Logo Reisemagazin
Dienstag, Januar 20, 2026
Start Blog Seite 27

Hannover – Ehemalige Residenzstadt der Welfen

Hannover, die heutige Landeshauptstadt Niedersachsens ist auch als Stadt der Gärten bekannt. Sie besteht zu mehr als 50% aus öffentlich zugänglichen Grünflächen und Gartenanlagen. Hervorragende Einkaufsmöglichkeiten, ein pulsierendes Nachtleben, zahlreiche Sehenswürdigkeiten und ein großes Freizeit- und Naherholungsangebot, machen aus Hannover eine Stadt mit hoher Lebensqualität.

Die Geschichte von Hannover

Herrenhäuser Gärten Hannover
Herrenhäuser Gärten Hannover, Bild: Sebastian Grote /shutterstock

In den Anfängen ein Handelsplatz an der Leine, erfolgte die eigentliche Gründung der Stadt in den Jahren 1124 bis 1141 durch die Grafen von Rhoden. Herzog Heinrich der Löwe aus dem Hochadelsgeschlecht der Welfen, baute 1142 die kleine Marktsiedlung weiter aus und befestigte die Stadt. Im Jahr 1241 erhielt Hannover Stadtrechte und wurde selbstständige Stadt.

Fürst Georg von Calenberg, ein General aus dem 30-jährigen Krieg, ernannte Hannover im Jahr 1636 zu seiner Residenzstadt. Weitere Meilensteine in der Geschichte Hannovers waren die Erhebung zum Königreich im Jahr 1815 und die preußische Annektion im Jahr 1815. Hannover wurde preußische Garnisonstadt. Die Preußenherrschaft ging einher mit einem enormen wirtschaftlichen Aufschwung und bedeutender industrieller Entwicklung.

Dann folgten Erster Weltkrieg, Weimarer Republik und Zweiter Weltkrieg. Die Nachkriegszeit wurde durch umfangreiche Wiederaufbaumaßnahmen der weitestgehend zerstörten Stadt geprägt. Nur ca. 5 % der Wohngebäude in Hannover sind unversehrt geblieben. Heute ist Hannover eine florierende Stadt mit mehr als 500.000 Einwohnern und zählt zu den führenden Großstädten in Deutschland.

Ausflugsziele und Freizeitmöglichkeiten

Die Marktkirche in der Altstadt Hannovers, Bild: Mapics / shutterstock

Die Stadt Hannover und deren Umgebung sind ein El Dorado für alle Arten von Freizeitaktivitäten. Ob Radfahren, Golf spielen, in einem der vielen Badeseen zu baden (z. B. das Steinhuder Meer, Altwarmbüchener See), Reiten, Beachvolleyball spielen, Boßeln, im Hochseilgarten klettern oder einfach in einem der Parks entspannen. Das vielfältige Freizeitangebot in und um Hannover lässt keine Wünsche offen.

Für Familien mit Kindern ist der Erlebnis-Zoo ein absolutes Muss. Auf einer Tour durch verschiedene Biotope der Welt können die Zoobesucher über 2000 verschiedene Tiere bestaunen. Hier leben Flusspferde, Nashörnern, Löwen, Giraffen, Zebras, Antilopen, Schimpansen und Gorillas, Tiger, Leoparden und Elefanten, Eisbären, Robben, Pinguine und sogar Kängurus und Emus.

Ein Besuch in dieser einzigarten “Arche Noah” wird ein unvergessliches Erlebnis bleiben. Zu empfehlen ist auch ein Besuch im Sea Life Hannover. In dieser faszinierenden Unterwasserwelt kann der Besucher bei einem Bummel durch einen Glastunnel unter dem Ozeanbecken, Haie, Schildkröten und viele tropische Fische aus der Fischperspektive beobachten.

Im “Aspria Spa & Sport Club” am Maschsee werden Sport, Spaß und Wellness in Einem geboten. Sechs Saunen, ein Dampfbad, eine Salzhöhle, ein Whirlpool und ein Ruheraum mit Kamin stehen zur Verfügung. Schwimmen kann der Gast sowohl im Innen- als auch im Außenpool. Des Weiteren gibt es einen Fitnessbereich, indem nicht nur Kraftsportler auf ihre Kosten kommen. Doch auch das warme Solewasser der “Kristall Saunatherme” in Seelze und der “Landgrafentherme” lässt die Herzen von Wellnessfans höherschlagen.

Sehenswürdigkeiten in Hannover

Hannover
Blick auf Hannover, Bild: Roman Sigaev / shutterstock

In Hannover kann der Besucher zahlreiche Sehenswürdigkeiten entdecken. Die gotische Marktkirche und das alte Rathaus aus rotem Backstein sind nur zwei davon. Beide Gebäude stehen in der Altstadt inmitten vieler schöner Fachwerkhäuser.

Eine weitere Attraktion ist eines der Wahrzeichen Hannovers, das neue Rathaus. Mit dem einzigartigen Bogenaufzug fährt der Besucher die Kuppel hinauf bis zu einer Aussichtsplattform. Oben angekommen wird er mit einem herrlichen Blick über die ganze Stadt belohnt. Doch auch das Interiör der fast einhundert Meter hohen Rathauskuppel ist sehenswert. In der Rathaushalle sind vier Stadtmodelle der Entwicklung Hannovers zu sehen, 1689, 1939, nach der Zerstörung 1945 und heute.

Eine besondere Attraktion Hannovers sind die im 17. Jahrhundert angelegten Herrenhäuser Gärten mit dem barocken großen Garten, dem Museum Schloss Herrenhausen, dem botanischen Berggarten sowie dem englischen Georgengarten. Im großen Garten sind eine Wasserfontäne, verschiedene Wasserspiele, unterschiedliche Figurengruppen und eine Grotte zu bestaunen. Ein Irrgarten und ein Tropenschauhaus, sowie ein Freilufttheater und das Schloss mit Orangerie runden den Besuch ab. Im Berggarten ist die größte Orchideensammlung Europas zu Hause.

Shopping und Gastronomie

Hannover ist gefüllt mit Grünflächen, Bild: Mapics / shutterstock

In Hannovers Altstadt können Shopping-Freunde zwischen eleganten Boutiquen, Schuhläden, Schmuckgeschäften und Antiquitätenläden flanieren und gleichzeitig die nostalgischen Fachwerkhäuser bewundern. Für Freunde der “Haute Couture” lohnt sich ein Bummel über Hannovers Flaniermeile, die Georgstraße.

Hier gibt es elegante Luxuskleider und edlen Schmuck zu kaufen. Shoppen kann man aber auch in der Ernst-August-Galerie, der Galerie Luise, rund um den Kröpke-Platz, sowie in Hannovers bekannten Einkaufsstraßen, der Luisen-, Theater- und Königstraße. Lohnenswert ist auch ein Besuch auf einem der 26 Wochenmärkte.

Die Hannoveraner halten den Lindener Markt für den schönsten Wochenmarkt der Stadt. Der Lindener Markt aus dem Jahr 1883 ist in Hannover ein beliebter Treffpunkt für Jung und Alt geworden. Dienstags und Samstags bieten die Markthändler an zahlreichen Verkaufsständen Obst und Gemüse aus der Region, frisch gebackenes Brot und viele andere regionale Köstlichkeiten an. Freunde des guten Essens kommen in Hannover sowieso nicht zu kurz.

In den zahlreichen Restaurants, Pubs und Pizzerien der Stadt, kann der Gast bis spät in die Nacht zwischen deftigen, herzhaften, aber auch exklusiven Speiseangeboten wählen. Den Liebhabern der französischen, italienischen oder asiatischen Küche, wird in Hannover alles geboten, was das Herz begehrt. Verschiedene exzellente Fischrestaurants und Cafés runden das Gastronomieangebot ab.

Tipp: In Hannover findet jährlich das größte Schützenfest der Welt statt. Den Umzug der Schützen in ihren Uniformen lassen sich hunderttausende Zuschauer nicht entgehen. Du vielleicht auch nicht?

Städtetrip nach Zürich

Die Schweizer Großstadt Zürich verbindet modernes Stadtleben mit der unmittelbaren Nähe zur Natur. Unzählige Veranstaltungen, eine beliebte Kulturlandschaft und ein pulsierendes Nachtleben zeichnen die Stadt am See aus. Wer einen Kurztrip plant, ist in Zürich genau richtig.

Zürich eine Stadt der Vielseitigkeit

Zürich See
Blick auf das Ufer des Zürich Sees, Bild: Alexandru Staiu / shutterstock

Zürich ist, wenn man die Gesamtfläche betrachtet, eher klein. Schaut man sich dagegen die wirtschaftlichen Zahlen an steht sie an erster Stelle. Bereits im frühen Mittelalter war Zürich eine wichtige Handelsmetropole. Heute bildet Zürich das Finanzzentrum der Schweiz. Die Schweizer Nationalbank liegt inmitten des Stadtzentrums, unweit der prächtigen Bahnhofstrasse.

Hier reihen sich die teuersten Geschäfte großer, internationaler Marken nebeneinander und Kunden aus aller Welt genießen es hier Shoppen zu gehen. Zudem wird die Stadt für ihre Innovationskraft und die vielen hervorragenden Bildungseinrichtungen wie die Technische Hochschule oder die Zürcher Hochschule der Künste geschätzt. Auch Firmenbosse von Giganten wie Google oder Disney Research wurden früh auf Zürich aufmerksam und gründeten europäische Zweigstellen vor Ort.

Die Kreativität der Stadt zeigt sich dagegen in der großen Kulturszene: Einrichtungen wie das Haus Konstruktiv, das Museum für Gestaltung oder das Kunsthaus stehen für sich. Aber auch die vielen kulinarischen Highlights sind weit über die Landesgrenzen bekannt. Denken Sie nur an das Zürcher Geschnetzelte mit frischen Rösti oder das geliebte Birchermüesli am Morgen! Die Sterneköche der Stadt sind wahre Kosmopoliten und kreieren nicht nur die Traditionsgerichte der Schweiz.

Zürich Sonnenuntergang
Schöner Blick auf das historische Stadtzentrum von Zürich bei Sonnenuntergang in der Schweiz, Bild: f11photo/shutterstock

Internationale Food-Trends werden in der Stadt schnell eingeführt und von den Zürchern mit großem Interesse angenommen. Die Food-Szene ist groß, vielleicht gibt es in Zürich deshalb auch die meisten Sternerestaurants in ganz Europa. Daneben hat sich die Stadt längst auch einen Namen in der internationalen Street Food Scene gemacht. Jedes Jahr findet das tolle Food Zurich Festival statt und junge Pop-Up-Restaurants sowie eine hohe Club-Dichte runden das gastronomische Angebot der Stadt ab. Was soll man noch aufführen – Zürich ist eben eine echte kosmopolitische Weltstadt mit Herz.

Altstadt und Seebecken

Schöner kleiner Platz mit Springbrunnen in der Altstadt von Zürich in der Schweiz
Schöner kleiner Platz mit Springbrunnen in der Altstadt von Zürich in der Schweiz, Bild: RossHelen / shutterstock

Die Altstadt von Zürich ist ein kultureller Schmelztiegel mit einer überaus interessanten Vergangenheit. Vor Ort können Sie durch verwinkelte Gassen schlendern, kommen vorbei an mittelalterlichen Bauwerken und alten Zunft- und Ratshäuser. Alle Häuser der Altstadt haben sicherlich bewegte Zeiten erlebt und könnten sie sprechen, würden die besten Geschichte ans Tageslicht kommen. Solange dies unmöglich bleibt, erzählen Stadtführer lebendige Geschichten über die Menschen, ihr Leben und Wirken sowie die vielen Wahrzeichen der Stadt.

Dazu gehören an erster Stelle die Doppeltürme des Großmünsters. Die Kathedrale wurde einst von Karl dem Großen in Auftrag gegeben. Weitere bekannte Sehenswürdigkeiten der Stadt sind: der Frauenmünster mit seiner beeindruckenden Glasfront und die Peterskirche, deren Turmuhr das größte Zifferblatt Europas trägt. Unweit der Altstadt gelangen Sie an das Ufer des Zürichsees. Der See ist Sommer wie Winter ein beliebter Treffpunkt für Genießer, Entdecker und Wassersportler. Hier können Sie Windsurfen, Wasserski fahren oder schwimmen.

Ausflugstipp: Ein Picknick auf der Insel Lützelau mit frisch zubereiteten Fischknusperli.

Uetliberg – die Geschichte eines Hausbergs

Bild: Rudy Balasko / shutterstock

Über der Stadt thront der Uetliberg – der liebenswerte Hausberg von Zürich mit seinem 871 m hohen Gipfel „Uto Kulm“. Die Sicht auf die Stadt, den See und die oft schneebedeckten Bergspitzen der Alpen ist fantastisch und sollte auf jeder Ausflugsliste ganz oben stehen. Der Berg ist ein beliebtes Wandergebiet zudem gibt es hier viele bekannte Strecken für Mountainbiker. Bei Kindern ist der Berg besonders in den Wintermonaten seht beliebt, da die Wanderwege, kaum, dass der erste Schnee gefallen ist, zu Schlittenwegen umfunktioniert werden. Ausflugstipp: Wandern Sie entlang des Planetenwegs und bekommen Sie einen spannenden Einblick in unser Sonnensystem.

Rapperswil – die Züricher Rivera

Rapperswil
Rapperswil, Bild: LouieLea / shutterstock

Rapperswil ist auch unter dem Namen „Rosenstadt“ oder „Züricher Rivera“ bekannt. Die nahegelegene Kleinstadt liegt am oberen Zürichsee und ist das beliebteste Ausflugsziel der Züricher. Die Natur versetzt Besucher in mediterrane Urlaubsstimmung und in den drei Rosengärten blühen wunderschöne Blumen- und Rosenarten. Sie erreichen Rapperswil von Zürich aus ganz einfach mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Für die Anreise mit dem eigenen PKW stehen genügend Parkflächen vor Ort zur Verfügung. Das bekannteste Wahrzeichen der Stadt ist, neben den Rosengärten, das Schloss von Rapperswil. Es thront hoch oben über der Stadt auf dem Schlosshügel und ermöglicht Besuchern einen traumhaften Rundumblick über die Glarner Alpen und das Zürcher Oberland.

Zahlreiche Kapellen und Klosteranlagen runden das Gesamtbild ab. Das mittelalterliche Stadtzentrum von Rapperswil lädt Gäste zu einem entspannten Stadtbummel ein und an der nahegelegenen Uferpromenade finden sich schöne Restaurants und Cafés. Von hier erreicht man auch die gegenüberliegende Seeseite. Die längste Holzbrücke der Schweiz bringt Gäste trockenen Fußes über den See und wieder zurück.

Ausflugstipp: Erkunden Sie den Zürichsee mit einem Schaufelraddampfer von Rapperswil aus. Weitere Freizeitmöglichkeiten für jeden Geschmack rund um den Zürichsee im Kanton Zürich sind: Stadt Pfäffikon mit großem Erlebnisfreibad und zahlreichen Wasserrutschen, Knies Kinderzoo, Skipisten und Sommerrodelbahn am Atzmännig sowie der Wallfahrtsort Einsiedeln mit seiner weltbekannten Klosteranlage.

Abschließende Tipps für einen Kurztrip nach Zürich

Uetliberg
Blick vom Uetliberg, Bild: Oscity / shutterstock

Genießen Sie die Vorteile der Zürich-Card und sparen Sie dabei Zeit und Geld. Die Zürich Card ist für einen oder bis zu drei Tage gültig und ermöglicht die freie Fahrt mit Tram, Bus, Bahn und Seilbahn in der Stadt Zürich und Umgebung. Zudem erhalten Nutzer freien Eintritt oder Ermäßigungen in 41 Museen der Stadt. Sie wollen an einer Stadtführung teilnehmen und mehr über die Sehenswürdigkeiten erfahren? Prima, mit der Zürich-Card sparen Sie ganze 50 % beim Rundgang durch die Zürcher Altstadt. Informieren Sie sich vor Ort über weitere Vorteile der Tourismuskarte und entdecken Sie die Schönheit der Stadt.

Fakten über Zürich

  1. Bevölkerung: Zürich hat eine Bevölkerung von mehr als 400.000 Menschen und ist damit die bevölkerungsreichste Stadt der Schweiz.
  2. Wirtschaft: Zürich ist das wirtschaftliche Zentrum der Schweiz und ein bedeutendes internationales Finanzzentrum. Die Stadt beherbergt viele Banken, Versicherungsunternehmen und multinationale Konzerne.
  3. Bildung: Zürich ist auch ein wichtiger Bildungsstandort mit renommierten Universitäten wie der Universität Zürich und der ETH Zürich (Eidgenössische Technische Hochschule Zürich), die zu den besten technischen Universitäten der Welt gehört.
  4. Kultur: Die Stadt hat eine reiche kulturelle Szene mit zahlreichen Museen, Galerien und Theatern. Das Kunsthaus Zürich ist eines der bekanntesten Kunstmuseen der Stadt.
  5. Sprache: Die Amtssprache in Zürich ist Deutsch, aber aufgrund der internationalen Bevölkerung sind auch viele andere Sprachen in der Stadt vertreten, darunter Englisch, Französisch und Italienisch.
  6. Verkehr: Zürich verfügt über ein gut ausgebautes öffentliches Verkehrssystem, das Straßenbahnen, Busse und Züge umfasst. Der Flughafen Zürich ist der größte internationale Flughafen der Schweiz und ein wichtiges Drehkreuz für den Luftverkehr.
  7. Sehenswürdigkeiten: Zu den beliebten Sehenswürdigkeiten in Zürich gehören der Zürichsee (ein großer See in der Nähe der Stadt), die Altstadt (die Altstadt von Zürich mit ihren engen Gassen und historischen Gebäuden) und der Züricher Zoo.
  8. Veranstaltungen: Zürich ist auch für seine kulturellen Veranstaltungen und Festivals bekannt, darunter das Zürich Film Festival, das Zürcher Opernhaus und das Street Parade-Festival.
  9. Lebensqualität: Die Stadt Zürich wird oft für ihre hohe Lebensqualität und Sicherheit gelobt. Sie wird regelmäßig in Studien zur Lebensqualität unter den besten Städten der Welt gelistet.
  10. Währung: Die offizielle Währung in Zürich und der Schweiz ist der Schweizer Franken (CHF).

Atlanta – das Herz der Südstaaten

0

Für viele ist Atlanta nur ein kurzer Zwischenstopp auf der Weiterreise zu einem anderen Ziel in den USA, befindet sich in der Stadt doch der größte Flughafen der Welt. Dabei hat Atlanta selbst für seine Besucher auch eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten, Museen und Aktivitäten sowie eine reiche und interessante Geschichte zu bieten.

Atlanta downtown
Bild: Sean Pavone / shutterstock

So ist Atlanta zum Beispiel der Hauptsitz des berühmten Coca Cola Konzerns sowie dem Nachrichtensender CNN und trug die olympischen Sommerspiele im Jahr 1996 aus. Atlanta ist eine Metropole mit über 5 Millionen Einwohnern und die Hauptstadt des US-Bundestaates Georgia. Von Deutschland aus kann man den internationalen Flughafen, Drehkreuz der Fluggesellschaft Delta Airlines, von vielen größeren Städten nonstop erreichen, die Flugzeit beträgt etwa 9 Stunden.

Sehenswürdigkeiten in Atlanta

Centennial Olympic Park

Der Centennial Olympic Park wurde, wie der Name schon vermuten lässt, im Rahmen der Olympischen Spiele im Jahr 1996 eröffnet und liegt mitten im Herzen der Stadt. Die Parkanlage lädt Einheimische und Touristen gleichermaßen zum Spazieren, Picknicken und entspannen ein und zählt jedes Jahr mehrere Millionen Besucher, nicht zuletzt wegen der zahlreichen Events, die hier stattfinden. Besonders im Sommer gibt es hier regelmäßige Konzerte und Veranstaltungen. Der Park sich hervorragend als Ausgangpunkt für eine Stadterkundung.

Georgia Aquarium

Mercedes-Benz-Stadium Atlanta
Das Mercedes-Benz-Stadium, Heimat des NFL-Teams Atlanta Falcons, Bild: Revel Pix LLC /shutterstock

Ganz in der Nähe des Centennial Olympic Parks befindet sich das Georgia Aquarium, mit einem Wasservolumen von knapp 38 Millionen Litern das größte Aquarium der Welt. Hier können die Gäste unter anderem Delfine, Pinguine und Stachelrochen aus nächster Nähe erleben und für die kleinen Besucher gibt es sogar eine Art „Fisch-Streichelzoo“, in dem man kleine Haie und Stachelrochen streicheln kann. Außerdem beheimatet das Georgia Aquarium eines der größten Riff-Aquarien auf der ganzen Welt.

World of Coca-Cola

Ein Urlaub in Atlanta wäre ohne einen Besuch in der Coca Cola World, der Heimat der weltweit berühmten Limonade, nicht komplett. Ursprünglich als Medizin gegen Kopfschmerzen entworfen und mit echtem Kokain hergestellt, ist der Coca Cola heute auf der ganzen Welt beliebt und wird bis auf Kuba und Nordkorea in jedem Land vertrieben. In der Coca Cola World lernen die Besucher alles über das Kultgetränk und dürfen einen Blick hinter die Kulissen der Herstellung werfen. Als besonderes Highlight gibt es fünf Verkostungsstationen, an denen man kostenlos Getränke aus Nordamerika, Mittelamerika, Europa, Asien und Afrika probieren kann. Selbstverständlich können die Besucher der Coca Cola World hier auch alle möglichen Produkte des Coca Cola Konzerns erwerben.

High Museum of Art

Botanischer Garten
Skulptur im Botanischen Garten von Atlanta, Bild: Nicholas Lamontanaro / shutterstock

Mit dem High Museum of Art verfügt Atlanta über eines der namhaftesten Museen der gesamten südöstlichen USA. Über 11.000 Exponate werden hier ausgestellt, darunter amerikanische Kunst aus dem 19. und 20. Jahrhundert, sowie eine Vielzahl bedeutender europäischer Gemälde und eine stetig wachsende Auswahl afroamerikanischer Kunstobjekte. Neben der Dauerausstellung werden im High Museum of Art auch wechselnde Ausstellungen gezeigt, zum Beispiel zu Themen wie Fotografie oder Mode.

CNN Studios

In Atlanta hat der international bekannte Nachrichtensender CNN seinen Hauptsitz und bietet seinen Gästen im Rahmen der CNN Studio Tour einen Einblick hinter die Kulissen des Fernsehsenders. Interessanterweise beginnen die Touren mit einer Fahrt auf der längsten freistehenden Rolltreppe der Welt und Besucher haben die Möglichkeit, selbst einmal die Nachrichten vor laufender Kamera zu lesen. Außerdem lernt man bei der Tour den Kontrollraum, in dem alle Fäden zusammenlaufen, sowie den BlueScreen Bereich und die Backstage Areas kennen.

Atlanta Zoo

Suntrust Park
Suntrust Park, Heimat des Baseball-Teams Atlanta Braves, Bild: Rob Hainer / shutterstock

Auf einer Fläche von fast 16 Hektar erstreckt sich der Atlanta Zoo im Grant Park und ist Heimat für über 1000 Tiere aus etwa 200 Arten. Atlantas älteste Attraktion ist Anlaufpunkt für Einheimische und Touristen, große und kleine Besucher gleichermaßen und bietet die Möglichkeit, den Tieren in einem lebensraumnahen Umfeld näher zu kommen. Die bekanntesten Tiere des Zoos sind seine Gorillas, sowie seine Riesenpandas, denn Atlanta ist einer von nur vier Zoos in den USA, die die liebenswürdigen Bären beheimaten. Für die kleinen Besucher gibt es zudem einen Streichelzoo mit Ziegen und Schafen sowie einen Zoo-Zug.

In der Umgebung von Atlanta

Providence Canyon State Park

Atlanta bei Nacht
Atlanta bei Nacht, Bild: Sean Pavone / shutterstock

Wer denkt, dass er, um Canyons zu sehen erst in den Westen der USA reisen muss, hat weit gefehlt denn nur etwa 2,5 Stunden Fahrt von Atlanta, südlich der Stadt Colombus, Georgia, liegt der Providence Canyon State Park. Diese Canyonlandschaft wird auch Grand Canyon von Georgia gerannt und mutet wie die Miniaturversion seines Namensvetters an. Aufgrund andauernder Erosionsprozesse ist dieser Canyon aktuell noch in der Entstehungsphase. Ein besonderes Highlight ist eine verlassene Farm auf dem Parkgelände, auf der heute noch etwa ein dutzend rostender Fahrzeuge aus den 1950er Jahren besichtigt werden können.

Anderson National Historic Site

Die Anderson National Historic Site befindet sich ebenso etwa 2,5 Fahrstunden von Atlanta entfernt und ist ein besonders lohnendes Ziel für Geschichtsinteressierte. In Anderson befand sich zur Zeit des amerikanischen Bürgerkriegs von 1864 bis 1865 ein Kriegsgefangenenlager der Konföderierten, welche dort bis zu 45.000 gegnerische Soldaten gefangen hielten. Heute ist dieser Ort ein Denkmal in Form einer National Historic Site und vermittelt als Freiluftmuseum viel interessantes Wissen über das Lager und den amerikanischen Bürgerkrieg.

Catania – die Perle Siziliens

Catania, so erzählt man sich, ist eine Perle, aus Wasser und Feuer geschmiedet. Seit mehr als zweieinhalb Jahrtausenden erblüht die Metropole an den weißen Stränden des Ionischen Meeres.

Die „Stadt unter dem Berge“, was das Wort Catania eigentlich bedeutet, liegt am Fuße des Ätna, des größten Vulkans unseres Kontinentes. Mit ihren mehr als 300.000 Einwohnern ist sie nach Palermo die zweitgrößte Stadt Siziliens in Italien. Außerdem ist es die Hauptstadt der gleichnamigen Metropolitanstadt. Die Metropole zählt zu den spätbarocken Städten des Val die Noto, welche von der UNSECO zum Weltkulturerbe erklärt worden sind.

Piazza del Duomo Catania
Santa Agatha am Piazza del Duomo, Bild: Sergey Kelin / shutterstock

Die Stadt ist aus mehreren Gründen ein hoch interessantes und attraktives Reiseziel. Sowohl ihre reichhaltige Geschichte als auch ihre interkulturelle Vielfalt ermöglichen es, ein Stück antike Identität zu erfahren. Die barocken Bauten, die bunten und lauten Märkte und die zahlreichen Restaurants laden zu Stadtbummeln und Spaziergängen ein. Der günstige Nahverkehr gestattet es überdies, die Region rund um die Stadt zu erkunden. Auch als Badeort bietet sich Catania durch seine unmittelbare Küstennähe hervorragend an. Nachfolgend sollen einige der größten Highlights und Sehenswürdigkeiten in und um Catania vorgestellt werden.

Kirchen, Kathedralen und Klöster in Catania

Elefantenbrunnen
Der Elefantenbrunnen, Bild: Giuseppe Piazzese / shutterstock

Catania beherbergt eine Vielzahl an eindrucksvollen Kirchen, Kathedralen und Klöstern. Hier sind unter anderem die Kirche des San Benedetto, das Kloster San Nicola und die Collegiata hervorzuheben.

Die vielleicht imposanteste Kathedrale ist jedoch die Kathedrale Sant’Agata. Sie ist die Kathedrale des Erzbistums Catania und an der Ostseite der Piazza Duomo gelegen. Man weihte sie der heiligen Agatha, der Schutzpatronin der Stadt. Die Architektur des Gotteshauses zeichnet sich durch einen Längsbau mit dreifacher Apsis und Querbau aus.

Catania Skyline
Bild: NAPA / shutterstock

Im Zuge von Restaurierungsarbeiten wurden die Apsiden ihres Barockschmuckes entledigt und zeigen wieder die ursprünglich normannische Bauweise des Gebäudes. Seine barocke Westfassade ist jedoch erhalten geblieben. Diese wurde von Giovanni Battista Vaccarini gestaltet. Das Kircheninnere ist mithilfe von Pfeilern in drei Schiffe untergliedert. Der wunderschöne Hauptaltar befindet sich in der Ehrfurcht gebietenden Mittelapsis. In den beiden Seitenapsiden befinden sich Sakramentskapelle sowie die Kapelle der heiligen Aghata, wo auch ihre Reliquien aufbewahrt werden.

Palazzi

Piazza Duomo
Bild: trabantos / shutterstock

Ein weiteres architektonisches Merkmal der Stadt sind ihre zahlreichen und vielfältigen Pallazi. Hier sind besonders der Palazzo degli Elefanti, der Palazzo Valle, der Palazzo di Giustizia sowie der Palazzo Biscari zu nennen.

Letzterer ist der bedeutendste Palazzo Catanias. Erbaut wurde er im ausgehenden 17 Jahrhundert, nachdem Catania im Jahre 1693 durch ein Erdbeben fast völlig zerstört worden war. Beinahe ein Jahrhundert später besuchte kein Geringerer als Johann Wolfgang Goethe den Palast.

Strände in der Region Catania

Antike Theater von Taormina
Das Antike Theater von Taormina, Bild: K. Roy Zerloch / shutterstock

Die Region um Catania beherbergt zahlreiche Strände verschiedener Couleur, welche allesamt sehr gut mit dem öffentlichen Nahverkehr erreichbar sind und Badespaß für jeden Geschmack bieten. Drei von ihnen sollen hier vorgestellt werden.

La Playa ist mit seinen 18 km der größte und längste Strand Catanias. Beliebt ist er vor allem seines goldenen und feinen Sandes wegen sowie der hohen Dichte an Strandbars und Dienstleistungsangeboten. Außerdem bietet er einen atemberaubenden Blick auf den Ätna. Er ist von der Stadt aus in 15 Minuten erreichbar. Das seichte Wasser und die zahlreichen touristischen Attraktionen prädestinieren den Strand für Besuche mit Kleinkindern.

Riviera dei Ciclopi ist ein kleinerer Strand, welcher sich nahe bei Aci Trezza befindet. Er stellt einen der faszinierendsten Küstenlandstriche Catanias dar. Sein Markenzeichen sind neben den großen, abgerundeten Kieseln die freistehenden, schwarzen Felsen und die Insel Lachea, welche hier aus dem Meer ragen. Das kristallklare Wasser eignet sich besonders gut für Schnorchler.

Die Küste Paiolas zeichnet sich besonders durch ihre schwarzen Strände aus, welche auf die vulkanisch geprägte Geologie Siziliens hinweisen. Hier kann man in Ruhe einige Stunden am Meer verbringen, denn die Küste erstreckt sich entlang von landwirtschaftlich genutztem Gelände, wodurch es vergleichsweise wenig Verkehr und touristischen Trubel gibt. Zusätzlich sorgt die reiche Mittelmeervegetation hier für ein natürliches Ambiente.

Der Ätna

Das Römische Theater von Catania (1), Bild: Romas_Photo / shutterstock

Wer in Catania Urlaub macht, sollte mindestens einen Tag lang für Ausflüge auf den Ätna einplanen! Der Vulkan ist ausgezeichnet erschlossen und von der Stadt aus mit Bus, Taxi oder dem privaten PKW sehr gut erreichbar. Je nachdem, ob man den Gipfel erklimmen oder einen der unzähligen Nebenkrater des Ätna besichtigten möchte, bieten sich verschiedene Touren an. Hierbei wird man von einem kundigen Guide sicher und zuverlässig durch die zerklüftete Landschaft des höchsten Vulkans Europas geführt.

Los gehts – Auf nach Catania

Römische Theater Catania
Das Römische Theater von Catania (2), Bild: Leonid Andronov / shutterstock

Catania ist ein Urlaubsort für jedermann! Es ist sowohl über den Landweg als auch über den Luft- und Seeweg bestens angeschlossen. Die Stadt selbst hat für alle Geschmäcker viel zu bieten: Kunst-, Kultur- und Architekturinteressierte kommen hier ebenso auf ihre Kosten wie Naturliebhaber oder Badefreunde! Ein exzellentes kulinarisches Angebot und ein aufregendes Stadtleben runden die Urlaubserfahrung einprägsam ab.

Reisen in Costa Rica

0

Süd- und Mittelamerika rücken zunehmend in den Fokus des Tourismus auf der ganzen Welt. Costa Rica wird dabei immer beliebter: Im Jahr 2017 verzeichnete Costa Rica über drei Millionen Touristen im ganzen Land.

Die Wachstumsraten in diesem Bereich liegen nicht umsonst konstant im oberen Bereich. Doch was gibt es in Costa Rica eigentlich zu besuchen, welche Regionen sind besonders reizvoll und was ist die beste Jahreszeit?

Allgemeines, Wetter und Temperaturen in Costa Rica

Rio Celeste
Wasserfall Rio Celeste, Bild: William Berry / shutterstock

Zwar verfügt Costa Rica nicht über die geographische Fläche wie Brasilien, Argentinien oder Chile, trotzdem hat das Land mit der Fläche Niedersachsens extrem viel zu bieten.

Das Wetter dort ist tropisch und daher nie wirklich kalt wie in Europa. Die hohe Luftfeuchtigkeit trägt das ihre dazu bei, dass Flora und Fauna in atemberaubendem Tempo gedeiht. In den Monaten Mai bis Oktober fällt das Gros der Niederschlage des ganzen Jahres, Urlauber sollten daher auf wasserfeste Kleidung achten und den Regen bei Ausflügen miteinbeziehen.

Costa Rica verfügte über eine sehr artenreiche und bunte Pflanzen- und Tierwelt, die sich von den Stränden der Karibik über die Berge bis hin in den tropischen Regenwald ausdehnt. Eine kleine Anekdote: Bereits der spanische Seefahrer und Entdecker Christopher Kolumbus erkannte den Schatz, den das Land in sich barg, und nannte die Küste, an der er ankam, “reiche Küste”. Auf Spanisch bedeutet das Costa Rica, der Name spricht also Bände.

Sehenswertes in Costa Rica

Vulkan Arenal, Costa Rica
Der Vulkan Arenal, Bild: Parkol / shutterstock

Die Natur ist wohl das größte und faszinierendste Denkmal, das hier besichtigt werden kann. Allein die Vielfalt der Geographie und der Landschaft reicht aus, um ganze Wochen mit Erlebnissen zu füllen. Im Folgenden präsentieren wir Ihnen 4 besonders reizvolle Orte, die Sie auf Ihrer Reise durch Costa Rica mitnehmen können.

1. Der Nationalpark Tortuguero

Schnorcheln Costa Rica
Schnorcheln auf Tortuga, Bild: Joan Vendrell / shutterstock

Dieses ungewöhnliche Stück Natur liegt direkt an der Küste hin zum Karibischen Meer und ist über Autobahnen nicht zu erreichen. Nur Besucher per Flugzeug oder Schiff können den Park besuchen, auf den Schutz seiner lokalen Tier- und Pflanzenwelt wird intensiv geachtet.

Eine der bekanntesten Spezies im Tortuguero-Park sind Schildkröten, die der Einrichtung auch einen Teil ihres Namens gaben; “la tortuga” ist auf Spanisch die Schildkröte. Während der Paarungszeit und der folgenden Eiablage können die Besucher in Tortuguero die Tiere dabei am Strand beobachten, dieses Schauspiel ist an nur wenigen Orten sichtbar.

Ein weiterer beliebter Aspekt des Parks sind umfassende Ausflüge zu Boot oder zu Fuß im Dschungel. Hier können Sie die vielfältige, bunte und exotische Flora beobachten, mit etwas Glück können Sie sogar Kaimane, verschiedene Affenarten, bunte Aras oder Anakondas zu Gesicht bekommen.

2. Die Region Puerto Viejo

Ballena Bay
Ballena Bay, Bild: Tami Freed / shutterstock

Auch dieses Gebiet liegt am paradiesischen Strand der Karibikküste und ist traditionell ein Schmelztiegel verschiedener Nationen. Hier ließen sich Einwanderer aus Jamaica, Europa und anderen südamerikanischen Ländern nieder und brachten ihre Kultur, Gastronomie und Musik mit.

Das Ergebnis sind heute viele kleine Cafés, Tavernen, Bars und Plätze, an denen Festivals und Musik-Events stattfinden und die Menschen aus der ganzen Region anziehen. Vor allem Reggae-Fans kommen hier voll auf ihre Kosten. Ein weiterer lockender Punkt sind die zahlreichen Strände, die teilweise unberührt sind und außerhalb des touristischen Zulaufs liegen.

Das Karibische Meer ist bei Schnorchlern, Tauchern und passionierten Schwimmern besonders beliebt, da hier viele exotische Fische und andere Meerestiere zu finden sind. Unter anderem werden Tauchgänge und betreute Schnorchel-Ausflüge zu kleinen Riffs oder versunkenen Schiffen hin angeboten. Hier können Sie die bunte und im besten Fall intakte Unterwasserwelt Costa Ricas bewundern, in der sich Rochen, Clownfische, Muränen, kleine Haie und andere maritime Tiere tummeln.

3. Die Region Manuel Antonio

Landschaft Costa Rica
Bild: SeSm / shutterstock

Hier befinden Sie sich auf der pazifischen Seite Costa Ricas, die Provinz beinhaltet großzügige weiße Sandstrände und einen Nationalpark, der Parque de Manuel Antonio.

Die Strände sind bei europäischen und US-amerikanischen Touristen besonders beliebt, da das Wasser hier türkis und klar ist und die Küste sanft ins Meer abfällt. Der direkt angrenzende Regenwald bietet die Grundlage für den Lebensunterhalt der ansässigen Bevölkerung. Viele der Ticos (so heißen die Costa-Ricaner umgangssprachlich) leben von geführten Touren durch das Land, von eigenen Restaurants oder der Vermietung authentischer Unterkünfte an Besucher.

Hier leben besonders viele Faultiere und Tapire, diese Tiere sind putzig und haben sich durch die vielen Besucher bereits an Menschen gewöhnt. So haben Sie vielleicht die Chance, einem der Tiere ganz nah zu kommen und einen besonderen Schnappschuss zu erhalten!

4. Die Hauptstadt San José

Nationaltheater Costa Rica
Das Nationaltheater in San José, Bild: Mihai-Bogdan Lazar / shutterstock

San José ist die größte Costa Ricas und gleichzeitig das wirtschaftliche und politische Zentrum. Umgeben von Vulkanen und der Gebirgskette der Talamanca bietet sich vom Umland aus ein faszinierende Ausblick auf die Metropole, die die Heimat von über 300.000 Menschen ist. Beliebte Attraktionen sind der zentrale Platz Plaza de la Cultura, an dem vor allem gegen Abend das Leben aufblüht, das Theater Melico Salazar im kolonialen Stil oder der städtische Park Parque Central. Dort nehmen sich viele der Einwohne eine Auszeit und genieße die Stille inmitten von grünen Pflanzen und bunten Hibiskus-Sträuchern.

Costa Rica verfügt zweifellos über ungeheure Reichtümer, was touristische Ziele und die heimische Natur angeht. Es gibt viele Reiseführer, die spezielle Themen wie Tauchgänge oder Dschungel-Touren vertiefen und interessante Tipps geben. Vor allem außerhalb der Regenzeit ist eine Rundreise durch das mittelamerikanische Land besonders zu empfehlen, da dann alle Orte trockenen Fußes besucht werden können. Vamos a Costa Rica!

Toronto – Die hippste Stadt Kanadas

Toronto, die größte Stadt Kanadas mit ihren 2,6 Millionen Einwohnern gehört zu den beliebtesten Zielen des Landes. Direkt am Ontariosee und nur 100 Kilometer nördlich der US-amerikanischen Grenze gelegen, hat diese Stadt für ihre Besucher zahlreiche Sehenswürdigkeiten, Highlights und Erlebnisse zu bieten. Der internationale Flughafen von Toronto ist der größte des Landes und von Deutschland aus mit einem Direktflug in etwa 8 Stunden zu erreichen.

Die Sehenswürdigkeiten Torontos

CN Tower

Toronto, CN Tower
Der CN Tower, Bild: Diego Grandi / shutterstock

Der CN Tower ist eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Torontos, was kaum verwunderlich ist, sticht er doch mit seinen 533 Metern Höhe deutlich aus der übrigen Skyline der Stadt heraus. Der Canada National Tower wurde in den 1970er Jahren erbaut und hielt für einige Zeit den Titel des höchsten Gebäudes der Welt.

Der Ausblick vom Panoramadeck des Towers ist atemberaubend und erlaubt es Besuchern an klaren Tagen bis in die Vereinigten Staaten zu blicken. Für besonders mutige Gäste gibt es auch einen Glasboden, durch den man zwischen seinen Füßen in die Tiefe schauen kann. Einen Nervenkitzel der Extraklasse verspricht der sogenannte Edge-Walk, bei dem die Teilnehmer, natürlich durch Gurte gesichert, an der Kante des Turmes entlanglaufen. Der Edge Walk ist auf jeden Fall ein Erlebnis, das man so schnell nicht wieder vergisst.

Ontario See

Die Stadt Toronto liegt mitten am Ufer des Ontario Sees, und so wäre kein Besuch in der Stadt, ohne einen Spaziergang an der Seepromenade entlang, komplett. Der Ontariosee ist der flächenmäßig kleinste der Großen Seen und wird durch den gigantischen St. Lorenz Strom mit dem Atlantik verbunden. Im Winter friert der See häufig zu, im Sommer ist er Wärmespeicher und ermöglicht den Anbau von Obst und Wein in der Region. Er versorgt zudem die Stadt mit Frischwasser und wird für zahlreiche Wassersportarten genutzt. Bei einer Panoramafahrt auf dem Ontario See erhält man zudem einen großartigen Ausblick auf die Skyline Torontos.

Distillery District

Distillery District
Distillery District, Bild: Kiev.Victor / shutterstock

Der Distillery District ist vermutlich das fotogenste Stadtviertel Torontos und hält unzählige Bars, Kneipen, Restaurants und trendige Läden für seine Besucher bereit. Seinen Namen erhielt das Viertel übrigens durch die vielen Brennereien, welche früher hier angesiedelt waren und die gesamte Stadt mit Alkohol versorgten. Neben einer Handvoll Brennereien gibt es hier heute vor allem zahlreiche Brauereien, die unter anderem das bekannte Mill Street Bio Bier produzieren. Überall im Distillery District sind Kunstobjekte, Graffitibilder und Lichtinstallationen angebracht, die einen Spaziergang durch das Viertel zu einer wahren Entdeckungsgtour machen.

Royal Ontario Museuem

Das Royal Ontario Museum, welches häufig nur als Rom abgekürzt wird, gehört zu den größten Museen in ganz Nordamerika und ist durch seine auffallende Architektur ein garantierter Blickfänger. Das Museum eröffnete das erste Mal im Jahre 1914 und enthält eine stetig wachsende Sammlung an Ausstellungsstücken, welche dem Besucher die Geschichte, Natur und Kultur Kanadas näherbringen. Dabei legt das Museum großen Wert darauf familiengerecht und interaktiv zu sein und ist somit auch ein gutes Ausflugsziel für Reisende mit Kindern. Neben Dinosauriermodellen befinden sich unter den 6 Millionen Exponaten unter anderem eine beachtliche Gesteinssammlung sowie zahlreiche indianische Reliquien. Den besten Überblick über das beinahe überwältigende Museum bietet eine geführte Tour.

Casa Loma

Toronto, Casa Loma
Casa Loma, Bild: Jon Bilous / shutterstock

Das Casa Loma ist ein Herrenhaus am Nordende der Spadina Avenue, das an ein europäisches Schloss aus dem Mittelalter erinnert. Erbaut wurde das Gebäude von 1911 bis 1914 im Auftrag des kanadischen Industriellen Sir Henry Pellatt und war nach seiner Fertigstellung das größte private Wohnhaus Nordamerikas. Aufgrund wirtschaftlicher Umschwünge mussten die Pellatts das Haus nach dem Ersten Weltkrieg verkaufen, und nachdem zwischenzeitlich ein Luxushotel und das kanadische Militär in dem Herrenhaus untergebracht waren, ist es heute ein beliebtes Ziel für die Besucher der Stadt. Das Gebäude wird umringt von einer schlossparkartigen Gartenanlage und im Inneren erwartet die Besucher ein Museum.

Ziele in der Umgebung von Toronto

Auch die nähere Umgebung Torontos hält einige Highlights für ihre Besucher bereit und so ist es auf jeden Fall zu empfehlen, bei einem längeren Aufenthalt die Stadtgrenzen auch einmal zu verlassen.

Toronto Islands

Die Toronto Islands sind eine, der Stadt vorgelagerte, Inselgruppe im Ontario See, welche für den motorisierten Verkehr komplett gesperrt ist und somit ein herrliches Rückzugs- und Erholungsgebiet bietet. Mann erreicht die Inseln mit Fähren und Wassertaxis, welche von der Festlandseite aus an der Harbourfront ablegen und dann die Inseln anfahren.

Auf den Toronto Islands befinden sich zahlreiche Strände und Wanderwege und das Gebiet ist schon seit langer Zeit ein bedeutendes Naherholungsgebiet für die Bewohner der Stadt. Auch für die Natur haben die Inseln eine große Bedeutung, denn viele Vögel ziehen sich hierher zurück um zu brüten. Auf den Toronto Islands befindet sich zudem das älteste Gebäude der Stadt, der Gibraltar Point Leuchtturm aus dem Jahre 1832.

Niagarafälle – Niagara Falls

Niagarafälle
Die Niagarafälle, Bild: Jam Norasett / shutterstock

Etwa anderthalb Fahrtstunden von Toronto entfernt, direkt an der US-amerikanischen Grenze, liegen die weltberühmten Niagarafälle. Hier fällt der Niagara Fluss, welcher den Erie See mit dem Ontario See verbindet, über eine Reihe von Wasserfällen sehr eindrucksvoll in die Tiefe. Die Region der Niagarafälle gehört mit über 18 Millionen Besuchern zu den beliebtesten Ausflugzielen in ganz Nordamerika. Die Kleinstadt Niagara Falls, über welche der kanadische Teil der Fälle zugänglich ist, mutet wie eine kleinere Version von Las Vegas an und verfügt über zahlreiche Casinos und Hotels.

Neu-Delhi: Eine Metropole voller Kontraste

Neu-Delhi ist die derzeit drittgrößte Stadt der Welt mit mehr als 27 Millionen Einwohnern. Sie befindet sich im Norden von Indien, weniger als 500 Kilometer von dem Himalaya-Gebirge entfernt. Indiens Hauptstadt begeistert die Touristen durch seine vielen Gegensätze. Westlicher und typisch indischer Lifestyle, Arm und Reich sowie Alt und Neu liegen hier nah beieinander.

Berühmte Sehenswürdigkeiten in Neu-Delhi

Rotes Fort

Neu-Delhi, rotes Fort
Das rote Fort, Bild: Amit kg / shutterstock

Im Osten der Altstadt erstreckt sich die Festungs- und Palastanlage Rotes Fort. Sie wurde im 17. Jahrhundert im Auftrag des damaligen Großmoguls Shah Jahan erbaut. Dieser ist vor allem durch den Bau des berühmten Taj Mahals bekannt. Seit 2007 gehört das Fort aus rotem Sandstein zum UNESCO Weltkulturerbe.

Qutb Minar

Ein weiteres UNESCO Weltkulturerbe Neu-Delhis ist der 72 Meter hohe Sieges- und Wachturm Qutb Minar. Er wurde im 13. Jahrhundert gebaut und befindet sich auf dem Qutb-Komplex Gelände. Dort wurde ebenfalls die erste muslimische Moschee Indiens errichtet, deren Ruinen noch heute zu besichtigen sind.

Connaught Place

Das Zentrum der Stadt bildet der Connaught Place. An den kreisrund angelegten Straßen befindet sich in alten Kolonialgebäuden eines der größten Handelszentren Indiens. Die unzähligen Geschäfte, Restaurants und Cafés sind sowohl bei Touristen als auch bei Einheimischen beliebt.

India Gate und Präsidentenpalast

India Gate
Das India Gate, Bild: V.S.Anandhakrishna / shutterstock

Ein historisch wichtiges Wahrzeichen ist das India Gate. In diesen Triumphbogen sind unter anderem die Namen der beinahe 100.000 indischen und britischen Kriegstoten aus dem Ersten Weltkrieg eingraviert. Von dort führt die lange Prachtstraße Rajpath zum Rashtrapati Bhavan, dem Amtssitz des indischen Staatspräsidenten. Die umgebenden Grünflächen laden zum Picknicken und Spazierengehen ein.

Humayun-Mausoleum

Im Jahr 1993 wurde das Hamayun-Mausoleum zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt. Es ist das Grabmal des zweiten indischen Großmoguls Nasiruddin Muhammad Humayun und wurde im 16. Jahrhundert für ihn erbaut. Optisch erinnert es an den Taj Mahal, da für dieses Bauwerk ähnliche Pläne verwendet wurden.

Lodi Gardens

Inmitten des hektischen Neu-Delhis befindet sich eine weitläufige Oase der Ruhe. Der Park Lodi Gardens umfasst mehrere Mausoleen sowie historische Bauwerke. Er bietet auf circa 360.000 Quadratmeter mit seiner Blumenvielfalt, den unzähligen Palmen und Grünflächen eine ideale Abwechslung von den quirligen Straßen und lädt zu einem ausgedehnten Spaziergang ein.

Interessante Märkte in Neu-Delhi

Khan Market

Gewürze Neu-Delhi
Bild: Curioso / shutterstock

In unmittelbarer Nähe des Lodi Gardens befindet sich der Khan Market. Hier lassen sich viele internationale Restaurants und Geschäfte entdecken. Er ist besonders bei Expats sehr beliebt, da sie hier mit großer Wahrscheinlichkeit all ihre nationalen Lieblings-Lebensmittel finden. Aufgrund der vielen Designerboutiquen und Juwelieren ist er außerdem Anlaufpunkt für die eher wohlhabenderen Einwohner Neu-Delhis.

Dilli Haat

Wer auf der Suche nach traditionellem Kunsthandwerk ist, sollte sich den Markt Dilli Haat nicht entgehen lassen. Hier werden tagtäglich neben Saris, Handtaschen und Schmuck auch viele weitere landestypische Souvenirs zum Verkauf angeboten. Nach dem Shoppen bietet sich ein Besuch der dortigen kleinen Restaurants und Imbisse an, um indische Köstlichkeiten zu probieren.

Chandni Chowk

Das Einkaufsviertel Chandni Chowk umfasst eine Vielzahl von Märkten in der Altstadt Neu-Delhis. Hier wird an zahlreichen kleinen Ständen typisch indisches Streetfood, wie zum Beispiel Samosas, angeboten. Touristen sind vor allem von den vielen fremden Gerüchen sowie der Farben- und Gewürzvielfalt begeistert. Wer mehr erfahren möchte, kann an einem der berühmten Food Walks teilnehmen. Dort wird kulinarisches Insiderwissen vermittelt und verschiedenste Gerichte probiert.

Neu-Delhis Gotteshäuser

Jama Masjid

Jama Masjid
Jama Masjid, Bild: Richie Chan / shutterstock

Neben dem Taj Mahal und dem Roten Fort ließ Shah Jahan die Jama Masjid erbauen. Die größte Moschee Indiens besteht ebenfalls aus roten Sandstein sowie schwarzem und weißem Marmor und befindet sich unweit des Roten Forts. Bei einem Besuch müssen Touristen beachten lange Kleidung zu tragen und nicht während der Gebetszeiten zu kommen, da dann ein Betreten nicht möglich ist.

Gurudwara Bangla Sahib

Der mit orangenfarbenen Tüchern umwickelte Fahnenmast ist das Zeichen, das jeden Sikh-Tempel charakterisiert. Hilfsbedürftige sollen ihn bereits von weitem sehen. Hier bekommt jeder, der es benötigt, medizinische Hilfe, Mahlzeiten sowie eine Übernachtungsmöglichkeit – kostenlos. Die Sikh-Gemeinschaft gilt als äußerst hilfsbereit, da für sie die Unterstützung der Mitmenschen an erster Stelle steht. Im Gurudwara Bangla Sahib lässt sich bestaunen, wie für täglich bis zu 50.000 Menschen Essen zubereitet wird. Und auch die goldene Inneneinrichtung des Tempels ist einen Besuch wert.

Lotus Tempel

Dieser Tempel der Bahai wurde in Form einer Lotusblume gebaut und im Jahr 1986 eröffnet. Jedes Jahr erfreuen sich circa drei Millionen Besucher an der außergewöhnlichen Architektur und diesem Ort der Stille. Die neun Tore des Lotus Tempels symbolisieren die Offenheit der Bahais für jegliche Art von Religion.

Akshardam

Akshardham-Tempel
Der Akshardham-Tempel, Bild: Sean Hsu / shutterstock

Der Akshardham-Tempel und das umgebende Gelände stellt eine der größten Tempelanlagen weltweit dar. Sie wurde im Jahr 2005 eröffnet und bietet seinen Gästen neben dem Hindu-Tempel mehrere Ausstellungen, Gärten auch Modernes, wie beispielsweise eine Wassershow, an. Innerhalb von fünf Jahren erschufen circa 11.000 Bauarbeiter und Freiwillige dieses prachtvolle Bauwerk. 2007 wurde es in das Guinnessbuch der Rekorde aufgenommen.

Besondere Feste in Neu-Delhi

Neu-Delhi ist laut und bunt. Die dadurch vermittelte Lebensfreude lässt sich besonders an den indischen Feiertagen erleben.

Das Holi-Festival

Holi ist das Frühlingsfest der Inder und richtet sich nach dem Kalender der Hindus. Am ersten Vollmondtag des Monats Phalgun treffen sich vor allem Freunde und Familien in Nordindien um sich mit Wasser zu bespritzen und buntem Farbpulver zu bewerfen. Durch die Farbe sollen alle Menschen gleich und nicht mehr nach Geschlecht, Religion oder Kaste unterschieden werden.

Diwali

Diwali ist ebenfalls ein hinduistisches Fest, wird aber auch von vielen Anhängern anderer Religionen gefeiert. Bei diesem Lichterfest schmücken die Inder ihre Häuser mit bunten Lichtern und dekorieren es feierlich. Traditionell werden auch Feuerwerkskörper gezündet, was mittlerweile aufgrund der Luftqualität in Neu-Delhi verboten wurde.

Kulinarische Spezialitäten in Neu-Delhi

Wer Neu-Delhi besucht wird sich an den unzähligen, unterschiedlichen Gerichten nicht satt essen können. Neben der gefüllten Teigtasche, der Samosa, und dem frittierten Snack Pakora sollte in jedem Fall das berühmte Biriyani, ein Reisgericht, probiert werden. Zum Ende jeder indischen Mahlzeit gehört der Genuss einer Süßigkeit. Jalebi, ein Konfekt mit Zuckersirup, bietet sich dafür bestens an. Ein Masala Chai, ein Tee mit Milch und Gewürzen, rundet das Essen schlussendlich perfekt ab.

Rundreise Philippinen – Südostasiens Inselparadies

Noch bis vor wenigen Jahren war der Inselstaat der Philippinen kaum touristisch erschlossen, doch so langsam taut das südostasiatische Inselparadies auf. Wir gehen auf eine Rundreise auf den Philippinen.

Völlig zu Unrecht sind die Philippinen ein sehr viel weniger bekanntes Urlaubsziel als andere asiatische Länder, denn der Inselstaat im Pazifik ist an traumhaften Inseln, malerischen Stränden und kulturellen Highlights kaum zu überbieten.

Der fünftgrößte Inselstaat der Welt verfügt über eine bewegte Vergangenheit und ist seit 1946 unabhängig und heute Heimat für über 105 Millionen Menschen. Von Deutschland aus dauert ein direkter Flug 14 Stunden, es muss jedoch in aller Regel nochmal umgestiegen werden, zum Beispiel in Dubai oder Singapur.

Rundreise Philippinen – Die schönsten Inseln

Der Staat der Philippinen fasst 7641 Inseln und Archipel auf einer Fläche von 343.000 Quadratkilometern, das ist etwas kleiner als Deutschland, zusammen und dementsprechend vielfältig und abwechslungsreich ist die Natur, die Kultur und die Menschen der unterschiedlichen Landesteile.

Palawan

Rundreise Philippinen, Palawan
Palawan, Bild: R.M. Nunes / shutterstock

Die Insel Palawan und die Region herum sind an natürlicher Schönheit kaum zu übertreffen. Viele kleine Inseln und Archipel, teilweise kaum größer als ein aus dem Meer ragender Felsen, bilden hier eine tropische Traumlandschaft, die häufig nur per Boot erreichbar und vom Massentourismus noch unberührt ist.

Ein Highlight dieser Region ist die Insel Calauit mit ihren afrikanischen Tieren, denn während des Regimes Marcos wurden als Geschenk Kenias hier 104 afrikanische Wildtiere angesiedelt, die mit dem Klima auf der Insel sehr gut zurechtkamen und sich vermehrt und verwildert haben. So kann man heute mitten in Südostasien auf einer Jeep Safari wildlebende Giraffen, Zebras und Impalas beobachten. Ein Erlebnis, das man so schnell nicht vergessen wird

Boracay Island

Boracay
Am Strand von Boracay, Bild: ekarin / shutterstock

Sehr viel touristischer geht es auf der Insel Boracay zu, die mit ihren weißen Sandstränden die wohl schönsten Bademöglichkeiten der Philippinen, vielleicht sogar der ganzen Welt hat. Besonders traumhaft sind der White Beach und der Diniwid Beach. Im Jahr 2018 wurde die Insel 6 Monate für Touristen geschlossen, um der Natur Zeit zur Erholung zu geben. Mittlerweile ist die Insel wieder geöffnet und das bunte Leben geht weiter.

Bantayan Island

An der nördlichen Spitze der deutlich größeren Insel Cebu gelegen, ist die Insel Bantayan ebenso ein Traumstrandziel der Extraklasse. Mit palmengesäumten weißen Sandstränden wie dem Sugar Beach oder dem Alice Beach und den spanischen Kolonialbauten im Inselinneren hat Bantayan für jeden etwas zu bieten. Heute befinden sich auf der Insel hauptsächlich Luxusresorts und Unterkünfte der gehobenen Preisklasse. Besonderes Highlight der Insel ist zudem die malerische Ogtong Cave .

Sehenswürdigkeiten bei einer Rundreise Philippinen

Die Hauptstadt Manila und die Fuerza de Santiago

Manila Kathedrale
Kathedrale von Manila, Bild: Richie Chan / shutterstock

In der Megastadt Manila und ihrer Umgebung leben etwa 13 Millionen Menschen und die meisten Philippinen Besucher verbringen hier nur so wenig Zeit wie möglich. Dennoch hat die Stadt einiges zu bieten, besonders lohnend ist ein Besuch des Fuerza de Santiago, einem ehemaligen spanischen Fort aus der Kolonialzeit. Hier bietet sich für Besucher eine gute Gelegenheit, mehr über die bewegte Vergangenheit des Inselstaates zu erfahren. Das spanische Fort mitsamt einem kleinen restaurierten Stadtteil sind Pflichtbestandteil einer jeden Manila Rundfahrt und lassen ein wenig den Geist der Vergangenheit wiederaufleben.

Der Simala Schrein in Cebu

Auf der wunderschönen Insel Sabu , unweit von Cebu, gelegen ist der Simala Schrein wohl einer der außergewöhnlichsten und unerwartetsten Orte der Philippinen. Hoch in den Bergen der Insel gelegen, handelt es sich hierbei um einen religiösen Schrein zur Verehrung der heiligen Maria, welcher jährlich unzählige Besucher anzieht. Entsprechend dicht ist auch das Getümmel in und um die Anlage, aber aufgrund ihrer Schönheit sollte man sie sich auf keinen Fall entgehen lassen.

Der unterirdische Fluss bei Puerta Princesa auf Palawan

Etwa drei Stunden von der Inselhauptstadt Puerta Princesa entfernt befindet sich eine der 6 UNESCO Welterbestätten der Philippinen – der unterirdische Fluss. Um den Fluss entdecken zu können, muss man entweder eine Tour mit einem Reiseveranstalter buchen oder bei einem Regierungsbüro eine Erlaubnis kaufen. Hat man es dann bis zum Fluss geschafft, wird der Besucher von einer kleinen unterirdischen Welt empfangen, eine Höhle voller Stalagmiten und Stalaktiten, die bis tief in den Berg hineinführt. Ein wahres Wunder der Natur.

Reisterrassen in Banaue – Die Stufen zum Himmel

Reisfelder Luzon, Philippinen
Immer wieder ein faszinierender Anblick: Reisfelder auf den Philippinen, Bild: R.M. Nunes / shutterstock

Die von Reisterrassen geprägte Landschaft rund um Banaue im Norden der Insel Luzon ist so malerisch, dass sie sogar ihren Weg auf einen philippinischen Geldschein geschafft hat. Die an den Berghang gebauten Reisterrassen lassen sich am schönsten vom Banaue Aussichtspunkt bewundern und zählen zu den schönsten der Welt. Schon vor über 3000 Jahren wurde hier zum ersten Mal Reis kultiviert und im Laufe der Zeit wurden tausende Reisterrassen in den Berghang gebaut, die heute von den Einheimischen auch „Stufen zum Himmel“ genannt werden.

Die Stadt Cebu – Erbe aus der Kolonialzeit

Die Kolonialisierung der philippinischen Inseln begann im Jahr 1521, als der spanische Entdecker Magellan erstmals auf der Insel Mactan landete. Die Stadt Cebu City ist heute noch ein lebendes Relikt aus der Kolonialzeit und hält für seine Besucher unter anderem das ehemalige spanische Fort San Pedro und die katholische Santo Nina Kirche bereit. Etwas außergewöhnlich wirkt hier im Stadtbild der Taoistische Tempel, welcher der großen chinesischen Minderheit der Stadt Rechnung trägt.

Schokohügel auf Bohol

Die Insel Bohol wirkt wie ein kleines Stück Paradies, erwarten den Besucher hier nicht nur die weißen und angenehm flach ins Meer abfallende Sandstrände, sondern auch ein traumhaftes Inselinneres mit grüner Vegetation und gewundenen Flüssen. Besonderes Highlight der Insel sind die sogenannten Schokoladenhügel , welche der Legende nach aus den Tränen eines Riesen mit gebrochenem Herzen entstanden sind. Die über 1200 und jeweils 30 bis 50 Meter hohen Kalksteinhügel färben sich jeden Sommer bräunlich, da das auf ihnen wachsende Gras austrocknet, was ihn den Namen „Chocolate Hills“, einbrachte.

Las Vegas – Wüstenmetropole und Ziel für Spielernaturen

0

Die Vereinigten Staaten von Amerika sind seit jeher ein beliebtes Reiseziel für Urlauber und manche Städte haben eine besondere Anziehungskraft. Dazu gehört beispielsweise das als Heirats- und Spielerparadies bekannte Las Vegas. Die Stadt im westlichen Bundesstaat Nevada hat etwa 650.000 Einwohner, die sich auf 340 Quadratkilometer verteilen. Pro Jahr lockt die Metropole mehr als 40 Millionen Besucher an, die vor allem wegen der zahlreichen Casinos in den großen Hotelanlagen sowie wegen der Möglichkeit, hier schnell und unkompliziert zu heiraten, in die Stadt strömen.

Von der Mormonen-Siedlung zum Glücksspielparadies

Las Vegas, The Strip
THE STRIP bei Nacht, Bild: Philip Bird LRPS CPAGB / shutterstock

Wer Las Vegas besucht, der trifft auf einen Ort, deren Anfänge bis ins Jahr 1854 zurückreichen. In diesem Jahr gründete die Religionsgemeinschaft der Mormonen mitten in der Mojave-Wüste eine erste Siedlung. Interessanterweise wird der Stadtname Las Vegas (er stammt aus dem Spanischen) mit “Die Auen” oder “Die Wiesen” übersetzt, was angesichts der Lage in der Wüste zunächst verwundert. Allerdings besitzt die Stadt verschiedene artesische Quellen, an denen sich durchreisende Trecks früher mit Wasser versorgen konnten.

Nachdem die Mormonen die Siedlung nach nur drei Jahren wieder aufgegeben hatten, errichtete die US-Armee ab etwa 1865 das Fort Baker. Als 1903 eine Witwe namens Helen Stewart einen Großteil ihrer Ranch an eine große Eisenbahngesellschaft verkaufte und zwei Jahre später die Bahnstrecke von Los Angeles nach Salt Lake City bis nach Las Vegas reichte, wurde das erworbene Grundstück in einzelne Parzellen aufgeteilt und an Interessenten veräußert. Dieser Verkauf gilt als offizielle Geburtsstunde der Stadt Las Vegas, wie sie heute existiert. Der Bau des Hoover-Dammes zwischen 1931 und 1935 sowie die Legalisierung des Glücksspiels in Nevada im Jahr 1935 gaben dann den letzten Anstoß für das Wachstum der Stadt.

Las Vegas – Spielen, Spielen und nochmals Spielen

Jeder Besucher von Las Vegas sollte auf jeden Fall einmal eines der Casinos besuchen, die sich vor allem entlang des Las Vegas Strip präsentieren und wenigstens einen Einsatz wagen. Die Hotelkomplexe, in denen sie sich befinden, sind ebenso gigantisch wie ausgefallen. Die bekanntesten Casinos sind:

  • For Seasons
  • Mandalay Bay
  • Luxor (ein Hotel in Pyramidenformi)
  • Excalibur (eine Schlossanlage)
  • MGM Grand Hotel (Austragungsort wichtiger Boxkämpfe)
  • New York-New York (der Skyline der Megametropole nachempfunden)
  • Park MGM (auch als Monte Carlo bekannt)
  • Mandarin Oriental
  • Planet Hollywood (beherbergt eines der größten Casinos der Stadt)
  • The Cosmopolitan
  • Paris Las Vegas (zu erkennen an der Nachbildung des Eiffelturms)
  • Bellagio (5-Sterne-Hotel)
  • Caesars Palace
  • Flamingo (Hotel mit 3.626 Zimmern)
  • The Mirage (eines der bekanntesten Häuser in Las Vegas)
  • The Venetian (im Stil der Lagunenstadt designte Anlage)
  • Stratosphere (Hotel, Casino und Aussichtsturm in einer Anlage)
Las Vegas Sign
Das berühmte Straßenschild, Bild: somchaij / shutterstock

Neben diesen bekannten Häusern gibt es mit dem Delano, Tropicana, Bally’s, The Cromwell, The LINQ Resort and Casino, Harrah’s, Casino Royale, Wynn, Trump, Circus Circus, SLS Las Vegas sowie Encore weitere Gelegenheiten, das Glück herauszufordern. Vor allem die großen Hotelanlagen verfügen nicht selten über mehrere tausend Zimmer sowie riesige Casinos, in denen die Gäste an den unzähligen Spielautomaten beziehungsweise Spieltischen für Roulette, Poker, Blackjack, Baccarat oder Craps ohne Probleme ihrem Vergnügen nachgehen können.

Hotels in Las Vegas als Sehenswürdigkeiten

Nicht nur die Spielcasinos gelten in Las Vegas als Sehenswürdigkeit, sondern auch die Hotelanlagen selbst, in die die Spielcasinos integriert sind. Wer in die Stadt kommt, sollte sich beispielsweise das Luxor in Form einer schwarzen Pyramide, das New York-New York mit seiner New York nachempfundenen Skyline oder auch das The Venetian mit seinen Kanälen und Gondeln näher ansehen.

Die Hotelbetreiber haben sich beim Design, dem Entertainment-Angebot sowie der Ausstattung jeweils ganz auf das Thema fokussiert, das im Hotelnamen vorgegeben ist. Egal, in welches Hotel man geht, man betritt eine jeweils ganz eigene Welt und fühlt sich nach Italien, Frankreich oder Ägypten versetzt. In den Hotelanlagen gibt es jede Menge Einkaufsmöglichkeiten und natürlich zahlreiche Restaurants und Cafés.

High Roller, Big Shot und SkyJumping – Erlebnis für ganz Wagemutige

Für alle, die mehr als den Nervenkitzel im Casino erleben wollen, hält Las Vegas eine ganz besondere Erfahrung bereit. Der Stratosphere Tower ist nämlich nicht nur Hotel und Casino, sondern auch “Erlebniswelt” für nervenstarke Besucher. Wer viel Mut besitzt, kann in 240 Metern Höhe die Achterbahn namens High Roller nutzen, die auf dem Dach des Towers installiert wurde.

Der Big Shot ist ein Katapult, mit dem man etwa 40 Meter in die Höhe katapultiert wird, wohlgemerkt vom Turmmast aus. Mit dem außen am Turm entlangführenden Kettenkarussell namens “Insanity – The Ride” ist Nervenkitzel pur angesagt und wer sich traut, der kann vom 350 Meter hohen Stratosphere Tower in die tiefe springen und SkyJumping betreiben.

Las Vegas – Stretch-Limo-Service und tanzende Fontänen

Bellagio Wasser
Wassershow vor dem Bellagio-Hotel im Jahr 2012, Bild: Paul Brady Photography / shutterstock

Wer träumt nicht davon, wenigstens einmal in einer Stretch-Limousine chauffiert zu werden, wie die große Hollywoodstars. In Las Vegas gibt es einige Anbieter für einen solchen Service. Mit einem solchen Gefährt wäre der ganz große Auftritt gesichert und die ganze Familie hätte sicher ihren Spaß, auf diese Weise zum Abendessen gefahren zu werden.

Ein weiterer Höhepunkt ist die bis zu 152 Meter hohe und von etwa 5.000 Scheinwerfern beleuchtete Wasserfontäne vor dem Hotel Bellagio. Sie besteht aus 1.200 Wasserdüsen, gilt als die größte Fontäne der Welt und wird in regelmäßigen Zeitabständen von 30 bzw. 15 Minuten gestartet. Vor allem bei Nacht ist die nach klassischen und modernen Melodien tanzende Fontäne ein wirklich beeindruckendes Erlebnis. Ergänzt wird das Spektakel durch die unglaublich umfangreiche Leuchtreklame der Stadt. Es gibt mit dem Neon-Museum sogar einen besuchbaren “Friedhof” für die ausgediente Neonbeleuchtung.

Hoover Dam, Colorado River und Grand Canyon

Wenn man schon in Las Vegas zu Gast ist, dann sollte man auch einen Abstecher zum weltbekannten Hoover Dam sowie zum Colorado River unternehmen. Die nach dem 31. US-Präsidenten benannte Talsperre staut den Colorado River zu einem gigantischen Stausee mit einem Volumen von insgesamt 35 Milliarden Kubikmetern auf, liegt etwa 45 km von Las Vegas entfernt und lässt sich mit einem Leihwagen leicht erreichen.

Die Staumauer hat eine Höhe von 226 Metern und auf ihrem Kamm führt die Staatsstraße US 93, deren Verkehrsaufkommen aber inzwischen durch eine neue Brücke verringert worden ist. Einen etwas längeren Ausflug muss man unternehmen, wenn man dem Grand Canyon Nationalpark einen Besuch abstatten möchte. Hier gibt es besondere Tour-Angebote.

Bodenständigkeit und Kultur in Cleveland

0

Cleveland – eine von Vielen unterschätzte Stadt, die zeigt, was der mittlere Westen der USA zu bieten hat.

Die Stadt in Ohio hat einen bodenständigen Charme. Bier, Sport und Rock and Roll vermischen sich mit kulturellen Highlights, wie dem weltbekannten Playhouse Square und dem Cleveland Orchestra. Cleveland hat sich in den letzten Jahrzehnten vom industriellen Zentrum zur Metropole entwickelt und dabei nicht vergessen, wie der Plausch mit den Nachbarn funktioniert.

Sport und Bier in Cleveland

Sport spielt in Cleveland eine große Rolle. Die drei großen Profisportmannschaften und ihre Stadien sind Kultstätten. Da wären die Cleveland Browns, die in der NFL spielen, das Basketballteam Cleveland Cavaliers und die Cleveland Indians, das Baseballteam der Stadt. Bei einem Aufenthalt in Cleveland sollte man sich den Besuch eines Spieles nicht entgehen lassen. Man spürt, wie die Stadt hinter ihren Mannschaften steht und das Sportfieber ist ansteckend.

Und was passt besser zum Stadionbesuch, als ein kühles Bier? Die Einwohner Clevelands sind sehr stolz auf ihre Brauereikunst. Mit einem Stempelbuch kann man durch die Stadt ziehen und an jeder Zapfstelle ein Bier probieren. Sport und Bier, die Bodenständigkeit des mittleren Westens ist in Cleveland, trotz des großen Wachstums, nicht verloren gegangen und das spürt man auch an dem Miteinander der Menschen.

Von Rock & Roll bis Klassik

Skyline Cleveland
Blick auf die Skyline Clevelands, Bild: f11photo / shutterstock

Wer statt sportlich lieber musikalisch unterwegs ist, der kommt in Cleveland auch auf den Geschmack. In der Rock and Roll Hall of Fame gibt es alles von Elvis über die Beatles bis hin zu Jimi Hendrix. Neben Ausstellungen zu bestimmten Künstlern, wird auch über die Wurzeln des Rock and Roll erzählt. Die Ruhmeshalle ist ein Muss für alle Fans der Musikrichtung der 80er Jahre.

Vom Rock and Roll geht es dann in die Klassik. Das Cleveland Orchester gehört zu den fünf größten Symphonieorchestern der USA. Die Musiker werden in der Stadt wie lokale Berühmtheiten behandelt. Zu sehen ist das Orchester zur Zeit im Masonic Auditorium und der Severance Hall.

Theaterkultur in Cleveland erleben

Terminal Tower
Der Terminal Tower, Bild: Kenneth Sponsler / shutterstock

Sport und Musik, was fehlt da noch? Natürlich Theater. Im Gateaway District liegt der so genannte Playhouse Square. Hier reiht sich ein großes Theater an das nächste. Der Playhouse Square in Cleveland ist nach dem Broadway in New York das zweitgrößte Theaterviertel des Landes. Fünf große Theater spielen über 300 verschiedene Shows. Am Abend hell erleuchtet, bietet das Viertel außerdem die beliebtesten Restaurants und Bars der Stadt.

Ein kleines Stück Italien

Eine Besonderheit Clevelands ist das bekannte Little Italy Viertel. Es eignet sich sehr gut, wenn man am Abend ausgehen möchte. Die vielen Restaurants und Bars der italienischen Gastronomie reichen Weine und Delikatessen aus Italien. An den Straßen liegen fast ausschließlich Läden, die Waren italienischer Herstellern verkaufen. Zum italienischen Flair tragen auch die gestalteten Hausfassaden und Wandgemälde bei.

Auch historisch hat das Viertel einiges zu bieten. Die Kirche des Heiligen Rosenkranzes wurde um 1905 erbaut und ist immer einen Besuch wert. Zur selben Zeit wurde auch das Alta Haus erbaut, dass in dem Viertel liegt. Es gehört zur italienischen Gemeinde und sollte unbedingt besichtigt werden.