Logo Reisemagazin
Donnerstag, April 3, 2025
Start Blog Seite 161

Kurzurlaub liegt voll im Trend

Für ein paar Tage dem Alltagsstress entfliehen, liegt total im Trend. Die Kurzreisen-Angebote reichen von einem Wellnesswochenende an der Nordsee über Wandertouren im Harz bis hin zur Shoppingtour nach Paris. Auch Familien mit Kinder oder Hund und Herrchen setzten auf Erholung beim Kurztrip.

Kurzurlaub für jeden Geschmack und jeden Geldbeutel

Wer heute einen Kurzurlaub buchen will, der kann auf zahlreiche Angebote zurückgreifen. Luxuriöse Hotels locken mit einem Champagnerfrühstück in der Suite und einem exklusiven Candle-light-Dinner am Abend. Tagsüber kann man zahlreiche Wellnessanwendungen hinzubuchen. Reine Wellnesshotels punkten mit All-inklusive-Angeboten wie Massagen, Wärmebehandlungen und Wassergymnastik. Ein Campingwochenende an der Ostsee bietet hohen Komfort zum kleinen Preis. Familien mit Kindern zieht es in einen nahgelegenen Ferienpark. Während die Kleinen im Kidsclub betreut werden, können Mama und Papa alleine auf Tour gehen. Im Trend liegen auch Städtereisen.

Hier reicht das Angebot vom Mittelklassehotel mit Frühstück, über exklusive Apartments mit Dachgarten bis hin zur einfachen Pension Garni. Die Anreise-Art können Urlauber selbst bestimmen. Am bequemsten ist die Anreise mit dem eigenen Auto. Einige Hotels bieten aber auch günstige Bahnpauschalen an und holen die Gäste am Bahnhof ab. Wer sich für eine Städtereise entscheidet, der kann günstige Fluganreisepakete hinzubuchen oder gleich auf ein Pauschalangebot zurückgreifen. In den Städten kann man sich hervorragend mit Bus und Bahn fortbewegen und verbilligte Tagestickets nutzen. Gäste, die auch die Umgebung kennenlernen möchten, mieten sich einfach ein Auto an.

Kurzurlaub vor der eigenen Haustür

Hamburg Speicherstadt
Die Speicherstadt in Hamburg, Bild: foto-select / shutterstock

In Sachen Kurzurlaub hat Deutschland eine Menge zu bieten. Der Norden punktet mit traumhaften Inseln, kilometerlangen Sandstränden und einem unerschöpflichen Aktivurlaubsangebot. Die Mittelgebirge locken mit idyllischen und geschichtsträchtigen Kleinstädten und bieten ideale Voraussetzungen für Wander- und Radtouren. Die Alpen sind Sommer wie Winter ein beliebtes Kurzreiseziel. In der kalten Jahreszeit zieht es die Urlauber in die Skigebiete mit zahlreichen Abfahrtsmöglichkeiten und gespurten Loipen. Im Sommer kommen meist Wanderer und Bergsteiger hierher und Familien mit Kindern genießen unbeschwerte Stunden in der Natur.

Deutsche Städte ziehen auch Urlauber aus fernen Ländern an. Das ist nicht verwunderlich, denn überall warten Jahrhunderte alte Kulturdenkmäler und interessante Museen. Auch das kulturelle Angebot ist erstklassig. Musicalaufführung, Konzerte und Lesungen stehen ebenso auf dem Programm wie Volksfeste und Brauchtumsveranstaltungen. Wer es sportlich mag, der kombiniert eine Städtereise mit einem Bundesligaspiel oder nimmt an einer Stadionführung teil. Auch Kurzreisen mit dem Fahrrad begeistern immer mehr Menschen. In den ländlichen Gegenden kann man in speziellen Fahrradhotels oder ganz individuell im Heu übernachten. Deutschland verfügt über tausende Kilometer ausgebauten Radwegen. Der Besuch von tropischen Badelandschaften kann man wunderbar mit einem Kurzurlaub im Ferienpark verbinden.

Europäische Metropolen und Urlaubsgebiete

Kopenhagen, Nyhavn
Nyhavn, der “Neue Hafen” in Kopenhagen, Bild: Nattee Chalermtiragool / shutterstoc

Europas Metropolen gehören zu den meist besuchten Städten der Welt. Das ist kein Wunder, denn überall warten touristische Attraktionen der Superlative. Die skandinavischen Städte sind ein Garant für Gemütlichkeit und frei jeder Hektik. Kopenhagen ist Europas Fahrradstadt Nummer eins und Helsinki kann man bequem mit der Straßenbahn entdecken. Die Ferienhäuser entlang der Fjorde und Schären sind ideal um ein paar Tage jedem Lärm zu entfliehen. Die Niederlande und Belgien haben tolle Angebote für Campingfreunde im Programm. Hier kann man übers Wochenende einen Wohnwagen oder ein Mobilheim mieten und sich den rauen Wind der Nordsee um die Nase wehen lassen.

Frankreich liegt bei deutschen Urlaubern voll im Trend. Die Normandie und die Bretagne lassen sich auch in kurzer Zeit in Teilen entdecken. Noch beliebter sind Aufenthalte in den Winzerbetrieben in der Provence oder im Burgund. Diese lassen sich ideal mit einem Weinseminar oder einer Weinprobe kombinieren. Die Strände des Mittelmeeres erreicht man bequem in kürzester Zeit mit dem Flugzeug. Da lohnt sich auch ein Wochenendtrip nach Mallorca oder Sizilien. Wer auf Shoppingtour gehen will, der reist nach Mailand oder Paris. Im Barcelona, Nizza und Genua kann man nicht nur auf Shoppingtour gehen, sondern auch an wunderschönen Stränden entspannen. Europa ist der Inbegriff historischer Gebäude und beheimatet auch zahlreiche UNESCO-Weltkulturerben. Bei einer Kurzreise kann man wunderbar die historischen Stätten ganz intensiv erleben. Die Toskana und die Provence vereinigen Geschichte und Moderne und locken zudem mit kulinarischen Höhepunkten. Kulinarische Kurzreisen kann man zu vielen europäischen Zielen buchen und dabei an einem Kochkurs teilnehmen oder lernen, wie man Bier braut oder Käse herstellt.

Ein Kurztrip in die schönsten Städte Europas

Europa ist vollgepackt mit faszinierenden Städten und glitzernden Metropolen. Auch die Auswahl an Übernachtungsmöglichkeiten ist nahezu unerschöpflich und fast jede Stadt kann man schnell mit Bahn, Auto und Flugzeug erreichen. Wer für ein paar Tage eine Millionenmetropole erleben will, der reist nach London oder Rom.

Die englische Hauptstadt ist vollgepackt mit weltbekannten Sehenswürdigkeiten und hat ein aufregendes Nachtleben. Rom lockt dagegen mit historischen Denkmälern und südländischem Flair. Barcelona ist von Gaudis Architektur geprägt und Odense steht ganz im Zeichen von Hans Christian Andersen. Nicht nur die großen Metropolen sind ein Anziehungspunkt für Kurzreisende, auch die die Kleinstädte sind auf ihre Art faszinierend. Manchester ist Europas Fußballhauptstadt Nummer eins und in Liverpool sind die Beatles noch immer allgegenwärtig. Aachen ist die Kulturstadt im Dreiländereck und der Dom die Touristenattraktion einer ganzen Region.

Das Ruhrgebiet ist ein Garant für abendliche Unterhaltung und die alten Zechengebäude sind heute Kulturpaläste. Die Rheinstädte Köln und Düsseldorf stehen vom 11.11. bis Aschermittwoch ganz im Zeichen des Karnevals und das Münchener Oktoberfest ist das größte Volksfest der Welt. Die Römerstädte Trier und Speyer sind ebenso geschichtsträchtig wie die Papststadt Avignon und das von Wikingern belagerte Roskilde mit dem wunderschönen Fjord.

Das Wochenende aktiv gestalten

Kurzreisen übers Wochenende stehen nicht immer im Zeichen von Ruhe und Entspannung, sondern auch von vielfältigen Aktivitäten. Ganz oben auf dem Wunschprogramm sind geführte Fahrradtouren, entweder entlang von Flüssen oder durch faszinierende Naturgebiete. Auch kurze Wandertouren von Stadt zu Stadt oder rund um ein Touristenziel, liegen voll im Trend. Neuerlich locken auch ungewöhnliche Aktivangebote Kurzurlauber an. An der Nordsee kann man ein Tee-Wochenende erleben und eigene Teemischungen aus selbstgesammelten Kräutern mischen.

Wer einmal etwas ganz ungewöhnliches erleben will, der bucht eine Tour mit einem Heißluftballon oder steigt in ein Segelflugzeug. Männer, die die ganze Woche am Schreibtisch sitzen können beim Wochenendurlaub einen Bagger steuern oder sich an einem Presslufthammer vergnügen. Auch klassische Nordic-Walking-Touren sind immer noch sehr beliebt. Wer sportliche Aktivitäten mit Wellness verbinden will, der wählt ein Entschlackungswochenende mit Massagen und Trinkkuren. Schnuppersport-Angebote sind das richtige für Menschen, die unterschiedliche Sportangebote kennenlernen möchten. Diese reichen von Zumba über Spinning bis hin zu Yoga. Auch Familien mit Kindern können Aktivwochenenden buchen und erleben hier Abenteuertrips in die Natur oder vergnügen sich bei Gesellschaftssportarten wie Volleyball oder Fußball. Alle Aktivangebote sind mit den passenden Übernachtungen und Anreisepauschalen gekoppelt.

Ein kindgerechter und aufregender Kurzurlaub

Alpsee, Allgäu
Der Alpsee in den Allgäuer Alpen, Bild: Umomos / shutterstock

Selbst Familien mit Kindern entscheiden sich immer öfter für eine Kurzreise. Darauf hat die Reisebranche längst reagiert und lockt sogar mit speziellen Kinderhotels. Hier sind die Kleinen den ganzen Tag über betreut und können an zahlreichen Aktivitäten teilnehmen. Auf die Eltern wartet ein separates Wellness- und Sportprogramm. Eltern, die lieber mit ihren Kindern gemeinsam einen Kurzurlaub erleben wollen, die finden ausgezeichnete Angebote in den Ferienhotels an der Nord- und Ostsee und im Allgäu. Hier können Familien gemeinsam auf die Piste gehen oder eine Wattwanderung machen.

Die Übernachtungsmöglichkeiten sind ganz auf die Bedürfnisse von Familien abgestimmt. Viele Zimmer haben eine Verbindungstür oder ein Klappsofa, dass abends zum Kinderbett umfunktioniert werden kann. Einige Hotels stellen sogar kostenlos Babybettchen zur Verfügung und nicht selten können Kinder sogar gratis im Zimmern der Eltern übernachten. Buchen Eltern ein Frühstück, dann gibt es oft ein kostenloses Frühstück für die Kinder dazu. In Städtehotels kann man oftmals einen Buggy oder einen Kindersitz für Touren ausleihen. Ferien- und Campingparks bieten während der Ferien und am Wochenende ein tolles Spiel- und Spaßprogramm für Kinder. Auch bei der Anreise können Familien ein Schnäppchen machen. Babys fliegen meist kostenlos und für Kinder bieten die Fluggesellschaften günstige Pauschalen an. Auch die Bahn hat Schnäppchen für Familien im Angebot. In den Städten bietet der Nahverkehr vergünstigte Tagestickets für Familien an.

Kurzreisen für Hund und Herrchen

Winterurlaub Tier
Winterurlaub mit Tier, Bild: Soloviova Liudmyla / shutterstock

Haustiere sind ein Teil der Familie und werden heute auch ganz selbstverständlich mit in den Urlaub genommen. Auch Kurzreisen speziell für Hund und Herrchen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Es gibt nichts Schöneres als mit seinem Hund am Strand zu spielen und zu toben. Traumhafte Hundestrände findet man zum Beispiel auf Sylt oder in der Bretagne. Hier sind auch die Unterkünfte auf die Mitnahme von Haustieren eingestellt. In England kann man den Hund sogar überall mit an den Strand nehmen und er darf am Abend sogar mit ins Restaurant.

Auch Dänemark lockt mit haustierfreundlichen Ferienwohnungen. Hier findet man auch Kurzreiseunterkünfte für Katzen oder Vögel. Einige Ferienwohnungen erlauben auch die Mitnahme von mehreren Haustieren. Wer mit seinem Hund auf eine Wochenendwanderung gehen will, der ist an der Nordsee oder in den Mittelgebirgen sehr gut aufgehoben. Zimmer auf Bauernhöfen sind ideal für eine Übernachtung, da die Vermieter den Umgang mit Tieren gewohnt sind. In Skandinavien liegen viele Ferienhäuser in direkter Nähe zu abgezäunten Hundewäldern. Selbst Städtereisen stellen für Herrchen und Hund kein Hindernis dar. In vielen Städten haben die Parks spezielle Auslaufgebiete für Hunde und auch die Naherholungsgebiete sind auf den Besuch von Haustieren eingestellt.

Strand, Sonne und Meer in Tsilivi auf Zakynthos

Tsilivi – Mediterrane Küche und heimische Spezialitäten warten darauf deinen Gaumen zu verwöhnen, feine Sandstrände laden zum Verweilen ein und das glasklare Wasser bietet die perfekte Abkühlung an heißen Sommertagen. Genieße Deine persönliche Auszeit in dem kleinen Küstendorf und lass die Seele einfach mal baumeln und gönn deinem Körper eine Pause.

Tsilivi auf Zakynthos hat sich in den letzten Jahren touristisch immer weiter entwickelt und somit an Attraktivität für Urlauber gewonnen. Tsilivi liegt in der Nähe von der Stadt Zakynthos und befindet sich an der östlichen Küste der Insel. Durch das breitgefächerte Angebot an Aktivitäten kommen hier Jung und Alt sowie auch Familien voll auf ihre Kosten.

Highlights in Tsilivi

Die Hauptattraktion ist der lebhafte Strand des Küstenortes, welcher in einer windgeschützten Bucht liegt und zum Flanieren, Entspannen und zahlreichen Sportaktivitäten einlädt. Fühl den Sand zwischen Deinen Zehen, den Wind der sachte über Deine Haut streicht und erfrisch Dich im glasklaren, sauberen Wasser. Das Wasser fällt sanft zum offenen Meer hin ab und ist durch die ruhige Lage auch für Familien mit kleinen Kindern optimal geeignet. Wer es lieber aktiver mag, findet ein umfangreiches Angebot an Aktivitäten wie Beachvolleyballplätzen, Wasserspielen, Jetskis, Kanus, Windsurfen, Wasserscootern, Tretbooten und weiteren Touristen- und Sporteinrichtungen. Kulinarik-Liebhaber kommen in den Genuss zahlreicher Restaurants mit heimischen Spezialitäten, Bars und kleinen Kiosken, welche dafür sorgen, dass man auch untertags optimal mit Snacks versorgt ist. Tauch in die griechische Kultur ein, lern die Einheimischen kennen und mach neue spannende Bekanntschaften, die Deinen Urlaub unvergesslich machen werden.

Aktivitäten

Fischerboote in Tsilivi
Alte Fischerboote in Tsilivi, Bild: Evannovostro / shutterstock

Durch die rasante Entwicklung in den letzten Jahren hat auch das touristische Angebot zugenommen und bietet eine Menge Möglichkeiten seine Zeit in dem Küstenort zu nutzen. Wie wäre es mit einem Ausflug in den Wasserpark von Tsilivi? Das tropische Wasserparadies ist für Jung und Alt geeignet und überzeugt durch seine Varietät an unterschiedlichen Wasserrutschen, Schwimmbädern und Wasserspielen umgeben von einer grünen, farbenfrohen und lebhaften Tropenlandschaft. Der Park wurde im Jahr 2010 eröffnet und soll sowohl Einheimischen wie auch Touristen als Entspannungsoase und Zeitvertreib dienen. Ein weiteres Highlight ist der Jahrmarkt in Tsilivi, der zum Flanieren, Spiel und Spaß einlädt. Geschichtsliebhaber kommen im Norden des Ortes auf ihre Kosten und können in die Kultur und Historie längst vergangener Zeiten bei einem Rundgang durch die Ruinen eines venezianischen Observatoriums eintauchen. Naturfreunde kommen bei einer Erkundungstour der Umgebung rund um den Küstenort auf ihre Kosten. Grüne Hügel, gesäumt mit Olivenbäumen und Weinreben bieten die optimale Gelegenheit die Gegend bei langen Spaziergängen und leichten Wanderungen zu entdecken. Ein besonderes Highlight ist der Panoramablick, den man von den höhergelegenen Aussichtspunkten hat.

Traditionelles Kunsthandwerk findet man in den kleinen Shops und Geschäften, welche auch heute noch meist familienbetrieben sind. Tsilivi besticht vor allem durch seine Authentizität und seinen speziellen Charme, welcher die Traditionen des Ortes trotz der rasanten touristischen Entwicklung bewahrt hat.

Fortbewegungsmittel in Tsilivi

Aufgrund seiner Größe, können die meisten Spots in Tsilivi zu Fuß erreicht werden. Für weitere Ausflüge auf der Insel gibt es zahlreiche Möglichkeiten ein passendes Gefährt vor Ort zu buchen. Die Auswahl reicht von Fahrrädern, über Autos bis hin zu Quads und Motorrollern. Auch auf dem Wasser kann man mithilfe von Jetskis die Insel vom Meer aus umrunden und erkunden.

Das Nachtleben von Tsilivi

Tsilivi ist auch für Nachteulen ein geeignetes Ziel und bietet eine große Auswahl an verschiedenen Lokalitäten wie trendigen Bars, urigen Tavernen, exquisiten Restaurants und coolen Clubs. Nicht nur für Touristen sind diese Etablissements ein Ort des Kennenlernens, auch Einheimische mischen sich unter das Volk und beweisen griechische Gastfreundschaft. Da kann es schon mal passieren, dass der ein oder andere Ouzo über die Theke geht. Oder wie wäre es mit einem ausgelassenen Abend voller Spaß in einer Karaoke Bar? Wer es lieber gemütlich möchte, kann bei ein paar leckeren Cocktails oder einem guten Glas Rotwein seinen Abend in einem der zahlreichen Restaurants oder Tavernen ausklingen lassen, am Besten mit Blick auf den großen weiten Ozean.

Welche Unterkünfte gibt es?

Die Palette an unterschiedlichen Unterkunftsarten reicht von Hotels, über Ferienwohnungen bis hin zu einem Campingplatz ein wenig ausserhalb des Zentrums. Die Preisspanne reicht von günstig bis ein wenig hochpreisiger, so dass hier für jeden Geldbeutel die perfekte Unterkunft geboten ist.

Zusammenfassend kann man sagen, das Tsilivi immer noch ein Geheimtipp ist, auch wenn das touristische Angebot stetig ausgebaut wird. Abseits großer Touristenströme besticht der Küstenort durch sein vielfältiges Angebot und seinen authentischen Charme. Lass Dich von der griechischen Gastfreundschaft begeistern und tauche ein in das außergewöhnliche griechische Lebensgefühl.

Cienfuegos – Kubanisches Lebensgefühl

0

Tropische Sandstrände, dicke Zigarren, fröhlich tanzenden Menschen und eine ordentliche Portion Romantik, all das zeichnet Kuba aus. Doch das sind nur die Stereotypen, die man eben kennt. Dabei hat der Inselstaat in der Karibik doch so viel mehr zu bieten! Werfen Sie doch mal einen Blick auf die Stadt Cienfuegos. Sie ist mit ca. 150.000 Einwohnern unter den zehn größten Städten Kubas. Sie weist eine Besonderheit auf, die sie einzigartig werden lässt.

1825 wurde die Stadt von einem Sturm in Grund und Boden gerammt, sie wurde völlig zerstört. Dank einem französischen Stadtplaner wurde sie neu aufgebaut und zwar in quadratischen Abschnitten, in Blöcken. Daher ist es für Touristen einfacher, sich zurechtzufinden und zu orientieren. Was Cienfuegos noch alles zu bieten hat, wir verraten es Ihnen! Cienfuegos bedeutet übersetzt “Hundert Feuer” und wird Perle des Südens genannt. Ein Titel, der viel verspricht, aber auch genau das hält!

Imposantes Hafenviertel und romantische Promenade

Cienfuegos, Kathedrale der Unbefleckten Empfängnis aus dem Plaza Jose Marti
Kathedrale der Unbefleckten Empfängnis aus dem Plaza Jose , Bild: Alexandre G. ROSA / shutterstock

Neben den kultigen Oldtimern sind auch prächtige Bauten in Cienfuegos zu finden. Eine Villa jagt die nächste und lässt Sie aus dem Staunen nicht mehr herauskommen. Gerade für Architekturliebhaber ist es ein wahrer Augenschmaus die ansässigen Bauten mit verschiedenen Baustilen zu begutachten.

An der Promenade entlang gibt es einige Restaurants, die einladen, um die kubanische Kultur kennenzulernen und deren Köstlichkeiten zu probieren. Des Weiteren können einheimische Fischer auf Flößen beobachtet und kleine Lädchen besucht werden. Außerdem ist das städtische Stadion der Baseballmannschaft ganz in der Nähe. In der Karibik ist Baseball eine der, wenn nicht sogar die beliebteste Sportart überhaupt. Einige Menschen aus dieser Gegend spielen sogar in der professionellen MLB in Amerika! In diesem Viertel gibt es also viel zu sehen, verpassen Sie das nicht!

Eine Altstadt so schön, wie aus dem Bilderbuch

Lassen Sie uns Ihnen einen Fakt präsentieren, der schon für die Schönheit und Wichtigkeit der Altstadt steht. Seit 2005 steht sie nämlich unter den Fittichen der UNESCO. Auf dem Plaza Martí lassen sich viele schöne Gebäude bestaunen. Der neoklassizistische Baustil erinnert an längst vergangene Zeiten und beschwingt etwas Melancholie. Viele andere architektonische Meisterwerke zieren die prächtige Altstadt. Kleiner Läden mit Handwerkern, Cafés, Restaurants und Bars sind ebenso dort angesiedelt. Hier können Sie bei herrlichem Flair und besonderer Atmosphäre einen qualitativ hochwertigen, kubanischen Kaffee genießen und klassische Bauwerke ansehen. Dieser Stadtteil ist für jeden Romantiker ein absolutes Highlight!

Ein nationales Denkmal

Der Parque José Matí wurde dank seiner wunderschönen Kolonialgebäude in den Status des nationalen Denkmals angehoben. Sinnbildlich wird er am Eingang von zwei furchteinflößenden Löwenbauten bewacht. Inmitten dieses Platzes ist eine mächtige Kompassscheibe in den Boden eingelassen. Was macht nun eine Kompassscheibe im Boden, was soll das bringen? Ganz einfach: die ersten Siedler, die das spätere Cienfuegos bereisten, sollen genau über diesem Kompass die Stadt gegründet haben. Diese Siedler sollen Franzosen gewesen sein. In Frankreich ist der Triumphbogen sehr bekannt. Diese Siedler wollten ein Stück Heimat nach Kuba mitnehmen, also haben eben jene einen Triumphbogen, in Gedenken an ihr Zuhause, in Cienfuegos errichtet.
Ebenso ist das Tomas Terry Theater hier erbaut worden. Es zählt zu den schönsten kulturellen Einrichtungen Kubas und bietet über 900 schaulustigen Zuschauern Platz.

Reine Natur genießen

Im Naturschutzgebiet Laguna de Guanaroca können Sie viele verschiedene Tierarten in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten. Damit dieser Lebensraum nicht von den Menschen zu sehr gestört wird, dürfen immer nur wenige Menschen mit dem Boot in dieses Reservat hineinfahren. Beispielsweise sind immer viele Flamingos dort, sogar ganze Kolonien, die wie aus einer anderen Welt wirken. Aber auch viele andere tropische Vögel, Krustentiere, Schildkröten, Fische usw. sind dort beheimatet und können beobachtet werden. Alle Fans von der Tierwelt, aber auch Bewunderer der Pflanzen kommen hier voll auf ihre Kosten!

Castillo de Jagua

Castillo de Jagua
Castillo de Jagua, Bild: Anna ART / shutterstock

Eine Festung, die in den 1740er Jahren von König Felipe V. erbaut wurde. Ursprünglich diente sie dazu, die Bucht vor Piraten und Freimeutern zu beschützen. Es ist eine imposante Festung, die sich sogar damit brüsten kann, dass sie noch eine intakte Zugbrücke besitzt, was heutzutage sehr selten noch vorkommt. Sie besteht aus mehreren Stockwerken und einem Aussichtsposten. Von hier aus hat man einen wunderschönen Blick über die Bucht und weite Teile der Natur. Diese Aussicht zu verpassen grenzt an ein Verbrechen!

Fazit

Neben den vielen architektonischen Besonderheiten, weist Cienfuegos also noch einige andere schöne Sehenswürdigkeiten auf. Die schönen Naturschutzgebiete, die weißen Strände mit dem klaren Wasser, die denkmalgeschützten Einrichtungen und kulturellen Besonderheiten laden zum Verweilen ein. Genießen Sie den Aufenthalt in der Altstadt bei einem vollmundigen Kaffee und lassen Sie das herausragende Flair einfach auf sich wirken. Die “Perle des Südens” ist immer eine Reise wert. Überzeugen Sie sich selbst und gönnen Sie sich eine Auszeit, die Sie sich schon längst verdient haben.

Fünf sehenswerte Tempel in Kambodscha rund um Siem Reap

0

Bis zur Industriellen Revolution war Angkor die größte Stadt in der Geschichte der Menschheit. Die restaurierten Tempel der einstigen Megalopolis gelten heute als Wahrzeichen von Kambodscha. Der bekannteste Tempel ist Angkor Wat. 65 Meter ragt der zentrale Turm dieses Bauwerkes empor. Viele Besucher wissen nicht, dass weniger bekannte Ruinen im Tempelgebiet ähnlich spektakulär sind.

Die Geschichte

Die Verzierungen und Reliefs in den Ruinen erzählen die Geschichte der Khmer. Neben hinduistischen und buddhistischen Glaubensmotiven sind Darstellungen immenser Schlachtfelder in die Steinmauern eingehauen. Angkor Wat bedeutet auf Deutsch «Tempel der Stadt». Erbaut wurde der Tempel im 12. Jahrhundert durch den Kaiser Suryavarman II. Mehrere Kriege prägten die tausendjährige Geschichte Angkors. Zu den größten Feinden gehörte das Königreich Cham (heutiges Vietnam), welches zwischenzeitlich die Stadt eroberte. Zudem wurde gegen Ende des 12. Jahrhunderts die Hauptreligion vom Hinduismus zum Buddhismus gewechselt. Die Herrschafts- und Religionswechsel führten dazu, dass die Region von vielen unterschiedlichen Kulturen geprägt wurde.

Obwohl das Tempelgebiet ohne Tourguide besucht werden kann, lohnt sich eine geführte Tour. Bei den wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind Infotafeln aufgestellt. Interessante Anekdoten zur Geschichte und Architektur von Angkor werden jedoch nur von den lokalen Tourguides erzählt.

Die Tempel

Das Tempelgebiet erstreckt sich über 400 Quadratkilometer. Wer nicht nur die Bauten in der Eingangsnähe sehen will, muss mobil unterwegs sein. Fahrer sind in Siem Reap und in der Nähe des Tempelgebietes einfach zu finden. Ein Chauffeur lohnt sich zudem, um den größten Touristenströmen auszuweichen. Am besten wird der Tag außerhalb vom Haupttempel begonnen und dieser erst gegen Ende besucht. Spektakuläre Tempel gibt es genügend zu sehen. Nachfolgend werden die fünf wichtigsten Sehenswürdigkeiten vorgestellt.

Angkor Wat

In der Nähe des Haupttempels Angkor Wat versammeln sich die Besucher schon bevor die Tore des Parks am Morgen öffnen. Die Touren zum Sonnenaufgang sind beliebt. Der Anblick des Tempels ist spektakulär. Die Tempelstruktur umfasst drei Ebenen und fünf Türme und zählt zu den größten religiösen Bauwerken der Welt. Der Aufstieg bis ganz nach oben bietet einen eindrücklichen Ausblick.

Angkor Thom

Tempel Angkor Thom
Angkor Thom, Bild: karinkamon / shutterstock

Angkor Thom ist ein Tempelkomplex, etwa 10 Minuten Fahrzeit von Angkor Wat entfernt. Nach dem Wechsel zum Buddhismus wurde er zum Zentrum der Stadt. Hier sind eindrückliche Bauwerke wie die Elefantenterrasse (einstiger Paradeplatz) oder die fünf steinernen Tore zu sehen.

Bayon

Der Bayon ist ein besonderer Tempel im Tempelkomplex Angkor Thom. Sein Alleinstellungsmerkmal ist, dass teils riesige Gesichter in den Stein gehauen wurden. Insgesamt umfasst der Tempel 54 Türme und 216 Gesichter in unterschiedlichen Größen.

Ta Prohm

Ta Prohm, Kambodscha
Ta Prohm, Bild: DeltaOFF / shutterstock

Besonders an Ta Prohm ist, dass die Tempel hier vom Dschungel überwachsenen sind. Baumriesen mit mächtigen Wurzeln stehen teils mitten auf den Steinbauten darauf und sorgen für einen abenteuerlichen Anblick.

Banteay Srei

Das Gebiet Banteay Srei ist eine aufkommende Touristenregion im Tempelgebiet. Hier befindet sich der «Tempel der Frauen», welcher sich durch seine filigranen Verzierungen auszeichnet. Auch lohnt sich der Besuch eines Blumengartens oder Aussichtspunktes in der Nähe mit Sicht über den Kbal Spean Nationalpark.

Die Stadt Siem Reap

Siem Reap ist die nächstgelegene Stadt. Ihr internationaler Flughafen ist der Ausgangspunkt für alle inländischen und ausländischen Touristen, die nach Angkor Wat kommen. Von Siem Reap ist es knapp eine Stunde mit dem Tuk-Tuk ins Tempelgebiet, etwas weniger mit dem Taxi. Tuk-Tuks sind kleine zweiräderige Kutschen, die von einem Fahrer mit dem Motorrad gezogen werden. Eine Fahrt lohnt sich alleinig für das Erlebnis. Für unerfahrene Besucher sind die hektischen und holprigen Straßen von Siem Reap aber gewöhnungsbedürftig.

In Kambodscha ist es üblich, dass um den Preis verhandelt wird. Wer sich bei der Taxifahrt direkt auf das erstgenannte Angebot einlässt, riskiert zu viel zu bezahlen. Mit etwas Geschick können Preisreduktionen bis zu fünfzig Prozent vom Anfangspreis ausgehandelt werden. In der Stadt werden auch Fahrräder oder Motorrädern vermietet. Die Funktionstüchtigkeit der Maschine sollte vor der Übernahme geprüft werden.

Nebst den Tempelstädten gibt es in Siem Reap noch weiteres zu sehen. Die Stadt beherbergt einen Zirkus, das Nationalmuseum, mehrere Einkaufszentren und vielen Massagestudios. Beim Schlendergang durch die Straßen kommen einem die Aromen asiatischer Küche und Räucherstäbchen aus den Restaurants und Shops entgegen. Jeder hat die Chance eine frittierte Tarantel oder Krokodilfleisch aus dem Feuertopf zu probieren. Dabei handelt es sich um Touristenattraktionen. Wer traditionelles Essen sucht, bestellt besser Rindfleisch Lok Lak oder Fisch Amok.

Fazit: Urlaub in Siem Reap verspricht eine pulsierende Stadt und sagenhafte Tempelruinen im Herzen einer facettenreichen Multikultur.

Die beliebtesten Reiseziele in Italien

0

Städte voller Kulturschätze, malerische Landschaften und Weinberge oder lieber Karibikfeeling auf Sardinien? Italien lässt die Herzen der unterschiedlichsten Urlauber höher schlagen. Hier die beliebtesten Reiseziele für die Perle der Urlaubsdestinationen im Süden Europas:

Rom – die Ewige Stadt erkunden

Rom, die Hauptstadt Italiens kann man getrost als einziges großes Freilichtmuseum bezeichnen. Kein Wunder, wurde von hier doch einst ein Weltreich regiert. Auf der To-do-Liste muss natürlich das Kolosseum stehen. In dem monumentalen Bauwerk fanden einst Gladiatorenwettkämpfe und andere Veranstaltungen zur Belustigung des römischen Volkes statt – die schiere Größe des Amphitheaters ist atemberaubend. Doch auch das Pantheon mit seiner eindrucksvollen Architektur, die Ruinen des Forum Romanums oder die Engelsburg gehören in der Ewigen Stadt auf die Bucketliste. Weitere Highlights sind das Erklimmen der Spanischen Treppe sowie ein Selfie vor dem Trevi-Brunnen.

Der Vatikan

Er liegt vollständig innerhalb Roms und ist doch sogar ein eigener kleiner Staat – der Vatikan, Schaltstelle der katholischen Kirche und Amtssitz des Papstes. Die Sehenswürdigkeiten des kleinen Landes zeugen vom Reichtum der Kirche und lassen Christen und Nichtchristen staunend inne halten. Der Petersdom ist der größte Sakralbau der Welt und beeindruckt mit seiner prächtigen Innenausstattung. Von der gigantischen Kuppel bieten sich Ausblicke nicht nur auf den Petersplatz. Für Kunstliebhaber sind die Vatikanischen Museen mehr als einen Besuch wert. In dem Palast mit den Schätzen aus der Renaissance befinden sich die Stanzen des Raffael. Aber auch die von Michelangelo gestaltete Sixtinische Kapelle gehört zu den berühmtesten Kunstwerken der Welt.

Traumhaftes Venedig

Grande Canal Venedig
Grande Canal in Venedig, Bild: Adisa / shutterstock

Die Lagunenstadt Venedig gilt als wahres Sehnsuchtsziel für Verliebte und Hochzeitsreisende. Aber auch sonst kann sich kaum jemand dem Charme der auf Wasser gebauten Stadt entziehen. Beim schippern mit einer Gondel durch die Kanäle geht es hindurch unter der Rialto- oder der Seufzerbrücke und unter den architektonischen Highlights stechen der Dogenpalast und der Markusdom hervor. Am Markusplatz mit seinen unzähligen Tauben saugen Besucher das Flair Venedigs ein.

Florenz – Meisterwerk der Medici

Florenz
Blick auf Florenz und die Kathedrale, Bild: RastoS / shutterstock

Florenz war einst die Wiege der Renaissance und die reichste Stadt der Welt. Berühmtestes Bauwerk ist die Kathedrale Santa Maria del Fiore mit ihrer gigantischen Kuppel, die damals im 14. Jahrhundert als unmöglich zu errichten galt. In ganzen 50 Sälen wandeln Kulturliebhaber in den Uffizien auf den Spuren italienischer Künstler: Da Vinci, Boticelli, Raffael und Michelangelo sind hier vertreten. Auf der berühmten Ponte Vecchio stöbern Gäste durch kleine Gold- und Schmuckläden und auch der Palazzo Vecchio mit seinem schlanken Turm sollte besichtigt werden.

Pisa – Schnappschuss inklusive

Die Stadt zieht mit ihrer berühmten Sehenswürdigkeit unzählige Besucher an – der schiefe Turm von Pisa mit seiner beeindruckenden Neigung ist ein Muss bei einer Italienreise. Wer findet den besten Spot, um ein witziges Urlaubsfoto zu schießen?

Toskana – für Genießer und Naturliebhaber

Pisa und Florenz liegen beide in einer der schönsten Regionen Italiens – allein der Name Toskana erweckt Sehnsüchte. Sanfte Hügellandschaften, Olivenhaine und natürlich Weinberge prägen das pittoreske Bild. Zu einem Besuch gehört unbedingt der Genuss des ein oder anderen Glases Chianti-Wein. Erholung an kilometerlangen Stränden bietet die Etruskische Riviera und zu langen Wanderungen lädt das Naturschutzgebiet Parco della Maremma ein.

Elba – toskanische Insel

Elba – Etwa 10 Kilometer vom Festland entfernt, bietet sich das einstige Exil Kaiser Napoleons für einen Tagesausflug an. Vom Gipfel des Monte Capanne blicken Reisende auf das türkis schimmernde Toskanische Archipel mit seinen vielen kleinen Eilanden und an den Stränden lockt Entspannung pur.

Cinque Terre – die berühmten fünf Dörfchen

Vernazza, Cinque Terre
Vernazza, Bild: Whatafoto / shutterstock

Ein Bild wie aus einem Buch entsprungen erwartet Urlauber mit den Cinque Terre, die zu den begehrtesten Zielen Italiens zählen. Die kleinen Ortschaften sind direkt an und auf steile Klippen an der Italienischen Riviera erbaut und die Häuser begeistern mit ihren schönen Farben. Verbunden sind die 5 ligurischen Kleinode durch einen Wanderweg.

Pompeji – einzigartige archäologische Ausgrabungsstätte

Der bekannteste Ausbruch eines Vulkans in der Geschichte der Menschheit fand im Jahr 79 nach Christus statt. Die Aschewolken des Vesuv trafen die antike Stadt Pompeji mit unerbittlicher Wucht und begruben den florierenden Ort für Jahrhunderte unter Asche und Lava. Heute können Gäste wieder durch die Straßen der Stadt wandeln und in das damalige Schicksal der Menschen im Golf von Neapel eintauchen.

Capri – Glamour und Jetset

Italien, Capri
Blick auf die Küste Capris, Bild: S-F / shutterstock

Wer in Pompeji war, sollte danach unbedingt noch einen Trip nach Capri einplanen. Die Insel im Golf von Neapel gilt als Anziehungspunkt für die Reichen und Schönen. Hier kann man mit etwas Glück dem ein oder anderen Promi begegnen und im Hafen Yachten bewundern. Wen das nicht reizt, der schippert mit einem kleinen Boot zur faszinierenden blauen Grotte.

Oberitalienische Seen

Ein begehrtes Ziel ganz im Norden Italiens bilden die Oberitalienischen Seen mit ihrem mediterranen Flair. Lago Maggiore, Comer See oder auch der berühmte Gardasee – Badespaß mit Blick auf die Gipfel der Alpen und Wassersport gehören hier zu den bevorzugten Aktivitäten. Doch auch für Wander freunde und Mountainbiker ist die Region ein wahres Eldorado.

Sizilien – größte Insel Italiens

Isola Bella, Sizilien
Die Isola Bella vor Taormina in Sizilien, Bild: IgorZh / shutterstock

Das größte italienische Eiland hat für jeden das Richtige zu bieten. Familien können hier an wunderschönen Sandstränden entspannte Tage verbringen, für Abwechslung sorgen Wassersportangebote wie Tauchen und Surfen. Aktivurlauber begeben sich auf Wanderschaft im Inselinneren und auch Sightseeing kommt auf Sizilien nicht zu kurz. Spaziergänge durch die Gassen der Altstadt von Palermo sind ebenso reizvoll wie die Besichtigung des antiken Theaters von Taormina oder archäologischen Stätten von Agrigent.

Sardinien – die Seychellen Europas

Sardinien wird seinem Ruf mehr als gerecht! An der Smaragdküste glitzert das Mittelmeer in allen Blau- und Türkistönen und die Korallenriffe des Archipels La Maddalena können mit Tauchspots wie auf den Seychellen locker konkurrieren. Ein weiteres Naturjuwel von Sardinien ist die berühmte Neptungrotte.

Friedrichshafen – die Heimat des Zeppelins

0

Der Bodensee, der das Dreiländereck von Schweiz, Österreich und Deutschland markiert, ist ein beliebtes Ziel für Urlauber. Neben Konstanz im Osten liegt auch Friedrichshafen auf der deutschen Seite des Sees und ist damit die zweitgrößte Stadt der Gegend. Friedrichshafen gehört zur westlichen Seeseite und damit zum Bundesland Baden-Württemberg. Große Kreisstadt wurde es bereits 1956. Seit 2011 ist Friedrichshafen zudem Universitätsstadt. Ungefähr 60.000 Menschen sind hier zuhause und schätzen ihre Stadt für ihre vielfältigen Möglichkeiten.

Die Stadt des Zeppelins

Zeppelin Friedrichshafen
Zeppeline sind in Friedrichshafen allgegenwärtig, Bild: AVC Photo Studio / shutterstock

Bekannt ist Friedrichshafen als Stadt der Zeppeline. Der württembergische Graf Ferdinand von Zeppelin begründete hier um die Wende zum 20. Jahrhundert den Bau von Starrluftschiffen. Die „Luftschiffbau Zeppelin GmbH“ und die „Zeppelin-Stiftung“ gibt es bis heute. 2001 erlebte der Zeppelin in Friedrichshafen eine Renaissance in der Luft. Mit dem Zeppelin NT können Besucher seitdem mit diesem Zeppelin einen Rundflug vom Bodensee Airport buchen und in die Luft aufsteigen. Und wer nicht abheben möchte, kann Starts und Landungen des ungewöhnlichen Gefährts von der Terrasse des Flughafen-Restaurants erleben.

Kein Wunder, dass der Zeppelin bei seiner hier entstandenen Geschichte fest zum Stadtbild von Friedrichshafen gehört. Im Stadtgarten steht eine 13 Meter hohe Bronzesäule als Denkmal für die Luftschiffe. 1909 entstand der Zeppelin-Brunnen, der in der Innenstadt auf Besucher wartet. Und natürlich darf auch ein Museum zu Ehren des Zeppelins nicht fehlen. Es zeigt die größte Sammlung weltweit über die Luftschiffe und ihre Geschichte. Herzstück und Höhepunkt ist eine Teilrekonstruktion des wohl berühmtesten Luftschiffs, der Hindenburg. Besucher können sich in dem begehbaren Nachbau fühlen, wie damals die Passagiere bei ihrem Flug. Wer Kunst liebt, sollte einen Abstecher in die zweite Ausstellung des Zeppelin-Museums machen. Bekannte, avantgardistische Künstler sind Teil der Kunstausstellung, ebenso wie Werke aus dem Barock und Mittelalter. Das Museum bietet interessante Führungen durch die Ausstellungen an und weitere Veranstaltungen zum Mitmachen und Zuhören.

Kulturgenuss in Friedrichshafen

Ebenfalls mit dem Fliegen befasst sich das mehr als 6.000 Quadratmeter große „Dornier-Museum“ direkt am Flughafen. Hier geht es um Pionierarbeit in der Luftfahrt und die folgenden 100 Jahre, in denen sich nicht nur die Luft-, sondern auch die Raumfahrt in rasanter Schnelligkeit entwickelten. Gut 400 Ausstellungsstücke wie ein Flugboot und viele weitere Nachbauten und Originale von Flugzeugen von Claude Dornier warten in diesem Museum auf Neugierige. Eine Tour mit Museumsführer bietet zudem interessante Einblicke in Fakten und Anekdoten aus der Fliegerei und dem Unternehmen Dornier. In eine ganz andere Richtung geht das Schulmuseum am Ufer des Sees. Hier wird die Geschichte der deutschen Schule ab dem Mittelalter lebendig und greifbar. Kleine und große Besucher können in drei Klassenzimmern den Schulalltag vergangener Zeiten nachvollziehen. Die Jahre 18050, 1900 sowie 1930 sind hier im Original nachgebildet worden. Kuriose Ausstellungsstücke ergänzen den „Schultag“. Wer nicht zur Schule möchte, kann auch das Feuerwehrmuseum besuchen. Das alte Gerätehaus liegt in Waltenweiler und diente der Feuerwehr Ettenkirch fast 50 Jahre lang als Feuerwehrhaus. Seit 2002 befindet sich hier das Museum mit seiner kleinen, aber feinen Sammlung von alten Geräten und historischen Uniformen. So lässt sich leicht nachvollziehen, wie sich das Leben und die Gerätschaften in der Feuerwehr über die Jahre gewandelt hat.

Friedrichshafen befindet sich gut 30 Kilometer von der Grenze zu Österreich. Die österreichische Stadt Bregenz mit ihren berühmten See-Festspielen ist innerhalb von 30 Minuten zu erreichen. In unmittelbarer Nähe von Bregenz liegt zudem der Berg „Pfänder“ mit über 1.000 Metern Höhe. Besucher von Friedrichshafen sollten die Möglichkeit nutzen, den Bregenzer Hausberg mit der Seilbahn zu besuchen, da er eine großartige Aussicht über die Bodenseeregion am östlichen Ende des Sees und auf mehr als 200 Gipfel in den Alpen bietet.

Mit dem Schiff auf Tour

Die Schifffahrtslinien des Bodensees machen es problemlos möglich, auch ohne Auto andere Städte und Sehenswürdigkeiten am See zu erreichen. Ein Katamaran verbindet Friedrichshafen in einstündigem Takt mit Konstanz am gegenüberliegenden Ufer des Sees. Neben Autofähren für den praktischen Transport warten auch die Schiffe der „Weißen Flotte“ darauf, Besucher auf Rundfahrten die Umgebung mit ihren Bergen und ihrer Natur näher zu bringen. Besondere und durchaus romantische Erlebnisse bieten dabei das Dampfschiff Hohentwiel und „St. Joduk“, ein Lastensegler.

(Rad-)Wandern

Wer gerne auf dem Rad oder den eigenen Füßen unterwegs ist, erhält dazu rund um Friedrichshafen weitreichende Möglichkeiten. Natürlich gehört zu einer „Zeppelinstadt“ auch ein passender „Zeppelinpfad“. Er ist 14 km lang und beginnt am südlichen Rand der Stadt. Von dort aus geht es über das frühere Versuchsgelände für den Zeppelin-Flug über die Innenstadt mit dem Werftgelände und dem Zeppelindorf über das heutige Fluggelände bis zum Flughafen, der im Nordosten liegt. Ein weiterer Themenpfad ist der Geschichtspfad, der auf 3 Kilometern Länge mit 50 Informationstafeln durch die Stadt führt.

Interessante Gebäude mit Geschichte werden hier hervorgehoben und über sie informiert. Auch auf dem Rad lässt sich die Umgebung gut erkunden. Fahrradverleiher vor Ort versorgen Besucher mit dem passenden Fahrrad und halten Karten der Umgebung bereit. Badesachen sollten auf einer solchen Tour, ob zu Fuß oder per Fahrrad, nie fehlen. Rund um den See befinden sich zahllose Möglichkeiten, baden zu gehen. Die meisten Orte bieten Strandbäder an, in denen für kleines Geld Sonnenbaden und Planschen möglich sind. So finden Liebhaber von Kunst, Kultur, Luftfahrt und weltlichen Genüssen rund um Friedrichshafen Möglichkeiten, ihren Urlaub zu genießen.

Willemstad – das bunte Mini-Amsterdam in der Karibik

Der Blick auf die kunterbunten Giebelhäuser der historischen Uferstraße „Handelskade“ ist atemberaubend. Willemstad ist die Hauptstadt der Karibikinsel Curaçao. Wer noch nie dort war, stellt sich die 140.000 Einwohner-Stadt am besten wie ein Mini-Amsterdam vor – nur sehr viel farbenfroher. Die Stadt liegt rings um den natürlichen Hafen Schottegat. Viele ihrer Altstadt-Häuser sind im Kolonialstil erbaut. Das verleiht dem Ort neben seiner ewigen Sommertemperatur einen Hauch von Exotik.

Weiße Sandbuchten vor türkisfarbenem Meer

Die Insel der südlichen Kleinen Antillen – auch „Inseln unter dem Winde“ genannt – liegt nördlich von Venezuela. Einst war sie Sklaven-Markt und niederländische Kolonie. Das ist längst Geschichte. Curaçao gehört heute als autonomer Staat zum Königreich der Niederlande und ist mit der EU „assoziiert“. Seine Bürger haben einen niederländischen Pass. Für Touristen ist Willemstad ein Paradies: Als Freihafen bietet sich die Stadt zum preiswerten Shopping an, sie hat architektonische und andere Kulturschätze und eine außergewöhnliche Flora und Fauna. Sie lädt Strandfans in die weißen Badebuchten zu Wassersport und Tauchgängen am türkisfarbenen Meer. Besucher dürfen europäische Standards erwarten. Das betrifft die ärztliche Versorgung oder das Trinkwasser, das problemlos aus dem Hahn zu genießen ist.

UNESCO erklärt historische Stadtviertel zum Weltkulturerbe

Besucher verständigen sich in Niederländisch, Spanisch oder Englisch, obwohl die Muttersprache der meisten Einwohner die Kreolsprache „Papiamentu“ ist. Der Großteil der Einheimischen sind Nachkommen ehemaliger Sklaven. Nachfahren verfolgter Juden pflegen bis heute ihre Religion und Traditionen. Sie mussten im 17. Jahrhundert Europa verlassen und hatten großen Anteil am Aufbau Willemstads. 1997 sind Stadtteile von Willemstad von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt worden, was einen Restaurierungs-Boom der historischen Gebäude aus der Kolonialzeit ausgelöst hat. Die Modernisierung hat aber auch Schattenseiten: Sie führt durch Erhöhung der Mieten und Immobilienpreise zu einer Vertreibung der ärmeren Bevölkerung aus den etwas heruntergekommenen Vierteln, die allmählich auf Hochglanz poliert werden.

Für Schiffe wird die Königin-Emma-Brücke zur Seite geschwenkt

Unterwegs in Willemstad
Unterwegs in Willemstad, Bild: Studio Barcelona / shutterstock

Kreuzfahrtschiffe und Tanker erreichen den Hafen von Willemstad durch die Sankt-Anna-Bucht. Das ist keine Bucht, sondern eine Meerenge mit der Funktion eines Kanals. Darüber spannen sich zwei berühmte Brücken – der Ponton-Überweg „Königin-Emma-Brücke“ für Fußgänger – zur Seite geschwenkt für Schiffe passierbar – und die Königin-Juliana-Brücke, die Autos in 490 Meter Höhe übers Wasser führt. Die Brücken verbinden am Atlantikufer zwei historische, sich gegenüber liegende Viertel: Punda im Osten und Otrabanda im Westen.

Am Meeresarm Waaigat verführt der schwimmende Markt in Punda dazu, frisches Obst, Gemüse, Fisch und Meeresfrüchte zu kaufen. Sehenswert ist auch die alte Markthalle „Plasa Bieu“, in der man gut speisen kann. Souvenirjäger finden in Punda interessante Stücke aus Keramik, Schnitzereien, Strohgeflochtenes oder handgearbeitete Flugdrachen. Die nahe Mikvé Israel-Emanuel-Synagoge aus dem 17. Jahrhundert lohnt ebenso einen Besuch wie die protestantisch-schlichte Fortkerk im Fort Amsterdam, das einst zur Verteidigung von Stadt und Hafen gebaut wurde.

Der Sklavenmarkt lag früher im Stadtteil Otrabanda

Otrabanda ist mit seinen kleinen Gassen uriger als Punda, dafür etwas weniger schick. Dies war früher der Bezirk des großen Sklavenmarkts. Bei Dunkelheit sollte man seine dunkle Gassen meiden, warnen Reiseleiter. Ansonsten gilt Curaçao als sicher. Wunderschöne bunte Häuser gibt es auch im ebenfalls geschützten Pietermaai-Viertel zu sehen. Viele Galerien und Ateliers findet man hier. Wo alte Häuser noch nicht restauriert sind, helfen Künstler mit Graffiti und Wandmalereien, sie provisorisch zu verschönern. Ganz im Zeichen der Kreativen steht auch das Viertel Scharloo – inzwischen ein echter Szenebezirk mit Co-Working-Spaces, hübschen Wohnungen, angesagten Boutiquen, Cafés und Restaurants. Nachtschwärmer finden die meisten Bars und Lokale aber im Viertel Salina. Von Ende Januar bis Mitte Februar wird auf Curaçao alljährlich einer der größten Karnevals der Karibik mit Straßenfesten, Musik und großen Paraden gefeiert.

Leckeres Ziegengulasch aus den vielen Garküchen

In allen Stadtteilen gibt es zahlreiche Garküchen oder Restaurants aller Preisklassen. Die Küche der Insel zeigt spanisch-niederländische, Südstaaten- und kreolische Einflüsse. An Reis, Bohnen, Kochbananen, Maismehlrollen, Fisch und Meeresfrüchten kommen Urlauber nicht vorbei. Es sei denn, sie bestehen auf Burger mit Pommes wie zu Hause. Sie sollten einmal Spezialitäten wie die Kaktussuppe Kaduschi mit Fleisch- oder Fischeinlage oder Keshi Yena, mit Fleisch gefüllte Käsetaschen probieren. Lecker ist das Ziegengulasch Kabritu Stoba. Auf die bei Einheimischen beliebte Leguansuppe (Iguana) können Besucher sicher leicht verzichten.

Ein blauer Likör macht die Insel weltberühmt

Im Osten von Willemstad wartet das Landhaus Chobolobo auf einer ehemaligen Plantage auf den Besuch der Touristen. Hier erfährt man alles über den Likör, der auf Curaçao kreiert wurde und die Insel weltberühmt gemacht hat. Allerdings präsentiert sich das aus Schalen von Bitterorangen und Zucker hergestellte Getränk auf typische Inselart unerwartet farbenfroh: Den Likör gibt es in Klar, Grün, Blau und Rot. Die blaue Farbe soll einst bei der Herstellung durch eine chemische Reaktion mit einem Kupferfass entstanden sein. Heute wird auf der ganzen Welt mit Lebensmittelfarbe nachgeholfen.

Leguane, Wasserschildkröten und eine bunte Vogelwelt

Curaçao ist auch ein Ziel für Naturfreunde, die auf der Insel Seltenes zu sehen bekommen: In einigen Buchten sind Leguane zu beobachten. Die Vogelwelt ist kunterbunt. Auffällig sind grüne Sittiche mit gelben Köpfen, grün-blaue Kolibris, die schwarz-orangenen Baltimore-Rupiale, die knallgelben Zuckervögel und die elegant staksenden Flamingos in leuchtendem Pink. Besucher von Willemstad sollten das „Seaquarium“ und den „Zoo & Botanical Garden“ nicht verpassen, um auch Delphine und Wasserschildkröten zu sehen.

Die beliebtesten Reiseziele in Portugal

0

Portugal hat viele touristische Klassiker zu bieten: von Lissabon bis zur Algarve. Dabei überzeugt das südeuropäische Land auch mit Inselwelten im Atlantik, darunter Madeira und die Azoren. Doch was genau zeichnet die beliebtesten Reiseziele Portugals touristisch aus?

Lissabon – Portugals Hauptstadt als Reiseziel

Lissabon, portugiesische Hauptstadt, entfaltet sich an der Westküste des Landes – der szenischen Atlantikküste. Touristisch hervorzuheben ist das UNESCO-Weltkulturerbe der Stadt. Dazu gehören insbesondere zwei Bauwerke: der Torre de Belém sowie das Mosteiro dos Jerónimos. Letzteres entstand einst als bedeutendes Hieronymitenkloster und besticht wie auch der Torre de Belém mit manuelinischer Architektur. Der Stil ist eine historische Besonderheit des einstigen Königreichs Portugal – und enthält ästhetische Nuancen von Gotik und Renaissance. Auch der in dem Stil errichtete Torre de Belém zählt zu den bedeutenden Wahrzeichen der Metropole, er entstand im 16. Jahrhundert. Die historische Altstadt Lissabons blickt auf eine faszinierende und facettenreiche Geschichte zurück – von der Gründung unter den Phöniziern über das gigantische Erdbeben im Jahr 1755 bis zur Entwicklung als touristischer und kultureller Hotspot der Gegenwart.

Über der Stadt thront noch heute das historische Castelo de São Jorge, eine Burganlage aus der Zeit der Mauren. Das Stadtbild mit seinen historischen Bauten unweit des Atlantik verbreitet ein besonderes historisches Flair, das zu einem touristischen Besuch einlädt. Das Antlitz der Innenstadt prägen dabei auch die markanten Straßenbahnen der Linie 28, die sich für eine besondere Tour durch Lissabon anbieten. Die Umgebung der Stadt hat zudem einige der schönsten Strände Portugals vorzuweisen. Ein guter Grund, Lissabon zu besuchen.

Algarve – Urlaubsparadies in Portugals Süden

Algarve
Der Strand Praia de Rocha in der Algarve, Bild: Marcin Krzyzak / shutterstock

Ganz im Süden entfaltet sich das besondere touristische Flair der Algarve. Hier liegt unweit des malerischen Küstenorts Sagres das Cabo de São Vicente, der südwestlichste Punkt des europäischen Festlandes. An sonnigen Tagen präsentiert sich hier der atmosphärische Ausblick auf das faszinierende Blau und die Klippen der Atlantikküste. Zu den Highlights der Algarve zählen vor allem die Strände, welche die Region zu einem Urlaubsparadies Europas machen. Vom bei fortgeschrittenen Surfern beliebten Praia do Amado, dem Praia de Benagil mit seiner markanten Höhlenformation bis zum bei Familien beliebten Praia Odeceixe an der Westküste.

Mit der Ponta da Piedade hat die Region um Lagos eine besondere Naturformation vorzuweisen: An der Landzunge entfalten sich einige der fotogensten Klippenformationen Portugals – ein natürliches Wahrzeichen der Region. Daneben eignet sich die Algarve auch für historisches Sightseeing – hier stehen geschichtsträchtige Bauten wie die Burg von Silves und das Castelo de Loulé. Nicht zuletzt lohnt ein Blick in die historische Altstadt von Faro, unweit der mit dem Parque Natural da Ria Formosa zugleich eine der schönsten Naturregionen des Landes wartet. Und wer ein Kontrastprogramm für die Küstenstreifen der Algarve sucht, kann hier das Monchique-Gebirge entdecken, das nicht nur als Ausflugsziel populär ist, sondern auch für seine würzigen Piri Piri Hähnchen kulinarisch bekannt ist.

Madeira – Portugiesische Blumeninsel

Sehenswertes auf der Blumeninsel Madeira
Sehenswertes auf der Blumeninsel Madeira, Bild: Balate Dorin / shutterstock

Die wohl bekannteste portugiesische Urlaubsinsel ist Madeira, Heimat von etwa 250.000 Einwohnern. Wer auf einem Eiland mitten im Atlantik entspannen möchte, der gehört zur touristischen Zielgruppe von Madeira. Neben ihrer natürlichen Schönheit ist die Insel von faszinierenden Wasserkanälen durchzogen: den Levadas. Entlang der Levadas führen einige der schönsten Wanderwege Madeiras – ein Highlight für wanderverliebte Naturfreunde. Als Hauptstadt wartet im Süden Funchal, die ihren Namen dem dort historisch verbreiteten Fenchel zu verdanken hat. Auch aufgrund ihrer vielfältigen Sehenswürdigkeiten eignet sich die Stadt als touristischer Anlaufpunkt – hier liegen die Wallfahrtskirche Nossa Senhora do Monte sowie ein überregional bekannter Botanischer und Tropischer Garten. Der Tag lässt sich bei gutem Wetter angenehm mit einem Spaziergang an der Hafenpromenade abschließen. Madeira gilt zugleich aufgrund der besonderen Lage im Atlantik als ein Hotspot für Walbeobachtungen. Die Insel bietet wohl die optimale Möglichkeit, das natürliche Portugal fernab des Festlandes zu genießen. Nicht umsonst gehört Madeira zu den beliebtesten Urlaubsinseln im Atlantik.

Porto – Touristisches Highlight im Norden Portugals

Porto
Blick auf Porto, Bild: Aliaksandr Antanovich / shutterstock

Im Norden des Landes entfaltet sich das historische Porto. Die Hafenstadt ist nach Lissabon nicht nur zweitgrößte Ansiedlung Portugals, sondern auch ein ökonomisches wie kulturelles Zentrum des portugiesischen Nordens. Wie bereits Lissabon ist die Stadt reich am UNESCO-Weltkulturerbe. Das historische Zentrum Portos wurde mit der begehrten Auszeichnung versehen. Das liegt vor allem an der geschichtsträchtigen Hafenregion Ribeira, die über eine szenische Uferpromenade verfügt. Dank ihrer markanten historischen Bauten gilt die Stadt überregional auch als Barockstadt Portugals. Hier lassen sich zahlreiche sakrale Bauten des markanten Architekturstils entdecken.

Dabei zeichnet sich die Stadt besonders durch ihre verwinkelten Gassen aus, die zum touristischen Charme beitragen. Zu den bekanntesten sakralen Bauwerken der Stadt zählt die Kathedrale von Porto, die im 12. Jahrhundert im romanischen Stil begonnen wurde und seitdem einen Stilmix aus Gotik, Barock und Rokoko durch seine verschiedenen Bauphasen zusammenführt. Bereits von Weitem sticht architektonisch das Rathaus hervor, das in den 20er-Jahren begonnen und in den 50er-Jahren vollendet wurde – dabei sorgen heute vor allem die Verzierungen der Fassade für ästhetische Aufmerksamkeit. Wie Lissabon lohnt sich auch in Porto das Kennenlernen der kulinarischen Seite der Stadt, die von Meerspeisen wie Kabeljau und Sardinen aber auch portugiesischem Bohneneintopf geprägt ist. Wer den Norden Portugals kennenlernen möchte, sollte sich die historische Stadt mit ihrer Altstadt und den verwinkelten Gassen nicht entgehen lassen.

Azoren – Inselparadies im Atlantik

Azoren, Flores
Wasserfall auf Flores / Azoren, Bild: Lukasz Janyst / shutterstock

Die Azoren formen sich aus neun größeren und weiteren kleinen Inseln. Die Inselgruppe im Atlantik gilt als besonderes Naturparadies für alle, die Portugal fernab der Großstädte kennenlernen möchten. Ein wichtiger Anziehungspunkt ist die Hauptinsel São Miguel, die zugleich größte Insel der Azoren.

Auf der Insel liegt beispielsweise die Caldera des Vulkans Sete Cidades, in dem sich heute ein See mit szenischer begrünter Umgebung entfaltet. In São Miguel wartet auch die Hauptstadt der Region: Ponta Delgada. Hier gibt es nicht nur ein ausgeprägtes Hafenviertel sondern auch zahlreiche barocke und manuelitische Bauten, die zu einem Besuch anregen. Mit dem Ponta do Pico liegt auf den Azoren zugleich der höchste Berg Portugals, ein Stratovulkan. Bei gutem Wetter ist die 2351 Meter hohe Erhebung bereits von Weitem ein fotogenes Highlight. Nicht zuletzt punkten die Azoren mit facettenreichen Seen-, Vulkan- und Küstenlandschaften, welche die Inselgruppe zu einer der schönen Regionen Portugals werden lässt.

Kalamaki auf Zakynthos

Zakynthos, auch bekannt als Zante, ist eine kleine Insel der Ionischen Inselgruppe in Griechenland mit grünen Bergen und blauen Stränden. Die Insel ist nur etwa 40 km lang und 20 km breit, so dass man nicht viele Tage braucht, um jeden Winkel der Insel zu erkunden. Was die Insel Zakynthos von den anderen Ionischen Inseln unterscheidet, ist das Vorkommen von Meeresschildkröten, die bis zu 1,5 m lang werden können und die Sandstrände dieser Insel als idealen Ort zum Nisten gewählt haben. Es ist recht einfach, sie beim Schnorcheln zu sehen, doch muss man sich bewusst sein, dass sie eine geschützte Art sind. Zakynthos ist zudem noch ein echter Geheimtipp und überzeugt mit wunderschönen Buchten, malerischen Sonnenuntergängen, Gastfreundschaft und Erholung pur.

Beste Reisezeit für Zakynthos

Im Allgemeinen haben alle griechischen Inseln das ganze Jahr über ein sehr gutes Klima, aber um die Hauptattraktionen der Insel, nämlich die Landschaft und die Meeresschildkröten, wirklich genießen zu können, sollten Sie die Insel besuchen, wenn es warm genug ist, um im Meer zu schwimmen, d. h. von April bis Oktober. Die belebtesten Monate sind von Juni bis August, wenn die Insel die meisten Touristen empfängt, vor allem Engländer, und wenn mehr Aktivitäten angeboten werden (einschließlich Nachtclubs und Kneipen, deren Atmosphäre ein wenig an Magaluf auf Mallorca erinnert). Das Schlimme an dieser Jahreszeit ist, dass die Preise steigen und alles überfüllt ist.

Kalamaki

Kalamaki liegt im südlichen Teil von Zakynthos und ist bekannt für seinen riesigen Sandstrand mit warmem, kristallklarem, flachem Wasser, der Teil der Laganas-Bucht ist. Der Strand von Kalamaki ist auch durch die griechische Gesetzgebung geschützt, da er einer der Orte ist, an denen die gefährdete Unechte Karettschildkröte ihre Eier ablegt. Aus diesem Grund ist der Strand von Kalamaki ein Teil des Nationalen Meeresparks von Zakynthos. Kalamaki ist ideal für Familien- oder Romantikurlaube, da es ziemlich nah an Zakynthos-Stadt liegt, aber gleichzeitig ein ruhiger Ferienort mit allen Annehmlichkeiten ist.

In Kalamaki können Sie auf der Hauptstraße spazieren gehen, wo sich die meisten Geschäfte und Tavernen befinden, oder Sie mieten sich ein Fahrrad und erkunden den abwechslungsreichen Urlaubsort. In der Nähe der Hauptstraße von Kalamaki gibt es eine Minigolfanlage für alle, während die Abenteuerlustigen auf der Hauptstraße von Kalamaki nach Laganas eine Go-Kart-Bahn finden. Wer gerne reitet, kann in einem eingezäunten Bereich oder am Strand von Kalamaki reiten.

Unvergessliche Erlebnisse in der Nähe von Kalamaki

Obwohl Zakynthos noch eine der touristisch wenig erschlossenen griechischen Inseln und sehr klein ist, bietet sie atemberaubende Strände und Landschaften:

Die Blauen Höhlen, das größte Naturschauspiel auf Zakynthos

Von Agios Nikolaos aus fahren Boote zu den Blauen Höhlen und zum Schiffswrackstrand. Es ist ratsam, die Tour vor 15:00 Uhr zu machen, da die Blauen Grotten direktes Sonnenlicht benötigen, um den Effekt des blauen Wassers zu sehen, ähnlich wie die Grotta Azzurra auf Capri. Eine weitere Möglichkeit, die Höhlen zu besichtigen, ist eine Kajaktour, die vielleicht die beste Option ist und mit Sicherheit am meisten Spaß macht.

Potamitis Windmühle

Zwischen Agios Nikolaos und Kap Skinari liegt eine kleine, wunderschöne Mühle namens Potamitis, die Sie selbstständig mit dem Auto anfahren können. Dort gibt es auch einen Aussichtspunkt und Sie haben die Möglichkeit, ein paar Stufen hinunter zu einem sehr schönen Küstenabschnitt der Insel zu gehen.

Navagio Strand in Zante (Schiffswrackstrand)

Zakynthos, Navagio Bucht, Ionische Inseln
Die berühmte Navagio-Bucht auf Zakynthos, Bild: StockBrunet / shutterstock

Von allen Sehenswürdigkeiten auf Zakynthos ist der bekannteste und meistbesuchte Ort der Insel der Strand von Navagio (der sogenannte “Schiffswrackstrand”). Dieser Strand ist von steilen Wänden umgeben, mit weißem Sand und dem blauesten Wasser, das man sich vorstellen kann (wenn man bedenkt, dass es sich um das Mittelmeer handelt). Und wem das noch nicht genug Abenteuer ist: hier befinden sich auch die Überreste eines Schiffswracks im Sand, der Panagiotis. Eine der Geschichten, die man sich über die Panagiotis erzählt, besagt, dass sie ein Schmugglerschiff war, das 1980 die Türkei mit geschmuggelten Zigaretten für die italienische Mafia verließ. Die griechische Marine verfolgte sie und aufgrund eines Gewitters lief das Schiff in einer flachen Bucht vor der Westküste von Zakynthos (nördlich von Porto Vromi) auf Grund. Die Besatzung verließ das Schiff, um der Verfolgung durch die Marine zu entgehen, und heute liegt das Wrack noch immer an diesem Strand, der “Navagio” (Schiffswrack) genannt wird.

Xigia Strand, das Naturheilbad auf Zakynthos

Der Strand von Xigia ist ein kleiner, malerischer Strand mit Parkplätzen, Sonnenschirmen, Liegestühlen und einer Kantine. Er hat einen sehr ausgeprägten Schwefelgeruch, der aus den nahe gelegenen Höhlen stammt. Durch den Schwefelgehalt im Wasser wird die blaue Farbe des Wassers heller, weniger intensiv und etwas weißlich. Der Strand ist so einzigartig, dass man den unangenehmen Geruch nach faulen Eiern vergisst.

Porto Limnionas Strand

Hierbei handelt es sich um ein natürliches Schwimmbad, das bei Touristen noch nicht sehr bekannt ist. Es ist ein Strand ohne Sand, mit Felsen, ideal zum Springen, Schwimmen, Schnorcheln im türkisfarbenen. Wenn Sie sich lieber im Wasser als im Sand aufhalten, dann ist dieser Strand genau das Richtige für Sie.

Die kleinsten Länder der Erde

Es gibt mehrere Staaten auf der Welt, die sich rühmen können, zu den Zwergstaaten zu zählen, weil sie nur wenige Quadratkilometer groß sind. Hier eine Auflistung für die kleinsten Staaten der Erde:

1.Vatikanstadt 44 km²

Der Vatikan ist ein Stadtstaat. Er ist mit rund 1000 Einwohnern und 44km² der kleinste Staat der Erde, der allgemein anerkannt ist. Die vatikanische Staatsangehörigkeit kann man immer nur für eine gewisse Zeit und aufgrund seiner Funktion, die man im Vatikan ausübt, erlangen. Deshalb kann man diese Staatsangehörigkeit auch stets nur zusätzlich zu einer anderen Staatsangehörigkeit erlangen.

Der Vatikan liegt innerhalb des italienischen Hauptstadt Rom und ist eine Enklave, da er komplett von Italien eingeschlossen ist. Regierungsform ist eine absolute Wahlmonarchie, das Staatsoberhaupt ist der Papst. Die offizielle Landessprache ist Latein.

Berühmt ist die Schweizer Garde. Sie ist die kleinste und gleichzeitig auch älteste Armee der Welt Die Schweizer Garde existiert bereits seit 1506 und umfasst etwa 100 Mitglieder.
Einwohner des Vatikans haben keinen privaten Grundbesitz. Solange sie im Vatikan leben, wird ihnen dort eine Wohnung zugeteilt. Die Mieten sind sehr niedrig, Strom und Telefonkosten müssen die Einwohner nicht selbst zahlen.

2. Monaco 2 km²

Monaco
Blick auf Monaco, Bild: S-F / shutterstock

Das Fürstentum Monaco liegt an der französischen Mittelmeerküste. Knapp 40.000 Einwohner zählt der zweitkleinste Staat der Erde. Monaco hat die größte Bevölkerungsdichte weltweit. Staatsform ist die konstitutionelle Monarchie, Staatoberhaupt ist Fürst Albert II aus dem Hause der Grimaldis. Mehr als ¾ der Einwohner Monacos haben keine monegassische Staatsangehörigkeit. Die Einwohner werden in drei Gruppen eingeteilt: Monegassen, die im Fürstenturm geborgen wurden, Landeskinder und wohlhabende Ausländer. Der Unterschied zwischen Monegassen und Landeskindern ist, dass sie nicht die monegassische Staatsangehörigkeit haben, aber die Familien schon seit Generationen im Fürstentum leben.

Das Fürstentum ist bei reichen Ausländern sehr beliebt. Viele verlegen ihren Hauptwohnsitz nach Monaco, da sie dort weder Einkommens- noch Erbschaftssteuer zahlen müssen. Auch Steuerflüchtlinge wählen Monaco gerne als Wohnsitz, da das Land Steuerdelikte, die im Ausland erfolgt sind, nicht verfolgt.

Monaco rühmt sich, die weltweit höchste Lebenserwartung zu haben. Das Fürstentum Monaco ist bekannt als Ort für die Reichen und Schönen dieser Welt. Es hat ein weltberühmtes Casino.

3.Nauru 20 km²

Nauru in Ozeanien
Korallengestein am Strand von Anibare, Nauru, Bild: Robert Szymanski / shutterstock

Der Inselstaat Nauru liegt im Pazifischen Ozean. Mit etwa 11550 Einwohnern ist er bevölkerungsmäßig gesehen der zweit- oder drittkleinste international anerkannte Staat der Erde. Nauru ist eine Republik und gleichzeitig auch die kleinste Republik weltweit.

Nauru ist eine Koralleninsel, die zu den Inseln Mikronesien zählt.

Vor über 130 Jahren stand Nauru unter dem Protektorat des Deutschen Reiches, bevor Australien die Kontrolle über Nauru im 1. Weltkrieg übernahm. Von 1942-1945 wurde Nauru von Japan besetzt. Seit 1968 ist die Republik Nauru unabhängig. Durch die Entdeckung von Guano wurde Nauru reich und hatte zeitweise das höchste Pro-Kopf-Einkommen aller Länder weltweit.

Die Bestände versiegten allerdings, Nauru hatte die Gewinne nicht zukunftssicher angelegt und die Republik ging bankrott.

Ein großes Problem ist die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung. Die Qualität der medizinischen Versorgung liegt stark unter dem weltweiten Durchschnitt. Die Bewohner der Insel müssen zur Behandlung von schwerwiegendere Krankheiten nach Australien ausgeflogen werden. Ein besonderes Problem stellen die hohen Zahlen von Fettleibigkeit und Diabetes unter der Bevölkerung dar.

4. Tuvalu 26 km²

Tuvalu in Ozeanien
Tuvalu, Bild: Romaine W / shutterstock

Tuvalu ist ein Inselstaat im südwestlichen Pazifik. Es handelt sich um eine parlamentarische Monarchie, deren Staatsoberhaupt die englische Königin Elisabeth II ist. Etwa 11650 Menschen leben auf 6 Atollen und 3 Inseln, die zusammen den Staat Tuvalu bilden. Die Insel Niulakita ist erst seit 1949 besiedelt, vorher lebten die Menschen nur auf den 6 Atollen und den beiden anderen Inseln. Daher auch der Name „Tuvalu“, der übersetzt „8 Inseln des Allmächtigen“ bedeutet.

Das Atoll Funafuti bildet die Hauptstadt von Tuvalu. Die höchste Erhebung des Staates liegt nur 5 Meter über dem Meeresspiegel, weshalb Tuvalu von der globalen Erderwärmung besonders bedroht ist. Auf den Atollen und Inseln von Tuvalu herrscht ein tropisches heißes Klima. Wirbelstürme gibt es häufig.

Tuvalu verfügt nur über etwa 8 Kilometer asphaltierter Straßen. Kein anderer Staat der Welt hat weniger asphaltierte Straßen als diese Inseln. Zwischen den Atollen und Inseln verkehren Fähren.

5. San Marino 60 km²

San Marino, Second Tower
Second Tower in San Marino, Bild: MikeNG / shutterstock

Die parlamentarische Republik San Marino liegt im Norden Mittelitaliens. Es ist eine Enklave, das heißt, San Marino ist komplett von italienischem Staatsgebiet umschlossen. Laut Überlieferungen geht die Gründung San Marinos bis ins Jahr 301 durch den heiligen Marinus zurück. Damit ist San Marino vermutlich die älteste heute noch bestehende Republik der Welt.

Knapp 33.600 Menschen leben in San Marino. Die offizielle Landessprache ist italienisch. Der fünftkleinste allgemein anerkannte Staat der Welt ist ein bergiges Land. San Marino ist ein reiches Land. Es hat keinerlei Staatsschulden. Die Arbeitslosenquote ist eine der niedrigsten weltweit. Die Lebenserwartung für Männer ist mit durchschnittlich 83,3 Jahren die höchste aller Länder weltweit. Per Gesetz aus dem Jahre 1200 gibt es in San Marino immer zwei Staatsoberhäupter. Grund dafür ist, dass den Staatsoberhäuptern nicht zu viel Macht für eine längere Zeit gegeben werden soll. Zudem können sie sich so gegenseitig kontrollieren. Regierungschef ist immer der amtierende Außenminister.

6. Liechtenstein 160km²

Schloss Vaduz
Das Schloss der Fürstenfamilie in Liechtenstein, Bild: Boris Stroujko / shutterstock

Das Fürstentum Liechtenstein liegt zwischen der Schweiz und Österreich. Die Hauptstadt ist Vaduz. Der Binnenstaat in den Alpen ist das sechstkleinste Land der Erde. Etwas mehr als 38000 Menschen leben in Liechtenstein. Die offizielle Amtssprache ist deutsch.

Staatsoberhaupt ist der Fürst von Liechtenstein. Das Fürstenhaus stellt seit über 300 Jahren das Staatsoberhaupt der konstitutionellen Erbmonarchie. Liechtenstein ist für seine viele mittelalterlichen Burgen und Dörfer bekannt. Touristen besuchen das Land auch gerne, um hier zu Wandern oder Bergtouren zu unternehmen. In Liechtenstein wird mit dem Schweizer Franken, nicht mit dem Euro bezahlt.

Eine Kuriosität ist, dass Lichtenstein neben Usbekistan das einzige Binnenland der Welt ist, dass auch wieder von einem Binnenstaat umschlossen ist.