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Sonntag, März 8, 2026
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Cusco – Hoch hinauf ins Reich der Inkas

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Cusco liegt im Südosten von Peru im beeindruckenden Hochland der Anden und ist zugleich der Name der Region, als auch von deren Hauptstadt. Allein die Lage der Stadt auf einer Höhe von 3.416 Metern ist in jeder Hinsicht atemberaubend. Cusco ist das Zentrum der peruanischen Kultur. In den steilen Gassen mit ihrem Kopfsteinpflaster begegnen dem Reisenden Einheimische mit ihren Alpakas und eine Vielfalt von bunten und verzierten Häusern. Ehemals war Cusco die Hauptstadt des Inkareiches, das auch Erbauer der bekanntesten Sehenswürdigkeit Perus war: der die im 15. Jahrhundert entstandenen Inka-Stadt Machu Picchu.

Das UNESCO Weltkulturerbe gehört zu den „7 Weltwundern der Neuzeit“ und liegt in der Cusco Region auf einem Hochplateau auf 2.430 Metern Höhe. Allein dieser Fakt lässt Besucher staunen im Angesicht der großen, terrassenförmigen Anlage mit ihren riesigen Steinblöcken, die ohne Mörtel in den 216 Gebäuden verbaut wurden. Pfade schlängeln sich durch das verschachtelte Areal und über seine mehr als 3.000 Treppen. Das Panorama rund um den Berg über dem Fluss Urubamba beeindruckt nicht weniger, als die Mystik der geheimnisvollen Gebäude, deren Zweck nie geklärt werden konnte. Machu Picchu ist nur 75 Kilometer von Cusco entfernt und am besten mit dem Zug der Peru Rail zu erreichen. Hier ist schon der Weg das Ziel, denn so lässt sich die wilde Natur Perus hautnah erleben. Als Reisezeit bieten sich die Monate zwischen April und Oktober an. Dann ist in der Region Trockenzeit, sodass dem perfekten Panoramablick kein Dunst im Wege steht. Im Sommer ist es touristisch gesehen ziemlich voll, daher sind der Frühling und der Herbst die beste Reisezeit.

Inkas und Kolonialzeit – Cuscos verschiedene Seiten

Plaza de Armas in Cusco
Plaza de Armas in Cusco, Bild: saiko3p / shutterstock

Die Hauptstadt Cusco besticht mit ihrem Panorama und gehört wie Machu Picchu zum UNESCO Welterbe. Ende des 11. Jahrhunderts entstand dieses Zentrum der Inkas, in dem noch heute Ruinen das Mysterium dieser Zeit aufleben lassen. Wer mehr erfahren möchte, sollte sich einen Besuch im Inka-Museum nicht entgehen lassen. Auch die Kolonialzeit unter spanischer Herrschaft hat eindeutige und sehenswerte Spuren hinterlassen. Dennoch ist Cusco auch eine Stadt der Moderne und des Fortschritts. An der Plaza de Armas, dem Platz im Herzen der Stadt, dominieren gleich zwei beeindruckende Kirchen. Neben der Jesuitenkirche „La Compania de Jesus“ erhebt sich die berühmte Kathedrale von Cusco in den Himmel, für die ab 1560 fast 100 Jahre Bauzeit nötig waren.

Die Kathedrale beeindruckt mit ihren massiven, 33 Meter hohen Türmen nicht weniger, als mit ihren 11 Kapellen und 24 Gewölben. Die Goldschmiedearbeiten aus der Kolonialzeit und die Holzschnitzereien der Altäre sind ungewöhnliche Hingucker. Fast mutet die dreischiffige Kirche wie ein Museum an, gibt es hier doch 365 Gemälde unterschiedlicher regionaler Künstler zu bestaunen. Das berühmteste Bild ist zweifellos „Herr der Erdbeben“. Es wird einmal im Jahr in einer Prozession durch Cusco getragen. Im imposanten Chorgestühl begegnen dem Besucher außerdem 40 Heiligenfiguren in Lebensgröße.

Bunt und vielfältig

Vinicunca, Regenbogenberg in der Nähe von Cusco
Vinicunca, Regenbogenberg in der Nähe von Cusco, Bild: emperorcosar / shutterstock

So bunt und vielfältig wie die gesamte Hauptstadt sind ihre Märkte. In San Blas und San Pedro sind die Markhallen von Ständen umringt, an denen die indigen Völker ihre Web- und Handwerkskunst verkaufen und Waren aus der Wolle des Alpakas, dem Lama der Anden, anbieten, sowie frische Lebensmittel der Region. Hier bietet sich die Gelegenheit, landestypische Gerichte zu kleinsten Preisen auszuprobieren. Zwischen Ceviche und Lomo Saltado wird ein jeder fündig. Und nach dem Besuch des Marktes in San Blas ist jeder gestärkt für den Weg hinauf nach Sacsayhuamán. Die Ruinen der Inka-Festung mit ihrem Panoramablick über die Stadt lohnen den Aufstieg. Keinen Kilometer weiter steht zudem eine weiße Statue von Christus, „Cristo Blanco“ genannt.

Das Touristenticket – für mehr Genuss

Wer mehrere Tage in Cusco verbingt und auch die Region näher kennenlernen möchte, ist mit einem Boleto Turistico gut bedient. Dieses touristische Ticket ermöglicht den Besuch von zahlreichen Museen und Stätten der Inka-Kultur. Eines der enthaltenen Ziele ist Tipón, das hinter der Stadt liegt und mit seinen grünen Terrassen und Inka-Ruinen eine einzigartige Aussicht bietet. Dieser Ort ist noch ein richtiger Geheimtipp unter Reisenden. Noch mehr Inka-Kultur bietet das Heilige Tal „Valle Sacrado“ in der Region Cusco. Hier liegen zahllose Ruinen aus der Inka-Zeit. Die sehenswertesten Ziele im Heiligen Tal wie Chincero, Pisaq, Ollantaytambo oder Urubamba können auf einer Tagestour erobert werden. Alle Eintrittspreise zu diesen Stätten sind ebenfalls im Touristenticket enthalten.

Tipps und Tricks

In der Region Cusco begegnet dem Reisenden immer wieder die Coca-Pflanze. Auch wenn Coca Kokain enthält, ist der Prozentsatz mit einem Prozent so gering, dass ein Coca-Tee nur die Energie einer wohltuenden Tasse mit Kaffee besitzt. Es lohnt sich also, das heilige Getränk der Peruaner zu kosten. Genauso wie Coca gehören auch die indigenen Menschen mit ihren bunten Trachten zum Bild von Cusco. Wer diese interessanten Menschen im Bild festhalten möchte, sollte etwas Kleingeld als Dank bereithalten. Ein guter Tipp ist auch, in Cusco nur die Taxis mit einem offiziellen Taxi-Logo zu nutzen, die der Nutzer selbst angerufen hat. Ein Taxi auf der Straße einfach heranzuwinken, wird nicht empfohlen. Gleiches gilt für die Buchung von Touren, die nur bei alteingesessenen Reiseagenturen vorgenommen werden sollten. Zur Sicher der Touristen verfügt Cusco sogar über Polizisten, die speziell für Urlauber da sind und sich häufig in der Stadt zeigen.

Sankt Johann im Pongau: Der ideale Ferienort für die ganze Familie

Sankt Johann im Pongau ist ein in Österreich gelegenes beschauliches Alpendorf, rund 60 Kilometer südlich von Salzburg. Sowohl im Sommer als auch im Winter hat die etwa 11.400 Einwohner zählende Gemeinde ihren Besuchern viel zu bieten. Ski- und Snowboardfahrer kommen hier genauso auf ihre Kosten wie Wanderfreunde und Mountainbike-Freaks. Kunst- und Kulturveranstaltungen im lokalen Kultur- und Kongresshaus sowie einige Museen in den Ortsteilen locken auch Kulturliebhaber an.

Übernachten in Sankt Johann: Wie wäre es mit einem Chalet?

Chaletdorf St. Johann
Wellnesskomfort im eigenen Chalet, Bild: Chaletdorf BERGHERZ

Wer seinen Urlaub mit Komfort, bequemen Infinity-Betten und einem Outdoor-Whirlpool verbringen möchte und gleichzeitig Wert auf einen tollen Panorama-Blick legt, dem empfehlen wir bei der Wahl des perfekten Chalet in Österreich das Chaletdorf BERGHERZ in Sankt Johann im Pongau.

Hier können Sie die Vorzüge eines eigenen Chalets mit dem Komfort eines Luxushotels optimal kombinieren.

Die Ausstattung

In allen Hütten erwartet den Urlauber eine voll ausgestattete Almküche, HD-TV, große Sofas, Infinity-Betten und ein geräumiges Schlafzimmer mit Alpenblick. Auch der Wellnessfaktor kommt bei der privaten Sauna und dem Outdoor-Whirlpool nicht zu kurz. Den Abend lassen Sie bei einem guten Glas Wein am gemütlichen Kamin ausklingen.

Bio Badesee Chalet Sankt Johann
Traumhafter Blick auf den Biobadesee, Bild: Chaletdorf BERGHERZ

Kulinarisches

Starten Sie mit einem ausgiebigen Frühstück in den neuen erlebnisreichen Tag. Die Mitarbeiter des Dorfes verwöhnen Sie mit tollen regionalen Produkten, vitaminreichem Obst und hausgemachten Müsli.

Wenn Sie am Abend mal keine Lust haben selbst den Kochlöffel zu schwingen, haben Sie die Möglichkeit auf den Catering-Service des Chalet-Dorfes zurückzugreifen. Von Kasnocken über Wiener Schnitzel bis hin zum klassischen Grillteller. Für jeden Geschmack ist das passende Gericht dabei.

Unser Tipp: Ein besonderes kulinarisches Highlight ist das Hut-Essen, die traditionelle österreichische Tischgrill-Variante. Verwöhnen Sie Ihren Gaumen mit qualitativ hochwertigem Fleisch, frischem Gemüse und knackigen Salaten.

Sankt Johann im Pongau im Winter: Schneespaß im Alpendorf

Im Winter tummelt sich in Sankt Johann im Pongau alles im Gemeindeteil Alpendorf. Das dortige Skigebiet trägt den Namen Snow Space Salzburg und zieht Erwachsene wie Kinder gleichermaßen an. Touristen, die das Skifahren gerne zum ersten Mal ausprobieren möchten, sind hier bestens aufgehoben, denn am Berg Hahnbaum gibt einen Übungslift, der gratis benutzt werden darf. Nach einigen Probeabfahrten können Skihasen dann entscheiden, ob sie sich auf die steileren Abfahrten im Skigebiet Ski amadé in Alpendorf (St. Johann i. Pg.) oder im nahen Wagrain bzw. Flachau wagen möchten. Alle in diesem Umkreis befindlichen 44 Pisten gehören zum Snow Space Salzburg. Über 200 perfekte Pistenkilometern, 12 Gipfel und 5 Tälern warten auf begeisterte Skifahrer und Snowboarder.

Ein einmaliges Erlebnis: Ein Besuch in der Liechtensteinklamm

Südlich von Sankt Johann im Pongau befindet sich die Liechtensteinklamm. Insgesamt hat die Klamm eine Länge von 4.000 Metern. Besucher dürfen etwa 1.000 davon durchstreifen und sich dabei vom Anblick der massiv aufsteigenden Felsen der Klamm faszinieren lassen. Besonders aufregend macht den Gang durch die Liechtensteinklamm, dass sie an mehreren Stellen sehr schmal ist. Das Ziel am Ende der Klamm ist ein beeindruckender Wasserfall. Dorthin gelangen Besucher unter anderem über Holzstege und hölzerne Treppenstufen, die gut mit Geländern gesichert sind und regelmäßig gewartet werden. Der Besuch in der Liechtensteinklamm ist ein reines Sommervergnügen, denn in den Wintermonaten ist das Areal aus Sicherheitsgründen gesperrt.

Sommerlicher Kinderspaß am Geisterberg

Wer mit Kindern nach Sankt Johann im Pongau reist, kann im Sommer unvergessliche Familienstunden am Geisterberg verleben. Der Geisterberg ist ein Kinder-Erlebnispark, der in 1.787 Metern Höhe auf dem Gernkogel situiert ist. Vom Ortsteil Alpendorf aus ist der Geisterberg mit der Gondel erreichbar. Schon die Anreise wird zum Erlebnis, denn ist man an der Bergstation des Gernkogels angelangt geht ist nicht zu Fuß, sondern in der Geisterbahn weiter zum Geisterberg. Grundsätzlich dreht sich hier alles um Geister und Gespenster. Den Kindern werden 40 verschiedene Spielstationen angeboten, die über Fußwege verbunden sind, die auch mit dem Kinderwagen bestens bewältigt werden können. Unter anderem gibt es hier ein echtes Geisterbergschloss, Kletter- und Schaukelgeräte, Wasserspiele und künstliche Seen sowie einen Klettersteig für die älteren Kinder und Teenager.

Diese Sehenswürdigkeiten sollte man in Sankt Johann im Pongau nicht auslassen

Wer genug von der Natur hat, oder einen Regentag sinnvoll überbrücken möchte, findet in Sankt Johann im Pongau auch hierfür beste Voraussetzungen vor. Sehenswert ist zum Beispiel der Pongauer Dom (römisch-katholische Denkanatspfarrkirche). Eigentlich handelt es sich dabei um die Pfarrkirche zu Ehren der Heiligen Johannes des Täufers und Johannes dem Evangelisten. Da dieses Kirchengebäude jedoch überaus erhaben wirkt, wird es im Volksmund Pongauer Dom genannt. An der Stelle des heutigen Doms befanden sich bereits seit dem Jahre 924 Kirchenbauten, die jedoch immer wieder zerstört wurden. Die heutige Kirche wurde 1855 im neugotischen Stil erbaut, nachdem die Vorgängerkirche abgebrannt war. Die beiden Türme des Gebäudes sind nicht weniger als 62 Meter hoch. Besonders sehenswert ist der kunsthistorisch interessante Hochaltar.

Schlichter geht es in der Annakapelle zu, die, 1301 erbaut, das älteste Gebäude im Ort ist. Die Annakapelle wird von einem Netzrippengewölbe durchzogen und hat spitzbogige Fenster. Um sie herum gruppierte sich einstmals ein gotisches Kirchenensemble, das jedoch 1855 abbrannte.

Wem nach einem Museumsbesuch ist, der fährt die wenigen Kilometer nach Wagrain und findet dort das Stille Nacht Museum und das Waggerl Haus. Im Stille Nacht Museum dreht sich alles um das beliebteste deutschsprachige Weihnachtslied. Das Waggerl Haus ist das ehemalige Wohnhaus von Karl Heinrich Waggerl, einem der wichtigsten österreichischen Schriftsteller. In den original belassenen Wohnräumen des Dichters kann heute seinem Leben und Werk nachgespürt werden.

Hotelmarketing – Neue Potenziale nutzen

Wie in vielen anderen Bereichen des Lebens setzt sich auch in der Tourismus-Branche die Digitalisierung immer weiter durch. Musste man sich früher einzig und allein auf Empfehlungen des Reisebüros oder aus dem Freundeskreis verlassen, informiert sich der Reiseinteressierte heute zunehmend selbst. Das Internet erleichtert hierbei die Recherche nach der passenden Urlaubsdestination. Ein erstes Meinungsbild wird durch die zahlreichen Bewertungsplattformen der einzelnen Reiseveranstalter geprägt. Dank der Kommentare und Bewertungen der Urlauber findet eine erste Vorauswahl in Frage kommender Hotels statt.

Im nächsten Schritt möchte sich der Tourist nun ein detaillierteres Bild über die Hotels machen. Um an diesem Punkt dem potenziellen Gast auch wirklich alle gewünschten Infos zu präsentieren, empfiehlt sich die professionelle Unterstützung einer Fachagentur. Wir haben uns die Arbeit der Münchener Hotelmarketing Agentur Mumme & Partner, Spezialist für Hotelmarketing in Österreich, Deutschland, Schweiz, Italien & Spanien einmal genauer angeschaut.

Auf Bedürfnisse des Kunden eingehen

Generell lässt sich feststellen, dass die Anforderungen an einen Urlaub in den letzten Jahren deutlich ausgeprägter sind. Lag früher der Augenmerk auf Strand, Pool und einem reichhaltigen Buffet erwartet der Urlauber heutzutage spezielle Spa-Angebote, Outdoor-Aktivitäten und nachhaltige Konzepte der Hotels. Auch die klimafreundliche Anreise wird mehr und mehr zu einem Hauptargument für die Reisebuchung. Die Hotelmarketing-Agentur unterstützt die Unterkünfte darin, sich im hart umkämpften Markt von der Konkurrenz abzuheben.

Im ersten Schritt gilt es mit Unterstützung der Hotelleitung Besonderheiten und Alleinstellungsmerkmale des Hotels herauszuarbeiten. Zudem wird geprüft wie gut das Hotel „online“ aufgestellt ist. Denn nichts ist profitabler als eine Direktbuchung auf der hoteleigenen Webpräsentation.

Generell lässt sich ein Onlineauftritt in zwei Arbeitsbereiche aufteilen:

Arbeitsbereich 1: Technik

  • Ist die vorhandene Webseite technisch auf dem neuesten Stand (mobile Darstellung, Ladezeit der Seite, SSL-Verschlüsselung)?
  • Analyse der Statistik (Wie viele monatliche Seitenbesucher / wie viele Buchungsabschlüsse)
  • On-Page SEO / Off-Page-SEO
  • Wurde die Internetseite mehrsprachig umgesetzt (Abgleich Sprachversionen mit Zielgruppen)?

Arbeitsbereich 2: Inhalt

  • Sind die USP`s gut ausgearbeitet?
  • Wie ansprechend sind die dargestellten Bilder – Gibt es Optimierungspotential durch Einbindung eines professionellen Fotografen?
  • Wie verständlich ist der Buchungsvorgang?
  • Optimierung der Kontaktmöglichkeiten (z. B. Kontaktformulare, Live-Chat)
  • Wie präsent ist das Unternehmen bei Social Media?

Urlaubstrends erkennen

Chalet Almhütte
Chalet Almhütte im Chaletdorf BERGHERZ in St. Johann im Pongau, Bild: BERGHERZ Chalets

Eine wichtige Kernaufgabe der Hotelmarketing-Profis ist das frühzeitige Erkennen von Urlaubstrends um Städte und Regionen in ihrer strategischen Ausrichtung zu unterstützen. Ein aktuell bei Österreich-Urlaubern beliebter Reisetrend ist die Unterkunft in Chalets.

Die Agentur Mumme & Partner betreut bereits seit dem Jahr 2015 das Chaletdorf BERGHERZ in St. Johann im Pongau. Durch professionelle Suchmaschinenoptimierung und erfolgreiches Linkmarketing konnte die Webpräsenz der Luxuschalets auf Google bei wichtigen Keywords auf der wichtigen Seite 1 positioniert werden. Den Grundstock und das Herz der erfolgreichen Zusammenarbeit bildet dabei die neu erstellte WordPress-Internetseite. Im Zusammenspiel mit gutem Content, Entwicklung und Stärkung der Marke „Bergherz“ sowie Social-Media-Aktivitäten konnte das Chaletdorf erfolgreich am Markt platziert werden.

Warum Gastgeber auf die Unterstützung einer Hotelmarketing-Agentur zurückgreifen sollten?

Den meisten Hoteliers fehlt schlichtweg die Zeit sich um ein professionelles Marketing zu kümmern. Schließlich steht in allererster Linie der Gast im Mittelpunkt des Geschehens. Ist das Hotel dann gut gefüllt ist natürlich immer etwas zu tun. Wird es dann doch mal etwas ruhiger muss man sich auch noch um die ungeliebte Buchhaltung kümmern. In Zeiten anspruchsvollerer Touristen reicht es jedoch nicht aus, sich nur um das Wohl der Stammkundschaft zu kümmern. Der jedes Jahr wiederkehrende Urlauber stirbt zwar nicht aus, wird jedoch seltener. Der Grund: Gerade den jungen Reisenden reicht der reine Wohlfühlfaktor nicht aus. Sie wollen möglichst viele Ziele bereisen, Regionen erkunden und dabei auch noch aktiv am Urlaub teilnehmen. Sei es durch sportliche Betätigung wie beispielsweise Yoga und Wandern oder Teilnahme am Wellnessangebot des Hotels.

Übertragen Sie als Inhaber eines Hotels also die Maßnahmen die Sie aus zeitlichen oder fachlichen Gründen nicht selbst ausüben können an eine Fachagentur und profitieren Sie vom umfangreichen Know-how.

 

 

Kentucky – Whiskey, Barbecue und Jazz

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Der Bluegrass State Kentucky im zentral-östlichen Teil der USA genießt über die Landesgrenzen hinaus große Bekanntheit. Auch wenn es eigentlich kein historischer Südstaat ist, verbinden viele Menschen die Südstaaten auch mit diesem Staat. Besondere Bekanntheit hat das “Commonwealth of Kentucky” nicht nur aufgrund seiner Barbecues und kulinarischen Spezialitäten, sondern besonders durch die Produktion von amerikanischem Whiskey. Der Bourbon hat hier seinen Ursprung genommen und noch heute sind viele der bekanntesten Whiskey-Marken aus den Staaten eng mit dem Staat verbunden. Es gibt aber noch mehr zu sehen als alte Destillieren und Steakhäuser.

Natur pur im grünen Commonwealth von Kentucky

Louisville, Ohio River
Die Skyline von Louisville am Ohio River, Bild: Sean Pavone / shutterstock

Wer auf der Suche nach beeindruckenden historischen Sehenswürdigkeiten oder besonders viel Entertainment ist, ist in Kentucky vermutlich eher falsch. Der Bundesstaat gilt besonders aufgrund seiner Natur als eine der grünen Wiesen der USA und es sind die Sehenswürdigkeiten der Natur, die Urlauber aus den USA aber auch aus dem Rest der Welt in den Staat locken. Die Bezeichnung Bluegrass State stammt beispielsweise von einer besonderen Färbung der Wiesen im Herbst, bei denen das weitläufige Grasland beinahe blau schimmert. Schon die amerikanischen Ureinwohner haben diese Besonderheiten für sich entdeckt und vor ihrer Vertreibung waren unzählige Stämme in dem fruchtbaren Land zu finden.

Zu den wichtigsten Städten gehören neben der Hauptstadt des Bundestaates, Frankfort, auch die Städte Louisville und Lexington. Besonders im Umkreis von Louisville sind viele historische Gebäude zu finden und nicht umsonst hat sich die Stadt den Ruf aufgebaut, eine Metropole für Country-Musik und Jazz zu sein. Darüber hinaus ist die Urbanisierung in Kentucky aber eher gering. Kleine Dörfer und Städtchen führen entlang der meist befahrenen Straßen des Staates und Urlauber werden schnell feststellen, dass sie besonders hier mit einer intensiven Gastfreundlichkeit empfangen werden. Ein Grund mehr, warum man nicht unbedingt in den Städten übernachten muss, sondern sich auch auf eigene Faust durch Kentucky arbeiten kann.

Die schönsten Sehenswürdigkeiten in der weiten Natur von Kentucky

Mammoth Cave Nationalpark, Kentucky
Mammoth Cave Nationalpark, Bild: ukawajung / shutterstock

Der Mammoth Cave Nationalpark gehört mit Sicherheit zu den Dingen, die man bei einem Besuch in Kentucky gesehen haben sollte. Es ist eines der Gebiete, bei denen menschliche Aktivitäten weit vor dem Jahr 0 auf dem amerikanischen Kontinent nachweisbar sind. Die unterirdischen Höhlen gelten als das weitläufigste Gebiet dieser Art und Funde von Ureinwohnern datieren wohl bis zu 6.000 Jahre zurück. Zwischen dem 19. und 20. Jahrhundert waren es Geschäftsleute und Sklaven, die die Höhlen erkundeten und auf erste Karten malten. Im Laufe der Zeit entwickelten sich die Höhlen mit ihren unterirdischen Wasserfällen und dem Fluss Styx zu einer Sehenswürdigkeit und sind es bis heute geblieben.

Nicht ganz die Grand Canyons, aber doch ein beeindruckendes Gebiet aus Schluchten und dem Werk des Red Rivers, ist die Red River Gorge. Ein Paradies für Kletterer und Wanderer, die sich entlang der Ausbuchtungen arbeiten können, die der gleichnamige Fluss im Laufe der von Millionen von Jahren in der Landschaft hinterlassen hat und heute als eines der beeindruckendsten Naturschauspiele des Staates gilt.

Wer überhaupt auf der Suche nach schönen Zielen für die Wanderung ist, sollte den Cumberland Falls einen Besuch abstatten. Die Wasserfälle im südöstlichen Teil von Kentucky sind inzwischen ein eigener State Park und sind durchzogen von Wanderrouten, die sowohl für Wanderer als auch für Radfahrer gut geeignet sind. Das Highlight sind natürlich die vielen kleinen und großen Wasserfälle, die der Cumberland River speist und die sich wie eine Schneise durch die grüne Landschaft ziehen.

Historische Sehenswürdigkeiten und die Kultur von Kentucky erleben

Als ein Bindeglied zwischen den Süd- und Nordstaaten ist Kentucky natürlich auch ein bedeutender Teil der US-amerikanischen Historie und hat einige Landmarks zu bieten, die einen Besuch wert sind. Da wäre beispielsweise der Abraham Lincoln Birthplace National Historical Park, der an den Geburtsort des berühmten Präsidenten erinnert. Nicht nur der Nachbau der einstigen Hütten ist interessant, sondern auch der Gedenkplatz, der errichtet wurde und das Museum, das sich mit dem Leben des so wichtigen Präsidenten beschäftigt, dessen Wirken natürlich ebenfalls stark mit dem Schicksal der Nord- und Südstaaten in Verbindung steht.

Auch das berühmte Fort Knox ist einen Besuch wert, auch wenn man sich keinen Blick auf das Gold erhoffen sollte, das hier angeblich gelagert wird. Es handelt sich vor allem um ein historisches Museum für die Geschichte des Ortes. Dazu passend finden sich in der Umgebung viele Werke der berühmten Whiskey-Marken, die man besichtigen kann. Aber auch hier gilt: Die Erwartungen sollten nicht sein, dass man auch zu einem Whiskey-Tasting kommen darf. Das ist in diesen Werken nämlich verboten und es darf kein Alkohol an die Besucher ausgeschüttet werden.

Zuletzt sollte man natürlich auch die schönen Städte von Kentucky gesehen haben, wobei Livingston dabei besonders hervorsticht. Die Stadt ist bis heute ein Zentrum der Kultur in den Vereinigten Staaten und hat ein besonders aktives Nachtleben mit Bars und Musik. Darüber hinaus ist es die Heimat vieler berühmter Museen, die Exponate aus der Geschichte der USA und besonders der Südstaaten aufweisen können und sich auch genau damit beschäftigen, wie der Jazz und die Country Musik nach Livingston gekommen sind.

Wolfsburg, junge und aufstrebende Stadt in Niedersachsen

Wolfsburg – die schöne Stadt liegt am östlichen Rand von Niedersachsen. Wenn man an Wolfsburg denkt, kommt einem natürlich sofort der Automobilhersteller Volkswagen in den Sinn. Ursprünglich wurde die Stadt 1938 auch gerade aus diesem Zweck gegründet – hier sollten die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Konzerns leben. Heute lockt sie nicht nur Autofans an, sondern ist ebenfalls das perfekte Reiseziel für die ganze Familie, Naturliebhaber und Sportbegeisterte.

Anreise und Übernachtungsmöglichkeiten

Volkswagen Arena, Wolfsburg
Die Volkswagen-Arena, Bild: © WMG Wolfsburg, Tim Schulze

Am besten reist man mit dem eigenen Pkw oder per Bahn an. Aus dem Süden führt von Richtung Braunschweig die A39 in den westlichen Teil der Stadt, über die Braunschweiger Straße oder die Heinrich-Nordhoff-Straße gelangt man innerhalb weniger Minuten in das Herz von Wolfsburg. Wer aus dem Nordwesten anreist, kommt auf der B 188 in das nördliche Stadtgebiet. Der Hauptbahnhof befindet sich gegenüber der Autostadt, direkt am Flussufer. Die Schnellstrecke HannoverBerlin macht hier einen Halt. Intercity und Intercity-Express Züge aus zahlreichen deutschen Großstädten halten ebenfalls mehrmals täglich in Wolfsburg.

  • Als Hotel für einen optimalen Aufenthalt bietet sich das Courtyard by Marriott Wolfsburg**** superior an, es liegt mitten im Allerpark, mit Panoramablick auf den wunderschönen Allersee samt Sandstrand. Für Fußballinteressierte ist die Volkswagen Arena in Sichtweite und in nur wenigen Gehminuten zu erreichen. Somit ist das Courtyard by Marriott für Fußballfans und Abenteuerlustige die perfekte Übernachtungsmöglichkeit.
  • Das Luxushotel The Ritz-Carlton, Wolfsburg ist bei der Abholung eines Fahrzeugs eine etwas höherpreisige Übernachtungsmöglichkeiten, aber mit seinem Wellnessangebot, den einzigartigen Kunstwerken und den Gourmet-Restaurants seinen hohen Preis wert.
  • Auf der gegenüberliegenden Uferseite des Allersees befindet sich ein großräumiger Campingplatz in ruhiger Lage. Hinter dem Platz fliest der Mittellandkanal entlang, mehrere Brücken führen über das glasklare Wasser und laden zum Spazierengehen oder zu einer Radtour ein.
  • Für Wellnessfreunde empfehlen wir das Hotel An der Wasserburg. Günstig und zentral gelegen punktet das Hotel mit 59 Nichtraucherzimmern, Pool und einer entspannten Atmosphäre in der Goldbar.
  • Wer es ruhig und familiär mag wird sich im Hotel Fallersleber Spieker in der Fallersleber Altstadt wohlfühlen. Das 48-Zimmer-Hotel punktet durch ein reichhaltiges Frühstücksbuffet.

Unser Tipp: Buchen Sie eine Stadtführung um auch keines der Wolfsburg-Highlights zu verpassen. Weitere Informationen zu Sehenswürdigkeiten, Stadtführungen und Reiseangeboten finden Sie auf dem Portal wolfsburg-reisen.de.

Was Sie unbedingt in Wolfsburg sehen sollten

  • Blick in die Autostadt
    Blick in die Autostadt, © WMG Wolfsburg, Tim Schulze

    Die berühmteste Sehenswürdigkeit und das Highlight von Wolfsburg ist klar die Autostadt. Durch die zentrale Lage in der Stadt ist sie gut zu erreichen. Auf einer Fläche von 28 Hektar erstreckt sich einer der größten Freizeitparks von ganz Deutschland. Schon von Weitem sieht man die beiden Autotürme aus Glas, im Inneren befinden sich auf 20 Stockwerken Neuwagen der Marke VW. Hunderte Käufer holen in der Autostadt täglich ihre Neuwagen ab.

    Neben satten Grünflächen, angelegten Teichen und Sitzbänken, gibt es mehrere Ausstellungsräume mit Neuheiten und Museen, die Modelle aus vergangenen Zeiten ausstellen. Wer einen Führerschein besitzt und selber einmal hinter dem Steuer eines SUVs, wie z.B. einem Touareg oder Amarok, sitzen möchte, der sollte unbedingt eine Offroad-Fahrt mit einem professionell ausgebildeten Trainer machen. Ebenso kann man direkt nebenan erfolgreich den Geländeparcours meistern oder eine begleitete Fahrt mit den neusten Modellen durch die Innenstadt buchen.

  • Seit dem Jahr 2007 hat die Stadt ein Designer Outlet. Auf knapp 18.000 m² Verkaufsfläche und in über 90 Geschäften sind weltweit bekannte Markenprodukte zu erwerben.
  • Wer Spaß und Action will, sollte unbedingt den Allerpark besuchen. Auf dem Gelände des Erlebnisparks gibt es für Jung und Alt vieles zu entdecken. Neben sportlichen Attraktionen wie der EisArena, dem BadeLand, zahlreichen Fitnessgeräten unter freiem Himmel, einem Hochseilgarten und Beachvolleyfeldern gibt es einen riesigen Strand, mehrere Restaurants mit internationaler Küche und einen Fußweg, der einmal rund um den See führt. Ein großer Parkplatz an der Aller und vor der Volkswagen Arena bieten genug Parkmöglichkeiten.
  • Im Frühling und in den Sommermonaten ist das Fahrradfahren eine der tollsten sportlichen Aktivitäten im Raum Wolfsburg. Von Magdeburg bis Verden verläuft parallel zum namensgebenden Fluss der Aller-Radweg.
  • Staunen, experimentieren, berühren, begeistern, faszinieren – Seit über 15 Jahren ist die außergewöhnliche Erlebniswelt phaeno ein Fest für die Sinne und zieht Besucher weit über die Grenzen von Wolfsburg hinaus in seinen Bann. Über 350 Phänomene erwarten Sie in einem einzigartigen futuristischen Gebäude, das von der weltberühmten Architektin Zaha Hadid entworfen wurde und zu den zwölf wichtigsten modernen Gebäuden der Welt gehört.
  • Zeitgenössische und moderne Kunst finden Kunstliebhaber im Kunstmuseum Wolfsburg. Das 1994 eröffnete Museum ist u.a. Heimat von Werken der Künstler Carl Andre, John M Armleder, Christian Boltanski, Helmut Federle, Gilbert & George, Douglas Gordon, Andreas Gursky, Damien Hirst, Anselm Kiefer, Gerhard Merz, Mario Merz, Bruce Nauman, Panamarenko, Julius Popp, Neo Rauch, Cindy Sherman und Jeff Wall. Die Sammlung umfasst insgesamt mehr als 600 Werke.
  • Menschen, die an der Geschichte und Kultur der Stadt interessiert sind, kommen auch nicht zu kurz. In und um die Metropole sind einige Burgen und Schlösser zu finden. Am populärsten sind das Schloss Wolfsburg, nach der auch die Stadt benannt wurde, die Burg Neuhaus und das Schloss Fallersleben. Im Stadtteil Alt-Wolfsburg liegt das Schloss Wolfsburg, dort befinden sich neben dem Gebäude selbst das historische Stadtmuseum, die Städtische Galerie und der Kunstverein. Das Wasserschloss Fallersleben und die Burg Neuhaus können von neugierigen Besuchern besichtigt werden. Heute haben beide eigene Museen und veranstalten jährliche Events und Feste.

Wohin nach einem vollgepackten Tag?

Nach einem aufregenden Tag in Wolfsburg wird es Zeit dass Sie sich kulinarisch verwöhnen:

  • Gourmets denken bei Wolfsburg sicher direkt an das 3-Sterne Restaurant “Aqua” mit Küchenchef Sven Elverfeld.
  • Die besten Biere der Region finden Sie im “Altes Brauhaus zu Fallerleben” – Hier wird noch heute nach dem deutschen Reinheitsgebot gebraut. Passend dazu gibt es deutsche Klassiker. Vom Leberkäse bis hin zum Sauerbraten
  • Kreatives, leckeres und regionales Essen erwartet Sie im Hotel & Restaurant Brackstedter Mühle. Unser Tipp: Die Brackstedter Mühlenpfanne mit Medaillons von Rind, Schwein und Kalb – und dazu handgeschabte Spätzle
  • Eine umfangreiche Auswahl an Restaurants finden Sie natürlich auch in der Autostadt. Besonders hervorzuheben sind die hauseigenen Manufakturen mit leckeren Backwaren, der Kaffeerösterei und der Bio-Eismanufaktur in der Nähe des Škoda-Pavillons.

Eine Auswahl an weiteren schönen Restaurants finden Sie im Butler Gastronomieführer

Fazit: 

Wolfsburg ist eine aufstrebende moderne Stadt, die durch den Automobilsektor und den Namen Volkswagen weit über die deutsche Landesgrenze hinaus bekannt wurde. Sie konnten sich aber nun davon überzeugen, dass die Stadt noch viel mehr zu bieten hat. Die noch jugendliche Stadtgeschichte macht sie zu einem Unikat, die jeder einmal oder mehrmals in seinem Leben besucht haben sollte.

Thessaloniki – Hafenstadt mit Flair

Thessaloniki ist bereits beim Anblick eine Wucht: Die Stadt erstreckt sich mit vielen kleinen Häusern entlang des Meeres bis zum Akropolis-Hügel und ist die zweitgrößte Stadt Griechenlands. Die Metropole wird von den Einheimischen nicht als solche betrachtet, sondern als traditionsreiches Dorf mit viel Nationalstolz gesehen.

Schlendert man durch die Gassen und lässt sich durch die Altstadt treiben, so fällt auf, dass die Moderne hier frontal auf die Ursprünge byzantinischer Zeit trifft. Thessaloniki ist an Vielfalt kaum zu übertreffen. Während die Promenade entlang des Hafens sehr edel ist, sind in den Tiefen der Stadt noch Relikte der osmanischen Zeit zu sehen. Dieses besondere Flair macht die Stadt so sehenswert und bringt eine einzigartige Atmosphäre.

Anreisemöglichkeiten

Platia Aristotelous
Platia Aristotelous, historischer Platz in Thessaloniki, Bild: Igor Zuikov / shutterstock

Thessaloniki ist auf verschiedenen Wegen per Flugzeug, Auto oder mit Fernreisebussen erreichbar – abhängig vom persönlichen preislichen Budget sowie der verfügbaren Zeit.
Die größeren deutschen Städte bieten Direktflüge an, mit denen Besucher die Stadt in etwa zweieinhalb bis maximal drei Stunden Flugzeit erreichen. Vom Flughafen Thessaloniki bringen Busse oder Taxis die Reisenden weiter bis in die Innenstadt – diese Variante ist zeitsparend und bequem.

Von großen Städten fahren außerdem Fernbusse nach Thessaloniki, die meist relativ preisgünstig, aber auch entsprechend lange unterwegs sind. Wer keinen Zeitdruck hat, kann mit den Busunternehmen jedoch recht komfortabel und genussvoll reisen. Meist machen die Busse einen größeren Zwischenstopp in Wien und Bulgarien und sind insgesamt rund 30 Stunden unterwegs.

Fortbewegung in der Stadt

Die Erkundung der Stadt gestaltet sich recht einfach, da das Stadtnetz kompakt und zu Fuß gut machbar ist. Ein Tipp ist, im oberen Bereich zu beginnen und sich durch die schönen Gassen zum Meer hinunter zu arbeiten – dies ist besonders an heißen Tagen ratsam.
Das Busnetz ist mit Buslinie 50 auf Touristen spezialisiert und fährt entlang einer “Kulturellen Route” die wichtigsten Sehenswürdigkeiten an 16 Haltestellen an. Das Ticket hierfür ist sehr günstig und 24 Stunden gültig – entsprechend voll sind die Busse.
Acht Haltestellen werden zudem von roten Hop-On/Hop-Off-Bussen bedient, deren Nutzung auch Audioguides für genauere Erläuterungen der Sehenswürdigkeiten umfasst.
Wer nicht gut zu Fuß ist und auf volle Busse in der Hauptsaison keine Lust hat, kann auch klassisch auf Taxis zurückgreifen – jedoch auch etwas tiefer ins Portmonee.

Sehenswürdigkeiten in Thessaloniki

Der Weiße Turm

Der weiße Turm von Thessaloniki
Der weiße Turm von Thessaloniki, Bild: k_samurkas / shutterstock

1535 wurde der Weiße Turm erbaut und gilt bis heute als Wahrzeichen von Thessaloniki. Da er früher als Gefängnis und Folterkammer diente, bekam er den Namen “Der Rote Turm”, weil sein Dasein von vielen blutigen Gräueltaten gezeichnet war. Erst 1890 wurde er in “Der Weiße Turm” umbenannt – der Grund hierfür war einer der Häftlinge. Er erklärte sich bereit, den Turm in weißer Farbe zu streichen, wenn er dafür freikommt.
Mittlerweile beherbergt der Weiße Turm ein Museum über die byzantinische Kultur. Aufgrund seiner Lage am Meer, lässt sich ein Besuch des Turms perfekt mit einem Spaziergang an der fünf Kilometer langen Uferpromenade verbinden.

Zahlreiche Museen

Thessaloniki hat eine reiche kulturelle Geschichte, die in vielen Museen zu bewundern ist.
Das Archäologische Museum zeigt die Überreste, die bei den umfangreichen Ausgrabungen rund um die Stadt gefunden worden und gut erhalten sind. Ebenfalls sehr interessant ist das Museum für Kriegsgeschichte, welches alte Uniformen sowie Waffen und Verdienstorden sowie andere militärische Überbleibsel ausgestellt hat. Da Thessaloniki bis heute über eine recht große jüdische Gemeinde verfügt, ist die Geschichte der jüdischen Bevölkerung im Jüdischen Museum dokumentiert. Sehenswert sind auch die Museen für Fotografie und Film sowie das Olympische Museum, welches sich mit der Historie der Olympischen Spiele von der Antike bis zur Neuzeit beschäftigt.

Die Altstadt Ana Poli

Das historische Altstadtzentrum von Thessaloniki befindet sich im oberen Bereich der Stadt und lädt mit seinen engen Gassen, kleinen Tavernen und der tollen Atmosphäre zu einem Stadtbummel ein. Unterwegs befinden sich verschiedene griechische Kirchen, die Besuchern offen stehen sowie der erholsame Ort Pasha´s Gardens – eine gepflegte Grünanlage mit Springbrunnen und gemütlichen Sitzgelegenheiten.

Wochenmärkte

Für frische lokale Produkte dürfen die Märkte Kapani und Modiano keinesfalls ausgelassen werden. Sie liegen nebeneinander und haben eine unglaubliche Vielfalt an frischem Obst und Gemüse, Gewürzen, Antipasti, fangfrischem Fisch, guter Wurst und Bauernkäse. In unmittelbarer Umgebung laden gemütliche Tavernen zum Essen, auf einen Espresso oder ein kühles Getränk ein, sodass sich der Marktbesuch ideal abrunden lässt.

Sehenswürdigkeiten der Umgebung

Pella und Vergina

Pella und Vergina waren früher die Hauptstädte von Mazedonien und sind heute beliebte archäologische Stätten mit sehenswerten Relikten. Nur eine Autostunde von Thessaloniki entfernt, sind sie ein gutes Tagesausflugsziel. Alte Königsgräber, Schmuckstücke, Mosaike und die königlichen Gemäuer sind gut erhalten und lohnen den Besuch.

Halbinsel Sithonia mit dem Berg Athos

Lange Strände, glasklares Wasser und kleine Küstenorte, die zum Verweilen einladen: Das ist die Halbinsel Sithonia. Weiterhin lockt sie mit purer Natur und mediterraner Vegetation und ist in der Nebensaison perfekt zum Wandern geeignet.

Geheimtipps für Thessaloniki

Zu Beginn der Stadterkundung lohnt es sich, den Sonnenaufgang vom Heptapyrgion zu genießen. Dies ist eine Festung, in deren Nähe ein kleines Café ist – perfekt, um einen ersten Kaffee für den Blick über Thessaloniki zu holen.

Wer Stille genießen kann, sollte das Vlatades Kloster nicht verpassen. Es zählt zum UNESCO Weltkulturerbe und hat einen sehr schönen Innenhof, der für eine Pause im Schatten einlädt.

Mackinac Island – Erholung in Michigangs natürlichem Inselpanorama

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Auf etwa 11 Quadratkilometern zwischen Michigan- und Huronsee befindet sich Mackinac Island: Eine autofreie Insel, die zu den populären Reisezielen in Michigan gehört. Wer unweit der Grenze zu Kanada in der US-amerikanischen Natur Erholung sucht, kann auf Mackinac Island einen entschleunigten Urlaub verbringen. Zum Sightseeing eignen sich Highlights wie das Grand Hotel und das Fort Mackinac, die besondere Natur der Insel entfaltet sich hingegen im Mackinac State Park. Das faszinierende Eiland ist schon lange ein beliebtes Naherholungsziel für die Anwohner Michigans. Reisende können hier einen faszinierenden Geheimtipp im nördlichen US-Bundesstaat entdecken.

Mackinac – Ein Ort US-amerikanischer Geschichte

Blick auf Mackinac Island, Michigan
Blick auf Mackinac Island, Bild: mivod / shutterstock

Bereits zu prähistorischer Zeit war Mackinac besiedelt, später lebte hier das einheimische Volk der Anishinaabe, bis europäische Siedler das Gebiet im 17. Jahrhundert vereinnahmten. In der Entstehungsgeschichte der USA spielte Mackinac keine untergeordnete Rolle: Das örtliche Fort nahm sowohl im Unabhängigkeitskrieg sowie auch während des Amerikanischen Bürgerkriegs eine elementare strategische Rolle ein. Doch Mackinac ist nicht bloß historisch bedeutsam, die Insel nimmt eine geographische Sonderrolle ein: Zentral situiert zwischen den beiden großen Halbinseln von Michigan, entfaltet sich Mackinac am Übergang zwischen Michigan- und Huronsee. Von einer wichtigen Festungsposition bis zum modernen Urlaubsort: Mackinac hat in seiner Geschichte eine facettenreiche Evolution durchgemacht. Heute gilt die Heimat von nur etwa 500 Einwohnern für Einheimische nicht nur als erholsames Highlight, sondern von internationalen Besuchern auch als touristischer Geheimtipp im Herzen von Michigan.

Küste und Nationalpark – Die Natur von Mackinac

Etwa 80 Prozent der Insellandschaft von Mackinac werden vom Mackinac Island State Park eingenommen, der sich auf 7,3 Quadratkilometern erstreckt. Seine Natur entfaltet sich vor allem im Norden der Insel und reicht bis in das Stadtgebiet von Mackinac. Ursprünglich wurde der Park im Jahr 1875 als Mackinac National Park gegründet. Damals war er der erst zweite Nationalpark der USA nach dem berühmten Yellowstone Nationalpark. Viele der historischen Bauwerke der Insel sowie die besonderen Naturformationen entfalten sich heute im Parkgebiet. Als eine Art natürliches Wahrzeichen fungiert der Arch Rock, der auf einer Höhe von 45 Metern über dem Meeresspiegel einen natürlichen Bogen aus Kalkstein bildet. Das Fotomotiv, bereits Ende des 19. Jahrhunderts auf historischen Postkarten verewigt, gehört ebenso zum Parkgebiet wie die Höhlenformationen der Skull Cave und der Devil’s Kitchen. Von Weitem ist auch der 23 Meter hohe Fels Sugar Loaf zu sehen. Durch die Insel führen einige schöne Wanderrouten, als populär gelten zudem Radtouren auf der autofreien Insel. Alternativ zu den Spaziergängen zu Fuß und den Radtouren gehören Kutschen zu den insbesondere bei Touristen beliebten Fortbewegungsmitteln auf Mackinac.

Grand Hotel und Fort Mackinac – Sehenswertes auf Michigans Ferieninsel

Neben der Natur hat die Insel einige bemerkenswerte Bauwerke vorzuweisen. Zu den bekanntesten gehört das Grand Hotel der Insel, dessen architektonische Wurzeln bis in das 19. Jahrhundert zurückreichen. Dass hier mehrere US-Präsidenten sowie Thomas Edison und Mark Twain verweilten, unterstreicht die Bedeutung des Ortes. Weitere Besonderheit des Bauwerks: Die Veranda des Grand Hotel auf Mackinac Island gilt als größte Veranda der Welt. Historisch interessant ist daneben das Fort Mackinac, das im 18. Jahrhundert errichtet wurde und heute als Museum hunderttausende Besucher im Jahr anzieht. Das Fort spielte unter anderem im Britisch-Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg von 1812 eine Schlüsselrolle.

Als ein Wahrzeichen der Insel präsentiert sich heute zudem die Kirche St. Anna bzw. Sainte Anne Church am Ufer von Mackinac. Das eindrucksvolle römisch-katholische Bauwerk entstand im Jahr 1874 und prägt noch heute das Antlitz der Insel. Wer auf seiner Urlaubstour im Herzen der Insel Shoppen oder Flanieren möchte, kann den historischen Kern der Ortschaft besuchen: Die Main und Market Street der Insel beherbergen einige interessante Shops und Restaurants zur Einkehr. Zwischen Natur, Sightseeing und kulinarischer Entspannung hat die Insel so facettenreiche Möglichkeiten zur Erholung zu bieten.

Tierische Bewohner – Mackinac als Insel der Schmetterlinge

Blick auf den Huron-See durch Arch Rock
Blick auf den Huron-See durch Arch Rock, Bild: gg5795 / shutterstock

Eine Besonderheit von Mackinac wurde jedoch noch nicht erwähnt: Gleich zwei Schmetterlingshäuser machen die Insel zu einem Refugium für die farbenfrohen Falter. Aus guten Gründen kann Mackinac daher als eine Insel der Schmetterlinge gelten. Da wäre das Butterfly House & Insect World im Mission District der Insel. Es gilt als das ältestes Schmetterlingshaus dieser Art in Michigan und drittältestes der USA. Hunderte Schmetterlinge von vier Kontinenten bewegen sich hier innerhalb von hunderten Quadratmetern und machen das Butterfly House & Insect World zu einem beliebten Ausflugsziel der Insel. Zugleich lässt sich in Surrey Hill auf der Insel auch das Wings of Mackinac entdecken, das tropischen und einheimischen Schmetterlingen ein Heim bietet. Ziel der faszinierenden Schmetterlingshäuser ist es auch, Besucher über die Besonderheiten und Lebensweisen der Schmetterlinge aufzuklären.

Unweit des Hafens von Mackinac ruht die kleine Insel Round Island, an der populäre Fährtouren des Sees vorbeiführen. Besonderheit der Insel: Der alte Leuchtturm Round Island Light, der ein beliebtes Fotomotiv der Region darstellt. Die Natur und die historischen Bauten von Mackinac Island haben schon immer die Aufmerksamkeit von Kameras auf sich gezogen. So verwundert es wenig, dass in der beschaulichen Inselregion verschiedene Filme unter anderem mit Esther Williams, Christopher Reeve, Jane Seymour und Christopher Plummer entstanden. Mit ihrem faszinierenden Urlaubslflair weiß die Insel mittlerweile nicht nur Anwohner von Michigan, sondern auch Besucher aus aller Welt in ihren touristischen Bann zu ziehen.

San Gimignano – wo sich die Gegenwart in der Vergangenheit spiegelt

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San Gimignano – allein das Wort zerfließt auf der Zunge, und wer über das grobe Kopfsteinpflaster dieser toskanischen Perle bummelt, der spürt sehr bald, dass sich hier die Gegenwart in der Vergangenheit spiegelt. Im Schatten der imposanten Geschlechtertürme ist das Mittelalter präsent, und kaum ein Besucher kann sich der Erhabenheit dieser Kulisse entziehen. Zweifellos ist San Gimignano so etwas wie das Aushängeschild der Provinz Siena. Mit einer einzigartigen Skyline und einem geschichtlich bedeutenden Stadtkern. Das historische Gewand der an Sehenswürdigkeiten reichen Stadt ist umgeben von einer trutzigen Mauer, die die Stürme der Jahrhunderte weitgehend unbeschadet überstand.

Die Fahrt ins Manhattan der Toskana

In der Toskana kommt man am besten mit dem Auto voran. Der nächstgelegene Flughafen ist der Flughafen Florenz. Er befindet sich circa 60 Kilometer entfernt von San Gimignano. Eine Fahrt mit dem Bus kostet fünf bis zehn Euro, allerdings fahren in der Toskana nicht viele öffentliche Verkehrsmittel, weshalb ein Leihwagen die bessere Alternative ist. Während der Anfahrt durch die Provinz Siena ist die Stadt schon von Weitem zu erkennen. Heute ragen 13 von ehemals 72 Türmen in die Höhe und zeigen, welchen Stellenwert die Stadt im Mittelalter hatte. Die Türme wurden von Adelsfamilien erbaut und zeigten deren Status. Die Familie mit dem höchsten Turm hatte das meiste Ansehen. Die meisten Gebäude der Stadt stammen aus dem 11. oder 12. Jahrhundert. Im 16. Jahrhundert verfügte der damalige Großherzog, dass innerhalb der Stadt keine neuen Gebäude erbaut werden dürfen. Seitdem ist die Zeit quasi stehen geblieben. Im Jahr 1990 wurde die Stadt zum Weltkulturerbe der UNESCO ernannt. Die Stadt liegt auf einem Hügel und bietet einige gute Aussichtspunkte über die nahe Umgebung. Die Anziehungskraft der Stadt liegt nicht nur in der Altstadt, sondern auch in der Landschaft.

Ein Spaziergang durch die Altstadt

Die Altstadt von San Gimignano ist autofrei und lädt zum gemütlichen schlendern ein. Am südlichen Ende der Altstadt befindet sich die Piazza Martiri de Montemaggio, hier gibt es einige Parkplätze. Ein paar Meter entfernt befindet sich mit dem Porta San Giovanni das ehemalige Haupttor der Stadt und die Reise ins Mittelalter kann beginnen. Das Tor wirkt imposant und ist gut erhalten. Entlang der Via San Giovanni befinden sich viele kleine Geschäfte und Museen. Touristen verbringen gern mehrere Stunden in dieser Straße, denn hier gibt es viele Souvenirläden, kleine Cafés, Museen und andere Läden. Am Ende der Straße befindet sich die Kirche Resti Chiesa San Francesco, ein sehenswerter Sakralbau aus dem Mittelalter. Das Tor Arc dei Becci befindet sich am Eingang des Piazza della Cisterna. Dieser Platz ist dreieckig und wird umsäumt von antiken Steinhäusern. Hier befindet sich die Gelataria Dondoli, ein sehr berühmtes Eiscafé. In der Mitte des Platzes befindet sich eine mittelalterliche Zisterne. In nördlicher Richtung liegt der größte Platz San Gimignanos, der Piazza del Duomo. Der Platz liegt inmitten der großen Stiftskirche und sieben Türmen. Der Platz gilt als Zentrum der Stadt und es lohnt sich, das Geschehen von den großen Treppen der Kirche aus zu betrachten. Mit einem Glas Wein oder einem Eis machen Einheimische und Touristen eine kurze Pause vom bunten Treiben. Am nördlichen Ende des Platzes befindet sich der Kirchturm. Er ist der höchste Turm der Stadt und bietet einen tollen Blick über San Gimignano und die Umgebung. Es lohnt sich, die 250 Stufen der Treppe zu bewältigen.

Ein autofreier Bummel durch die Geschichte

Das “Manhattan des Mittelalters” sollte man auf Schusters Rappen entdecken, denn die Altstadt San Gimignanos, die zum Weltkulturerbe der UNESCO geadelt wurde, ist autofrei. Unweit der Piazza Martiri de Montemaggio finden die Besucher größere Parkplätze. Durch die Porta San Giovanni, einem der Haupttore aus dem 13. Jahrhundert, beginnt dann der Spaziergang durch eine Stadt, die ihren mittelalterlichen Charme gepflegt und bewahrt hat. Im Süden von Florenz war dies ehemals ein geschäftiger Marktplatz, wo die Bauern der Umgebung ihre Produkte präsentierten. Überragt wurden die Häuser im 12. und 13. Jahrhundert von den sogenannten “Geschlechtertürmen”. Sie galten als steinerne Zeugen vom Wohl der einflussreichen Familien dieser Stadt. Aber sie legten auch Zeugnis ab vom Zwist des Adels, der sich in der Höhe seiner Wohn- und Verteidigungstürme gegenseitig überbot.

Station für Pilger auf dem Weg nach Rom

Altstadt San Gimignano
Unterwegs in der Altstadt, Bild: Catarina Belova / shutterstock

Der imposanteste der bis heute enthaltenen Türme, der die Macht der hier residierenden Geschlechter symbolisierte, reckt sich bis in eine Höhe von 54 Metern. Ursprünglich sollen es im 13. und 14. Jahrhundert über siebzig solcher schlanken Bauwerke gewesen sein, die das Bild des mittelalterlichen San Gimignano prägten. Staunend standen dort die Pilger vor diesen Bauwerken. Sie wählten einen ganz besonderen Ort über den Tälern des Val d’Elsa als Station auf ihrem beschwerlichen Weg vom Norden Europas nach Rom. Die historische Via Francignena, die “Frankenstraße”, war der Mittelpunkt dies Ortes und gespickt mit einfachen Herbergen, Gaststätten und Krankenhäusern. Die Blütezeit San Gimignanos währte allerdings kaum länger als eineinhalb Jahrhunderte. Der Pest folgte für die Gemeinde die Unterwerfung des mächtigen Nachbarn Florenz und schließlich die Bedeutungslosigkeit.

Das Gepräge des Mittelalters blieb erhalten

Davon hat sich San Gimignano nicht zuletzt dank des internationalen Tourismus längst erholt. In der Altstadt leben heute lediglich noch 1.500 Menschen. Sie sind sympathische – aber auch geschäftstüchtige – Gastgeber von rund drei Millionen Gästen jährlich. Einen kräftigen Popularitäts-Schub erhielt der eindrucksvolle Ort durch das Prädikat der UNESCO im Jahr 1990, und die Auszeichnung zum Weltkulturerbe ermunterte die Behörden, etliches zu restaurieren, was zu verfallen drohte. Allerdings waren die Planer bemüht, das mittelalterliche Gepräge von San Gimignano zu erhalten und keinerlei Kompromisse einzugehen. Und so präsentieren sich der Palazzo del Podestá und der Palazzo del Popopolo mit ihrem unvergänglichen Charme alter Zeiten. Das gilt auch für die Piazza della Cisterna, die ihren Namen einem hier kaum zu übersehenen historischen Brunnen verdankt.

Dante kam als Botschafter der Metropole Florenz

San Gimignano
Bild: canadastock / shutterstock

Zu allen Zeiten war San Gimignano das Ziel der florentinischen Künstler-Garde, die sich hier auf Fresken oder Tafeln verewigte. Auch der Philosoph Dante Alighieri, Schöpfer der “Göttlichen Komödie”, hielt sich hier im Jahr 1300 als Botschafter der Metropole Florenz auf. Er residierte in der “Sala del Consiglio”, dem Empfangssaal des sehenswerten Palazzo Comunale, im Herzen der mittelalterlichen Stadt und unweit der Stiftskirche Maria Himmelfahrt. Die dort zu sehenden Fresken sind Meisterwerke der Florentiner und Sienesischen Kunstschule. In der Blütezeit San Gimignanos war es der Handel mit Safran, der die Menschen dieser Stadt wohlhabend werden ließ. Die Türme der Stadt dienten den reichen Patriziern als Wohnung und als Anlage zur Verteidigung. Fast alle hatten eine Grundfläche in Form eines Quadrats und entsprachen auch zu damaligen Zeiten nicht dem normalen Wohnkomfort. Allerdings hatten es Eindringlinge schwer, sich eines solchen Turms zu bemächtigen, denn bei einer Bedrohung retteten sich die Besitzer über Strickleitern in die nächste Etage. Der Bauwut des Adels wurde eines Tages Einhalt geboten, weil sich Mängel an der Statik bei einigen Türmen bemerkbar machten. Fortan durfte kein Turm höher gebaut werden als der des Rathauses Torre Grossa.

Ein Glas Vernaccia zum Sonnenuntergang

14 dieser Geschlechtertürme sind bis heute die weithin sichtbaren Aushängeschilder von San Gimignano. Als ältester gilt der Torre Rognosa, was mit “Räudiger Turm” zu übersetzen ist. Dieser Name erinnert offenbar daran, dass das Gebäude einige Zeit als Kerker diente. Nach dem Dekret der Behörden, wonach die Türme nicht mehr in den Himmel wachsen durften, entschlossen sich die Familien Salvucci und Ardinghelli, gleich zwei Türme zu errichten, um ihren Machtanspruch zu manifestieren. Wer bei einem Besuch der mittelalterlichen Stadt tiefer eindringen möchte in die Kunstgeschichte, der sollte sich zu den Museen San Gimignanos begeben. Im Museo Civico werden Kunstwerke aus der Epoche zwischen dem 13. und 15. Jahrhundert ausgestellt. Stolz ist die Gemeinde aber auch wegen seiner zahlreichen erstklassigen Restaurants, wo sich die Kulinarik der Toskana auf den Speisekarten wiederfindet. So mancher Urlauber beschränkt sich allerdings auf eine Auszeit im Schatten eines Torbogens oder genießt auf der alten Stadtmauer zum Sonnenuntergang ein Glas des berühmten Vernaccia, der hier schon im Mittelalter geerntet wurde.

Nicht nur die Altstadt ist sehenswert

In der Umgebung San Gimignanos gibt es einige Wanderwege. Die sogenannte Panoramarunde ist 8,8 Kilometer lang und führt einmal um das Zentrum der Stadt. Hier bieten sich viele verschiedene Perspektiven auf die Skyline. In der Umgebung befinden sich viele Weinberge und Olivenhaine. Die gastfreundlichen Betreiber laden gern auf eine Probe ein. Es gibt viele kleine Restaurants, die lokale Spezialitäten servieren und heimische Lebensmittel verarbeiten. Das Personal ist sehr nett und teilweise sogar deutschsprachig. Es werden regelmäßig Weinproben angeboten und der leckere Wein der Toskana kann direkt beim Gut erworben werden. In der Umgebung sitzen einige Künstler und bringen die malerische Umgebung und die Skyline auf Leinwand und Papier. Die Bilder können direkt bei den Künstlern erworben werden und sind eine schöne Erinnerung an den Urlaub in der Toskana.

Ras Al Khaimah gehört zu den Vereinigten Arabischen Emiraten

Ras Al Khaimah am Persischen Golf ist das nördlichste der Vereinigten Arabischen Emirate. Seine gleichnamige Hauptstadt ist die sechstgrößte Stadt in den Emiraten. Sie wird durch einen Bach in die Altstadt im Westen und Al Nakheel im Osten geteilt. Die beeindruckende Altstadt in traditioneller orientalischer Bauweise aus Korallenstein liegt auf einer schmalen Landzunge zwischen dem Persischen Golf und einer Lagune. Der Name Ras Al Khaimah bedeutet Spitze des Zeltes und nimmt Bezug auf die ursprüngliche Lebensweise der Beduinen in Hütten und Zelten. Mittlerweile entwickelt sich die Region zunehmend zu einem beliebten Touristenziel.

Eine verborgene Perle am Persischen Golf

Zayed Moschee in Ras al-Khaimah
Zayed Moschee in Ras al-Khaimah, Bild: Philip Lange / shutterstock

Ras Al Khaimah ist ein wahres Urlaubsparadies am Meer. Warmes, klares Wasser und ein seichtes Ufer laden zum Schwimmen ein. Sonnenschein, blauer Himmel und ein goldener Traumstrand schaffen perfekte Voraussetzungen für einen unvergesslichen Badeurlaub. Den Flamingo Beach an der Westküste der Vereinigten Arabischen Emirate lieben nicht nur Sonnenanbeter und Wassersportler, sondern wegen seiner reizvollen Landschaft und Mangroven-Inseln auch Naturliebhaber. Der Strand mit seinem feinen weißen Sand verfügt unter anderem über einen Beachvolleyballplatz mit Flutlicht. Ein sehenswertes Schauspiel liefern die Kamele, wenn sie zum Meer laufen, um im lauwarmen Wasser des Golfs ein Bad zu nehmen.

Weil es im Vergleich zu Dubai und Abu Dhabi von deutlich weniger Touristen besucht wird, gilt das Emirat noch als ein Geheimtipp. Dennoch besitzt die aufstrebende Region eine gute touristische Infrastruktur und luxuriöse Resorts entlang der Küste. Außer eindrucksvollen Einkaufszentren wie die Al Hamra Mall oder Manar Mall gibt es zahlreiche erlesene Restaurants. Ihren eigenen Charme besitzen die authentischen orientalischen Souks, wie die Geschäftsviertel arabischer Städte genannt werden. Auf den Basaren bieten lokale Händler an farbenfrohen Marktständen ihre Waren an, darunter zauberhafte exotische Souvenirs.

Spannende Attraktionen findet man weiter im Inland von Ras Al Khaimah. Eine Fahrt durch mondähnliche Wüstenlandschaften, verlassene Dörfer und die kargen felsigen Wadis zum spektakulären Gipfel des Jebel Jais ist ein wahrhaft magisches Erlebnis. Kurz vor dem Gipfel befindet sich eine Aussichtsplattform, die einen atemberaubenden Blick auf das Hajar-Gebirge, die Wüstenlandschaft und den Golf bietet.

Auf dem höchsten Berg der Vereinigten Arabischen Emirate liegt das Bear Grylls Explorer Camp. Hier findet man den spannenden Hochseilgarten Jais Ropes Course. Mit der weltlängsten Seilrutsche Jais Flight gleitet man mit einer atemberaubenden Geschwindigkeit über zerklüftete Berggipfel und durch tiefe Schluchten. Die komfortablen Bobs der Jais Sledder gleiten auf bodennahen Schienen das Gebirge hinunter. Sie erreichen bis zu 40 Stundenkilometer und bieten dabei herrliche Panorama-Blicke auf die spektakuläre Küste.

Inmitten der sanft geschwungenen Dünen der Wüste von Ras Al Khaimah liegt die Heimat der stolzen arabischen Pferde, das Al Wadi Equestrian Adventure Centre. Es liegt in einem Naturschutzgebiet für das empfindliche Ökosystem der Wüste. In der unberührten Natur trifft man nicht selten einheimische Tiere wie Oryx-Antilopen, Kamele, Wüstenfüchse und Wüstenkatzen an.

Neben einer beeindruckenden Landschaft mit exotischer Natur und einer faszinierenden Tierwelt bietet Ras Al Khaimah zahlreiche interessante und geschichtsträchtige Ausflugsziele.

Ein Land mit einer langen Geschichte und uralten Traditionen

Dhayah Fort, Ras Al Khaimah
Dhayah Fort, Bild: Creative Family / shutterstock

Tief in den Dünen der endlosen Sandwüste von Ras Al Khaimah befindet sich das Bassata Beduinen Camp, die Nachbildung eines typischen Beduinendorfes. Bassata bedeutet Einfachheit. Gemeint ist damit die traditionelle Lebensweise der Wüstennomaden. Besucher bekommen die Gelegenheit, das Leben und die Traditionen der Beduinen kennenzulernen. Dazu gehört auch ein Ritt in einer Kamelkarawane.

Im Nordosten, auf einer Bergkuppe inmitten der kargen Berge und fruchtbaren Dattelwadis von Ras Al Khaimah erhebt sich das Dhayah Fort. Die einzige noch erhaltene Festung der Emirate stammt aus dem 18. Jahrhundert. Sie liegt in einer Oase und bietet einen spektakulären Blick von den Bergen über Palmen und grünes Land bis zum benachbarten Oman und zum Meer.

Al Jazirah Al Hamra, die rote Insel ist das einzige verbliebene historische Perlendorf in der gesamten Golfregion. Der Ort war ursprünglich eine Gezeiteninsel und um 1830 Heimat von 200 Einwohnern, die hauptsächlich in der Perlenfischerei tätig waren. Mittlerweile ist die Stadt ein Freilichtmuseum, das jedoch weder beaufsichtigt noch instand gehalten wird.
Das Nationalmuseum von Ras Al Khaimah, das in einem jahrhundertealten Fort untergebracht ist, beherbergt regionalgeschichtliche und archäologische Ausstellungen. Die archäologischen Ausgrabungen in mehr als 1000 Stätten belegen einen regen Handel in der Region mit Indien, China und Mesopotamien seit 5.000 vor Christus. Zahlreiche antike Monumente zeugen vom Ursprung des Emirats. In der Nähe des Fischmarktes steht die Mohammed Bin Salem Moschee, eine der ältesten und bedeutendsten in den Emiraten. Interessanterweise fehlt ihr das typische Minarett.

Von der Spree bis an die Ruhr – die größten Städte Deutschlands

Sie träumen von einer Städtereise, haben aber keine Lust auf einen langen Flug? Die größten Städte in Deutschland haben einiges zu bieten und sind bequem per Bahn zu erreichen. Eine Currywurst in Berlin, ein Fischbrötchen in Hamburg oder ein Altbier in Düsseldorf, lassen Sie sich inspirieren.

Berlin – Hauptstadt mit wechselvoller Geschichte

Die deutsche Hauptstadt ist immer eine Reise wert. Hier wird ständig gebaut und kaum eine Stadt hat sich in den letzten Jahren so stark verändert. Neben den klassischen Sehenswürdigkeiten wie dem Reichstag, dem Brandenburger Tor oder dem Alexanderplatz, lohnt sich ein Besuch des neuaufgebauten Stadtschlosses, das verschiedene Ausstellungen beherbergt. Geschichtsinteressierte kommen in der East Side Gallery oder auf der Museumsinsel auf ihre Kosten. Eine gelungene Mischung aus Geschäften, Kultur und Nachtleben findet man in den Hackeschen Höfen und auf dem Hackeschen Markt.

Hamburg – die nordische Perle

Hamburg, Alster
Blick auf die Alster in Hamburg, Bild: Allard One / shutterstock

Im Hamburger Hafen mit dem Blick auf riesige Containerschiffe und luxuriöse Kreuzfahrtschiffe bekommt der Besucher das Flair der großen weiten Welt zu spüren. Selbst wer nur einen Tag in der Hansestadt Hamburg ist, sollte sich eine Hafenrundfahrt und einen Rundgang durch die Speicherstadt, die zum Weltkulturerbe gehört, nicht entgehen lassen. Auf dem Fischmarkt verkaufen Marktschreier mit rauem Charme ihre Produkte. Am Abend lohnt sich ein Ausflug auf die Reeperbahn, der sündigsten Meile der Welt. Wer mehr Zeit hat, kann in Hamburg eine ganze Weltreise machen – im Miniaturwunderland.

München – viel mehr als das Oktoberfest

Marienplatz München
Blick auf den Marienplatz in München, Bild: S-F / shutterstock

Wer an die bayrische Landeshauptstadt denkt, stellt sich zuerst Männer in Lederhosen mit einem Weißbier im Hofbräuhaus vor. Doch neben dem Oktoberfest, dem größten Volksfest der Welt, und den zahlreichen Biergärten bietet München sehr viel mehr. Burgen und Schlösser wie Schloss Nymphenburg laden zu einer Zeitreise ein und Kunstinteressierte kommen in den vielseitigen Museen auf ihre Kosten. Hier gibt es ein beeindruckendes Angebot von Technik im Deutschen Museum bis klassischen Kunst in der Alten Pinakothek. Nicht entgehen lassen sollte man sich die Altstadt mit dem Marienplatz und der Frauenkirche. Eine Reise wert ist München in der Weihnachtszeit, wenn dort der Christkindlmarkt stattfindet und alles festlich beleuchtet ist.

Köln – willkommen in der Domstadt

Köln, Rhein & Kölner Dom
Blick über den Rhein auf den Kölner Dom, Bild: ESB Professional / shutterstock

Wer Köln mit dem Zug besucht, und den Hauptbahnhof verlässt, sieht in sofort: den Dom, ein Meisterwerk der gotischen Architektur und das Highlight der Stadt. Besucher, die sich für die Geschichte der Stadt interessieren gehen in das nahe gelegene römisch-germanische Museum, in dem Fundstücke von der Römerzeit bis ins frühe Mittelalter präsentiert werden. Nicht entgehen lassen sollte man sich einen Spaziergang am Rhein und einen Besuch im Schokoladenmuseum. Ein echter Geheimtipp ist der Melaten-Friedhof mit seinen imposanten Denkmälern und eindrucksvollen Parkanlagen. Ein ganz anderes Gesicht zeigt die Stadt im Karneval. Millionen von Menschen feiern von Weiberfastnacht bis Veilchendienstag in bunten Kostümen.

Frankfurt – zwischen Skyline und historischer Altstadt

Gerechtigkeitsbrunnnen
Der Gerechtigkeitsbrunnen am Römer, Bild: Pigprox / shutterstock

Frankfurt am Main ist eine Stadt der Gegensätze. Schon bei der Anreise fällt die eindrucksvolle Skyline mit den glitzernden Hochhausfassaden ins Auge. Daneben besitzt die Metropole am Main historische Sehenswürdigkeiten. Der Römer, das Frankfurter Rathaus mit dem schmucken Kaisersaal, ist eines der schönsten und ältesten Deutschlands. In der Neuen Altstadt wurden bis 2018 Teile der einst größten mittelalterlichen Altstadt Deutschlands rekonstruiert. Die Paulskirche, in der die Nationalversammlung die erste demokratische Verfassung für Deutschland schuf, kann heute besichtigt werden. Besonders lohnt sich ein Besuch der Stadt im Oktober, wenn die alljährliche Buchmesse stattfindet.

Stuttgart – Autos und Weinberge

Stuttgarter Schlossplatz
Der Stuttgarter Schossplatz, Bild: lebasi0601 / shutterstock

Stuttgart ist ein wichtiger Wirtschaftsstandort, geprägt von den Automobilfirmen Porsche und Mercedes-Benz. Dennoch ist die Landeshauptstadt Baden-Württembergs überraschend grün. Neben Weinbergen und Tälern laden der Schlossgarten und die Hohenheimer Gärten zum Verweilen ein. Die Wilhelma, Zoo und Botanischer Garten in einem, ist ebenfalls eine Oase in der Stadt. Die Stadt ist beliebt bei Architekturfreunden. Die Stadtbibliothek, die sich nachts in eine blaue Lichtskulptur verwandelt, ist eine der schönsten Bibliotheken weltweit. Die Weissenhofsiedlung, die in den 20er-Jahren entstand, ist eine Blaupause für funktionales Wohnen. Einen hervorragenden Blick über die Stadt genießt man von der Aussichtsplattform des Fernsehturms. Bei gutem Wetter kann am von hier die Schwäbischen Alb sehen.

Düsseldorf – Mode und die längste Theke der Welt

Düsseldorf Rhein
Blick auf das Rheinufer in Düsseldorf, Bild: Romas_Photo / shutterstock

Kaum eine Großstadt ist so vielseitig wie Düsseldorf. Hier flanieren die Reichen und Schönen auf der Königsallee, das Partyvolk feiert in der Altstadt an der längsten Theke der Welt und Musikfans genießen Konzerte in der Tonhalle oder im Opernhaus. Jedem der 50 Stadtteile hat seinen eigenen Charme. Nicht entgehen lassen sollten Sie sich den von renommierten Architekten entworfenen Medienhafen und das japanische Viertel rund um die Immermannstraße.

Dortmund – eine Fußballhauptstadt

Dortmunder U
Das Dortmunder U – Zentrum für Kunst und Kreativität, Bild: Hernan J. Martin / shutterstock

Der Fußball prägt diese Stadt im Ruhrgebiet. Zu jedem Heimspiel des BVB verwandelt sie sich in ein Meer aus Gelb und Schwarz. Das deutsche Fußballmuseum können auch Fans anderer Mannschaften genießen. Doch Dortmund hat mehr zu bieten. Ein stück Industriegeschichte lässt sich beispielsweise in der Zeche Zollern besichtigen. Viele Gebäude wurden hier aufwendig restauriert und die Aussicht vom Förderturm ist einmalig. Das kreative Herz der Stadt schlägt im Dortmunder U. Neben dem Museum Ostwall gibt es hier ein Restaurant und einen Club. Dortmund ist grüner, als der Ruf der Stadt vermuten lässt. Naturfreunde kommen bei einer Wanderung an der Ruhr oder bei einem Ausflug zum Phönix-See auf ihre Kosten.