning Mankell hat seine Geburtsstadt als Schauplatz für seine Krimis auserkoren. In der Mariagatan befindet sich Wallanders Wohnhaus. Weitere Schauplätze wie Fridolfs Konditorei, das Hotel Continental oder die Polizeistation kann der Besucher mit der Wallander-App erkunden. Warum der Schriftsteller den beschaulichen Ort als Kulisse für seine brutalen Morde auswählte, ist nicht bekannt.

Mit seinen Fachwerkhäusern und dem Kopfsteinpflaster versprüht Ystad ein romantisches Flair, das an Astrid Lindgrens Bullerbü erinnert. In der Umgebung prägen flache Hügel und ein langer Sandstrand das Bild. Die ehemalige Fischerstadt beherbergt eine Kirche aus dem Jahr 1200. Die St. Marienkirche ist das älteste Bauwerk der Kleinstadt. Ein Turmwächter lässt jeden Abend im Viertelstundentakt ein Kupferhorn ertönen. Dieser traditionelle Beruf wird seit dem 18. Jahrhundert ausgeübt und gilt im ganzen Land als einzigartig.

 

Die Kokosinseln im Indischen Ozean: Ein Paradies für Taucher und Strandurlauber

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Wer auf den Kokosinseln Ferien machen möchte, sollte sich zunächst einmal mit der genauen Bezeichnung der Inselgruppe, die im Indischen Ozean zu finden ist, vertraut machen. Denn neben der Titulierung als Kokosinseln ist das Archipel auch noch unter dem Namen Keelingsinseln bekannt. Die Kokosinseln sind ein Außengebiet Australiens, wenngleich sie 2.930 Kilometer von der nächstgelegenen australischen Stadt Perth entfernt angesiedelt sind.

Die Kokosinseln werden deshalb Kokosinseln genannt, weil die Inselgruppe für ihren starken Bestand an Kokospalmen bekannt ist – Sie trägt deren Abbildung sogar auf ihrer Flagge. Die zum Atoll gehörenden Inseln weisen in der Summe eine Gesamtfläche von etwa 14 Quadratkilometern auf. Weiterhin sind die Kokosinseln überaus dünn besiedelt. Nur etwa 550 Einwohner verteilen sich über die insgesamt 27 Inseln. Wer auf Ruhe und Abgeschiedenheit setzt und nach traumhaften Stränden sucht, ist hier genau richtig. Die Durchschnittstemperaturen auf den Kokosinseln liegen das ganze Jahr über um die 30 Grad, was die Inseln zu einer perfekten Bade- und Tauchdestination macht.

So reist man auf die Kokosinseln an

Kokosinseln in Australien
Wer Ruhe und Entspannung sucht ist auf den Kokosinseln gut aufgehoben, Bild: Bildagentur Zoonar GmbH / shutterstock

Zugegeben, die Kokosinseln sind in der Tat nicht ganz einfach zu erreichen. Für einen Kurzurlaub von Europa aus eignen sie sich deshalb nicht, da der Aufwand, der mit der Anreise verbunden ist, hierfür schlicht zu hoch wäre. Wer aber beispielsweise ohnehin nach Australien reist, für den lohnt sich ein Abstecher auf die paradiesische wirkenden Inseln. Am besten startet man von Australien aus. Besonders gut eignet sich als Ausgangspunkt die australische Metropole Perth, die ganz im Westen des Landes und damit vergleichsweise nahe an den Kokosinseln liegt. Die Flugzeit von Perth aus beträgt ungefähr 4,5 Stunden. Es werden Direktflüge angeboten. Der Flughafen der Kokosinseln befindet sich auf deren Hauptinsel West Island. Von dort aus können Touristen dann mit dem Boot auf die anderen Inseln des Archipels übersetzen.

Das sollte man bei einer Reise auf die Kokosinseln beachten

Eine Reise auf die Kokosinseln lohnt sich vor allem für Strandliebhaber und Taucher. Beide finden hier die besten Bedingungen vor. Allerdings sollte man, trotz der ganzjährig angenehmen Temperaturen, am besten in den Monaten Juni bis November anreisen. Denn außerhalb dieses Zeitraums kann es starke tropische Wirbelstürme auf den Kokosinseln geben. Außerdem kommt es zwischen Dezember und April verstärkt zu lange anhaltenden Regenfällen. Mit der Kommunikation sollte es auf den Kokosinseln keine Probleme geben. Da die Inseln stark an Australien orientiert sind, ist Englisch die Amtssprache des Archipels. Gezahlt wird hier zudem mit dem australischen Dollar. Das Klima ist tropisch, was bedeutet, dass die auf allen Inseln des Atolls herrschende Luftfeuchtigkeit stets sehr hoch ist. Wer gesundheitliche Einschränkungen hat, sollte vor einer Reise auf die Kokosinseln ein Informationsgespräch mit seinem Arzt führen und prüfen, ob ein Aufenthalt in tropischem Klima empfohlen werden kann.

Die Strände der Kokosinseln

Eines muss gleich zu Beginn gesagt werden, wenn über Badeurlaub auf den Kokosinseln gesprochen wird: Im Grunde ist es völlig egal welchen der hiesigen Strände Touristen gerne aufsuchen möchten, die Kokosinseln haben schließlich nichts anderes als Traumstrände zu bieten. Überall und auf allen zugehörigen Inseln bestechen die Strände durch allerfeinsten, nahezu weiß schimmernden Sand. Davor erstreckt sich klares türkisblaues Wasser dessen Temperatur immer um die 25 Grad liegt. Natürlich können überall hoch gewachsene Kokospalmen erwartet werden. Auf den größeren Inseln sind die Strände ein wenig belebter, doch niemals überlaufen.

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Mehr Informationen

Wer ein wenig Infrastruktur haben möchte, sonnt sich am besten hier. Neben sanitären Anlagen gibt es oft auch ein Café oder eine kleine Strandbar, oder Hängematten sowie Strandliegen zum Ausleihen. Allerdings sollten Touristen, die auf diese Dinge Wert legen, sich immer vorab informieren, wie gut der angesteuerte Strand ausgestattet ist. Wer am Strand die Einsamkeit vorzieht hat etliche Optionen einen Traumstrand ganz für sich alleine zu haben. Lange Strandspaziergänge zu zweit sowie das Erleben romantischer Sonnenuntergänge sind auf den Kokosinseln sehr einfach zu bewerkstelligen.

Spannende Tauchabenteuer auf den Kokosinseln

Egal, ob Schnorchler, Tauchanfänger oder Tauchprofi: auf den Kokosinseln werden alle Freunde einer farbenfrohen und natürlichen Unterwasserwelt glücklich. Vor allem im nördlichen Teil der Inselgruppe reiht sich ein spektakuläres Tauchrevier an das nächste. Besonders zu empfehlen sind dabei die Reviere, die auf dem Gebiet des Pulu-Keeling-Nationalparks liegen. Säugetiere sucht man im Pulu-Keeling-Nationalpark vergebens. Allerdings gibt es dort die unterschiedlichsten Vogel- und Schildkrötenarten zu bestaunen.

Weiterhin können Taucher im Nationalpark nicht weniger als 99 unterschiedliche Steinkorallenarten entdecken. Neun davon sind exklusiv nur auf den Kokosinseln zu finden. Sie kommen weltweit nirgends sonst vor. Dazu gesellen sich 528 verschieden Fischarten, knapp 500 Unterwasserschneckenarten und mehr als 100 verschiedene Muschelarten. Garantiert wird auch der versierteste Taucher hier die ein oder andere Neuentdeckung machen können. Schnorchler besuchen darüber hinaus gerne die Direction Island, da sie hier beste Schnorchelbedingungen in flachem Wasser vorfinden

Arizona: Der Grand Canyon und noch viel mehr

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Atemberaubende Nationalparks, weitläufige Wüstenlandschaften, Canyons und zahlreiche beeindruckende Sehenswürdigkeiten: Arizona ist berühmt für seine unglaubliche Vielfalt. In dem Bundesstaat im Südwesten der USA an der Grenze zu Mexiko ist ein unvergesslicher Urlaub garantiert. Der größte und bekannteste Anziehungspunkt in Arizona ist der Grand-Canyon-Nationalpark im Nordwesten des Bundesstaates.

Canyon-State Arizona: Der Grand Canyon als Touristenmagnet

Havasu Falls, USA
Die Havasu Falls im Grand Canyon, Bild: ronnybas frimages / shutterstock

Der gleichnamige Canyon inmitten des Nationalparks, der seit vielen Jahren zum Weltnaturerbe der UNESCO gehört, ist eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten der Welt und zieht jedes Jahr viele Millionen von Touristen und Einheimischen an. Für den Besuch der riesigen Schlucht inmitten einer beeindruckenden Felsformation sollte man sich viel Zeit nehmen. Schließlich ist der gesamte Nationalpark fast 5000 Quadratkilometer groß und es gibt unheimlich viel zu entdecken. Den Park kann man entweder auf eigene Faust oder auch im Rahmen einer geführten Tour erkunden. Von einem etwa 2.000 Meter hohen Plateau und verschiedenen kleineren Aussichtspunkten aus kann man einen atemberaubenden Blick über den gesamten Park genießen.

Auf jeden Fall sollte man hier immer den Fotoapparat im Anschlag haben, um alle Eindrücke festhalten zu können. Wer es noch etwas spektakulärer mag, kann den Grand-Canyon-Nationalpark mit einer Bootstour auf dem mächtigen Colorado-River entdecken. Der Colorado River mündet in den riesigen Lake Mead. Der größte Stausee der USA, der vom beeindruckenden Hoover Dam aufgestaut wird, wird ebenfalls jährlich von Millionen Arizona-Touristen besucht. Neben dem Aushängeschild „Grand Canyon“ gibt es in Arizona übrigens noch viele weitere Canyons zu entdecken, was dem Bundesstaat auch den Beinamen „Canyon-State“ eingebracht hat.

Auf den Spuren der Vergangenheit

Montezuma Castle
Montezuma Castle, Bild: Pamela Au / shutterstock

Doch Arizona hat als Bundesstaat mit den meisten sogenannten National Monuments noch viel mehr zu bieten als den Grand Canyon. So gehört das im 12. Jahrhundert erbaute Montezuma Castle in der Nähe von Flagstaff an der Grenze zu Utah unter anderem zu den am besten erhaltenen historischen Gebäuden in ganz Nordamerika. Nicht weit entfernt kann man sich im Navajo Nation Reservation, dem größten Indianerreservat der USA, auf die Spuren der Navajo-Indianer begeben. Inmitten des Reservates befindet sich auch das weltberühmte Monument Valley, das auf keiner Arizona-Tour fehlen darf.

Phoenix: Die Stadt der Museen

Innenstadt von Phoenix
Blick auf die Innenstadt von Phoenix, Bild: Sean Pavone / shutterstockl

Auch die Hauptstadt des Bundesstaates Arizona, Phoenix, ist immer eine Reise wert. Die 1,6-Millionen-Einwohner-Metropole ist gleichzeitig die größte Stadt und das kulturelle Zentrum Arizonas. Geprägt ist die Stadt, die sich etwa vier Autostunden vom Grand Canyon entfernt befindet, von einem spannenden Architektur-Mix aus Historie und Moderne. Um diesen auf sich wirken zu lassen, lohnt sich ein gemütlicher Bummel durch das Stadtzentrum. Nicht entgehen lassen sollte man sich in Phoenix vor allem das Phoenix Art Museum und das Musical Instrument Museum, die absoluten Highlights der unglaublich vielfältigen Museen-Landschaft der Stadt. Im Botanical Garden bekommt man außerdem einen tollen Einblick in die spannende Flora und Fauna des Bundesstaates. Ein absolutes Highlight vor allem für Familien mit Kindern ist der Big Surf Waterpark. Der Wasser-Freizeitpark lässt mit seinen zahlreichen Attraktionen im und am Wasser – von zahlreichen Rutschen, über ein riesiges Wellenbad bis hin zu Beachvolleyballplätzen – keine Wünsche offen.

Vielfältiges Paradies für Naturliebhaber

Neben den Liebhabern der amerikanischen Historie kommen in Arizona auch Naturliebhaber voll auf ihre Kosten – vor allem aufgrund der zahlreichen Nationalparks, die vor allem von Wüstenlandschaften und Canyons geprägt sind. Um diese zu entdecken, leihen sich viele Touristen vor Ort einen Mietwagen aus, um mit diesem den Bundesstaat auf eigene Faust zu erkunden. Die Tier- und Pflanzenwelt hat sich in den vergangenen Jahrhunderten an die hohen Temperaturen und die Trockenheit angepasst. Unter anderem ist die Vegetation geprägt von riesigen Kakteen. Bei einem Streifzug durch den Bundesstaat hat man gute Chancen, wilden Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum über den Weg zu laufen – unter anderem Maultierhirsche oder Gabelböcke. In den Wüstenregionen sollte man vor Schlagen oder Spinnen aufpassen. In den Bergen kann man mit etwas Glück sogar Pumas oder Bären entdecken. An der mexikanischen Grenze im Südwesten Arizonas befindet sich mit der Sonora-Wüste eine der größten und faszinierendsten Wüstenregionen der Welt.

Beste Reisezeit für Arizona zwischen November und März

Das Klima in Arizona ist geprägt von hohen Temperaturen von teilweise deutlich mehr als 30 Grad Celsius, jeder Menge Sonne und Trockenheit. Die beste Zeit für eine Reise nach Arizona sind die Wintermonate zwischen November und März. Dann liegen die Temperaturen erwartungsgemäß bei angenehmen 20 bis 25 Grad Celsius. Mit Niederschlägen ist in dieser Zeit auch nur selten zu rechnen.

Top 10 in Hamburg: Das sind die wichtigsten Sehenswürdigkeiten

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Hamburg begeistert mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten, die teilweise eine lange Geschichte haben. Verschiedene dieser Sehenswürdigkeiten können sogar kostenlos erkundet werden, wie die interaktive Karte „Hamburg für jeden Geldbeutel“ zeigt. Andere Sehenswürdigkeiten kosten nur wenig, doch gibt es auch verschiedene Ziele für das etwas größere Budget. In jedem Fall ist Hamburg eine Reise wert, egal, ob für einen Kurzurlaub oder ein verlängertes Wochenende.

1. Das größte Lagerhausensemble der Welt – die Speicherstadt

Interaktive Map mit Freizeitaktivitäten
für jedes Budget

Der Gebäudekomplex der Hamburger Speicherstadt gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO und beherbergt verschiedene Sehenswürdigkeiten. Bei einem Besuch in der Speicherstadt sollten das Internationale Maritime Museum, das Deutsche Zollmuseum und das Speicherstadt Museum auf dem Programm stehen. Kaffeefreunde sollten die Kaffeerösterei nicht verpassen.

2. Hamburg in Miniaturausgabe – das Miniatur Wunderland

Wer die Speicherstadt besucht, kann einen Besuch im Miniatur Wunderland einplanen, das Hamburg im Maßstab 1:87 zeigt und gegenwärtig eine Ausstellungsfläche von 1.500 Quadratmetern umfasst. Es gibt verschiedene Sonderausstellungen.

3. Karoviertel in St. Pauli

Einst war das Karoviertel in St. Pauli ein Armenviertel. Heute laden viele Restaurants, Cafés und Bars zum Verweilen ein. Es gibt auch elegante Boutiquen.

Hamburg, Elbphilharmonie
Die Elbphilharmonie, Bild: sunfun/shutterstock

4. Die Elbphilharmonie als Wahrzeichen

Die Elbphilharmonie ist ein Konzerthaus und das Wahrzeichen von Hamburg. Sie wurde 2016 fertiggestellt und zeichnet sich durch eine gute Akustik aus. Klassische Konzerte werden dort ebenso aufgeführt wie moderne Events. Einen hervorragenden Blick auf die Stadt bietet die Plaza als Verbindung zwischen der gläsernen Fassade und dem alten Kaiserspeicher.

5. Blankeneser Treppenviertel mit 5.000 Stufen

Das Blankeneser Treppenviertel mit seinen 5.000 Stufen verlangt eine gute Kondition. Es begeistert mit schönen Häusern am Elbhang und verwinkelten Gassen. Der Süllberg ist mit 72 Metern die höchste Erhebung und bietet einen schönen Panoramablick auf Hamburg.

6. Planten un Blomen als großzügiger Park

Wer in der Natur entspannen will, kann das im 47 Hektar großen Park Planten un Blomen mit dem Wallgraben und vielen kleinen Seen. Für einen Besuch der Parkanlage mit verschiedenen Gärten wie Japanischem Garten, Rosengarten und Botanischem Garten sollten mehrere Stunden eingeplant werden.

7. Meistbesuchtes Sternentheater Deutschlands: Planetarium Hamburg

Das Planetarium Hamburg ist das meistbesuchte Sternentheater Deutschlands und eines von neun Großplanetarien. Es befindet sich in einem ehemaligen Wasserturm und ist eines der dienstältesten Sternentheater weltweit. Die Technik und das wechselnde Programm sind faszinierend. Einen schönen Blick auf die Stadt bietet die Aussichtsplattform.

8. Ein Markt mit Tradition: Hamburger Fischmarkt

Wer echten Marktschreiern beim Anpreisen ihrer Ware zusehen und zuhören möchte, sollte früh aufstehen. Der Hamburger Fischmarkt öffnet immer sonntags von 05:00 Uhr bis 09:30 Uhr. Beim traditionellen Markttreiben in Hamburg werden nicht nur frische Fische, sondern auch andere Waren verkauft.

9. Alster und Alsterpark mit vielen Möglichkeiten

Die Hamburger Alster teilt sich in Binnenalster und Außenalster. Um die Alster herum befindet sich der Alsterpark mit vielen Möglichkeiten zum Entdecken oder Entspannen. Über die Alster erstreckt sich ein Hochbauviadukt. Der Park bietet viele Liegewiesen, Bäume, und Plastiken von verschiedenen Künstlern. Wer mehr von Hamburg vom Wasser aus sehen möchte, entscheidet sich für eine Fahrt mit Tretboot oder Kanu.

10. Der Alte Elbtunnel im neuen Glanz

Ein technisches Meisterwerk ist der Alte Elbtunnel, der unter der Elbe die Landungsbrücken mit dem Hafengebiet in Steinwerder verbindet. Er ist autofrei und kann mit dem Fahrrad oder zu Fuß erkundet werden. Er ist rund um die Uhr geöffnet und zeigt verschiedene Motive auf Kacheln. Der Tunnel wurde aufwendig saniert.

 

Colorado – Metropolen und Nationalparks im Centennial State

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Im Herzen der USA entfaltet sich das natürliche Colorado, ein Hotspot für einige der bekanntesten Nationalparks der USA: von den Rocky Mountains bis zum Mesa Verde. Zugleich beweisen Städte wie Denver und Colorado Springs, dass der US-Bundesstaat eine kostbare Balance aus urbanem Stadtleben und Natur vorweisen kann. Ein Markenzeichen des US-Bundesstaates ist die besondere Höhenlage Colorados, die im Schnitt bei über 2.000 Metern liegt. Diese Situation ist vor allem den örtlichen Rocky Mountains zu verdanken, die Colorado zum Mountain State machen. Den Spitznamen Centennial State – Jahrhundert-Staat – erhielt Colorado, da er ziemlich genau hundert Jahre nach der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten entstand. Heute repräsentiert der zentrale US-Bundesstaat mit seinen natürlichen Landmarken und Metropolen einen touristischen Anziehungspunkt mitten in den USA.

Colorados Metropolen – Denver und Colorado Springs

Denver
Denver in Colorado, Bild: Andrew Zarivny / shutterstock

Es gibt gute Gründe, warum Denver heute als Hauptstadt Colorados gilt. Die Metropole im Herzen des Bundesstaates ist nicht nur ein kulturelles und ökonomisches Zentrum Colorados, hier leben mittlerweile etwa 715.000 Einwohner mit einer Metropolregion, die fast 3 Millionen Menschen beheimatet. Heute ist Denver als eine Weltstadt mit überregionalem und internationalen Einfluss anerkannt. Auch touristisch präsentiert sich die Stadt nicht nur als ein Tor zu den Rocky Mountains, hier lassen sich Kulturinstitutionen von Weltrang entdecken. Die Mile High City, etwa eine Meile über dem Meeresspiegel situiert, bietet kulturinteressierten Besuchern Highlights wie das Denver Art Museum mit dem Hamilton Building von Daniel Libeskind und über 70.000 kunsthistorischen Ausstellungsstücken – von indigener Kunst bis zu Werken von Picasso und Matisse.

Das Denver Museum of Nature and Science liefert Besuchern auf über 66.000 m² und mit über einer Millionen Ausstellungsstücken einen Einblick in die Naturhistorie. Dazu gehören auch ein Planetarium und ein IMAX-Kino. Mit diesen kulturellen Institutionen beweist Denver, dass es nicht irgendeine Stadt ist, sondern eine Weltstadt, die nicht umsonst regelmäßig ganz oben auf den Listen der Städte mit der höchsten Lebensqualität innerhalb der USA landen. Dafür sorgen auch die Denver Botanic Gardens, 93,000 m² groß, die nicht nur faszinierende Natur, sondern auch Konzerte präsentieren. Und im stadtnahen Red Rocks Park lassen sich nicht nur die namensgebenden Erhebungen, sondern auch das überregional bekannte Red Rocks Amphitheatre entdecken, in dem weltberühmte Live-Aufnahmen von U2, Neil Young, The Moody Blues und der Dave Matthews Band entstanden.

Mesa Verde Nationalpark in Colorado
Mesa Verde Nationalpark in Colorado, Bild: Sopotnicki / shutterstock

In der Region um Denver entfaltet sich auch die Stadt Boulder in der einst Stephen King lebte, um The Shining (1977) zu schreiben. Auch sein berühmter Roman The Stand (1978) handelt in der Region. Boulder ist wie Denver für die örtliche Lebensqualität bekannt: Wer die Stadt besucht, kann hier nicht nur im Stadtkern flanieren und shoppen, außerhalb entfaltet sich mit den Flatirons ein natürliches Wahrzeichen. Etwa 70 Meilen südlich, unkompliziert von Denver zu erreichen, liegt Colorado Springs. Um die Stadt entfalten sich einige der schönsten Sehenswürdigkeiten des US-Bundesstaats. Zu nennen ist vor allem der Garden of the Gods, ein öffentlicher Park, der mit seinen markanten geologischen Formen hervorsticht. Vor den Toren von Colorado Springs thront der Pikes Peak, mit 4.300 Metern die höchste Erhebung der südlichen Rocky Mountains. Bei entsprechenden Wetterverhältnissen gehört der Pikes Peak Highway zu den faszinierenden Routen der Region – mit atemberaubendem Panorama.

Nationalparks von Colorado – Von den Rocky Mountains bis zu Mesa Verde

Wie der Pikes Peak, der Garden of the Gods und der Red Rocks Park beweisen, ist Colorado nicht nur ein städtisches, sondern auch ein natürliches Paradies. Der beste Ausweis dafür sind die Nationalparks von Colorado: Hier entfalten sich der Black-Canyon-of-the-Gunnison-Nationalpark und der Great-Sand-Dunes-Nationalpark. Doch die wohl bekanntesten beiden sind der Rocky-Mountain-Nationalpark und der Mesa-Verde-Nationalpark. Mit großem Abstand zieht der Rocky-Mountains-Nationalpark mit Millionen jährlichen Besuchern die meisten Touristen der natürlichen Regionen von Colorado an. Er ist nordwestlich von Boulder zu erreichen, was weitere Gründe liefert, die kleine Stadt nördlich von Denver zu besuchen. Etwa 1.075 km² Fläche nimmt der Nationalpark ein, es gibt wohl kaum einen besseren Ort, die Rocky Mountains zu erleben. Über 110 Bergspitzen durchbrechen hier die 3.000er-Marke. Das atemberaubende Panorama des Nationalparks hat schon so einige Besucher inspiriert. Dabei entfalten sich hier nicht nur gigantische Berge, sondern auch ausgeprägte Waldflächen und Seen.

Seit 1978 gehört der Mesa-Verde-Nationalpark zum UNESCO-Welterbe, der mit seinen Plateaulandschaften und archäologisch bedeutsamen Stätten ein gutes Kontrastprogramm zu den Rocky Mountains bildet. Anders als die Rocky Mountains ist der Mesa Verde im Südwesten Colorados zu entdecken. Dabei ist der Park eng verknüpft mit der Kulturgeschichte der Anasazi, die unter anderem in der Mesa-Verde-Region zwischen dem 5. und dem 14. Jahrhundert n. Chr. lebten – vor der europäischen Besiedlung Nordamerikas. Einen kulturgeschichtlich bedeutsamen Nachweis bilden die sogenannten Cliff Dwellings – etwa 600 Felsbehausungen, die einst von den historischen Kulturen der Region besiedelt wurden. Zu den größten und bekanntesten zählt der Cliff Palace im Montezuma County, der südwestlichsten Region von Colorado. Die Siedlung soll zwischen dem 12. und dem 13. Jahrhundert entstanden sein – und ist ein atemberaubendes Monument indigener nordamerikanischer Geschichte. Der Mesa-Verde-Nationalpark unterstreicht, auf welch lange Kulturgeschichte der Bundesstaat Colorado zurückblickt. Von lebenswerten Städten wie Denver oder Boulder bis zu den Rocky Mountains oder dem Mesa Verde – touristisch hat Colorado ein ganzes Spektrum an Erlebnissen zu bieten