In einer Welt, die sich zunehmend auf Mobilität und Nachhaltigkeit konzentriert, erfreuen sich winzige Häuser auf dem Wasser immer größerer Beliebtheit. Als Antwort auf den Wunsch nach einer flexiblen, umweltfreundlichen Lebensweise entsteht eine faszinierende Bewegung, bei der Menschen das Abenteuer des Lebens auf dem Wasser suchen. Dieser Artikel taucht ein in das einzigartige Konzept des nautischen Wohnens und zeigt, wie moderne Entdecker dazu inspiriert werden, ein Leben jenseits der traditionellen Grenzen zu führen.
Einzigartige Herausforderungen der Wassernutzung für Tiny Houses
Winzige Häuser auf dem Wasser stehen vor einzigartigen Herausforderungen, die über die herkömmlichen Anforderungen an Landhäuser hinausgehen. Von der schwimmenden Grundlage bis zur nachhaltigen Wasserversorgung müssen diese schwebenden Heime innovative Lösungen finden. Dabei spielen nicht nur Architektur und Technologie eine Rolle, sondern auch die Faszination, die von der Verbindung mit der umgebenden Wassernatur ausgeht.
Die schwimmende Basis erfordert nicht nur stabile Konstruktionen, sondern auch eine intelligente Platznutzung. Von klugen Raumaufteilungen bis hin zu multifunktionalen Möbeln müssen Tiny Houses auf dem Wasser den begrenzten Raum effizient nutzen. Solche Herausforderungen führen zu architektonischen Innovationen, die nicht nur funktional sind, sondern auch ästhetisch ansprechende schwimmende Oasen schaffen.
Nachhaltigkeit im maritimen Mikrokosmos
Tiny House auf dem Wasser, Bild: inrainbows / shutterstock
Tiny Houses auf dem Wasser sind nicht nur eine Antwort auf den Wunsch nach Mobilität, sondern auch auf die steigende Nachfrage nach nachhaltigem Wohnen. Von solarbetriebenen Energiesystemen bis hin zu umweltfreundlichen Baumaterialien stehen die Häuser im Einklang mit ihrer maritimen Umgebung. Dieses Gleichgewicht zwischen menschlichem Wohnen und der Natur schafft eine einzigartige Harmonie im maritimen Mikrokosmos.
Die Faszination des Lebens auf dem Wasser für moderne Entdecker
Die Anziehungskraft des Lebens auf dem Wasser geht über die praktischen Aspekte hinaus. Modernen Entdeckern bietet das nautische Wohnen die Freiheit des Reisens, ohne dabei auf den Komfort eines eigenen Zuhauses zu verzichten.
Die Nähe zur Natur und die Möglichkeit, an verschiedenen Orten Halt zu machen, machen das Leben auf dem Wasser zu einem Abenteuer, das den Horizont erweitert und den Geist befreit.
Tiny Houses auf dem Wasser als Ferienhäuser und Mietoptionen
Die steigende Beliebtheit von Tiny Houses auf dem Wasser erstreckt sich auch auf die Urlaubsgestaltung. Immer mehr Menschen suchen nach einzigartigen Reiseerlebnissen, und schwimmende Tiny Houses bieten genau das. Diese schwimmenden Ferienhäuser werden zu einzigartigen Destinationen, die nicht nur eine Unterkunft, sondern auch eine Reise in eine maritime Welt bieten.
Tiny Houses auf dem Wasser sind nicht nur architektonische Meisterwerke, sondern auch eine lebendige Manifestation des Wunsches nach einem flexiblen, nachhaltigen Lebensstil. Diese schwebenden Oasen bieten nicht nur innovative Lösungen für Herausforderungen, sondern auch eine Quelle der Inspiration für moderne Entdecker, die das Abenteuer des Lebens auf dem Wasser suchen.
Sardinien ist eine kleine Oase im Mittelmeer und gehört zu den drei größten Inseln Italiens. Nach Sizilien ist sie die zweitgrößte Insel des Landes und ist Heimat für rund 1,7 Millionen Menschen. Das ganze Jahr über zieht die Insel Urlauber an, die mit ihrem eigenen Charme und den liebenswerten Bewohnern punktet.
Das Urlaubsparadies ist vor allem bei Familien mit Kindern beliebt, da das Wasser knöcheltief und angenehm warm ist. Dabei hat Sardinien mehr zu bieten als die traumhaft weißen Strände und das smaragdgrüne Meerwasser. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten aus der Gründungszeit Italiens gilt es zu erkunden, die einen fantastischen Panoramablick auf das Mittelmeer anbieten.
Zweigrößte Insel im Mittelmeer: Sardinien ist nach Sizilien die zweitgrößte Insel im Mittelmeer.
Geschichte und Archäologie: Die Insel hat eine reiche Geschichte, die bis in die prähistorische Zeit zurückreicht. Berühmt sind die Nuraghen, rätselhafte steinerne Bauten aus der Bronzezeit.
Einzigartige Sprache: Auf Sardinien wird neben Italienisch auch Sardisch gesprochen, eine romanische Sprache mit starken Einflüssen aus dem Katalanischen, Spanischen und Arabischen.
Vielfältige Landschaften: Die Insel bietet eine Vielzahl von Landschaften, von beeindruckenden Bergketten über tiefe Wälder bis hin zu einigen der schönsten Strände Europas.
Reiche Flora und Fauna: Sardinien ist Heimat einer reichen Flora und Fauna, einschließlich seltener Arten wie dem sardischen Hirsch und dem Mönchsgeier.
Kulinarische Spezialitäten: Die sardische Küche ist bekannt für ihre Vielfalt und Qualität, insbesondere für Pecorino-Käse, Pane Carasau (Fladenbrot) und Porceddu (gegrilltes Spanferkel).
Traditionelle Musik und Tanz: Die Insel hat eine lebendige Tradition an Musik und Tanz, einschließlich des Tenores-Gesangs und des Ballu Tundu-Tanzes.
Blaue Zone: Sardinien ist eine der fünf “Blauen Zonen” der Welt, Regionen, in denen Menschen eine überdurchschnittlich hohe Lebenserwartung haben.
Künstlerisches Erbe: Die Insel hat ein reiches künstlerisches Erbe, das von prähistorischer Kunst bis hin zu moderner Malerei und Skulptur reicht.
Segel- und Wassersportparadies: Mit seinem klaren Wasser und günstigen Windbedingungen ist Sardinien ein beliebtes Ziel für Segler und Wassersportbegeisterte.
Wichtiges über Sardinien
Amtssprache: Italienisch
Einwohnerzahl: Stand 2021 etwa 1,6 Millionen
Flugdauer: Abhängig vom Startort; z.B. von Frankfurt ca. 2 Stunden
Geografie: Insel im Mittelmeer, zweitgrößte Insel im Mittelmeer, abwechslungsreiche Landschaft mit Bergen, Ebenen und Küsten
Hauptstadt: Cagliari
Staatsform: Autonome Region Italiens
Strom: 230 Volt, Steckertypen C und F
Währung: Euro (EUR)
Zeitzone: Mitteleuropäische Zeit (MEZ), Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ)
Telefonvorwahl: +39 (Italien), Vorwahl für Sardinien: 070, 078, 079
Anreise mit dem Auto: Über Fähre von Italien oder Frankreich; Hauptfährhäfen sind Olbia, Porto Torres, Golfo Aranci und Cagliari
Jährliche Touristen: Vor der COVID-19-Pandemie etwa 3 Millionen pro Jahr (variiert je nach Jahr und Quelle)
Preisgekrönte Strände und Küstenabschnitte der Insel
Porto Cervo, Bild: Balate Dorin / shutterstock
Sardinien ist berühmt für die große Vielfalt an Stränden. Sowohl im Norden als auch im Süden der Insel gibt es unzählige Strände, die ein karibisches Flair verströmen. Im Jahr 2007 wurde der Küstenabschnitt Cala Goloritze im Golfo di Orosei zum schönsten in Europa gewählt. Diesen abgeschiedenen Strand erreicht man nur mit einem Boot, was für erholsame Stunden zu zweit oder mit der Familie sorgt.
Einfach mal die Seele baumeln lassen und die Schönheit der Insel genießen: Das können Urlauber auch am Küstenabschnitt im Südwesten von Sardinien.
Die Costa Verde galt bis ins 19. Jahrhundert hinein als Bergbauland für Zink und Blei. Nach der Einstellung des Abbaus wurde das Gebiet sich selbst überlassen. Neben schönen Stränden punktet die Gegend bei kulturinteressierten Industrieliebhabern, die die stillgelegten Minenschächte besichtigen und fotografieren können.
Darüber hinaus ist Sardinien mit den höchsten Dünen Europas gesegnet. Über 2000 Kilometer Küstenabschnitte säumen die Insel, die mit prachtvollen Buchten und Felsen ein buntes Schauspiel fürs Auge liefern. Die meisten Strände sind mit feinem, goldgelbem Sand ausgestattet. Das macht das Baden so angenehm und sorgt für einen karibischen Look.
Der aktive Norden von Sardinien
La Maddalena, Bild: Alexandra Suslova / shutterstock
Der Norden Sardiniens ist vor allem bei Wassersportlern sehr beliebt. Kleine Buchten, lange Sandstrände und eine gute Wasserqualität sind ein echtes Paradies zum Schnorcheln, Tauchen oder Schwimmen. Die kleine Inselgruppe La Maddalena befindet sich nördlich Sardiniens und ist bei Seglern wie Tauchern sehr beliebt. Für Surfer eignet sich die Nordküste mit den Hotspots wie Palau oder Capo Testa. Im Hintergrund ragen Granitfelsen empor, die für einen einmaligen Panoramablick sorgen.
Der Leuchtturm von Capo Testa gilt als eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten der Insel. Von dort hat man einen fantastischen Blick auf die untergehende Sonne, die im Meer zu verschwinden scheint.
Im Nordosten reihen sich eindrucksvolle Gebirge mit Granitbergen der Gallura aneinander. Die Gebirgskette lädt zum Wandern und Spazieren ein und bietet eine außergewöhnliche Flora und Fauna an.
Costa Smeralda, Sardinien, Bild: Gabriele Maltinti / shutterstock
Wer auf der Suche nach etwas Glamour ist, sollte der Costa Smeralda im nordöstlichen Teil der Insel einen Besuch abstatten. Dort verbringen viele Stars und Sternchen ihren Urlaub in angesagten Clubs und Strandbars. Das Wasser des Küstenabschnitts ist smaragdgrün und liefert einen atemberaubenden Ausblick.
In der Hafenstadt Porto Torres sind noch heute zahlreiche romanische Überreste zu sehen. So ist z. B. die Basilica San Gavino als älteste Basilika Sardiniens zu nennen, die im Jahre 1065 v. Chr. erbaut worden ist. Die Brücke Ponte Romano gehört ebenfalls zum römischen Kulturerbe und führt über den Riu Mannu.
Die Küstenstadt Olbia ist eine der größten der Insel und gehört zu den wichtigsten archäologischen Stätten des Landes. Das städtische Museum zeigt die Landesgeschichte auf und stellt alte Kriegsschiffe zur Schau. Wer lieber einen gemütlichen Spaziergang unternehmen möchte, sollte dem nahe gelegenen Strand mit der gut ausgebauten Promenade mit Cafés und Bars einen Besuch abstatten. Die Stadt ist bei Touristen sehr beliebt. Für ruhigere Urlaubstage eignen sich die Städte Alghero oder Sassari. Diese Städte sind nicht so überlaufen und bieten eine besondere Atmosphäre mit ihren kopfsteingepflasterten Altstädten und Stadtmauern an.
Kulturelle Highlights im Süden von Sardinien
Cagliari, Bild: Roman Babakin / shutterstock
Der Süden Sardiniens ist ebenso mit karibischen Stränden gesegnet wie der Norden. Das Gebiet ist flacher als der Norden und besitzt lange Sandstrände, die nur wenige Touristen kennen.
Die Hauptstadt der Insel ist Cagliari: Dort lebt rund ein Drittel der hiesigen Bevölkerung. Die Großstadt hat einiges zu bieten und ist bei Einheimischen wie Touristen sehr beliebt. Neben Olbia ist sie der erste Anlaufpunkt für Urlauber, da sich in den beiden Städten ein eigener Flughafen befindet. Als besonderes Highlight ist das römische Amphitheater zu nennen, das bereits seit dem 2. Jahrhundert besteht. Viele Kirchen und gut gepflegte Parks säumen die Stadt. In der Altstadt befinden sich die Basilika und der Dom. Ein absolutes Muss ist die Besichtigung des Elefantenturms. Über dem Eingang des Turms ziert ein kleiner Elefant aus Marmor das Tor. Dieser und zwei weitere Türme galten bis ins 19. Jahrhundert hinein als militärische Wehrtürme.
Nicht weit entfernt können Wanderer zur alten Ruine des Acquafredda Schlosses gelangen. Der Wachturm von Nuraghe in Barumini oder die Su Nuraxi-Siedlung sind alte Reste der nuragischen Dörfer, die noch heute besichtigt werden können. Sie sind als UNESCO-Weltkulturerbe eingetragen und erzählen von längst vergangenen Tagen.
Ein besonderes Erlebnis bieten die Grotten des Bue Marino: Die Tropfsteinhöhle überzeugt mit ihren Stalagmiten und Stalaktiten und den farbenprächtigen Seen in der Grotte, die nur mit einem Boot zu erreichen sind.
Der Süden Sardiniens bietet also nicht nur traumhafte Strände, sondern vor allem kulturelle Sehenswürdigkeiten an.
Artenreiche Flora und Fauna erleben
Sardinien ist nicht nur bei Badeurlaubern beliebt, sondern auch bei Wanderern. Die Schönheit der Insel wird vor allem bei einem Spaziergang oder einer Wanderung durch die Berge entdeckt. Das milde Klima und die meist vorherrschende Trockenzeit sind ein Paradies für Flora und Fauna. Es gibt zahlreiche Naturschutzgebiete und -parks auf Sardinien, die die Wunder der Natur schützen sollen. Auf ausgewählten Wanderwegen können Urlauber und Einheimische Blumen und Gräser wie Lavendel oder Myrte riechen, während Mönchsgeier über den schattigen Wäldern der Korkeichen fliegen.
Cagliari, die Hauptstadt Sardiniens, Bild: Sean Pavone / shutterstock
Cagliari, die Hauptstadt im Süden der Insel zählt gut 150.000 der insgesamt 1,6 Millionen Einwohner Sardiniens. Das auffälligste Merkmal der Stadt stellt die große Kathedrale dar. Sie geht auf das Jahr 1217 zurück und wurde seitdem vielfach umgebaut. Dabei kamen sowohl unterschiedliche Anbauten hinzu als auch neue Architekturstile. Das Innere ist im Barockstil gehalten und bietet eine Vielzahl Kunstgegenstände, angefangen mit den farbenfrohen Deckenmalereien über die detailreichen Fresken bis hin zu einem wertvollen silbernen Tabernakel. Besondere Bekanntheit erlangten auch die pisantische Kanzel im Westschiff sowie die stark verzierte Krypta.
Kleiner, aber fast genauso bekannt ist die barocke Basilica di Nostra Signora di Bonaria. Und auch die Altstadt selbst ist sehr sehenswert, denn hier reiht sich ein historisches Gebäude an das andere. Darunter befinden sich der Platz „Bastione di Remy“, der als guter Aussichtspunkt gilt, sowie eine Reihe Türme in verschiedenen Baustilen.
Weitere Sehenswürdigkeiten um und in Cagliari sind unter anderem das antike Amphitheater, in dem auch heute noch zahlreiche Veranstaltungen stattfinden – schon aufgrund der Kulisse ein einmaliges Erlebnis für die Zuschauer. Ebenfalls einen Ausflug wert sind das wuchtige Castello di San Michele sowie der botanische Garten, eine liebevoll angelegte, grüne Oase in der Stadt.
Kultur und Geschichte
Alghero, Bild: Anibal Trejo / shutterstock
Als Besuchsziele ebenfalls sehr zu empfehlen sind die schönen Kleinstädte Sardiniens, die sich über die Insel verteilen. Zu den hübschesten gehört Alghero, ein kleiner Küstenort mit pittoresken Häusern, bunten Fensterläden und traumhaften Stränden. Besonderheiten sind auch das farbig gedeckte Dach der örtlichen Kathedrale und die Tatsache, dass überwiegend Spanisch gesprochen wird. Auch Bosa verfügt über ein außergewöhnlich schönes Stadtbild, geprägt von verwinkelten Gassen und authentischen Häusern. Sehenswert ist auch die historische Festungsanlage. Tipp: Wein probieren! Die Anbaugebiete liegen rund um die Stadt – lokaler wird es nicht. Olivenhaine und die letzten Gänsegeier der Insel finden sich in der Umgebung.
Weltweit einzigartig auf Sardinien ist die Bonnanaro-Kultur und die darauf aufbauende Nuraghen-Kultur, beginnend 2200 und endend 400 v. Chr.. Als ihre Überbleibsel finden sich zahlreiche Nuraghen, aus Steinen errichtete Türme unterschiedlicher Größe und Komplexität. Sie bestehen zumeist aus einem oder mehreren Rundbauten, wobei ihr Zweck umstritten ist. Die berühmteste und besonders große Nuraghe ist Su Nuraxi in der Nähe von Barumini. Zu den antiken Zeugnissen früherer Völker zählt auch die Ruinenstadt Tharros, die im Westen Sardiniens auf der Sinis-Halbinsel liegt. Die ältesten Bauwerke gehen wahrscheinlich bis auf das 13. Jahrhundert v. Chr. zurück, danach wurde die Stadt von verschiedenen Völkern genutzt. Unter den Überresten finden sich auch sehr komplexe Strukturen wie ein großer Hafen, Badeanstalten und Abwasserkanäle. Funde von Gold und Edelsteinen als auch Waren aus teilweise weit entfernten Ländern lassen auf einen Status als wichtige Handelsstadt schließen.
Sardiniens Natur kennenlernen
Spiaggia del Principe an der Smaragküste, Bild: Balate Dorin / shutterstock
Sardinien bietet unterschiedliche Naturräume – hauptsächlich die bekannte steppenartige Macchia, aber auch dichte Wälder und Gebirgszüge. Sie alle finden sich in mindestens einem der 33 Schutzgebiete, von denen vier den Status eines Nationalparks innehaben. Die Parks Asinara und La-Maddalena-Archipel liegen auf Inseln und lassen sich via Bootstour besuchen. Diese Ausflüge können in ausgewählten Gebieten auch zum Schwimmen und Schnorcheln genutzt werden.
Der Nationalpark Gennargentu liegt im namensgleichen Gebirge und zeichnet sich durch Wälder, Seen und spektakuläre Gipfel aus. Hier können lange Wanderungen unternommen und dabei unter anderem Adler und wilde Schafe beobachtet werden. Großartige Fels- und Küstenlandschaften für Wanderer, Badende und Kletterer gleichermaßen finden sich hingegen im Golfo di Orosei. Sanfter geht es an den Stränden der Costa Verde zu, an denen es sich zwischen feinsandigen Dünen, Pinienwäldchen und Wacholdergebüsch flanieren lässt. Doch auch wen es in die Berge zieht, der kann in Sardinien mehr als glücklich werden. Begehrte Wanderstrecken in beeindruckendem Panorama gibt es beispielsweise rund um den ehemaligen Vulkan Monte Arci, die Basaltebenen der Giara di Gesturi oder die Region des Monte dei Sette Fratelli. Letztere zeichnet sich besonders durch ihre wilden Gebirgsbäche und malerischen Eichenwälder aus.
Die Insel weist eine artenreiche und vielfältige Tierwelt auf, beispielsweise weiße Esel, sardische Hirsche, Wildkatzen und Schildkröten. Die zunehmend mehr auf schonenden Tourismus ausgerichtete Fremdenverkehrsindustrie erlaubt es Besuchern, diese kennenzulernen, ohne Schäden zu verursachen.
Sardinien verfügt über sehr viele Naturstrände, rund um die Insel verteilt. Zu den schönsten gehören beispielsweise die Bucht von Capriccioli oder Cava Spalmatore. Cala Luna und Cala Mariolu zählen zu den absoluten Schönheiten der Insel und bestechen mit Felsformationen, Höhlen und prächtiger Unterwasserwelt. Eine unvergessliche Sehenswürdigkeit ist die Neptungrotte mit zahlreichen Kalksteinformationen.
Die bekanntesten und größten Städte
Cagliari
Cagliari, die Hauptstadt Sardiniens, liegt an der Südküste der Insel. Diese lebendige Hafenstadt ist bekannt für ihre reiche Geschichte, die in der Altstadt Castello sichtbar wird, wo mittelalterliche Bauwerke, enge Gassen und Panoramaaussichten auf die Stadt und das Meer beeindrucken. Sehenswert sind auch die Kathedrale Santa Maria und das Archäologische Nationalmuseum. Der lange Sandstrand Poetto zieht sowohl Einheimische als auch Touristen an.
Sassari
Kathedrale San Nicola in Sassari, Bild: Gabriele Maltinti / shutterstock
Im Nordwesten Sardiniens liegt Sassari, die zweitgrößte Stadt der Insel. Sie ist bekannt für ihre gut erhaltene Altstadt mit beeindruckenden historischen Gebäuden wie der Kathedrale San Nicola und dem Palazzo Ducale. Sassari ist auch ein bedeutendes Bildungs- und Kulturzentrum mit der Universität Sassari und zahlreichen Museen. Die Stadt bietet eine Mischung aus traditionellem sardischen Flair und modernem Leben.
Quartu Sant’Elena
Quartu Sant’Elena, unweit von Cagliari an der südöstlichen Küste Sardiniens gelegen, ist bekannt für ihre Nähe zu einigen der schönsten Strände der Insel, einschließlich des Poetto-Strands. Die Stadt bietet historische Sehenswürdigkeiten wie die Basilika Sant’Elena Imperatrice und die Kirche San Pietro di Ponte. Quartu Sant’Elena ist ein idealer Ort für Strandliebhaber und bietet gleichzeitig Einblicke in das alltägliche Leben auf Sardinien.
Olbia
Olbia ist eine dynamische Stadt im Nordosten Sardiniens, die als Hauptzugangspunkt zur Costa Smeralda gilt. Der Hafen und Flughafen machen sie zu einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt. Olbia verbindet moderne Annehmlichkeiten mit historischen Sehenswürdigkeiten, darunter die Basilika San Simplicio und das Archäologische Museum. Die Stadt ist auch ein beliebter Ausgangspunkt für Ausflüge zu den prachtvollen Stränden und Luxusresorts der Costa Smeralda.
Porto Cervo
Porto Cervo in Sardinien, Bild: Andrew Mayovskyy / shutterstock
Porto Cervo ist ein luxuriöser Ferienort an der berühmten Costa Smeralda im Nordosten Sardiniens. Bekannt für seinen exklusiven Yachthafen, Designerboutiquen und High-End-Restaurants, ist Porto Cervo ein Treffpunkt der Reichen und Berühmten. Die Architektur des Ortes ist geprägt von mediterranen Einflüssen, und die umliegende Landschaft bietet atemberaubende Ausblicke auf das türkisfarbene Meer. Porto Cervo ist ein Symbol für Luxus und Glamour auf Sardinien.
Alghero
Alghero, an der Nordwestküste Sardiniens gelegen, ist bekannt für ihre katalanische Vergangenheit, die sich in der Architektur und Kultur der Stadt widerspiegelt. Die charmante Altstadt mit ihren Kopfsteinpflasterstraßen, gotischen Gebäuden und der imposanten Stadtmauer bietet ein malerisches Ambiente. Alghero ist auch ein beliebter Ort für Taucher und Naturliebhaber, dank des nahegelegenen Naturschutzgebiets Capo Caccia und der berühmten Neptungrotte. Die Küstenstadt vereint historische Schönheit mit natürlicher Pracht.
Feiertage und Feste auf Sardinien
Auf Sardinien, wie im Rest von Italien, werden verschiedene nationale und lokale Feiertage gefeiert. Zu den wichtigsten nationalen Feiertagen gehören:
Neujahr (Capodanno): 1. Januar
Heilige Drei Könige (Epifania): 6. Januar
Ostermontag (Pasquetta): Datum variiert
Tag der Befreiung (Festa della Liberazione): 25. April
Tag der Arbeit (Festa dei Lavoratori): 1. Mai
Fronleichnam (Corpus Domini): Datum variiert
Tag der Republik (Festa della Repubblica): 2. Juni
Mariä Himmelfahrt (Ferragosto oder Assunzione): 15. August
Allerheiligen (Ognissanti): 1. November
Mariä Empfängnis (Immacolata Concezione): 8. Dezember
Weihnachten (Natale): 25. Dezember
Stefanstag (Santo Stefano): 26. Dezember
Zusätzlich zu diesen nationalen Feiertagen gibt es auf Sardinien auch lokale Feiertage und Feste, die oft mit traditionellen Prozessionen, Festen und anderen kulturellen Veranstaltungen verbunden sind. Einige der bemerkenswerten lokalen Feste sind:
Sa Sartiglia in Oristano: Ein mittelalterliches Reitturnier, das im Februar stattfindet.
Sant’Efisio in Cagliari: Eine der größten und ältesten religiösen Prozessionen Italiens, die jedes Jahr am 1. Mai beginnt.
Cavalcata Sarda in Sassari: Eine traditionelle Parade mit Trachten, Musik und Reitershows, die im Mai stattfindet.
Ardia di San Costantino in Sedilo: Ein Pferderennen zu Ehren von San Costantino, das im Juli stattfindet.
Diese Feste sind ein wichtiger Bestandteil der sardischen Kultur und bieten Einblicke in die reiche Tradition und das kulturelle Erbe der Insel.
Das Klima von Sardinien
Monat
Durchschnittstemperatur (°C)
Regentage
Niederschlag (mm)
Januar
10
6
49
Februar
11
5
56
März
12
6
46
April
14
6
50
Mai
18
4
34
Juni
22
2
16
Juli
25
1
5
August
25
2
18
September
22
4
40
Oktober
18
6
67
November
14
6
89
Dezember
11
6
73
Der Urlaub nach Sardinien ist gebucht – Was muss ich beachten?
Benötige ich Impfungen für Sardinien?
Spezielle Impfungen sind für Sardinien nicht erforderlich. Es wird jedoch empfohlen, die Standardimpfungen gemäß des Impfkalenders des Robert Koch-Instituts aktuell zu halten.
Wie lange dauert der Flug aus Deutschland nach Sardinien?
Die Flugdauer von Deutschland nach Sardinien variiert je nach Abflugort und Zielort auf Sardinien. Direktflüge dauern in der Regel zwischen 1,5 und 2,5 Stunden.
Welchen Pass benötige ich für die Einreise nach Sardinien?
Sardinien ist Teil von Italien und somit der Europäischen Union. Für EU-Bürger genügt ein gültiger Personalausweis oder Reisepass. Für Nicht-EU-Bürger gelten die allgemeinen Einreisebestimmungen für Italien.
Gibt es Vorgaben für den Zoll in Sardinien?
Da Sardinien zur EU gehört, gelten innerhalb der EU die üblichen Zollbestimmungen. Für Reisende aus Nicht-EU-Ländern gelten die EU-Einfuhrbestimmungen.
Mit welchen Zahlungsmitteln kann ich in Sardinien zahlen?
In Sardinien kann mit Euro bezahlt werden. Kreditkarten werden in den meisten Hotels, Restaurants und Geschäften akzeptiert. Es ist jedoch ratsam, auch Bargeld dabei zu haben, besonders in kleineren Orten oder bei kleineren Einkäufen.
Wie viel Trinkgeld gibt man in Italien?
In Italien ist es üblich, in Restaurants 5-10% Trinkgeld zu geben, sofern der Service zufriedenstellend war. In Bars oder für kleinere Dienstleistungen ist das Aufrunden der Rechnung ausreichend.
Was kosten übliche Lebensmittel auf Sardinien?
Die Preise für Lebensmittel können je nach Ort und Geschäft variieren. Im Allgemeinen sind Lebensmittel in Supermärkten günstiger als in touristischen Gebieten. Frisches Obst, Gemüse, Brot und lokale Produkte wie Käse und Wein sind oft preiswert. In Restaurants variieren die Preise je nach Lage und Art des Restaurants.
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Kaum eine Nordseeinsel ist so abwechslungsreich und für jeden Urlaubertyp geeignet wie westfriesische Insel Terschelling in der Niederlande. Ob Kitesurfer, Strandwanderer, Vogelkundler, Radfahrer oder Partygänger – auf Terschelling fühlt sich jeder wohl. Auf knapp 29 Kilometern Länge und 4,5 Kilometern Breite verteilt sich ein vielfältiges Landschaftsbild: Ausgedehnte Strände, hohe Dünengürtel, Polderebenen, Wälder und Sümpfe, in denen sich eine bemerkenswerte Varietät an Vögeln und Schmetterlingen tummelt.
Die Anreise beginnt im Fährhafen Harlingen, das Auto darf mit, muss aber nicht. In Harlingen steht ausreichend Langzeitparkraum zur Verfügung. Eilige benutzen die Schnellfähre (allerdings ohne Auto), die Terschelling in 45 Minuten erreicht. Urlaub von Anfang an ist die Anreise mit der großen Autofähre, die für die Überfahrt 120 Minuten benötigt. Unvergleichlich, wenn sich die behäbige Autofähre vorsichtig in Schlangenlinien durch die Fahrrinne des Wattenmeeres tastet, während Sie vom Deck aus mit einem Fernglas die sich auf glitzernden Sandbänken in der Sonne rekelnden Seehunde beobachten.
Der erste Eindruck – Ankunft in West-Terschelling
Ankunft in Terschelling, Bild: maloff / shutterstock
Auf der Insel angekommen, befinden Sie sich in West-Terschelling, einer der beiden lebhaftesten Inselortschaften. Angesichts 70 Kilometern ausgebauter Radwege ist das praktischste Verkehrsmittel das Fahrrad. Gleich gegenüber dem Fähranleger können Sie eines mieten und Ihre Unterkunft stilecht niederländisch ansteuern. Ihr Gepäck bringt Ihr Vermieter mit dem Auto hin. West-Terschelling bietet viele Unterkünfte, Restaurants, Cafés und Läden in belebten Einkaufsstraßen sowie einen Jachthafen. Darüber hinaus stehen ein Hallenbad und eine Tennishalle zur Verfügung. Das Zentrum für Natur und Landschaft beherbergt ein Naturmuseum und ein Meeresaquarium. Überragt wird der Ort von dem weithin sichtbaren Leuchtturm „De Brandaris“, der leider nicht bestiegen werden darf. Die Auswahl an Unterkünften ist in West-Terschelling am größten. Außerhalb des Dorfes gibt es einige Campingplätze.
Terschellings Dörfer stellen sich vor
In der Mitte der Insel hat sich das Dorf Midsland einen Namen als Partylocation gemacht. Für das nötige Outfit sorgen ausreichend Geschäfte. Cafés, Kneipen, bezahlbare Essgelegenheiten und Nachtklubs sind auf das jüngere Publikum zugeschnitten, das insbesondere in den Sommerferien zum Feiern auf die Insel kommt.
Je weiter man nach Osten kommt, desto ruhiger werden die Dörfer. Formerum ist ein ruhiger, familienfreundlicher Ferienort. Hier steht die einzige Windmühle Terschellings. Im Wrackmuseum können aus Schiffswracks geborgene Gegenstände aus der Zeit von 1650 bis heute besichtigt werden.
In Hoorn befriedigt eine kleine Einkaufsstraße den täglichen und touristischen Bedarf. Sehenswert ist die „Sint Janskerk“, eine Kirche aus dem 13. Jahrhundert. In einem kleinen Museum unterhalb des Turmes sind Münzen und andere Gegenstände ausgestellt, die bei Restaurierungsarbeiten im Boden gefunden wurden. Das Landwirtschaftsmuseum mit angeschlossenem Kinderbauernhof ist ein von Familien mit Kindern gerne angesteuertes Ausflugsziel.
Oosterend ist das östlichste Dorf der Insel und Ausgangspunkt für Ausflüge in das Naturschutzgebiet „De Boschplaat“. Die Boschplaat ist 10 Kilometer lang und 5 Kilometer breit. Hier brüten ungefähr 65 Vogelarten, unter anderem die Kleine Mantelmöwe, die Silbermöwe und der Löffler. Hierdurch ist das Naturreservat während der Brutsaison zwischen dem 15. März und 15. August für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Jedoch führt ein schmaler Sandweg auf der Dünenkuppe entlang des Brutgebietes, der ganzjährig geöffnet ist.
Der Nordseestrand – das Kapital Terschellings
Viele Urlauber kommen wegen des Strandes nach Terschelling. Auf 30 Kilometern Strand findet jeder sein Plätzchen für sich. Bei West-Terschelling herrscht noch lebhaftes Treiben, zwischen Formerum und Oosterend hat man den Strand fast ganz für sich allein. Entlang des Strandes befinden sich mehrere Strandpavillons. Hier besteht die Möglichkeit, etwas zu essen oder zu trinken sowie Sonnenschirme und Liegen zu mieten.
Ein Geheimtipp ist der Strandpavillon „Heartbreak Hotel“, der in Oosterend – in unmittelbarer Nähe zur „Boschplaat“ – der östlichste Strandpavillon der Insel ist. Ganz im Stile der 50er- und 60er-Jahre eingerichtet, erklingen hier die unvergessenen Hits von Elvis Presley, Chuck Berry oder Johnny Cash aus den Lautsprecherboxen. Teilweise sind die Strandpavillons sogar im Winter geöffnet – ein fantastisches Erlebnis, nach einer stürmischen Strandwanderung auf ein warmes Getränk mit Meerblick einzukehren. Durch die Weite des Strandes ist für jeden die Ausübung seines Strandsportes möglich: Schwimmen, Surfen, Kiten, Strandsegeln, Strandausritte, Lenkdrachen fliegen lassen.
Auf Terschelling wird es nie langweilig
Blick auf Terschelling, Bild: T.W. van Urk / shutterstock
Auch abseits des Strandes kommt jeder auf seine Kosten. Neben Radfahren ist Wandern die beste Möglichkeit, die Natur zu entdecken. Es gibt 250 Kilometer Wanderwege, die die Insel durchkreuzen. Auch eine Wattwanderung gehört zu den Optionen, die jedoch nicht ohne ortskundige Führung gemacht werden sollte.
Jedes Jahr im Juni herrscht auf Terschelling für 10 Tage Ausnahmezustand. Das berühmte „Oerol“-Festival zieht mit seinen Theater- und Musikdarbietungen Tausende Besucher auf die Insel. Wer zu diesem Zeitpunkt die Insel besuchen möchte, sollte frühzeitig seine Unterkunft buchen, da sämtliche Unterkünfte lange im Voraus ausgebucht sind.
Rot, rund und gesund – die Cranberry
Ein Markenzeichen der Insel sind die Cranberrys, eine ursprünglich in Nordamerika beheimatete Moosbeere, die nach Schiffsunglücken auf der Insel angespült wurde und sich wild vermehrt hat. Schnell wurde der gesundheitsfördernde Effekt der Cranberrys entdeckt und vermarktet. Cranberrys werden als Saft, als Gelee oder Marmelade sowie als Wein oder Likör zum Kauf angeboten.
Reiseinformationen für einen Urlaub auf Terschelling
1. Allgemeine Informationen
Lage: In der Nordsee, Teil der westfriesischen Inseln, Provinz Friesland.
Fläche: Ca. 88 km².
Einwohnerzahl: Etwa 5.000.
Sprache: Niederländisch und Westfriesisch. Viele Einheimische sprechen Englisch und oft auch Deutsch.
Währung: Euro (EUR).
Zeitzone: Mitteleuropäische Zeit (MEZ), im Sommer MESZ.
2. Anreise
Fähre:
Die Insel ist per Fähre von Harlingen aus erreichbar. Es gibt zwei Arten von Fähren:
Regelfähre: Dauert ca. 2 Stunden.
Schnellfähre (Watertaxi): Dauert ca. 45 Minuten.
Harlingen: Gut erreichbar mit dem Auto, Zug oder Bus. Parkmöglichkeiten für Fahrzeuge sind in Harlingen vorhanden, da Autos auf Terschelling meist nicht notwendig sind.
Flughäfen: Der nächstgelegene Flughafen ist Amsterdam Schiphol. Von dort aus gelangt man mit dem Zug nach Harlingen.
3. Beste Reisezeit
Sommer (Mai bis September): Ideal für Strand- und Outdoor-Aktivitäten.
Winter: Ruhiger, aber perfekt für Wanderungen und Ruhe suchende Reisende.
Veranstaltungen:
Oerol Festival (Juni): Ein berühmtes Theater- und Kunstfestival, das die gesamte Insel in eine große Bühne verwandelt.
Horizontoer (August): Musik- und Segelfestival.
4. Transport auf der Insel
Fahrrad: Fahrräder sind das Hauptfortbewegungsmittel auf Terschelling. Zahlreiche Fahrradverleihe stehen zur Verfügung.
Öffentlicher Nahverkehr: Busse verbinden die wichtigsten Dörfer.
Auto: Mit Genehmigung kann man Autos auf die Insel mitnehmen, jedoch ist dies oft nicht nötig.
5. Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten
Strände:
Kilometerlange, breite Sandstrände, ideal zum Sonnenbaden, Wandern oder Wassersport.
Nationalpark De Boschplaat: Ein UNESCO-Biosphärenreservat mit einer einzigartigen Flora und Fauna. Perfekt für Vogelbeobachtung und Wanderungen.
Dörfer:
West-Terschelling: Hauptort mit dem markanten Leuchtturm Brandaris (ältester Leuchtturm der Niederlande).
Oosterend: Ruhiger Ort in der Nähe von De Boschplaat.
Midsland: Charmantes Dorf mit Geschäften und Restaurants.
Wattwandern: Geführte Wanderungen durchs Wattenmeer, ein einzigartiges Erlebnis.
Wassersport: Kitesurfen, Segeln und Stand-up-Paddling sind beliebte Aktivitäten.
6. Unterkünfte
Campingplätze: Von einfachen Plätzen bis hin zu komfortablen Glamping-Angeboten.
Hotels und Pensionen: Besonders in West-Terschelling und Midsland gibt es viele Optionen.
Ferienhäuser: Ideal für Familien oder längere Aufenthalte.
Besondere Unterkünfte: Schlafen in Dünenlodges oder renovierten Bauernhöfen.
7. Kulinarik
Regionale Spezialitäten:
Schafs- und Kuhkäse: Aus lokaler Produktion.
Seefisch: Frisch gefangener Hering, Muscheln und Krabben.
Cranberries: Die Insel ist bekannt für ihre Cranberry-Produkte, darunter Marmeladen und Liköre.
Lokale Brauereien: Probiere Biere aus der Terschellinger Brauerei.
8. Praktische Tipps
Wetter: Das Klima ist maritim. Packe wind- und regenfeste Kleidung, auch im Sommer.
Internet und Strom: WLAN ist in vielen Unterkünften verfügbar. Stromversorgung entspricht dem europäischen Standard (230V).
Hunde: Hunde sind auf der Insel willkommen, auch an vielen Stränden. Es gibt ausgewiesene Freilaufzonen.
9. Nachhaltigkeit
Terschelling legt großen Wert auf Nachhaltigkeit. Viele Unterkünfte und Anbieter arbeiten umweltfreundlich. Recycling und der Verzicht auf Plastik sind gängige Praktiken.
Zum Jahresbeginn setzen sich die meisten Menschen neue Ziele und gehen positive Veränderungen an. Für viele gehört es auch dazu, endlich einmal die gemeinsame Reise mit Freunden zu unternehmen, über die man schon so häufig gesprochen hat. Gemeinsames Verreisen sorgt noch lange nach dem Urlaub für positive Erinnerungen und für ein Lächeln. Zudem ist die Auszeit eine Möglichkeit, die Batterien wieder aufzuladen und Freundschaften zu vertiefen.
Wie wäre es in diesem Jahr mit einem Urlaub mit Freunden?
Kurztrips mit der Clique sind auch in 2024 Trend. Ob mit den besten Freunden oder mit dem Sportverein – der Jahresanfang ist die optimale Zeit, um eine gemeinsame Flugreise über eSky Travel zu planen. Mit Freunden oder dem Hobbykreis verreisen bedeutet Abwechslung und viel Spaß. Und das Schönste daran: Gemeinsam reisen schweißt zusammen und schafft unvergessliche Erinnerungen. Das kann ein Junggesellenabschied in Prag oder ein Party-Trip nach Las Vegas sein: Die richtigen Ideen und gemeinsame Erlebnisse stärken die Bindung und das Vertrauen im Freundeskreis. Doch die Auswahl des Reiseziels kann manchmal eine Herausforderung sein. Unterschiedliche Erwartungen und Interessen aller Gruppenmitglieder wollen gleichermaßen berücksichtigt werden: Soll es ein Sporturlaub sein oder lieber eine Wellness-Auszeit? Welche Reiseziele, Unterkünfte und Aktivitäten passen zu den Vorlieben der Clique? Die Entscheidung erfordert eine sorgfältige Abstimmung sowie Kompromissbereitschaft.
Mit Brainstorming zum richtigen Reiseziel
Brainstorming ist ein unterhaltsamer Weg, um Ideen für ein Urlaubsziel zusammenzutragen. Bei dieser Ideensammlung in lockerer Atmosphäre sollten alle Reiseteilnehmer mitmachen und möglichst viele Ideen nennen, die ohne Kritik oder Kommentare notiert werden. Beim Brainstorming sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt, denn die Vielfalt der Ideen führt häufig zu überraschenden und inspirierenden Optionen. Ist eine Liste mit potenziellen Zielen oder Aktivitäten erstellt, werden die gesammelten Ideen nach Kategorien geordnet. Dies hilft dabei, die Auswahl zu erleichtern. Folgende Vorschläge eignen sich als Unterkategorien:
Kultur
Städtereisen
Naturziele
Sportaktivitäten
Wellness
Alle entscheiden gemeinsam, welche Ideen in die engere Auswahl kommen. Dabei spielen sowohl Budgetüberlegungen eine Rolle als auch die Frage, ob Flug, Hotel und Vollpension gebucht wird oder ob ein gemütliches Ferienhaus mit Selbstversorgung besser passt. Die Teilnehmer wählen zunächst die Kategorie und dann die genaue Destination. Dabei erhält jeder eine Stimme oder alternativ mehrere Klebepunkte, mit denen er seine Lieblingsziele markieren kann. Auf diese Weise wird schnell ein Reiseziel identifiziert, das für die Mehrheit am ansprechendsten ist.
Aktivitäten für jeden Geschmack
Auch die Planung von Freizeitaktivitäten erfordert Kreativität und die Fähigkeit, unterschiedliche Interessen aller Gruppenmitglieder zu berücksichtigen. Es ist ratsam, einen ausgewogenen Mix aus geplanten und vorab gebuchten Unternehmungen und freier Zeit vorzusehen. So bleibt genügend Raum für spontane Entdeckungen und Abenteuer, die für Erinnerungen und spannende Fotomotive sorgen. Natürlich muss sich keiner auf die beliebten Aufnahmen von Sehenswürdigkeiten und Naturpanoramen beschränken. Selfies und die sogenannten Groufies, also Selfies von Gruppen, machen besonders viel Spaß, weil sie spontan und lustig sind. Die schnellen und unkomplizierten Aufnahmen halten ungestellte Augenblicke und natürliche Ausdrücke wie Überraschung und Freude fest. Der spielerische Versuch, möglichst viele Menschen in dem kleinen Display des Smartphones zu erfassen, sorgt garantiert für witzige Grimassen, verrückte Posen und gemeinschaftliches Lache
Ein Urlaub auf einem Hausboot bietet die perfekte Kombination aus Erholung und Abenteuer. Man kann damit völlig frei durch idyllische Fluss- und Seenlandschaften schippern und braucht in der Regel nicht einmal einen Führerschein oder bestimmte Vorkenntnisse.
Vor allem in Frankreich ist diese Art Urlaub zu machen sehr beliebt. Dank seiner vielen Schiffswege gilt es als Land des Wassertourismus. Zahlreiche Gegenden wie etwa die Region Burgund, das Elsass oder der Canal du Midi sind wie geschaffen für einen gelungenen Hausbooturlaub und bieten ihren Besuchern nicht nur perfekte Infrastruktur, sondern auch kulturelle und kulinarische Highlights. Deshalb werden Ihnen im Folgenden die 4 schönsten Reviere für einen Urlaub mit dem Hausboot in Frankreich vorgestellt.
Ein Klassiker ist der Urlaub mit dem Hausboot im Burgund. Insbesondere der ehemalige Handelskanal “Canal du Nivernais” zählt mit seinen vielen blumenreichen Schleusen zu den schönsten Wasserwegen Frankreichs. Er erstreckt sich von Decize im Süden bis nach Auxerre im Norden und ist in eine wunderschöne Landschaft mit vielen kleinen Dörfern, grünen Wiesen und Weinbergen gebettet. Außerdem führt er an einigen mittelalterlichen Kathedralen und märchenhaften Schlössern vorbei. Für Badefreunde gibt es auf dem Fluss Yonne, welcher den Canal du Nivernais fast bis zu seinem höchsten Punkt begleitet, viele geeignete Badestellen. Auch kulinarisch hat die Region Nivernais einiges zu bieten. Neben den köstlichen Weißweinen finden sich hier einige kleine Gasthäuser mit leckeren regionalen Speisen.
2. Canal du Midi in Südfrankreich
Der Canal du Midi verbindet im Süden von Frankreich den Atlantik mit dem Mittelmeer und zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe. Auch er ist eines der bekanntesten und etabliertesten Hausbootreviere. Hier lässt sich nicht nur die unvergleichliche Natur Südfrankreichs hautnah erleben. Auch finden sich einige mittelalterliche Städte um den Kanal, in welchen es einzigartige Sehenswürdigkeiten zu besichtigen gibt. Beliebte Touristenziele sind beispielsweise die “Cité de Carcassonne” oder die Basiliken in Toulouse.
3. Bootstour durch Elsass Lothringen
Die innenstadt von Nancy, Bild: olrat / shutterstock
Ein weiteres beliebtes Hausboot-Urlaubsziel ist Elsass Lothringen. Typisch für die Region sind die sehr speziellen Häuser und natürlich die berühmten deftigen Köstlichkeiten wie Quiche Lorraine oder Flammkuchen. Hier kann man beispielsweise über den Canal de la Marne au Rhin in den Westen nach Nancy, in die Hauptstadt des Jugendstils aufbrechen. Die Stadt ist vor allem für ihre vielen Glasbläsereien sowie für faszinierende Paläste und Kirchen berühmt. Eine weitere beliebte Hausboottour ist die in Richtung Osten nach Straßburg. Dort bietet es sich an, das Europaviertel oder die berühmte Cathédrale Notre-Dame de Strasbourg zu besuchen.
4. Mediterranes Klima in der Camargue
Im Süden Frankreichs kann man auch auf dem Canal du Rhône à Sète die mediterrane Lebensart der Camargue erleben. Im Herzen eines Naturschutzgebiets fährt man über den Étang de Thau und sieht die berühmten rosaroten Flamingos oder die weißen Camargue-Pferde. Darüber hinaus ist die Region vor allem für den Reisanbau und die Viehzucht bekannt, was sich auch in der Küche der Camargue widerspiegelt. Da der Canal du Rhône à Sète direkt am Mittelmeer entlang führt, gibt es in der Region einige Badegelegenheiten, um sich zwischendurch abzukühlen.
Städtereisen erfreuen sich nicht umsonst großer Beliebtheit, denn sie bieten einige Vorteile gegenüber anderen Arten zu reisen. Ein Grund dafür ist die naturgemäß gute Infrastruktur, sowohl zur Anreise als auch vor Ort.
Anstatt beständig nach Parkplätzen zu suchen und in einem unbekannten Land umherzuirren, lassen sich die meisten Ziele bequem vom Hotel aus erreichen. Das kann zu Fuß geschehen oder aber auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln – häufig gibt es günstige Tickets für einen Tag, ein Wochenende oder zwei Wochen. Denn viele Städte eignen sich nicht nur für Kurztrips, besonders wenn das Umland zu Tagesausflügen einlädt.
Städtereisen: Sehenswürdigkeiten und Geschichte auf engstem Raum
Ob Hauptstadt oder „nur“ kulturelles Highlight eines Landes, in vielen Städten weltweit finden sich Sehenswürdigkeiten dicht an dicht. Museen, Kirchen oder Zoos – große Städte vereinen oft die wichtigsten und hochwertigsten Attraktionen eines Landes. Dadurch bietet sich Reisenden auf Städtereisen die Möglichkeit sehr variabler Tagesprogramme und spontaner Entscheidungen. Häufig lassen sich auch mehrere Ausflugsziele ohne Mühe miteinander kombinieren.
Städtereisen: Kultur und Nachtleben
Zu den Vorzügen der Städtereisen gehört auch die Vielfalt an kulturellen Angeboten. Dazu zählen Opern und Theater ebenso wie Restaurants und weitere Ausgehstätten. Insbesondere diese zu erkunden und neue Geschmäcker kennenzulernen sowie neue Erfahrungen zu machen, kann besonders faszinierend sein. Egal ob französische Haute Cuisine, asiatische Fusionsküche, Irish Pub oder Szene-Lounge – in großen Städten ist zumeist für jeden Geschmack etwas zu haben.
London
Der Big Ben und die kaum weniger berühmten roten Doppeldecker-Busse in London, Bild: S-F/shutterstock
London zählt zu den bekanntesten und beliebtesten Reisezielen und kann nicht gerade als Geheimtipp bezeichnet werden – doch das hat gute Gründe. Schon das Panorama mit Tower Bridge, London Eye und „Gurke“ lässt erahnen, welch turbulente Mischung hier auf Besucher wartet. Die Stadt ist hervorragend für Reisende aufgestellt und bietet vor allem ein breites gastronomisches und kulturelles Angebot. Gleichzeitig beherbergt die britische Hauptstadt auch unzählige weltberühmte Museen und Ausstellungen. Eine besondere Empfehlung stellt die Stadt zudem für Musicalfreunde dar.
Lissabon
Eine alte Straßenbahn in Lissabon, Bild: S-F / shutterstock
Wer an die Iberische Halbinsel denkt, hat zumeist als erstes Barcelona im Kopf. Weniger überlaufen, aber nicht weniger schön ist Lissabon, die Hauptstadt Portugals. Vor allem beeindruckt die Stadt mit ihrer vielschichtigen Vergangenheit, aus der beispielsweise das berühmte gotische Kloster Mosteiro dos Jerónimos und viele maurische Bauwerke sowie der bekannte Torre de Belém resultieren. Auch das gewaltige Ozeanium ist einen Besuch wert.
Helsinki
Die Uspenski-Kathedrale in Helsinki, Bild: Karavanov_Lev / shutterstock
Wer weniger am heißen Süden interessiert ist, wird in der skandinavischen Metropole Helsinki ein interessantes Ziel finden. Die Stadt bietet faszinierende Zeugnisse einer reichen Geschichte wie die Uspenski-Kathedrale mit ihren goldenen Zwiebeln, neben moderner Architektur und einem attraktiven Nachtleben. Da die Stadt direkt an der Küste liegt, sind viele Ausflüge mit einer der Fähren möglich, unter anderem zur geschichtsträchtigen Festungsinsel Suomenlinna.
Chios ist die fünftgrößte griechische Insel und liegt im Norden der Ägäis nur wenige Kilometer von der türkischen Küste entfernt. Sie ist touristisch noch nicht überlaufen, was auch daran liegen mag, dass die Anreise mit dem Flugzeug in der Regel nur mit Zwischenlandung in Athen erfolgen kann. Von April bis Mitte Oktober ist es angenehm warm und trocken. In den Monaten Juli und August sorgt ein stetiger Wind aus Richtung Norden dafür, dass es nicht zu heiß wird.
Die traumhafte Landschaft im nördlichen Teil der Insel ist überwiegend gebirgig mit kleinen, malerischen Dörfern und abgelegenen Stränden. In der Inselmitte liegen fruchtbare Ebenen, die Richtung Süden in eine Hochebene übergehen. In der Umgebung von Chios-Stadt finden sich viele Olivenhaine und Weinberge. Es gibt über fünfzig Strände mit klarem Wasser, einige sogar in der Nähe von Chios-Stadt.
Die Kirche Agios Ididoros auf Chios, Bild: Milan Gonda / shutterstock
In regelmäßigen Abständen finden sich an der Küste runde Wachtürme. Ursprünglich wurden etwa 50 von Ihnen errichtet, um die Einwohner rechtzeitig vor Angriffen feindlicher Schiffe zu warnen. Jeder Turm befindet sich in Sichtweite seiner beiden Nachbarn, so dass Meldungen in Form von Rauchsignalen oder Feuern schnell Verbreitung fanden.
Auf der Insel finden sich viele Tavernen und Restaurants, in denen viel Fisch in vielen Varianten serviert wird. In Tavernen wählt man zusammen verschiedene Speisen aus, die in der Tischmitte platziert werden und von denen sich jeder nach Belieben bedienen kann. In Restaurants dagegen ist es üblich, das jeder Gast für sich ein Hauptgericht bestellt. Während sich das Angebot der Restaurants eher an Touristen richtet, trifft man in den Tavernen viele Einheimische.
Der Fährhafen von Chios-Stadt bietet viele Verbindungen in die Ägäis und auf das griechische Festland. Von hier aus verkehrt auch eine Fähre zum türkischen Festland, die für Tagesausflüge ins nahe gelegene Cesme genutzt werden kann. An der Hafenpromenade liegen aneinander gereiht zahlreiche Cafés, die zum Verweilen einladen und am Wochenende bis spätnachts geöffnet haben. Richtung Norden fällt der Blick auf vier historische Windmühlen, eines der Wahrzeichen von Chios.
Nördlich vom Hafen liegt die gewaltige Festung der Stadt mit byzantinischen und genuesischen Bauelementen. Von hier aus führt eine Gang zum Giustiniani-Palast aus dem 14. Jahrhundert. Er ähnelt ebenfalls einer Festung und befindet sich in der Nähe vom Eingangstor der Stadtmauer von Chios. Das Gebäude beherbergt wechselnde Ausstellungen genuesischer und byzantinischer Kunst.
Bild: Nejdet Duzen / shuterstock
In Chios-Stadt gibt es diverse Clubs, die bis frühmorgens geöffnet haben. Auf der Shoppingmeile reihen sich zahlreiche Geschäfte aneinander. Die Preise sind vergleichsweise günstig, da auch viele griechische Touristen hier einkaufen.
Drei Kilometer südlich von Chios-Stadt liegt das Tal von Kambos mit seinen ausgedehnten Zitronenplantagen. Hier finden sich zahlreiche sehenswerte Herrenhäuser. Sie sind aus rotem Stein erbaut und vereinigen in Ihrer Bauweise italienische und orientalische Elemente.
Das touristische Zentrum der Insel liegt etwa fünf Kilometer südlich von Chios-Stadt um Karfas Beach. Der feine, flach abfallende Sandstrand ist ideal für einen Familienurlaub mit Kindern. Um den Strand herum gruppieren sich neben Tavernen und Shops die meisten Hotels und Pensionen der Insel.
Das berühmteste der zahlreichen Klöster der Insel ist Nea Moni. Es stammt aus dem 11. Jahrhundert und ist UNESCO-Weltkulturerbe. Der achteckige Dom ist reich mit Marmor verziert und in der Nähe des Altars finden sich bedeutende Mosaike. Von hier führt ein Weg zu dem benachbarten Höhlenkloster, wo einst drei Einsiedler gelebt haben, denen Nea Moni seine Entstehung verdankt.
Anavatos ist ein verlassenes Dorf etwa 15 Kilometer westlich von Chios-Stadt, dessen Ruinen aus byzantinischer Zeit in schwer zugänglicher Lage über einer Schlucht eng beieinander stehen. Es handelt sich um eine der Hauptattraktionen der Insel und der Ausblick über die umliegende Landschaft ist atemberaubend.
Mastix und bemalte Dörfer
Im Süden der Insel wird traditionell das Naturharz Mastix gewonnen, das zur Herstellung von Ouzo, Süßigkeiten und neuerdings auch Bier Verwendung findet. Die Ernte geschieht durch Einritzen der Baumrinde des Pistazienbaumes, so dass man Mastix auch als Tränen von Chios bezeichnet. Das getrocknete Harz wird im Herbst von den Bauern aufgesammelt und weiterverarbeitet.
Die so genannten Mastixdörfer Mesta, Olymbi, Vessa, Pyrgi und Armolia sind für ihre originell gestalteten Häuserfassaden berühmt. Die Fassaden wurden erst weiß und dann grau gestrichen und anschließend die geometrischen schwarz-weißen Xysta-Muster per Hand eingraviert. Diese Dörfer liegen meist weit vom Meer entfernt und bilden mit ihren dicht aneinander gebauten Häusern nach außen hin eine regelrechte Stadtmauer, durch die es jeweils nur einen Zugang gibt. Der besseren Verteidigung diente ein Labyrinth aus engen, mit Stein gepflasterten Gassen, vielen Bogengängen und Gewölben. In Pyrgi ist noch der Wachturm im Zentrum erhalten, in dem sich die Bewohner bei einem Angriff in Sicherheit bringen konnten.
Klimadiagramm von Chios
Klimadiagramm von Chios
Die beliebtesten Strände von Chios
Agia Dinami
Strand von Agia Dinami, Bild: Georgios Tsichlis / shutterstock
Agia Dinami, gelegen an der atemberaubenden Küste von Chios, ist ein Strand, der durch seine ruhige Schönheit und seine natürliche Umgebung besticht. Dieser versteckte Juwel, benannt nach einer kleinen Kapelle am Ufer, ist bekannt für sein smaragdgrünes und unglaublich klares Wasser. Der Strand vereint feinen Sand mit sanften Kieselsteinen und bietet eine malerische Kulisse für einen entspannten Tag am Meer. Agia Dinami ist besonders für diejenigen geeignet, die eine Auszeit vom hektischen Alltag suchen, da er oft weniger besucht wird und somit eine Oase der Ruhe bietet. Die natürlichen Schattenspender am Strand schaffen perfekte Bedingungen für ein ausgedehntes Sonnenbad oder ein ruhiges Picknick. Dieser Ort ist nicht nur ein Paradies für Naturliebhaber, sondern auch ein ideales Ziel für Familien, die einen friedlichen Strandtag genießen möchten.
Avlonia
Der Strand Avlonia, versteckt in einer idyllischen Bucht auf Chios, ist ein kleines Paradies für diejenigen, die Ruhe und Abgeschiedenheit suchen. Umgeben von der malerischen Landschaft der Ägäis, zeichnet sich Avlonia durch seinen charakteristischen Mix aus feinem Sand und kleinen Kieselsteinen aus. Das Wasser hier ist bekannt für seine kristallklare Qualität und bietet trotz seiner Frische ein erfrischendes Badeerlebnis. Dieser Strand ist besonders bei Besuchern beliebt, die fernab von touristischem Trubel entspannen möchten. Die unberührte Natur und die ruhige Atmosphäre machen Avlonia zu einem idealen Ort für ausgedehnte Sonnenbäder und gemütliche Picknicks. Obwohl abgelegen, ist der Strand gut erreichbar und bietet eine friedliche Flucht aus dem Alltag, perfekt für alle, die in der Schönheit der griechischen Inselwelt versinken möchten.
Apothika
Der Strand Apothika, gelegen an der malerischen Küste von Chios, ist ein wahrer Geheimtipp für Liebhaber unberührter Natur und aktiver Erholung. Mit seiner einladenden Mischung aus feinem Sand und Kies bietet dieser Strand eine natürliche, ruhige Umgebung, die ideal für entspannte Strandtage ist. Besonders attraktiv ist Apothika für Wassersportbegeisterte: Hier kann man nicht nur schwimmen und sonnenbaden, sondern auch Kajakfahren, Stand-Up-Paddling und Tauchen. Die Strandbar vor Ort versorgt die Besucher mit Erfrischungen und bietet zudem Ausrüstung für verschiedene Wassersportaktivitäten an. Umgeben von der unverfälschten Schönheit der Ägäis, bietet Apothika ein authentisches Strand-Erlebnis abseits der üblichen Touristenpfade, ideal für diejenigen, die das echte Griechenland erleben möchten.
Nur 468 km² groß und mit gleich drei Nationalparks ausgestattet. Mehrsprachig und zwischen zwei kulinarischen Giganten – Frankreich und Spanien – gelegen. Andorra muss doch eigentlich das Urlaubsparadies sein!
Und doch wissen die meisten wenig von dem kleinen Fürstentum – außer, dass es als Steueroase gilt. Aber Andorra hat so viel mehr zu bieten!
Andorra la Vella, Bild: Studio Light and Shade / shutterstock
Andorras liegt in einem Hochtal der östlichen Pyrenäen. Im Winter schneit es viel und oft, im Sommer kann trotz der hohen Lage über 20 Grad warm werden. 65 Gipfel sind über der 2000 Meter Marke. Der höchste davon ist der Coma Pedrosa mit 2942 Metern.
Andorra liegt zwischen Spanien und Frankreich und wird auch von Vertretern beider Staaten regiert: der französische Präsident teilt sich das Amt des Fürsten mit dem Bischof von Urgell, dem spanischen Bistum, zu dem auch Andorra gehört – eine Regierungsform, die es so nur in Andorra gibt. Die Amtssprache ist Katalanisch, aber Französisch, Spanisch, Portugiesisch und Englisch wird ebenfalls gesprochen. Die Hauptstadt Andorra La Vella ist die größte Stadt des kleinen Landes und gleichzeitig die höchstgelegene Hauptstadt Europas.
Mit seinen 468 km² ist Andorra der größte der sechs Europäischen Kleinstaaten. Damit ist es etwa halb so groß wie Berlin und lässt sich mit dem Auto trotz kurviger Straßen in nicht einmal einer Stunde durchqueren. Gleichzeitig ist Andorra von allen sechs Kleinstaaten der am dünnsten besiedelte – trotz seiner rund 80 000 Einwohner. Lediglich 8 Prozent der Fläche sind bebaut – der Rest ist Natur pur!
Wandern in Andorra
Andorra ist ein Paradies für Wanderfreunde, Bild: Henryk Sadura / shutterstock
Andorra ist nicht nur für seine beeindruckenden Berglandschaften bekannt, sondern auch für seine vielfältigen und besonderen Wanderwege. Wer die Schönheit der Bergwelt der Pyrenäen in der reinsten Form erleben möchte, findet in Andorra ein ursprüngliches und beeindruckendes Wanderparadies. In diesem Artikel nehmen wir Sie mit auf eine Reise durch einige der beeindruckendsten Wandergebiete des Landes, darunter der Sorteny Naturpark, das Icles-Tal und der Circuit de Pessons.
Der Sorteny Naturpark – Ein botanisches Wunderland
Der Sorteny Naturpark befindet sich im Nordosten des Landes und zeichnet sich durch seine einzigartige Flora und Fauna aus. Mit mehr als 700 Pflanzenarten ist dieser Naturpark ein wahres Paradies für Botanikliebhaber mit einer einzigartigen Farbenpracht. Besonders in der Blütezeit zwischen Mitte Juni bis Anfang August ist die Farbenvielfalt aussergewöhlich. Der Park erstreckt sich über circa 1.110 Hektar und bietet eine Vielzahl von Wanderwegen unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade, sodass für jedes Ausdauer-Level etwas Passendes dabei ist. Bei Bedarf werden geführte Wanderungen angeboten.
Die Wanderwege im Sorteny Naturpark führen unter anderem durch dichte Wälder, vorbei an klaren Bergbächen und zu beeindruckenden Aussichtspunkten. Ein beliebter Weg führt zur Coma de Arcalís, einem idyllischen Hochtal, von dem aus Wanderer einen faszinierenden Blick auf die umliegenden Berge genießen können.
Das Icles-Tal – Ein verstecktes Juwel
Das Icles-Tal, südwestlich von der Hauptstadt Andorra la Vella gelegen, ist ein weiteres Highlight für Wanderer und Naturliebhaber. Abseits der bekannten Touristenpfade bietet dieses Tal eine ganz besondere Vielfalt der Natur. Umgeben von grünen Wiesen und majestätischen Gipfeln, erstreckt sich das Tal über mehrere Kilometer und zeichnet sich dabei durch zahlreiche Wanderwege für unterschiedliche Fitnesslevel aus. Eine der beliebtesten Routen des Icles-Tal führt zum Estany Primer, einem malerischen Bergsee mit einem unverwechselbaren Blau. Der Weg zuvor führt durch dichte Wälder, vorbei an klaren Bächen und durch blühende Almwiesen. Am Estany Primer angekommen, belohnt der einmalige Bergsee die Wanderer mit einer Kulisse, die zum Verweilen einlädt.
Inmitten der faszinierenden Landschaft befindet sich ein wundervoller Wasserfall. Auch für Kurzstreckenwanderer ist dieser dank des verfügbaren Shutte Service bis circa drei Kilometer vor dem Wasserfall gut erreichbar. Entlang des Abstieges vom GRP1 finden sich auch Restaurants für leckere Mahlzeiten.
Im Icles-Tal zeigt sich darüber hinaus die Nationalblume von Andorra in verzaubernder Atmosphäre und unzähliger Häufigkeit. Das gesamte Tal blüht im Frühjahr dank der zahlreichen Narzissen gelb. Kontrastreich zeigt sich in einigen Bereichen der blaue Enzian, sodass ein unverwechselbares Farbenspiel entsteht.
Der Circuit de Pessons – Gletscherseen und spektakuläre Aussichten
Der Circuit de Pessons, ein Rundwanderweg im Herzen des Landes, führt durch eine der beeindruckendsten Berglandschaften von Andorra. Dieser anspruchsvolle Pfad erstreckt sich über circa 18 Kilometer und führt an mehreren Gletscherseen, darunter dem berühmten Estany de les Fonts, vorbei. Diese Route lässt sich nach den persönlichen Vorzügen auch in kleinere Teiletappen aufteilen. Der Blick auf die Gipfel der Pyrenäen ist einmalig.
Wanderer können sich auf eine abwechslungsreiche Strecke freuen, die durch alpine Wiesen, felsige Pfade und schroffe Schluchten führt. Der Circuit de Pessons ist besonders im Sommer und Herbst ein beeindruckendes Erlebnis, wenn die Bergwiesen in satten Farben erstrahlen und das Laub in den umliegenden Wäldern unverwechselbar leuchtet.
Weitere Wanderoptionen im Fürstentum Andorra
Das Tal Madriu-Perafita-Claror, ein UNESCO-Weltkulturerbe, beeindruckt mit seiner einzigartigen Schönheit. Auf den Wanderungen rund um den Madriu führen die gut ausgeschilderten Wegen zu tollen Aussichtspunkten und Weideflächen.
Der Pas de les Vaques, auch bekannt als der “Pass der Kühe”, überzeugt ebenfalls als Wanderroute. Der Aufstieg wird durch atemberaubende Panoramablicke auf den Bergsee von Siscaró belohnt.
Andorra – Ein Eldorado für Wanderfreunde
Andorra beeindruckt nicht nur durch seine charmanten Dörfer und historischen Sehenswürdigkeiten, sondern vor allem durch die unberührte Natur und die vielfältigen Wandergebiete. Vom botanischen Reichtum des Sorteny Naturparks über die Ruhe des Icles-Tals bis hin zu den spektakulären Ausblicken des Circuit de Pessons offenbart Andorra für jeden Wanderliebhaber das passende Abenteuer. In der oftmals unberührten Schönheit der Pyrenäen lässt sich eine faszinierende Welt entdecken, welche Ruhe und Abwechslung vom stressigen Alltag in der Natur bringt.
Natur pur in den Pyrenäen – Andorra im Sommer
Blick auf die Pyrenäen, Bild: Sergii Nagornyi / shutterstock
Mehr als 90 Prozent naturbelassene Fläche – das sind einzigartige Voraussetzungen für Naturliebhaber und Aktivtouristen. Egal, ob Wandern, Mountainbiken, Klettern oder Reiten – in den Sommermonaten kann man die erstaunliche Natur Andorras auf vielerlei Arten erkunden und erleben.
Andorra hat drei Nationalparks, Valle del Sorteny, Valles del Comapedrosa und Madriu-Perafita-Claror. Letzterer ist seit 2004 Teil des UNESCO Weltkulturerbes. Hier (und auch außerhalb der Parks) gibt es unzählige, gut ausgeschilderte Wanderwege, Waldwege und Steige für jeden Wanderbegeisterten, egal welchen Alters oder wie erfahren er auch sein mag. Ein Großteil des Landes liegt oberhalb der Baumgrenze, deshalb beim Wandern unbedingt für Sonnenschutz und ausreichend Getränke sorgen.
Gut ausgerüstet eröffnet sich einem eine unvergleichliche Schönheit der Natur. Vorbei an zerklüfteten Felsen, unberührten Wiesen und glasklaren Bergseen, durch entlegene Täler oder auf hohe Gipfel, von denen man eine unvergleichliche Aussicht genießt.
Die meisten dieser Wege eignen sich ebenso zum Mountainbiken oder auch zum Rennradfahren. Und wer die Berge lieber auf dem direkten Weg erklimmen will, für den gibt es Klettersteige in allen Schwierigkeitsstufen.
Unendliche Pisten – Andorra im Winter
Skifahren in Andorra, Bild: Alexey Oblov / shutterstock
Wintersport wird in Andorra großgeschrieben. Drei Skigebiete bieten Skifahrern, Snowboardern und auch Langläufern nahezu grenzenlosen Schnee-Genuss.
Grandvalira ist das größte Skigebiet, nicht nur in Andorra, sondern in den Pyrenäen. Insgesamt 200 km Pisten, die alle miteinander verbunden sind, bieten sportliche Herausforderungen für alle Wintersportbegeisterten. Auf blauen, roten und schwarzen Pisten kommt hier jeder auf seine Kosten, es gibt sogar die Möglichkeit zum Heli-Skiing. Vallnord ist vor allem für Anfänger und Familien eine großartige Skiregion. Auf den 65 km sind über weite Strecken grüne Einsteigerpisten mit blauen Pisten miteinander verbunden.
Eine besondere Attraktion ist der Abenteuerpark Naturlandia. Im Winter ist es ein Paradies für Langläufer und Schneeschuhwanderer. Aber es wäre kein Abenteuerpark, wenn nicht auch ordentlich Action geboten wäre: Man kann hier mit Schneemobilen die Pisten unsicher machen – auch Nachttouren sind möglich. Und das Tobotronc ist die längste Rodelbahn der Welt und das nicht nur im Winter. Naturlandia ist ganzjährig geöffnet und verbindet Natur und Action auf angenehme Art und Weise. Ein eigener Wildpark, Bogenschießen und ein Hochseilgarten sind nur einige der unzähligen Attraktionen.
Quellen der Entspannung – Andorras Thermalbäder
Andorra bei Nacht, Bild: AlejandroCarnicero / shutterstock
Aber nicht jeder sucht im Urlaub nach Sportlichen Herausforderungen – viele wollen einfach nur entspannen. Seit fünfundzwanzig Jahren werden die natürlichen heißen Quellen Andorras für die die zweite große Tourismus-Säule neben dem Aktivurlaub genutzt. Wellnesshotels und Thermalbäder sind seither aus dem kleinen Fürstentum nicht mehr wegzudenken. Das berühmteste Thermalbad ist Caldea, ein futuristisch anmutender Wellnesstempel mit über 32 000 m² Wellness und Badevergnügen.
Feuer, Museen und Romanik – Andorras Kultur
Sant Esteve d’Andorra la Vella, Bild: Leonid Andronov / shutterstock
Einmal im Jahr wird die Nacht von brennenden Feuerringen und unzähligen Lagerfeuern erleuchtet. Die Feuerringe entstehen durch Fackeln, die die jungen Andorraner am Sonnwendfest beinahe akrobatisch kreisen lassen. Das Fest „Fallas y Fallaires“ zählt zum Weltkulturerbe der UNESCO und findet immer am 23. Juni statt.
Wer zwischen Wandern, Skifahren und anderen Aktivitäten nach kultureller Abwechslung sucht, kann sich an den 40 romanischen Kirchen erfreuen, die es in Andorra zu besichtigen gibt. Oder man besucht eines der zahlreichen Museen, die für jeden Geschmack etwas bieten: Es gibt unter anderem ein Motorradmuseum, ein Tabakmuseum und – besonders sehenswert – das 2017 eröffnete Museu Carmen Thyssen Andorra: dort werden bedeutende Werke aus der Kollektion des Schweizer Unternehmers und Kunstsammlers Hans Heinrich Thyssen-Bornemisza de Kászon ausgestellt.
Diejenigen, die gerade dabei sind, die schönsten Wochen (oder Tage) des Jahres zu planen, werden oft vergleichsweise früh mit einer wichtigen Frage konfrontiert: „Welches Gepäckstück passt am besten zu meinem Bedarf?“. Die Auswahl ist groß und bietet – glücklicherweise – für so gut wie jeden das Passende.
Aber worauf sollte man beim Kauf einer Reisetasche eigentlich achten? Welche Größe passt zum eigenen Bedarf? Und welche Rolle spielt die individuelle Einteilung im Inneren der Taschen? Fest steht: Vor dem Kauf ist es wichtig, den eigenen Bedarf mit den Charakteristika der verschiedenen Artikel zu vergleichen. Die folgenden Abschnitte helfen dabei, die Recherchen so unkompliziert wie möglich zu gestalten.
Unabhängig davon, ob es darum geht, die Reise per Flugzeug oder mit dem Auto anzutreten: Die Einflüsse, denen Gepäckstücke, wie zum Beispiel hochwertige Herren Weekender oder größere Koffer, ausgesetzt sind, sollten auf keinen Fall unterschätzt werden.
Die gute Nachricht ist jedoch, dass es heutzutage viele Hersteller gibt, die mit Hinblick auf die eingesetzten Materialien und deren Verarbeitung keine Kompromisse eingehen. Die Endergebnisse zeichnen sich durch eine lange Haltbarkeit und eine hohe Belastbarkeit aus. Mit Hinblick auf das Ziel einer möglichst langen Nutzung ist es vielleicht sinnvoll, nicht direkt das günstigste Modell, sondern das Modell mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis zu wählen.
Die richtige Größe
Wer öfter in Urlaub fährt, weiß, dass das Risiko, zu viel mitzunehmen, oft groß ist. Zu viel und zu schweres Gepäck kann im Flugzeug jedoch nicht nur teuer, sondern im Auto schlicht unhandlich werden.
Daher ist es ratsam, wirklich nur so viel mitzunehmen, wie nötig. Viele Koffer und Taschen erweisen sich in diesem Zusammenhang als echte Platzwunder und lassen sich vollkommen unkompliziert im Kofferraum verstauen.
Unter anderem sorgen bei vielen Modellen auch oft kleinere Zusatztaschen im Innenbereich dafür, dass nur ein Griff ausreicht, um alle wichtigen Utensilien schnell wiederzufinden. Apropos …
Etwaige Zusatztaschen sind so gut wie immer praktisch
Egal, ob Weekender oder größere Koffer: Viele Hersteller entscheiden sich heutzutage dafür, den Nutzern ihrer Marke nicht nur ein großes Hauptfach, sondern auch mehrere kleine Innenfächer anzubieten. Hier lassen sich unter anderem beispielsweise Ausweisdokumente, Bücher für die Fahrt, Ladegeräte für das Handy und Ähnliches verstauen.
Ob besagte Innentaschen dann wiederum mit einem Reißverschluss versehen sein sollten oder nicht, ist vor allem vom individuellen Anspruch abhängig.
Zusatztipp: Wer plant, unter anderem auch sein Tablet oder seinen Laptop mitzunehmen, sollte unbedingt darauf achten, dass etwaige Zusatztaschen für den Transport dieser elektronischen Geräte geeignet sind. Besonders praktisch ist es selbstverständlich, wenn die entsprechenden Bereiche zusätzlich gepolstert wurden, um eventuellen Schäden bestmöglich vorzubeugen.
Die Sache mit dem Eigengewicht …
Viel Gepäck mitzunehmen, bedeutet unter anderem auch, viel schleppen zu müssen. Wer Lust darauf hat, sich zumindest ein paar Gramm zu ersparen, sollte Wert darauf legen, dass seine Gepäckstücke ein vergleichsweise geringes Eigengewicht aufweisen.
Zusätzlich können gepolsterte Gurte und Tragegriffe den Nutzerkomfort noch weiter erhöhen. Auch, wenn die Strecken, die während einer Reise mit dem jeweiligen Gepäckstück zurückgelegt werden müssen, meist vergleichsweise überschaubar sind, weil entweder das Auto oder das Flugzeug den Großteil der Arbeit übernimmt, ist es so möglich, noch entspannter unterwegs zu sein.
Fazit
Ob der Ablauf einer Reise komfortabel wird oder nicht, ist unter anderem auch davon abhängig, ob es den Reisenden gelungen ist, sich für das richtige Gepäckstück zu entscheiden. Genau dessen sind sich selbstverständlich auch viele Hersteller bewusst.
Neben all dem Komfort und der Funktionalität, die größere Koffer, Taschen und Weekender bieten, bleibt auch der optische Aspekt nicht auf der Strecke. Das bedeutet: Egal, ob sich die Touristen in spe auf der Suche nach einem lässigen oder eleganten Gepäckstück befinden, mit dem sie quer durch Europa reisen können, dauert es in der Regel nicht lange, bis sie auf eine große Auswahl treffen.
Und wer von sich selbst weiß, dass sich seine Reiseziele und die Dauer seiner Aufenthalte immer wieder deutlich voneinander unterscheiden, kann sich natürlich im Laufe der Zeit natürlich auch einen (mehr oder weniger) kleinen Vorrat anlegen.