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Samstag, April 5, 2025
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Wernigerode – Kurzurlaub im Harz

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Wernigerode, die bunte Stadt im Harz. Dieser von Hermann Löns geprägte Spruch ist auch heute noch das Motto der Stadt. Mitten im Harz gelegen ist Wernigerode aber nicht einfach nur bunt, sondern vor allem ein staatlich anerkannter Erholungsort. Generationen von Deutschen und von Reisenden aus dem Ausland haben die wunderbare Luft im Harz genutzt, um sich von den Strapazen des Urlaubs zu erholen. Auch heute ist die Stadt noch eines der absoluten Highlights von Sachsen-Anhalt und lädt vor allem zu einem Kurzurlaub im Harz ein.

Der Kurzurlaub im Harz

Schloss Wernigerode
Schloss Wernigerode, Perekotypole / shutterstock

Der Harz ist eines der Gebiete von Deutschland, die fast jedem vom Namen her bekannt sind, in denen aber die meisten Menschen tatsächlich niemals waren. Dabei lockt das Zentralgebirge der Bundesrepublik nicht nur mit einer beeindruckenden Geschichte und vielen Sehenswürdigkeiten, sondern natürlich vor allem mit einer tollen Natur und vielen Möglichkeiten für die Erholung und dem Abstand vom Alltag. Alleine die Möglichkeiten zum Wandern im Harz sind weit über die Fans des Sports hinaus bekannt. Wer also noch nie im Harz war – Wernigerode ist nur eines von vielen Zielen, das sich für einen Kurzurlaub lohnt.

Die Stadt Wernigerode ist allerdings ganz ohne Zweifel eine er besten Möglichkeiten für einen ersten tollen Eindruck vom Harz, den Städten und den Menschen. Mit seiner Altstadt und den vielen historischen Bauten, hat man eigentlich immer etwas für das Auge. Dabei spielt das Motto “Die bunte Stadt” eine ganz besondere Rolle. Es fällt sehr schnell auf, dass die Gebäude rund um den Marktplatz in den verschiedensten Farben angemalt sind, dass bunte Dekorationen in der Stadt eine wichtige Rolle spielen und das graue norddeutsche Wetter hier keine Chance hat, die Laune zu trüben. Die Stadt lebt das Motto und das fällt bereits in den ersten Minuten auf, in denen man durch die Stadt läuft.

Was sollte man in Wernigerode gesehen haben?

Wernigerode hat sich ganz und gar auf die Touristen eingestellt, die hier das gesamte Jahr einziehen. Besonders in der Winterzeit ist der Stadtkern ein einziges Lichterfest, da auch der hiesige Weihnachtsmarkt über die Grenzen der Region bekannt ist und besonders im Schatten der vielen historischen Gebäude natürlich noch einmal seinen eigenen Charme hat. Wer also für einen Kurzurlaub in den Harz möchte, sollte sich besonders im Herbst und Winter umschauen. Die kulturellen Veranstaltungen finden sich aber über das gesamte Jahr verteilt. Besonders zur Walpurgisnacht erwacht der Harz mit den Legenden rund um die Hexen zum Leben und viele Veranstaltungen, Feiern und Tänze begleiten das Geschehen.

Generell ist der Stadtkern einen Besuch wert. Hier gibt es nicht nur die meisten Geschäfte und Restaurants zu finden, die alten Häuser rund um den Marktplatz zeugen noch davon, dass die Stadt doch schon eine lange Historie hat. In dieser Form besteht der Marktplatz teilweise seit dem späten 16. Jahrhundert und hat seitdem nur nach dem Krieg einige Restaurierungen erlebt. Ein weiteres Zeugnis der einstigen Bedeutung von diesem Gebiet ist das Wernigeröder Schloss. Es kann das gesamte Jahr besichtigt werden und macht nicht nur im Winter eine gute Figur, wie es über dem Harz thront und mit seinen beachtlichen Türmen ein herrliches Motiv für Postkarten ergibt.

Das “kleinste Haus”, ein wunderschönes altes Fachwerk-Haus, das besonders aufgrund seiner kleinen Größe bekannt ist, lohnt sich ebenso für einen Besuch wie das Luftfahrtmuseum von Wernigerode. Alles in allem ist sowohl im Bereich der Kultur, der Musik und der Gastronomie eine Menge in der Stadt geboten. Man sollte den kurzen Urlaub in Wernigerode nämlich nicht beendet haben, ohne wenigstens einmal in einem der urtümlichen Restaurants der kleinen Stadt gewesen zu sein, die wunderbare Küche aus dem Herzen von Deutschland auf ihren Speisekarten haben.

Unternehmungen und Übernachtungen beim Kurzurlaub in Wernigerode

Rathaus von Wernigerode
Rathaus von Wernigerode, Bild: lunamarina / shutterstock

Kaum ein anderes Gebiet in Deutschland lädt zu so vielen Aktivitäten wie der Harz ein. Entscheidet man sich zu einem Kurzurlaub in der Region, kommt es immer auf die Jahreszeit an. Im Winter ist man schnell oberhalb der Schneefallgrenze und findet einige interessante Skiregionen im Harz, in denen man besonders im tiefen Winter den Wintersport mit allen seinen Facetten genießen kann. Man ist allerdings nicht auf Ski oder Rodelschlitten begrenzt, sondern kann die wunderschöne Landschaft bei einer Wanderung genießen und den Harz auf sich wirken lassen. Das geht natürlich noch besser im Herbst und im Frühling, wenn sich der Harz von seiner grünen Seite zeigt und die weiten Wälder auf den Bergen sich mit der Folklore verbinden und den vielen Sagen und Legenden, die mit dieser Region von Deutschland verbunden sind.

Auch beim Thema Unterkünfte haben es Urlauber im Harz eigentlich recht einfach. In Wernigerode selbst gibt es viele Angebote – mit ein wenig Glück lässt sich sogar direkt neben dem historischen Rathaus übernachten. Ansonsten hat sich der Tourismus hier auf die vielen Urlauber eingestellt und bietet vom Spa-Hotel bis zur einfachen Übernachtung für Begeisterte des Wintersports Übernachtungen in allen Formen und für alle Preisklassen an.

Heiraten auf Mallorca

Nicht nur als Urlaubsziel steht die Baleareninsel hoch im Kurs: Die einfache Anreise gepaart mit Sonnengarantie und traumhaften Locations für jeden Geschmack haben Mallorca zu einer der beliebtesten Hochzeitslocations für deutsche Paare werden lassen. Und die können vor Ort von der starken Infrastruktur und unzähligen deutschsprachigen Dienstleistern profitieren. So muss die Hochzeit unter Palmen nicht teurer werden als zuhause.

Hochzeit im Ausland – was ist zu beachten?

Eine standesamtliche Trauung kommt für die meisten Paare aus Deutschland nicht in Frage, da mindestens ein Ehepartner seinen Wohnsitz in Spanien gemeldet haben muss. Der Pflichtteil der Eheschließung erfolgt daher häufig schon in Heimat. Für die Kür bietet Mallorca aber alles, was man sich wünschen kann. Egal ob eine katholische, evangelische oder freie Trauung. Auf Mallorca ist alles in deutscher Sprache möglich und die Organisation oft einfacher, als man denkt.

Freie Trauzeremonie

Die häufigste Variante der Zeremonie ist wenig überraschend die freie Trauung. Denn nur so lässt sich die Hochzeit an jedem beliebigen Ort feiern und ist nicht auf eine Kirche oder Kapelle angewiesen. Wer auf Mallorca heiratet, möchte meist lieber Sonne und Meer genießen. Neben Eventlocations oder Restaurants an der Küste ist die eigene (gemietete) Finca der ideale Ort für eine romantische Trauung.

Die Finca als Hochzeitslocation

Im Gegensatz zu vielen anderen Optionen hat man so oftmals schon die Unterkunft mitgebucht und muss sich über Raummieten keinen Gedanken machen. Besonders in der Inselmitte findet man eine unerschöpfliche Auswahl an Ferienhäusern, die mit Garten und Ausblick eine perfekte Kulisse für die Trauung bieten. Das Großaufgebot an Dekoration ist hier gar nicht nötig. Von rustikal bis topmodern ist für jeden Geschmack die passende Finca zu finden, wenn man sich früh genug mit der Planung beschäftigt.

Die Kosten einer Hochzeit auf Mallorca

Das Hochzeitsbudget gehört immer zu den wichtigsten Faktoren bei der Planung. Wer es richtig anstellt, muss bei seiner Traumhochzeit auf der Insel aber nicht mehr ausgeben wie für eine vergleichbare Leistung in Deutschland. Dabei empfiehlt es sich, auf die Erfahrungen und das Netzwerk der Experten vor Ort zurückzugreifen – wobei auf Mallorca nicht unbedingt ein separater Weddingplanner erforderlich ist. Lukas P. Schmidt hat als Hochzeitsfotograf Mallorca zur Wahlheimat erkoren, lebt und arbeitet seit vielen Jahren ganzjährig auf der Insel. Seiner Erfahrung nach ist die Hochzeitsplanung auf Mallorca sehr viel einfacher, als viele Brautpaare zunächst befürchten. Dafür hat der Fotograf einige wichtige Hinweise:

Die richtige Jahreszeit zum Heiraten auf Mallorca

Auch Mallorca kennt eine Hochzeitssaison – und die unterscheidet sich bei den deutschen Paaren kaum von der heimischen. Von Mai bis Oktober finden mit großem Abstand die meisten Trauungen auf der Insel statt. Doch viele Paare bedenken dabei nicht, dass der Sommer auf Mallorca in Badeshorts und Bikini etwas anderes ist als im eleganten Dreiteiler oder Hochzeitskleid. Mit einer Trauung am Nachmittag bei weit über 30 Grad tut man sich selbst und seinen Gästen keinen Gefallen. Die Siesta der Einheimischen liegt nicht ohne Grund zwischen 14 und 18 Uhr. Besonders im Herbst oder Frühjahr spart man stattdessen an Reisekosten und hat eine größere Auswahl an Unterkünften zur Verfügung als noch in der Hauptsaison. Die 300 Sonnentage der Balearen sorgen auch außerhalb von Juli und August für die richtige Atmosphäre.

Die besten Insel-Regionen für eine Hochzeit

Hochzeit auf Mallorca
Die Kirche Sant Bortomeu, Bild: schoppino / shutterstock
Hochzeit auf Mallorca
Entspannt feiern in einer Finca im Landesinneren von Mallorca, Bild: Alex Mesa / shutterstock

Bei Mallorca denken viele zuerst an Strand und Meer. Doch sind die touristischen Hochburgen wie Cala Ratjada im Sommer natürlich bis auf den letzten Platz ausgebucht. Romantisches Küstenflair kommt dabei kaum mehr auf. Viel entspannter geht es stattdessen im Landesinneren zu und auch die Gäste werden es Ihnen danke, wenn sie keine stundenlange Fahrt vom Flughafen zurücklegen müssen. Ob Sóller im Westen oder auch rund um die Inselhauptstadt Palma de Mallorca: Die besten Bedingungen für Ihre Hochzeit finden Sie dort, wo die Badeurlauber ein bisschen weiter weg sind.

Dienstleister für die Auslandshochzeit finden

Ob Blumendeko, DJ, Catering oder Hochzeitsfotograf: Die besten Dienstleister findet man fast überall direkt vor Ort. Profitieren Sie vom Netzwerk der lokalen Experten und der Ortskenntnis und sparen Sie sich die teuren Reisekosten: Auf Mallorca findet man für jede Dienstleistung eine große Auswahl auch deutschsprachiger Profis, die genau wissen, was vor Ort funktioniert.

Die Flitterwochen sind gleich mitgebucht

Einer der großen Vorteile der Hochzeit auf der eigenen Finca: Nach der Hochzeit sind Sie schon in den Flitterwochen. In der Hauptsaison sind Mindestbuchungen von mehreren Tagen für alle Unterkünfte üblich, sodass die Hochzeitslocation auch gleich weitergenutzt werden kann. Wer möchte, kann die Familie für das Wochenende mit einquartieren und hat den vielleicht entspanntesten Hochzeitsablauf überhaupt: Vom eigenen Schlafzimmer nur wenige Schritte zur Trauung – und am nächsten Morgen mit einem Sprung in den Pool in die Flitterwochen starten!

Samaná – Traumhafte Strände, wie aus dem Bilderbuch

Viele kennen die Karibik nur aus dem Fernsehen. Weiße Strände, kristallklares Wasser, Palmen soweit das Auge reicht und Einheimische, die eine tolle Lebenseinstellung verkörpern. Wer karibisches Feeling aber hautnah erleben will, wer endlose Spaziergänge an blendenden Stränden mit kristallklarem Wasser unternehmen will, der muss ohne Wenn und Aber auf die Halbinsel Samaná, welche in der Dominikanischen Republik gelegen ist, reisen. Dieser Ort gleicht einem Paradies auf Erden, denn er vereint all das, was man sich unter dem Begriff “Karibik” vorstellt. Doch ist der Strand und das einzigartige Panorama längst nicht alles, was Samaná zu bieten hat. Welche Ausflüge sollten Sie in Betracht ziehen, welche Sehenswürdigkeiten gibt es außerdem zu bestaunen? Was sollten Sie sich unbedingt ansehen? Wir verraten es Ihnen gerne!

Buckelwale von Angesicht zu Angesicht erleben

Buckelwal vor der Halbinsel Samana
Buckelwal vor der Halbinsel Samana, Bild: Jenya_TarasoF / shutterstock

Sicherlich haben Sie in diversen Dokumentationen oder Filmen schon einmal Wale beobachten dürfen. Wie wäre es, wenn Sie diese Riesen der Meere direkt vor Augen hätten und sie in ihrem natürlichen Habitat beobachten könnten? Zugegeben, es ist ein ehrfürchtiges und zugleich überwältigendes Gefühl. Sie werden sich sehr klein vorkommen, gar nichtig im Angesicht dieser gewaltigen und majestätischen Tiere. Genauer gesagt handelt es sich hier um Buckelwale. Die bis zu 30 Tonnen schweren Meeressäuger ziehen ihren Nachwuchs jährlich in den sanften Gewässern vor Samaná auf.

Tagtäglich können Sie Ausflüge buchen, um mit Einheimischen auf das Meer hinauszufahren und anschließend die beeindruckenden Wale samt Nachwuchs zu beobachten. Wichtig ist, dass auch hier auf das Tierwohl geachtet wird, denn die Anzahl an Ausflügen wird bewusst begrenzt. So wird sichergestellt, dass die Tiere ausreichend Ruhe genießen können und nicht ununterbrochen von Touristen belagert werden. Neben diesem außergewöhnlichen Erlebnis gibt es zusätzlich herrliche Panoramen auf dem Ausflug zu sehen. Wenn Sie sich für diese Tour entscheiden, buchen Sie also am besten frühzeitig, denn die Ausflüge sind oft ausgebucht. Wer kann schließlich schon von sich behaupten, dass er wenige Meter neben einem lebendigen Wal gestanden ist?

Los Haitises, die Berglandschaft

Der größte Nationalpark der Dominikanischen Republik, Los Haitises, ist über 1600 km² groß und weiß mit vielen Aspekten zu beeindrucken. Hier erleben Sie unberührte Natur in Form von Höhlen, monströsen Felsformationen und ursprünglichen Wäldern. Darin drückt sich auch das Streben der Einwohner nach Nachhaltigkeit und Umweltschutz aus. Es wird immer weniger Plastik verwendet, die Natur soll bestmöglich erhalten bleiben und gefördert werden, auch der Artenschutz fällt hierunter. Dies spüren die Tiere übrigens auch, denn vom Aussterben bedrohte Arten suchen hier auf den vielen Karstinseln ihren Rückzugsort. Apropos ausgestorben: Teile der bekannten Filmreihe “Jurassic Park” wurden genau hier gedreht. Sie können also dort spazieren, wo im Film die Räuber der Urzeit jagten, was für ein Erlebnis! Spüren Sie Natur, wie sie sein sollte und lassen Sich sich von der wundersamen und mystischen Atmosphäre berieseln.

Noch mehr filmreife Ausblicke

Cayo Levantado ,Bacardi, Samana
Cayo Levantado, bekannt geworden als Bacardi-Insel, Bild: Nikolay Antonov / shutterstock

Der Ort Cayo Levantado wurde durch einen Werbespot erst so richtig bekannt. Den originalen Namen kennt man außerhalb der Dominikanischen Republik kaum, denn der Ort ist eher unter dem Namen Bacardi-Insel bekannt. Warum die Namensgebung erfolgte, ist prinzipiell selbsterklärend, denn vor einigen Jahren wurde dort ein Werbespot des Getränkeherstellers gedreht. Verbunden wird das Getränk seit jeher mit weißen Stränden, klarem Wasser und dem wunderschönen Panorama.

Da der Ort relativ klein ist und trotzdem alles bietet, inklusive einer prächtigen Flora und Fauna, ist er einer der beliebtesten Ausflugsziele für Touristen. Man fühlt sich in Cayo Levantado, als wäre man auf einer einsamen Insel, in einem unberührten Paradies, wie man es nur aus Geschichten kennt. Wenn Sie nach Samaná reisen, darf die inspirierende Bacardi-Insel niemals außen vor gelassen werden, ansonsten würden Sie es bereuen!

Erstaunliche Wasserfälle

Wenn es in der Dominikanischen Republik regnet, dann zumeist kurz und heftig. Lange Regenschauer mit wenigen Litern pro Quadratmeter gibt es hier selten. Auf der Halbinsel Samaná regnet es dazu noch öfter, als in den anderen Teilen der Karibik. Dies ist eine Erklärung, warum es auf Samaná so viele Wasserfälle zu bewundern gibt. Nach einem schönen Spaziergang durch das Dickicht des dominikanischen Dschungels, erreichen Sie den prächtigsten aller Wasserfälle auf Samaná, den Wasserfall “Salto El Limon”. Wenn Sie davorstehen, können Sie zusehen, wie das Wasser von über 40 Metern herabstürzt.

Ein Schauspiel, dass Sie sprachlos werden lässt und ihnen die Worte raubt. Das Wasser prallt mit solch einer Wucht auf dem Boden auf, dass es dort schon ein natürliches Becken geformt hat, in welchem sich das Wasser sammelt. Ein Tipp: in dem dortigen Becken können Sie ein wunderbares Bad nehmen und die umliegende Natur dabei genießen und bestaunen. Doch nicht nur Salto El Limon, sondern noch viele weitere, wenn auch kleinere, Wasserfälle zieren die Landschaft. Erkunden Sie diese atemberaubenden Naturschauspiele und erfahren Sie, warum Samaná eine der schönsten Inseln weltweit und immer eine Reise wert ist.

Fazit

Wenn Sie karibische Atmosphäre wie aus dem Bilderbuch, Anblicke wie im Paradies und Orte, die Sie nur aus dem Fernsehen kennen, hautnah erleben wollen, dann ist Samaná genau die Insel, auf die Sie reisen sollten. Es erwarten Sie ungeahnte Naturschauspiele, unberührte Orte, die die Seele besänftigen und Einwohner, denen die Sonne aus dem Herzen strahlt.

Colmar – im Herzen des Elsass

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Colmar ist ein malerisches kleines Städtchen in der Nähe der deutschen Grenze. Bei einem Spaziergang durch die Straßen der Stadt fühlt man sich fast so, als ob man in die Welt der Gebrüder Grimm und ihrer Märchen versetzt wird. Die typischen bunten Fachwerkhäuser, der Fluss Lauch, der die Stadt durchquert, und die charmanten Plätze machen den einzigartigen Charme der Stadt aus. In Colmar gibt es zahlreiche Möglichkeiten, diese magische Atmosphäre zu genießen und die Geschichte der Stadt kennen zu lernen. Besucht man die Stadt im Dezember, erlebt man einen der besten Weihnachtsmärkte der Welt, mit vielen typisch elsässischen Spezialitäten und Kunsthandwerk.

Wenn Sie nach Colmar reisen, empfehlen wir Ihnen die Anreise mit dem Auto. So bleiben Sie flexibel und können auch die nah gelegenen Städte Straßburg und Freiburg besuchen. Prüfen Sie vorab mithilfe des Routenplaner wieviel Zeit Sie für die Ausflüge andenken müssen.

Die nachfolgenden Sehenswürdigkeiten und Attraktionen der Stadt im Elsass sollten Sie bei Ihrem Besuch auf keinen Fall verpassen:

1. Klein Venedig, ein Muss in Colmar

Klein-Venedig ist die Bezeichnung für das Viertel, das direkt an den Ufern des Flusses Lauch liegt. Seine Ufer sind mit Dutzenden von bunten elsässischen Gebäuden gesäumt, die eine malerische Kulisse bilden. Es mangelt vielleicht an der Weitläufigkeit der venezianischen Kanäle, doch dem Charme des Viertels tut dies keinen Abbruch! Ein Muss in Colmar ist ein gemütlicher Spaziergang durch das Viertel, um die besondere Atmosphäre zu genießen. Wenn Sie es aus einer anderen Perspektive sehen wollen, besteht auch die Möglichkeit, eine Bootsfahrt zu machen.

2. Besuch des Unterlinden Museums

Unterwegs in Colmar
Unterwegs in den Straßen von Colmar, Bild: DS_93 / shutterstock

Das Unterlinden Museum ist in einem ehemaligen Kloster aus dem 13. Jahrhundert untergebracht, das für diese Zwecke eigens umgebaut wurde. Die Restaurierung des Gebäudes ist wirklich beachtlich, da sie das Wesen des altertümlichen Gebäudes bewahrt hat, ohne dabei auf einen modernen Touch zu verzichten. Hunderte Kunstwerke aus dem Mittelalter und der Renaissance sind hier zu sehen. Es gibt aber auch eine kleine Abteilung für moderne Kunst, mit großen Namen wie Picasso. Der Eintritt kostet 13€ (Stand Februar 2022).

3. Mit viel Liebe zum Detail bei Maison Pfister

Dieses ausgefallene Renaissance-Haus ist ein Muss in Colmar. Das Maison Pfister wurde 1537 als Wohnsitz eines reichen Kaufmanns erbaut, der durch die Ausbeutung der nahe gelegenen Silberminen vermögend geworden war und bei der Gestaltung seines Hauses viel Geschmack bewies! Die Fassade ist mit Wandmalereien verziert, die biblische Szenen darstellen. Und als ob das nicht schon genug wäre, verleihen der vorspringende Turm und die hölzerne Galerie dem Ganzen noch eine besondere Note. Nicht nur für Architekturfans ein Must see in Colmar.

4. Einkaufen in der Markthalle von Colmar

Lust auf eine typisch elsässische Delikatesse? Auf dem überdachten Markt in Colmar finden Sie mehrere Stände mit den verschiedensten Arten von Lebensmitteln. An Käse, Brot und typischem Gebäck mangelt es nicht. Das Marktgebäude wurde 1865 erbaut und dient seit vielen Jahren als Mehrzweckhalle. Im Jahr 2010 kehrte es zu seinen kommerziellen Ursprüngen zurück. Liebhaber von Wein und Käse kommen dort voll auf ihre Kosten.

5. Besuch der Stiftskirche von St. Martin

Weihnachtsmarkt Colmar
Weihnachtsmarkt am Platz des Dominiciers, Bild: cge2010 / shutterstock

Mitten im Zentrum von Colmar befindet sich eine beeindruckende gotische Kirche. Mit dem Bau der Stiftskirche Saint-Martin wurde im Jahr 1235 begonnen, doch erst 130 Jahre später wurde das imposante Bauwerk fertig gestellt. Bei der letzten Restaurierung im Jahr 1982 wurden archäologische Überreste einer Kirche aus der Zeit um das Jahr 1000 gefunden. Der Ort ist also seit mehr als zehn Jahrhunderten das religiöse Zentrum von Colmar! An der Pforte der Stiftskirche beginnt die kostenlose Führung in englischer Sprache, die Sie zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten führt. Eine großartige Möglichkeit, die Geschichte der Stadt kennenzulernen. Platzreservierungen sind erbeten.

6. Souvenir-Shopping im Au Vieux Pignon

Wenn man sich von den Kanälen wegbewegt und weiter in Richtung Zentrum von Colmar entlang der Rue des Marchands geht, findet man ganz am Eingang zu dieser Straße einen kleinen märchenhaften Platz, der zum Fotografieren einlädt. Die dort ansässigen Gebäude sind alle wirklich sehenswert und tragen zur verzauberten Atmosphäre bei, doch im Hintergrund sticht das Geschäft Au Vieux Pignon hervor, ein Souvenirladen mit einer typischen Fachwerkfassade und roten Türen in den Fenstern. Wer seinen Lieben ein Souvenir aus Colmar mitbringen möchte, kommt um dieses altehrwürdige Geschäft nicht herum.

7. Ein Ausflug in das Gerberviertel

In der Nähe des Place de l’Ancienne Douane, in der Petite Rue des Tanneurs, befindet sich eines der interessantesten Viertel von Colmar, das Gerberviertel, eine schmale Straße mit hohen Häusern aus dem 17. und 18. Jahrhundert, in deren Dachböden die Handwerker ihre Felle trockneten. Die Gasse lädt zum Durchschlendern und Bestaunen der alten Häuser ein.

Fazit: Colmar ist eine wunderbare Stadt für einen Städtetrip, die zu jeder Jahreszeit ihren Charme sprühen lässt und viel Sehenswertes zu bieten hat. Dennoch ist gerade die Herbst- und Vorweihnachtszeit der ideale Zeitpunkt, um Colmar zu besuchen. Die Stadt hat einen über die Grenzen von Europa hinaus bekannten Weihnachtsmarkt, der jedes Jahr tausende Besucher anlockt.

 

Bridgetown – Herz und Seele von Barbados

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Bridgetown ist die Hauptstadt des karibischen Inselstaates Barbados und hat den Status eines UNESCO-Weltkulturerbes. Im 16. Jahrhundert von den Briten gegründet, ist die Stadt mit über 100.000 Einwohnern das pulsierende Herz der Insel. Bridgetown besticht durch einen interessanten Mix verschiedenster architektonischer Stilrichtungen. So lassen sich in der Inselhauptstadt nicht nur viktorianische Gebäude im Kolonialstil entdecken.

Auch Spuren der Indianer, die Ureinwohner von Barbados, sind immer noch zu spüren. Daneben bietet Bridgetown viele Sehenswürdigkeiten. Barbados ist ein wahres Paradies für Unterhaltungs- und auch Erholungssuchende. Eine wärmende Sonne, zahlreiche Palmenhaine und abgelegene Buchten mitten im Karibischen Meer sowie weite Strände mit weißem Sand laden zum Verweilen ein.

Bridgetown – eine architektonische Perle der britischen Kolonialzeit

Red Clock Tower Barbados
Berühmter roter Glockenturm auf dem Hauptwachhaus in der Garrison Savannah. UNESCO-Garnison historisches Gebiet Bridgetown, Barbados, Bild: Filip Fuxa/shutterstock

Die Hauptstadt von Barbados wurde 1628 gegründet. Auch heute noch sind die Spuren der Indianer, der Ureinwohner des Inselstaates, überall in der Stadt zu spüren. Mittlerweile ist Bridgetown eine belebte Stadt und das wirtschaftliche Zentrum der Insel. Von hier werden Rum und Zucker sowie Melasse in alle Welt geliefert. So verwundert es auch nicht, dass ungefähr ein Drittel der gesamten Bevölkerung von Barbados in Bridgetown lebt.

Gelegen südlich des Kreuzfahrthafens beeindruckt die größte Stadt der Insel durch einen lebendigen Ort voller Geschichte. Gerade die einzigartige Mischung aus afrikanischem, amerikanischem und britischem Erbe sorgt für diese Lebendigkeit, die überall spürbar ist. Gegründet wurde Bridgetown von den Briten. Daher lassen sich zahlreiche Gebäude im britischen Kolonialstil bewundern. So wie das alte Barbados Mutual Building, die anglikanische St. Michael’s Cathedral und die Anlage des Harrison College sowie die St. Anne’s Garrison. Seit 2011 ist die gesamte Altstadt ein UNESCO-Weltkulturerbe. Doch auch viele weitere unterschiedliche Architekturstilrichtungen prägen die Stadt und sorgen damit zu einem einzigartigen Kulturmix.

Bridgetown überzeugt durch zahlreiche Sehenswürdigkeiten

Parlament Bridgetown
Das Parlament von Barbados, Bild: photosounds / shutterstock

Die meisten Touristen zieht es neben der Erkundung der Insel gerade auch nach Bridgetown. Kein Wunder, bietet die Stadt doch viele Sehenswürdigkeiten. Direkt im Zentrum gelegen befindet sich der malerisch anmutende National Heroes Square. Auf dem Platz befinden sich mehrere interessante Denkmälern. Darunter ist auch das Denkmal für Admiral Nelson. Daneben sorgen schöne Brunnen für eine tolle Atmosphäre. In Bridgetown befindet sich auch die Pfarrkirche St. James – die älteste erhaltene Kirche von Barbados. Diese überzeugt durch eine unvergleichliche Architektur und einer Inneneinrichtung, die sich im Laufe der Jahrhunderte so gut wie nicht verändert hat.

Ein richtiges Abenteuer verspricht ein Besuch der Harrison´s Cave – ein großes und weit verzweigtes Höhlensystem. Dieses kann mittels Wagen oder auch zu Fuß erlebt werden. Ebenfalls sehr sehenswert ist das historische Museum von Bridgetown. Hier lässt sich die Geschichte und die Kultur des Landes erkunden. Als erholsame Pause vom Sightseeing bietet sich der Unabhängigkeitspark an – ein einzigartiger Ort mit wundervollem Blick auf historische Palmengebäude. Im Independence Squar finden auch große Open Air Konzerte und andere Veranstaltungen statt. Ein sehr schöner Ort ist Bridgetown Blackwoods Screw Dock. Ein Hafen, der seit Jahrhunderten existiert. Heute lassen sich hier einheimische Köstlichkeiten und leckerer Café genießen. Alte Schiffsschrauben und Ankerplätze schaffen eine ganz besondere Atmosphäre.

Schneeweiße Strände, azurblaues Wasser und ein angenehmes Klima

Berühmt ist Barbados nicht zuletzt wegen der sonnenverwöhnten und von Palmen geschmückten Stränden sowie einem azurblauen Wasser. Ein als angenehm empfundenes Klima lädt zum Erleben dieses Paradieses ein. Barbados ist eine tropische Oase, die es so nicht oft auf der Welt gibt. Konstant wehende Passatwinde sorgen für eine angenehme Kühlung. Die Küsten von Barbados bestechen durch ihre Vielfältigkeit. So bietet die Westküste ruhige Gewässer und schneeweiße Strände. An der Ostküste sorgen die Passatwinde für große Wellen. Nicht umsonst gelten die Strände im Osten der Insel als eines der besten Surfgebiete der Welt. Die Ostküste ist auch für die faszinierenden Korallenriffe bekannt. Ideal zum Schnorcheln und Baden eignen sich die Strände im Süden von Barbados. Diese beeindrucken durch traumhafte Sandstrände, die oftmals durch Riffe geschützt sind. Insgesamt verfügt Barbados über mehr als 60 Strände mit 70 Quadratkilometern. Dazu scheint die Sonne mehr als 3000 Stunden im Jahr.

Barbados bietet mehr als nur tolle Strände und azurblaues Wasser

Barbados ist ein wundervoller Mix aus tollen Stränden, interessanten Sehenswürdigkeiten und britischem Charme. Sicher sind das nur zwei Gründe, warum Barbados einer der beliebtesten Urlaubsorte der Karibik ist. Barbados wird auch als „das kleine England “ bezeichnet. Denn viele englische Traditionen wurden von der einheimischen Bevölkerung übernommen. So sind etwa Golf und Polo sowie Kricket die beliebtesten Sportarten auf der Insel.

Der interessante Mix von Barbados zeichnet sich auch durch die vielen Sehenswürdigkeiten aus. Eines davon ist die Höhle Animal Flower Cave. Ein Erlebnis, dass man nicht verpassen sollte. In der Höhle selbst gibt es keine Führungen. So liegt bei der Erkundung der Höhle ein Hauch von Abenteuer in der Luft. Als Belohnung lockt ein Bad im Wasser. Es ist erlaubt, in der Höhle zu schwimmen. Sehr sehenswert ist auch das alte Herrenhaus St. Nicholas Abbey in Saint Peter. Dieses architektonische Highlight beherbergt ein Museum und eine Rum-Brennerei. Daneben gibt es Land- und Seetouren mit dem Jeep und Katamaran zu erleben. Weiterhin können exotische Tiere in einem Wildlife Reserve besichtigt werden. Für Shopping-Freunde lohnt ein Besuch in der Sky Mall.

Magyarhertelend: Ein Paradies für Erholungssuchende

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Wer im Südwesten Ungarns unterwegs und auf der Suche nach Erholung ist, ist in der Gemeinde Magyarhertelend genau richtig. Abseits der großen Touristenströme kann man hier, etwa 20 Kilometer von der Universitätsstadt Pecs entfernt, die malerische Umgebung am Nordrand des Mecsek-Gebirges genießen. Wanderer und Mountainbiker kommen in der 600-Einwohner-Gemeinde Magyarhertelend ebenso auf ihre Kosten wie Urlauber, die sich einfach nur erholen und entspannen möchten. In den umliegenden Städten findet man zudem zahlreiche kleine und große Sehenswürdigkeiten, die immer einen Ausflug wert sind.

Eines der schönsten Thermalbäder Europas

Europaweit bekannt ist die Region vor allem durch sein großes Thermal- und Heilbad in der Nähe des Ortes Orfü, das jährlich tausende Besucher aus ganz Europa anzieht – entweder zum Tagesbesuch, im Rahmen einer mehrwöchigen Kur oder als Familienurlaub in einer gemütlichen Pension in Magyarhertelend. Das Bad gilt als eines der schönsten in ganz Europa. Auf einer Fläche von drei Hektar können die Besucher in insgesamt zehn Becken ein reichhaltiges Angebot an Bade- und Erholungsmöglichkeiten und verschiedene Saunen genießen. Dazu gehören unter anderem auch unterschiedlichste Massagen und zahlreiche gesundheitliche Behandlungen.

Im großen Außenbereich des Bades warten außerdem Strände, weitläufige Parkanlagen und sogar ein Heilgarten auf die Gäste. Dem vulkanischen Thermalwasser, das reich an Mineralien ist, wird eine heilende Wirkung nachgesagt. Auch die Salzhöhle ist aufgrund der nachgewiesenen therapeutischen Wirkung des Salzes äußerst beliebt. Kinder kommen dank eines Spielplatzes und Volleyballplatzes garantiert nicht zu kurz. Das Bad ist ganzjährig geöffnet. Nicht weit entfernt vom großen Thermalbad befinden sich zahlreiche Naturseen, die sowohl zum Angeln als auch zum Baden einladen. In der Nähe Magyarhertelends befinden sich einige kleinere Sehenswürdigkeiten, wie ein großer Aussichtsturm und die römisch-katholische Kirche Fájdalmas Anya.

Unvergessliche Ausflüge: Abaliget, Orfü und Pecs

Aufgrund des mediterranen Klimas und der Ausläufer des Mecsek-Gebirges ist die Region auch bei vielen Wanderern und Kletterern sehr beliebt. Schließlich hält die Region zahlreiche Naturattraktionen bereit. Wer einfach nur die Ruhe genießen möchte, kann die Gegend zu Fuß im Rahmen eines gemütlichen Spazierganges erkunden. Ein Ausflugsziel, das man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte, sind die Tropfsteinhöhlen von Abaliget. In der 500 Meter langen Höhle, die bereits im 18. Jahrhundert entdeckt wurde, sind mehr als 41 verschiedene Arten von Fledermäusen zu finden.

Pécs, Kulturhauptstadt 2010 in Ungarn
Pécs, die Unesco-Kulturhauotstadt 2010, Bild: magico110 / shutterstock

Die salzhaltige Luft sorgt für ein heilendes Klima in der Höhle. Auch Reiturlauber finden in der Gemeinde Magyarhertelend dank der vielen Wiesen und Wege perfekte Bedingungen. Badeurlauber und Wassersportler sind am Orfüsee genau richtig. Drei künstlich angelegte Seen bieten perfekte Bedingungen zum Baden und unterschiedlichste Wassersportarten. In Orfű, findet man den malerischen See auf dem man unter anderem Kanu, Tretboot fahren und Segeln kann. Der kleinste der drei Seen, der Herman-Ottó-tó, ist vor allem aufgrund der großen Fischvorkommen ein beliebtes Naturschutzgebiet. Hier darf geangelt werden. Aufgrund der zahlreichen Angebote hat sich Orfü in den vergangenen Jahren zu einem beliebten Touristenzentrum entwickelt.

Auch die Stadt Pecs ist immer einen Besuch wert. Die UNESCO-Kulturhauptstadt von 2010, die auch als Stadt der Denkmäler und Museen bezeichnet wird, besticht unter anderem durch seine historische Altstadt mit vielen Altbauten und seine vielen kulturellen Angebote. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören unter anderem die beeindruckende Kathedrale St. Peter und Paul am zentralen Platz Szent István im Zentrum der Stadt, der große Bischofspalast und das Nationaltheater. In der gesamten Region sind zahlreiche Unterkünfte zu finden. Neben einigen Hotels gibt es hier vor allem viele Ferienhäuser und Ferienwohnungen sowie Zeltplätze.

Beste Reisezeit für Magyarhertelend

Die beste Zeit für eine Reise nach Magyarhertelend ist nicht nur die Hauptsaison von April bis Oktober. In dieser Zeit herrschen angenehme Temperaturen zwischen 25 und 40 Grad Celsius.

Gerade auch in den Wintermonaten lohnt sich der Besuch Ungarns berühmtesten Saunaparks im Thermalbad Magyarhertelend.

 

Konstanz, die schöne Stadt am Bodensee

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Konstanz ist die größte Stadt am Bodensee. Sie überzeugt nicht nur mit ihrer einmaligen Lage am Bodensee, sondern auch mit einer historischen Altstadt und natürlich mit der berühmten Insel Mainau. Die interessante Stadt und ihre Umgebung lockt ganzjährig viele Übernachtungstouristen sowie Tagesgäste an.

Anreise und Übernachtungen

Konstanz ist mit dem Auto aus allen Richtungen über Bundesstraßen oder Autobahnen zügig und gut zu erreichen. Auch mit der Bahn ist es kein Problem, nach Konstanz zu reisen. Ein gut ausgebautes Schienennetz bringt Besucher aus allen Städten sicher und schnell ans Ziel. In der Stadt und rundherum bieten die S-Bahnen oder die circa 15 Buslinien in Konstanz einen angenehmen Transfer. Wer es sportlich mag, kann auf 104 Kilometer gut ausgebauten Radwegen die Stadt erreichen und erkunden. Städtereisende und Urlauber brauchen sich um Unterkünfte keine Sorgen zu machen.

In der größten Stadt der Vierländerregion am Bodensee gibt es viele noble 5 Sterne Hotels, einfache, nette Frühstückspensionen, familienfreundliche Ferienwohnungen und Apartments. Wer es lieber rustikal möchte, kann sich auf einem der Campingplätze in den Vororten von Konstanz einmieten. Ein Geheimtip ist der Campingplatz Klausenhorn. Hier können Gäste in einem Campingfass in direkter Bodenseenähe gemütlich übernachten. Ein unvergleichliches romantisches Erlebnis.

Sehenswürdigkeiten von Konstanz

Stadtgarten Konstanz
Stadtgarten von Konstanz, Bild: Haidamac / shutterstock

In der Stadt am Bodensee gibt es natürlich viele Sehenswürdigkeiten zu bestaunen. Hier nur einige davon: Das romanische Münster mit seinem 78 Meter hohen Kirchturm im historischen Stadtteil Niederburg prägt noch heute das Stadtbild von Konstanz. Das gigantische Gebäude ist für seine unterschiedlichen Architekturstile bekannt. Die Fassade ist mit herrlichen Fresken bemalt. Im Innenbereich führen 193 Stufen zu einer Plattform. Hier gibt es einen einmaligen Blick über die Stadt. Wer sich traut und genug Puste hat, steigt zusätzlich noch 52 weitere Stufen hinauf. Dort warten Balkone, die natürlich auch eine wunderbare Aussicht über die Stadt versprechen.

Ein weiteres Wahrzeichen der Stadt ist die Statue Imperia. Das beeindruckende Denkmal befindet sich im Hafen von Konstanz. Die Imperia mit ihren 9 Metern Höhe und einem Gewicht von 18 Tonnen, erinnert fast an eine Freiheitsstatue. Sie wurde von dem Künstler Peter Lenk geschaffen und soll eine satirische Darstellung des Konzils von Konstanz darstellen. Eine sehenswerte, beeindruckende Statue mit viel Geschichte.

Der Hafen an sich ist ebenso ein Ort, an dem Touristen gerne verweilen und die schöne Aussicht auf die majestätischen Berge und den Bodensee genießen. Eine wunderbare Promenade lädt in jeder Jahreszeit zum Bummeln und Flanieren ein. In den Sommermonaten bieten Kunsthandwerker in ihren Ständen Andenken und andere Dekoartikel an. In den Restaurants und behaglichen Cafés, die den Weg der Promenade säumen, lässt es sich herrlich mit Speis und Trank pausieren. Empfehlenswert ist auch eine Bootsfahrt mit einem Katamaran oder einem der Ausflugsdampfer auf dem Bodensee. Hier gibt es wunderbare Ausblicke auf die Stadt von der Seeseite.

An Regentagen lohnt sich für Gäste der Stadt ein Besuch in einem der vielen Museen und Galerien. Zum Beispiel ist das Rosgartenmuseum ein interessanter Ort, um reichhaltige Sammlungsbestände der Stadt Konstanz und ihre Geschichte kennenzulernen. Die Gründung des Museums erfolgte bereits im Jahre 1870. Für Grafik- und Fotografiefans ist die Galerie Turm zur Katz ein spannender, interessanter Ort. Der Turm im Herzen der Stadt bietet auf fünf Stockwerken wechselnde Ausstellungen mit Fotografien, Grafiken und modernen Plakaten. Mit Kunst und Kultur kann damit ein Regentag ideal zur Entspannung beitragen.

Die Blumeninsel Mainau und Natur pur

Bodensee, Mainau
Die Blumeninsel Mainau, Bild: LENS-68 / shutterstock

Ein Besuch der drittgrößten Insel Mainau darf bei einem Besuch in Konstanz auf keinen Fall fehlen. Zu jeder Zeit ist die Blumeninsel im Bodensee das beliebteste Ausflugsziel in der Umgebung. Nicht nur für Naturfreunde ist im Frühling der Anblick von Unmengen an Tulpen sehens- und bewundernswert. Im Sommer lösen duftende Rosen und Sommerblumen die Frühblütenpracht ab. In der kühleren Jahreszeit gibt es dann einen bezaubernden Wintergarten zu bestaunen. Auch das Schmetterlingshaus sowie das Palmenhaus auf der Insel Mainau sind Touristenmagnete. Sind Kinder mit von der Partie, können sich die Kleinen auf einem der drei Abenteuerspielplätzen austoben. Über das ganze Jahr verteilt gibt es verschiedene Veranstaltungen und interessante Ausstellungen auf der Insel. Auch Reisegruppen oder Vereine sind auf der Insel Mainau und ihrer Gastronomie herzlich willkommen.

Wer noch mehr Natur möchte, kann sich auf den Weg zu den Konstanzer Vororten machen. Das Motto heißt: “Konstanz im Grünen”. Mehrere Vororte wie zum Beispiel Dettingen-Wallhausen, Dingelsdorf oder Litzelstetten bieten Urlaubern ein gut ausgebautes und ausgeschildertes Netz an Rad- oder Wanderwegen. Die Wege führen entlang des Seeufers, durch Wiesen und Felder bis hinüber zur Halbinsel Bodanrück. Die Naturschutzgebiete sind Highlights mit gesunder Luft und bezaubernden Landschaften.

Die Inseln der Komoren

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Die ostafrikanische Komoren-Inseln liegen sehr abgelegen zwischen Mosambik und Madagaskar im Indischen Ozean. Wer sie besucht, muss ein Abenteurer sein, denn sie sind touristisch kaum erschlossen. Die ganzjährig milden Temperaturen (22-27 Grad C), der tropische Regenwald, Wasserfälle, Korallenriffe und die palmengesäumten weißen Strände machen die Komoren zum Traumziel. Die vier Hauptinseln des Archipels waren französische Kolonie, heute gilt nur noch Mayotte als französisches Überseegebiet, während die drei Inseln Grande Comore, Anjouan und Mohéli seit 1975 die Union der Komoren bilden. Leider kommt es im Inselstaat oft zu politischen Unruhen. Die ärztliche Versorgung auf den Komoren entspricht nicht europäischem Standard.

Allgemeines über die Komoren

Die Insulaner sind Nachkommen eingewanderter Araber, Inder, Bantu, Madagassen und Südsee-Bewohner – viele ihrer Vorfahren waren einst Sklaven. Sie sind für ihre Gastfreundschaft und ihre tolle Küche bekannt, die von afrikanischen, indonesischen, französischen und indischen Einflüssen geprägt ist. Viele Komorer leben vom Fischfang. Sie verkaufen selber angebauten Reis, Mais, Kochbananen, Süßkartoffeln, Maniok auf dem Markt. Die Plantagen auf denen die Exportartikel Vanille und Ylang-Ylang wachsen, gehören meist französischen Firmen. Ylang-Ylang liefert das duftende Öl, das für Kosmetika und die Parfumherstellung wichtig ist.

Auf den Komoren herrschen strenge Sitten

Auf den Komoren geht es sehr sittenstreng zu. Reisende sollten darauf achten, dass sie „züchtig“ gekleidet sind. Ärmellose Mini-Kleider mit Ausschnitt oder Shorts erregen Anstoß. Zur Zeit des Ramadans dürfen Frauen nicht schwimmen gehen. Alkohol – meist Bier – finden Besucher ausschließlich in Hotels. Nur dort geht es in Maßen etwas liberaler zu.

Grande Comore – Die Hauptstadt begeistert mit exotischem Flair

Grand Comore, Komoren
Grand Comore, Bild: Evgeny Shulin / shutterstock

Die größte und nördlichste der Inseln ist Grande Comore. Sie hat einen internationalen Airport, auf dem die meisten Touristen landen. Die Hauptstadt Moroni mit 60 500 Einwohnern lädt zum ersten Bummel ein. Weiße Moscheen mit ihren Minaretten überragen die Stadt, die als religiöses Zentrum des islamischen Inselstaates gilt. Unterkünfte, Restaurants und Lebensmittelgeschäfte gibt es im quirligen Ort genug. Er konnte sich bis heute ein exotisches Flair erhalten. Der kunterbunte Volo-Volo Markt lädt zum Feilschen ein. Neben Früchten und Gemüse erstehen Besucher Schmuck, Gewürze und handgeschnitzte Holzarbeiten. Vom Hafen aus verkehren Schiffe, die zu den anderen Inseln fahren.

Auf Grande Comore spuckt der Karthala manchmal Lava

Eine Straße an der Küste umringt die Insel, in der Mitte wird es schwieriger, sich fortzubewegen. Nahe Moroni finden Urlauber Traumstrände und Strandunterkünfte – von einigen luxuriösen Hotels bis zu einfachen Bungalows. Von Moroni aus lohnt es sich, an Touren zum Vulkan Karthala teilzunehmen. Der Berg ist 2300 Meter hoch. Nach 1991 gab es 2005 und 2006 wieder Eruptionen, die Evakuierungen der Einwohner nötig machten.

Lebende Fossile im Wasser vor der Insel Mohéli

Nioumachoua auf der Insel Mohéli
Nioumachoua auf der Insel Mohéli, Bild: Rostasedlacek / shutterstock

Unter Kennern gilt die kleinste Insel Mohéli als die Ursprünglichste der Komoren und ist deshalb das Ziel für die Entdecker. Sie liegt mit der Hauptstadt Fromboni rund 85 Kilometer südlich von Grande Comore. Flora und Fauna sind außergewöhnlich: Es gibt kunterbunte Schmetterlinge und Riesenschildkröten. In den Bäumen toben die affenartigen Lemuren. Im tiefen Meer vor Mohéli sind die Quastenflosser zu Hause, eine urzeitliche Fischart mit Knochen. Naturfreunde schwärmen von Schwarzpapageien und Zwergohreulen. Bevorzugtes Fotomotiv der Besucher von Mohéli sind die Früchte des Seekokos, die wie ein weiblicher Po aussehen.

Plantagen und Kolonialbauten auf der Parfuminsel Anjouan

Inseln der Komoren
Die Inseln der Komoren, Bild: Rainer Lesniewski / shutterstock

75 Kilometer östlich von Mohéli liegt Anjouan, die zweitgrößte Insel. Ihre Hauptstadt ist der alte malerische Handelsort Mutsamudu mit terrassenförmigen Häusern. Die Landschaft Anjouans wird von schroffem Gebirge bestimmt, Plantagen dominieren die Täler. Darauf gedeiht alles, was für die Parfümherstellung nötig ist: Ylang-Ylang, Jasmin, Zimt, Nelken, Basilikum und Vanille. Sehenswert sind die architektonischen Relikte aus der Kolonialzeit. Das Gebiet rund um Pomoni im Süden von Anjouan ist die beliebteste Urlaubsregion, und Moya gilt als der schönste Sandstrand.

Ein Hauch von Frankreich auf Mayotte

Mayotte ist die vierte Insel. Sie ist bei Frankreich geblieben und wird deshalb nicht zur Union der Komoren gezählt. Mayotte besteht aus vielen Inselchen, wobei es zwei größere gibt: Grande Terre und Petite Terre. Die Hauptstadt Mamoudzu liegt auf der großen Insel, dagegen liegt der Flugplatz auf Petite Terre. Mayotte hat nur noch erloschene Vulkane, wird aber ringsum von einem Korallenriff umgeben. Es ist ein Traumziel für Taucher und Angler, die hier Thunfisch, Goldbrasse, Marlin und Barrakuda fangen. Die meisten Bewohner auf den Komoren sprechen komorisch, allerdings kann man sich auch auf Französisch verständigen.

Was ist nachhaltiges Reisen?

von Marina Portmann, Twentyone Travel Blog

Diese Frage beschäftigt mich in den letzten Tagen wieder besonders oft. Wir sollten aufhören, Fleisch zu essen. Wir sollten kein Auto mehr fahren. Wir sollten gar keine tierischen Produkte mehr essen. Wir sollten aber auch keine alternativen Produkte aus dem weiten Ausland beziehen. Fliegen sollten wir schon gar nicht. Und wehe wir buchen eine Kreuzfahrt. Hast du deinen CO2 Ausstoss kompensiert? Kleider kaufen nur mit einem Umweltslabel. Onlineshopping ist übrigens auch nicht gut. Für alle, die so gerne reisen wie ich, gibt es mittlerweile sehr viele Aspekte, die wir auf unseren Abenteuern berücksichtigen sollten.

Aber was heisst denn nun «nachhaltiges Reisen» genau? Ich kann dir in meinen Worten erklären, wie es sich für mich richtig anfühlt.

Fremde Kulturen respektieren

Das ist für mich ein grosser Punkt zu diesem Thema. Wir sind, wenn wir reisen, zu Gast in einem fremden Land. Da gehört es mit zum Anstand, dass wir die Menschen und deren Werte respektieren. Das fängt bei der Begrüssung an und geht bis zur Kultur der Kleidung, wenn wir zum Beispiel einen religiösen Ort besuchen. Es ist wichtig, sich vor der Reise gut zu informieren damit wir uns dementsprechend anpassen können. Falls vor Ort Fragen auftauchen oder dir nicht klar ist, wie du dich in einer Situation verhalten sollst, ist es völlig in Ordnung die Einheimischen danach zu fragen. Das wird sogar sehr geschätzt. Es ist umgekehrt doch genau das Gleiche, wenn wir in unserem Land mit Touristen zu tun haben. So bewahren wir fremde Kulturen. Wir «zwingen» diese nicht, sich uns anzupassen, sondern wir passen uns den Gegebenheiten im fremden Land an. So geht das Stück Kultur nicht verloren, was für mich definitiv nachhaltig ist.

Ökologische Transportmittel

Ein wichtiger Punkt beim nachhaltigen Reisen: Fremde Kulturen wie hier in Kambodscha respektieren, Bild: Bild: Marina Portmann

Zu diesem Faktor gibt es nicht viel zu sagen, was nicht schon gesagt wurde. Dass fliegen für unsere Umwelt nicht gut ist, wissen wir schon. Dass wir «nur» auf einen kurzen Anfahrtsweg verzichten müssen und wir sonst trotzdem reisen können, ist noch nicht bei allen angekommen. Dass es viele Vorteile bringt, wenn wir «langsam reisen», müssen wir auch noch lernen.

Es ist praktisch, innerhalb von knapp zwei Stunden und für zwanzig Schweizer Franken in London zu sein. Das ist mir klar. Und trotzdem habe ich bewusst den Entschluss gefasst, innerhalb Europas nicht mehr zu fliegen. Und es ist super! Der ganze Flughafen-Stress fällt weg und ausserdem verpassen wir im Flugzeug so viele schöne Sachen unterwegs. Ganz nach dem Motto «Der Weg ist das Ziel». Bei Strecken wie z.B. Schweiz-London kommt noch hinzu, dass wenn wir den Anfahrtsweg zum Flughafen, die Wartezeit dort, den Flug und die Fahrt vom Flughafen zum Hotel rechnen, nicht wirklich schneller sind als mit dem Zug.

Lokal Essen

Nichts lieber als das! Für mich ist das Essen auf Reisen etwas vom Schönsten. Auch wenn ich es lernen musste. Ich war mehr so der Typ «Was der Bauer nicht kennt, …». Doch jetzt gehört es auf jeder Reise zu meinen Highlights das lokale Essen zu probieren. Es ist das eine in der Schweiz einen wirklich guten Burger zu essen, und doch etwas ganz anderes in New York in einem Diner, wie wir es aus dem Fernseher kennen, einen wirklich, wirklich sehr guten Burger zu essen. Die Stimmung, das Hupen der Taxis, die Sirenen der Feuerwehr, der Blick, der nicht weiter reicht als bis zur nächsten Strasse weil da schon das nächste himmelhohe Gebäude steht, alles das, gehört zum Erlebnis beim Essen mit dazu. Und noch mehr Spass macht es natürlich Lebensmittel zu probieren, die es in der Schweiz gar nicht gibt. Da gehört jedoch manchmal etwas mehr Mut dazu. Alles mögen muss Frau ja dann auch nicht. Der grüne Gedanke hierbei ist, dass die Lebensmittel vor Ort geerntet, hergestellt oder gekocht werden. Es muss kein Schweizer Käse den ganzen Erdball umrunden, damit ich ihn dann in Amerika essen kann. Essen wir vor Ort, was aus dem Ort oder zumindest dem Land kommt, in dem wir uns gerade aufhalten.

Einheimische Wirtschaft unterstützen

Bild: Marina Portmann

Damit ist zum einen das Verzehren von lokalen Speisen gemeint und zum anderen alles andere, was du auf deiner Reise kaufen kannst. Überlege dir gut und informiere dich gut über die Mitbringsel, die du kaufst und deinen Liebsten mit nach Hause bringst. Es gibt so viele tolle Läden, die handgemachte, regionale und traditionelle Souvenirs verkaufen. So unterstützt du die lokale Bevölkerung, die von diesen Verkäufen profitiert. Zu oft sehe ich Märkte, auf denen importierte Massenware verkauft wird, die überhaupt nicht authentisch ist und von der die Einheimischen nicht viel davon haben.

Deswegen reisen wir doch, um das Land mit all seinen Facetten kennenzulernen. Da gehört meiner Meinung nach all das dazu. Ist es das Gleiche in der Schweiz im Starbucks einen Kaffee zu bestellen, wie wenn du dies in den lauten Strassen von New York machst? Meiner Meinung nach nicht. Wir haben das Privileg immer und überall alles zu bekommen. Das kann Vor- sowie Nachteil sein. Ich denke längerfristig birgt diese Tatsache mehr Negatives als Positives. Wir sind verwöhnt. In der Zeit, in der wir jetzt leben, zeigt sich das meiner Ansicht nach sehr gut. Versuchen wir alle gemeinsam die Dinge zu schätzen, die uns die Orte geben, die wir besuchen. Unsere Welt ist so wunderschön und sie bietet so viel. Versuchen wir dies nicht zu zerstören sondern zu geniessen.

Es sind die kleinen Schritte

Ich versuche, mich so gut es geht zu informieren. Ich höre Podcasts, ich lese Bücher, ich tausche mich mit meinen Mitmenschen aus. Ich mache mir mein Bild und setze dann das um, was sich für mich gut anfühlt und hinter dem ich stehen kann. Niemand von uns ist perfekt und lebt klimaneutral. Es sind die kleinen Schritte, die zählen. Dass wir uns der Problematik bewusst werden und mit bestem Wissen und Gewissen handeln. Wir müssen alle an einem Strang ziehen, damit wir unsere schöne Welt, wie wir sie kennen schützen können.

Mahr über nachhaltiges Reisen findet Ihr auf Marina`s Blog https://twentyonetravel.com/ und Ihrem Instagram-Kanal.

 

Die Sporaden-Insel Skopelos

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Die griechischen Sporaden, mit der Vielzahl an zugehörigen Inseln, hat sich unter Urlaubern im Land am Mittelmeer zu einem echten Geheimtipp entwickelt. Viele der Inseln in der Region sind im Vergleich mit Kreta oder Mykonos noch kaum touristisch erschlossen und bieten einen erholsamen und abenteuerreichen Urlaub im Anblick einer weitestgehend unberührten Natur. All die Vorteile eines Urlaubs in Griechenland – wunderschöne Strände, tolles Wetter, beeindruckende geschichtliche Sehenswürdigkeiten und herzliche Menschen – verbinden sich mit einem beinahe unveränderten Einblick in die Welt des eigentlichen Griechenlands. Das gilt im besonderen Maße für die Insel Skopelos.

Kaum berührtes Eiland in den nördlichen Sporaden

Eine gewisse Bekanntheit erreichte die Insel durch den Film “Mamma Mia“, der hier in der Mitte der 2000er Jahre gedreht wurde und schon einen kurzen Hinweis darauf gab, was sich auf der Insel alles entdecken lässt. Viele Menschen haben sich in die kleinen engen Städte und die wunderschöne Natur der Insel verliebt, die gerade einmal 96 Quadratkilometer groß ist und trotzdem zu den schönsten Inseln gehört, die Griechenland zu bieten hat.

Schon bei dem ersten Besuch auf der Insel fallen im gleichnamigen Hauptort die weißen Fassaden auf, wie man sie auch von anderen griechischen Inseln wie Mykonos oder Santorin kennt. Sie sind auch hier im klassischen griechischen Stil zu finden und sorgen dafür, dass die Stadt schon weithin vom Boot aus gesehen werden kann. Das ist nämlich auch die gängige Art und Weise, wie man zu einem Besuch auf die Insel kommt. Der Hauptort der Insel ist auch das Zentrum für Besucher und Touristen. Hier gibt es die meisten der wenigen Hotels auf der Insel zu finden und besonders der Bereich rund um den Hafen lockt mit Geschäften und Restaurants. Die meisten Besucher zieht es in die Altstadt, in der noch einige Zeugnisse der langen Geschichte der Insel zu finden sind.

Was sollte man bei einem Besuch auf Skopelos gesehen haben?

Strand von Panormos auf Skopelos
Strand von Panormos auf Skopelos, Bild: leoks / shutterstock

Auf der Insel mischt sich die Natur mit den ursprünglichen Bauten auf eine wundersame Weise und an jeder Ecke ist spürbar, wie lange die Geschichte der Insel schon zurückreicht. Zu den schönsten Orten gehört unter anderem Alonnisos. Der kleine Küstenort lockt nicht nur mit seiner authentischen Küche in den Tavernas, sondern hat einige der historischen Bauten mitten im Stadtkern stehen, wo sie direkt in die neuen Bauten mit den weißen Fassaden übergehen. Vom Hauptort aus ist man binnen von einer Stunde in dem Ort, was es zu einem perfekten Ausflugsziel macht.

Die eigentlichen Sehenswürdigkeiten der Insel finden sich aber natürlich in der Natur. Im Gegensatz zu vielen anderen populären Orten von Griechenland, hat sich Skopelos im Laufe der Zeit kaum verändert. Die wenigen Hotels, Ferienhäuser und touristischen Anlagen auf der Insel sind vor allem im Hauptort entstanden. Die eigentliche Natur der Insel ist daher beinahe unberührt und bietet einen tollen Einblick in die ursprüngliche Wildnis der Region und die einzigartige Flora und Fauna, die man so nur auf den Mittelmeerinseln von Griechenland und der Türkei finden kann.

Besonders im Herzen der Insel sind einige der schönsten Wälder zu finden, die man auf den griechischen Inseln finden kann. Von den Hauptorten aus brechen nicht selten Führungen in die unberührte Natur auf und zeigen den Besuchern, wie die Menschen hier auf der Insel einst gelebt haben und welche Besonderheiten die Natur auf der Insel noch zu bieten hat. Dazu gehört nicht selten auch ein Besuch in der Agios Ioannis sto Kastri. Die Kirche, die besonders aus dem erwähnten Film Bekanntheit erlangt hat, wurde auf einem Felsen direkt an der Küste gebaut und bietet ein hervorragendes Motiv für Fotos und Erinnerungen an den Besuch der Insel.

Aussicht auf die Kirche Panagitsa Tou Pirgou
Aussicht auf die Kirche Panagitsa Tou Pirgou , Bild: Tomasz Czajkowski / shutterstock

Das eigentliche Highlight der Insel sind aber natürlich die vielen Strände. Nach einem langen Spaziergang über die Insel laden die mediterranen Temperaturen einfach dazu ein, sich an den Strand zu legen, das Spiel der Wellen zu beobachten und eine Abkühlung im Mittelmeer zu suchen. Es gibt eine Vielzahl von Stränden rund um die Insel, wobei der Agios Ioannis Beach und der Hovolo Beach definitiv zu den besten Tipps gehören. Hier mutet das Ambiente der Insel beinahe ein bisschen karibisch an und es gibt die besten Bedingungen für die eine oder anderen Schwimm- und Tauchstunde auf der Insel.

Das einfache Leben auf der Insel Skopelos genießen

Natürlich ist Griechenland mehr als weiße Strände und unberührte Landschaften, mehr als wunderschöne Städte und tolles Wetter. Es sind vor allem die Menschen, die Kultur und das Essen, die viele Leute dazu bringen, sich für einen Urlaub in Griechenland zu entscheiden. Eben diese Kultur findet man auch in den verschiedenen Orten auf der Insel. Mit einheimischen Festen erhält man einen Einblick in das Leben der Menschen auf der Insel und besonders die Tavernen sind zum Abend hin gut gefüllt. Nicht selten trifft man hier auch auf die Einheimischen, die sich am Abend an gutem und frischen Fisch oder den Salaten der Saison erfreuen. Man sollte sich in jedem Fall die Zeit nehmen, die Insel auch von dieser Seite zu erkunden. Das Hotel zu verlasen und am Abend in eine der urigen Tavernen einzukehren, ist eine gute Möglichkeit, noch ein bisschen mehr von der Insel zu sehen.