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Dienstag, März 3, 2026
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Die schönsten Länder zum Campen

Für viele Menschen ist das Reisen mit dem Wohnmobil oder Zelt der Inbegriff von Freiheit. Ungebunden kann man so von einem Ort zum nächsten und in unterschiedliche Länder reisen, neue Entdeckungen machen und Abenteuer erleben. Damit die Camping-Reise zum unvergesslichen Erlebnis wird, sollte man sich im Vorfeld ein paar Dinge überlegen: In welches Land möchte ich reisen? Wo befinden sich öffentliche Campingplätze? Was muss ich alles mitnehmen?

In diesem Ratgeber entführen wir Sie in die Welt des Campings und zeigen Ihnen die schönsten Orte der Erde, an denen Camper voll auf ihre Kosten kommen.

1. Kanada

Vancouver, Stanley Park
Blick auf den Stanley Park in Vancouver, Bild: Russ Hein / shutterstock

Kanada ist durchzogen von beeindruckenden Berg- und Seenlandschaften. Wer ursprüngliche Natur und Einsamkeit sucht, ist hier genau richtig. Viele Campingplätze liegen inmitten beeindruckender Landschaften und laden zum längeren Verweilen ein. Gut zu wissen: Dieses Land ist so wenig besiedelt und weitläufig wie kaum ein anderes.

Eine Kanada Reise lohnt sich demnach für alle, die neue Energie und Kraft aus der Einsamkeit gewinnen möchten. Doch auch an Städten und Kultur hat das riesige Land einiges zu bieten. Häufig als Startpunkt der Reise empfohlen wird die Küstenstadt Vancouver. Dieses befindet sich an der unteren Spitze British Columbias und liegt eingebettet zwischen Bergen und Meer.

Die größte Stadt Kanadas ist Toronto und gilt inzwischen als eine der trendigsten Metropolen des Landes. Von dort aus erreicht man innerhalb von 1,5 Stunden mit dem Wohnmobil die berühmten Niagarafälle, in deren Nähe sich Campingplätze befinden.

2. Schweden: Land der 1.000 Seen

Ab ans Wasser heißt es bei einer Wohnmobilreise nach Schweden. Oder anders gesagt: Dort warten zahlreiche Seen, Inseln, Wälder und sogar Gletscher darauf, entdeckt zu werden. Aufgrund seiner idyllischen Landschaft ist der Süden des Landes seit jeher besonders beliebt bei Urlaubern aus aller Welt. Hier kann man Kanufahren auf dem See oder mit dem Fahrrad Feld- und Waldwege erkunden.

Wem das zu einsam ist, der sollte den Fischerdörfern an der schwedischen Westküste einen Besuch abstatten. Dort werden das ganze Jahr über Meeresfrüchte angeboten. Auch Paddel- und Bootstouren sind problemlos möglich. Die Region mit den meisten Seen ist die historische Provinz Dalsland.

3. Frankreich

Um von Deutschland nach Frankreich zu gelangen, muss man nur die Grenze überqueren – schon präsentieren sich abwechslungsreiche Naturlandschaften, die von tiefen Wäldern und steilen Klippen geprägt sind. Ein beliebtes Reiseziel ist zum Beispiel die Côte d’Azur, die nicht umsonst als Juwel der Provence bezeichnet wird und neben azurblauem Wasser auch malerische Küstenstädtchen zu bieten hat.

Etwas ruhiger geht es in der Bretagne zu, durch die sich zahlreiche Wanderwege entlang schroffer Küsten und beschaulicher Orte ziehen. Für Camper bieten sich zahlreiche Campingplätze unterschiedlicher Komfortlevel an. So lässt sich die französische Natur und Kultur hautnah erleben.

4. Kroatien

Brac, Zlatni Rat, Goldenes Horn
Der Strand Zlatni Rat / Goldenes Horn auf Brac, Bild: artem evdokimov / shutterstock

Das Land Kroatien hält neben spannenden Naturschauplätzen, wie Stränden, Inseln und Bergen, auch ein geschichtsträchtiges Kulturerbe bereit. Darüber hinaus hat die mediterrane Küche so einiges zu bieten. Zu den bekanntesten Nationalparks Kroatiens gehören der Krka- und der Plitvicer-Seen-Nationalpark.

Besondere Tipps für die Kroatien-Reise sind außerdem die Orte Brac, auch Insel des weißen Kalksteins genannt, oder die Blaue Grotte Bisevo. Kulturell Interessierte werden vom Amphitheater Pula in den Bann gezogen, wo sich Konzerte oder Filmevents in magischer Atmosphäre genießen lassen.

5. USA

Die USA eignen sich nicht nur hervorragend für eine Wohnmobilreise. Dieses Land ist sogar bekannt für seine Wohnmobil-Kultur. Nicht ohne Grund wird es auch als Land der unbegrenzten Möglichkeiten bezeichnet. Hier findet man eine scheinbar unendlich große Auswahl an naturbelassenen und kulturell geprägten Landschaften. Bekannte Beispiele sind die roten Wüstengebiete rund um den Grand Canyon oder die dichten Wälder, die sich von Maine bis nach Florida erstrecken.

Ein großer Vorteil: Nach Campingplätzen muss man in den USA nicht lange Ausschau halten, denn diese gibt es förmlich an jeder Ecke. Nicht unüblich sind zudem legale Übernachtungsmöglichkeiten auf einigen Walmart-Parkplätzen.

6. Sardinien in Italien

Für viele Camper ist es ein großes Ziel, einmal mit dem Wohnmobil durch Italien zu reisen. Hier gibt es nicht nur landschaftlich, sondern auch kulinarisch und kulturell einiges zu entdecken. Ein besonderes Highlight auf der Italienreise ist die wunderschöne Insel Sardinien. Weiße Sandstrände, 2.000 Kilometer Küstenlinie und romantische Städtchen zum Verlieben zeichnen sie aus. Die Anreise kann bequem mit der Fähre erfolgen, zum Beispiel als Teil einer Italien-Rundreise.

7. Deutschland

Nicht zuletzt hat auch Deutschland einiges für Camper zu bieten. Besonders hervorzuheben sind die Schlösser und Berge des Allgäus, schroffe Felsformationen im Elbsandsteingebirge der Sächsischen Schweiz und die naturbelassenen Sandstrände der Ostsee. Auf Rügen findet man eine weiße Kreidelandschaft vor.

Doch auch dann, wenn es nicht an die beliebtesten Orte gehen soll, findet man in Deutschland tolle Camping-Möglichkeiten. So bietet sich eine Fahrt auf der Deutschen Vulkanstraße an, die durch die Deutsche Eifel, vorbei an Burgen und anderen Sehenswürdigkeiten führt.

Das richtige Reiseziel auswählen: Eine Frage des Geschmacks

Jedes der vorgeschlagenen Reiseländer ist anders und wartet mit einer besonderen Landschaft, Tier- und Pflanzenwelt auf. Wir empfehlen, sich vor Antritt der Reise gründlich über geografische, klimatische und andere relevante Gegebenheiten im Zielland zu informieren. Welche für die Wahl ausschlaggebend sind, hängt von den eigenen Ansprüchen und Bedürfnissen ab, so zum Beispiel davon, ob man eher einen aktiven oder einen rundum entspannten Urlaub verbringen möchte.

Reiseroute planen

Ohne Zweifel besticht das Reisen mit dem Wohnmobil vor allem durch seine zahlreichen Möglichkeiten. Dadurch, dass man allein über Ziel und Dauer der Reise entscheiden kann und nicht auf verfügbare Unterkünfte angewiesen ist, kann man die absolute Freiheit genießen. Um so viel wie möglich aus der Reise herauszuholen, empfehlen wir dennoch, sich einen groben Orts- und Zeitplan aufzustellen. Dabei sollten nicht zu große Etappen pro Tag angesteuert werden, um den Erholungseffekt der Reise nicht zu gefährden. Sinnvoll ist es zum Beispiel, etwa 150 bis 200 Kilometer pro Tag mit dem Wohnmobil zurückzulegen.

Um zu planen, welche Städte und Sehenswürdigkeiten man sich ansehen möchte, bieten sich Ratgeber im Internet an. Alternativ dazu kann der Austausch mit anderen Wohnmobilreisenden in Foren sinnvoll sein.

Das Fazit: Campingurlaub auf der ganzen Welt genießen

Das Reisen mit dem Wohnmobil hat gegenüber anderen Möglichkeiten viele Vorteile. So kann man die Natur hautnah erleben und ist dabei nicht auf freie Zimmer in Hotels oder anderen Unterkünften angewiesen. Weiterhin hat diese Form des Reisens den Vorteil, dass man pro Tag viele Kilometer zurücklegen und so möglichst viel vom jeweiligen Land entdecken kann.

In welches Land die Reise am besten geht, sollte von den eigenen Ansprüchen und Bedürfnissen ausgehen. Naturliebhaber finden zum Beispiel in Schweden, Kanada und Frankreich tolle Schauplätze. Campen in den USA hat darüber hinaus den Vorteil, dass sich dort an jeder Ecke Camping- und Zeltplätze befinden.

 

Saint Tropez an der Côte d`Azur – Lieblingsort der Reichen und Schönen

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Wer den Namen Saint Tropez hört, denkt unwillkürlich an die glamourösen 50er Jahre, an Curd Jürgens, Gunter Sachs und Brigitte Bardot sowie exklusive Beach- und Nachtklubs. Nur relativ wenige „Normalbürger“ gönnen sich einen längeren Urlaub in dieser 4000 Einwohner Gemeinde an der französischen Riviera, wo die Reichen und Superreichen entweder Villen besitzen oder mit ihren Megayachten anlegen. Für einen Kurztrip oder Tagesausflug ist dieses teure Pflaster mit seinen meist durch Luxusautos verstopften Straßen allerdings mit Sicherheit ein unvergessliches Erlebnis.

Saint Tropez – gestern und heute

Der kleine Ort Saint Tropez war ursprünglich ein Fischerdorf mit landwirtschaftlich genutztem Hinterland. An die Vergangenheit erinnert noch das alte Viertel La Ponche mit dem gleichnamigen Hotel, in dem sich seinerzeit die einheimischen Männer trafen, um das Ende des zweiten Weltkrieges zu feiern. Später entwickelte sich das Haus zu einem Künstlertreffpunkt und die Stars der 50er und 60er Jahre stiegen hier ab. Als Filmkulisse mit Sonne, Meer und Strand wurde St. Tropez weltberühmt und zieht seitdem Mitglieder des Jetsets und solche, die es gerne werden möchten, an.

Auch die Klamaukfilme mit dem cholerischen Gendarmen, der von Louis de Funės verkörpert wurde, trugen dazu bei, dass sich St. Tropez nach 1970 zu einem der europäischen Prominenten-Hotspot entwickelte. Die Polizeiwache aus diesen Filmen ist heute ein Museum mit Exponaten und Requisiten der Leinwanderfolge und eine der Sehenswürdigkeiten mit den meisten Besuchern in St. Tropez.

Bereits Ende des 19. Jahrhunderts ließen sich hier Maler wie Henri Matisse und Pierre Bonnard nieder, die vom Licht in St. Tropez begeistert waren und sich von dieser Idylle am Mittelmeer inspirieren ließen. Kunstinteressierte Touristen sollten unbedingt das Musée de l´Annonciade besuchen, welches nur wenige Schritte vom Hafen entfernt liegt. In dieser ehemaligen Kapelle werden hauptsächlich Bilder von Künstlern ausstellt, die damals hier lebten und die Landschaft rund um St. Tropez zum Motiv haben.

Was kann man in Saint Tropez unternehmen?

Yachten St. Tropez
Luxusjachten im Hafen von St. Tropez, Bild: NAPA / shutterstock

Ein Bummel durch die engen, kopfstein-gepflasterten Gassen gehört für alle Touristen zu einem Besuch in St. Tropez dazu. Auf der Place aux Herbes findet jeden Morgen ein Fischmarkt statt, wo sich Einheimische und Ferienhausbesitzer mit frischen Meeresfrüchten eindecken. Wer nach St. Tropez kommt, sollte auf jeden Fall darauf vorbereitet sein, dass das Preisniveau in Restaurants und Geschäften auf ein wohlhabendes Publikum zugeschnitten ist. Auch das Angebot der Boutiquen und Läden richtet sich nicht unbedingt an Käufer mit einem schmalen Urlaubsbudget. Trotzdem lohnt sich ein Spaziergang durch die charmante Altstadt mit ihren pastellfarbenen Häusern. Die Kirche Notre-Dame-de L`Assomption de Saint Tropez stammt aus dem 16. Jahrhundert und besitzt einen auffälligen Turm, der weithin sichtbar und das Wahrzeichen der Stadt ist.

Über dem Ort thront die sechseckige Zitadelle, die 1592 zu Verteidigungszwecken errichtet wurde. Die Anlage wurde zwar im Laufe der Zeit mehrmals zerstört, aber nie von den Feinden eingenommen. Heute beherbergt die ehemalige Festung ein Museum zur Schifffahrtsgeschichte und der Aufstieg lohnt sich schon alleine wegen des fantastischen Blickes auf die Stadt und das Mittelmeer. Wer sich für Friedhöfe begeistert, sollte unbedingt den Cimetiėre Marin besuchen, der etwas unterhalb der Zitadelle liegt und als einer der schönsten in ganz Frankreich gilt.

Die meistbesuchte Attraktion von St. Tropez ist aber wohl der große Yachthafen, wo neben normalen Segelbooten nicht selten auch die teuersten Luxusyachten der Milliardäre anlegen. Wenn die Sonne scheint, ein laues Lüftchen bläst und der Duft der Exklusivität über die Stege und Anleger weht, ist das Flanieren durch den Hafen mit der maritimen Atmosphäre für jeden Besucher ein absolutes Vergnügen. Besonders zur Zeit des Sonnenunterganges ist der Yachthafen Treffpunkt für Romantiker und Fotografen.

Sehenswürdigkeiten in Saint Tropez

  1. Vieux Port (Alter Hafen): Der malerische alte Hafen ist das Herz von Saint Tropez, umgeben von farbenfrohen Häusern und Cafés. Hier können Sie luxuriöse Yachten bewundern und das geschäftige Treiben des Hafens genießen.
  2. La Citadelle de Saint-Tropez: Diese im 16. Jahrhundert erbaute Festung bietet einen atemberaubenden Blick über Saint Tropez und das Meer. Im Inneren befindet sich das Seefahrtsmuseum, das die maritime Geschichte der Stadt beleuchtet.
  3. Place des Lices: Ein charmanter Marktplatz, auf dem zweimal wöchentlich ein traditioneller provenzalischer Markt stattfindet. Hier können Besucher lokale Delikatessen und Kunsthandwerk kaufen.
  4. Musée de l’Annonciade: Ein Kunstmuseum, das sich in einer ehemaligen Kapelle befindet und Werke von Künstlern zeigt, die mit Saint Tropez verbunden sind, darunter Paul Signac, Henri Matisse und Raoul Dufy.
  5. Plage de Pampellone, St Tropez
    Der Strand von Pampellone, Bild: barmalini / shutterstock

    Les Plages de Saint-Tropez: Die Strände rund um Saint Tropez sind weltberühmt. Der Pampelonne Strand ist wohl der bekannteste und bietet eine Reihe von exklusiven Beach Clubs wie Club 55 und Nikki Beach.

  6. Le Sentier du Littoral: Ein malerischer Wanderweg entlang der Küste, der atemberaubende Aussichten auf das Meer und die umliegende Landschaft bietet. Perfekt für einen Spaziergang in der Natur.
  7. Chapelle Sainte-Anne: Diese Kapelle aus dem 16. Jahrhundert liegt auf einem Hügel über der Stadt und bietet einen wunderschönen Blick auf Saint Tropez und die Bucht.
  8. Märkte von Saint Tropez: Neben dem Place des Lices gibt es in der Stadt und den umliegenden Dörfern zahlreiche andere Märkte, auf denen Sie frische Lebensmittel, Blumen und lokale Produkte finden können.

Der Strand von Saint Tropez

Baie de Pampelonne, St. Tropez
Baie de Pampelonne, Bild: EA Photography / shutterstock

Einen nicht unerheblichen Anteil an der Entwicklung der Stadt zum mondänen Sommertreffpunkt der Reichen und Schönen aus der ganzen Welt hat natürlich der traumhafte Sandstrand Baie de Pampelonne, der sich über eine Länge von 4,5 km erstreckt. Hier befindet sich auch das wohl berühmteste Strandlokal der Welt, der „Le Club 55“, zu dem bis heute nur ein schmaler Pfad durch ein kleines Bambuswäldchen führt. Obwohl der größere Abschnitt des Strandes eigentlich zur Nachbargemeinde Ramatuelle gehört, wird er in der Regel als Strand von St. Tropez bezeichnet. Das Wasser ist hier für jeden Schwimmer und Spaziergänger frei zugänglich und nur der hintere Strandteil ist häufig in Privatbesitz und Teil der ausgedehnten Villengärten, die die Küste säumen. Die wunderschöne Mittelmeerlandschaft wird hier hauptsächlich von Pinienwäldern und Weinbergen geprägt.

Anreise nach St. Tropez

Rund 15 km südwestlich der Stadt gibt es den kleinen Flughafen, La Mole, der hauptsächlich von Privatfliegern genutzt wird. Die meisten Besucher, die nicht mit ihrem eigenen Jet anreisen, landen auf dem internationalen Flughafen von Nizza, der sich 105 km von Saint Tropez entfernt befindet. Wer es sich leisten kann, nutzt von dort aus den Helikopter Shuttle – andere Gäste kommen per Bus, Mietwagen oder Taxi nach St. Tropez.

Wer auch einmal dort Urlaub machen möchte, wo die High Society relaxt, sollte das nötige Kleingeld mitbringen. Er wird von der Lebensart in St. Tropez und der Schönheit der Gegend mit Sicherheit begeistert sein.

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Mehr Informationen

Historie von St Tropez

  1. Frühgeschichte und Namensherkunft: Der Legende nach wurde Saint Tropez nach einem frühchristlichen Märtyrer benannt, Torpes von Pisa, der im 1. Jahrhundert n. Chr. sein Leben verlor. Sein Körper soll an der Küste des heutigen Saint Tropez angespült worden sein. Die Stadt war ursprünglich ein kleines Fischerdorf, bekannt unter dem Namen Heraclea.
  2. Mittelalter: Im Mittelalter war Saint Tropez Teil des Maurenreiches, bevor es im 10. Jahrhundert von den Sarazenen erobert wurde. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte die Stadt mehrfach den Besitzer, bis sie schließlich Teil Frankreichs wurde.
  3. 16. Jahrhundert: Im 16. Jahrhundert wurde die Citadelle de Saint-Tropez erbaut, um die Stadt vor Angriffen von Piraten und anderen Eindringlingen zu schützen. Diese Festung spielte eine wichtige Rolle in der Verteidigung der Küste.
  4. 19. und frühes 20. Jahrhundert: Im 19. Jahrhundert blieb Saint Tropez ein relativ unbekanntes Fischerdorf. Dies änderte sich Anfang des 20. Jahrhunderts, als Künstler wie Paul Signac von der Schönheit des Ortes angezogen wurden und sich dort niederließen. Ihre Werke zogen weitere Künstler und Schriftsteller an, was dazu beitrug, den Ruf von Saint Tropez als Zentrum der Kunst und Kultur zu festigen.
  5. Nach dem Zweiten Weltkrieg: In den 1950er und 1960er Jahren wurde Saint Tropez durch den Aufstieg des internationalen Jetsets und durch Filme, insbesondere durch “Und immer lockt das Weib” (1956) mit Brigitte Bardot, weltberühmt. Dies markierte den Beginn des modernen Ruhms von Saint Tropez als Urlaubsziel der Reichen und Berühmten.

Das Klima von St. Tropez

Klimadiagramm von St. Tropez
Klimadiagramm von St. Tropez

Das Klima von Saint Tropez ist mediterran, charakterisiert durch milde, feuchte Winter und heiße, trockene Sommer. Diese Klimazone ist bekannt für ihre klaren, sonnigen Tage und wird durch das Azorenhoch im Sommer und durch das Mittelmeertief im Winter beeinflusst. Hier sind einige spezifische Merkmale des Klimas in Saint Tropez:

  • Sommer: Die Sommermonate (Juni bis August) in Saint Tropez sind typischerweise warm bis heiß mit Durchschnittstemperaturen, die von etwa 21°C bis 30°C reichen können. Die Nächte sind angenehm warm. In dieser Zeit gibt es wenig Niederschlag, und die Sonne scheint häufig, was die Region zu einem beliebten Ziel für Strandurlauber macht.
  • Winter: Die Winter (Dezember bis Februar) sind mild mit Durchschnittstemperaturen, die selten unter 6°C fallen. Die Temperaturen am Tag liegen oft zwischen 10°C und 15°C. Während der Wintermonate kann es zu mehr Niederschlag kommen, allerdings sind Schneefälle in der Region sehr selten.
  • Frühling und Herbst: Diese Übergangszeiten sind besonders angenehm, mit moderaten Temperaturen und weniger Touristen. Im Frühling (März bis Mai) steigen die Temperaturen allmählich, und die Natur beginnt zu blühen. Der Herbst (September bis November) bringt angenehm warme Tage und kühler werdende Nächte, mit einem allmählichen Anstieg des Niederschlags gegen Ende der Saison.
  • Niederschlag: Der meiste Niederschlag fällt in den Monaten Oktober bis November und auch im Februar und März, während der Sommer größtenteils trocken bleibt.

PillerseeTal: das perfekte Reiseziel für Genuss, Entspannung und Erlebnis

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Eine glitzernde Wasserfläche, auf der sich die umgebenden Bergketten spiegeln – die Kulisse des PillerseeTals lässt jedem Betrachter das Herz aufgehen. Ankommen im PillerseeTal bedeutet, sich inmitten traumhafter Natur wiederzufinden und die Last des Alltags abzuschütteln. Das reizvolle Urlaubsziel befindet sich in den Kitzbüheler Alpen im österreichischen Bundesland Tirol.

Was ist das PillerseeTal?

Zu Beginn ein paar Fakten zum PillerseeTal: Das namensgebende Gewässer ist ein Gebirgssee auf 835 Metern Höhe in den Kalkalpen. Er erstreckt sich auf einer Länge von 1,6 Kilometern, ist bis zu 300 Meter breit und maximal 7 Meter tief. Als typischer Bergsee steigt seine Wassertemperatur auch im Hochsommer nicht über 20 Grad. Dennoch ist er ein beliebtes Badegewässer und erfreut zudem mit einem Wander- und Fahrradrundweg.

Umrahmt ist der langgezogen Pillersee von beeindruckenden Berglandschaften. Das sind im Osten die Loferer sowie die Leoganger Steinberge und im Westen der Kirchbergstock. Im Süden ist das Gewässer begrenzt vom zauberhaften Ort St. Ulrich am Pillersee. Gemeinsam mit den Gemeinden Fieberbrunn, Hochfilzen, St. Jakob in Haus und Waidring bildet er den Planungsverband PillerseeTal.

Das PillerseeTal im Sommer

Bank mit Aussicht im Pillerseetal
Bei einer kleiner Verschnaufpause vom Wandern die Aussicht im Pillerseetal genießen, Bild: Martin Erdniss / shutterstock

Die Aussicht von einem der umliegenden Berggipfel auf den See, der sich smaragdgrün durch das Tal zieht, ist pure Magie. Von Frühjahr bis Herbst ist das PillerseeTal ein beliebtes Ziel für Naturliebhaber und Outdoor-Sportler. Verschiedene Badestellen und Stege am See verführen zu einem Sprung ins erfrischende Nass oder zum Ausstrecken unter der Tiroler Sonne. Gelangt beim Toben im See oder beim Schwimmen Wasser in den Mund, ist das übrigens kein Problem: Das glasklare Gewässer zeichnet sich durch Trinkwasserqualität aus.

Neben Badevergnügen macht die großartige Berglandschaft Lust auf vielfältige Aktivitäten. Gut ausgeschilderte Wanderwege führen zu den schönsten Aussichtspunkten und bescheren unvergessliche Urlaubsmomente. Es sind mehr als 400 Kilometer Wanderrouten vom gemütlichen Spazierweg bis zum anspruchsvollen Klettersteig. Zur Stärkung laden entlang der Wege Almhütten und Jausenstationen zur Einkehr ein. Tipp: Auf einer interaktiven Karte können Urlauber sich über die verschiedenen Wandertouren informieren, deren GPS-Daten laden und Höhenprofile anschauen.

Wer sportliche Herausforderungen liebt, freut sich auf Bergerlebnisse beim Klettern. Sportkletterrouten und Kletterfelsen stehen für Abenteuer, Anstrengung und Adrenalin. Besonders die Steinplatte in Waidring gilt als beliebtes Kalkklettergebiet mit grandiosem Ausblick. In den Steinbergen gibt es Kletterpassagen für echte Profis. Familien und Anfänger hingegen haben viel Spaß in den Klettergärten und -parks.

Viele weitere Angebote warten im PillerseeTal auf Naturfreunde. So bieten Reiterhöfe die Möglichkeit zu Ausritten oder zu romantischen Kutschfahrten. Fans des kleinen weißen Balls freuen sich über mehrere Golfplätze. Weiter gibt es Routen für Radler und Mountainbiker sowie für Läufer und Trailrunner. Auch Angeln und Stand-Up-Paddling sind angesagt. Und wer von all den Aktivitäten müde ist, lässt sich gemütlich mit einer der drei Sommerbergbahnen in die Höhe schaukeln und genießt auf einer Sonnenterrasse den Ausblick bei einem kühlen Getränk.

Herrliches Schneevergnügen beim Winterurlaub in PillerseeTal

Etwa ab Ende November bis weit in den März hinein verwandeln sich die Kitzbüheler Alpen mit dem PillerseeTal in ein schneeglitzerndes Winterwunderland. Es ist eine der schneereichsten Regionen Tirols mit ausgezeichneten Pisten in den drei Skigebieten Steinplatte, Buchensteinwand und Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn. Sie überzeugen durch eine ausgezeichnete Infrastruktur mit Seilbahnen und Liften. Es gibt gemütliche Abfahrten für Anfänger, actionreiche Pisten sowie lange Genuss-Abfahrten mit herrlichen Ausblicken.

Langlauffreunde sind begeistert von dem rund 100 Kilometer langen Loipennetz. Wer statt auf Skiern lieber mit dem Schlitten unterwegs ist, freut sich über bis in den späten Abend beleuchtete Naturrodelbahnen. Immer beliebter ist auch das Winterwandern, wofür das PillerseeTal sehr gut präparierte Winterwanderwege bietet. Ein besonderes Erlebnis ist Lamatrekking durch das verschneite Fieberbrunn. Abgerundet wird das Schneevergnügen von Bergrestaurants und Skihütten, die mit Tiroler Gastlichkeit verwöhnen.

Urlaub mit Kindern im PillerseeTal

Für Familien ist das Gebiet ein traumhaftes Reiseziel. Kleine Skihelden haben viel Spaß in den Schnee-Kristall-Welten mit Pletzibär und Tatzi. Super sind auch Rodelvergnügen oder aktive Erlebnisse auf dem Biathlon-WM-Pfad in Hochfilzen. Ein Highlight zu jeder Jahreszeit ist ein Besuch im Triassic Park auf der Steinplatte in Waidring, einem interaktiven Freizeitpark mit Dinos, Aussichtsplattform und Tropfsteinhöhle.

In der warmen Jahreszeit sind Kids nicht nur begeistert von Berg- und Wasservergnügen, sondern auch von tollen Aktivitäten. Dafür lockt ein Hochseilgarten sowie der Abenteuerpark Timoks Wilde Welt in Fieberbrunn. Sollte das Wetter einmal nicht zum Draußen sein einladen, bietet sich eine Fahrt zur Indoor Spielehalle in Mühlau an. Kinderfreundliche Hotels mit Apartments und viel Platz zum Spielen runden das Urlaubsvergnügen für Familien im PillerseeTal ab.

Attraktionen und Sehenswürdigkeiten im PillerseeTal

Unterwegs sein in der wunderschönen Region bedeutet, tolle Ausflugsziele zu erkunden. Das bekannteste im PillerseeTal ist das Jakobskreuz auf dem Gipfel der Buchensteinwand. Seit 2014 bietet es mit rund 30 Metern Höhe als größtes begehbares Gipfelkreuz der Welt eine unvergleichliche Aussicht über die Bergwelt.

Interessant ist ein Ausflug ins Glockendorf Tirol in Waidring. Das Glockengießen blickt hier auf eine lange Tradition zurück. Ein Glockenerlebnisweg bietet auf anschauliche Weise Informatives, und beim Schaugießen staunen Besucher darüber, wie die imposanten Glocken seit jeher gefertigt wurden.

Auch als Ausgangsort für tolle Städtetrips eignet sich das PillerseeTal, etwa in den elegante Wintersportort Kitzbühel mit seinem mittelalterlichen Stadtkern. Ebenfalls sehr sehenswert sind das malerische Zell am See, Tirols Perle Kufstein oder die wunderschöne Mozartstadt Salzburg

Dachau entdecken – das hat die Kleinstadt zu bieten

Dachau hat weniger als 50.000 Einwohner und liegt nur einen Katzensprung von München entfernt. Wer die bayerische Landeshauptstadt schon immer besuchen wollte, sich aber ein bisschen mehr Ruhe wünscht, ist hier gut aufgehoben. Darüber hinaus bietet Dachau ebenfalls einige Sehenswürdigkeiten sowie ein Mahnmal aus der NS-Zeit.

Dachau und seine Sehenswürdigkeiten

Das kleine Städtchen Dachau ist vor allem für seine dunkle Geschichte bekannt. Es hat aber weitaus mehr zu bieten als das. Zum Beispiel lockt es mit einer urigen Altstadt und einem imposanten Schloss. Nicht zu vergessen ist die unmittelbare Nähe zu München. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gelangen Reisende innerhalb von einer guten Viertelstunde in die Münchener Innenstadt. Es kann also durchaus sinnvoll sein, sich in Dachau einzuquartieren. Aus der Münchener Vorstadt kann es schließlich genauso lange bis in die Stadtmitte dauern. Vor allem für Business-Reisende, die sich länger in der Gegend aufhalten, ist es sehr praktisch, sich ein Hotel in Dachau zu suchen und von dort aus in die bayerische Landeshauptstadt zu pendeln. Wer schon einmal hier ist, sollte sich auch unbedingt in der kleinen Stadt umsehen. Dort gibt es nämlich einiges zu sehen!

Durch die malerische Altstadt im Herzen Dachaus schlendern

Die gut erhaltene Dachauer Altstadt lädt zu einem entspannten Spaziergang zwischen zahlreichen historischen Häusern ein. Besonders sehenswert sind das alte Rathaus oder das kleine Zollhäuschen am Karlsberg, das von hellblauen Fensterläden und einer gelben Fassade geziert wird. Im Brauereigasthof Zieglerbräu können Besucher bayerische Speisen und leckeres Weizenbier genießen.

Auf den Spuren der Dachauer Künstlerkolonie

Kunstliebhaber sollten sich die Gemäldegalerie in der Altstadt nicht entgehen lassen. Sie bietet einen Einblick in das Wirken der Künstlerkolonie Dachau, die um 1900 in der Stadt aktiv war. Darüber hinaus können in wechselnden Ausstellungen Kunstwerke anderer europäischer Künstlerkolonien bewundert werden.

Aus dem Hofgarten des Dachauer Schlosses den Blick auf die Alpen genießen

Nicht nur in der Altstadt gibt es historische Gebäude zu entdecken. Sehr sehenswert ist auch das Dachauer Schloss. Es stammt aus dem Hochmittelalter und setzt sich aus vier großen Flügeln zusammen. Der Festsaal des Gebäudes ist aufgrund seiner Kassettendecke im Stil der Renaissance ein absolutes Highlight. Auch der weitläufige Hofgarten begeistert seine zahlreichen Besucher. Besonders spektakulär ist der Ausblick auf die Alpen. Wer möchte, kann es sich hier auf einer Bank gemütlich machen und den Panoramablick in aller Ruhe genießen.

Die KZ-Gedenkstätte in Dachau-Ost besuchen

Gedenkstätte des Konzentrationslagers in Dachau
Gedenkstätte des Konzentrationslagers in Dachau, Bild: Zack Frank / shutterstock

Das ehemalige Konzentrationslager Dachau sollte nicht unerwähnt bleiben. Die historische Stätte erzählt ein Stück Zeitgeschichte und dient zugleich als Mahnmal für die Gräueltaten der NS-Zeit sowie als Gedenkstätte für die zahlreichen Opfer. In der Dauerausstellung erfahren die Besucher mehr über das Schicksal der Häftlinge. Hinzu kommen verschiedene Sonderausstellungen mit wechselnden Themen.

 

Aberdeen – die schottische Stadt mit ihren fünf bekanntesten Sehenswürdigkeiten

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Eine Tour nach Schottland spricht alle Menschen an. Egal, ob diese sich lieber in geschichtsträchtigen Städten oder in der grünen Natur aufhalten. Aberdeen verbindet dabei unterschiedliche Einflüsse und gilt somit als Stadt, in der sich jeder Gast wohlfühlt. Doch was macht den Ort eigentlich so besonders – und welche fünf Sehenswürdigkeiten sollte man unbedingt gesehen haben?

Allgemeines zur Stadt

Wer sich für eine Reise nach Aberdeen entscheidet, taucht damit tief in die schottische Geschichte ein. Bereits seit rund 8.000 Jahren ist der an den Flüssen Dee und Don gelegene Ort von Menschen bewohnt. Natürlich lässt sich von diesen frühen Spuren der Zivilisation heute nur noch wenig finden – dennoch kann der Wandel der Epochen an unterschiedlichen Gebäuden der Stadt abgelesen werden, die bis in die Mitte des 16. Jahrhunderts reichen. Auch die Zeiten unter dem Einfluss der englischen Krone haben ihre Spuren hinterlassen: Vor allem in Bildung und Kultur gehörte Aberdeen schon im Mittelalter zu den prägenden Metropolen des europäischen Kontinents.

Aberdeen als touristisches Highlight

Der kaum 250.000 Einwohner fassende Ort hat sich daher nicht zu Unrecht als Höhepunkt für die Touristen etabliert. Egal, ob es sich dabei um einen über mehrere Wochen erstreckten Urlaub oder einen Tagestrip handelt: Aberdeen verfügt über einen eigenen Flughafen, kann ebenso aber über den Bahnhof aus nahezu allen europäischen Nationen angesteuert werden. Besonders günstig gestalten sich die kurzen Distanzen, die zu Ausflügen in die anderen schottischen Großstädte wie Edinburgh oder Glasgow einladen: Nur wenige Stunden im Zug oder im Flugzeug sind dafür erforderlich. Das modern ausgebaute Straßennetz Aberdeens erlaubt Fahrten in das nahe Umland und die dortige Natur.

Eine Stadt mit vielen Gesichtern

Die vom Fischfang und dem Schiffbau lebende Stadt, die den Wandel hin zum europäischen Mittelpunkt der Papier- und Textilindustrie gemeistert hat, überzeugt mit ihrem historischen Stadtkern. Hier, wo das im Jahre 1545 erbaute Provost Skene’s House steht und wo die Silhouette der St Machar’s Cathedral aus großer Entfernung zu sehen ist, soll die Sängerin Annie Lennox zu vielen ihrer Songs inspiriert worden sein. Und wem es zur touristischen Hauptsaison zwischen Frühling und Herbst in den engen Gassen doch einmal zu voll wird, der kann sich neben dem Hafen oder den zahlreichen Parks in einer der nachfolgend genannten fünf Sehenswürdigkeiten vergnügen.

1. Das Aberdeen Maritime Museum

Über viele Jahrtausende wohnten die Menschen Aberdeens nicht nur nahe am Meer – vielmehr lebten sie auch von allem, was das Wasser ihnen gab. Mehr noch: Hier wurden Routen zu anderen Inseln und Kontinenten angelegt, die schon im Mittelalter für einen regen Handel sorgten und die damit den Reichtum der Stadt begründeten. Doch das Meer war stets ebenso ein Schauplatz für Eroberungsfeldzüge und erbitterte Kriege – etwa gegen die englische Krone. Was sich auf und um Wasser abspielte, ist eindrucksvoll im Aberdeen Maritime Museum zusammengetragen worden. Wer die Stadt kennenlernen möchte, sollte hier einmal vorbeischauen.

Öffnungszeiten:

Montag 10:00 17:00
Dienstag 10:00 17:00
Mittwoch 10:00 17:00
Donnerstag 10:00 17:00
Freitag 10:00 17:00
Samstag 10:00 17:00
Sonntag 11:00 16:00

Hinweis: Die Öffnungszeiten können sich täglich ändern (Stand Februar 2024)

2. Old Aberdeen

Die Altstadt Aberdeens wurde vor rund 850 Jahren errichtet und konnte teilweise im Originalzustand bewahrt werden. Die mit Kopfsteinpflaster ausgelegten Gassen sind dicht bebaut: Die einst aus Holz gezimmerten Gebäude wurde im 16. und 17. Jahrhundert durch gemauerte Häuser ersetzt. Einige von ihnen sind heute bewohnt – andere können von Touristen betreten werden. Lokale Shops und Dienstleister bieten Speisen und Waren an, die sich an die Herstellung in früheren Zeiten orientieren. Trotz der langen Historie gilt Old Aberdeen jedoch als moderner und weltgewandter Treffpunkt, in dem sich eine vielseitige Kunst- und Kulturszene finden lässt.

3. St Machar’s Cathedral

St Machar's Cathedral in Aberdeen
St Machar’s Cathedral, Bild: douglasmack / shutterstock

Der schottische Freiheitskampf des Mittelalters trägt vor allem einen Namen: William Wallace. Er, der tapfer gegen die englische Krone kämpfte und letztlich verlor, ließ über der Sehnsucht nach Unabhängigkeit und Freiheit sogar sein Leben. Seine Arme und Beine wurden zur Abschreckung in alle Teile des englischen Reiches geschickt. Ein Arm von William Wallace soll sich Gerüchten zufolge in der St Machar’s Cathedral befinden und dort in eine Wand eingemauert sein. Der im 12. Jahrhundert errichtete Sandsteinbau gilt als eigentliches Wahrzeichen Aberdeens und erlaubt einen Einblick in die religiöse Prägung Schottlands, die vorwiegend von der presbyterianischen Kirche ausging.

4. Loch Ness

Zugegeben, zwischen Aberdeen und dem sagenumwobenen See Loch Ness liegen rund 150 Kilometer. Für einen Tagesausflug per Bahn oder Auto aber ein schnell erreichbares Ziel. Ob sich das angeblich im Gewässer wohnende Ungeheuer, bei dem es sich um eine große Schlange oder gar um einen Saurier handeln soll, aber wirklich den Besuchern zeigt, ist umstritten. Aus den letzten drei Jahrhunderten sind zumindest mehrere Sichtungen dokumentiert – und wer möchte nicht gerne dabei sein, wenn Nessie dann vielleicht doch einmal seinen Kopf aus dem Wasser streckt? Zumal sich die nahe Umgebung mit einer weitgehend unberührten Natur präsentiert, die selbst schon einen Ausflug wert ist.

5. Die Schlösser und Burgen von Aberdeenshire

Darüber hinaus lohnt es sich, die Stadt für einige Stunden zu verlassen und das nahe Umland zu erkunden. Denn hier stehen gleich mehrere Ruinen, die einst zu prächtigen Schlössern und Burgen gehörten – und die somit durchaus die Machtzentrale Aberdeens über viele Jahrhunderte darstellten. Mit Dunnottar Castle und Slains Castle seien die beiden wohl bekanntesten Bauwerke aus jener Epoche nur beispielhaft genannt. Geführte Touren zeigen den Besuchern dabei manches Detail und überzeugen mit spannenden Anekdoten aus einer Zeit, die eine nahezu magische Wirkung auf die heutigen Generationen auszuüben scheint. Auch das dürfte ein Grund für die große Beliebtheit Aberdeens sein.

Die vielen Facetten der Flughafensicherheit

Sicherheitsvorkehrungen bei Flügen sind ein Thema, das jeden ab und zu mal betrifft. Bei jeder Überprüfung scheint es neue Tricks zu geben, die die Sicherheitsmänner sich von einem vorführen lassen wollen. Berühmt berüchtigt ist der Rhein-Main-Flughafen bei Frankfurt mit Sicherheitsdiensten aus Frankfurt aber auch ab und zu einem Sicherheitsdienst für Mainz in der Verantwortung. Das wichtige Verkehrsdrehkreuz hat leider immer wieder hohe Wartezeiten bei der Sicherheitskontrolle. Eine Kombination, die Fluggäste auf die Palme bringt und für verpasste Flüge sorgt. Nicht nur aus diesem Grund ist die Sicherheitskontrolle immer wieder ein brisantes Thema.

Wie es früher war

Kaum einer kann sich noch erinnern wie entspannt der Weg durch die Sicherheitskontrollen im 20. Jahrhundert war. Damals wie heute sind private Sicherheitsdienst in die Sicherheitskontrolle involviert. So gab es die üblichen lokalen Variationen. Im Großen und Ganzen ging es aber schnell und problemlos vor sich. Man leerte seine Taschen und lief durch einen Metalldetektor. Die Flugtickets wurden erst am Flugzeug kontrolliert und auch Menschen, die nicht mitflogen, konnten bis zum Eingang des Fliegers mitkommen. Abschiede waren deutlich einfacher. Auch weniger Zeit wurde vor dem Flug benötigt. Heute kommt es schnell zu langen Schlangen vor der Sicherheitskontrolle und die Freude am Fliegen ist stark reduziert.

Wie es heute ist

In den letzten 20 Jahren sind immer wieder neue Sicherheitsregeln für das Handgepäck erdacht worden. Diese orientieren sich an den Ideen der Terroristen, die von den Geheimdiensten aufgedeckt werden. So führte der Versuch eines Bombenattentats mit Sprengstoff in den Schuhen zu einer Untersuchung der Schuhe vor dem Eintritt ins Flugzeug. Der Versuch mit Wasserstoffperoxid Sprengstoff zu erzeugen, führte zum Verbot größerer Wasserflaschen an Bord. Der Unterhosenbomber Umar Farouk Abdulmutallab hat mit seinem misslungenen Attentatsversuch zum Glück nicht zum Verbot von Unterwäsche geführt. Es wurden aber neue, sehr tiefgehende Prüftechniken eingeführt, die jede Unregelmäßigkeit unter der Kleidung entdecken sollen.

Kuriositäten bei den Sicherheitsregeln

Wer ein wenig Erfahrung mit dem Fliegen hat, der weiß sicher wie unsinnig manche der Regeln sind, die einen an der Sicherheitskontrolle erwarten. So sind Feuerzeuge generell verboten. Allerdings gibt es eine Ausnahme für Raucher. Wer also glaubwürdig behaupten kann, dass er raucht, der kann ein Feuerzeug mitnehmen. Dann muss er sein Feuerzeug am Körper tragen, um so einen Unfall zu vermeiden. Hier hat wohl die Tabak-Lobby etwas Einfluss genommen, denn im Flugzeug ist das Rauchen verboten. Das Feuerzeug soll gleich nach dem Landen das Rauchen ermöglichen.

Neben Feuer sind auch scharfe Gegenstände im Flugzeug verboten. So sind Scheren mit einer Klingenlänge von mehr als 6 cm Länge verboten. Auch Schraubenzieher und Feilen sind nicht erlaubt. Deutlich weniger gefährlich als eine Schere scheint Wasser zu sein. Allerdings sind seit 2006 auch keine Wasserflaschen im Flieger erlaubt. Das brachte den Läden am Flugplatz und den Fluggesellschaften ein Plus an Umsatz, denn bei der trockenen Luft im Flughafen und besonders im Flugzeug wird jeder durstig. Mittlerweile sind die Regeln für die Mitnahme von Flüssigkeiten wieder etwas gelockert worden und wer mit kleinen Kindern reist, der darf Wasserflaschen mitnehmen.

Eine sehr kuriose Eigenheit gibt es in Singapur. Hier kann man bei der Einreise verhaftet werden, wenn man obszöne Bilder mit sich trägt. Was genau das bedeutet, dass liegt in dem Ermessen der Behörden. Da heute jeder mit einem Mobiltelefon reist, kann es selbst ohne eignes Wissen geschehen, dass man Bilder auf seine mobilen Rechner gespeichert hat, die einen in Schwierigkeiten bringen können. Bei der Einreisekontrolle wird zum Glück nicht standardmäßig das Mobiltelefon kontrolliert. Sonst wäre die Zahl der Verhaftungen am Flughafen sicher enorm.

Das Klappmesser im Handgepäck und andere Missgeschicke

Wer auf eine Reise geht, der sollte sein Gepäck sorgfältig überprüfen. Wenn ein verbotener Gegenstand im Handgepäck entdeckt wird, dann ist das nicht immer ein Kavaliersdelikt. Besonders schwer kann es wiegen, wenn die Sicherheitsüberprüfung bei einem Flug nicht sorgfältig war und man, ohne es zu wissen ein verbotenes Gepäckstück mit sich führt. In Deutschland wird gerne das Gepäck von Passagieren von Langstreckenflügen noch einmal beim Umsteigen überprüft. Hier kann es dann dazu kommen, dass ein etwas zu langes Messer gefunden wird, dass den Sicherheitsleuten, zum Beispiel in Nairobi, entgangen ist. Nun steht man dann von einer Anklage des Transportes von verbotenen Materialien.

Noch schlimmer kann es enden, wenn man, ohne es zu wissen, als Drogenschmuggler verwendet wird. Aus diesem Grund sollte niemand Gepäck mitnehmen, dessen Inhalt er nicht kennt. Manche Länder haben sehr drakonische Strafen. In Singapur kann einen schnell die Todesstrafe erwarten, wenn man mit Drogen im Gepäck erwischt wird. Dabei hilft es nicht viel, dass man behauptet man wüsste nicht, wie einem diese Drogen ins Gepäck gekommen sind.

Viel Luft nach oben

Die Sicherheitskontrolle am Flughafen ist zu einer unangenehmen Übung geworden. Ein guter Sicherheitsdienst, der für angenehme Stimmung sorgt und mit Köpfchen Kontrollen durchführt, macht die Reise einfacher.

 

 

 

Isle of Skye: Mystische Insel mit schroffen Felsen

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Die Isle of Skye ist die größte und bekannteste Insel der Inneren Hebriden. Sie liegt auf der Westseite Schottlands und ist seit 1995 über die Skye Bridge zu erreichen. Skye misst in der Breite maximal 40 Kilometer und ist rund 80 Kilometer lang.

Auf Skye verschmelzen Licht und Landschaft zu einer unvergesslichen Atmosphäre. Atemberaubende Highland-Panoramen, Burgen, Whisky-Destillerien und pittoreske Hafenorte entführen die Besucher in eine ganz eigene Inselwelt.

Im kleinen Hauptort Portree fallen die bunten Häuser am Hafen besonders ins Auge. Viele Ortsschilder der Insel sind auf Englisch und Gälisch geschrieben.

Immer wieder Wasser

Sligachan, Skye
Alte Brücke in Sligachan, Bild: YuriFineart / shutterstock

Die weit ins Inselinnere reichenden Meeresarme teilen Skye in viele Halbinseln. Die größten sind Duirinish, Waternish und Trotternish im Norden sowie in der südlichen Hälfte Minginish und Sleat.

Überhaupt spielt das Wasser in der Landschaft von Skye eine zentrale Rolle. Zahlreiche Lochs – so heißen Seen, Meeresbuchten oder Fjorde in Schottland – durchziehen die Insel. Sie sorgen je nach Witterung, Wolkenformation, Lichteinfall und Tageszeit für beeindruckende Postkartenmotive. Es lohnt sich, beim Reisen auf Skye eine gute Fotoausrüstung dabeizuhaben.

Wechselvolle Geschichte und historische Bauwerke

Kilt Rock Wasserfall, Skye
Der Kilt Rock Wasserfall, Bild: Lukassek / shutterstock

Die Insel ist schon seit der Mittelsteinzeit besiedelt. Die Brochs, runde Türme aus der Eisenzeit, sowie Steinkreise und weitere Zeugen der Vergangenheit erinnern eindrucksvoll an das frühere Inselleben.

Skye blickt auf eine turbulente Geschichte zurück. Immer wieder kam es zu Schlachten, Plünderungen und Verwüstungen. So herrschten ab dem 8. Jahrhundert die Wikinger auf Skye. Der Clan MacLeod hatte ab dem Jahr 1090 die Macht. Ungefähr im Jahr 1156 begann die Herrschaft des MacDonald-Clans.

Dunvegan Castle ist der Stammsitz des Clans MacLeod. Sowohl die Gärten als auch das Innere des Schlosses lohnen einen Besuch.

Armadale Castle im Süden der Insel ist der ehemalige Herrensitz des Clans MacDonald. Das Schloss ist teilweise verfallen. Die Gartenanlage mit ihren exotischen Pflanzen und das Museum of the Isles auf dem Schlossgelände sind sehenswerte Ausflugsziele.

Die Sligachan Bridge ist eine der berühmtesten Brücken in den Highlands. Sie stammt aus der Zeit um 1820 und liegt zwischen Portree und Broadford an der A87. Mit drei Bögen überspannt die alte Steinbrücke den Sligachan River. Die Black Cuillins dahinter bilden eine geheimnisvolle Bergkulisse.

Skye – Dramatische Naturlandschaften

Portree, Skye
Blick auf Portree, dem Hauptort der Insel, Bild: Nataliya Hora / shutterstock

Im Süden der Insel beeindrucken die mächtigen Cuillins mit ihren roten und scharfkantig-schwarzen Bergformationen. Viele Gipfel sind fast 1000 Meter hoch.

Auf den Halbinseln im Norden haben die Berge weichere und oft bizarre Formen. Beispiele sind die abgeflachten Gipfel der MacLeod’s Tables und die im Quiraing gelegenen Felsen The Needle und The Table.

Nur rund 10 Kilometer von Portree entfernt liegt der Old Man of Storr – eine markante, fast 50 Meter hohe Basaltsäule mit der Form eines Hinkelsteins. Der etwa 45-minütige Aufstieg vom Parkplatz wird mit einem fantastischen Ausblick über die Wasser- und Inselwelt belohnt.

Das Tal Fairy Glen bei Uig haben bestimmt Feen gestaltet – zumindest dachten das die Inselbewohner. Die bizarren Felsen und Hügel, Tümpel und Wasserfälle schaffen eine zauberhafte Atmosphäre.

Vor der Kulisse der Black Cuillins fließt nahe dem Loch Brittle kristallklares Wasser über Kaskaden in grünlich schimmernde Felsbecken. Ist dies der Badeplatz von Feen? Auf jeden Fall sind die Fairy Pools ein beliebtes Ziel für Wanderer.

Die Talisker Bay mit zweifarbigem Sandstrand, Klippen und Wasserfall sowie die Klippen von Neist Point im Westen der Insel bieten ebenfalls landschaftliche Reize im Überfluss.

Genuss auf Schottisch

Whisky gehört genauso zu Schottland wie Highlands, Dudelsack und Kilt – jener Wickelrock aus Wolle, den in Schottland die Männer tragen. Auf Skye brennen zwei Destillerien ihren Whisky. Sowohl die Talisker Distillery als auch die Torabhaig Distillery bieten Führungen und Verkostungen an.

Die Ales der Isle of Skye Brewing Company, Gin der Isle of Skye Distillers und Seesalz der Isle of Skye Sea Salt Company sind weitere typische Insel-Produkte.

Im Bereich der Gastronomie hat sich Skye in den letzten Jahren enorm weiterentwickelt. Gute Restaurants gibt es nicht nur in Portree.

Skye – Reiche Tierwelt

Highland Cattle auf der Isle of Skye
Highland Cattle auf der Isle of Skye, Bild: Billy Millin / shutterstock

Skye bietet vielen Wildtieren eine Heimat. Dazu gehören Seeadler, Delfine, Wale und Rothirsche. Auf Bootsausflügen, geführten Erkundungstouren und Wanderungen ist die beeindruckende Fauna der Isle of Skye am besten zu entdecken.

  1. Rothirsch (Red Deer): Diese majestätischen Tiere sind auf der Isle of Skye recht verbreitet und können in den Bergen und Hügeln der Insel gesichtet werden.
  2. Seeadler (Sea Eagles): Die Isle of Skye ist bekannt für ihre Population an Seeadlern, einer der größten Greifvogelarten der Welt. Sie können oft entlang der Küstenlinie oder über den Bergen fliegen.
  3. Schottisches Hochlandrind (Highland Cattle): Diese robusten und behaarten Rinder sind ein Symbol der schottischen Landschaft und werden auch auf der Isle of Skye gezüchtet. Sie sind bekannt für ihre beeindruckenden Hörner und ihr dickes Fell, das sie vor den rauen Wetterbedingungen schützt.
  4. Raubvögel (Birds of Prey): Neben Seeadlern gibt es auf der Isle of Skye auch andere Raubvögel wie Wanderfalken, Bussarde und Eulen, die in den Felsen und Wäldern der Insel leben.
  5. Robben (Seals): An den Küstenlinien von Skye können häufig Robbenkolonien gesichtet werden, die sich auf den Felsen sonnen oder im Meer schwimmen.
  6. Schottische Wildkatze (Scottish Wildcat): Obwohl selten geworden, gibt es auf der Isle of Skye noch einige Populationen der schottischen Wildkatze, einer bedrohten Unterart der europäischen Wildkatze.
  7. Seevögel (Seabirds): Entlang der Küstenlinien der Insel können verschiedene Arten von Seevögeln wie Tordalken, Tölpeln und Lummen gesichtet werden, die oft auf den Klippen brüten.

Reisetipps auf Skye

  • Schafe sind die wahren Herren auf Skye. Sie bestimmen das Tempo aller Verkehrsteilnehmer, wenn die Herden gemütlich über die Straße flanieren. Dann hilft nur noch Geduld.
  • Skye ist ein Paradies zum Wandern und Klettern. Schroffe Felsen, sanfte Feenlandschaften, Wasserfälle und alte Kultstätten sorgen für unvergessliche Erlebnisse. Allerdings sind wetterfeste Kleidung und ein guter Orientierungssinn notwendig, um die Wandertouren genießen zu können.
  • Ob Dinosaurierspuren, Basaltsäulen oder beeindruckender Sternenhimmel – es gibt auf Skye unendlich viel zu entdecken.

Das Klima auf der Isle of Skye

Monat Durchschnittliche Höchsttemperatur (°C) Durchschnittliche Tiefsttemperatur (°C) Durchschnittliche Niederschlagsmenge (mm)
Januar 6 2 170
Februar 6 2 140
März 8 3 140
April 10 4 100
Mai 13 6 90
Juni 15 9 80
Juli 17 11 90
August 17 11 100
September 15 9 110
Oktober 12 6 140
November 9 4 160
Dezember 7 3 170

Die besten Schuhe für Reisen und Wanderungen

Wenn du eine Reise planst, sind zwei Dinge besonders entscheidend: die richtige Kleidung und das passende Schuhwerk. Vor allem Letzteres hat Bedeutung, da auf Reisen häufig viele Kilometer zu Fuß zurückgelegt werden. Trägt man dabei das falsche Schuhwerk, können Blasen und Druckstellen an den Füßen schmerzhafte Folgen sein.

Unsere Füße haben die wichtige Aufgabe, uns überallhin zu tragen. Achte darauf, dass du sie gut behandelst, um Beschwerden zu verhindern. In diesem Artikel erklären wir, worauf es beim Kauf und der Ausstattung des perfekt sitzenden Schuhwerks ankommt.

Das Wichtigste in Kürze: Was macht gutes Schuhwerk aus?

Auf dem Markt gibt es heute so viele verschiedene Schuhe, dass die Auswahl oft schwerfällt. Wenn du auf die folgenden Kriterien achtest, kann nichts schiefgehen:

  • atmungsaktive Materialien: Deine Füße müssen in den Schuhen genügend Luft zum “Atmen” haben. Wähle vorzugsweise ein leichtes Mesh-Gewebe, um das zu gewährleisten.
  • hochwertige Sohle: Eine qualitativ hochwertige Sohle zeichnet sich dadurch aus, dass sie stabil und gleichzeitig nachgiebig ist. So unterstützt sie die abrollende Bewegung deiner Füße optimal. Je nachdem, ob du lieber in der Stadt oder in der Natur unterwegs bist, solltest du auf unterschiedliche Merkmale der Sohle achten. So eignen sich federnde Sohlen besser für das Laufen auf festem Untergrund, wie zum Beispiel Asphalt oder Steine. Möchtest du stattdessen in die Berge, solltest du auf ein rutschfestes und stabiles Profil der Sohle achten.
  • geringes Gewicht: Vor allem dann, wenn es um eine Reise geht, solltest du bedenken, dass du die Schuhe auch transportieren musst. Dafür bieten sich leichte Modelle an, die du im Koffer oder Rucksack mitführen kannst.

Ein Tipp: Nicht nur die Schuhsohlen, sondern auch Einlegesohlen können das Laufen komfortabler machen. Qualitative Einlegesohlen findest du bei verschiedenen Anbietern im Internet.

Schuhe für die Reise: Darauf kommt es an

Auf das richtige Schuhwerk ist im Sinne der Fußgesundheit immer zu achten. Auf Reisen hat es noch einmal mehr Bedeutung. Nur dann, wenn deine Schuhe sowohl komfortabel als auch bequem sind, kannst du Entdeckungstouren und ausgiebige Wanderungen so richtig auskosten.

1. Richtige Größe

Es gibt viele Kriterien, auf die du beim Schuhkauf für die Reise achten solltest. Das Wichtigste ist jedoch die richtige Größe. Passt ein Schuh nicht richtig, wirst du darin keinen Halt finden und demzufolge nur schlecht gehen können. Als ideale Methode zur Größenbestimmung eignet sich die sogenannte Daumenprobe. So sollte vor deinem großen Zeh noch etwa eine daumenbreite Platz haben. Dieser Abstand wird auch als Zugabe bezeichnet. Beachtest du ihn nicht, stoßen deine Zehen an die Vorderkappe, was beim längeren Laufen sehr unangenehm sein kann.

Je nachdem, für welche Art von Schuhwerk du dich entscheidest, sind bestimmte Dinge für die Bestimmung der Größe zu beachten:

  • Ballerinas, Pumps oder Herren-Slipper: Diese Schuhe sind im Spannbereich ausgeschnitten, weshalb hier eine geringere Zugabe ausreicht. Andernfalls besteht die Gefahr, dass du nicht genug Halt darin findest.
  • Winterstiefel: Diese wirst du wahrscheinlich mit Einlegesohlen oder zumindest dicken Sohlen tragen, um dich vor der Kälte zu schützen. Bestenfalls nimmst du zum Anprobieren ein Paar Socken mit.

Bedenke außerdem, dass Schuhgrößen je nach Marke leicht bis stark variieren können. Bei vielen Menschen unterscheidet sich zudem die Größe vom rechten und linken Fuß. Deswegen ist es wichtig, dass du beim Probelaufen immer beide Schuhe anprobierst. Leichte Differenzen können leicht mit einer Einlegesohle aus Leder ausgeglichen werden.

Zur Überprüfung der richtigen Länge ist es wichtig, dass die Schuhe nicht nur im Sitzen anprobiert werden. Stehe auf und gehe ein wenig umher, damit dein gesamtes Gewicht auf den Füßen lastet. Nur so erhältst du einen realistischen Eindruck davon, wie sehr deine Füße innerhalb des Schuhs nach vorne geschoben werden. Stößt du hierbei mit den Zehen an die Vorderkappe der Schuhe, sind sie zu kurz. Mangelt es dir hingegen an Halt, solltest du eine Nummer kleiner wählen.

2. Bequemlichkeit

Auf Reisen entdecken wir für gewöhnlich neue Orte und Landschaften. Spaß machen und Entspannung bringen kann das nur mit einem bequemen Paar Schuhe, denn sie tragen dich zuverlässig durch Städte, Wälder und bergige Regionen. Wie bequem ein Schuh ist, wird maßgeblich durch die folgenden Faktoren bestimmt:

  • gute Passform
  • sehr gute Polsterung
  • angemessene Unterstützung deiner Füße

Schon bevor du den Urlaub antrittst, solltest du in deinen Schuhen laufen. Plane dafür noch keine langen Wanderungen, sondern trage die Schuhe zum Beispiel auf dem Weg zur Arbeit oder im Garten. So fällt dir schnell auf, wenn sie nicht richtig sitzen oder Druckstellen verursachen. Je nachdem, welche Aktivitäten du in deinem Urlaub geplant hast, kannst du entweder Sandalen, Sneakers oder leichte Wanderschuhe für deine Reise wählen.

3. Klima und Ort berücksichtigen

Eine wichtige Bedeutung für die Wahl der Urlaubsschuhe haben auch der Urlaubsort und die dort üblichen klimatischen Bedingungen. Besuchst du am liebsten kalte Regionen, in denen sich die Temperaturen unter dem Gefrierpunkt befinden, solltest du auf gepolsterte und wasserdichte Schuhe achten. In tropischen und warmen Urlaubsregionen eignen sich wiederum leichte und atmungsaktive Schuhe gut.

Auch das Gelände sollte nicht außer Acht gelassen werden. Während Wanderschuhe in Bergregionen am besten geeignet sind, bieten sich für Strandspaziergänge leichte Sneaker oder Sandalen an.

Schuhe richtig verstauen und pflegen

Zuletzt möchten wir dir noch Tipps zum Transport deiner Schuhe geben. Schließlich können Schuhe nur dann treue Dienste leisten, wenn man sie gut behandelt. Führe deine Schuhe am besten in einem atmungsaktiven Jutebeutel mit, um Staunässe zu vermeiden, wie sie oft in Plastikbeuteln auftritt.

Planst du eine längere Reise, solltest du deine Schuhe zuvor gut pflegen und Pflegeprodukte, wie beispielsweise Imprägnierspray, mitführen. Diese sorgen nicht nur dafür, dass deine Schuhe stets gut aussehen, sondern schützen sie auch vor Nässe und Staub. Zwischen deinen Wanderungen solltest du außerdem den groben Schmutz von den Schuhen entfernen und anschließend eine Schuhcreme auftragen.

Das Fazit: Nur mit dem richtigen Schuhwerk reisen!

Auf jeder Reise sind die Schuhe das A und O. Achte deswegen nicht nur auf die richtige Größe, sondern auch darauf, dass sie qualitativ hochwertig sind. Je nachdem, in welche Region du reisen möchtest und wie dort die klimatischen Bedingungen sind, solltest du dich entweder für leichtes oder robustes Schuhwerk entscheiden.

Eine besondere Rolle spielt die Sohle, denn sie bildet das Fundament eines jeden Schuhwerks. Daneben gibt es Einlegesohlen, die für besseren Halt sorgen und so zum Beispiel Fußproblemen vorbeugen können.

 

 

 

 

Digitale Begleiter: Reisezeit effektiv überbrücken

Reisen bedeutet oft lange Stunden des Wartens oder Unterwegsseins, die schnell zu einer Herausforderung für die Geduld werden können. Doch diese Zeit muss nicht ungenutzt verstreichen. Mit der richtigen Einstellung und einigen kreativen Ideen lässt sich jede Minute der Reisezeit bereichern.

Ob es darum geht, neue Fähigkeiten zu erlernen, sich zu entspannen oder einfach die Vorfreude auf das Ziel zu steigern – es gibt zahlreiche Möglichkeiten, diese scheinbar verlorenen Momente in wertvolle Erlebnisse zu verwandeln, ohne viel Ausrüstung mitzunehmen. Dieser Artikel zeigt, wie man mit einfachen Mitteln die Reisezeit effektiv überbrücken kann, ohne das Gewicht des Koffers zu überlasten.

Unterhaltung und Bildung

Lange Reisezeiten bieten die perfekte Gelegenheit, sich zu unterhalten und gleichzeitig etwas Neues zu lernen. Mit einer Vielzahl von Optionen zur Verfügung, kann jeder Moment genutzt werden, um den Geist zu bereichern und die Zeit wie im Flug vergehen zu lassen.

Lesen und Hörbücher

Bücher sind seit jeher treue Begleiter auf Reisen. Sie bieten eine Flucht aus der Realität und lassen die Zeit schneller vergehen. Für Reisen eignen sich E-Reader besonders gut, da sie zahlreiche Bücher enthalten können, ohne viel zu wiegen und Platz wegzunehmen.

Für diejenigen, die lieber zuhören, bieten Hörbuch-Plattformen eine umfangreiche Bibliothek an Titeln, die jede Reise begleiten können. Von fesselnden Romanen bis hin zu lehrreichen Sachbüchern – Hörbücher sind eine hervorragende Möglichkeit, sich zu unterhalten und gleichzeitig Neues zu lernen.

Sprachen lernen

Eine Reise ist die perfekte Zeit, um eine neue Sprache zu lernen oder bestehende Sprachkenntnisse zu verbessern. Sprachlern-Apps bieten Kurse in vielen verschiedenen Sprachen an, die speziell dafür entwickelt wurden, in kurzen, leicht verdaulichen Lektionen Wissen zu vermitteln. Nutzen Sie die Zeit im Flugzeug oder Zug, um ein paar grundlegende Phrasen zu lernen oder Ihre Sprachkenntnisse zu vertiefen. Das lohnt sich insbesondere, wenn sie in dem Zielland angewendet werden können.

Podcasts und Musik

Podcasts sind eine ausgezeichnete Quelle für Unterhaltung und Bildung. Mit einer endlosen Auswahl an Themen – von Geschichte über Wissenschaft bis hin zu persönlicher Entwicklung – gibt es für jeden Geschmack etwas. Das Anhören von Podcasts kann nicht nur die Reisezeit verkürzen, sondern auch Ihren Horizont erweitern.

Musik hingegen bietet eine wunderbare Möglichkeit, sich zu entspannen und die Reise zu genießen. Erstellen Sie eine Playlist mit Ihren Lieblingssongs oder entdecken Sie neue Musik, die zu Ihrem Reiseziel passt.

Bildungsinhalte sind besonders praktisch, da sie nicht nur die Aufmerksamkeit fesseln, sondern auch Wissen vermitteln, von dem man später Gebrauch machen kann.

  • Als Beispiel für eine innovative Bildungsapp ermöglicht Yuno das Lernen im Alltag durch kurze Hörgeschichten und Quizzes. Diese App ist besonders geeignet für Reisende, die ihre Zeit nutzen möchten, um ihr Allgemeinwissen auf unterhaltsame Weise zu erweitern.

Die Kombination aus Unterhaltung und Bildung macht nicht nur die Reise angenehmer, sondern ermöglicht es Ihnen auch, Ihre Zeit produktiv zu nutzen.

Entspannung und Meditation

Reisen, besonders die mit langen Wartezeiten oder Flügen, können stressig sein. Die Nutzung dieser Zeit für Entspannung und Meditation kann jedoch nicht nur helfen, Stress abzubauen, sondern auch das allgemeine Wohlbefinden während der Reise verbessern.

Meditations-Apps

In den letzten Jahren haben Meditations-Apps an Popularität gewonnen, da sie Nutzern helfen, Achtsamkeit und Entspannung zu praktizieren, egal wo sie sind. Diese Apps bieten geführte Meditationen, die speziell darauf ausgerichtet sind, Reisenden zu helfen, Ruhe zu finden, Angst zu reduzieren und einen erholsamen Schlaf zu fördern.

Entspannende Spiele

Nicht jeder findet Entspannung in der Stille. Für manche kann das Spielen von leichten, entspannenden Spielen auf dem Smartphone oder Tablet eine willkommene Ablenkung sein. Es gibt zahlreiche Spiele, die so konzipiert sind, dass sie beruhigen und gleichzeitig unterhalten, ohne dabei den Stresslevel zu erhöhen. Puzzle-Spiele, einfache Strategie-Spiele oder Apps, die zum Zeichnen und Malen einladen, können eine friedliche Zuflucht bieten.

Achtsamkeitsübungen

Neben geführten Meditationen können auch Achtsamkeitsübungen eine effektive Methode sein, um sich während der Reise zu zentrieren und zu beruhigen. Viele Meditations-Apps bieten spezielle Module für Achtsamkeit an, die Techniken wie bewusstes Atmen, Körperwahrnehmung und Dankbarkeitsübungen umfassen. Diese Praktiken können helfen, den Moment zu genießen und die Reiseerfahrung insgesamt positiver zu gestalten.

Die Integration von Entspannung und Meditation in die Reisezeit kann einen signifikanten Unterschied im Umgang mit den Herausforderungen des Reisens machen.

Fazit

Die Reisezeit muss nicht als verlorene Zeit betrachtet werden. Sie bietet vielmehr eine Fülle von Möglichkeiten, sich zu unterhalten, zu lernen und zu entspannen. Ob durch das Vertiefen in Bücher und Hörbücher, das Erlernen neuer Sprachen, das Genießen von Podcasts und Musik oder durch Entspannungstechniken und Meditation – jede dieser Aktivitäten kann die Reise bereichern und gleichzeitig zur persönlichen Entwicklung beitragen.

Insbesondere Elektronikgeräte und Apps sind heute eine große Hilfe, da sie wenig Gewicht oder wertvollen Platz im Koffer wegnehmen. Indem wir diese Zeiten bewusst nutzen, verwandeln wir sie in wertvolle Momente der Bereicherung und des Wohlbefindens.

 

Urlaub im Themenhotel für eine Auszeit fernab vom typischen Hotelambiente

Mit unverwechselbaren Designkonzepten schaffen Themenhotels ein unvergessliches Urlaubserlebnis. Clevere Konzepte entführen Gäste in ein Paralleluniversum – liebevolle Details machen den besonderen Charme aus. Themenhotels katapultieren Gäste in vergangene Epochen, greifen Sci-Fi-Themen auf oder lassen Besucherinnen und Besucher in eine andere Kultur eintauchen. Die kreativen Konzepte überzeugen dabei nicht nur mit einem besonderen Design. Aktivitäten und Veranstaltungen sind exakt auf das Thema abgestimmt – für eine exzellente Customer Experience, die lange in Erinnerung bleibt.

Geheimtipps in Deutschland – kurios oder atmosphärisch

Wer einen unvergesslichen Aufenthalt in einem Themenhotel erleben möchte, muss gar nicht weit reisen. In Deutschland gibt es abwechslungsreiche Locations, die ein Garant für den besonderen Urlaub sind. Autofans kommen im V8-Hotel in Böblingen bei Stuttgart auf ihre Kosten. Jedes Zimmer besitzt ein individuelles Design. Oldtimer und Rennwagen wurden in das spannende Konzept integriert. Da sich die Location nahe der Motorworld Region Stuttgart befindet, können Gäste Freizeitaktivitäten passend zum Thema gestalten. Eine Übernachtung im Baumhaus ist ein besonderes Erlebnis für Kinder und Erwachsene. Das Tree Inn in Niedersachsen bietet luxuriöse Schlafmöglichkeiten in luftiger Höhe. Die charmanten Holzhäuser sind mit einer Fußbodenheizung, Klimaanlage, einer Minibar, gemütlichen Schlaf- und Sitzgelegenheiten, einem Whirlpool und einer Dachterrasse mit Lounge-Möbeln ausgestattet. Große Panoramafenster geben den Blick auf die Natur und das angrenzende Gehege mit von Hand aufgezogenen Grauwölfen frei. Die Iglu Lodge im Allgäu befindet sich auf 2.000 Höhenmetern und ist eine ausgefallene Eventlocation der Extraklasse. Stimmungsvolle Lichtkonzepte, eine hervorragende Isolierung und weiche Felle sorgen für Gemütlichkeit. Im Eishotel stehen für Gäste 2er- und 4er-Iglus, eine luxuriöse Iglu-Suite, Fass-Saunen und eine kunstvoll gestaltete Eisbar bereit. Fans von Miss Marple, Inspector Barnaby oder Sherlock Holmes fühlen sich im Krimihotel Hillesheim in der Eifel pudelwohl. Sämtliche Zimmer und Suiten sind bekannten Krimi-Koryphäen gewidmet.

Abwechslungsreiche Themenhotels in der Hauptstadt

Berlin bietet viele Optionen für Urlaubserlebnisse der besonderen Art. Im Ortsteil Friedrichshain befindet sich das Themenhotel Ostel. Das gesamte Interieur ist im Stil der DDR eingerichtet. Die Location befindet sich in einem Plattenbau, was Authentizität verleiht. Wer Nostalgie liebt, genießt im Ostel typisch ostdeutschen Charme im Stil der 80er-Jahre. Gäste sollten jedoch keinen Luxus erwarten, da das Hotel nicht mehr als einen Stern bieten kann – eben authentisch Ostdeutsch zu DDR-Zeiten. Hotel Provocateur Berlin entführt Gäste in die „Goldenen Zwanziger“. Die Einrichtung im luxuriösen Art-Déco-Stil begeistert mit samtüberzogenen Betten und Sesseln, eleganten Beleuchtungselementen und goldenen Armaturen im Bad. Eine atmosphärische Bar und ein gemütliches Restaurant runden das gelungene Gesamtkonzept ab. Wer Musik liebt, freut sich über eine Auszeit im nhow Musikhotel Berlin. Das Themenhotel der NH Hotelgruppe bringt futuristische Designelemente und Gestaltungselemente unterschiedlicher Epochen stimmig in Einklang. Die Eventlocation in Berlin-Friedrichshain mit Blick auf die Spree widmet sich mit wechselnden Kunstausstellungen und regelmäßigen Newcomer-Konzerten vollkommen dem Thema Kultur. Ein Spa, große Räume für Businessevents sowie private Veranstaltungen und zwei professionelle Musikaufnahmestudios gehören zum spannenden Konzept.

Mars-Themenhotel in Planung

Nördlich von Nürnberg, in Auerbach, soll bis 2026 das Themenhotel „Gate to Mars” entstehen. Das ehrgeizige Hotelprojekt widmet sich den Weiten des Weltalls und möchte Gästen eine besondere Erfahrung bieten. Auf einer Fläche von 60.000 Quadratmetern soll ein künstlicher Krater entstehen, auf dem das Hotel errichtet wird. Das Design soll das Gefühl vermitteln, sich in einer Weltraumstation auf dem Mars zu befinden. Betten als Schlafkapseln, ein Eingangsbereich mit Hyperloopröhren, eine besondere Geräuschkulisse, Lichteffekte und kulinarische Weltraum-Mahlzeiten schaffen die Grundlage für einen Erlebnisaufenthalt der besonderen Art. Das Hotel möchte als Infozentrum für Marsforschung wissenschaftliche Informationen bereitstellen. Eine Zusammenarbeit mit der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und internationalen Institutionen ist geplant. Im Mittelpunkt des Hotelkonzepts steht die Überlegung, wie das Leben auf dem Mars tatsächlich aussehen könnte. Das Budget für das Projekt liegt bei 30 Millionen Euro. Nach der Fertigstellung soll eine Übernachtung etwa 150 Euro kosten.

Spannende internationale Themenhotels

Das Arctic Hotel Kakslauttanen liegt inmitten der unberührten Natur im Norden Finnlands. Gäste übernachten in gläsernen Iglus, die den Blick auf den Sternenhimmel freigeben – das ist ideal, um Sterne und Polarlichter ohne störende Lichtverschmutzung zu beobachten. Das Swiss Chocolate Hotel in Zürich widmet sich komplett der süßen Schokoladenkultur. Das Thema wird im Gestaltungskonzept und mit Details wie einem Schokoladenbrunnen an der Rezeption aufgegriffen. Im Cappadocia Cave Resort in der Türkei übernachten Gäste in Höhlen oder komplett aus Stein bestehenden Suiten und Zimmern, die sich direkt an den Felshang der Umgebung schmiegen. Wer nach Tokyo reisen möchte, erlebt im Nine Hours Hotel in Kyoto ein futuristisches Schlafkapselkonzept.