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Samstag, April 5, 2025
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Urlaub in Didim zur besten Reisezeit

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Bade- und Strandurlaub in Didim ist ideal für die Zeit zwischen Mai und Oktober, da die Temperaturen dann angenehm warm sind und die Sonne über viele Stunden am Tag scheint. Das kristallklare, türkisblaue Wasser lädt zum Baden und zu langen Strandspaziergängen ein, während die milden Temperaturen am Abend Lust auf einen ausgiebigen Strandspaziergang oder Shopping-Marathon machen.

Wer es besonders heiß mag, sollte im Juli oder August in die Türkei fliegen. Zu dieser Zeit sind die Temperaturen am höchsten und können an manchen Tagen sogar ein wenig über die 40 Grad-Marke kommen. Die Wassertemperaturen liegen bei etwa 20 bis 25 Grad Celsius und laden zu ausgedehnten Strandtagen ein.

Liegt der Hauptschwerpunkt des Urlaubs in Didim auf den kulturellen Sehenswürdigkeiten der Gegend, so eignen sich das Frühjahr und der Herbst perfekt. Es ist dann noch nicht zu heiß, aber trotzdem warm und sonnenreich genug, um dem deutschen ungemütlichen Wetter zu entfliehen. Zusätzlich gibt es nur ganz wenige Regentage.

Sehenswürdigkeiten in Didim

Das Amphitheater von Milet

Theater von Milet
Theater von Milet, Bild: cagi / shutterstock

Die antike Stadt Milet in der unmittelbaren Umgebung von Didim lohnt einen Tagesausflug und ist historisch sehr interessant. In Milet steht das am besten erhaltene antike Amphitheater der Welt, in dem zur damaligen Zeit etwa 15.000 Menschen Platz fanden. Im Museum der Stadt sind die schönsten Ausgrabungen und gut erhaltenen Funde ausgestellt. Auch Schmuck, Münzen, Skulpturen und andere Reliquien aus der damaligen Zeit finden sich im Milet-Museum. Die Stadt besteht aus wunderschönen kleinen Gassen, in denen sich die Besucher wunderbar treiben lassen können. Kleine Cafés, Restaurants und Lädchen laden zum Verweilen und Bummeln ein.

Der Apollon-Tempel

Aus der Antike stammt auch der Apollontempel in Didim, dessen Ruinen noch heute zu bewundern sind. Die Überreste geben einen Einblick in das frühere Alltagsleben und zeigen häufig, wie schmal der Grat zwischen armen Menschen und der reicheren, prunkvoll ausgestatteten Bevölkerung war.

Der bunte Basar von Didim

Wenn einmal der Wunsch besteht, einfach im Ort zu bleiben und keine Fahrtwege haben zu müssen, ist der Basar von Didim ein ideales Ziel. An jedem Samstag im Monat wird er mittig im Ort abgehalten und gilt als Treffpunkt für jede Generationen und jeden Gusto. Der Basar sollte mit allen Sinnen erlebt werden: Es duftet nach orientalischen Gewürzen, von überall dringt Musik durch die Basargassen hindurch und die Augen wissen nicht, wo sie sich zuerst satt sehen sollen. Exotische Früchte und Gemüsesorten soweit das Auge reicht, frisch gegrillter Fisch und lecker riechende Hühnchen am Grillstand nebenan – Der Basar von Didim lohnt sich, besonders mit leerem Magen.

Der Bafa-See und seine Geheimtipps

Strand von Didim
Erholung am Strand von Didim, Bild: Nejdet Duzen / shutterstock

Für Naturbegeisterte ist der Bafa-See im Latos-Gebirge ein sehr schönes Ziel. Er liegt nur 20 Kilometer von Didim entfernt in einem Naturpark und eignet sich hervorragend für Wanderungen, schöne Ausblicke oder einfach ein wenig Erholung in der Natur. Hier fühlen sich auch viele Tiere sehr wohl – so wohnen zahlreiche Vögel in Seenähe. Für den Ausflug zum Bafa-See-Nationalpark können sich Urlauber auch Fahrräder leihen und die vielen schönen Wege mitten in der Natur per Mountainbike erkunden. Äußerst reizend ist auch eine kleine Kanu-Tour auf dem See. Eine Besonderheit des Bafa-Sees ist, dass entlang des Sees zwei antike Stätten zu finden sind, nämlich Hereklia wie auch Latmos. Sie waren früher byzantinische Klöster, deren Ruinen bis heute die Seegegend prägen und historisch wertvoll machen.

Das Doganbey Dorf

Das Dorf befindet sich etwa 30 Minuten mit dem Bus, Auto oder Taxi von Didim entfernt und ist das perfekte Ziel für Ruhesuchende, die es beschaulich mögen. Kleine Steinhäuser liegen in geringer Entfernung zueinander und sind von Pinien eingebettet, die einen herrlichen Duft ausströmen. Der Ausflug nach Doganbey ist ideal, wenn ein wenig Ruhe abseits von größeren Touristenorten gewünscht ist.

Die antike Stadt Ephesos

Auch Ephesos liegt in erreichbarer Distanz zu Didim und ist eine populäre, in der Antike äußerst bedeutsame Handelsstadt. Viele Handelsrouten führten durch ihren Kern und führten dazu, dass sich Ephesos in kürzester Zeit prächtig entwickeln konnte. Die Highlights dieser historischen Stätte sind der Artemis Tempel und die berühmte Celsus-Bibliothek. Ephesos zählt zu den sieben Weltwundern der Antike und seine Besucher immer wieder in ihren Bann, da so viel Geschichtliches auf einer Stelle unglaublich faszinierend ist.

Besonderheiten und Tipps in Didim

Für gelungene Ausflüge gibt es verschiedene Buchungswege. Die meisten Hotels haben in der Lobby Prospekte und Flyer von lokalen Ausflugszielen ausliegen, um einen ersten Eindruck über die Möglichkeiten zu erlangen. Oft können die Tagestouren auch an der Rezeption reserviert werden. Eine weitere Möglichkeit liegt in der Ausflugsbuchung über den Reiseveranstalter. In den nahezu täglich stattfindenden Informationstreffen an einer zentralen Stelle im Hotel werden die angebotenen Pakete vorgestellt und können sogleich für die kommenden Urlaubstage verbindlich gebucht werden. Zusätzlich gibt es in Didim auch örtliche Anbieter, die Urlauber an die beliebtesten Plätze führen und einen schönen Tag im Zielgebiet gestalten.

Antalya: Tipps und Infos

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Nicht ohne Grund gehört Antalya zu den beliebtesten Urlaubsregionen der Türkei. Es sind nicht nur die Sonne, die Strände und die vielen guten Hotels, die die Urlauber anlocken, sondern auch die vielen Möglichkeiten in der direkten Umgebung. Von historischen Sehenswürdigkeiten über traditionelle türkische Märkte bis hin zu Optionen für die Erholung und Entspannung wird hier alles geboten. Umso wichtiger, dass man sich schon vor dem Antritt der Reise Gedanken darüber macht, was man eigentlich gesehen haben will und was man bei der eigenen Reise nach Antalya erlebt haben möchte.

Die beliebteste Urlaubsregion der Türkei – Antalya und Umgebung

Panoramablick auf Antalya
Panoramablick auf Antalyas Altstadt, Bild: Boris Stroujko / shutterstock

Schon die Römer hatten eine besondere Liebe für die Region rund um Antalya und viele der Sehenswürdigkeiten stammen noch aus dieser Zeit. Vor allem ist die Großstadt aber inzwischen ein klassischer Reisepunkt für viele Urlauber aus Europa und der Welt, besonders aber aus Deutschland. Das liegt auch daran, dass die Stadt nicht nur eine umfassende Historie mit vielen Sehenswürdigkeiten zu bieten hat, sondern auch eine besonders breit ausgebaute Infrastruktur für Reisende und Touristen. Die nahen Strände und das Klima, das von April bis Oktober beste Temperaturen für Urlauber bietet, sind überzeugende Punkte für einen Urlaub im Sommer oder im Herbst.

Dabei sieht man auch, dass die heutige Großstadt noch vor 70 Jahren vergleichsweise klein war. Es war viel mehr die Region, die besondere Aufmerksamkeit erregt hat, während Antalya selbst nur von geringer Bedeutung war. Schließlich war es der Tourismus, der hier für einen Aufschwung und schließlich zu dem Wachstum geführt hat, das heute die Größe der Stadt bestimmt. Seitdem ist Antalya nicht nur für Touristen interessant, auch innerhalb der Türkei genießt die Stadt einen guten Ruf und hat sich zu einem kleinen Schmelztiegel innerhalb der Türkei entwickelt.

Wer sich für einen Urlaub entscheidet, hat in der Regel eine hervorragende Mischung aus Abenteuerurlaub mit vielen Aspekten des Sightseeing und die besten Möglichkeiten für Erholung zur Verfügung. Viele der Hotels bieten All-Inclusive Angebote an, was den Urlaub und den Aufenthalt im Hotel natürlich besonders mit der Familie günstig machen kann. Gerade im hochpreisigen Bereich gibt es aber auch Halbpension zu finden, die besonders für Urlauber interessant sein könnte, die auf eigene Faust Antalya und die Umgebung erkunden möchten.

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Antalya und der Umgebung

Hadrianstor

Hadrianstor in Antalya
Hadrianstor in Antalya, Bild: IgorKR / shutterstock

Eines der Wahrzeichen der Stadt ist das Hadrianstor. Der einstige römische Kaiser hat sich besonders in der Türkei und im Nahen Osten mehr als einmal verewigen lassen und hier war das Tor wohl ein wichtiger Bestandteil der historischen Stadtmauer und wurde bereits im 2. Jahrhundert nach Christus gebaut. Aus einer ähnlichen Zeit stammt wohl der Hıdırlık-Turm. Der Wach- und Leuchtturm bietet einen einmaligen Anblick über das Hafengebiet von Antalya und ist eines der weniger beachteten Wahrzeichen der Küstenstadt.

Yivli-Minare-Moschee & Historisches Museum

Während sich das Minarett der Yivli-Minare-Moschee als tatsächliches Wahrzeichen über die Stadt erstreckt, ist der Weg in das historische Museum von Antalya beinahe eine Pflicht. Hier beschäftigt man sich ausführlich mit der Geschichte der Stadt und den vielen Funden aus römischer Zeit, die man in der unmittelbaren Umgebung gemacht hat. Es gibt einen Eindruck davon, wie sich Antalya unter den Römern zu einer kleinen Provinzstadt entwickelte, von der die Region noch heute bei der Zahl der Übernachtungen profitiert.

Ausflug nach Side

Wer noch ein wenig mehr erleben möchte, kann von Antalya aus vor allem in verschiedene historische Gebiete fahren. Da wäre beispielsweise die Hafenstadt Side, in der noch viel mehr römische Ruinen zu bewundern sind. Auch ein Besuch in den Thermalquellen von Pamukkale gehört eigentlich klassischerweise zu jeder Reise von Antalya. Hier kann man nicht nur in den natürlichen Terrassen mit den Quellen baden, sondern einen langen Tag einfach ausklingen lassen.

Hierapolis entdecken

Von hier aus ist auch der Weg nach Hierapolis nicht weit. Die antike römische Stadt ist ein beeindruckendes Zeugnis dafür, wie wichtig die Region einst für die Römer gewesen sein muss. In den meisten Fällen lässt sich die Stadt mit vielen Touren von Antalya aus besuchen. Auch die Hotels in der Stadt bieten in der Regel einen Kontakt zu den Unternehmern an, die die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Region rund um Antalya ansteuern. Es ist aber natürlich auch möglich, das ganze auf eigene Faust zu erkunden und somit ein bisschen mehr Flexibilität in das Sightseeing zu bekommen.

Erholung pur in Antalya – viele Hotels sind in Belek zu finden

Rund 30 Kilometer entfernt von Antalya liegt Belek und somit eines der wichtigsten touristischen Zentren der Türkei. Alles hat sich hier auf die Reisenden aus aller Welt eingestellt und die Dichte an Hotels und Unterkünften ist hoch. Wer auf der Suche nach reiner Erholung und ein wenig Strand und Meer ist, wird hier Hotels in unterschiedlichsten Preisklassen finden. Natürlich gibt es auch hier die Möglichkeit, neben dem Urlaub im Hotel mit einer vollständigen Versorgung, eine der Touren zu den Sehenswürdigkeiten der Region rund um Antalya zu starten. Gleichzeitig hat man viele gute Hotels, in denen man am Abend für ein gutes Abendessen und ein gut temperiertes Zimmer zurückkehren kann.

Arkansas: Diamanten suchen und unberührte Natur erleben

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Arkansas im Zentrum der Vereinigten Staaten ist einer der südlich gelegenen Bundesstaaten der USA. Arkansas ist vor allem bekannt für seine mehr als überwältigende Natur, die nach wie vor urwüchsig und authentisch daherkommt. Deshalb führt Arkansas auch den Beinamen The Natural State, was im Deutschen in etwa mit Der Bundesstaat im Naturzustand wiedergegeben werden könnte. Wer also gerne wandert und massive Bergzüge liebt, oder aber in kühlen Seen von unglaublicher Sauberkeit und Klarheit schwimmen möchte, der ist Arkansas goldrichtig. Weiterhin ist Arkansas für sein musikalisches Erbe bekannt – man nennt den Bundesstaat auch die Wiege des Blues. Johnny Cash war lange Zeit einer der berühmtesten Einwohner von Arkansas. Weiterhin startete Bill Clinton von hier aus seine Karriere als Politiker.

Zu Besuch in der Hauptstadt Little Rock

Little Rock, Hauptstadt von Arkansas
Little Rock, Hauptstadt von Arkansas, Bild: Sean Pavone / shutterstock

Little Rock ist unbestritten eine der interessantesten Städte in Arkansas und gleichzeitig auch die Hauptstadt dieses Bundesstaates. Hier leben gut 200.000 Einwohner. Little Rock ist idyllisch am Südufer des Arkansas Rivers gelegen und ist zudem umgeben von erhabenen Gebirgszügen, wie zum Beispiel dem Pinnacle Mountain und den Ausläufern der Ouachita Mountains. Zu sehen gibt es in Little Rock einige interessante Gebäude. Allen voran beeindruckt hier eine exakte Kopie des amerikanischen Kapitols von Washington D.C.. Die Version, die in Little Rock zu finden ist, und dort als Parlamentsgebäude des Bundesstaates Arkansas dient, ist lediglich ein wenig kleiner ausgefallen als das Original. Im William J. Clinton Presidential Center & Park wird dem berühmten Sohn der Stadt, Bill Clinton, Tribut gezollt.

Hier sind eine umfangreiche Bibliothek und auch ein Museum zu finden. In beiden Abteilungen dreht sich alles um Bill Clinton und seine Zeit als Präsident der USA. Doch damit nicht genug an Museen, Little Rock verfügt über eine ganze Menge davon. Das Museum of Discovery ist ein Wissenschaftsmuseum, das vor allem bei Familien mit Kindern beliebt ist. Das Old State House Museum setzt sich mit der Geschichte von Little Rock und Arkansas auseinander. Besonders eingegangen wird hier auf die Zeit der Sezessionskriege. Vertiefende Informationen zu diesen Themen gibt es außerdem im MacArthur Museum of Arkansas Military History. Im Arkansas Inland Maritime Museum kommen alle Wasserratten auf ihre Kosten, denn hier können verschiedene Schiffstypen von innen und außen besichtigt werden.

Ein Bad in Thermalquellen genießen im Hot Springs Nationalpark

Nur rund eine Stunde Autofahrt von Little Rock entfernt liegt der Eingang zum Hot Springs Nationalpark. Der Hot Springs Nationalpark verdankt seinen Namen der Tatsache, dass sich auf seinem Areal nicht weniger als 47 Hot Springs, also Heiße Quellen, oder auch Thermalquellen, befinden. In der gleichnamigen Ortschaft Hot Springs gibt es einige modern ausgestattete Badehäuser, in denen man sich nach Herzenslust in den Heißen Quellen tummeln kann. Außerdem besticht der Hot Springs Nationalpark durch eine bezaubernde Natur, die man sich bestens zu Fuß über gut ausgeschilderte Wander- und Spaziergänge erschließen kann.

Nichts als sportliche Herausforderungen und unberührte Natur in den Ozark Mountains

Wer in Arkansas hoch hinaus möchte, der besucht die Hochebene der Ozark Mountains. Das Freizeitangebot dort ist schier unendlich. Auf Wanderungen oder Mountainbike Touren kann die herrliche Landschaft des Ozark Plateaus komplett in sich aufgesaugt werden. Die Region ist dünn besiedelt, nur hie und da sind einige einzeln stehende Gehöfte zu erblicken. Ansonsten gibt es hier nichts als Berge, Wälder, Flusslandschaften und Seen. Im Spätsommer und Herbst kommen viele Einheimische und Touristen hierher, um sich dem Pilzsammeln zu widmen. Gefischt wird das ganze Jahr über sehr ausgiebig, zum Beispiel im Norfolk Lake und im White River. Außerdem gibt es die Möglichkeiten zu geführten Ausritten. Egal, wie man sich fortbewegt: Immer begegnet man unterwegs einer ganzen Mengen an interessanten Pflanzen, wie zum Beispiel dem Honigapfel und wild wachsenden Walderdbeeren. Und wer es spannend mag, oder mit der ganzen Familie anreist, kann in den Ozark Mountains auch tiefe Täler via Ziplines überqueren und während des Ziplinings die atemberaubenden Schluchten und Felsformationen bestaunen.

Einmal im Leben nach Diamanten schürfen im Crater of Diamonds State Park

Crater of Diamonds State Park, Arkansas
Gold schürfen im Crater of Diamonds State Park, Bild: Kimberly Boyles / shutterstock

Für viele geht im Crater of Diamonds State Park ein Traum in Erfüllung, weil hier ist es möglich nach Diamanten zu schürfen. Denn im knapp 3,7 Quadratkilometer großen Crater of Diamonds State Park liegt die achtgrößte Diamantenmine der ganzen Welt und wartet dort auf Besucher. Die Mine ist für alle öffentlich zugänglich und hat einen unschlagbaren Vorteil: Welche Steine man dort auch immer findet, egal, ob wertlos oder ein echter Edelstein – man darf sie alle behalten und mit nach Hause nehmen. Auf dem Gebiet des Crater of Diamonds State Park liegt noch heute ein Vulkanschlot, der jedoch schon seit 95 Millionen Jahren nicht mehr aktiv ist. Dieser ist aber die Grundlage dafür, dass hier noch immer Diamanten und auch andere Edel- und Halbedelsteine gefunden werden. Nicht weniger als rund 600 Stück pro Jahr. Gegen eine geringe Gebühr dürfen sich Besucher mit dort ausleihbaren Grabungsgeräten ans Werk machen und auf ihr Glück hoffen. Wer mehr an der Geologie des Crater of Diamonds State Parks interessiert ist wird im Besucherzentrum mit einer kleinen Ausstellung und Informationen hierzu versorgt.

Koh Kho Khao – Ein Geheimtipp in Thailand

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Die Suche nach dem ursprünglichen Thailand, weit abseits der typischen Touristenströme an den bekanntesten Küsten und den größten Städten, hat die Bekanntheit der einen oder anderen Insel in der Umgebung schnell und deutlich gesteigert. Heute ist das Inselhopping, also der Besuch vieler kleiner Inseln in kürzester Zeit, nicht mehr nur bei den Backpackern beliebt. Besonders in der Andamanensee finden sich verschiedenste interessante Inseln, die besonders durch ihre beinahe unberührte Natur und die Möglichkeit für einen Rückzug vom schnellen Alltag bekannt geworden sind. Ein gutes Beispiel dafür ist Koh Kho Khao. Die kleine Insel hat sich zu einem echten Geheimtipp entwickelt.

Koh Kho Khao – der Geheimtipp unter den Inseln der Andamanensee

In den letzten Jahren sind die verschiedensten Inseln der Andamanensee zu einem Geheimtipp für normale Urlauber geworden, die auf der Suche nach einer Möglichkeit sind, wie sie ihren Urlaub in Thailand abseits der Touristenwege und der Hochburgen der Hotels verbringen können. Die Rückkehr zur Natur und die Möglichkeit zur Erholung wird gesucht, die man in den geschäftigen und oftmals sehr dynamischen Tourismus-Gebieten in der Regel nicht einfach so finden kann. Dazu locken die vielen Inseln mit traumhaften Sandstränden, Möglichkeiten für Ausflüge und Aktivitäten und nicht zuletzt günstigen Preisen für die Unterkünfte.

Im Gegensatz zu einigen der anderen Inseln in der Umgebung ist der Ausbau der Insel zwar vorangeschritten, ist allerdings dabei nicht allzu stark in die Natur der Insel eingedrungen. Die Anlegestelle der Insel bietet die meisten Shops und Restaurants, die man allerdings an einer Hand abzählen kann. Hier findet man auch einen Geldautomaten. In den vergangenen Jahren sind einige kleine Hotelanlagen entstanden, die sich durchaus auf einem gehobenen Niveau bewegen und darüber hinaus die meisten anderen Restaurants der Insel beheimaten. Diese sind in der Regel auch für Ausflügler zugängig und bieten eine gute und vor allem heimische Küche, die typisch für die Inseln ist.

Unterkunft, Transport und Bewegung auf der Insel

Sonnenaufgang am Strand der Insel Koh Kho Khao
Sonnenaufgang am Strand der Insel Koh Kho Khao, Bild: Patryk Kosmider / shutterstock

Wer sich auf der Insel zwischen den Stränden und dem Pier bewegen möchte, wird das in der Regel mit dem Moped machen, wie es für Thailand üblich ist. Darüber hinaus spielt die Schifffahrt natürlich eine wichtige Rolle. Mit der Fähre oder dem Langboot kommt man einfach auf Koh Kho Khao und kann darüber hinaus die vielen Möglichkeiten an der Anlegestelle nutzen, um sich auf eine der vielen anderen Inseln zu bewegen. Viele der Anbieter bieten Touren an und unterstützen daher beim Inselhopping, um sich einen Überblick über die anderen Eilande zu verschaffen.

Ansonsten lässt sich die gerade einmal 17 Kilometer lange Insel auch einfach zu Fuß erkunden. Mit dem Kajak lässt sich recht einfach eine Tour rund um die Strände und um die Insel selbst machen. Angesichts der Vielzahl der Strände, die hier zu finden sind, kann man sich auch noch das eine oder andere interessante Fotomotiv sichern. Darüber hinaus bieten die vielen anderen Möglichkeiten die Option, mit der man beispielsweise in das Meer fahren und einen Tauchkurs im Meer machen kann.

Was genau lässt sich auf Koh Kho Khao unternehmen?

Bei den Aktivitäten selbst unterscheidet sich Koh Kho Khao wenig von den anderen Inseln in der unmittelbaren Umgebung. Die meisten Reisenden, Urlauber und Backpacker kommen vor allem auf die Insel, weil sie auf der Suche nach Ruhe und Erholung sind. Und genau das wird man hier auch finden. Zwar gibt es inzwischen eine gute Zahl von Unterkünften und Hotels auf der Insel, diese sind aber in der Zahl so gering, dass es keinen Grund gibt, warum es auf der Insel eng werden sollte. Stattdessen findet man schon mit einem Blick abseits der Straße die unberührte Natur Thailands, die man in dieser Form in den Hochburgen des Tourismus heute kaum noch finden kann.

Zu den Besonderheiten auf der Insel gehört ein archäologisches Ausgrabungszentrum. Hier kann man einige Teile der besonderen Historie der Insel selbst und der Inselgruppe begutachten und ein kleines Museum gibt Auskunft darüber, wonach hier eigentlich ganz konkret gesucht wird. Beim Thema Funde aus der Zeitgeschichte gibt es darüber hinaus einen alten Flughafen, der im Zweiten Weltkrieg von den Japanern auf der Insel genutzt wurde. Es gibt einige Pläne, dass man diesen für den Tourismus ausbauen könnte. Ein Grund mehr, warum man die Insel jetzt noch besuchen sollte, bevor die Infrastruktur dafür sorgt, dass aus dem Geheimtipp ein offenes Geheimnis für alle Reisenden aus Thailand wird.

Natürlich gehören Strand, Sonne und Meer zu den wichtigsten Gründen, warum man einen Besuch auf Koh Kho Khao wagen sollte. Die herrlichen Sandstrände mit dem wunderbaren Sand und dem kristallklaren Meer laden für eine ausgiebige Erholung ein und würden es erlauben, den ganzen Tag unter Palmen zu verbringen. Wer ein wenig Abkühlung sucht und darüber hinaus ein wenig mehr von der beeindruckenden Welt unter Wasser sehen möchte, hat hier zudem verschiedenste Spots für das Tauchen zur Verfügung. Die Schnorchelei wird dabei auch von den Einheimischen unterstützt, die gegen einen geringen Preis Touren zu den besten Orten für einen Tauchgang unter Wasser anbieten.

Ein Besuch auf Koh Kho Khao ist also aus den verschiedensten Gründen empfehlenswert. Noch ist die Insel ein Tipp für Reisende in der Region – das kann sich aber schnell ändern. Dank der geringen Verfügbarkeit von Zimmern auf der Insel sollte der Trip zudem rechtzeitig im voraus geplant werden.

La Maddalena: Die wilde Naturschönheit im italienischen Mittelmeer

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La Maddalena sind gleich 62 Inseln in einem. Das Archipel La Maddalena gehört zu Italien und liegt nahe der Insel Sardinien im Tyrrhenischen Meer. Viele der 62 zugehörigen Inseln sind jedoch unbewohnt. La Maddalena wird auch Seychellen des Mittelmeeres genannt, was mit den wundervollen Traumstränden und Buchten zu erklären ist, die hier zu finden sind. Die größte Insel des Archipels heißt wie die gesamte Inselgruppe selbst, La Maddalena. Daneben gibt es sechs weitere bewohnte Hauptinseln. Wer ohnehin auf Sardinien Urlaub machte, sollte La Maddalena unbedingt einen Besuch abstatten, um die Naturschönheiten des Archipels in sich aufsaugen und an den herrlichen Stränden die Seele baumeln lassen zu können. Erreichbar ist La Maddalena vom Nordosten Sardiniens aus. Fähre von Palau nach La Maddalena benötigt für die Überfahrt nur rund 20 Minuten. Die Taktung der Fähren ist hervorragend, es gibt während der Saison bis zu 80 Fahrten pro Tag.

Die Hauptinsel La Maddalena erkunden

Hauptinsel La Maddalena
Blick auf die Hauptinsel La Maddelena, Bild: Agent Wolf / shutterstock

Besucher landen üblicherweise zuerst auf der Hauptinsel La Maddalena an. Hier wohnen die meisten der rund 11.500 Einwohner des Archipels, weshalb es hier auch vergleichsweise tummelig zugeht. Wer also neben Erholung auch auf leckeres Essen in einem urigen Restaurant Lust hat, sollte die im Süden der Insel gelegene Inselhauptstadt ansteuern, die ebenfalls La Maddalena heißt. Hier gibt es fangfrischen Fisch in romantischer Umgebung zu genießen, denn die Altstadt des kleinen Städtchens wirkt wie aus einem italienischen Film entnommen. In den Abendstunden bietet sich ein Spaziergang rund um den Hafen an, wo sich Segelboote mit kleinen Fischerbooten abwechseln.

Die schönsten Strände der Hauptinsel sind im Norden von La Maddalena zu finden, denn hier geht es noch einsamer als im ohnehin schon sehr einsamen Süden zu. Herrlich entspannen lässt es sich zum Beispiel am Strand Spiaggia Monti D’A Rena. Der feine Sand schimmert hier in in gelben bis ockerfarbenen Farbabstufungen. Das Mittelmeer ist klar und die Landschaft rundum von zerklüfteten Felsabschnitten geprägt. Wer nur einen Tagesausflug nach La Maddalena macht und dabei auf einen Sprung ins kühle Nass dennoch nicht verzichten möchte, dem sei der nahe der Inselhauptstadt gelegene Strand Punta Tegge empfohlen. Er ist mehr als idyllisch, doch trotzdem zu Fuß vom Ortskern erreichbar. Außerdem weist er eine hervorragende Infrastruktur mit Strandbars und kleinen Restaurants auf.

Über die Brücke nach Caprera

Maddalena
Traumhafte Strände auf Cabera, Bild: Alexandra Suslova / shutterstock

Die im Westen von La Maddalena gelegene Insel Caprera muss nicht per Boot angefahren werden, sondern kann über die 600 Meter lange Brücke Ponte Moneta erreicht werden. Auf Caprera gibt es einige historische Sehenswürdigkeiten zu entdecken, die im Rahmen einer Wanderung erkundet werden können. Auf der Hauptinsel können sich Touristen mit Wanderkarten eindecken. Die Wanderwege auf Caprera überziehen die komplette Insel und sind bestens ausgeschildert. Die Batteria di Punta Rossa liegt ganz im Süden der Insel. Dabei handelt es sich um einen aufgegebenen Militärkomplex aus dem 19. Jahrhundert. Die Gebäude sind inzwischen sehr verfallen. Wer jedoch ein wenig Abenteurergeist in sich spürt, wird hier so manche Entdeckung machen, denn das Gelände ist frei zugänglich und kann so bestens auf eigene Faust erkundet werden.

Weiterhin gibt es die ehemalige Residenz des italienischen Freiheitskämpfers Guiseppe Garibaldi zu besichtigen. Das ehemalige Wohnhaus wurde inzwischen in ein Museum umgewandelt in dem persönliche Gegenstände, Möbel, Kleidungsstücke und Uniformen Garibaldis und seiner Mitstreiter ausgestellt werden. Mit der Batteria Poggio Rasu Superiore verfügt die Insel noch über eine weitere ehemalige Militärfestung. Diese eignet sich als Aussichtspunkt, denn von dort aus können Besucher die komplette Insel überblicken sowie weit aufs Mittelmeer hinaussehen. Besonders in den Abendstunden, wenn sich die Sonne über dem Meer senkt, ist dies ein echtes Erlebnis. Wer noch mehr herrliche Ausblicke genießen möchte erklimmt anschließend noch den Monte Tejalone.

Dieser Aussichtspunkt ist rund um die Uhr frei zugänglich. Der Aussichtspunkt liegt auf 212 Metern über dem Meer und ist über eine Treppe zugänglich. Und auch für Vogelliebhaber lohnt sich ein Besuch auf der Insel, denn sie gilt nicht nur als Naturschutz-, sondern auch als Vogelschutzgebiet. Hier sind zahlreiche Wanderfalken, Möwen und auch Kormorane anzutreffen. Badefreunde steuern den Süden der Insel an. Empfehlenswert sind zum Beispiel die Strände Cala Caprese und Spiaggia del Relitto. Ganz idyllisch in einer Bucht gelegen ist der Traumstrand Cala Napoletana. Dieser ist im Nordwesten der Insel zu finden und nur zu Fuß über einen felsigen Wanderweg erreichbar.

Was es auf dem Archipel La Maddalena sonst noch zu entdecken gibt

Der Rest des Archipels La Maddalena lässt sich am besten vom Wasser aus erkunden. Auf der Hauptinsel La Maddalena können Besucher ein motorisiertes Schlauchboot mieten, mit dem sie selbstständig von Insel zu Insel fahren können. Natürlich kann man sich auch einer Bootstour anschließen, die hier zahlreich angeboten werden. Die Inseln des Archipels sind allesamt sehr wild und naturbelassen. Auf Budelli lockt der Strand Spiaggia Rosa, der eine wirkliche Besonderheit aufweist: sein Sand schimmert von rosa bis rot. Leider kann er tatsächlich nur vom Wasser aus bewundert werden, da es nicht erlaubt ist die Insel zu betreten, doch alleine der Anblick dieser Naturschönheit ist ein Highlight einer jeden Bootstour um das Archipel. Wer einen Stopp zum Baden einlegen möchte tut dies am besten auf Santa Maria, denn hier ist das Wasser besonders klar

Reisetipps für einen Roadtrip

Zwischen Vorstellung und Realität

Eine lange Straße, Sonnenschein, laute Musik und ein Auto voller gut gelaunter Menschen, die ihre Hände aus dem offenen Verdeck des Autos strecken – das sind sie, die typischen Bilder, die einem durch den Kopf schießen, wenn man an einen Roadtrip denkt.

Wer einen Roadtrip plant, sollte jedoch berücksichtigen, dass vor allem in Deutschland nur wenige kilometerlange, gerade und kaum befahrene Straßen eher die Seltenheit sind. Ebenso macht es das hiesige Wetter schwierig, sich darauf zu verlassen, mit offenem Verdeck, offenem Schiebedach oder offenen Fenstern fahren zu können. Daher ist es wichtig, sich vor Beginn des Roadtrips auf alle Eventualitäten, wie Staus, schlechtes Wetter und überfüllte Straßen vorzubereiten. Nur für die gute Laune muss spontan gesorgt werden.

Bestens vorbereitet auf jedes Wetter

Die äußeren Gegebenheiten kann man nicht beeinflussen, die Ausstattung des Autos sowie die Ausrüstung für den Roadtrip dagegen schon.

Schlechtes Wetter ruiniert nicht nur oft die Laune, sondern kann auch ziemlichen Dreck im Auto hinterlassen. Wer beispielsweise einen Stopp bei Regen einlegen will, sollte für gute Fußmatten sorgen, um das Auto weitestgehend sauber zu halten. Leicht zu reinigen und schön im Design sind beispielsweise Fußmatten der Marke Fußmatten Mercedes.

Nützlich bei regnerischem Wetter sind zudem Regenponchos. Hier kann man frei wählen zwischen Einweg- und Mehrwegprodukten. Der Vorteil beim Einwegprodukt liegt klar in der Platzersparnis, wohingegen Mehrwegponchos deutlich nachhaltiger und somit umweltfreundlicher sind. Zudem halten diese den Regen oft besser ab, als Einwegprodukte, da ihr Material dicker ist.

Ein Geheimtipp für schlechtes Wetter ist außerdem, immer eine Decke an Bord zu haben, damit man es sich im Auto gemütlich machen kann.

Bei heißen Temperaturen müssen dagegen auf jeden Fall genug Getränke eingepackt werden. Für den besonderen Erfrischungskick sorgt hier eine Kühlbox mit Kühlakkus, die die Getränke kalt hält. Außerdem ist es empfehlenswert, vor Beginn des Roadtrips die Klimaanlage – sofern vorhanden – auf ihre Funktionsfähigkeit zu überprüfen.

Tipps und Tricks für gute Laune

Musik Roadtrip
Gute Musik ist mitentscheidend für die gute Laune beim Roadtrip, Bild: silverkblackstock / shutterstock

Im Gegensatz zum Wetter, das nicht beeinflusst werden kann, liegt die Laune der Mitfahrenden sehr wohl in deren Hände.

Was bei einem Roadtrip nie fehlen darf, ist daher gute Musik. Um die Zeit im Auto nicht mit dem Herunterladen der passenden Songs zu vergeuden, macht es Sinn, schon vor Beginn der Fahrt eine Playlist mit Gute-Laune-Songs zu erstellen. So kommt schlechte Laune und Langeweile gar nicht erst auf.

Auch Snacks sind ein guter Tipp gegen schlechte Laune, denn Hunger schlägt nicht nur auf den Magen, sondern auch aufs Gemüt. Gute Alternativen sind hier beispielsweise Salzstangen, Brötchen, Obst und Gemüse. Damit das Auto dennoch sauber bleibt, sind die Fußmatten der Marke Fußmatten Mercedes zu empfehlen. Dank der Fußmatten Mercedes landen Krümel und andere Essensreste nicht auf dem Boden des Autos, sondern die Fußmatten Mercedes können beim nächsten Halt ganz einfach ausgeschüttelt und gereinigt werden.

Neben Snacks und guter Musik helfen auch kleine Spiele gegen ein Stimmungstief. Ein alt bewährtes und beliebtes Spiel auf langen Autofahrten ist “Ich sehe ‘was, ‘was du nicht siehst“. Es vertreibt nicht nur Langeweile und Fahrtzeit, sondern hilft auch dabei, die Umgebung viel aufmerksamer wahrzunehmen. Auch Ratespiele und ein Quiz können die Stimmung heben. Vorteilhaft ist bei dieser Art von Spielen außerdem, dass auch der Fahrer daran teilnehmen kann. Bei Karten- oder Brettspielen hingegen ist dies etwas problematisch.

Los geht’s

Nun gilt es also nur noch, das Auto zu packen und schon kann die Reise losgehen!

 

Die schönsten Sehenswürdigkeiten und Spots in Edinburgh

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Graue Steinhäuser, sattgrüne Hügel und strahlend blaues Meer: Edinburgh, bereits seit dem 15. Jahrhundert die Hauptstadt Schottlands, präsentiert sich genauso charmant wie abwechslungsreich. Nicht umsonst zählt die Stadt seit 1995 zum UNESCO Welterbe, sondern seit 2004 auch zum UNESCO Weltliteraturerbe. Die Heimat großer Philosophen und Künstler lockt mit einem spannenden Mix aus mittelalterlicher Architektur, moderner Kultur und atemberaubender Natur.

Edinburgh Castle

Schottland, Edinburgh
Blick auf Edinburgh und Edingburgh Castle, Bild: f11photo / shutterstock

Dùn Èideann, der schottisch-gälische Name Edinburghs, bedeutet übersetzt Burg Edins. Heute als Edinburgh Castle bekannt, liegt die besagte eponyme Burg in der Old Town Edinburghs auf der Spitze von Castle Rock, einem der sieben Berge, über die sich die Stadt erstreckt. Dies ist zugleich der älteste Teil der Hauptstadt: Nachweise über Siedlungen auf Castle Rock lassen sich bis in die Eisenzeit zurückdatieren. Spätestens seit dem 12. Jahrhundert steht an dieser Stelle eine königliche Burg. Da sie heute nicht mehr als königliche Residenz dient, steht Edinburgh Castle für Besichtigungen zur Verfügung. Ein Rundgang führt durch die spannende Geschichte der am öftesten belagerten Burg Großbritanniens und endet mit den schottischen Kronjuwelen, die zusammen mit dem Stein von Scone hier aufbewahrt und nur zur Krönung eines neuen Monarchen nach London entliehen werden. Vom Vorplatz der Burg bietet sich ein umwerfender Blick über Old und New Town, der auch nach Sonnenuntergang noch lohnt.

Holyrood Palace

Holyrood Palace, Edinburgh
Holyrood Palace, Residenz der Königin in Edinburgh, Bild: Tomas Marek / shutterstock

Holyrood Palace, offiziell bekannt als der Palace of Holyroodhouse, diente als die offizielle Residenz der britischen Monarchin in Schottland. Gelegen am Ende der Royal Mile in Edinburgh, steht er gegenüber dem Edinburgh Castle und bildet das historische Gegenstück dazu. Ursprünglich im 12. Jahrhundert als Kloster gegründet, wurde der Palast im Laufe der Jahrhunderte mehrfach umgebaut und erweitert. Besonders bekannt ist Holyrood Palace für seine Verbindung zu Maria Stuart, der Königin der Schotten, die dort von 1561 bis 1567 lebte.

Der Palast beherbergt prachtvolle Staatsappartements, die ein Beispiel für die feine europäische Architektur des 16. und 17. Jahrhunderts sind. Zu den Höhepunkten einer Tour gehören das königliche Gemach, in dem Maria Stuart lebte, und die Ruinen der angrenzenden Holyrood Abbey. Im Sommer finden oft Gartenpartys in den umfangreichen königlichen Gärten statt, die ebenfalls zur Besichtigung offenstehen. Holyrood ist auch bekannt für seine Kunstsammlungen, darunter historische Porträts und Dekorationen. Jedes Jahr empfängt der Palast Tausende von Besuchern, die einen Einblick in die königliche Geschichte und die prächtige Architektur gewinnen wollen.

Arthur’s Seat

Arthur`s Seat in Edinburgh
Blick von Arthur`s Seat auf die Stadt, Bild: S-F / shutterstock

Direkt neben Holyrood Palace liegt Arthur’s Seat, zusammen mit Castle Rock der zweite der sieben Berge, auf denen Edinburgh erbaut wurde (Calton Hill, Corstorphine Hill, Craiglockhart Hill, Braid Hill und Blackford Hill bilden die anderen fünf Berge). Zusammen mit dem angrenzenden Park lädt Arthur’s Seat zu langen Spaziergängen ein. Wer die relativ leicht zu erreichende Spitze des Berges erklimmt, findet sich etwa 250 Meter über der Stadt wieder und wird mit einem atemberaubenden Blick über Edinburgh, die angrenzende Umgebung und das Meer belohnt. Bei klarem Wetter lassen sich sogar die Pentland Hills am Horizont erspähen. Einen weiteren lohnenswerten Ausblick auf etwas niedrigerer Höhe bieten die Salisbury Craigs. An lauen Abenden lässt sich hier bestaunen, wie die Sonne über der Stadt versinkt.

Leith Walk

Leith Walk, Edinburgh
Unterwegs auf “the Walk”, Bild: Francesca Sciarra / shutterstock

Von der Waverley Station führt Leith Walk, eine der längsten Straßen Edinburghs, von der Innenstadt zum hippen Hafenviertel Leith. Entlang der lebhaften Straße reihen sich bunte Restaurants und Pubs aneinander und bieten eine wunderbare Gelegenheit, das lebendige Nachtleben Edinburghs zu erkunden. Zahlreiche kleine Geschäfte und Cafés locken bereits tagsüber zu einem Spaziergang entlang von „the Walk“, wie die Straße umgangssprachlich auch genannt wird.

Princes Street und Dean Village

Die Princes Street unterteilt Edinburgh in Old Town, den mittelalterlichen Teil Edinburghs, und New Town, den neueren, Georgianischen Teil. Entlang der ehemaligen Flaniermeile bieten sich heute zahlreiche Möglichkeiten zum Shoppen und Einkehren. Auch die Princes Street Gardens laden zu einer kleinen Pause inmitten von saftig grüner Natur ein. Nur Ruhe von der geschäftigen Stadt ist hier mitunter schwer zu finden: Princes Street Gardens ist gerne Veranstaltungsort von Versammlungen, Konzerten und im Winter auch von Edinburghs eigenem Weihnachtsmarkt. Nur fünf Gehminuten entfernt befindet sich jedoch die kleine und ruhige Oase des Dean Village. Direkt am Kanal Water of Leith gelegen ist der Hauptstadttrubel hier schnell vergessen. Im 19. Jahrhundert befanden sich hier zahlreiche Wassermühlen, die vom Water of Leith gespeist wurden. Heute erinnern noch Mühlsteine, Brunnen und Plaketten an sie. Folgt man dem Water of Leith Walkway weiter in Richtung Leith, lassen sich die Ruhe und Natur inmitten der Stadt noch einige Minuten länger genießen.

Stockbridge

Stockbridge Edinburgh
Elegante georgianische und viktorianische Reihenhäuser in Stockbridge, Bild: Doubleclix / shutterstock

Folgt man dem Water of Leith Walkway in die entgegengesetzte Richtung, gelangt man in die nördlich des Stadtzentrums gelegene Nachbarschaft Stockbridge. Die Heimat vieler Musiker, Künstler und Schriftsteller lockt mit fast schon dörflichem Charme. Jeden Sonntag findet in der Saunders Street auch der Stockbridge Market statt, auf dem sich lokale und regionale Kunst und Köstlichkeiten erwerben lassen – auch die Einheimischen erledigen hier gerne ihre Sonntagseinkäufe. An jedem anderen Tag bieten die zahlreichen Cafés und kleinen Läden ein genauso spannendes Programm. Beim Schlendern durch die engen Gassen der Nachbarschaft lässt sich ihr individueller und bohemischer Charakter jedoch am besten erkunden.

Geheimtipp: Anreise

Wer tagsüber vom Flughafen Edinburghs aus anreist, sollte unbedingt mit einem der Buslinien in die Stadt fahren. Die etwas längere Fahrtzeit führt Besucher durch die romantische Landschaft, die Edinburgh umgibt, und durch die charmanten Vororte, die bei einem Wochenendbesuch der Stadt vielleicht nicht mehr in den Reiseplan passten – perfekt zur Einstimmung oder zum Ausklang eines unvergesslichen Urlaubs in Edinburgh.

Die Adria-Stadt Pescara: mehr als ein typisch italienischer Badeort

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Pescara liegt ziemlich genau in der Mitte des italienischen Stiefels. Die knapp 120.000 Einwohner zählende Großstadt schließt direkt an die Adria an. In Deutschland ist Pescara vor allem als Urlaubsdestination für Strand- und Sonnenfreunde bekannt. Doch die Stadt hat noch weitaus mehr zu bieten als nur 20 Kilometer lange ausladende Sandstrände, Gelato, Pizza und Campari Orange. Pescara verfügt über zahlreiche interessante Museen, wie zum Beispiel das Museo delle Genti d’Abruzzo, das über die reiche historische Vergangenheit der Stadt informiert.

Darüber hinaus wird um Pescara herum der weit über die Grenzen Italiens hinaus bekannte und beliebte Rotwein Montepulciano d’Abruzzo angebaut und gekeltert. Beste Voraussetzungen für Feinschmecker also, denn dazu kann man hervorragend Antipasti und fangfrischen Fisch genießen. Außerdem findet hier alljährlich im Juli und August das Pescara Jazz Festival statt, bei dem immer wieder auch internationale Jazz-Größen wie zum Beispiel Joan Baez auftreten.

Mitten unter Einheimischen am Adria-Strand von Pescara

Sacro Cuore di Gesu,
Sacro Cuore di Gesu, Bild: Dariusz Jarzabek / shutterstock

Pescara ist nicht nur bei internationalen Gästen sehr beliebt. Einheimische Touristen reisen ebenfalls gerne hierher, vor allem aus der Hauptstadt Rom. Deshalb hat man an den Stränden Pescaras oftmals das Gefühl tief in das italienische Alltagsleben einzutauchen, wird um einen herum doch meist Italienisch gesprochen. Eines ist allen Stränden des Badeortes Pescara darüber hinaus gemein: sie verfügen über eine hervorragende Infrastruktur. Es werden Badeliegen vermietet, überall gibt es Umkleiden und Duschen und auch das leibliche Wohl kommt zwischen Cafés und Strandbars nicht zu kurz. Kein Wunder, dass Pescara so vor allem auch Familien und ältere Touristen anzieht, die diesen Komfort sehr zu schätzen wissen.

Je näher die Strände am Innenstadtbereich liegen, desto besser sind sie mit Kinderspielecken und Sportmöglichkeiten wie Volleyballfeldern oder Surf- und Tauchschulen ausgestattet. Wer es ruhiger mag kann trotzdem nach Pescara reisen und sucht einfach einen der etwas weiter entfernt liegenden Strände auf, zum Beispiel den Spiaggia di Punta Ferruccio, der ein wenig südlich der Stadt gelegen ist. Hier schwimmt es sich unterhalb einer Steilküste relativ einsam. In der Regel teilt man diesen verwunschen wirkenden Sand- und Kiesstrand lediglich mit einigen Campern. Wer im August nach Pescara reist hat übrigens vielfach die Möglichkeit von einem echten einheimischen Fischer auf seinem Fischerboot über die Adria geschippert zu werden.

Denn dann herrscht in Pescaras Fanggründen Fischereiverbot und die Fischer nutzen die freie Zeit für einen kleinen Nebenerwerb und fahren Touristen in ihren Fischerbooten die Küste entlang. Außerdem findet im August auch das große Fischerfest im Hafen und vor der Küste Pescaras statt, das ein echtes Highlight im Veranstaltungskalender der Stadt ist.

Zu Besuch bei Gabriele D’Annunzio, dem berühmtesten Sohn der Stadt

Gabriele D’Annunzio wurde am 12. März 1863 in Pescara geboren. Der Schriftsteller gilt bis heute als der bekannteste Sohn der Stadt. In seinem Geburtshaus ist ihm zu Ehren inzwischen ein Museum untergebracht. Zu sehen gibt es hier allerhand persönliche Gegenstände aus dem Besitz des Schriftstellers, wie etwa Briefe und Schreibgeräte. Außerdem kann man beim Besuch des Museums eine Zeitreise unternehmen, die einen an die Wende des 19. zum 20. Jahrhundert führt, denn im Stil dieser Zeit ist das Gebäude ausgestattet. Es gibt originale Möbel und Zimmereinrichtungen sowie Kleidung und Alltagsgegenstände jener Zeit zu besichtigen.

Klein aber fein: das Museo delle Genti d’Abruzzo

Im Museo delle Genti d’Abruzzo dreht sich alles um die Region, in der Pescara beheimatet ist, die Abruzzen. Es ist in einem ehemaligen Gefängnisbau der Bourbonen untergebracht. Die Sammlung umfasst sowohl archäologische Fundstücke aus dem Stadtgebiet als auch historische Alltagsgegenstände aus einer Zeit, als Pescara und die umliegende Region noch überaus ländlich geprägt waren. Eine Vielzahl an historischen landwirtschaftlichen Gerätschaften komplettiert die interessante Sammlung des Museums.

Die bedeutendsten Sakralbauten der Stadt: Die Basilika Madonna dei Sette Dolori und die Kathedrale di San Cetteo

Wie vermutlich in ganz Italien, so gibt es auch in Pescara gefühlt an jeder Ecke eine Kirchen, Basilika oder Kathedrale zu besichtigen. Die Kathedrale di San Cetteo wurde zwar erst um 1930 erbaut, ist aber dennoch das wichtigste katholische Gotteshaus der Stadt. Es ist mit wertvollen Gemälden ausgestattet, die vom Dichterfürsten Gabriele D’Annunzio gestiftet wurden. Die Basilika Madonna dei Sette Dolori ist der heiligen Maria gewidmet. Auch hier ist vor allem die Innenausstattung der im 17. Jahrhundert erbauten Basilika sehenswert. Gebaut wurde die Basilika, so besagt es die Legende, an einem heiligen Ort. Denn der Legende nach wurde an dem Platz, an dem die Basilika Madonna dei Sette Dolori heute steht, einstmals ein Bildnis der Heiligen Maria gesichtet.

Das Museo dell’Ottocento Fondazione Di Persio-Pallotta: ein Hort der Kunst

Alle, die etwas mit Kunst und Gemälden anfangen können, und vor allem Landschaftsmalerei schätzen, dürfen einen Besuch des Museo dell’Ottocento Fondazione Di Persio-Pallotta auf keinen Fall auslassen, wenn sie in Pescara sind. Der Schwerpunkt der ständigen Sammlung liegt auf Gemälden, Skulpturen und Zeichnungen aus dem 19. Jahrhundert. Ausgestellt werden hier vor allem die Werke italienischer Maler und Bildhauer, zum Beispiel von Vincenzo Caprile, Giuseppe Casciaro und Edoardo Dalbono. Es finden sich jedoch auch einige Kunstwerke französischer Künstler wie etwa die von Théodore Rousseau, Narcisse Virgilio Diaz de la Pena oder Constat Troyon hier.

New Mexico – wo Abenteuer und Kultur sich treffen

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Uralte Kulturen und faszinierende Landschaften: Wüsten, Ebenen, heiße Quellen, hohe Gebirge und eine grenzenlose Weite, die man aus Western kennt. Das ist New Mexico, der fünftgrößte Bundesstaat der USA. Er liegt im Südwesten an der Grenze zu Mexiko. Fast so groß wie Deutschland, zählt er jedoch nur 2,2 Millionen Einwohner. „Land of Enchantment“ nennen die Einheimischen New Mexico: das „Land der Verzauberung“. Es zieht alle an, die ihre Freizeit gern mit Outdoor-Aktivitäten wie Reiten, Klettern, Fischen, Biken, Wandern oder Skilaufen verbringen.

Ganzjährig angenehme Temperaturen

Santa Fe, New Mexico
Santa Fe, Bild: Sean Pavone / shutterstock

New Mexico hat so viele Nationalparks, das man sie hier nicht aufzählen kann. Der Bundesstaat – vor allem die Stadt Santa Fe – ist aber auch ein Anziehungspunkt für Künstler, die sich von der Landschaft und der Kultur vergangener und lebender indigener Völker inspirieren lassen. Die in Stein gehauenen Wohnhöhlen und die Pueblo-Architektur gelten als einzigartig. Die Temperaturen sind angenehm, nur in Wüstenregionen kann es im Sommer sehr heiß werden – und in der Wüste nachts sehr kalt.

Downtown Albuquerque wird zum Szenebezirk

Die Hauptstadt des Bundesstaates, Albuquerque am Rio Grande, hat 500.000 Einwohner. Fast die Hälfte davon sind Hispanics – haben lateinamerikanisch-spanische Wurzeln. Sie sprechen ein „neumexikanisches“ Spanisch, das sich mit indianischen und englischen Wörtern vermischt hat. In New Mexico sind Spanisch und Englisch Amtssprachen. Durch Albuquerque verläuft die legendäre Route 66, die mit der Interstate 40 identisch ist. Die City ist gerade im Wandel und wird zum Szenetreff mit Galerien, Boutiquen, Bars und Restaurants. Dort lassen sich die kulinarischen Qualitäten New-Mexicos testen: Schon der Burger mit roter und grüner Chili-Sauce („Christmas-Style“) lässt erahnen, welche exotischen Köstlichkeiten noch aufgetischt werden. Am Wochenende wird es rund um das „Pueblo Deco KiMo-Theater“ eng. Dann strömen Opernfreunde in das Gebäude im indianisch-amerikanisch geprägten Art-Deco-Stil. Unbedingt ansehen!

In der Altstadt stehen noch alte Lehmsteinhäuser

Schon im 12. Jahrhundert war Albuquerque von Indianderstämmen besiedelt, im 16. Jahrhundert besetzten die Spanier die Stadt. Die Old Town wurde 1706 von spanischen Siedlern gegründet und ist heute wegen ihrer letzten historischen Lehmsteingebäude einen Besuch wert. Die moderne Architektur Albuquerques ist eine Hommage an die Ureinwohner der Pueblo-Kultur: Sogar Hochhäuser sind oft in Stufenform und mit abgerundeten Ecken gebaut, ihre Fassaden strahlen in natürlichen Rost- und Lehmfarben. Im Oktober dürfen Besucher auf keinen Fall die Balloon-Fiesta verpassen – mit Hunderten von kunterbunten Heißluftballons am Himmel. Wen es in die Sandia Mountains zieht, der nimmt die Seilbahn bis zum 3000er Gipfel.

Über den „Turquoise Trail“ in die Stadt der Kunst

Statt über den Highway von Albuquerque nach Santa Fe zu fahren, gibt es die „entschleunigte“ Alternative, die Stadt über den „Turquoise Trail“ (Byway 14) zu erreichen. Das ist eine landschaftlich schöne Straße, die durchs Gebirge und einige nette Dörfer und verlassene Geisterstädtchen mit ehemaligen Goldminen führt. Santa Fe liegt 3000 Meter über dem Meeresspiegel. Die Stadt hat rund 90 000 Einwohner und gilt als älteste der USA. Der Gouverneurspalast und die San-Miguel Kapelle sind von 1610. Vor dem Palast wird Schmuck verkauft. Hier haben Urlauber die Gelegenheit, sich indianischen Türkisschmuck zu kaufen.

Spanische Kolonialbauten neben Pueblo-Häusern

Das Stadtbild begeistert jeden Besucher: Eine gelungene Mixtur aus den rostroten, verschachtelten Häusern im Pueblo-Stil (korrekt heißt er „Adobe-Stil“) und den alten spanischen Kolonialbauten. Santa Fe hat mehr als 200 Kunstgalerien und ist damit herausragendes Kunstzentrum. Das New Mexico Museum of Art lohnt einen Besuch – wie auch das Georgia O’Keeffe Museum mit Gemälden der Künstlerin (1887-1986). Abgefahren aber nicht weniger faszinierend ist die Multi-Media-Kunst im Kulturzentrum „Meow Wolf“.

Über den Pueblo Trail zu uralten Höhlenwohnungen

Taos Pueblo, New Mixico
Taos Pueblo, Bild: Traveller70 / shutterstock

New Mexico bietet zwischen Chihuahua-Wüste und dem Sangre-de-Christo-Gebirge quasi auf jeder Meile Naturwunder und bedeutende Kulturstätten. 9,5 Prozent der Einwohner New Mexicos sind Indigene, hauptsächlich Pueblo-Indianer der Navajo-Völker. Rund 60 Kilometer nordwestlich von Santa Fe liegt das Bandelier National Monument in einer Gegend mit schroffen Canyons und flachen Hochplateaus. Der Pueblo Trail führt zu den Höhlenwohnungen mit behauenen Wänden und eingeritzten Felszeichen. Mit Rangern können Besucher über den atemberaubenden Tyuonyi Overlook Trail wandern und dabei alles über Pflanzen, Tiere und Pueblos erfahren.

Heiliges Land für Zeremonien am Chaco Canyon

Wer sich zum Chaco Cultural National Historical Park am Chaco Canyon nordwestlich von Albuquerque aufmacht, fährt durch „Indianderland“. Der Canyon ist heiliges Land der Pueblo-Völker. Er war und ist noch heute Ort für Zeremonien. Die Ruinen der alten Pueblos zeugen von der hoch entwickelten Kultur der First Nation, die sehr früh ihre Kenntnisse von Astronomie, Geometrie auf ihre Bauten anwendete. Nördlich von Farmington liegt das sehenswerte Aztec Ruins National Monument. Zu sehen ist ein großes Ruinenlabyrinth der Pueblo-Indianer, in dem Besucher herumstreifen können. Azteken waren niemals an diesem Ort. Doch die ersten Siedler Mitte des 19. Jahrhunderts hielten es für Azteken-Siedlungen und hinterließen den Namen.

Schneeweiße Riesendünen aus Gipssand

Im Südosten New Mexicos liegt der sehenswerte und fotogene (!) Nationalpark White Sands National Monument. Er liegt 25 Kilometer südwestlich des Ortes Alamogordo im Norden der Chihuahua-Wüste. Ein 712 Quadratkilometer großes Gipsfeld mit beeindruckend hohen, schneeweißen Dünen liegt in einem Tal, dem Tularosa-Becken. Der gekörnte Gips entstand durch Sedimentablagerungen, da hier kein Wasser abfließen konnte. Vor 250 Millionen Jahren gab es hier ein Meer, das durch Verwerfungen austrocknete. 2009 wurde in der Gegend der 23 000 Jahre alte Fußabdruck eines Homo Sapiens gefunden.

Urlaub am Kaiserstuhl

Wie Inseln erheben sich die Sonnenterrassen des Kaiserstuhls zwischen Schwarzwald und Rhein. Mit einem milden Klima und vielen Sonnenstunden hat uns die Natur hier nicht nur ein Kleinod für Weinbau hinterlassen, sondern bietet eine Fülle an Flora und Fauna, die ihresgleichen sucht. Diese wunderbare Natur lässt sich ganzjährig mittels vieler Möglichkeiten erkunden. Ob mit Fahrrad, E-Bike oder dem klassischen Wanderstock. Nach dem tagesfüllenden Ausflug findet man je nach kulinarischem Geschmack das passende Essen.

Die Region des Kaiserstuhls

Der Kaiserstuhl im Schwarzwald ist ein kleines Mittelgebirge im Süden von Baden-Württemberg. Eingebettet zwischen dem schönen Schwarzwald und traumhaften Rhein ist die höchste Erhebung des Kaiserstuhls der Totenkopf mit 556 Metern. Besonders macht den Kaiserstuhl die klimatische Gegebenheit, denn die Region zählt zu den wärmsten Regionen in Deutschland. Den Reichtum an Flora und Fauna hat die Region dem vulkanischen Ursprung zu verdanken. Noch heute wird die Erde mit Löss bedeckt, was nicht zuletzt hervorragende Eigenschaften für den Weinbau schafft.

Ausflugsziele am Kaiserstuhl

Besucher lockt es nicht nur wegen des Weins in die Region. Auch an Ausflugszielen hat der Kaiserstuhl einiges zu bieten. Besonders Wanderer kommen aufgrund der zahllosen naturbelassenen Wanderwege auf ihre Kosten. Auf acht verschiedenen Themenpfaden kann jeder individuell die traumhafte Natur kennenlernen. Besonders hervorzuheben ist der im Jahr 2010 eröffnete Kaiserstuhlpfad, welcher mit mehreren Auszeichnungen glänzt. Er ist rund 21,7 Kilometer lang und führt von Endingen bis nach Ihringen.

Hierbei durchquert der Wandersmann zunächst das Ehrletal und die Katharinenkapelle. Sodann besteigt er den Bandberg bis hinauf auf den Eichelspitzturm und gelangt anschließend über den Vogesen-Pass zum Neulingerturm. Auf der letzten Etappe geht es von Bickensohl über den Kreuzbuck nach Ihringen.

Wer im Kaiserstuhl lieber auf dem Fahrrad unterwegs ist, kommt ebenfalls voll auf seine Kosten. Auf zahlreichen Rundtouren lässt sich das gesamte Gebiet erkunden. Einige Berge können erklommen werden, aber auch entspannte Touren, welche die Berge umfahren, sind möglich. Sowohl der Wanderer als auch der Radler finden in einer der unzähligen Winzergenossenschaften am Kaiserstuhl eine abwechslungsreiche Verweildauer.

Kulinarik am Kaiserstuhl

Ein besonderes Merkmal des Kaiserstuhls ist die Symbiose aus Küche und Wein. Ob TOP-Gastronomie, traditionelles Wirtshaus oder einfache Vesperstube – hier wird man stets mit Wein begleitet. In der ausladenden Vielfalt der badischen Weine wird für jeden Gaumen das passende gefunden. Wer sich tiefer in die Küchen- und Weinsymbiose begeben möchte, findet in einem Wein-Menü eine hervorragende Gelegenheit.

Sehenswürdigkeiten

Zu den besonderen Sehenswürdigkeiten des Kaiserstuhls zählen zunächst die traumhaften Aussichtspunkte entlang der Wanderrouten. An einigen Aussichtspunkten wurden zudem Türme errichtet, so ist zum Beispiel der Neunlindeturm und der Eichelspitzturm zu nennen.

Doch auch Museenliebhaber kommen auf Ihre Kosten. So kann in Vogtsburg im Weinbaumuseum der Weinbau näher erkundet werden, in Endingen kann einiges über das Handwerk der Käsereien in Erfahrung gebracht werden und in Riegel können archäologische Ausgrabungen bestaunt werden.

Als besonders schön im Kaiserstuhl gelten die Orte Burkheim und Endingen mit ihren Altstädten. Auch hier sind die Winzer und der damit verbundene Wein stets präsent.

Unterkünfte am Kaiserstuhl

Hotel Landhaus Blum Kaiserstuhl
Hotel Landhaus Blum Kaiserstuhl, Bild: Heuboden.de

Auch bei den Unterkünften kommt im Kaiserstuhl jeder Besucher auf seine Kosten. Im 4-Sterne-Hotel Landhaus Blum in Umkirch können Sie in Ruhe vom Alltag abschalten und Ihre freien Tage in großzügigen und komfortablen Zimmern genießen. Vom Flachbildfernseher über Kosmetikartikel bis hin zur begehbaren Dusche ist für jeden Luxus gesorgt. Bei den Gästen besonders beliebt ist das reichhaltige Frühstücksangebot des 51-Zimmer-Hotels.

Variantenreiches Frühstück – und dafür auch noch ausgiebig Zeit? Das finden Urlauber im ebenfalls in Umkirch liegenden Hotel Heu.Loft. Das erst im Jahre 2019 eröffnete designorientierte Hotel punktet mit hochwertiger Ausstattung und traditionellem Charme mit Schwarzwald-Flair. Neben 46 Zimmern bieten 6 weitere Suiten auch für kleinere Familien ausreichend Platz um erholsame Tage im Oberrheinischen Tiefland zu verbringen.

Doch auch für Reisende auf vier Rädern gibt es neben Campingplätzen gibt es mittlerweile einige Wohnmobil-Stellplätze: Ergänzt wird das Angebot über private Unterkünfte und Ferienwohnungen.

Tagesausflüge rund um den Kaiserstuhl

  • Panoramablick auf Freiburg
    Panoramablick auf Freiburg, Bild: Sina Ettmer Photography / shutterstock

    Wer im Kaiserstuhl Ferien macht, sollte die Möglichkeit nutzen, den Feldberg zu besuchen. Der Feldberg ist der höchste Berg des Schwarzwaldes und reizt besonders durch seine Ski- und Wandergebiete.

  • Auch die Seen im Schwarzwald sind einen Besuch wert. Hier ist vor allem der weit bekannte Titisee zu nennen. Aber auch der Schluchsee ist einen Besuch wert.
  • In nur 30 Minuten Fahrzeit erreichen Sie Freiburg im Breisgau
  • Sollten Kinder mit auf der Reise sein lohnt sich ein Tagesbesuch in den Freizeitpark nach Rust. Im Europapark können zahlreiche Fahrgeschäfte besucht werden. Der Spaß bleibt an einem solchen Tag sicherlich nicht aus

Tipps am Kaiserstuhl

Als besonderer Tipp für die Region des Kaiserstuhls ist die Konus Gästekarte zu nennen. Hiermit wird dem Urlauber der kostenlose Zugang zu Bus und Bahn ermöglicht. Der Gratis-Service kann hierbei auch über längere Strecken bis in den Schwarzwald hinein genutzt werden.

So bietet der Kaiserstuhl eine Hülle und Fülle an Aktivitäten, eine hervorragende Kulinarik und einen sehr guten Wein. Hier kommt jeder Besucher auf seine Kosten und kann eine großartige Zeit erleben.