Kolumbus sagt man so einiges in Bezug auf Erst-Entdeckungen nach. Von der Entdeckung Amerikas angefangen, bis hin zu jenem Kleinjuwel dieser Insel, welche er der Legende nach im Jahre 1493 im Namen der spanischen Krone in Besitz genommen haben will.
Der Tatsache zufolge und das dies aufgrund überlieferter und gut erhaltener Dokumente nachgewiesen werden kann, mag es dem umtriebigen Seefahrer gutgeschrieben werden. Wobei er, so wurde überliefert, beim Anblick der kleinen Insel es ihm nicht wert schien, von Bord seines Schiffes zu gehen.
Trotzdem gab er der Insel den klingenden Namen »Isla de San Cristobal«. Dem Heiligen San Cristobal sei es vergönnt. Der Insel hat es, bis auf die Tatsache das in den folgenden Jahrhunderten eine rigorose Abholzung stattfand, keinen Schaden zugefügt. Bedingt durch das warme Klima, so herrschen tagsüber milde Temperaturen zwischen 21 und 29 Grad und nachts wenige Grade darunter, als auch die tropisch-feuchte Witterung, hat sich auf der Insel über Jahrhunderte ein sekundärer Regenwald gebildet, welches ruhigen Gewissens als Sieg der Natur über die Gier des Menschen dargestellt werden kann.
Ein einziger großer Vulkan
Tatsächlich besteht die Insel Saba aus einem einzigen riesigen Vulkan, dem »Mount Scenery«, welcher allerdings, so möchte man es für die gerade einmal knapp 2000 Bewohnern der Insel, mit ihrem Durchmesser von 4,5 Quadratkilometern wünschen, sich auch noch in den nächsten paar hundert Jahren schlafend geben wird.
Einen Aufstieg auf den über 877 Meter hohen Gipfel sollte man sich aber auf jeden Fall gönnen. Vulkan oder nicht, Saba verfügt über einen eigenen Flughafen, welchen man unbedingt in Bezug auf Start und Landung genossen haben muss und eine Fährstation, welche Verbbindungen zu der benachbarten Insel »Green Island« aufrechterhält.
Wobei die Entfernung gerade einmal 250 Meter von Saba entfernt ist. Bedingt durch den nicht ungefährlichen Seegang und die raue Küstenlandschaft kann diese gering erscheinende Entfernung zu einer seemännischen Herausforderung werden. Im Falle eines Falles, kann man sich aber auf die Rettungsmannschaft der »Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger« verlassen, welches ein ausgemustertes Bergungsschiff, die »Erika« vor Anker liegen haben. Schiffbrüchige waren es auch die zu den ersten Siedlern dieser, der ehemaligen zu den kleinen Antillen zählenden Inseln gehörte.
Saba – Eine abwechslungsreiche Geschichte
Im Laufe der Jahrhunderte wechselte die Insel mehrmals den Besitzer (Siehe auch den Artikel Niederländische Antillen). Als sich dann endlich herausstellte, das kaum mehr nutzbares Holz vorhanden war und der begonnene Abbau von Schwefel und der nachfolgende Transport zu umständlich war, ging Saba in den holländischen Kronbesitz über. Aus zentralen Gründen bestimmte man die Hauptstadt in die Inselmitte und bedachte sie mit dem Namen »The Bottom«.
Natur auf der Vulkaninsel Saba in der Karibik, Bild: Martin Sun / shutterstock
Angeblich sollte dieser Name von ehemaligen Schiffbrüchigen ausgesucht worden sein, weil es auf der Insel zur damaligen Zeit und ihrer Meinung nach nichts gab, was einen gewissen Unterhaltungs- oder Mehrwert hätte. Wie wir wissen, haben diese sich zum Glück für die Insel und zur Freude aller ökologischen Freunde, geirrt.
Denn Saba, stellt mit ihren Nachbarn Green Island ein tropisches Paradies dar. Desgleichen trifft auch auf die etwas weiter entfernten Inseln, wie Bonaire und Curacao zu. Das dies so bleibt, darum kümmert sich die von der niederländischen Krone eingesetzten Räte der jeweiligen Inseln. Tatsächlich gilt die Insel als ganzheitliches Naturschutzgebiet auf denen rigorose Regeln zum Schutz der Fauna und Flora, über und unter Wasser, herrschen. Nichtsdestotrotz finden viele Taucher und Segler, vereinzelt Jachten den Weg nach Saba.
Green Island – das unbewohnte Paradies
Green Island, stellt ein wahres Juwel, das dazu noch unbewohnt ist, dar. Die Insel die über eine ausgesprochene tropische Wucherung verfügt, verfügt neben einer Vielzahl an tierischen Bewohnern aller Art vor allem über den »Red Racer« eine Natter-Art und während der Regenzeit über zahlreiche Stechmücken. Erstere jedoch sind entsprechend ihrer Art scheu und zweitens ungiftig. Bezüglich der Mückenschwärme sollte man allerdings über einen wirksamen Impfschutz verfügen.
Die Heimat Robinson Cruesoes?
Es darf bezweifelt werden, das Daniel Dufoe, der Erfinder der Romanfigur »Robinson Crusoe« die Insel jemals selbst besucht hat. Zeugnisse eines solchen Ereignisses wären allerorts zu sehen. Jedoch kommt man nicht umhin sich vorzustellen, wie eben jener Schiffbrüchiger hier auf Saba seine zwischenzeitliche Heimat gefunden haben könnte. Sich dies vorzustellen fällt einem nur allzu leicht.
Besonderheiten auf Saba
Trotz der immer wieder wechselnden Besitzverhältnisse hat sich Niederländisch aber vor allem Englisch als Sprache festgesetzt. Unbedingt besuchen sollte man die gut erhaltenen Behausungen der ersten Schiffbrüchigen.
Außerdem sollte man die beiden auf der Insel befindlichen Museen, das »Major Osmar Ralph Simmons-Museum«, welche vor allem Funde aus früheren Zeiten präsentiert und das »Harry L.Johnson Museum«, das in viktorianischem Stil gehalten wird. Eine der ehemaligen Bewohnerin war eine gewisse »Mary GertrudeHarriett Johnson«, welche auf dem Weg zu ihrem Kloster Curacao das Spitzenhandwerk auf die Insel brachte. Diese werden auch heute noch auf der Insel produziert und stellen ein »Must« eines Urlaubssouvenirs dar.
Saba sehen und …,
Saba und ihre Nachbarn stellen eines jener Natur-Refugien dar, welche aufgrund ihrer Einzigartigkeit in Bezug auf Fauna und Flora, ihrem Reichtum an natürlicher reiner Schönheit zu einem Symbol unverfälschter und unverbrauchter Natur gezählt wird. Welches wohl mit ein Grund sein mag, warum man so sehr auf den Zustand des »National Land Parks«, mit Namen Saba besorgt ist, dessen Regeleinhaltungen besonders beobachtet werden. Vieles wurde vom Aussteigen, von einem »Leben in und mit der Natur« geschrieben.
Saba und ihre Nachbarn stellen den lebenden Beweis dar, das das Miteinander von Mensch und Natur harmonisch, weil auf gegenseitigem Respekt basierend, möglich ist. Bleibt zu hoffen, das nicht zu viele »Aussteiger« sich plötzlich zu dieser Insel hingezogen fühlen. So sehr es auch verstanden werden könnte.
Die schönsten Strände auf Saba
Well’s Bay Beach: Well’s Bay Beach ist ein abgelegener Strand im Nordosten von Saba. Der Strand ist von steilen Felsen und üppiger Vegetation umgeben und bietet spektakuläre Aussichten auf das Meer.
Cove Bay Beach: Cove Bay Beach ist ein ruhiger Strand mit weißem Sand und türkisfarbenem Wasser. Der Strand bietet eine perfekte Kulisse für einen Tag voller Entspannung und Schwimmen.
Windwardside Beach: Der Windwardside Beach ist ein kleiner Strand in der Nähe des Hauptortes Windwardside. Der Strand bietet kristallklares Wasser und eine spektakuläre Aussicht auf die umliegenden Berge.
Fort Bay Beach: Fort Bay Beach ist ein beliebter Strand in der Nähe des Hauptstadt Oranjestad. Der Strand bietet kristallklares Wasser und eine schöne Kulisse mit Blick auf den Hafen.
Tent Bay Beach: Tent Bay Beach ist ein abgelegener Strand an der Ostküste von Saba. Der Strand bietet weißem Sand, kristallklarem Wasser und eine beeindruckende Aussicht auf die umliegenden Berge.
Allgemeine Informationen:
Lage: Saba ist eine kleine Insel in der nördlichen Karibik und gehört zu den Niederlanden. Sie liegt etwa 50 Kilometer südwestlich von Sint Maarten.
Fläche: Die Insel hat eine Fläche von nur 13 Quadratkilometern.
Bevölkerung: Saba hat eine Bevölkerung von etwa 2.000 Einwohnern.
Geschichte:
Kolonialzeit: Saba wurde 1493 von Christoph Kolumbus entdeckt. Die Insel wechselte mehrmals den Besitzer zwischen Spanien, den Niederlanden, Frankreich und England, bevor sie endgültig unter niederländische Kontrolle kam.
Niederländische Herrschaft: Seit 1816 gehört Saba offiziell zu den Niederlanden.
Natur und Umwelt:
Vulkanische Insel: Saba ist vulkanischen Ursprungs, mit dem Mount Scenery als höchsten Punkt der Niederlande mit 887 Metern Höhe. Der Vulkan ist erloschen und die Insel ist bekannt für ihre steilen, bewaldeten Hänge.
Nationalparks: Saba ist Heimat des Saba National Marine Park und des Saba National Park, die einzigartige Ökosysteme und eine reiche Biodiversität schützen.
Flora und Fauna: Die Insel ist bekannt für ihre tropischen Regenwälder und eine Vielzahl von Pflanzen- und Tierarten, darunter viele endemische und seltene Arten.
Tourismus:
Aktivitäten: Saba ist ein beliebtes Ziel für Taucher und Wanderer. Die Insel bietet einige der besten Tauchspots in der Karibik sowie gut markierte Wanderwege durch üppige Regenwälder.
Unterkünfte: Saba bietet eine Reihe von charmanten Hotels, Pensionen und Ferienhäusern, die sich harmonisch in die natürliche Umgebung einfügen.
Kulturelle Veranstaltungen: Die Insel hat ein reiches kulturelles Erbe und feiert jährlich verschiedene Festivals und Veranstaltungen, die die lokale Musik, Tanz und Küche zelebrieren.
Erreichbarkeit:
Transport: Saba ist per Flugzeug und Fähre erreichbar. Der Juancho E. Yrausquin Airport hat eine der kürzesten Landebahnen der Welt und bietet Flüge von und nach Sint Maarten. Fähren verbinden Saba ebenfalls regelmäßig mit Sint Maarten.
Besondere Merkmale:
Kultur: Die Bevölkerung von Saba ist bekannt für ihre Gastfreundschaft und den Erhalt traditioneller Handwerkskünste, wie zum Beispiel die berühmte Saba-Spitze (eine Art von Klöppelspitze).
Nachhaltigkeit: Saba legt großen Wert auf nachhaltigen Tourismus und Umweltschutz. Die Inselbewohner engagieren sich aktiv in der Erhaltung ihrer natürlichen Ressourcen und der Förderung eines umweltfreundlichen Lebensstils.
Schwarzer Sand, türkisblaues Meer und vulkanische Landschaften
Die Liparischen Inseln, welche auch als Äolische Inseln bezeichnet werden, befinden sich zwischen 30 Kilometern und 80 Kilometern nördlich von Sizilien im Tyrrhenischen Meer und sind eine Inselgruppe, die aus insgesamt sieben Inseln bestehen. Sie verteilen sich auf einer Fläche von über 115 Quadratkilometern und haben fast 14.000 Einwohner. Da die Inseln vulkanischen Ursprungs sind und die Landschaft somit besonders eindrucksvoll ist, wurden sie 2000 zum UNESCO Weltnaturerbe erklärt. Hier finden Urlauber beeindruckende vulkanische Landschaften sowie wunderschöne Strände mit schwarzem Sand sowie kristallklarem Wasser.
Lipari
Ein besonders schöner Strand auf Lipari ist der „weiße Strand“ mit Namen „Spiaggia Acquacalda“ ganz im Norden der Insel. Der Strand ist äußerst weitläufig, sodass jeder Badegast seine Ruhe beim Sonnen und Schwimmen hat. Das Wasser ist klar, was ideale Bedingungen zum Schnorcheln bietet, und wird nach nur wenigen Schritten hinein plötzlich tief. Der Strand bietet einen einzigartigen Blick auf die Inseln Salina, Panarea und Stromboli.
Auch der „Spiaggia Valle Muria“ im Nordwesten der Insel ist ein beliebter Strandabschnitt. Der Kiesstrand ist zwar eher schmal, hat dafür aber seinen ganz eigenen Charme. Der schwarze Sand ist für Urlauber besonders faszinierend und zudem gibt es hier einige Höhlen zu entdecken. Da es keinerlei schattige Liegeflächen gibt, kann man Sonnenschirme (und Liegestühle) mieten. Auch für kühle Getränke ist an diesem Strand ausreichend gesorgt. Neugierige können das Schnorcheln ausprobieren und die außergewöhnliche Meeresflora sowie -fauna aus nächster Nähe betrachten.
Ein weiterer Strand ist der „Spiaggia di Canneto“ nahe der gleichnamigen Stadt. Er wird von einer Bucht umrahmt und bietet somit ein eindrucksvolles Panorama. Der Strand ist äußerst sauber, das Wasser kristallklar und stets gut besucht. Der Strand verfügt über Bars und Clubs, sodass für das leibliche Wohl ausreichend gesorgt ist.
Canneto Beach: Ein beliebter Kiesstrand an der Ostküste der Insel Lipari, der gut mit dem Bus von Lipari Stadt erreichbar ist. Der Strand bietet kristallklares Wasser und eine Vielzahl von Annehmlichkeiten wie Restaurants und Cafés.
Spiaggia Bianca: Berühmt für ihren weißen Bimsstein, der dem Wasser eine besondere türkisfarbene Färbung verleiht. Der Strand ist etwas abgelegen, kann aber mit dem Boot oder einem langen Spaziergang erreicht werden.
Porticello: Ein ruhigerer Strand, ideal für diejenigen, die dem Trubel entfliehen möchten. Er bietet ebenfalls weißen Bimsstein und klares Wasser.
Salina
Der Perciato-Bogen vor Salina, Bild: Marco Crupi / shutterstock
Auf dem Weg in die nordwestliche Gemeinde La Malfa auf der Insel Salina, von wo aus man zu einem schönen Strand gelangt, erwartet Urlauber ein besonderes Naturphänomen: Der „Perciato-Bogen“ ist das Wahrzeichen der Insel. Dieser Bogen aus Vulkangestein ist ein gerne gewähltes Fotomotiv bei Sonnenuntergängen. Unweit dieser Sehenswürdigkeit liegt der Strand „Spiaggia di Pollara“. Der Weg zum Strand ist von Ginster, Farnen und Kakteen gesäumt und über eine Treppe mit 170 Stufen gelangt man hinunter zu einer kleinen Bucht, die für ihre malerischen Bootshäuschen bekannt ist. Obwohl man hier vergeblich nach Sand sucht, zieht der Strand von Pollara Touristen magisch an, denn hier wurde 1994 der Film „Der Postmann“ gedreht.
Im Norden der Insel kommt man zum schönsten Strand Salinas. Hier befindet sich die Bucht „Spiaggia dello Scario“, die einen einzigartigen Blick auf das offene Meer bietet. Auch hier können Urlauber Sonnenschirme sowie bequeme Matratzen (aufgrund des harten Kiesstrandes) mieten, an der Bar ein kühles Getränk schlürfen und die Aussicht auf sich wirken lassen. Aufgrund des klaren Wassers besteht die Möglichkeit zum Schnorcheln.
Santa Marina: Ein kleiner Kiesstrand in der Nähe des Hafens von Santa Marina Salina. Er ist leicht zugänglich und bietet eine schöne Aussicht auf die umliegenden Inseln.
Pollara Beach: Berühmt durch den Film “Il Postino”, ist dieser Strand durch seine spektakuläre Kulisse mit Klippen und türkisfarbenem Wasser bekannt. Der Zugang ist etwas schwieriger, lohnt sich aber.
Alicudi und Filicudi
Filicudi, Bild: EugeniaSt / shutterstock
Die beiden westlichsten Inseln des Archipels sind Alicudi und Filicudi. Die Inseln besitzen viele kleine Strandabschnitte, die voller Überraschungen stecken: Malerische Buchten, versteckte Höhlen und zerklüftete Küsten gibt es hier.
Der Strand „Spiaggia Bazzina“ im Nordosten von Alicudi ist ideal zum Schnorcheln und Tauchen geeignet. Hier kann man unter anderem Muränen, Kraken, Hummer und Zackenbarsche beobachten. Die Bucht verspricht einen großartigen Blick auf Filicudi und bietet glasklares Wasser. Auch der Strand direkt am Hafen ist im Sommer gut besucht.
Der schönste Strand auf der Nachbarinsel Filicudi ist der Strand von „Le Punte“ am Fuße des Capo Graziano. Der traumhaft gelegene Strand ist ein wahres Bade- und Taucherparadies. Eingerahmt in eine Landschaft aus vulkanischem Gestein liegt die einsame Bucht, die nur wenige Gehminuten von der Hafenstadt Filicudo Porto entfernt ist. Das Meer schimmert in den herrlichsten Blautönen, der Strand ist bedeckt mit großen, runden Kieselsteinen aus Lava und zahlreiche Boote liegen hier vor Anker.
Le Punte: Ein felsiger Strand mit kristallklarem Wasser, ideal zum Schnorcheln und Tauchen. Die Gegend ist weniger touristisch und bietet eine ruhige Atmosphäre.
Capo Graziano: Ein weiterer felsiger Strand, bekannt für seine archäologischen Stätten in der Nähe. Das Wasser ist klar und perfekt zum Schwimmen und Schnorcheln.
Bazzina: Ein abgelegener Strand auf der Ostseite der Insel Alicudi, der sich durch seine Ruhe und Abgeschiedenheit auszeichnet. Ideal für einen entspannenden Tag am Meer.
Vulcano
Die gesamte Insel Vulcano, welche am südlichsten liegt, ist von kristallklarem Wasser umgeben, sodass beste Bedingungen zum Schnorcheln und Tauchen gegeben sind. Der Strand der Fumarole ist aufgrund der Unterwasserquellen, die das Meer an dieser Stelle wunderbar erwärmen, besonders beliebt. Hier wird das Schwimmen zu einer einzigartigen Erfahrung und zudem hat man einen grandiosen Blick auf das weite, blaue Meer. Der Strand wird am häufigsten von Familien mit Kindern genutzt, da er sehr weitläufig ist und zahlreiche Dienstleistungen bietet. Auch die beiden südlich liegenden Strände „Spiaggia Punta dell’Asino“ und „Spiaggia del Gelso“ sind beliebt, ist doch der Kontrast zwischen schwarzem Strand und blauem Wasser einfach unglaublich faszinierend.
Spiaggia delle Sabbie Nere: Ein einzigartiger schwarzer Sandstrand, der aufgrund des vulkanischen Ursprungs der Insel entsteht. Das Wasser ist warm und die Umgebung spektakulär, mit Blick auf den aktiven Vulkan.
Spiaggia di Gelso: Ein weniger besuchter, aber wunderschöner schwarzer Sandstrand im Süden der Insel, ideal für einen ruhigen Tag am Meer.
Stromboli
Blick auf Stromboli, Bild: luigi nifosi / shutterstock
Die Insel Stromboli liegt am nordöstlichsten von allen und bietet an seiner Nord- und Ostküste zahlreiche Strände. Der sanft abfallende Sandstrand „Forgia Vecchia“ ist sehenswert: Schwarzer Sand sowie Kieselsteine, grüne Bäume und das tiefblaue Wasser – man fühlt sich wie im Paradies. Ebenfalls beliebt ist der Strand „Scari“: Im nördlichen Teil liegen Boote, während die südliche Hälfte für Badegäste reserviert ist. Das Meer eignet sich ideal zum Schnorcheln und Tauchen. Nicht weit entfernt befindet sich der Strand „Ficogrande“. Er ist sehr sauber, verfügt über Bars, Restaurants und ein Beach-Volleyballfeld und bietet einen tollen Blick auf die turmartige, kleine Klippeninsel Strombolicchio.
Spiaggia di Ficogrande: Ein beliebter schwarzer Sandstrand auf der Ostseite der Insel, mit Blick auf den aktiven Vulkan Stromboli. Der Strand bietet gute Einrichtungen und ist ein idealer Ausgangspunkt für Vulkanwanderungen.
Spiaggia Lunga: Ein langer, schwarzer Sandstrand, ideal für lange Spaziergänge und ruhige Stunden am Meer. Der Strand ist weniger belebt und bietet eine atemberaubende Aussicht auf den Vulkan.
Panarea
Die kleinste der Liparischen Inseln ist Panarea. Sie besitzt einige Badestrände, die jedoch größtenteils nur mit einem Boot erreicht werden können. Die beiden Buchten „Cala Junco“, die wie ein Amphitheater aussieht, sowie „Cala degli Zimmari“ sind vom Festland aus zu erreichen und bei Touristen sehr beliebt. Letztere ist aufgrund ihrer Bodenfarbe auch als „roter Strand“ bekannt.
Cala Junco: Einer der malerischsten Strände der Liparischen Inseln, gelegen in einer kleinen Bucht mit kristallklarem Wasser und umgeben von Felsen. Der Zugang erfolgt über einen Wanderweg.
Zimmari Beach: Ein sandiger und ruhiger Strand im Süden der Insel. Er ist ideal für Familien und bietet flaches, klares Wasser.
Es gibt einige Flecken auf dieser Erde, die für Urlaub und Erholung wie geschaffen sind. Dazu gehören auch die Amerikanischen Jungferninseln. Dort könnten die erfolgreichen Filme der Reihe “Fluch der Karibik” gedreht worden sein.
Der Archipel gehört zu den Kleinen Antillen. Die US Virgin Islands, wie sie offiziell heißen, bestehen aus ca 68 Inseln. Nur die 3 größten unter ihnen, St. Thomas, St. John und St. Croix, sind ständig bewohnt. Die Inselgruppe ist ungefähr 70 km von Puerto Rico entfernt. Auch bis zur Dominikanischen Republik ist es nicht so weit.
Ein paar Fakten
Trunk Bay auf der Insel St. John, Bild: BlueOrange Studio / shutterstock
Die Inseln sind offiziell ein nicht inkorporiertes Außengebiet der USA. Auf ihnen leben etwas mehr als 100.000 Einwohner, von denen die Mehrheit afrikanischer Abstammung sind. Darüber hinaus gibt es dort auch viele Mischlinge, Weiße und Menschen asiatischer Abstammung. So bunt gemischt wie die Bevölkerung ist auch die Geschichte des Archipels. Seit der Entdeckung durch Columbus wurden die Inseln von mehreren Nationen beherrscht. Beispielsweise spielten die Franzosen eine wichtige Rolle. Der letzte Machtwechsel fand 1917 statt. Damals kaufte die USA die Jungferninseln von Dänemark. Das die Jungferninseln einst eine dänische Kolonie waren, verrät der Name der Hauptstadt und einige dänische Straßennamen.
Wie kommen Sie zu den Amerikanischen Jungferninseln?
Auf zwei der Inseln existieren internationale Flughäfen. Von Deutschland aus gibt es keine Direktflüge. Meistens müssen Flugreisende in Miami umsteigen. Alternativ ist auch ein Flug zu den benachbarten Britischen Jungferninseln von Großbritannien aus möglich. Von dort gibt es Fährverbindungen zu den US Virgin Islands.
Übrigens gelten dieselben Einreise- und Zollbestimmungen wie in den USA. Landessprache ist Englisch und bezahlt wird mit US Dollar.
Was erwartet Sie auf den Amerikanischen Jungferninseln?
Der Virgin Islands National Park, Bild: Wangkun Jia / shutterstock
Man könnte es sich leicht machen und antworten: Ein karibisches Inselparadies mit Traumstränden und herrlichen Wetter. Das Klima ist tropisch. Die Temperaturen schwanken das ganze Jahr über kaum. Selbst im “Winter” ist es immer noch 28 Grad warm. Im “Sommer” klettern die Temperaturen auf etwas über 30 Grad. Die Hitze wird jedoch durch den Passat gemildert, der für einen angenehm erfrischenden Wind sorgt. Die offizielle Regenzeit ist zwar zwischen Mai bis November, aber selbst dann fallen nur kurze Schauer. Die Sonne scheint fast jeden Tag. Die US Virgin Island sind ein ganzjähriges Reiseziel. Allerdings sollten Sie nicht gerade während der großen Feiertage fliegen oder wenn in den USA Ferien sind. Die Inseln werden jedes Jahr von Millionen Touristen besucht, von denen die meisten wegen der geografischen Nähe vom US-amerikanischen Festland kommen.
Was können Sie auf den Amerikanischen Jungferninseln unternehmen?
Die hügeligen Inseln (höchste Erhebung ist der 474 m hohe Crown Mountain) bieten Ihnen jede Menge Aktivitäten an. Zu Beginn können Sie auf den Crown Mountain steigen, der auf der Insel St. Thomas über der Hauptstadt Charlotte Amalie aufragt. Zum Gipfel führt eine Treppe aus 99 (oder 103?) Stufen, die aus den Ballaststeinen früherer dänischer Segelschiffe gebaut wurde. Die Schiffe liefen leer in den Hafen ein und ließen ihre Ballaststeine zurück, wenn sie für die Rückfahrt Fracht luden.
Vom Berggipfel haben Sie einen wunderbaren Rundblick über die Insel und ihre kleine Hauptstadt.
Die hat aber jede Menge an Attraktionen zu bieten. An erster Stele steht natürlich der Wassersport. Vom Schnorcheln über Surfen, Segeln, Kajak fahren, Windsurfen, Wakeboarding bis zu Kite-Surfen wird alles geboten. An Land können Sie Wandern, Reiten, Golf spielen oder Zip-Lining ausprobieren. Der Coral World Ocean Park lässt seine Besucher die Meeresbewohner hautnah erleben. Dort können Sie Haie mit der Hand streicheln oder Stachelrochen Futter reichen.
Lieben Sie die Natur? Dann sollten Sie unbedingt die Insel St. John besuchen. Fast Zweidrittel der Insel wird vom nahezu 3.000 Hektar großen Virgin Islands National Park eingenommen. Der Park ist ein einzigartiges Juwel. Sie können dort durch tropischen Regenwald wandern, prähistorische Felszeichnungen der längst ausgestorbenen Taino-Indianer bewundern oder die Ruinen alter Farmhäuser besichtigen. Früher gab es auf den Inseln zahlreiche Zuckerrohrplantagen.
Der Nationalpark hat sogar einen Unterwasserteil. Am wunderschönen Strand Trunk Bay führt ein Unterwasser-Schnorchel-Pfad entlang, der gut markiert und mit Hinweisschildern versehen ist. Darauf werden die wichtigsten Meeresbewohner vorgestellt, denen Sie bei Ihren Tauchgang begegnen.
Auf der etwas weiter südlich gelegenen Insel St. Croix lohnt sich ein Besuch von Point Udall. Am östlichsten Punkt der USA wurde zur Jahrtausendwende ein Denkmal im Form einer Sonnenuhr errichtet. Darüber hinaus können Sie auf St. Croix einen tropischen Regenwald erkunden.
Zu den beliebtesten Aktivitäten auf den Jungferninseln gehört Island-Hopping. Zwischen den Inseln herrscht reger Schiffsverkehr. Sie können öffentliche Fährverbindungen nutzen oder ein privates Boot (auch mit Skipper) chartern. Es wäre schade, wenn Sie während Ihres Urlaubs nur auf einer Insel bleiben würde. Vielleicht würden Sie dadurch versäumen, Ihren Traumstrand zu entdecken.
Strände auf den Amerikanischen Jungferninseln
Um zu kaltes Wasser müssen Sie sich auf den Virgin Islands keine Gedanken machen. Im “Winter” beträgt die Wassertemperatur im Durchschnitt +26°C, im Sommer sogar +28,5°C! Schöne Strände gibt es auf jeder der vielen Inseln. Einige der schönsten befinden sich an der Nordküste von St. John, der zweitgrößten Insel. Der Sand ist schneeweiß. das Wasser azurblau und der Strand von Palmen gesäumt. Es wirkt fast wie ein Klischee der Karibik, ist aber echt. Es gibt ruhige Strände mit flachen Wasser, ideal geeignet für Anfänger und Familien, andere Strände eignen sich sehr gut zum Schnorcheln. Dort können Sie Korallenfische und Seeschildkröten beobachten.
Feiertage und Festivitäten
Auf den US Virgin Islands gibt es praktisch das ganze Jahr über etwas zu feiern. Das beginnt mit dem Martin-Luther-King-Tag im Januar über den Tag des Präsidenten im Februar, dem Umschreibungstag im März (an dem die Virgin Islands zu den USA kamen) über den Unabhängigkeitstag am 4. Juli bis hin zum Tag der Freundschaft mit Puerto Rico bis zum Erntedankfest im November (abgesehen von Weihnachten, Neujahr, den Karneval und Ostern). Wegen des schönen Wetters finden die meisten Veranstaltungen im Freien statt. Dazu kommen Wochenmärkte, Musikveranstaltungen und eine Vielzahl anderer Veranstaltungen. Wie überall in der Karibik wird auch auf den Virgin Islands der Karneval sehr intensiv gefeiert.
Allgemeine Informationen
Hauptstadt: Charlotte Amalie auf der Insel St. Thomas
Sprachen: Englisch ist die offizielle Sprache.
Währung: US-Dollar (USD)
Zeitzone: Atlantic Standard Time (AST), UTC -4
Geographie
Lage: Die Amerikanischen Jungferninseln befinden sich östlich von Puerto Rico in der Karibik.
Inseln: Die drei Hauptinseln sind St. Thomas, St. John und St. Croix. Es gibt auch mehrere kleinere Inseln und Inselchen.
Klima: Tropisches Klima mit durchschnittlichen Temperaturen zwischen 24°C und 32°C. Die Regenzeit ist von Mai bis November.
Bevölkerung
Einwohnerzahl: Etwa 104.000 Menschen (Stand 2021).
Ethnien: Die Bevölkerung besteht hauptsächlich aus Nachfahren afrikanischer Sklaven, europäischer Kolonisten und Einwanderern aus anderen Teilen der Karibik.
Wirtschaft
Hauptwirtschaftszweige: Tourismus, Finanzdienstleistungen, Landwirtschaft und Rumproduktion.
Tourismus: Der Tourismus ist der wichtigste Wirtschaftszweig. Die Inseln ziehen jedes Jahr zahlreiche Besucher an, vor allem wegen ihrer Strände, Tauchmöglichkeiten und historischen Stätten.
Touristische Attraktionen
Strände: Einige der bekanntesten Strände sind Magens Bay auf St. Thomas, Trunk Bay auf St. John und Sandy Point auf St. Croix.
Nationalparks: Der Virgin Islands National Park auf St. John bietet Wanderwege, Strände und historische Stätten.
Historische Stätten: Fort Christian auf St. Thomas, das dänische Fort Christiansvaern auf St. Croix und die Annaberg Plantation Ruins auf St. John sind nur einige der historischen Sehenswürdigkeiten.
Anreise und Verkehr
Flughäfen: Der Cyril E. King Airport (STT) auf St. Thomas und der Henry E. Rohlsen Airport (STX) auf St. Croix sind die beiden internationalen Flughäfen.
Fähren: Fähren verbinden die Hauptinseln St. Thomas, St. John und St. Croix miteinander.
Öffentliche Verkehrsmittel: Es gibt begrenzte Busdienste auf den Inseln, aber Mietwagen sind eine beliebte Option für Touristen.
Praktische Informationen für Besucher
Einreisebestimmungen: US-Bürger benötigen kein Visum, aber einen gültigen Ausweis. Staatsangehörige anderer Länder sollten die aktuellen Einreisebestimmungen prüfen.
Gesundheit: Es gibt mehrere Krankenhäuser und Kliniken auf den Inseln. Es wird empfohlen, eine Reiseversicherung abzuschließen.
Sicherheit: Die Inseln sind im Allgemeinen sicher, aber wie bei jedem Reiseziel sollten Touristen wachsam sein und grundlegende Sicherheitsvorkehrungen treffen.
Kulturelle Besonderheiten
Feiertage: Neben den US-amerikanischen Feiertagen feiern die Inseln auch lokale Feste wie den Carnival auf St. Thomas im April und Mai, den St. John Festival im Juli und den Crucian Christmas Festival auf St. Croix im Dezember und Januar.
Essen und Trinken: Die Küche der Amerikanischen Jungferninseln ist vielfältig und umfasst karibische, kreolische und internationale Einflüsse. Beliebte Gerichte sind Roti, Kallaloo und Fungi. Rum ist das Nationalgetränk, und die lokale Produktion ist weltweit bekannt.
Nepalesisch geht es zu, im Hunsrück. Denn die mit 360 Metern zweitlängste (seit 2017 ist die Titan RT im Harz mit 483 Metern die längste Hängeseilbrücke Deutschlands) deutsche Hängeseilbrücke “Geierlay” ist den bekannten nepalesischen Vorbildern nachempfunden, die dort tiefste Schluchten überwinden, und die Infrastruktur voran bringen. Bei der deutschen Hängeseilbrücke, die die Ortschaften Mörsdorf und Sosberg verbindet, handelt es sich jedoch weniger um einen Verkehrsweg, als um eine Touristenattraktion.
In luftigen Höhen ist unterwegs, wer sich auf die Geierlay begibt. Die maximale Höhe über dem Erdboden ist mit 100 Metern ausgewiesen. Das Gesamtgewicht der Hängeseilbrücke beträgt 62 Tonnen. Wer es nicht mit eigenen Augen gesehen hat, für den sind diese Daten kaum fassbar. Einigen ist es beim Begehen der Brücke schon etwas mulmig zu Mute, denn wer Höhenangst hat, könnte nach wenigen Schritten lieber wieder umkehren wollen. Angst zu haben braucht aber niemand, denn die Sicherheitsstandards sind hoch gesetzt.
Es gibt eine Absturzsicherung aus massivem Maschendraht, die sich links und rechts des hölzernen Laufsteges nach oben zieht. Es kann also niemand daneben treten, denn man gelangt wie über eine Art Schneise von hüben nach drüben. Auch bei starkem Wind ist das Passieren der Brücke problemlos möglich, denn die Brücke hält Windgeschwindigkeiten von mindestens 200h/km Stand. Die Brückenbauer haben auch an die Montage von Windabspannseilen gedacht, die das Brückenkonstrukt bei Wind stabilisieren. Links und rechts sind Handläufe angebracht, an denen sich Brückenbegeher festhalten können. Wer eine “Überbevölkerung” und eine damit einhergehende Absturzgefahr der Brücke fürchtet, kann sich ebenfalls beruhigt zurück lehnen. Denn mit einer Gesamttragfähigkeit von 76,5 Tonnen, kann die Brücke in etwa 950 Brückenüberquerer gleichzeitig aufnehmen, und hängt dabei immer noch bombensicher. Wem das alles dennoch zu heikel ist, seien die zahlreichen Wanderangebote rund um die Geierlay empfohlen. Sich die spektakuläre Hängeseilbrücke von unten oder vom Brückenrand aus ansehen, ist auch ein großes Vergnügen.
Alle Wege führen zur Geierlay – Wandern auf der Geierlayschleife
Rund um die Geierlay-Brücke gibt es zahlreiche Wandermöglichkeiten, Bild: Marc Venema / shutterstock
Ob alleine, als Paar oder mit Kindern unterwegs: rund um die Geierlay wurde an alle gedacht. Rundwanderwege zwischen 3km und 14km Länge stehen den Besuchern zur Auswahl. Am häufigsten wird dabei die Geierlayschleife gewählt, die eine Länge von 6km aufweist. Start und Ende all dieser Rundwege ist jeweils das Geierlay-Besucherzentrum in Mörsdorf. Integriert ist selbstverständlich immer die Brückenüberquerung. Der Clou: sollte sich jemand der Mitwandernden am Ende doch nicht über die Brücke trauen, gibt es immer “Schleichwege”, die die Überquerung aussparen, und dennoch zum Ausgangspunkt zurück führen. Auf dem Weg lassen sich neben der Geierlaybrücke noch allerhand Entdeckungen machen, denn die Wege führen durch die herrliche Natur des Hunsrück, integrieren Waldwege, führen die Wandernden vorbei an Bachläufen und auch zu alten Gemäuern aus der Ritter-, Römer- oder Keltenzeit. Selbst Langstreckenwanderer, die sich auf dem Saar-Hunsrück-Steig befinden, führt die vorletzte der insgesamt 20 Etappen, mit einer kleinen Extraschleife, an der Geierlay vorbei.
Anfahrt zur Geierlaybrücke
Ein atemberaubender Anblick – auch von unten, Bild: Cengiz Deniz / shutterstock
Wer gar nicht zu Fuß gehen möchte, kommt schlecht zur Geierlaybrücke. Denn sie liegt mitten in der Natur, was aber auch den Reiz der Touristenattraktion ausmacht. Vom Besucherzentrum in Mörsdorf sind es 1,6km bis zur Brücke. Der Zugang von dort ist nur zu Fuß, oder mit dem Fahrrad möglich. Autos und Reisebusse finden genügend Parkplätze am Besucherzentrum. Auch Reisende mit Wohnmobil werden dort herzlich aufgenommen, und das nicht nur stundenweise. Wer möchte kann hier bis zu drei Tage Station machen und die herrliche Natur des Hunsrück erkunden.
Auch Radfahrer, die auf dem Schinderhannes-Radweg unterwegs sind, passieren auf ihrem 38km langen Rundkurs ab Kastelau die Geierlaybrücke. Wer kein eigenes Fahrrad dabei hat, kann sich am Besucherzentrum ein E-Bike ausleihen, und damit zur Brücke fahren. Das Fahrrad darf die Brücke, geschoben, passieren. Auf der Gegenseite in Sosberg, gibt es einen Besucherparkplatz in 1,9km Entfernung zur Brücke, der jedoch kleiner dimensioniert ist. Egal ob in Sosberg oder Mörsdorf: auf beiden Seiten wird an das leibliche Wohl gedacht. Die lokale Gastronomie lockt mit Spezialitäten.
Allgemeine Informationen
Ort: Die Geierlaybrücke befindet sich im Hunsrück, genauer gesagt zwischen den Ortschaften Mörsdorf und Sosberg im Bundesland Rheinland-Pfalz.
Eröffnung: Die Brücke wurde am 3. Oktober 2015 eröffnet.
Länge: Mit einer Länge von 360 Metern ist sie eine der längsten Hängeseilbrücken in Deutschland.
Höhe: Die Brücke schwebt etwa 100 Meter über dem Mörsdorfer Bachtal.
Bau und Konstruktion
Architekten: Die Planung und Konstruktion wurde von der Firma „Ingenieurbüro Heft“ durchgeführt.
Materialien: Die Brücke besteht aus Stahlseilen, die an Betonfundamenten verankert sind, und einem Gehweg aus Holzplanken.
Besuchsinformationen
Zugang: Die Brücke ist für Fußgänger zugänglich und es gibt Wanderwege, die zu ihr führen. Besonders beliebt ist der Rundwanderweg „Geierlayschleife“.
Öffnungszeiten: Die Brücke ist das ganze Jahr über geöffnet und rund um die Uhr zugänglich.
Eintritt: Der Zugang zur Brücke ist kostenfrei, allerdings können Parkgebühren in Mörsdorf anfallen.
Sicherheit: Die Brücke ist sicher für Fußgänger, jedoch sollten Personen mit Höhenangst oder Herzproblemen vorsichtig sein. Bei starkem Wind oder schlechten Wetterbedingungen kann die Brücke gesperrt werden.
Anreise
Mit dem Auto: Die nächstgelegene größere Stadt ist Kastellaun, von wo aus man mit dem Auto nach Mörsdorf gelangt. Es gibt ausgeschilderte Parkplätze in der Nähe des Brückenzugangs.
Öffentliche Verkehrsmittel: Es gibt keine direkte Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr, daher ist die Anreise mit dem Auto oder einem organisierten Reisebus empfehlenswert.
Sehenswürdigkeiten in der Umgebung
Hunsrück: Die Region Hunsrück bietet viele Wanderwege und Naturschönheiten, die einen Besuch lohnenswert machen.
Burgen und Schlösser: In der näheren Umgebung befinden sich mehrere historische Burgen und Schlösser, die besichtigt werden können, darunter die Burg Kastellaun und die Reichsburg Cochem.
Hinweise für Besucher
Beste Reisezeit: Die beste Zeit für einen Besuch ist im Frühling oder Herbst, wenn das Wetter mild und die Landschaft besonders reizvoll ist.
Ausrüstung: Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung sind empfehlenswert, besonders bei Wanderungen zur Brücke.
Verpflegung: In Mörsdorf gibt es Restaurants und Cafés, in denen man sich vor oder nach dem Besuch der Brücke stärken kann.
Der Inselstaat der Komoren liegt an der Ostküste Afrikas, nordöstlich von Madagaskar. Die Komoren liegen im Indischen Ozean und bestehen aus vier Inseln: Mwali, Ngazidja, Ndzuwani und Mayotte. Die Insel Mayotte gehört formal nicht zu den Komoren, sondern ist ein französisches Überseegebiet. Geografisch und geschichtlich gehört sie allerdings zu den Komoren und wird von diesen auch beansprucht.
Bucht in Moroni ,der Hauptstadt der Komoren, Bild: Igor Samoiliuk / shutterstock
Auf den Komoren herrscht ein tropisch-maritimes, wechselfeuchtes Klima. Das heißt, dass die Jahreszeiten in Regen- und Trockenzeit unterteilt sind. Die Regenzeit beginnt im November und dauert bis in den April an. Der Nordwestmonsun bringt feuchte Luftmassen auf die Komoren, die sich in Form von heftigen Wolkenbrüchen abregnen. Der Höhepunkt der Regenzeit liegt im Januar, in diesem Monat fällt mit Abstand am meisten Niederschlag und es kann zu Überschwemmungen kommen. Auch mit dem Auftreten von tropischen Wirbelstürmen muss um diese Zeit gerechnet werden. Die Trockenzeit dauert von Mai bis Oktober an. Während dieser Zeit bring der Südostpassat trockene Luft auf die Komoren und der Himmel ist meist wolkenlos. Während der Trockenzeit fällt nur sehr selten Regen und Stürme treten prinzipiell, wenn überhaupt sehr selten auf. Die Temperaturen liegen das ganze Jahr über bei ungefähr 25 Grad Celsius. Auch wenn sich die Temperaturen im Jahresverlauf kaum unterscheiden, ist es definitiv ratsam, die Komoren während der Trockenzeit zu erkunden. Dann kann man am besten entspannen und muss keine Angst vor Flugstreichungen aufgrund von auftretenden Wirbelstürmen haben.
Einreise auf die Komoren
Für die Einreise auf die Komoren benötigen deutsche Staatsangehörige ein Visum. Dieses kann am internationalen Flughafen auf Ngazidja beantragt werden und auch direkt mitgenommen werden.Für die Ausstellung des Visums wird ein Rückflugticket, sowie gegebenenfalls ein Nachweis über ausreichende finanzielle Mittel benötigt. Das Visum ist dann gültig für einen Zeitraum von 45 Tagen, wobei eine Verlängerung möglich ist.
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Die Komoren sind touristisch nicht besonders weit erschlossen. Auch der Ausbau der Infrastruktur ist nicht mit deutschem oder europäischem Standard zu vergleichen. Mittlerweile gibt es allerdings gut ausgebaute Flughäfen und internationale Hotels.
Aktivitäten auf den Komoren
Die Komoren sind von Korallenriffen umgeben, die zu den schönsten auf der ganzen Welt gehören. Gerade weil die Inselgruppe bisher vom Massentourismus weitestgehend verschont geblieben ist, erfreut sie sich an großer Beliebtheit bei Tauchern aus aller Welt. Auch einsteigerfreundliche Tauchkurse werden angeboten. Neben farbprächtigen Korallen können auch die seltenen Buckelwale Unterwasser beobachtet werden. Auf Mayotte befindet sich zudem eine der größten Lagunen weltweit.
Ein weiteres Highlight auf den Komoren ist die Wanderung auf einen der Vulkane. Die Inseln sind alle vulkanischen Ursprungs und haben somit prächtige Gebirge, die die Herzen von Wanderern schneller schlagen lassen. Die Wanderung auf den noch aktiven Vulkan Karthala ist sehr empfehlenswert. Allerdings sollte man in einer guten physischen Verfassung sein und bis zu drei Tage für die Wanderung einplanen. Beim Aufstieg wird man vom Anblick auf eine einzigartige Landschaft und mit einem wunderschönen Ausblick belohnt.
Ein Ausflug nach Moroni in die Hauptstadt der Insel Ngazidja, ist ebenfalls lohnenswert. Die Stadt mit knapp 100.000 Einwohnern bereitet geschichtlich Interessierten definitiv viel Freude. Auch Freunde der Architektur kommen in Moroni auf ihre Kosten, die einzigartige Bauweise der Moscheen ist spektakulär.
Auf den Komoren wird man begrüßt von weißen Sandstränden, die in Kombination mit dem türkisfarbenen Wasser zum Entspannen einladen. Besonders empfehlenswert ist der Sandstrand Nioumachoua. Sanfter Wellengang und Wassertemperaturen zwischen 25 und 28 Grad Celsius bieten die Grundlage für Bootstouren, Tauchen oder für das gemütliche Liegen am Strand. Mit ein wenig Glück lassen sich auch Wale beobachten. Ein weiterer empfehlenswerter Strand ist der Chindini Beach. Dieser liegt im südlichen Teil der Insel Ngazidja und bietet den perfekten Ort, um zu entspannen und dem Rauschen des Meeres zu lauschen. Der Sandstrand ist zudem besonders kinderfreundlich, da die Meerestiefe generell niedrig ist und nur langsam steigt.
Sicherheit
Die Kriminalitätsrate auf den Komoren ist sehr niedrig, gelegentlich kommt es jedoch zu Überfällen auf Touristen. Deshalb ist es ratsam, den Reisepass und andere wichtige Ausweisdokumente sicher aufzubewahren und immer nur so viel Bargeld wie nötig mitzunehmen. Die Komoren sind von der islamischen Kultur geprägt und Urlauber sollten sich aus Respekt an diese anpassen. Auf den Konsum von Alkohol sollte zumindest in der Öffentlichkeit verzichtet werden und Frauen sollten in Städten keine zu knappe Kleidung tragen.
Urlaub auf den Komoren: Die wichtigsten Informationen
Wichtige Telefonnummern
Notruf (Polizei, Feuerwehr, Krankenwagen): 17
Polizei: +269 773 012
Feuerwehr: +269 773 015
Rettungsdienst: +269 773 013
Deutsche Botschaft in Tansania (zuständig für die Komoren): +255 22 2212 300
Deutsche Ärzte
Es gibt keine deutschen Ärzte auf den Komoren. Bei Bedarf sollte man sich an die örtlichen Krankenhäuser und Kliniken wenden:
El-Maarouf National Hospital (Moroni): +269 773 110
Clinique de Bambao Mtsanga (Anjouan): +269 771 335
Öffnungszeiten
Geschäfte: In der Regel Montag bis Samstag von 8:00 bis 12:00 Uhr und von 14:00 bis 18:00 Uhr.
Supermärkte: Meist täglich von 8:00 bis 20:00 Uhr.
Restaurants: Mittagessen von 12:00 bis 14:00 Uhr, Abendessen von 19:00 bis 22:00 Uhr.
Banken: Montag bis Freitag von 8:00 bis 12:00 Uhr und von 14:00 bis 16:00 Uhr.
Flughafen
Prince Said Ibrahim International Airport (HAH): Der wichtigste Flughafen auf den Komoren, etwa 20 km nördlich von Moroni.
Ouani Airport (AJN): Flughafen auf der Insel Anjouan.
Post / Briefmarken
Postämter: In den größeren Städten. Hauptpostamt in Moroni. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 7:30 bis 14:30 Uhr.
Briefmarken: Erhältlich im Postamt.
Kosten für Briefe und Postkarten nach Deutschland: Standardbrief bis 20g: ca. 300 KMF (ca. 0,60 EUR); Postkarte: ca. 300 KMF (ca. 0,60 EUR)
Sicherheit
Kriminalität: Die Komoren gelten als relativ sicher, doch sollten Touristen Vorsicht walten lassen und übliche Sicherheitsvorkehrungen beachten, insbesondere in belebten Gebieten und bei Nacht.
Notrufnummer: 17
Strom
Spannung: 220-240 Volt
Steckdosen: Typ C und E (wie in Frankreich, Adapter für deutsche Stecker sind nicht notwendig)
Trinkgeld
Restaurants: Trinkgeld ist nicht obligatorisch, aber bei gutem Service gerne gesehen (ca. 10%).
Taxis: Aufrunden des Betrags
Hotels: 500-1000 KMF pro Tag für das Reinigungspersonal
Zoll
Freimengen: Persönliche Gegenstände sind zollfrei.
Tabak: 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 250g Tabak.
Andere Gegenstände: Waren im Gesamtwert bis zu 300 EUR sind zollfrei.
Fazit
Die Komoren stellen ein äußerst spannendes Reiseziel dar. Gerade die teils unberührten Landschaften und Wanderungen in den Gebirgen sind einmalig. Ebenfalls positiv ist, dass die Komoren bisher nicht in den Fokus des Massentourismus gerückt sind und Urlauber die Inseln in Ruhe genießen und erkunden können. Reisende sollten sich allerdings bewusste sein, dass Infrastruktur und Versorgung nicht auf europäischem Standard sind und man sich vor Abflug zum Beispiel auf der Seite des Auswärtigen Amts über die Verhältnisse informieren sollte.
Italien ist und bleibt eine Traumdestination, für jeden Geschmack. Ob man die Berge liebt, oder das Meer, ob das Herz für Kulinarisches schlägt, oder ob man gerne ausgedehnte Sightseeing-Touren macht: Für jeden ist etwas dabei. So auch für Inselliebhaber! Italien hat nämlich mehr als 200 Inseln. Sizilien ist die größte von ihnen, und wirkt eher wie ein kleiner Staat. Daneben gibt es jedoch auch zahlreiche kleine Inseln, die mit einem ganz ursprünglichen Charme zu verzaubern wissen. Wer die schönsten Inseln Italiens entdecken möchte, kann sich hier inspirieren lassen.
Zwischen Ätna und der Inselhauptstadt Palermo: Sizilien
Die Isola Bella vor Taormina in Sizilien, Bild: IgorZh / shutterstock
Sizilien ist nicht nur die größte Insel in Italien sondern im gesamten Mittelmeerraum. Gut und gerne kann man hier einen mehrwöchigen Urlaub verbringen und neben traumhaften Sandstränden, malerischen Sonnenuntergängen und Wanderungen, durch die karstigen Landschaften des Naturschutzgebietes Zingaro, auch eine Menge Kultur in Palermo erleben. Architektonisch reist man in der von den Phöniziern gegründeten Stadt durch die Jahrhunderte: Araber, Römer, Spanier und die Bourbonen haben ihre Spuren hinterlassen. Natürlich darf auch ein Besuch des beeindruckenden Vulkans Ätna nicht fehlen. Der 3.323 Meter hohe Vulkanberg kann bestiegen, oder mit der Seilbahn befahren werden. Lohnenswert ist auch ein Stadtrundgang durch den barocken Stadtkern von Val di Noto. 1693 wurde die Stadt durch ein Erdbeben zerstört, und danach, im Stil des Spätbarock, zu einer der schönsten Städte Italiens wieder aufgebaut.
Die Seele baumeln lassen auf Ischia
Ischia, Bild: GoneWithTheWind / shutterstock
Ischia, im Golf von Neapel, gilt schon lange als Wellness-Insel. Verantwortlich dafür sind das milde Klima Ischias, und eine große Dichte an Heilquellen und Thermalbädern. Nach den Wellness-Anwendungen lockt natürlich auch hier blütenweißer Sandstrand vor türkis schimmerndem Meerwasser. Ischia ist selbst bei Wanderfreunden sehr beliebt. Es gibt zahlreiche bestens ausgewiesene Wanderwege, die zu spektakulären Aussichtspunkten führen. Der Monte Epomeo ist der höchste Berg Ischias. Von hier aus hat man einen sagenhaften Rundblick über die gesamte Insel. Wer nach dem Wanderabenteuer, durch Ischias markante Natur, Lust auf Gartenparadiese hat, wird ebenso fündig. Es gibt viele Botanische Gärten, die eine exotische Pflanzenwelt versammeln. Die Gärten Ravino und La Mortella gehören zu den schönsten unter ihnen. Kulturfreunde kommen in der historischen Hafenstadt Forino, und bei der Besichtigung der auf einer kleinen Ischia vorgelagerten Felseninsel gelegenen Burg Aragonese auf ihre Kosten.
Traumstrände wie in der Karibik: Elba
Wer zum ersten Mal auf Elba ist, wird sich verwundert die Augen reiben. Denn die zum Toskanischen Archipel gehörende Insel besticht durch traumhafte Buchten zwischen Steilklippen, in denen man sich mehr in der Karibik denn in Italien wähnt. Das kristallklare Wasser vor den Sand- oder Kiesstränden trägt dazu einiges bei. Elba ist nur zehn Kilometer vom toskanischen Festland entfernt. Schnell ist man auch für einen Tagesausflug mit der Fähre nach Elba übergesetzt. Einst lebte der französische Feldherr Napoleon auf Elba. Die beiden seinerzeit von ihm bewohnten Villen dürfen besichtigt werden. Mit der Seilbahn, oder zu Fuß, gelangt man auf den Monte Capanne, und genießt einen herrlichen Ausblick über die Insel. In der Inselhauptstadt Portoferraio wandelt man auf Napoleons Spuren. Wer mit Kindern reist kann den Kleinen im Bergbaupark von Rio Marina ein ganz besonderes Abenteuer bieten: Mit einem unterirdischen Zug fährt man durch eine nachgebaute Bergbaumine.
Ein buntes Häusermeer erleben auf Procida
Blick auf Procida im Golf von Neapel, Bild: IgorZh / shutterstock
Die alte Fischerinsel Procida im Golf von Neapel ist vermutlich die bunteste aller italienischen Inseln. Die schachtelförmigen Häuschen wirken an der Steilküste wie übereinander gestapelt. In bunten pastellfarben bemalt schimmern sie dabei in der Sonne. Procida hat eine Fläche von nur vier Quadratkilometern, die durch diese Schachtelbauweise optimal ausgenutzt wurde. Procida hat noch heute den Charme eines Fischerdorfes. Nur wenige Touristen verirren sich auf dieses magische Eiland. Nach einem Spaziergang durch Zitronen- und Orangenhaine kann den Fischern bei der Arbeit zugesehen werden. Den köstlich zubereiteten Fang genießt man quasi direkt aus dem Fischerboot in einer der kleinen Tavernen am Hafen. Wem nach Kultur ist besichtigt die Burg Terra Murata und das Palazzo Reale Kastells.
Auf Lampedusa schon fast in Afrika
Lampedusa auf den Pelagischen Inseln, Bild: bepsy / shutterstock
Auf halben Weg zwischen Tunesien und Sizilien liegt die zur Pelagischen Inselgruppe gehörende Insel Lampedusa. Hier finden alle Badeurlauber und Wassersportfreunde ihr Glück. Die 20 Quadratkilometer große Insel ist umsäumt von märchenhaft sonnigen Sandstränden. Taucher können hier neben einer reichen bunten Fischpopulation zahlreiche Unterwasserhöhlen erkunden. Die klimatischen Vorzüge nahe der afrikanischen Küste erlauben Besuchern ganzjährig Badeurlaube. Wer es gerne einsam und abgeschieden mag mietet sich ein Boot und erkundet die Bucht Cala Galera oder die kleine Isola dei Conigli. Lampedusa verfügt zudem über ein Meeresschutzgebiet in dem seltene Schildkörten leben.
Favignana im Ägäischen Meer
Ein absoluter Geheimtipp unter ausländischen Reisenden ist die nahe Sizilien gelegene Insel Favignana. Bislang erholen sich dort fast ausschließlich einheimische Touristen. Nirgendwo sonst also kann man das echt italienische Flair genießen. Favignana sieht, von oben aus betrachtet, aus wie ein Schmetterling. Der Strand von Casa Rossa hat einsame Buchten vor kristallklarem Wasser. Hier tummeln sich Taucher und Schnorchler. Die Grotte del Bue Marino kann nach einem kurzen Kletterabenteuer, an einer kleinen Klippe entlang, erreicht werden. Die Landschaft der Insel ist felsig, aber dabei recht flach. Auch, wer nicht so konditionsstark ist, findet hier beste Voraussetzungen für Spaziergänge und Radtouren. Das Kastell Santa Caterina ist die Hauptsehenswürdigkeit der Insel. Auf einer 314 Meter hohen Erhebung des gleichnamigen Berges, wurde die frühere Schutzburg bereits 1081 von den Sarazenen erbaut. Im 18. und 19. Jahrhundert wurde sie als Gefängnis genutzt. Seit Ende des Zweiten Weltkrieges verfällt sie langsam und wird immer mehr zur Ruine.
Die Seychellen, welche im Indischen Ozean vor der Ostküste Südafrikas liegen, locken Urlaubshungrige aus allen Ländern der Welt an. Silhouette, die drittgrößte Insel der inneren Seychellen hat für reiselustige Abenteurer, Naturliebhaber, Wanderer, Taucher und Ruhesuchende etwas zu bieten. Sie gehört zur Inselgruppe um Mahé und beheimatet ungefähr 150 Einwohner auf 20,1 km².
Wer schon immer vom Paradies geträumt hat, wird hier seinen Traum wahr werden lassen können. Es gibt sie nämlich doch: die Insel mit sauberen weißen Sandstränden, mit traumhaft schönen Kokosnusspalmen, attraktiven Sandholzbäumen, duftenden Orchideen und exotischen Brotbäumen, mit klarem Meerwasser und sanftem Wellengang.
Wer eine ruhige Zeit verbringen möchte, eine Hochzeitsreise oder einen erholsamen Wellnessurlaub plant, wird mit dieser Trauminsel genau das richtige Reiseziel auswählen. Ein Badeurlaub ist das ganze Jahr über möglich, da die Temperaturen nie unter 28 Grad Celsius fallen.
93 % der Gesamtfläche der Insel wurde zum Naturschutzpark (Silhouette National Park) erklärt. Des Weiteren umfasst Silhouette einen geschützten Meerespark, der sich ideal zum Schnorcheln oder auch für ausgedehnte Tauchgänge eignet.
Die Seychellen erfreuen sich großer Beliebtheit, da sie ein sicheres Urlaubsgebiet darstellen. Die Inselgruppe ist frei von tropischen Krankheiten, Kriminalität, verheerenden Naturphänomenen und gefährlichen Tieren. Spezielle Impfungen sind genauso wenig notwendig wie ein Visum.
Warmes, türkisblaues Wasser und Puderzuckerstrände machen den Reiz von Silhouette aus. Doch die Trauminsel hat noch weitaus mehr zu bieten: Die einzigartige Flora und Fauna begeistert nicht nur naturinteressierte Menschen. In dem überragend schönen tropischen Regenwald tummeln sich Tausendfüßler, exotisch bunte Vögel, harmlose Schlangen und fleischfressende Kannenpflanzen. Am Strand lässt sich so manche Meeresschildkröte begutachten und an den Bäumen hängende Flughunde bewundern.
Das knietiefe, warme Wasser im Meer ist ideal für Kinder. Es gibt so gut wie keinen Wellengang. Nur auf Sandalen oder Wasserschuhe sollten Sie dort nicht verzichten, da es einige Felsen und Korallen gibt, die sonst das Badevergnügen trüben könnten.
Aufgrund des naturgeschützten Meeresparks müssen Sie leider auf motorisierte Wassersportarten verzichten.
Wohin das Auge blickt, befinden sich für die Insel typische Takamaka-Bäume, Zimtbäume, Vanillesträucher, Kaffeebäume, Limetten, Bitterorangen, Papayas, Mangos und Bananenstauden.
Zu Recht wird Silhouette auch die Insel der Schildkröten genannt. Mit etwas Glück können Sie die seltene Aldabra-Riesenschildkröte beobachten. Die vom Aussterben bedrohte Art konnte hier erfolgreich geschützt werden.
Bild: swapnil haribhau arelkar / shutterstock
Hier gibt es noch unberührte Natur, steile Felsküsten und ausgedehnte Korallenriffe.
Verschlungene Wanderwege führen durch Ananas- und Gemüseplantagen hin zu versteckten, traumhaften Buchten.
Die Unterwasserwelt hält einige Überraschungen für Sie bereit! Wunderschöne Korallenbänke und bunte Meerestiere, wie es sie nur hier auf der Welt gibt, warten auf Sie.
Die Tauchschule Divemaster bietet auch nächtliche Tauchgänge an. Mit einer modernen Komplettausrüstung gelangen Sie in 15 – 30 Minuten in die faszinierendsten Tauchreviere der Erde.
Bei einer Tauchexkursion werden Sie zahlreiche tropische Fischarten begeistern. Insgesamt leben 850 verschiedene Arten in den Gewässern vor der Insel.
Spannende Piratenabenteuer
Geschichten von einem sagenumwobenen Piratenschatz, den bis heute niemand gehoben hat, locken Schatzsucher auf die Insel.
Der Pirat Hodoul soll hier Gold und Diamanten vergraben haben. Doch niemand weiß genau wo. Vielleicht haben Sie Glück beim Goldgraben?
Traumhaft schöne Wanderungen
Die paradiesische Insel ist hervorragend geeignet für Wanderungen. Da es sehr heiß werden kann und die Luftfeuchtigkeit für uns Deutsche sehr ungewohnt ist, sind Wasservorräte unbedingt mitzunehmen. Es ist ratsam sich in den frühen Morgenstunden auf den Weg zu machen.
Ein erfahrener Guide ist ebenso empfehlenswert, da er die Touren noch interessanter gestaltet als sie sowieso schon sind.
Auf der gesamten Insel, die noch sehr ursprünglich ist, gibt es weder Straßen noch Autos.
Der höchste Berg von Silhouette ist der Mont Plaisir mit 752 Metern Höhe. Seine Besteigung ist lohnenswert: Vom Gipfel aus hat man einen fantastischen Blick auf die gesamte Insel und den Indischen Ozean.
Ein besonderer Vorteil für Wanderungen auf den Seychellen ist, dass es in deren Dschungel keine aggressiven Wildtiere, keine Skorpione oder andere ernsthaft giftigen Tiere gibt. Das macht das Wandern sehr entspannt.
Leckere kreolische Küche
Lassen Sie sich von kulinarischen Genüssen verzaubern! Auf Silhoeutte gibt es kreolische Köstlichkeiten für Feinschmecker. Bonito Thunfisch, Makrelen und Oktopus werden zu Reis, Maniok, Brotfrucht oder Kartoffeln gereicht. Dazu serviert man Ihnen scharf gewürzte Saucen und Chutneys.
Besonders geschwärmt wird von den berühmten Flughundgerichten. Einheimische tropische Früchte wie Mangos, Papayas, Mini-Bananen und Kokosnüsse runden das Festessen ab.
Das klingt alles zu schön um wahr zu sein? Bis auf lästige kleine schwarze Mücken scheint hier das Paradies tatsächlich wahr geworden zu sein. Kaum eine Insel bietet soviele Vorteile wie Silhoeutte. Vorausgesetzt man erwartet zuverlässigen Sonnenschein, weiße Traumstrände, türkisblaues Meer und Erholung pur.
Allgemeine Informationen:
Lage: Silhouette ist die drittgrößte Insel der Seychellen und liegt etwa 20 Kilometer nordwestlich von Mahé, der Hauptinsel der Seychellen.
Fläche: Die Insel hat eine Fläche von etwa 20 Quadratkilometern.
Bevölkerung: Silhouette ist relativ dünn besiedelt mit einer kleinen Gemeinde von rund 200 Einwohnern.
Geschichte:
Entdeckung und Name: Die Insel wurde nach Étienne de Silhouette, einem französischen Finanzminister im 18. Jahrhundert, benannt.
Kolonialzeit: Die Insel hat eine reiche Geschichte, die bis in die frühe Kolonialzeit zurückreicht, als sie von den Franzosen und später von den Briten verwaltet wurde.
Natur und Umwelt:
Nationalpark: Ein Großteil der Insel ist Teil des Silhouette Marine National Parks, der sowohl Land- als auch Meeresgebiete schützt.
Flora und Fauna: Silhouette beherbergt eine vielfältige Flora und Fauna, darunter einige endemische Arten. Es gibt Regenwälder, Mangroven und Korallenriffe, die eine reichhaltige Biodiversität unterstützen.
Bergwelt: Der höchste Punkt der Insel ist der Mont Dauban mit einer Höhe von 740 Metern.
Tourismus:
Resorts: Silhouette ist Heimat des luxuriösen Hilton Seychelles Labriz Resort & Spa
Aktivitäten: Die Insel bietet zahlreiche Freizeitaktivitäten wie Wandern, Schnorcheln, Tauchen und Angeln. Die Wanderwege führen durch den dichten Dschungel zu abgelegenen Stränden und malerischen Aussichtspunkten.
Strände: Es gibt mehrere wunderschöne Strände auf Silhouette, darunter Anse La Passe und Anse Mondon.
Erreichbarkeit:
Transport: Die Insel ist per Boot oder Helikopter von Mahé aus erreichbar. Es gibt regelmäßige Fährverbindungen, die etwa 45 Minuten dauern.
Besondere Merkmale:
Umweltfreundlichkeit: Silhouette ist bekannt für ihre umweltfreundliche und nachhaltige Tourismusentwicklung. Viele der Aktivitäten und Unterkünfte sind darauf ausgerichtet, die natürliche Schönheit und die Biodiversität der Insel zu bewahren.
Kultur und Tradition: Die kleine Gemeinde auf Silhouette pflegt die kreolische Kultur und Traditionen, was sich in der lokalen Küche, Musik und Kunst widerspiegelt.
Florenz, die Hauptstadt der Toskana, ist eine der schönsten und kulturell reichsten Städte Italiens. Mit ihrer atemberaubenden Architektur, den weltberühmten Kunstwerken und einer Geschichte, die bis in die Römerzeit zurückreicht, ist Florenz ein unverzichtbares Reiseziel für jeden, der Italien besucht.
Florenz wurde im Jahr 59 v. Chr. von den Römern gegründet und entwickelte sich im Mittelalter zu einer der wichtigsten Handels- und Finanzmetropolen Europas. Im 15. und 16. Jahrhundert erlebte die Stadt ihre Blütezeit als Zentrum der Renaissance. In dieser Epoche förderten wohlhabende Familien wie die Medici Kunst und Wissenschaft und zogen Künstler wie Leonardo da Vinci, Michelangelo und Botticelli an.
Kunst und Kultur
Das Herz von Florenz schlägt in der Kunst. Die Stadt beherbergt einige der berühmtesten Kunstwerke der Welt. Ein Besuch in den Uffizien ist ein absolutes Muss. Dieses weltberühmte Museum beherbergt Meisterwerke wie Botticellis „Die Geburt der Venus“ und da Vincis „Verkündigung“.
Nicht weit von den Uffizien entfernt liegt die Galleria dell’Accademia, in der Michelangelos David steht – eine beeindruckende Skulptur, die man unbedingt gesehen haben muss. Der Anblick des 5,17 Meter hohen Marmorstatues ist schlichtweg überwältigend und ein Höhepunkt jeder Florenz-Reise.
Architektonische Meisterwerke
Florenz ist ein Freilichtmuseum der Architektur. Die Kathedrale Santa Maria del Fiore, auch bekannt als der Duomo, dominiert die Skyline der Stadt. Die beeindruckende Kuppel von Brunelleschi ist ein Wunderwerk der Ingenieurskunst und bietet eine atemberaubende Aussicht auf die Stadt und die umliegende toskanische Landschaft.
Ein weiteres Highlight ist der Palazzo Vecchio, das Rathaus von Florenz. Dieses mittelalterliche Gebäude ist nicht nur architektonisch beeindruckend, sondern beherbergt auch ein Museum, in dem man mehr über die Geschichte der Stadt und die Medici-Familie erfahren kann.
Kulinarische Genüsse
Florenz ist auch ein Paradies für Gourmets. Die toskanische Küche ist bekannt für ihre Einfachheit und Qualität der Zutaten. Probieren Sie unbedingt ein Bistecca alla Fiorentina, ein saftiges T-Bone-Steak, das traditionell auf Holzkohle gegrillt wird. Dazu passt hervorragend ein Glas Chianti, der berühmte Wein aus der Region.
Für eine süße Versuchung sorgt ein Besuch in einer der vielen Gelaterias der Stadt. Florentiner Eiscreme ist weltweit bekannt und bietet eine unendliche Auswahl an Geschmacksrichtungen – von klassischem Vanille bis zu exotischen Kreationen wie Feige und Rosmarin.
Florenz erleben
Florenz ist eine Stadt, die man am besten zu Fuß erkundet. Verlieren Sie sich in den engen Gassen, entdecken Sie versteckte Plätze und genießen Sie die lebhafte Atmosphäre der Stadt. Besuchen Sie den Mercato Centrale, einen großen Markthalle, in der Sie lokale Spezialitäten und frische Produkte kaufen können.
Ein Spaziergang über die Ponte Vecchio, die berühmte Brücke über den Arno, gehört ebenfalls zum Pflichtprogramm. Diese historische Brücke ist gesäumt von Juweliergeschäften und bietet einen malerischen Blick auf den Fluss.
Fragen rund um Florenz?
Welches Klima herrscht in Florenz?
Florenz liegt in einer gemäßigten Klimazone mit sehr warmen Sommern und kalten, feuchten Wintern.
Welche Sehenswürdigkeiten gibt es?
Giottos Campanile, Bild: Sean Xu / shutterstock
Die historische Innenstadt wurde von der UNESCO im Jahre 1982 zum Weltkulturerbe erklärt. Aufgrund des künstlerischen und architektonischen Erbes hat das Forbes Magazine Florenz als eine der schönsten Städte der Welt ausgewählt.
Zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten zählt die Kathedrale “Santa Maria del Fiore”, die viertgrößte Kathedrale der Welt. In der “Galleria dell’Accademia” ist Michelangelos Statue “David” zu bewundern, in den Uffizien sind Botticellis Gemälde “Die Geburt der Venus” und da Vincis “Die Verkündigung” ausgestellt.
Blick auf Florenz und die Kathedrale, Bild: RastoS / shutterstock
Der “Palazzo Vecchio” ist das bedeutendste bürgerliche Gebäude in Florenz. Sehenswert sind die Fresken im Inneren und der Säulengang im Innenhof.
Im Renaissance-Palast “Palazzo Pitti” befinden sich Museen und Galerien.
In der “Galleria Palatina” sind die Privatsammlungen der Medici zu bewundern.
In der “Basilica von San Lorenzo”, der Hauptkirche der Medici, finden sich Werke von Donatello, Rosso Fiorentino, Desiderio da Settignano und Bronzino. Die alte Sakristei von Brunelleschi und die neue Sakristei von Michelangelo sowie die Grabkapelle der Familie Medici wurden an die Kirche angebaut.
Die Grabsteine der Medici Familie wurden von Michelangelo gestaltet, bevor er nach Rom ging. Das Museum zeigt fantastische Exemplare der Goldschmiedekunst.
Tipps für das Nachtleben
Piazza della Signoria, Bild: givaga / shutterstock
Das stimmungsvolle Lokal “Dondino”, mit Blick auf die Kirche “Santa Croce”, bietet gezapfte italienische oder belgische Biere.
Im “Empireo”, der Dachbar des Hotels Lucchesi, ist Reservierung empfohlen. Das Lokal bietet eine wunderschöne Aussicht auf die Altstadt, den Dom oder den Palazzo Vecchio.
Ein Treffpunkt der Reichen und Schönen ist der Club “Flo Firenze”. Hier feiert man unter freiem Himmel auf einem Hügel am Piazzale Michelangelo. Elegante Kleidung und Reservierung wird empfohlen.
Der “Joshua Tree Irish Pub” oder das “La Terrazza”, die Dachbar des Hotels Continentale, sind ebenfalls beliebte Anlaufpunkte.
Neben zwei riesigen Diskotheken, “Central Park” und “Meccano”, bietet Florenz eine große Anzahl von Clubs in denen alle Musikrichtungen zu finden sind.
Jazz-Fans treffen sich im “Jazz Club”, einem sehr bekannten Lokal in der Szene.
Wie steht es um die Sicherheit in Florenz?
Fontana del Nettuno, Bild: Catarina Belova / shutterstock
In Florenz trifft man im ganzen Stadtgebiet regelmäßig auf Patrouillen der Carabinieri und der Guardia di Finanza, die für Ruhe und Ordnung sorgen.
Vorsicht ist beim Kauf von gefälschter Markenware geboten, die an improvisierten Verkaufsständen angeboten werden. Der Kauf solcher Waren ist streng verboten und zieht sehr hohe Strafen nach sich!
Unterwegs mit Kindern
Basilica di Santa Maria del Fiore, Bild: Catarina Belova / shutterstock
Florenz ist eine Kulturstadt mit vielen Sehenswürdigkeiten. Es nicht so einfach auch das passende Programm für Kinder zu finden, aber einige Aktivitäten gibt es natürlich, die auch den kleinen Touristen Spaß machen.
Interessant und zugleich lehrreich ist die Pastaproduktion im “Mercato Centrale”.
Eis ist immer ein Renner bei Kindern, zwei der berühmtesten Eisdielen in Florenz sind “Edoardos” am Piazza del Duomo und “Grom” auf der Via del Campanile.
Das riesige, aus Holz gebaute Karussell am Piazza della Reppublica, lässt nicht nur Kinderaugen strahlen. 20 Pferde und zwei vergoldete Kutschen laden bei neapolitanischen Balladen am Akkordeon zum Mitfahren ein.
Sportliche Aktivitäten
Boots- oder Kanufahrten auf dem Arno bucht man in einem der zahlreichen Kanu-Clubs, in den Sommermonaten gibt es Abkühlung in einem der vielen Freibäder. Eine weitere gute Möglichkeit, sich sportlich zu betätigen, sind Fahrradausflüge in die Toskana.
Weitere Aktivitäten in Florenz
Spannenden Zeitvertreib bieten Pferderennen im “Ippodromo del Visarno” oder der Besuch in einem der zahlreichen Escape-Rooms.
“Joyvillage” ist ein Unterhaltungszentrum mit Videospielen und Spielhallen. “Treasure Hunt”, die Schatzsuche, ist eine Schnitzeljagd durch Florenz. Im “Florence Studio” können Malkurse besucht werden, die neuesten Filme erlebt man in den Kinozentren der Stadt.
Theater und Tanz
Das “Teatro della Limonaia” organisiert neben Aufführungen nationaler und internationaler Komödien, das “Festival Intercity”. Dieses Festival bietet jährlich 3 Wochen lang ausländischen Künstlern die Möglichkeit, ihre zeitgenössischen Theaterbeiträge vorzustellen.
Einen abwechslungsreichen Spielplan bietet das “Teatro della Pergola”, im “Teatro Studio di Scandicci” werden Ausstellungen organisiert.
Vereinigungen des modernen Tanzes aus der ganzen Welt treffen sich beim “Florenzer Tanzfestival”, das von Tanzschulen in Florenz veranstaltet wird.
Wie komme ich verkehrstechnisch in Florenz weiter?
Für Touristen ist die Einfahrt in das historische Zentrum mit PKW verboten, außer man will zu einem Hotel oder Parkhaus innerhalb der Zone.
Empfehlenswert ist es, außerhalb des Zentrums zu parken und mit Bus oder Straßenbahn ins Zentrum zu fahren.
Urlaub in Florenz: Die wichtigsten Informationen
Wichtige Telefonnummern
Notruf (Polizei, Feuerwehr, Krankenwagen): 112
Polizei: 113
Feuerwehr: 115
Rettungsdienst: 118
Deutsche Botschaft in Rom: +39 06 49213
Deutsche Ärzte
Dr. Andreas Graf: Via Delle Porte Nuove 10, 50144 Firenze, +39 055 353013
Dr. Helmut Hofmann: Viale dei Mille 3, 50131 Firenze, +39 055 578348
Öffnungszeiten
Geschäfte: In der Regel Montag bis Samstag von 9:00 bis 13:00 Uhr und von 15:30 bis 19:30 Uhr. Viele Geschäfte schließen mittags für eine Siesta.
Supermärkte: Meist täglich von 8:30 bis 20:30 Uhr.
Restaurants: Mittagessen von 12:30 bis 14:30 Uhr, Abendessen von 19:30 bis 22:30 Uhr.
Banken: Montag bis Freitag von 8:30 bis 13:30 Uhr und von 14:30 bis 16:00 Uhr.
Flughafen
Florenz-Peretola Airport (FLR): Der wichtigste Flughafen in Florenz, etwa 10 km nordwestlich des Stadtzentrums.
Post / Briefmarken
Postämter: In allen größeren Stadtteilen und Orten. Hauptpostamt in Florenz: Via Pellicceria 3, 50123 Firenze. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 8:30 bis 18:30 Uhr, Samstag von 8:30 bis 12:30 Uhr.
Briefmarken: Erhältlich im Postamt, in Tabakläden (Tabacchi) und Kiosken.
Kosten für Briefe und Postkarten nach Deutschland: Standardbrief bis 20g: ca. 1,10 EUR; Postkarte: ca. 1,10 EUR
Sicherheit
Kriminalität: Florenz gilt als relativ sicher, doch sollten Touristen Vorsicht walten lassen, besonders vor Taschendieben in belebten touristischen Gebieten und auf Märkten.
Notrufnummer: 112
Strom
Spannung: 230 Volt
Steckdosen: Typ C, F und L (Typ F wie in Deutschland, Typ L italienischer Standard)
Trinkgeld
Restaurants: 5-10% des Rechnungsbetrags, oft in der Rechnung enthalten. Ein zusätzliches Trinkgeld ist bei gutem Service gerne gesehen.
Taxis: Aufrunden des Betrags
Hotels: 1-2 Euro pro Tag für das Reinigungspersonal
Zoll
Freimengen innerhalb der EU: Keine Zollbeschränkungen für persönliche Gegenstände.
Alkohol: Maximal 10 Liter Spirituosen, 20 Liter alkoholische Getränke mit weniger als 22%, 90 Liter Wein, 110 Liter Bier.
Tabak: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos, 200 Zigarren, 1 kg Tabak.
Dublin ist mit ungefähr 554.000 Einwohner nicht nur die größte Stadt der Republik Irlands, sondern auch ihre Hauptstadt.
Ihre Wurzeln geht 2000 Jahre zurück, damals wurde erstmals, von einem römischen Kartographen, die Siedlung Eblana an dem heutigen Standort von Dublin vermerkt. Offiziell gegründet wurde Dublin jedoch erst um das Jahr 841 von den Wikingern, die dem Ort den klangvollen Namen “Dubh Linn” gaben, was soviel bedeutet wie “dunkler Sumpf”. Ab 1711 stand die Stadt unter der Herrschaft der englischen Krone und mauserte sich unter ihr zur zweit wichtigsten Stadt nach London.
Der 1916 niedergeschlagene Osteraufstand markierte den Anfang vom Ende der britischen Herrschaft und damit die Unabhängigkeit Irlands.
Seit dem 18. Jahrhundert trennt der Fluss Liffey die Stadt und ihre sozialen Schichten in zwei Lager: Die Northside, welche überwiegend von den unteren sozialen Schichten bewohnt wird und die Southside die vor allem die Oberschicht beherbergt. Während zu Beginn der Teilung die besser gestellten Menschen zunächst auf die Northside zogen, da dort neue Viertel entstanden, zogen sie später jedoch wieder zurück auf die Southside, wo sie sich dann endgültig niederließen. Seither herrscht zwischen den beiden Seiten eine Art Krieg, während die Menschen der Southside nicht einmal auf der Northside begraben werden wollen, sehen die Menschen der Northside die Menschen der Southside als ihre Gegner an.
Als größte Kathedrale Irlands gehört die St. Patrick´s Cathedral zu einer der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Dublin. Besonders macht sie vor allem ihre vielfältige Mischung an verschiedenen Exponaten, die in ihr besichtigt werden können.
Am bekanntesten dürfte das Grab des Schriftstellers Jonathan Swift sein, welcher in der Zeit von 1713 bis 1745 Dekan der Kathedrale war und in dieser Zeit das Buch Gullivers Reisen veröffentlichte. Besonders auffällig hingegen, ist das Grab der Familie Boyle, es nimmt eine ganze Wand ein. Direkt neben der Kathedrale befindet sich ein kleiner Park, am südwestlichen Eingang ist dort eine Tafel zu finden, welche die Stelle markiert an der sich die heilige Quelle befunden haben soll, mit Hilfe derer, der heilige Patrick die Menschen getauft haben soll.
Wer sich für die Geschichte der Kathedrale interessiert, kann an einer kostenlosen Führung teilnehmen, die täglich angeboten werden.
National History Museum
Neben seinem offiziellen Namen besitzt das Museum auch noch einen Spitznamen, aufgrund der vielen ausgestopften Tiere die in ihm ausgestellt werden, wird es auch “Der tote Zoo” genannt.
Öffnungszeiten Natural History Museum Dublin
Dienstag – Samstag
10:00 – 17:00 Uhr
Sonntag
14:00 – 17:00 Uhr
Montag und Feiertage
geschlossen
Besonders an ihm ist, dass es seit seiner Öffnung vor 150 Jahren weitestgehend nicht verändert wurde und sich daher noch im Originalzustand befindet.
Gleiches gilt für die Wissensvermittlung, während viele Museen inzwischen Audioguides an ihre Besucher verleihen, werden Sie diese hier vergeblich suchen. Vielmehr ist der Besuch des National History Museums in Dublin eine Reise in die viktorianische Vergangenheit, in der die Unterwasserwelt, die Schritte der Evolution, die Säugetiere der Welt sowie die irische Fauna bestaunt werden können.
Besonders bemerkenswert: Der Eintritt ist kostenlos.
Trinity College
Vor dem Campus des Trinity-Colleges. Bild: trabantos/shutterstock
Das berühmteste College Irlands wurde im Jahre 1952 von Elisabeth I. gegründet, um der Abwanderung des protestantischen Akademiker Nachwuchs aus Irland entgegenzuwirken. Besonders spektakulär ist die alte Bibliothek, in dem berühmten Long Room sind 200.000 wertvolle Bücher untergebracht. Noch sehenswerter als der Long Room ist jedoch das in einem Sonderraum ausgestellte “Book of Kells”, dieses enthält eine handgeschriebene Version der vier Evangelien aus dem 8. Jahrhundert.
Neben der Bibliothek, hat das Trinity College aber noch mehr zu bieten, so befindet sich auf dem Gelände auch der kleinste Friedhof Dublins. Dieser liegt zwischen der Kapelle und der Dining Hall.
Dublin Castle
Bereits 1711 wurde die Burg erbaut, die bis 1922 als Sitz der englischen Herrscher über Irland diente. Dass die Burganlage sehr modern anmutet, ist einem großen Brand im Jahre 1684 zu zuschreiben. Nach diesem entschied man sich, die Burganlagen nicht originalgetreu wieder aufzubauen, sondern passte sich beim Wiederaufbau an die damals herrschenden Bauweisen an. Von der alten Bausubstanz verblieb nur der mächtige Records Turm.
Auch heute noch dient die Burg als Ort für Staatsempfängnisse und Vereidigungen. So fand dort 2011 das Bankett zu Ehren von Königin Elizabeht II in der St. Patrick´s Hall statt. Die Burg kann kostenlos besucht werden und es besteht die Möglichkeit, an einer Führung durch die Gemäuer teilzunehmen.
Guinness Storehaus
Das Guinness gehört zu Irland wie das Oktoberfest nach München. Im Guinness Storehaus kann man sich die Geschichte der Brauerei anschauen und etwas über den Brauprozess lernen. Bereits im Eingangsbereich liegt der Pachtvertrag aus, welcher auf 9000 Jahre geschlossen wurde. Am Ende des Rundganges besteht die Möglichkeit, einen im Eintrittspreis enthaltenden Pint zu trinken. Wer noch mehr über die Brauerei lernen möchte, der kann einen der angebotenen Abendkurse besuchen. Dabei lernt man unter anderem wie man einen Pint richtig zapft und eine Führung durch die Brau-Sektion.
Kulinarische Spezialitäten in Dublin
Wer nach Dublin reist, der sollte seinen Morgen am besten mit einem Irish Breakfast starten, dieses besteht aus Würstchen, Sodabrot, Schinken, gegrillte Tomaten und Eiern.
Eine weitere Spezialität ist der “Dublin Coddle” ein Eintopf aus Kartoffeln, zerkleinertem Schinken und Würstchen. Als Nachtisch sollte auf jeden Fall der “Porter Cake” probiert werden, dieser besteht aus Guinness, Trockenfrüchten und braunem Zucker.
Generell kann man Guinness in Dublin nicht nur trinken, sondern es oft auch in den landestypischen Speisen wiederfinden.
Die wichtigsten Fragen zu Dublin
Wieviele Einwohner hat Dublin?
Dublin hat in der Gesamtregion 1,39 Millionen Einwohner. Innerhalb der Stadtgrenzen leben ca. 540.000 Einwohner
Wie lange fliegt man von Deutschland nach Dublin?
Von Frankfurt nach Dublin fliegt man ca. 1 Stunden und 50 Minuten. Von München dauert der Flug ca. 2 Stunden und 15 Minuten. Von Düsseldorf nach Dublin beträgt die Flugzeit 1 Stunde und 40 Minuten.
Wie groß ist Dublin?
Dublin hat eine Fläche von 115 km².
Wie spät ist es in Dublin?
Dublin ist aktuell 1 Stunde hinter der Zeit in Deutschland. Um 8:00 Uhr morgens in Deutschland ist es in Dublin 7:00 Uhr.
Urlaub in Dublin: Die wichtigsten Informationen
Wichtige Telefonnummern
Notruf (Polizei, Feuerwehr, Krankenwagen): 112 oder 999
Deutsche Botschaft in Dublin: +353 1 277 6100
Touristeninformation Dublin: +353 1 605 7700
Deutsche Ärzte
Dr. Christian Jessen: Pembroke Road, Ballsbridge, Dublin 4, +353 1 660 2951
Dr. Andreas Koerner: The Clinic, 63 Lower Mount Street, Dublin 2, +353 1 676 6566
Die wichtigsten Wörter mit Übersetzung
Hallo – Hello
Danke – Thank you
Bitte – Please
Ja – Yes
Nein – No
Entschuldigung – Excuse me / Sorry
Wo ist…? – Where is…?
Wie viel kostet…? – How much is…?
Notfall – Emergency
Arzt – Doctor
Krankenhaus – Hospital
Feiertage
Neujahr: 1. Januar
St. Patrick’s Day: 17. März
Karfreitag: variabel (März/April)
Ostermontag: variabel (März/April)
Tag der Arbeit: Erster Montag im Mai
June Bank Holiday: Erster Montag im Juni
August Bank Holiday: Erster Montag im August
October Bank Holiday: Letzter Montag im Oktober
Weihnachten: 25. Dezember
Stephanstag: 26. Dezember
Öffnungszeiten
Geschäfte: In der Regel Montag bis Samstag von 9:00 bis 18:00 Uhr, Sonntag von 11:00 bis 18:00 Uhr. Viele Einkaufszentren haben längere Öffnungszeiten.
Supermärkte: Meist täglich von 7:00 bis 22:00 Uhr.
Restaurants: Mittagessen von 12:00 bis 15:00 Uhr, Abendessen von 18:00 bis 22:00 Uhr.
Banken: Montag bis Freitag von 9:30 bis 16:30 Uhr.
Flughafen
Dublin Airport (DUB): Der größte Flughafen Irlands, etwa 10 km nördlich des Stadtzentrums von Dublin. Es gibt regelmäßige Bus- und Taxiverbindungen ins Stadtzentrum.
Post / Briefmarken
Postämter: In allen größeren Stadtteilen und Einkaufszentren. Hauptpostamt (GPO) am O’Connell Street. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 9:00 bis 17:30 Uhr, Samstag von 9:00 bis 13:00 Uhr.
Briefmarken: Erhältlich im Postamt und in einigen Kiosken und Supermärkten.
Kosten für Briefe und Postkarten nach Deutschland: Standardbrief bis 50g: ca. 1,70 EUR; Postkarte: ca. 1,70 EUR
Sicherheit
Kriminalität: Dublin gilt als sicher, doch sollten Touristen übliche Vorsichtsmaßnahmen beachten, besonders in größeren Städten und touristischen Gebieten.
Notrufnummer: 112 oder 999
Strom
Spannung: 230 Volt
Steckdosen: Typ G (Adapter für europäische Stecker sind notwendig)
Trinkgeld
Restaurants: 10-15% des Rechnungsbetrags sind üblich, falls kein Servicezuschlag enthalten ist.
Taxis: Aufrunden des Betrags oder etwa 10%
Hotels: 1-2 Euro pro Tag für das Reinigungspersonal
Zoll
Freimengen innerhalb der EU: Keine Zollbeschränkungen für persönliche Gegenstände.
Alkohol: Maximal 10 Liter Spirituosen, 20 Liter alkoholische Getränke mit weniger als 22%, 90 Liter Wein, 110 Liter Bier.
Tabak: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos, 200 Zigarren, 1 kg Tabak.
Kein Ort Dänemarks ist mehr als 50 Kilometer von der Küste entfernt. Überall ist das Meer.
Heute in der Ostsee baden, morgen in der Nordsee? Kein Problem. Die Dünen, die raue West- und die milde Ostküste, Wälder und Flüsse, aber auch die geschichtsträchtigen Dörfer und die großartige Hauptstadt Kopenhagen mit ihrer futuristischen Architektur – Dänemark ist zu jeder Jahreszeit ein Erlebnis.
Das Inselkönigreich bildet die Brücke zum Norden Skandinaviens. Dank seiner zahlreichen vorgelagerten Inseln konnte es jahrhundertelang die See- und Handelswege der Ostsee kontrollieren. Stellenweise offeriert sich eine amphibische Landschaft, in der Wasser, Land und Himmel ineinander verschmelzen. Endlos lange Radwege legen sich wie ein Spinnennetz über Dänemark. Das Königreich ist wie geschaffen für ausgiebige Touren mit dem Fahrrad oder in Wanderschuhen.
Es ist an der Zeit das Land zwischen den Meeren zu entdecken!
Ein Genuss: der Blick auf die schönsten Reiseziele Dänemarks
Zauberhaftes Jütland
Jütland, Bild: Jiri Vatka / shutterstock
Die Halbinsel schließt sich als größter Landesteil Dänemarks nördlich von Flensburg an das deutsche Bundesland Schleswig-Holstein an. Umgeben von Nordsee, Skagerrak und Kattegat erstreckt sich Jütland nordwärts bis zur Landspitze Grenen bei Skagen.
Die Westküste ist von Wind und Wellen geformt und mit scheinbar unendlichen Stränden gesäumt. Im Osten prägen lange Förden und weite Buchten das Landschaftsbild. Jeden, der das Meer und seine Nähe liebt, wird diese Landschaft bezaubern.
In Skagen liegt das „Nordkap“ Mitteleuropas. Frühaufsteher werden belohnt: Bereits um sechs Uhr morgens bietet sich am Hafen mit den roten Modellbaukasten-Häuschen und den bunten Wimpeln der über 400 Fischerboote das Schauspiel der Fischauktion, bei der die Fänge der Nacht versteigert werden. Zu den schönsten Reiseerlebnissen zählt auch ein Spaziergang nach Skagens Horn, der nördlichsten Landspitze Mitteleuropas, wo die Ströme von Skagerrak und Kattegat gegeneinander branden. Die Eindrücke sind faszinierend – Meeresbrandung und Himmel, durchdrungen und überstrahlt von der Reflexion des Lichts.
Fünen und die abwechslungsreiche Inselwelt zwischen Jütland und Seeland
Dieses freundliche Eiland, umkränzt von 98 kleinen Inseln, liegt geografisch mitten in Dänemark. Der Kleine Belt trennt die Insel Fünen vom Festland. Es offeriert sich eine „heile“ Welt voll liebenswürdiger Idylle. Die zweitgrößte Insel des Königreichs wird oft der „Garten Dänemarks“ genannt. Eine Landschaft, die sich nur dem aufschließt, der ihr etwas Zeit widmet. Dem unter Hast Reisenden zeigt sich nur wenig von der Inselschönheit. Eigentlich sollte man einen ganzen Urlaub auf Fünen verbringen – mit dem Auto, dem Fahrrad und zu Fuß auf Entdeckungsfahrten gehen. Besonders der Südteil Fünens, welcher durch Brücken und Fähren mit den Eilanden Ærø, Tåsinge und Langeland verbunden ist, lockt mit geheimnisumwitterten Herrenhäusern und märchenhaften Schlösschen. Ebenfalls zu empfehlen, ist ein Besuch der Stadt Odense mit dem Geburtshaus des Märchendichters Hans-Christian Andersen.
Kulturinsel Seeland
Nyborg, Bild: Sergey Vovk / Shutterstock
Wer in Nyborg, dem Brückenkopf Fünens weilt, steuert auf Dänemarks größte und bevölkerungsreichste Insel Seeland zu. Hier begeistert der Dom von Roskilde als eindrucksvollstes Kirchenbauwerk Dänemarks. In seinem Inneren sind seit dem Jahre 1353 fast alle dänischen Könige und Königinnen prunkvoll beigesetzt. Im Norden lockt Frederiksborg, das großartigste dänische Königsschloss und das schönste Renaissancebauwerk des Landes.
Nicht weniger begeistert Schloss Kronborg in Helsingør. Shakespeare erkor es einst zum Schauplatz seines berühmten Hamlet-Dramas. Heute „spuken“ die Darsteller immer noch durchs Schloss und nehmen die Besucher mit. Indes verbreitet die Hauptstadt des Landes ganzjährig gute Stimmung. Kopenhagen zählt mit seiner großzügig ausgestatteten Stadtanlage und seiner Mischung aus weltstädtischem Flair, liberal-ungezwungener Lebensart und beschaulicher Bürgerlichkeit zu den liebenswertesten Großstädten des Kontinents. Zudem lockt Süd-Seeland mit einem Abstecher zum schlossartigen Gut Bregentved, während auf der Insel Møn die Kirchenbaukunst des Mittelalters beeindruckt.
Bornholm – Sonneninsel für Genießer
Bornholm, Bild: Milosz Maslanka / shutterstock
Sie ist die Insel am östlichsten Punkt Dänemarks und gilt seit jeher als eine kleine Welt für sich. Klimatisch agiert sie als Sonneninsel in der Ostsee. Mit 588 Quadratkilometer ist sie Dänemarks fünftgrößte Insel. Vielfältiger als jeder andere dänische Landstrich, offeriert Bornholm grandiose Felsküsten, Dünen, Schären, Sandstrände als auch Heiden und Wälder. Svaneke ist ein besonders hübscher Ort mit pittoreskem Stadtbild und kleinem Fischerhafen. Die Einkehr im Brauhaus „Svaneke Bryghus“ ist ein tolles Erlebnis.
Topziele auf einen Blick
Natur:
Nordkap – Skagen
Die Klippen von Møns Kilt – sie ragen bis zu 120 Meter in die Höhe.
Die Küstenstreifen Rømo im Westen und Dueodde im Osten (Insel Bornholm).
Fanø – traumhafte weite Sandstrände und grüne Wiesen mit weidenden Pferden.
Henne Strand, Blåvand, Vejers Strand – über allem wölbt sich der unendliche Himmel des Nordens – nichts als Dünen, Sand, Wind und Meer.
Kultur:
Rosenborg und königliche Weiten.
Frühzeitstätte in Lindholm Høje.
Feudale Pracht von Voergård und Egeskov.
Roskilde und das Wikingererbe
Burgruine Hamershus
Frederiksborg Slot
Helsingør Schloss
Erleben:
Nyborg ist ein sehenswertes altes Städtchen mit heimeligen Gassen.
Ribe und Æreskøbing – die Altstadt von Ribe lockt mit über 100 zauberhaften Häusern, die unter Denkmalschutz stehen. Einen Nachtwächter gibt es auch.
Tropisches Leben in Randers: Wie wäre es mit einer Safari im Regenwald?
Trapholt – hier herrscht skandinavische Klarheit und Strenge. Dabei wirkt das Museum in Kolding wie ein modernes Kloster.
Nordsøen Oceanarium: ein grandioses Abenteuer für Augen und Ohren – die Unterwasserwelt der Nordsee auf einen Blick.
Tivoli – der Kopenhagener Vergnügungspark ist beliebt wie eh und je.
Dr. Ulf Schneider: Bernstorffsgade 50, 1577 København V, +45 33 14 40 40
Dr. Peter Voss: Kongens Nytorv 28, 1050 København K, +45 33 12 45 24
Die wichtigsten Wörter mit Übersetzung
Hallo – Hej
Danke – Tak
Bitte – Vær venlig
Ja – Ja
Nein – Nej
Entschuldigung – Undskyld
Wo ist…? – Hvor er…?
Wie viel kostet…? – Hvor meget koster…?
Notfall – Nødsituation
Arzt – Læge
Krankenhaus – Hospital
Feiertage
Neujahr: 1. Januar
Gründonnerstag: variabel (März/April)
Karfreitag: variabel (März/April)
Ostermontag: variabel (März/April)
Tag der Arbeit: 1. Mai
Christi Himmelfahrt: variabel (Mai/Juni)
Pfingstmontag: variabel (Mai/Juni)
Weihnachten: 25. Dezember
Zweiter Weihnachtstag: 26. Dezember
Öffnungszeiten
Geschäfte: In der Regel Montag bis Freitag von 9:00 bis 18:00 Uhr, Samstag von 9:00 bis 15:00 Uhr, einige Geschäfte haben auch sonntags geöffnet.
Supermärkte: Meist täglich von 8:00 bis 21:00 Uhr.
Restaurants: Mittagessen von 12:00 bis 15:00 Uhr, Abendessen von 18:00 bis 22:00 Uhr.
Banken: Montag bis Freitag von 9:30 bis 16:00 Uhr, Donnerstag oft bis 18:00 Uhr.
Flughafen
Kopenhagen-Kastrup Flughafen (CPH): Der größte Flughafen in Dänemark, etwa 8 km südöstlich von Kopenhagen.
Billund Flughafen (BLL): Der zweitgrößte Flughafen, in der Nähe des Legoland.
Aalborg Flughafen (AAL): Der drittgrößte Flughafen, im Norden Jütlands.
FKK
Erlaubt: FKK ist in Dänemark an vielen Stränden erlaubt und weit verbreitet. Es gibt keine speziellen FKK-Strände, da das Nacktbaden überall erlaubt ist, wo es nicht ausdrücklich verboten ist.
Post / Briefmarken
Postämter: In allen größeren Städten und Orten. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 9:00 bis 17:00 Uhr, Samstag von 9:00 bis 13:00 Uhr.
Briefmarken: Erhältlich im Postamt, in Kiosken und Supermärkten.
Kosten für Briefe und Postkarten nach Deutschland: Standardbrief bis 50g: ca. 25 DKK (ca. 3,35 EUR); Postkarte: ca. 25 DKK (ca. 3,35 EUR)
Sicherheit
Kriminalität: Dänemark gilt als sehr sicher, doch sollten Touristen übliche Vorsichtsmaßnahmen beachten, besonders in größeren Städten und touristischen Gebieten.
Notrufnummer: 112
Strom
Spannung: 230 Volt
Steckdosen: Typ C und K (Adapter für europäische Stecker sind nicht notwendig)
Trinkgeld
Restaurants: Trinkgeld ist nicht üblich, da der Service in der Rechnung enthalten ist. Ein kleines Trinkgeld bei gutem Service ist jedoch gerne gesehen.
Taxis: Aufrunden des Betrags
Hotels: 10-20 DKK pro Tag für das Reinigungspersonal
Zoll
Freimengen innerhalb der EU: Keine Zollbeschränkungen für persönliche Gegenstände.
Alkohol: Maximal 10 Liter Spirituosen, 20 Liter alkoholische Getränke mit weniger als 22%, 90 Liter Wein, 110 Liter Bier.
Tabak: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos, 200 Zigarren, 1 kg Tabak.