• Menu
  • Menu
Passende Wanderschuhe sind beim Wandern das A und O.
Passende Wanderschuhe sind beim Wandern das A und O, Bild: lzf / shutterstock

Wandern in den Bergen: Welche Dinge dürfen nicht fehlen?

Wandern verbindet Bewegung und die Natur. Wer sich auf Wanderschaft begibt, sollte sicherstellen, dass er die richtige Ausrüstung dabeihat. Dies gilt ganz besonders für Wandertouren in den Bergen. Neben Essen und Trinken sind geeignete Kleidung, passendes Schuhwerk und Wanderstöcke Pflicht.

Auf Wanderschaft: Das gehört zur Wanderausrüstung

Viele Menschen haben das Wandern wieder für sich entdeckt. Während es die einen gemütlich angehen, testen andere schon mal ihre Grenzen aus und begeben sich auf eine mehrtägige Tour durch die Berge. Ambitionierte Wanderer und Pilger erleben auf ihren langen Ausflügen viele aufregende Dinge, die nicht selten vollkommen unerwartet sind.

Vor jeder Wandertour steht daher die gründliche Vorbereitung und damit verbunden die Überlegung, welche Dinge in den Wanderurlaub mitkommen sollen. Was bei keiner Wanderung in Vergessenheit geraten darf, ist die richtige Ausrüstung. Um nichts zu übersehen, ist es ratsam, zuvor eine Packliste anzulegen, auf der alle wichtigen Dinge notiert sind.

1. Die Wanderschuhe

Wanderschuhe gibt es in vielen Ausführungen, von halbhohen Schuhen bis hin zu Bergstiefeln. Für Wanderungen in den Bergen empfehlen sich Schuhe, die bis über den Knöchel reichen. Damit verleihen sie dem Träger einen sicheren Tritt und schützen dessen Knöchel vor Steinen. Bei Wanderschuhen kommt es darüber hinaus auf die richtige Passform an. Sie sollten bequem und gut sitzen, da sie über mehrere Stunden (auf unwegsamem Untergrund) getragen werden. Wichtig ist auch die Pflege der Wanderschuhe. Diese sollten intensiv nach jeder Wanderung mit passenden Pflegemitteln gereinigt werden. Die Reinigung sollte nur per Hand durchgeführt werden, um das Material zu schonen.

2. Wanderbekleidung

Die richtige Wanderbekleidung ist das A und O beim Wandern. Diese sollte atmungsaktiv sein. Viele Wanderfans schwören deshalb inzwischen auf Sportunterwäsche und Funktionsshirts. Da gerade in den Bergen das Wetter schnell umschlagen kann, darf im Gepäck außerdem eine Softshelljacke, ein Windbreaker oder eine Regenjacke nicht fehlen. Auch eine geeignete Wanderhose ist wichtig. Zur Auswahl stehen kurze und lange Hosen. Besonders praktisch sind Hosenmodelle, bei denen sich die langen Beine bei Bedarf abnehmen lassen.

Siehe auch  Die angesagtesten Englischsprachigen Reiseziele der Welt!

3. Kopfbedeckung, Sonnenschutz & Co.

Jeder Skifahrer weiß, dass die UV-Strahlung in hohen Lagen stärker ist. Dies sollten auch Wanderer beherzigen und sich mit einer geeigneten Kopfbedeckung (zum Beispiel einem Cap), Sonnenbrille und Sonnencreme entsprechend schützen.

4. Wanderstöcke

Nicht jeder Wanderer legt Wert auf Wanderstöcke. Wer jedoch in den Bergen wandert, sollte auf die praktischen Helfer nicht verzichten. Je steiler die Wege sind, desto nützlicher werden die Stöcke. Sie entlasten die Beine, da die Arme zusätzlich eingesetzt werden, und helfen so beim Aufstieg. Den Unterschied merkt man meist am nächsten Tag, wenn der Muskelkater nicht allzu stark ist.

5. Essen und Trinken

Bei längeren Wanderungen ist die Ernährung äußerst wichtig, um den Körper mit Flüssigkeit und Energie zu versorgen. Snacks wie Studentenfutter und Müsliriegel eignen sich für die kleine Stärkung zwischendurch. Nach der Wandertour darf es dann eine zünftige Brotzeit sein, damit der Körper den Energiespeicher wieder auffüllen kann.

Wasser sollte auf Wanderungen immer in ausreichender Menge dabei sein. Wer hierbei großen Wert auf Nachhaltigkeit legt und auf Flaschen und Müll verzichten möchte, kann ein spezielles Trinksystem nutzen. Dabei handelt es sich um einen Beutel mit integriertem Schlauch. Der Schlauch ragt anschließend aus dem Rucksack heraus und lässt sich an der Seite befestigen. So kann der Wanderer bei Bedarf Wasser trinken, ohne dafür den Wanderrucksack absetzen zu müssen.

6. Wanderrucksack

Ein guter Wanderrucksack darf auf einer Wandertour natürlich auch nicht fehlen. Für eine Tagestour reicht ein Rucksack mit einem Volumen zwischen zehn und 30 Litern aus. Für mehrtägige Wanderungen sollten größere Modelle gewählt werden, damit ausreichend Platz für Proviant und Ersatzkleidung vorhanden ist.

Der Aufbau eines Wanderrucksacks ist je nach Hersteller und Modell unterschiedlich. Einige Modelle sind mit einem praktischen Netzrücken ausgestattet. Ein Meshbezug sorgt für eine gute Belüftung des Rückens und beugt Schwitzen vor. Auch bei der Ausstattung gibt es einige Unterschiede. Die meisten Wanderrucksäcke verfügen über zahlreiche Fächer, in denen sich Trinkflaschen, Smartphone, Brieftasche und andere Utensilien verstauen lassen.

Siehe auch  Traumurlaub statt Albtraum: Rechte von Urlaubern

7. Schlafsack

Wer sich auf eine mehrtägige Wanderreise begibt, ist gut beraten, wenn er zusätzlich einen Schlafsack mitnimmt. Zwar sind die Schlafplätze in Berghütten meist recht gut ausgestattet. Dennoch ist es ratsam, sich im Vorfeld zu informieren, wie es mit dem Bettzeug aussieht. Sollte keine Bettwäsche vorhanden sein, kann der Wanderer auf seinen Schlafsack zurückgreifen.

8. Notfallsets

Beim Wandern kann immer etwas passieren. Deshalb ist in Sachen Sicherheit hier mehr tatsächlich mehr. Wer mehrere Tage unterwegs ist, sollte unter anderem folgende Dinge dabeihaben:

  • Erste-Hilfe-Set
  • Blasenpflaster
  • Mikrofasertuch oder Handtuch
  • Stirnlampe
  • Powerbank für das Smartphone
  • Neoprenhandschuhe

Gegebenenfalls erweist sich außerdem eine Regenhülle für den Rucksack als nützlich, insbesondere dann, wenn es in der jeweiligen Region häufig regnet.

Was gilt es beim Wandern außerdem zu beachten?

Wandern wiederentdeckt
Viele Menschen haben das Wandern in der Natur wieder für sich entdeckt, Bild: Dmitry Molchanov / shutterstock

Ob in Europa, Amerika, Asien oder Afrika – wer sich auf eine Wandertour begibt, muss sich an die in dem jeweiligen Land geltenden Regeln halten, um die Natur, andere Menschen und sich selbst zu schützen. Darüber hinaus gilt:

Wer zuvor noch nie in den Bergen unterwegs war, sollte mit kleinen Touren anfangen, um die eigene Kondition zu testen. Unerfahrene Wanderer werden den Unterschied zwischen einer Wanderung in der Ebene und in den Alpen schnell merken. Nach und nach lässt sich die Länge der Touren steigern. Auch die Höhe spielt eine Rolle. Besser ist es, nicht zu weit oben zu beginnen. Für die ersten Wanderungen empfehlen sich bis zu 1.500 Meter Meereshöhe. So gewöhnt sich der Körper besser an die Höhenunterschiede.

Insgesamt sollte jeder darauf achten, seinen Körper beim Wandern nicht zu überanstrengen. Schwitzen ist normal und gehört dazu. Wenn beim Gehen allerdings Schmerzen auftreten, sollte man besser langsamer wandern oder eine Pause einlegen. Eine Regel sagt dazu Folgendes: Wenn man sich beim Wandern ohne Probleme mit jemandem unterhalten kann, geht man im idealen Wandertempo.