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Dean Village, Edinburgh
Dean Village ist eine Oase der Ruhe in Edinburgh, Bild: Natalie De Winter / shutterstock

Die schönsten Sehenswürdigkeiten und Spots in Edinburgh

Graue Steinhäuser, sattgrüne Hügel und strahlend blaues Meer: Edinburgh, bereits seit dem 15. Jahrhundert die Hauptstadt Schottlands, präsentiert sich genauso charmant wie abwechslungsreich. Nicht umsonst zählt die Stadt seit 1995 zum UNESCO Welterbe, sondern seit 2004 auch zum UNESCO Weltliteraturerbe. Die Heimat großer Philosophen und Künstler lockt mit einem spannenden Mix aus mittelalterlicher Architektur, moderner Kultur und atemberaubender Natur.

Edinburgh Castle

Schottland, Edinburgh
Blick auf Edinburgh und Edingburgh Castle, Bild: f11photo / shutterstock

Dùn Èideann, der schottisch-gälische Name Edinburghs, bedeutet übersetzt Burg Edins. Heute als Edinburgh Castle bekannt, liegt die besagte eponyme Burg in der Old Town Edinburghs auf der Spitze von Castle Rock, einem der sieben Berge, über die sich die Stadt erstreckt. Dies ist zugleich der älteste Teil der Hauptstadt: Nachweise über Siedlungen auf Castle Rock lassen sich bis in die Eisenzeit zurückdatieren. Spätestens seit dem 12. Jahrhundert steht an dieser Stelle eine königliche Burg. Da sie heute nicht mehr als königliche Residenz dient, steht Edinburgh Castle für Besichtigungen zur Verfügung. Ein Rundgang führt durch die spannende Geschichte der am öftesten belagerten Burg Großbritanniens und endet mit den schottischen Kronjuwelen, die zusammen mit dem Stein von Scone hier aufbewahrt und nur zur Krönung eines neuen Monarchen nach London entliehen werden. Vom Vorplatz der Burg bietet sich ein umwerfender Blick über Old und New Town, der auch nach Sonnenuntergang noch lohnt.

Holyrood Palace

Holyrood Palace, Edinburgh
Holyrood Palace, Residenz der Königin in Edinburgh, Bild: Tomas Marek / shutterstock

Holyrood Palace, offiziell bekannt als der Palace of Holyroodhouse, diente als die offizielle Residenz der britischen Monarchin in Schottland. Gelegen am Ende der Royal Mile in Edinburgh, steht er gegenüber dem Edinburgh Castle und bildet das historische Gegenstück dazu. Ursprünglich im 12. Jahrhundert als Kloster gegründet, wurde der Palast im Laufe der Jahrhunderte mehrfach umgebaut und erweitert. Besonders bekannt ist Holyrood Palace für seine Verbindung zu Maria Stuart, der Königin der Schotten, die dort von 1561 bis 1567 lebte.

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Der Palast beherbergt prachtvolle Staatsappartements, die ein Beispiel für die feine europäische Architektur des 16. und 17. Jahrhunderts sind. Zu den Höhepunkten einer Tour gehören das königliche Gemach, in dem Maria Stuart lebte, und die Ruinen der angrenzenden Holyrood Abbey. Im Sommer finden oft Gartenpartys in den umfangreichen königlichen Gärten statt, die ebenfalls zur Besichtigung offenstehen. Holyrood ist auch bekannt für seine Kunstsammlungen, darunter historische Porträts und Dekorationen. Jedes Jahr empfängt der Palast Tausende von Besuchern, die einen Einblick in die königliche Geschichte und die prächtige Architektur gewinnen wollen.

Arthur’s Seat

Arthur`s Seat in Edinburgh
Blick von Arthur`s Seat auf die Stadt, Bild: S-F / shutterstock

Direkt neben Holyrood Palace liegt Arthur’s Seat, zusammen mit Castle Rock der zweite der sieben Berge, auf denen Edinburgh erbaut wurde (Calton Hill, Corstorphine Hill, Craiglockhart Hill, Braid Hill und Blackford Hill bilden die anderen fünf Berge). Zusammen mit dem angrenzenden Park lädt Arthur’s Seat zu langen Spaziergängen ein. Wer die relativ leicht zu erreichende Spitze des Berges erklimmt, findet sich etwa 250 Meter über der Stadt wieder und wird mit einem atemberaubenden Blick über Edinburgh, die angrenzende Umgebung und das Meer belohnt. Bei klarem Wetter lassen sich sogar die Pentland Hills am Horizont erspähen. Einen weiteren lohnenswerten Ausblick auf etwas niedrigerer Höhe bieten die Salisbury Craigs. An lauen Abenden lässt sich hier bestaunen, wie die Sonne über der Stadt versinkt.

Leith Walk

Leith Walk, Edinburgh
Unterwegs auf „the Walk“, Bild: Francesca Sciarra / shutterstock

Von der Waverley Station führt Leith Walk, eine der längsten Straßen Edinburghs, von der Innenstadt zum hippen Hafenviertel Leith. Entlang der lebhaften Straße reihen sich bunte Restaurants und Pubs aneinander und bieten eine wunderbare Gelegenheit, das lebendige Nachtleben Edinburghs zu erkunden. Zahlreiche kleine Geschäfte und Cafés locken bereits tagsüber zu einem Spaziergang entlang von „the Walk“, wie die Straße umgangssprachlich auch genannt wird.

Princes Street und Dean Village

Die Princes Street unterteilt Edinburgh in Old Town, den mittelalterlichen Teil Edinburghs, und New Town, den neueren, Georgianischen Teil. Entlang der ehemaligen Flaniermeile bieten sich heute zahlreiche Möglichkeiten zum Shoppen und Einkehren. Auch die Princes Street Gardens laden zu einer kleinen Pause inmitten von saftig grüner Natur ein. Nur Ruhe von der geschäftigen Stadt ist hier mitunter schwer zu finden: Princes Street Gardens ist gerne Veranstaltungsort von Versammlungen, Konzerten und im Winter auch von Edinburghs eigenem Weihnachtsmarkt. Nur fünf Gehminuten entfernt befindet sich jedoch die kleine und ruhige Oase des Dean Village. Direkt am Kanal Water of Leith gelegen ist der Hauptstadttrubel hier schnell vergessen. Im 19. Jahrhundert befanden sich hier zahlreiche Wassermühlen, die vom Water of Leith gespeist wurden. Heute erinnern noch Mühlsteine, Brunnen und Plaketten an sie. Folgt man dem Water of Leith Walkway weiter in Richtung Leith, lassen sich die Ruhe und Natur inmitten der Stadt noch einige Minuten länger genießen.

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Stockbridge

Stockbridge Edinburgh
Elegante georgianische und viktorianische Reihenhäuser in Stockbridge, Bild: Doubleclix / shutterstock

Folgt man dem Water of Leith Walkway in die entgegengesetzte Richtung, gelangt man in die nördlich des Stadtzentrums gelegene Nachbarschaft Stockbridge. Die Heimat vieler Musiker, Künstler und Schriftsteller lockt mit fast schon dörflichem Charme. Jeden Sonntag findet in der Saunders Street auch der Stockbridge Market statt, auf dem sich lokale und regionale Kunst und Köstlichkeiten erwerben lassen – auch die Einheimischen erledigen hier gerne ihre Sonntagseinkäufe. An jedem anderen Tag bieten die zahlreichen Cafés und kleinen Läden ein genauso spannendes Programm. Beim Schlendern durch die engen Gassen der Nachbarschaft lässt sich ihr individueller und bohemischer Charakter jedoch am besten erkunden.

Geheimtipp: Anreise

Wer tagsüber vom Flughafen Edinburghs aus anreist, sollte unbedingt mit einem der Buslinien in die Stadt fahren. Die etwas längere Fahrtzeit führt Besucher durch die romantische Landschaft, die Edinburgh umgibt, und durch die charmanten Vororte, die bei einem Wochenendbesuch der Stadt vielleicht nicht mehr in den Reiseplan passten – perfekt zur Einstimmung oder zum Ausklang eines unvergesslichen Urlaubs in Edinburgh.