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Dienstag, März 31, 2026
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Pattaya – Thailands Partyhochburg kann so viel mehr

Pattaya, in der Provinz Chon Buri, liegt an der Küste des Golfs von Thailand, 160 km von der Hauptstadt Bangkok entfernt. Die Stadt ist als Partyhochburg verschrien. Nirgends sonst reihen sich so viele angesagte Clubs, Bars und Restaurants aneinander wie hier, an der Ostküste Zentralthailands. Doch die Region hält viele Überraschungen bereit. Ein Urlaub in Pattaya verspricht Abwechslung, Spaß und kulturelle Vielfalt.

Pattaya – Vom Fischerdorf zur Partymeile

Bevor der Tourismus in Pattaya Einzug hielt, war die Stadt ein verschlafenes Fischerdorf mit nur wenigen Einwohnern. Damals wohnten die Einheimischen noch in kleinen Holzhütten, die auf Stelzen standen. Die Menschen sicherten sich ihren Lebensunterhalt mit dem Verkauf von Fisch und anderen Meerstieren. Andere arbeiteten auf nahegelegenen Salzfeldern.

Der Aufschwung begann erst in den 60er Jahren. Während des Vietnamkrieges baute die US-Marine im nahegelegenen Sattahip einen großen Marinestützpunkt mit Flughafen. US-Marines besuchten in ihrer Freizeit die umliegenden Orte und kamen immer öfters an den Strand von Pattaya. Bald darauf wurde die Bucht von Pattaya ganz offiziell zur R&R-Area ernannt.

Das Nipa Lodge Hotel wurde gebaut. Hier erholten sich die US-Marines von ihren Einsätzen in Vietnam. Nach überstandenem Krieg wurde die US-Basis abgebaut, die Soldaten zogen ab. Doch waren längst erste Touristengruppen auf die wundervollen Sandstrände von Pattaya aufmerksam geworden. Pattaya entwickelte sich in den darauffolgenden Jahren rasant. Heute zählt Pattaya zu den Tourismus-Hochburgen Asiens.

Das Klima in Pattaya

Pattaya Strand
Bild: chuyuss / shutterstock

Das tropische Klima im Osten Thailands unterteilt das Jahr in drei Jahreszeiten: November bis Februar herrschen angenehm, warme Temperaturen von 20 bis 30 Grad. Die Luftfeuchtigkeit ist mit 50 % für Europäer auszuhalten. Ende Februar bis Ende Mai wird es sehr heiß in der Stadt. Die Temperaturen steigen auf bis zu 40 Grad, die Luftfeuchte erreicht 75%. Danach folgt die heiße Regenzeit. Sie dauert von Juni bis Oktober. Nun steigt die Luftfeuchtigkeit auf 90% an, bei Temperaturen zwischen 25-35 Grad. Die beliebteste Reisezeit für Europäer ist daher von Dezember bis Januar.

Umgebung und Sehenswürdigkeiten

Partyliebhaber fühlen sich an der quirligen Uferpromenade von Pattaya pudelwohl. Auf der einen Seite lockt das Meer zum Baden, Ausruhen und Wassersport und auf der anderen Straßenseite geht es rund um die Uhr heiß her. Gut besuchte Clubs, ein stimmungsvolles Nachtleben und leckere Drinks locken die Besucher Tag ein Tag aus hinaus auf die Straßen der Stadt. Natürlich gibt es in Pattaya auch genügend Möglichkeiten für ausgiebige Shopping-Trips. Die Shopping-Malls der Stadt ähneln der riesigen Einkaufs-Mall in Thailands Hauptstadt Bangkok, der Mahboonkrong. Hier gibt es unzählige kleine Shops zum Einkaufen, Bummeln und Verweilen.

Wer dem Trubel für ein paar Stunden entfliehen möchte, kann sich zu Ausflügen ins Inland begeben. Benachbarte Regionen sind unter anderem Si Racha, Ban Chang oder Nikhom Patthana. Im Hinterland wird die Landschaft hügeliger und es gibt tropische Wälder zu entdecken. Wer die Erholung an ruhigen Stränden sucht, sollte Tagesausflüge auf die nahegelegenen Inseln Koh Chang oder Koh Samet machen. Hier gibt es traumhaft, schöne Sandstrände – ein echtes Postkartenpanorama. Die kleinen Inseln liegen in Sichtweite von Pattaya. Ausflugsboote legen täglich von Pattaya City Beach ab. Eine weitere Ausflugsinsel ist Koh Lan – hier ist das Wasser kristallklar. Daher ist die Insel ein beliebter Spot für Taucher. Bunte Korallenriffe und weiße Sandstrände machen die Urlaubsreise nach Pattaya zu einem unvergesslichen Abenteuer für Aktivurlauber.

Beliebte Ausflugsziele in Pattaya

Pattaya, Sanctuary of Truth
Sanctuary of Truth, Bild: coffeehuman / shutterstock

Na Kluea liegt im Norden Pattayas. Der Ort erzählt die Geschichte über die alten Salz-Felder, auf denen die Menschen früher Meersalz in reiner Handarbeit abbauten. Die Gewinnung von Salz war neben der Fischerei die Haupterwerbsquelle der Bewohner in dieser Gegend von Thailand. Noch heute kann man die Salz-Felder und kleinen Holzhütten besichtigen, in denen sich mit den Jahren Handwerksbetriebe und traditionelle Nudelrestaurants angesiedelt haben.

Outdoorfans sollten auf den Gipfel des Phra-Tamnak-Berg wandern. Von der Anhöhe hat man einen fantastischen Ausblick auf die Stadt und den Golf von Thailand. Ein weiteres Highlight ist der Besuch des Holztempels „Sanctuary of Truth“. Das Heiligtum der Wahrheit, wie der Tempel übersetzt heißt, steht in der Provinz Chonburi. Er beeindruckt mit seinen aufwändig, handgeschnitzten Holzarbeiten an der Außenfassade. Die Tempelanlage erinnert an den jahrhundertealten Kunststil Rattanakosin und wurde von dem Ehepaar Lek und Prapai Wiriyaphan gestiftet. Im angrenzenden Museum finden Führungen zur Geschichte der beeindruckenden Tempelanlage statt.

Pattaya ist zudem bekannt für seine vielfältigen Golfplätze. Die Auswahl ist groß und die Aussicht fantastisch. Zudem gibt es rund um Pattaya unzählige Freizeitparks wie die Underwater World. Hier laufen Besucher durch einen 100 Meter langen, unterirdischen Gang. Über ihnen das Meer und 4.500 Meeresbewohner. Im Tigerzoo in Si Racha leben hingegen Tiger und andere Alligatoren. Durchaus sehenswert ist auch der Nong Nooch Tropical Garden. 15 Kilometer entfernt von dem Trubel der Stadt erwartet Besucher ein botanischer Garten mit einer bezaubernden Orchideenfarm und einem großen Schmetterlings-Garten.

Urlauber, die die Küche des Landes kennenlernen möchten, sind in Pattaya genau richtig. Hier gibt es an jeder Straßenecke Thai-Restaurants, die nach traditionellen Rezepten kochen. Hier geht es gutbürgerlich zu. Wer hingegen die gehobene Küche Thailands erleben möchte, sollte eines der Fünf-Sterne-Restaurants besuchen. Hier zaubern internationale Köche wahre Kunstwerke auf die Teller und korrespondierende Weine runden das kulinarische Erlebnis gekonnt ab. Eine Reise nach Pattaya ist ein unvergessliches Erlebnis und ermöglicht Einblicke in eine fremde Kultur.

Korfu – Griechenlands kurvige Schönheit

Korfu ist die zweitgrößte der Ionischen Inseln und erstreckt sich über eine Länge von etwa 60 Kilometer vor der griechischen und albanischen Westküste. Auch, wenn es auf Korfu vergleichsweise mehr Regentage gibt, als auf anderen griechischen Inseln, so muss man in der Hauptsaison (Mai-September) kaum Regen fürchten. Dichte Olivenbaumwälder, prächtige Ölbäume und schön Strände laden daher besonders zu dieser Jahreszeit zum Urlauben ein.

Korfu – Kurvige Insel mit abwechslungsreichem Panorama

Wer Korfu bereist, erlebt fast so etwas wie eine Seefahrt an Land. Auf und ab wie bei rauer See schlängeln sich die Straßen über die außerordentlich kurvenreiche Insel. Dabei halten sie die unterschiedlichsten malerischen Panoramen bereit. Hinter einem Hügelkamm verbirgt sich mal ein Blick auf griechisches oder albanisches Festland und dann wiederum blickt man auf andere Teile Korfus. Kleine Sträßchen, führen ins Dunkle der beeindruckenden Olivenbaumwälder und zu schönen Aussichtspunkten. Neben Oliven-und Ölbäumen gedeihen auch Kumquatbäume hervorragend. Aus ihren Zitrusfrüchten wird ein besonderer Likör hergestellt, der ausschließlich auf Korfu vertrieben werden darf.

Abwechslungsreiche Sightseeing-Möglichkeiten und ein Highlight für Sissi-Fans

Entspanntes Ausruhen an einem schönen Strand ist auf Korfu ebenso möglich, wie beispielsweise das Erkunden geschichtsträchtiger Orte, das Ausüben diverser Wassersportarten oder das Zusehen bei der Herstellung von Cremes und Ölen.

Korfu
Bild: Oleg Voronische / shutterstock

Eine besondere Sehenswürdigkeit wartet auf Fans der Kaiserin Elisabeth. Zwischen 1890 und 1892 ließ Sissi das Schloss Achilleion erbauen. Der Name ist auf Achilles zurückzuführen, für den die Kaiserin große Bewunderung aufbrachte. Im gesamten Schlossgebäude wurde der griechische Held verewigt. Heute befindet sich im Schloss ein Museum und auch der prächtige Schlossgarten ist einen Besuch wert. Mystisch veranlagte Urlauber zieht es in das Geisterdorf Paléo Períthia.

Hinter dichten Bäumen und bewachsen von Ranken verstecken sich hier Häuser im venezianischen Stil. Das verlassene Dorf kann auf eigene Faust oder mittels einer Führung erkundet werden. Von Paléo Períthia aus lohnt sich eine Wanderung auf den Pantokrator. Der Berg ist die höchste Erhebung Korfus und bietet besonders zum Sonnenuntergang ein fantastisches Panorama. Etwas außerhalb des Zentrums von Korfu-Stadt wartet eines der Wahrzeichen der Insel auf einen Besuch: der Aussichtspunkt Kanoni. Von hier aus haben Urlauber den perfekten Blick auf die Mäuseinsel. Sie ist das zweite Wahrzeichen Korfus. Ihren Namen erhielt sie aufgrund der Form, die von oben an eine Maus erinnert.

Kerkyra
Kerkyra, Bild: Oleg Voronische / shutterstock

Die Bucht Agios Georgios Pagi ist ein Paradies für Taucher und Badegäste. Kristallklares Wasser umgeben von zwei Höhenzügen und ein toller Blick auf das Meer schaffen beste Bedingungen für einen Bade- oder Tauchtag. Zudem finden sich einige Angebote für Wassersportler. Hier lässt sich Entspannung mit Action perfekt verbinden. Ein Wassererlebnis mit absoluter Ruhe wartet am Korissions-See. Der Süßwassersee ist circa fünf Kilometer lang und als Naturschutzgebiet gekennzeichnet. Ein Ort, der deshalb kaum von Touristen besucht wird und Erholung pur verspricht. Mit etwas Glück entdeckt man in dem Naturschutzgebiet Schildkröten oder Flamingos.

Geschichte lässt sich in Korfus Altstadt erleben. Eine Erkundung der Überreste von Kerkyra ist nicht nur für geschichtlich interessierte Besucher lohnenswert, denn die Festung ermöglicht einen herrlichen Blick über die Stadt und den Hafen. Interessant ist auch ein Abstecher in die Patounis‘ Soap Factory. Die Oliven der Insel werden hier direkt zu Cremes und Ölen verarbeitet. Jeder einzelne Arbeitsschritte zur traditionellen Herstellung kann dabei mitverfolgt werden. Nicht zuletzt sollte auch der Bummel durch eines der vielen schönen Dörfer wie Pelekas oder Lakones nicht fehlen. In diesen Orten wird Handwerkskunst, Erzeugnisse wie Öl, Honig oder typischen Souvenirs angeboten. All das eignet sich natürlich bestens als Mitbringsel für die Lieben.

Bourdetto ist die Antwort von Korfu auf Marseiller Bouillabaisse

Mit Bourdetto hat Korfu einen speziellen Fischeintopf auf den Speisekarten, der der französischen Bouillabaisse in nichts nachsteht. Der Fisch für diese Spezialität stammt aus den umliegenden Gewässern. Fleischliebhaber sollten Sofrito kosten. Hierbei handelt es sich um einen Rinderschmorbraten, der in Weißweinsoße serviert wird. Eine Limonade ganz ohne Zusatzstoffe wird im Mai hergestellt: Aus Wasser, Ingwer, frischem Zitronensaft und etwas Zucker entsteht Tzizimbirra.

Das erfrischende Getränk ist nur drei Monate haltbar und wurde einst von den Briten eingeführt. Sie bezeichneten es als alkoholfreies Ginger Beer. Aber auch richtiges Bier gehört zu den Spezialitäten Korfus. In einer Brauerei in Arillas braut man “Royal Ionian”. Das Inselbier ist in fünf Varianten erhältlich. Die Kumquatfrucht liefert neben dem bereits angesprochenen Likör noch weitere Leckereien. So lieben sie die Inselbewohner als Geleefrucht, Marmelade oder direkt als Frucht vom Baum. Auch kulinarisch hält Korfu somit einige Highlights bereit, was für einen gelungenen Urlaub nicht ganz unwesentlich ist.

Uruguay – ein Haus mit Garten

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Ein Haus mit Garten – So nennen die Einheimischen liebevoll ihr schönes Land Uruguay. Damit spielen sie auf die Hauptstadt Montevideo an, die wie ein elegantes Haus in einem Garten inmitten der scheinbar unendlichen grünen Weite der Pampa liegt. Das Land im südlichen Lateinamerika ist immer eine Reise wert.

Einige Fakten über Uruguay

Mit ungefähr 175.000 Quadratkilometern Fläche ist Uruguay nur etwa halb so groß wie Deutschland. Damit ist es das kleinste Spanisch sprechende Land Südamerikas. In Uruguay leben nur ca. 3,2 Millionen Einwohner. Das sind weniger als in Berlin. Für diese Verhältnisse ist Montevideo mit seinen 1,5 Millionen Einwohnern eine echte Hauptstadt, in der die Hälfte der gesamten Landesbevölkerung lebt. Außer Montevideo gibt es in Uruguay nur kleinere Städte mit wenigen Tausend Einwohnern. Das Land ist überwiegend flach und grün.

Es gibt keine größeren Berge, nur Hügel mit etwas mehr als 500 Metern Höhe. Für mitteleuropäische Verhältnisse ist das Klima mild und angenehm. Es ähnelt dem im Süden Frankreichs oder in Nordspanien. Es gibt keine ausgeprägten Regen- oder Trockenzeiten. Da Uruguay auf der Südhalbkugel liegt, sind die Jahreszeiten entgegengesetzt zu denen in Deutschland. Der heißeste Monat ist der Januar mit Durchschnittstemperaturen um die + 22°C, der kälteste Monat der Juli mit Temperaturen zwischen +10 bis +13°C. Frost tritt nur selten auf. An der Atlantikküste dauert die Badesaison von November bis April.

Sehenswürdigkeiten in Uruguay

Dass Uruguay ein kleines Land ist, in dem es weder hohe Berge noch dichte Regenwälder oder große Wüsten gibt, bedeutet nicht, dass es dort langweilig ist. Ganz im Gegenteil. Uruguay hat Besuchern viel zu bieten. Dazu kommt, dass im Gegensatz zu anderen südamerikanischen Staaten die Entfernungen zwischen den Sehenswürdigkeiten überschaubar sind und das Land für regionale Verhältnisse sicher und stabil ist.

Montevideo

Wahrscheinlich wird jeder, der nach Uruguay kommt, der Hauptstadt Montevideo zumindest einen kurzen Besuch abstatten. Montevideo liegt am Ufer des Rio de la Plata, gegenüber von Buenos Aires, ist jedoch im Gegensatz zur argentinischen Hauptstadt überschaubar. Die Stadt wirkt anziehend und voller Charme, vor allem durch die vielen historischen Gebäude wie Kirchen, Paläste und Museen. Es gibt viele Plätze und Grünanlagen.

Zu den historischen Gebäuden gehört auch das Teatro Solis, das zweitgrößte Theater in Südamerika. Selbst Badelustige kommen auf ihre Kosten, denn am Rio de la Plata gibt es 2 Stadtstrände. Auf großen Wochenmärkten kann man alle erdenklichen Produkte kaufen, von Antiquitäten bis zu Fleisch oder Wurst frisch vom Grill. Das Nachtleben pulsiert in Montevideo hauptsächlich in der Altstadt. Dort gibt es unzählige Tanzlokale, Bars und Diskotheken. Der Betrieb geht jedoch erst nach Mitternacht richtig los.

Punta del Este

Uruguay, Punta del Este
Punta del Este, Bild: Daniel Zappe / shutterstock

Der Badeort ist ein ideales Zeil für alle, die Wassersport und Baden lieben. Punta del Este liegt an der Atlantikküste, direkt an der Mündung des Rio de la Plata. Dort gibt es sowohl felsige Strandabschnitte mit rauer See als auch stille Buchten, die sich für Familien eignen. Man kann Ausflüge in die Umgebung machen oder auf vorgelagerten Inseln Robben beobachten oder Wassersport treiben.

Colonia del Sacramento

Das historische Städtchen liegt am Ufer des Rio de la Plata. Viele Gebäude haben sich noch aus der spanischen Kolonialzeit erhalten. Der Leuchtturm und das alte Stadttor rufen Erinnerungen an längst vergangene Zeiten wach. An der Uferpromenade kann man einen Spaziergang machen, sich dabei entspannen und von der frischen Brise abkühlen lassen und ganz nebenbei die wunderschöne Altstadt betrachten. In Colonia del Sacramento gibt es sehr viele gute Restaurants mit vorzüglicher Küche.

Estancias (Farmen) bei Mercedes und Tucuarembó

Dort wird die südamerikanische Version von “Urlaub auf dem Bauernhof” angeboten. Der Aufenthalt ist etwas für Naturliebhaber. Zum Angebot gehören Wandern, Reiten, Kajak fahren, Baden und einfach viel Ruhe. Vielfach gibt es Vollverpflegung, weil die Besucher zusammen mit dem Gastgeber essen. Die Estancias liegen einsam und es gibt weit und breit keine Hotels oder Restaurants.

Thermalquellen bei Salto

Mit etwas mehr als 100.000 Einwohnern ist Salto die zweitgrößte Stadt Uruguays. Dort gibt es heiße Quellen, an denen einige Thermalbäder errichtet wurden. Salto liegt am Rio Uruguay und ist ein beliebtes Ausflugsziel. Die Stadt ist berühmt für ihr gutes Wetter und die Qualität der örtlichen Weine.

Die Küche Uruguays

Vegetarier haben in Uruguay einen schweren Stand, denn die Einheimischen lieben Fleisch, vor allem Rindfleisch, über alles. Es gibt kaum fleischlose Gerichte. Am liebsten wird gegrillt, begünstigt durch das gute Wetter. Ansonsten herrschen in der Küche Einflüsse aus Spanien und Italien vor.

Große Feste in Uruguay

Cabo Polonio
Cabo Polonio, Bild: Ksenia Ragozina / shutterstock

Das bedeutendste Fest ist natürlich der Karneval, der nicht nur in Rio de Janeiro, sondern auch in Montevideo ausgiebig gefeiert wird. Eine landstypische Veranstaltung ist die “Semana Criollo” (Rodeo Woche), die jährlich im April veranstaltet wird. Dort zeigen die Gauchos (südamerikanische Cowboys) vor einem begeisterten Publikum ihre Künste beim Reiten und Umgang mit den Rindern.

Wie kommt man nach Uruguay?

Von Deutschland aus gibt es leider keine direkte Flugverbindung. Nach Montevideo kommt man durch Anschlussflüge via Madrid oder Miami. Es gibt jedoch eine interessante Alternative. Man kann einen Flug nach Buenos Aires buchen und von dort aus mit der Fähre über den Rio de la Plata nach Montevideo fahren. Die Fähren verkehren stündlich und die Fahrt dauert nicht lange. Bis zu einem Aufenthalt von 90 Tagen benötigen Touristen für die Einreise kein Visum. Besondere Impfungen sind auch nicht erforderlich.

Pays de la Loire

Westlich von Tours beim Naturpark Loire-Anjou-Touraine beginnt das sich entlang der Loire bis zur Flussmündung in den Atlantik ziehende Pays de La Loire. Die Region zählt zu den schönsten in Europa und hat imposante historische Schlösser und Herrschaftssitze, quirlige Städte, herrliche Natur und vielerlei Genüsse zu bieten.

Entlang der Loire und ihrer zahllosen Nebenflüsse reihen sich Schlösser vom eleganten Jagdschloss bis zum königlichen Palast auf wie Edelsteine. Im späten Mittelalter und in der Renaissance wählten Adlige, Fürsten und Könige die herrlichen Täler der Loire als Sitz für das ländliche Lustschloss oder den dauerhaften Wohnsitz. Die Region bildet die Krone der insgesamt fast 1000 Kilometer Loire. Viele weitere Schlösser liegen entlang des Stroms östlich vom Pays de la Loire.

Neben den berühmten Schlössern ist es die genüssliche Lebensart, die die Region besonders macht. Das kleine Café gewährt einen prächtigen Loireblick, im Dorfrestaurant werden Spitzenweine zu kulinarischen Genüssen serviert. Tiefe Wälder sind die Bühne für erlebnisreiche Spaziergänge, die Weinkultur prägt Winzerorte. Lachse sind in dem reinlichen Fluss wieder zu Hause. Die Stadt Nantes nahe der Mündung zählt zu den schönsten Städten des mit Prachtorten gesegneten Frankreich.

Schlösser, Wein und Pferde in Anjou

Das Pays de la Loire beginnt im Weinanbaugebiet Anjou, in dessen Herzen die kleine alte Stadt Saumur vom imposanten Château der Herzöge von Anjou regiert wird. Weine aus dem Anjou wie trockene Weißweine, Schaumweine, trockene Rotweine sowie halbtrockene und süße Roséweine lassen sich in den Weinstuben und Restaurants oder im Maison du Vin neben dem Tourismusbüro verkosten. Weiße Kalksteinvillen und Fachwerkhäuser, oft mit geschnitzten Figuren geschmückt, stehen an den schmalen Gassen.

Château de Montsoreau
Château de Montsoreau, Bild: Viktor Goloborodko / shutterstock

Typisch französisch gemütlich möblierte Straßen bereiten ein Einkaufsparadies. Am Fluss wacht das prächtige alte Rathaus über die Ordnung. Die örtliche Pferdekultur, heute noch in der „Kavallerieschule“ und vielen Reiterhöfen lebendig, wird im Pferdemuseum gepflegt. Die romanische Notre-Dame-de-Nantilly enthält eine bunte Sammlung historischer Wandteppiche. 15 Kilometer nach Osten entlang der Loire vor den Toren der Stadt liegt mit der Abbaye Royale de Fontevraud in Fontevraud-l’Abbaye die größte Klosteranlage Europas. Sie stammt aus dem 11. Jahrhundert. In Montsoreau strahlt ein Renaissance-Château direkt am Ufer. Im Château de Montreuil Bellay, 15 km südlich von Saumur, residiert heute ein prächtiges Hotel.

Weitere Schlösser zwischen Saumur und Angers sind Montgeoffroy, Baugé und Boumois. Das 48stöckige Château Brissac gehört zu den eindrucksvollsten Schlössern im Loire-Tal.

Kunst und Weinkultur bei Angers

Angers, Pays de la Loire
Angers, Bild: Christian Musat / shutterstock

Im alten Loire-Städtchen Angers thront die Festungsanlage des von Louis IX. gebauten Châteaus mit ihren 17, manchmal 40 Meter hohen Rundtürmen über der Stadt. Im Schloss wird eine historische Teppichsammlung gezeigt. Gegenüber führt das La Maison du Vin gerne in die Kultur der regionalen Weine ein. Der Weg von der Festung zur zentralen Place du Ralliement, Treffpunkt des öffentlichen Lebens mit Restaurants und Geschäften, ist nicht weit. Am Samstag zeigt ein Markt auf der Place Imbach den ganzen Reichtum der Region.

Bemerkenswert ist die mittelalterliche Kathedrale mit ihren Glasmalereien. Im Kunstmuseum, untergebracht in einem gotischen Herrensitz, sind Werke auch von Claude Monet zu bewundern. Der älteste Hospitalbau Frankreichs beherbergt heute eine Krankenhausapotheke aus dem 17. Jh. und das Museum für zeitgenössische Teppichkunst. Die Weinkultur ist am besten bei Wanderungen und Touren entlang der Weinstraßen der Region zu erleben. Entlang der Routen etwa nach Brissac, nach Savennières oder nach Chaudefond-sur-Layon werden Verköstigungen angeboten. Bei Saint-Georges-sur-Loire wurdedie mittelalterliche Festungsanlage des Schlosses Serrant zu einem imposanten Renaissanceschloss mit englischem Landschaftspark umgebaut. Das Schloss Serrant ist das am westlichsten gelegene aller Loire-Schlösser.

Die Künste und die Technik in der Welt von Nantes

Nantes
Nantes, Bild: Altitude Drone / shutterstock

Die Hauptstadt der Pays de la Loire, Nantes, ruht etwa 60 Kilometer vor der Mündung am Fluss und auf einer Insel in der Loire. Im Schloss von Nantes herrschten einst die mächtigen Herzöge. Die Straßen und Paläste der reichen früheren Hafenstadt erinnern an dieses fürstliche Terrain.

Die mächtige Kathedrale im Stadtzentrum scheint mit den Bögen ihres Mittelschiffs in den Himmel zu streben. In Nantes wurde der futuristische Visionär Jules Verne geboren, der noch heute in der Stadt verehrt wird. In seinem Geburtshaus erzählt ein Museum von seinem Leben und seinen Werken. Dort ist eine von ihm handschriftlich angefertigte Kartei mit über 22.000 Karteikarten zu wissenschaftlichen Themen erhalten.

Auf der Insel in der Loire befand sich früher das Hafengelände, das zur Flussmündung verschoben wurde. Dort am Hafen hat Jules Verne seine Visionen aufgesogen und dort ist in den alten Hafenhallen das Projekt Les Machines de l’île entstanden. Eisenkünstler fertigen hier mehr als haushohe Elefanten, Tiere und Konstruktionen, die sich mit mächtigem Schritt durch die Stadt bewegen lassen. Diese Eisenkünstler haben den Namen von Nantes auf Paraden, Shows und Spektakeln um die Welt getragen.

Im Norden der Innenstadt werden auf dem Talensac Markt regionale Waren und frischer Fisch von der Küste eingekauft. Südlich der Stadt wird entlang der Straße nach Clisson der edle Muscadet als Weinrebe gezogen. In Nantes kann er in den Vinotheken probiert werden. Zwischen Nantes und Saint-Nazaire an der Mündung wurde die Loire in einen 60 Kilometer langen Kunstparcour verwandelt. Werke von französischen und internationalen Künstlern säumen den Flusslauf. Zu der spektakulären Installation gehören riesige Skulpturen, an die Maschinenwelt von Jules Verne erinnernde Mechaniken und ganze Häuser. Im Château du Pé werden Künstlerwelten präsentiert.

Le Mans im Nordosten

Le Mans
Le Mans, Bild: Sasha64f / shutterstock

Weitab von der Loire liegt das Zentrum des Nordosten der Pays de la Loire und das Motorsportzentrum Le Mans. Seit einem Jahrhundert blickt die Welt einmal im Jahr auf das 24-Stunden-Rennen in Le Mans. Diese alte Stadt bietet ihren Besuchern aber auch einen wundervoll erhaltenen, alten Stadtkern. Er schmiegt sich voller Romantik an die Flüsse Sarthe und Huisne. Im Zentrum der Altstadt wächst die zur einen Hälfte gotische und mit ihrer anderen Hälfte romanische alte Kathedrale von Saint Julien du Mans in den Himmel. Im von einer Stadtmauer umgebenen Viertel Plantagenet laden von Fachwerkhäusern gesäumte kleine Straßen zum Besuch der Geschäfte und Restaurants ein.

Das Quartier wirkt so authentisch, dass es schon oft als Kulisse für Filme gedient hat. Im früheren Königspalast residiert heute das Rathaus. Im Museum von Tessé sind Gemälde alter Meister zu sehen. Stadtmauern aus der Römerzeit weisen den Weg zu blühenden Parks entlang der Ufer der Sarthe. Der Freizeitpark Papéa Parc unterhält mit Naturwundern in der Stadt. Le Mans ist eine Hochburg des französischen Kunsthandwerks. In den Geschäften der Innenstadt werden die Kunstwerke der Dekorateure, Tischler, Hutmacher, Töpfer, Glasbläser, Lederhandwerker und vieler anderer verkauft. Oftmals können Werkstätten besichtigt werden.

Die Nordsee – ein Reiseziel mit Charme

Ausgedehnte Strände, weite Landschaften und eine Luft, die den Geschmack des Meeres in sich trägt, so präsentieren sich die Küstengebiete der Nordsee. Insbesondere das faszinierende Wattenmeer, welches wie kaum ein anderes Meer von Ebbe und Flut beeinflusst wird, macht den Zauber dieser Region aus.

Die von Deichen gesäumten Küsten auf dem Festland und die herrlichen Strände der vorgelagerten Inseln laden dazu ein, abwechslungsreiche Spaziergänge zu unternehmen, um eine einzigartige Landschaft hautnah zu erleben. Das häufig raue Meer im Bereich der Nordsee bietet einen oftmals faszinierenden Anblick und ist eine traumhafte Kulisse für entspannte Stunden im Einklang mit der Natur. Die schönsten Strände der Nordsee findet man auf den Inseln der Region, zum Beispiel den ostfriesischen Inseln vor Niedersachsen, von denen vor allem Borkum einen Strand zu bieten hat, der alles mitbringt, was einen Traumstrand ausmacht. Feinster Sand und imposante Dünenlandschaften prägen die Strände der Nordsee und sorgen dafür, dass es ein Vergnügen ist Zeit an Ihnen zu verbringen. Aber auch die durch Deiche abgeschirmten Küsten des Festlands an der Nordsee haben ihren Reiz und bieten eine paradiesische Landschaft, die durch ihre Weitläufigkeit punktet. Insbesondere die von Schafen bevölkerten Deiche sind ein sehr beliebtes Fotomotiv.

Sylt – Sehnsuchtsort an der Nordsee

Rotes Kliff
Das rote Kliff auf Sylt, Bild: Thorsten Schier / shutterstock

Hügelige Dünenlandschaften mit einer eigenen Vegetation und atemberaubende Strände machen die langgezogene Insel Sylt zu einem der beliebtesten Reiseziele an der Nordsee. Sylt hat viel zu bieten und ist aufgrund seiner Infrastruktur und vielen kindgerechten Attraktionen vor allem für Familien gut dafür geeignet dort einen schönen Urlaub an der Nordsee zu verbringen. Egal, ob man in Westerland, der Hauptstadt Sylts, an der Strandpromenade entlang bummelt oder das vor Ort beheimatete Spaßbad besucht in dieser quirligen Nordseemetropole ist immer etwas los.

Spannend ist auch ein Ausflug in die Gemeinde List an der Nordspitze von Sylt, die als nördlichster Ort ganz Deutschlands gilt. Neben einem idyllischen Hafen bietet List auch das Erlebniszentrum Naturgewalten Sylt, in dem die Landschaften der Nordsee durch viele Ausstellungstücke thematisiert werden. Bei List befindet sich auch der sogenannte Ellenbogen, bei dem es sich um eine Halbinsel handelt, deren Spitze den nördlichsten Punkt Deutschland markiert. Der Ellenbogen überzeugt durch seine Ursprünglichkeit und ist ein Gebiet, in welchem man dem Reiz der Nordsee sofort erliegt. Eine weitere Landschaft der Extraklasse findet man auf Sylt zwischen den Orten Wenningstedt und Kampen, wo eine als Rotes Kliff bekannte Steilküste verdeutlicht was für unterschiedliche Gegenden die Nordsee bietet.

Sankt Peter-Ording – Strände die ihresgleichen suchen

St. Peter-Ording, Nordsee
St. Peter-Ording, Bild: Juergen Wackenhut / shutterstock

Die im Norden von Schleswig-Holstein, auf der Halbinsel Eiderstedt gelegene Gemeinde Sankt Peter-Ording beeindruckt in erster Linie durch ihre gigantischen Strände, die sehr weitläufig sind. Von den fünf Strandzugängen des Seebads sind zwei sogar für Autos freigegeben, sodass man direkt am Strand parken kann, wenn man vor Ort in der erfrischenden Nordsee schwimmen möchte. Aufgrund von Ebbe und Flut sollte man sich aber vor dem Besuch des Strandes informieren, ob das Wasser sich nicht so weit zurückgezogen hat, dass man, um zu baden weit laufen muss.

Charakteristisch für die Strände von Sankt Peter-Ording sind die sogenannten Pfahlbauten, in denen man unter anderem ein gastronomisches Angebot findet. Diese von weitem sichtbaren Gebäude wurden auf Pfählen errichtet, da die Strandabschnitte, an denen Sie stehen, regelmäßig von der Flut heimgesucht werden. Auch wenn die Strände der Hauptgrund dafür sind Sankt Peter-Ording zu besuchen, hat der Ort noch einiges mehr zu bieten. So lädt ein modernes Spaßbad im Ortskern dazu ein in ihm eine entspannte Zeit zu verbringen, wenn man seinen Urlaub in Sankt Peter-Ording verbringt. Die im Nationalparkhaus des Ortes beheimatete Ausstellung über das Wattenmeer hingegen, bietet ihren Besuchern interessante Einblicke in ein unvergleichliches und einzigartiges Ökosystem.

Butjadingen – Nordsee Feeling pur

Oberfeuer Preusseneck, Butjadingen, Nordsee
Oberfeuer Preusseneck, Bild: juerginho / shutterstock

Die an der niedersächsischen Nordseeküste gelegene Halbinsel Butjadingen ist eine Region, in der man einen entspannten Nordseeurlaub mit der ganzen Familie verbringen kann. Insbesondere die Nordseebäder Tossens, Burhave und Fedderwardersiel erfreuen sich bei Besuchern der Region großer Beliebtheit und haben ihren Gästen auch so einiges zu bieten. Dank einem 250 Kilometer langen Radwegenetz ist Butjadingen ein Traumziel für alle, die in ihrem Urlaub gerne aktiv sind und es lieben eine schöne Landschaft mit dem Rad zu erkunden.

Wenn man hingegen eher Ruhe sucht und entspannen möchte, ist die im Örtchen Burhave gelegene Nordsee-Lagune Butjadingen ideal, da dieser direkt am Meer gelegene künstliche See von der Nordsee gespeist wird, aber tidenunabhängig ist. Durch ihre Beschaffenheit ist die Lagune auch für kleinere Kinder ein herrliches Badeparadies, welches vor allem Familien so einige Highlights bereithält. Etwas beschaulicher geht es in Fedderwardersiel zu, wo ein sehr malerischer Fischereihafen darauf wartet von Gästen besucht zu werden. Die Geschichte der Region wird ebenfalls vor Ort präsentiert, denn das liebevoll gestaltete Museum Nationalparkhaus Fedderwardersiel widmet sich neben dem Wattenmeer auch der Vergangenheit Butjadingens. Einem besonderen Kunstgenuss begegnet man auf dem Weg zwischen Burhave und Fedderwardersiel, wo sieben Kunstwerke aus verschiedenen Materialien und von unterschiedlichen Künstlern ausgestellt werden.

Wangerooge – eine Insel so vielfältig wie die Nordseeregion

Wangerooge, Nordsee
Wangerooge, Bild: Heide Pinkall / shutterstock

Schon die Fahrt zur autofreien Nordseeinsel Wangerooge vor der Küste Ostfrieslands ist ein Erlebnis. Denn zusätzlich zu einer unterhaltsamen Überfahrt mit dem Schiff, muss man auf Wangerooge noch eine gewisse Wegstrecke mit der Bahn zurücklegen, um im Hauptort der Insel anzukommen. Diese Fahrt lohnt sich aber sehr, da man sowohl vom Schiff als auch von der Bahn aus, herrliche Ausblicke genießen kann.

Einen guten Überblick bekommt man, wenn man den alten Leuchtturm von Wangerooge besteigt, welcher sich in der Nähe der Bahnstation befindet und eine Aussicht über die gesamte Insel bietet. Da in dem Leuchtturm auch das Inselmuseum untergebracht ist, kann man an diesem Ort eine abwechslungsreiche Zeit verbringen, in der man der Insel näherkommt. Sehr beliebt ist auch der schöne Strand von Wangerooge, an dem man sehr gut baden kann oder sich in einem Strandkorb eine schöne Auszeit vom Alltag realisieren lässt. Eine sehr beliebte Aktivität bei einem Aufenthalt auf Wangerooge sind geführte Wattwanderungen, in deren Rahmen gut ausgebildete Wattführer die Besonderheiten dieser einmaligen Landschaft sehr anschaulich darstellen. Dank einer interessanten Natur und schönen Wanderwegen kann man auf Wangerooge auch sehr gut spazieren gehen und körperlich aktiv sein.

„I AM“: Kurzfilm zeigt, wie das Reisen uns verändert

Wie fühlt es sich an, etwas bisher Unbekanntes zu erleben? Zu Reisen bedeutet nicht nur neue Kulturen kennenzulernen, sondern sich auch selbst neu zu entdecken. Ein neuer Ort, eine andere Sprache, eine Herausforderung – und damit auch die Möglichkeit sich weiterzuentwickeln. Genau darum dreht sich der Reise-Kurzfilm „I AM.“ Eingefangen hat das Gefühl ein kreatives Paar aus Stuttgart: Filmemacher und Kameramann Florian Nick und Autorin und Journalistin Wiebke Wetschera.

Die beiden 26-Jährigen haben sich im Oktober 2019 zu einem Roadtrip nach Südamerika aufgemacht – sechs Monate, vier Länder, 20.000 Kilometer. Zu Beginn haben sie ein Auto mit Dachzelt in Santiago de Chile gekauft und los ging es auf wilde Reise. Mit Susi – wie die beiden ihr Auto getauft haben – fuhren sie über die berühmte Carretera Austral durch das wilde Patagonien, die Route 40 durch Argentinien und die Panamericana in Peru und Chile. Kilometer für Kilometer auf Schotter, Schlamm und Teer unterwegs und wenn die Augen müde wurden, haben sie das Zelt auf Susis Dach irgendwo in der Natur aufgeklappt. Gegen ein normales Zelt und den Backpacking Rucksack wurde es nur für Mehrtageswanderungen eingetauscht – wie durch den chilenischen Nationalpark Torres del Paine, zum argentinischen Berg Fitz Roy oder zum berühmten Machu Picchu in Peru. Das Leben unterwegs war einfach: Schlafen im Zelt, Kochen mit dem Campingkocher, alles mitten in der Natur. Im Vordergrund stand immer das Erlebnis. Eins wollten sie unbedingt: ganz nah dran sein.

Eine Reihe neuer Erfahrungen

Das Paar verbindet die Leidenschaft, mit ihrer kreativen Arbeit etwas erzählen zu wollen. Wiebke mit Worten, Florian in Bildern. Und deshalb wollten die beiden die gemeinsame Reise nutzen, um gemeinsam an einem Projekt zu arbeiten. Immer im Hinterkopf hatten sie daher die Mission, das Gefühl des Reisens kreativ einzufangen. Was macht eine Reise mit uns? Man stürzt sich in etwas Unbekanntes und entdeckt dabei eine ganz neue Seite an sich selbst. Das haben auch die beiden auf ihrer Reise erlebt. Für beide war es die erste Langzeitreise, das erste Mal kein richtiges Zuhause haben, sondern ständig unterwegs sein. Eine neue Erfahrung, die ihre positiven Spuren hinterlassen hat.

Wiebke war vor dem gemeinsamen Roadtrip vier Wochen alleine in Chile unterwegs. Ihre erste Solo-Reise. Dadurch entstand auch die Idee, Wiebke selbst in dem Film als Protagonistin zu zeigen – symbolisch für alle, die eine neue Erfahrung machen und sich dadurch verändern. Für sie war es ein positives Erlebnis – das zeigt auch das Voice-Over, das sie eigens für „I AM“ geschrieben hat. Florian hingegen widmete sicher der visuellen Umsetzung. Wann immer das Licht richtig stand und die Location sich eignete zückte er seine Kamera und fing den Moment ein.

Ein Film, der Mut machen soll

Als Corona kam, ging es für die beiden Reisenden wieder zurück nach Deutschland und für Florian an seinen Schreibtisch. Er hat nicht nur den Film gedreht, sondern ihn auch geschnitten und nachbearbeitet. Herausgekommen ist ein Kurzfilm von anderthalb Minuten. „I AM“ soll Mut machen, sich ins Unbekannte zu stürzen – egal ob auf Reisen oder im Alltag. Er soll dazu animieren, sich nicht selbst einzuschränken, sondern auf sich zu vertrauen. Denn nur, wer sich Herausforderungen stellt, kann auch wachsen, und am Ende selbstbewusst da stehen und sagen: I AM.

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Weitere Informationen

Director / DP / Editor / Colorist – Florian Nick
Writer / Talent / Creative Concept – Wiebke Wetschera
Music / Sounddesign – Julian Lindenmann
Voice Artist – Gloriel Taylor

Rothenburg ob der Tauber

Rothenburg ob der Tauber ist mit seiner historischen Altstadt mit der Fachwerkromantik und der einzigartigen Lage im Taubertal für viele Touristen der Inbegriff des Mittelalters in Deutschland. Aus aller Welt reisen Gäste nach Mittelfranken an, um die einzigartige Atmosphäre zu genießen.

Fachwerkhäuser mit spitzen Giebeln stehen eng gedrängt nebeneinander, ab und zu erhebt sich ein Uhrenturm. Die engen verwinkelten Gassen mit dem Kopfsteinpflaster laden zur Erkundung ein. Was sich wohl hinter diesem Torbogen mit der breiten, zweiflügeligen Tür verbirgt? Vielleicht ein weiteres Stück Mittelalter? In Rothenburg ob der Tauber kann man sich treiben lassen – ein Besuch der Stadt ist fast so was wie eine Zeitreise. Leider ist man dabei nicht allein und kommt sich an den beliebten Stellen fast schon wie in einem Freiluftmuseum vor. Auf ausgedehnten Spaziergängen passiert man die Stadtmauer und lohnenswerte Museen und Kirchen. Viele Ecken und Winkel laden zum Verweilen ein. Außer den historischen Sehenswürdigkeiten, hat Rothenburg ob der Tauber aber noch mehr zu bieten: Nämlich eine ausgezeichnete Weinkultur. Auch die Gegend um die Stadt lohnt einen Besuch: Wandern, Radfahren oder einfach nur gemütlich Spazierengehen auf der historischen Stadtmauer. In Rothenburg ob der Tauber kann man einen ruhigen Urlaub verleben.

Besuch im Mittelalter

“Eine Reise durch das Taubertal ist ein Gang durch die deutsche Geschichte”, schrieb der Schriftsteller Wilhelm Heinrich Riehl 1865.

Daran hat sich bis heute nichts geändert. Das einheitliche und in sich geschlossene mittelalterliche Stadtbild thront hoch oben über dem Taubertal. Es zieht Touristen genauso an, wie Kulturhistoriker und kunst- und baugeschichtlich Interessierte. Zu den herausragenden Sehenswürdigkeiten zählen die gotische Sankt-Jakobs-Kirche mit einem Riemenschneider Altar, die Befestigungsanlage mit einem Wehrgang und ganzen 42 Türmen und Stadttoren, das Rathaus und der Burggarten. Auf gehts!

Rothenburg ob der Tauber ist der Inbegriff des deutschen Mittelalters. Die Altstadt ist komplett von einer Stadtmauer umgeben. Besonders gut kann man die Stadt an ihren historischen Festtagen erleben oder auf einem Themen-Rundgang.

Rundgänge in Rothenburg ob der Tauber:

  • Kirchen erleben
  • Museen erleben
  • Stadtmauer erleben
  • Lieblingsorte erleben
  • Kinderstadtführer Rothenburg

Top 10 Sehenswürdigkeiten in Rothenburg ob der Tauber

Burgtor Rothenburg ob der Tauber
Das westliche Burgtor, Bild: xbrchx / shutterstock

In Rothenburg ob der Tauber können Touristen so einiges erleben. Und das an jedem Tage des Jahres – die Stadt ist ein Ganzjahresreiseziel und immer schön und sehenswert. Die historische Stadt, die Museen und die urigen Gassen und Weinschenken machen eine Reise nach Rothenburg zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Bei so vielen Sehenswürdigkeiten ist es schwer, sich zu entscheiden. Am besten tut man das, wonach einem gerade ist: Bummeln, Museen, Kaffee und Kuchen oder schick essen gehen. Oder ein Ausflug mit dem Rad in die wunderbare Natur von Franken und durch Weinberge radeln. Auch dort kehrt man immer wieder ein und genießt den Wein und die leckere fränkische Küche.

Dennoch: Diese 10 Sehenswürdigkeiten sollte man auf keinen Fall versäumen.

  • Das Plönlein
  • Marktplatz und Rathaus
  • Stadtmauer & Türme
  • Burggarten
  • Mittelalterliches Kriminalmuseum
  • Rothenburg Museum
  • Käthe Wohlfahrts Weihnachtsmuseum
  • Jakobskirche
  • Historiengewölbe
  • Doppelbrücke & Taubertal

Plönlein? Das klingt interessant. Was sich dahinter wohl verbirgt? Und wo befindet es sich in Rothenburg ob der Tauber? Das Plönlein ist so was wie das Wahrzeichen von Rothenburg. Es ist ein guter Startpunkt für einen Stadtrundgang. Dabei handelt es sich nicht um einen Turm oder ein Haus, sondern einen kleinen Platz mit einer Straßengabelung. Plönlein kommt von „plan“ und meint „eben“. Früher lag hier mal der Fischstapelplatz, heute ist das Plönlein immer noch umgeben von Fachwerkhäusern mit Blick auf das Kobolzellertor und das Sieberstor.

Umgeben von der Natur Frankens

Plönlein, Rothenburg ob der Tauber
Plönlein, Bild: by-studio / shutterstock

Tatsächlich hat Rothenburg nicht nur in der Stadt, sondern auch außerhalb der historischen Stadtmauern einiges zu bieten. Es liegt im Naturpark Frankenhöhe über dem “Lieblichen Taubertal. Malerische Täler, kleine Bäche und der Fluss Tauber, Höhenzüge mit tollen Aussichten über das Land, Mühlen und Seen erstrecken sich von hier bis nach Wertheim. Sie machen Lust auf eine Entdeckungstour auf dem Fahrrad oder auf Schusters Rappen.

Aktivitäten in Rothenburg ob der Tauber:

  • Wandern
  • Radfahren
  • Klettern
  • Ballonfahren in Rothenburg
  • Golfen
  • Schwimmen
  • Shopping

Rund um Rothenburg erstreckt sich ein einzigartiges Wanderwegenetz. Ganze 13 gut markierte und gepflegte Wanderwege laden dazu ein, die Natur um die mittelalterliche Stadt zu erkunden. Dazu locken Wanderwochen und geführte Wanderungen – Rothenburg liegt außerdem am Jakobsweg, einem Pilgerweg, der bis nach Spanien führt.

Wer nicht so gut zu Fuß ist oder noch mehr sehen will, kommt mit dem Fahrrad her oder mietet sich einen Drahtesel vor Ort. Ein umfangreiches Radwegenetz und die landschaftlich schöne Umgebung laden zum Fahrradfahren ein: Der Radweg “Liebliches Taubertal”, der “Aischtalradweg” oder der “Fränkische Wasserradweg“.

Ausflüge, die sich lohnen

Rothenburg ob der Tauber liegt im Herzen von Süddeutschland. Von hier kann man Touren nach Bayern, Franken und Baden-Württemberg unternehmen und noch mehr erleben.

Wer sich mal für eine Zeit von der mittelalterlichen Stadt trennen kann, findet sich direkt an berühmten Ferienstraßen wieder: Der romantischen Straße und der Hohenzollernroute, um nur 2 zu nennen. Die Burgenstraße beispielsweise führt vorbei an Burgen und Schlössern. Gartenfans begeben sich auf die Gartenroute und erleben Höhepunkte der Region: Vom Schlossgarten bis zum Kleingartenparadies können 24 Parks und Gärten besucht werden. Darunter befinden sich Klostergärten, Schlossparks und Bauerngärten.

Center Parcs – abwechslungsreich und familienfreundlich

Die ursprünglich aus den Niederlanden stammenden Center Parcs erfreuen sich auch in Deutschland immer größerer Beliebtheit und sprechen durch ihre Konzeption in erster Linie Familien mit Kindern an. In Center Parcs wird die Individualität von einem Aufenthalt in einem Ferienhaus, mit dem Reiz viele Attraktionen und Angebote für Kinder direkt vor der Haustür zu haben, gekonnt kombiniert.

Die autofreien Anlagen bieten in der Regel mehrere hundert Ferienhäuser, die sich auf einem großen Areal verteilen und von einer ursprünglichen Natur umgeben sind. Das Herzstück jedes Center Parcs ist der sogenannte Market Dome, welcher sich entweder zentral in der Mitte eines Center Parcs oder in der Nähe seines Eingangs befindet. Neben einem Supermarkt und weiteren Geschäften befinden sich im Market Dome auch Restaurants und zahlreiche Angebote für die gesamte Familie, wie Bowling oder Indoor-Minigolf.

Außerdem bietet jeder Center Parc ein sehr großzügiges Spaßbad mit vielen Highlights für Groß und Klein, welches überall unter dem Namen Aqua Mundo bekannt ist und sich in der Regel auch im Market Dome befindet. Der Besuch des Spaßbades ist im Gegensatz zu einigen anderen Attraktionen immer im Preis für das Ferienhaus mit inbegriffen, sodass regelmäßigem Badespaß nichts im Wege steht.

Wohnen weitab von Trubel und Hektik – Center Parcs

Ferienhaus Bispinger Heide, Center Parcs
Ferienhaus im Center Parc Bispinger Heide, Bild: © Groupe Pierre & Vacances-Center Parcs

Weitläufigkeit und viel Platz prägen alle Center Parcs. Etliche kleine Wege und Straßen ermöglichen es den Gästen eines im gesamten Gelände ausgedehnte Spaziergänge zu unternehmen und die vielen im Park verstreuten Highlights zu besuchen. Denn in einem Center Parc bietet nicht nur der Market Dome Abwechslung und Zerstreuung, auch in den anderen Teilen der Parks finden Kinder immer wieder etwas Interessantes. So gibt es in jedem Center Parc normalerweise mehrere auf dem ganzen Gelände verteilte Spielplätze und so beliebte Anlaufpunkte wie einen Streichelzoo oder einen Kletterpark.

Obwohl einige Einrichtungen wie zum Beispiel Minigolf oder Bogenschießen kostenpflichtig sind, ist es möglich eine schöne Zeit zu verbringen ohne höhere Nebenkosten als in einem herkömmlichen Ferienhausurlaub. Durch die enorme Ausdehnung der meisten Center Parcs sollte man die zurückzulegenden Wege innerhalb des Parks aber nicht unterschätzen. Zu Fuß kann von einem Ferienhaus am Rande der Anlage schon bis zu 20 Minute unterwegs sein. Um nicht laufen zu müssen, ist es eine gute Idee bei einem Urlaub im Center Parc auf jeden Fall Fahrräder mitzunehmen. Wem dies zu aufwendig ist, kann auch vor Ort Fahrräder zu realistischen Preisen mieten. Des Weiteren werden auch Golfcarts angeboten, mit denen man sich im Park frei bewegen kann, welche aber recht hochpreisig sind. Für alle die von vorneherein lange Wege vermeiden möchten, ist es empfehlenswert bei der Buchung gegen einen Aufpreis sein Wunschhaus anhand des im Internet verfügbaren jeweiligen Parkplans auszuwählen. Für alle die sich aber dafür entscheiden im Urlaub aktiv zu sein und sich auf regelmäßige Spaziergänge freuen, steht in jedem Ferienhaus ein Einkaufstrolley zur Verfügung, mit dem man zum Beispiel sehr gut die Schwimmsachen zum Aqua Mundo transportieren kann. Bei Anreise und auch Abreise ist es natürlich möglich mit dem PKW direkt zum Ferienhaus vorzufahren. Während des Aufenthaltes kann das Auto auf einem direkt beim Eingang vorhandenen Parkplatz kostenfrei abgestellt werden.

Komfort und Bequemlichkeit stehen in allen Ferienhäusern im Mittelpunkt

Aktivitäten Center Parcs
Vom Reiten bis zum Wassersport. In den Center Parcs werden viele Aktivitäten geboten, Bild: © Groupe Pierre & Vacances-Center Parcs / shutterstock

Das Bestreben möglichst allen Familien maßgeschneiderte Angebote für einen entspannten Urlaub zu machen, zeigt sich unter anderem an den vorhandenen Ferienhaustypen. Denn in allen Parks können interessierte Familien aus verschiedenen Arten von Ferienhäusern wählen. Dies bezieht sich einerseits auf die Größe und die Anzahl der Schlafzimmer, aber auch auf den gewünschten Komfort. Den Gästen stehen Häuser zur Verfügung, in denen bis zu 20 Personen Platz haben.

Überwiegend werden Ferienhäuser mit ausreichend Raum für 4 bis 6 Personen angeboten und es sind eigentlich immer mindestens zwei Schlafzimmer vorhanden. Um genau die Ferien verbringen zu können, die sich eine Familie wünscht, ist es möglich zu wählen, ob einem ein normal ausgestattetes Comfort-Ferienhaus reicht oder ob es lieber die Premium-Variante oder sogar die VIP-Version sein darf. Die Comfort-Ferienhäuser der Center Parcs verfügen alle über eine Terrasse, einen Flachbildfernseher und einen Kamin. Ebenso gehört eine gut ausgerüstete Küche zur Ausstattung. Die Premium-Ferienhäuser hingegen zeichnen sich unter anderem dadurch aus, dass die Betten bei Ankunft bereits bezogen sind und eines der Schlafzimmer mit einem zusätzlichen Fernseher ausgestattet ist. In den VIP-Ferienhäusern steht zusätzlich noch ein Handtuchpaket zur Verfügung und die Lieferung frischer Brötchen an die Tür Ihres Ferienhauses ist genauso inklusive wie eine schnellere Internet-Verbindung als in den anderen Haustypen. Die Endreinigung ist bei allen Ferienhaustypen im Gesamtpreis enthalten.

In einigen Anlagen gibt zusätzlich zu den drei beschriebenen Ferienhäusern noch Exclusive-Ferienhäuser, die sich durch noch mehr Luxus als die VIP-Ferienhäuser auszeichnen. Einzelne Center Parcs verfügen darüber hinaus über verschiedene Themen-Ferienhäuser oder Baumhäuser und Hausboote.

Der Market Dome – Zentrum jedes Center Parcs

Im sogenannten Market Dome finden die Gäste eines Center Parcs alles, was sie brauchen. In der Regel steht ein gut sortierter Supermarkt zur Verfügung der auch frische Brötchen anbietet. Damit die Kinder nicht zu kurz kommen, gibt es natürlich auch ein Spielzeuggeschäft, in dem es alles gibt, was das Herz der Kleinen höherschlagen lässt. Neben mehreren Geschäften findet man im Market Dome auch zahlreiche Restaurants und Snackbars, welche alle kulinarischen Wünsche erfüllen. Egal, ob italienische Küche bevorzugt wird oder frisch zubereitete Burger der Favorit sind, im Market Dome gibt es immer eine große gastronomische Auswahl.

Sehr gut durchdacht ist auch der angenehme Bestellservice, welcher in den meisten Center Parcs verfügbar ist und einen Teil, der im Market Dome angebotenen Speisen, direkt zu den Ferienhäusern liefert. Des Weiteren sind im Market Dome auch zahlreiche Attraktionen wie Bowling, Indoor-Minigolf und ein Spielplatz angesiedelt. Das Angebot kann aber von Park zu Park variieren. Abgerundet werden die vielfältigen Erlebnisse in den Center Parcs durch zahlreiche Workshops für Kinder und Auftritte des Maskottchens Orry, welcher mit seinen Freunden regelmäßig im Market Dome anzutreffen ist.

Aqua Mundo – Badespaß für die ganze Familie

Einer der Hauptgründe dafür, ihren Urlaub in einem Center Parc zu verbringen, ist für viele Familien, die kostenfreie Badewelt Aqua Mundo, die es in jedem Center Parc gibt.
Auch wenn sich die einzelnen Spaßbäder etwas voneinander unterscheiden, kann man sich sicher sein, dass ein Aqua Mundo Schwimmbad immer höchsten Ansprüchen genügt und viele Attraktionen und Highlights bietet. So gibt es zum Beispiel verschiedene Rutschen und in einigen Parks gibt es sogar Wildwasserbahnen. Becken mit Wellengang und beheizte Außenbecken sind ebenso selbstverständlich wie Kleinkinderbereiche und Whirlpools. Die hohe Servicequalität der Aqua Mundo Hallenbäder wird auch durch die dort vorrätigen Schwimmwesten für Kleinkinder deutlich.

Urlaub an landschaftlich reizvollen Orten – Center Parcs

In Deutschland gibt es mittlerweile 6 Center Parcs, welche alle in schönen Landschaften liegen und ihren Gästen ein herrliches Naturerlebnis bieten. Hinzukommen auf dem europäischen Festland 4 Center Parcs in Belgien und 6 in Frankreich, sowie 9 Center Parcs in den Niederlanden, der Heimat dieser Art Urlaub zu machen. In Großbritannien gibt es ebenfalls einige Center Parcs, die aber nur regional vermarktet werden. Von den deutschen Center Parcs ist der Center Parc Eifel in Gunderath der am längsten bestehende Park, da er schon 1979 eröffnet wurde. Der neueste Park ist der Center Parc Allgäu in Leutkirch, der seit 2018 Gäste empfängt. Die weiteren deutschen Center Parcs befinden sich am Bostalsee im Saarland, in Bispingen in der Lüneburger Heide, in Medebach im Hochsauerland und in Tossens an der niedersächsischen Nordseeküste.

Die Center Parcs Allgäu und Bispinger Heide – Action pur ohne Einschränkungen

Von den in Deutschland gelegenen Center Parcs sind vor allem die Parks im Allgäu und in Bispingen für ihr sehr umfangreiches Angebot bekannt. So verfügen beide Parks über sehr weiträumige Aqua Mundos mit vielen Highlights, die es in anderen Center Parcs vielfach nicht gibt. Aufgrund der Anzahl von möglichen Aktivitäten sind diese beiden Center Parcs auch sehr beliebt und häufig ausgebucht.

Bostalsee und Hochsauerland

Sehr schöne Center Parcs, die sich sehr modern und frisch präsentieren findet man am Bostalsee im Saarland und in Medebach im Hochsauerland. Der Center Parc Bostalsee macht das ganze Jahr über eine gute Figur, ist aber insbesondere im Sommer empfehlenswert, da man dann nach Herzenslust im schönen Bostalsee schwimmen und baden kann. Der Center Parc Hochsauerland hingegen ist vor allem im Winter ein Geheimtipp, da in der Nähe so bekannte Wintersportorte wie Willingen und Winterberg zu finden sind. Im Sommer zeichnet sich der Park durch den spektakulär am Hang gelegenen Spielplatz Aventura aus, welcher neben vielen weiteren Attraktionen das längste Spielgerät Europas beherbergt.

Ein gelungener Familienurlaub, von dem alle Familienmitglieder etwas haben – Center Parcs

Sauna Center Parcs
Auch den “älteren” Gästen wird Komfort geboten, Bild: © Groupe Pierre & Vacances-Center Parcs / shutterstock

Da die Center Parcs so gestaltet sind, dass jeder etwas unternehmen kann was ihm Spaß macht, eignen Sie sich sehr gut für einen abwechslungsreichen und unvergesslichen Familienurlaub. Die zahlreichen Angebote der Center Parcs sind sehr gut durchdacht und auf Familien abgestimmt, was auch auf die Ferienhäuser und deren Einrichtung und Ausstattung zutrifft. Aufgrund der Tatsache, dass man die freie Wahl hat, welche Dienstleistungen und Einrichtungen man während eines Urlaubs im Center Parc in Anspruch nehmen möchte, werden in Center Parcs Familien mit unterschiedlichsten Vorstellungen glücklich.

Goslar – attraktives Reiseziel im Harz

Goslar, das niedersächsische Städtchen am Rande des Nordharz, ist eine der bekanntesten Orte im Harzgebiet und als Ziel nicht nur für Tagesurlauber, für Wochenendtrips, sondern auch Langzeiturlauber bekannt und sehr beliebt. Die Stadt kommt mit ihren 18 Ortsteilen auf ca 50.000 Einwohner.

Nach Nordwesten hin grenzt die Stadt an die Ausläufer des Harzes mit dem Rammelsberg (Bergwerk), und im äußersten Süden an den Salzgitter Höhenzug. Im Westen ist es der Steinberg, und im Osten verläuft die Grenze zu Sachsen-Anhalt. Nordöstlich begrenzt der Harly-Berg die Stadt Goslar.

Die Bezeichnung “Berg” ist schmeichelhaft, denn die Höhe beträgt lediglich ca. 256 Meter, allerdings ist dieser Hügel mit einem sagenhaften und sehenswerten Mischwald bewachsen. In den zahlreichen, bestens sortierten Bäumen fühlt sich die Vogelwelt zuhause. Für Wanderungen zwischen 1 und 4 Stunden bestens tauglich.

Historisches zu Goslar

König Heinrich I. schloss um das Jahr 920 mehrere Dörfer zusammen, die als Siedlung schon vor über 1000 Jahren bedeutend war. Grundlage für den Wohlstand der Stadt bildete 968 das nahegelegene, ergiebige Silberbergwerk Rammelsberg im Nordwesten der Ausläufer des Harzes.

Zahlreiche Reichstage der frühen deutschen Könige wurden in Goslar abgehalten, was die Stadt weithin bekannt machte. In diesem Zusammenhang wurden viele Kirchen, Kapellen und Klöster gebaut.

Museen in Goslar

Bergwerk Rammelsberg
Blick ins Bergwerk Rammelsberg, Bild: Takashi Images / shutterstock

In dieser Phase des Hochmittelalters entstanden insgesamt 47 Kirchen, Kapellen und Klöster. Noch heute sind einige dieser Bauwerke vorhanden und zu besichtigen.

  • Rammelsberg Museum und Besucherbergwerk (UNESCO Weltkulturerbe)
  • Zinnfiguren-Museum
  • Kunsthandwerk im Grossen Heiligen Kreuz
  • Zwinger Goslar: Museum des Spaten Mittelalters
  • Goslarer Museum
  • Mönchehaus Museum
  • Galerie Stoetzel-Tiedt

Kirchen in Goslar

  • Stabkirche
  • Marktkirche St. Cosmas und Damian
  • Neuwerkkirche Goslar
  • Jakobikirche
  • Goslarer Dom (Dömchen)
  • St. Jakobus der Ältere

Bauwerke

Kaiserpfalz, Goslar
Kaiserpfalz in Goslar, Bild: S-F / shutterstock

Beinahe vollständig erhalten ist die historische Altstadt von Goslar, geprägt von zahlreichen Fachwerkgebäuden, die ebenfalls zum Weltkulturerbe gehören. Man findet unzählige, vom Hauch der Geschichte umwehte Bauwerke wie:

  • Das Breite Tor
  • Zwinger
  • Kaiserpfalz
  • Domvorhalle
  • Marktkirche St. Cosmas und Damian

Nachdem Goslar im Späten Mittelalter zur Freien Reichsstadt und Mitglied der Hanse erhoben worden war, wurde es nötig, die Stadt durch festungsartig ausgebaute Verteidigungsanlagen zu schützen. Eindrucksvolle Überbleibsel davon haben dem Zahn der Jahrhunderte bis heute getrotzt und sind immer noch zu bestaunen.

Sehenswürdigkeiten der Stadt Goslar

Der historische Marktplatz von Goslar ist umgeben von zahlreichen Ladengeschäften, die zum Bummeln und einkaufen einladen. Hübsche Cafés und Restaurants verlocken zum Verweilen. Das von Figuren begleitete Glockenspiel darf man sich nicht entgehen lassen.

Man sollte Goslar nicht wieder verlassen, ohne das Rammelsberg-Bergbau Museum besucht zu haben. Auf dem Gelände des ehemaligen Erzbergwerks vermischen sich Museum, Denkmal und einstige Arbeitsstätte auf beeindruckende und einzigartige Art und Weise. Insgesamt drei Museumsgebäude präsentieren ein Zusammenspiel zwischen authentischem Ort und historischer Vergangenheit.

Die 1906 erbaute Kraftzentrale des Bergwerkes ist das älteste Gebäude auf dem Gelände. Seine Turbinen, Schaltzentralen und die gesamte technische Ausstattung lassen den gewaltigen Energiebedarf erahnen, der für den Betrieb des Bergwerkes nötig war. Heute ist dort in außergewöhnlichem Rahmen ein Museum für Moderne Kunst installiert.

Walderlebnispfad

Wer genug hat von all den Gebäuden und Sehenswürdigkeiten, der kann sich auf die Suche nach dem Walderlebnispfad begeben. Ihn zu finden ist alleine schon ein kleines Abenteuer, weil die Hinweisschilder zugewachsen sind. Eigentlich ist es mehr ein Lehrareal als ein Pfad. Es geht bergauf und bergab, man könnte sich glatt verlaufen. Aber auch für Kinder geeignet und kurzweilig. Natur sehen, anfassen, riechen, schmecken, entdecken.
In südlicher Richtung ist die Nonnenbergquelle zu finden. Sie erfrischt mit köstlichem Trinkwasser.

Attraktionen in der Umgebung

Als der geeignetste Startpunkt schlechthin für schöne Ausflüge, ganz gleich ob zu Fuß oder mit dem Fahrrad, ist der Radau Wasserfall. Harmonisch fügt er sich in das Bild mit dem Gasthaus, das zu einer ersten Erfrischung einlädt. Als Ausgangspunkt zu dem Eckerstausee kann man hier lohnenswerte Fotos schießen.

Einen überwältigenden Blick auf den Brocken hat man von der Rabenklippe. Das Waldgasthaus eignet sich für eine kleine Rast.

Von leicht über mittelschwer zu begehende Wanderwege bis schwierige Strecken, für die man entsprechende Ausrüstung und alpine Erfahrung braucht, sind für jeden Anspruch Wandertouren dabei.

Mitten im Wald stößt man auf die Stabkirche. Ein skandinavisch gestaltetes Bauwerk mit beindruckender Architektur und einem Interieur komplett aus Holz. Muss man besuchen.

Diese Sehenswürdigkeiten, nach Beliebtheitsgrad sortiert, wollen erkundet werden

  • Brocken
  • Hexentanzplatz
  • Barbarossahöhle
  • Rammelsberg Besucherbergwerk
  • Kyffhäuser-Denkmal
  • Teufelsmauer
  • Nationalpark Harz
  • Harzer Schmalspurbahn
  • Iberger Tropfsteinhöhle
  • Burg Falkenstein

Begriffe wie Hexentanzplatz, Teufelsmauer, in Goslar selbst das heimliche Wahrzeichen der Stadt, die Butterhanne, lassen auf zahlreiche mystische, schwer zu erklärende, dunkle Mächte schließen.

Bei der Herstellung von Butter beispielsweise hatte wohl der Teufel selbst seine Hand im Spiel. Alleine die “Butterhanne” wehrte sich dagegen und wurde so zur Volksheldin. Das etablierte Restaurant Brusttuch nahe der Marktkirche bietet der “Butterhanne “ihren verdienten Platz, wo sie auf der benachbarten Knagge dem Teufel ihr Hinterteil zeigt.

Goslar ist ein sehr schönes, gepflegtes, historisches Kleinod. Sich einer Stadtführung anzuschließen lohnt sich auf jeden Fall.

Wintertouren in Schweden

Du bist gerade dabei deinen nächsten Urlaub zu planen? Du möchtest deine freie Zeit draußen in der Natur verbringen, Action und Abenteuer erleben? Dann sollte dein nächstes Reiseziel unbedingt nach Schweden führen!

Glasklare Luft, weitläufige Landschaften mit großen Seen und zauberhafte Farben…das beschreibt die ersten Eindrücke Schwedens. Schweden ist eins der skandinavischen Länder und bietet wunderschöne Fjorde und Nationalparke, zahlreiche Naturschönheiten und gigantische Wasserfälle, die deine Reise dahin lohnenswert macht! Mehr als die Hälfte der Landfläche ist bewaldet und veranschaulicht die Ursprünglichkeit der Natur. Schweden überrascht mit vielfältiger Natur, hohe Berge im Norden und tiefe Wälder. Besonders faszinierend ist die Mitternachtssonne und die Nordlichter, welche ein unglaublich tolles Lichtspektakel bieten, was man so mit Sicherheit noch nirgends gesehen hat. Ebenso beeindruckend sind die Weite und Einsamkeit, die einen mit der Natur noch näher in Verbindung bringen. Auch können einem gelegentlich andere Naturliebhaber über den Weg laufen – in Schweden begegnen einem die Menschen so unkompliziert und freundlich. Es müssen nicht immer Palmenstrände, große Hotels oder mediterranes Flair sein. Die Natur hat meist noch so viel mehr zu bieten, man muss es nur einmal ausprobieren. Vor allem im Winter gibt es besonders tolle Möglichkeiten das Land und seine magischen Landschaften zu erkunden. In den kalten Monaten, in denen der Schnee in der Sonne glitzert erscheint die Natur gleich doppelt so schön und noch einsamer. Ob Aktivurlaub oder Trekkingabenteuer – in Schweden ist für jeden etwas dabei.

Hüttentour

Die Hüttentouren im Winter bieten ein unvergessliches Erlebnis: mit Ski oder Schneeschuhen fährt oder wandert man durch die fantastische Bergwelt, über durchgefrorene Flüsse und Seen während einem links und rechts die schneebedeckten Gipfel und gigantischen Gletscher umgeben. Man zieht in mehreren Etappen von Berghütte zu Berghütte. Wildnis pur! Solch eine Ruhe und Stille gibt es nur fernab der Zivilisation. Besonders romantisch und einzigartig sind die Nordlichter, welche man oberhalb des Nordpolarkreises bei klaren Nächten zu sehen bekommen kann. Man erlebt ungestörte Einsamkeit in Eis und Schnee, strahlende Sonnentage beim Wandern und nachts Schneetreiben während man sich vor dem Kamin in der Hütte aufwärmt. Eine schöne Entspannung bietet auch eine Sauna, welche in manchen Berghütten zur Verfügung steht.

Winterzelten

Wer es noch abenteuerlicher haben will, hat die Möglichkeit eine Zelttour zu buchen. Dabei ist man in der arktischen Landschaft autark mit dem Winterzelt auf Tour. Das Gepäck wird dabei in Pulkas befördert. Diese ist eine Art Schlitten, auf dem Gepäck von Tieren wie Rentiere und Huskys oder auch von Mensch gezogen wird. Mit einem Kocher und passendem Geschirr wird in der weißen Schneelandschaft das Essen zubereitet und bei strahlenden Nordlichtern genossen. Die Zelte und Schlafsäcke sind für den Winter ausgelegt – also keine Sorge, du wirst gut gewärmt. Mit dem Zelt erlebt man die Unabhängigkeit von der Außenwelt und alles was benötigt wird, ist in den Pulkas verstaut. Wer kann schon von sich behaupten, dass er mitten in den Bergen an den schönsten Plätzen Schwedens im Zelt übernachtet hat?!

Huskytour

Huskytour Schweden
Mit Huskys auf Wintertour durch Schweden, Bild: Alexandre Mottet / shutterstock

Sobald der erste Schnee fällt und das Wasser der Seen zu gefrieren beginnt, ist es Zeit die Huskys loszulassen! Die Wintertouren mit Begleitung durch Huskys bietet dir ein tierisches Erlebnis. Dein Traum ist es schon immer einmal gewesen dich von Huskys ziehen zu lassen oder selbst mal den Huskyschlitten zu lenken? Die Wintertouren in Schweden können dir deinen Traum erfüllen. Huskys haben ein Urvertrauen zu jedem Menschen, wollen unbedingt beim Ziehen der Pulkas helfen und sind extrem verschmust. Sie sind freundliche und zuverlässige Gesellen, die schnell dein Herz erobern werden. Mit Schneeschuhen erkundest du die fantastische Winterlandschaft und die süßen Naturburschen unterstützen und begleiten dich. Gerade bergauf sind sie eine sehr große Hilfe, da sie die Menschen mit ihrem Fleiß und ihrer Kraft tatkräftig unterstützen.

In den Bergen leben auch andere wilde Tiere wie Bären und Wölfe. Doch sind diese meist viel zu scheu in die Nähe der Menschen zu kommen und stellen auch keine Bedrohung bei gegenseitigem Respekt dar. Des Weiteren sind Elche, Moorschneehühner, Rentiere, Polarfüchse und Vielfraße in Schweden beheimatet. Diese wirst du gelegentlich zu sehen bekommen.

Orte zum Erkunden

Kungsladen, Schweden
Fluß am Königsweg in Schweden, Bild: Viktorishy / shutterstock

Wintertouren empfehlen sich besonders im Norden Schwedens zum Beispiel entlang des Kungsleden, der Königsweg. Er ist ein weltweit sehr bekannter Weitwanderweg, der im Gegensatz zu anderen Wanderwegen gerade im Winter kaum von Menschen erkundet wird. Während der Wanderung wirst du von weiten Tälern, mächtigen Flüssen, imposanten Bergen, ganz viel Wald und herrlichen Seen umgeben. Der Kungsleden kann auf südlicher als auch nördlicher Seite erkundet werden.

Ebenso schön lässt es sich mit den Huskys durch das Vindelfjäll wandern. Dies ist ein schwedisches und zugleich Europas größtes Naturreservat, welches sich im Nordwesten in Schwedisch-Lappland, genauer in der der Provinz Västerbottens län befindet. Das Vindelfjäll ist 560.000 Hektar groß, was einer doppelt so großen Fläche des Saarlandes entspricht. Es besteht aus Birken- und Fichtenwäldern, baumloser Tundra, einigen Gletscher und Seen.

Allgemein eignen sich in Schweden alle Regionen zum Wandern. Auch sind die Wege gut ausgeschildert und werden von vielen Mensch aus aller Welt besucht. Ebenso sind einige Rastplätze entlang der Wanderwege vorgesehen. Wer es aber lieber in Stille mag, kann seine Pausen abseits der offiziellen Schutzhütten und Feuerstellen planen.

Etwas abenteuermutiger wird dann der Sarek Nationalpark. Dieser ist der größte Nationalpark Schwedens und befindet sich im Schwedisch Lappland. Hohe Gipfel, Gletschertäler, Bergmassive und rauschenden Stromschnellen umgeben dich während deiner Wintertour. Mit einem Wanderstart ab dem Kungsleden erlebt man die weltbekannten Berge Nammasj und Skierfe. Mit Überquerung des Deltas des Flusses Rapaädno bekommt man die ersten schroffen Gipfel des Nationalparks zu sehen. Im Herzen des Sarek-Nationalsparks, vorbei durch enge Täler, über gefrorene Seen und Flüsse, über Hochebenen, vorbei an Gletschern und durch enge Täler herrscht Abgeschiedenheit und Einsamkeit, fernab der Zivilisation.