Potsdam bietet ein Vielfalt an Sehenswürdigkeiten

Schloss Sanssouci, Potsdam

Im Hinblick auf die kulturellen Highlights steht Potsdam seinem großen Nachbarn Berlin im Nordosten um nichts nach. Die Vielfalt an Sehenswürdigkeiten eignet sich perfekt für einen Kurztrip. Ein besonderes Augenmerk hat sich in jedem Fall die historische Architektur verdient. Aber auch Kunstliebhaber kommen voll auf ihre Kosten. Die kulinarischen Köstlichkeiten lassen das Herz garantiert höher schlagen. Hier ein kleiner Überblick, was es alles zu erleben gibt.

Historische Bauwerke und moderne Kunst

Postdam
Der Park von Schloß Sanssouci, Bild: Mike Mareen / shutterstock

In Potsdam ist das preußische Kaiserreich zu Haus. Hier regiert der pure Luxus! Heute hat die UNESCO die 150 Bauwerke sowie 500 Hektar Parkanlage, die noch erhalten geblieben sind, zum Weltkulturerbe erklärt. Ein Kurzurlaub in die Hauptstadt von Brandenburg gleicht einer Reise in die Vergangenheit. Vor allem die Altstadt ist eine wahre Augenweide.

Jene Gebäude, die auf dem Alten Markt zu finden sind und zum Teil restauriert wurden, stammen noch aus der Zeit Friedrich des Großen. Auch dem kleinen Brandenburger Tor kann in jedem Fall ein Besuch abgestattet werden. Wer sich hingegen lieber für moderne Kunst interessiert, liegt mit Potsdam genauso goldrichtig. Poesie, Musik, sowie verschiedene Ausstellungen sorgen für Abwechselung. Da kommt garantiert keine Langeweile auf. Hier ist für jeden etwas dabei.

Gerade der Kulturlocation Waschhaus sollte dabei nicht vergessen werden. Konzerte und Tanz sind sowohl für jung als auch alt gemacht. Ein kleiner Tipp: Reicht das noch nicht aus? Der große Nachbar Berlin liegt gleich in der Nähe! Hier kann der Städtetrip sofort weitergehen.

Potsdam: Romantische Schösser und verträumte Gärten

Universität
Die Universität von Potsdam, Bild: Lugiaz / shutterstock

Mitten im Herz von Potsdam befindet sich der Park Sanssouci. Auf einer Fläche von insgesamt 300 Hektar flanierten ehemals die Könige. Vor 350 Jahre gehörte das Schloss noch Friedrich dem II., der umgangssprachlich auch Alter Fritz genannt wurde. Die wunderbaren Terrassenanlagen gehen auf seine Zeit zurück. Insgesamt fällt der Blick auf über zwei Jahrhunderte wahre Architekturkunst.

Der Fuß des Weinbergs eröffnet die Sicht zum bekanntesten Rokokobau, den es in Deutschland gibt. Jedoch zeigt sich der wahre Glanz erst beim vollständigen Erklimmen der Treppen. Kaum zu glauben! Gerade mal sechs Jahre brauchte der Bau. In liebevoller Detailarbeit sind über 400 Statuen an der prunkvollen Fassade angebracht, die aus der Götterwelt des antiken Griechenlands stammen. Da ist das Staunen schon vorprogrammiert! Prunk und Protz kommen garantiert nicht zu kurz!

Potsdam: Auf keinen Fall verpassen

Auf keinen Fall sollte die Schlössernacht verpasst werden! Einmal im Jahr bleibt der Park bis nach Mitternacht geöffnet. Es erstrahlt ein wahres Feuerwerk an eindrucksvollen Lichtern. Über hundert Künstler bringen das Publikum zum Staunen. Ein wahres Highlight der Superlative. Allerdings müssen die Karten schon frühzeitig gebucht werden. Garantiert im Voraus bestellen! Sonst bleibt der Eintritt mit absoluter Wahrscheinlichkeit geschlossen.

Potsdam: Ganz natürlich

Holländisches Viertel
Das Holländische Viertel, Bild: D.Bond / shutterstock

Wer es lieber etwas ruhiger mag, ist mit dem Neuen Garten gut beraten. Ein echter Kontrast zum Park von Sanssouci. Hier findet sich noch die wahre Natur. Frei und wild gewachsene Bäume schmücken die üppig bewucherte Fläche. Zurechtgestutzt wird garantiert nichts. Die Idee geht ursprünglich auf Friedrich Wilhelm den II. zurück. Es eröffnet sich ein wahres Meisterwerk der Architektur. Wirklich beeindruckend ist die dort angelegte Orangerie. Auch der Marmorpalais sowie das Schloss Cecilienhof sind in jedem Fall einen Besuch wert.

Potsdam: Für wahre Kunstliebhaber

Park Sanssouci
Park Sanssouci, Bild:Mike Mareen/shutterstock

Potsdam hat garantiert, viel zu bieten. Im Museum von Barberini kommen wahre Kenner der zeitgenössischen Kunst voll auf ihre Kosten. Der Mäzen und Stifter Hasso Plattner stellt seine einzigartige Sammlung vor. Ein Schwerpunkt ist unter anderem mit den ehemaligen Werken der DDR zu nennen. Auch die Zeit nach 1989 findet sich hier wieder. Namenhafte Vertreter, wie Rodin, Renoir, Monet, Liebermann und Kandinsky können an dieser Stelle genannt werden. In jedem Fall wird selbstverständlich das Original präsentiert.

Potsdam: Hier geht der Film ab

Der Filmpark Babelberg bietet Spaß und Unterhaltung für die ganze Familie. Spektakuläre Stunts werden auf der Bühne preisgegeben. Faszinierende Kulissen entführen in die Welt von Film und Fernsehen. Hier befindet sich der Drehort von vielen berühmten Klassikern, wie beispielsweise Fritz Langs „Metropolis“. Aber auch das wahre Hollywood ist hier zu Haus. Also auf keinen Fall verpassen!

Potsdam: Schnell mal nach Holland

Zentrum Potsdam
Das historische Zentrum von Potsdam, Bild: immodium / shutterstock

Einzigartige Galerien, gemütliche Bars und Cafés sowie eine Vielfalt an kleinen Läden laden zum Schlendern ein. Jenes kleine Viertel, das sich durch seine besondere Bauweise in jeglicher Hinsicht vom Rest der Stadt abhebt, ließ Friedrich Wilhelm der I. in der Mitte des 18. Jahrhunderts für Handwerker errichten, die aus Holland eingereist sind. Es sollte ein Stück Heimat in der Fremde gegeben sein.

Potsdam: Schnell mal nach Russland

Aber auch die russischen Landsleute kommen in Potsdam nicht zu kurz. Die Kolonie Alexandrowia hat der preußische König Friedrich Wilhelm der III. für die letzten zwölf Sänger eines Soldatenchors im Jahr 1826 errichten lassen. Die dazugehörige Geschichte wird im dort gelegenen Museum preisgegeben. Eine kleine Stärkung gibt es danach im Restaurant.

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