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Freitag, April 4, 2025
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Pauschalreisen Griechenland – beim Buchen Geld sparen

Mit über 3000 Inseln bietet Griechenland eine atemberaubende Vielfalt und unzählige Traumstrände. Auch das Festland hat einiges zu bieten, vom Gebirge Olymp bis zu diversen kulturell bedeutenden Orten. Das Land bietet die ideale Voraussetzung für eine gute Mischung aus Strandurlaub und Ausflügen. Mit der passenden Pauschalreise kann dies ohne große Planung günstig umgesetzt werden.

Vorteile einer Pauschalreise

Eine Pauschalreise bietet das komplette Urlaubspaket in einem. Von einem Hotel über den Flug bis zum Transfer vom Flughafen bis zum Hotel vor Ort. So investieren Sie weniger Zeit in die Organisation Ihres Urlaubs, denn all das übernimmt der Reiseveranstalter. Pauschalreisen in Griechenland, welche beispielsweise auch über Reiseanbieter wie TUI angeboten werden, sind nicht ohne Grund so beliebt. Der Reiseanbieter, bekannt vor allem auch für das Logo mit dem Lächeln, ist als touristischer Marktführer in Deutschland beispielsweise bei Vielen beliebt, da sich für jeden Wunsch etwas passendes finden lässt.

Wenn Sie bei einer Pauschalreise als Verpflegung All-inclusive auswählen, sind alle Mahlzeiten, Snacks sowie Getränke mit im Preis enthalten. Oftmals sparen Sie damit viel Geld gegenüber Reisen, wo Sie alle Getränke und Restaurantbesuche einzeln bezahlen müssen. In vielen Hotels steht Ihnen eine Reiseleitung mit Deutschkenntnissen zur Verfügung. Kommen unterwegs Fragen oder Sorgen auf, so kann dies entspannt vor Ort geklärt werden. Dort finden Sie auch Unterstützung bei der Planung von Aktivitäten. Viele Aktivitäten können Sie direkt bei der Reiseleitung buchen und sich so Rechercheaufwand sparen. Doch Vorsicht – in vielen Fällen können Sie Geld sparen, wenn Sie Aktivitäten und Ausflüge bei lokalen Anbietern buchen. Eine kleine Recherche vor Ort kann nicht schaden und Sie erkunden so gleichzeitig die nähere Umgebung des Hotels.

Sommerurlaub in Griechenland

Zakynthos, Navagio Bucht, Ionische Inseln
Die berühmte Navagio-Bucht auf Zakynthos, Bild: StockBrunet / shutterstock

Wie ist das Wetter in Griechenland? Das Land verfügt über mediterranes Klima und bietet seinen Besuchern heiße und trockene Sommer, die viel Zeit zum Sonnenbaden bieten. Aus diesem Grund ist die beste Reisezeit hierfür die Zeit von Mai bis Oktober.

Die Saison für Sommerurlaub ist deutlich länger als in anderen Urlaubszielen im Mittelmeerraum. Durch die Vielfältigkeit der Inselwelt und unterschiedlicher Landschaften wird Griechenland auch bei mehreren Reisen nicht langweilig. Sportfans fragen sich vielleicht, ob es Wassersport-Möglichkeiten im Griechenland Urlaub gibt – aber auch hier hat das Land genügend Aktivitäten zu bieten, sodass jeder auf seine Kosen kommt.

Besonders anziehend sind die kleinen und größeren bewohnten Inseln mit Stränden, die von feinem Sand bis zu Kieseln variieren. Der Navagio Strand auf Zakynthos ist weltberühmt durch das im Sand liegende Schiffswrack und klares, türkises Wasser. Doch es gibt auch viele Strände, die weniger bekannt und damit auch einsamer sind. Auf Kreta liegen viele Hotels direkt an weißen Sandstränden, über die kilometerweite Spaziergänge möglich sind.

Kultur zum Erleben

Doch wo ist es auf dem griechischen Festland am schönsten? Es wäre definitiv schade, in Griechenland ausschließlich die Strände zu genießen. Die weit zurückreichende Geschichte des Landes sorgt für eine große Auswahl an spannenden Sehenswürdigkeiten. Bei einem Urlaub auf dem Festland bietet sich ein Ausflug nach Athen an. Neben der bekannten Akropolis sind viele Ausgrabungsorte mitten in der Stadt zu finden, die sich zu Fuß erkunden lassen.

Meteora lockt mit faszinierenden Felsformationen und 24 Klöstern, die als UNESCO Weltkulturerbe geschützt werden. Ruhe und Tradition findet man auf Hydra. Dort gibt es nahezu keine Autos, sondern nutzt Esel und Kutschen zur Fortbewegung. Ebenfalls zum UNESCO Weltkulturerbe gehört das Amphitheater von Epidauros, das bedeutendste von Griechenland. Auf Santorini lassen sich weiße Häuser mit blauen Dächern bewundern, die sich vom tiefblauen Meer abheben und das ideale Fotomotiv bieten.

Griechenland genießen

Moussaka, Griechisches Essen
Moussaka, ein beliebtes griechisches Gericht, Bild: Nina Firsova / shutterstock

Kulinarisch lockt die griechische Küche mit vielen sommerlichen Gerichten. Knoblauch, Oliven, frisches Gemüse und Lammfleisch sind charakteristisch. Ergänzt werden die Gerichte durch aromatischen griechischen Wein. Doch welche griechische Spezialität man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte ist ein originales Moussaka. Letztendlich findet sich aber für jeden Geschmack das richtige. Viele Familienrezepte werden auch von Generation an Generation weitergegeben, sodass das Essen zu etwas ganz besonderem wird.

Fazit

Eine Pauschalreise ist ein guter Ausgangspunkt zum Erkunden von Griechenland. Mit dem Strand direkt vor der Tür lassen sich spannende Ausflüge unternehmen. Bei der Buchung einer Pauschalreise kann nicht nur Geld, sondern auch die Zeit für eine aufwendige Organisation gespart werden. So lässt sich die Vorfreude auf den Urlaub noch mehr genießen und im Urlaub selbst kann man optimal die Seele baumeln lassen.

Cancun – Fusion aus Kultur und Abenteuer mitten in der Karibik

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Wer nach Cancun reist, sollte dies am besten zwischen Januar und Mai oder November und Dezember tun. Dann hat man das beste Reisewetter, um die Halbinsel Yucatan und die Stadt Cancun zu erkunden. Egal, ob man an den schönen Stränden mit kristallklarem Karibikwasser entspannen oder die Spuren der Maya verfolgen möchte, langweilig wird es nicht.

Im Folgenden werden die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in und rund um Cancun vorgestellt.

Sehenswürdigkeiten in der Nähe Cancuns

  • Chichen Itza, Mexiko
    Chichen Itza, Bild: Aleksandar Todorovic / shutterstock

    Die Maya-Stätte in Tulum zeigt 130 km südlich von Cancun atemberaubende Ruinen inklusive Aussicht. Sie liegt auf 15 Meter hohen Hügeln über dem Karibikmeer. Es gibt eine untere und obere Galerie, Letztere wurde zu Mayazeiten als Aussichtsturm benutzt, um die Bewegungen der Sonne zu studieren.

  • Die Maya-Stadt Chichen Itza ist eine aktive archäologische Stätte, die seit 1988 UNESCO Weltkulturerbe ist und 2007 zu einem der neuen sieben Weltwunder gewählt wurde. Sie liegt 75 km von Cancun.
  • Die archäologische Stätte El Meco liegt nur 6 km vom Stadtzentrum Cancuns entfernt. Sie beherbergt die höchste Pyramide der Halbinsel Yucatan.
  • Das Maya-Museum von Cancun ist perfekt für jeden, der eine Pause vom Strand braucht und sich für die lokale Kultur interessiert. Hier sind Ausstellungsstücke aus der antiken Vergangenheit Mexikos ausgestellt.
  • Das mexikanische Volksmuseum beherbergt Kunsthandwerk und Kreationen mexikanischer Kunsthandwerker. Die hier ausgestellten Skulpturen und Figuren erzählen die Geschichte der lokalen Bevölkerung und ihr Maya-Erbe. Die berühmtesten Artefakten sind die Puppen des Los Dias De Los Muertos. Das Museum liegt im ökö-archäologischen Park Xcaret.

Die interessantesten Stränden und Inseln in der Nähe Cancuns

  • Isla Mujeres
    Luftbild der Isla Mujeres, Bild: Darren Tierney / shutterstock

    Die Playa del Carmen gilt als beliebtestes Urlaubsziel wegen seines feinen, weißen Sandes und des blaugrünen Wassers. Hier gibt es ein großes Angebot an Wasseraktivitäten.

  • Die Playa Delfines gilt als Abwechslung zu den überfüllten Stränden gleich hinter den bekannten Stränden und glänzt durch ihre unberührte Natur.
  • Die Isla Holbox ist eine komplett autofreie Insel nur wenige Stunden von Cancun entfernt. Den Mietwagen kann man für ca. 100 Pesos am Tag in Chiquila stehen lassen, sonst kommt man mit einer 3-stündigen Busfahrt hierhin. Es gibt viele nette, kleine Strandbars, leckeres Essen und Margaritas sowie Hängematten zum Entspannen. Mit einem Golfbuggy oder Fahrrad kann man die 42 km lange Insel wunderbar erkunden. Außerdem kann man hier viele Flamingos beobachten.
  • Die Isla Mujeres, auch Fraueninsel genannt, liegt 13 km von Cancuns Küste entfernt und ist bekannt für Schnorchel-und Tauchausflüge aufgrund der vielen Korallenriffe. An der südlichen Seite gibt es einen Leuchtturm, ein Schutzgebiet für Meeresschildkröten und Überreste eines Maya-Tempels zu besuchen.
  • Die Cenotes sind natürliche Schwimmbecken mit frischem Wasser aus den nahe gelegenen Flüssen, jedoch unterirdisch in Senklöchern oder Gruben. Erfahrene Taucher können durch Tunnel hindurch tauchen und auf diese Weise in die Cenotes gelangen. Nicht-Taucher erreichen die Cenotes durch Abseilen oder Absteigen von Treppen. Die Bemerkenswertesten sind die Cenote Manatî, Cristalino, Xkeken und Samula.
  • Das Unterwassermuseum ist kein herkömmliches Museum, es handelt sich um eine gemeinnützige Organisation, die sich der Kunst der Konservierung widmet. Über 500 Skulpturen liegen zwischen drei und sechs Metern tief im Cancun National-Marinepark. Ursprünglich sollte es als Alternative für Taucher gelten, um die Korallenriffe zu schützen und gleichzeitig künstliche Riffe zu erschaffen. Man kann es durch Tauchen besuchen oder mit einem Schiff dahin fahren und beim Schnorcheln von oben bestaunen.
  • Wer einmal mit Meeresschildkröten schnorcheln möchte, ist in Akumal genau richtig. Übersetzt bedeutet der Name „Ort der Schildkröte“, denn wenn man hier schnorchelt, hat man mit großer Wahrscheinlichkeit das Glück, Meeresschildkröten neben sich zu haben. Aber Achtung: nicht anfassen! Dieses ruhige Meeresgebiet liegt ungefähr eine Stunde von Cancun entfernt.

Interessantes innerhalb der Stadt

Das La Isla-Einkaufszentrum gilt als schönstes und beste in Cancun mit einem interaktiven Aquarium, Kino und allem, was das Shoppingherz begehrt. Es befindet sich unter freiem Himmel in der Hotelzone.

  • Der Torre Escenica ist ein Aussichtsturm, der bis auf 80m hochfährt. Genießen Sie hier einen wundervollen Ausblick auf das massive Xcaret-Komplex und alle Strände bis hin nach Cozumel.
  • Wenn Sie mit den lokalen Menschen in Kontakt kommen möchten, ist der El Parque de Ias Palapas in der Mitte der Stadt zu empfehlen. Hier kommen lokale Familien gegen Abend zusammen.
  • Die Avenida Kukulkan ist eine pulsierende Durchgangsstraße, die zu allen Resorts führt. Sie ist voller Geschäfte, Cafés, Restaurants und Nachtclubs.

Großes Angebot an Freizeitparks

  • Der Xcaret Freizeitpark ist ein Wasser-, Themen-, Vergnügungs- und öko-archäologischer Park. Mit seiner Lage mitten im Dschungel der Maya zwischen unterirdischen Cenoten und Flüssen und gleichzeitig mit Blick auf das Karibische Meer ist dieser Park besonders beliebt.
  • Der Freizeitpark Xel-Há gilt als natürliches Aquarium aufgrund seiner großen Vielfalt an Flora und Fauna inklusive Zip-Line, Wasserrutschen uvm.
  • Der Abenteuerpark Xplor bietet einen lebendigen Dschungel mit unterirdischen Wege, Flüsse und Höhlen. Mit einer Zipline können Sie auch hier über den Regenwald fliegen.

Zusammenfassend ist zu unterstreichen, dass es eine große Anzahl an Aktivitäten in Cuncun gibt und man genügend Zeit einplanen soll, um alles in Ruhe zu erkunden und dabei trotzdem einen entspannten Urlaub zu verbringen.

Steilküsten & Traumstrände: Die italienische Insel San Pietro

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Wer die Einsamkeit, Sonne, traumhafte Strände und italienische Inseln liebt, der ist auf der 54 Quadratkilometer großen Insel San Pietro bestens aufgehoben. San Pietro liegt nur sieben Kilometer von Sardinien entfernt, und zwar in westlicher Richtung. Kein Wunder, dass die Insel auch einen sardischen Namen trägt, nämlich Isula ’e Sàntu Pèdru. Auf San Pietro leben nur etwa 6.000 Menschen, die Natur ist noch nahezu unberührt, die Strände einsam und die kleinen Städtchen und Dörfer mehr als urig. Der ideale Ort um die Seele baumeln zu lassen und einmal für eine kurze Weile den Stress des Alltags zu vergessen. Wer sich im Urlaub darüber hinaus auch körperlich betätigen möchte, findet auf der beschaulichen Vulkaninsel eine Menge hübscher Wanderrouten vor.

So kommt man nach San Pietro

Zugegeben, die Anreise nach San Pietro ist ein klein wenig beschwerlicher als an viele andere Urlaubsdestination, doch der Aufwand lohnt sich. Zunächst fliegt man am besten nach Cagliari auf Sardinien. Von Deutschland aus werden von mehreren Flughäfen Direktflüge dorthin angeboten. Danach geht es im Idealfall mit dem Mietwagen weiter nach Portovesme. Das ist der sardische Fährort von dem aus man anschließend nach San Pietro mit der Fähre übersetzt. Der Zielort auf San Pietro heißt Caloforte und die Überfahrt dauert in etwa eine halbe Stunde. Die Unterkünfte auf San Pietro bestehen in erster Linie aus Ferienhäusern, doch Vorsicht: Während der Saison sind die wenigen Unterkünfte häufig ausgebucht, weshalb man besser rechtzeitig buchen sollte.

Die Inselhauptstadt Carloforte

Carloforte, San Pietro
Blick auf die Inselhauptstadt Carloforte, Bild: pointbreak / shutterstock

Sobald man mit der Fähre auf San Pietro angekommen ist lockt auch gleich der Hauptort der Insel, Carloforte. Carloforte verfügt über eine bewegte Geschichte. Ab dem 16. Jahrhundert siedelten sich hier zahlreiche genueser Auswandererfamilien aus Ligurien an. In der Folge wurde die Stadt häufiger zum Ziel von Piratenangriffen. Und auch die tunesischen Araber waren hier zu Gast. Architektonisch, und auch was die Lebensart anbetrifft, ist Carloforte noch immer ligurisch-tunesisch geprägt. Der historische Kern des Ortes lädt Besucher mit zahlreichen kleinen Bars und Straßencafés ein das trubelige Treiben der Einheimischen bei einem Kaffee an sich vorbeiziehen zu lassen.

Außerdem befinden sich in den Gassen von Carloforte einige Läden, die authentische Töpferwaren und hübsche Souvenirs anbieten. Bekannt ist die Stadt außerdem für ihren hervorragenden Thunfisch, der an jeder Ecke in Dosen verpackt erworben werden kann. Im Hafen von Carloforte warten Motorboote und Yachten auf Mieter, weiterhin werden hier geführte Bootstouren angeboten, die Touristen die schroffe Felslandschaft der Insel von der Seeseite aus erleben lassen. Sehenswert ist das Forte Santa Cristina. Die alte Stadtmauer umzingelt den historischen Stadtkern und ist recht gut erhalten. Wer hier in ein Restaurant einkehrt wird überdies einen überraschenden Mix aus ligurischen und tunesischen Gerichten genießen können, denn Einwanderer aus beiden Regionen haben auch kulinarisch ihre Spuren hinterlassen. So gibt es einige Gerichte, die dem Couscous ähneln und natürlich eine Menge fangfrischen Thunfisch in sämtlichen Variationen.

So bezaubernde wie einsame Strände auf San Pietro

Spiaggia La Bobba, San Pietro
Der Spiaggia La Bobba, Bild: Elisa Locci / shutterstock

Egal an welchem der Strände San Pietros man sein Badetuch ausbreitet, überall findet man nahezu weißen feinen Sand als Unterlage vor. Das Wasser ist kristallklar und perfekt für Schnorchelabenteuer geeignet. Die Strände sind in aller Regel nicht überlaufen. Zwischen den für die Insel typischen Steilklippen liegen immer wieder einsame Badebuchten, die teils nur vom Wasser aus zu erreichen sind. Wer sich einen einfacheren Strandzugang wünscht sollte die Ostseite der Insel ansteuern, denn hier ist es insgesamt flacher und weniger felsig. Der wohl romantischste Strand San Pietros hingegen, La Caletta, liegt jedoch an der Westküste. Von dieser kleinen Badebucht aus lässt sich herrlich ein romantischer Sonnenuntergang beobachten. Wer es ein wenig belebter mag fährt zur nahe gelegenen Steilklippe Capo Sandalo. Sie ist einer der beliebtesten Orte auf San Pietro um die Sonne über dem Meer untergehen zu sehen.

Der Natur beim Wandern nahe kommen

Das Inselinnere von San Pietro ist relativ hügelig. Mit dem Bricco Guardia dei Mori und dem Bricco Tortoriso weist die Insel zwei kleine Berge auf, die jeweils eine Höhe von gut 200 Metern haben. Beim Wandern über die Wanderrouten der Insel passiert man zahlreiche Bachläufe und Geländeeinschnitte. Die Vegetation ist typisch mediterran geprägt. Naturfreunde sehen hier Kiefern, Wacholderbüsche, Oliven- oder auch Feigenbäume und wilden Fenchel. Und auch Vogelfreunde können hier einige interessante Entdeckungen machen, zum Beispiel gibt es auf San Pietro seltene Eleonorenfalken. Wanderwege gibt es beispielsweise rund um die Steilklippe Capo Sandalo. Ein weiteres Wanderziel ist der Leuchtturm am Capo Rosso. Dieser Weg besteht aus befestigten Steinplatten und kann prima von der ganzen Familie begangen werden. Wer die Spitze des Kaps erreicht hat, hat einen atemberaubenden Ausblick über die Kleinstadt La Caletta sowie die Steilküste. Für diejenigen, die es steil mögen, geht es von hier aus weiter über den Sentiero rosso direkt bis an den Rand der Steilküste. Der Weg schlängelt sich dann die Küste hinab, bis man in einer kleinen Badebucht angelangt ist.

Genießen Sie einen tollen Urlaub im Ostseeresort Olpenitz

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Das OstseeResort Olpenitz liegt direkt am Yachthafen an der Ostsee in Holstein. In Olpenitz finden Sie für jeden Geldbeutel und jede Art von Urlaub die richtige Unterkunft – ob für einen spontanen Kurztrip, ein verlängertes Wochenende, einen erholsamen Sommerfamilienurlaub oder eine ruhige Saisonpause. Erholung und eine unvergessliche Zeit sind im OstseeResort Olpenitz garantiert.

Das Ferienparadies Olpenitz – was finden Sie dort?

Wenn Sie Kurs ins OstseeResort Olpenitz nehmen, erwartet Sie Ihre exklusive Unterkunft im Ferienpark direkt am Segel- und Sportboothafen an der Ostsee. Hier befinden Sie sich zwischen Flensburg und Kiel, auf einem ehemaligen Marinestützpunkt in idyllischer Landschaft. Eine kleine Badebucht mit Sandstrand bietet Platz zum Buddeln, Sonnenbaden und Entspannen, und der lange Sandstrand – Weidefelder Ostseestrand, ist nur 2 km entfernt.

Einige Einrichtungen wie ein Supermarkt, eine Bäckerei und Gaststätten befinden sich bereits in Olpenitz, aber die Nähe zu Kappeln macht es möglich, dieses charmante Fischerdorf zu entdecken. Hier erwarten Sie historische Gebäude, Geschäfte, Museen und kulinarische Köstlichkeiten.

In der Umgebung – Freizeit und viel mehr!

In der Umgebung des OstseeResort Olpenitz können Sie viele Dinge unternehmen, die Ihren Urlaub zu einem unvergesslichen Erlebnis machen.

• Sie können die ganze Gegend mit dem Fahrrad oder zu Fuß erkunden, denn wie man so schön sagt: Der Weg ist das Ziel, denn die Schönheit der typisch norddeutschen Landschaft zieht alle Blicke auf sich.
• Wenn die zahlreichen Rapsfelder in einem herrlichen Gelb leuchten und die Heringe die Schlei hinuntertreiben, lädt die kleine Stadt Kappeln zu den traditionellen und berühmten “Kappelner Heringstagen” ein.
• Sie können eine nostalgische Fahrt mit der Angelner Dampfeisenbahn von Kappeln nach Süderbrarup und zurück unternehmen. Es gibt sogar einen Wagen für Fahrräder, so dass Sie Ihre Reise abwechslungsreich gestalten können.
• Der traditionelle Fischmarkt in Kappeln findet jeden letzten Sonntag im Monat statt.
• Nehmen Sie die Schleischifffahrtslinie von Kappeln nach Schleimünde oder Schleswig. Von Kappeln in Richtung Schleimünde legt das Schiff in der kleinen Stadt Maasholm an.

Wo kann man im Olpenitz übernachten?

In diesem Ferienort in Deutschland finden Sie viele verschiedene Ferienhäuser. Im OstseeResort Olpenitz erwarten Sie Doppelhaushälften, Chalets, Floating Houses und Apartments – alle stilvoll eingerichtet und mit zahlreichen Extras wie Whirlpool, Sauna und Kamin. Luxus und Natur zugleich – das bieten die schwimmenden Häuser. Wenn Sie wie auf einem Schiff wohnen möchten sollten Sie ein Hausboot in Olpenitz mieten. Sie bieten Wasser auf allen Seiten, Terrassen, auf denen man die sanfte Brise der Ostsee genießen kann, und das skandinavische Gefühl, mit einem Holzboot unter den Füßen zu reisen.

Das moderne Ambiente, die stillvolle Einrichtung und die hochwertige Ausstattung schaffen neben Urlaubskomfort auf höchstem Niveau auch eine besondere Wohlfühlatmosphäre. Die Häuser sind mit allem ausgestattet, was Sie für einen vielversprechenden Urlaub brauchen – sie sind modern eingerichtet und verfügen über alle notwendigen Elektrogeräte, mit denen Sie Ihre eigenen Mahlzeiten zubereiten können. Sie können auch auf der Terrasse speisen und das schöne Grün der Umgebung und das angenehme Wetter bewundern.

Entdecken Sie das Ostseebad Olpenitz auf vier Pfoten

Haben Sie ein vierbeiniges Familienmitglied, das unbedingt mit in den Urlaub kommen muss? Kein Problem! Im OstseeResort Olpenitz kann auch Ihr Hund einen tollen Urlaub erleben. Mieten Sie einfach eine der haustierfreundlichen Unterkünfte im Ferienpark. Bis zu 2 Haustiere sind dort kostenlos willkommen, es gibt spezielle Plätze für spannende Spiele und Spaziergänge.

Genießen Sie lustige Strandspaziergänge und viel Unterhaltung an den nahe gelegenen Hundestränden, wie dem Weidefelder Hundestrand. Erkunden Sie gemeinsam mit Ihrem Vierbeiner die nahe gelegenen Orte wie Kappeln oder Maasholm und genießen Sie Ihren Urlaub im OstseeResort Olpenitz.

Ideal für Familienurlaub mit Kindern

Im OstseeResort Olpenitz kann auch ein toller Familienurlaub verbracht werden. Boot fahren, am Strand buddeln, am Hafen ein Fischsandwich essen und eine Familienunterkunft – was will man mehr? Ihre Kleinen werden sich bei verrückten Spielen, beim Laufen im Sand und bei Spaziergängen in der Umgebung vergnügen. Das OlpeKids-Haus zum Beispiel ist ideal für Familien mit Kindern. Viel Platz, ein Spielzimmer mit Klettergerüst, ein Bollerwagen, eine Spielwiese und eine Sprungmatte lassen Kinderherzen höher schlagen. Besonders beliebt bei Familien ist auch die Abenteuer-Minigolfanlage auf dem Gelände. Und der Strand ist nur wenige Gehminuten entfernt.

Ein angenehmer Urlaub für zwei

Ferienhäuser in Olpenitz
Ferienhäuser in Olpenitz, Bild: Philipp_Konietzko / shutterstock

Möchten Sie dem grauen Alltag entfliehen und sich und Ihre Liebsten verwöhnen lassen? Träumen Sie von einem gemütlichen Abend vor dem Holzofen im Winter oder einem stürmischen Spaziergang am Strand mit einem traumhaften Sonnenuntergang? Als krönender Abschluss erwartet Sie eine Sauna oder ein Whirlpool. Das alles können Sie im OstseeResort Olpenitz genießen. Unabhängig von der Jahreszeit, in der Sie diese wunderbare Anlage besuchen, ist Ihr Urlaub ein Garant für absolute Entspannung.
Ob romantischer Wochenendausflug oder längerer Aufenthalt, die erstklassigen Unterkünfte mit eigenem Wellnessbereich im OstseeResort Olpenitz lassen keine Wünsche offen.

So erreichen Sie das OstseeResort Olpenitz

Wenn Sie mit dem Auto kommen, können Sie eine bequeme Reise genießen. Wenn Sie aus dem Süden kommen, fahren Sie auf der A7 in Richtung Flensburg und nehmen die Abfahrt Rendsburg/Büdelsdorf. Dann folgen Sie der B203 bis Kappeln und biegen rechts ab Richtung Ellenberg. Nun müssen Sie nur noch der Ostseestraße folgen, bis Sie das OstseeResort Olpenitz erreichen.

Von Norden kommend fahren Sie ebenfalls auf der A7 Richtung Hamburg bis zur Abfahrt Schleswig/Schuby. Nehmen Sie diese und folgen Sie der B201 nach Kappeln. Biegen Sie links Richtung Ellenberg ab und folgen Sie der Ostseestraße bis zu Ihrem Urlaubsdomizil in Olpenitz.

Bisons, Pionier, Indianer und skandinavisches Erbe in North Dakota

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Der US-Bundesstaat North Dakota liegt ganz im Norden der USA an der kanadischen Grenze. Auf Grund seiner geografischen Lage verfügt dieser Bundesstaat über ein eher kühles Klima. Benannt wurde North Dakota nach einem Indianer-Stamm. Der Dakota-Stamm, der auf dem Gebiet des heutigen North Dakota seit ehedem ansässig ist, und als Namensgeber für den US-Bundesstaat fungierte, gehört zu den Sioux Indianern. North Dakota gilt als sehr dünn besiedelt, was der Attraktivität des Staates für Touristen jedoch keinen Abbruch tut. Eher im Gegenteil. Denn wer sich nach Ruhe und Einsamkeit sehnt, sich über Geschichte und Kultur der nordamerikanischen Ureinwohner informieren oder unendliche Weiten im Theodore Roosevelt National Park erleben möchte, ist hier richtig.

Zwischen Bisons, Mustangs und Kojoten im Theodore Roosevelt National Park

Der Theodore Roosevelt National Park ist nach dem 26. Präsidenten der USA benannt. Dieser liebte die Region, in der der heutige Park gelegen ist so sehr, dass er dort eine Ranch, die Elkhorn Ranch besaß, die er häufig aufsuchte, um sich zu entspannen. Noch heute können Reste der Ranch besichtigt werden. Ein wenig ungewöhnlich für einen National Park mutet an, dass es sich beim Theodore Roosevelt National Park nicht um ein zusammenhängendes Areal, sondern sozusagen um drei Parks handelt, die zu einem zusammengefügt wurden.

Optisch und landschaftlich fühlt man sich hier in einen Wild West Film versetzt, denn der National Park besteht in erste Linie aus Ödland und Badlands. Diese Landschaftsformen sind letztlich das, was in Western jeweils als weite Prärie bezeichnet wird. Wer möchte kann den Theodore Roosevelt National Park ausgiebig zu Fuß erkunden, denn es gibt hier nicht weniger als 150 Kilometer bestens ausgeschilderter Wanderwege zu erkunden. Im Park sind jedoch auch heute noch amerikanische Wildpferde, die auch Mustangs genannt werden, heimisch. Wer ihnen besonders nahe kommen möchte nimmt an einem geführten Ausflug zu Pferde teil.

Ein weiteres Highlight sind die einstmals hier ausgestorbenen, aber in den 1950er Jahren wieder angesiedelten Bisons, die zu früheren Zeiten von den Indianern gejagt wurden und deren Ernährung und Bekleidung dienten. Die Atmosphäre des Parks lässt sich bei einer Nacht unter dem Sternenzelt am besten in sich aufsaugen. Übernachten im Park ist kein Problem, denn es gibt eine Vielzahl an Campingplätzen.

Fargo: Die heimliche Hauptstadt des US-Bundesstaates North Dakota

Bismarck, North Dakota
Bismarck, Hauptstadt von North Dakota, Bild: Ace Diamond / shutterstock

Fargo ist zwar nicht die Hauptstadt des Bundesstaates North Dakota, das wäre Bismarck, doch mit rund 120.000 Einwohnern die größte Stadt im Bundesstaat. Außerdem schlägt hier das kulturelle Herz North Dakotas, weshalb auf einen Besuch von Fargo nicht verzichtet werden sollte, wenn man sich schon einmal in North Dakota aufhält. Unter Einheimischen gilt Fargo als heimliche Hauptstadt von North Dakota. Besonders bekannt ist die Stadt für ihre lebendige Kunstszene.

Im Plains Art Museum werden etwa 3.000 Kunstwerke von vor allem zeitgenössischen Künstlern ausgestellt. Viele von ihnen sind indianischer Herkunft. Daneben gibt es auch künstlerische Highlights europäischer Kunstgrößen, wie zum Beispiel Salvador Dalis, zu sehen. Die oft atemberaubenden Kunstwerke sind jedoch nicht nur in den Räumlichkeiten des Museums selbst zu sehen. Viele von ihnen hängen auch in schicken Craft Beer Bars, Läden oder Restaurants in der Innenstadt von Fargo. Wer sich ein Bild vom Leben der Pioniere im Norden Amerikas machen möchte, ist in Bonanzaville richtig. Hierbei handelt es sich um ein originalgetreues Pionierdorf in dem es auch ein thematisch passendes Museum gibt.

Einzigartig, das National Buffalo Museum

Das National Buffalo Museum in Jamestown gehört zu der Art von Museen, die es nicht an jeder Ecke gibt. Das hat natürlich mit seinem Ausstellungsschwerpunkt zu tun, den Bisons. Für die Ureinwohner von North Dakota waren die Bisons, und auch die Jagd nach ihnen, von größter Bedeutung. Das Museum erklärt alle Details zur Bedeutung und zur Geschichte der Bisons in der Region. Daneben sind ausgestopfte Bisons und originale Ausstellungsstücke aus Zeiten der Bison-Jagd zu sehen. Untergebracht ist das National Buffalo Museum auf dem Gelände eines Freilichtmuseums. Im Freilichtmuseum Frontier Village kann eine Zeitreise ins 19. Jahrhundert unternommen werden, denn alle Gebäude dort stammen noch aus dieser Zeit. Sie sind die Reste eines Dorfes mit Wohn- und Verwaltungsgebäuden sowie Geschäften.

Auf den Spuren der skandinavischen Einwanderer

Stabkirche im Scandinavian Heritage Park
Stabkirche im Scandinavian Heritage Park, Bild: Yosoyana / shutterstock

Im amerikanischen Bundesstaat North Dakota ist die skandinavische Gemeinde noch heute stark vertreten. Einst kamen viele Skandinavier als Pioniere in diese Gegend. Mitgebracht haben sie unter anderem die Tradition skandinavischer Stabkirchen. Das bekannteste Exemplar in North Dakota ist im Scandinavian Heritage Park in Minota zu besichtigen. Außerdem sind hier mehrere Statuen berühmter Skandinavier versammelt. Die Spazierwege des Parks führen darüber hinaus vorbei an dänischen Windmühlen, einem Museum, in dem man sich über die Tradition der Einwandere aus Dänemark, Norwegen, Schweden, Finnland und Island informieren kann, sowie an einem 27 Meter hohen schwedischen Dala Pferd aus Holz.

Sibenik in Kroatien

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Wer sich Luftaufnahmen von Sibenik anschaut, könnte meinen, einen Kartenausschnitt von Norwegen vor sich zu haben. Wie die bekannten Schäreninseln ragen die Felsen aus der Adria. Die Stadt selbst liegt an einer Bucht, die nur durch eine Meerenge mit der Adria verbunden ist. Ein Fjord, so lässt sich die Meerenge assoziieren. Und doch befindet sich Sibenik in Kroatien in der Region Dalmatien.

Lage von Sibenik

Zwischen den Großstädten Zadar im Norden und Split im Süden liegt Sibenik. Die Stadt schmiegt sich an eine Meeresbucht, die zugleich die Mündung des Flusses Krka bildet. Der Kanal Sveti Ante verbindet die Meeresbucht mit der Adria. Dort liegen gleich vor der Küste zahlreiche bewohnte und unbewohnte Inseln, Ausläufer der sogenannten Kornateninseln, einem Nationalpark.

Geschichte

1066 erstmals urkundlich erwähnt, blickt Sibenik auf eine wechselvolle Geschichte zurück. Der kroatische König Petar Kresimir IV. hielt sich damals in der Festung St. Michael auf. Heute trägt das Kastell den Namen der Heiligen Anna.

Lange Zeit stand Sibenik unter venezianischer, später unter österreich-ungarischer Herrschaft. Von 1918 bis 1991 gehörte sie dann erst zum Königreich, später zur Sozialistischen Republik Jugoslawien. Nach einem folgenschweren Krieg wurde Kroatien allerdings wieder ein eigenständiger Staat mit der Hauptstadt Zagreb. So gehört Sibenik heute wieder zu Kroatien. Seit Ender der 1990er Jahre wurde gerade die Adriaküste Kroatiens immer beliebter bei Touristen, was sowohl an den Stränden als auch an den mittelalterlichen Städten liegt.

Sehenswürdigkeiten in Sibenik

Die Kathedrale des Heiligen Jakob
Die Kathedrale des Heiligen Jakob, Bild: xbrchx / shutterstock

Es lohnt sich, viel Zeit damit zu verbringen, die Altstadt zu Fuß zu durchschreiten. Dabei fällt auf, dass Sibenik eine hügelige Stadt ist. Unzählige Treppen verbinden die Altstadtgassen miteinander. Die Hausfassaden in den mittelalterlichen Straßen lassen erahnen, wie sich hier mittelalterliches Leben abgespielt hat. Immer wieder eröffnen sich Blicke auf die Bucht und die dahinter liegende Adria.

Aber auch die zahlreichen Baudenkmäler sind einen gezielten Besuch wert. Eine Befestigungsanlage mit vier Kastellen umgibt die Stadt: St Michael (St. Anna), St. Johannes, St. Nikolaus und die Festung Baron. Findet St. Michael bereits unter dem kroatischen König Petar Kresimir IV. Erwähnung, stammen die anderen Befestigungsanlagen aus der Zeit der venezianischen Herrschaft (15. bis 18. Jahrhundert). Das Ensemble der vier Festungen gehört heute zum UNESCO Weltkulturerbe.

Ebenfalls Weltkulturerbe ist die spätgotische Kathedrale St. Jakob. Sie wurde in über 100 jähriger Bauzeit im 15. Jahrhundert errichtet. Im Kroatien-Krieg wurde die Kuppel schwer beschädigt, mittlerweile ist sie aber wieder restauriert.

Neben zahlreichen anderen Kirchen – sehenswert ist zum Beispiel auch das Franziskanerkloster mit Denkmal von Petar Kresimir IV. – lohnt sich eine Besichtigung des Alten Rathauses. Der Rathausplatz ist umgeben von Arkadengängen, die ihm ein unverwechselbares Aussehen verleihen. Der Renaissancebau wurde im 16. Jahrhundert gebaut.

Die Sibenik-Brücke führt über den Fluss Krka. Die Bogenbrücke bietet einen einzigartigen Blick auf die Stadt, das Krkatal und die Adria.

Ausflugsziele in der Umgebung

Nationalpark Krka
Im Nationalpark Krka wurden die Winnetou-Filme gedreht, Bild: Seumas Christie-Johnston / shutterstock

Sibenik liegt in unmittelbarer Nähe zweier Nationalparks. Der Krka Nationalpark führt in das Krkatal mit etlichen Schluchten und Wasserfällen. Die Artenvielfalt an Pflanzen und Tieren führte 1985 zur Gründung des Schutzgebietes, das heute auch touristisch erschlossen ist.

Bereits 1980 wurde der Nationalpark Kornaten gegründet. Die Inselgruppe, bestehend aus 89 Felseninseln, liegt nördlich von Sibenik. Es werden Bootsausflüge angeboten, so kann das Schutzgebiet erkundet werden. Die Inseln bestehen größtenteils aus Kalksteinfelsen. Es gibt kaum Vegetation. Allerdings sind die Kornaten für ihre artenreiche Vogelpopulation bekannt.

Der Prukljan-See ist der Stadt Sibenik vorgelagert und wird unter anderem von der Krka gespeist. Es handelt sich um den viertgrößten See Kroatiens.

Auch zur Region Dalmatien gehören benachbarte Städte wie Split und Zadar, die einen Besuch wert sind.

Tipps

Wer seinen Urlaub in Sibenik verbringt und dabei immer wieder denkt, dass ihm so mancher Ort bekannt vorkommt, hat früher wohl die Winnetoufilme mit Pierre Brice geschaut. Kornaten, Krka Nationalpark, die Karstberge im Umland sind Drehorte von den Verfilmungen der Karl May Klassiker. In den Städten Dalmatiens werden zahlreiche Touren angeboten, die informativ und nostalgisch zugleich sind. Vielleicht ist der anstehende Urlaub in Sibenik ein Anlass, mal wieder “Der Schatz im Silbersee” zu schauen.

Wer nach den anstrengenden Besichtigungen eine Erholung braucht, kann in Sibenik gleich auf mehrere Strände zurückgreifen.

In Sibenik gibt es im Sommer einige Freilichtaufführrungen und Festivals. Unter anderm findet im August ein Kinder- und Jugendfestival statt, das sich besonders an junge Menschen richtet. Es lohnt sich, einen Blick in den Veranstaltungskalender der Touristinformation zu werfen

Die besten Casinos auf der ganzen Welt

Ahhh, einige der genialsten Ideen und Architekturen der letzten Jahrzehnte haben dafür gesorgt, dass verschiedene Casinos auf der ganzen Welt einige der erstaunlichsten Reiseerlebnisse bieten, die man sich nur wünschen kann. Schließlich sind Casinos auf Unterhaltung ausgelegt, und das überträgt sich auch auf ihr Design, das oft mit einem Auge auf Beeindruckendes gebaut wird.

Schließlich sollen sie jeden Monat Tausende von Menschen anlocken, und in einem hart umkämpften Markt ist es wahrscheinlicher, dass sie die meisten Kunden anziehen, wenn sie sich von anderen abheben. Werfen wir einen Blick auf ein paar der Besten der Besten!

Das Venetian Macau

The Venetian Macau
The Venetian in Macau, Bild: jeafish Ping / shutterstock

Eines der größten Casinos der Welt, diese venezianische Fantasie ist dem The Venetian Las Vegas nachempfunden (das selbst natürlich Venedig nachempfunden ist!) Mit 3000 Suiten, viel Platz für Kongresse, luxuriösen Einzelhandelsgeschäften (darunter Givenchy, Louis Vuitton und Hermes) und 51000 Quadratmetern Casinofläche könnten Sie eine Woche hier verbringen, ohne alles gesehen und erlebt zu haben.

Lust auf eine Gondelfahrt? Das ist kein Problem. Steigen Sie einfach in eine authentische Gondel und folgen Sie den Wasserstraßen im Inneren oder der Lagune im Freien – vielleicht bringt Ihnen Ihr Gondoliere sogar ein Ständchen, während Sie sich entspannen. Macau selbst ist voll mit Online Casino, aber wir garantieren Ihnen, dass Sie The Venetian nie vergessen werden, wenn Sie das Glück haben, hierher zu kommen!

Atlantis Paradiesinsel

Bahamas Paradise Island
Paradise Island mit dem Atlantis-Resort im Hintergrund, Nassau, Bahamas, Bild: Pola Damonte /shutterstock

Wer würde nicht gerne auf die Bahamas reisen? Wenn Sie dorthin fahren, können Sie das Atlantis Paradise Island genießen, wo Sie Unterhaltung im Casino mit Spaß im Aquaventure, einer 62 Hektar großen Wasserlandschaft, abwechseln können. In diesem Inselparadies gibt es sowohl Salzwasser- als auch Süßwasserlagunen, Swimmingpools, Wasser- und Flussrutschen und marine Lebensräume.

Es ist möglich, dass es Ihnen schwer fallen wird, die Familie am Ende des Urlaubs nach Hause zu schleppen! Es ist ein äußerst familienfreundliches Reiseziel, das den ganzen Tag über viel zu bieten hat, und die Erwachsenen können sich abends im Casino amüsieren.

Sun City

Etwa zwei Stunden von der nächsten Großstadt entfernt, bietet Ihnen Sun City mit dem Lost Palace ein unvergleichliches Erlebnis. Mit den Attraktionen, die der afrikanische Busch zu bieten hat, ist dies eine Extravaganz aus naturbezogenen Statuen, Kunst, Mosaiken und einer allgemein überdrehten Feier der afrikanischen Tierwelt.

Bestaunen Sie die überlebensgroßen Effekte, wenn Sie eine Pause im Lost City Entertainment Centre einlegen und die Brücke der Zeit überqueren, die von mächtigen Elefantenstatuen umgeben ist und regelmäßig bebt, wenn ein Scheinvulkan ausbricht – diese und andere Attraktionen machen Sun City zu einem unvergesslichen Besuch. Natürlich wird auch das Casino ein unterhaltsames Erlebnis sein, ebenso wie das perfekte Wetter und die herzliche Gastfreundschaft.

Casino von Monte Carlo

Am anderen Ende des Spektrums als das eher familienorientierte Erlebnis in Sun City liegt das alte und luxuriöse Casino de Monte Carlo in Monaco. Da es schon in vielen Filmen zu sehen war, ist der Anblick des Casinos nicht unbekannt, wenn Sie endlich den Eingang mit den vielen Türmen erreichen. Es ist ein visuelles Fest mit Kristallkronleuchtern, Springbrunnen, einer spektakulären Säulenhalle und genug Gold, um jeden glücklich zu machen. Es ist eine übertriebene Extravaganz, über die Sie noch jahrelang sprechen werden.

Wussten Sie, dass die Bürger von Monaco keinen Zutritt zu den Spielsälen des Casinos haben? Erwarten Sie also nicht, dass Sie hier mit Einheimischen ins Gespräch kommen!

Wenn Ihnen das alles zu weit weg ist, können Sie natürlich auch ein Online Casino ausprobieren, das Ihnen die gleiche Unterhaltung bietet, ohne dass Sie sich dabei in Schwierigkeiten bringen müssen!

Das Bellagio

Wenn Sie nach Las Vegas reisen, haben wir das Bellagio, das Sie vielleicht auch aus den Filmen kennen, in denen es mitgespielt hat. Das Bellagio ist eines der luxuriösesten Casino-Resorts in Las Vegas und bekannt für seine wunderschönen Springbrunnen, die kunstvolle Sequenzen abspielen.

Mit einer Fülle von kulinarischen Angeboten ist dies ein Ort zum Verweilen, während Sie alle Optionen ausprobieren – und das Glücksspiel ist ebenfalls außergewöhnlich! Es gibt auch eine Fülle von hochwertigen Geschäften, die zum Stöbern einladen, und fünf verschiedene Pools, an denen Sie verweilen können. Kinder unter 14 Jahren dürfen nicht an die Pools, also ist dies ein Erlebnis für Erwachsene.

Mississippi – Magnolienstaat in den Vereinigten Staaten von Amerika

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Mississippi gehört zu den Bundesstaaten in den USA. Er ist der Gruppe der Südstaaten zugehörig und hat rund drei Millionen Einwohner. Die Hauptstadt, die gleichzeitig auch die größte Stadt in Mississippi ist, heißt Jackson. Benannt wurde der Staat nach dem berühmten Fluss Mississippi River. Zudem ist er unter dem Beinamen Magnolia State bekannt.

Geografie und klimatische Verhältnisse – flach, warm und niederschlagsreich

Mississippi River
Der Mississippi, hier an der Vicksburg Bridge in Vicksburg, Bild: TLF Images / shutterstock

Der US-amerikanische Bundesstaat Mississippi zeichnet sich durch eine flache Beschaffenheit aus. Nur im nordöstlichen Teil gibt es mehrere Erhebungen, die allerdings nicht sonderlich hoch sind. Wanderer, Kletterer und Bergsteiger bevorzugen andere Urlaubsregionen in den USA. Im Süden verfügt Mississippi über einen schmalen Küstenstreifen. Die angrenzenden Bundesstaaten sind Tennessee, Alabama, Arkansas und Louisiana.

In klimatischer Hinsicht gilt Mississippi als eine der wärmsten Regionen des Landes. Das feuchte und subtropische Klima sorgt für eine üppige Vegetation, aber auch für eine hohe Luftfeuchtigkeit und eine Vielzahl an Niederschlägen.

Bevölkerungsgruppen, Religionsgemeinschaft und Lebensbedingungen – Mississippi als Wiege der Unterschicht

Fast 3 Millionen Menschen haben einen Wohnsitz in Mississippi. 37,5 % der Bevölkerung haben eine dunkle Hautfarbe oder werden als Afroamerikaner bezeichnet. Von daher ist Mississippi der US-Bundesstaat mit dem größten Anteil an dunkelhäutigen Einwohnern. Die dominierende Glaubensgemeinschaft ist die Southern Baptist Convention, die rund 920.000 Angehörige für sich verbuchen kann. An zweiter Stelle kommt mit deutlichem Abstand die United Methodist Church, gefolgt von der Katholischen Kirche.

Wenn man die Lebensbedingungen in Mississippi mit anderen Bundesstaaten vergleicht, sieht es nicht sonderlich gut aus. In Sachen Finanzen, Bildung und gesundheitliche Versorgung liegt der Staat abgeschlagen auf den hinteren Rängen. Ungefähr ein Fünftel der Bevölkerung lebt unterhalb der Armutsgrenze.

Die Geschichte von Mississippi – bewegtes Leben in der Vergangenheit und Gegenwart

Die Ureinwohner Mississippis waren die indianischen Völker Caddo, Chickasaw, Choctaw und Natchez. Die ersten europäischen Siedler stammten aus Frankreich. Im 18. Jahrhundert kam es immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen ihnen und den Natchez, woraufhin das indianische Volk nicht mehr wirklich existierte und die Franzosen die Gegend verließen. Im Laufe der Zeit nahmen auch Briten und Spanier Teile des Gebiets ein, wobei das Plantagensystem mit der Sklavenhaltung von den Franzosen eingeführt wurde. Bis zum Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg war Mississippi als größter Produzent von Baumwolle in den Staaten bekannt.

Im Dezember 1817 erfolgte die Aufnahme des Territoriums in die Union. In den 1830er-Jahren profitierten die Einwohner von einem Wirtschaftsboom. Etwa zehn Jahre später folgte eine Überschuldung, weshalb im Jahr 1840 Mississippi Staatsbankrott anmelden musste. 1861 sagte sich der Staat ebenso wie South Carolina zuvor von der Union los.
1966 war Mississippi der letzte US-Staat, der die Prohibition abschaffte. Ein Jahr später wurde die bis dahin verbotene Mischehe zugelassen.

Erst 1995 wurde die Abschaffung der Sklaverei in die Wege geleitet. Weil die Zustellung des Beschlusses an das Federal Register viel Zeit in Anspruch nahm, trat das neue Gesetz erst am 7. Februar 2013 in Kraft.

Das 21. Jahrhundert stand bislang im Zeichen des Hurrikans Katrina, der im August 2005 einen guten Teil des Landes zerstörte und der Debatte zum Thema Rassismus, die nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd aufkam. Als Folge davon wurde die alte Staatsflagge Mississippis durch eine neue Flagge ersetzt.

Sehenswürdigkeiten in Mississippi – Geheimtipp für Touristen in den USA

Gulfport, Mississippi
Gulfport in Mississippi, Bild: George Dodd III / shutterstock

Mississippi ist zwar keines der meist besuchten Reiseziele in den Vereinigten Staaten von Amerika, hat sich aber im Laufe der Jahre zu einem echten Geheimtipp entwickelt und hat durchaus so einiges zu bieten.

In der Hauptstadt Jackson befindet sich das Mississippi State Capitol, welches als Sitz der Regierung fungiert. Es befindet sich in der High Street und wurde im 19. Jahrhundert erbaut. Wer sich für Geschichte interessiert, sollte unbedingt eine Führung buchen. Von den Reiseleitern erhalten die Urlauber eine Vielzahl an interessanten Informationen. Zudem spricht für die Führung, dass sie kostenlos angeboten wird. In Sachen Architektur gibt es an diesem Bauwerk auch eine Menge zu entdecken. Ein beliebtes Fotomotiv ist der Eagle at the top of the Dome.

In der Vergangenheit befand sich der Regierungssitz von Mississippi im Alten Staatskapitol, welches inzwischen ein Museum beherbergt und den Namen Old Capitol Museum trägt.
Das Institute for Marine Mammal Studies ist eines der Highlights in Gulfport, der zweitgrößten Stadt in Mississippi. Hier fühlen sich Menschen in sämtlichen Altersklassen wohl. In der gepflegten Anlage leben unterschiedliche Tiere, die im Meer zu Hause sind. Vor allem Kinder haben große Freude an Shows mit Bewohnern des Wassers. Viele Besucher nutzen die Gelegenheit, um sich einen Traum zu erfüllen und mit Delfinen in einem Becken zu schwimmen.

Liebhaber von langen Strandspaziergängen zieht es in erster Linie nach Biloxi. Dort ist das Wasser schön warm, und der Sand fällt sanft in das Meer ab. Urlauber mit kleinen Kindern verbringen ihre Zeit sehr gerne an diesem Küstenabschnitt, der sich am Golf von Mexiko befindet. Für Schwimmer ist das Wasser nicht tief genug, aber dafür kann man hier ganz entspannt am Ufer spazieren.

Eine echte Besonderheit findet man in Vicksburg. Im National Military Park erwartet die Urlauber eine Reise in die bewegte Vergangenheit, was vor allem an den Schlachtfeldern und Gedenksteinen erkennbar wird. Eine geführte Tour unter der Leitung eines fachkundigen Reiseführers dauert etwa zwei Stunden.

Die nach der ersten Siedlung in Mississippi benannte Stadt Natchez genießt den Ruf eines wahrhaftigen Architektur-Juwels. Das liegt an der Tatsache, dass sich zahlreiche Gebäude der Antebellum-Architektur aus dem 19. Jahrhundert in einem sehr guten Zustand befinden. Ein großer Teil davon wurde im Greek-Revival-Stil erbaut.

Eine USA-Reise muss nicht zwangsläufig nur nach New York City, Florida oder Kalifornien führen. Bundesstaaten wie Mississippi sind echte Rohdiamanten und haben auf alle Fälle eine Chance auf ein näheres Kennenlernen verdient

Gruppenreise in die USA

Eines der Urlaubstrends der letzten Jahre ist die Gruppenreise. Sie ist die ideale Möglichkeit, entweder gemeinsam mit Freunden oder als nicht gern Alleinreisender die Welt zu erkunden. Schließlich gibt es im Urlaub viel zu erkunden – da ist es schön, wenn man abends Gesprächspartner vorfindet mit denen man sich über das Erlebte austauschen kann.

Wohl kaum ein anderes Land hat so viele Sehenswürdigkeiten zu bieten wie die Vereinigten Staaten von Amerika. Ob Metropolen wie New York oder San Francisco oder die beeindruckenden Naturhighlights und Nationalparks.

Jedoch benötigt man für die Einreise in die USA eine Einreiseerlaubnis. Mit einem ESTA Gruppenantrag lässt sich die komplette Anmeldung für die gesamte Reisegruppe schnell erledigen. Dies ist ein auch ein großer Zeitgewinn für Firmen welche eine höhere Anzahl an Mitarbeitern für ein Meeting in die Staaten schicken möchten.

Ideal ist der ESTA-Antrag auch für Urlauber welche in den USA nur einen kurzen Aufenthalt haben und beispielsweise am Folgetag nach Mexiko weiterreisen möchten. So kann man abends die Zeit außerhalb des Flughafens verbringen.

Wir haben die wichtigsten Fragen rund um den ESTA-Antrag zusammengefasst:

Was ist ESTA?

San Francisco, Golden Gate Bridge
Die Golden Gate Bridge, Bild: Travel Stock / shutterstock

Die Abkürzung “ESTA” bedeutet ausgeschrieben “Electronic System for Travel Authorization” und ist das elektronische Reisegenehmigungssystem Ministeriums für Innere Sicherheit der USA. Es wurde zur verbesserten Sicherheitsüberprüfung für Reisende in die Vereinigten Staaten aus Ländern eingeführt, die am Programm für visumfreies Reisen teilnehmen. Seit 2008 ist ESTA die Alternative zum aufwendigen US-amerikanischen Visa-Antrag.

Mit diesem Reisegenehmigungssystem können Reisende aus Deutschland einen Einreiseantrag stellen. Neben den deutschen Staatsbürgern können auch Einwohner der nachfolgenden Länder einen Antrag stellen: Andorra, Australien, Belgien, Brunei, Chile, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Island, Irland, Italien, Japan, Kroatien, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Malta, Monaco, Niederlande, Neuseeland, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, San Marino, Schweiz, Singapur, Slowakei, Slowenien, Südkorea, Spanien, Schweden, Taiwan, Tschechische Republik und Ungarn.

Wie lange man sich mit einer ESTA-Genehmigung in den USA aufhalten?

Mit der ESTA-Genehmigung ist ein Aufenthalt von bis zu 90 Tagen in den USA möglich.

Was wird für den ESTA-Antrag benötigt und welche Voraussetzungen muss der Reisende erfüllen?

  • Vollständig ausgefülltes Antragsformular (Abfrage von persönlichen Daten wie vollständiger Name, Adresse, Geburtsdaten)
  • Ein aktueller und gültiger Reisepass
  • Kreditkarte zur Bezahlung der Gebühren
  • Ausreichende finanzielle Mittel um Anreise, Aufenthalt und Ausreise zu finanzieren
  • Die Reise in die USA muss aus touristischen oder geschäftlichen Gründen erfolgen
  • Die Einreise muss mit einem genehmigten Transportmittel erfolgen (Ankunft z.B. per Flug oder Schiff).

Wie lange man sich mit einer ESTA-Genehmigung in den USA aufhalten?

Mit der ESTA-Genehmigung ist ein Aufenthalt von bis zu 90 Tagen in den USA möglich.

Wie stellt man einen ESTA-Gruppenantrag?

Der Antrag kann entweder über das Department of Homeland Security oder über einen ESTA-Dienstleister gestellt werden. Als Gruppe benennen Sie vorab einen Gruppenverwalter. Dieser ist direkter Ansprechpartner und kümmert sich um die komplette Abwicklung (also zum Beispiel auch ein Veranstalter einer Gruppenreise). Um den Antrag stellen zu können benötigt der Gruppenverwalter die Reisepassdaten aller Reisender sowie eine Kreditkarte zur Bezahlung der Gebühren. Innerhalb eines Antrags kann eine Aufenthaltserlaubnis für bis zu 50 Personen gestellt werden.

Wie viel Vorlaufzeit muss ich beim ESTA-Antrag beachten?

Sowohl beim Einzelantrag als auch beim Gruppenantrag muss eine Bearbeitungszeit von ca. 72 Stunden eingeplant werden. Vor dem Urlaubsantritt ist der Stressfaktor erfahrungsgemäß hoch, weshalb eine frühzeitige Antragsstellung empfehlenswert ist.

Was kostet ein ESTA-Gruppenantrag?

Die Gebühren je Person betragen 14$ was derzeit knapp 13 Euro (Aktueller Umrechnungskurs) entspricht.

Ist der ESTA-Antrag genehmigt steht ihrem Urlaub im Land der unbegrenzten Möglichkeiten nichts mehr im Wege.

Die schönsten Orte auf Teneriffa

Egal wo man auf der größten Kanareninsel Teneriffa Urlaub macht, Ausflüge in die Hauptstadt Santa Cruz de Tenerife und die Hafenstadt Puerto de la Cruz sollten unbedingt auf dem Ausflugsprogramm stehen. Santa Cruz kann von den meisten größeren Ferienorten im Norden aus problemlos erreicht werden.

Das zauberhafte Santa Cruz

Playa Jardin, Teneriffa
Playa Jardin, Bild: Elena19 / shutterstock

Ein Bummel durch die engen Gassen der Altstadt ist ein absolutes Muss. An den Außentischen der einladenden Bars, Cafés und Restaurants zu sitzen, die vorbeiflanierenden Menschen zu beobachten und die Sonne zu genießen – das ist Urlaubsfeeling pur! Im Zentrum des ältesten Teils von Santa Cruz liegt die Kirche Nuestra Señora de la Concepción mit ihrem weithin sichtbaren Turm und überall trifft man auf pittoreske Gebäude und Überreste aus der Kolonialzeit.

Wer gerne auf Shoppingtour geht, spaziert am besten durch die lange Fußgängerpassage Calle Bethencourt Alfonso, die auch wegen ihrer großen, schattenspendenden Bäume sehr attraktiv ist. Die typisch spanische Markthalle von Santa Cruz ist bei Einheimischen und Touristen gleichermaßen beliebt, denn hier kann man nicht nur frische Lebensmittel einkaufen, sondern auch die Atmosphäre mit allen Sinnen in sich aufnehmen. Ein beliebtes Fotomotiv der Stadt ist das Auditorium am Hafen, das in seiner Architektur an die Oper von Sydney erinnert. Wer möchte, kann an einer Führung durch die Innenräume teilnehmen. Für Pflanzenfreunde oder Urlauber, die sich einfach für einige Minuten in einer wunderschönen, grünen Umgebung ausruhen möchten, empfehlen sich der García Sañabria Park oder der Botanische Garten.

Die Hafenstadt Santa Cruz de Tenerife gehört wohl zu den schönsten Orten, die die kanarischen Inseln zu bieten haben. Mit dem historischen Stadtkern, einem beeindruckenden Nachtleben und einer Vielzahl von kulturellen und gastronomischen Highlights ist die Stadt eine schöne Abwechslung zu den eher ruhigen Stränden der Insel. Urlauber können sich nicht nur auf viel Sightseeing, tolle Restaurants und ein ganz eigenes Lebensgefühl freuen, sondern haben natürlich auch die Möglichkeit, in die verschiedensten anderen Teile der Insel zu reisen und Teneriffa zu entdecken.

Eine der schönsten Städte Spaniens auf einer wunderschönen Insel

Santa Cruz de Tenerife
Blick auf Santa Cruz de Tenerife, Bild: Balate Dorin / shutterstock

Neben Las Palmas de Gran Canaria ist Santa Cruz de Tenerife die Hauptstadt der Region der Kanaren und hat sich diesen Titel nicht alleine durch die vielen Ziele für Touristen erworben. Immerhin wurde die Stadt bereits im Jahr 1494 gegründet und galt als eine der ersten Kolonien, die die Spanier bei ihrer Mission der Eroberung der Welt entdeckt für sich eingenommen haben. Seitdem wurden die Kanaren zu einem wichtigen Schnittpunkt zwischen der neuen und der alten Welt und entsprechend groß waren die kulturellen Einflüsse, die von beiden Seiten auf die Insel geströmt sind und die noch heute gesehen werden können.

Der riesige Hafen ist beispielsweise immer noch ein Relikt der Vergangenheit und ein Mittelpunkt des Lebens in der Stadt. Vor allem locken aber viele historische Bauwerke, die die Jahrhunderte überstanden haben und einen kleinen Einblick in den Wohlstand und die Bedeutung des spanischen Kolonialreichs geben und was davon übrig geblieben ist. Umrahmt wird diese Historie von einer Vielzahl an Grünflächen, die in den letzten Jahrzehnten entstanden sind und die Stadt damit ein bisschen zu einer kleinen Oase machen. Der Kontrast ist besonders mit den vulkanischen Bergen im Hintergrund eine ganz eigene Sehenswürdigkeit.

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Santa Cruz de Tenerife

  • Generell sollte man den Karneval in Santa Cruz de Tenerife gesehen haben. Er gilt als ein absolutes Highlight und einer der schönsten seiner Art in Spanien – ist aber natürlich auch ein Anziehungspunkt für Touristen, die gerade zu dieser Zeit in die Stadt strömen um ihn zu erleben. Davon ab mangelt es der Hafenstadt aber auch den Rest des Jahres nicht an Sehenswürdigkeiten, für die man durchaus mal mehr als einen Tag einplanen sollte, um sie komplett zu erleben.
  • Natürlich sollte man die Altstadt gesehen haben, wenn man sich für einen Trip nach Santa Cruz de Tenerife entscheidet. Hier sind die ersten Siedler der Insel heimisch geworden und von hier aus hat sich die Stadt in den folgenden Jahrzehnten ausgebreitet. Mit ihren Plätzen, Alleen und kleinen Gassen bietet die Altstadt einiges an Abwechslung. Neben dem Plaza de España, der einige der besten Cafeterias der Stadt bietet, sollte man auch einmal auf dem Plaza de la Iglesia gewesen sein. Besonders die monumentale Kirche Nuestra Señora de la Concepción, die am Rand des Platzes steht, gilt als eines der Wahrzeichen der Stadt und der gesamten Insel.
  • Wer ein bisschen die Mischung der Kulturen auf sich wirken lassen möchte, sollte der Mercado de Nuestra Señora de África einen Besuch abstatten. Die Markthalle ist nicht nur wichtiger Versorger für die vielen großartigen Restaurants in der Stadt, sondern bietet natürlich auch privaten Besuchern die Möglichkeit, mitunter exotische Waren und frische Produkte zu kaufen. Hier gibt es zudem viele kleine Imbisse und Restaurants, die direkt auf dem Markt einkaufen und daher mit frischen Speisen punkten können.

Erholung und Ausflüge in Santa Cruz de Tenerife

Es wäre nicht eine der bedeutendsten Städte von Teneriffa, wenn man hier nicht einfach und schnell einiges an Erholung finden würde. Die Palmengärten der Stadt selbst laden zum verweilen ein und bieten die Möglichkeit, sich ein bisschen zu entschleunigen und die Stadt somit stärker auf sich wirken zu lassen. Vor allem sind es aber die vielen Strände in der Umgebung, die Besucher locken und einen Badetag versprechen. Der Playa de Las Teresitas ist der wohl beliebteste Strand und kann einfach mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Taxi erreicht werden. Ein Ausflug mit dem eigenen Wagen lohnt sich nicht, weil die Situation mit den Parkplätzen nur ein reines Chaos bietet.

Wer nicht zu den anderen Sehenswürdigkeiten der Insel aufbrechen möchte, sollte sich besonders mit dem Nachtleben der Stadt beschäftigen. Santa Cruz verwandelt sich in der Nacht in eine grandiose Mischung aus Bars und Restaurants und, typisch für die Spanier, erst nach Sonnenuntergang beginnt überhaupt erst das Leben für die Einheimischen. In den Tapas Bars und Clubs lernt man eine ganz neue Seite von Teneriffa kennen und kann sich auf tolle neue Erinnerungen aus dem Urlaub einstellen.

Der populärste Urlaubsort im Norden Teneriffas: Puerto de la Cruz

Die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten des touristischen Zentrums können ganz bequem zu Fuß erobert werden, denn die meisten Attraktionen liegen an oder zumindest in der Nähe der Strandpromenade. Eines der Highlights ist natürlich der Komplex der Meerwasserschwimmbäder „Lago Martiánez“, die vom kanarischen Künstler César Manrique entworfen wurde. Da es an der Küste des nördlichen Inselteils häufig zu hohen Wellen und starker Brandung kommt, wurde in den 1970er Jahren die fantastische Anlage zwischen dem Atlantik und der Strandpromenade gebaut.

In ihren unterschiedlich gestalteten Becken kann seitdem in einem außergewöhnlichen Ambiente gefahrlos gebadet werden. Weltbekannt und Besuchermagnet Nummer 1 auf Teneriffa ist der Loro Park. Aus dem ursprünglich nur auf Papageien spezialisierten Park entwickelte sich im Laufe der Jahrzehnte einer der schönsten Zoos und Freizeitparks Europas, der auch für seine Delfin- und Orca-Shows berühmt ist und bereits mit mehreren Preisen ausgezeichnet wurde. Ein Tag im Loro Park gehört, besonders bei Familien, zu einem gelungenen Aufenthalt auf der Insel unbedingt dazu.

Aber auch kulturinteressierte Touristen kommen in Puerto de la Cruz nicht zu kurz, denn überall gibt es wunderschön restaurierte historische Gebäude zu sehen, die aus den vergangenen Jahrhunderten stammen und an die Geschichte dieses ehemaligen Fischerdorfes erinnern. Ein tolles Beispiel ist die Kirche Nuestra Señora de la Peña de Francia, die aus dem 17. Jahrhundert stammt. Trotz der eher unscheinbaren Fassade aus dunklem Lavagestein verbirgt sich in ihrem Inneren eine einzigartige Pracht. So ist ein Teil des Hauptaltares aus purem Gold und auch die Nebenaltäre sind kaum weniger eindrucksvoll. Puerto de la Cruz ist wirklich ein Ort, der für jeden etwas zu bieten hat und eine herrliche Urlaubsatmosphäre ausstrahlt.

Infos über Puerto de la Cruz

Puerto de la Cruz ist eine Stadt im Tal von La Orotava im Norden der Insel Teneriffa. Der Name der Stadt stammt aus dem Englischen und bedeutet übersetzt “Hafen des Kreuzes”. Aufgrund des vulkanischen Reliefs der Insel liegt das Stadtzentrum auf einer Höhe von etwa 249 Metern. Puerto de la Cruz ist einer der besten Urlaubsorte auf den Kanarischen Inseln. Die Altstadt ist sehr schön. Ein Großteil der Gegend um den alten Fischereihafen besteht aus engen, gepflasterten Gassen mit kolonialer Architektur. Heute gibt es in Puerto de la Cruz eine große Auswahl an wunderschönen Hotels für jeden Geschmack und jeden Geldbeutel. Neben dem Charme der alten Welt bietet die Stadt auch einige der interessantesten Attraktionen für Besucher der Insel.

Puerto de la Cruz in der Vergangenheit und heute

Puerto de la Cruz wurde 1502 als kleines Fischerdorf mit einem Hafen gegründet, der die nahe gelegene Großstadt La Orotava bediente. Allmählich gewann der Hafen an Bedeutung, bis 1706 der Vulkan der Insel ausbrach und den Haupthafen des Nordens, Garachico, zerstörte, wodurch Puerto de la Cruz zum wichtigsten und geschäftigsten Hafen der Insel wurde. Nach und nach wurde der Zuckerhandel durch die Weinproduktion und den Export ersetzt. Die von den europäischen Kolonisatoren nach der Eroberung im 15. Jahrhundert eingeleiteten Exporte führten jahrzehntelang zu großen Handels- und Passagierströmen auf die Insel, und so wurden die ersten ausländischen Besucher der Insel durch das einzigartige Klima und die Luftqualität des Taoro-Tals angezogen, wo sie sich wegen verschiedener Atemwegserkrankungen behandeln ließen.

Mitte des 17. Jahrhunderts baten die Einwohner der Siedlung König Felipe IV. um eine königliche Erlaubnis, sich von La Orotava abzuspalten und eine eigene Stadt zu gründen. So wurde Puerto de la Cruz am 3. Mai 1651 zur Stadt erklärt und konnte seine eigenen Regierenden wählen.

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts zog es einen Großteil der europäischen Elite auf die Inseln. Einige der berühmtesten Besucher waren der Schriftsteller William Wilde und der deutsche Entdecker, Geograph und Botaniker Alexander von Humboldt, der nach Teneriffa kam, um die außergewöhnliche Flora zu studieren.

Der Massentourismus begann Ende des 19. Jahrhunderts eine entscheidende Rolle für die lokale Wirtschaft zu spielen. Damals wurde das erste Taoro Hotel gebaut, und viele der alten Familienhäuser aus der Kolonialzeit wurden in Hotels umgewandelt. Einer der ersten touristischen Aufschwünge fand in den 1950er Jahren statt, als sich die Stadt zu einem bedeutenden Touristenort entwickelte, nicht nur auf der Insel Teneriffa, sondern auf dem gesamten Archipel.

Das Beste, was man in Puerto de la Cruz tun kann

Wenn Sie sich in Puerto de la Cruz aufhalten, sollten Sie unbedingt den künstlichen Strand Lago Martianez besuchen. Die Straße führt an der Punta del Viento (Windy Point) vorbei, die sich oberhalb des Restaurants Rustico befindet, mit Zimmern im Felsen direkt am Meer. Von hier aus hat man einen atemberaubenden Blick auf den Strand des Lago Martianez. Dies ist wahrscheinlich eine der meistfotografierten Landschaften von Puerto de la Cruz. Die Küste von Puerto de la Cruz ist sehr felsig und kann von Touristen nicht als Strand genutzt werden. Der berühmte Architekt von Lanzarote, César Manrique, hat den Lago Martianez so entworfen, dass er mit den natürlichen Gegebenheiten der Gegend harmoniert.

Der Strand umfasst mehrere Inseln in einem künstlichen See, Gärten, Restaurants, Bars, Terrassen und all dies fügt sich in das natürliche Profil der Meeresküste ein und bildet einen großartigen Ort für einen Strand oder einfach zum Entspannen. Die Palmen und die vulkanischen Felsen tragen zur Exotik des Lago Martianez bei. Leider kann man den Strand nicht frei betreten, um dort spazieren zu gehen. Der Eintritt ist kostenpflichtig. Wenn Sie das nicht bezahlen wollen, können Sie fast alles außerhalb des Lago Martianez erkunden. Es gibt keine Sperrmauer. Der Strand liegt eine Ebene tiefer als die Strandpromenade, und der Höhenunterschied zwischen den beiden wirkt wie eine Barriere.

An Land gibt es neben dem Strand Luxushotels mit spektakulärem Blick auf den Lago Martianez und das Meer. Die Restaurants der Hotels und die Restaurants vor den Hotels bieten eine abwechslungsreiche Speisekarte, darunter Meeresfrüchte und die obligatorische Sangría. Es geht nicht nur um Wein. Neben Rotwein enthält Sangría auch Rum, mindestens zwei Likörsorten, den Saft von Obstkompott und dessen Früchten sowie frische Orangenstücke. Kalte Sangría in lauen Teneriffa-Nächten ist einfach ein göttliches Getränk – es kühlt den Körper und belebt die Sinne.

In den Straßen von Puerto de la Cruz, Teneriffa

Wenn Sie die am Meer gelegene Straße San Telmo entlang schlendern, werden Sie feststellen, dass es in der Gasse nach frisch gebackenen Waffeln riecht. Am anderen Ende gibt es Restaurants, an denen man nur schwer vorbeigehen kann, ohne anzuhalten, um zu sehen, was sie anbieten. Sie können die berühmte kalte Tomatensuppe namens Gazpacho Andaluz essen.

Das Stadtzentrum oder der Plaza del charco (Pfützenplatz) teilt den zentralen Teil der Stadt traditionell in zwei Teile. Die östliche (Richtung Lago Martianez) ist luxuriöser und hat mehr Einkaufsmöglichkeiten. Der westliche Teil ist ruhiger, gelassener und hat einen ausgeprägteren romantischen Charakter. Es gibt viele Restaurants, die zum Abendessen geöffnet haben, und alle sind klein, mit ein paar Tischen und familiärer Atmosphäre. Sie bieten unglaublich leckere Gerichte an, und da es nur wenige Kunden gibt, kümmert sich der Koch nur um Sie. Das Ergebnis ist einzigartig.

Unvergleichliches Flair in San Cristobal de La Laguna

La Laguna, wie der Ort meist genannt wird, ist die ehemalige Hauptstadt Teneriffas und liegt im Nordosten der Insel. Er besticht mit einer historischen Altstadt aus dem 16. Jahrhundert, die auf der UNESCO-Welterbe Liste steht. Gerade geschichts- und architekturinteressierte Touristen kommen hier voll auf ihre Kosten, denn eine Vielzahl alter Kirchen und Stadtvillen prägen das Bild. Während eines Spazierganges durch das in ca. 600 m Höhe gelegene La Laguna sollte auf jeden Fall das älteste Gotteshaus der Insel, die Nuestra Señora de la Concepción auf dem Programm stehen. Auch das Museum für Geschichte und Anthropologie, das zu einem großen Teil den Ureinwohnern, den Guanchen, gewidmet ist, empfiehlt sich nicht nur für Schlechtwettertage.

San Christobal de La Laguna – die kühle Schöne unter Teneriffas Städten

Eingebettet in das Hochtal von Aguere liegt San Christobal de La Laguna. Keine andere Stadt des Kanarischen Archipels kann mit so vielen Kirchen, Kapellen, Klöstern und Einsiedeleien aufwarten wie San Christobal de La Laguna. Worauf noch warten? Greifbare, spürbare Geschichte lädt zu einem Spaziergang in die Vergangenheit ein.

Nahe einem heute verschwundenen kleinen See im Jahr 1496 gegründet, war San Christobal de La Laguna nicht nur die Hauptstadt von Teneriffa, sondern der gesamten Inselgruppe. Als Residenz- und Verwaltungsstadt zog La Laguna das geistige und geistliche Leben an. Das Militär hatte hier genauso seinen Hauptsitz wie der Bischof und verschiedene Mönchsorden, die das Stadtbild mit ansehnlichen Kirchen und Klöstern bereicherten.
Heute ist die Großstadt mit über 150 000 Einwohnern u. a. Sitz der bedeutendsten Universität auf den Kanaren.

Auf dem kürzesten Weg nach La Laguna: Eine Straßenbahn verbindet die neue Inselmetropole Santa Cruz mit der alten Hauptstadt San Christobal de La Laguna. 1833 löste Santa Cruz La Laguna als Inselhauptstadt ab. Bis heute präsentiert sich San Christobal de La Laguna wie ein aufgeschlagenes Geschichtsbuch. Mehr als 40 historische Gebäude sind in der Altstadt als UNESCO-Welterbe ausgewiesen. Kaum waren die Guanchen unterworfen, begannen die spanischen Konquistadoren mit dem Bau einer Kolonialstadt, die wegweisend für Stadtgründungen in der Neuen Welt sein sollten.

Die von der UNESCO geadelte koloniale Pracht lässt sich am besten an einem Vormittag entdecken – idealerweise an einem Donnerstag oder Samstag, wenn alle Museen und Klöster geöffnet sind. Tipp für einen ersten Eindruck: Vom Turm der Concépsion-Kirche hat man einen tollen Blick über die Welterbestadt.

Weiter geht’s! San Christobal de La Laguna begeistert mit buntem studentischem Treiben und einer bezaubernden Altstadt. Kirchen, Klöster, Museen, Restaurants und Weinlokale – La Laguna überrascht mit einer außergewöhnlichen Vielfalt. Die meisten Zentrumsstraßen sind verkehrsberuhigt, die Fassaden pastellfarben gestrichen und die romantischen Innenhöfe restauriert. Als stimmungsvollen Auftakt für einen Stadtrundgang bietet sich die Plaza de Cristo mit dem sich anschließenden Parque de la Constitucion im Osten der Stadt an.

Andere beginnen ihren Rundgang am Plaza del Adelantado. Die Kronen der Palmen, Lorbeer- und Drachenbäume bilden über dem Platz ein so dichtes Dach, dass kaum ein Lichtstrahl auf den Boden dringt. Der nach dem “adelantado”, dem „Anführer“ benannte Platz wird nach allen Seiten von Klöstern und herrschaftlichen Residenzen flankiert.

Bummelzone mit Flair

Ein Bummel durch die jüngst zur Fußgängermeile umgestaltete Calle Heradores macht mit dem sorgfältig restaurierten Erbe der alten Hauptstadt bekannt. Viele hübsche Details sind zu entdecken: winzige schmiedeeiserne Stehbalkone, massive Türklopfer aus Messing oder das Wappen eines Familienclans über dem Türsturz. In begrünten Innenhöfen plätschert mancherorts ein Brunnen, so etwa in der fast 400 Jahre alten Casa Alvarado Bracamonte, von der einst die Generalkapitäne mit eiserner Hand die Geschicke der Insel lenkten.

Eines der ältesten Bauten ist das Haus des Landvogtes nahe der zentralen Plaza del Adelantado. An dem Platz mit einem alten Drachenbaum gehören das klassizistische Rathaus und das von einem maurisch anmutenden Söller gezierte Katharinenkloster zu den auffälligsten Bauten.

Ein Besuch in der von prächtigen Holzarbeiten ausgestatteten Casa de Lercaro rundet die Zeitreise ab, passenderweise ist darin das Museum der Inselgeschichte untergebracht.

Trotz Historie an jeder Ecke ist La Laguna eine junge Stadt. Dafür sorgt vor allem die 1792 gegründete Universität mit heute rund 24.000 Studenten.

Kleine Pause

Sehr beliebt sind die Tapas-Lokale an der Plaza de la Conepción, dort lädt auch das Café Palmelita zu Kaffee und Kuchen ein. Der Platz vor der Kirche mit seinen hübschen Straßencafés ist ein idealer Ort, um das historische Flair tiefenentspannt auf sich wirken zu lassen.

Wanderparadies und Strandvergnügen – die Umgebung ist wunderbar

Für Verliebte kann der Weg kaum lang genug sein: Nicht nur Pärchen genießen einen Spaziergang entlang der palmengesäumten Avenida Paseo de las Palmas.

Doch La Laguna ist auch ein Wanderparadies: Von der Stadt windet sich eine Straße zum Bosque de la Mercedes ins Anagagebirge hinauf. Die Halbinsel im äußersten Nordosten zeigt sich allerdings nur Frühaufstehern im besten Licht. Spätestens gegen Mittag hüllen meist milchige Nebelschwaden das Bergland in eine dicht Wattepackung. An klaren Tagen bietet sich vom fast 1.000 Meter hoch gelegenen Aussichtspunkt Pico del Inglés ein toller Blick auf das Anagagebirge.

Beliebt ist auch eine Wanderung zu den Höhlenwohnungen in Chinamada, gesäumt von Geranien, die unter einem strahlend blauen Himmel eine betörende Farbigkeit entfalten. Indes stillt die Playa de las Teresitas bei San Andrés die Sehnsucht nach Sonne und Meer.

Vom Fischerdorf zum Touristen Hotspot – Los Gigantes

Los Gigantes, Teneriffa
Los Gigantes, Bild: Marisa Estivill / shutterstock

Besonders Naturfreunde und Aktivurlauber werden von einem Aufenthalt in Acantilados de Los Gigantes (Felswand der Riesen) im Westen Teneriffas begeistert sein. Der Ortsteil der Gemeinde Santiago del Teide hat sich aufgrund seiner fantastischen Küstenlandschaft zu einem beliebten Ausflugsziel entwickelt. Über eine Länge von mehr als neun Kilometern erstrecken sich die senkrechten Felswände, die eine Höhe von bis zu 500 m erreichen und somit als die zweithöchsten in Europa gelten. Verschiedene Aussichtspunkte ermöglichen jeweils einen fantastischen Blick, aber auf einer der angebotenen Bootstouren erlebt man die Kliffe aus einer noch beeindruckenderen Perspektive. Auch Fahrten zur Beobachtung von Delfinen und Grindwalen starten hier. Die Unterwasserwelt ist ein Paradies für Taucher und Schnorchler und Badetouristen lieben die nahegelegene Playa de los Guios, die mit ihrem schwarzen Vulkansand punktet. Los Gigantes bietet mehr als 300 Sonnentage im Jahr und ein ausgesprochen mildes Klima – ein perfekter Ausgangspunkt für Wanderungen im Teide Nationalpark und durch das Teno Gebirge.

Costa Adeje – ideal für einen komfortablen Strandurlaub

Costa Adeje, Teneriffa
Costa Adeje, Bild: Nanisimova / shutterstock

Die Costa Adeje liegt im Südwesten Teneriffas und eignet sich ausgezeichnet für Touristen, die einen klassischen Badeurlaub verleben möchten und Wert auf eine erstklassige Infrastruktur legen. An der gepflegten Strandpromenade findet man edle Restaurants ebenso wie geschmackvolle Geschäfte und die Umgebung bietet einige der schönsten Strände der Insel.

Die Costa Adeje ist ein noch vergleichsweise wenig entdeckter Abschnitt der beliebten Insel der Kanaren. Die gleichnamige Stadt für die Region ist beinahe ein bisschen verschlafen im Vergleich zu den großen Hochburgen der Touristen, was einen ganz eigenen Charme für Reisende bietet, die sich in diese Richtung verirren. Dabei hat Costa Adeje ebenso viele Sehenswürdigkeiten, besonders in Hinblick auf die Natur, zu bieten, wie viele andere Teile der Insel. Neben eigenen Sehenswürdigkeiten steht natürlich weiterhin der Weg auf den Rest Insel frei, der von hier aus, ganz besonders mit dem eigenen Wagen, ganz einfach erreicht werden kann.

Luxus und besondere Enklaven – der Rückzugsort auf Teneriffa

Im Laufe der Jahre konnte sich die Costa Adeje besonders dafür einen Ruf erwerben, besonders exklusiv zu sein und sowohl in den Läden als auch in den Hotels einen besonderen Luxus zu bieten. Hier setzt man auf besonders hochwertige aber auch teure Unterkünfte und in den Läden der Stadt sind hochwertige Marken keine Seltenheit für die Urlauber. Wichtig ist dabei auch zu wissen, dass sich der Name nicht alleine auf das kleine Städtchen bezieht, sondern auf den gesamten Abschnitt der Küste in diesem Gebiet der Insel. Dabei kommt es immer mal wieder zu Verwechslungen.

Die Unterscheidung zwischen Ort und Küste ist wichtig, weil die Region erst vor einigen Jahrzehnten angelegt wurde und nicht auf ein historisches Erbe zurückblicken kann, wie es zum Beispiel bei Santa Cruz de Tenerife der Fall ist. Stattdessen hat man mit einer interessanten touristischen Infrastruktur zu tun, die ein Stück weit mehr auf Erholung und Entspannung ausgelegt ist, anstatt auf Sightseeing und Abenteuer. Besonders jene, die auf der Suche nach einigen ruhigen Tagen und Wochen sind, werden in Costa Adeje auf ihre Kosten kommen – was auch an den vielen guten Unterkünften liegt.

Wer doch auf der Suche nach historischen Stätten von Teneriffa ist, wird besonders in der Stadt Adeje, dem Namensgeber der Region, fündig werden. Anders als die Touristenorte, hat man sich hier vor allem auf die Bewahrung der unterschiedlichen historischen Gebäude konzentriert und bietet für Wanderer, Radfahrer und für begleitete Touren einen interessanten Einblick in die Geschichte der Insel.

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten beim Besuch der Costa Adeje

  • Ein Ausflug in das historische Adeje sollte bei einem Besuch in der Region auf jeden Fall erledigt werden. Ob nun historische Orte wie die Kirche Santa Úrsula oder die verschiedenen historischen Wohnkomplexe – hier hat man einen guten Blick darauf, wie die ersten Siedler auf der Insel gelebt haben und welche Baukunst sie genutzt haben. Die meisten Hotels in der Urlaubsregion bieten entsprechende Touren an, aber auch mit dem Fahrrad oder mit dem Mietwagen wird man recht schnell und einfach in die Ortschaft kommen.
  • Natürlich hat man die Möglichkeit, die vielen anderen Sehenswürdigkeiten der Insel zu betrachten. Da es sich bei der Costa Adeje aber um ein recht neues Gebiet handelt, gibt es hier keine klassischen historischen Sehenswürdigkeiten. Stattdessen hat man sich vor allem auf ein umfassendes Angebot für die Freizeit und für die Entspannung konzentriert und bietet hier die verschiedensten Optionen in diesem Bereich an. Daher kann ein Ausflug nach Santa Cruz de Tenerife, was in wenigen Stunden erreicht werden kann, den Hunger nach historischen Sehenswürdigkeiten stillen. Überhaupt ist der Ausflug in die Stadt v on jedem Punkt von Teneriffa aus zu empfehlen, weil die Stadt einen ganz besonderen Zauber hat.

Entspannung, Erholung, Essen und Nachtleben in Costa Adeje

Wer sich für einen Urlaub an der Costa Adeje entscheidet, will vor allem das Leben und die Insel selbst genießen. Da ist es kein Wunder, dass man sich in der Region vor allem auf diese Urlauber eingestellt hat. Restaurants, Cafes und Bars sind überall zu finden und auch an den vielen Stränden finden sich Imbisse und die richtigen Orte für Snacks. Wassersport spielt eine Rolle und die Strände bieten nicht einfach nur Sonne und Sand, sondern auch unterschiedlichste Aktivitäten für den langen Tag. Die Hotels haben beispielsweise bei den Spas interessante Angebote im Bereich der Massagen und Behandlungen und sind daher interessante Alternativen für einen langen Tag am Meer.

Am Abend lohnt sich der Ausflug an die Costa Adeje umso mehr. Das Nachtleben hat sich hier in kürzester Zeit entwickelt und bietet nicht einfach nur Clubs und Bars, sondern auch Theater und Veranstaltungen, die interessant sind und dem Urlaub einen besonderen Touch verleihen können